Aktuell stecken wir - mein Mann und ich - mitten in den Vorbereitungen für unsere nächste Tour 2026, diesmal Namibia & Botswana kombiniert. Um die Vorfreude noch ein bisschen mehr zu steigern – und weil ich mit der ersten dicken Erkältung der Saison gerade Zeit (und Langeweile) habe – kommt hier ein Rückblick auf unsere letzte Reise.
Warum? Dieses Forum war bei meinen Planungen immer Gold wert. Ich habe unzählige Reiseberichte gelesen, mir Tipps herausgezogen und die Vorfreude so schon Monate vorher hochgeschraubt. 🙂 Vielleicht kann ja jemand aus meinem Bericht ebenfalls ein wenig mitnehmen – das würde mich freuen.
2023 war es also wieder soweit: Namibia! Für meinen Mann bereits das dritte, für mich – dank eines beruflichen Projekts – schon das fünfte Mal. 2017 waren wir zusammen mit Freunden im Dachzelt nach Namibia und Botswana unterwegs, und ein paar Jahre später führten uns unsere Flitterwochen in einem Mix aus Dachzelt und Lodge bis an die Epupa Falls. Besonders schöne Erinnerungen habe ich an die Tage auf Camp Aussicht – der Besitzer, Marius Steiner, ist ja leider vor einiger Zeit verstorben. Wir waren in manchem sicher ganz unterschiedlicher Ansicht, aber so einen freundlichen, rücksichtsvollen und gelassenen Menschen habe ich selten erlebt. Doch das ist eine andere Geschichte – jetzt möchte ich mich auf die Reise besinnen, die noch nicht so lange zurückliegt und bei der die Erinnerungen noch frischer sind.

Camp Aussicht 2022
Unsere Reiseroute
Die sah am Ende ganz anders aus als ursprünglich geplant. Eigentlich sollte es eine Dachzelt-Rundreise ab Windhoek durch Botswana werden - der Rückweg vom Caprivi über Chobe und Moremi. Dort waren wir vor einigen Jahren ja schon einmal – diesmal sollte die Route zwar etwas kürzer ausfallen, aber wir hatten tatsächlich alle Camps bekommen, die wir wollten (es kam anders – dazu später mehr).

Reisezeit & Übernachtungen
Unterwegs waren wir drei Wochen im Juli/August – leider bin ich beruflich großteils an die Ferien gebunden. Meistens campten wir, ab und zu aber auch mit „Luxus-Intermezzo“ in festen Unterkünften. So ein Indoor-Badezimmer am kühlen Morgen wird nach einigen Nächten im Dachzelt plötzlich zum Wellness-Highlight.
Anreise & Ankommen
Los ging’s mit Discover von FFA im Direktflug nach Windhoek.

Keine Überraschungen, pünktlich, Essen prima, Schlaf für mich gleich null – ich bin nach einem Nachtflug immer sehr zerknittert und rasend schlecht gelaunt wie sonst nie. Zum Glück steckt mein Mann die Flüge locker weg und ist am nächsten Tag fit.
Beim Landeanflug über die endlose Weite werde aber auch ich wach und einfach nur dankbar: Zurück in Namibia!

Die Einreise verlief reibungslos und recht schnell. Der Fahrer von Savanna muss nur kurz warten: Am ATM ist keine Schlange und bei den SIM-Karten kommen wir auch schnell and die Reihe. Weiter geht's also nach Windhoek. "Früher" hatten wir noch die älteren Dachzeltmodelle, diesmal gönnten wir uns das Upgrade: Moderner, komfortabler und für die kommenden Wochen unser kleines Zuhause auf Rädern. Ich werde direkt im Wageninneren eingesperrt und getestet, ob ich die schwere Hecktür auch alleine aufbekomme. Klappt. Mit Savanna waren wir übrigens immer sehr zufrieden - die Autos gut in Schuss und auch, als wir mal bei der Anfahrt zu besagtem Camp Aussicht leider einen dicke Delle is Auto gefahren haben, waren die Mitarbeiter sehr hilfreich und der Umgang sehr kulant.
Nun kann's also losgehen! Wir fahren zunächst in den Maerua Spar und haben diesmal sogar eine grobe Einkaufsliste vorbereitet (Angst, vor lauter Müdigkeit etwas Essenzielles wie Kaffee zu vergessen), lassen uns aber auch treiben und so landen auch ein paar für uns neue Sorten Rusks, Chutney Chips und allerlei weitere Köstlichkeiten in unserem Einkaufswagen.
Fotos vom Supermarkt? Fehlanzeige. Ich habe mir irgendwann abgewöhnt, wirklich alles zu fotografieren – erleichtert die spätere Auswahl ungemein. Landschaft und insbesondere Tiere dagegen knipse ich weiterhin exzessiv, ohne jede Zurückhaltung. 😄
Mehr Fotos aber erst im nächsten Abschnitt - jetzt möchte ich erstmal testen, ob sie auch wirklich da landen, wo sie sollen. 😉
Ich freu' mich, wenn der eine oder andere Lust hat, mitzulesen, für die nächste Reise recherchieren kann oder einfach ein bisschen das Fernweh pflegt.




















































































































































