Ich möchte auch noch mitkommen. Ui, so ein Spitalbesuch ist ja schon nicht etwas was man sich wünscht...Aber eine Blasenentzündung kann ja so fies sein. Ich hoffe sehe, dass das neue Antibiotikum genützt hat!
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana in Planung :-)
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200806. März 2020 ·
@Thomas: da freue ich mich aber sehr! 🙂 @Enilorac: das Antibiotikum hat gewirkt! 😎
03.01.2020
Um 07.15 holt mich der Minibus von Pilli Pipa für die Wasini Tour ab. www.pillipipa.com Ein deutsches Ehepaar mit ihren 2 Kindern hat schon im Wagen vor mir Platz genommen. Die Fahrt nach Shimuni dauert 75 Minuten und führt uns durch verschiedene Plantagen.
Angekommen, halten wir am Pier vom Kisite Mpunguti Marine NP an. Entry Fee für den Park: 17 US$ pro Person
Bei 130 US$ die ich für die Tagestour bezahlt habe ist sie schon inbegriffen. Viele Touristen kommen hier her um zu schnorcheln.
Wir folgen unserem Guide und laufen bis zu einem kleinen Boot
dass uns zu einem Dhow bringt.
Wir sind insgesamt 16 Musungus. Es gibt aber genügend Platz auf dem Boot und sogar Toiletten. Wir bekommen auch gleich als Begrüssung Kaffee und Kekse. Auf dem Weg zum National Park (die Fahrt dauert eine Stunde) sind die meisten Touristen seekrank. Kann man bei diesen grossen Wellen schon verstehen......
Zum Glück hat es mich nicht erwischt denn das starke Antibiotikum dass ich zweimal täglich nehmen muss macht mir schon genug zu schaffen. Ab und zu begegnen wir einigen Fishermen.
Der Kisite Mpunguti Marine Park wird häufig die Masai Mara des Meeres genannt. Er ist ein geschütztes Schutzgebiet aus Korallenriffen und kleinen Inseln. Auf dem Weg dahin erblicken wir sogar Delfine. Leider kann ich kein Foto schiessen denn das Dhow wackelt wahnsinnig mit den Wellen...... 😗 Gegen 10.30 erreichen wir den ersten Snorkeling Spot.
Einige Muzungus können nicht schwimmen und bekommen gleich eine Schwimmveste. Sie folgen später einen Guide de auch mit Schwimmring unterwegs ist, im Fall des Falles. Schnorchel, Flossen und Tauchmaske stehen uns zu Verfügung. Schade dass ich keine Unterwasserkamera dabei habe. Für einen Tag wollte ich keine von Zuhause mitschleppen. 50 Minuten lang erforschen wir die Unterwasserwelt. Im kristallklaren Wasser erblicken wir Zackenbarsche, Kugelfische, Schnapper. Viele Korallen sehe ich aber nicht.
Anschliessend fahren wir zu einem zweiten Snorkeling Spot.
Da gibt es mehr Korallen aber in einem schlechten Zustand. In Djibouti sahen sie viel besser aus....Die Ströhmung hier ist schon wahnsinnig! Da können wir aber Muränen, Schmetterlingfische und Drückerfische bewundern. Wir verbringen da auch gute 50 Minuten im Wasser. Sie erscheinen mir aber länger denn wir kämpfen mit der Ströhmung. Zum Glück kommt das Dhow auf uns zu und wir müssen nicht zurückschwimmen. Gegen 13 Uhr verlassen wir den Park
und fahren Richtung Mittagessen. Unterwegs begegnen wir anderen Dhows.
Das Restaurant befindet sich gegenüber vom Shimuni Pier. Mit dem Kleinboot verlassen wir das Dhow und erreichen das Ufer.
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200809. März 2020 ·
Fortsetzung
Ein gedeckter Tisch erwartet uns da.
Nette Damen bringen auch schon die Vorspeisen, miam miam.
Diese Krabben Beine schmecken einfach lecker! 😛
Als Hauptspeise bekommen wir Fisch Couscous. Dazu Bier und Wein à gogo. Den Kaffee geniessen wir auf einer Couch.
Gegen 15 Uhr verlassen wir das Restaurant. Inzwischen ist Ebbe
und wir erblicken auf dem Sand viele Krabben.
Die Gegend hier ist auch für Hochseefischen sehr berühmt.
Das Kleinboot bringt uns zum Dhow zurück und wir fahren anschliessend zum Pier.
Der Kisite Mpunguti Marine NP offeriert auch Unterkünfte.
Wir verabschieden uns von den anderen Muzungus. Die deutsche Familie möchte, wie ich, noch einen Stop bei den Shimoni Slave Caves machen. Sie liegen unweit vom Shimoni Anleger.
Kein Probelm meint unser Driver. Eintritt: 400 Kenyan Shillings pro Person Ein Guide vom Dorf wird uns begleiten. Die Höhlen wurden von den Einheimischen Stämmen als heilige Plätze zum beten benutzt. Im 17. und 18. Jahrhundert dienten diese Grotten als Lager für die Unterbringung der Sklaven, die in der Mehrzahl nach Tansania verschifft wurden.
Die Gefangenen wurden über eine Leiter ins Innere gebracht, die danach weggenommen wurde, um sie an der Flucht zu hindern.
Sie sahen dann das Tageslicht erst bei ihrer Abfahrt wieder. Wenn die Flut stark war, verloren einige dort sogar das Leben durch Ertränken.
Wenn die Sklaven versuchten sich zu rebellieren, wurden sie an den Mauern angekettet. Einige Ketten können wir noch an den Felswänden sehen.
Die Tour dauert 25 Minuten.
Gegen 16 Uhr verlassen wir Shimoni und 75 Minuten später bin ich in der Seaclusion Lodge zurück. Zum Abendessen gibt es eine frische Gemüsesuppe und Spaghettis alla Carbonara. Miam miam. Anschliessend begleiche ich bei Ann meine Rechnung und packe die Koffer.
Morgen früh werde ich um 7 Uhr von einem Driver (Explorers Kenyas Safaris) abgeholt.
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200810. März 2020 ·
04.01.2020
Punkt um 7 Uhr steht der Driver im Hof von der Seaclusion Lodge. Er heisst Moses. Er wird mich 10 Tage lang mit diesem Van herumfahren.
Dafür zahle ich 130 US$ pro Tag alles inbegriffen. Er macht schon einmal einen guten Eindruck. Heute geht es zu den Taita Hills. Um Mombasa zu vermeiden nehmen wir einen Shortcut. Dieser führt uns zuerst Richtung Kwale und Shimba Hills. Dann weiter nach Kinango, Shambia. Am Anfang ist die Gravel Road in einem sehr schlechten Zustand.
Später wird zum Glück die Abkürzung angenehmer.
Aus dieser Gravel Road wird bald eine Teerstrasse!
In Kinangoi freut sich Moses wieder richtig fahren zu können.
Aber nicht für lange. Als wir die Hauptstrasse Nairobi/Mombasa bei Samburu erreichen stecken wir gleich in einem Stau. Der LKW Verkehr ist echt "a pain in the ass" wie Moses es so schön erklärt. 😄
Bei VOI biegen wir links Richtung Taveta ein (Tansania Grenze um nach Moshi zu gelangen). 38 Kilometer weiter erreichen wir die Einfahrt zu den Taita Hills. Das Taita Hills Reservat ist ein privates Schutzgebiet am Rande des Tsavo West Parks. Das Areal ist sehr hügelig mit verschiedenen Bergen von 1500 bis 2000 Meter. Ursprünglich waren die Taita Hills stark bewaldet. Nun herrschen weite Savannen mit Buschwerk vor. Wir kommen zuerst bei der Sarova Game Lodge vorbei. Sie liegt vor dem Eingangsgate zu den Taita Hills. Die Architektur finde ich nicht sehr gelungen. Wir passieren das Gate und um 13.30 erreichen wir die Sarova Salt Lick Lodge. Ich mag ihre aussergewöhnliche Architektur. Ist aber eine grosse Anlage.
An der Rezeption wird mir empfohlen gleich das Mittagessen einzunehmen. Das Restaurant ist riesig
und es gibt ein Buffet. Das Essen haut mich nicht vom Hocker, ist aber OK.
Danach bezhale ich an der Rezeption die Entry Fee für das Schutzgebiet. Pro Nacht und Person 45 US$ Ich bekomme auch den Schlüssel zu meinem Zimmer 402. Die Lodge besteht aus 2 Flügel.
Viel Betrieb herrscht da aber nicht am Wasserloch.
Mein Zimmer besteht aus 2 Betten
mit Schreibtisch
und ein kleines Badezimmer
mit separatem Klo.
Zu Zweit könnte es da im Zimmer schon eng werden. Für eine Nacht aber gut geeignet.
Seit wann kann man denn in der Salt Lick Lodge zu MIttag essen??? 🙄 Wir mussten fürs Mittagessen immer zur Schwesterlodge fahren, in der Salt Lick Lodge gabs zwischen Frühstück und Abendessen absolut nichts, nicht mal Getränke! Dafür hatten wir reichlich Tiere an der Wasserstelle.
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200811. März 2020 ·
@picco: keine Ahnung seit wann.....bei der Wasserstelle gab es nur sehr wenig Tiere......This is Africa! 😎
Fortsetzung
Vom Fenster aus, hat man einen direkten Blick auf das Wasserloch. Da ruht sich gerade ein Hartebeest aus.
Unweit streiten sich auch 2 Impalas.
Ich schaue ihnen eine Weile zu.
Um 15.30 wird in der Lobby Kaffee/Kuchen serviert. Da begebe ich mich jetzt.
Hinten links sieht man die Rezeption.
Für kalte Abende gibt es auch ein Kamin.
Von der Lobby aus kann man gut das Wasserloch beobachten. Man findet auch direkt daneben eine kleine Tränke für Vögel usw... Da kann ich einige Tokoarten bewundern.
Viele Starlings hoffen auf ein Stück Kuchen.
Es steht grossgeschrieben man solle die Tiere nicht füttern aber die meisten Musungus können nicht lesen.... 😣 Eine italienische Familie ist seit 2 Tagen schon hier und erzählt es wären nur sehr wenige Tiere im Reservat zu sehen. Schuld daran: der starke Regen in den letzten Wochen.
Einige Agame Lizards treiben sich da auch herum.
Punkt um 16 Uhr holt mich Moses am Lodgeeingang ab und es geht gleich auf Tiersichtung.
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200813. März 2020 ·
Fortsetzung
Die italienische Familie hat schon Recht! Viele Tiere sehen wir nicht..,.,. 😣 Nach einer Stunde erblicken wir ein paar Hartebeest.
Die Kleinen sind schon goldig.
Die Landschaft hier wirkt schön grün und das Gras ist hoch.
Kein Wunder dass es so viele Antilopen und Hartebeest im Park gibt.
Endlich ein anderes Tier! 🤪
Und natürlich gleich wieder ein Hartebeest.....
Auf einmal wird der Himmel dunkel, schwarze Wolken ziehen auf uns zu. Dort auf den Bergen regnet es schon.
Für Birding ist es momentan sehr geeignet.
Leider fängt es auf einmal wahnsinnig an zu regnen
und wir entscheiden in die Lodge zurückzukehren. Dem Moses geht es auch nicht besonders gut. Er hustet und fühlt sich müde. Er meint er nehme seit einer Woche Hustensaft aber er nützt nicht viel. Seine Hustenart gefählt mir gar nicht. Am Wasserloch bei der Lodge sehe ich noch immer dasselbe Hartebeest.
Das Abendbuffet sieht etwa gleich aus wie beim Mittagessen. Dazu ein Tusker (350 Kenyan Shillings) und ein Mineralwasser (350 Kenyan Shillings). Das nächste Mal bleibe ich beim Tusker! 😄
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200817. März 2020 ·
05.01.2020
Zum Glück war die Nacht nicht so warm denn sonst wäre es im Zimmer unerträglich geworden. Nach dem Frühstücksbuffet begleiche ich meine Extras. Der Wechselkurs ist hier besonders schlecht. 1US$ = 94 Kenyan Shillings Da ich aber genügend Kenyan Shillings dabei habe brauche ich nicht umzutauschen. Danach verabschiede ich mich von Taita Hills Salt Lick Lodge.
An der Wassertränke besucht uns heute morgen eine Nilganz.
FAZIT TAITAL HILL: Für eine Nacht ganz OK. Die Lage ist einmalig. Schade dass es so wenig Tiere gab....
Punkt um 8 Uhr holt mich Moses an der Rezeption ab. Da erfahre ich von meinem Driver dass wir nicht direkt in den Tsavo West NP fahren können. Wir wollten via Maktau Gate hineinfahren. Da es aber die ganze Nacht stark geregnet hat, steht die Brücke nach Maktau unter Wasser..... 😣 Deswegen müssen wir zurück nach Voi und die Hauptstrasse Mombasa/Nairobi nehmen. Auf dieser Strasse verlieren wir 20 Minuten wegen eines Unfalles.
Den Park betreten wir via Mtito Andei Gate.
Die Entry Fees bezahle ich an der Kasse. Kostet 52 US$ pro Person für 24 Stunden. Man kann mit Kreditkarte bezahlen. Müssen die meisten Muzungus denn Bargeld wird nicht akzeptiert.
Die Einheimischen bezahlen immer mit MPESA (Zahlungsmittel über Mobiltelefon). Finde ich klasse!
Inzwischen ist die Piste auch trockener.
Moses hustet noch immer wie verrückt. Sehr bald erblicken wir auf einem Baum einen Tawny Eagle.
Später treffen wir Dik Diks,
Impalas,
Oryx
und Elanantilopen.
Im Park gibt es auch sehr viele Gabelracken finde ich
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200821. März 2020 ·
Fortsetzung
Die letzten Kilometer bis zum Severin Safari Camp führen durch eine hügelige Landschaft.
Kurz vor dem Camp begrüsst uns ein Zebra.
Gegen 13 Uhr erreichen wir die Unterkunft. www.severinsafaricamp.com In der Lounge erwartet mich ein Welcome Drink.
Davor gibt es auch eine gemütliche Ecke mit Lagerfeuer für die Sundowners.
Daneben eine Bibliothek.
Da ich hungrig bin begebe ich mich gleich danach zum Restaurant. Da wird immer ein Salatbuffet angeboten.
Als Hauptspeise habe ich Tagliatelle Alfredo gewählt. Der frische Fruchsalat schmeckt auch sehr lecker. Miam miam. Der Service ist sehr gediegen und die Aussicht sympatisch.
Wären da nicht diese freche Starlings!
Sie wollen sich immer wieder an meine Butter heranmachen.....
Sie warten auf den richtigen Augenblick.
Anschliessend begleitet mich ein Personalmitglied zu meinem Zelt Nr 17. Es ist mit 2 Betten
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200822. März 2020 ·
Fortsetzung
Hier die Terrasse vor meinem Zelt. Sie gibt direkt auf den Busch.
Auf dem Weg zum Schwimmbad erblicke ich einige Agama Lizards.
Der Pool macht einen guten und sauberen Eindruck!
Er lädt zum Entspannen ein.
Daneben befindet sich auch ein Spa.
Punkt um 16 Uhr fahre ich mit Moses zum Game Drive. Der Tsavo West Nationalpark liegt gleich neben dem Tsavo Ost Nationalpark. Er wurde im April 1948 als zweiter Nationalpark Kenias gegründet und ein Jahr darauf aus administrativen Gründen in den Tsavo West und den Tsavo Ost NP geteilt. Als Kenia 1963 unabhängig wurde, verbot man die Jagd und es kamen immer mehr Touristen um Tiere zu fotografieren. Mit einer Fläche von 9000 Km2 ist der Tsavo West NP etwa um 2000 Km2 kleiner als sein Nachbar. Hier eine Karte um euch mit der Gegend vertraut zu machen.
Giraffen bekommen wir einige vor die Linse. Zuerst Monsieur
dann diese Zwei die lieb miteinander kämpfen.
Nach einer Weile geht aber jeder wieder seinen Weg um zu mampfen.
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200823. März 2020 ·
Fortsetzung
Wir treffen natürlich auch Baboons. Dieser hat sich warscheinlich mit einem Genossen gestritten!
Dik Diks sieht man immer wieder.
Birders würden an den etlichen Gelb Halz Frankoline
sowie Gabelracken echt Freude haben.
Leider lassen sich keine Miezen blicken! 😵
Langsam fährt mich Moses zum Poacher's Lookout Point.
Von diesem alten Versteck der Wilderer geniesst man eine atemberaubende Aussicht auf die Weiten des Tsavo West NP.
10 Minuten später erscheint ein Game Drive Wagen vom Severin Safari Camp.
Der Driver bereitet alles für einen Sundowner vor.
Die Gäste kommen erst wenn wir den Ort verlassen. Gegen 18.15 erreichen wir wieder die Unterkunft. Ich verabrede mich mit Moses am nächsten Tag um 07.00. Vor meinem Zelt erwarten mich Giraffen.
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200826. März 2020 ·
Fortsetzung
Ich gucke mir die Girafen noch eine Weile an.
Sie lassen sich nicht stören.
Nach dem Duschen begebe ich mich zum Restaurant. Das Camp muss praktisch ausgebucht sein. Zum Nachtessen bekomme ich Bruscetta, Butternutsuppe, Beef à la Plancha
mit verschiedene Saucen.
Als Nachspeise wähle ich Mango Sorbet. Miam miam! 😄 Ich bezahle in Vollpension pro Nacht 171 US$.
06.01.2020
Ein Tischlein erwartet mich zum Frühstück.
Das Buffet lässt keine Wünsche offen. Es gibt Aufschnitt, Käse, Eier, Pancakes...usw Draussen zwitschern die Vögel.
Punkt um 7 Uhr sitze ich schon mit Moses im Wagen und es kann losgehen. Gestern habe ich dem Driver Antibiotikum gegeben. Neben dem grauenhaften Husten hatte er auch noch Fieber. Zum Glück redete da man noch nicht über den Covid 19 sonst hätte ich mir echt Sorgen gemacht..... 😣 Moses meint heute morgen es ginge ihm ein kleines bisschen besser. Er möchte mir auch unbedingt einen Leopard zeigen. Ich glaube echt nicht daran. Wir fahren Richtung Ndawe Escarpment. Am Anfang sehen wir praktisch kein Tier. Dieser Oryx muss sich verlaufen haben....
Die Piste führt uns auf eine vulkanische Anhöhe. Plötzlich schreit Moses, here you see? Ich glaube meinen Augen nicht. Von weitem erblicke ich tatsächlich diesen Leopard!
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200829. März 2020 ·
Fortsetzung
Ein Pfad wird uns zu den Quellen bringen. Ein bewaffneter Ranger muss uns leider begleiten. Fast unwirklich erscheint die grüne Oase mit ihren 2 kristallklaren Quellteichen inmitten der staubtrockenen Landschaft.
Gespeist werden die von üppiger Vegetation umgebenen Quellen durch unterirdische Flüsse, die Wasser aus der Chyulu Range und Schmelzwasser vom Kilimandjaro heranführen.
Bis zu 290'000 Liter sprudeln pro Minute aus den Mzima Springs. Ein Grossteil davon versorgt Mombasa per Pipeline mit Trinkwasser. In dem einen Teich erblicke ich einige Hippos.
Es gibt da auch ein verglaster Unterstand, der in den Teich gebaut wurde und für die Beobachtung der Fische sehr geeignet ist.
Auf dem Wanderweg sieht man auch viele Vervets.
Den Kleinen finde ich besonders knudellig.
30 Minuten später fahren wir ein wenig um die Gegend herum. Ab und zu lassen sich Impalas
ja, die Landschaft in TSAVO WEST ist wirklich "ein Geschenk Gottes" um es mit Deinen
Worten zu wiederholen.....sind dort jeweils im FINCH HATTONS Camp stationiert....
Ein Sehnsuchtsbericht aus ruhigeren Zeiten.....vielen Dank für Deine aktuellen Eindrücke
LG.......BMW
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200830. März 2020 ·
@BMW: schön dass du auch dabei bist! 🙂
Fortsetzung
Wir suchen vergeblich nach anderen interessanten Sichtungen. Ausser Gabelracken
Zebras
Oryx
und ein Dyk Dyk
bekomme ich nichts Gescheites vor die Linse. Gegen 18 Uhr beschliessen wir zurück zum Camp zu fahren. 2 Kilometer davor sehen wir von weitem einen Vierbeiner. Wir nähern uns und da bingo. Es handelt sich um einen Leopard!
Leider wird es sehr schwierig ihm zu folgen.
Wir verlieren ihn sehr schnell im Gebüsch.
An der Rezeption verabrede ich mich mit Moses für den nächsten Morgen um 8 Uhr. Da geht es schon weiter nach Amboseli. Das Abendessen erweist sich als sehr lecker. Es gibt Gemüsequiche, Fleisch Fondue mit verschiedenen Saucen
Gemüse und Kartoffeln. Als Nachspeise wähle ich Crepe Suzette.
07.01.2020
Das Frühstücksbuffet lässt auch heute keine Wünsche offen. Ich habe natürlich wieder Gesellschaft. Dieser Rotschnabeltoko hofft etwas auf meinem Tisch zu klauen!
Er ist nicht der Einzige!
Danach zahle ich meine Extras.
FAZIT SEVERIN SAFARI CAMP:
- tolle Unterkunft - schöne Lage - sehr gute Küche - gediegener Service - nettes Personal - tolle Zelte - Preis/leistung für Solo Reisende einfach klasse.
Punkt um 8 Uhr holt mich Moses ab. Heute scheint es ihm echt besser zu gehen. Er bestätigt mir es später im Wagen und bedankt sich für das Antibiotikum. Wir fahren Richtung Chyulu Gate. Die Landschaft wird immer faszinierender.
Liebe Annick, sehr gerne begleitete ich Dich auf Deiner Tour durch Kenya. Gerade habe ich alles gesonnt nachgelesen! Ich bewundere Deinen Mut, dass Du viele Deiner Reisen als alleine machst.
ANNICKThemenstarter8'058 Beiträge · seit 200831. März 2020 ·
Fortsetzung
4 Kilometer vor dem Chyulu Gate kann man eines der grössten Spektakel vom Tsavo West NP bewundern.
Es handelt sich um den atemberaubenden felsigen Shetani (Teufel) Lavastrom und sein Labyrinth aus Höhlen.
Der Legende nach starben viele Menschen nachdem sie vor etwa 200 Jahren von der Lava lebendig begraben worden waren. Die Einheimische behaupten sogar dass ihre Schreie in manchen Nächten immer noch zu hören sind. 🙄
Der Lavaweg gehört zu den wenigen Stellen im Park an denen man aus dem Fahrzeug austeigen darf.
Danach geht es weiter und wir erreichen das Chyulu Gate.
Moses verschwindet eine Weile im Office und es wird gepalabert.
15 Minuten später dürfen wir weiter fahren. Die Piste ist nicht immer in einem guten Zustand.
Manchmal muss Moses sogar ganz genau die Augen aufsperren!
Viele Autos treffen wir da nicht.
Es gibt aber immer mehr Landwirtschaft.
Nach einer Stunde erblicken wir auf unserer linken Seite den Kilimanjaro.
Und gleich danach sehen wir eine Schranke mitten auf der Piste.
Da erfahren wir auch dass wir normalerweise nur in Convoy von und nach Chyulu fahren dürfen. Moses erklärt dem Einen Ranger dass es am Chyulu Gate Niemand gab...... Einige Wagen warten schon auf einen Ranger.
Zum Glück lässt man uns dann weiter fahren....Der Kili zeigt sich jetzt von seiner besten Seite.
Bald erreichen wir die Hauptstrasse und biegen rechts Richtung Kimana.
40 Minuten später kommen wir an der Kibo Camp Einfahrt an. Sie ist aber gesperrt! Wir müssen also in den Amboseli Park um das Camp zu erreichen. Wir fahren bis zum Kimana Gate.
Da erklärt man uns die Piste zum Kibo Camp sei total zusammengebrochen...Die Rangers am Gate kennen Moses sehr gut. Ich brauche keinen Eintritt zu bezahlen um zur Unterkunft zu gelangen. Am Nachmittag brauche ich nur den Tagespermit zu bezahlen (24 Stunden).