chamäleon20112’497 Beiträge · seit 201101. Aug. 2017 · Liebe Steffi,
wenn Du so sicher bist und auch Freunde hast, die sowas schon gefahren sind, dann mach es doch einfach so und frage nicht, wie wir es machen würden. "Scheuklappen" vorzuwerfen, wenn man etwas von anderen will und nicht gleich die Antworten bekommt, die man gerne hören möchte, ist nicht gerade höflich, auch wenn Du das jetzt vielleicht wieder "spitzfindig" findest.
Die Tour von Christian ist übrigens sicher machbar, die Vorschläge von Stefanie sind auch prima. Vom KTP bis zu den Cederbergen durchzufahren halte ich auch für sehr gewagt, da ist ein Zwischenstopp wichtig. Zwischen Swakop und Sossus braucht´s dagegen keinen.
Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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Old Women1’545 Beiträge · seit 201301. Aug. 2017 · Hallo Steffi
so, jetzt kommt etwas mehr Licht in die Dunkelheit. An meiner bereits geäußerten Meinung, dass es viel zu viel Kilometer sind, hat sich nichts geändert, aber: das hast du in deinem Eröffnungspost ja bereits gesagt, und es scheint euch nichts auszumachen. Dann ist das völlig in Ordnung. Jeder soll so reisen, wie er mag.
Vielleicht kann ich dir etwas helfen.
Christian schrieb, dass er die 1. Nacht in Windhoek verbringen würde. Ich denke, ihr kommt am Morgen an, dann ist die Strecke bis zum Waterberg zu lang, da man sich erst ausruhen sollte. Die Strecke ist ziemlich schnell für namibische Verhältnisse, da kann es schnell einen Unfall geben. Aber, du hast offenkundig viel im Forum gelesen 🙂 , was ich auch immer tue, denn die Ratschläge sind häufig sehr hilfreich, dass du den Anreisetag vielleicht nicht mitgerechnet hast. Dann ist die Empfehlung hinfällig, und du kannst ruhig zum Waterberg fahren.
Der Rest von Christians Empfehlungen ist okay, bis auf den KTP. Ich hoffe doch mal, dass es dort Entspannung pur ist. Von daher finde ich, immer unter der Prämisse, dass ihr das Hauptaugenmerk aufs Fahren legt, (sorry: das ist nicht böse und altklug gemeint, aber es ist nun einmal so und auch nicht zu unterschätzen, und dass ihr immer nur im Hellen fahren sollt, wisst ihr ja, da ihr viel gelesen habt) dass das gar nicht einmal so schlecht ist, denn ihr kommt einmal 4 Tage zur Ruhe und könnt genießen 😗 !
Die Etappenplanung danach gefällt mir aber immer noch nicht. 1 Nacht Namaqua und 1 Nacht Cederberge, da habt ihr nichts davon, was wollt ihr in der kurzen Zeit machen????? Ihr hattet ja ursprünglich angedacht, nur Südafrika zu bereisen und von daher würde ich mir am Ende ein paar entspannte Tage am Kap gönnen. Ist so schön dort. Macht eine Zwischenübernachtung zwischen KTP Und Kapstadt, dann habt ihr 5 Tage in Kapstadt und Umgebung. Auch unter dem Aspekt "Erholung" nicht zu verachten, denn die Fahrerei wird euch in den Knochen stecken, ob ihr es glaubt oder nicht, und bis dahin seid ihr auch eigentlich nur so durchgerauscht. Macht eine Nacht in der Nähe von Springbok (es wäre eh nur zum Übernachten) und fahrt dann weiter bis nach Kapstadt. Wenn ihr früh losfahrt, seid ihr bereits mittags da. Für die Tage am Kap gibt es hier im Forum genug Reiseberichte, da könnt ihr euch zügeln und loslassen, ganz nach Geschmack.
Ich hoffe, dass ich ein wenig helfen konnte. Es ist der Punkt "Fahrerei", der mich immer noch sehr stört, denn ihr habt sehr wenig Zeit, die grandiose Landschaft und die schönen Tiere Afrikas zu genießen, von daher: unbedingt KTP: 4 Tage am Stück ist bestimmt Erholung pur, denn man beschäftigt sich nur mit Tierbeobachtungen, und wenn man etwas entdeckt hat, kann man so lange stehen bleiben, wie man möchte. Von daher auch: 5 Tage Kapstadt und Umgebung, der Rest macht keinen Sinn, meiner Meinung nach.
Herzliche Grüße und viel Vorfreude
Beate
DoNo312 Beiträge · seit 201301. Aug. 2017 · Hallo Steffi,
zum letzten Teil: Ich glaube, dass KTP => Cederberg zu weit ist (wo wollt Ihr da konkret hin?) - das sind von Twee Rivieren fast 900 km. Zwischen Cederberg und Kapstadt wiederum braucht Ihr keinen Zwischenstopp, den könnt Ihr Euch sparen und am Stück druch fahren. Ggf. die "gewonnene" Nacht in den Cederbergen dran hängen => also 2 Ü mit Zeit zum Wandern.
Oder Ihr baut um, wie Christian das ausgeführt hat.
Viele Grüße
DoNo
petersa74 Beiträge · seit 201701. Aug. 2017 · Hallo Steffi,
ich bin erst seit Kurzem in diesem Forum. Bisher habe ich die anderen Teilnehmer als nette und hilfreiche Menschen kennengelernt. Mir haben sie z.B. geholfen mit dem Hinweis , dass eine Strecke meiner 6 Wochen Planung zu lang ist. Ich habe den Ratschlag dankend angenommen und eine Zwischenübernachtung eingebaut.
Wenn du verschiedene Beiträge hier ließt wirst du feststellen, dass manch eine Planung einfach zu viel beinhaltet.
Es wurde schon oft beschrieben , dass weniger mehr ist. Daher mein Ratschlag : Setzt Prioritäten was sein muss und was ev. zu streichen ist. Plant dann eine entspannte Route und genießt den Urlaub in vollen Zügen.
Ist ja auch nicht so schlecht wenn man sich etwas für das nächste Mal aufspart.
Gruß
Peter
ftl5347 Beiträge · seit 201403. Aug. 2017 · Hallo Steffi,
anstatt KTP - Cederberg bietet sich KTP - Calvinia an (<700km). Von Calvinia geht es dann nach Süden über die R355 (gute Reifen und Reifenwechsel- Kenntnisse vorausgesetzt) durch die Tankwa Karoo und vorzugsweise über den Katbakkies Pass, dann die R303 nach Ceres und dann nach Kapstadt. Ankunft in der Mitte des Nachmittags.
Gute Reise
René
STSteffi_Themenstarter6 Beiträge · seit 201703. Aug. 2017 · Hallo,
vielen lieben Dank für die weiteren Infos....
Habt ihr den Routenvorschläge (mit Hintergrund der geplanten Zeiten) ab Windhoek bis Swakopmund? Wenn wir von Windhoek Richtung Etosha fahren macht der Zwischenstopp Waterberg Sinn und wie würdet ihr die Runde durch Etosha planen? Von Osten reinzufahren, wird wh Distanzmäßig zu viel werden.
Danke hier nochmal für Eure Tipps und Anregungen.
Und wenn auf der NWR Site die Unterkünfte verfügbar sind, klappt es dann tatsächlich mit den Buchungen?
Viele Grüße
Steffi
DoNo312 Beiträge · seit 201303. Aug. 2017 · Hallo Steffi,
wenn Du am Waterberg nicht übernachtest, lohnt das Hinfahren nicht. Der Abstecher auf Piste kostet zu viel Zeit und fürs Wandern oder auch die geführte Fahrt aufs Plateau bleibt Dir keine Zeit. Zum Anschauen ist er auch auf der B1 im Vorbeifahren schön 🙂
Wir hatten 2 Übernachtungen dort, um eben einen vollen Tag für die Aktivitäten zu haben und das war passend und richtig. (WDH => Waterberg, von dort dann zum Etosha Osteingang und dann quer durch Etosha durch ..auch mit Übernachtungen)
Viele Grüße
DoNo
Logi16,9k Beiträge · seit 201203. Aug. 2017 · Steffi_ schrieb:Und wenn auf der NWR Site die Unterkünfte verfügbar sind, klappt es dann tatsächlich mit den Buchungen?
Mal so, mal so. Kann klappen - muß aber nicht!
LG
Logi
kalachee1’061 Beiträge · seit 200603. Aug. 2017 · Liebe Steffi
Es tut mir leid, sollte dir meine Bemerkung zum Wort «Machen» sauer aufgestossen sein. Ja, es mag etwas spitzfindig sein. Aber so bin ich nun mal und es ist halt etwas, das mich stört, weil dieses «Machen» im Zusammenhang von Reisezielen einerseits ein ziemlich in die Mode gekommener Ausdruck ist und andererseits halt impliziert, dass man etwas von seiner Liste einfach nur abhakt anstatt wirklich da gewesen zu sein. Wenn das deine Art des Reisens ist; auch gut. Ich habe dazu eine Meinung und habe diese geäussert, es ist ein öffentliches Forum und daher darf ich das.
Ich habe auch den Fehler gemacht, dich für etwas «anzugreifen», was nicht nur dich betrifft sondern viele andere, die in letzter Zeit ähnlich gelagerte Anfragen hier gestellt haben. Sorry, wenn das falsch rübergekommen ist.
Aber ich bleibe schon dabei. Wenn du hier nach Tipps zu deiner Route fragst, kommen auch Antworten, die du halt vielleicht nicht hören wolltest. Meine Meinung dazu ist klar und ich habe diese jetzt wohl zur Genüge kund getan. Ich meine das ja überhaupt nicht böse sondern gebe nur weiter, was ich in meinen mittlerweile 13 Afrika-Reisen an Erfahrungen gesammelt habe. Es sind gut gemeinte Ratschläge von uns allen hier und selbstverständlich steht es dir frei, was du damit am Ende machst.
Alles Gute & viel Spass bei der weiteren Planung!
Liebe Grüsse aus Zürich,
Sam
STSteffi_Themenstarter6 Beiträge · seit 201704. Aug. 2017 · Hallo ihr Lieben
ich habe noch bei der Route fragen und zwar:
Beim 1. Teil
Windhoek-Waterberg-Etosha => wie würdet ihr dann in Etosha einreisen, so wie Dono geschrieben hat über Osteingang? Und dann welche Stationen am Besten?
Oder Windhoek-Etosha direkt? Wird vermutlich eng mit vormittags los oder?
Habt ihr für einen Zwischenstopp zum Etosha noch eine Empfehlung?
Beim 2. Teil
Etosha-Swakopmund: Würdet ihr über Galton Gate fahren?
Zwischen Etosha und Swakopmund haben wir 2 Nächte geplant, würdet ihr wie bereits vorgeschlagen Spitzkoppe/ Erongo machen? Ich würde mich freuen von Euch hierzu noch Tipps zu bekommen auch hinsichtlich schöner Unterkünfte 🙂
Ganz vielen lieben Dank euch.
Steffi
kalachee1’061 Beiträge · seit 200604. Aug. 2017 · Moin Steffi
Windhoek - Etosha lässt sich durchaus auch an einem zwar langen Fahrtag machen. Das ist bis an die Eingangspforte vom Nationalpark alles sehr gute Teerstrasse und man kommt gut vorwärts. Einfach am Morgen zeitig los, dann kann man es mit einer ausgedehnten Mittagspause wirklich gut an einem Tag schaffen.
Bitte macht euch einfach den Gefallen, diese Etappe nicht schon am ersten Tag gleich nach der Landung in Windoek auf euch zu nehmen. Auch nicht bis Waterberg. Kommt an, übernehmt das Fahrzeug, macht in aller Ruhe euren Grosseinkauf und chillt dann am Nachmittag/ Abend irgendwo in oder um Windhoek und fahrt ausgeruht am nächsten Morgen los.
Da ihr nachher eh in Richtung Westen weiterfahren wollt, würde ich die Etosha von Ost nach West durchqueren. Heisst, von Windhoek nach Namutoni (oder eine der Lodges/ Campsites ausserhalb des Osttores), dann Halali, dann Okaukejo und/ oder sogar ganz in den Westen (Olifantsrus/ Dolomite).
Als Zwischenstopp zwischen Etosha und Swakopmund würde meine Wahl auf Spitzkoppe fallen. Es ist wunderschön dort.
Liebe Grüsse
Sam