THEMA: On revient -c’est sûr! VicFalls+Nord-Botswana 2012
28 Sep 2012 18:45 #255907
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25.08.2012: Elefanten-Besuch / Pom-Pom-Camp

Warum wollte ich gleich noch mal nach Botswana?:unsure: Richtig – wegen der Elefanten, die man dort anscheinend garantiert zu sehen bekommt! Und der Plan ging ja auch tatsächlich auf :cheer: - die ersten Elefanten gabs schon in Simbabwe und dann ging es Schlag auf Schlag. Eigentlich wirklich ausreichend, oder??? Nöö, Botswana setzt noch einen drauf :) :


Unsere letzte Siesta des Urlaubs bricht an – die Franzosen ziehen sich in ihr „neues“ Zelt Nr.7 zurück und wir packen ein bisschen, schauen Fotos durch und machen noch ein paar Aufnahmen von der Inneneinrichtung.

Vorher aber noch schnell einen Foto-Nachtrag (bei Nadège entdeckt, die sich auf Deko u.ä. spezialisiert hat): Der für den Brunch gedeckte Tisch, die netten Baobab-Dekos für abends.







So, und hier für Kerstin und Carsten (und speziell für Annick aus der Keramikabteilung :P ) ein paar Fotos:



links vom Schrank (der ziemlich unsinnig konzipiert ist, da es – obwohl recht groß - keine Fächer gibt) geht es raus zur Dusche, die so groß ist, dass man dort eine Party feiern könnte:










und recht davon ins WC.



Der schöne Waschtisch - auch wenn es keine Haken oder Stangen für die Handtücher gab







Der Blick vom Bett



ins Vorzelt (und auf die Veranda)




wo es links diese Sitzgruppe



und rechts noch eine Art von Schreibtisch gibt.... (den hatten wir schon früher mal auf einem Foto).

Während ich mit meinem Notebook auf dem Bett liege, höre ich komische Geräusche. Naja, hier knackt und raschelt und prustet ja ständig irgendetwas. Das Geräusch kommt aber immer näher und wird auch immer lauter :huh: - ich gehe mal vors Zelt, um zu schauen, was los ist.

Huch, da kommt Besuch von Zelt 9! Also, unsere neuen Nachbarn sehen anders aus, da bin ich mir ganz sicher!




Mir kommt natürlich gleich der einzelne Elefant bei Zelt 9 in den Sinn, der an unserem Ankunftstag erst vertrieben werden musste.

Dieser hier ist recht zügig in Richtung unseres Zeltes unterwegs ist – also begebe ich mich lieber in Sicherheit auf die Terrasse. Und dann wird mir auch klar, warum ich so viele Geräusche gehört habe: es ist nicht nur ein Elefant, sondern eine ganze Gruppe, schlussendlich zählen wir 7 Stück - und es scheint jede Altersklasse vertreten zu sein! (Und leider konnte ich mich bei den Fotos wieder nicht entscheiden, also gibt es ein paar mehr als nötig zu sehen....:whistle: )









Das ist ja mal eine noble Geste von Botswana (oder vom Pom Pom Camp), mir zum Abschied noch solch ein Elefantenerlebnis zu bieten :cheer: ! Die kleine Herde frisst zuerst nur vor unserem Zelt, vor dem der Franzosen und dazwischen in unseren „Vorgärten“ – und wir haben viel Zeit, sie zu beobachten! Ansonsten ist es im Camp noch ruhig, denn noch ist Mittagspause.

Wir können also in aller Ruhe und nur für uns den niedlichen Anblick der Babies mit ihrer Familie genießen,



















Auch die Halbstarken sind lustig drauf :silly: . Ohne Rücksicht auf Verluste stapfen sie mit lautem Krachen über kleine Büsche, nehmen eine Dusche, suchen sich die leckersten Zweige aus.



























Nur wenn sie unserer Veranda sehr nahe kommen, wird es mir ein bisschen mulmig – wer weiß denn schon, auf was für tolle Ideen diese grauen Riesen kommen können?













Um 15 Uhr beginnt Bruce, der Management-Vertreter, der im Zweitberuf wohl Elefantenflüsterer ist, die Gäste aus ihren Zelten zu evakuieren, damit sie am Kaffee teilnehmen können. Er spricht die Kühe mit den Kälbern direkt an: „Take your Babies and go into the bush“. Man sieht ihn hier von hinten:











Als Antwort bekommt er zwar nur Ohrenwedeln und Rüsselschwingen, aber zumindest können alle Gäste rechtzeitig befreit werden.... Wir müssen zum Beispiel einen weiten Umweg gehen, damit wir keinem Dickhäuter zu nahe kommen – das Ganze wird uns von Weitem mit Gesten verständlich gemacht....

He, da ist ganz schön spannend – und Barabara gesteht uns nachher, dass die Elefanten zwar noch nie die Treppen der Holzveranden hochgestiegen seien, aber man wisse nie genau, wie die Truppe – auch wenn sie als friedlich bekannt ist – reagiert.

Der Elefanten-Besuch zieht sich zwei Stunden lang hin - den ersten Elefanten habe ich um 14 Uhr gesichtet – als wir um 16 Uhr zu unserem letzten Game-Drive aufbrechen, treiben sie sich ganz nah am Pool und am Parkplatz herum!
















Beim Fotosichten entdecke ich Folgendes:

Heute morgen haben wir beim Game Drive diesen Elefanten gesehen:




Und nun steht dieser hier im Camp:



Die Kerbe im Ohr sieht doch genau gleich aus, oder? Ist sie natürlich oder künstlich? Ist es der selbe Elefant? Keine Ahnung – ich werde Timba die Fotos mal mailen (wir haben noch ein bisschen Facebook-Kontakt) – mal sehen, ob er etwas dazu weiß!

Eigentlich hätten wir gar nicht zu unserem Game Drive aufbrechen müssen, denn den hatten wir ja schon direkt im Camp!

Außerdem entpuppt sich diese Fahrt als die schlechteste des ganzen Urlaubs: wir sind zu acht im Wagen, außer uns ist ein Schweizer Paar an Bord, das das Ganze ziemlich bierernst angeht. Sie hat eine riesige Kamera dabei – und als sie irgendwann zufällig ein Blick auf mein Display wirft und sieht, was meine Zwergenknipse zu bieten hat, vergeht ihr der Spaß vollends :S . Sie murmelt irgendwas vor sich hin „Naja, sie hat wohl das bessere Objektiv“ und die Stimmung sinkt noch mal um ein paar Grad :angry: . Das andere Paar ist noch schlechter drauf – es sind Amerikaner, ich bin der Meinung, dass es Mutter und Sohn sind (es spricht viel dafür), Pascal beharrt aber darauf, dass sie auf jüngere Männer steht :blush: ( es gibt da einen französischen Ausdruck dafür, den ich leider vergessen habe – vielleicht können mir Annick oder Fleur weiterhelfen...).

Egal, die beiden können von mir aus zueinander stehen wie sie wollen – aber was sie in Afrika zu suchen haben ist mir völlig unklar. Uns Deutsche quetschen sie über Hitler, den Krieg, den Adlerhorst und andere geschichtsträchtige Themen aus – auf eine recht komische, aufdringliche, fast besessene Art – man kommt kaum dazu, den Erklärungen von Timba zu lauschen. Natürlich suchen wir wie jeden Tag wieder Leoparden, dieses mal mit Kind




aber das wird wie immer nichts. Als Timba mangels aufregender Sichtungen von der Landschaft schwärmt (das hat er ja ganz gut drauf), meinen die Amerikaner nur, Landschaft hätten sie in den USA auch, sie wollen große Tiere sehen.





Wahhh, was sind das für Typen?:woohoo: Die sind sicher nur hier, um mir den Abschied leichter zu machen.

Sei’s drum – trotzdem haben wir noch ein paar Sichtungen: zuerst mal wieder einen Saddle-billed Stork (das ist doch immerhin ein seeehr großer Vogel!),




dann Giraffen (die sind doch eigentlich wirklich groß, oder?),






okay, Termiten sind größentechnisch gesehen natürlich ein No-Go (und die Hügel sind ja keine Tiere)!



einen braunen Schlangenadler,









Was gugsch du???



Gnus im African-Deko-Gras (und auch wenn ich Gnus nicht sonderlich hübsch finde – in dieser Kombination kommen sie irgendwie ganz gut rüber, finde ich B) )







Und dann vor allem noch mal ein Elefantenerlebnis: plötzlich brechen zwei sich streitende Jungbullen aus dem Gebüsch – Timba fährt sogar ein Stück zurück, um ihnen nicht zu nahe zu kommen :woohoo: . Der eine verzieht sich gleich nach rechts, der andere würde seinen Übermut gerne an uns auslassen, mit großem Tratra macht er ein paar Schritte auf uns zu und entscheidet sich dann aber doch dazu, seinen Kumpel auf der anderen Seite weiter zu ärgern.










Hmmm, na ja, die sind vermutlich auch nicht groß genug, weil nicht ausgewachsen.
(Nebenbei bemerkt: ich fand die beiden klasse – die hatten echt Pfeffer im Hintern :kiss: !)

Tja, dann gibt es noch einen Pillepalle-Steenbock (auch noch eine der kleineren Antilopenarten, tzzzzz) .









Und diese – hindrapierte – Giraffe hat nicht mal mir gefallen!




Nun kommt es nach einer letzten Wasserdurchfahrt



zum unvermeidlichen Sun-Downer.










Richtig Stimmung will (bei mir) angesichts dieses Publikums natürlich nicht aufkommen – da kann Timba noch so viele Getränke auffahren B) !




Anschließend lange Gesichter: der Wagen springt nicht mehr an!




Haha, nein, nur der Suchscheinwerfer wird installiert.




Meine mangelnde Begeisterung für Nightdrives sind ja bekannt – aber ich bin eh schon in einem leichten Abreise-Modus und so ist mir relativ egal, was noch passiert.



Wir gurken ohne viel zu sehen vor uns hin - zum Abschluss gibt es dann immerhin noch diese „sensationelle“ Sichtung: ein (ich denke) Katzenwels.



Habe ich schon erwähnt, dass ich mit Fischen wenig bis nichts anfangen kann, weder im Wasser noch auf dem Teller?? (Nur beim Schnorcheln in mindestens 25°C warmen Wasser, vorzugsweise im Indischen Ozean und bei auffälliger Färbung der Protagonisten mache ich Zugeständnisse....;) )

Ganz zum Schluss bringen unsere Amerikaner dann noch den Knüller: Nadège beneidet sie um die morgen bevorstehende Mokoro-Tour und schwärmt ihnen (mit Hilfe ihrer Dolmetscher) davon vor. Ihr ahnt was kommt? „Wasser haben wir in den USA genug – wir wollen große Tiere sehen“.:woohoo: Grrrr, die Sichtungsfee soll ihnen drei Tage lang nur Spinnen und Käfer bringen – bidddäääää!:P :whistle: :evil:

Trotzdem lassen wir uns das Abendessen nicht verderben – auch wenn ich keinerlei Erinnerung daran habe, was es gab. Bei Tisch kommt das Thema „Trinkgeld“ zur Sprache und da führt unsere deutsche Bekannte das Wort: sie hätte in den Unterlagen im Zelt gelesen, was vorgeschlagen wird. Ich oute mich, dass ich dazu nie komme, weil ich immer mit anderen Dingen beschäftigt bin. Doch doch, sie sei Juristin und deshalb würde sie immer erst alle Schriftsätze durchlesen und so weiter und so fort und das sei ja ganz unmöglich was hier verlangt wird. Das Ganze in ihrem „Schwertgosch“-Ton (das verstehen jetzt nur die schwäbischen Fomis) – was mir ziemlich auf den Wecker geht.

In der Sache hat sie allerdings recht, ich habs dann später auch gelesen: Pom Pom Camp schlägt nicht, sondern schreibt mehr oder weniger vor, was zu geben ist, und das finden wir dann doch etwas übertrieben. Mindestens (!) 10 US-$ pro Tag/Person dem Guide, dann steht noch drin, was Poler, Service usw. zu bekommen haben.

Versteht mich nicht falsch: ich gönne jedem von diesen guten Leuten ihr Trinkgeld – aber bei einem solchen „Ton“ vergeht einem ein wenig die Lust. Von unserem Reiseunternehmen hatten wir geringere Beträge vorgeschlagen bekommen. Natürlich haben wir diese nach oben hin aufgerundet – aber wir haben das gerne und vor allem alleine entschieden! Im Sango-Camp haben wir keine solchen Vorgaben gelesen (keine Ahnung, ob war rumlag – aber ich bin ja auch keine Juristin...Antje, das geht nicht gegen dich ;) ) und haben automatisch round about diesen Pom-Pom-Betrag gegeben – aber eben weil wir es so toll fanden und wir gerne mehr gegeben haben als das, was wir als Richtlinie hatten. Man denkt im Fall Pom-Pom dann schon: sollen die ihre Leute doch ein bisschen besser bezahlen – bei den Lodgepreisen müsste das drin sein. Sonst hat man nämlich wirklich nicht mehr das Gefühl von All Inklusiv sondern zahlt einen ganz schönen Batzen oben drauf!



Egal - auch heute lassen wir uns früh ins Bett bringen – die Stimmung ist nicht so berauschend, dass man Lust hat, sich die Nacht um die Ohren zu schlagen....

Für morgen ist ein spätes, aber reichhaltiges Frühstück um 8 Uhr für uns geplant, da unser Flug am Vormittag stattfinden soll und so keine Zeit mehr für Aktivitäten bleibt. Wir beschließen in diesem Zusammenhang, dass wir auf keinen Fall Kaffee ans Zelt wollen, weil uns das sowieso wie schon erwähnt eher überflüssig bzw. als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme erscheint.

Gute Nacht Pom Pom, gute Nacht Botswana – nur noch einmal nächtliche Afrika-Geräusche – wie werde ich das vermissen :( !

(Jetzt fehlt nur noch die Heimreise mit Kurzaufenthalt auf Etango und das Fazit - ich hoffe, dass ich am Wochenende fertig werde!)

TOP: der Elefanten- Besuch
FLOP: die Amerikaner
Letzte Änderung: 17 Jul 2013 20:55 von Champagner.
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29 Sep 2012 18:08 #256005
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26.08.2012 – Abschied von Botswana und Kurzaufenthalt in Namibia/Etango Ranch

Nach einer weiteren Hippogrunznacht packen wir in Ruhe und gehen dann auf 8 Uhr zum Frühstück, das extra für uns gerichtet wurde. Unterwegs treffen wir diesen Buschbock









Wir können uns aus der Küche Eierspeisen bestellen und lassen es uns noch mal so richtig schmecken. Timba, dessen Gäste ja gerade (eigentlich) zur Mokoro-Tour starten, setzt sich zu uns und wir schütteln gemeinsam die Köpfe über die Amerikaner: ich hatte ja gestern gedacht, sie machen einen Scherz, als sie sagten, sie würden die Mokoro-Tour ausfallen lassen. Aber nein – sie machen Ernst! Ausschlafen ist angesagt....Nur die Schweizer sind an Bord.

Ich bin echt fassungslos :woohoo: : warum reist man denn nach Afrika? Zum Schlafen? :dry:

Timba hat ein paar Schwänke parat von Gästen, die durchaus sauer werden können, wenn sie die gewünschten Sichtungen (Katzen natürlich) nicht serviert bekommen und überhaupt nicht verstehen, dass dieses Camp einen anderen Schwerpunkt hat und Katzensichtungen eben auch Glückssache sind.

Dann erzählt er uns ein bisschen von seiner Familie in Maun und von seinem großen Traum, ein eigenes Camp zu eröffnen. Von uns will er wissen, was uns dabei wichtig erscheint. Ökotourismus, ist unsere Antwort – Authentizität, gut ausgebildete Guides.
Wir tauschen E-Mail-Adressen aus und bieten ihm eine Paris-Führung bzw. einen Besuch im Daimler- oder Porschemuseum an inklusive einem kostenlosen Gästebett, falls er einmal – was auch ein Traum von ihm ist – nach Europa kommt. Er ist ein lieber Kerl und es macht wirklich viel Spaß und Freude, sich mit ihm zu unterhalten, sein erstklassiges Englisch trägt natürlich dazu bei. Sogar in sein Privatleben weiht er uns noch ein bisschen ein – aber das bleibt selbstverständlich unter uns....B) :whistle:

Und dann heißt es tatsächlich Abschied nehmen! Uns stehen wieder viele Flugstunden mit diversen Starts und Landungen bevor: von Pom Pom geht es über Maun nach Vic Falls und von dort nach Windhoek. Nach einem mehrstündigen Aufenthalt geht abends die Air Namibia-Maschine nach Frankfurt.

Timba fährt uns und etliche Marabus geben uns das Geleit – das sind schon sonderbare Gesellen – vor allem wenn sie in den Bäumen sitzen!













Am Airstrip sind ein paar Pom Pom Mitarbeiter damit beschäftigt, das Terminal 1 wieder richtig aufzubauen – der Nutzen dieses Unterstandes sei zwar dahingestellt – aber es wird uns auf jeden Fall gute Unterhaltung geboten ;) .



Dann kommt unser Flieger – hey, die werden ja von Tag zu Tag kleiner! In diesen passen nur der Pilot und 5 Gäste.








Da wir doch recht viel Gepäck haben, verzichtet unser wiederum sehr cooler Pilot aus Australien darauf, alles ins Fach zu quetschen und packt eine Tasche auf den freien Sitz.






Dann werden auch wir nach einem ausgeklügelten System in die Maschine verfrachtet und los geht’s!



Die Arbeiter winken uns noch fröhlich zu




Uns wird ganz wehmütig ums Herz, als wir Timba noch mal kurz erblicken, der winkend und hüpfend am Rand der Piste steht....



Unser Pilot teilt uns zu unserer Freude mit, dass er sehr tief fliegen wird, damit wir gute Sicht haben – er informiert uns auch über den Aufenthaltsort der Spucktüten, aber er meint gleichzeitig, dass der Flug eher ruhig sein wird.

So ist es dann auch und wir genießen noch einmal tolle Ausblicke - mensch, was haben wir für ein Glück!!! :)







































Und – jipiiieh – noch ein mal Elefanten – ja ist das denn zu fassen? Danke Botswana! :silly: :) :kiss:





Kurz vor der Landung in Maun kann man die Zeichen der Zivilisation erkennen – mit Zäunen eingefasste Ländereien bis ins Wasser.




Maun





Schon kommt die Landebahn in Sicht




und dann steigen wir ein letztes Mal aus einer solchen Sardinenbüchse aus.





Schade! :( Mit einem PKW werden wir zum Flughafengebäude transportiert und da wartet – völlig unerwartet – eine freundliche dunkelhäutige Mitarbeiterin von Safari Destination auf uns! Ich bin erst etwas erschrocken und denke: hoffentlich gibt es keine Komplikationen bei der Weiterreise (wer weiß, was Air Namibia sich hat einfallen lassen) – aber sie wollte nur sehen, dass wir gut angekommen sind und uns beim Ceck-In behilflich sein!



Na so was – das ist aber nett! Wir schwärmen ihr vom Sango Camp und den vielen Löwen vor und sie meint, dass es ihr dort auch besonders gut gefallen würde. Die Kunde von unseren Katzensichtungen hatte dann übrigens bereits den Weg nach Deutschland zu Frau Miebach von Iwanowski gefunden, während wir noch unterwegs waren!:whistle: B)

Da wir nun eine Weile Aufenthalt haben, beschließen wir uns ein bisschen umzuschauen. Bele auf dem Weg zum Shoppen – ein eher seltens Bild!






Tatsächlich habe ich mich dann doch für ein paar Dinge entscheiden können: 1 Tischdecke (ähnlich der aus Namibia, passt super auf den Gartentisch)



für meine Söhne zwei Rasseln, und dann noch diese süßen Elefanten (eigentlich ein Kalender, man dreht jeden Monat einen der Zwölf um),










die mich so sehr an unseren tierischen Besuch gestern im Camp erinnern.











Achja, und ein Hippo (fürs Kripperl B) ) musste natürlich auch sein – schließlich haben mich seine Geräusche ja jeden Abend in den Schlaf gewiegt...




So, endlich weiß ich auch, warum ich meine Kreditkarte mitgenommen habe! :whistle:

Der Flug aus Windhoek hat etwas Verspätung (das OK stimmt NICHT!),






aber irgendwann geht’s dann doch los



und recht schnell sind wir mal wieder in Victoria Falls.




Dort können wir im Flugzeug bleiben und zügig geht es weiter nach Windhoek.






Ganz ungewöhnlich, dort tagsüber zu landen!




Da wir ca. 7 Stunde Aufenthalt haben, habe ich im Vorfeld einen Transitaufenthalt auf der Etango-Ranch gebucht. Bei der Einreise gibt es keine Wartezeiten, da wir mit einem kleinen Flugzeug gekommen sind und einige Passagiere tatsächlich den Transit-Eingang benutzen.

Leider konnten wir in Maun nicht durchchecken und so müssen wir unser Gepäck abholen, was aber auch nicht lange dauert. Unser Fahrer von Etango wartet schon auf uns, aber wir versuchen noch, gleich für den Abendflug einzuchecken. Nicht möglich, meinen die Mitarbeiter, sie öffnen erst um 16.30 Uhr. Wir sollen aber pünktlich kommen, da die Maschine überbucht sei. Na super.....

Auf Etango werden wir kurz von Robert Grellmann begrüßt und dann gibt es ein leichtes Mittagessen. Danach wollen wir eigentlich Fotos kopieren, aber da taucht Carmen Grellmann auf und fragt eher nebenbei, ob wir denn schon eingecheckt hätten. Nööö, ging noch nicht! Ja und online? Nöö, wir waren ja im Busch, hatten kein Internet.
Oje, meint sie, es gäbe momentan große Probleme mit Überbuchungen, sie hätten erst am Vortag einen solchen Fall gehabt, wo ein Paar nicht mehr mitgekommen sei.

Sie würde schnell ihren Rechner hochfahren und versuchen uns online einzuchecken. Fehlanzeige – Online-Check-In nicht möglich! Puhhh, also ruft sie direkt am Flughafen an. Tja, die Maschine sei überbucht, online ginge nichts mehr, wir sollen schnell kommen – wer zuerst kommt mahlt zuerst....

Carmen ändert also blitzschnell ihr Tagesprogramm – weist uns an, unsere Siebensachen zu schnappen und fährt uns zum Flughafen. Auf halber Strecke merkt Nadège, dass ihr eine Tasche – ihre Einkäufe aus Maun - fehlen. Okay, das klären wir später! Wir rennen mehr als dass wir gehen zum Schalter, der schon offen, obwohl es noch nicht halb fünf ist. Erst müssen aber die Taschen gewogen werden, was nervig ist, da sich ständig Leute mit dem Argument „Wir sind verspätet“ vordrängen. Schlussendlich sind wir beim Check-In, mit unbewegter Miene hackt der AN-Mitarbeiter in die Tasten, es nimmt kein Ende – da verliert Carmen die Geduld und fordert endlich Gewissheit : Sind sie drin? Yes, they are! Uffffff……

So, wie machen wir das nun mit der Tasche? Carmen fragt uns verwundert, ob wir denn nicht wieder zurück auf die Ranch möchten? Ups, dass wir das noch mal dürfen hätten wir gar nicht erwartet. Doch doch, jetzt sollen wir in Ruhe einen Kaffee trinken und uns ein bisschen entspannen. Als wir zum Parkplatz zurückgehen, fährt gerade ein Bus heran und Carmen meint, das seien die Leute, die gestern nicht mitgekommen wären.... So etwas hätte mir gerade noch gefehlt – danke Carmen fürs Mitdenken!

Auf der Zufahrt zur Farm zeigt uns Camen ihren Zuchtstier, auf den sie eigentlich große Hoffnungen gesetzt hat, der aber leider einen großen Fehler hat: er springt ohne Probleme über Zäune!! Das geht natürlich überhaupt nicht und Carmen ist nun gezwungen, ihn an Hereros zu verkaufen, die ja keine Zäune haben.




Zurück auf Etango gibt es leckeren Schokokuchen zum Kaffee, die Tasche von Nadège wird gefunden und die Jungs machen einen zweiten Anlauf, Dateien hin- und her zu schaufeln.





Nadège und ich sitzen in der Sonne und quatschen oder spielen mit dem Hund, aber es wird recht schnell erbärmlich kalt.






So frisch hatten wir es nachmittags nie in Botswana – ich möchte gar nicht dran denken, wie es hier nachts ist!

Die Sonne geht unter und dann wird es auch Zeit, wieder an den Flughafen zu fahren.




Wir zahlen noch schnell die zusätzlichen Taxikosten und bedanken uns noch einmal für diesen Superservice von Carmen (und das, obwohl wir ja nur Kurzzeitgäste sind!) - und dann sitzen wir in der überfüllten Wartehalle des Hosea Kutako Flughafens. Aber auch das geht vorbei und irgendwann ist endlich Boardingtime. Dieses mal haben wir kein Upgrade gebucht und versuchen, die Nacht mit Anstand rumzubringen.

Pünktlich um 6.49 Uhr haben wir einen schönen Anflug auf Frankfurt im Morgenlicht




und dann trennen sich unsere Wege – die Franzosen fahren mit dem Bus nach Frankfurt-Hahn und wir fahren mit großer Verspätung – danke Deutsche Bahn, schneid dir einen Scheibe von Afrika ab, da war alles superpünktlich! – zurück nach Hause.
Zum Glück habe ich daheim ja drei Minilöwen, auf die ich mich freue und die mir ein schönes Wiedersehen bereiten – und dann hat mich der Alltag ganz schnell wieder!

TOP: Carmen Grellmanns Rettung in der Not
FLOP: Amerikaner, die lieber schlafen als Mokoro zu fahren!

Morgen gibt es dann noch ein Fazit!!
Letzte Änderung: 17 Jul 2013 20:57 von Champagner.
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30 Sep 2012 05:38 #256033
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Das Fazit




Als erstes, liebe Fomis: es hat riesig Spaß gemacht, mit Euch noch einmal auf Reisen zu gehen :) – und ich glaube nicht, dass ich ohne Eure motivierenden und lobenden Worte beim Schreiben, Fotosichten, Verkleinern und Hochladen (alles sehr zeitaufwändig) so gut durchgehalten hätte!

Das Schreiben hat sehr egoistische Gründe für mich – es gibt mir die Möglichkeit, die Reise noch einmal, und zwar recht intensiv zu erleben, und das Resultat ist eine bleibende Erinnerung – von daher geht ein Dank an das Forum, das mir die Plattform dazu bietet. Wie gesagt konnte ich mich bei den Fotos nicht immer entscheiden und auf die wesentlichen konzentrieren, aber das Ganze soll für mich ein Bilderbuch für die Ewigkeit sein (und ich werde mir als Weihnachtsgeschenk an mich selber beide Reiseberichte drucken lassen – das habe ich inzwischen beschlossen) und deshalb wollte ich diese Menge an Fotos auch bewusst so haben.

Zur Reise im Allgemeinen:

Sie war unbeschreiblich schön und jeden Cent wert – ich denke wir hatten viel Glück, aber das Land bietet sicher auch einem Glückloseren unglaublich viel!

Wir vier Glücklichen haben unendlich viele Tiere gesehen, ca. 50 Vogel- und 26 sonstige Tierarten - davon vorallem Elefanten in den unterschiedlichsten Situationen!

Vor einem Jahr konnte ich mir unter Botswana nichts Konkretes vorstellen – und nun bin ich hingerissen von diesem Land, beziehungsweise dem kleinen Teil, den ich kennen lernen durfte, und seinen Leuten. Ich denke, man spürt bei dem Auftreten der Bevölkerung Botswanas, auch wenn wir vielleicht nicht den repräsentativen Querschnitt kennen gelernt haben, den Einfluss der Geschichte und der politischen Situation des Landes.

Natürlich haben wir uns untereinander auch über ernste Themen, vor allem die große Aids-Problematik in Botswana unterhalten – vor Ort hat es sich aber in den Gesprächen nicht ergeben, darauf einzugehen – und wir wollten uns diesbezüglich nicht aufdrängen.

[ Einschub: Ich habe mir für die bevorstehenden und von mir so gehassten Wintermonate :angry: vorgenommen, noch mehr Informationen über Land, Leute, Geschichte, Politik zu sammeln und zu sichten – auch abseits von Tieren und Landschaften – und ich freue mich schon sehr auf die entsprechende Lektüre bei Kerzenlicht, Glühwein und Lebkuchen B) (think positive :whistle: – ommm – auch diesen Winter werde ich überstehen !) ]


Als sehr bereichernd habe ich die Begeisterung meiner Mitreisenden empfunden, die sich ja relativ blind auf meine Vorschläge bezüglich der Reiseroute und der Unterkünfte verlassen hatten! Danke für den Vertrauensvorschuss!

Zur Organisation: gebucht hatte ich bei Iwanowski und es hat wie gesagt alles perfekt geklappt - der Aufwand für mich war relativ gering. Wir hatten während der Reise 11 Starts und Landungen (inkl. Helicopter), einen Straßentransfer - und keinerlei Probleme damit!

Nun zu den Unterkünften: alle sind uneingeschränkt weiterzuempfehlen, wobei es natürlich Nuancen nach oben hin gibt.


Ilala Lodge:
Jederzeit wieder! Wir waren uns einig, dass diese Lodge sehr viel Charme hat! Die Lage zu den Fällen ist perfekt.

Kubu Lodge: wunderschön gelegene Lodge – der Nachteil, dass man etwas weiter zum Chobe hat wird durch die tolle Lage ausgeglichen. Außerdem waren wir mit Puku-Safari, die mit der Lodge kooperieren, sehr zufrieden! Die beiden Boatcruises waren vom Feinsten, ebenso der erste Game-Drive. Am letzten Tag war es eher mittelmäßig, aber vielleicht waren wir da auch schon zu sehr verwöhnt. Die Chalets fanden wir total süß und es gab alles, was man brauchte. Besonders erwähnenswert ist das Essen: für uns das beste der Reise. Nadège war vor allem von den Deserts hin und weg – angeblich lassen diese in Frankreich inzwischen schwer zu wünschen übrig. Ich fand die Auswahl beim Dinner sehr gelungen – auch wenn ich sonst ein Buffet-Fan bin, habe ich es hier genossen, aus den drei Möglichkeiten auszuwählen und am Tisch bedient zu werden.

Sango Safari Camp: Eigentlich war dieses Camp eher so dazwischen geschoben auf dem Weg vom Chobe nach Pom Pom. Nicht übermäßig teuer und daher ein gutes Mittel, die Reise bezahlbar zu halten. Ich hatte ein bisschen Bedenken, dass die Franzosen über das fehlende warme Wasser unglücklich sind und konnte mir außerdem unter der Gegend wenig vorstellen. Und dann haben wir dort unbeschreibliche Game-Drives geboten bekommen und Menschen kennen gelernt, die unseren großen Respekt genießen und unsere Zuneigung gewonnen haben. Ich wünsche mir von Herzen, dass Sango diese Einzigartigkeit bewahren kann. Und: ich werde alles dafür tun, hierher zurückkehren zu können! Ich würde zwar nicht so weit gehen wie ein Schreiber auf tripadvisor, der meinte, Face sei nach dieser kurzen Zeit schon so etwas wie ein Freund für ihn geworden. Dazu stand ich zu lange selber auf der Seite der Touristen-Bespaßer (Kindersegellehrerin am Wörthersee in den Semesterferien) um zu wissen, dass es zum Geschäft gehört, den Kunden dieses Gefühl zu vermitteln.

Allerdings besitzen die Sangos einen speziellen Charme und viel Charisma - Eigenschaften, die es einem möglich machen, sich ihnen sehr nahe zu fühlen. Und man merkt im Sango Camp einfach, dass sich die Leute dort zu 100% mit der Sache identifizieren. Sie arbeiten nicht im, sondern sie leben das Camp. Unbeschreiblich wie sich die Guides in ihrer Heimat bewegen – sie gehen quasi darin auf. Besonders erwähnenswert ist natürlich auch der konsequente Einsatz von Solarenergie.

Pom Pom Camp: dieses Camp hatte es bei mir sehr schwer, weil es mir zum falschen Zeitpunkt begegnet ist. Mein Herz war noch im Sango Camp als ich in Pom Pom ankam. Dann war der Start natürlich etwas holprig – das Management recht alt und weiß, und eben nur eine Vertretung, die Information, dass die Franzosen zwischendrin umziehen müssen, was völlig meinem Plan widersprach und ein Guide, der erst seit einer Woche hier arbeitet, ein Camp, das einer Kette angehört und daher einen Hauch von Hotel an sich hat.

Alles hat sich als eher nebensächlich herausgestellt – aber der Kick hat einfach (für mich zumindest) gefehlt. Objektiv betrachtet ist Pom Pom natürlich wunderschön mit allem Luxus denn man sich wünschen kann. Es war der richtige Ort, um sich von den Aufregungen der letzten Tage zu erholen. Die Aktivitäten sind perfekt organisiert. Hier haben wir auch tatsächlich während der Game Drives nur Fahrzeuge der Lodge gesehen, und diese eigentlich auch nur beim Sundowner. Das Essen im Pom Pom Camp ist sehr gut. Wäscheservice hat super geklappt – und die Zelte sind ganz neu und tadellos sauber. Sollte ich die Möglichkeit haben, Freunden oder Verwandten Botswana „zeigen“ zu können, dann würde ich sofort auch wieder das Pom Pom Camp in die Planung mit aufnehmen, da man dort weiß was man hat.
Für mich selber ist der dort gebotene Luxus einen touch too much. Ich brauche kein so großes Zelt, keine riesige Dusche, keinen Perfektionismus. Im Sango Camp habe ich mich der Natur und den Menschen viel näher gefühlt. Das ist aber eine sehr persönliche Einschätzung und soll Pom Pom nicht abwerten. Nadège zum Beispiel hat beides gleich gut gefallen – jedes auf seine ganz spezielle Art.

Zum Wetter: Ich fand es perfekt und wesentlich wärmer als erwartet, vorallem abends und nachts - und hatte daher zu viel warme Kleidung dabei. Meine Franzosen fanden es im Okavango Delta über Mittag einen Tick zu warm - aber in einer vernachlässigbaren Größenordnung .....

Zur Dramaturgie: ich hatte die Routenführung bewusst so gewählt – und würde es jederzeit wieder so machen. Im Nachhinein würde ich vielleicht die Anzahl der Tage im Delta umdrehen, also 3 Nächte Sango und 2 Nächte Pom Pom – aber hinterher ist man immer schlauer und so war es völlig okay.

Wir waren ja nur 9 Nächte unterwegs – bei der Fülle an Erlebnissen erschien es uns aber als viel länger und war von der Dauer daher eigentlich optimal.

Mein persönliches Fazit: ich habe mir viel von dieser Reise erhofft, was Tier- und Naturerlebnisse betrifft und ich wünschte mir natürlich, dass es mit uns Vieren reibungslos klappt. Beide Erwartungen wurden voll erfüllt oder sogar bei Weitem übertroffen: wir hatten zusammen jede Menge Spaß und Freude an der Reise – und wir waren wirklich überwältigt von all den Dingen, die wir gesehen und erlebt haben! Von den Menschen in Simbabwe und Botswana waren wir begeistert, alle sehr freundlich und offen – und die Höflichkeit und das hervorragende Englisch der Guides kamen ja noch dazu!

Nadège hat mir als kurzes Résumé ihrer Eindrücke dies gemailt: "Grandioses chutes Victoria" (grandiose Viktoriafälle) "paradis sauvage" (wildes/urspünliches/naturbelassenen Paradies) , "peuple fier et discret" (stolze/selbstbewusste und taktvolle/unaufdringliche Menschen). Ich denke, sie trifft den Nagel damit auf den Kopf!

Von Pascal kam dieses Fazit der Reise: „ONZE SUR DIX“ (11 von 10 möglichen Punkten) – dem ist aus meiner Sicht nichts mehr hinzuzufügen!!:)

Oder vielleicht doch??? :dry:

Natürlich gibt es noch etwas zu sagen: On revient – c’est sûr! (wie auch immer.....) :silly:


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