SchgodyThemenstarter186 Beiträge · seit 201108. Dez. 2012 ·
Hallo an alle hier.....
es ist gebucht! Vier Wochen ab Mitte Februar! Davon wollen wir in jedem Fall mindestens 3 Tage in der Nähe von Tsumkwe verbringen. Wir immer gerne auch Camping. Grund ist der Besuch von Cgunta und den anderen Buschleuten bzw. Hinterbliebenen der Brandkatastrophe.(Hier wurde ja ausführlich berichtet und auch tatkräftig geholfen!)
Wer hat Tipps oder Ideen, was man dort machen kann oder sollte? ( Khaudum wollen wir jedoch nicht befahren) Vielen Dank schonmal für Eure Hilfe! Schönes Wochenende wünscht Eddie
also 3 Tage Gegend Tsumkwe --- ist wirklich sehr viel. Also bei 2 Übernachtungen sind dicke ausreichend. Schon die Fahrt von Grootfontein bis dahin zieht sich ohne Ende und ist teil- weise trostlos. Willst Du die gleiche Strecke wieder zurück oder über den Grenzübergang Dobe nach Botswana - so haben wir es gemacht. Wir haben übernachtet in der Tsumkwe Country Lodge , die hatte auch eine Campsite , es gab aber auch noch andere Campingplätze die wir uns nicht angesehen haben. Glaube auch dass die Lodge nicht mehr offen ist, vielleicht weiss Christian da mehr. In der Lodge konnte man Feuerholz, Bier kaufen oder aber in der einzigen Tankstelle --- da war das Angebot klein , also eindecken mit Lebensmittel solltest Du vorher machen. Die beiden südafrikanischen Ehepaare Manager von der Lodge, hatten auch die Tankstelle betrieben. Zu unserer Zeit hatten sie keine Führungen zu den Sans gemacht, schade, denke die waren einfach zu bequem. Hoffe, ein klein wenig Dir geholfen zu haben. Einen schönen 2. Advent wünscht Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
lilytrotter4’132 Beiträge · seit 200809. Dez. 2012 ·
was ich auch machen wuerde , waere auf Mangetti Duene, die dort seit ueber 20 Jahren lebende schweizer Aerztin besuchen. Sie kann Dir ne menge aus dem Leben der San berichten. Drei Tage werden fuer jemanden wie Dich sehr knapp werden und sicher vollgestopft sein. Ich werde wohl selber5 ca 4 Wochen vorher dort sein , dann kann ich Dir noch infos geben, wenn Du moechtest.
was ich auch machen wuerde , waere auf Mangetti Duene, die dort seit ueber 20 Jahren lebende schweizer Aerztin besuchen. Sie kann Dir ne menge aus dem Leben der San berichten. Drei Tage werden fuer jemanden wie Dich sehr knapp werden und sicher vollgestopft sein. Ich werde wohl selber5 ca 4 Wochen vorher dort sein , dann kann ich Dir noch infos geben, wenn Du moechtest.
Gruss aus Rundu
Joerg
schade, wenn ich damals im Forum gefragt hätte was kann man machen --- wäre meine Nachricht anderst ausgefallen. Gruss Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
SchgodyThemenstarter186 Beiträge · seit 201109. Dez. 2012 ·
Hallo und schönen Sonntag!
Vielen dank an Hanne,Lily und Joerg! Da sind doch schon ein paar wertvolle Tipps dabei. Einen Tag verbringen wir ja sicher mit den Familien von Cgunta und seinen Kollegen. Natürlich werden wir auch einen Tag mit den San jagen und mal sehn was noch dazu kommt. Hoffentlich reichen 3 Übernachtungen - allerdings planen wir flexibel, können also ggfs. verlängern. Gibts irgendetwas zu Tiersichtungen o.ä. zu erfahren? Vielleicht auf den Baobab-Trails? Danke und....
Hallo Eddie, also wir waren im vergangenen Jahr (Ende Mai) in der Nyae Nyae Conservancy und es hat uns supergut dort gefallen. Tolle Landschaft, viele Baobabs, Wasserdurchfahrten. Viele Springböcke, noch mehr Vögel, Hyänen, Löffelhunde und und und. (hab dann gerade mal ein paar Bilder rausgekramt) 🤪
Gecampt haben wir an der Djokhoe Campsite. Gaaaanz allein.
Wenn's irgendwann mal wieder auf dem Weg liegen würde... immer wieder 😄
SchgodyThemenstarter186 Beiträge · seit 201110. Dez. 2012 ·
Hallo und schönen Montag!
@clax : danke Claudia, das hört sich doch sehr gut an. Da wir ja noch Regenzeit haben, könnte das mit dem Wasser ja klappen.... Aber auch die Fotos machen doch schon wieder neugierig!
DKDieter Kauz132 Beiträge · seit 201116. Dez. 2012 ·
Die Jagd bei den San ist sehr schön. Tolles Abenteuer, auch wenn die sehr selten was erbeuten. Was nicht an denen liegt, sondern: a.) Es gibt kaum Wasserstellen da, also auch kaum Wild. (Das ist abgewandert.)
b.) Die meisten Touris stehen die Jagd dort nicht durch. Sind körperlich zu schwach... Bei einer echten San-Jagd wird das Wild gehetzt, dass sind mindestens 7, eher 10 Kilometer am Tag bei größerer Hitze und über Stock und Stein.
Tipp: Bringe denen einige Nahrungsmittel mit, die sind wirklich arm drann. Aber nicht von der Tanke, die sind preislich zu teuer. (Und: Wie alle San sind die süchtig nach Cola. :-))
Tipp II: Du brauchst einen Allrad, um die knappen 20 Kilometer von der Tanke (nur geradeaus) zu dennen zu fahren. Mit einem normalen Auto bleibst Du stecken, egal !!! was die an der Lodge sagen.
Fahrten: Die fahren dich auch von der Lodge zu den San. Nehmen aber Horror-Preise. Günstiger wird es an der Tanke einen Fahrer zu bekommen, der fährt Euch für knape 50 Euro dort hin.
Anmelden: Über deren Homepage erfährst Du die Handynummer von dem "San-Häuptling". Ein netter Kerl, bei dem solltest Du Dich anmelden. Dann morgens um 07.00 Uhd da sein, da steht das Wild noch in den kühlen Einständen.
Jagd: Du solltest schon Blut sehen können. So eine Einheimischen Jagd ist nicht mit einer Jagd in Deutschland zu vergleich, wo ein Schuss fällt und das Tier in aller Regel an Ort und Stelle umfällt. Die San stellen das Wild und treiben ihm dann eine oder zwei Pfeile mit Gift rein (wenn die welches haben, ist aber eine andere Story), dann geht das Stück an, dann ihr alle hinterher. Meist treffen die große Organe, das Blut fließt in Strömen, daran folgend die San dem Tier (meist einem Schwein). Teilweis erbricht sich das Tier oder es werden Innereien gefunden, die im Laufe der Jagd... Am Ende stellen Sie das Tier, das Gift hat es ermüdet (aber es stirbt selten am dem Gift direkt, dass sind morderne Legenden) und erstechen es mit den Lanzen. Gerade Schweine quicken dabei, dass es unbedarften Menschen durch Mark und Bein geht...
Nochmal: Es ist super da, ich möchte hier auch keine Angst schüren, mann sollte sich aber schon bewust sein, worauf man sich einlässt bei einer Jagd.
Und nun: VIEL SPASS DORT !!!
SchgodyThemenstarter186 Beiträge · seit 201116. Dez. 2012 ·
Hallo Dieter und natürlich an alle hier!
Vielen Dank für diese ausführlichen Tipps - werden gleich ausgedruckt! Da läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen!!! Als aktiver Langstreckenläufer und erprobter Pirschgänger (bin aber kein Jäger mit Schein oder sowas...) sowie in früheren Zeiten auch aktiver Selbstversorger, wo auch das Schlachten von Kaninchen bis Schafen dazugehörte ,sind bei mir wohl schon mal einige "Grundvoraussetzungen" vorhanden! Auch das Tiefsandfahren mit 4x4 habe ich beim letzten Aufenthalt gelernt....😄 Auf alle Fälle werden wir - meine Frau macht da auch immer gerne mit - diese Tipps in die Tat umsetzen und dann hier natürlich in Wort und Bild berichten. Nochmals danke und eine schöne Weihnachtszeit! Eddie