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THEMA: Versicherung eines Mietwagens in Malawi
30 Mär 2010 09:22 #135142
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  • beate am 30 Mär 2010 09:22
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Hallo Guten Morgen,

ich muss hier nochmal einen neuen thread aufmachen, damit es nicht zu unübersichtlich wird.

So ganz komme ich mit den Versicherungen in Malawi nicht klar. Ich dachte immer "Third Party" Versicherung ist unsere Haftpflichtversicherung, kommt also für die Schäden auf, wenn ich einen Unfall baue.
Jetzt schreibt amir der von mir ausgewählte Vermieter, diese 3.Party-Vers. wäre, wenn ein anderer den Unfall verursacht und unser MIetwagen beschädigt wird (zumindest verstehe ich sein Englisch so).
Könnt Ihr mir sagen, was stimmt?

Das zweite ist die Versicherung für Sambia. Überall habe ich bisher gelesen, man sollte diese Versicherung bereits vorher, gleich beim Autovermieter abschliessen. Jetzt schreibt mir der Vermieter, ich könnte diese erst an der Grenze abschliessen.

Irgendwie blicke ich nicht mehr durch, bitte helft mir hier weiter.

Gruss Beate
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30 Mär 2010 09:45 #135145
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  • travelNAMIBIA am 30 Mär 2010 09:45
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Hallo Beate,

als Third-Party-Insurance ist - überall im südlichen Afrika - die Versicherung die Schäden an anderen Fahrzeugen/Menschen bezahlt, wenn Du einen Unfall verschuldet hast. Es entspricht also grob der Haftpflichtversicherung. In vielen Ländern ist diese über den Benzinpreis (so z.B. in Namibia, Südafrika) abgegolten.

Vielleicht hilft Dir dieser Link, auch wenn es um Namibia und nicht Malawi geht, weiter: www.bwana.de/auto-versicherungen.html

Sonnige Grüße
Christian
Vom 15. Dezember 2021 bis 9. Januar 2022 nur sporadisch im Forum unterwegs

Aktuelle Einreiseregelungen für Namibia bis 15. Dezember 2021: (1) PCR-Test nicht älter als 7 Tage vom Abstrich bis Einreise für alle Reisenden, (2) Ausfüllen des medizinischen Einreiseformulars ("Surveillance Form") (3) Nachweis einer Versicherung zur Behandlung einer COVID19-Erkrankung, (4) Ausfüllen des normalen Einreiseformulars; NICHT NÖTIG: Reiseplan mit vorgebuchten Unterkünften, zweites medizinisches Einreiseformular.
Am 15. November wurde Trusted Travel eingeführt (ab 16.01.2022 verpflichtend bei Einreise und bei Ausreise, sofern ein Test nötig ist)! Mehr Informationen: www.namibia-forum.ch...elSystem28102021.pdf bzw. www.namibia-forum.ch...eingefu%CC%88hrt.pdf
Letzte Änderung: 30 Mär 2010 09:48 von travelNAMIBIA.
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30 Mär 2010 09:59 #135148
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Hallo Beate,

meiner Einschätzung nach dürfte es ehr schwierig werden, wenn Du als Deutscher von Europa aus im Falle eines Falles versuchen mußt, Deine Ansprüch bei dieser Versicherung geltend zu machen.

Um uns gegen solche Schäden abzusichern, bezahlen wir unsere Mietwagen grundsätzlich mit unserer Kreditkarte. In diesem Vertrag ist eine Vollkasko-Versicherung für Mietwagen inklusice der Third-Party-Insurance eingeschlossen - und Voraussetzung ist nur, daß die Kosten des Mietwagens über diese Karte laufen.

Mittlerweile bieten viele Kreditkartenfirmen solchen Versicherungspacket mit an. Vielleicht ist das auch für Dich interessant ???!!?

Allerdings: Das dürfte nur helfen, um Dich vor Umständen zu schützten, die dann doch nicht von der gesetzlichen versicherung abgedeckt sind - oder sich einfach von dir nicht durchsetzten lassen. Die Third-Party-Insurance wirst Du trotzdem bezahlen müssen, da dies in der Regel gesetzlich vorgeschrieben ist und eine andere versicherung einfach nicht anerkannt wird. Daher auch meine Zweifel, ob es sich hier wirklich um eine Absicherung für Dich handelt. Ich halte das eher für eine zusätzliche Einnahmequelle - und es klingt einfach besser als "Schlagbaum-Benutzungsgebühr"
Letzte Änderung: 30 Mär 2010 10:02 von giraffenmog.
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30 Mär 2010 10:44 #135154
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Hallo,

ich wusste doch, Ihr seid Spitze :cheer:
Danke für die Antworten.

Das Auto wird auf jeden Fall mit der KK bezahlt, in der auch die Versicherung drin ist (kostet nochmal 6 % Aufschlag!!)

Das heisst jetzt für mich, wir brauchen uns wg. der Vers. keine Gedanken zu machen?

Wie ist das dann an der Grenze zu Sambia. Da muss man doch, soweit ich bisher gehört habe, einen Versicherungsnachweis vorlegen. Glauben die mir dann, dass über die KK alles versichert ist? Oder fällt die "Schlagbaum-Gebühr" trotzdem noch an? Und wie hoch wird die ausfallen?

Danke Beate
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30 Mär 2010 10:54 #135155
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Hi Beate,

was genau Du wo vorzeigen und bezahlen musst steht in diesem Dokument:
www.aa.co.za/upload/...rder_information.pdf

Die Versicherung in Sambia muss von allen eh abgeschlossen werden, egal ob das Fahrzeug schon versichert ist oder nicht.

Sonnige Grüße
Christian
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Letzte Änderung: 30 Mär 2010 10:55 von travelNAMIBIA.
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30 Mär 2010 11:11 #135157
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Hallo,

gerade Sambia "zieht" Gebühren wo es nur geht. Und lass Dich nicht auf bürokratische Spielchen ein - die Afrikaner sind uns da über. Schon alleine das europäoshce Zeitemfinden sorgt dafür, daß wir der Verlierer sind.

Die Gebühren der Schlagbaum-Gebühr dürften überings das kleinste Problem sein. Wir waren bisher nur einmal in Sambia und sind über Kazungula eingereist.

Dort wurden wir auf der Fähre von zwei jungen Männern angesprochen, die uns ihre Vermittlungsleistungen bei der Einreise und der Zollabfertigung für unser Auto angeboten haben. Überings für einen lächerlich geringen Preis von umgerechnet 2€.

An der Zollstation sind die bieden dann ca. eine Stunde von einem Schalter zum anderen gerannt und haben einen ganzen Berg von Zetteln eingesammelt. Das ganze System, was wie in welcher Reihenfolge zu erledigen, zu bezahlen und abzustempeln ist, war für uns absolut nicht zu druchschauen. Teilweise mußten die Gebühren in US$, teilweise in der Landeswährung bezahlt werden. Da Du die Landeswährung aber außerhalb von Zambia nicht ertauschen kannst und die erste Wechselstube hinter der Grenze ist, wären wir auch mit Kenntnisse des Systems aufgeschmissen gewesen. Die Anglegenheit war zeitaufwenidig, nicht gerade billig - aber alleine nicht zu machen, da Touris, die ohne Vermittler alleine vor einem Schalter aufgetaucht sind, einfach ignoriert wurden. Ohne unsere Helferleins hätten wir in Kazungula übernachtet.....

Wie sich dann rausgestellt hat, wollten die beiden für ihre Hilfe allerdings umgerechnet 200€ haben. Versteckt wurde diese Forderung in dem Umrechungskurs der Landeswährung, der völlig aus der Luft gegriffen war. Schade eigentlich, da so auf beiden Seiten ein etwas schaler Nachgeschmack gebleiben ist... Ich hätte - und habe dann auch - für ihre Hilfe freiwillig 100€ bezahlt. Den Preis für einen Süd-Afrikaner kenn ich allerdings immer noch nicht....

Das nächste Mal werden wir in jedem Fall einen kleineren Grnzüberposten für den Grenzübertritt wählen - in der Hoffnung, daß das dann etwas günstiger ausfällt. :blink:
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