THEMA: Self drive Serengeti via Lake Natron
29 Jan 2017 20:55 #461433
  • earl of hennsewilre
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  • earl of hennsewilre am 29 Jan 2017 20:55
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Hallo

Wir (2 pax) planen gerade eine Nordtansania/Sansibar-Tour Ende Mai bis Juni. Die Route haben wir bereits grob geplant, sind aber für Alternativvorschläge und vor allem Campsite-Empfehlungen dankbar. Auf Anregung von Topobär überlegen eine Rundtour über den Lake Natron-Serengeti(nord, west, central)-Ngorongoro-Tarangire zu fahren (siehe unten). Dies sollte auch gute Chancen bieten, die Migration zu sehen. Haltet ihr diese Route für vernünftig bzw. machbar? Insbesondere interessieren uns Einschätzungen zu den Strassenverhältnissen im Bereich Lake Natron bis Lobo-Area sowie zu den Roadblocks. Liest man den Loose kosten die Roadblocks mehr als einen Tag Ngorongoro und bis Klein-Gate ist die Piste nur in der Trockenzeit machbar – was auch immer das heissen mag.

Gerne ist auch ein Vorschalg für eine schöne walking safari im Arusha NP gesehen.

Danke und Gruss
earl

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29 Jan 2017 21:21 #461439
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  • Botswanadreams am 29 Jan 2017 21:21
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Hallo Earl

Kurze Bemerkungen:
Lake Natron - Kleins Gate ist ganz schön ruppig, doch landschaftlich war es für uns teils sehr faszinierend.
Im Western Corridor gibt es keine Public Campsite.
Tarangire würde ich eine Nacht verlängern und Strand dafür kürzen. Warum wollt ihr da nicht campen? Die Public Campsite ist schön und nicht so überlaufen wie Simba am Ngorongoro Crater.
Die Walking Tour im Meru ist nett, doch wenn man nur einen Tag zur Verfügung hat, würde ich einen full day Game Drive bis zum höchsten Punkt am Ngurdoto Crater machen.

Wenn Du Lust hast, schau auf unsere Homepage (Link in Signature unter Tanzania 2015). Wir sind zwar keine Selbstfahrer, aber Basic Camper.

Viel Spass beim Planen und in Tanzania.

LG
Christa
www.botswanadreams.de

"Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach."
Ernest Hemingway
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29 Jan 2017 21:48 #461446
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  • earl of hennsewilre am 29 Jan 2017 20:55
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Hi!

Danke, Christa :) Sehr schöne Website und ihr seid ja auch genau zu unserer Reisezeit unterwegs gewesen.

In meinem Reiseführer ist im Western Corridor eine public campsite beim Grumeti river eingetragen, etwas 10km vom Ndabaka Gate weg.

Es heisst, dass die Tarangire Lodge mit der Terasse einfach sehr schön. Das ist der Grund, aber ich denke drüber nach.

Schönen Sonntag
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30 Jan 2017 10:19 #461490
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  • Topobär am 30 Jan 2017 10:19
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Hallo Earl,

sind noch keine Woche aus Tansania zurück und sind auch wieder die Runde über den Lake Natron gefahren.

Vergiss den Loose Reiseführer. Wäre die Situation so wie dort beschrieben, würde ich mich nicht trauen, die Strecke zu fahren. Der Loose ist in diesem Bereich und auch in vielen anderen Bereichen vollkommen überholt. Da hat sich seit mehreren Auflagen nichts geändert, obwohl sich vor Ort sehr viel verändert hat. Ich empfehle den Reise-Knowhow.

Ich würde die Route ein bischen umstellen und den Tarangire NP zwischen Arusha und Lake Natron platzieren. Das ist zum einen für die Dramaturgie der Reise besser, die dann mit dem Highlight Ngorongoro endet. Zum anderen entschäfte es den Fahrtag zum Lake Natron, da die Strecke vom Tarangire NP nicht so weit ist.

Es gibt auf der Strecke zu See die drei offiziellen Zahlstellen. Darüber hinaus muss man jetzt anscheinend auch im voraus in Arusha ein Permit für die Region erwerben. Kurz hinter Mto wa Mbu war eine Kontrollstelle mit einem Ranger, der unser Permit sehen wollte, welches wir natürlich nicht hatten. Wir durften dann nach längerer Diskussion auch ohne Permit durchfahren. Am besten erkundigt Ihr Euch bei Eurem Fahrzeugvermieter nach den aktuellen Regelungen.

Die Strecke von Mto wa Mbu zum Lake Natron ist nicht schwierig zu fahren, aber sehr ruppig. Über weite Strecken ein Wellblech, dass einem die Füllungen aus den Zähnen rüttelt. Landschaftlich aber ein Traum. Die Strecke vom Lake Natron zum Kleins Gate ist relativ neu gemacht und deutlich angenehmer zu fahren.
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30 Jan 2017 17:52 #461589
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  • flohh am 30 Jan 2017 17:52
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Hallo Earl
Wir sind die Strecke von Tabora B Gate durch die Serengeti via Kleins Gate zum Laker Natron letzte Ostern gefahren. Die Strecke von Kleinsgate bis Waso ist etwas "ruppig" aber in der Trockenzeit gut zu fahren. Von Wasso bis zum Lake Natron war die Strasse in Arbeit und sehr gut. Die Landschaft ist wunderschön und sehr zu empfehlen.
Liebe Grüsse
Flo
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01 Feb 2017 14:58 #461871
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  • Goldmole am 01 Feb 2017 14:58
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Hallo!

Ich finde den Anfang Eurer Reise zu stressig.
Arusha-Lake Natron über Longido (viiiiel besser als über Mto wa Mbu) ist eine volle Tagesetappe.
Gleiches gilt für Lake Natron-Lobo. Ihr hättet also wirklich nur die Nacht am Lake Natron, und das wäre mir zu wenig. Besser dort zwei Nächte, oder alternativ noch eine Nacht in Wasso verbringen. Tiere seht Ihr noch genug.

Übrigens kann man vom nördl. Ausgang des Arusha NP auch direkt nach Longido fahren. Schöne Strecke. Wenn es spät wird: In Kitumbene gibt es am Ortseingang von Longido kommend ein akzeptables Gästehaus. Camping im Hof ist normalerweise kein Problem.

Topobärs Hinweis bzgl. der Reiseführer ist korrekt. Alle jetzt "aktuellen" Hinweise zu Strassenzuständen sind mit Vorsicht zu geniessen, da ja noch die Regenzeit bevorsteht.
Auch T4A ist nicht wirklich aktuell. Ausserdem ist die Datenbank nicht mit Namibia oder Botswana zu vergleichen.Sehr viele Pisten und Strassen fehlen. Am besten zusätzlich noch OSM verwenden und vor Ort fragen.

Wir fahren die Strecke Wasso-Natron-Longido im März (mal wieder) in umgekehrter Richtung. Bei Intereese kann ich mich nochmal melden.

Gruß,

Stefan
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