Tourismus in Namibia im Aufwärtstrend

802 Antworten · 226k Aufrufe · gestartet 08. Dez. 2011 von Guido.
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454 Beiträge · seit 200629. Nov. 2012 ·
so wirklich funktioniert nicht mal der taschenrechner....ist air berlin nicht nur 1x die woche geflogen?? und jede maschine mit 300 pax voll, und keiner von denen fliegt jetzt mit einer anderen airline, denn air berlin war ja das mass aller dinge 🙂
na ja...solange der schreiber mit seiner rechnung gluecklich ist, auch gut
1 Beiträge · seit 201229. Nov. 2012 ·
Wir werden jetzt, also Mitte Dezember zum 14. Mal nach Namibia reisen und es wird wahrscheinich das letzte Mal sein. Im vergangen Jahr waren wir schon einmal nicht in Nambia, In den Jahren zuvor 1 bis 2 x. Mich stört immer mehr, dass nach meinem Eindruck speziell die deutschstämmigen Namibianer wohl der Meinung sind, dass alles was aus Europa kommt in Geld nur so schwimmt. Für eine gute Leistung bin ich gerne bereit auch gutes Geld zu bezahlen - abzocken lasse ich mich aber ausgesprochen ungern.
Allein der Regierungspalast stösst mir schon bitter auf. Wenn man sich dann noch vor Augen führt, wieviele Einwohner Namibia hat, sich eine eigene Fluggesellschaft leistet, die ausschließich rote Zahlen schreibt, dann fühlt man sich schon an den Kopf.
Dies wäre das gleiche, wenn der OB von München sich eine eigene Airline leisten würde. Im Gegenzug müssen die Farmarbeiter und auch die, die keinen Job haben, Schulgeld und Geld für Schuluniformen auf den Tisch legen, obwohl sich die Obrigkeit dort dicke Autos und andere Vergünstigungen leistet. Die blöden Deutschen zahlen dann auch noch Entwicklungshilfe weil sie wahrscheinlich über die anderen Missstände nicht ausreichend informiert sind. Gerechtigkeit gibt es wohl nicht.
trixx
5’486 Beiträge · seit 200929. Nov. 2012 ·
Wenn Du nach den Maßstäben Deine Urlaubsziele aussuchst, wirst Du wohl den gesamten afrikanischen Kontinent meiden müssen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
5’538 Beiträge · seit 200829. Nov. 2012 ·
Hallo trixx,

herzlich willkommen im Forum und "danke" für Deinen so gelungenen ersten Beitrag. Ich kann topobär da nur Recht geben. Bei Deinen hier aufgezeigten Maßstäben - auch wenn ich Dir in keinem Punkt widersprechen kann - ist Afrika für Dich tot und darüberhinaus noch der größte Teil Südamerikas ein ich glaube auch ein bisschen von Europa - z. B. Griechenland, Spanien, und dann noch die vielen ehemaligen UdSSR-Länder und bestimmt ein Teil Asiens.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Auswählen Deiner nächsten Urlaubsziele.

Liebe Grüße
Gerd
33,3k Beiträge · seit 200604. Dez. 2012 ·
Hi zusammen,

heute wurde die neue Tourismusstatistik vom Ministerium vorgestellt. Die Zahl der europäischen Touristen ist 2011 um 11,2 % zurückgegangen. Die Gesamtzahl der "Touristen" ist mit knapp über einer Million etwa gleichgeblieben.

Details: http://www.namibian.com.na/news/full-story/archive/2012/december/article/fewer-overseas-tourists/

Sonnige Grüße aus Windhoek
Christian
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ThemenstarterGast04. Dez. 2012 ·
Hallo Christian,

2010 war durch Fussball-WM usw. ein mieses Jahr für den Tourismus in Namibia. 2011 ist die Zahl der nicht-afrikanischen Touristen wieder gesunken. Gleichzeitig hat sich noch die durchschnittliche Aufenthaltsdauer von 19 auf 17 Tage verringert. Und laut anderen Statistiken geht der Trend ohnehin weg von Lodges und Gästefarmen und eher zum Self-Catering/Campingtouristen. Aber HAN weist für 2011 eine deutliche Steigerung bei den verkauften Betten/Zimmern aus. Das ist dann etwas widersprüchlich und nicht so richtig plausibel?

Beste Grüße

Guido
33,3k Beiträge · seit 200604. Dez. 2012 ·
Hi Guido,
Und laut anderen Statistiken geht der Trend ohnehin weg von Lodges und Gästefarmen und eher zum Self-Catering/Campingtouristen.
laut Statistik ja, laut eigener Erfahrung und Freunden/Familie die Gästefarmen betreiben, erleben die Lodges einen herben Rückgang, die Gästefarmen können sich aber kaum vor Nachfragen retten. Aber es stimmt schon, man sieht (fast nur noch) Dachzeltwagen und wenige "normale" Touristen.
Das ist dann etwas widersprüchlich und nicht so richtig plausibel?
Na ja, es gibt weniger Betten, somit kann die Auslastung schon steigen.

Sonnige Grüße aus Windhoek
Christian
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ThemenstarterGast04. Dez. 2012 ·
Hallo Christian,
travelNAMIBIA schrieb:laut Statistik ja, laut eigener Erfahrung und Freunden/Familie die Gästefarmen betreiben, erleben die Lodges einen herben Rückgang, die Gästefarmen können sich aber kaum vor Nachfragen retten.
Hmm, die offizielle HAN-Statistik weist für Gästefarmen aber katastrophale Auslastungsraten aus. Da stehen Lodges, Hotels und Pensionen noch besser da. Aber anscheinend kann man die HAN-Statistik in die Tonne treten, auch wenn sie in die Reports der Zentralbank einfließen.

Jetzt scheinen sich viele Hoffnungen auf den Abenteuergipfel zu fokussieren. Ich befürchte dass die Erwartungen diesbezüglich wie seinerzeit zur Fussball-WM unrealistisch sind. Das ist natürlich keine Endverbraucher-Verstaltung. Aber bevor sich Namibia dafür beworben und den Zuschlag bekommen hat, haben vermutlich selbst 99% der in der Branche Tätigen noch nie von dieser Veranstaltung gehört. Die ganz große Nummer ist das glaube ich nicht?
travelNAMIBIA schrieb:Aber es stimmt schon, man sieht (fast nur noch) Dachzeltwagen und wenige "normale" Touristen.
Soso, ich bin also unnormal. Das haben einige hier sicher schon länger vermutet 😎

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 04. Dez. 2012
ThemenstarterGast13. Juli 2013 ·
Hallo,

wenn denn die Zahlen der Zentralbank von Namibia stimmen, gab es im ersten Quartal einen herben Einbruch im Tourismus. Die Zahl der verkauften Betten soll im Vergleich zum Vorjahresquartal um 27,6% gefallen sein. Ich vermute, dass die Zahl überzogen ist, ein grundsätzlicher Rückgang aber schon richtig erfasst ist.

Als Ursache will man vor allem die Schuldenkrise in Europa ausgemacht haben. Das ist zwar ganz bequem, weil eine externe Ursache, für die Namibia nichts kann, aber meines Erachtens nicht ganz richtig. Aus den heftig gebeutelten Ländern wie Griechenland und Zypern kamen auch in der Vergangenheit so gut wie keine Touristen nach Namibia und insofern können die jetzt keinen Abwärtstrend auslösen. In den europäischen Kernmärkten für den Namibia-Tourismus wie Deutschland, Schweiz, Österreich, Niederlande, UK gibt es keine großartigen Krisenauswirkungen. Die Leute konsumieren und die Haushaltseinkommen sinken da auch nicht. Die Ausgaben der Deutschen für Auslandsreisen sind 2012 auf Rekordniveau gestiegen und sollen 2013 auf einen neuen Rekordwert steigen. Nix Krise. Wenn Namibia daran nicht partizipiert, sollte man die Ursachen vielleicht eher im Land als in Europa suchen? Im Travel & Tourism Competitiveness Index des World Economic Forums ist Namibia im aktuellen Ranking auch 7 Plätze gefallen, während Südafrika um 2 Plätze gestiegen ist - kann man also nicht auf Währungseffekte schieben.

Möglicherweise auch mit negativen Auswirkungen auf den Tourismus: Peta tritt mit noch nicht gezeigten Videomaterial zum Robbenschlagen gerade eine weltweite Kampagne gegen Namibia los. Das Videomaterial wirkt recht barbarisch. In Deutschland scheint u.a. die Bild-Zeitung aufzuspringen. Namibia-Themen machen sich wegen der Blondinensendung ja gerade sehr gut. Allein 10-15 Millionen Deutsche dürften Namibia da in einem negativen Kontext präsentiert bekommen. Ich will jetzt bloß keine Grundsatzdiskussion über das Robbenschlagen auslösen. Hatten wir schon und alle Argumente kann man über die Suche nachlesen. Abseits von Tierschutzaspekten frage ich mich aber, ob das Robbenschlagen ökonomisch überhaupt noch Sinn für Namibia macht? Mit den Robbenfellen ist kaum noch etwas zu verdienen, weil es in vielen Ländern Importverbote gibt. Und ob möglicherweise erhöhter Fischfang eine solche weltweite Negativkampagne ausgleicht?
http://www.bild.de/news/ausland/tierquaelerei/schockvideo-robbenschlachten-31285036.bild.html

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 13. Juli 2013
2’474 Beiträge · seit 200613. Juli 2013 ·
Hallo Guido,

Abgesehen davon, dass ich die "Bild" als Quelle grundsätzlich ablehne, habe ich in Namibia auch oft Touristen aus Spanien und Italien kennengelernt, die sind ganz sicher von der Eurokrise betroffen...

Ich glaube aber, dass die Preise der Lodges in Namibia häufig nicht die Leistung erbringen und so überzogen teuer sind, dass mancher aufs Campen umsteigt und dann die Statistik beeinflusst...

Südafrika kann vieles an Tieren und Landschaft sowie nettem Tourismus ebenfalls bieten, Mittelklassel- B&B inklusive... Und da verliert Namibia leider...

Viele Grüße Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
4’562 Beiträge · seit 200713. Juli 2013 ·
Hallo Sanne,

Deine Worte spiegeln auch meine Meinung wieder. In 2002 wurden wir in Namibia vom Afrikavirus infiziert.
Sobald ich aus dem Flugzeug namibianischen Boden sehen, bekomme ich nasse Augen 😐

Die bekomme ich inzwischen auch, wenn ich mir das Preis-Leistungsverhältniss in Namibia anschaue.
Und das stimmt meines Erachtens oft nicht mehr. Mein Herz hängt irgendwie an Namibia, wandert aber immer mehr in Richtung Südafrika oder Botswana. Wenn ein Tourismus mit hohen Preisen und wenigen Besuchern gewünscht ist, kann ich das ja noch nachvollziehen. Dann muss aber auch die Leistung aussergewöhnlich sein 😕 Das beginnt schon mit den Online-Buchungen. In Südafrika stets zuverlässig und unkompliziert, in Namibia mussten wir zigmal nachhaken, erinnern und Rechungen einfordern. Jaja ich weiß, Afrika eben... aber der Unterschied ist schon festzustellen.

Ich bin schon gespannt auf unsere September/Oktober-Runde. Wir gönnen uns da dieses Jahr einige Schmankerl.... und sind schon gespannt.

Viele Grüße
Casimodo
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowie Kenia, Bangkok Kambodscha, Marokko und Lofoten Vesteralen
3’173 Beiträge · seit 200613. Juli 2013 ·
Hi @ All!

bin gerade 10000km durch Namibia gefahren und war jeden Tag der einzige Gast auf der Lodge, denke mal 40% Rueckgang trifft es eher.

Na Gott sei Dank haben wir (Namibia) noch die deutschsprechenden Selbstfahrer

wuerde auch sagen , dass es hauptsaechlich an dem fehlenden Service und der Qualitaet liegt....

Gruss Joerg
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
1’125 Beiträge · seit 200613. Juli 2013 ·
Guten Morgen!
Der Rückgang der Zahlen ist mit Händen zu greifen. Ich war auf der letzten Fahrt auf vielen Camps - und jedes Mal war ich der einzige Gast. Auf Farm Etusis (Camping) soll ich der erste Gast seit Januar gewesen sein, sagte man mir. Ich habe vor Ort von einem Rückgang um 30% gehört. Mir tut das leid, aber ich verstehe das inzwischen besser. Es sind gelegentlich Preissprünge von 100% in drei Jahren zu verzeichnen (man merkt das, wenn man jedes Jahr hinkommt und sich in seinem Tagebuch die Preise notiert...), es sind Berichte über Kriminalität (wozu ich auch beigetragen habe, leider) und über Inkompetenz - eben auch bei der Polizei, wie ich leidvoll erfahren habe.
Wann wachen die Verantwortlichen auf? Touristen wollen gestreichelt, nicht gemolken werden ...
Ich wünsche ein erholsames Wochenende!
Rodrigo
Omnia vincit amor
56 Beiträge · seit 200713. Juli 2013 ·
Hallo Casimodo,

uns geht es exakt wie dir ! Wir waren 2005 zum ersten Mal in Namibia und haben uns auf einer klassischen Rundreise in dieses Land verliebt, uns eben den Afrikavirus eingefangen. Seitdem ging es für uns jedes Jahr im August/September nach Namibia und wir konnten es jeweils kaum erwarten.
Da wir keine Camper sind, sondern ausschließlich in Lodges , Gästefarmen usw. (bevorzugt kleinere Unterkünfte) absteigen, gab es natürlich einige Unterkünfte, die fast jedes Jahr mit auf dem Reiseplan standen. So konnten wir die Preisentwicklung natürlich gut mitverfolgen und die bereitete uns zunehmend Kopfzerbrechen. So gibt es viele Unterkünfte, die mit absoluter Regelmäßigkeit jedes Jahr die Preise um 20 bis 30 Prozent erhöhten, also - wie auch Rodrigo schrieb - oft eine Preisverdopplung in drei bis vier Jahren ! Und das, ohne dass sich an Unterkunft, Einrichtung, Verpflegung und Service auch nur das geringste geändert hätte !
Noch krasser war es oft bei den Zusatzangeboten wie Gamedrives usw. Zahlten wir 2005 für eine Gamedrive meist 120 bis 150 Namdollar, so werden heute für exakt das gleiche oft 300 bis 500 Namdollar gefordert.

Die Folge für uns: Wir können uns als "Normalverdiener" inzwischen viele Unterkünfte nicht mehr leisten oder wollen es einfach nicht, da in unseren Augen das Preis-Leistungs-Verhältnis überhaupt nicht mehr zusammenpasst. Man könnte auch sagen, man fühlt sich teilweise nur gnadenlos abgezockt !
Aus diesem Grund sind auch wir letztes Jahr zum ersten Mal nach Südafrika "ausgewichen", da die Preise dort für uns im Durchschnitt wesentlich fairer waren. Es ist zwar nicht Namibia, aber auch dort erlebten wir tolle Landschaften und eine grandiose Tierwelt.
Sollte sich also die derzeitige Preisgestaltung in Namibia nicht wieder ändern und das Preis-Leistungs-Verhältnis weiterhin ein solches Ungleichgewicht aufweisen, werden wir wohl auch in Zukunft eher zu Südafrika greifen müssen, obwohl unser Herz mehr an Namibia hängt. Wir können nur hoffen, dass sich dieser Trend, jedes Jahr 20 - 30 Prozent bzw. 20 Euro und mehr für Übernachtung mit Halbpension aufzuschlagen irgendwann wieder ändert. Denn sonst ist ein Namibiaurlaub für Nichtcamper wie uns bald gar nicht mehr zu bezahlen - leider...

Viele Grüße !

Landseer
3’390 Beiträge · seit 200913. Juli 2013 ·
Guten Morgen zusammen,

Ihr sprecht mir eigentlich alle regelrecht aus der "Seele". Ich seh das genau wie Ihr und auch bei uns fokussiert sich ein Afrikaurlaub immer mehr auf Südafrika.

Namibia war unser erstes afrikanischen Land (außer Ägypten) und für uns ein absolutes highlight. Allerdings beobachten wir ebenso wie alle Anderen die Preisentwicklung, und das macht uns regelrecht Sorge.

Ich hatte vor zwei Jahren mal Kontakt mit einem Lodgebetreiber im Caprivi. Auf meine sehr freundliche Anfrage, ob man uns denn nicht einen kleinen Nachlass auf Grund unserer frühzeitigen Buchung geben kann, kam eine sehr negative und fast schon unverschämte Antwort.
Wenn, so der Lodgebetreiber, wir es uns leisten können, jedes Jahr für drei Wochen nach Namibia zu reisen, dann dürften doch 15 oder 20 % Preiserhöhung für die accomodation auch kein Problem sein.

Was sagt man zu so einem statement?!? 🙁

Zum Glück sind nicht alle Lodgebetreiber so, wie dieser Herr.

Verwundert sind wir über den Abwärtstrend der Touristen in Namibia nicht. Und ich geb auch zu, dass wir uns dann und wann denken, "geschieht Euch grad Recht". Irgendwann ist Schluß mit Lustig, irgendwann sind die Touristen nicht mehr gewillt, diese hohen Preise zu tragen. Wir gehören dazu.

Viele Grüße und allen ein schönes WE.

der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
82 Beiträge · seit 201113. Juli 2013 ·
Hallo Landseer,
für Gamedrive Preise sei angemerkt, das sich die Benzin Preise seit 2005 Extrem Verändert haben. Dies wiederum trägt dazu bei das die Waren dann auch Teurer werden . Geschweige die Lohnkosten. Dazu kommen die Strompreis Erhöhungen.Im Übrigen ist von ende Januar bis ende Juni hier Saure-gurken Zeit , also nicht viel los mit Tourismus.
5’538 Beiträge · seit 200813. Juli 2013 ·
Hallo Zusammen,

ich weiß, dass der eine oder andere Verantwortliche im namibischen Fremdenverkehr auch mal ins Forum guckt. Aber das wird nicht so viel bringen. Deshalb habe ich eben den Link zu dieser Diskussion mit der Bitte, sich das mal anzusehen, an das NTB geschickt. Ob es was bringt, weiß ich nicht - aber eher nicht.

Schade, wie sich die Meinung gedreht hat. Da wird dann auch der Abenteuergipfel nicht mehr so viel daran ändern. Denn eigentlich ist Namibia ja kein Abenteuerland.

Liebe Grüße
Gerd
3’700 Beiträge · seit 200913. Juli 2013 ·
Hallo,

natürlich ist es immer schade, wenn sich etwas verändert, an das man sein Herz verloren hat. Aber das ist der Lauf der Dinge. Gut, wenn man schon da war, als alles noch anders gewesen ist… Diese Erinnerungen kann einem eh keiner nehmen.

Gott sei Dank wird aber niemand gezwungen in Land x oder y zu reisen. Auch wir lieben Nambia aufgrund seiner landschaftlichen Vielfalt sehr, es gibt aber genügend alternative Reiseländer auf dem afrikanischen Kontinent, die es lohnt, dass wir sie besuchen. Wir bewahren uns unsere Neugier und sind bisher jedes Mal überrascht positiv worden, wenn wir auch mal „Neues“ ausprobiert haben. Auch andere Mütter haben schöne Töchter!

Ich denke, dass in Afrika jeder nach seiner Fasson, seinem Geldbeutel und seinem Reisestil glücklich werden kann.

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de