Selbstfahrer-Rundreise Ostern 2027 mit drei kleinen Kindern – zwei Varianten, bitte um Feedback

7 Antworten · 354 Aufrufe · gestartet 25. Aug. 2026 von carbor
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Themenstarter2 Beiträge · seit 202625. Aug. 2026 ·

Wir planen für die Berliner Osterferien 2027 unsere erste Namibia-Reise als Selbstfahrer von Sonntag, 21. März bis Samstag, 3. April 2027, also 13 Nächte im Land, an- und abreisend über Windhoek.

Wir sind zwei Erwachsene mit drei Kindern: Unsere Tochter ist dann 10, die Zwillinge sind 5 – sie werden erst im Mai 2027 sechs. Das ist für uns der springende Punkt. Dazu unten mehr.

Reizen würde uns außerdem, ein paar Nächte zu campen statt durchgehend in der Lodge.

Ich habe hier im Forum schon einiges gelesen, unter anderem die Threads zur Tierbeobachtung im März/April, zur Route zwischen Erongo und Etosha mit Kindern und den Thread „Erstes mal Namibia – unsicher, Lodge oder Dachzelt". Zwei Dinge habe ich daraus mitgenommen und in die Planung eingebaut: keine Ein-Nacht-Stopps mehr, und lieber weniger Stationen als mehr Fahrerei. Trotzdem stecken wir bei zwei Varianten fest und würden uns über eure Einschätzung sehr freuen.

Variante A – mit Damaraland

Datum Nächte Station
21.3. 1 Windhoek (Ankunft nach Nachtflug)
22.–23.3. 2 Okonjima
24.–26.3. 3 Etosha (Andersson Gate, Okaukuejo/Halali)
27.–28.3. 2 Twyfelfontein / Damaraland
29.–31.3. 3 Swakopmund
1.–2.4. 2 Sesriem / Sossusvlei
3.4. Rückfahrt Windhoek, Abendflug

Variante B – mit Erongo, dafür ohne Damaraland

Datum Nächte Station
21.–22.3. 2 Windhoek bzw. Gästefarm in der Nähe
23.–24.3. 2 Okonjima
25.–27.3. 3 Etosha (Andersson Gate)
28.–29.3. 2 Omandumba, Erongo
30.–31.3. 2 Swakopmund
1.–2.4. 2 Sesriem / Sossusvlei
3.4. Rückfahrt Windhoek, Abendflug

Wir tendieren im Moment zu Variante B, weil jede Station mindestens zwei Nächte hat, die Etappe Erongo–Swakopmund kurz ist und wir zu Beginn zwei Nächte zum Ankommen haben. Der Preis dafür ist, dass Twyfelfontein und das Damaraland komplett wegfallen – und da sind wir uns eben nicht sicher, ob wir das später bereuen.

Unsere offenen Fragen

1. Altersgrenzen. Das ist unser größtes Problem. Geführte Fahrten der NWR im Etosha sind erst ab 6 Jahren, und bei Okonjima sind die Park Activities (also auch das Leoparden-Tracking) ab 6 – mit 5 bleiben nur das AfriCat-Zentrum und „Off The Beaten Track". Hat jemand Erfahrung damit, ob Okonjima bei einem exklusiv gebuchten Fahrzeug (also wenn man alle acht Plätze bezahlt) bei der Altersgrenze kulant ist? Und lohnt sich Okonjima für uns überhaupt noch, wenn die Zwillinge beim Tracking draußen bleiben müssten?

2. Alternativen ohne Altersgrenze. Auf dem Schirm haben wir Mount Etjo, Erindi und Mushara Bush Camp. Was würdet ihr an unserer Stelle statt Okonjima nehmen – oder Okonjima trotzdem behalten, weil die Große (10) das Tracking machen kann?

3. Regenzeit. Uns ist klar, dass Ende März im Etosha alles verteilt ist und die Wasserlöcher nicht mehr der Magnet sind. Wir haben uns innerlich davon verabschiedet, eine Liste abzuhaken. Trotzdem: Würdet ihr bei drei Nächten Etosha bleiben oder eine Nacht davon lieber woanders investieren? Und wie realistisch sind Ende März die Schotterpisten Richtung Damaraland – das spielt für Variante A ja direkt eine Rolle.

4. Fahrzeiten. Sind die Etappen (max. rund fünf Stunden, Swakopmund–Sesriem) mit Fünfjährigen realistisch, oder sollten wir die lange Strecke an die Küste noch weiter entzerren?

5. Sitzerhöhungen. Für zwei Fünfjährige und eine Zehnjährige brauchen wir passende Sitze. Bei welchen Vermietern habt ihr da gute Erfahrungen gemacht? Was ich bisher gelesen habe, klingt eher ernüchternd.

6. Dachzelt und Camping. Wir würden gern ein paar Nächte campen, sind aber mit fünf Personen unterwegs. Konkret:

  • Was nimmt man mit drei Kindern bzw. fünf Personen überhaupt – Land Cruiser mit zwei Dachzelten plus Bodenzelt?
  • Ist Ende März – also am Ende der Regenzeit – Camping überhaupt sinnvoll, oder handelt man sich nasse Zelte und Gewitter am späten Nachmittag ein?
  • Wir haben hier gelesen, dass das Bodenzelt bei mehreren Nächten am selben Ort im Vorteil ist, weil man es stehen lassen kann, und dass an der Küste (feucht-kalt) und in den großen Etosha-Camps eher eine feste Unterkunft empfohlen wird. Deckt sich das mit euren Erfahrungen?
  • Wenn wir nur an zwei, drei Stationen campen: Welche wären das aus eurer Sicht auf unserer Route – Sesriem, Omandumba/Spitzkoppe, das Campsite bei Okonjima? Und wo würdet ihr auf jeden Fall ein festes Dach nehmen?

Über jeden Hinweis, auch wenn er unsere Planung infrage stellt, sind wir dankbar.

Lieben Dank und beste Grüße Carsten

115 Beiträge · seit 202425. Aug. 2026 ·

1. Altersgrenzen. 

Oft wird da gar nicht soooo genau darauf geachtet... Einfach vorab anschreiben und nachfragen. Mit gleich 2 "fast 6-Jährigen" ist ja schließlich auch Geld verdient. 

2. Alternativen ohne Altersgrenze. 

Mt. Etjo kann ich persönlich empfehlen. Unser 5-jähriger war damals mit beim Löwen füttern. War toll, aber wurde auch recht spät. Ist auch ansonsten toll und sehr familienfreundlich geführt. 

3. Regenzeit. 

Etosha ist auch bei Regen toll. Die Kinder freuen sich ja auch daran, wenn man durch die Pfützen fährt und man sieht trotzdem genug Tiere. Bei Namutoni ist die Fisher-Pan wo man zu der Zeit viele Wasservögel sehen kann usw. Etosha ist grundsätzlich nie langweilig.

4. Fahrzeiten. 

Ihr habt 3 Kinder die sich sicher auch etwas miteinander beschäftigen können. Toonie-Box, Magnet-Maltafel, Rätselspiele, ... Es gibt eine Buchreihe die wir als Vorlesegeschichten dabei hatten: "Tafiti". Nette und lustige Geschichten, die zur Reise passen. Man kann die Zeit im Auto gut füllen und außerdem gibt es ja auch überall was zu entdecken. Öfter mal eine Pause machen, aussteigen und bissl was erkunden. Immer mit genug Vorsicht wegen Schlangen und Skorpionen... Nicht unbedingt Steinburgen bauen bzw. größere Steine drehen usw. Und "nur" aus dem Fenster raus zu schauen ist auch spannend, vor allem, wenn's das erste Mal Namibia ist.

5. Sitzerhöhungen. 

Asco hat gute Sitzerhöhungen, waren sehr zufrieden. Kann ich allgemein sehr empfehlen.

6. Dachzelt und Camping. 

Was nimmt man mit drei Kindern bzw. fünf Personen überhaupt – Land Cruiser mit zwei Dachzelten plus Bodenzelt? 

Der Hilux ist da auch völlig okay und meistens günstiger. Da passen auch 2 Dachzelte drauf. Oft gibt es überdachte Bereiche wo ihr das Bodenzelt hin stellen könnt ohne nass zu werden. Fragt einfach die Autovermieter an, was die euch empfehlen. 

An der Küste würde ich auf jeden Fall eine feste Unterkunft empfehlen. Ist sehr viel angenehmer, vor allem mit den Kids. In Swakopmund kann ich Namibia Nights Accomodation empfehlen. Die haben eine tolle Familienunterkunft und bei dem Bäcker davor bekommst du gigantisch gute Sandwiches.


Zur Route: Ich würde die 2. Route nehmen, ist aber komplett Geschmacksache.

1'060 Beiträge · seit 200625. Aug. 2026 ·
Hallo Carsten


Nur mal zu folgenden Punkten meine Einschätzungen:


Reisezeit Etosha
Macht euch keine Sorgen, ihr werdet auch zu dieser Jahreszeit viele Tiere sehen. Gut möglich, dass zum Beispiel die Elefanten auch mal weniger sind oder die Herden der Zebras, Gnus und anderen Böcken kleiner und weiter verstreut sind. Aber ich glaube, das oft vermittelte Bild ist komplett falsch. Sicherlich ist es in der Trockenzeit noch etwas besser und einfacher, weil das Gras nicht so hoch ist und die Tiere vermehrt auf die Wasserlöcher angewiesen sind. Aber auch zum Ende der Regenzeit gibt es dort nach wie vor viele Tiere, die sind ja nicht einfach weg. Ich war schon mehrere Male in der Zeit zwischen Dezember und März im südlichen Afrika und natürlich auch Etosha unterwegs und habe immer viele Tiere beobachten können - und zwar nie so, dass ich das Gefühl gehabt hätte, wirklich wenig zu sehen (ausser vielleicht in sehr trockenen Regionen wie im Kgalagadi Transfrontier Park).


Camping
Bedenkt, dass ihr bei einer Mischung von festen Unterkünften und Camping ein Mietauto mit voller Camping-Ausrüstung brauchen würdet. Diese sind teils deutlich teurer und ob sich das dann wirklich lohnt, müsstet ihr mal überschlagen/durchrechnen. Allenfalls wäre auch Selbstversorger-Zeltcamps wie zum Beispiel von Camping2go eine Alternative? Dann bräuchtet ihr keine volle Camping-Ausrüstung.


Malaria
Etosha ist im Malaria-Risiko-Gebiet, der Rest eurer angedachten Routen nicht. Eventuell ist das auch noch ein Gedanke respektive eine Beratung bei einer Fachperson wert wegen der kleinen Kinder.


Liebe Grüsse
Sam

Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
33,2k Beiträge · seit 200625. Aug. 2026 ·
Erindi ist seit Jahren geschlossen. Kinderaltersgrenzen für "gefährliche" Aktivitäten heben einige Lodges bei Exklusivfahrzeugen auf, die kosten euch dann aber auch gern richtig richtig viel. Das lohnt sich mMn nicht. Geführte Fahrten durch NWR in Etosha sind ohnehin auch komplett entbehrlich. In Etosha ist Selbstfahren die Norm.


Ich würde Variante B aufgrund der beiden kleinen Kinder wählen. Ich vermute die finden ein wenig herumklettern im Erongo und vielleicht Übernachtungen wuf einer Gästefarm spannender als Damaraland. Ich würde aber unbedingt 3 Nächte Swakopmund machen. Da gibt es für Groß und Klein so viel zu tun.


Viele Grüße

Christian 

Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
443 Beiträge · seit 201225. Aug. 2026 ·

Hallo Carsten

Camping
Ich kann den Punkt von Sam/kalachee mit dem Camping nur unterstützen. Denn auch aus meiner Sicht macht es vermutlich bei 13 Nächten keinen Sinn eine komplette Campingausrüstung mitzunehmen. Bedenkt, dass ihr nach dem Nachtflug für die erste Nacht sowieso eine feste Unterkunft haben wollt. Und auch für die letzte Nacht vor dem Flug würde ich das sehr empfehlen. Abzüglich weiterer 2-3 Nächte an der Atlantik-Küste in Swakopmund bleiben nur noch 8-9 Nächte übrig. Und da ich euch auch für den Etosha dringend zu festen Unterkünften raten würde, damit ihr euch auch mal aufteilen könnt (z.B. die zwei 5 Jährigen gehen mit Mama zum Pool und du mit deiner Tochter auf Pirschfahrt), reduziert sich das mit dem Camping auf 5-6 mögliche Nächte. 
Ich würde, so wie Sam/kalachee vorgeschlagen hat daher lieber nach campingähnlichen Unterkünften suchen. Dann habt ihr auch kein Problem, wenn mal ein Unwetter mit Regen über euch hinwegzieht.

Sesriem/Sossusvlei
Auch wenn es bisher nirgends erwähnt wurde, aber hast du dir mal überlegt Sesriem/Sossusvlei wegzulassen? Mein Gedanke dahinter ist, dass die Landschaft dort zwar schön ist und das Dead Vlei sicherlich auch einen Besuch wert ist. Aber für Kinder stelle ich mir das eher langweilig vor.
Ich würde statt Sossusvlei lieber die "Little Five Tour" durch die Dünen bei Swakopmund machen. Die ist nämlich für Kinder interessant und man bekommt auch  Wüstenfeeling. Hier mal ein Link zu meinem Beitrag zur Tour in meinem Reisebricht von 2024. Auch wenn nicht meine eigenen, so waren dort auch zwei Kinder (6,12) mit dabei.
Mal davon abgesehen, dass ich am Tag des Abfluges nicht noch die weite Strecke von Sesriem nach Windhoek fahren würde, würdet ihr euch mit dem Auslassen von Sesriem/Sossusvlei 2-3 Tage einsparen, welche ihr zwischen Swakopmund und Etosha (Damaraland, Erongo) einsetzen könnt. Z.B. wäre ein Besuch im "Damara Living Museum" in der Nähe von Twyfelfontein für eure Kids bestimmt ganz interessant. 

Routen-Reihenfolge
Deine bisherige Planungen führen zuerst in den Etosha und dann erst ins Damaraland/Swakopmund. Viele andere Namibia-Ersttäter machen die Runde umgekehrt, damit sie den Etosha Nationalpark als Highlight am Ende der Reise haben. Neben Windhoek habt ihr mit Swakopmund zwei Städte am Anfang der Reise, wo ihr gut einkaufen gehen könnt (z.B. falls ihr was vergessen habt einzukaufen). Und die B1/A1 ist am Abflugtag auch sicherer befahrbar, selbst wenn es Wildhunde und Grosskatzen regnen sollte.



Mit "Safari" auf Safari (Namibia Mai 2014) "Safari" pur! Mit Löwin auf Tour! (Namibia April 2024) "Safari" am Ende der Welt (Australien Dez 2024) "Safari" , Löwinnen überall! (Namibia+KTP März 2026)
zuletzt bearbeitet 25. Aug. 2026
7'316 Beiträge · seit 200625. Aug. 2026 ·

carbor schrieb:

6. Dachzelt und Camping. Wir würden gern ein paar Nächte campen, sind aber mit fünf Personen unterwegs. Konkret:

  • Was nimmt man mit drei Kindern bzw. fünf Personen überhaupt – Land Cruiser mit zwei Dachzelten plus Bodenzelt?
  • Ist Ende März – also am Ende der Regenzeit – Camping überhaupt sinnvoll, oder handelt man sich nasse Zelte und Gewitter am späten Nachmittag ein?
  • Wir haben hier gelesen, dass das Bodenzelt bei mehreren Nächten am selben Ort im Vorteil ist, weil man es stehen lassen kann, und dass an der Küste (feucht-kalt) und in den großen Etosha-Camps eher eine feste Unterkunft empfohlen wird. Deckt sich das mit euren Erfahrungen?
  • Wenn wir nur an zwei, drei Stationen campen: Welche wären das aus eurer Sicht auf unserer Route – Sesriem, Omandumba/Spitzkoppe, das Campsite bei Okonjima? Und wo würdet ihr auf jeden Fall ein festes Dach nehmen?

Hallo Carsten,

ich habe bisher in Etosha immer gecampt und wüsste nicht, was dagegen spricht. 

Statt eines Land Cruisers würde ich einen Hilux oder Ranger mieten. Reicht völlig aus und ist billiger.


Die Strecke würde ich in umgekehrter Richtung fahren.

Highlight für die Kinder könnte eine Führung in der Ombo Straußenfarm/Ombo Rest Camp bei Okahandja sein. Da kann man die Strauße auch füttern und streicheln.


Gruß

Wolfgang 

Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter2 Beiträge · seit 202625. Aug. 2026 ·
Habt ganz herzlichen Dank für die Antworten - damit planen wir mal weiter. Mt. Etjo finde ich eine gute Idee.

Damaraland oder Erongo überlegen wir uns. Keine einfache Entscheidung.

Auf jeden Fall wollen wir in Richtung Etosha starten. Die Kinder freuen sich schon so auf die Tiere. Wenn sie die gesehen haben, können sie das andere etwas mehr genießen (so die Theorie ;) )

115 Beiträge · seit 202425. Aug. 2026 ·
Wir haben bei unserer nächsten Reise Goanikontes auf der Route. Ist in der Nähe von Swakopmund. Freunde von uns waren dort und es wird sehr oft mit Kindern empfohlen. Könnte euch vermutlich auch sehr gut gefallen. 


Ombo wurde schon genannt. Wir haben das immer als Endstation auf der Liste, wenn wir aus dem Norden kommen. Die Familien Bungalows sind sehr praktisch um die Koffer wieder ordentlich zu verpacken und die haben leckeres Essen.