THEMA: NAM-Vierttäter braucht Hilfe für Kaokoveldplanung
10 Jan 2024 12:36 #680141
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  • cheffo am 10 Jan 2024 12:36
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Allen in der Runde zunächst noch ein hoffentlich Gesundes Neues Jahr und viel Spass beim Träumen oder Planen der nächsten Reisen.

Wir wollen nach 3 eher "normalen" NAM-Routen (1. Etosha, Sossusvlei. 2. Caprivi. 3. Süden und KTP) nun erstmals das Kaokoveld mindestens anschnuppern, wohlwissend dass wir im geplanten Zeitraum auch mal einen Fluss mit Wasser erwischen können. Wir starten am 19.12.24, beginnen soft zum ankommen im Voigtland, dann 2 Tage ruhig in Mount Etjo und wollen dann in den Nordwesten. Wir enden dann in Swakopmund bei Meikes Guesthouse für 2-3 Tage um noch Sandwich Harbour und /oder Desertliving zu machen.
Da wir alleine reisen nun die Frage wie weit man mit gutem Gewissen da alleine reinfahren kann bzw. sollte.
Die Fragen:
1. Gibt es eine Route z. ab Palmwag die landschaftlich lohnend ist ohne grösseres Risiko?
2. Oder hat jemand dass auch schon bis zum Kummene durchs Mariental alleine gefahren? Oder reicht auch alternative 1 fürs erste Mal Kaokoveld?
3. Gibts es eine Verbindung zwischen Epupa und Okahirongo?
4. Wie /wo/über wen bekomme ich die Erlaubnis zum Durchfahren der Strecken, Palmwag vor Ort?
5. Wo buche ich die Camps oder kann man dann Campen wo man will wenn man das Permit besitzt zum Durchfahren?
An alle viele Grüsse aus Franggn und vorab Danke für Eure Antworten
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10 Jan 2024 13:46 #680147
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  • dergnagflow am 10 Jan 2024 13:46
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Hi,
wie lange habt ihr denn Zeit und wie hoch sind eure 4x4 Erfahrungen?
lg Wolfgang
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10 Jan 2024 14:34 #680148
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  • chrigu am 10 Jan 2024 14:34
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Hallo cheffo,

Ich habe schon mal eine grundsätzliche Tour mit Kaokoveld und Damaraland zusammengestellt.
die-besten-touren.de...amaraland_kaokovled/

Die kann wie angegeben oder auch umgekehrt gefahren werden. Auch im Kaokoveld gibt es geschobene Strassen. Spannender sind aber einige der Tracks. Speziell in den Trockenflüssen. Wie trocken diese aber in eurer Reisezeit sind, kann niemand vorhersagen. In dieser Saison sind die Flüsse schon im November, also sehr früh, abgegangen.

Wenn ihr so eine Tour machen wollt, dann bitte mit der richtigen Vorbereitung, einem Plan B (zwei Fahrzeuge, oder Satelliten Kommunikation) und genügend Wasser und Lebesmittel zur Überbrückung von einigen Tagen.

1. Palmwag Konzession, Hoanib bis Purros
2. Ja.schon öfters
3. Jein. Es gibt eine schwere Offrodstrecke durch die Berge. Die empfehle ich euch nicht.
4. Für das meiste brauchst du keine Permits. Es gibt ausnahmen wie der Skelettküsten NP. Dieser ist im spannenden Teil nur mit Konzessions Guide fahrbar. Für die Palmwag Konzession gibt es Permits vor Ort.
5. Das ist unterschiedlich geregelt. Wir campen häufig wild. In der Palmwag Konzession gibt es einige eingezeichnete Campsites ohe infrastruktur.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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10 Jan 2024 15:25 #680150
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  • cheffo am 10 Jan 2024 12:36
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Wir haben den Anfang und das Ende fix gebucht und nun zum austoben noch 12 Tage zu vergeben. Ich hatte so an 5-7 Tage in der Region angedacht, wenn mehr sinnvoll dann sind wir flexibel
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10 Jan 2024 15:31 #680152
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dergnagflow schrieb:
Hi,
wie lange habt ihr denn Zeit und wie hoch sind eure 4x4 Erfahrungen?
lg Wolfgang

ca. 8-12 Tage sind noch zu verteilen, Allraderfahrungen im Rahmen des KTP , also viel Sand, sind aber auch schon im Süden im Richtersveld umhergefahren, aber wenn ich mir z.B. Eulenmuckels Berichte anschaue gibt es da schon noch andere Qualitäten.... . Mein Gedanke war halt, wenn schon alleine dann nicht die krassesten Stücke, aber a bissl deftig darfs schon sein. Ich möchte so viel wie möglich von den Landschaften sehen. Wenn es also eine Möglichkeit z.B. ins Marien- oder Hartmannstal zu kommen ohne grosses Risiko dann würden wir das machen.
Klar Ausstattung, Reserve Wasser und Nahrung, geeignetes Fahrzeug
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10 Jan 2024 15:59 #680154
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  • chrigu am 10 Jan 2024 14:34
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Wenn es dir hauptsächlich um das Marienfluss- und das Hartmannstal geht, dann kannst du über Sesfontein, Purros, Orupembe bis zu den Droms fahren. Bei der Oranjedrom kommst du ins Hartmannstal bei der Rooidrom ins Marienflusstal. Diese Hauptrouten sind recht einfach fahrbar. Bis Orupembe habt ihr eine geschobene Strasse nachher gute Tracks.
map.tracks4africa.de...2.5505&z=10&map=nam&



Der Weg von Orupembe über Otmenje zur Rooidrom führt über den Rooidrum- oder Jouberts-Pass und ist nicht so einfach. Die Wege zur Oranje- oder Bloudrom sind aber gut fahrbar.



Hartmannstal

Nach meiner Ansicht sind die spannendsten Strecken aber in den Trockenflüssen und nicht auf den Strassen.

Herzliche Grüsse
Chrigu
Letzte Änderung: 10 Jan 2024 16:48 von chrigu.
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