Nashornabschuß legal

37 Antworten · 7’310 Aufrufe · gestartet 12. Jan. 2014 von Gerd1942
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2’664 Beiträge · seit 201220. Mai 2015 ·
Eine erbärmliche Mißbildung eines Menschen, auf gleicher Ebene der Permit-Aussteller und SWAPO-Minister, der das nach 60 gewilderten Nashörnern noch erlaubt hat. Ich werde nicht traurig sein, wenn den Killer das Schicksal ereilt, das ihm angedroht wurde. Und vor lauter Öffentlichkeitsgeilheit schleppt diese Kreatur in amerikanischer Manier noch ein ganzes CNN-Team mit, um diese Erbärmlichkeit zu dokumentieren.

Ich entschuldige mich schon mal bei den zartbesaiteten Lesern.
zuletzt bearbeitet 20. Mai 2015
1’252 Beiträge · seit 200920. Mai 2015 ·
Nee, lieber Hajo, dafür brauchst Du Dich wirklich nicht zu entschuldigen!!
Du hast vollkommen recht!!!

Gruß vom Elch
Ein Freund ist ein Mensch, vor dem ich laut denken kann. R.W. Emerson Namibia 2013 - http://www.namibia-forum.ch/forum/17-news/278435-unterkunftsbeschreibungen-unserer-letzten-reise.html?start=12 Namibia 2015 - http://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/286282-unsere-campsites-im-maerz-2015.html
95 Beiträge · seit 201320. Mai 2015 ·
Der erbärmliche Wichser!!! Ich hab gehört dass er 3 Schüsse abgegeben hat und nach 30 Minuten Qual der Jagdführer das Nashorn erlöst hat. Der finale Schuss wurde allerdings bei CNN nicht gezeigt.
Gruss, Sonja
Liebe Grüsse, Sonja
284 Beiträge · seit 201420. Mai 2015 ·
Oh große Empörung.

Fakt ist, das Nashorn war zu alt um nochmal Nachwuchs zu haben.
Fakt ist, der Abschuss hat jede Menge Kohle gebracht, die zum Schutz der verbliebenen Nashörnern eingesetzt werden kann.

Vielleicht würden die 60 gewilderten Nashörner noch leben, wenn das Geld schon früher zur Verfügung gestanden hätte.

Fakt ist auch, dass der Jäger eine Erlaubnis hatte.
In fast jedem Bericht hier wird vom Verzehr von Wildfleisch berichtet, aber der Typ hier wird übel beschimpft weil er ein Wildtier tötet.

Ich kann nicht nachvollziehen, dass jemand für eine Trophäe oder aus Spass ein Tier töten will und halte das für moralisch fragwürdig. Aber Beschimpfungen sind das auch, insbesondere durch hartgesottene Schreiber mit rassistischen Tendenzen, die unfähig sind andere Meinungen auch nur zu tollerieren.
Und für alle anderen Empörten, was außer euch aufzuregen habt ihr jetzt denn genau getan, damit die Nashörner geschützt werden können ohne solche permits nötig zu machen?
franzastische Reisen, Fotos und mehr - https://franzastisch.de
2’664 Beiträge · seit 201220. Mai 2015 ·
Jungchen, der Abknaller wußte dass er einen Shitstorm abbekommt, und nun hat er ihn.
Berechtigt.
Schau mal auf Facebook.
Es gibt Leute die sind seit Jahren hirntot, nur hat es noch niemand bemerkt.
Aber es ist interessant daß Jagdgegnerschaft nun auch rassistische Tendenzen hervor bringt 🤩 🤢 🤪 😄 😗
Immerhin sind Maria und Josef aus der Bibel nach 2000 Jahren im Jahre 2015 im ARD und ZDF Mainstream auch von Reisenden zu Flüchtlingen mutiert. 🤩 🤩 😛
zuletzt bearbeitet 20. Mai 2015
785 Beiträge · seit 200821. Mai 2015 ·
Hi,

ich finde es auch sehr schade, dass bei solchen Themen, einige hier Beschimpfungen der übelsten Art austeilen, sachliche Argumente währen hier doch wohl ehr angebracht!

Es gibt auch Argumente für eine solche Aktion, aber die sind meist komplexer und nicht so einfach darzustellen wie: "Böser Jäger und armes Tier"




Viele Grüße


Markus
284 Beiträge · seit 201421. Mai 2015 ·
Swakop1952 schrieb:
Immerhin sind Maria und Josef aus der Bibel nach 2000 Jahren im Jahre 2015 im ARD und ZDF Mainstream auch von Reisenden zu Flüchtlingen mutiert. 🤩 🤩 😛
Ist zwar völlig off topic aber natürlich waren die beiden Flüchtlinge (zumindest nach der Bibel):
Mt 2,13
"Als sie aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des Herrn dem Josef im Traum und sprach: Steh auf, nimm das Kindlein und seine Mutter mit dir und flieh nach Ägypten und bleib dort, bis ich dir's sage; denn Herodes hat vor, das Kindlein zu suchen, um es umzubringen."

Und die Bemerkung zu rassistischen Tendenzen hat nichts mit der Jagdgegnerschaft zu tun, sondern mit deinen stereotypen Zuweisungen von Eigenschaften aufgrund der Herkunft, seien es Amerikaner, Chinesen, SWAPO-Minister oder alle anderen, die du nicht leiden kannst. Und das zusammen mit meist abfälligen Bezeichnungen für diese Menschen.

Wie gesagt, ich kann durchaus verstehen, dass man die Tropähenjagd ablehnt, tue ich im Prinzip auch, mir wird übel, wenn ich die gestellten Bilder mit den toten Leos, Löwen oder sonstigen Tieren sehe. Aber ich kann auch verstehen, dass das dadurch eingenomme Geld helfen kann Natur und Tiere zu schützen. Und als Fleischesser bin ich mir auch bewusst, dass Tiere dafür getötet werden, kann also die Jagd, zumindest auf essbare Tiere nicht grundsätzlich ablehnen.
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284 Beiträge · seit 201421. Mai 2015 ·
Drechselschorsch schrieb:Hallo Matthias,
Herodes, so sagen Historiker, war schon drei Jahre vor Christi Geburt tot, ist also ein Märchen.
Was davon genau ist das Märchen? Herodes, Jesus, beide? Ich will nicht auch noch ne Diskussion über Glauben.
Ich wollte nur darauf hinweisen, dass Maria und Josef in der Bibel sehr wohl als Flüchtlinge bezeichnet und beschrieben werden und das keine ARD/ZDF Erfindung ist. Der Wahrheitsgehalt der Bibel ist eine andere Frage zu der ich lieber nichts sage.
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392 Beiträge · seit 200823. Mai 2015 ·
_Matthias_ schrieb:Oh große Empörung.

Fakt ist, das Nashorn war zu alt um nochmal Nachwuchs zu haben.
Fakt ist, der Abschuss hat jede Menge Kohle gebracht, die zum Schutz der verbliebenen Nashörnern eingesetzt werden kann.

Vielleicht würden die 60 gewilderten Nashörner noch leben, wenn das Geld schon früher zur Verfügung gestanden hätte.

Fakt ist auch, dass der Jäger eine Erlaubnis hatte.
In fast jedem Bericht hier wird vom Verzehr von Wildfleisch berichtet, aber der Typ hier wird übel beschimpft weil er ein Wildtier tötet.

Ich kann nicht nachvollziehen, dass jemand für eine Trophäe oder aus Spass ein Tier töten will und halte das für moralisch fragwürdig. Aber Beschimpfungen sind das auch, insbesondere durch hartgesottene Schreiber mit rassistischen Tendenzen, die unfähig sind andere Meinungen auch nur zu tollerieren.
Und für alle anderen Empörten, was außer euch aufzuregen habt ihr jetzt denn genau getan, damit die Nashörner geschützt werden können ohne solche permits nötig zu machen?
Moin,

woher willst gerade DU wissen, wo das Geld hingeht? Hast du Einblicke in die Geldströme? Nein? Wie kommst du dann auf die Idee, dass das Geld wirklich in den Schutz der Nashörner geht? Und wo sind die anderen Millionen N$ oder gar € hin, die bisher bei der Trophäenjagd erzielt wurden? Wenn man wirklich helfen will, diese Tiere zu SCHÜTZEN, tötet man sie nicht, sondern hilft denjenigen mittels Geld- und/oder Sachspenden, die tagtäglich ihr Leben riskieren, um die Nashörner zu beschützen.

Und es ist erbärmlich, dass dieser Heiopei (das Wort mit W, welches hier schon gefallen ist, gehört eigentlich nicht zu meinem Duktus) nicht mal selbst dieses Tier erlegen konnte, sondern dies der namibische Jäger machen musste.

Es wird konstruiert, dass dieses Tier ein Problemtier sei, dass es zu alt sei, um sich fortpflanzen zu können, etc.

Wird mal darüber nachgedacht, dass es trotzdem ein Recht auf Leben hat? Nein - weil ein dahergelaufener Sohn eines Millionärs genug Geld hat, um dieser perversen Neigung nachzugehen.

Dass man Tiere des Fleisches wegen erlegt, damit kann ich leben. Aber aus Jux und Spaß am Töten (und um sich dann ein Viech ausgestopft ins Schlafzimmer oder sonstwohin zu stellen), das geht zu weit.

Zum Glück ist es -noch?- verboten, Menschen aus Spaß zu erschießen. Sollte das geändert werden, weiß ich, wer als erstes auf dem Servierteller landet!
Schläft ein Lied in allen Dingen, Die da träumen fort und fort, Und die Welt hebt an zu singen, Triffst Du nur das Zauberwort. - Joseph von Eichendorff
1’527 Beiträge · seit 201123. Mai 2015 ·
Guten Abend Otji,

.........meinen Respekt.........das ist mal eine klare Ansage, die Hand und Fuss hat...

🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂

mit Grüssen,

BMW
785 Beiträge · seit 200823. Mai 2015 ·
Hi Otji,

nur mal kurz gefragt:

Wenn die Gelder nicht wie ursprünglich geplant für den Naturschutz ausgegeben werden, sondern irgendwo im Sumpf der Korruption untergehen, wessen Schuld ist es dann, die des Jägers, oder die der aktuellen Regierung?

Weist du, ob deine Eintrittsgelder die du für die Parks bezahlst eventuell nicht auch zweckentfremdet werden?

Wen nützt es was, wenn das Tier dann irgendwann an Altersschwäche stirbt, da sind solche Aktionen, mit denen viel Geld verdient wird doch wohl sinnvoller!

Fakt ist doch wohl, dass für den Schutz dieser Tiere viel Geld benötigt wird und irgendwo muss es doch wohl auch herkommen, oder?


Gruß


Markus
zuletzt bearbeitet 23. Mai 2015
54 Beiträge · seit 201523. Mai 2015 ·
Guten Tag,
_Matthias_ schrieb:Oh große Empörung.

Fakt ist, das Nashorn war zu alt um nochmal Nachwuchs zu haben.
Fakt ist, der Abschuss hat jede Menge Kohle gebracht, die zum Schutz der verbliebenen Nashörnern eingesetzt werden kann.
Du haust hier groß auf die Kacke und kommst mit angeblichen Fakten. Der einzige überprüfbare Fakt ist, Du warst nicht dabei und weist nicht, wie alt und gebrechlich das Nashorn war. Fakt ist auch, dass Du nicht überprüfen kannst, wofür das Geld ausgegeben wird. Ob so eine Auktion sinnvoll ist, können wir wahrscheinlich lange hin und her diskutieren. Aber dieser Abschuss war nicht OK und die Öffentlichkeit wurde von vorn bis hinten verarscht.

Die Vorbereitungen für die Auktion starteten vor fast 2 Jahren, dann kam die Versteigerung und noch mal rund 1,5 Jahre später wurde ein Nashorn abgeschossen. Vor 2 Jahren wurde also ein angeblich gebrechliches Tier ausgewählt. Als Begründung wurde angeführt, dass das alte, gebrechliche Tier ohnehin in Kürze tot umfällt und man es doch jetzt besser noch versilbert. Auch behauptet wurde, das alte Bullen aggressiv und eine tödliche Gefahr für jüngere Bullen sind (Das die Argumente noch nie zusammen passten, ist ein anderes Thema).

Nun hat es 2 Jahre gedauert. War der alte Bulle doch noch nicht so alt und gebrechlich? Oder haben die 2 Jahre zugesehen, wie der alte Bulle junge, fortpflanzungsfähige Nashornbullen platt gemacht hat? Oder hat man großen Kack erzählt und nun einfach irgendeinen Nashornbullen abgeknallt? Das ist die mit Abstand wahrscheinlichste Variante.

Denn genau so ist es bei den Elefanten in den Conservancies die Regel. Vielleicht hat man wirklich ein Elefantenproblem, vielleicht will man auch nur etwas Geld und Fleisch. Auf jeden Fall wird dem MET ein Elefantenproblem gemeldet. Das MET stellt routiniert ein Abschusspermit aus. Ein Trophäenjäger kauft das über einen Outfitter. Man bewegt sich in das Gebiet der Conservany, vom MET ist meistens keiner dabei und dann sucht man nicht ein bestimmtes Tier, sondern man schießt irgendeinen Elefanten, der eine prächtige Trophäe abgibt. Wirklich nach einem bestimmten Tier wird bei einer Trophäenjagd höchstens mal gesucht, wenn ein Elefant einen Menschen getrampelt hat. Und dann werden auch gern mal 3-4 Elefanten abgeschossen, bis man glaubt, dass nun der richtige dabei war. Wie 2011 bei dem Wüstenelefanten, der in Purros einen Spanier getötet hat.

Gruß, Martin
zuletzt bearbeitet 23. Mai 2015
54 Beiträge · seit 201523. Mai 2015 ·
Wenn die Gelder nicht wie ursprünglich geplant für den Naturschutz ausgegeben werden, sondern irgendwo im Sumpf der Korruption untergehen, wessen Schuld ist es dann, die des Jägers, oder die der aktuellen Regierung?
Nicht die Schuld des Jägers. Aber um die Schuld geht es dabei auch nicht. Es geht darum, dass die ganze Argumentation "Wir schießen ein Nashorn für den Nashornschutz" komplett hinfällig ist, wenn der Erlös am Ende nicht in den Nashornschutz fließt.
Weist du, ob deine Eintrittsgelder die du für die Parks bezahlst eventuell nicht auch zweckentfremdet werden?
Wofür ist das in der Dikussion um die Trophäenjagd auf Nashörner relevant? Der Etsoha-Besucher tötet keine Nashörner.
Wen nützt es was, wenn das Tier dann irgendwann an Altersschwäche stirbt, da sind solche Aktionen, mit denen viel Geld verdient wird doch wohl sinnvoller!
Genau da stinkt ja die ganze Angelegenheit. Schon vor 2 Jahren sollte das Tier in Kürze an Altersschwäche sterben. Wo stand denn jetzt, wie alt das Tier genau war? Wo war die wirklich unabhängige Instanz, die die ganzen Behauptungen verifiziert hat? Es werden Verlautbarungen als unumstößliche "Fakten" gewertet, die von Leuten kommen, die gerade unter Druck stehen und sich mit allem Möglichen Gefasel rechtfertigen und die in der Vergangenheit die Wahrheit, sagen wir mal, maximal gedehnt haben.

Das MET hatte bei der Aktion überhaupt nicht den Nashornschutz im Sinn. Das MET (MET = Ministry of Environment and Tourism) ist auch für den Tourismus in Namibia zuständig. Mit dem Dallas Safari Club als Partner wollte man die Trophäenjagd in Namibia promoten. Legal ein Nashorn zu schießen, ist heute eines er exklusivsten Jagderlebnisse. Es war klar, das eine Nashornauktion viel Aufmerksamkeit unter den Trophäenjägern in Nordamerika bringt. Die erwünschte Aufmerksamkeit hat Namibia auch bekommen - unter dem Strich aber wohl einen kapitalen Imageschaden eingefahren.

Gruß Martin
284 Beiträge · seit 201423. Mai 2015 ·
martin61 schrieb:
Die Vorbereitungen für die Auktion starteten vor fast 2 Jahren, dann kam die Versteigerung und noch mal rund 1,5 Jahre später wurde ein Nashorn abgeschossen. Vor 2 Jahren wurde also ein angeblich gebrechliches Tier ausgewählt. Als Begründung wurde angeführt, dass das alte, gebrechliche Tier ohnehin in Kürze tot umfällt und man es doch jetzt besser noch versilbert. Auch behauptet wurde, das alte Bullen aggressiv und eine tödliche Gefahr für jüngere Bullen sind.
Du hast den Artikel also nicht gelesen. Da steht nämlich, dass von der Behörde eine Anzahl möglicher Opfer ausgewählt wurde, wovon eins geschossen werden durft. Der Erwerb der Lizenz und die Auswahl sind dabei zeitlich unabhängig, die Auswahl musste nur vor der Jagd stattfinden. Desweiteren wird beschrieben, dass erst ein anderes Nashorn gesucht wurde, aber weil das Gebiet im Norden zu schwierig war, wurde in den Süden gewechselt.
Auf den Bildern ist auch deutlich zu sehen, dass das erlegte Tier nicht das jüngste war.

Ich kann genausowenig beweisen, dass das Geld für den Naturschutz ausgegeben wird, wie du das Gegenteil beweisen kannst. Deine Unterstellungen gegenüber dem MET kannst du auch nicht beweisen.

Es steht jedem frei gegen die Trophäenjagd zu sein, ich bin das auch, aber das rechtfertigt keine Beschimpfungen, keine Todeswünsche und es entbindet auch nicht davon sich über die Argumente der Gegenseite Gedanken zu machen. Ich will hier keinen umstimmen, sondern plädiere für eine gemäßigtere, weniger emotionale Ausdrucksweise.
franzastische Reisen, Fotos und mehr - https://franzastisch.de
2’664 Beiträge · seit 201224. Mai 2015 ·
Leute, hier habt ihr mall einen richtigen Theoretiker ohne Kenntnis, wie es wirklich abläuft.
33,4k Beiträge · seit 200612. Juli 2023 ·
SPITZMAULNASHORN ZUR JAGD FREIGEGEBEN www.az.com.na/bild-d...reigegeben2023-07-11
hier dazu das Schreiben des MEFT.
📎 PRrhino2023.pdf

Und noch eine Meldung von gestern.
"Das Umweltministerium hat in einer Erklärung den geplanten Trophäenabschuss eines Nashorns begründet. Es handele sich um ein altes Schwarzes Nashorn, das nicht mehr für die Vermehrung von Interesse sei. Das Tier werde in Einklang mit der namibischen Verfassung und den nationalen und internationalen Gesetzen erlegt. Die Einnahmen kommen dem Game Product Trust Fund zugute, der verschiedene Schutzprojekte in Namibia, unter anderem für Nashörner, finanziert. In den sozialen Medien waren unter anderem Gerüchte aufgekommen, wonach das Nashorn innerhalb des Etosha-Nationalparks erlegt werden soll. Dies sei dem Ministerium nach jedoch schlichtweg falsch, da in einem Nationalpark wie Etosha die Jagd grundsätzlich untersagt sei. Zuletzt 2015 hatte eine ähnliche Vergabe einer Abschusslizenz für ein Nashorn 350.000 US-Dollar eingebracht." (Hitradio Namibia, www.hitradio.com.na, 11.7.2023)
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zuletzt bearbeitet 12. Juli 2023