THEMA: Frau HIRN on the floodplains
27 Okt 2013 17:39 #309937
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Meine lieben Leser, ich fürchte heute ist wieder viele graue Riesen und ein bisschen Mietz Mietz angesagt. :whistle: :blink:

24.8.2013 Thamalakane River Lodge – Sango Safari Camp

Wir stehen um 7 Uhr auf, packen unsere Sachen und gehen frühstücken. Um 8:30 Uhr kommt unseren Fahrer von Bushways Safaris uns abholen. Er wird uns nach Sango fahren.



Als die Teerstraße endet und wir auf die Dirtroad kommen, kann man sagen es ist viel dirt und wenig road! :woohoo: :pinch:
Eine üble Hopplerei bis wir den Buffalo-Fence passiert haben, dann wird es ein bisschen besser.
Vor dem Erreichen South Gate sehen wir noch eine Giraffe







und ein Impala



Nach 1,5 h sind wir am South Gate.





Auf dem Weg von South nach North Gate sehen wir schon ein par nette Sachen zum einstimmen auf unser Aufenthalt in Sango.
















Den Transfer als Gamedrive zu gestalten, wo H. Hirn sich konsequent weigert in ein „fuel to noice konverter“ zu steigen, ist auch nicht schlecht. ;)
Nach 3,5 Stunden erreichen wir Sango, das außerhalb von North Gate im Khwai Konzessionsgebiet liegt.

Das Sango Safari Camp bietet 12 Gästen Unterkunft in 6 komfortablen und sehr geräumigen, auf erhöhten Decks stehenden Zelten im Stil der unvergesslichen Zeltsafaris vergangener Zeiten. Jedes Zelt verfügt selbstverständlich über einen eigenen Badbereich mit Dusche und WC. Die Dusche funktioniert als "bucket shower" unter freiem Himmel, natürlich gegen fremde Blicke geschützt, wie früher auf einer Safari. So versucht das Sango Safari Camp das Rustikale mit Luxus zu verbinden und die Atmosphäre der luxuriösen mobilen Safaris zu Beginn des vorigen Jahrhunderts aus der großen Safarizeit wieder zu beleben.

Die Angestellten singen und begrüßen uns auf traditioneller Weise.







Wir haben gerade noch Zeit
unsere Sachen ins „Zelt“ zu bringen und uns ein wenig frisch zu machen, schon gibt es Lunch.















Es gefällt uns alles sehr gut, und irgendwie sieht die Umgebung sehr vertraut aus. Von unserem Deck sehen wir viele Elefanten in der Ferne.







Und auch ein Hammerkopf pickt im Gras herum



Ein Wasserbock steht auf die andere Seite vom Channel und hält Ausschau



Zwei Elefanten kommen zum Trinken









JJ erzählt dann, dass das Camp genau auf dieselbe Stelle steht wo Khwai Tented Camp stand. Da waren wir vor 3 Jahren. Sie sind wohl ein bisschen up- oder downstream gezogen,
ich weiß es nicht genau.

Wir haben dann Zeit für eine Siesta, bevor es um 3 Kaffee+ Kuchen gibt, „High Tea“ nennen sie es hier, und der erste Gamedrive ins Moremi startet.

Das Moremi Wildlife Reserve gilt mit seinen 4872 Quadratkilometern als eines der schönsten und abwechslungsreichsten Naturschutzgebiete auf dem ganzen Kontinent. Es schützt ca. ein Drittel des Okavangodeltas und erstreckt sich zungenförmig von Nordosten über die sogenannte Mopane Tongue und Chief's Island bis tief ins westliche Delta hinein. Nur der relativ trockene Ostteil ist durch ein dauerhaft befahrbares Pistennetz (ca. 300 km) erschlossen und dem Besucher zugänglich.

Wir fahren erst wieder über die „Brücke am Khwai“ und nach dem Eintritt in dem Park in östlicher Richtung.





Es ist Nachmittag, die Sonne spendet wärmende Strahlen und bringt das Wasser der Lagune zum Funkeln. Dort watet ein Dickhäuter und Red Lechwe grasen







Dann ist gleich eine große Herde Elefanten da. Sie bespritzen sich mit Schlamm und Staub und sehen dadurch nicht besonders fotogen aus finde ich. Eher schon als waren sie im harten Kampf verwickelt. Den grauen Riesen gefällt es aber so!



























Ein Bulle mit Red Lechwe











Roanantilope





Dann sehen wir eine Löwin die weit entfernt im Gras liegt. Da muss man schon Guide sein um das zu entdecken. ;) Er heißt übrigens Joel und wird uns während unseren Aufenthalt betreuen.
Er meint die Löwin wird später aufstehen, jetzt ist es noch zu früh.

Über die Lagune können wir das Sango Camp sehen





Hier noch ein paar fotogenere Elefanten



















Hippos die sich im Spätnachmittagslicht zumindest die Köpfe sonnen.









Auf einmal kommen dicke Leiber aus dem Gebüsch gewatschelt. Sie stäuben durch eine Schaar Perlhüner bevor sie sich ins Wasser stürzen.







Dann kommt Funkmeldung, dass Elefanten die Löwin aufgescheucht haben. Wir drehen um und fahren zurück und da ist sie. Yes! Jetzt habe ich so ziemlich alles was ich mir für diesen Urlaub gewünscht habe. :)
Der Unterschied zu Chobe ist hier, dass wenn Funkmeldung über was Besonderes eingeht, dann vielleicht 1 bis 2 andere Fahrzeuge da sind. Die machen dann hübsch Platz nach eine Weile, so dass die Tiere nicht so beeinträchtigt sind.





Ganz majestätisch schreitet sie durch das goldene Gras und nimmt keine Notiz von uns.













Joel sagt sie sucht jetzt ihre Gefährtinnen. Wir fahren langsam hinterher und auf die andere Seite von einem Dickicht liegen sie, schwer auszumachen, im Gras. Ich meine es waren 4 Stück, es ist aber schwer aus dieses Knäuel herauszufinden. Eine lag noch wie abgestochen daneben und hat überhaupt nicht daran gedacht unseretwegen ihren Schlaf zu unterbrechen



Die Löwin legt sich zu den anderen und sie kuscheln alle miteinander. Ein schönes Erlebnis!









Dann verabschiedet sich für diesen Tag die Fauna mit einer Eli-Mama mit süßem Nachwuchs.







Wir suchen dann einen Platz zum Sundownern mit Blick auf Sango. Für mich ein magisches Gefühl wie die untergehende Sonne den Himmel blutrot färbt um dann unter dem Horizont zu verschwinden.















Zurück im Camp haben wir gerade noch Zeit für eine Dusche bevor es Dinner gibt.
Es gibt Kürbissuppe, Huhn mit Reis und Gemüse und Ananaspudding mit Vanillesoße.
Dazu Rotwein. Wir sitzen gemeinsam am großen Tisch und es bilden sich nette Gespräche.
Wir waren heute Nachmittag mit Karsten und Conny aus Köln zu 4 unterwegs und es herrscht eine zwanglose lockere Atmosphäre. Als Conny erfährt, dass ich aus Wikingerland komme, bewundert sie meine Deutschkenntnisse, :woohoo: kann sich dann aber nicht verkneifen zu fragen:
Kannst du auch Hochdeutsch? :pinch:

Joel bringt uns mit der Taschenlampe zurück ins Zelt, auch hier dürfen wir nicht alleine herumlaufen nach Einbruch der Dunkelheit. Große Elis stehen in der blauschwarzen Dunkelheit direkt neben unser Zelt als wir kommen. Wir haben Nr. 1, das letzte in der Reihe, danach kommt nur Wildniss. :S

Wir gehen früh schlafen, morgen früh ist um 6 Uhr wecken.

Wir lesen und schreiben in gewohnter Konstellation………………

Draussen sind die Hippos und die Elefanten akustisch noch sehr präsent……
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30 Okt 2013 19:20 #310451
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25.8.2013 Sango Safari Camp Teil 1


Der Weckdienst kommt pünktlich und um 7:30 gibt es Frühstück. Da ist die Auswahl nicht gerade prall, dafür ist es ja teuer! :woohoo:
Kein Käse, kein Wurst und keine Eier. Joghurt, Cerealien, Marmelade und Honig, Toast und
Porridge, das war es dann schon. Ich habe seit dem Tok Tokkie Trail kein Haferbrei mehr gegessen,
jetzt nehme ich wieder eine Schüssel voll und pimpe das ein bisschen mit Honig und Butter auf.
Schmeckt doch! :P
Dazu eine Tasse Kaffee und schon sitzen wir wieder hoch auf dem gelben Wagen. Nicht das jemand denkt wir führen hier ein Schlaraffenleben!! ;)

Joel fragt was wir sehen wollen und ich sage Mietz, mietz und Wildhunde, die habe ich schon lange auf meine Wunschliste.
Heute fahren wir nicht in den Moremi, sondern bleiben im Khwai Konzessionsgebiet.



Mit ganzjährig vorhandenem Wasser, saisonal überfluteten Ebenen, offenem Grasland, mit Bäumen und Büschen bewachsenen Ufern, den Galeriewäldern - "riverine forests" wie auch offenen Wäldern in trockeneren Landschaftsbereichen ist die Region Lebensraum einer großen Artenvielfalt von Säugetieren und Vögeln, wie man sie nur selten im nördlichen Botswana antrifft. Dank des offenen Übergangs zwischen dem Moremi Game Reserve und dem Khwai Konzessionsgebiet kann sich das Wild frei in der ganzen Region bewegen.





Es weht ein etwas kühler Wind und die Tiere ziehen sich in den Busch zurück wo es wärmer ist.
Es ist nicht so, dass wir nichts gesehen haben, aber wir sind ja inzwischen ein Haufen verwöhnte Leute.

Ein männlicher Kudu steht in der Morgensonne



mal wieder ein Elefant









Und schöne Khwailandschaften waren es Wert fotografiert zu werden.







Und nach 1,5 Stunden Herumfahrens sind sie Da: Die Wildhunde
Ihr müsst jetzt wieder gaaanz stark sein und viele Fotos aushalten. :blink: :whistle:











Ich bin total begeistert und glücklich. Das wollte ich schon so lange sehen! :P











5 Erwachsene und 5 Jungens liegen mitten auf der Straße. Die Mutter der Jungen ist von Leos oder Hyänen getötet worden und die anderen Wildhunde kümmern sich um sie. Das heißt, sie versuchen es. Die kleinen tollen wie verrückt herum, nix wie Blödsinn im Kopf, und die großen versuchen ihnen ein paar erzieherische Maßnahmen zukommen zu lassen.















Wie so oft im Leben hat das nicht besonderen Erfolg, die großen geben auf, lassen die Kleinen machen und legen sich in den Sand und beobachten was das Jungvolk so treibt.















Wir schauen lange zu, und ich bin sehr froh über dieses Erlebnis. Schön wieder ist ein Wunsch in Erfüllung gegangen!

















Die wunderschöne Khwai-Landschaft, von blauen Wasseradern durchzogen, die sich irgendwann in der Wüste verlieren, Papyrus und Gräser schillern von grün bis golden in der Sonne, darüber der schier endlose Afrikanische Himmel ist .







Stolze Giraffe





Grasende Impalas





Ein Kudu steht unter einem Baum



weiter weg grasen Wasserböcke



Ein Frankolin mit Bipperle



Wir machen dann in dieser bizarren Landschaft Kaffeepause





Joel


Joel und Cheffe



Auf dem Rückweg 3 Giraffen mit ein Babygiraffe













Ein paar Kinder aus dem Khwai Village machen Faxen als wir durchfahren.







Im Camp angekommen haben wir 1 Stunde Zeit zum entspannen bevor es Lunch gibt.
Nach dem Essen plaudern wir noch ein bisschen mit den anderen Gästen, dann zieht sich jeder zurück um eine Siesta zu machen.
Wir lesen, dösen und schauen ständig hinaus ob sich was „Tierisches“ tut, aber heute ist es echt ein bisschen mau und nach ein paar mal den Kopf strecken um hinauszuschauen, konzentriere ich mich auf das Relaxen und das Lesen. Auch schön.
Um 3 gehen wir dann zum „High Tea“ und essen eine Kleinigkeit und trinken was Kaltes dazu. Mein Thermometer zeigt inzwischen 33 ° und mir ist nicht nach warmen Getränken……….
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31 Okt 2013 18:59 #310608
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Heute bin ich NETT und schreibe gleich weiter, außerdem strapaziere ich euch ausnahmsweise nicht mit zu vielen Fotos. :) :dry:


25.8.2013 Sango Safari Camp Teil 2

……….Punkt 15:30 sitzen wir wieder auf dem Landy - es geht wieder ins das Khwai Konzessionsgebiet.

Als erstes begrüßt uns diese schöne Red Lechwe





Ein Ibis schreit markerschütternd



Wir sehen junge Hippos die im Nachmittagslicht am Ufer stehen









Mal wieder Botswanas Nationalvogel



Hier ein junges Eulentier. Kann Jemand beim Bestimmen helfen?
Weissgesichts-Ohreule. Danke Matthias :)







Wir haben heute Nachmittag 2 Australierinnen mit an Bord und so fahren wir wieder dahin wo wir die Wildhunde gesehen haben, in der Hoffnung sie sind noch da. Eigentlich wäre ich ja jetzt lieber eine andere Route gefahren, aber man ist ja nett und nimmt Rücksicht auf die anderen Gäste. :huh: :blink:
Und Frau HIRN nebst Gemal sind auch noch nicht so blasiert, dass sie da nicht nochmal
hinschauen! :woohoo:
Die Hunde sind da, aber ein bisschen weiter weg im Gras. Da sieht man was ein paar Meter und ein bisschen Glück ausmacht. Es ist schwierig zu fotografieren, es ist immer Gras oder Büsche im Weg. Da ich heute Morgen jede Menge Fotos gemacht habe, schaue ich jetzt nur zu.









Schon wieder Hippos beim Spatzieren gehen



Ein Krokodil zeigt die Beißerchen





Hübscher Dickhäuter





Dieser läuft auf 5 Beine(müsste eigentlich der Zensur zum Opfer fallen) :woohoo: :pinch:





Wir fahren weiter durch diese bizarre Wasserlandschaft und finden eine wunderschöne Stelle zum sundownern. Dieses gleißende Licht, das noch bis vor wenigen Augenblicken alles gestochen scharf erscheinen ließ und nun, kurz vor Sonnenuntergang einem weichen Schimmer weicht.





Um uns pulsiert das Leben, und doch ist hier nichts als Ruhe und Frieden.
Diese Magie; ich stehe hier mitten im Afrika und beobachte wie die Sonne untergeht. Das empfinde ich nicht als selbstverständlich und ich fühle mich privilegiert es erleben zu dürfen.





Das Zentrum unseres Sonnensystems senkt sich hinter dem Horizont hinunter und färbt dabei den Himmel blutrot. Dann erscheint Khwai als Scherenschnitt.







Die Dunkelheit legt sich wie eine blauschwarze Decke über Khwai und wir fahren in totaler Finsternis zurück.

Kurz vor halb 8 sind wir da, nichts ist mit duschen und sich ausgehfein machen. Wir bekommen 15 Minuten um auf Toilette zu gehen, Hände und Gesicht waschen. Wir haben dann noch Zeit ein GT auf ex zu trinken :woohoo: ;)

Die Barkeeper Tony, Joel u. JJ

Joel

JJ & Joel






Schon sind wir beim Abendessen.

Das finde ich heute besonders lecker.
Blumenkohlsuppe mit Kokosmilch, Eintopf aus Schweinefleisch und Gemüse – ich wurde es Gulasch nennen- und dazu ein leckeren Roten. Der Nachtisch ist mal wieder ein warmer Kuchen mit Vanillesoße – mag ich immer noch nicht so.

Es ist eine Gesellige Runde am Tisch, außer den 2 Mädels aus Down Under ist alles fest in Deutscher Hand. Etwas angeschickert werden wir von Joel ins Zelt gebracht.
Wir wollen morgen früh noch den Gamedrive mitmachen, bevor wir wieder abfahren.
Mike ist diesmal unser Fahrer; er hat die 2 Australierinnen heute gebracht.

H. Hirn liest, ich schreibe noch Tagebuch und lese Ein ganzes halbes Jahr zu Ende.
Anschließend weine ich mich in den Schlaf………………
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03 Nov 2013 18:20 #311052
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26.8.2013 Sango Safari Camp – Thamalakane River Lodge.

Ich bin halb tot als der Weckdienst kommt; das ist die Rache für das lange lesen. Es gibt aber kein Pardon und ich quäle mich aus dem Bett. :S
Ich frühstücke wieder Porridge mit Honig und Butter und 20 min. später sitzen wir schon auf dem Landy. The early bird catchest the worm, heißt es! :whistle: :pinch:
Wir überqueren wieder „die Brücke am Khwai“, heute fahren wir wieder in den Moremi, diesmal in westlicher Richtung.

Ein Warzenschwein, einer der uglys, muss auch mal fotografiert werden. :blink:



Nach kurzer Zeit sehen wir ein großer Mähnenlöwe im goldenen Gras liegen. Das war auch noch ein Wunsch von mir, HÜBSCHER Mähnenlöwe ohne Blut im Gesicht. Das hatten wir vor 3 Jahren zur Genüge.

Er schläft zunächst. Macht dann mal ein Auge auf um zu gucken was los ist.
Ah, ha, schon wieder Touris.





Ich schlafe trotzdem noch eine Runde







Keine Ruhe zu bekommen, tu ich ihnen ein Gefallen…
Frau Klum könnte ja auch in der Nähe sein - you never know - es ist aber nur Fr. Hirn mit Gefolge.





Ich richte mich auf und poose ein bisschen für sie.











Frisch geföhnt: Ich hab die Haare schön…………







Ich schau dir mit meine Bernsteinaugen in deine Kleines…………..





Dieses Footoshooting ist sooooooo anstrengend. Ich muss mal wieder eine Runde schlafen….









Nach einer Weile reißen wir uns los, fahren ein Stückchen weiter.
Jetzt sind so ziemlich alle meine Wünsche für diesen Urlaub in Erfüllung gegangen und ich denke nur DANKE, DANKE! :laugh: :silly: :lol: Wem auch immer………….. :whistle:

Hübsche Impalas gucken uns mit ihren großen Augen an……









Ein paar Kurven weiter sitzt eine Cheeta unter einem Baum. Joel muss echt Adleraugen haben und er freut sich riesig. Chetas sind wohl hier auch eine Seltenheit. Für meine Kamera zu weit weg, es gibt aber trotzdem ein Beweisfoto.





Sie denkt aber nicht mal daran sich zu bewegen. Wir kommen hier noch ein Paarmal vorbei und sie sitzt immer noch in gleicher Position da, bewegt nur ab und zu den Kopf.

Wir versuchen die Damenriege von Löwenpascha zu tracken, haben aber kein Glück.
Außer den Spuren sehen wir nichts. Wir konzentrieren uns dann auf andere Sachen.
Zebras gucken ist auch nicht schlecht ;)











Ein Rotschnabeltocko sitzt im Baum





Und wieder Zebras



Red Lechwe vor dem golden bis rosa schimmerndem Gras







Ein Schreiseeadler schaut nach Beute



Eine Gabelracke posiert auf einem Termitenhügel



Wieder Zebras mit Fohlen



Die Hippos winken mit den Ohren goodbye



Eine große Gruppe mit Zebras und Impalas sind unsere letzten Eindrücke von Khwai





Es war ein sehr schöner Gamedrive und krönender Abschluss unser Aufenthalt in Sango.

Um 11 sind wir zurück und können noch ein bisschen relaxen bevor es Lunch gibt.
Das ist mal wieder sehr lecker. Wir verbringen noch eine letzte gemütliche Stunde am Tisch. Nachher werden sich die Leute in alle Winde verstreuen.
Es hat und hier sehr gut gefallen und wir haben wirklich sehr schöne Sichtungen gehabt. Die Wasserlandschaften in Khwai gefallen mir besonders gut. Auch die Ruhe die hier herrsch, ganz anders als in das sehr busy Chobe, ist so ganz nach meinem Geschmack. Man sieht nicht oft ein anderes Fahrzeug und da ist kein Massenauflauf wenn man was Besonderes sieht.
Das Camp vermittelt Africa-Feeling und ist nicht überkandidelt. Wir hätten es hier noch gut eine Nacht ausgehalten.





Wir verabschieden und von alle und um 13 Uhr sind wir wieder startklar. Mike, können wir auch Schumi nennen, drückt auf die Tube, und fräst in 55 Minuten von North – bis South Gate. Er fährt aber gut und wir fühlen uns überhaupt nicht unwohl. Nach 2,5 Stunden sind wir schon wieder in der Thamalakane River Lodge.



Jetzt sitzen wir vor unseren Bungi, H. Hirn hat beschlossen eine Flasche Merlot aufzumachen, was keine schlechte Idee ist. Wir schlotzen den Wein, sinnieren ein wenig über den Urlaub nach, lesen, schreiben und schauen wie der Thamalakane träge vorbeifließt.
Die Sonne steht immer tiefer und wir erleben wieder einen wunderschönen afrikanischen Sonnenuntergang.





H. Hirn mahnt jetzt aber zum Aufbruch. Er hat schon seit 2 h tropfende Zähne wegen dem 300 g
Filetsteak, dass er gedenkt zu verdrücken!

2 h later. Boah, super lecker, yammi, yammi. Ich habe mich mit der kleineren Version – 200 g- begnügt.
Vorher hatten wir Salat mit Avocado und Räucherlachs und das alles haben wir mit St. Louis Bier hinuntergespült.



Total vollgefuttert liegen wir aufs Bett, lesen und schreiben.

Tausende Frösche sorgen für die abendliche Geräuschkulisse

Herr und Frau HIRN geht es ziemlich gut………………..
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06 Nov 2013 20:42 #311645
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27.8.2013 Thamalakane River Lodge – Thakadu Bush Camp.

Heute Morgen haben wir auf gemütlich gemacht. Die paar Sachen die wir aus den Taschen geholt haben, wieder hineingesteckt und das war es dann schon.
Wir gehen Frühstücken, die Angestellten haben heute nicht den schnellsten Gang drin. Nach 20 min. haben wir 2 Spiegeleier vor uns stehen, dafür fehlt immer noch der Toast und die Butter. :dry:
Es gibt dann nach einer Weile warmer Toast und kalte Eier – egal –
´Cause this is Africa. :laugh:

TRL hat uns gut gefallen, es ist unheimlich schön nur da zu sitzen, was Gutes im Glas zu haben und zusehen wie der Thamalakane vorbeifließt. :whistle:
Die Lodge eignet sich gut als Ausgangspunkt für das Delta und Khwai. Die Bungis sind schön, die Betten gut.
Steaks können sie hier 1 A braten! :P
Es macht aber alles einen etwas schmuddeligeren Eindruck als vor 3 Jahren. Die Auflagen der Poolliegen und die Sitzkissen in den Stühlen vor den Bungis sehen nicht gerade lecker aus und benötigen dringend Wäsche oder Erneuerung! :S
Und der Pool selber ist auch nicht gerade einladend – nicht, dass ich hinein wollte. :blink:

Wir machen uns wieder auf dem Weg, zuerst durch Maun, das immer noch ohne Schilder jeglicher Art ist. Mit Hilfe von T4A sind wir dann aber in der Spur Richtung Ganzi und Thakadu Bush Camp.
Das ist als reiner Fahrtag/Pit Stop gedacht, damit die Etappe nach NAM nicht so lang ist.

Ich habe hier nicht viele Erwartungen gehabt und das ist auch gut so!! :angry:
Es heißt dieses Gebiet ist der „Wilde Westen“ von Botswana. Wir haben an der Strecke vermehrt Pferde am Wegesrand gesehen und auch ein schwarzer Cowboy im vollem Galopp kreuzt die Straße.
Im Nachhinein weiß ich genau, dass er auf Jolly Jumper geritten ist........ :whistle:
6 Km nach Ganzi biegen wir ab, fahren 3 km über spitze Steine und dann sind wir da;
bei den Daltons!



Unser Zeltchalet steht in einer trockenen, staubigen, trostlosen Landschaft. Seit Januar hat es nicht mehr geregnet.



Der Bungi sieht auf den ersten Blick nicht schlecht aus, im Vergleich zu ES gut.
Aber es stinkt. :sick:











In der Kloschüssel hängt ein Pinkelstein – ich mag nicht hineingreifen und das Teil entfernen-
und es riecht wie in einem Pissoir. :pinch:
An der Wand ist ein Duftspender angenagelt, der auch nicht gerade Veilchenduft verströmt. Wir machen Tür und Fenster auf um zu lüften.

Wir gehen dann vor Richtung Hauptgebäude und schauen das Wasserloch an. Das ist das einzige hier das ein bisschen nett aussieht, es sind aber keine Tiere da.











Wir sind die einzigen Gäste und nehmen dann auf der Terrasse, auf einer wackeligen Bank- die breit, aber nicht tief genug für mein Allerwertesten ist - Platz. :dry:
Wir bestellen bei einer der Daltons Bier und Malawi Shandy.
Hinterher gehen wir wieder den steinigen, staubigen Weg zurück ins Bungi.



Wir wissen hier nicht so richtig was mit uns anzufangen, zum Lesen haben wir auch keine Lust.
Wir schauen nach einer Weile auf die Uhr ob nicht bald Zeit für ein GT ist, und beschließen dann, dass irgendwo auf der Welt immer 18 Uhr ist :silly: und ich gehe wieder den staubigen Weg zurück und lass mich von Papa-Dalton Eis geben. :P

Wir tun dann unser Bestes die Gegend schön zu trinken, schaffen es aber nicht! :whistle: :ohmy:

Auf wackeligen Beinen (hier wackelt irgendwie alles!) gehen wir dann zum Abendessen. Wir sind überhaupt gespannt wo das stattfinden soll. Was Restaurantähnliches habe ich noch nicht entdeckt. Das Rätsel ist dann schnell gelöst; an dem gleichen wackeligen Tisch und auf die noch wackeligere Bank wo wir heute Nachmittag saßen.
Passt jetzt zu unseren etwas „wackeligen“ Zustand gut. ;)
Es tauchen immer neue Daltons auf, jetzt ist auch Baby-Dalton da, und auch Rantanplan, der Hund der dümmer ist als sein Schatten, liegt in der Ecke und pennt. :blink:
Wir bestellen Takadu Fillet mit Pilzsoße und Pommes, dazu ein St. Louis. Gerechterweise muss ich sagen, dass das Essen nicht mal schlecht war :) und die GT´s haben verhindert, dass ich an den Zustand in der Küchenabteilung gedacht habe. :pinch:
Serviert wird von Oma-Dalton, sehr sprechfaul, was eigentlich für die ganze Daltonbande gilt.
Nur Lucky Luke himself, nämlich Papa-Dalton, redet freiwillig ein paar Sätze. Er trägt Stetson über die langen Zoten, dazu 4 Hemdknöpfe offen, damit das graue, krause Brusthaar zur Geltung kommt. :sick: Meine gute Erziehung verbietet es mir die Typen zu fotografieren, hier der Ersatz!



Mit Taschenlampe gehen wir zurück und ab ins Bett.
Ich wache in der Nacht auf weil ich Kopfschmerzen habe; ob es an die 3 Gt´s und dem anschließendem St. Louis oder der Geruch von Pinkelstein lag? :unsure: :whistle:
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28.8.2013 Thakadu Bush Camp – Kalahari Bush Breaks[/b]

Am Morgen sitzen wir wieder an den Wackeltisch, und auf die Frage wie das mit dem Frühstück so abläuft, zeigt Oma-Dalton mit dem Kopf - ja nicht sprechen mit den Gästen - Richtung Servierwagen. Da stehen ein paar Sachen darauf, nicht wirklich einladend. :dry:
Es kommt dann noch eine Camperin vorbei und beschwert sich lauthals über den Zustand der Ablutions.
Wir gucken, dass wir Land gewinnen – nur weg hier. :blink:
Papa-Dalton verabschiedet sich, er ist ja immer noch der einzige der spricht. Er gibt einer der Dalton-Bande Order, hinter uns herzufahren bis zur Hauptstraße. Das war schon mal echt nett! :)
Hier waren wir wirklich „Lost in translation“ und ich brauch wohl nicht erwähnen, dass H. Hirn wenig begeistert ist. Hätte ich aber gesagt wir sollen durchfahren bis KBB, wäre das auch nicht gut gekommen. :angry: Aus heutiger Sicht wurden wir das aber so machen und den gewonnenen Tag in Sango daranhängen!

H. Hirn hat jetzt Angst, dass die nächste Unterkunft auch so ´ne Absteige ist und es gelingt mir nicht wirklich ihn zu beruhigen. :whistle:
Es läuft gut, an der Grenze ist auch nichts los und durch die erneute Zeitumstellung sind wir um 11:30 in Kalahari Busch Breaks. H. Hirn ist total zufrieden und wir bekommen Bungi Nr. 5 mit direktem Blick auf das Wasserloch.













Nach dem Minimalfrühstück in Dalton City bestellen wir etwas zum vespern und ein kühles Windhuk dazu. Wir verbringen den Nachmittag völlig relaxed, sitzen draußen und lesen und schauen uns den schönen Garten an.













Dort finden wir auch diesen Baumstamm – sieht doch aus wie eine Hekse, oder?



Das Haupthaus ist uhrig eingerichtet, uns gefällt es.















Ich mache auch Klappjagd auf den Rotbauchwürger (danke Bele),
der hüpft aber dermaßen unruhig umher so dass die Jagd nicht unbedingt von Erfolg gekrönt wird.
Das Resultat ist nicht wirklich prickelnd, but anyhow…..



Ein paar andere Bipperle sind auch noch zwischen die Antilopenkacke herumgehüpft.








Wir sitzen dann auf unsere Terrasse und trinken den kläglichen Rest aus der Gin-Pulle und schauen auf das Wasserloch. Bis jetzt waren Wasserböcke, Kudus, Impalas, Strauße und Warzenschweine da.
Das ist ein bisschen zu weit weg um schöne Fotos zu machen,es ist aber auch so schön zum zuschauen.

Um 18:30 gehen wir zum Abendessen. Es ist unter dem großen Reetdach gedeckt. Wir sind übrigens auch hier die einzigen Gäste, aber 2 Camperinnen haben auch Essen bestellt, so sind wir zu 4.
Hier ein paar Fotos vom Nachmittag - Abends bin ich meisten ohne Foto unterwegs.







Um den Besuch bei den Daltons zu vergessen, wollen wir uns den Abend so schön wie möglich machen. H. Hirn geht mit in den Weinkeller und sucht ein 2006 Groenländer Shiraz aus. :P
Zum Essen gibt es gemischten Salat mit Feta und Oliven, dann Kudusteaks (hervorragend) mit
3erlei Gemüse und Rosmarinkartoffeln. Richtig lecker war das. Nachtisch ist mal wieder warmer Kuchen mit Soße – not my cup of tea.
Wir nehmen unseren Wein mit und sitzen an der Feuerschale, schauen auf das Wasserloch wo immer noch ein kommen und gehen ist und lassen den Abend gemütlich ausklingen.

H. Hirn macht Hirnjogging (Soduko), Fr. Hirn schreibt Tagebuch…………
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