3 Wochen auf Safari in Kenia

Reisebericht 53 Antworten · 15,4k Aufrufe · gestartet 30. Aug. 2017 von Bushtruckers
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201430. Aug. 2017 · #1
Liebe Safarifreunde

Eine 3-woechige Safari ist zu Ende. Eine lange Zeit, in der man eng beeinander ist. Doch das liebe Ehepaar, das schon zum 3. Mal mit uns unterwegs war, hat uns das Leben sehr einfach gemacht. Sie kommen sehr gut mit meinem Fahrer Joseph aus. Wie oft haben wir gelacht und Freude an den gefundenen Tieren und Vögeln gehabt. Nun also wieder zurück im Büro....

7.8. Frühmorgens holt mich Joseph im 680 Hotel, wo ich übernachtete ab und unsere Gäste stehen im Fairview auch schon bereit. Da kein Verkehr war, waren wir auch schnell im Nairobi Nationalpark. Nach dem bezahlen mit dem provisorischen System ging es schnurstracks zum Hippo Pool. Dort hatte ich mich mit Nickson Parmisa verabredet, der uns zu den jungen Löwen bringen soll. Ein Anruf und er sagt uns, wo er ist. Nicht weit entfernt finden wir ihn im Auto und die Löwen unterm Busch etwas entfernt. Nickson ist Maasai und lebt am Rande des Nairobi Nationalparkes. Er setzt sich sehr für den Schut von Wildtieren und vor allem Löwen ein. Das Licht ist leider noch gräulich und wir entscheiden, erstmal zum Athi Damm zu fahren, bevor wir wieder nach den Löwen schauen.



Am Damm wuseln die verschiedenen Vogelarten rum und Hippos grunzen im Wasser.





Diedericks- oder Goldkuckuck

Nachdem wir den Damm umrundet haben und schon etliche Vogelarten fotografiert hatten, beschliessen wir wieder nach den Löwen zu schauen. Sie sind nun aktiv, doch spielen die Kleinen total verdeckt von Büschen.





Das getöetete Gnu war der Mittelpunkt und daran wurde gezerrt und gerupft. Leider sind die Aufnahmen dem Licht entsprechend. Da ist es schon bedeutend einfacher Zebras zu fotografieren, die sich unbeweglich hinstellen.



Der Morgen ist dahingerast. Kunststück, wir schauen uns ja auch alles an und halten immer wieder auf dem Weg zum Hippopool, wo wir erst auf den Spaziergang entlang des Flusses gehen. Die Agapornisse rufen in den Bäumen und da, ein Ruf, den ich kenne.. doch wo ist der Name dazu? Fällt mir erst später wieder ein.



Ein recht stattliches Krokodil liegt am gegenüberliegenden Ufer. Schildkröten und Nilpferde finden wir keine. Letztere sind wegen tiefem Wasserstand umgezogen. Die Dürre ist nach wie vor extrem.



Grün- oder Mangrovenreiher beim Fischen von Kleintieren

Wieder zurück beim Picknickplatz geniessen wir unser Essen. Bald gesellt sich eine Weisskehlmeerkatze dazu. Diese sind viel weniger diebisch als die Grünen Meerkatzen. Sie versucht die Plastikabfallbehälter zu öffnen, kann aber nicht bis zum Abfall runter reichen. Also affensicher, wenigstens mehr oder weniger, denn Paviane haben schon Deckel zerbrochen. Die Nahaufnahme von der Wunde erspare ich Euch. Sie geht bis auf den Knochen rein und der Ranger meinte, es könnte von einem Pavianbiss stammen. Wer weiss.





Ich liebe deren bernsteinfarbenen Augen. Nochmals fahren wir bei den Löwen vorbei, doch diese sind nur mit Fernglas auszumachen. Wiederum zum Damm und nun zeigt sich auch der junge Klaffschnabel im besseren Licht.



Wir schlagen die Richtung Ausgang ein, aber dies sehr gemütlich und mit vielen Stopps. Ein Fahrer gibt uns einen Tip, wo Breitmaul-Nashörner gesichtet wurden. Es brauchte Geduld, denn eine Zeitlang sah man nur Rücken. Doch dann beschloss Mama die Strasse zu überqueren.



Da das Licht nun besser ist, darf das Foto von den immer höher werdenden Bauten in Nairobi nicht fehlen.



Wer kann einer Gabelracke in gutem Licht wiederstehen?



Trotz der Dürre geht es den meisten Tieren noch gut und sie denken auch an Nachwuchs.



Schon sind wir beim Damm in der Nähe des Ausganges, doch es wimmelt von Vögeln, also genau hinschauen. Und wir finden eine männliche Goldschnepfe, kein alzu häufiger Anblick.



Zum Ausgang raus und dank dem nicht zu starken Verkehr sind wir auch bald im Hotel Fairview, wo es eine leckere Pizza zum Abendessen gibt.
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1'366 Beiträge · seit 201130. Aug. 2017 · #2
Oh, ich fahre gerne mal wieder mit nach Kenia 🙂
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
8'054 Beiträge · seit 200831. Aug. 2017 · #4
Coucou Elvira,

Ich begleite euch auch. 😁

Ist schon eine Weile her, meine letzte Reise in Kenia.... 😎

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201431. Aug. 2017 · #5
Ihr seid alle herzlich willkommen an Bord.

Picco - ich war genau so lange nicht im NNP wie Du 😄

Liebe Gruesse
Elvira
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201431. Aug. 2017 · #6
7.8. Kurz vor 7 Uhr werde ich im 680 Hotel abgeholt. Die Gäste sitzen schon im Auto. Nun auf dem verkehrslosen Thika Highway nach Thika und weiter nach 14-Falls. Es ist heute Wahltag. Als wir beim Torankamen, war es geschlossen und niemand da. Ach siehe da, 2 Typen kommen in Zivilkleidung an und öffnen das Tor für uns. Gut, wir also rein und schauen uns um. Vögel hat es viele aber es ist total diesig und grau. Die Goldweber sind fleissig am Nester bauen, Abfall liegt überall rum und der eine Typ schwafelt uns mit nichtssagenden oder falschen Informationen voll. Wie z.B. es hätte hier Alligatoren und er bestand auch noch darauf, bis ich sauer wurde. Er ging dann meinen Fahrer fragen. Wir genossen die Stimmung dennoch, denn die Vögel waren viele und auch sehr aktiv.



Als wir weiter fahren wollten, meinten sie, dass wir ihnen den Eintritt bezahlen müssen und sie schliessen auch gleich das Tor. Gut, wir rechnen und ich gebe ihnen das Geld. Die Kundin macht ein Bild davon - zum Glück, wie sich später herausstellte. Ich sagte ihnen, dass ich am Nachmittag vorbeikommen werde, wenn die Offiziellen vom Wählen zurück seien. Wir fahren nun zum Oldonyo Sabuk. Hier hat es Offizielle zum Bezahlen. Wir sehen uns erst bei der Campsite um und da bewegt sich was....



Ein Rotkehltropfenastrild / Peter’s Twinspot - noch nie gesehen, bisher erst im Buch bewundert. Ist auch kein häufiger Vogel.

Langsam fahren wir auf den 2.145 m hohen Vulkan hoch. Es bleibt diesig und wird erst oben auf der Spitze etwas klarer. Nach etwas durch die Büsche streichen nehmen wir den Picknicklunch zu uns. Uhhps, da hüpft was kleines - sanft wird er zum Fotografieren gefangen.



Senegal Fleckenfrosch - um die 3.5 cm lang und ausgewachsen



Gemütlich geht es wieder die gleiche Strasse runter, natürlich mit Stopps an den Aussichtspunkten.



In der Gegend wird sehr viel Ananas angebaut. Die grössten Felder gehören Delmonte, wie auch die Dämme zum Bewässern. Noch relativ jung sind die Mangoplantagen. Die lokale Bevölkerung pflanzt was sie gerne mögen und halten ein paar Kühe.



Man kann zu Fuss auf den Berg und die Geschwindigkeitslimite ist auch gleich angegeben... Als wir an einem Punkt ausstiegen, kam einer in Renngeschwindigkeit. Es ist wohl seine Trainingsstrecke; nichts für mich, fahren ist gemütlicher.

Da nun die Sonne scheint und ich ja meine Quittungen haben möchte, fahren wir wieder nach 14-Falls. Dies sieht nun in der Sonne besser aus, der Geruch bleibt jedoch.



Die Offiziellen in gelber Uniform sind nun da. Sie schauten überrascht, als ich sie nach den Quittungen fand. Joseph erklärt ihnen alles in Kikuyu. Ein alter Mann bettelt hier und sagt Joseph, dass er den Typen kenne. Seine Familie wohne gleich um die Ecke. Da gehen nun ein Offizieller und mein männlicher Kunde hin. Da erinnert sich die Fotografin, was für ein Bild sie am Morgen schoss. Also gehen auch wir zur Familie, die erst beim Sehen des Fotos glaubte, dass einer ihrer Familienmitglieder ein Krimineller ist. Als die Mutter ihn anrief, sagte er, er sei weit weg... Die Familie lebt in aus Erde gebauten kleinen Häusern und jede der jungen Frau ist schwanger oder hält ein Baby auf dem Arm. Wir beraten nun und beschliessen, dass wir zur Polizei gehen. Die Polizistin ist am Anfang nicht grade erpicht ein Protokoll aufzunehmen. Da ich ja nun unterwegs bin und ja auch nicht zu Schaden gekommen bin, wird der Kläger das County Council sein. Und somit kann sie nicht mehr weichen, denn dies eine nicht allzu kleine Straftat. Wir lassen es nun in deren Händen und fahren zu mir nach hause, wo wir auch übernachten werden.
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201431. Aug. 2017 · #7
9.8. Ein gemütliches Frühstück und mich von meinen Tieren für die nächsten 3 Wochen verabschieden. Danach Fahrt Richtung Norden. Die Strasse windet sich rauf und runter. Als wir Muranga County erreichen, wird es neblig und es regnet leicht. Wir beschliessen deshalb nicht ins Wajee Schutzgebiet zu fahren, um den Hindedrossling zu suchen. Man hätte ihn wohl so auch kaum zu Gesicht bekommen. Also weiter, durch Nyeri und links weg nach Mweiga zum Aberdare Safariclub. Hier bestellen wir uns erstmal Kaffee und heisse Schockolade. Das Wetter ist kalt und feucht. Da ich ja nie Sitzleder habe, tigere ich rum. Die Lodge ist echt gemütlich und im Kolonialstil gebaut und eingerichtet.









So trist hat es am Anfang im Garten ausgesehen. Doch es hörte auf zu Nässen und wir konnten vor dem Mittagessen Vögel suchen. Das Gebiet hat einige mir unbekannte Arten, von denen ich einen als Belegbild fotografieren konnte.



Der Pfau sieht zwar wunderschön aus, gehört aber natürlich nicht zu den einheimischen Vogelarten. Die Weibchen machen es sich bequem, während er rummiaut.





Die Rotfussatlaswitwe und der Dunkelschnäpper halten wenigstens schön hin



Das Mittagessen schmeckt sehr gut. Etwas gestört wird es durch das Essverhalten gewisser Leute.

Wir hatten uns mit Paul, dem Eulenmann verabredet, denn die Mackinderunterart des Kapuhu möchten wir gerne nochmals sehen. Er unternimmt sehr viel Anstrengung, die seltene und bedrohte Art zu schützen. Nicht leicht mit Aberglauben, dass Eulen ein schlechtes Omen sein und dem Vergiften von Nagetieren. Doch derzeit ist der Bestand stabil. Sie brüten und ruhen in diesen schroffen Felsen. Rundrum wird angebaut, doch haben sie selber Restriktionen ausgearbeitet, wenn es um Baumbestände oder zu nah an Flussufer bebauen geht. Paul verlangt einen Betrag, um seine Kosten zu decken, da er die Brutpaare regelmässig besucht und die liegen nicht nahe beeinander.





Das Schluchtenrötel ist zwar ein häufiger Vogel, doch dass es still sitzt, ist nicht selbstverständlich.

Auf zum The Ark Tor des Aberdare Nationalparkes. Es dauert eine Weile, bis die Ranger mir neue Zettel geschrieben haben. Es nieselt, ist grau und kalt. Tüpfelhyänen begegnen uns auf dem Weg zur Lodge doch sieht sie auch die Kamera nur durch einen Schleier. Wir checken ein und beziehen unsere Zimmer. Sie sind zwar nicht gross, wie in den Reiseführern steht, doch man kann sich gut drin arrangieren. Das Essen ist toll! Auch wenn am Buffet ziemliches Gerangel herrscht. Eine Wärmflasche wartet im Bett auf mich.
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Gast01. Sept. 2017 · #9
Hallo zusammen,

ich setz mich auch mal dazu. Wir waren ja in derselben Zeit in Kenia unterwegs und nur 2 Tage nach euch im Nairobi Nationalpark... die süßen kleinen Löwenbabies haben wir dort leider nicht entdecken können, nur 2 Löwen die im Begriff waren ebensolche zu machen 😛
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201401. Sept. 2017 · #10
Hallo Bebbl

das war der Grund, warum ich mich mit Nickson verabredete. Ich wollte die schon so lange besuchen, doch meine Zeit reicht nie aus.

Steig nur mit ein...

Liebe Gruesse
Elvira
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201401. Sept. 2017 · #11
10.8. Die Nacht verlief ruhig und ich frohr nicht mal. Das Frühstück schmeckte lecker, wie auch der Kaffee. Draussen ist es nieslig, grau... doch wir beschliessen trotzdem zu fahren. Vogelbilder sind wie durch einen Schleier. Als wir schon aufgeben und nach hause fahren wollten, lag der hier am Wegesrand (durch die Autoscheibe aufgenommen).





Langsam zur Lodge zurück und nach Vögeln schauen. Es gibt hier die Bergarten und auf die bin ich natürlich gespannt.



Flötenwürger mit Raupenbeute





Oder z.B. den Mountain Bülbül, eine neue Art für mich




Oder der Bambusrohrsänger, ebenfalls ein Neuling für mich





Zwar kein Vogel, doch die Baumhörnchen sind doch zu süss, um überschaut zu werden

Zum Mittagessen hat es kaum Leute hier und somit ist es ruhig. Wir bekommen Tellerservice und es schmeckt. Am Nachmittag klart es etwas auf und wir können los. Die steilen Wege, die am Morgen noch zu rutschig waren, sind nun etwas abgetrocknet.


Dank dem kürzlich gestarteten Regen ist nun alles grün und blüht. Auch die Löwenkralle (Crotolaria sp.) hat Blüten und lockt u.a. die Bronzenektarvögel an.






Der Damara- oder Dorntchagra ist immer noch aufgeplustert, obwohl es etwas wärmer geworden ist





Buschböcke haben die Angewohnheit immer gleich in die Büsche zu verschwinden. Man beachte die Fliegen...





Der Büffelbulle hat sich selbst einen Ohrschmuck gebastelt. Aberdare ist Büffelland.

Es geht langsam der Lodge entgegen, das Licht ist schon sehr schwach geworden und da stehen plötzlich die erwünschten Riesenwaldschweine vor uns.

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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201401. Sept. 2017 · #12
Da Rauchen nur auf einer der Terrassen erlaubt ist, zieht es mich gelegentlich dorthin. Hat auch Vorteile, denn so kann ich beobachten wie verschiedene Vögel die Insekten jagen, die vom Flutlicht angezogen werden. Ich staune nicht schlecht! Nilgänse, Gelbschnabelenten, Graureiher, Wassertriel und die schwer zu findenden Schwarzenten. Auch Ginsterkatzen wuseln rum und bekommen zusätzlich Futter von der Lodge. Leider fehlt das Licht für auch nur einigermassen anständige Aufnahmen. Am Morgen sind dann andere Arten am Schmausen, wie der Brillenschnäpper.



Wir fahren los, Picknicklunch ist im Auto, denn wir wollen hoch bis zum Hochmoor. Da es letzte Nacht heftig geregnet hat, ist die Luft klar und es kommt auch etwas die Sonne raus. Und was steht da wieder auf dem Weg? Riesenwaldschweine, allerdings im Gegenlicht.



Wir verlassen den Bergwald und kommen durch die Bambuszone. Ein Elefant weit unten tut sich gütlich am Bambus. In den letzten Jahren hat der Bambus gelitten. Er hat sich noch nicht von vergangenen Dürrejahren erholt. Doch wir hoffen, dass bald genug Regen fallen wir, dass er sich ganz erholen kann.



Stop - Kronenadler - doch total im Schatten. Doch kaum sind wir ein Stück gefahren, präsentiert sich einer toll.



Nun gelange wir in die Rosenholz/Steineibenzone und halten, wo man bei klarem Wetter Mt. Kenia sehen kann. Doch na ja, es sollte nicht sein. Ein Nektarvogel, ein toller Schmetterling und ein Von Höhnel Chamäleon - der Halt hat sich gelohnt auch ohne Mt. Kenia...





Blühender Rosenholzbaum (Hagenia)

Die Aberdare bestechen nicht durch eine immense Tierdichte, doch durch eine einmalige Landschaft, Pflanzen und Vögel. Doch man sieht auch Säugetiere, aber halt nicht auf Schritt und Tritt.



Fackellielie / Kniphofia thomsonii und unten Gladiolus watsonoides



Wir sind nun im Hochmoor und es regnet..... also zur Fishing Lodge, wo wir uns zum Picknickessen unterstellen können. Schade, es ist alles Grau in Grau. Wir bleiben nur kurz und starten schon bald die Fahrt wieder runter. Kurzer Halt beim Chania Fluss, trotz Nass von oben. Doch wir sind ja nicht aus Zucker.









So sieht es öfter aus, die Tiere, wie Schwarzstirnducker können sich gut verstecken und tun es auch.

Wir hören sie, wir sehen sie fliegen und sie setzen sich auf einen Baum etwas entfernt. Kongopapageien, die sich von den roten Früchten der Steineiben ernähren. Leider das Licht...



Die hohe Luftfeuchtigkeit lässt Moose und Farne wachsen. Stellenweise sieht es wie im Märchenland aus. Junger Augurbussard.



Die Berge haben ihre eigenen Frankolinarten. Das Schuppenfrankolin und das toll gezeichnete Bambusfrankolin, das in höhern Lagen lebt.



Wir sind wieder zuhause im The Ark







Oft rennen Tüpfelhyänen weg, doch dieser scheint unsere Nähe nichts auszumachen. Jedenfalls nicht für eine kurze Zeit...



Er ist gross und grau und dennoch geht er lautlos und ganz vorsichtig an der tiefer gelegenen Plattform vorbei. Menschenstimmen sind ihm nicht geheuer. Der Elefantenbulle leckt sein Salz und zieht nach einer Weile geräuschlos von dannen.



Die letzte der 3 Nächte im The Ark. Uns hat es sehr gut gefallen. Morgen geht es weiter.
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200 Beiträge · seit 201101. Sept. 2017 · #13
WOW Elvira,

was ein toller Bericht und kaum angefangen und schon so viele tolle Sichtungen. Es lohnt sich wirklich nach den Vögeln
Ausschau zu halten, die Kongopapageien, spitze !!!! Und das Chamäleon, da wäre ich vor Glück ausgerastet !
Das Bild der Wildschweine ist genial !
Freue mich auf Deine folgenden Erlebnisse. Grüße Axel
Reisebericht Uganda http://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/209556-reisbericht-uganda-und-taeglich-gruesst-ein-gewitter.html
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201402. Sept. 2017 · #14
Danke Axel und willkommen an Bord.

Freut mich, dass Dir die vielen Voegel gefallen.

Viel Spass beim Mitreisen und liebe Gruesse
Elvira
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201402. Sept. 2017 · #15
12.8. Wir verlassen The Ark und fahren aus dem Gate raus. Eine kurze Strecke auf Naturstrasse, dann bringt uns die gute Teerstrasse zum Aequator, wo wir natürlich anhalten. Die ganze Strecke zeigt, dass hier viel Regen gefallen ist, denn überall liegt Wasser und es hat kleine Seen, wo normalerweise keine sind. Es ist herrlich grün.



Wir suchen den Olobossat See oder besser gesagt, erst mal den Eingang. Wir bekommen Angaben per Telefon und irgendwann finden wir ein Schild. Vorbei an der richtigen Abzweigung und wieder fragen. Dann ein Weg, wo Joseph nicht glücklich ist. Die Moorerde ist total aufgeweicht vom Regen und das Auto schlingert. Er schafft es aber und wir finden das Samawati Gästehaus, wo wir von Sheba herzlich empfangen werden. Sie fragt uns auch gleich, was wir zu Mittag essen möchten, damit sie zubereiten kann. Der Olobossat soll das wichtigste Vogelgebiet in Zentralkenia sein und das wollen wir nun auskundschaften.



Im Garten laufen Rinder, Pferde, Schafe und Gänse rum. Klar will ich den Pferden Hallo sagen. Doch die Stute hat klar was dagegen und zeigt mir sehr deutlich, dass ich mich besser aus dem Staub mache. Tue ich auch. Was liegt da Entwässerungsgraben? Ein Rind halb auf dem Rücken und den Kopf kann sie kaum mehr über Wasser halten. Schnell die Besitzerin rufen, die gleich Hilfe herbeiruft. Ein Mann hält ihr dann den Kopf, bis 2 weitere Männer ankommen. Zu Dritt ziehen sie sie mit Ach und Krach raus, drehen sie auf die andere Seite, so dass sie nicht gleich wieder in den Graben rutscht. Sie ist zu schwach, um aufzustehen. Sie sei auch immer wieder krank. Am Nachmittag sehen wir sie wieder auf den Beinen. Nun Vögel suchen und an der Liste arbeiten. Leider ist es nach wie vor diesig und die Sonne zeigt sich nur für Momente





Die lustigen und gemütlichen Bungalows

Das Mittagessen ist erst gegen 14.30 fertig. Leckeren Fisch und selbstgezogenes Huhn. Der Himmel zieht zu und wir beschliessen, dank dem drohenden Regen nicht auf Bootstour zu fahren. Also strolchen wir dem See entlang.





Der See ist am Schrinken. Dazu tragen Ueberweidung durch Maasai Kühe, Landwirtschaft und Abholzung bei. Wohl wird es hier viel mehr Arten haben, wenn die Zugvögel kommen. Jetzt konnten wir nicht viel von dem Vogelreichtum entdecken. Die heisse Dusche vor dem Abendessen kommt gelegen. Es ist empfindlich kühl und windig. Wir essen wieder im Kundenbungalow, alle zusammen. Die Spaghettis schmecken und sie gibt sich enorme Mühe, dass es uns gut geht.



Um ins Schlafzimmer zu gelangen, muss man eine steile Wendeltreppe erklimmen. Die Mattratzen liegen am Boden. Schlafen kann man herrlich.

13.8. Das Frühstück kommt pünktlich und schon vor 8 sind wir Startbereit. Nun geht es einen besseren Weg zurück zur Hauptstrasse. Da uns der Kaffee auch wieder verlassen muss, halten wir an einem Aussichtspunkt, wo man schon in den grossen Grabenbruch sieht.



Kurz vor Nakuru sehen wir Spuren von verbrannten Reifen auf der Strasse. Da waren wohl welche mit dem Wahlergebnis nicht einverstanden. Doch alles ist ruhig. In der Stadt gehen wir zum Tusky Supermarkt in der Befürchtung dass die Gestelle im Nakumatt keine Auswahl mehr haben. Die grosse Supermarkt Kette Nakumatt leidet arg und das Schicksal ist noch nicht klar. Durch die Stadt und Richtung Norden. Klar muss der Aequator wieder besucht werden.



Auch hier hat es heftig geregnet. Das Gebiet war vorher total ausgetrocknet und es gab kein Gras und gar nichts mehr.



Da die Hänge hier steil, sandig und steinig sind, schwemmt der Regen viel Material weg und teilweise auch auf die Strasse. Erosion ist gut sichtbar.



Bald kommen wir im Tumbili Cliff Camp am Baringo See an. Wir staunen nicht schlecht über die Bungalows! Traumhaft. Das Essen kommt auch schon gleich und schmeckt super. Der Kellner kümmert sich rührend um uns. Er hatte früher in dem nun unter Wasser liegenden Lake Baringo Club gearbeitet, der in den 70-80iger Jahren ein Geheimtip war.



Der Blick von meinem Bungalow aus - das Wasser läuft aus, doch meine Programme haben keinen Fotodrehpfeil

Der Baringo Teil ist sehr vogellastig..., denn deshalb sind wir ja hierhergekommen.



Doch es gibt auch wunderschöne Schmetterlinge, wie den African Emigrant (Catopsilia florella) Familie Pieridae, Weisslinge



Wie herrlich warm es hier ist, sieht man an den hochgehobenen Zehen der männlichen Siedleragame
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201402. Sept. 2017 · #16
13.8. Die Vogelsuche geht los!



Rotschnabeltocko mit Tausendfüsser als Snack



Damarabaumhopf mit irgendeiner Larve

Wir warten auf Joe, mit dem ich mich auf 15.00 Uhr verabredet hatte. 3 Minuten nach 3 kommt er an. Schön, wenn Leute pünktlich sind und auf ihn ist wirklich Verlass. Wir machen den Plan für morgen und ich wandere mit ihm durch das Grundsück. Er kennt hier jeden Vogel und somit lerne ich gleich einige neue Arten kennen.



Wo Wasser ist, sind Sonnenauf- und Untergänge noch toller

14.8. Um 7 Uhr morgens sind wir bereits auf dem Boot und dies nach einem leckeren Frühstück.



Es hat so viele Schlangenhalsvögel, dass man gar nicht weiss, welchen man fotografieren soll.



Der Jackson’s Weber ist relativ weit verbreitet aber immer wieder ein Juwel



Der Goldmantelweber / Northern Masked Weaver hat nur ein kleines Verbreitungsgebiet und eins davon ist am Baringosee





Der Goliathreiher ist mit bis zu 1.40 m der grösste Reiher

Erstaunlicherweise finden wir hier und später am Bogoria See bereits viele Rauchschwalben.



Dotterweber / Vitelline Masked Weber brüten in Kolonien und es geht sehr geschäftig zu und her



Man sieht, dass der See einiges an Land zurückgenommen hat. Kurz nachdem man befürchtete, dass die Seen im Grossen Grabenbruch alle austrocknen würden, wendete sich das Blatt und sie füllten sich auf. Viele Bäume, die am vorigen Ufer wuchsen, starben ab. Der See ist nur etwa 17 m tief und wird dank Sedimentablagerungen immer flacher.



Nilgänse sind zwar nicht selten, aber dennoch schön anzusehen. Wir fütterten die Schreiseeadler, aber meine Bilder werden nie scharf...



Tumbili Cliff Camp vom See her

Trotz Wärme weiter strolchen und suchen. Das Gebiet hat mich total in seinen Bann gezogen.
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557 Beiträge · seit 200902. Sept. 2017 · #17
Hallo und guten Tag Elvira,

ich freue mich, von dir zu hören und zu sehen.

Deine Reiseinformationen wecken immer Erinnerungen an Kenia und ich bin erstaunt über deine umfangreiche Artenkenntnis und die große Liebe zur intakten Natur. Bei passender Gelegenheit möchte ich auch gern mal wieder nach Kenia reisen und hoffe, dass es recht bald dazu kommt.

Alles Gute wünscht dir Udo.
Reisebericht: Nördliches Tansania u. Sansibar 2010 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/153776-reisebericht-noerdltansania-usansibar-febr-2010.html
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201403. Sept. 2017 · #18
Hallo Udo

Danke und Du bist immer herzlich willkommen.

Liebe Gruesse aus dem heute regnerischen Kenia - doch wir so froh ueber das Nass von oben
Elvira
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201403. Sept. 2017 · #19
14.8. Dieser Rotdeckenkäfer (Familie Lycidae) wollte in mein Zelt. Nix da...









Nach dem Regen blüht viel und die Insekten vermehren sich - Bläuling und Weissling... auch das Gras für die unzähligen Ziegen wächst nach





Weissbrauen-Buschrötel verstecken sich zwar im Busch, kommen aber raus, um Insekten zu jagen und zu singen





Die Dominikanerwitwen Männchen sehen im Nichtbrutkleid aus wie Spatzen mit rotem Schnabel. In der Paarungszeit sammeln sich mehrere Weibchen um sie, welche die Männchen mit den längsten Schwänzen bevorzugen. Die Männchen jagen andere Männchen heftig weg.
Nach einem leckeren, nur für uns zubereiteten Mittagessen fuhren wir zum Robert’s Camp. Joe Aengwo, unser lokaler Führer, sucht nach den Eulen und findet als erstes den Milchuhu. Er sitzt leider verdeckt und man kann ihn nur mit Gegenlicht aufnehmen. Immer vorsicht, wohin man tritt, die Zweige am Boden haben starke Dornen.





Afrikanische Zwergohreule. Obwohl weit in Afrika verbreitet, findet man die gut getarnte, nur ca. 20 cm hohe, weniger als 100 g schwere Eule kaum. Sie sass auf dem Zeltplatz, wo wir sie im März auf meiner Turkana Reise gesucht, aber nicht gefunden hatten.

Wir spazieren auf dem Gelände des Robert’s Camp rum. Schliesslich hat es hier interessante Stare, die sich aber nicht blicken lassen wollen.



Nur der überall erscheinende Dreifarbenglanzstar zeigt sich, doch wenigstens mit Beute. Nun geht es zum nächsten Highligh, obwohl leichter Regen einsetzt. Zum Glück hört es auch bald wieder auf, doch das Licht bleibt nicht optimal.



Der Bindenrennvogel verhält sich überhaupt nicht wie ein Rennvogel, sondern mehr wie ein Triel. Er ist nachtaktiv und tagsüber macht er nur kleine Schritte. Dennoch war es im leichten Regen nicht leicht in gut zu bekommen, zumal er sich auch noch ständig hinter kleine Büsche verdrücken wollte. Aufscheuchen wollten wir ihn nicht.

Nun zur Kurzschleppen-Nachtschwalbe. Diese ebenfalls nachtaktiven Vögeln ruhen gut getarnt tagsüber zwischen Steinen.



Der letzte heutige Höhepunkt ist die Nordbüscheleule. Auch sie gut getarnt und ehrlich gesagt, ohne unsere Führer, die diese verdeckt lebenden Vögel für uns gesucht haben, hätten wir keine Chance gehabt, sie aufzuspüren. Die Guides dort haben eine Ahnung, wo sich wer aufhalten kann, müssen aber täglich den genauen Aufenthaltsort in Teamarbeit suchen. Toll gemacht! Joe und Co.



Wir sitzen gemütlich beim köstlichen Abendbrot, als ich was reinfliegen sehe. Dank Picco habe ich ja nun eine sehr gute Stirnlampe! Und somit kann der Perlkautz im Lichtstrahl gut erkannt werden. Also nochmals ein Eulenverwandter.

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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201403. Sept. 2017 · #20
15.8. Es geht kein Weg ums früh Aufstehen. Also Frühstück um 6 Uhr und los kurz vor 7. Das ist das Leben, wenn man Vögel und Tiere aktiv beobachten will. Wir fahren ein kurzes Stück, um beim Kliff nach Kaffernadler zu suchen.





Die Schatten sind noch lang und trotzdem ist es herrlich warm. Ich geniesse das nach der Kälte in den Aberdare Berge. Ich bin ein Gfrörli.

Joe pfeift nach dem Kaffernadler, doch keine Antwort. Also spazieren wir durch die Büsche und schauen, was wir finden. Was nach einem normalen Spatz aussieht, ist ein Kehlflecksperling.



Ganz weit oben auf einem Baum auf dem Kliff sitzt ein Lannerfalke. So sehr ich mir auch Mühe gebe, es ist einfach zuuuu weit.



Das einzige was still sitzt und nicht zu weit weg ist, ist der Afrikanische Monarchfalter.



Eines der Nester der Kaffernadler, das sie über Jahre hinweg benutzten.

Wir versuchen es noch an einer anderen Stelle, den Adler zu finden. Dafür finden wir Zwergfalken und andere interessante Vögel. Doch meine Kamera ist noch nicht wach. Da es nun schon merklich warm ist, fahren wir zurück ins Camp. Und da haben wir auch schon Glück, als ein Jakobinerkuckuck schön oberhalb des Autos sitzt. Diese parasitieren Bülbüls und andere kleine Vögel.





Madagaskarbienenfresser kommen regelmässig von Madagaskar nach Kenia, doch brüten tun sie hier nicht. Um nicht mit den Weisskehlspinten zu konkurrenzieren, sind sie hier mehr am Wasser die die Weisskehl näher am Kliff.



Er ruft Brubru (gehört zu den Buschwürgern) und heisst auch so. Unaufhaltsam jagd er durch die Büsche und sucht Insekten. Die Akazie auf der er sitzt heisst Wart-ein-bisschen und die Dornen sagen einem warum.



Nach dem Mittagessen ruft mich das Ehepaar ganz aufgeregt. Vorsichtig schleiche ich mich an. Und da sitzt der Perlkauz nur wenige Meter vor deren Zelt. Vor Mittag wurde er von Vögeln aus dem Baum vor dem Essraum verjagt. Nun wird er wieder gemobbt.



Und dafür ist der Baringosee berühmt - Jackson’s Tocko. Er kommt nur ganz im Nordwesten von Kenia (Turkana) und im Nordosten von Uganda vor.



Die Vögel sind es gewohnt hier ihr Essen zu bekommen. Meist ist es gekochter Reis und Früchte, die ihnen ja nicht schaden. Auf unser Bitten wird das Futter in der Sonne angerichtet. Der Kellner war echt goldig, wie er sich um uns und unsere Wünsche gekümmert hat.





Man hört ihn, man hört ihn doch sieht man ihn nicht. Entdeckt man ihn, sitzt er im Schatten und fliegt auch gleich weiter. Doch dieser sass einen Moment dank der Beute im Schnabel. Einsiedlerkuckuck.



Wenn man Vögel sucht, entdeckt man auch anderes. Die Pflanze heisst Cralluma und ist ein Hundsgiftgewächs. Die Blüte stinkt und zieht Fliegen an, die sie auch bestäuben.



Es gibt Vögel, da braucht man Drahtseile als Nerven und dazu gehört auch die Braunbauchsylviette. Ständig rumwuseln und verdeckt von Zweigen und Blättern.

Das letze Mal in dem traumhaft schönen Zelthaus schlafen. Morgen geht es weiter.
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