piscator schrieb:... Im laufenden Thread ging es nach meiner Auffassung darum, den "normalen" Namibia-Selbstfahrer-Touristen davor zu warnen, was auf den "normalen" Pads passieren kann, womit man rechnen muss und was man tunlichst unterlassen sollte. ...
Und mit genau dieser Erwartungshaltung wollte ich mir diesen Thread mal geben. Nachdem ich jetzt die 467 Beiträge von vorn bis hinten durchgelesen habe und mein Kopf von all den vermeintlichen Wahrheiten, scheinbaren Wahrheiten und echten Wahrheiten dröhnt, erlaube ich mir mal ein Zwischenfazit dieser Diskussion. Es besteht keine Einigkeit darüber: • ob die hohe Zahl der verunfallten Touristen auf die allgemeine Verkehrs- bzw. Infrastruktursituation in Namibia zurückzuführen ist oder auf das Unvermögen/ die unangepasste Fahrweise vieler Touristen, • ob die Mietwagenverleiher bei einem Totalschaden des Fahrzeugs Profiteure oder Leidtragende sind, • ob man in der Dunkelheit unterwegs sein sollte oder nicht (die Meinungen reichen hier von „5 km war schon grenzwertig“ bis „100 km sind problemlos möglich“), • was eine vernünftige Richtgeschwindigkeit für Gravel-Roads ist (hier reicht das Meinungsspektrum von 40-60 km/h bis hin zu 120 km/h), • ob man als Raser oder als Schleicher die größere Gefahr für die anderen Verkehrsteilnehmer darstellt, • ob man auf Gravel-Roads prinzipiell Allrad zuschalten sollte oder nicht, • ob man auf Gravel-Roads den Reifenluftdruck absenken sollte oder nicht, • ob die „Echtzeitüberwachung“ der Fahrzeuge durch die Vermieter gegen die Privatsphäre der Mieter verstößt oder nicht, • ob man ein Sandloch aus 100 m Entfernung erkennen kann oder nicht.
Das Fazit des Ganzen hat WoMa schon auf Seite 39 wunderbar formuliert: „Man weiss es nicht – nicht mal Google weiss es.“
Das sehe ich ganz anders. Zu den meisten der von Dir genannten Punkten gibt es ein ganz klares Meinungsbild in dem Thread. Das es zu jedem Thema auch ein-zwei abweichende Meinungen gibt, ändert daran nichts. Es findet sich z.B. auch immer jemand der glaubt, dass es keine Evolution gibt und wir alle von Adam & Eva abstammen. Trotzdem gilt die Evolutionstheorie unter gebildeten Menschen als Konsens.
travelNAMIBIAThemenstarter33,3k Beiträge · seit 200628. Feb. 2018 ·
Passt in diesen Thread.
Viele Grüße Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Jens_Dietzel1’455 Beiträge · seit 200628. Feb. 2018 ·
Ist doch ganz einfach: Strasse trocken, drauf den Socken; Strasse nass, Fuss vom Gas.
Aber solange Profiltiefe (wenn ich richtig liege 1.6mm vom Gesetzgeber) keine Sau (anscheinend inkl. Autovermieter) interessiert, wird da nix passieren. Physik und Autofahren sind in NAM absolut unabhängig voneinander....
Das Licht (Abblend- oder Tagfahrlicht, nicht das Parklicht) muss übrigens seit fast 2,5 Jahren ausserhalb geschlossener Ortschaften eingeschaltet werden. Macht auch keiner. Noch nichtmal in der Dämmerung noch auf Gravelpads und auch nur bei Regen, wenn es der schon fast vorbei ist. Erklären die Autovermieter sicher auch nicht bei der Übergabe.
Die Chancen zur Senkung der Zahl der Unfalltoten wird wohl in näherer Zukunft nicht sinken...
Giraffen-Lisa766 Beiträge · seit 200705. März 2018 ·
Sind die in der Etosha von der Pad runter und Offroad gefahren? 🙁
Seltsam... hoffentlich ist den Menschen nicht all zu viel passiert!
Vewunderte Grüsse Girafeffen-Lisa
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia:
1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia,
1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg
lange Pause
Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia
2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
travelNAMIBIAThemenstarter33,3k Beiträge · seit 200605. März 2018 ·
Moin zusammen,
Geschwindigkeitsbegrenzungen sind nicht ohne Grund auf runden Schildern verzeichnet. Sie gelten selbstverständlich pro Reifen am Fahrzeug (bei einem PKW also 4+ Ersatzreifen, d.h. 5x60 km/h) Hingegen gelten Schilder zur Richtgeschwindigkeit pro Fahrzeug, da sie auf rechteckigen Schildern angebracht sind. 😉
Viele Grüße Christian
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Vielen Dank Christian, das hilf mir sehr weiter! Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass die Schilder die Mindestgeschwindigkeit ausweisen 😄
Liebi Grüess Cosi
lilytrotter4’132 Beiträge · seit 200805. März 2018 ·
der sieht einfach nur auf den Kopf gefallen aus... 😮 die Straße verläuft in der Gegend über weite Strecken auf einem Damm, da brauchts nur ein wenig Unaufmerksamkeit für die Straße (und viel Aufmerksamkeit für die Tiere...) und schon ist man runtergekullert, wenn's denn dumm gelaufen ist... An solchen Stellen (so es dort passiert ist) brauchts keine zu hohe Geschwindigkeit, - ein einfacher kleiner Fahrfehler reicht...
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
...warum muß denn bei solchen (vermeidbaren??) Unfällen von "Einigen" hier oft eine ZYNISCHE Stellungnahme abgegeben werden?? Den Betroffenen hilft es im Nachhinein herzlich wenig. DAS wollte ich hier nur mal sagen! Grüßle Gerhard.
lilytrotter4’132 Beiträge · seit 200805. März 2018 ·
...ich hab doch nur versucht zu erklären, dass es in diesem Fall NICHT zwangsläufig mit unangepasster Geschwindigkeit zu tun gehabt haben muss. ein kleiner Moment unaufmerksam reicht zum Umfallen Damm-abwärts... der Wagen hat ja noch nicht einmal einen Kratzer auf der Fahrerseite...
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
ERErnst541’079 Beiträge · seit 201605. März 2018 ·
Soeben in Hitradio die neueste Unfallstatistik gehört. Vom 1. Jänner bis 25. Februar 77 Tote bei Unfällen in Namibia. LG 🙁 Ernst
travelNAMIBIAThemenstarter33,3k Beiträge · seit 200605. März 2018 ·
Soeben in Hitradio die neueste Unfallstatistik gehört. Vom 1. Jänner bis 25. Februar 77 Tote bei Unfällen in Namibia.
87 ist die aktuelle Zahl (4.3.2018) - knapp 10 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum.
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dergnagflow2’576 Beiträge · seit 200705. März 2018 ·
lilytrotter schrieb: der Wagen hat ja noch nicht einmal einen Kratzer auf der Fahrerseite...
Ich kann mir da einen Unfall wegen überhöhter Geschwindigkeit auch nicht wirklich vorstellen. Da schauen die Autos anders aus. Bei dem scheint man es nur wieder auf die Räder stellen zu müssen und der kann weiterfahren. Ja, die Seitenscheibe scheint kaputt zu sein, aber das Dach schaut noch sehr gut aus. Zudem sind beide nicht verletzt, was ebenfalls eher nach einem "Umfaller" aussieht. Ich würde ohne nähere Infos also auch nicht über irgendeine Unfallursache spekulieren.
travelNAMIBIAThemenstarter33,3k Beiträge · seit 200603. Sept. 2018 ·
Hi zusammen, ich nutze mal diesen Thread, da es mir der aktuellste zum Thema "Verkehrsunfälle" scheint.
Viele Grüße Christian
"Die Zahl der Verkehrsunfälle, Verletzten und Toten ist in diesem Jahr weiterhin deutlicher geringer als im vergangenen Jahr. Dies geht aus der aktuellen Statistik des Verkehrsunfall-Fonds MVA hervor. Demnach starben auf Namibias Straßen 2018 bis zur vergangenen Woche 353 Menschen. Im gleichen Vorjahreszeitraum waren es 500. Auch die Zahl der Unfälle insgesamt ist knapp 15 Prozent niedriger als 2017. Mehr als 3800 Verletzte im Straßenverkehr wurden in diesem Jahr verzeichnet, was einem Rückgang von fast 20 Prozent entspricht. " (Hitradio Namibia, 3.9.2018)
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