Coronavirus andere Länder

218 Antworten · 37,4k Aufrufe · gestartet 31. Jan. 2020 von GinaChris
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16,9k Beiträge · seit 201230. Nov. 2021 · #121
travelNAMIBIA schrieb:
The Hague, Nov 30, 2021 (AFP) - Dutch health authorities said Tuesday that the new Covid-19 variant was present in the Netherlands a week earlier than previously believed and checks are underway to see how far it has spread.

The RIVM National Health and Environment Institute said it "has found the corona variant Omicron in two test samples that had already been taken in the Netherlands... on November 19 and 23".
No comment...
Mit der Scharade vom letzten Freitag hat man doch 3 Dinge elegant erreicht:

1. den vorweihnachtlichen Reiseverkehr reduziert

2. noch ein paar Impfunwillige zusätzlich an die Spritze gebracht

3. konnten unsere Politikclowns prima vom eigenen Versagen ablenken ohne sich gegenseitig beschuldigen zu müssen.

LG
Logi
321 Beiträge · seit 202130. Nov. 2021 · #122
"Da ich selbst in einem Krankenhaus arbeite, kann ich das so nicht bestätigen. Ich kann mich vor Corona nicht erinnern, dass wir trotz Grippe usw. keine Operationen mehr durchgeführt hätten bzw. dass wir keine Notfallpatienten aufnehmen hätten können."
@fiedlix: Mag sein dass Du Dich nicht erinnern kannst - es waren ja auch in der Vergangenheit (ebenso wie heute) nicht alle im gleichen Ausmaß betroffen. Andere können sich schon erinnern - hier nur EIN Beispiel, wo sogar eine komplette Intensivstation wg. Erschöpfung und Erkrankung der Mitarbeiter "abgemeldet" wurde: https://www.klinikum-bad-hersfeld.de/grippewelle_krankenhaeuser_stossen_an_kapazitaetsg.html Da braucht man nicht bis zur Hongkong-Grippe oder noch weiter zurückgehen, um ähnliche Beispiele zu finden.
Bereiste Länder: Marokko, Algerien, Tunesien, Niger, Mali, Burkina Faso, Senegal, Gambia, Elfenbeinküste, Ghana, Ägypten, Äthiopien, Kenya, Uganda, Tanzania, Zambia, Zimbabwe, Botswana, Namibia, Südafrika, Lesotho, Eswatini, Oman, Mosambik, Seychelles, Mauritius, La Reunion, Syrien, Thailand, Russland, Brasilien, Argentinien, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Spanien, Portugal, Frankreich, Italien
zuletzt bearbeitet 30. Nov. 2021
121 Beiträge · seit 201730. Nov. 2021 · #124
Lugawe schrieb:"Da ich selbst in einem Krankenhaus arbeite, kann ich das so nicht bestätigen. Ich kann mich vor Corona nicht erinnern, dass wir trotz Grippe usw. keine Operationen mehr durchgeführt hätten bzw. dass wir keine Notfallpatienten aufnehmen hätten können."

@fiedlix: Mag sein dass Du Dich nicht erinnern kannst - es waren ja auch in der Vergangenheit (ebenso wie heute) nicht alle im gleichen Ausmaß betroffen. Andere können sich schon erinnern - hier nur EIN Beispiel, wo sogar eine komplette Intensivstation wg. Erschöpfung und Erkrankung der Mitarbeiter "abgemeldet" wurde: https://www.klinikum-bad-hersfeld.de/grippewelle_krankenhaeuser_stossen_an_kapazitaetsg.html Da braucht man nicht bis zur Hongkong-Grippe oder noch weiter zurückgehen, um ähnliche Beispiele zu finden.
Was mich an den Vergleichen mit der ja ach so schrecklichen Grippe, die ja auch immer wieder mal reichlich Tote fordert, so schrecklich stört:

Die Grippetoten und die in dem Artikel beschriebene Belastung des Gesundheitsystems sind ja keine fixe Naturkonstante, sondern wären recht einfach zu reduzieren.
Wir alle lernen grade (und hoffen darauf) das eine genügende hohe Durchimpfung der Bevölkerung uns bei Sars-Cov-2 uns unser gewohntes "normales" Leben zurückbingen soll.
Das gilt aber gleichermaßen auch bei allen anderen Infektionskrankheiten mit hoher Ansteckungsrate. Eine ausreichend hohe Impfquote kann die Infiziertenzahl und im weiteren Verlauf auch die Zahl der schwer Erkrankten und somit letztendlich auch die daran Zahl der daran (oder mit dem) Verstorbenen senken.

Die Impfrate bei Grippe in Deutschland ist seit Jahren erschreckend niedrig in dieser Hinsicht und liegt unter 40 %. Die WHO rät zu einer Rate von mindestens 75 %. Wäre die Impfquote höher und hätte man in früheren Jahren in der Grippesaison die jetzt üblichen AHA-Regeln besser beachtet wären mit Sicherheit solche Grippewellen flacher ausgefallen. Es hätte auch schon geholfen wenn nur die verschnupften Nasen andere in ihrem Umfeld durch freiwilliges Maskentragen geschützt hätten, wie es ja im asiatischen Raum wohl ganz selbstverständlich ist.

Mit nachdenklichen Grüßen,
Burkhard
Gast30. Nov. 2021 · #126
Was da gerade abläuft ist schon fast bizarr, kollektiv gemeint, also nicht individuell oder persönlich.
Auf der einen Seite ist da der in Abertausenden Posts abgehandelte Wunsch nach 1000%iger Sicherheit, bei der Buchung, bei der Versicherung, beim Service…… bei Corona sowieso und jetzt erst recht bei DER Mutante.
Ich will die Abschottung und Aussperrung jetzt gar nicht prinzipiell in Frage stellen, schon gar nicht diskutieren. Wer wie obig denkt oder politisch diese Erwartungshaltung befriedigen muss, kann nicht anders handeln, auch sowieso nicht aus epidemiologischer Sicht. Motto: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, koste es was es wolle. Dafür gibt es natürlich auch gute Argumente.
Ich kritisiere das in der augenblicklichen Situation nicht grundsätzlich, aber es ärgert mich schon, wenn kaum gesehen wird, wie total asymmetrisch hier, wieder ein Mal, auch epidemiologisch, vorgegangen wird. Also nicht gesehen wird, welches Risiko die „EUROPÄER“ beim augenblicklichen Zustand auch für ihre Zielländer darstellen. Diese machen sich auf wie ein Scheunentor, verzichten auf dringend angebrachte Kontrollregime, weil sie die Touristen brauchen, wie den sprichwörtlichen Bissen Brot. Was in Amsterdam „entdeckt“ wurde, ist aber keine Einbahnstraße, findet also auch umgekehrt statt. Siehe unsere "Zahlen" und z. B., dass in A 2/3 der symptomatisch Positiven über 60 doppelt geimpft sind und in D oder CH wird das auch nicht viel anders sein.

Fazit: „Wir“ wollen Nullrisiko, „Die“ sollen 500 % nehmen und Gewehr bei Fuß stehen, wenn wir sie wieder wollen. Gerade jetzt ist es eben leider nicht so, Pech für sie.

Wer weiterhin reisen und gesund bleiben möchte, sollte sich dringend für vernünftige Regeln für „Reisehygiene“ einsetzen.
und PS.19:35 sich auch dem epidemiologischen Kenntnisstand angepasst verhalten.
zuletzt bearbeitet 30. Nov. 2021
33,1k Beiträge · seit 200601. Dez. 2021 · #127
Nachträglich wurde die Omikron-Variante nun in Nigeria in Proben aus Oktober gefunden, d.h. es ist seit mindestens 4-5 Wochen im Umlauf...
https://www.premiumtimesng.com/news/headlines/498249-just-in-covid-19-nigeria-confirms-omicron-variant-steps-up-vigilance.html
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter4'984 Beiträge · seit 201601. Dez. 2021 · #128
@ mitglied19210

Hi,
persönlich sehe ich keinen tieferen Sinn darin darüber zu diskutieren wann die WHO oder eine ihrer Außenstellen was gesagt hat,
wohl aber darin, die unnötige Stigmatisierung, welche die Länder des südlichen Afrikas durch voreilige, unüberlegte Aktionen (Flugstreichungen zB) oder reißerische Pressemeldungen erlitten haben, im Gegensatz zu den WHO Richtlinien zu hinterfragen.

Dieses Statement > https://www.who.int/news/item/26-10-2021-statement-on-the-ninth-meeting-of-the-international-health-regulations-(2005)-emergency-committee-regarding-the-coronavirus-disease-(covid-19)-pandemic
der WHO vom 26.11.2021, auf das sich mMn auch Christian bezogen hat, verweist in Punkt 6 und 7 auf die Empfehlung betr intern Reisefreiheit. Darüber hinaus, auf die WHO guidance vom 02.07.2021 > https://www.who.int/publications/i/item/WHO-2019-nCoV-Risk-based-international-travel-2021.1
welches auf 14 Seiten ausführt, dass o.g. Maßnahmen wenig zielführend sind.

Gruß Gina
Gast01. Dez. 2021 · #129
GinaChris schrieb:Dieses Statement > https://www.who.int/news/item/26-10-2021-statement-on-the-ninth-meeting-of-the-international-health-regulations-(2005)-emergency-committee-regarding-the-coronavirus-disease-(covid-19)-pandemic
der WHO vom 26.11.2021, auf das sich mMn auch Christian bezogen hat, verweist in Punkt 6 und 7 auf die Empfehlung betr intern Reisefreiheit. Darüber hinaus, auf die WHO guidance vom 02.07.2021 > https://www.who.int/publications/i/item/WHO-2019-nCoV-Risk-based-international-travel-2021.1
welches auf 14 Seiten ausführt, dass o.g. Maßnahmen wenig zielführend sind.
Falsch und wieder falsch. Ihr lest nur Bruchstücke und meint das zu verstehen. Aber gehen wir es gern zum xten Mal durch:

Deine Adresse:
https://www.who.int/news/item/26-10-2021-statement-on-the-ninth-meeting-of-the-international-health-regulations-(2005)-emergency-committee-regarding-the-coronavirus-disease-(covid-19)-pandemic

Unter genau Deinem Punkt 6 steht "Continue a risk-based approach to facilitate international travel ". Zum risk-based approach wird genau unter Punkt 6 und erneut unter Punkt 7 verlinkt auf Considerations for implementing a risk-based approach to international travel in the context of COVID-19

Unter und Limitations des risk-based approach steht genau da dann The algorithm assumes that the virus type being transmitted in the country of departure is one of the commonly circulating variants of SARS-CoV-2.

Zack, Punkt 6, Punkt 7 alles hinfällig und nicht anwendbar, weil es eben nicht um eine bereits zirkulierende, gängige Variante geht.

Einen Überblick, was jedes einzelne Land an Maßnahmen gegen Omikron erlassen hat, habe ich nicht und es können durchaus übertriebene Maßnahmen wie Reiseverbote dabei sein. Soweit es Deutschland betrifft, sind die Maßnahmen absolut im Einklang mit den WHO-Empfehlungen und es ist eine Lüge, wenn etwas anderes behauptet wird.

Ich finde es auch fast lustig, dass ich Deutschland hier so vehement verteidigen muss, weil eigentlich raufe ich mir nur noch die Haare, was für einen Unsinn wir bei der Corona-Bekämpfung in Deutschland verzapfen. Aber deswegen muss man ja trotzdem differenzieren.

Grüße, Torsten
zuletzt bearbeitet 01. Dez. 2021
33,1k Beiträge · seit 200601. Dez. 2021 · #130
absolut im Einklang mit den WHO-Empfehlungen und es ist eine Lüge, wenn etwas anderes behauptet wird.
Also doch alles Lügenpresse weltweit, die das behauptet. 😉 Und auch, dass die G20 noch vergangenen Monat sich darauf verständigten, zum Wohle des Tourismus die Grenzen nicht zu schließen (ok. das geht zugegebenermaßen Namibia nichts an, da es weit von G20 entfernt ist)...

Im Ernst, ich glaube wir haben einfach eine andere Sichtweise. Torsten sieht den von der WHO in Bezug auf Grenzschließungen/Reiseverboten angepriesene "risk-based and scientific approach" gegeben. "Wir" eben nicht, da es weder ein akutes Risiko gibt (Variante ist seit Wochen ohnehin "global" unterwegs) noch einen wissenschaftlichen Ansatz gibt (eben schlichtweg aus Mangel an Informationen; das mag in 2-3 Wochen wie man liest, durchaus anders aussehen). Ich verstehe auch, dass man (aus politischen Gründen) im eigenen Land Sicherheit darstellen möchte, indem man Grenzen schließt/Reisen erschwert.

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'927 Beiträge · seit 200801. Dez. 2021 · #131
travelNAMIBIA schrieb:
.......da es weder ein akutes Risiko gibt (Variante ist seit Wochen ohnehin "global" unterwegs) noch einen wissenschaftlichen Ansatz gibt (eben schlichtweg aus Mangel an Informationen.....
Völlig richtig.

Und genau dieser akute Mangel an wissenschaftlichen Informationen zur neuen Variante wird eben unterschiedlich interpretiert:

SADC Staaten: Solange wir keine Fakten haben, nichts ändern und alles beim alten belassen

DACH Staaten: Solange wir keine Fakten haben, sämtliche Vorsichtmaßnahmen ergreifen
Gast01. Dez. 2021 · #132
travelNAMIBIA schrieb:Also doch alles Lügenpresse weltweit, die das behauptet. 😉
Nein, keine Lügenpresse. Viele Medien haben das korrekt berichtet, nämlich dass eben die in Johannesburg ansässige WHO-Regionaldirektorin die Maßnahmen der Europäer kritisiert hat. Das entspricht einfach der Realität. Einige haben das verkürzt zu "WHO kritisiert Maßnahmen." Das ist dann nicht ganz korrekt. Die WHO-(Zentrale) hat die Maßnahmen nicht kritisiert. Und ein Regionalfürst spricht nicht für die WHO genau so wie der Ministerpräsident eines Bundeslandes nicht für Deutschland spricht.
travelNAMIBIA schrieb:Und auch, dass die G20 noch vergangenen Monat sich darauf verständigten, zum Wohle des Tourismus die Grenzen nicht zu schließen
Gerade nachgeguckt. Das steht im 20seitigen Abschlußdokument des Rom-Treffens unter Travel bzw. Tourism nicht drin.
travelNAMIBIA schrieb:Im Ernst, ich glaube wir haben einfach eine andere Sichtweise. Torsten sieht den von der WHO in Bezug auf Grenzschließungen/Reiseverboten angepriesene "risk-based and scientific approach" gegeben.
Jetzt drehst Du ja alles um? Ihr habt doch auf den "risk-based and scientific approach" der WHO verwiesen und genau so wie südafrikanische Medien bemängelt, dass Deutschland dem angeblich nicht folgt. Deutschland folgt dem aber. Ihr sucht nur die falschen Text-Stellen heraus, die sich seitens der WHO gar nicht auf neue Virusvarianten beziehen. Nur darum geht es aber aktuell.

In Deutschland sterben täglich um die 400 Menschen an/mit Corona. In Namibia seit Wochen null. Die Intensivstationen in Deutschland sind vielerorts voll und es stehen kaum noch Kapazitäten für Corona-Unabhängiges wie Herzinfarkte und Schlaganfälle zur Verfügung. Und jetzt wird aus Namibia krakeelt: Ihr seid alle doof. Jetzt schickt uns doch gefälligst mehr Touristen. Die Pflicht zu PCR-Tests (auch für Geimpfte) und Quarantäne muss wieder abgeschafft werden. Und wenn dann durch verstärkte Einschleppung durch Omikron demnächst Tausende am Tag in Deutschland sterben, dann ist das halt Pech. Hauptsache Touristen kommen nach Namibia. Das ist auch Dein "Approach".

Auch zum xten Mal: Wenn Omikron das Potential hat, Delta zu verdrängen, dann wird sich die Variante auch hier durchsetzen und eine Einschleppung nicht dauerhaft zu verhindern sein. Wissenschaftlich gesichert und auch Ansicht der WHO ist, dass sich die Ausbreitung der neuen Variante durch geeignete Maßnahmen verzögern und verlangsamen lässt. Solche geeigneten und im übrigen relativ milden Maßnahmen hat Deutschland ergriffen. Deutschland hat eben kein pauschales Reise- und Flugverbot erlassen.

Die Abwägung ist im Moment, wahrscheinlicher negativer wirtschaftlicher und sozialer Einfluss in Namibia durch zusätzliche Reiseauflagen ODER möglicherweise tausende Tote zusätzlich in Deutschland. Jeder mit einem normalen ethischen Kompass muss da nicht so lange überlegen. Wir können gern diskutieren, inwieweit wir das in Deutschland durch eigene Doofheit (Kapazitätsreduzierungen, unfähige Politik, Impfgegner uvm.) selbst verursacht haben. Aber nicht jetzt. Jetzt geht es darum zu verhindern, dass es noch schlimmer wird. Der wissenschaftliche Weg ist dann nicht: Wir importieren uns jetzt erst mal ordentlich Omikron und in 3-4 Wochen gucken wir mal, wie schlimm Omikron wirklich ist. Dann wäre alles zu spät.
Gast01. Dez. 2021 · #133
peter 08 schrieb:
Und genau dieser akute Mangel an wissenschaftlichen Informationen zur neuen Variante wird eben unterschiedlich interpretiert:

SADC Staaten: Solange wir keine Fakten haben, nichts ändern und alles beim alten belassen

DACH Staaten: Solange wir keine Fakten haben, sämtliche Vorsichtmaßnahmen ergreifen
Viel besser und vor allem kürzer beschrieben als ich. 🙂

Der relevante Unterschied, womit es in der Wissenschaft dann keine 2 Meinungen mehr gibt: Die Herangehensweise "Erstmal abwarten" muss man sich leisten können. Vielleicht kann Namibia sich das mit einer Inzidenz von 3 leisten. Deutschland hätte das im Juni auch entspannter sehen können. Mit einer Inzidenz von jetzt 450, 400 Toten am Tag und ziemlich vollen Intensivstationen können wir hier nicht mehr lässig abwarten, ob Omikron sich nun als ganz schlimm oder harmlos oder irgendwas dazwischen entpuppt.

Grüße, Torsten
807 Beiträge · seit 201801. Dez. 2021 · #134
Hallo zusammen!

"THE WHO" sagt nur eins....."Tommy can you hear me?".....

Scherz beiseite.....Wir können das noch 1000 Mal sizieren; es scheint mir alle wurschteln sich irgendwie und, hoffentlich, auch noch in eine positive Richtung weiter!
Alle tappen mehr oder weniger im Dunkeln, machen einiges richtig.....vieles falsch!

Richtig: In Rekordzeit neue (teilweise revolutionäre) Impfstoffe entwickelt,
Falsch: Nach 2 Jahren, bei rekordverdächtigen Fallzahlen WIEDER Einmal bei Schritt 1 in den Startblöcken!
= Zitat: ".....nur die Blödheit der Menschen ist unbegrenzt.....!"

Liebe Grüsse,
busko
Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir! - Konrad Lorenz
33,1k Beiträge · seit 200601. Dez. 2021 · #135
Gerade nachgeguckt. Das steht im 20seitigen Abschlußdokument des Rom-Treffens unter Travel bzw. Tourism nicht drin.
Ich sag doch, die Lügenpresse, sogar die staatliche südafrikanische Presseagentur bzw. der SA-Staatspräsident: "The G20 Rome Declaration noted the plight of the tourism sector in developing countries, and made a commitment to support a “rapid, resilient, inclusive and sustainable recovery of the tourism sector”." (https://www.sanews.gov.za/south-africa/president-deeply-disappointed-decision-prohibit-travel-sa)
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter4'984 Beiträge · seit 201601. Dez. 2021 · #136
Hi Torsten,

ich habe den Eindruck mich für dich nicht verständlich ausgedrückt zu haben.
Klar sind Maßnahmen erforderlich, ob sie nun Quarantäne, PCR-Test, oder Impfung heißen; völlig außer Streit!

Womit ich ein Problem habe ist der Umgang mit jenen Ländern, die diese neue Variante entdeckt haben (BOTS/SA),
ebenso wie das in einen Topf werfen aller Länder im südl. Afrika.

Genauso unverständlich für mich, dass man seine eigenen Landsleute einfach in diesen Ländern zurücklässt, Bsp UK.

Gruß Gina
16,9k Beiträge · seit 201201. Dez. 2021 · #137
GinaChris schrieb:Genauso unverständlich für mich, dass man seine eigenen Landsleute einfach in diesen Ländern zurücklässt, Bsp UK.
Virgin ist geflogen und BA fliegt jetzt auch wieder.

LG
Logi
Gast01. Dez. 2021 · #138
travelNAMIBIA schrieb:
Gerade nachgeguckt. Das steht im 20seitigen Abschlußdokument des Rom-Treffens unter Travel bzw. Tourism nicht drin.
Ich sag doch, die Lügenpresse, sogar die staatliche südafrikanische Presseagentur bzw. der SA-Staatspräsident: "The G20 Rome Declaration noted the plight of the tourism sector in developing countries, and made a commitment to support a “rapid, resilient, inclusive and sustainable recovery of the tourism sector”." (https://www.sanews.gov.za/south-africa/president-deeply-disappointed-decision-prohibit-travel-sa)
Ich weiß nicht, was Du jedes mal mit Lügenpresse hast, aber Deine aufgestellte Behauptung wird in dem neuen Link auch nicht bestätigt.

Wenn bei einem G20-Treffen 1-2 konkrete Punkte heraus kommen, ist das ein Erfolg. In dem Abschlussdokument stehen dann wie jedes Mal zu 50-100 Themen viele salbungsvolle Phrasen, von denen 99% so unkonkret sind, das jeder alles hinein interpretieren kann. Es muss so schwammig formuliert sein, weil die unterschiedlichsten Länder mit den unterschiedlichsten Positionen wie Deutschland, Russland, Saudi-Arabien, Indien, USA, China, Brasilien sich in dem Text wiederfinden müssen. Zu Tourismus standen dieses mal als Punkt 55 von 60 4 Sätze drin. Null Konkretes.

Niemals haben sich die G20-Länder verpflichtet, im Corona-Kontext keine Grenzschließungen mehr durchzuführen, keine (ggf. reisebehindernden) Corona-Bekämpfungsmaßnahmen mehr zu beschließen oder Tourismusumsätze über Menschenleben zu stellen. Schon der Gedanke, dass sich die USA, China oder Russland gegenüber irgendwem verpflichten würden, keine Grenzen mehr zu schließen, ist reichlich absurd. Wenn Ramaphosa jetzt so tut, dann führt er ein Schauspiel für sein heimisches Publikum auf.

Grüße, Torsten
33,1k Beiträge · seit 200601. Dez. 2021 · #139
Quelle: Tagesschau.de

20:28 UhrGuterres warnt vor "Reise-Apartheid"UN-Generalsekretär António Guterres hat zu umfassende Reisebeschränkungen gegen einzelne Länder kritisiert. Die betroffenen Staaten dürften nicht durch "diese Art von Reise-Apartheid" isoliert werden. Aus seiner Sicht seien entsprechende Beschränkungen nicht nur "zutiefst ungerecht", sondern auch unwirksam. "Die Menschen in Afrika können nicht für das unmoralisch niedrige Niveau der ihnen zur Verfügung stehenden Impfungen verantwortlich gemacht werden", so Guterres. Statt Reisebeschränkungen sollten andere Länder auf verstärktes Testen setzen.
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'680 Beiträge · seit 200701. Dez. 2021 · #140
*rüberhol*
travelNAMIBIA schrieb:Quelle: Tagesschau.de

18:55 UhrNeuinfektionen in Südafrika verdoppeltDie Zahl der verzeichneten Neuinfektionen in Südafrika ist auf 8561 gestiegen und hat sich damit zum Vortag mehr als verdoppelt.
und dann wird sich gewundert, warum die Einreise hier nur noch kontrolliert stattfindet? würden hier wirklich Omikron-Träger unkontrolliert einreisen, dann hätten wir diese Verdopplung ebenfalls .... und das bei heute 67.168 Infizierte .... würde dann innerhalb kurzer Zeit über 100.000 Infizierte machen, dann irgendwann 200.000 am TAG ... was innerhalb einer Woche kann sich jeder selber ausrechnen.

.... auf Grund der bisherigen Infektionszahlen laufen unsere Krankenhäuser bzw das Personal eh schon auf der letzten Spur und in den nächsten Wochen sind (leider) auf Grund der Infektionszahlen mit 300 - 400 Tote (vermutlich sogar mehr) zu rechnen - pro TAG - es findet bereits eine gewisse Triage statt, einfach weil u.a. auch geplante lebenswichtige Operationen abgesagt werden müssen, weil kein Bett auf Intensivstationen frei sind und parallel sind aber auch noch Herzinfarkte, Schlaganfälle, Unfälle zu behandeln - die Entscheidung, das Südl. Afrika als Virusvariantengebiet (mit entsprechenden Beschränkungen) auszurufen ist doch keine Entscheidung gegen das Südl. Afrika, sondern eine für hiesige Bürger !
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
zuletzt bearbeitet 01. Dez. 2021