Routenvorschläge für Namibia Roadtrip (Caprivi Zipfel) / Botswana

1 Antworten · 50 Aufrufe · gestartet gestern 21:43 von Travellist
Antworten
Themenstarter1 Beiträge · seit 2026gestern 21:43 ·

Hallo zusammen,

wir planen aktuell unseren ersten Namibia-Urlaub im November (haben Reiseerfahrung mit Südafrika und Krüger Nationalpark) und würden uns über eure Erfahrungen und Anregungen freuen. Wir möchten einen entspannten Roadtrip von ca. 2,5 Wochen machen mit abwechslungsreicher Landschaft, Natur, Tiere, Ruhe und schönen Lodges. Wir müssen nicht jeden bekannten Hotspot mitnehmen und bevorzugen eher entspanntes Reisen statt möglichst vieler Kilometer. Wichtig ist uns außerdem, möglichst mind. zwei Nächte an einem Ort zu bleiben und die Fahrtstrecken möglichst <4h zu belassen. Auch die Straßengegebenheiten sollten machbar sein. (Schotterpisten sind wir gewohnt, aber einen 4x4 hatten wir vorher noch nicht. Die Safaris würden wir vermutlich eher geführt machen und nicht als Selbstfahrer).

Unsere aktuelle Planung sieht so aus (Rundu und Grootfontein jeweils als Zwischenstopp, damit die Fahrten kürzer werden):

  • Start Windhoek
  • 2 Nächte Waterberg 
  • 1 Nacht Rundu 
  • 2 Nächte Divundu / Mahango NP (Ndhovu Safari Lodge)
  • 2 Nächte Kongola / Kwando 
  • 3 Nächte Kasane / Chobe NP (Chobe River Cottages. oder Water Lilly Lodge) inklusive Tagesausflug zu den Victoria Falls, Bootsfahrt Chobe
  • 1 Nacht Kongola
  • 2 Nächte Divundu (Mobola Island Lodge)
  • 1 Nacht Grootfontein / Otavi-Berge 
  • Rückfahrt nach Windhoek und Heimflug

Zusätzlich überlegen wir, ob wir die Route etwas anpassen und stattdessen oder zusätzlich noch nach Maun fahren sollten, um einen Rundflug über das Okavango-Delta zu machen. Das Delta aus der Luft zu sehen, steht eigentlich recht weit oben auf unserer Wunschliste. Oder nehmen wir uns dadurch zu viel vor? (Optional wäre für uns auch die Spitzkoppe, Etosha oder die Salzpfannen in Botswana spannend, aber dafür wird es zeitlich wohl zu knapp). 

Daher unsere Fragen:

  1. Ist diese Route realistisch für 2,5 Wochen mit unseren Vorgaben? Wo würdet ihr kürzen oder optimieren, damit es entspannt bleibt?
  2. Habt ihr Unterkunfts‑ oder Routenempfehlungen?
  3. Machen die Zwischenstopps bei Rundu und/oder Grootfontein Sinn oder gibt es andere Tipps?
  4. Würdet ihr für einen Erstbesuch eher beim Caprivi-Zipfel bleiben oder versuchen, Maun und einen Delta-Rundflug einzubauen?
  5. Gibt es Lodges oder besondere Naturerlebnisse entlang der Route, die ihr nicht mehr missen möchtet?
  6. Wie erlebt ihr den November hinsichtlich Landschaft, Wetter und Tierbeobachtungen in dieser Region?

Wir freuen uns über alle Erfahrungen, Meinungen und Verbesserungsvorschläge.

Vielen Dank für Eure Hilfe! 😊


248 Beiträge · seit 2024gestern 23:16 ·
Hi @Travellist 

Vorab: ich gehe davon aus, dass ihr für November 2027 plant, oder?

In 2.5 Wochen werdet ihr realistischerweise nicht viel mehr unterbringen, den Schlenker nach Maun aber ziemlich sicher nicht, wenn ihr nicht mehrere Tage mit langer Fahrzeit und großen Etappen einplanen wollt. Nur wegen der Fluges übers Delta würde ich das aber auch nicht machen. Ab Shakawe könnt ihr den Helicopter Flug auch machen, und das könnt ihr mit Voranmeldung über die Ndhovu Lodge buchen.


Ich persönlich würde die Route für eine erste Namibia Reise wohl anders gestalten. Aber wichtig ist, dass ihr erstmal euren Fokus festlegt. Eure Route ist sehr auf Tiere (am Wasser) ausgelegt, Landschaft kommt da relativ kurz. Ich finde die Route daher ehrlich gesagt fast etwas eintönig, weil ihr dieselbe Strecke wieder zurückfahrt, und die Fahrt oben durch dem Caprivi nicht besonders abwechslungsreich oder landschaftlich reizvoll sind. An euren Stopps werdet ihr aber sicherlich schöne Erlebnisse haben! 


Ansonsten könnt ihr noch überlegen, ob ihr einen langen Fahrtag am Anfang in Kauf nehmt, um dann eine Nacht mehr in einer schöneren Gegend zu verbringen. Ich würde Rundu eher weglassen und direkt nach Divundu durchfahren, aber das ist eben eine ziemlich lange Fahrt, d.h. früh aufbrechen und am besten beim Fahren abwechseln. Straßen sind aber gut, und das ist machbar. 


Wenn euch Spitzkoppe und Etosha interessieren, könntet ihr aber auch schauen, ob ihr eine ganz andere Tour (ohne Botswana, und eher ohne Caprivi) machen wollt. Das wäre dann eine Mischung aus Tierwelt im Etosha und der fantastischen Landschaften, die Namibia so besonders machen. Aber letztlich ist alles Geschmackssache, und es gibt überall Highlights!

Reisebericht 3.5 Wochen in Simbabwe 2025 Reiserückblick Absolute Beginner in Namibia 2020 Teaser Namibia und Botswana 2024 Teaser Kilimanjaro 2022