Die Loeffels auf 8 Rädern im Caprivi

Reisebericht 157 Antworten · 50,6k Aufrufe · gestartet 15. Mai 2014 von loeffel
Themenstarter1'412 Beiträge · seit 201318. Mai 2014 · #41
Hallo Dagmar,
willkommen im Loeffelmobil, ich habe mal ein paar Sachen hinten reingeworfen, damit es nicht zu unbequem wird.
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
388 Beiträge · seit 201218. Mai 2014 · #42
Hallo Loeffels,

ein toller Bericht und sehr schöne Photos. Ich reise sehr gerne mit Euch. 🤪
Habe mich eben in einem Rutsch auf den aktuellsten Stand gebracht.

Ich hoffe für Euch, dass der Mensch von Avis Recht hat... 😐

Herzliche Grüße
Kerstin
Themenstarter1'412 Beiträge · seit 201318. Mai 2014 · #43
Donnerstag, 24.4.14

Nach der „Aufwärmrunde" auf Düsternbrook und im Etosha geht es heute in den Norden, wir sind sehr gespannt 🤩 . Es ist Neuland für uns.
Über Tsumeb und Grootfontain (Tanken, Einkaufen, Geld abheben) gelangen wir ohne besondere Vorkommnisse an die „berüchtigte“ Veterinärkontrolle 🤨 . Eigentlich haben wir diese ja schon rund 50km hinter Grootfontain erwartet. So steht’s jedenfalls in unserem Reiseführer und auch in der Beschreibung unserer Reiseunterlagen. Wir fahren aber fast das doppelte, dann taucht sie endlich vor uns auf. Die „Kontrolle“ ist ein Witz: Man fragt uns lediglich nach unserem Reiseziel (Rundu), dann dürfen wir schon weiterfahren, „safe journey!“ 😗

Hinter der Kontrolle erwartet uns eine andere Welt: Bunt, lebhaft, afrikanisch, einfach toll 🙂 . Wir bekommen einfach nicht genug von diesen Eindrücken: Frauen, die alles mögliche auf dem Kopf transportieren, aufrecht und anmutig, in bunte Stoffe gehüllt. Winkende Kinder, Ochsenschlitten oder auch von Ochsen gezogene Boote, Rinder, Ziegen, Hunde an oder auf der Fahrbahn, einfache Hütten und Dörfer mit bunter flatternder Wäsche davor, winzigste Minimarkets und Bars, ausgebreitete Waren verschiedenster Art direkt am Straßenrand, einfach herrlich!

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So erreichen wir viel zu schnell den Abzweig zur Hakusembe Lodge. Hier gibt es eine Überraschung: Wir werden von einem Mitarbeiter der Lodge angehalten. Hochwasser am Okavango. Die Zufahrt zur Lodge ist überflutet 😮 .
Wir sollen etwa 5km weiterfahren. Dort, an einer Missionsstation, ist ein bewachter Parkplatz für die Gäste eingerichtet. Von dort geht es per Boot zur Lodge. Viele helfende Hände schaffen auch mein loeffelinchen die steile Uferböschung hinunter aufs Boot, dazu dann das ganze Gepäck und den Rollstuhl.
Der Ausstieg aus dem Boot ist weniger problematisch. Aber auch hier ist der Bootsanleger mit Balken und Sandsäcken verlängert, der ufernahe Bereich steht ebenfalls unter Wasser.

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Nachdem wir das geschafft haben, ist alles problemlos, wir können uns auf dem Gelände der Lodge ohne Einschränkungen bewegen. Wir bekommen Häuschen Nr. 14, vom Bett aus kann man durchs Fenster direkt auf den Okavango und das angolanische Ufer blicken. Dann wird es erst mal Zeit für eine kleine Siesta.

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Am späten Nachmittag startet die Sundowner-Bootsfahrt auf dem Okavango. Mit von der Partie sind 6 Australier so um die 60. Sie sind als Kleinreisegruppe mit eigenem Guide unterwegs, von Windhoek aus über Sossusvlei, Etosha, Caprivi, Kasane bis nach Livingstone. Von dort aus fliegen sie über Johannesburg zurück nach Sydney. Toll.
Wir unterhalten uns angeregt und genießen diese Tour.

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Badende auf der angolanischen Seite

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Unser erstes Krokodil

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Angesichts der Wolkendecke haben wir heute wenig Hoffnung auf einen tollen Sonnenuntergang am Okavango, aber rechtzeitig tun sich ein paar Lücken auf, seht selbst:

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Anschließend geht’s zum Abendessen, Mückenschutz nicht vergessen. Man speist im Freien unter einer Zeltplane, direkt am Flussufer. Büffet mit Selbstbedienung.
Danach ist für uns „Feierabend“.

Abendessen:

Pürierte Gemüsesuppe, Minipizza,
gegrilltes Springbocksteak, Schweinebraten, Mischgemüse, Süßkartoffeln (mit Zucker und Zimt!), Röstkartoffeln, gemischter Salat,
Traditionelle Milchtorte

Gefahrene Kilometer: 444
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 16. Nov. 2014
2'349 Beiträge · seit 200918. Mai 2014 · #44
Hallo Loeffel,

danke für den tollen, interessanten Bericht und die super schönen Bilder!

Aber zu deiner Info:

Die Veterenärkontrollen werden von Norden nach Süden ausgeführt.

Wenn Ihr nur von Süden nach Norden fahrt wird nichts kontrolliert, weil die Maul- und Klauenseuche im Norden ist bzw. der Norden als "seuchengefährdert" gilt und keine offenen Fleisch- und Milchprodukte, Obst/Gemüse, Teile von Huftieren und Feuerholz vom Norden (dem "Seuchengebiet") nach Süden transportiert werden.

LG, Otjikoko
zuletzt bearbeitet 18. Mai 2014
1'425 Beiträge · seit 201318. Mai 2014 · #45
Hi Loeffels,

ach, da kommen die Erinnerungen und die Sehnsucht wieder auf. Wir waren am 01. April in der Hakusembe Lodge, im Häuschen Nr. 14 🙂 , bei uns war aber noch alles trocken, außer unserem Hilux, der hat auch aus der Klimaanlage gesabbert, allerdings beim Fahrer 🤩

LG

Claudia
Unsere Reisen findet man unter: http://clamat.de/
Themenstarter1'412 Beiträge · seit 201318. Mai 2014 · #46
@Kerstin
Vielen Dank für dieses Feedback, freut uns, daß es Spaß macht mit uns zu reisen 🤩 .

@Otjikoko
Danke für diese Info, das wußten wir nicht, man lernt nie aus.
Aaaaber: Wir sind auf der Rückfahrt hier auch nicht kontrolliert worden. Ausnahmen bestätigen wohl die Regel 🙂 .

@ Claudia
Hakusembe war wirklich schön, uns hat es dort sehr gut gefallen.
Wir dachten schon, nur wir hatten so eine Sabberkiste, im nachhinein beruhigend, dass andere auch damit konfrontiert werden 😉
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 19. Mai 2014
Themenstarter1'412 Beiträge · seit 201319. Mai 2014 · #47
Freitag, 25.4.14

Das Hochwasser bringt heute unsere Planung etwas durcheinander. Eigentlich wollten wir ja heute Vormittag das benachbarte Mbunza Living Museum besuchen. Doch das Museumsdorf ist komplett abgesoffen, nicht erreichbar und geschlossen. Stattdessen unternehmen wir eine von der Lodge angebotene Birdwatching Tour. Wir sind ja eigentlich nicht so die Vogelbeobachter und –liebhaber, aber hier am Okavango oder überhaupt in der Capriviregion ist es eigentlich ein Muß. Und es macht Spaß, auf alle möglichen großen und kleinen Vertreter der Vogelwelt aufmerksam gemacht zu werden und sie zu beobachten.

Wir sind alleine mit Guide auf der Hakusembe River Queen unterwegs:

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Wie sieht es mit Hippos und Krokodilen aus ? Schlecht. Die verteilen sich weit verstreut in den Weiten der floodplains.
Immerhin ist der Okavango zur Zeit rund 8m tief. In der Trockenzeit ist das Wasser nur etwa hüfthoch. Dann waten die Bewohner der angolanischen Seite oft durch den Fluß auf die namibische Seite. Ganz schön mutig, sogar leichtsinnig angesichts der Krokodilpopulation. Gerade im vergangenen Jahr wurde eine 14jährige Angolanerin unweit der Lodge von einem Krokodil getötet.

Ein paar Bilder der Tour (Korrekturen und Ergänzungen der Vogelbezeichnungen werden gerne angenommen 😉 )::

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Die Lodge vom Wasser aus

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African jacana (Actophilornis africana)

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Senegal Coucal (Centropus senegalensis)

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African (S)Darter 😉 (Anhinga rufa)

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White Faced Whistling Ducks (Dendrocygna viduata)

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Pied Kingfisher (Ceryle rudis)

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White Breasted Cormorant (Phalacrocorax lucidus)

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Allen's Gallinule (Porphyrio alleni)

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African Openbill (Anastomus lamelligerus)

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African necklace for one day 😉 , angefertigt von unserem guide

Der Rest des Tages ist ein Lümmeltag, an dem wir faulenzen, lesen, poolen.

Am Abend lasse ich mich zu einer weiteren Sundowner-Bootstour hinreißen.

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Mit Vollgas zum Abendessen

Abendessen:

Gemüsesuppe, geräuchertes Rindfleischsalat,
gegrilltes Oryxsteak, Schweinefleisch Stroganoff, Möhren, Baby-Zuccini, gebackene Kartoffeln, gemischter Salat,
Frischkäse-Zitronentorte

Gefahrene Kilometer: 0
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 19. Mai 2014
3'383 Beiträge · seit 200919. Mai 2014 · #48
Hallo Ihr Löffels,

wenn man einen RB-Schreiber bei einem Forumstreffen kennenlernt ist es natürlich um so interessanter, einen Bericht zu lesen. 🙂
Man kann sich dann viel besser vorstellen, wer da dahintersteckt.

Ich finde Euren Bericht sehr schön, weil Ihr so persönlich alles beschreibt. Tolle Fotos dazu, da liest man gerne mit.

Vielen Dank für Eure Mühe.

Und jetzt lehne ich mich mal gaaaaaaaaanz weit aus dem Fenster. Der von Euch "gesuchte" Flieger - ich meine, dass das doch ein Blaupunktblatthühnchen sein müsste.
Oh je, hoffentlich stimmt das. Falls nicht, ich duck mich und bin schon weg .... 😉
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Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
8'684 Beiträge · seit 201019. Mai 2014 · #50
bayern schorsch schrieb: Der von Euch "gesuchte" Flieger - ich meine, dass das doch ein Blaupunktblatthühnchen sein müsste.
Oh je, hoffentlich stimmt das. Falls nicht, ich duck mich und bin schon weg .... 😉

😎 Claus, knapp daneben ist auch vorbei - Stirn statt Punkt, dann passt es 🙂 😘 !

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter1'412 Beiträge · seit 201319. Mai 2014 · #51
@bayern schorsch, Champagner:
Danke euch beiden, ich hab's nun im Beitrag ergänzt 🙂 .
Das war einer der am häufigsten zu beobachtenden Wasservögel auf unserer Reise - und einer der wenigen, bei denen ich mir keine Notizen gemacht habe 😊 .
Jetzt aber erinnere ich mich auch daran, daß die guides immer von jacana geredet haben.
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 04. Juni 2014
857 Beiträge · seit 201419. Mai 2014 · #52
Servus, ein schöner Reisebericht, und zum Teil bemerkenswerte Bilder (speziell das Zebramakro..)!
Grüße
Alex
1'415 Beiträge · seit 201420. Mai 2014 · #53
liebe Loeffels, darf ich mal schnell was dazwischen fragen? ich bin nicht nur von den herrlichen Faunafotos beeindruckt sondern auch total von den wissenschaftlich anmutenden Tierbezeichnungen 😁 . seid ihr da Profis oder habt ihr immer eine Tierlexikon dabei? habt ihr Tipps für solch eins (handliches)?
danke sagt die Gromi
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
Themenstarter1'412 Beiträge · seit 201320. Mai 2014 · #54
Hallo Gromi,

nein nein, wir sind weit davon entfernt, auch nur ansatzweise Ahnung von den Flattertieren zu haben 🤪 .

Unser Guide hatte bei der Birdwatchingtour von Hakusembe ein Bestimmungsbuch dabei. Da wir ja alleine mit ihm unterwegs waren, haben wir uns die Vögel immer im Buch zeigen lassen und fleißig mitgeschrieben. Zuhause habe ich dann einfach die ganzen Namen gegoogelt und mir Bilder anzeigen lassen. Damit konnte ich dann die Namen meinen Bildern zuordnen und habe dann auch die lateinischen Bezeichnungen gleich mit dazu sortiert 🙂 .

Bestimmungsbücher in jeder Größe und Preisklasse gibt es eigentlich in jedem Souvenirshop. Sowas würde ich direkt vor Ort kaufen.
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 08. Dez. 2014
1'415 Beiträge · seit 201420. Mai 2014 · #55
danke vielmals 😘
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
1'558 Beiträge · seit 201120. Mai 2014 · #56
Hallo Loeffels,
ein sehr abwechslungsreicher Reisebericht, da wir Namibia zu einer völlig anderen Reisezeit kennen lernen dürfen, als wir es bisher erlebt haben.
Hochwasser , oha... 😠, aber spannend. Außerdem finde ich die Anmerkungen zum Reisen mit Rollstuhl beachtenswert und die besonders liebevolle Bezeichnung der "Loeffelinchen" berührt mich immer wieder, weiter so.. 😘

Liebe Grüße
Biggi
Meine Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 20. Mai 2014
Themenstarter1'412 Beiträge · seit 201321. Mai 2014 · #57
Samstag, 26.4.14

Heute sind wir wieder unterwegs.
Per Boot verlassen wir die Lodge und beladen wieder unseren Hilux. Der Parkplatzwächter hatte wohl Langeweile: Sowohl unser Hilux als auch die Autos der anderen Gäste sind frisch gewaschen 🤩 .

Wir tanken in Rundu,. Da haben wir einen falschen Abzweig erwischt 😵 und landen mitten in der Stadt. Bunt, lebhaft, afrikanisch und proppenvoll. Da durchzukommen dauert.
Dann endlich weiter bis Divundu. Die 200km ziehen sich.
Eindrücke unterwegs:

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In Divundu gibt es eine Tankstelle, da könnten wir ja eigentlich den Tank wieder vollmachen. Machen wir auch, aber mit Verzögerung. Es wird gerade Diesel angeliefert, wir müssen warten bis der Tankzug entladen ist. Dann dürfen wir endlich.

Weiter geht’s, über den Okavango durch den Bwabwata-Nationalpark Richtung Kongola. Es hat sich unterwegs immer mehr zugezogen, kurz hinter dem Parkeingang fängt es an zu regnen. Erst eine Stunde später klart es wieder auf.
Warnhinweise auf Elefanten halten wir für maßlos übertrieben 😉 .Wir jedenfalls sehen keine.

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Und dass sie mit 80km/h durch den Park sausen, halten wir erst recht für übertrieben 😉 .

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Kurz vor Kongola plötzlich ein Konvoi: Eine Hochzeitgesellschaft beansprucht laut hupend, singend und mit viel Tamtam die Straße für sich 😎 . Bis auf das Brautfahrzeug sind es fast nur vollbesetzte Pickups. Auch der Kirchenchor ist auf einem Pickup dabei.
Solche kleinen Randerlebnisse sind wie das Salz in der Suppe einer Reise. Eindrücke, die sich oft unvergesslich in die Urlaubserinnerungen einbrennen und eine Reise zu etwas ganz besonderem machen 🙂 .
Leider gelingt es mir nicht, aus dem fahrenden Auto heraus vernünftige Bilder von dem Spektakel zu machen, hier nur ein paar Schnappschüsse.

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So biegen wir nach fast ereignisloser Fahrt bei Kongola ab auf die C49. Die ist inzwischen geteert - zumindest bis zum Abzweig zur Namushasha-Lodge können wir dies bestätigen. Es wird zwar noch gebaut, aber die Asphaltdecke ist fertig.

Die Zufahrt zur Lodge ist erst mal blockiert:

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Aber schon nach kurzer Pause geht’s weiter die letzten sandigen Kilometer zur Lodge. Dort beziehen wir das Häuschen Nr. 22, mit traumhaftem Blick von der Terrasse auf die Weite der schilfbestandenen Flusslandschaft des West-Caprivi Wildparks.

Häuschen Nr. 22
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Die eigene Terrasse
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Traumhafter Ausblick
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Unser Bad
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Die Dusche
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Ein Bild vom Zimmer selbst muß ich euch schuldig bleiben. Wir sind Weltmeister darin, innerhalb weniger Minuten nach unserer Ankunft ein Zimmer "umzudekorieren" 😊 , so daß der Eindruck vom Zimmer extrem stark verfälscht wird 😄 .

Man hat sich bei der Auswahl des Häuschens sehr viel Mühe gegeben, die Türen ausgemessen und auch die Höhe der Stufe am Eingang. Häuchen Nr. 22 ist nach Ansicht der Lodgebetreiber das am besten für uns geeignete, und tatsächlich haben wir keinerlei Probleme mit den baulichen und räumlichen Gegebenheiten. Die Lodge insgesamt gefällt uns sehr, hervorragend in die Natur integriert und z.B. vom Boot aus erst unmittelbar vor dem Anlegen zu entdecken.

Naturnah heißt hier aber auch, dass man sein Häuschen möglicherweise mit einigen harmlosen Mitbewohnern wie Gottesanbeterinnen, kleinen Wanzen, Spinnen, Geckos etc teilt. Alle sind aber für Menschen ungefährlich und bis auf ein paar Moskitos hatten sie auch kein Interesse an uns. Uns hat das nicht gestört, aber empfindliche Gemüter könnten da anders reagieren. Aber durch die Bauweise und Lage der Lodge ist es wohl nicht zu 100% zu vermeiden.

Unser "Hausdrache", Gecko im Gebälk
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Wir jedenfalls haben uns dort sehr wohl gefühlt.
Wildlife gibt es übrigens auch außerhalb der eigenen vier Wände auf der Lodge:

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Grey Go-away-bird (Corythaixoides concolor)

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Nach dem Abendessen „singen“ uns Hippos in den Schlaf.

Abendessen:

Gemüsesuppe, Thunfisch an frischem Salat,
gegrilltes Oryxsteak, Schweine-Rostbraten, Pilzsoße, Reis, Knoblauchkartoffeln, Mischgemüse, gemischter Salat,
Schokopudding mit Vanillesoße

Gefahrene Kilometer: 457
LG Stefan Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19 Unsere Reiseberichte
zuletzt bearbeitet 22. Mai 2014
785 Beiträge · seit 200821. Mai 2014 · #58
Hi,

wirklich sehr schöner Bericht, ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt!


Gruß


Markus
1'127 Beiträge · seit 201121. Mai 2014 · #59
Hallo Löffels,

wenn auch "nur" Schnappschüsse, so gefallen mir Eure Fotos von der Hochzeitsgesellschaft und dem Kirchenchor im Pick Up ausgesprochen gut. Tolle Schnappschüsse, so etwas sieht man wirklich nicht alle Tage 🙂 .

Liebe Grüße

Susi
Reisebericht SA 2013 Viel Krüger und noch'n bisschen was anderes Reisebericht SA 2014
1'324 Beiträge · seit 201321. Mai 2014 · #60
Lese und schaue gerne.
Danke für den informativen Bericht.


Gruß!
der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela 10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania