Jetzt hat es uns auch erwischt: dreister Diebstahl

66 Antworten · 15,9k Aufrufe · gestartet 29. Juni 2009 von tantemausi
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235 Beiträge · seit 200801. Juli 2009 ·
Reise_Meike schrieb:
Hallo,

wirklich übel Eure Geschichte und leider möchte ich gleich noch eine doofe Geschichte ergänzen:

Freunde von uns wurden letztes Jahr in Namibia (in der Nähe vom versteinerten Wald) überfallen, während sie oben im Dachzelt schliefen wurde unten die Scheibe eingeschlagen und schnell greifbare Sachen entwendet.

Der Schaden war zwar nicht so groß wie bei Euch, aber der Schock sitzt tief, denn während der Nacht im eigenen Fahrzeug überfallen zu werden ist kein Vergnügen.

Ihr habt mein Mitgefühl für den großen finanziellen, aber vor allem ideellen Verlust!

Meike
Ist das vielleicht im Xhanagu Camp passiert? Ich frage deshalb weil auch wir dort ausgeraubt wurden. Wir hatten 2 Zeltchalets (2 Pärchen) bezogen. Wir hatten das allerletzte Chalet in der Reihe und unser Auto stand vorm Zelt...
In der Nacht wurden wir wach und mein Mann suchte seine Brieftasche die er auf den Nachttisch gelegt hatte... doch sie war weg. Wir suchten überall im Zelt und am Gelände danach doch sie war weg. Nach und nach viel uns auf dass eine TAschenlampe nicht mehr dort stand wo wir sie gelassen haben, das Zelt auf der Rückseite, also zum Badezimmer hin einen Spalt breit offen war usw. Der Manager tat so als ginge ihn das gar nichts an und war absolut nicht zur Hilfe bereit.
wir haben den Vorfall dennoch gemeldet doch es war auch Ergebnislos. Es waren nur ein paar Hunder Euro die fehlten aber das unsichere Gefühl bleibt ein Leben lang!
7 Beiträge · seit 200901. Juli 2009 ·
Reise_Meike schrieb:
Hallo,

wirklich übel Eure Geschichte und leider möchte ich gleich noch eine doofe Geschichte ergänzen:

Freunde von uns wurden letztes Jahr in Namibia (in der Nähe vom versteinerten Wald) überfallen, während sie oben im Dachzelt schliefen wurde unten die Scheibe eingeschlagen und schnell greifbare Sachen entwendet.

Der Schaden war zwar nicht so groß wie bei Euch, aber der Schock sitzt tief, denn während der Nacht im eigenen Fahrzeug überfallen zu werden ist kein Vergnügen.

Ihr habt mein Mitgefühl für den großen finanziellen, aber vor allem ideellen Verlust!

Meike
Hi, waren die Täter bewaffnet?
134 Beiträge · seit 200901. Juli 2009 ·
Auch wenn es blöd klingt, wir haben unsere Rucksäcke auf der Rücksitzbank mit einem Fahrradschloss an den Kopfstützen befestigt. Ein schnelles Entfernen der Rucksäcke wäre nicht möglich gewesen. Die Schlösser waren von außen auch sichtbar.
Außerdem hatte jeder von uns ein Pfefferspray in der Hosentasche. Ob uns das wirklich vor größerem Schaden bewahrt hat, kann ich nicht sagen. Uns ist nichts passiert, aber an so mancher Tankstelle hat man auf unsere Schlösser gezeigt.
Natürlich mussten wir uns auch blöde Bemerkungen anhören, aber das war uns egal.
Es ist schade, dass man nicht mehr ohne an die Kriminalität zu denken nach Namibia fahren kann. Wir haben uns nicht wirklich wohl gefühlt und werden uns nach Zielen umschauen, die nicht schon von vorneherein als gefährdet zählen.

Ramona
272 Beiträge · seit 200802. Juli 2009 ·
Hallo Pferdefreund und AfricaFirst,

uns ist das zum Glück nicht passiert, sondern Freunden von uns. Deshalb weiß ich den Namen des Platzes nicht, nur, dass es in der Nähe vom versteinerten Wald war. Übel zu hören, dass es anscheinend wirklich einige andere Betroffene gibt:S
Die Täter sind so schnell davon gewesen, dass unsere Freunde gar keine Blick auf sie werfen konnten. Als sie aus dem Dachzelt raus waren haben sie die Typen nur noch von hinten gesehen. Waffen wurden nicht gesichtet.

Viele Grüße

Meike
57 Beiträge · seit 200902. Juli 2009 ·
Hallo zusammen,

ojeeee - kann jemand eine gute und bezahlbare "Spezialversicherung" für die Fotoausrüstung empfehlen? Wir spielen schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken so eine Versicherung abzuschließen - und wenn man das so liest...unglaublich wie dreist...

Viele Grüße,
Pia
1’335 Beiträge · seit 200602. Juli 2009 ·
siggi schrieb:
Einfacher Diebstahl ist bei allen Versicheungen für Reisegepäck ausgeschlossen.
Wir sind im letzten Jahr ja auch kurz vor dem Heimfug unseres kompletten Handgepäcks beraubt worden.

Unsere Versicherung zahlte dafür nicht, weil es sich nur um Diebstahl handelte. Wäre es Raub gewesen, läge die Sache anders!

Wir haben nun eine Gepäckversicherung abgeschlossen und nach dem Beitrag von Siggi gucken wir gleich mal ins Kleingedruckte.

Grüßchen
Cora
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7’348 Beiträge · seit 200602. Juli 2009 ·
Pia schrieb:
ojeeee - kann jemand eine gute und bezahlbare "Spezialversicherung" für die Fotoausrüstung empfehlen? Wir spielen schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken so eine Versicherung abzuschließen - und wenn man das so liest...unglaublich wie dreist...
Hallo

Wir nutzen seit einiger Zeit schon die Aktivas-Versicherung und zwar über den sowieso sehr empfehlenswerten GDT. Als Mitglied ob passiv oder aktiv hast Du die Möglichkeit eine Equipmentversicherung abzuschliessen die weit über Kameras hinausgeht. So habe ich auch Notebook, GPS und Satfon mitversichert.

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
62 Beiträge · seit 200703. Juli 2009 ·
Hallo Karin und Reiner,

tut mir sehr leid, euer Vorfall, vor allem auch weil neben dem materiellen Schaden auch immer ein mehr oder minder psychischer "Schaden" zurückbleibt.
Über Diebstahl oder Einbruch habe ich mir bis letztes Jahr keine großen Gedanken gemacht. Früher, als wir noch in NAM wohnten, waren wir auch immer mit einem großen Hund unterwegs, da gab es keine Probleme. Letzes Jahr jedoch hatten wir eine kleine Panne in Oshakati. Vier!!! Leute standen bei Pupkewitz an der Toyota- Wertstatt bei geöffneter Motorhaube vorne am Fahrzeug als zwei Diebe die Beifahrertür öffneten. Nur durch Zufall sah ich die Kerle in der Schaufensterscheibe. Einen konnte ich fassen und festhalten. Ich habe ihm im Affekt dann gleich kräftig eine runtergehauen, er konnte sich losreisen und ist mit zerrissenem Hemd geflüchtet. Sein Kumpel hinterher. Erst später, nach einigen Stunden habe ich begriffen, dass die Situation auch schlimmer hätte ausgehen können. Nicht wenige tragen Messer oder gar eine Schußwaffe. Das Ganze geschah am hellichten Vormittag. Irre! Mir zittern heute noch die Knie, wenn ich an die Situation denke. Im Nachhinein ist uns ein Mann bewußt geworden, der sich vor dem Überfall anscheinend sehr für das Auto interessiert hatte. Womöglich ein "Späher"? Wie auch immer - es heißt, die Sinne zu schärfen und wachsam zu sein. Aber auch nicht zu ängstlich, sonst macht die ganze Reise keinen Spaß mehr.

Beste Grüße

Ulli
Man hüte sich vor der Weltanschauung derer, die die Welt nie gesehen haben. Alexander v. Humboldt
39 Beiträge · seit 200903. Juli 2009 ·
Hallo Ulli,

ja, diese Späher sind mir auch schon öfters aufgefallen. Wir reisen mit einem Off-Road Trailer, der doch einige Ausrüstung auch außen montiert hat. Da auch wir schon einen Überfall in WDH hinter uns haben, bleibt immer mindestens einer bei notwendigen Stopps im/am Fahrzeug. Dabei habe ich schon ein paarmal junge Burschen beobachtet, die dicht am Fahrzeug vorbeischlendern und ausspähen, oder halb verborgen hinter Büschen beobachten.

Oder die Masche mit dem "freundlichen" Burschen, der ans Fenster kommt, 2 Worte deutsch zusammenklaubt und den Fahrer ablenkt, während hinten versucht wird Beute zu machen, oder die Beifahrertür fix aufzureißen. Habe festgestellt, das Motor starten dann ganz hilfreich ist, und lasse mich auch definitiv auf kein Gespräch am/im Fahrzeug ein.

LG, Jens
281 Beiträge · seit 200603. Juli 2009 ·
Der Hinweis von Chrigu ist zwar nett gemeint und sicherlich hilfreich.

Aber Tatsache ist, dass sich leider solche Überfälle gehäuft haben, und eine Versicherung ist für mich nicht gerade die Grundlage, sich unterwegs besser zu fühlen.

Leider wird durch Diebstähle und Überfälle die Urlaubsfreude und Vorfreude deutlich gemindert.

Das ist mehr als schade, denn das "Traumland Südwest" (Buchtitel von Meissner) existiert so längst nicht mehr.Vielleicht gab es dieses Traumland nur in den Köpfen unter Ausblendung der Wirklichkeit (damals Apartheid)...

Ich persönlich bedauere diese Entwicklungen sehr und habe sie bei der Eröffnungsrede der ITB 2009 klar angesprochen. Minister und alle offiziellen Personen gaben mir da Recht, aber man ist ratlos.

Immer auf der Hut sein in den Ferien ist nicht gerade Erholung. Aber damit wird man wohl leben müssen - leider. Tatsache ist, dass mit steigenden Tourismuszahlen und der großen Kluft zwischen Arm und reich Probleme zunehmen werden. Der alleinreisende Tourist ist besonders leichtes Opfer, im Gegensatz zu Gruppentouristen. Auch das ist eine Tatsache.


Etwas pessimistisch

Michael
Michael (Iwanowski) www.afrika.de www.iwanowski.de
zuletzt bearbeitet 03. Juli 2009
Gast03. Juli 2009 ·
Hallo Michael,

dass Du als Reiseveranstalter das Thema offen ansprichst, finde ich sehr gut. Einige andere Anbieter scheinen das Thema aus wirtschaftlichen Gründen lieber tot zu schweigen bzw. zu verharmlosen.

Ich beobachte wie wohl die meisten hier die steigende Kriminalität in Namibia auch mit Sorge. Der Punkt, an dem ich wegen der Kriminalität nicht mehr dahin fahre, ist für mich aber noch nicht erreicht. Ich nehme auch positiv zur Kenntnis, dass die Politik in Namibia einige Initiativen zum Schutz von Touristen ergreift (u.a. Schaffung einer Sondereinheit TPU). Wie wirksam die sind, wird man erst später beurteilen können, aber zumindest steht man dem Problem nicht völlig passiv gegenüber.

Beste Grüße

Guido
1’910 Beiträge · seit 200603. Juli 2009 ·
Hallo, will nur kurz zur Versicherung etwas loswerden.

Die gestohlenen Sachen in 05 wurden komplett von meiner Hausratversicherung ersetzt!
Es reichte das Protokoll von der Polizei.
Gruss, der K l a u s Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ...... Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
962 Beiträge · seit 200703. Juli 2009 ·
Sehr gut, ich überlege gerade, was es kostet, meine Dogge aus Deutschland mitzunehmen, welche Probleme der Transport meiner Handfeuerwaffen von München nach NAM mit sich bringt,das ich dann nicht mehr in die Etosha darf und das die Übernachtung auf Farmen meine Kosten weiter in die Höhe treibt.

Tja, Jens, da kann ich mich der Antwort von Axel voll anschliessen, übrigens wäre ja dann ein Bodyguard fast billiger und wirksamer!! Vergiss nicht, dass die Räuber mitunter selbst auf Farmen vor nichts zurückschrecken.
Zur Vorsicht mahnt myrio
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193547-afrika-2011-so-qbeautiful-greenq-1teil.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193761-afrika-2011-so-beautiful-green-teil-2.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/195398-a-f-r-i-k-a-2011-so-beautiful-green-teil-3.html
zuletzt bearbeitet 03. Juli 2009
962 Beiträge · seit 200703. Juli 2009 ·
Grüss dich Klaus
was war das für ein Diebstahl, Auf/Einbruch oder einfach, den deine Vers. beglich??
Gruss von myrio:P
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193547-afrika-2011-so-qbeautiful-greenq-1teil.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193761-afrika-2011-so-beautiful-green-teil-2.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/195398-a-f-r-i-k-a-2011-so-beautiful-green-teil-3.html
Gast03. Juli 2009 ·
Hallo myrio/axel,

ihr schafft es wieder,eine sachliche Diskussion ins Abseits zu führen!

Hier hatte sich offenbar ein Einheimischer zu Wort gemeldet!
Der besitzt wahrscheinlich einen Hund.

Er hatte aber nicht empfohlen, daß sich nun jeder Reisende, darum geht`s ja wohl hier, einen Hund + Pumpgun zulegt!

Es geht hoffentlich hier so weiter, daß man Erfahrungen austauscht!

Viele Grüße
1’130 Beiträge · seit 200603. Juli 2009 ·
Pirnaer schrieb:
Hallo myrio/axel,

ihr schafft es wieder,eine sachliche Diskussion ins Abseits zu führen!

Hier hatte sich offenbar ein Einheimischer zu Wort gemeldet!
Der besitzt wahrscheinlich einen Hund.

Er hatte aber nicht empfohlen, daß sich nun jeder Reisende, darum geht`s ja wohl hier, einen Hund + Pumpgun zulegt!

Es geht hoffentlich hier so weiter, daß man Erfahrungen austauscht!

Viele Grüße
😠 Es handelt sich nicht um einen Einheimischen, sondern einen seit 2 Jahren dort lebenden, der für Touristen etwas verwunderliche Hinweise abgab.
Es wurden keine Erfahrungen/Ratschläge gegeben, sondern ein Situationsbericht.
Nützlich wäre z.B. gewesen, woher die Täter vom Volumen der zu stehlenden Masse wußten oder war der Überfall intuitiv, lag das Mat. offen im Wagen oder war es abgedeckt, stand der Bestohlene alleine, am Rand, wie waren die Sicherheitsapekte des Platzes usw.
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
39 Beiträge · seit 200903. Juli 2009 ·
Hallo nochmal,

ich denke sowohl Alex als auch Pirnaer haben recht. Sorry, daß ich mich in meinen beiden bisherigen Beiträgen dann wohl doch etwas unklar ausgedrückt habe.
Also zusammengefasst:
Bevor Kriminelle zur Tat schreiten, wird natürlich vorher recherchiert / "ausbaldowert". Das passiert nicht nur bei Touristen, sondern auch Privathäuser werden regelmäßig beobachtet, getestet ob wirklich Strom auf dem Zaun ist, wann wer zur Arbeit fährt usw.
Wer also von vornherein den "Beobachtern" klar macht, daß es zumindest schwierig wird, Beute zu machen, ist im Vorteil. Habe mir zum Beispiel angewöhnt, nach dem Aussteigen aus dem Auto, kurz stehen zu bleiben und das Umfeld zu mustern, Umherstehenden dabei direkt in die Augen zu blicken. Zeigen: "Junge, Dich erkenne ich wieder!"
Finde hier auch den Tip mit den Fahrradschlössern am Gepäck echt Klasse!
Unsere Hunde nehmen wir natürlich hauptsächlich mit, weil wir hier im Ort niemanden haben, dem wir sie für die gesamte Reisezeit "aufbürden" möchten. Und wer von den Fomis hier einen Rhodesian Ridgeback hat, wird nachvollziehen können, daß dieser Hund sich einfach im Busch wohlfühlt. Das kein Schwarzer "unangemeldet" auf weniger als 20m an den Campplatz oder näher als 2m ans Auto herankommt, ist doch praktisch, oder?

LG, Jens

"Si vis pacem para bellum" (Wenn du Frieden willst, so rüste zum Krieg)
962 Beiträge · seit 200703. Juli 2009 ·
Hallo nochmal,

ich denke sowohl Alex als auch Pirnaer haben recht. Sorry, daß ich mich in meinen beiden bisherigen Beiträgen dann wohl doch etwas unklar ausgedrückt habe.
Also zusammengefasst:
Bevor Kriminelle zur Tat schreiten, wird natürlich vorher recherchiert / ausbaldowert . Das passiert nicht nur bei Touristen, sondern auch Privathäuser werden regelmäßig beobachtet, getestet ob wirklich Strom auf dem Zaun ist, wann wer zur Arbeit fährt usw.
Wer also von vornherein den Beobachtern klar macht, daß es zumindest schwierig wird, Beute zu machen, ist im Vorteil. Habe mir zum Beispiel angewöhnt, nach dem Aussteigen aus dem Auto, kurz stehen zu bleiben und das Umfeld zu mustern, Umherstehenden dabei direkt in die Augen zu blicken. Zeigen: Junge, Dich erkenne ich wieder!
Finde hier auch den Tip mit den Fahrradschlössern am Gepäck echt Klasse!
Unsere Hunde nehmen wir natürlich hauptsächlich mit, weil wir hier im Ort niemanden haben, dem wir sie für die gesamte Reisezeit aufbürden möchten. Und wer von den Fomis hier einen Rhodesian Ridgeback hat, wird nachvollziehen können, daß dieser Hund sich einfach im Busch wohlfühlt. Das kein Schwarzer unangemeldet auf weniger als 20m an den Campplatz oder näher als 2m ans Auto herankommt, ist doch praktisch, oder?

LG, Jens

Hallo, Jens danke für deine aufklärenden Beiträge
auch wir sind von dem Rhodesian Ridgebackunserer Bekannten begeistert und würden so ein edles Tier gern mitnehmen, aber leider kann man nicht alles haben.
MfG verbleibt Frank-myrio 😛
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193547-afrika-2011-so-qbeautiful-greenq-1teil.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/193761-afrika-2011-so-beautiful-green-teil-2.html http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/195398-a-f-r-i-k-a-2011-so-beautiful-green-teil-3.html
81 Beiträge · seit 200603. Juli 2009 ·
Nützlich wäre z.B. gewesen, woher die Täter vom Volumen der zu stehlenden Masse wußten oder war der Überfall intuitiv, lag das Mat. offen im Wagen oder war es abgedeckt, stand der Bestohlene alleine, am Rand, wie waren die Sicherheitsapekte des Platzes usw.
Bei dem Umfang, "hochgerüstet" an Hightech (Laptops,Netbooks,Smartphones, GPS, Digicams, Outdoor Gear), mit dem seit Jahren Leute meinen, mit immer größeren Autos nach und durch Namibia reisen zu müssen, ist jedermann und jedes Fahrzeug zu jeder Zeit und an jedem Ort Ziel eines räuberischen Anschlages. Irgendwas fällt da immer ab und die Chance erwischt zu werden ist mittlerweile gering. Daran wird auch diese Pseudo- Tourismus- Eingreiftruppe nichts ändern! Wo sollen die denn überall sein??? Ein Beamter je Reisender?
In Windhoek werden Leute wegen 10N$ erstochen (O-Ton von Stadtpolizisten, nachdem meinem Sohn letzte Woche mit vorgehaltenem Messer das Handy vor dem Einfahrtstor geraubt wurde). Gerechtfertigt wurde die Tat dann noch mit hoher Arbeitslosigkeit und Inflation. Eine Anzeige wurde nicht aufgenommen.
Der sich auf meine Beschwerde hin sich entschuldigende Polizeichef Windhoeks meinte dann noch eine jede Straftat wäre gleich schlimm in seiner Beurteilung...na danke wird da der Erstochene zum Bestohlenen sagen!

Ich will hier nicht bange machen, aber wenn Keyplayer im Namibischen Tourismus das Problem vor Ministern ansprechen, dieselben keinen Rat wissen, und Mitarbeiter anderer Ministerien dann später öffentlich die künftige Ordnung in Namibia Frage stellen und dafür ebenfalls Arbeitslosigkeit und Inflation als Gründe oder vielleicht sogar Rechtfertigung anführen, dann bin ich mehr als Michael pessimistisch.

Von einem "Vater", der seine "Kinder" in die Köpfe schießen will, nur weil diese nach seinem Dafürhalten nicht "auf Linie" sind, will ich gar nicht weiter schreiben.

Ich bin jetzt seit etwa 10 Wochen wieder im Land, nach etwa 1 1/2 Jahren "Namibia- Abstinenz" und muss ehrlich sagen, dass ich micht zur Zeit nicht mehr so sonderlich wohl fühle, im Gegensatz zu damals. In diesen 1 1/2 Jahren war ich über 40.000km durch Europa und die Türkei unterwegs und habe mich in meinem Mobil eigentlich nur in Südfrankreich und Bulgarien latent bedrohter gefühlt.

Ich denke die sicherste Variante Namibia auch in abgelegene Gebiete zu bereisen ist mittlerweile auch hier der Konvoi oder die begleitete und bewaffnete Gruppe. Ansonsten sollte man solche Gebiete unbedingt meiden. Alle anderen Formen des Reisens durch Namibia beinhalten ein mittlerweile erhöhtes Risiko, Opfer einer (schweren) Straftat zu werden. Wer Anderes meint propagieren zu müssen kehrt die Realitäten unter den Fleckenteppich und ist mitverantwortlich, wenn Leute sich durch unvorsichtiges Verhalten zu Opfern machen... und mag der wirtschaftliche Druck noch so groß sein!

Viele sonnige Grüße aus Windhoek

Ralph
81 Beiträge · seit 200603. Juli 2009 ·
Das kein Schwarzer unangemeldet auf weniger als 20m an den Campplatz oder näher als 2m ans Auto herankommt, ist doch praktisch, oder?
oder sollte man den eben erwähnten "Vater der Nation" etwa doch verstehen? Einer meiner Söhne hat diese Hautfarbe, sollte er deshalb keine 20m an eine Campsite rankommen

- kopfschüttelnd -