Hi
@jessi.xxxy ,
Grundsätzlich kann man die Tour schon so machen, ihr müsst euch aber bewusst sein, dass ihr stellenweise viele Fahrzeiten haben werden, ohne diese durch Erlebnis- und Erholungszeiten auszubalancieren.
Zu euren zur Option stehenden Aktivitäten: die sind ein bisschen all over the place, und da solltet ihr ordentlich rauskürzen und euch auf eine oder zwei Locations festlegen, wo ihr einen Mokoro-Trip oder einen Helikopter-Flug machen wollt. Ein Helikopter-Flug bietet sich bei eurer Route bei VicFalls und ab Maun übers Delta an, an den anderen Orten wird das normalerweise gar nicht angeboten, es sei denn, eure Unterkünfte bieten das gesondert an, wovon ich nicht ausgehen würde. Für einen Mokoro-Trip ist Khwai, z.B. ab Khwai Hippo Pools Campsite, eine gute Option, aber man macht jetzt auch nicht jeden zweiten Tag eine Mokoro-Tour.
Ich würde es auf folgende Aktivitäten kürzen:
- Ngepi: Sundowner Bootstour (wenn ihr das zeitlich schafft)
- Namushasha: geführte Aktivität
- Chobe Bootstour ab Kasane
- Mokoro Tour in Khwai
- Geführter Game Drive in Khwai
- Helikopter-Flug ab Maun
- ggf. noch einen echten Night Drive (falls angeboten)
Warum ihr am Ende eurer Reise noch einen Fotokurs in Erwägung zieht, ist mir nicht ganz klar - da habt ihr ja quasi keine Anwendungsmöglichkeit mehr für das Gelernte.
Mir würde das so an Aktivitäten reichen, wir machen aber auch gerne Self-Drives. In Onguma würde ich auf den Drive im Private Reserve komplett verzichten und die Zeit eher im Etosha um Namutoni verbringen.
Zu eurer Route:
- Gerade am Anfang der Reise habt ihr ein ziemlich straffes Tempo - bis Namushasha habt ihr jeweils nur eine Nacht pro Ort, und dazwischen ordentliche Strecken. Wir sind 2024 eine ähnliche Runde in umgekehrter Richtung gefahren, also aus Namushasha kommend über Ngepi nach Onguma - Halali - Okaukuejo, und das war viel zu dicht getaktet. Insbesondere in Ngepi hätten wir gerne eine Nacht mehr gehabt, man schafft sonst einfach so gut wie nichts. Ihr kommt an, wenn ihr Glück habt, könnt ihr die Bootstour noch machen, und dann gehts am nächsten Tag schon wieder weiter.
- Victoria Falls: hier solltet ihr überlegen, ob ihr wirklich mit dem Auto nach Zimbabwe einreisen wollt. Das ist ein administrativer Zusatzaufwand, der sich meiner Meinung nach nicht lohnt. Von Kasane aus kann man prima Tagesausflüge nach VicFalls machen, das reicht auch für das normale VicFalls Programm inkl. Aktivitäten. Ansonsten denkt dran, euer eTIP und CVG zu besorgen, mit den entsprechenden Zusatzkosten. Rechnet damit, dass der Grenzübergang damit auch länger dauert als ohne Fahrzeug.
- Savuti: ich persönlich finde eine Nacht zu wenig, da kann man - wie natürlich überall mit wilden Tieren - einfach Pech haben und gar nichts sehen. Die Fahrt nach Savuti und weiter nach Khwai ist ja jetzt auch nicht super smooth, da würde ich einen zweiten Tag vor Ort einplanen, wenn man denn Glück mit der Verfügbarkeit hat
- Semowi Safari Camp: denkt daran, dass ihr realistischerweise das letzte Mal in Kasane getankt und eingekauft habt. Ich weiß nicht, ob ihr plant, erst nach Maun zu fahren und dann zurück ins Camp, aber achtet bitte auf Sprit und Verpflegung. Insbesondere bei Wasser und frischen Lebensmitteln dürfte es nach einer vollen Woche an der Zeit sein, aufzustocken. Ich würde da den Stopp in Maun einplanen, und von dort auch den Helikopter-Flug übers Delta machen. Die beste Zeit ist eigentlich der späteste Slot zur goldenen Stunde, dann würde ich an eurer Stelle aber auch in Maun übernachten und eine Nacht in Semowi wegkürzen
Reisebericht 3.5 Wochen in
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Reiserückblick Absolute Beginner in
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