NAM 4.0 - Im Land der grünen Wiesen!

Reisebericht 90 Antworten · 21,0k Aufrufe · gestartet 10. Mai 2018 von TinuHH
Themenstarter907 Beiträge · seit 201616. Juni 2018 ·
14. Tag - Kanaan

Der Wecker klingelt um 5:30. Schlaftrunken geht es schnell unter die Dusche. Um 6:00 Uhr sind wir oben am Parkplatz, wo Lukas schon auf uns wartet. Es ist noch dunkel und recht kühl. Freundlicherweise hat Lukas Decken für uns auf die Bänke gelegt. Es zieht doch heftig auf dem offenen Wagen.
Wir fahren aus dem Lodge-Gelände heraus, überqueren die D707, und fahren auf der anderen Seite wieder ins Lodge-Gelände rein. Es geht bis zu den Dünen, die man von der Straße aus schon sehen kann. Wir treffen an den Dünen ein, als es so langsam anfängt hell zu werden. Es ist noch leicht neblig, der Himmel ist teilweise bewölkt. Eine wunderschöne Stimmung. An einem Platz direkt an den Dünen halten wir an, und wir steigen auf den Dünenkamm, um von oben die großartige Landschaft im frühen Morgenlicht zu fotografieren. Derweil bereitet Lukas am Auto einen Tisch mit Kaffeetassen und Gebäck vor.

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Die Wolken vor der aufgehenden Sonne bringt eine tolle Stimmung. Wir fotografieren die Landschaft bis das Licht nicht mehr so schön ist, dann widmen wir uns Kaffee und Keksen. Hier kann man es echt aushalten, das hat doch was!

Der Rückweg zur Lodge geht etwas anders, so dass wir noch andere Eindrücke bekommen. Lukas hat immer ein Auge im Rückspiegel, und sobald jemand von uns die Kamera hebt, hält er sofort an. Wow, das ist Service!

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Zurück in der Lodge gibt es erstmal "richtiges" Frühstück. Die Auswahl ist recht üppig, es ist lecker und reichlich. Die nächsten Stunden verbringen wir mit Tagebuchschreiben, Datenhygiene, und klönen. Irgendwann zieht der Himmel mehr und mehr zu, dann beginnt es heftig zu regnen. Immer wieder gibt es kleine Regenpausen, in denen die Sonne mal durchkommt. Das Licht ist großes Kino, und wir nutzen das! Ein heftiger Wind kommt auf, der Regen wird stärker, und das Wasser wird durch die Türritzen nach innen gedrückt, wo es üppige Pfützen im Restaurant bildet. Wir nutzen eine Regenpause, um mal zu checken, ob die "Fenster" in den Hütten zu sind, und ob die Klettverschlüsse dem Wind standhalten. Alles ist gut, keine Wasserschäden.

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Wir werden so langsam unruhig, wollen wir doch noch zur Gepardenfütterung. Morgen früh haben wir eine Foto-Session mit den Geparden auf dem Plan, und heute Abend sollen wir die beiden "Damen" kennenlernen. Um 15:00 Uhr sind wir dafür verabredet. Leider macht uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung, was aber kein Problem ist, Lukas verschiebt den Besuch einfach. Kurz vor 16:00 Uhr hört der Regen auf, es wird etwas heller, und wir fahren kurzentschlossen los. An der Rezeption laden wir noch vier Gäste aus Bayern ein, die dort seit mindestens einer Stunde warten, weil sie sich bei dem Regen nicht hoch getraut haben.

Das Gepardengehege ist nur fünf Minuten von der Lodge weg. Lukas hat einen Eimer mit zwei dicken Fleischstücken dabei, die er erstmal über den Zaun wirft, damit "Hannabella" und "KFC" (Kanaans Finest Cheetah) erstmal beschäftigt sind. Lukas befürchtet, dass das Wetter den Damen etwas auf die Stimmung geschlagen ist, und dass sie heute Abend etwas unleidlich sein könnten.
Beide Geparden-Damen sind hier aufgezogen worden, nachdem ihre Mütter von Farmern erschossen wurden. Sie sind etwa fünf Jahre alt, und nicht wirklich handzahm. Schon als wir ankommen stehen sie fauchend am Zaun, und Hannabella startet immer wieder Scheinangriffe. KFC ist die entspanntere von beiden. Wir nehmen uns jeder einen langen Stock aus Kameldornholz, um die beiden im Notfall auf Distanz halten zu können.

Hannabella ist extrem zickig und kommt uns immer wieder fauchend nach, nachdem sie ihr Fleisch fast inhaliert hat. Lukas ist ständig damit beschäftigt sie mit erhobener Hand und dem Stock auf Distanz zu halten. So gelingen uns zwar einige schöne Fotos, aber nur von der zickigen Hannabella, denn KFC hat sich mit ihrem Stück Fleisch irgendwo hinter einem Busch versteckt.

Lukas erzählt uns, dass er so ein Verhalten von Hannabella nicht gewöhnt ist. Ich frage mich schon, ob mein Deo versagt hat, aber Lukas schiebt das auf das ungewöhnliche Wetter mit Regen und Gewitter. Claudia macht sich schon etwas Sorgen vor dem Besuch Morgen, und Mark hat soviel Respekt bekommen, dass er seinen Besuch gleich ganz absagt. Michael und ich sehen das recht entspannt. Ich hatte nie das Gefühl, als ob Lukas die Situation nicht im Griff hätte. Wir werden auf jeden Fall morgen dabei sein!


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Pünktlich zum Abendessen sind wir wieder im Restaurant. Auch heute ist das Essen hervorragend. Claudia hält sich an Windhoek Lager und einen Amarula, die "Junx" nehmen Rosé.
Es hat wieder angefangen zu stürmen und zu regnen. Wir warten eine Regenlücke ab, dann geht es schnell nach unten in die Hütten.

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Fortsetzung folgt! Was passiert morgen bei den Damen? Seid gespannt! 🤩

Herzliche Grüße aus Hamburg
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
zuletzt bearbeitet 16. Juni 2018
Themenstarter907 Beiträge · seit 201616. Juni 2018 ·
Natur und weg schrieb:Euer Reisebericht und die Bilder gefallen uns sehr - wir sind gespannt, was noch kommen wird 😎

LG
Heike
Vielen Dank, Heike, das freut mich sehr! 🙂
Bin schon fleißig am Tippen, damit nicht wieder so viel Zeit bis zur Fortsetzung vergeht.

LG
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
2’203 Beiträge · seit 201617. Juni 2018 ·
Hallo Martin,

wow, was für Fotos. Mega Klasse. Ich bin schon sehr gespannt, wie es am nächsten Tag weiter geht. Dass die Cheetah's etwas zickig sind, habe ich schon mal in einem anderen Reisebericht gelesen.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Themenstarter907 Beiträge · seit 201617. Juni 2018 ·
Moin liebe Forenten!

Weiter geht's, der nächste Morgen. Gleich mal vorweg - heute gibt es ein paar *hüstel* Bilder mehr von den Geparden, sorry!

15. Tag - Kanaan - Desert Quiver Camp

Die Nacht war stürmisch! Wir waren immer wieder wach, weil der Wind heftig in die Zeltplanen gefahren ist. Wir hatten schon Sorge ob das ganze hält.

Um 6:00 Uhr stehen wir auf, da wir vor dem Start des "Geparden-Shootings" noch packen wollen. Wir wollen hinterher nicht in Hektik kommen.

Nachdem Claudia vor vier Tagen Geburtstag hatte, bin ich heute dran. Hat Vorteile, wenn man so kurz hintereinander Geburtstag feiern kann! Da es aber schon um 7:00 Uhr weiter gehen soll, fällt das Geburtstagsritual erstmal aus. Erstmal kommen "die Damen" dran.
Pünktlich um 7:00 Uhr sind wir am Parkplatz, wo Lukas schon auf uns wartet. Wir sind heute nur zu dritt. Mark war nicht zu überreden doch mitzukommen. Wenige Minuten später sind wir am Gehege. Lukas hat neben den üblichen kleinen Fleischbrocken einen großen mitgebracht, mit dem er Hannabella milde stimmen will. Die beiden haben uns zwar bemerkt, kommen aber recht gemütlich an den Zaun. Sieht alles viel friedlicher aus als gestern. Hannabella grantelt zwar noch etwas rum, verzieht sich dann aber mit ihrem Stück Fleisch unter einen Baum.

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Wir steigen langsam die Düne hoch. KFC folgt uns und bekommt immer wieder kleine Stücke Fleisch, damit sie in der Nähe bleibt und wir sie fotografieren können. Das Licht ist großartig! Durch die leichte Bewölkung ist es weich und nicht so gleißend. Optimal, wie wir finden.

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Irgendwann ist Hannabella fertig mit fressen und kommt auch zu uns. Sie ist immer noch etwas zickig, aber kein Vergleich zu gestern. Lukas achtet immer auf die nötige Distanz, und irgendwann legen sich beide hin und entspannen. Die Zeit ist auch so langsam rum, wir machen uns auf den Rückweg. Ein tolles Erlebnis, mit den beiden wunderschönen Katzen Zeit verbringen zu können! Und dass wir in so einer kleinen Gruppe dort sein konnten, ist ein besonderes Privileg.

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Schweren Herzens trennen wir uns von den Katzen, die nun kaum noch Interesse an uns haben. Wir steigen wieder in den Jeep und fahren zurück. Wir bemerken, dass Lukas eifrig mit seinem Team über Funk palavert. Wir verstehen kein Wort. Da Claudia ihm aber von meinem Geburtstag erzählt hat, ahne ich schlimmes!

An der Lodge sehen wir den Frühstückstisch auf der Außenterrasse gedeckt und alle Mitarbeiter stehen oben. Lukas rennt vor und gesellt sich dazu, und als wir hoch kommen, stimmen alle eine afrikanische Version von "Happy Birthday" an. Das klingt einfach großartig, ich bin total begeistert! 🤩 😄 Dann bekomme ich "Geburtstags-Muffins" und alle gratulieren. In der aufgehenden Sonne, mit diesem Ausblick, ist das ein wunderschöner Geburtstags-Frühstückstisch. Ach ja, Sekt gibt es auch! 😛

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Im Laufe des Frühstücks kommt eine Managerin der Lodge vorbei. Wir klönen eine Weile mit ihr. Sie stammt aus Namibia und hat wohl mit dieser abgelegenen Lodge ihren Traum gefunden.

Es wird langsam Zeit zum Aufbruch. Die Koffer werden für uns zum Auto gebracht, dann verabschieden wir uns und fahren zur Rezeption, die Rechnung begleichen. Dort müssen wir auch noch ein Formular unterschreiben, dass wir die gemachten Bilder von den Geparden nicht kommerziell nutzen dürfen. Kein Problem, wollen wir nicht.

Ab auf die D707 Richtung Norden. Die Landschaft ist durch die Regenfälle ungewohnt grün, und wir halten immer wieder an um Bilder zu machen. Wir biegen von der D707 auf die C27 ab. Ca. 50km vor Wolwedans wird die Straße extrem schlecht. Selbst unsere Boliden, die nicht mit Blattfedern daher kommen, sind damit überfordert. Böses Wellblech, die Autos rütteln und schütteln.

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Wir erreichen Sesrim, aber ich erkenne es kaum wieder. Wir waren vor fünf Jahren das letzte Mal hier, und es hat sich enorm verändert. Das ist ja eine richtige kleine Stadt geworden! Uff, was für ein Auftrieb! Wir erreichen die Einfahrt zur Lodge. Das Desert Camp, in dem wir zweimal waren, wird gerade renoviert, die Zufahrt ist gesperrt. Es geht rechts ab zur "Schwester-Lodge", das Desert Quiver Camp. Auf den ersten Eindruck sieht das Camp sehr neu und sehr kommerziell aus. Die Anlage ist ja riesig! Wieviele Hütten gibt es hier? Ich habe sie nicht gezählt.
Wir werden freundlich begrüßt und bekommen die Schlüssel. Unsere Hütten liegen am Ende, Nr. 3 + 4.

Wie erwartet ist die Einrichtung der Hütten modern. Wir haben sehr viel Platz! Großer Badbereich, riesiger Wohnraum. Sehr schön, auch wenn das nicht den Charme der kleinen Lodges hat.

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Nachdem wir uns etwas eingerichtet haben, gehen wir an den Pool und setzen uns dort an die Bar. Ich bin einigermaßen erstaunt, was dort auf uns wartet! Der Pool ist großflächig von einem knallgrünen Rasen umgeben! Das Grün fällt richtig ins Auge, weil die Farbe in der ganzen Umgebung sonst nicht vorkommt! Und bevor jemand auf falsche Gedanken kommt - das ist echter Rasen, kein Kunstrasen! Wenn ich an die viele Schilder denke, auf denen darum gebeten wird, Wasser zu sparen, weil das in der Gegend rar ist, dann habe ich ein kleines Verständnisproblem 😵 ! Ich schätze mal, dass dieser Rasen so viel Wasser braucht, wie täglich durch die Duschen der Lodge läuft. Wie war das mit dem "Wasser sparen"? Die Schilder gab es schon vor 10 Jahren dort, als wir das erste Mal dort waren. Seit dem sind einige Lodges dazu gekommen, und eben auch Pools mit Rasen drumrum. Es scheint ja nicht wirklich dramatisch zu sein, das mit dem Wasser!

Egal, genug gemeckert. An der Bar gibt es WLAN, und ich kann Geburtstags-Mails lesen 😉. Dann wird es Zeit für's Abendessen. Wir machen uns auf den Weg in die Sossusvlei Lodge. Es wird schon dunkel, überall sind Kerzen an, wir werden an einen Tisch geführt. Nach wie vor ist es sehr schön hier! Die Stimmung ist einfach toll. Dazu der Sonnenuntergang, das hat was!

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Claudia fängt natürlich gleich an meinen Platz mit Geburtstags-Gimmics zu schmücken. Einige der Angestellten kommen neugierig vorbei und fragen nach dem Grund.

Wir ziehen los und stürmen erstmal das üppige Vorspeisen-Buffet. Das sieht alles sehr nach italienischen Antipasti aus, ist aber sehr lecker. Dann geht es ab zur Grillstation, wo wir uns eine Auswahl aus den vielen Fleischsorten grillen lassen. Wer Fleisch mag, ist hier im Paradis. Irgendwann werden wir gefragt, ob wir fertig sind, und ob wir mit dem Nachtisch beginnen wollen. Warum? Ist doch auch Buffet!? Die Antwort kommt schnell, wir hören aus dem Küchenbereich Gesang. Bummelich 10 Angestellte kommen auf unseren Tisch zu und singen wieder das afrikanische "Happy Birthday", dazu bekommen wir ein dickes Stück Kuchen. Ich bin total gerührt!

Den Kuchen schaffen wir dann nicht mehr, wir lassen ihn uns einpacken. Wir bekommen noch vier Gabeln dazu, so können wir den Kuchen irgendwann essen. 🤩

Zurück in der Lodge setzen wir uns noch zusammen und köpfen eine Flasche Rotwein. Der Sternenhimmel ist wieder großartig, wir genießen die Ruhe und den Wein.

Ein großartiger Tag geht zu Ende.

Fortsetzung folgt!

Herzliche Grüße
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
zuletzt bearbeitet 17. Juni 2018
169 Beiträge · seit 200717. Juni 2018 ·
Jetzt habe ich den Bericht nachgelesen - was für tolle Wetter-, Landschafts- und Tieraufnahmen. Ich lese auch deshalb so interessiert mit, weil wir die Tour (zwar umgekehrt) aber (fast) genau so machen.

Eine Frage - bitte entschuldige, wenn ich es übersehen habe - : wann wart Ihr unterwegs?

Liebe Grüße
Jürgen
zuletzt bearbeitet 17. Juni 2018
2’203 Beiträge · seit 201618. Juni 2018 ·
Hallo Martin,

ganz klasse Bilder von den Geparden. Ein bißchen mulmig wäre mir da ja schon. Weißt Du ab welchem Alter Kinder mit dürfen. Unsere sind nächstes Jahr 12 + 14, wenn wir in Kanaan sind. Hast Du die Tour vorgebucht?

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Themenstarter907 Beiträge · seit 201618. Juni 2018 ·
Hallo Gabi,

herzlichen Dank!
Weißt Du ab welchem Alter Kinder mit dürfen. Unsere sind nächstes Jahr 12 + 14, wenn wir in Kanaan sind.
Nein, das weiß ich leider nicht. Aber schreib einfach mal hin, die antworten nach meiner Erfahrung recht schnell und sehr freundlich.
Hast Du die Tour vorgebucht?
Meinst Du die ganze Tour, oder nur die auf Kanaan? Kanaan hatten wir vorgebucht, nachdem ich hier im Forum mal gelesen habe, dass das empfehlenswert ist. Bei uns wäre es hinsichtlich der Belegung nicht nötig gewesen, wir waren fast alleine. Aber das kann man vorher nie wissen, daher einfach einen kurze Mail schreiben.

Herzliche Grüße
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
2’203 Beiträge · seit 201618. Juni 2018 ·
Hallo Martin,

danke für die Antwort. Ich meinte die Tour auf Kanaan.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
Themenstarter907 Beiträge · seit 201621. Juni 2018 ·
Moin liebe Forenten,

ich habe ja den großen Vorteil, dass die beste aller Ehefrauen im Laufe der Reise immer so fleißig Tagebuch schreibt. Der Nachteil ist, dass sie das natürlich handschriftlich tut, ich das alles also anschließend abtippen darf. Und dafür muss man halt Zeit finden. Daher - sorry für's "delay", es geht aber schon weiter.

16. Tag - Desert Quiver Camp

Heute wird ausgeschlafen! Eigentlich haben wir für heute keine großartigen Pläne, wollen nur bei "unserer" Elim-Düne vorbei schauen. Wir hatten schon 2013 beschlossen, nicht mehr ins Vlei zu fahren, da uns der Massenauftrieb enorm auf den Geist gegangen ist. Da Mark, als Namibia-Newby, aber noch nie im Park und im Dead Vlei war, werden wir wohl nochmal dorthin fahren.

Erst um halb neun treffen wir uns vor den Hütten, um zum Frühstück in die Lodge zu fahren. Das Frühstück in der Sossusvlei Lodge ist gewohnt gut - es gibt sogar Millipap, was Claudia mit Früchten genießt. Nach dem Frühstück nutzen wir das WLAN in der Lodge auf der Terrasse, die sich über der Bar befindet. Dann geht es zurück zu "unserer" Lodge, und wir bevölkern erstmal den Pool.

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Gegen halb zwei nachmittags brechen wir in der Hoffnung, dass das Licht bald besser wird, Richtung Sossusvlei auf. Den Eintritt zahlen wir am Kiosk / Restaurant / Bar am Eingang. Es gibt eine Kasse für die Bar / den Shop, und eine für den Eintritt und Exkursionen. Viele Touristen checken das aber nicht und versuchen ständig ihre Getränke etc. an der falschen Kasse zu bezahlen. Da den Überblick zu behalten, ist nicht einfach!

Irgendwann werden wir unsere 340,-N$ für vier Personen und zwei Autos los und dürfen Richtung Park aufbrechen. Wir haben uns extra an der Rezeption der Lodge erkundigt, wann wir wieder draußen sein müssen. 19:00 Uhr, das sollte zu schaffen sein!

Kurz nach der Einfahrt in den Park biegen wir rechts zur Elim-Düne, unserer Hochzeitsdüne, ab. Wir machen ein paar Fotos, aber das Licht ist noch nicht wirklich schön, noch ist es zu hell und zu gleißend.

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Weiter geht es, 60km Teerstraße bis zum 4x4-Parkplatz. Vor der Düne 45 wollen wir eigentlich noch Bilder machen, aber dort ist zu viel los. Wenn wir die Düne mal ohne Menschen fotografieren wollen, müssen wir später wiederkommen. Kurze PP auf dem 4x4 Parkplatz, dann geht es weiter im Sand. Michael und ich haben sehr viel Spaß. Die vier (?) Kilometer bis zum End-Parkpatz machen wieder richtig Laune!

Nun beginnt der anstrengende Teil der Tour. Wir packen Wasser ein und machen uns auf die 1,1km durch den Sand die Dünen hinauf. Im Dead Vlei angekommen sind wir tatsächlich eine halbe Stunde alleine! Viele Bilder machen wir aber nicht, da das Licht immer noch nicht gut ist. Dann dränge ich zur Eile, da wir erfahrungsgemäß doch immer wieder für kurze Fotostopps anhalten, und wenn wir bis 19:00 Uhr am Eingang sein wollen, müssen wir jetzt los.

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Natürlich habe ich das Stativ in der Lodge gelassen, ich Depp! Warum Stativ? Ich hatte geplant im Vlei 360°-Panos zu machen, und das ist freihand doch eher ein Glücksspiel. Und ausgerechnet an diesem Tag, bei fast der einzigen Gelegenheit, für die ich überhaupt noch ein Stativ brauche, lasse ich es in der Lodge 😠! Einen Versuch habe ich aber trotzdem genutzt. Nicht gut, viel anschließende Handarbeit, aber dafür ist es ganz brauchbar, finde ich.

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Düne 45 lassen wir dann auch aus, da sie derart "zerlatscht" ist, dass sie als Motiv kaum noch taugt. Warum muss man eigentlich JEDE Düne besteigen, und dann auch noch jeder in seiner eigenen Spur?
Düne 42, nur wenige Kilometer weiter, ist da deutlich fotogener. Das Licht ist mittlerweile großartig, hier sind keine anderen Touristen, und so verknipsen wir eine Viertelstunde.

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Nun wird es aber eng bis 19:00 Uhr! Mit den erlaubten 60km/h schaffen wir das nicht mehr. So drücken wir etwas 😈 auf's Tempo und erreichen Punkt 19:00 Uhr das Gate! Uff, das war knapp! 😗 Es ist schon dunkel - und das Gate ist schon zu, mit einer Kette geschlossen! Wat nu? 🙁 Als wir noch überlegen kommt von hinten ein mürrischer Mitarbeiter und muffelt recht ungehalten rum, dass wir zu spät sind. Als ich ihm erzähle, dass man uns was von 19:00 Uhr gesagt hat, zeigt er mir ein kleines Schild, auf dem was von 18:30 steht. Bingo, vielen Dank für die wertvolle Auskunft an der Rezeption! 😈 Die 19:00 Uhr haben wir sogar schriftlich, aber das zählt nicht. Ich entschuldige mich wortreich bei dem mürrischen Mann, er ermahnt uns mehrfach und schließt letztendlich das Tor auf und läßt uns raus. Puh, Glück gehabt! 😛

Jetzt schnell zur Lodge, das Abendessen wartet, und wir haben auch echt Hunger. Das Abendessen ist genauso wie gestern, lecker und reichlich, darüber gibt es nicht viel zu erzählen. Zurück in der Lodge machen wir etwas Datenhygiene, dann versuchen wir noch den Sternenhimmel zu fotografieren. Ich bin aber so müde, dass ich die Versuche nach kurzer Zeit abbreche und ins Bett verschwinde.

Fortsetzung folgt!

Herzliche Grüße
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
zuletzt bearbeitet 22. Juni 2018
Themenstarter907 Beiträge · seit 201623. Juni 2018 ·
Liebe Forenten,

schlechtes Wetter in Hamburg, da bleibt Zeit für's Tippen! 😛

17. Tag - Desert Quiver Camp - Meike's Guesthouse / Swakopmund

Frühstück in der Sossusvlei Lodge und Aufbruch zur nächsten Station um 10:00 Uhr. Das scheint zu unserem üblichen Ablauf zu werden.

Der nächste Zwischenstopp ist gesetzt! Der Apfelkuchen in Solitaire ist ein Muss! 🙂 Hier scheint bis auf Kleinigkeiten alles so geblieben zu sein, wie wir es kennen. Wobei - die Kaffeemaschine ist neu, jetzt gibt es richtig guten Kaffee! Der Apfelkuchen ist nach wie vor sehr gut! Es ist recht wenig los. Wir treffen ein russisches Pärchen wieder, das wir schon in einigen unsere bisherigen Unterkünften getroffen haben. Als wir uns von ihnen verabschieden, erzählen sie uns, dass die Reise leider morgen für sie zu Ende geht.

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Ein paar Schrottautofotos später geht es weiter über den Gaub- und den Kuiseb-Pass. Hier ist die Landschaft großartig, die Straße ist eng und kurvig. Da muss man schon ein Auge auf der Straße behalten!

Der Rest des Weges bis Walvis Bay ist recht eintönig. Die Straße ist in gutem Zustand, aber es gibt eigentlich nichts zu sehen, es ist gleißend hell. Kurz vor Walvis Bay sinkt dann die Temperatur von 33°C auf kühle 21°.

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Meike's Guesthouse ist schnell gefunden. Wir werden von Meike begrüßt. Meike II muss man eigentlich sagen. Eine Mitarbeiterin von DER Meike, auch Meike 😄
Wir parken die Autos direkt vor den Gebäudeteilen mit unseren Unterkünften. Die "Zimmer" werden so verteilt, wie die Autos stehen. So bekommen wir die Nr. 7. Hinter der Tür verbirgt sich eine Wohnung, die größer ist, als unsere Wohnung hier in Hamburg! Wohn- und Schlafzimmer, große Küche, Bad und separate Toilette, und ein weiteres kleines Schlafzimmer. Alles sehr gemütlich. Großes Kino, wir sind begeistert!

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Wir erledigen noch den Papierkram, klönen etwas mit Meike II, lernen endlich auch DIE Meike kennen, dann packen wir etwas aus. Anschließend brechen wir zu einem kleinen Spaziergang in die Stadt auf. Für den Abend kaufen wir noch eine Flasche Rotwein im Shoprite. Ich versuche noch eine Ventilkappe für unsere schwächelnden Hinterreifen zu bekommen. Die fehlt seit Beginn der Reise. Die leichte Inkontinenz schiebe ich darauf, dass das Ventil verstaubt ist und dadurch etwas Luft raus läßt. Erfolgreich bin ich nicht. Meine Frage nach einer Ventilkappe, die ich einem Mitarbeiter auf der nächsten Tanke stelle, löst zwar hektische Betriebsamkeit aus, man vertröstet mich aber auf morgen.

Das Village-Café, das wir noch in guter Erinnerung haben, ist heute leider geschlossen. Also auf zur Jetty. Diesmal sehen wir die Brücke mal ohne Nebel, es weht aber heftig, und bei den ersten Metern müssen wir schauen, dass wir trocken über die Bretter kommen, weil die Wellen über die Brücke schlagen. Später geht es dann zum Essen ins "The Tug", wo wir schon vor einigen Tagen einen Tisch reserviert haben.

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Das Essen im "The Tug" ist lecker, aber bei Claudia macht sich so langsam ein "Fleisch-Overflow" bemerkbar. So gut das Fleisch auch ist, ein simpler Eintopf wäre auch mal eine Ansage. Egal, das Springbock-Steak ist gut gebraten und köstlich. Wir haben inzwischen gelernt, dass "medium-rare" meistens als "medium" auf den Teller kommt. Der spektakuläre Sonnenuntergang über der Jetty ist wieder wunderschön. Im "The Tug" wird es voll, so brechen wir nach einem wirklich guten Essen bald wieder auf.

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Der Weg zurück zu Meike ist angenehm kühl, und als Verdauungsspaziergang perfekt. Wir schließen den Abend mit der Flasche Rotwein ab. Toller Tag, tolle Unterkunft!

Fortsetzung folgt.

Herzliche Grüße aus Hamburg
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
Themenstarter907 Beiträge · seit 201624. Juni 2018 ·
Liebe Formies,

es geht weiter mit dem

18. Tag - Meike's Guesthouse / Swakopmund

Um 7:00 Uhr treffen wir uns zum Frühstück. Der Frühstücksraum ist gemütlich eingerichtet in rot und weiß, mit Perlhühnern in jeder Größe und Form als Deko. Es gibt selbstgemachte Marmeladen in x Varianten, Käse, aufgeschnittene Frikadellen, diverse Brotsorten und und und. Mit Abstand das reichhaltigste Frühstück unserer Reise. Leider können wir es nicht in Ruhe genießen, da wir um 8:00 Uhr von Chris Nell zur Little Five Tour abgeholt werden. Für uns ist es das zweite Mal, dass wir mit Chris diese Tour machen. Pünktlich taucht der Jeep auf und Chris begrüßt uns sehr herzlich. Mit im Auto sind noch drei Amerikaner, die Konversation läuft also auf englisch. Wir haben schon die Hoffnung, dass die Gruppe heute so klein bleibt, aber leider gesellen sich bei der Einfahrt in den Dorob Nationalpark noch zwei Geländewagen von Chris dazu, so dass wir insgesamt gut 20 Personen sind.

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In bekannt humorvoller Art erzählt Chris wieder über die Nahrungskette in der Wüste, "das Müsli", das sich aus Pflanzenteilen an der windabgewandten Seite der Dünen sammelt, von dem sich kleinsten Tiere in der Wüste ernähren etc. Wir sehen heute den Skink, eine Blindschleiche, einen Palmato-Gecko, die "Cart wheeling spider", die Sidewindersnake und das Namaqua Chamäleon. Chris achtet akribisch darauf, dass, wenn wir aus den Autos aussteigen und uns in der Wüste bewegen, wir nicht wild durcheinander latschen, sondern möglichst in einer Spur hintereinander her laufen, um möglichst wenige Spuren zu hinterlassen. Wieder ist es erstaunlich, wie er (und diesmal seine beiden Mitstreiter) anhand von minimalen Spuren die Tiere finden. Besonders beindruckend ist für uns, wie die Schlange weitab von unserer Route von einem der Mitarbeiter gefunden werden konnte. Die ist sowieso kaum zu sehen, und wenn sie sich eingegraben hat, fast überhaupt nicht. Die Schlange gräbt sich so ein, dass nur ihre Augen aus dem Sand hervorgucken, und ihre Schwanzspitze, die als Köder hin und her wackelt, und damit andere Tiere anlocken soll, die die Schwanzspitze für einen Wurm halten.

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Die große Gruppe hatte Chris immer gut im Griff, niemand rennt querbeet. Es gibt immer wieder Ansagen, dass jeder sich die Tiere erst einmal ansehen soll und dass dann jeder die Gelegenheit zum Fotografieren bekommt. Er macht selber Bilder mit den Smartphones einiger Gäste aus nächster Nähe (auch von der Schlange), damit jeder schöne Bilder mitnehmen kann.


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Abgeschlossen wird die Tour durch eine Fahrt durch die Dünen. Zwischendurch steigt Chris immer wieder aus, um Müll einzusammeln, der hier durch den Wind, und wohl auch durch Touristen, verteilt wird.

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Dann geht es wieder zurück in die Stadt, wo wir zurück zum Gästehaus gefahren werden. Insgesamt hat uns die Tour wieder gut gefallen. Für uns, die wir das zweite Mal dabei waren, war schade, dass die Gruppe so groß war. Das läßt sich bei der Nachfrage wohl nicht anders organisieren, aber uns war das zu viel.

Am Nachmittag gehen wir in die Stadt, wir haben noch ein Shopping-Programm zu absolvieren. Wir stürmen diverse Souvenier-Läden, erbeuten CDs mit afrikanischer Musik, dann geht es erstmal ins Village-Café. Es gibt Kaffee mit Amarula, dazu sehr leckere Toasties, belegt mit Hack und Käse, Riesentoasts namens "Terminator" in vier verschiedenen Größen, von denen schon die erste unglaublich ist.

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Dann geht es nochmal auf den Wörmann-Turm. Wir bekommen den Schlüssel gegen einen kleinen Obulus, dann rauf über die engen Treppen auf den Turm. Hier bläst es ganz schön, man muss vorsichtig sein, wenn man die Fenster zum Fotografieren aufmachen will.

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Nachdem wir so bummelich zwei Stunden ver-shoppt haben, machen wir uns auf zum Kücki's. Auf dem Weg dorthin finden wir in einem Supermarkt Zam-Buk, die beste Lippenpflege der Welt 😉.
Im Kücki's ist es noch nicht wirklich voll, noch ist etwas Ruhe. Für Claudia gibt es Hühnerleber mit Piri Piri Soße - köstlich! - , dann Calamari mit Knoblauchsoße. Mit großen Fleischportionen kann Claudia gerade nichts mehr anfangen, Abwechslung ist angesagt! Natürlich darf ich probieren, und die Calamari sind einfach großartig! Überhaupt nicht gummiartig, wie ich es hier oft erlebe.
Wir anderen bleiben wieder bei diversen Steaks, dazu das übliche Windhoek Draught und einen Kaktusfeigen-Obstler zum Abschluss.

Mittlerweile ist es voll geworden. Große Gruppen von Asiaten stürmen das obere Stockwerk - und kommen nach kaum einer halben Stunden wieder runter. Die haben wohl noch mehr auf dem Programm für den heutigen Abend 😉
Wir machen uns, genudelt wie wir sind, auf den Heimweg.

Fortsetzung folgt.

Herzliche Grüße aus Hamburg
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
zuletzt bearbeitet 24. Juni 2018
Themenstarter907 Beiträge · seit 201624. Juni 2018 ·
Ich schon wieder! 😁

Der nächste Tag ist schnell erzählt, daher kommt die Fortsetzung gleich hinterher.

19. Tag - Meike's Guesthouse / Skwakopmund

Heute haben wir kaum fotografiert, fragt mich nicht warum. Es gibt also kaum Bilder.

An diesem Morgen haben wir Zeit für ein ausgiebiges Frühstück! Großes Kino, was hier so alles auf dem Tisch steht! Dann machen wir uns auf den Weg zur Vellies-Fabrik. Hier gibt es Vellies in allen Größen und Farben. Dummerweise sind die Größen nur "Empfehlungen" oder "Näherungswerte", jedes Paar fällt anders aus. Handarbeit halt. Claudia und Mark finden überhaupt nichts passendes, Michael und ich haben da mehr Glück.

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Dann geht es wieder in die Innenstadt, bummeln und shoppen. Natürlich müssen wir noch einen Besuch im Village Café machen, dann geht es zurück. Um 15:00 Uhr sollen wir von Georg Erb zu einer Dünen-Fototour abgeholt werden. Leider warten wir vergeblich. Nach einer dreiviertel Stunde erreicht ihn Meike per Telefon. Er hat uns offensichtlich vollkommen vergessen, er ist gerade erst von einem Foto-Shooting aus Walvis Bay zurück und hat den Termin verbaselt. Für einen Tour in der Preislage wird uns das jetzt alles zu eng. Dann lassen wir es halt, schade!

So verbringen wir den Nachmittag auf der Terrasse. Gegen Abend laufen wir zum Strand in den "Tiger Reef Beach Bar & Grill". Die Strand Bar ist teilweise offen und teilweise zum Meer hin mit Wänden und Fenstern geschützt. Man bestellt Essen und Getränke am Tresen und bekommt es dann an den Tisch gebracht. Wir lassen uns Bier und Calamaris beim Sonnenuntergang schmecken, bis es uns zu kalt wird. So direkt am Meer mit Blick auf den Sonnenuntergang, das ist schon großartig! Der Laden scheint auch beliebt zu sein, hierher kommen offensichtlich auch viele Einheimische.

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Zurück zu Meike brauchen wir dann zu Fuß locker eine halbe Stunde. Bei Meike werden wir vom "Nachtwächter" freundlich begrüßt und eingelassen. Dann schließen wir einen weiteren wunderschönen Tag in Swakopmund mit einer Flasche Wein ab.

Fortsetzung folgt.

Herzliche Grüße aus Hamburg
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
169 Beiträge · seit 200724. Juni 2018 ·
Ich wiederhole mich gerne - ein ganz toller Bericht!!!!
1’425 Beiträge · seit 201524. Juni 2018 ·
Lieber Martin,

Mensch, da werden junge Erinnerungen wach 🙂 Wir haben die Tour von Chris (nur eben nicht mit Chris) auch gemacht und waren begeistert. Wenn ich das alles so richtig verstanden habe, was Duan und ich auf englisch geredet haben, wurde Chris wohl vor einigen Wochen von einer Horned Adder gebissen.
Auch das Village Cafe haben wir besucht und fanden es suuuuper! Ich ärgere mich jetzt, nicht auch ein paar Detailbilder von dort mitgenommen zu haben...

Jetzt bin ich wieder voll bei deinem Bericht dabei 🙂

Liebe Grüße
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
Themenstarter907 Beiträge · seit 201624. Juni 2018 ·
Hallo Laura,
Wenn ich das alles so richtig verstanden habe, was Duan und ich auf englisch geredet haben, wurde Chris wohl vor einigen Wochen von einer Horned Adder gebissen.
Autsch! Da kann man nur hoffen, dass das glimpflich verläuft und er bald wieder dabei ist. Er erzählte uns noch, dass man nach dem Biss der Sidewinder-Snake nicht sterben würde, man würde sich das aber wünschen, so muss das weh tun. Muss man nicht probieren!

Ich habe in meinem Bericht noch vergessen zu erzählen, dass Chris die Spinne zwar ausgegraben hat, dies aber nach eigenen Angaben nur ausnahmeweise getan hat! Die Spinne hatte ihr Nest genau auf dem Fahrweg gebaut, und Chris sagte, dass sie bei einer der nächsten Fahrten sonst plattgefahren würde. Normalerweise gräbt er die wohl nicht mehr aus. "Unsere" hat er anschließend am Dünenhang abgesetzt und einen Schattenspender darüber gestellt, so mit Telefonnummer drauf, und so.
Auch das Village Cafe haben wir besucht und fanden es suuuuper! Ich ärgere mich jetzt, nicht auch ein paar Detailbilder von dort mitgenommen zu haben...
Ja, wir sind auch immer wieder gerne da! Die Mädelz von der Bedienung sind immer gut drauf, verbreiten immer gute Laune. Die vielen liebevollen Details, das leckere Essen, die Kaffee-Sorten. Hat schon was, der Laden!

Bin auf Euren Bericht gespannt!

LG
Martin
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1’425 Beiträge · seit 201524. Juni 2018 ·
Hi Martin,

wir hatten die Tour mit Douglas als deutschsprachigen, denn die ganze Gruppe war deutschsprachig (Hummeldumm lässt grüßen.....). Also bei uns war es sehr schwierig, überhaupt die Tiere zu finden, weil wohl noch extremerer Nebel als sonst war (ich habe da ja kein Vergleich). So fanden wir neben der Blindschleiche nur einen sehr sehr jungen Wüstengecko und die Eidechse beim Vorbeifahren an einer Düne, auch noch sehr klein. Die White Lady hat man entweder nicht gesucht oder nicht gefunden, das weiß ich nicht mehr, es war zwischenzeitlich sehr wuselig... Aber mit der Schlange und dem Chamäleon hatten wir Glück 🙂
Ich finde es aber super, dass man hier die Spinne nicht ausgräbt. Auch als jemand gefragt hat, ob sich das Chamäleon anfassen lässt hat Douglas absolut richtig erklärt, dass es dann unseren Geruch annimmt und ein leichterer Happen für Fressfeinde ist.

Genau das hat Duan (ich hoffe, es wird so geschrieben) auch über den Biss gesagt. Noch nicht mal Morphium hätte geholfen 😮

Genau, die Bedienungen hätte ich glatt drücken können, so goldig waren sie! Meine Mama hat dort dieses berühmte Brot gegessen, wo auf der Karte steht "Not for Sissis" - als es dann serviert wurde, wussten wir auch den Warnhinweis zu deuten 😄

LG
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024