THEMA: Clax' in Botswana - green with muddy patches
04 Aug 2018 23:05 #528154
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Hallo Ihr Lieben :kiss:

endlich, ja endlich bin ich soweit, dass ich mich mal wieder an einen Reisebericht hier wage :whistle:
Ist ja nicht so, als hätte ich die letzten Touren nicht dokumentiert, aber da hat’s halt nur für Berichte auf der HP gereicht ;)

Diesmal, ja diesmal hab ich gedacht, das machst Du jetzt mal wieder, aber zack zack

Aus dem zack zack ist natürlich nichts geworden :pinch: zu wenig Zeit, zu viele Forumstreffen (Pfingsten/Büsnau, etc. :laugh: ) runder Geburtstag (nein, nicht meiner B) ) und zuletzt viel zu schönes Wetter. Da das anhaltend schöne Wetter aber so langsam auch keine Ausrede mehr sein kann, fang ich einfach mal an und wer Lust hat, kann selbstverständlich gerne mit fahren…

Da die meisten von Euch uns ja kennen, stell ich mal (stellvertretend für die ganze Hühnchen-Schar) einen Vertreter vor, der uns häufig begleitet hat…

May I introduce… Fränck – the Fränkolinsche


Und da wir ja bekennende Hühnchen Legastheniker sind, werdet Ihr ganz häufig vergeblich auf eine entsprechende Benamsung warten

Richtig schwer getan habe ich mich mit dem Arbeitstitel

Arbeitstitel - ja, schon so ein Thema, so richtig schlüssig wollte mir da nichts von der Hand… Botswana reloaded war mir zu profan, außerdem haben wir uns ja, im Gegensatz zu 2011, dazu entschlossen, einen Monat eher zu fahren, daher fiel ein ‘Schokoladenwettessen‘ ja gleich mal aus, hinzu kommt, dass wir mit der CKGR neues Terrain erkundet haben.

Der spät beginnenden Regenzeit geschuldet, hatten wir diesmal ordentlich hohes Gras und es war unheimlich grün. Immer wieder aufpassen mussten wir aber, bei noch nicht vollständig abgetrockneten Matschelöchern, so dass wir es uns irgendwann zur Regel gemacht haben: ‘whenever there’s a detour – use it !!!‘ – daraus ergab sich dann auch der Titel des Reiseberichtes.

Ich wär dann soweit, es kann los gehen…

Noch nicht ganz, ein bisschen Vorgeplänkel müsst Ihr noch ertragen, bin ich doch ein Fan von Übersichten, so dass man gleich entscheiden kann, interessiert mich die Tour, oder steig ich erst gar nicht ein.

Daher hier die Übersicht unserer Reisetage und eine entsprechende Karte als Übersicht.

20.4./21.4.18 Anreise über Frankfurt nach Windhoek
21.04.18 Sa Windhoek  Kalahari Bush Breaks
22.04.18 So Kalahari BB  Grassland Lodge
23.04.18 Mo Grassland Lodge  CKGR – Piper Pan
24.04.18 Di CKGR Piper Pan  CKGR Letihau
25.04.18 Mi CKGR Letihau  CKGR Sunday Pan
26.04.18 Do CKGR Sunday Pan
27.04.18 Fr CKGR Sunday  Letlhakane
28.04.18 Sa Letlhakane  Kubu Island
29.04.18 So Kubu Island  Nxai Pan
30.04.18 Mo Nxai Pan  über Maun – Kaziikini
01.05.18 Di Kaziikini  Moremi GR – 3rd Bridge
02.05.18 Mi 3rd Bridge  Xakanaxa
03.05.18 Do Xakanaxa  North Gate
04.05.18 Fr North Gate
05.05.18 Sa North Gate  Savuti
06.05.18 So Savuti  Linyanti
07.05.18 Mo Linyanti  Kasane (Chobe)
08.05.18 Di Kasane  Bwabwata NP – Nambwa
09.05.18 Mi Bwabwata NP
10.05.18 Do Nambwa  Nunda
11.05.18 Fr Mahango Core  Grootfontein (Maori)
12.05.18 Sa Maori  Teufelsbach
13.05.18 So Teufelsbach  Windhoek - Abends Rückflug nach Frankfurt


Gebucht hab ich, ähnlich wie für die 2011er Tour, die für uns wichtigen Campsites auf eigene Faust. Ist meiner Meinung nach immer noch easy machbar, bedarf aber ein wenig Nerven und so hab ich im August 2017 innerhalb von 10 Tagen alles zusammen gebucht, was ich so wollte. Ein paar Unstimmigkeiten hab ich einfach auf mich zukommen lassen, wie zB die Zahlung für Kubu Island, die nicht möglich war, wo aber eine Bestätigung (und netter Mail-Kontakt) vorlag, auch die Zahlung an Xomae erwies sich als sehr zäh, was aber eher an den Sicherheitsbestimmungen meiner Bank, als an Xomae selbst lag (dank meiner Freundin Susi, konnten wir das Problem aber lösen) und dann gab es noch ein echtes Highlight mit der Reservierung/Buchung für die Xakanaxa Campsite… das erzähl ich aber erst, wenn wir dort ankommen.
Auch die so gefürchteten Doppelbuchungen konnten wir (fast) erleben, aber auch dazu mehr im Bericht.
Und natürlich das leidige Thema ‘Autovermietung' :whistle: die Diskussionen dazu verfolge ich schon, mag aber nicht wirklich was dazu zu sagen. Einzig, dass ich diesmal ein bisschen mehr Bauchweh hatte und um die abzuschalten, hab ich einfach ein paar Tage vorher eine Mail geschrieben, mit der Bitte das ein oder andere zu beachten… was soll ich sagen ;) hat bis auf eine kleine Ausnahme auch echt wieder gut funktioniert

Und jetzt ist aber auch Schluss mit dem Vorgeplänkel, da wird einem ja ganz schwindelig.

Kann’s denn endlich los gehen – jaaa es kann :woohoo:

so stay tuned

die Claxerin
Letzte Änderung: 04 Aug 2018 23:50 von Clax.
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04 Aug 2018 23:29 #528156
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*** und gleich mal schön ne Fehlermeldung beim Upload - läuft **

An einem wolkenlosen Tag

strahlend blauer Himmel, kein Wölkchen, die aufgehende Sonne wärmt so langsam (bei um die 7°C auch echt nötig) und man hört die morgentliche Vogelparade…

Wir sitzen wieder im Teufelsbach River Camp. Hach ist das schön hier, hier kann die Reise beginnen…

Aber halt, stopp !!! :pinch: wir beginnen unsere Tour diesmal nicht hier, neeeiiiin – sie endet hier und heute… und schon heute Abend werden wir in der Air Namibia Maschine zurück nach Frankfurt sitzen !!!

Wir können gar nicht glauben, wie schnell die gut 3 Wochen, die hinter uns liegen, vergangen sind. Waren es wirklich gut 3 Wochen?

Wir haben die ganzen Eindrücke der letzten Tage und Wochen ja noch gar nicht verarbeitet und haben fast ein bisschen das Gefühl, dass es erst gestern war, als unsere Anreise nach Windhoek begann…
Letzte Änderung: 04 Aug 2018 23:32 von Clax.
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04 Aug 2018 23:40 #528159
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Anreise, Wagenübernahme und ab Richtung Kalahari
20./21. April 18

So ne Anreise ist ja mitunter immer ganz spannend, hört man ja häufig, was nicht geklappt hat :pinch: ein bisschen Unruhe macht sich da schon breit, als es im Vorfeld heißt, die Bahn richtet nach Ostern ne Großbaustelle zwischen D’dorf und Köln ein. Au weia, den Flug wollen wir ja auf keinen Fall verpassen :ohmy:
Ich nehm das Ende mal vorweg: S-Bahn pünktlich, ICE locker und sehr früh erwischt (dank Rail ‘n Fly ist ja egal, welcher Zug zum Flug genommen wird) und in Frankfurt angekommen, innerhalb von einer Minute (echt jetzt) bei Air Namibia eingecheckt – wow, läuft. Die Zeit bis zum Flug verbringen wir, wie so häufig, bei MC und bei Sicherheit-Check muss ich das erste Mal seit langem nicht mit dem Fotogeraffel zur Sprengstoff-Kontrolle (dabei muss ich natürlich an den ausgelösten Alarm im vergangenen Jahr in Whitehorse denken :whistle: )

für die,die uns nicht kennen B)


Es läuft diesmal wirklich, denn der Flieger ist pünktlich, nicht ganz voll und das Entertainment funktioniert auch (leider nicht bei allen), der GT ist O.K., das Essen so lala (ist aber egal) und… wir sind ne halbe Stunde früher am Ziel - um 6.00h landen wir bereits in Windhoek.
Die Einreise geht schnell (ein bisschen Routine gehört vlt. dazu), auf’s Gepäck müssen wir ein Weilchen warten, aber der Fahrer von Savanna ist bereits da und da wir weder Geld ziehen, noch auf andere Gäste warten müssen, geht’s gleich los und: 7.30h Ankunft bei Savanna – in Bestzeit.



Die Übergabe des Fahrzeuges dauert allerdings jetzt ein bisschen. Die gewünschte Ausstattung für die CKGR (Central Kalahari) und das Delta ist noch nicht 100% fertig. Wir bekommen noch, zu den 4 neuen Reifen am Fahrzeug, zwei flacken neue Ersatzreifen montiert. Batterie ist O.K.; Gasflaschen voll; Solarpanel i.O.; zwei zusätzliche Staubkisten, nen Konverter für den Zigaretten-Anzünder (so können wir während der Fahrt kontrolliert meine Akkus laden) und Sandmatten, für Desaster-Fahrten

Hab ich was vergessen? ja, die Jerry-Can – die war auch dabei – also eigentlich sollte nix schief gehen.
Ich sollte aber erwähnen, dass es ein älteres Fahrzeugmodell ist, da ich (Unwissende :blush: ) unbedingt die 3.0 Maschine für die Tour haben wollte. Vielleicht hätte ich aber auch nicht erwähnen sollen, was wir vorhaben (hahaha). Auf jeden Fall ist die Karre rundum verkratzt und verbeult und hat mit seinem Bj. 2/2014 auch schon ein paar Kilometer auf dem Tacho; uns egal, Hauptsache zuverlässig, das aber können wir erst am Ende der Tour beurteilen.
Bis alles gecheckt, verstaut und verräumt ist – es fehlten zunächst noch die Stühle, das Braaigrid und die Aufstellstangen für das Dach (welche wir die ganze Zeit nicht einmal benutz haben) – ist es bereits 9.30h – Huch, jetzt aber los zum Einkaufen. Das dauert dann auch noch mal zwei Stunden und mit anschließendem Tanken, verlassen wir Windhoek zwar erst um kurz vor 13.00h, sind aber noch voll im Zeitplan. Das kann man von unserem Navi nicht unbedingt sagen, denn irgendwie stimmt die Ankunftszeit so gar nicht :blink: wir checken aber schnell, dass die Abschaffung der Zeitumstellung die Ursache dafür ist und beheben den Fehler. Vorbei am Flughafben geht’s für uns zum 1. Mal über die B6 Richtung Gobabis. Das Kalahari Bush Breaks ist unser Ziel, welches wir nach 3 Stunden, ohne besondere Vorkommnisse, erreichen. Puuuhhh, wir sind ehrlich, die Strecke hat sich ganz schön gezogen und wir sind etwas geschlaucht. Nachdem wir den Wagen auf Platz #7 gestellt haben, gibt’s erst mal nen Kaffee. Die Anreise muss jetzt doch erst mal sacken. Wir verräumen noch ein bisschen unseren Kram und die Einkäufe und dann werfen wir gegen 18.00h zum ersten Mal das Feuer an. Schnell noch geduscht und nen kurzen Plausch mit den holländischen Nachbarn und schon liegt die Boerewoors auf dem Braaigrid. Dazu gibt’s das 1. Savanna – wir sind angekommen :kiss:



Gegen 20.00h merken wir aber doch ganz schön die Müdigkeit und als es ne Stunde später in die Waagerechte geht, haben wir auch schnell die Augen zu.

Gefahrene Kilometer: ca. 270 km
Kalahari Bush Breaks: 280N$

So Ihr Lieben und morgen bereits geht's über die Grenze nach Botswana - ob das reibungslos klappt ;)

Nachti sagt
die Claxerin
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05 Aug 2018 07:37 #528164
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Moinsen Ihr Lieben :kiss:
ich mach mal gleich weiter - läuft gerade ;)

Der Tag der 1000 Gatter – nein, es waren nicht ganz so viele
22. April 18

Wir waren wohl echt fertig, anders kann man nicht erklären, dass uns die 10 Stunden Nacht echt gutgetan hat. Okay, 1x waren wir gegen 4.30h draußen und haben uns den wahnsinns Sternenhimmel angesehen. Da der zunehmende Mond leider omnipräsent ist, kommt die Milchstraße erst so spät, äähhh früh so richtig zur Geltung, wenn der Gutste sich verabschiedet hat.
Wir stehen gegen 6.45h auf, eigentlich schon viel zu spät, denn das schönste Licht ist schon vorbei, aber noch sind wir nicht in der richtigen Spur, so dass auch der morgentliche Ablauf noch nicht so fluppt. Mit Frühstück und unserer Lieblingsbeschäftigung “räumen“ (irgendwie hat immer noch nicht alles seinen optimalen Platz), kommen wir um 8.40h los.
Nach nunr 25 Kilometern erreichen wir die Grenze. Zügig ist die Ausreise aus Namibia erledigt und die Einreise nach Botswana geht fast genauso schnell und niemand, wirklich niemand, interessiert, ob und was wir an Lebensmitteln dabei haben :blink: , wobei eines der Fahrzeuge unserer SA-Nachbarn von Kalahari Bush Breaks Hinterrücks gecheckt wird und dabei gleich der Alarm losgeht… allerdings müssen wir lachen, denn als wir dem Alarm auf den Grund gehen, sehen wir nen kleinen, rot getigerten Stubenkater hochkant vorne am Auto stehen, er holt sich die Roadkills vom Kühlergrill. Wenn das der Fahrzeugcheck ist, nehmen wir den gerne :woohoo:
Warten müssen wir dann ein wenig, als wir die Straßengebühr entrichten müssen, obwohl wir nur zwei Leute vor uns haben.
Wir zahlen, in Ermangelung an Pula, in Nam$, was so überhaupt kein Problem darstellt. Wir hätten auch mit der Kreditkarte bezahlen können, das aber hätte wahrscheinlich länger gedauert, als die 200N$ über den Tresen zu schieben (es hätte im Übrigen 152 Pula gekostet).
Und so überqueren wir um 9.30h die botswanische Grenze. Nächster Stopp ist Ghanzi, bis dahin passiert nicht viel; Esel, Rinder, Ziegen und Pferde (die alle gut im Futter stehen) säumen den Weg. Ein Detour wg. ner Baustelle und ein kleiner Boxenstopp und schon sind wir gegen 12.00h da. Es geht zunächst noch mal für ein paar Kleinigkeiten in den Spar, dann ziehen wir die ersten Pula, bevor es zur Engen Tankstelle geht. Hier füllen wir nicht nur unseren Tank randvoll, nein, auch die Jerry-Can (oder heißt es der Jerry Can?) wird voll gemacht – eiserne Reserve sozusagen :P Außerdem kaufen wir noch ein paar Packs Holz, bevor wir uns wieder auf die Socken machen. Wir fahren die A3 hoch bis D’kar und nehmen dort den Abzweig zur Grassland Lodge. Einem Tipp von Take off’s (die vor zwei Jahren hier waren) folgend, soll sowohl die Lodge, als auch die Zufahrt zum Xade Gate der CKGR gut sein. Die Zufahrt zur Lodge selber, besteht aus 60 Kilometer, zum Teil tiefsandigem Farmpad, mit einigen Gattern, die es zu öffnen und schließen gilt – EINIGE !!! Wir zählen, nein machen Strichliste und kommen 15 Gatter später, nach gut zwei Stunden, gegen 15.00h in der Lodge an.



Wir machen nicht nur die Campsite klar, nein wir nehmen auch das Angebot des Game Drives an, denn irgendwie haben wir Bock drauf. Auch zu den Wild Dogs möchten wir, so dass das Programm für den restlichen Tag schnell steht.
Wir fahren also zur Campsite rüber, wo wir gegen 16.00h aufgegabelt werden. Für ein bisschen räumen (jaja, wir tun es immer noch :silly: ) und nen schnellen Sundowner aka Savanna ist aber noch Zeit. Außerdem lernen wir Bärbel und Martin, versierte Afrika Reisende aus Thüringen, kennen. Mit Ihnen teilen wir nicht nur die Campsite, sondern auch den Game Drive. Beide sind mega nett und mit dem gemeinsamen Nenner ‘Afrika‘ steht einem entspannten Abend nichts mehr im Weg. Wobei sich bei den beiden die Entspannung in Grenzen hält, ist doch ne Schweißnaht vom Doppeltank undicht und lässt stetig und ständig Diesel durchsickern :ohmy: Wir hoffen sehr und drücken fest die Daumen, dass Bushlore ne akzeptable und schnelle Lösung bereit hält, denn die beiden haben in zwei Tagen die 1. Reservierung für den KTP… *** Bärbel, wenn du das liest, mach mal bitte Meldung !!! ***

Und so sitzen wir gegen 16.00h alle vier im Game Drive Fahrzeug und werden zunächst auf unseren Wunsch in das Wild Dog Gehege gefahren. Spannend, denn hier können wir aussteigen und die Tiere aus nächster Nähe betrachten. Die anderen beiden verzichten dankend, sind sie doch gestern in den Genuss der Fütterung (2x pro Woche) gekommen. War der Respekt vor den Tieren bis dahin groß… jetzt ist er noch größer, denn die beiden verfütterten Donkeys waren wohl so schnell vertilgt, dass es wohl ziemlich schaurig war.







Wir setzen unseren Game Drive fort und werden die nächsten zwei Stunden kreuz und quer durch das Gelände kutschiert. Gnu, Oryx, Hartebest, Zebra, Elan, Giraffe, Strauß, Steinbock, Impala, Springbock, etc. bekommen wir zu sehen. Von den beiden Rhinos fehlt allerdings jede Spur. Schade, aber für uns jetzt kein wirkliches Problem. Den Drive selber finden wir mal wieder ganz nett und ne angenehme Einstimmung, mehr aber auch nicht B)





Zurück auf der Campsite ist Zeit fürs Essen und so zaubern wir auf die Schnelle ein Oryx Stroganoff, lekker! Den Rest des Abends lassen wir mit Bärbel und Martin bei einem Bier ausklingen. Schnell vergeht, bei der ein oder anderen Geschichte aus Afrika, die Zeit, so dass wir erst gegen 23.00h in die Federn kommen. Ein netter und echt kurzweiliger Abend, an den wir gerne zurückdenken.

Gefahrene Kilometer: 331 km
Grassland Lodge: 400 Pula pP

nächster Stopp - CKGR - wir sind gespannt - Ihr auch :laugh:

bis glischens
Claudia
(für die, die meinen Namen noch nicht kennen :silly: )
Letzte Änderung: 05 Aug 2018 08:58 von Clax.
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weiter geht's - wenn auch etwas holprig, denn beim Hochladen bekommt ich erst mal nur ne Fehlermeldung :S

Die Kalahari ruft – von der Grassland Lodge zur Piper Pan
23. April 18

Man merkt, dass die Erholung bereits eingesetzt hat (oder aber: wir sind in der Spur), denn als der Wecker um 6.15h klingelt, sind wir richtig fit, obwohl wir für unsere Verhältnisse ja richtig spät im Bett waren.
Gemütlich frühstücken wir… es gibt die ersten Eier und auch die Papaya bettelt darum verzehrt zu werden. Anschließend beschäftigen wir uns noch ein letztes Mal mit unserem Lieblingsthema: räumen und umpacken :laugh: das sollte aber an Tag zwei noch erlaubt sein :P

die Campsite der Grassland Lodge


Bis wir dann soweit sind, uns von Bärbel und Martin verabschiedet haben, den Reifendruck reduziert haben und alles an seinem Platz sein sollte, ist es kurz vor 9.00h.
Und so zockeln wir über das Gelände der Grassland Lodge Richtung CKGR, öffnen und schließen das letzte (Nr. 16) Tor und ab geht’s … Haaaalt !!! Sind wir überhaupt richtig? Lag da nicht eben ein Wegweiser auf dem Boden? Also lieber noch mal zurück und das ist gut so, denn das wäre ihr Preis gewesen :pinch: jetzt aber, richtige Richtung, richtiger Weg und der lässt sich so prima fahren, dass wir nach 1½ Stunden die Cutline zur CKGR erreichen.

hier lässt es sich noch prima fahren


Da es ab hier recht tiefsandig ist, schalten wir zum 1. Mal den 4x4 dazu und wühlen uns die nächste halbe Stunde bis zum offiziellen Schild durch. Bis zum Xade Gate wird der Pad nicht besser, aber auch die 23 Kilometer dahin haben wir bald geschafft. Kurz vor dem Gate sehen wir Elefanten… Elefanten??? in der Kalahari??? sei’s drumm B)

schon gut zu erkennen ;) allet jrün :woohoo:

typisches Gate - hier das Xade Gate der CKGR


Schnell sind wir am Gate abgefertigt, lediglich der prüfende Blick auf die Unterlagen hat ein wenig gedauert. Bevor wir gegen 12.00h weiterfahren, installieren wir uns noch mit dem Fotogeraffel und machen einen letzten Boxenstopp. Die gut 70 Kilometer bis zur Piper Pan, unserem heutigen Ziel, sind lt. Karte in ca. 3½ Stunden zu bewältigen. Aaaajaaa, unser Navi kennt uns allerdings besser und zeigt als Ankunftszeit nur gute 2 Stunden an. Allerdings muss man sagen, dass die Verhältnisse echt gut sind, alles ist trocken und nur ein paar tiefsandige Passagen reduzieren die Durchschnittgeschwindigkeit. Hinzu kommt, dass es total verbuscht ist und bei ca. 34°C nicht der geringste Hauch von Tieren zu sehen ist.



Das ändert sich, als wir kurz vor unserem Ziel eine Pan erreichen, auf der eine riiiiiesige Herde Oryxe steht. Für Fotos reicht’s nicht wirklich, dafür ist die Luft zu warm und so gucken und genießen wir einfach nur.



Um 14.15h erreichen wir dann die Campsite Pip02 an der Piper Pan und da es noch viel zu warm, mit viel zu grellem Licht hat, installieren wir uns erst mal. Ein stetiges ‚Gnu-Böööh‘ ist aus der Ferne zu hören, das werden wir nachher mal erkunden, den Eli sehen wir aber sofort und gucken uns wieder mal an ‘Elis in der Kalahari?‘. Nur gut, dass er in gebührendem Abstand bleibt und uns nicht zum Handeln zwingt. Handeln müssen wir dennoch, denn die Honey-Squeze Flasche hat den Ritt nicht gut verpackt und eine riesen Sauerei verursacht :pinch: ein bisschen Schwund ist bei so einem Ritt fast immer und Honig riecht definitiv besser, als Diesel und daher sind wir froh, dass die Jerry-Can nach wie vor dicht ist und wir nur ein bisschen Honig weg schrubbern dürfen :whistle:
Nach nem Kaffee mit Besuch (das Steinböckchen hat sich überhaupt nicht an uns gestört) zockeln wir um 16.30h noch mal ne Runde los…



...der Weg ist nicht weit, denn die Piper Pan ist ja direkt um die Ecke. Bei herrlichem Licht genießen wir riesige Herden Oryx, Gnus und Springböcke, sehen massig Perlhühner, Giraffen und auch Kudus, bevor wir gegen 18.00h zurück zur Campsite fahren.























Wir machen Feuer und vertreiben uns die Zeit, bis die Glut zu gebrauchen ist, mit Lichtmalerei :silly:




neue Schreibweise


geht doch :silly:


anschließend genießen wir Lambchops und gegrillte Sandwiches bei nem leckeren Roten. Tagebuch wird auch noch geschrieben und die ersten Versuche, Sterne zu fotografieren werden gestartet.



Es ist angenehm mild, dennoch sind wir um 21.30h im Dach verschwunden. Morgen früh wollen wir noch vor dem Frühstück ne Runde um die Piper Pan drehen, also früh raus…

Gefahrene Kilometer: 172 km
CKGR – Piper Pan Nr. 2

das war schon mal ein schöner Einstieg in die CKGR - gerne mehr :woohoo:
gibt's auch... später ;)
bis dahin wünsch ich Euch nen angenehmen Sonntag Morgen
Claudia
Letzte Änderung: 05 Aug 2018 08:39 von Clax.
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weiter geht's :woohoo: mal sehen, ob ich das Tempo für ne Weile halten kann :silly:

Ritt durch die Central Kalahari – von der Piper Pan nach Letihau (Ckwil06)
24. April 18

Und so klingelt um 6.00h der Wecker… waaaaahhhh, es ist ja noch stockdunkel :blink: Also lassen wir noch zwei Mal nachklingeln, bevor wir ne viertel Stunde später auf den Beinen sind. Nach ner kurzen Katzenwäsche machen wir uns ein paar Minuten später auf den Weg zur Piper Pan. Die hat uns gestern Abend im letzten Licht so gut gefallen, dass wir heute noch mal ne Morgenrunde drehen. Es ist toll, das Licht einmalig und Tiere hat’s auch ohne Ende. Neben den üblichen Verdächtigen sehen wir auch zum ersten Mal bei dieser Tour zwei Löffelhunde (es werden nicht die letzten sein ;) ) nur von den Löwen fehlt irgendwie jede Spur, den ganzen Abend und in der Nacht haben wir sie gehört, aber zu sehen ist von denen leider nichts. Das mag aber auch daran liegen, dass das güldene Gras zum Teil sehr hoch ist, was eine Sicht auf die Faulpelze ja eher auf ein Minimum reduziert.











Nach zwei Stunden beenden wir erst mal unseren Morning Game Drive (das Licht wird eh zu grell) und fahren zum Frühstück zurück. Als wir an Pip01 vorbeikommen, stellen wir fest, dass die Bewohner bereits weg sind und so okkupieren wir kurze Hand den Platz. Nicht ganz so viel Schatten, wie auf Platz Nr. 2, dafür aber direkt an der Pan – auch toll – ich könnte mich gar nicht entscheiden, welcher Platz schöner ist ? naja, ist eh Geschmacksache.

PIP01 - direkt an der Pan








Während des Frühstücks lassen wir uns von Hörnchen und allerhand Federvieh bespaßen und nach ner anschließenden Busch-Dusche geht’s gegen 10.45h wieder auf den Weg. Nächster Stopp Lethiau (Nr. 6). Die Fahrt dorthin ist recht ereignislos, gut so denn die tiefen Matsch Spuren in und neben der Strecke deuten massiv darauf hin, dass es hier vor einigen Tagen/Wochen wohl nicht so entspannt her ging. So ganz entspannt ist es auch heute nicht, denn man muss schon aufpassen, wo man lang fährt, dass man an den entsprechenden Stellen langsam fährt und bei den dazwischen liegenden, übelsten Wellblechpisten, alles am Körper behält - ich sach nur: nix für die 3. :S
Dennoch sind wir bereits nach 2 Stunden da und da weiterfahren keine Option ist - die Reservierungen hier sind ja schon schwierig genug, da bleibt kein Spielraum für Plan B B) - installieren wir uns, machen Siesta und essen gegen 13.30h ne Kleinigkeit. Zwischendurch versuchen wir uns mal im ‘Birden‘ ? Muuuuhahaha, wir und birden, aber egal. Es weht ein leichter Wind, was die Temperaturen von über 30°C ganz angenehm macht.







Gegen 16.00h zieht es uns aber noch mal auf den Weg, mal sehen, ob es nicht doch noch was zu sehen gibt. Leider ist die Runde nicht so ergiebig, wie erhofft. Die Fahrt zu dem nahegelegenen Wasserloch hätten wir uns auch sparen können, es ist trocken, denn Wasser gibt’s hier nur in der Trockenzeit und davon sind wir ja noch ein ganzes Stück entfernt. Auch Tiere hat’s nur vereinzelt, so dass wir uns zeitig auf den Rückweg machen.







Es gelingt uns fast, im Hellen zu kochen, bis aber das Straußengulasch mit Möhren, Süßkartoffeln und Papaya auf dem Teller ist, ist es nach 19.00h – ergo: dunkel :whistle:



wollte auch was abhaben :P


Wir sitzen noch ne ganze Weile am Feuer, lauschen dabei den Barking Gekos und versuchen die Mossies so gut wie möglich abzuwehren, bevor wir gegen 21.30h ins Bett verschwinden.
Wir finden, rein subjektiv und gerade zu dieser Jahreszeit mit dem hohen Bewuchs, resp. Gras, ist Letihau nur was für den Transit. Hätten wir das gewusst, hätten wir es vielleicht anders gemacht und wären weiter gefahren… beim nächsten Mal wissen wir’s besser ?

Gefahrene Kilometer: 85,4 km
CKGR – Letihau Ckwil06

Mal sehen, ob ich's im nächsten Abschnitt besser hin bekomme - das System hier will überlistet werden :laugh:

bis gleich
Claudia
Letzte Änderung: 06 Aug 2018 08:50 von Clax.
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