THEMA: Masai Mara - kurz aber intensiv mit Tierfilmern
09 Sep 2021 06:41 #625392
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Hoi Elvira
Bushtruckers schrieb:
Fortsetzung folgt sobald meine Nasenspitze hoeher als der Arbeitsberg ist.
Montier halt mal die Hochhackigen... B)
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09 Sep 2021 08:30 #625397
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  • Bushtruckers am 09 Sep 2021 08:30
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Hoi Picco

so was hat man als Bush girl nicht :woohoo:

Gruss aus starker Bewoelkung mit der Hoffnung auf Regen - darfst gerne wieder mal Regentanz ueben
Elvira
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10 Sep 2021 16:25 #625523
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  • Bushtruckers am 09 Sep 2021 08:30
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So nun sind meine Kunden ab heute mit ihren Fahrer/Guides unterwegs und ich habe wieder etwas Luft.

Nach dem Frühstück heisst es wieder ins Auto einsteigen und von hinten kommt der Wunsch nach Geparden. Da wir immer versuchen, alle Wünsche zu erfüllen, fahren wir nach 5 Minuten an 2 junge Gepardenmännchen ran.

Sie liegen noch unter dem Baum. Wenige Autos sind da und die haben keine Geduld. Wenn der Schatten wandert und sie der Sonne ausgesetzt sind, werden sie spätestens aufstehen. Aber sie fangen schon vorher an sich gegenseititig zu lecken und somit zu putzen und die Bindung zwischen ihnen zu stärken. Man rollt sich und spielt etwas. Dann legen sie sich wieder hin. Es sind Brüder, obwohl sie total verschieden gepunktet sind.







Damit ihr ein Zeitverhältnis bekommt
Um 11.07 liegen sie da. 11.09 Kopf heben. 11.24 putzen und rollen. 11.28 Aufstehen und markieren. Der Baum wird berochen, mit Urin markiert und sie schauen sich um. Dann legen sie sich wieder hin. 12.22 fangen sie an zu spazieren. Wir denken, dass sie Richtung Thomson Gazellen gehen, aber weit gefehlt, sie peilen die Gnus an.





12.33 laufen sie in voller Sicht Mitten in die Gnus rein. Diese gehen natürlich auf Abstand. 13.04 Jadversuch. Einer der beiden hatte ein Gnu fast erwischt, aber der Bruder war zu langsam, um ihn zu unterstützen.






Sie begeben sich zur nächsten Wüstendattel und ruhen sich aus. Erst um 15.18 stehen sie auf, beschnüffeln und markieren den Baum, bevor sie um 15.21 weiterspazieren. Wir haben Glück, wir können ihnen auf Wegen bleibend und in gebührendem Abstand folgen. So wird ihr Verhalten durch uns nicht beeinträchtigt. Sie haben 3 Jagdversuche unternommen, alle ohne Erfolg. Sie sind leider noch zu unerfahren. Sie verschwanden dann im Gebüsch, doch wir fanden sie später wieder. Allerdings mit mehr Autos und da bald die Ranger ankamen, benahmen sich auch alle wieder. Einer war zu langsam, um wieder aus dem verbotenen Gras auf den Weg zu gelangen und was die Strafe war, weiss ich nicht.

16.19 Uhr. Wir trafen sie nochmals also sie auch wieder versuchten Gnus zu ergattern. Aber es mangelte an Licht und wir waren auch zu weit.



Ein super Tag ging zu Ende. Vor allem das stundenlange Beobachten der Geparden war toll. Und ich hoffe, sie werden nun rasch lernen, wie man Beute faengt.

Da Matej und ich am gleichen Tag Geburtstag, aber mit 3 Jahrzehnten dazwischen, hatten, hatte ich Gerdi gebeten, einen Kuchen zu backen. Danke Gerdi er hat sehr gut geschmeckt!

Leider die letzte Nacht und ich geniesse nochmals Kroeten- und Froschgesang.
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Letzte Änderung: 10 Sep 2021 17:12 von Bushtruckers. Begründung: Fehler korrigiert
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10 Sep 2021 16:44 #625524
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Vielen Dank für diesen schönen Bericht und die Fotos! Ich war vor fünf Jahren bei Gerdi im Aruba Camp und habe auch dort einen Geburtstagskuchen bekommen, bei einem wunderbaren Sundowner in der Steppe.
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10 Sep 2021 18:47 #625540
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27.8. Nochmals um 05.00 Uhr aufstehen und mein Kraftgetränk einnehmen. Die Richtung ist wiederum Olkiombo und als die Sonne hochkam, war grade eine Büffelherde davor.



Wir fahren etwa an die gleiche Stelle am Talek Fluss, wo wir gestern die Löwinnen mit den beiden Jungen fanden. Und siehe da, ein stattlicher Löwenmann spaziert durch die Gegend. Wir sind nicht das einzige Auto. Als er das für Fotografen ummodellierte Fahrzeug sieht (Türen hinter dem Fahrer runterklappbar und Fotograf liegt auf Augenhöhe des Löwen) wird es ihm ungemütlich. Er schaut und trabt davon. Was man von diesen Autos halten soll, vor allem, wenn es Fotografen gibt, die einen jungen Leoparden mit seinen Füssen spielen lässt, überlasse ich jedem selber... der Film ging durch alle Medien.



Der Löwenmann ging runter in den Fluss. 2 Autos versuchten das auch, wir hörten dann das Spulen im Sand.... und wir fuhren weiter.

Wir mussten nicht lange fahren und fanden eine der Löwendamen von gestern. Die Jungen blieben unsichtbar und so auch die Mutter. Doch es war herrlich ihr zuzuhören, wie sie nach ihrer Kollegin rufte. Ist nur auf Film und die muss ich dann erst bearbeiten, wenn der neue Computer installiert ist. Der Alte ist so langsam geworden, macht keinen Spass.

Der nächste Höhepunkt sind Löwen am Riss und das nachdem wir nur wenige Minuten gefahren sind. Wir schauen ihnen eine Weile zu und wiederum mehr Film als Fotos.





Dann kommen wieder Tüpfelhyänen..... da sie mit Blut verschmiert sind, könnte es gut sein, dass die Hyänen gerissen haben und die Löwinnen sie vertrieben haben. Die Jagdkunst der Tüpfelhyänen wird stark unterschätzt.





Wiederum nur ein paar Minuten Fahrt und der blonde Löwenmann kommt uns entgegen. Auch er hat eine Schramme. Er spaziert ruhig durchs Gras und dann runter an ein Wasserloch.





Oben auf dem Baum beim Wasserloch sitzt ein Schwarzbrustschlangenadler. Erstaunlicherweise haben wir kaum einen Greif erblickt.



Wir halten nochmals bei den fressenden Löwinnen und da ist schon eine gute Portion mehr Gnufleisch in den Mägen.



Beim Talekfluss sehen wir Autos und erspähen dann auf der anderen Seite einen Leoparden auf einem nicht für diese Grosskatzen geeigneten Baum. Man sah auch, dass es ihm nicht geheuer war. Es ist genau die Stelle, wo am Morgen der Löwenmann durch den Fluss ging. Man konnte ihn wohl von unserer Flusseite besser sehen, als die auf der gleichen Seite wie der Leopard.



Die Zeit rennt, wir haben schon überzogen, denn es ist schon nach 9 und um 10 wollten wir die Fahrt nach Nairobi starten. Als wir ins Camp kamen, war toll draussen für uns aufgedeckt!

Und nun muss ich doch noch ein paar Vögel fotografieren, sonst fehlt doch was in meinem Bericht. Ein Grauspecht Weibchen ist zu schön im Licht und dann sogar noch ein Damara Baumhopf.





Wie gerne wuerde ich etwas laenger bleiben und Voegel fotografieren. Es ist echt schoen im Camp!

Joseph und Mathieu bauen das Zelt ab und laden. Matej nimmt den herrlichen Vogelgesang auf. Und schon starten wir die lange Fahrt nach Nairobi, die ohne grössere Staus bewältigt wurde. Aber es zieht sich dennoch und man braucht trotz Teerstrasse mehr Zeit, als man denkt. Für Mathieu organisierte Joseph ein Matatu nach Naivasha. Er bekam einen guten Preis als einziger Fahrgast bis nach Kongoni. Wir fuhren weiter bis in die Nähe des ABC Plaza. Matej und Suzanne schliefen hier und ich stellte ihnen auch gleich meinen Taxifahrer Joseph vor, der Suzanne am nächsten Tag an den Flughafen brachte und Matej dann am übernächsten nach Naivasha.
Ich gelangte gut nach Hause und der Arbeitsberg war nicht von den Heinzelmännchen abgetragen.

Da es in letzter Zeit echt hektisch war, kam ich mit der neuen Webseite nicht voran. Aber ich hoffe, dass ich nun etwas Luft habe.

Liebe Grüsse, bleibt gesund und diejenigen, die auf Reisen gehen, wünsche ich eine tolle Zeit
Elvira
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11 Sep 2021 10:17 #625576
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  • picco am 09 Sep 2021 06:41
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Hoi Elvira

Vielen Dank für den schönen, aber leider kurzen Bericht!
Der Film mit dem jungen Leo beim Füsseknabbern ist aber nicht von Euch, odrr?
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