ich achte auch sehr auf mein Auto - aber manchmal gibt es Dinge, die will man einfach mal wissen. Hinterher sagt man dann, es gibt Dinge, die muss man nicht wissen...... 🙂 🙂 🙂
Gruß
myrioThemenstarter962 Beiträge · seit 200730. Sept. 2011 ·
Hi, Sambesi, du schriebst: Hallo,
die besten Erfahrungen sind die, die man selber gemacht hat....
Wassertiefen, die bis zur Türklinke reichen gehen mit einem "normal" ausgerüsteten 4x4 meistens schief - und wenn es nicht die erste Wasserdurchfahrt ist, dann die zweite,dritte oder.... Auf der Hinfahrt nach Xakanaxa gerieten wir in den immer tiefer werdenden Wasserlachen dreimal in ernste Gefahr, das Wasser schwappt bis an die Windschutzscheibe, uns stockt der Atem, unser Tausendsassa schnaufte und röhrte mit viel Power, jedoch er zog sich immer wieder aus den schlammigen bis 50m langen Pfützen auf's "Trockne". Ich hatte dann noch kurz vor'm South Gate überaus tollkühne 4x4 Spezies mit Buschcampern aufklärend gewarnt, ihre Spritztour doch etwas dezenter zu gestalten. Im KTP traf ich dann später einen der Freaks wieder, sie begrüssten mich als ihren Schutzengel, wegen dieser so wichtigen Info. Leider hatte sich ihr Begleiter nicht an meine Warnung gehalten und hatte sein Fahrzeug dann mit Ventilatorschaden verloren. Da kein passendes Ersatzfahrzeug zur Verfügung stand, daraufhin mussten sie die Tour durch CKGR mit 'nem Double-Cabiner fortsetzen. Man höre und staune, sie hatten in der Zentralkalahari nachts derartig frechen Löwenbesuch, die sich doch laut ihrer Aussage an ihren Reissverschlüssen beissend zu schaffen machten und diese zerstörten. Sie litten verständlicherweise Höllenqualen und schliefen von fortan nur noch im Jeepinneren. Ja, so kann's enden. Wir werden die Erfahrung daraus ziehen, dass "Sicherheit vor Erlebnis" geht, denn ein Motorschaden mitten in der Reise ist das Übelste, was einem passieren kann, von den immensen Kosten mal ganz abgesehen, also: never "No risk, no fun"! Wir versuchen künftig unsere Touren in die wasserarmen Zeiten zu verlegen In diesem Sinne verbleibt mit hG Frank
2 von den Flüssen hat meiner auch geschafft - den dritten dann nicht mehr - ich bin voll neben die Spur hekommen...... 🤩
Die Süfafrikaner die mich dann mit durch die Tiefsandpassage genommen hatten, da nur noch 2 Zylinder liefen, berichteten mir, dass ihren Freunden das vor 2 Tagen genauso passiert ist - Spur verfehlt und mit dem Land Cruiser bis zum Hosenbund im Fluss standen....
Aber Du hast Recht - No risk no fun nur sollte man bei dem Risk doch alle Gehirnwindungen einschalten und nicht wie ich na schaun wir mal. Ich könnte mich heute noch sonstwohin beißen.....
Aber Landy ist für mich ein No go - ich hab mal Landrover Händler betreut....
Gruß
myrioThemenstarter962 Beiträge · seit 200730. Sept. 2011 ·
Danke Sambesi, da sind wir ja einer Meinung. Bereits im August 2009 hatte ich im "Namibia-Forum"mit meinem Beitrag über die zu erwartende"Hochwasserwelle 2009 im Okavango" vor den evtl.Folgen der Durchquerung von Moremi nach Chobe zur Diskussion gestellt. T rotz meiner Warnung, wollten die Optimisten nichts von dieser Gefahr hören. Nun zeigte sich das Ausmass: Vor allem Carsten Möhle www.bwana.de warnte uns eindringlich vor unüberlegten Einzelaktionen!!!Dafür bin ich ihm heute noch dankbar. Viele Waaghalsige verloren bei der Durchquerung beim Watercrossing mit Motorschaden ihre Fahrzeuge. Dieses Risiko wollten wir infolge der drohenden Zerstörung der Elektronik in der Kabine keineswegs eingehen, die Leistung hätte das Fahrzeug sicher dazu gehabt. Deshalb wählten wir den Umweg über die Umquerung des Kalahari-Highways über Kasane nach Chobe, konnten dadurch jedoch die bereits bezahlten Übernachtungen in Savuti, bzw. in Lynianti nicht mehr in Anspruch nehmen. Aber im Chobe wurden wir mit erheblichem Tierreichtúm sehr entschädigt. HG Frank
bei mir war das schon 2007 - das Wasser war trotzdem tief genug 🙂
Zum Glück hat mein Motor nichts abbekommen. Er ist einfach verreckt, weil der Zündverteiler Wasser geschluckt hatte... (Hab ja zu allem Übel noch einen Benziner.)Nachdem ich dann draußen war und ich dann alles auseinander und wieder zusammengebaut hatte lief er nach 2 Stunden wieder - eben aber nur auf den 2 Töpfen - die anderen 2 kamen dann nach 80 km langsamer Fahrt wieder dazu.
Zum Glück war der Ansaugkanal trocken geblieben und ich musste mir keine Sorgen machen, dass Wasser im Motor ist.
Hatte nur Kurzschluss in den Fensterhebern und Zentralverriegelung - 2 Batterie im Eimer - in sämtlichen Getrieben Wasser und das ganze Auto war innen nass wie ein Frotteehandtuch) inkl. Schlafsäcke,Klamotten, Karten, Bücher, Vorräte etc....
Das Problem war, dass ich nicht zurück wollte und die bereits passierten "Oh shit...Stellen noch einmal durchfahren wollte..
Gruß
myrioThemenstarter962 Beiträge · seit 200702. Okt. 2011 ·
Olala, Sambesi da warst du ja wirklich nicht zu beneiden. Nur gut, dass dein technisches Sachverständnis so ausgreift war, dass du den Motor wieder in Gang setzen konntest. Genau vor so einer solchen Situation hatte ich enormen Respekt, deshalb hatte ich die Rückfahrt mit viel Zeit und genauer Prüfung der möglichen Umfahrung der tiefsten Wasserstellen vorgenommen. Das Glück lag auf meiner Seite, so dass wir unbeschadet, lediglich nur total verdreckt dann South Gate erreichten. HG Frank