THEMA: Unsere 2024er Tour-Planung und Euer Feedback
31 Jan 2024 15:11 #681575
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  • ALM am 31 Jan 2024 15:11
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Moin, moin an alle Interessierten,

nach einiger Zeit an Abwesenheit möchte ich heute mal unsere geplante 2024er Tour vorstellen.
Dabei hoffe und wünsche ich, daß die eine oder der andere gerne ihren/seinen persönlichen Senf preisgeben; Anregungen jeglicher Art sind uns stets willkommen.

Nun der Reihe nach…
Ursprünglich hatten wir vor, im Ende April bis Mitte Mai 2024 eine Self-Drive-4x4-Bushcamper-Reise mit Hauptaugenmerk auf Zimbabwe durchzuführen. E sollte mal wieder in den Hwange NP gehen und von dort in den Mana Pools NP; letzterer für uns noch Neuland, trotz gefühlt Jahrhunderten Afrika-Trips. Reisedauer insgesamt 25 Tage. Doch schon unsere ersten Überlegungen wurden unschönen Informationen vermasselt. Da war zuerst der uns als immer noch schlecht bezeichnete Zustand der Strecke vom Hwange NP in den Mana Pools NP zu Ohren gekommen. Nun ja, dachten wir, der ist halt so seit gefühlt Jahrtausenden und daran wird sich vermutlich auch nichts Großes zum Guten ändern. Der straßentechnischen Herausforderung hätten wir uns gestellt, denn endlich wollten wir in den Mana Pools NP und auf dem Weg dorthin auch dem Chizarira National Park einen zweitägigen Besuch abstatten. Unser Wunsch, wieder einmal nach Zimbabwe zu reisen, den hegten wir seit einigen Jahren. Die uns zur Verfügung stehende Zeit, mit Start und Ende in Johannesburg, wäre auch in Ordnung gewesen. Das oben genannte zu erwartende Straßenmalheur verdaut, machten wir uns also daran, die Verfügbarkeit der Unterkünfte und deren Preise uns aufrufen zu lassen. Hierbei kam es im Resultat zu einer weiteren Portion an unschönen Fakten. Die Preise für die staatlichen Campsites standen unseres Erachtens im krassen Widerspsruch zu dem, was wir uns dort erwartet hätte. Rudimentären Anlagen sind wir zwar nicht grundsätzlich abgeneigt, doch für so viele US Dollar… Das mußten erst einmal mental verarbeitet werden. Die nächste unschöne Überraschung war der Erwerb des Wissens über die Flugpreise von Deutschland nach JNB. Mein lieber Herr Gesangsverein… Des Weiteren machten wir uns über die Zahlungsmittel, die Materialversorgung (wie Lebensmittel, Treibstoff, etc.), die Anfälligkeiten der Ordnungshüter Zimbabwes hinsichtlich Touriabzocke kund. Alles dann zusammen auf die Waagschale geworfen, kamen wir zu dem Entschluß: Zimbabwe muß warten, Mana Pools NP & Genossen werden uns auch noch in Zukunft begrüßen dürfen. Unser 2024er Zimbabwegeplane hatte demnach ein jähes Ende gefunden und wir widmeten uns anderen Dingen des Lebens. Klar einmal im Jahr muß es bei uns nach Afrika gehen, doch zur Not würden wir dann eben auf die Schnelle was aus unserer vollgefüllten Plan B-Afrika-Schatulle ziehen; in petto haben wir da immer etwas Nettes und Ansprechendes.
Nachdem wir dann erfahren haben, daß wir bei der Wahl unseres Urlaubsbeginnes 2024 dieses Mal sehr flexibel sein können, machten wir uns umgehend auf die Suche nach einem Flug. Entscheiden, was also 2024 bereisen, war demnach für uns erst einmal als schmückendes Beiwerk in die hinteren Reihen unserer Urlaubsplanung verfrachtet worden. Nach dem Motto: Ist egal wohin, zuerst muß mal ein Flugticket her, auf dem ein akzeptabler Preis geschrieben steht. Zum Thema Flug muß man wissen, daß wir i.d.R. immer Holzklasse fliegen, uns das uns gebotene Flugzeugessen immer Schnuppe ist (wir wollen ja via Luft von A nach B kommen und keine Leckereien mit Slow Food-Restaurant-Niveau verspeisen) und wir auch niemals bestimmte Sitzplatzreservierungen buchen (bekannterweise enden diese immer wieder gerne als Fiasko, wenn man umgesetzt wird, weil der Flugzeugtyp gewechselt wird). Jetzt wird man argumentieren können: Ihr seid ja noch jung. Dies entspricht aber nicht mehr ganz der Realität :silly: . So sind wir nach einigen Tagen der Recherche auf einen Flug gestolpert, den wir als wirtschaftlich perfekte Lösung gutgeheißen haben. Die Lufthansa stellte dann das Ticket aus mit aufgedrucktem Preis von 565 Euro pro Nase für Hamburg-Frankfurt-Windhoek und, es ist wahr!!!, auch wieder zurück. Vergessen waren die von uns gezahlten 1002 Euro für die gleiche Flugstrecke letztes Jahr zur fast zur gleichen Zeit.
Jetzt hatten wir eine Start- und Enddestination, es konnte also mit neuerlichem Planen begonnen werden.
25 Tage, die reichen für eine Besuch Sambias, so unser Urteil, und somit zimmerten wir uns folgenden Reiseverlauf:

Tag 1 Ankunft Windhoek --> Kalahari Bush Breaks
Tag 2 Audi Camp, Maun
Tag 3 South Camp bereits reserviert
Tag 4 South Camp bereits reserviert
Tag 5 Senyati bereits reserviert
Tag 6 Senyati bereits reserviert
Tag 7 Senyati bereits reserviert
Tag 8 Livingstone --> noch keine Idee wo, muß aber in Livingstone City sein
Tag 9 Breezes River Lodge, Chirundu
Tag 10 Mvuu Lodge bereits reserviert
Tag 11 Mvuu Lodge bereits reserviert
Tag 12 Mvuu Lodge bereits reserviert
Tag 13 Lukasa B&B bereits reserviert
Tag 14 Mc Brides Camp bereits reserviert
Tag 15 Mc Brides Camp bereits reserviert
Tag 16 Roy's Camp, Kafue NP i.d.N. Hook Bridge
Tag 17 Ikithe Luxury Resort
Tag 18 Ngonye River Camp
Tag 19 Nambwa leider schon fully booked
Tag 20 Nambwa leider schon fully booked
Tag 21 Hakusembe River Lodge leider schon fully booked
Tag 22 Hakusembe River Lodge leider schon fully booked
Tag 23 Omatozu Camp
Tag 24 Rückflug von Windhoek

Dadurch, daß sowohl Nambwa als auch Hakusembe bereits fully booked sind, haben wir nun vier Nächte, die wir auf unserem Weg von Sambia zurück nach Windhoek unterbringen müssen. Jetzt haben wir die Idee, eine zusätzliche Nacht auf dem Mc Brides Camp zu verbringen und zwei Nächte eine alternative Lösung für den Horse Shoe zu suchen. Das Ausweichen für Hakusembe stellt, glaube ich, keine große Herausforderung dar, weil Campsites um Rundu ausreichend zur Verfügung stehen.
Im Übrigen… Angedacht hatten wir statt Roy’s Camp zunächst zwei Nächte auf Kasabushi. Doch als Mitte Dezember die Quotation ins E-Mail-Postfach flatterte, haben wir dankend abgewinkt. Mit allem Drum und Dran, sprich Übernachtungskosten plus Kafue NP Entrance Fee würden zwei Nächte 296 USD kosten. Auch das ist, unseres Erachtens, vollkommen an den Haaren herbeigezogen. 40 USD Übernachtung pro Nase und Nacht sowie 5 USD Bed Livy pppn macht 45 USD zuzüglich der Nationalparksgebühren für eine Unterkunft, die zwar mehr als beautiful direkt am Kafue River gelegen und mit Liebe ausgestattet ist, doch als Ausgangspunkt für Game Drives nicht das Gelbe vom Ei ist, weil a) die Self-Drive-Möglichkeiten auf zwei Loops beschränkt sind und b) erfahrungsgemäß mit Tsetsefliegenangriffen abseits des Camps fest auszugehen ist.
Die Campsite auf Kaingu ist für uns derweil keine Alternative, trotz daß wir Kaingu ins Herz geschlossen haben. Doch die Maluspunkte auf unserer Waage, die Lynda dort lebhaft angesammelt hat, sowie die kaum vorhandene Möglichkeit, Self-Drives in auch nur halbherziger Manier dort zu unternehmen, ein Knock-Out-Kriterium darstellen.

Wie dem auch sei… Wir freuen uns auf Euer Feedback… Egal, ob positiv oder vernichtend.

In diesem Sinne herzliche Grüße

Alm
Letzte Änderung: 31 Jan 2024 15:25 von ALM.
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31 Jan 2024 21:48 #681607
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  • Isidor am 31 Jan 2024 21:48
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Also, die Strecke macht Sinn, wenn man nicht anders kann als von Windhoek anzureisen und die Zeit auf diese Anzahl Tage begrenzt ist. Die Strecke vom South Gate nach Senyati finde ich zu lang, da würde ich eine Übernachtung (etwa Planet Baobab oder Elephant Sands ) einplanen. Vom McBride's Camp aus gibt es angeblich laut dem neuesten Hupe-Newsletter eine neue befahrbare Strecke direkt zur Transit-road durch den Kafue, sodaß man nicht wieder den Umweg über Mumbwa nehmen müßte. Sie Piste müßte ungefähr auf der Höhe vom Mayukuyuki Camp auf die Teerstraße treffen, was auch keine schlechte Wahl wäre für 2 Tage. Genaueres über diesen neuen Weg zum McBride's Camp kann man offenbar von den ehemaligen Besitzern erfahren, da es offenbar noch keine Beschilderung gibt.
Hoffe, ich konnte einen Input geben
Topi
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