6 Wochen Safari in Kenia und Nordtansania

Reisebericht 39 Antworten · 6’273 Aufrufe · gestartet 07. Apr. 2023 von Bushtruckers
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201404. Juli 2023 ·
Thorsten - nicht Schlangen, die koennen ueberall sein. Ich hatte aber mal eine kleine Green Snake gefunden.

Betti - Danke. Alle Seen im Grabenbruch haben sich total veraendert. Viele Wege sind nun unter Wasser, viele Baeume abgestorben.

Liebe Gruesse
Elvira
Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201404. Juli 2023 ·
Glaubt nicht, dass meine Kamera kaputt ist und nur noch kleine Tiere aufnehmen kann….
2 junge Elefäntchen sind am Rumtollen. Mutter wacht, ist aber nicht nervös wegen uns

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Impalas und mittendrin ein Sattelstorch

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Als ich zu meinem Zelt spaziere, fällt mir ein süsslicher Duft auf. Woher? Ach von den Blüten von dem Baum, den ich nicht kenne.

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Eine Grewia bicolor blüht grade. Diese gehören in die Lindenfamilie

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Am Nachmittag bauche ich mein Büro auf. Ich bin ja nicht im Urlaub… Ein friedlicher Abend, ein gutes Abendessen und eine Nacht mit gutem Schlaf.

2.2. Morgenstund hat Gold im Mund – Sonnenaufgang vom Kirurumu Camp aus

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Als wir vom Frühstück zurück zu den Zelten gehen, finden wir diese Matabele Ameisen. Sie sind genau unter dem süsslich riechenden Baum. Es ist noch nicht klar, ob die ein Nest geplündert haben, was sie mit Termiten tun oder ihr eigenes Nest mit Brut umziehen.

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Unsere Koffer werden zum Auto gebracht und eingeladen. Los geht es durch Karatu, durch fruchtbares Farmland bis zum Eingang zum Ngorongoro Krater. Die Prozedur zieht sich mal wieder… also beobachte ich Raupen und schaue ein paar Vögeln zu.

Um Kurven geht es durch den Bergwald. Zum Glück fährt Sikoyo vorsichtig, denn wenn hier ein Auto schnell kommt, knallts…. Und nun stehen wir auf dem Ngorongoro Kraterrand und haben den tollen Blick in den Krater. Es beeindruckt mich immer wieder in den 16 km durchmessenden Krater zu schauen und mir vorzustellen, dass sich der ganze Boden mal recht rasch runter verschoben hat, respektive kollabiert ist.

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Ein Fülleborn Nektarvogel / Eastern Double-collared Sunbird labt sich an einer Crotolaria agatiflora. Dabei tragen sie auch Pollen mit und bestäuben somit die Pflanzen. Dies ist eine Pflanzengattung heiss geliebt von Nektarvögeln, drum habe ich die auch im Garten

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Durch die Flachkronenakazien (Vachellia abyssinica) fotografiere ich ein Maasai Dorf. Als der Ngorongoro Krater vom Nationalpark zur Conservation Area degradiert wurde, wurde ein Vertrag aufgesetzt, wie viele Maasai, Rinder, Schafe und Ziegen hier leben dürfen. Die Zahl ist seit Jahren lange überschritten und die Vegetation beschädigt. Umsiedlungspläne sind da, doch werden diese nicht mit Begeisterung aufgenommen.

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Das Kraterhochland

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Wiederum heisst es einchecken, um in den Krater runter fahren zu dürfen. Nun geht es die mittlerweile sehr gut in Stand gehaltene Einbahnstrasse 600 m weiter runter auf den Kraterboden

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In der immensen Tierdichte braucht man Tiere nicht suchen, sie sind einfach da…. Man sieht schon, die Wolken ballen sich

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Und hier sind sie – die jungen, teilweise noch staksigen jungen westlichen Weissbartgnus

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Weisstörche östlich des Urals überwintern in Ostafrika. Die Deutschen Weisstörche fliegen nach West- und Nordafrika

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Es geht zum See, wo man gemütlich Picknicken kann, solange man sich vor den Gelbschnabelmilanen versteckt, wenn man Essen in der Hand hat. Wo Leute essen, fällt immer mal was runter, also sind die Vögel nicht scheu, da sie Menschen gewohnt sind.
Der Rotschwanzweber ist endemisch in Nordwest-Tansania und seit etlichen Jahren auch in der Masai Mara.

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Stummelweber im Brutkleid. Toll ist, wenn sie um Bräute werben…

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Der See ist einfach immer toll anzusehen. Darin leben auch Nilpferde.

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zuletzt bearbeitet 04. Juli 2023
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201404. Juli 2023 ·
Es ist nun 3 Uhr nachmittags und es geht Richtung Camp. Zebras – sie sind einfach immer toll und nie langweilig

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Und wieder hat es diese süssen, jungen Gnus…. Gnus leben entweder in Zuchtherden, also Mütter mit ihren jetzigen und vorletzten Jungen oder in Junggesellenherden. Amüsant sind die Kapriolen, die die Bullen vollführen, wenn Paarungszeit ist. Sie markieren nur für die kurze Zeit ein kleines Territorium.

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Im Ngorongoro Krater hat es echt grosse Büffelherden. Man rechne die Kilos, wenn jeder Büffel im Durchschnitt 700 kg wiegt…. Es scheint eine Nachgeburt zu sein, die die Weissrücken- und Ohren-Geier verschlingen. Mehr konnten wir nicht erkennen. Die weissen Kuhreiher sind immer bei den Viehherden und schnappen die aufgescheuchten Insekten, Reptilien und Mäuse.

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Erst wird getrunken und dann sich gesuhlt – Warzenschweine

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Es geht nun den Kraterabhang hoch und wir kommen durch einen herrlichen Wald von Flachkronenakazien. Dann sind wir im Camp – Lion’s Paw. Das Camp übertrifft bei Weitem meine Vorstellungen!
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zuletzt bearbeitet 08. Juli 2023
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201408. Juli 2023 ·
Wir werden sehr herzlich im Camp begrüsst und zu unseren Zelten gebracht. Diese sind genial gebaut. Canvas und Glasscheiben. Ein grandioses Badezimmer und das beste – das Bett ist heizbar und das geniesse ich in vollen Zügen nach dem Abendessen!

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Der gediegene Essraum und die Terrasse, wo man sitzen kann

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3.2. Und das der traumhafte Akazienwald um das Camp rum. Es zwitschert und ruft – herrlich, aber es ist etwas frisch. Blick in den Ngorongoro Krater

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Kurz vor 8 Uhr sind wir, d.h. Sikoyo, unser Herr Gast und ich unten im Krater. Und als erstes ein Regen- oder Abdims Storch. Diese folgen innerhalb Afrika’s dem Regen und hier, aber nur im Krater hatte es gut geregnet.

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Ich will einfach DAS Bild von einem jungen Gnu. Also üben üben üben… ich bin am Ende mit keinem so richtig zufrieden

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Einfach eine riesige Weide….

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Unsere erste Ngorongoro Löwin

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Die Bullen üben für die Paarungszeit. Solche Sparrings gibt es immer mal wieder

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Es juckt überall – Afrikanischer Büffel

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Es muss auch mal wieder ein Vogel kommen. Eine Rotnackenlerche und zwar die Unterart vom Ngorongoro bis Westkenia und Mt. Elgon (Mirafra africana tropicalis)

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Man nimmt nicht Kräuter und Gräser ohne zu wählen – Anubis Pavian

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Panganipieper – ist verwandt mit Stelzen und Lerchen

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Links von uns in der Wiese entdecken wir eine Löwin. Sie starrt und zwar zu einem Büffelbullen, der nur in einem engen Kreis geht. Es kann sein, dass einer der Gehirnparasiten ihn erfasst hat und das Koordinationssystem stört

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Sie geht nun gerade auf den Büffel zu und überquert vor uns den Weg. Die Thomson Gazelle weiss, dass die Löwin es nicht auf sie abgesehen hat

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Am See rennt eine Tüpfehlhäne und denkt, da gibt es bald eine leicht erworbene Mahlzeit. Im Hintergrund Zwergflamingos

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Dann stehen sie sich gegenüber. Der Büffel ist noch viel wendiger und stärker, als wir und wohl auch die Löwin dachten. Sie versucht Angriffe, aber der Büffel ist sofort mit seinen Hörnern in Abwehrstellung geht auf sie los. Geschmeidig weicht sie aus. Leider war die Distanz echt weit und somit die Bilder recht unscharf. Wir bleiben 40 Minuten lang stehen und schauten zu. Wir fuhren los, als sich die Löwin hinlegte, da es nun doch recht warm wurde. Sie merkte auch, dass einfach noch viel zu viel Leben in dem Bullen ist.

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Und dann sehen wir den einzigen Sprung, den sie während unserer Anwesenheit schafft. Um Büffelbullen runterzubringen, braucht es Löwenkater, die fast doppelt so schwer sind, wie Löwinnen

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Die Löwin legt sich nun hin. Der Büffel bleibt stehen und dreht sich wieder im Kreis. Wie es weiterging, wissen wir nicht.

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Im Ngorongoro Krater hat es einige tolle Elefantenbullen. Zuchtherden findet man selten. Der Abhang ist einfach zu steil, ausser sie benutzen die Strassen.

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zuletzt bearbeitet 08. Juli 2023
4’575 Beiträge · seit 200709. Juli 2023 ·
Liebe Elvira,

jetzt bin ich auch hier up to date. Vielen Dank für Deinen tollen Bericht. Die Gegenden sehen schon phantastisch aus! Mal sehen, ob wir uns Tansania irgendwann doch noch einmal leisten wollen / könne 😗 😣

Viele Grüße aus dem Backofen (37 Grad)
Carsten
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowieKenia, Bangkok Kambodscha, Island Marokko und Lofoten Vesteralen
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201409. Juli 2023 ·
Hallo Carsten

37 Grad - da brauchst Du wirklich kein heizbares Bett 😉 Aber auch hier ist es zu warm fuer Juli. Juni hatte Rekordhochs, obwohl es kuehl war. Tendenz weltweit - steigende Temperaturen bis zum geht nicht mehr....

Ich fliege am Mittwoch via Amsterdam nach Luton (UK). Mal sehen wie die Temperaturen dort sein werden.

Die Global Bird Fair ruft

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Tansania ist schon toll!

Liebe Gruesse
Elvira
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201406. Aug. 2023 ·
Halloechen an alle

Mein Schweigen war nicht ganz freiwillig. Hier die Geschichte, was nichts mit Safari zu tun hat.

Am 10.7. musste ich mich doch durchringen und meinen 10.5 jährigen Rottweiler/Dobermann Zorro einschlaefern. Das Gehen wurde nun oft zur Qual. Nicht so leicht seinen ständigen Begleiter gehen zu lassen. Da ich das kommen sah, hatte ich einen Monat vorher eine Mischlingshuendin 5 Monate alt aus dem Tierheim adoptiert. Somit bin ich nicht so in ein Loch gefallen.
Es sind zwar noch 2 Hunde und 6 Katzen da – also Langeweile gibt es nicht

Am 11.7. fuhr mich das Taxi zum Four Points am Flughafen

12.7. kurz nach Mitternacht gings zum Terminal. Einchecken war reibungslos, aber dann hiess es 2 Stunden + Verspätung. Wenigstens gibt es am Nairobi Flughafen eine Raucherecke.
Egypt Air bequemte sich dann doch abzuheben. Es gab irgendwann auch was zu Essen, was recht gut war.

In Kairo hatte ich nur Zeit, von einem Flieger zum anderen zum Wechseln. Der Sicherheitsmensch fragte, hast Du ein Feuerzeug. Ja. Ist nicht erlaubt – der Ton mmmhh. Ich gab ihm eins, vom 2. sagte ich nichts.

In Amsterdam warte ich auf meinen Koffer. Doch er kam nicht. Da mir das total unfreundliche Personal in beiden Flügen aufgefallen ist, fragte ich einen Captain von Egypt Air. Er meinte, es ist eine Staatsfirma und da sei sehr viel Frust bei den Angestellten. Na ja, da können ja die Gäste nichts dafür.

Als mein Koffer halt wirklich nicht kam, rapportierte ich bei Swissport und bekam die Bestätigung, dass das Gepäck so schnell wie möglich in mein Hotel in UK geliefert wird. Netterweise gibt er mir noch ein Notfalltäschen mit Zahnbürste und so. Ein paar Dinge, die man halt so braucht, gehe ich einkaufen.

Der Easy Jet Flug nach Luton hat auch Verspätung, wetterbedingt – sie hätten wegen einem Unwetter nicht rechtzeitig in UK abheben können. Doch hier ist das Personal sehr freundlich und der Käptän erklärt immer etwas interessantes. In Luton gelandet – oh, es ist kalt! Zum Glück bin ich schon mal warm angezogen.

Das Hotel, das ich buchte, heisst Ibis und es sei zu Fuss nur ein paar Minuten. Also spazieren. Es geht etwas den Hang runter und da steht Ibis… am Empfang sagen sie mir, dass das das Budget Ibis ist, das andere sei oben. Also wieder hoch spazieren, Blumen am Strassenrand anschauen. Super, wiederum total nette Leute und ein gutes Abendessen. Das Zimmer ist nicht luxuriös, hat aber alles. Laptop an und er stirbt. Kabel sind alle im Koffer….

13.7. Ein tolles Früstück mit einer sehr guten Auswahl und ehrlich einem super guten Kaffee aus der Maschine, erhellt schon mal meinen Tag. Dann zum Bus auf der anderen Strassenseite. Debitkarte funktioniert nicht, Wechselgeld geben sie keins. Da ich noch Münzen habe, aber keine Brille auf, sage ich dem Fahrer such mal im Portemonnaie und er findet die 2 Pfund Münze. Am Bahnhof steige ich aus und löse mit Hilfe eines Angestellten, mein Ticket nach Oakham. Hier funktioniert die Debitkarte einwandfrei. 2 Mal umsteigen, die grüne, leicht hügelige Landschaft geniessen und so geht die Zeit schnell vorbei.
An einem Bahnhof, konnte ich einen Stecker kaufen, um wenigsten die beiden Telefone aufladen zu können. Das Kabel hatte ich schon in Amsterdam gekauft. Der Zug hatte etwas Verspätung.

Lorenzo erwartet mich in Oakham und erst gehen wir Entenbein essen. Schmeckt gut! Dann muss er wohlgedrungen mich zu Geschäften fahren, denn ich brauche was zum Anziehen. In einem Herrengeschäft finde ich auch was. Letztes Jahr hatten wir eine Hitzewelle, dieses Jahr einen Kälteeinbruch… Im Tesco Supermarkt ein paar Toilettenartikel und Stilton Blaukäse! Der ist einfach zu köstlich!

Dann geht es zum The Harboro Hotel in Melton Mowbray, wo wir unsere Zimmer beziehen. Ein interessant gebautes Hotel und ein nettes Zimmer.

Auf gehts zur Birdfair, wo wir unseren Stand fertig einrichten. Zum Glück hatten die neuen Leute alles gefunden. Leider ist die vorige Firma Konkurs gegangen und der Besitzer hat Anfang des Jahres Selbstmord begangen. Sie suchten unsere gedruckten Wände und die gepackten Kartonschachten. Nicht lange vor der Fair, wurde alles gefunden. Ohne diese Utensilien hätten wir abgesagt.
Eine Rede und aus grossen Pfannen Paelia mit Huhn. Zurück ins Hotel und schlafen.

14.7. wir konnten um 7.00 Uhr bestellen, was wir zum Frühstück wollten. Der Tag an der Fair war gut, doch das Wetter mmmhh. Zum Glück bin ich warm angezogen. Regen, Wind und etwas Sonne.
Die Kartoffel mit etwas drin war total überkocht. Also einfach nur essbar.

Sie riefen mich vom Birmingham Flughafen an, mein Koffer sei da. Ob ich ihn abholen könnte. Nein, ich bin an der Birdfair. OK, der Fahrer sei für heute schon weg (es ist Mittag…) aber er bringe ihn morgen ins Hotel. Es koste 50 Pfund. Am Abend rede ich mit dem Receptionist und er sagt, das ist kein Problem. Er würde bezahlen und ich könne ihm das Geld zurückgeben.
Das Abendessen im Hotel war lecker.

15.7. Kein Frühstück um 7 Uhr. Also improvisieren. Der nette Angestellte lässt einen Kaffee aus der Maschine und macht mir Toast. Käse habe ich ja mit dabei und Marmelade und Butter steht da.
Es kommen etliche Besucher an der Fair und wir lösen uns immer ab, so dass wir auch die anderen Stände ansehen konnten.
Unser Nachbarstand war interessant – Fledermäuse in Kirchen. Es gehe und die Fledermäuse gewöhnen sich an das Glockengeläute. Die Organisation hilft den Kirchen Kot wegzuputzen. Doch es sei viel Toleranz den Insektenjägern gegenüber. Sehr erfreulich.

Es regnet wieder und ich hatte zum Glück im Hotel einen Schirm ausgeliehen. Die Wiese wird nun schlammig und Wasser steht, wenn auch nicht hoch. Da muss ich mit meinen Kenia Sandalen etwas zirkeln, aber es geht. Zuhause mache ich das ja auch.
Erste Nachricht im Hotel – kein Koffer….. ich versuche die Nummer von Birminham anzurufen, niemand nimmt ab. Andere Nummern, die ich auf Internet finde, gehen nicht durch. GRRRR

Lorenzo trifft sich am Abend mit Freunden und ich esse kurz was. Früh ins Bett, die Fair machte müde. Komisch für mich war, einzuschlafen und draussen ist es noch hell. In Kenia ist um 19.00 dunkel, das ganze Jahr über.

16.7. wiederum kein Frühstück, also das gleiche Prozedere wie gestern. Die 2 Männer hier sind echt nett!
Heute erleben wir von Sturmwind, Regen, Hagel und Sonne alles. Doch Engländer kommen damit besser zurecht als mit Hitze. Sie kommen mit Gummistiefeln und Regenjacken – es ist nun wirklich matschig!
Im Hotel gibt es heute kein Abendessen. Also spazieren Lorenzo und ich durch das nette Dorf mit den alten Häusern, die alle gut Instand gehalten sind. Wir finden auch ein Restaurant und das Essen ist gut. Die Kirche fotografieren wir!
Unsere letzte Nacht in England.

17.7. Am Morgen versuchte ich in eine Apotheke Augentropfen zu bekommen. In einer meinten sie, wir haben noch nicht auf und wann der Apotheker komme, sei nicht bekannt. In der 2. hiess es ohne Rezept gibt es die nicht. Klar ist meins in Kenia. Wir haben Zeit, unsere Flüge gehen erst am späteren Nachmittag. Also Käse einkaufen! Und kurz nach Mittag sind wir in Luton am Flughafen. Lorenzo gibt das Mietauto ab und wir checken ein. Es gab leckere Sandwiches! Dann durch die Sicherheitkontrollen – geht problemlos. Dann warten. Lorenzo’s Flug wird aufgerufen, bei meinem nach Amsterdam steht, Abflugszeit geschätzt 1 Stunde später. Daraus wurden 2.5 Stunden und keine Raucherzone.

Der Flug war wieder gut. Interessante Landschaft um Amsterdam mit viel Wasser und Kanälen. Ich hatte eine E-Mail an Swissport in Amsterdam geschrieben, dass ich nun via Luton nach Amsterdam und morgen weiter nach Nairobi fliege. Zudem ging ich noch an den Schalter – ein langer Fussmarsch durch den grössten Flughafen in Europa. Auch er hatte keinen Erfolg Birmingham Flughafen zu erreichen. Er meinte, er schreibe eine E-Mail.

Da kein Bus zum Holiday Inn Express führt, nehme ich ein Taxi. Es ist viel weiter, als ich dachte, aber es ging auch um 7 Ecken und auf Autobahn. Luftlinie wäre näher. Hier hat es kein Restaurant, aber sie machen Pizza. Das Zimmer ist in Ordnung.

18.7. Das Frühstück ist lecker und wieder einen sehr guten Kaffee. Ein Taxi bringt mich um 09.00 Uhr zum Flughafen. Da ich zu früh bin, beobachte ich vor dem Terminal Möven und andere Vögel. Als es Zeit war, ging ich rein, durch die Sicherheit und zum Gate. Wir wurden pünktlich in den Flieger gelassen. Und dann wurden die Stewardessen unruhig. Die Nachricht kam vom Käptän, das ganze System von KLM weltweit sei zusammengebrochen und sie versuchten, den Schaden so schnell als möglich zu beheben. Also warten…. Und das 2 Stunden lang. Wenigstens bekamen wir Kuchen und etwas zu trinken. Der Flug danach war angenehm und ich landete um Mitternacht am Nairobi Flughafen. Ein Fahrer vom Four Points Hotel holte mich ab. Nun fühlte ich mich wieder zuhause auf vertrautem Boden.

19.7. das Frühstücksbuffet hier, ist genial, die Bedienung, von der mich einige kennen, sehr nett. Ich bin es ja nun gewohnt, auf dem Smartphone das notwendigste zu machen. Lorenzo’s Computer ist nicht kompatible mit meinen Daten.
Als der Taxi Joseph kam, gab er mir auch die Hiobsbotschaft. Mein Desktop, der zur Reparatur war, ist nicht fertig und Guru mache wegen den Demonstration von Raila das Büro nicht auf. Was nun? Kein Laptop, kein Desktop. Also ins nächste Einkaufszentrum und einen Laptop kaufen. Der hat nun eine beleuchtete Tastatur, was hilfreich ist, denn wenn ich ihn brauche, habe ich keinen Strom oder bin in unterbelichteten Lodgen. Dann zu Telkom, denn da habe ich den Router. Der Airtelrouter ist im Koffer.
Dann zum Carnivore, wo ich mich mit Kunden verabredet hatte. Als ich dann deren Fahrer Onesmus anrief, hiess es, sie seien zu müde und gehen zurück ins Hotel. Also warten wir auf Onesmus und geniessen im Carnivore Fleisch vom Feuer. Um nach Hause zu gelangen, müssen wir einen riesigen Umweg fahren, einige Strassen vor allem in Nairobi Stadt Nähe sind nicht sicher. Das solle nun 3 Tage so gehen, doch am 3. Tag machten kaum mehr Leute mit und nun ist wieder Ruhe. Sie disktuieren, wie man eine Diskussion organisieren könnte…
Zuhause werde ich natürlich begrüsst. Cora ist wieder ein gutes Stück gewachsen.
Ich installiere den Laptop und Telkom Verbindung ist langsamer wie eine Schnecke. Am Folgetag rufe ich an, oh hab etwas Geduld, sie flicken. Nichts geschah, bis ich am Freitag rausfand, dass die Booster auswechseln und in meiner Gegend die Verbindung im Eimer sei. TOLL! Genau, was ich brauchte. Also Taxi Antony anrufen, der versprach, um 13.45 bei mir zu sein. Er kam und kam nicht. Als ich um 14.15 anrief, meinte er eine halbe Stunde. Nein, er bräuchte gar nicht mehr kommen. Taxi Joseph holt mich. Ich war so sauer, dass ich Antony gar nicht sehen wollte und auch nicht wissen wollte, dass ihn ein anderer Kunde mit ungenauer Ortsangabe verhinderte.
Bei Airtel hole bekomme ich Ersatz für meine Simkarte. Telkom versucht mit dem Router, der angeblich SIM Karten von verschiedenen Anbietern akzeptiere, doch es klappt nicht. Also wieder zu Airtel und ich stelle sicher, dass alle Daten nun drauf sind. Zuhause funktiert dies nun super schnell und der neue Laptop ist sehr gut. Wenigstens kann ich nun etwas arbeiten und Büros korrigieren, die falsche Rechnungen, falsche Bestätigungen oder gar nichts schicken ermahnen.
Die Glühbirne im Büro gab den Geist auf, doch da holt mir der Gärtner in der Nähe eine neue und schraubt sie ein. Dass dann am Sonntag fast der ganze Tag ohne Strom war, trug nicht grade zu meinem Wohlbefinden bei. Die Erkältung startete und folgt mir immer noch in kleinem Ausmass. Es ist nun auch frisch geworden.

Mein Koffer: ich rufe Swissport in Kenia an. Nein, da ist nichts und Amsterdam hat den Fall zu gemacht. Im Internet finde ich eine Nummer und rufe an. Der Koffer sei schon lange hier und es koste KSH 14.800 (ca. Euro 110) Lagergebühr. Da ich Egypt Air Büro in Kenia nicht telefonisch erreichen konnte, hatte ich eine meiner Angestellten hingeschickt. Grade rechtzeitig, denn der Typ der Geld wollte ist ein Betrüger. Sie gab mir dann noch einige Mailadressen und am Donnerstag kam wirklich ein Anruf. Mein Koffer werde mir morgen gebracht und so war es. Also der bessere Service in Kenia wie in England.

Und nun hat sich das Chaos etwas gelichtet. Cora ist sterilisiert und das Training sollte beginnen und meine Berichte fortgesetzt werden.

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Viele Gruesse
Elvira
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201406. Aug. 2023 ·
So und nun geht es endlich weiter mit was ich lieber tue, als Zahlen beigen und administrative Dinge erledigen.

Eine Gruppe Grantgazellen

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Die Rauchschwalben sind noch hier

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Wenn die Sonne scheint und sich Wolken im Hippopool spiegeln, sieht das einfach traumhaft aus

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Es geht zu einem anderen Ort, wo es Wasser hat und wiederum hat es Nilpferde, aber auch Vögel

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Auch der Sichelstrandläufer ist noch anwesend. Das der Vorteil, wenn man im Februar reist, dann sind viele der Zugvögel zu sichten

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Mit den schwarzen Gesichtern und langen Wimpern ist es schwierig auch noch das Auge gut drauf zu bekommen. Doch sie sind zu niedlich, um unbeachtet zu bleiben

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In Tansania schaffen sie es, gute, saubere Toiletten hinzubauen. Dieser Picknickplatz ist einer der meist besuchten

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Das ist eins der schönsten und wohlschmeckendsten Lunchboxen, die ich je bekam

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Es ist bekannt, dass die Gelbschnabelmilane im Ngorongoro Krater Essen aus der Hand reissen und dabei unangenehme Kratzer hinterlassen könnten. Dennoch, es gibt immer wieder welche, die es wissen möchten. Hier esse ich immer im Auto und schaue mir das Schauspiel draussen an

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Auch Perlhühner wissen, wo gelegentlich ein Bissen abfällt

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Stellen im Krater sind noch sehr trocken, wie die Windhose zeigt. Man sieht aber auch die Tierdichte und die Artenvielfalt

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Nochmals Löwen. Herr Löwe steht sogar fürs Foto auf. Ngorongoro hat die höchste Löwen und Tüpfelhyänendichte

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Wir sind schon auf dem Weg ins Camp, aber es gibt immer wieder etwas zu sehen. Wie diesen Schwarzflügelkiebitz und den Pangani Pieper

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Oder nochmals eine Löwin

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Als wir um ca. 15.00 Uhr wieder im Camp sind, habe ich Zeit a) Papierkrieg und b) dieses süsse Tanzania Zwerg Bergchamaeleon oder Krater Hochland Seitenstreifenchamaeleon - Trioceros sternfeldi. Eine ganz neue Art fuer mich - juhui (ich bekam Hilfe bei der Bestimmung)

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Es ist heute etwas weniger kalt, doch die heisse Dusche, die heisse Suppe und das wohlschmeckende Abendessen tun gut. Die Bettheizung ist heute nicht notwendig.
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zuletzt bearbeitet 07. Aug. 2023
780 Beiträge · seit 201708. Aug. 2023 ·
Puh, wS für eine Story, da wird mir schon beim Lesen anders!
Lieber Gruss Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana
5’066 Beiträge · seit 201409. Aug. 2023 ·
Am 10.7. musste ich mich doch durchringen und meinen 10.5 jährigen Rottweiler/Dobermann Zorro einschlaefern. Das Gehen wurde nun oft zur Qual. Nicht so leicht seinen ständigen Begleiter gehen zu lassen. Da ich das kommen sah, hatte ich einen Monat vorher eine Mischlingshuendin 5 Monate alt aus dem Tierheim adoptiert. Somit bin ich nicht so in ein Loch gefallen.
Es sind zwar noch 2 Hunde und 6 Katzen da – also Langeweile gibt es nicht
Oh Elvira,

das mit Zorro tut mir sehr leid! Unsere Oldies sind mittlerweile auch schon 11 bzw. fast 12 Jahre alt und vor dem Moment fürchte ich mich sehr. Nur gut, wenn es dann noch andere 4-Beiner gibt die einen trösten!

Liebe Grüße
Konni
Link zu Reiseberichten: http://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/286619-reiseberichte-linksammlung-daxiang.html https://www.tickerfactory.com/ezt/d/4;10402;80/st/20261020/e/Namibia+%26+KTP+2026/dt/6/k/0145/event.png
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201409. Aug. 2023 ·
Caroline - ja es war echt nicht spassig

Konnie - das ist der Moment, vor dem sich alle fuerchten. Vor allem, wenn man selber den Tag X bestimmen muss und nie ganz sicher ist, ist es der richtige Moment. Auch wenn man es viele Male durchgemacht hat, dran gewoehnen, tut man sich nie. An einigen haengt man mehr und Zorro war halt speziell.
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201409. Aug. 2023 ·
4.2. Ein gemütliches Frühstück und es geht ein Stück auf dem Kraterrand bevor die Strasse runter zum Ausgang führt. Durch Farmland und Karatu zum Rand des Grossen Grabenbruchs und weiter runter ins Dorf Mto wa Mbu. Sikoyo muss hier was erledigen.
Wenn man warten muss, dann fotografiert man halt. Dieser exotische Baum heisst Jamaican Cherry Strawberry Tree Muntingia calabura. Die Frücht sind süss und essbar. In Mto wa Mbu gedeiht sowieso viel.

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Agapornis fliegen rum. Leider ist es ein Mischling zwischen Schwarzköpfchen und Pfirsichköpfchen. Es sind begehrte Käfigvögel und wenn am falschen Ort entwischt, paaren die sich.

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Nun geht es durch Maasai Land zum Eingang zum Tarangire Nationalpark. Klar hat es an den Elefantenschädeln keine Stosszähne mehr. Ich nehme an, sie stammen von natürlich gestorbenen Tieren

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Und nun kann ich die reinrassigen Schwarzköpfchen fotografieren. Da fehlte noch ein Bild für die neue Webseite, die leider infolge Arbeitsüberlastung stagniert.

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Rufen hatte ich den schon lange gehört, aber ihn zu erspähen, ist etwas anderes. Was er wohl da oben sieht? Einsiedlerkuckuck

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Vieles ist hier seit meinem letzten Besuch im Jahr 2015 umgestaltet worden. Doch diese schönen Glaskunstwerke sind immer noch vorhanden. Trockenzeit – Regenzeit

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Kurz vor dem Camp erspähe ich einen grossen Vogel. Wow! Es ist ein Wollkopfgeier, die leider sehr selten geworden sind.

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Die Tarangire Safari Lodge ist eine der ältesten Lodgen im Park. Die Zelte sind recht nah beeinander und recht klein. Meine Gäste bekommen einen Bungalow. Doch die Sicht ist einfach traumhaft und überall sind Vögel und Säugetiere.

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Mittagessen, etwas ausruhen und am Nachmittag auf Pirsch.
Einer der farbenprächtigsten Zugvögel aus Eurasian - Blauracke

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Baobab Bäume sind für mich Persönlichkeiten. Sie leben bis über 2000 Jahre und sind die einzigen Bäume, die rundherum angefressen werden können, ohne abzusterben. Baobabs sind Biotope für sich, da sehr viele Arten von denen abhängen, auch Menschen wie die Buschleute Hadzabe. Neuerdings gehören sie in die Malvenfamilie, mit der Unterfamilie Bombacoideae

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Schade der Leopard ist recht weit weg und ziemlich verdeckt

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Den Durst stillen, ist nie eine schlechte Idee, es ist recht warm – Steppenzebras

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Da steht man einfach, schaut in die Weite und träumt. Es ist kurz vor Sonnenuntergang

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5.2. Frühstück ist nicht so früh und um 07.30 bekommen wir Besuch im Camp. Lieber ein Camp mit weniger Luxus, aber ohne Zaun und inmitten von Wildtieren

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Das erste Zelt ist meins

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Als es dann auf Pirschfahrt ging, besuchten wir erst die Picknickstelle oberhalb des Tarangire Flusses. Dieser ist die Lebensader des Parks und hat ihm auch den Namen gegeben

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Eine Gruppe Elsterwürger

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Die Weisstörche östlich des Urals kommen nach Ostafrika zum Ueberwintern.

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Ein anderer typischer Baum in Afrika ist der Leberwurstbaum. Die gerade Linie stammt von Giraffen, denn genau so hoch können sie sich strecken

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Tote Bäume sind nicht wertlos. Sie sind Futter für Insekten und ideal, um Bruthöhlen zu bauen – Schwarzköpfchen

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Der Tarangire Fluss ist ein recht idyllischer Fluss und Weisstörche können hier Futter und Wasser finden

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Felsen sind der ideale Lebensraum für Klippschliefer. Da hat es Spalten in denen man sich vor Fressfeinden verstecken kann

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Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
zuletzt bearbeitet 09. Aug. 2023
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201411. Aug. 2023 ·
Elefanten und andere Tiere am Tarangire Fluss und jemand wollte hier 1.5 Stunden stehen bleiben und einfach die Szenen geniessen. Leider war zum Fotografieren etwas zu viel Gegenlicht. Aber das Kommen und Gehen und das Interagieren zu beobachten war toll

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Maasai Giraffen und Steppenzebras kommen auch noch. Tüpfelhyänen wuseln ebenfalls rum, doch ich bekomme sie nicht gut aufs Bild

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Kurz nach 11 sind wir wieder in den Lodge und machen ein Fotoshooting

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1’366 Beiträge · seit 201113. Aug. 2023 ·
Agapornis fliegen rum. Leider ist es ein Mischling zwischen Schwarzköpfchen und Pfirsichköpfchen. Es sind begehrte Käfigvögel und wenn am falschen Ort entwischt, paaren die sich.
Das wusste ich auch nicht, dass sich die Schwarz- und Pfirsischköpfchen vermischen.
Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201413. Aug. 2023 ·
man kann ja auch nicht alles wissen Thorsten..... 😮

Doch leider verpaaren sie sich. In Kenia findest Du fast nur Mischlinge und keiner sieht gleich aus, je nachdem von welcher Art die Merkmale vorherrschen. In Kenia wurden sie nur heimisch wegen entflohener Kaefigvoegel.

In Tansania wuerden sie sich natuerlicherweise auch nicht mischen, denn die Verbreitungsgebiete ueberlappen nicht. Aber auch da hat Mensch seine Hand im Spiel....

Viele Gruesse
Elvira
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4’143 Beiträge · seit 200914. Aug. 2023 ·
Hallo Zhorsten,
noch eine kleine Ergänzung zu den Vögelchen- Ich habe hier 2 Bilder vom selben Baum in Kenia:

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Vermutlich sind es alles Hybride. Beim ersten Bild ist der Hybride deutlich zu erkennen, , beim zweiten mit den beiden Vögeln, sieht man beim vorderen wohl eher ein Schwarzküpfchen und beim hinteren deutlich, dass das Schwarz nur noch wesentlich geringer vorhanden ist.
Doch zur Ergänzung noch ein Bild von den "Love Birds" aus Nanibia. Da war mitten in einem Schwarm von Rosenkopfpapageien an einer Futterstelle plötzlich einer mit einem ganz anderen Grün auf den Federn aufgetaucht. Wahrscheinlich auch ein Hybride, der vermutlich irgendwo ausgebüchst ist und sich dem Schwarm angeschlossen hat. M;ehr von der Sorte habe ich noch nicht beobachtet.

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Gruß an Elvira, Entschuldigung für die Enmischung.
Liebe Grüße Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
zuletzt bearbeitet 14. Aug. 2023
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201414. Aug. 2023 ·
Hallo Burschi

ist doch schoen, dass Du bei uns bist! ist keine Einmischung sondern eine Zugabe

die ersten beiden sind die von Elementaita?

Liebe Gruesse
Elvira
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Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201414. Aug. 2023 ·
Wer glaubt Spatz ist gleich Spatz, liegt etwas falsch. Wir haben in Ostafrika einige Spatzen-Sperlingsarten. Und fast überall in Nordtansania ist der Suahelisperling zuhause.

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Das ungestreifte Borstenhörnchen kommt in trockeneren Gebieten in Ostafrika vor. Der Name Borstenhörnchen kommt daher, dass sie am Schwanz borstenartige Haare haben. Wozu weiss ich auch nicht.

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Sogar die Schwarzköpfchen finde ich im Camp

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Für diejenigen die gerne Wasser um sich haben….

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Die niedlichen Dikdiks sind auch nicht überall die gleichen. In Nordtansania findet man das Ugogo Dikdik (Madoqua thomasi)

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Ich bleibe am Nachmittag im Camp, während die anderen kurz auf die Nachmittagspirsch fahren. Schön, dass ich auf Verständnis stiess, dass ich mal am Computer arbeiten muss.
Den Grauglanzstar sieht man in Nordtansania oft, aber ein einigermassen schlaues Bild zu bekommen, ist was anderes

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6.2. Frühstück und um 8 los. Vorher versuche ich noch den Perlkauz zu fotografieren, wird aber nichts. Es geht aus dem Park raus und auf der Teerstrasse mit all den Geschwindigkeitsbegrenzungen und den Polizisten an jeder Ecke Richtung Arusha. Neu für mich ist die Umfahrungsstrasse, so dass wir nicht ins Verkehrschaos in Arusha rein müssen.
Unterwegs schiesse ich ein paar Bilder – es ist trocken, dürr, öde, die Akazien sind zu Kohle gebrannt worden, Ueberweidung ist im höchsten Masse und das in Longido und in Kajiado auf der Kenia Seite. Klimawandel ist Realitaet!

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An der Grenze kaufe ich mir ein Hühnerbein – mmmhhh, war nicht grade das zarteste. Durch die Aus- und Einwanderung werden wir von einem Mann durchgeschläust. Es klappt alles und bis auf eine sind alle sehr nett und hilfsbereit. Joseph hat uns schon begrüsst und wir verabschieden uns von Sikoyo. Da Joseph schon gegessen hatte, essen wir im Auto, um vorwärts zu kommen. Amboseli ruft! Fortsetzung unter der Rubrik Kenia
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1’366 Beiträge · seit 201114. Aug. 2023 ·
Die hab ich im Tarangire NP gefunden

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Gruß Thorsten :) Thorsten Hanewald Photography Auf den Spuren der Gnus - Tansanias Norden Zu Besuch im Angama Mara Camp (Mara Triangle) Masai Mara intensiv " Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
Themenstarter1’589 Beiträge · seit 201414. Aug. 2023 ·
schoenes Bild und das sind die reinrassigen Schwarzkoepfchen
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