camperfan235 Beiträge · seit 201622. Juni 2018 · Daher bevorzuge ich größere Gruppen, da vetreilt sich das besser. WorldInsight waren wir 22 und Rotel sogar 34 Leute. Bei einem guten Reiseleiter der seine Schäfchen im Griff hat klappt das auch.
Ich fahre gerne alleine, mag aber auch das Rundum Pampern Programm. Bei Selbstfahrertouren bin ich meist gechillt unterwegs, Tagesdistanz höchstens 300 km und öfters mal zwei drei Tage vor Ort
NONorbert61126 Beiträge · seit 200922. Juni 2018 · Ich habe ja mit meinem Beitrag diese Diskussion zum Selbstfahren los getreten, also versuche ich sie auch wieder zu beenden.
Mein Hauptargument gegen die von dir vorgestellten Touren war ja eher: zu viel Fahrstrecke im Verhältnis zur "ìnteressanten" Zeit und oftmals nicht zur besten Photozeit an den interessanten Orten (hatte aus deiner Frage zu den Objektiven abgeleitet, dass dir Photographieren relativ wichtig ist). Diese beiden (aus meiner Sicht) Fehler kann man sowohl bei Gruppen- als auch bei Selbstfahrerreisen machen. Wenn dir diese beiden Argumente wichtig sind, würde ich keinesfalls die erste und wahrscheinlich auch nicht die zweite Tour machen, sondern nach anderen Varianten suchen ( wo man zB länger oder öfter im Soussusvlei sein kann oder zumindest teilweise im Etosha-NP übernachtet). Erst mal egal, ob Gruppe oder Selbstfahrer.
Selbst fahren ist anstrengender als gefahren zu werden und man muss sich mehr vorbereiten, was mir Spaß macht, aber nicht jedem. Bei Gruppenreisen besteht die Gefahr, dass der tägliche Kampf um bestimmte Sitzplätze, die Diskussion um die (vermeintlich) besten Plätze auf der Safari u.ä. auch anstrengend sind. Für mich ist es anstrengend, wenn mir selbst bei Landschaftsaufnahmen einer der Mitreisenden regelmäßig ins Bild springt oder die Gruppe beim Warten auf das Abendessen "wir haben Hunger" singt (alle Beispiele selbst erlebt, wenn auch ehrlicherweise nicht alle auf der selben Reise). Welche Art der Anstrengung für dich schwieriger ist, kannst du selbst am besten beurteilen.
Und - ja es gibt auch harmonische Reisegruppen und ja . man kann auch auf Gruppenreisen gute Bilder machen.
Und jetzt hoffe ich, dass du die für euch richtige Entscheidung triffst und ihr einen schönen Urlaub habt.
Bei den beiden ursprünglichen Fragen (Reisezeit und Objektive) bist du jedenfalls gut aufgestellt.
Grüße
Norbert
M_m_schlonzThemenstarter11 Beiträge · seit 201823. Juni 2018 · Ich habe mir den Reisebericht von Champagner durchgelesen. Hochachtung, wirklich toller Bericht. Hat mich bestärkt die erste Tour als Gruppenreise zu machen. Ja, als Selbstfahrer ist man flexibler aber der Austausch mit den Mitreisenden über das am Tag erlebte und etwas Geselligkeit finde ich schon nicht so schlecht. Ja, man kann Pech haben mit der Gruppe und ja, man kann eine tolle Truppe erwischen. So wie letztes Jahr bei einer Wein Genussreise Porto und Douro. War zwar nur ein verlängertes Wochenende, aber mit vielen haben wir noch immer regen Kontakt und treffen uns regelmäßig. Ist wie gesagt ein Risiko, aber meine Frau hat sieben Geschwister (4 Schwestern und 3 Brüder), ich weiß also wie man sich in einem Minenfeld bewegt. Spass bei Seite, für den ersten Einstieg steht Gruppenreise fest. Bei Chamäleon ist die Gruppe wenigsten auf 12 beschränkt (Kleiner, desto weniger können bei den Übernachtungen was liegen lassen und man muss zurückfahren (wobei Ladegeräte sind bei mir so eine Schwachstelle, eins liegt noch auf der Meinschiff 3, eins in einem Hotel in der Toskana, also gehen mindestens 3 mit auf die Tour)
binca751’567 Beiträge · seit 201523. Juni 2018 · Hallo Martin,
hast du dich schon komplett für Tour 1 entschieden?
Wenn ja, dann brauchst du jetzt nicht weiterzulesen... 😉
Letztes Jahr waren wir im Caprivi und haben vorher auch den "Schlenker" über Swakopmund und Etosha gemacht, hatten allerdings komplette 4 Wochen Zeit. Diese Region gehört zwar auch zu Namibia, beinhaltet für mich aber nicht das "typische" Namibia. 😗
Wenn ihr Namibia kennenlernen wollt, um einen ersten Eindruck zu gewinnen, dann würde ich euch Variante 2 empfehlen. Da habt ihr dann auch mal kurz Zeit, um etwas zu unternehmen. Ich weiß nicht, ob ich das richtig verstanden habe, aber bei der Caprivi-Tour würdet ihr beispielsweise EINE (?) Nacht in Swakopmund verbringen. Im Grunde bedeutet das, dass ihr dort essen gehen könnt und einmal durch die Stadt schlendern... 😗 Eine Bootstour oder die Little-Five Tour, die man normalerweise dort machen würde, passt halt zeitlich einfach nicht...
Freunde von uns haben letztes Jahr eine Tour mit Chamäleon Reisen gemacht und waren durchaus zufrieden.
Gruß
Bianca
camperfan235 Beiträge · seit 201623. Juni 2018 · Bei allen Gruppenreisen die ich gemacht habe, gab es nie Streit um Sitzplätze. Rotel weist sogar feste Sitzplätze zu.
Die meisten, die an solchen Gruppenreisen teilnehmen, sind keine Ersttäter, sondern es ist eine spezielle Unterart des reisenden Volkes. Ebenso wie der Selbstfahrer!
Letzlich merkt man nur bei einer Gruppenreise ob diese Art des Reisens einem taugt.
Aber wie gesagt, desto kleiner die Gruppe, desto besser muß die Chemie passen.
Wenn man viel sehen möchte und gegen viel Sitzen nichts hat, die klassische Form.
Oder eben Reisen mit Fokus auf mehr oder weniger Aktivitäten, World Insight hat z.b. Touren mit mehr oder weniger sportlichem Anspruch, die Wikinger, Frosch oder ASI sind eher an Wanderer und Tourengeher gerichtet und Rotel für aktive Leute die sich mit dem speziellen Schlafkonzept anfreunden können.
Campingtouren, Lodgetouren und sogar geführte Selbstfahrertouren sind auch möglich.
Hummeldum ist sehr überspitze Satire, obwohl manches Mal doch eigenartige Charaktere anzutreffen sind. Übrigens ganz typisch, bei den TN wurde sich wohl eher wenig mit dem Reiseland und der Gruppenreise an sich auseinandergesetzt. Und der spezielle Reiseleiter ist sowas von Klischee, das ist schon fast diskriminierend, wie hier ein Afrikaner aus europäischer Sicht durch den Kakao gezogen wird.
Ja, manches ist im fremden Land nun mal anders als zuhause, aber so hinterm Mond ist auch Namibia nicht, das ein Reiseleiter ein dringend notwendiges Telefongespräch nicht vermitteln könnte. Und tatsächlich gibt rs auch in Namibia Tankstellenshops wo man Adapter kaufen kann, auch auf den Gästefarmen sind die durchaus käuflich erwerbar, man ist vergessliche Touris gewohnt.
Victoriafälle ist ein Gelände, das kann man in 2 h locker besichtigen. Ich würde auch eher zwei Tage veranschlagen, aber eine ÜN reicht. Und die Schlucht an sich ist beindruckend. VF sollte man sowohl im Mai bei Hochwasser als auch im September bei Niedrigwasser erleben. Bei Hochwasser sieht man nämlich nur Gischt....
Zuviel Programm in einer Rundreise ist dabei nur ermüdend, aber Namibia hat ja zum Glück keine tausend Tempel oder Kirchen zum besichtigen:-)
Man muß sich halt klar sein, das die Tage durchgetaktet sind, oft geht rs um 7, 8 Uhr nach einem schnellen Frühstück los, der Tag ist lang, man ist abends oft nicht mehr geneigt, noch stundenlang zusammen zu sitzen. Da fehlt manchmal so das Gefühl, gemütlich am frühen Nachmittag an der Unterkunft anzukommen, bißchen am Pool zu chillen oder Gegend erkunden, auf der eigenen Terasse den Braii vom Lagerfeuer zu geniessen und das Savanah im Sonnenuntergang zu schlürfen....man macht halt tagsüber alles und die Mahlzeiten ebenso gemeinsam.