ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200821. Feb. 2020 · #1
Hallo Fomis,
Im Januar 2020 war ich Solo in Kenya unterwegs. Mein Toni macht sich leider nicht viel über Safaris und Katzen. 😗 Hier schildere ich einfach meine Eindrücke und Erfahrungen.
Meine Route:
Nairobi: Hilton Gardens Inn: La Classe
Diani Beach: Seaclusion Diani: heimelig
Taita Hills: Sarova Salt Lick Game Lodge: tolle Lage
Tsavo West: Severin Safari Camp: La crème de la Crème
Amboseli: Kibo Safari Camp: tolle Lage
Tsavo East: Voi Wildlife Lodge: comme ci comme ça
Watamu: Turtle Bay Beach Club: toller Strand
Zug von Mombasa nach Nairobi Weston Hotel: mittelmässig
Mara North: Losokwan Luxury Camp: blödes Wetter
Masai Mara: Mara River Camp: ganz allein
Nairobi: Town Upper Hill Lodge: nicht schlecht
29.12.2020
Um 7 Uhr hebt die Swiss 2805 Richtung Zürich ab. Die Maschine ist bis zum letzten Sitzplatz ausgebucht. 40 Minuten später landen wir in Kloten. Punkt um 10 Uhr geht es gleich mit Swiss Flug 294 Richtung Nairobi weiter. Da es draussen sehr kalt ist, muss vorher noch das Eis auf den Flügeln entfernt werden.
Die Landschaft von da oben ist ein Traum!
Für 100 Schweizer Franken Zuschlag habe ich mir einen Economy Sitzplatz reserviert mit viel Beinfreiheit.
Ich bereue es nicht. Die Zeit vergeht in der Kabine sehr schnell. Tagsüber gibt es immer etwas zu sehen.
Pünktlich landet unser Flugzeug auf Jomo Kenyatta Airport in Nairobi. Bei Ankunft besorge ich mir das Visum. Kostet 50 US$. Ich bin sogar schneller draussen als die Passagiere die sich vorher via internet ein E-Visum besorgt haben! Sie stehen am E-Visum Immigration Schalter Schlange! 😄 Ich schaue mir noch schnell bei den verschiedenen Bureau de Change den Umtausch Kurs an. Er ist nicht besonders gut. 1 US$ = 98 Kenyan Shillings Ich tausche kein Geld um. Draussen erblicke ich auch schon den kostenlosen Hotelshuttle vom Hilton Gardens Inn. Da ich morgen früh einen Flug nach Diani Beach habe, wollte ich unbedingt in der Nähe vom Flughafen übernachten. An der Rezeption sind die Angestellten sehr freundlich und hilfsbereit. Da wechsle ich auch gleich einige US$. Der Kurs ist günstiger als im Flughafen! 1 US$ = 100 Kenyan Shillings Ich bekomme Zimmer 235 auf der zweiten Etage. Es ist mit einem Doppelbett
Fernseher + Coffee/Tea Station
Aircon, Safe, Wifi
eingerichtet. Das Badezimmer finde ich klasse.
Es ist schon 22.30 und ich bin hundemüde. Hop ins Bett! 😎
hallo Annick, Du bist ja nur noch auf Reisen , sehr gerne fahre ich mit. Hallo Konni, na da setzt ich mich doch gleich mal neben Dich in der ersten Reihe 😛 Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Martina56573 Beiträge · seit 201422. Feb. 2020 · #5
Hallo Annick, Gestern habe ich gefragt, ob es einen Kenya Bericht geben wird... Schon ist er da! Annick, du bist unglaublich. Ich freue mich darauf. GLG Martina
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200824. Feb. 2020 · #6
@Konni, Hanne, Picco und Martina welcome on Board! 🙂
30.12.2019
Mensch habe ich gut geschlafen! Um 06.15 wird aufgestanden. Bevor ich frühstücke, schaue ich mir noch das Schwimmbad auf der letzten Etage an. Sieht echt gut aus.
Das Frühstücksbuffet lässt auch keine Wünsche offen.
Ein Genuss!
Gegen 8 Uhr begleiche ich meine Rechnung. Die Nacht in B&B kostet mich 160 US$. Bereue ich aber keine Minute. Anschliessend fährt mich der Hotelshuttle zum Jomo Kenyatta Airport. Punkt um 10 Uhr begebe ich mich zu meinem Jambojet Flight 8690 der uns nach Ukunda (Diani Beach) bringen wird.
Der Lowcost Flug kostet mich 100 US$. Das Flugzeug, eine Dash 80-400, macht einen guten Eindruck.
Es kann losgehen!
Das Wetter ermöglicht uns heute den Kilimandjaro von da oben zu bewundern.
Eine Stunde später erblicke ich Diani Beach aus dem Fenster.
Topobär5'479 Beiträge · seit 200924. Feb. 2020 · #7
Hallo Annick,
wir reisen im Dezember nach Kenia und werden dabei u.a. auch die von Dir besuchten Nationalparks bereisen. Da kommt Dein Bericht natürlich genau zur richtigen Zeit.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200825. Feb. 2020 · #8
@Thomas: bin zwar keine Camperin aber vielleicht findest du doch einige interessante Infos in meinem Bericht.
Fortsetzung
Nach der Gepäckübergabe suche ich mit auch gleich ein Taxi. Die Drivers wollen alle 10 US$ für die 2 Kilometerfahrt. Die spinnen! Das Guesthouse hat mir empfohlen nicht mehr als 5 US$ zu geben. Nach 10 Minuten finde ich endlich einen Fahrer der mit dem Geld einverstanden ist. 5 Minuten später erreichen wir Seaclusion Diani. Die Bude ist nicht einfach zu finden denn sie liegt in einer Sackgasse. www.seaclusiondiani.com
Ann, die Besitzerin, empfängt mich recht herzlich mit einem Welcome Drink. Bevor sie mir das Zimmer zeigt reden wir noch über die verschiedenen Aktivitäten rund um Diani. Ich habe schon im voraus meine Wünsche notiert. Sie empfehlt mir auch gleich alles telefonisch zu buchen. Sie hat Recht denn so manche Touranbieter sind schon ausgebucht. Ann findet aber zum Schluss immer eine Lösung. Danach bringt mich Ann zu meinem Zimmer 102. Es verfügt über ein Doppelbett
Fernseher, Aircon, Wifi
Schrank und Safe.
Das Badezimmer ist zweckmässig eingerichtet.
Da Ann zum Baharini Einkaufzentrum fährt gibt sie mir die Möglichkeit mitzukommen. Ich bin natürlich einverstanden. Das Zentrum liegt nur einen Kilometer entfernt. Da kaufe ich mir Postkarten (Eine kostet 100 Kenyan Shillings) und bei der Post Briefmarken (Eine nach Europa kostet 85 Kenyan Shillings) Später laufe ich zum 10 Minuten entfernten Strand und geniesse ihn in vollen Zügen.
Natürlich probiere ich danach auch den Pool vom Guesthouse aus. Ein Genuss!
Es gibt auch einen kleineren Pool für die Kinder.
Hier kann man es sich gemütlich machen.
Zum Apéro gönne ich mir ein Tusker Bier
und mache es mir im Lounge gemütlich.
Irgendwie bin ich heute aber nicht so fitt. Gerade vor dem Abflug nach Nairobi kam eine Blasenentzündung. Habe von Zuhause Antibiotikum mitgenommen. Die machen mir ein wenig zu schaffen.... Das Abendessen erweist sich als sehr lecker. Der Koch nimmt normalerweise die Bestellung morgens beim Frühstück auf. Es wird alles frisch zubereitet. Es gibt Ginger Rüblisuppe und Beef Stew mit Reis. Miam miam.
Gegen 22 Uhr gehe ich schlafen. Morgen muss ich früh aus den Federn denn es geht nach Funzi Island.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200826. Feb. 2020 · #10
@picco: ich war mir sicher die Schüssel würde dir auffallen! 😄
31.12.2019
Um 6 Uhr stehe ich auf und eine halbe Stunde später frühstücke ich allein im Lounge. Der Koch hat mir gestern Abend noch alles vorbereitet und in den Kühlschrank aufbewahrt. Ich bediene mich wie Zuhause. Pünktlich um 7 Uhr erscheint der Bus von KINAZINI FUNZI Tours. Ich bin die Erste im Wagen. Der Driver hält noch vor der Diani See Lodge und Neptune Paradise Lodge an. Zum Schluss sind wir 9 Muzungus aus verschiedene Nationalitäten. Wir fahren zuerst zum kleinen Bodo Hafen.
Er befindet sich 45 Minuten entfernt. Vor der Schiffsanlegestation erwarten uns Kaffee und Krapfen. Miam miam.
20 Minuten später steigen wir in ein Motorboot ein und fahren den Ramisi River flussaufwärts.
Auf dem Fluss sehen wir einige Fishermen.
Langsam erblicken wir die ersten Mangroven.
Es macht Spass auf dem Boot zu sein. Die polischen Touristen erweisen sich als sehr lustig.
Der Alltag der Einheimischen geht an uns vorbei.
Der Guide macht uns auf eine Pied Kingfisher Kolonie aufmerksam.
Natürlich sind auch andere Boote vor uns unterwegs.
Die Vogelwelt ist sehr vielseitig. Da bewundern wir einen Wollhalsstorch.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200802. März 2020 · #13
¨Fortsetzung
Das Dhow fährt uns wieder auf den Ramisi River. Auf einmal wird geankert und das kleine Boot bringt uns zum Ufer. Da entdecken wir das Restaurant vom Touranbieter. Wir werden gleich mit einem Welcome Drink empfangen
und machen es uns gemütlich. Auf dem grossen Tisch erwartet uns ein Salatbuffet.
Das Mittagessen startet zuerst mit Krabbensalat. Miam miam echt lecker! 😄
Anschliessend gibt es ein BBQ. Wouah mit Langousten und Hähnchen. 😁
Die 4 Polen mögen keine Langousten. Wir überlassen ihnen gerne unser Hähnchenanteil! 😄 Das Ganze wird mit viel Professionalismus gegrillt.
Zum Essen gibt es auch ein Glas Rot oder Weisswein dazu. So viele Langousten auf einmal habe ich noch nie gegessen. La vie est belle! 😛 Die 75 US$ pro Person für die Tour sind echt nicht übertrieben! Wir bekommen am Schluss auch noch Kaffee und ein Glas frischer Tamarinsaft. Die 9 Muzungus sind mehr als zufrieden als sie das Restaurant verlassen. Wir werden wieder zum Dhow gebracht und es geht sofort per Segel Richtung Bodo zurück
wo der Bus auf uns wartet. Die Crew auf dem Boot sagt uns zum Abschied wir können etwas in die Tipbox lassen wenn wir zufrieden waren. Niemand wird etwas hinterlassen ausser mir...... Gegen 17.30 erreiche ich wieder Seaclusion. Ann wartet ganz gespannt auf mein Feedback. Sie ist ganz happy dass die Tour mir gefallen hat. Das Guesthouse ist inzwischen auch total ausgebucht. Meistens Expat Familien. Ein Pole aus Nairobi ist auch allein unterwegs. Wir werden zusammen das Abendessen nehmen. Das Shrimpcurry mit frischen Chapaties schmeckt ausgezeichnet! Ann offeriert uns anschliessend Sparkling Wine.
Danach nimmt sie uns zum Diani Beach gegen 23 Uhr mit. Heute Abend ist ja Sylvester! Es wird gefeiert. Der Strand ist voller Menschen.
Punkt um Mitternacht werden überall vor den Hotels die Feuerwerke geschossen.
Ich spendiere eine Flasche Wein am Strand und gegen 1 Uhr geht es zurück ins Seaclusion und Hop ins Bett.
01.01.2020
Gegen 08.30 begebe ich mich zum Lounge. Ich bin die Erste.
Das Frühstücksbuffet wird gerade vorbereitet.
Ich gehe schon einmal eine Runde im Pool schwimmen.
Langsam erscheinen alle Gäste. Das Buffet lässt keine Wünsche offen.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200803. März 2020 · #15
@Picco: später nicht mehr so ganz alleine! 😎
Fortsetzung
Gegen 10.30 nehme ich ein Tuk Tuk zum Colobus Conservation Centre. www.colobusconservation.org
Da möchte ich gerne eine Eco Tour mitmachen. Da es aber heute Feiertag ist sehe ich absolut Niemand am Eingang. Das Tor ist aber offen. Ich laufe einfach durch und folge einem Weg. Bald entdecke ich in den Bäumen einige Weisskehlmeerkatzen. Ihr Fell ist grau gefärbt. Die Beine sowie der Schwanz sind dunkelgrau bis schwarz. Die Kehle ist, wie der Nasme schon aussagt, weiss.
Vor einigen Jahren wurde behauptet dass die Weisskehlmeerkatze eine Unterart der Diademmeerkatze sei. Nach neuesten Erkenntnissen wird die Weisskehlmeerkatze jedoch als eigenständige Art angesehen. Sie sind echt drolig. Einiuge groomen ihre Genossen
und andere schlafen.
Später erblicke ich auch ein paar Colobus Affen.
Sie ruhen sich aber ganz oben auf den Bäumen aus.
Nach einer Stunde verschwinde ich ohne Jemand gesehen zu haben. Mit einem Tuk Tuk fahre ich nach Diani zurück und laufe zum Strand.
Dieser ist momentan noch leer.
Die meisten Leute wachen bestimmt erst jetzt auf!
Die Kamele müssen sich heute etwas gedulden bis sie Touristen herumspazieren können.
Danach laufe ich zum Shopping Centre und kaufe Einiges ein. Ich schmeisse auch bei der Post meine Postkarten in den Briefkasten. Bis heute ist keine Einzige angekommen...... 😈 Das Mittagessen nehme ich mit Ann und ihrem kleinen Sohn ein. Gegen 16 Uhr laufe ich zum Strand zurück und da ist echt etwas los!
Kitesurfen wird hier grossgeschrieben.
Es ist interessant den "Kite Freaks" zuzuschauen.
Hier kommt man sich wie auf der Côte d'Azur in Hochsaison vor.
2 Stunden später kehre ich zur Lodge zurück. Von Ann erfahre ich dass ich morgen einen Wagen zur Shimba Hills mit einem Gast teilen kann. Genial! Wenn man allein reist und viel sehen möchte kann der Urlaub schnell teuer werden wenn man keine Mitreisende findet.....
Heute Abend geht es früh ins Bett denn morgen wird um 05.30 schon aufgestanden.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200804. März 2020 · #16
02.01.2020
Punkt um 6 Uhr holt uns der Driver im Guesthouse ab um uns zu den Shimba Hills zu fahren. Der andere Gast ist eine Dame aus "Nouvelle-Calédonie". Die letzten Kilometer bis zur National Reserve bestehen aus einer Gravel Road.
Gegen 06.50 erreichen wir das Main Gate. Entry Fees pro Person: 22 US$
Shimba Hills ist nur 30 Kilometer von Diani Beach entfernt. Die hügelige Landschaft erhebt sich von 130 bis 450 Meter über dem Meeresspiegel. Das Naturschutzgebiet grenzt an das Mwaluganje Elephant Sanctuary. Aufgrund der hohen Elipopulation wurde seit Anfang 2006 eine Umsiedlungsaktion von mehrere Hundert Elefanten in den Tsavo East NP unternommen. Das erste Tier dass wir sehen ist diese grüne Schlange.
Der Driver kann uns leider nicht sagen um was für eine Schlange es sich handelt.... Die Sonne hat noch Mühe sich zu zeigen.
Von weitem erblicken wir eine "Sable Antilope". Sie ist hier im Park endemisch.
Birding ist hier auch sehr interessant. Hier Zwergbienenfresser.
An einigen Stellen ist es sehr nebelig.
Man findet in diesem Gebiet tolle Bergwälder.
Viele Tiere lassen sich aber leider nicht blicken. Der Driver meint es hätte die letzte Zeit zu viel geregnet und sie sind alle im Park verteilt. Zufällig kommen wir an diese Giraffe vorbei.
Wir haben das Glück einige Büffel vor die Linse zu bekommen.
Robbie197710 Beiträge · seit 202004. März 2020 · #17
Hi Annick,
ich bin ein bisschen spät dran, aber wenn du noch ein wenig Platz hast komme ich gerne mit.
Bin schon gespannt wie es weiter geht.
Safari Njema
Gruß Robbie
Gabi-Muc2'191 Beiträge · seit 201605. März 2020 · #18
Hallo Annick,
ich bin auch dabei. In Madagaskar ausgestiegen und nach Kenya sofort eingestiegen. So mag ich es, immer unterwegs sein.
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200805. März 2020 · #19
@Robbie und Gabi: Welcome! Es gibt noch genügend Platz! 😎
Fortsetzung
Wir gucken noch eine Weile den Büffeln zu
und fahren danach zum Giriana Lookout Point.
Elis gibt es leider keine zu sehen.... 😊
Die Hauptattraktion von diesem Naturschutzgebiet bleibt aber der Sheldrick Nature Trail & Falls. Zweimal täglich (10 und 14 Uhr) kann man kostenlos mit einem obligatorischen Ranger den Bushwalk zum Wasserfall unternehmen.
Wir kommen rechtzeitig an. Unser Driver parkt seinen Wagen und wir laufen direkt zum bewaffneten Ranger der uns begleiten wird.
Der Weg zum Wasserfall besteht aus einer 2,5 kilometerlangen talwärts Strecke. Gutes Schuhwerk ist ein Muss, denn der Weg ist uneben und zum Teil zerfurcht.
Insgesamt sind wir 21 Muzungus. Die meisten sind unfitt und Manche laufen mit Beach Sandalen herum... 🙄 Es wird sehr schnell heiss.
Nach 40 Minuten erreichen wir endlich nach mehreren Stops den Wasserfall.
Das Wasser sammelt sich in einer kleinen Lagune, die von Sandstrand umrahmt wird. Natürlich werde ich da baden! Das frische Wasser tut echt gut.
Nach einer Stunde geht es wieder bergauf zurück zum Ausgangspunkt. Manche Leute werden dafür mehr als eine Stunde benötigen. Gegen 12 Uhr machen wir uns auf den Rückweg Richtung Diani. Ausser einem Buschbock werden wir kein Tier mehr vor die Linse bekommen.
Ich habe mit dem Driver ausgemacht dass er mich anschliessend am Diani Beach Hospital in Ukunda austeigen lässt. Meine Blasenentzündung ist leider schlimmer geworden. Mein Antibiotikum scheint nicht zu wirken. Ann hat mir gestern empfohlen da vorbeizuschauen. Für den Wagen bezahlen wir heute zu zweit 120 US$. Geteilt durch 2 macht 60 US$. Ist zu verkraften!
Das Krankenhaus macht gleich einen guten Eindruck. www.dianibeachhospital.com
Am Empfang lautet die erste Frage: you pay cash or insurance? Ich antworte: cash.
Da werde ich auch gleich von einem Assistenarzt abgeholt. In seinem Bureau werden die lebenswichtigen Parameter gecheckt. Dann bringt er mich vor die Tür der Aerztin wo ich warten muss.
Im Krankenhaus herrscht hochbetrieb aber kein Chaos. 10 Minuten später rede ich schon mit der Aerztin. Sie untersucht mich. Eine Urinanalyse wird gemacht und gleich im Labor untersucht. Es stehlt sich heraus dass mein Antibiotikum nicht für meine Blasenentzündung geeignet war. Ich bekomme ein Stärkeres verschrieben. Ich verabschiede mich von der Aerztin, gehe zur Kasse um meine Rechnung zu begleichen. Da bekomme ich sofort meine Medizin und bin 60 US$ leichter. Für 100 Kenyan Shillings nehme ich ein Tuk Tuk zurück ins Guesthouse. Ann ist ganz happy dass alles so gut geklappt hat. Das Abendessen (Beef Stew, miam miam) nehme ich mit Ihr und dem Polen ein. Wir plaudern eine Weile und dann geht es ins Bett. Morgen nehme ich an der Wasini Tagestour teil.
Topobär5'479 Beiträge · seit 200905. März 2020 · #20
Hallo Annick,
mit diesem Post hast Du mir schon sehr geholfen. Wir wollen auch die Wanderung zu den Sheldrick Falls machen. Das es da jetzt feste Abmarschzeiten gibt scheint neu zu sein, denn davon war bislang weder im Internet noch in der Reise-Literatur die Rede.