Der "bayern schorsch" auf Afrika-Tour

Reisebericht 209 Antworten · 102k Aufrufe · gestartet 14. Okt. 2011 von bayern schorsch
3'700 Beiträge · seit 200901. Nov. 2011 ·
Hallo Bayern Schorsch,

danke für die wie immer sehr eindrückliche Schilderung. Hatte diese Gästefarm in meiner Namibiaplanung 2010 drin und Gott sei Dank zugunsten eine Tages mehr in Etosha gestrichen. 😗

Wobei mich der Alibert nicht auf jeder Gästefarm stört... Alibert in Kombination mit bestem Essen in Namibia ist nämlich unschlagbar.😜

Herzliche Grüße und Dank für die abendliche Unterhaltung
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
Themenstarter3'385 Beiträge · seit 200901. Nov. 2011 ·
Hallo Boris, hallo Marina,

ja ja, so ist das - wir dachten uns da schon was dabei, die Onduruquea Farm zu buchen. Schließlich ist der Preis gut und die Bewertungen im holiday Check waren durch die Bank außerordentlich gut. Ich frage mich aber, wer wohl diese Bewertungen abgegeben hat.

Egal, ich bastle grad an Teil 2 von Onduruquea.

Bis gleich, LG der bayern schorsch
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Themenstarter3'385 Beiträge · seit 200901. Nov. 2011 ·
07.10.2011 der zweite Tag auf Onduruquea

Wir stellen unseren Wecker auf 6:30 Uhr, wir haben uns fest vorgenommen, frühmorgens einen der Trail´s hier abzulaufen.

Aber wie das halt mit den Frauen so ist,😘 😘 😘 lauf ich allein. Die Idee von der Gästefarm, verschiedene Trail´s auszustecken, finde ich gut. Da werden mehrere Wanderpfade mit einer Länge von 2 bis 8 Kilometer angeboten, und ich entscheide mich für den 7 Kilometer langen "Nashorn-Weg".

Landschaftlich ganz nett, aber ich sehe wieder keine Tiere. Von drei Oryx-Antilopen sehe ich die Rückseite, außerdem laufen mir zwei Warzenschweine über den Weg und als Krönung darf ich immerhin vier Feldhasen in meine Trophäensammlung aufnehmen. Eine schlechte Ausbeute, ich befürchte, es liegt an mir, ich bin zu laut.😄

Da schmeckt dann natürlich das Frühstück und ich beobachte die 5er-Familie mit Argusaugen, als sie das Frühstücksbuffet stürmen.

Wieder kein Gruß, kein "guten Morgen", es ist schlimm. Jedoch lässt sich der bayern schorsch nebst Gemahlin die Laune nicht verderben. Das wär ja noch das Nettere, vielleicht haben wir ja Glück, und die Familie reist heute ab.😠

Wir schmieden Pläne, was wir heute machen wollen. Und so begeben wir uns auf den Weg zur Ameib-Ranch, dort gibt´s die Philip´s Cave und die Bull´s Party. Das wollen wir sehen, diese bizarren Granitformationen und auch die Felszeichnungen in der Cave sollen sehr schön sein.

Auf Ameib angekommen halten wir einen netten Plausch mit Frau Kögel, der Inhaberin dieser Ranch und zahlen für 2x Day Visitors und 2 Savanna Dry´s 100 ND. Der Weg bzw. die Straße, die hinter zu den Parkplätzen bei der "Philip´s Cave" und bei der "Bull´s Party" führt, verlangt unserem Toyota Corolla wieder alles ab.

Eigentlich unverantwortlich,😈 was wir hier veranstalten, aber es geht gut. Wieder das alte Lied - der Corolla ist viel zu niedrig. Einen 4x4 braucht man nicht, aber ein höheres Auto.

Beide Spots sind klasse. Philip´s Cave klasse, Bull´s Party Weltklasse.

Wir können jedem, der hier in dieser Gegend ist, den Besuch nur wärmstens empfehlen. Bull´s Party mit den Felsen - man meint, irgendein Riese hätte mit den Steinen gespielt, so eigenwillig liegen die hier rum. Und die Cave mit den Felszeichnungen, das ist schon toll.

Wenngleich der Weg zur "Philip´s Cave" schon sehr beschwerlich ist, aber nicht wegen des Weges sondern wegen dieser Höllenhitze hier. Es hat bestimmt 40 Grad, da sollte man nicht Bergwandern.;)
Wir haben aber genügend Wasser dabei und genießen diese sagenhafte Landschaft.


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(Philip´s Cave, eine schöner Platz)


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(Felsmalereien bei Bull´s Party)


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(jeder darf mal ran ...)

Auf dem Rückweg machen wir einen Stop in Usakos und essen in einer Kneipe eine Kleinigkeit.

Das heißt, so klein war die Kleinigkeit gar nicht, 3 Schinken-Käsetoast, 1 Windhoek Lager, 1 Windhoek Draught, 1 Cola Light und 1 Glas White-Wine, und das Ganze für schlappe 66 ND.

Es geht also auch günstig. Die Kneipe gehört übrigens zum "Bahnhof-Hotel", wir sitzen schön im Schatten auf der Veranda und können das afrikanische Leben auf der Straße beoabachten. Für uns war diese Stunde wieder mal Urlaub pur. So wie wir es mögen.


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Zurück auf Onduruquea parken wir unser Auto ein und sehen, dass die fünf Köpfe, nämlich Mama, Papa, Oma, Opa und Junior schon wieder auf dem Jeep sitzen. Von wegen abgereist!😠

Damit fällt uns die Wahl leicht, wir werden die Ruhe am Pool genießen und uns auf das Abendessen freuen. Vielleicht machen wir ja morgen nochmal einen Drive mit.


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Das heutige Dinner war Spitzenmäßig! Wieder Oryx gegrillt in der Pfanne am Lagerfeuer, dazu Elanfilet, Butternut´s, Salate - es war ausgezeichnet. Ganz besonders das Elan-Filet, das war unglaublich gut. Nur leider wieder unter dieser Veranda und nicht im Freien. Schade.

Vor dem Abendessen beim Lagerfeuer wieder das gleiche Bild: wir mit Gin-Tonic, die 5 Köpfe und viele Andere ohne Gruß.:P Man gewöhnt sich an alles, wobei heute viele Gäste hier sind, man muss der Fairness halber zugeben, dass ein Essen im Freien logistisch schwer möglich gewesen wäre. Aber möglich ...

Und wir haben neue Nachbarsleute bekommen - zwei äußerst starke Raucher, er stark und sie Kette. 😈 Wir haben die Frau, und das ist keine Lüge, nicht eine Minute, außer beim Essen, ohne Zigarette gesehen.

Und dann quartiert man die Beiden ausgerechnet in unseren Doppelbungalow rückwärtig ein mit der Folge, dass die beiden Herrschaften mehr Zeit vor ihrem/unserem Bungalow beim Rauchen verbracht haben als innendrin.

Auch nicht unser Tag, aber uns kann nichts mehr erschüttern.
Doch - der Blick zum Wasserloch, der erschüttert uns, es ist nämlich wieder nichts los.


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Aber wir geben die Hoffnung nicht auf, vielleicht wird ja morgen alles viel viel besser !!!🤔
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zuletzt bearbeitet 31. Juli 2013
2'610 Beiträge · seit 200701. Nov. 2011 ·
Hi Schorsch,

auch ich lese begeistert mit!!!!!:)

Wir sind zwar keine "Lodgeleute", sondern Camper, aber das Problem mit den "Nichtgrüßern" gibt es auch dort. Wir können auch nicht verstehen, das es Leute gibt, die noch nicht einmal grüßen können.(Es muss ja nicht wie in Bayern sein, wo man vor leuter dem "Grüß Gott" nicht mehr zum atmen kommt 😄 😄 😄 )

Ich warte schon ungeduldig auf den Rest deines Reiseberichtes!!!1

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
6'152 Beiträge · seit 200601. Nov. 2011 ·
Hallo Bayern-Schorsch,

ich kann Dich verstehen - vielleicht wie kein anderer - wenn solche Leute
mit auf einer Unterkunft sind--- weil wir anderst sind merken wir es- wenn Du
die mal fragst - wer war denn noch da auf der Lodge- da sagen ---niemand 😈
Deshalb Werner fragt als erstes wenn wir ankommen - sind wir die einzigen Gäste
wenn dann ein ja kommt juchhee - 😛 uns macht es nichts aus alleine zu sein-
aber so 5 Leute so haben - oder denk die Schwitzer-Anti-Löwen-Stressfrau----
dann ein Genuss alleine zu sein. Ich glaube, es sind immer die verkehrten
zusammen 😉
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
911 Beiträge · seit 200701. Nov. 2011 ·
Hallo Bayern-Schorsch,

Ich lese ja schon seit zwei Wochen mit, aber jetzt muss ich doch mal sagen, dass dein Bericht viel Spaß macht. 😁 😎 🙂 .
Viele Erlebnisse können wir gut nachvollziehen, insbesondere auch die "Nichtgrüßer" 🤩

Schon mehrfach in kleinen Lodges : außer uns zwei Deutschen sind "nur" 8 bis 10 Italiener da. Trotz fröhlichem "Bon giorno" meiner Frau , die italienisch jedenfalls perfekt aussprechen kann und weiterer Versuche nicht einmal eine Antwort oder wenigstens ein Lächeln . Irgendwie macht das Frust 😈
Aber es gibt auch nette Mitbewohner 🙂

Herzliche Grüße und ich freue mich auf die Fortsetzung

Helgi
Reisebericht 2012: 8 Löwen und ein Oryx
zuletzt bearbeitet 01. Nov. 2011
Themenstarter3'385 Beiträge · seit 200902. Nov. 2011 ·
Hallo Jambotessy, Hanne und Helgi,

ja ja, da habt Ihr zweifelsfrei recht, das ist schon manchmal sehr eigenartig, dass es Menschen gibt, die nicht den Funken von Anstand haben. Zum Glück sind nicht alle so. (und wir hier im Forum ja sowieso nicht ...:) )

Bis dann,

LG, der bayern schorsch
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1'250 Beiträge · seit 200902. Nov. 2011 ·
Hallo Bayern Schorsch,

vielen Dank auch von mir für Deinen schönen Reisebericht und die Fotos!!

Zu Onduruquea Gästefarm möchte ich aber doch auch noch etwas sagen; wir sind im März mehrere Tage dort gewesen (auf der Campsite und im Bungalow) und wir fanden es sehr schön, wenn auch die Zimmer tatsächlich nicht so afrikanisch sind wie anderswo. Da man aber auf einer sechswöchigen Rundreise auch noch etwas anderes sieht, war das jetzt für uns nicht so schlimm.
Das Essen war - wie Du ja auch geschrieben hast - ausgezeichnet. Während des Grillens saßen wir ums Feuer herum, danach wurde auf der Veranda gegessen (da war ja auch das Buffet aufgebaut), was uns nicht gestört hat.
Von Herrn und Frau Sibold haben wir viel über Land und Leute erfahren.

Die anderen Gäste waren alle sehr nett. Da habt ihr wohl ein bisschen Pech gehabt, aus Deinen ausführlichen Beschreibungen über diese anderen Gäste entnehme ich aber, dass Du denen viel zu viel Bedeutung beigemessen hast. Dass Leute nicht grüßen, haben wir schon so oft erlebt und deshalb ignoriere ich diese nach dem ersten Grüßen meinerseits total (damit habe ich glücklicherweise überhaupt keine Probleme), d.h., ich sehe die dann gar nicht mehr!!

Wir haben mit Herrn Sibold zwei Gamedrives unternommen (abends und morgens um 7.00 Uhr) und einige Tiere gesehen. Sie rennen allerdings weg, weil sich auf dem gleichen Gelände eine Jagdfarm befindet.....
Bei dem Morgendrive haben wir eine große Herde Weißschwanzgnus gesehen und lange mit dem Fernglas in aller Ruhe beobachten können.
Wir sind allerdings beide Male mit Herrn Sibold alleine unterwegs gewesen.

Und noch ein Wort zum Wasserloch; ich bin nachts gegen 2.30 Uhr wach geworden und da waren jede Menge Oryxe, Kudus und Impalas da. Mehr als eine Stunde habe ich mit dem Fernglas am Fenster gesessen, ein tolles Schauspiel!!
Auch wenn wir abends vom Essen kamen, waren meistens Tiere da.

Freue mich auf die Fortsetzung Deines Berichts.
Freundliche Grüße vom Elch
Ein Freund ist ein Mensch, vor dem ich laut denken kann. R.W. Emerson Namibia 2013 - http://www.namibia-forum.ch/forum/17-news/278435-unterkunftsbeschreibungen-unserer-letzten-reise.html?start=12 Namibia 2015 - http://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/286282-unsere-campsites-im-maerz-2015.html
Themenstarter3'385 Beiträge · seit 200902. Nov. 2011 ·
08.10.2011 der dritte Tag auf Onduruquea

Und heute gehen wir gemeinsam durch Dick und Dünn. Will heißen, dass wir zu Zweit (nachdem ich gestern so versetzt wurde ...) den längsten Trail mit 8 km abwandern.

Und das morgens um 6:15 Uhr. Man muss die Tiere schon sehr lieben, wenn man sich das antut, hier in aller "Herr Gott´s Frühe" durch den Busch zu stapfen. Wir sind aber Frühaufsteher und so macht uns das nichts aus. Leider sehen wir so gut wie nichts, ein paar Antilopen, ein paar Warzenschweine, das ist für uns keine gute Ausbeute. Wo sind nur die vielen Tiere, die hier angeblich sein sollen? 😕

Das Frühstück ist wieder ausgezeichnet, Eier, Müsli, ALLES, was das Herz begehrt. Ein guter Auftakt für einen hoffentlich guten Tag.

Wir wollen heute zur Ai-Aiba Lodge. Erstens um die Lodge anzuschauen und zweitens , um den San´s im "Living Village" einen Besuch abzustatten. Also machen wir uns auf den Weg und fahren zunächst nach Omaruru.

Omaruru ist eine nette Ortschaft, hier gibt es eine Weinkellerei, eine Schokoladenfabrik und eine Holzschnitzerei, die "Tikoloshe Africa". Aus der Weinkellerei wird nichts, obwohl uns der Grappa und Kaktusfeigenschnaps schon interessiert hätte. Die Schokoladenfabrik hat samstags geschlossen, so dass wir "nur" die Tikoloshe Holzschnitzerei besuchten. Sehr lohnenswert, aber für unsere Begriffe teuer. In jedem Fall aber lohnt es sich, mal vorbeizuschauen, denn die Schnitzereien sind sehr schön.

Wir fahren weiter auf der D2315 und sind bald auf der Ai-Aiba Lodge. Landschaftlich ist das hier unbeschreiblich schön, wir haben eine schöne Fahrt und sehen entlang der Gravel-Pad immer wieder Zebras, Antilopen und etliche Affen.


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Auf Ai Aiba genehmigen wir uns einen "light lunch", das ist eine Suppe, ein Salat mit geräuchertem Zebrafleisch und ein feines Schöpperl Chardonnay.

Und wie wir da so am Tisch sitzen denk ich mir, den Mann am Nebentisch, den kennst Du. Aber woher? Schüchtern wie wir sind legen wir nicht wie sonst oft üblich gleich mal los, so nach dem Motte "hi man ..." sondern lauschen der Unterhaltung am Nebentisch.

Und da macht dieser Mann seinen Mund auf, spricht das erste Wort und schon ist uns klar, wen wir da vor uns haben. Es ist Christian, hier im Forum besser bekannt als "Otjikoko".

Schon wieder ist die Welt ein Dorf. Man stelle sich vor, jetzt waren wir zwei Mal in Namibia, und beide Male läuft uns der Christian über den Weg. Einfach so, es ist nicht zu fassen.

Natürlich gab´ s ein großes HALLO, und an dieser Stelle ganz herzliche Grüsse an Dich, Otjikoko! Wir hoffen, Du hast Deinem Gast noch viele schöne Dinge in Namibia zeigen können.

Die Ai-Aiba Lodge ist schön, wir dürfen auch einen Bungalow anschauen, es sieht alles recht ordentlich aus. Der Pool jedoch ist "stern-voll-Dreck", da würd ich nicht mal meine Füße reinhängen.


Das kleine Mittagessen ist o.k., die Landschaft ein Traum. Hier lässt sich´s gut aushalten:


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Anschließend schauen wir noch bei den Buschleuten, den San´s vorbei. Es ist schon interessant, wie das hier so abläuft, aber ich denke, dass wir das nicht nochmal brauchen.

Wir haben Sanleute schon öfters besucht und wir haben da fast immer ein "komisches" Gefühl. Irgendwie haben wir den Eindruck, dass sich die Leute regelrecht zu Schau stellen. Wir mögen das nicht so sehr, das ist nicht unbedingt unser Ding.


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Und wir fahren zurück nach Onduruquea, schließlich wollen wir heute unbedingt noch einen Game-Drive machen. Wir haben mitbekommen, dass die Familie aus dem Osten weg ist und auch unsere Nachbarn haben schon frühmorgens, gleich nach dem Frühstück, rauchend Ihr Auto bepackt. Das hört sich doch schon mal Alles recht positiv an. Jetzt haben wir wieder "sturmfreie" Bude.😄

Als wir vor dem Game-Drive noch kurz zum schwimmen gehen, läuft mir ein älteres Ehepaar über den Weg. Ich: "Hallo,na, grad angekommen?".
Er leicht verunsichert: "Hi, do you speak English?"

Aaaaah, das hört sich gut an. Endlich mal jemand, der seine "Papp´n" aufbringt . Und wenn auch "nur" in Englisch. Und so stellt sich heraus, dass das Paar aus Polen kommt. Da schau ich dann doch etwas ungläubig, aber die Beiden sind so nett und ich frage so im Spass, ob sie vielleicht im Lotto gewonnen haben?

Haben sie nicht, sie haben eine Softwarefirma in Polen mit 30 Angestellten, und er macht jetzt mal Urlaub von daheim. Sechs Wochen Afrika, in Südafrika war er schon, darunter eine Woche (!!!) im Sabi Sabi Private Game Reserve. "Very expensive", so verrät er mir. Weiß ich - denk ich mir. Ein Mensch mit sehr viel Geld, und beide sind ausgesprochen sympathisch. Das gefällt mir, das werden heute abend unsere Tischnachbarn.

Zeit für den Game-Drive: Wir wissen, dass das für längere Zeit wieder unser letzter Game-Drive sein wird und hoffen natürlich sehr, dass es eine schöne Fahrt wird.

Am Pool haben wir zuvor noch zwei Paare angesprochen, ob sie denn nicht Lust hätten, mitzukommen, und die beiden Frauen waren sich schnell einig - wir lassen die beiden Männer hier und machen den Drive mit. Das ist ja nett. Die beiden Damen sind uns auf Anhieb symphatisch. Und so ist das, es gibt Menschen, von denen erfährt man binnen fünf Minuten, wer sie sind, wo sie herkommen, was sie tun, wie sie heißen. Da stimmt ab der ersten Sekunde die Chemie. So mögen wir das.

Jetzt waren wir eine kleine Gruppe, und zu unserer Überraschung war heute Abend nicht der Senior, sondern dessen jüngster Sohn, Marco, der Driver. Na hoffentlich kennt sich der im Gelände aus und weiß, wo man hier endlich mal Tiere sehen kann.

Um es vorwegzunehmen: es war ein sensationeller Game-Drive.:) Dieser Marco war derart bemüht, allein sein Fahrstil sucht seinesgleichen. Der hat sich immer auf´s Trittbrett des Jeeps gestellt, um einen besseren Überblick zu haben und hat wirklich ALLES, aber auch wirklich ALLES getan, um uns einen unvergesslichen Drive zu bescheren.

Was für ein Glück, nicht nur die Besatzung passte, auch die Tiersichtungen waren einzigartig. Zum Abschluss der Fahrt haben wir noch Giraffen gesehen, die in der untergehenden Sonne am Horizont verschwunden sind. Das war Afrika pur. Das war einmalig.


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Beim Drive sind wir mit den beiden Damen sehr nett ins Gespräch gekommen. Was wir am Pool noch nicht erfahren haben, hier im Busch kam der Rest.

Das eine Paar stammt aus Deutschland, er arbeitet seit zwei Jahren am Aufbau einer Zementfabrik, beide wohnen in Windhoek mit Kind. (Darum sind auch die Männer auf der Farm geblieben), und das andere Paar ist aus Namibia, sie Goldschmiedin und er ?.

Und dann sagt uns die Frau vom Zementfabrikanten, dass ihr Mann beim heutigen Abendessen in jedem Fall "draußen" sitzen wird und wir uns doch dazusetzen sollen. - Na denken wir uns, ob das wohl klappt, bei uns war´s ja schließlich nicht möglich.

Aber tatsächlich, für die 4 Herrschaften war der Tisch im Freien gedeckt, und die beiden Damen sorgten dafür, dass auch wir noch Platz bekommen.Natürlich nahmen wir die beiden Polen auch noch mit an unseren Tisch.

So saßen wir also mit 8 Personen + 2 Kid´s schön unter freiem Himmel. Wir waren die einzigen Gäste heute auf Onduruquea, und es war ein wunderschöner Abend! 🙂

Wir hatten supertolle Gespräche, wir haben viel von Namibia, aber auch viel von Polen, erfahren. Eine Runde nach der Anderen wurde ausgegeben, wir wackelten ganz verdächtig kurz vor Mitternacht ins Bett.;) 😉 😉

Dinner: Wir waren drei Abende hier. Und es wurde drei Mal Oryx gegrillt. Und zwar immer so:


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(Vater und Sohn waren hervorragende Griller ...)

Glücklicherweise lieben wir Oryx, manch anderer hätte sich daran vielleicht sehr gestört, drei mal hintereinander Oryx zu essen, uns hat´s nichts ausgemacht. Es gab aber auch heute außer Oryx noch Geschnetzeltes (ich glaube vom Schwein), viele Salate und sehr gute Zutaten.

Die Stimmung war in dieser Runde prächtig, allerdings war´s der Hausdame überhaupt nicht recht, dass wir draußen gegessen haben. Sie hat sich das leider auch sehr anmerken lassen. Aus unserer Sicht kein guter Stil. 🙁

ÜN: so wie die letzten beiden Abende hier auf Onduruquea, der Preis war incl. Halbpension 1.278 ND, also ca. 125 Euro, und einen Game-Drive bekamen wir gratis, weil wir drei Nächte hier waren.

Fazit:

Wir tun uns schwer, die Gästefarm Onduruquea zu bewerten. Es ist alles sehr sehr sauber hier, die Bungalows groß, auch das Bad sehr sauber, die Betten bequem. Der Pool machte ebenfalls einen durchaus sauberen Eindruck, wir gingen gern rein zum schwimmen.

Vielleicht ist aber hier auch alles ein bisschen zu "hausbacken". Improvisation gibt´s hier nicht, ich glaub, da muss alles so gemacht werden wie es immer war, und da gehören auch die Essensgewohnheiten dazu. Vielleicht sollte man die jungen Leute mehr einbinden, aber das ist unserer Meinung nach relativ schwierig, zu dominant scheint die Chefin des Hauses zu sein. Sehr freundlich war allerdings immer das gesamte Onduruquea-Team.

Das Essen war an allen drei Abenden sehr gut. Ob´s aber jeden Abend Oryx braucht? Wir hätten uns schon mal über einen Fetzen Rindersteak gefreut.

Das Wasserloch war schlichtweg ein Witz. Hatten wir noch im Vorfeld über "jede Menge Tiersichtungen" gelesen, so können wir das nicht bestätigen. Wir waren drei Nächte hier, und wenn sich an zwei Abenden jeweils ein Eland für 5 Minuten hier verirrt, dann ist das für uns keine Sensation. Allerdings wurde uns von den Farmersleuten erklärt, dass sich hier zwei Leoparden rumtreiben und deshalb wenig bzw. gar keine Tiere zum Wasserloch kommen. Nur dumm, dass wir die Leoparden auch nicht gesehen haben.

Die Gäste hier waren sehr eigenartig. Anscheinend lauter "holiday-checkler". Wir bilden uns ein, sehr redselig und auch äußerst kontaktfreudig zu sein, aber an den beiden ersten Abenden dachten wir, wir sind Exoten, am dritten Abend war die Gesellschaft so, wie wir uns das wünschen.

Vergessen darf man auch das Preis-Leistungsverhältnis nicht. Einen Game-Drive für 90 ND pro Person wird man wo anders so schnell nicht finden. Und auch die Getränkepreise sind für unser Dafürhalten sehr human.

Für Menschen, die das erste Mal in Namibia sind, mag das hier eine gute Sache sein. Wenn man ein bisschen mehr will, und dazu gehören wir, reicht Onduruquea nicht. Wir würden nicht mehr herkommen.
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zuletzt bearbeitet 31. Juli 2013
2'349 Beiträge · seit 200902. Nov. 2011 ·
HALLOOO CLAUS!

Viele liebe Grüße zurück!

Es freut mich, dass ihr so tolle Erlebnisse hattet und es euch wieder mal so gut in Afrika gefallen hat!

Also maile mir bitte, wenn ihr das 3. Mal kommt! Dann stelle ich ne Flasche Sekt kalt für unsere dritte Begegnung! 😉

Lg, Otji!
Themenstarter3'385 Beiträge · seit 200902. Nov. 2011 ·
Hallo Otjikoko,

herzliche Grüsse zurück vom "bayern schorsch". Du kannst die Flasche Sekt schon mal kaufen, das mit dem kaltstellen ist aber noch nicht eilig, das wird noch dauern.😄

Hallo Elch,

vielen Dank für Deine Rückmeldung, das ist sehr nett von Dir und es freut mich, dass Dir mein Reisebericht gefällt.

Wie ich ja im Fazit geschrieben habe, ist es mir schwergefallen, für Onduruquea eine Bewertung zu schreiben. Da hab ich mich schon ganz schön "rum und num" gebogen. Es gibt dazu eigentlich nichts mehr zu sagen, es ist ja auch nur unsere Meinung.

Nur zum Wasserloch möchte ich noch was sagen, denn grad dieses Wasserloch wurde überall sooooooo positiv erwähnt. Also ich bin ja auch nicht mehr der Allerjüngste und die Zeiten, dass ich um 21 Uhr ins Bett gehe und bis morgens 7 Uhr schlafe, sind längst vorbei. (Du weißt schon, was ich meine .... 🙂 Aber da war nix, überhaupt nix los am Wasserloch. Schade!

Die Begründung mag jedoch an den Leo´s liegen, und auch mit Deiner Meinung, die Tiere machen sich ziemlich schnell aus dem Staub, weil eine Jagdfarm mit angegliedert ist, das stimmt mit Sicherheit. Wenn man Tiere sah, dann waren die sehr scheu.

Also dann und LG,
der bayern schorsch
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Themenstarter3'385 Beiträge · seit 200903. Nov. 2011 ·
09.10.2011 von Omaruru nach Windhoek, ca. 275 km

Leicht verkatert steigen wir aus den Federn, oh Mann war das ein netter Abend gestern. Noch vor dem Frühstück packen wir schnell unsere Sachen, und bald geht´s los in Richtung Windhoek.


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(Auto ist bepackt, gleich geht´s los ...)


In Okahandja besuchen wir den Holzschnitzermarkt, wir brauchen noch ein paar Mitbringsel für zu Hause. Es ist immer das gleiche Spielchen: zuerst wird man von allen Seite bestürmt, teilweise sogar bedrängt. Man muss schon sehr energisch sein, um die vielen Verkäufer abzuwimmeln.

Und alle sind nett, alle haben die beste Ware, alle haben die besten Preise, eigentlich sind sie eh alle das Beste, was uns heute passieren kann. Und alle sind sie unsere besten Freunde.

Aber man kann ja nicht bei jedem einkaufen, und so entscheiden wir uns für einen Holzschnitzer, bei dem wir den Eindruck haben, er ist nicht gar so "geschäftstüchtig". Wir kaufen ein paar Kleinigkeiten, das war´s. Der Mann ist aus Angola und wir haben das Gefühl, wir werden von ihm nur halb über den Tisch gezogen, nicht ganz. 😁

Was mich aber schwer ärgert, wenn man dann an den anderen Verkäufern, die "leer" ausgegangen sind, vorbeigeht, und diese Leute würdigen dich keines Blickes. Das ist schade, das verdirbt ein wenig die Stimmung. Schließlich waren das noch vor 10 Minuten unsere besten Freunde.😄

Bald sind wir in Windhoek, unsere letzte Übernachtung ist die Pension Uhland, bevor wir morgen wieder nach München zurückfliegen. Wir steuern zur Pension und entleeren als Erstes unser Auto. "Entleeren" ist der richtige Ausdruck, man glaubt gar nicht, was sich in diesen drei Wochen alles in einem Auto verstecken lässt.

Bei der Pension Uhland laufen uns zwei "verstaubte" Camper über den Weg, jetzt im Nachhinein stellt sich raus, es ist Marina (Fernweh 11), hier aus dem Forum. Bei der Gelegenheit beste Grüsse an Euch!

Wir haben einen Termin. 16:00 Uhr haben wir mit Berti Hamm von Savanna Car vereinbart, dass wir unser Auto zurückbringen. Es ist schließlich Sonntag, und deshalb haben wir einen festen Termin zur Wagenrückgabe vereinbart. Für uns war das so völlig in Ordnung, das hat gepasst. Bei der Gelegenheit gleich die Bewertung für

SAVANNA Car - wir haben für die 18 Tage Toyota Corolla 6.209 ND schon vor fast einem Jahr bezahlt mit Teilkaskoversicherung SB 500 Euro, ohne Reifen oder Glasversicherung. Es ist alles gut gegangen, keine Nachforderung, nichts. Das Auto ist tadellos gelaufen, alles war bestens in Schuss. 🙂

Gefehlt hat meines Erachtens ein USB Anschluss für den Musicstick, das sollte in so einem Auto drin sein. Aber ansonsten waren wir sehr zufrieden, die Firma Savanna Car macht einen sehr soliden Eindruck. Wir würden bei Savanna Car jederzeit wieder buchen. Die Transfers Flughafen - Stadt, Stadt - Uhland, Uhland -Flughafen haben alle pünktlich funktioniert und waren im Gesamtpreis inkludiert, ebenso wie alle nötigen Papiere für die Reise nach Botswana und Simbabwe.


Abends sind wir dann nochmals in Joe´s Beerhouse gegangen. Nette Unterhaltung am Tisch, das Essen war sehr gut.

ÜN: Pension Uhland, 661 ND, also rund 64 Euro für das Superior-Zimmer mit Frühstück für zwei Personen.


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(Pension Uhland in Windhoek)

Uhland war uns ja schon von unserer ersten "verkorksten" Nacht hier in Windhoek bekannt. Da hatten wir unfreiwilliger weise das Standard Zimmer, jetzt zum Abschluss war´s das Superiorzimmer. Es war ordentlich, aber nicht mehr. Beim nächsten Mal suchen wir uns mit Sicherheit was anderes. Wir denken da an eine nette Lodge in Flughafennähe. Letztes Jahr waren wir bei den Trümper´s, das was deutlich besser.

Unser Urlaub im Rückblick:

Es war eine schöne und runde Sache. Nicht nur highlights, es gab auch Dinge, die nicht so gut liefen. Wenn wir eine Benotung abgeben müssten, dann würden wir nach dem Schulnotenprinzip wie folgt vorgehen:

Flug Air Berlin: eine glatte 6, durchgefallen, denn das mit der Verspätung geht überhaupt nicht

Pension Uhland, Standard Room 4

Maun, Discovery Bed and Breakfast 2

Nata, Nata Lodge 3

Kasane, Chobe Safari Lodge 1

Victoria Falls, Amadeus Garden 3

Kongola, Camp Kwando 1-2

Divundu, Nunda-River-Lodge 1-2

Grootfontein, GH Seidarap 1

Omaruru, Gästefarm Onduruquea 3

Pension Uhland, Superior Room 3-4

Savanna Car: 1 - 2

Sollten wir noch jemals in diese Gegend kommen, dann würden wir ein größeres Auto nehmen. Nicht nur die Sicherheit, auch der Komfort ist zum Beispiel bei einem KIA Sportage schon was ganz anderes. Und man sitzt ja doch etliche Zeit des Urlaubs im Auto. Gesamt sind wir übrigens in diesem Urlaub 3.830 Kilometer gefahren.

Der Urlaub in 2010 hat uns besser gefallen. Das war die klassische Namibia-Tour. Natürlich waren die Tiersichtungen im Chobe Nationalpark grandios, das war schon sehr beeindruckend. Und der Caprivi, absolut empfehlenswert. Aber Namibia ist Namibia.

Das gibt´s auch eine Küste, da gibt es Swakopmund. Wir haben das im letzten Jahr sehr genossen, weil es mehr Abwechslung gab. Da war die Kalahari, dann KleinAusVista, dann Swakop mit der Pelikan- und Wüstentour, und dann noch das Damaraland und zum Abschluss Ethosha. Wir haben letztes Jahr ein Highlight nach dem Anderen gehabt. Das war unvorstellbar.

Trotzdem war auch dieser Urlaub KLASSE, wir haben viel gelernt und viel erlebt. Was wir nächstes Jahr machen - vielleicht Südafrika, vielleicht eine Genießertour in Namibia - wir wissen es noch nicht. Aber sicher wird es wieder Afrika werden, dazu haben wir uns in dieses Land viel zu sehr verliebt.

DANKE an Alle, die ein feedback hergeschickt haben:)

DANKE an Alle für´s Mitlesen:)

DANKE für die Geduld, wenn Teile des Reiseberichtes mal zu "langatmig" waren;)

In diesem Sinne und bis auf ein ander Mal,
der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
zuletzt bearbeitet 31. Juli 2013
3'700 Beiträge · seit 200903. Nov. 2011 ·
Was mich aber schwer ärgert, wenn man dann an den anderen Verkäufern, die "leer" ausgegangen sind, vorbeigeht, und diese Leute würdigen dich keines Blickes. Das ist schade, das verdirbt ein wenig die Stimmung. Schließlich waren das noch vor 10 Minuten unsere besten Freunde.
Deshalb kaufen wir so selten... dann bleiben alle unsere Freunde und die Stimmung ist prächtig! 🤩

Lieber Bayern,

ganz herzlichen Dank für die tollen "Betthupferls". Freue mich schon auf Deinen Bericht vom nächsten Jahr. 😘

Herzliche Grüße

Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
8'721 Beiträge · seit 201003. Nov. 2011 ·
Danke "Schorsch" für den kurzweiligen Bericht - ich hab mich bestens amüsiert und informativ war es auch noch! Du darfst also gerne wieder verreisen 😉 !

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 03. Nov. 2011
1'920 Beiträge · seit 200803. Nov. 2011 ·
bayern schorsch schrieb:
Abends sind wir dann nochmals in Joe´s Beerhouse gegangen. Nette Unterhaltung am Tisch, das Essen war sehr gut.

In diesem Sinne und bis auf ein ander Mal,
der bayern schorsch
Hi Schorsch

na hättest mal deine Augen besser aufgemacht, und rüber zum Nachbartisch geschaut, dann hättest deinen PEINIGER ( Sorry , aber nach dem Brücken-dilemma 😉 darf ich das sagen 😄 😄 ) ein Bierchen ausgeben können..

Ohne dass ich dich gekannt habe,sagte mir mein INSTINKT, dass da der Bayern Schorsch am Werke ist ...

So Schorsch und nun viel Spass beim grübeln 😗


LG Bloke
54 Beiträge · seit 200903. Nov. 2011 ·
Grüß Gott Richtung Bavaria,

och man ey... nu is schon Schluss.😐

Aber herzlichen Dank für die Mitnahme auf die Reise, hat die Vorfreude gesteigert.
Und ich konnte neue Unterkunfts-Empfehlungen speichern.
So viel zu tun und soooo wenig Urlaub... naja, ich hab in Namibia schon Leute getroffen (grüßend) die das 17. Mal unterwegs waren... Da hab ich noch was vor mir.

Viele Grüße
denali
1'483 Beiträge · seit 200903. Nov. 2011 ·
Danke,
habe intensiv gelesen und einge Infos für uns gespeichert!

Gruß Reinhard
1'182 Beiträge · seit 200604. Nov. 2011 ·
Danke, Schorsch, ein toller Bericht - sehr anschaulich, oft lustig und informativ geschrieben. Meine Frau hat mich schon für verrückt erklärt, weil ich immer wieder laut lachen musste.

Ich finde auch, Du solltest möglichst schnell wieder auf Deine nächste Reise gehen - egal, ob SA, NAM oder BOT. Wenn das nicht bald wieder passiert, bekommen manche hier im Forum vermutlich Entzugserscheinungen.

Viele Grüße aus dem hohen Norden,
Bernd
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983 Beiträge · seit 201104. Nov. 2011 ·
Lieber Schorsch,
auch meine Frau und ich haben herzlich gelacht und sind im Geiste mitgereist.
Beste Grüße aus dem Rheinland jenseits der Weißwurst-Grenze
Ralf
Beste Grüße rhh64
2'262 Beiträge · seit 201104. Nov. 2011 ·
Lieber Bayern Schorsch,
vielen Dank für den sehr schönen und informativen Reisebericht der in
unnachahmlichen Bayern-Schorsch-Stil verfasst ist. 😛 🤪 😄
Ich sitze hier mit dem gleichen Gefühl, als wenn ich ein gutes Buch fertig
gelesen habe. Da ist eine Leere in mir, und ich bin traurig, dass es nicht weiter geht.:(
Du hast viele Orte besucht die wir auch kennen oder nächstes Jahr kennenlernen werden.
Wir sind letztes Jahr im Uhrzeigersinn gereist, und haben den Caprivi, Chobe und Khwai als
sehr schön empfunden, waren aber froh als wir wieder in Namibia waren. Uns hat die Landschaft
gefehlt,und darum machen wir nächstes Jahr nur Namibia - tolle Unterkünfte, schöne
Landschaften und hoffentlich viele Tiere. 🙂
Nur dauert es noch soooo lange.

Wie du schon sagst: Namibia ist Namibia. 😛

Liebe Grüße
Guggu
Reiseberich Namibia August 2012: Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013: Frau HIRN on the floodplains Reisebericht Namibia 2015:A trip down Memory Lane NAM/BOT 2017 :So weit! So gut! Kenia/Masai Mara 2019 :Der Kreis schliesst sich