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Reisebericht · namibia-forum.ch

Learning by doing - Namibia 2.0

von Melanie1982 · Aug. – Sept. 2025 · 16 Tage · Selbstfahrer · 61 Teile

Über diesen Reisebericht

Wir sind im August und September 2025 zum zweiten Mal in Namibia, diesmal mit unseren Töchtern (13 und 10) im Dachzelt — ohne jede Camping-Erfahrung. Von Windhoek über die Spitzkoppe und den Brandberg durch den ganzen Etosha vom Galton Gate im Westen bis Onguma im Osten, zum Schluss Gabus Game Ranch und Okonjima.

Der Etosha ist das Herzstück: sechs Nächte, und am Hide von Olifantsrus kommen Löwen und Elefanten so nah heran, dass die Kinder kaum atmen. An einem Vormittag zeigt sich ein Leopard mit Jungtier mitten am Tag, beim Tracking in Okonjima laufen uns die Leopardin Saskia und zwei braune Hyänen vor die Kamera. Das Baumhaus der Brandberg White Lady Lodge ist für die Kinder der Höhepunkt der ersten Woche.

Als Camping-Anfänger haben wir gelernt, was wir vorher nicht wussten. Die Nächte im Dachzelt sind im August empfindlich kalt, damit hatten wir nicht gerechnet. An der Spitzkoppe sind die Plätze nicht beschildert, und als wir wegen lauter Nachbarn umziehen wollen, ist kaum noch einer frei. Rund um den Etosha muss man das Tanken vorausdenken — unser Umweg über den Veterinärzaun nach Oshivelo kostete eine Stunde. Und das Wüstenelefanten-Tracking am Brandberg fiel aus, weil die Tiere zu weit weg waren. Unser Fazit nach neun Zeltnächten: Wir sind keine Camper. Beim nächsten Mal wieder feste Unterkünfte, campen höchstens noch an Orten wie Olifantsrus.

Diese Übersicht wurde automatisch erstellt und vom Autor freigegeben.

Teil 113. Sept. 2025

Hallo in die Runde!

Unsere zweite Namibia-Reise liegt hinter uns und ich möchte auch dieses Mal wieder einen Reisebericht schreiben, da ich selbst sehr gerne andere Berichte lese.

Wir, das sind mein Mann, unsere beiden Töchter (13, 10) und ich, sind nach 2024 nun ein zweites Mal nach Namibia gereist.
Bei der Abreise letztes Jahr haben wir schon damit geliebäugelt, das nächste Mal dem Dachzelt eine Chance zu geben. Wir sind absolut unerfahren, was richtiges Campen betrifft und das werdet ihr im Bericht auch sehr schnell merken 🙂

Los geht es am 25.08.25 mit der Zugfahrt nach Frankfurt und einem guten, pünktlichen Discover-Flug über Nacht nach Windhoek.

Ich hoffe, es kommen einige von euch mit dazu, damit ich die Reise nicht ganz alleine antreten muss 😎


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Teil 214. Sept. 2025

Schön, dass schon einige zugestiegen sind. Dann legen wir doch mal los!

Dienstag, 26.08.25

Überpünktlich landen wir um ca 8 Uhr in Windhoek.

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Als wir aussteigen, sind wir ca in der Mitte des ganzen Pulks. Wir haben kein E-Visum beantragt und können erst mal nicht erkennen, ob es verschiedene Schalter gibt. Also stellen wir uns an, wo alle anstehen.
Ein Mitarbeiter geht dann durch die Reihen und nimmt uns mit, um uns am richtigen Schalter anzustellen. Es ist der Schalter ganz rechts, vor uns nur zwei Familien. Na, das sollte doch schnell gehen. Tut es aber nicht. Das Visum on arrival dauert länger als gedacht und als wir dann an der Reihe sind, geht am PC der Dame leider nichts mehr. Sie hat eigentlich schon alles fertig, wir müssen uns aber dann bei der Kollegin nebenan nochmal anstellen, die uns dann alles ausdruckt. Insgesamt dauert es etwas mehr als eine Stunde. Aber gut, ich hatte mit mehr Zeit gerechnet, somit war das dann schon ok. Allerdings ist in der Zwischenzeit die viel längere Schlange mit den e-Visa-Leuten auch deutlich geschrumpft. Wirklich eine Zeitersparnis hatten wir somit nicht.

Egal, es geht zu den Kofferbändern, die Koffer sind schon da.
Wir werden von einem Mitarbeiter von Safari Car Rental schon erwartet und gehen nur noch schnell Geld holen. Im MTC-Shop ist uns zu viel los, das verschieben wir.

Mit einer weiteren Familie werden wir zur Autovermietung gebracht. Schon kurz nach dem Flughafen entdecken wir 2 Giraffen. Na, damit haben wir nicht gerechnet, daher gibt es auch kein Foto von ihnen. Aber so startet der Urlaub doch schon mal ganz gut.

Teil 314. Sept. 2025

Gegen 10 Uhr erreichen wir die Autovermietung. Wir werden sehr freundlich begrüßt und schon geht es los mit der Einweisung ins Auto. Puh, das sind unglaublich viele Informationen und alles auf Englisch. Ob wir uns das alles merken können bzw auch alles richtig verstehen?

Wir haben einen Hilux mit 2 Dachzelten gemietet und dürfen das erste Mal ausprobieren, wie das so funktioniert. Ok, ich bin viel zu klein dafür, ich werde klettern müssen, um zu helfen 😄

Als wir glauben, alles soweit verstanden zu haben, sind 2 Stunden vergangen. Wir räumen unsere 2 Reisetaschen noch ins Auto und fragen uns, wie die 5köpfige Familie nebenan ihr ganzes Gepäck unterbringen will, ist doch mit unseren Taschen das Auto schon voll. Und wir haben immerhin noch den 5. Sitz auf der Rückbank für Handgepäck und Co.

Nun ja, wir wollen los. Schließlich müssen wir noch einkaufen und vorallem für die Kinder ganz wichtig: wir brauchen Sim-Karten!
Also ab zur Maerua Mall und dort als erstes in den MTC-Shop. Dort ist nichts los, aber natürlich muss mein Mann nochmal zurück zum Auto, weil dort die Pässe sind. Wir nehmen wie letztes Jahr das 30-Tage-Paket mit 25GB, dieses Jahr aber für jeden von uns 4. Das geht relativ schnell und im Anschluss suchen wir erst mal etwas zu essen. Während die anderen 3 Burger und Pommes essen, trinke ich nur einen Cappuccino und mache mich schon mal auf den Weg zum Checkers, einfach um Zeit zu sparen. Dort ist richtig viel los, ich packe erst mal nur die wichtigsten Sachen wie Getränke, Obst und Knabbereien ein. Langsam merke ich die Müdigkeit. Und auch meine anderen 3 Begleiter scheinen schon sehr müde, als sie dazu stoßen. Also schnell an die Kasse, ab ins Auto und los gehts zu unserer ersten Unterkunft, dem Londiningi Guesthouse.

Wir haben uns bewusst für eine Nacht in Windhoek entschieden, da letztes Jahr die Discover-Flüge doch sehr häufig sehr unpünktlich waren und auch so ist es jetzt immerhin schon 14:30 Uhr, als wir dort ankommen.


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Teil 414. Sept. 2025

Wir werden sehr freundlich begrüßt und sind einfach froh, endlich angekommen zu sein.

Auf die Frage, ob wir am Abend gleich hier essen möchten, gibt es aus Sicht der Kinder nur eine Antwort: ja, bitte nicht noch woanders hinfahren. Und wir sind eigentlich auch ganz froh. Also sagen wir zu und beziehen für eine Nacht unser Familienzimmer.

Es gefällt uns ausgesprochen gut: ein extra Kinderzimmer mit 2 Einzelbetten, ein schönes Bad und unser Schlafzimmer, alles sehr sauber und gemütlich.


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Wir fallen sofort in unsere Betten und schlafen eine Runde. Die Anreise war trotz allem sehr anstrengend. Unsere Große ist so kaputt, dass wir sie erst nach 3 Stunden wieder wach bekommen. In der Zwischenzeit duschen wir, planen unsere Abreise am nächsten Tag und schauen uns ein bisschen um. Für den Pool ist es eindeutig zu kalt, aber so finden wir es sehr angenehm hier.

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Teil 515. Sept. 2025

Um 19 Uhr gibt es Abendessen. Die Damen versuchen noch, die Heizung anzumachen, was leider nicht funktioniert. Zum Essen geht es schon noch von der Temperatur her, wenn man nicht gerade kurze Hosen an hat.

Das Essen besteht aus 3 Gängen und schmeckt uns allen sehr gut.


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Wir sind froh, dass wir uns entschieden haben, gleich hier zu essen. Kein Stress, leckeres Essen, wir spielen ein bisschen Karten und dann verziehen wir uns in unsere Betten. Es ist sehr frisch geworden, den Kindern mache ich sogar noch Wärmflaschen und bald schlafen alle wieder tief und fest.

Teil 615. Sept. 2025

Mittwoch, 27.08.2025

Nach einer sehr erholsamen Nacht stehen wir um ca 8 Uhr auf. Wir treffen eine Familie aus Frankreich, die heute abfliegt. Sie vermacht uns ihre Reste: Bier, WC-Papier, Wasserkocher, Schüsseln etc.
Insgesamt waren sie einen ganzen Monat mit ihren Kids unterwegs. Beneidenswert! Und nachdem sie das Auto vom selben Autovermieter haben, können sie uns auch gleich erklären, warum die automatische Zentralverriegelung bei uns bisher nicht klappt. Wir lernen also schon mal dazu 🙂

Es geht auf zum Frühstück, das wirklich alles bietet, was man sich wünschen kann. Warme Eierspeisen kann man zusätzlich bestellen. Wir sind begeistert und schlagen so richtig zu. Wer weiß, was wir heute noch bekommen werden 😄


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Danach kaufen wir noch ein paar Mitbringsel dort im "Shop", bezahlen unsere Rechnung und checken aus. Auch hier werden wir wieder sehr nett verabschiedet.

Fazit Londiningi Guesthouse

Wer direkt in Windhoek übernachten möchte, ist hier auf jeden Fall an einer sehr guten Adresse. Alle sind sehr nett, das Essen schmeckt sehr gut und die Zimmer sind schön und vorallem ist es sehr sauber. Auch das Preis-Leistungsverhältnis ist top!

Teil 716. Sept. 2025

Los geht's in unser zweites Namibia-Abenteuer. Unser heutiges Ziel ist die Spitzkoppe. Vorher fahren wir aber erst mal aus Windhoek raus und bei Elisenheim wieder runter, um dort im Spar unsere Vorräte aufzustocken. Dann geht es ab auf der A1 bis nach Okahandja, wo wir erst mal volltanken. Dann weiter auf der B2, auf der immer wieder gebaut wird. Dann endlich der Abzweig bei Usakos auf unsere erste Gravelroad dieses Jahr. Wir lassen ein bisschen Luft aus den Reifen und fahren gemütlich weiter zur Spitzkoppe. Ich erwarte eigentlich am Straßenrand immer ein bisschen Tiere, aber da ist heute erst mal nix zu sehen.

Nachdem wir die Spitzkoppe letztes Jahr nur im Vorbeifahren in der Ferne gesehen haben, wollte ich dieses Jahr unbedingt hin.
Kurz nach 14:00 Uhr sind wir dann endlich dort. Wir checken ein und suchen uns eine Campsite aus. Hm, wo möchten wir gerne hin? Die meisten Campsites sind mit Nummern versehen. Aber nicht alle. Wir fahren erst mal ganz nach hinten, dann wieder ein Stück vor und entschließen uns dann, auf einer großzügigen Campsite zu bleiben, die keine Nummer hat. Wir lassen das Auto stehen und schauen uns zu Fuß und mit dem Plan bewaffnet um. Gegenüber "unserer" Campsite ist eine weitere, dort liegt das Schild mit der Nummer im Boden. Es ist Nr. 11a. Hm, dann könnte unsere 11b sein. Laut Plan müsste aber eigentlich hier die 9a und 9b sein. Oder doch nicht? Wir verstehen den Plan nicht, aber egal, wir finden den Platz schön und bauen das erste Mal unser Dachzelt auf 🙂
Wir brauchen schon ein bisschen, bis alles so steht und aufgebaut ist, wie es sein soll. Aber zu zweit bekommen wir es ganz gut hin. Und Zeit haben wir heute ja.

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Wir räumen Tisch und Stühle raus und essen erst mal einen Happen. Dann entdecken wir Dassies. Die Kids sind begeistert und wir kraxeln ein bisschen herum.

In der Nähe kommen gerade weitere Autos an. Sie stellen sich alle auf eine Campsite und fangen an, irgendwelche Spiele zu spielen. Es wird gegrölt, gejault, gejubelt - Italiener... nix gegen Italiener, aber sie sind laut. Sie sind viele und sie sind sehr laut. Vorbei ist es mit der Ruhe. Hm, was tun? Eigentlich wollten wir in Ruhe hier chillen, aber wir sind wirklich irgendwann total genervt. Die Kinder möchten bleiben, mein Mann und ich überlegen, was wir machen. Alles wieder zusammenbauen und eine andere Campsite suchen?

Teil 818. Sept. 2025

Ok, wir stellen uns vor, dass das auch den ganzen Abend so geht und beschließen, dass wir packen. Blöde Zeit, da jetzt viele Campsites vermutlich belegt sind, aber das wollen wir uns einfach nicht antun.
Also bauen wir das erste Mal wieder alles zusammen. Wir haben keine Lust, das ganze Bettzeug wieder zu verstauen und lassen es deswegen in den Zelten. Schnell zugeklappt, notdürftig verschnürt und ohne Abdeckung geht's weiter. Ja, es ist klar, egal welche Campsite wir anfahren, alle sind belegt. Die Stimmung ist gerade nicht ganz auf dem Höhepunkt.

Aber wir sehen ein Steinböckchen. Eigentlich sind es sogar zwei, wie süß!

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Trotzdem wird die Stimmung nicht wirklich besser. Ok, dann fahren wir halt zurück und müssen das irgendwie durchstehen. Vor uns fährt noch ein Wagen, der prompt "unsere" Campsite belegt. Der Tag wird ja immer besser 😗

Die einzige Campsite, die wir dann auf die Schnelle noch finden, ist die Nr. 8. Sie ist nicht wirklich schön, weil der Grillbereich und die Toilette durch einen Felsen getrennt sind. Deswegen steht da vermutlich auch niemand. Denken wir. Wir bauen also wieder alles auf und bemerken irgendwann, dass ein Stückchen weiter weg ein Auto steht und die Leute zu uns rüberschauen. Wir schauen zurück. Und überlegen. Gehört das wohl alles auch noch zur 8? Es hilft nix, ich wackle mit unserer Kleinen rüber und frage nach, ob sie schon auf der 8 stehen. Fazit des Gesprächs: sie denken, das gehört alles zur Nr. 8, aber es macht ihnen überhaupt nichts aus, wenn wir da stehen bleiben, wo wir jetzt sind. Ich bin total erleichtert. Hätten wir nochmal packen und suchen müssen, wäre vermutlich jemand explodiert 😄
Ok, wir teilen uns den Platz, der dann wirklich sehr groß ist und wir hören auch nix mehr von den früheren Nachbarn. Sehr schön. Wir bauen auf, kochen Nudeln und genießen unseren ersten Campingabend.


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Ich hätte euch gerne ein schöneres Foto gezeigt, aber ich hab keines 😉

Kurz vor Sonnenuntergang läuft eine Familie durch unseren Platz und wir kommen ins Gespräch. Sie stehen nämlich auf der Nr. 8. Wie jetzt? "Ja, da drüben nach dem Felsen!" Aha, sie stehen also auf der anderen Seite mit dem Grillbereich, aber ohne Klo 😄 also sind wir jetzt 3 Parteien, die sich die Nr. 8 teilen. Im Endeffekt auch wirklich egal, weil alle genug Platz haben und keiner so richtig weiß, wie weit diese Nr. 8 eigentlich geht.

Teil 920. Sept. 2025

Gegen 18:30 Uhr merkt man, dass es Richtung Sonnenuntergang geht. Unsere Nachbarn sind schon ein gutes Stück auf die Felsen geklettert, um den Sonnenuntergang anzuschauen. Also tun wir es ihnen nach und kraxeln auch nach oben. Vorallem den Kindern macht das unglaublich viel Spaß. Wir suchen uns ein schönes Plätzchen, haben ein gekühltes Getränk zum Sundowner dabei und genießen die Ruhe, die Natur und die Farben, die die untergehende Sonne uns schenkt.


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Unser erster richtiger Sonnenuntergang in Namibia 2025. So schön, die Landschaft ist einfach unglaublich dort.

Dann wird es allerdings auch schnell sehr frisch. Wir machen uns an den Abstieg. Für die Kids kein Problem, ich sitze irgendwann an einer Stelle fest, die so steil ist, dass ich nicht mehr vor oder zurück komme. Ich muss sofort an Nacho (Silvia) denken, der ja bei ihrer letzten Reise auch ein paar Peinlichkeiten passiert sind. Ich sitze also so da und versuche, meinem Mann zu verstehen zu geben, dass ich nicht mehr wegkomme. Am besten so, dass es niemand um mich herum mitbekommt. Zum Glück habe ich einen starken Mann, der mich so gut festhält, dass ich irgendwie weiterkomme, ohne abzustürzen. Tja, man wird halt auch nicht jünger 😄
Wir kommen alle heil unten an und ziehen uns schnell um. Inzwischen ist es sehr kalt, wir wollen einfach nur noch in unsere Dachzelte. Wir haben ja keine Feuerstelle bei uns und außerdem sind wir auch ganz schön müde. Es ist zwar erst 19:30 Uhr, aber es hilft nix. 3lagig angezogen kuscheln wir uns in unsere Decken von Safari Car Rental, die wirklich sehr gut warm halten. Zumindest eine gewisse Zeit lang. Aber die Nacht ist lang und wirklich kalt, ein bisschen müssen wir doch frieren. Ich liege in Embryohaltung und versuche, mich möglichst nicht zu bewegen, dann geht es schon irgendwie.

Teil 1020. Sept. 2025

Donnerstag, 28.08.25

Um kurz vor 7 Uhr wachen wir von den Geräuschen der anderen Mitcamper auf der Nr. 8 auf. Es ist Zeit, aufzustehen, will man noch etwas von der aufgehenden Sonne sehen. Unser Teenie bleibt noch etwas liegen, wir anderen 3 machen uns erst mal Tee und Cappuccino. Mein Mann hat sogar seine Mütze auf, so kalt war es ihm. Ich bin allerdings auch froh um meinen Hoodie mit Kapuze. Zum Glück hab ich ihn eingepackt. Auch die Fleecejacken kommen gleich zum Einsatz. Man glaubt es zuhause immer gar nicht, aber es ist nicht verkehrt, auch ein paar wirklich wärmere Kleidungsstücke dabei zu haben.

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Als endlich alle aus dem Zelt gekrabbelt sind und gefrühstückt haben, packen wir zusammen. Wir wollen zum Rock Arch. Aber zuerst einmal muss alles wieder verstaut werden und obwohl wir ja mit relativ wenig Gepäck reisen, ist unser Kofferraum immer knallvoll.

Wir beschließen, Kissen und Decken in den Zelten zu lassen. Alles schön flach hingelegt, dann wird das schon gehen mit dem Einklappen. Es geht auch, man muss nur ein bisschen mehr kämpfen, um alles sauber verschnüren zu können. Es wird sich aber im Laufe der Reise bewähren, wir räumen die Decken und Kissen erst ganz am Ende wieder raus.

Inzwischen ist es kurz nach 9 Uhr und wir starten gemütlich zum Rock Arch. Vielleicht ist das Licht bei Sonnenaufgang besser, aber wir sind begeistert, weil einfach kaum jemand hier ist.


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Ach, ist das schön hier. Ich könnte mich einfach hinsetzen und ewig nur schauen. Herrlich!


Im Anschluss geht es weiter für uns.

Fazit Spitzkoppe Camping


Für uns kam finanziell nichts außer Camping an der Spitzkoppe in Frage. Und wie schon erwähnt, würden wir es immer wieder so machen. Vielleicht wäre es ganz schön, wenn die Beschilderung der einzelnen Campsites ab und zu mal erneuert werden würde, aber im Endeffekt findet man sich schon irgendwie zurecht und kann ja auch mit anderen Campern reden. Die Landschaft ist auf jeden Fall einmalig schön!

Teil 1122. Sept. 2025

Für uns geht es heute auf direktem Weg zur Brandberg White Lady Lodge. Dort haben wir schon für morgen das Elefanten-Tracking gebucht, eines meiner Highlights und die Vorfreude ist dementsprechend groß.

Wir hatten erst noch überlegt, den Umweg über die Küste und Cape Cross zu machen. Als wir losfahren, haben wir aber doch keine Lust und landen so als erstes in Uis im Cactus Coffee.

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Es ist kurz nach halb zwölf und wir sind fast die einzigen Gäste. Allerdings müssen wir schon sehr lange auf unser Essen und auch auf die Getränke warten. Aber es ist sehr schön hier und das Essen ist auch sehr lecker.

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In der Zwischenzeit wird es dann auch immer voller hier. Den Stopp kann man aber wirklich empfehlen. Gegen 13 Uhr brechen wir wieder auf und fahren die restliche Strecke Richtung Brandberg.

Ich hoffe weiterhin vergeblich auf Tiersichtungen. Zumindest ein paar Warzenschweine hab ich mir schon erhofft, die haben wir letztes Jahr gefühlt überall gesehen. Aber heute nicht.
Dann schauen wir uns halt so einfach ein bisschen die Landschaft an!


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Und dann tauchen sie auf: unsere ersten Springböcke für dieses Jahr. Eine kleine Herde, sonst einfach nichts. Aber wir freuen uns über diese Sichtung!

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Teil 1222. Sept. 2025

Am frühen Nachmittag kommen wir an der Brandberg White Lady Lodge an. Wir halten schon die ganze Zeit Ausschau, ob wir vielleicht Wüstenelefanten sehen. Aber nein, warum auch, zeigen sich ja auch so kaum Tiere. Man muss allerdings auch sagen, es ist relativ windig. Vielleicht mögen die Tiere das ja auch gar nicht so?

Egal, wir melden uns an und bekommen gleich das Angebot, uns eine Family-Einheit anzusehen, falls wir doch lieber alle zusammen schlafen wollen und nicht in den beiden Baumhäusern. Das Angebot finde ich super, wir nehmen also 3 Schlüssel mit und fahren zuerst zum Familienzimmer. Es gibt neben dem Schlafzimmer mit Doppelbett noch ein zweites Zimmer mit 3 Einzelbetten. Von innen sieht es sehr schön aus. Aber es sind einfach 8 Familieneinheiten nebeneinander in die Pampa gesetzt worden. Null Ausblick, null Flair. Schade, das gefällt uns nicht. Also weiter zu den Baumhäusern. Die beiden sind ein bisschen voneinander entfernt, aber fast in Sichtweite. Die Baumhäuser gefallen uns sehr gut und wir beschließen, sie wie gebucht auch für die 2 Nächte zu bewohnen.


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Wir teilen uns wie in den Dachzelten auf: jeweils 1 Erwachsener mit einem Kind.

Es gibt auch eine nette Terrasse, der Ausblick hier ist ganz schön.

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Kurz einrichten, duschen und dann erst mal die Umgebung bzw die Lodge erkunden.

Der Poolbereich gefällt uns und vorallem den Kindern schon mal sehr gut.



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Wir geben den Schlüssel für das Familienzimmer zurück und erfahren dabei, dass die Elefanten aktuell so weit weg sind, dass keine Touren angeboten werden. Damit haben wir jetzt überhaupt nicht gerechnet. Das war eigentlich der Hauptgrund, dass wir hier sind. Wochenlang verfolge ich auf Facebook die Ausflüge der Lodge zu den Elefanten und jetzt sind sie nicht da? Ja, es sind wilde Tiere, aber ich hab einfach nicht damit gerechnet, dass sie zu weit weg sein könnten.
Wir fragen, ob wir heute Abend dann die Sundowner-Tour buchen können. Nein, das ist wegen eines Notfalls nicht möglich.
Puh, so haben wir uns das hier nicht vorgestellt.

Wir setzen uns erst mal und beratschlagen.

Teil 1322. Sept. 2025

Wir bestellen uns erst mal einen Gin Tonic und ein Savanna und überlegen. Was kann man hier in der Gegend machen? Ich frage per Email bei unserer Agentur nach und bekomme auch recht schnell eine Antwort: die Wanderung zur White Lady soll toll sein. Hmhm... Wandern? Ich google, welche Unterkunft für uns frei wäre, falls wir hier nach einer Nacht dann doch weiterziehen. Irgendwie sind wir gerade nicht so begeistert. Parallel schaue ich aber auch, was zu dieser Wanderung im Netz zu finden ist.

Die Kinder entdecken in der Zwischenzeit Mila, das Erdmännchen, das hier auf dem Grundstück lebt. Mila trinkt aus dem Pool, fällt hinein, wird wieder rausgefischt und zum Trocknen nach Innen getragen. Das gefällt ihnen natürlich und sie sind absolut nicht begeistert, dass wir vielleicht nach einer Nacht wieder weiter wollen.
Wir entscheiden, erst mal das Abendessen und die Nacht abzuwarten und am nächsten Morgen spontan zu entscheiden.

In der Zwischenzeit gehen wir mal zum hauseigenen Sunset-Point hoch und schauen mit dem Fernglas, ob wir irgendwelche Tiere entdecken können. Leider nein.


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Weiter geht es durch den Garten der Lodge.


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Wir sind irgendwie noch nicht richtig angekommen und ziehen uns in unsere Baumhäuser zurück. Ein bisschen lesen, dösen, chillen.

Zum Sonnenuntergang geht es aber wieder hoch auf den Sundowner-Aussichtspunkt.


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Ich mag die kargen Landschaften, die von der Sonne dann in so wundervolle Farben getaucht werden. Der Sonnenuntergang und diese Aussicht versöhnen uns ein wenig.

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Im Anschluss geht es zum Abendessen, denn hier haben wir Frühstück und Abendessen vorab mitgebucht.

Das Essen ist sehr gut (die Fleischportion allerdings etwas groß), die Angestellten sind überwiegend sehr freundlich und schon nach kürzester Zeit ist bekannt, dass unsere Kinder vorallem Appletiser trinken 😄

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Die Kinder möchten weiterhin hier bleiben, es gibt hier auch noch einen sprechenden Papagei und es gefällt ihnen hier. Wir vereinbaren, dass wir dann aber am nächsten Morgen tatsächlich die Wanderung zur White Lady machen, nur Nichtstun wollen wir Erwachsenen einfach nicht. Deal!

Nach dem Essen gibt es noch eine Gesangseinlage der Angestellten, danach gehen wir in unsere Baumhäuser zurück. Irgendwann geht bei uns einfach das Licht aus. Ok, es ist kein Strom mehr da. Egal, wir haben Taschen- und Stirnlampen, das reicht erst mal. Zurück zur Lodge wollen wir deswegen nicht mehr, das klären wir morgen.

Teil 1422. Sept. 2025

Freitag, 29.08.25

Kurz vor 7 Uhr wache ich auf. Es ist ganz schön frisch, aber im Bett mit den dicken Decken überhaupt kein Problem.
Ich setze mich auf den Balkon und schaue, ob sich nicht vielleicht doch irgendwo Elefanten blicken lassen. Aber ich habe kein Glück. Dafür ist der Sonnenaufgang aber sehr schön.


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Wir gehen frühstücken und werden wieder sehr herzlich begrüßt. Einer der Angestellten bestärkt uns in dem Vorhaben, dass wir zur White Lady gehen wollen. Und er verspricht uns ein Update zu den Elefanten, sobald er etwas weiß. Außerdem können wir für diesen Abend die Sundowner-Tour reservieren.
Das mit dem Strom klärt sich dann auch: er wird über Solar erzeugt und nachdem wir das Licht versehentlich haben brennen lassen, war er dann halt auch irgendwann aufgebraucht. Ja gut, heute passen wir mal besser auf.

Gegen 9 Uhr machen wir uns dann auf den Weg zur White Lady. Als wir dort eintreffen, werden wir gefragt, ob wir keine Sonnencreme oder Sonnenhüte dabei haben. Hm, totaler Anfängerfehler. Keine Ahnung, da haben wir einfach nicht weiter nachgedacht. Aber es ist ja noch früh am Tag und noch nicht so warm...

Wir bezahlen und gehen mit unserem Guide los. Was soll ich sagen? Unter dieser Tour konnte ich mir absolut nichts vorstellen, aber die Landschaft ist einfach toll und abwechslungsreich.


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Das gefällt mir. Immer wieder steht noch das Wasser, wir sehen viel Grün, eine schöne Abwechslung zu dem, was wir bisher gesehen haben. Es geht über Stock und Stein, wir erfahren einiges zu den verschiedenen Pflanzen und Bäumen, ich kann mir aber natürlich nicht alles merken. Unser Guide hat einen strammen Schritt drauf, wir kommen relativ schnell ins Schwitzen. Zum Ende hin wird es etwas hügeliger, wir müssen immer wieder ein bisschen klettern und kraxeln. Wir brauchen etwas mehr als eine Stunde, bis wir bei den Malereien ankommen.

Teil 1523. Sept. 2025

Ich muss gestehen, Felsmalereien interessieren mich eigentlich immer nicht soooooo sehr, da bin ich vielleicht ein Kulturbanause. Aber der Guide hat uns so viel zu den Malereien und der Bedeutung erzählt, das war dann doch nicht so ganz uninteressant.

Die White Lady soll den Erzählungen nach ein Schamane sein, der stundenlang im Staub getanzt und deshalb so geschwitzt hat, dass der Staub an ihm festgeklebt ist. Dadurch sieht es so aus, als hätte er an den Beinen weiße Haut. Zuvor dachte man, es wäre eine weiße Frau aus Europa. Daher auch der Name, der beibehalten wurde.

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Um die White Lady herum befinden sich noch viele weitere Zeichnungen von Kriegern und Tieren. Leider wurden die Zeichnungen bereits teilweise überschmiert oder zerstört, deshalb schützt ein Gitter sie jetzt vor den Touristen.

Die Erläuterungen muss ich (wie eigentlich fast alles in diesem Urlaub) vorallem für unsere kleine Tochter übersetzen, deswegen verbringen wir hier etwas mehr Zeit.

Danach machen wir uns auf den Rückweg. Inzwischen ist es bald Mittag und schon ordentlich warm. Wir haben zwar Wasser dabei, aber das neigt sich immer mehr dem Ende.

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Unser Guide schlägt vor, auf einen hohen Felsen zu klettern, von dem man eine tolle Aussicht hat. Unsere Kleine ist natürlich sofort dabei, die Große nicht. Also bleibe ich bei ihr unten. Nicht, dass es mir geht wie an der Spitzkoppe 😄

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Weiter geht es zurück. Der Weg ist ein bisschen ein anderer, wir sollen hier hintereinander gehen, weil es hier eher mal Schlangen geben kann. Ach ja, das beruhigt vorallem unsere Große immer nicht so sehr... Aber wir sehen keine. Vermutlich trampeln wir viel zu laut und sie suchen rechtzeitig das Weite.

Weiter geht es über Stock und Stein, der Rückweg ist ein wenig abschüssig und lässt sich so viel leichter laufen.

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Immer wieder kommen uns andere Gruppen entgegen. Ich bin froh, dass wir so zeitig dran waren, inzwischen läuft uns nämlich das Wasser runter, weil es sehr warm ist. Als wir eine Gruppe sehen, bei der ein Mann mit Krücken dabei ist, frage ich mich schon, wie er das schaffen will. Aber das ist zum Glück ja nicht unser Problem.
Wir sind froh, als wir wieder am Eingang sind. Unser Wasser ist jetzt nämlich leer und wir haben insgesamt 2,5 bis 3 Stunden gebraucht. Fast 5km, hört sich nach nicht so viel an, aber der Weg hat es teilweise schon in sich. Man muss einfach ein bisschen klettern mit einplanen.

Alles in allem sind wir von der Tour aber wirklich sehr angetan. Oft ist es ja so, wenn man nicht viel erwartet, wird es richtig gut! Unser Guide hatte auch immer ein Späßchen auf den Lippen, er weiß jetzt, was "Servus" bedeutet und kann auf dem Oktoberfest "Haxn" bestellen 🙂

Teil 1623. Sept. 2025

Kurz nach halb eins machen wir uns auf den Rückweg zur Lodge.
Die Umgebung ist sehr eintönig, aber ich mag ja dieses gelbe Gras und die karge Landschaft. Nur Tiere wären mal ganz nett 🙂
Und sie tun mir den Gefallen! Zuerst taucht eine Gruppe Strauße auf der Straße vor uns auf.


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Als wir näher kommen, machen sie sich natürlich vom Acker.

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Aber wir sehen ihnen noch ein paar Minuten zu. Kaum ein Stück weiter, tauchen Springböcke auf. Na, wer sagt's denn?!

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Sie sind zwar ein Stück entfernt, aber ich will nicht jammern!

Zurück in der Lodge zieht es uns an den Pool. Was ist das bitte für ein riesen Insekt?

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Tiere schön und gut, aber sowas gefällt mir nun auch wieder nicht. Ich bin dieses Jahr nicht so leicht zufrieden zu stellen.

Da gefällt mir der Hornbill hier doch gleich viel besser!


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Unsere Kleine testet den Pool, uns ist das Wasser aber eindeutig zu kalt. Wir chillen ein bisschen, trinken und essen eine Kleinigkeit und um 17 Uhr geht's zum Sundowner. Die Große hat keine Lust (Teenies...), daher geht es für uns nur zu dritt los.

Teil 1724. Sept. 2025

Die Fahrt ist exklusiv für uns 3, niemand anderes hat sie gebucht.
Und los geht's über das Gelände der Lodge, durch den Trockenfluss, der warme Wind weht uns um die Ohren - ja, das erinnert mich an letztes Jahr. Diese Fahrten genieße ich immer sehr. Wir sehen sehr viel Landschaft, aber keine Tiere. Unser Guide gibt sich Mühe, uns ein paar interessante Stellen zu zeigen.


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Das Foto mit den Felsen erinnert mich sehr an die Gegend um Ai Aiba, wo es uns letztes Jahr so unheimlich gut gefallen hat.

Weiter geht's zum elephant's head.

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Egal, wie ich es drehe und wende, ich kann den Elefantenkopf einfach nicht erkennen 😄

Die Landschaft an sich ist sehr schön, aber die Fahrt ist dann mit der Zeit doch etwas eintönig. Ich erwarte eigentlich schon gar nichts mehr.


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Als die Sonne sich immer weiter senkt, taucht sie die Gegend aber wieder in sehr schöne Farben.

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Vor uns taucht der Brandberg wieder auf. Hätte ich ein bisschen mehr Geschick und nicht nur mein Handy zur Hand, es wäre ein Postkartenmotiv.

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Mein Mann bekommt es mit seinem Handy besser hin. Allerdings hält der Guide auch, damit er sich ein bisschen aus dem Fahrzeug beugen kann. Malerisch, oder? Diese Stimmung, wir sind begeistert!

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Nach ca. 1,5 Stunden Fahrt erreichen wir einen tollen Aussichtspunkt für unseren Sundowner. Wow, hier bläst der Wind ganz schön, aber die Aussicht ist fantastisch!


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Mein Savanna darf natürlich nicht fehlen, dafür ist gesorgt 🙂

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Ein toller Abschluss einer netten Sundowner-Fahrt. Als die Sonne weg ist, brechen wir auf Richtung Lodge.

Teil 1824. Sept. 2025

Der Rückweg ist nochmal richtig schön. Die Farben, man kann sie in einem Foto kaum richtig rüberbringen, aber natürlich knipse ich doch wieder etliche Bilder.



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An der Lodge angekommen steht alles voller Autos. Gestern war relativ wenig los, heute scheinen viele angekommen zu sein und haben uns gleich mal eingeparkt. Zum Glück stehen sie noch beim Auto, wir wollen nämlich noch unsere große Tochter aus dem Baumhaus abholen und ungern zu Fuß gehen. Das andere Auto fährt weg, mein Mann holt unsere Tochter und ich gehe mit der Kleinen schon mal ins Restaurant. Unsere Bedienung meint, dass die Appletiser-Vorräte aufgefüllt sind und für uns reichen sollten 😄
Die meisten Angestellten hier sind sehr nett und freundlich. Das Essen schmeckt wieder sehr gut. Was wir sehr faszinierend finden, ist eine Reisegruppe aus Asien, die schnell kommt, isst und sofort wieder geht und dabei noch das Ständchen der Angestellten verpasst. Keine Zeit im Urlaub 🙂


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Natürlich darf man am Ende wieder ein bisschen was spenden, sie verdienen sich damit einfach ein bisschen was dazu. Mir soll's recht sein, ich finde, alle haben unglaublich tolle, kräftige Stimmen und sie können sich richtig gut bewegen.

Gegen halb neun gehen wir zurück in unsere Baumhäuser. Es muss noch ein bisschen gepackt werden, denn morgen soll es ja weitergehen. Dieses Mal haben wir das Licht nicht angelassen und somit bleibt auch noch Strom für den Abend. Ich lese noch ein bisschen, dann fallen mir die Augen zu. Wir genießen das letzte Mal für längere Zeit ein richtiges Bett mit richtig dicken, kuscheligen Decken.

Teil 1924. Sept. 2025

Samstag, 30.08.2025

Nach einer wieder sehr angenehmen Nacht stehen wir auf und stellen auf unserem Balkon fest, dass die Nacht wieder recht frisch war. Im Baumhaus Nr. 1 spürt man das noch ein bisschen besser, da das Bad oben ringsrum "Lüftungsschlitze" hat.

Wir packen unsere Sachen ins Auto und gehen ein letztes Mal frühstücken.

Hinter uns gackert und miaut der Papagei 😄 ein lustiger Geselle!

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Wir genießen es, uns nochmal einfach bedienen lassen zu können, damit ist es jetzt dann erst mal vorbei.

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Wir zahlen, checken aus und verabschieden uns.

Fazit Brandberg White Lady Lodge

Die Baumhäuser können wir wärmstens empfehlen! Auch das Essen ist sehr lecker, es fehlt für die Kinder nur (wie so oft) Nutella 😄 aber wir haben selbst eines im Gepäck. Die Anlage ist schön und gepflegt. Der Hauptgrund unseres Aufenthalts waren ja die Wüstenelefanten. Durch die Enttäuschung am Anfang fällt das Fazit vielleicht nicht ganz so positiv aus. Wir würden nächstes Mal vermutlich eine andere Unterkunft wählen. Ich hatte so ein bisschen das Gefühl, dass man dort in der Gegend einfach nicht so viel machen kann. Da kann ich mich allerdings auch täuschen. Tiere haben sich auch so gut wie nicht blicken lassen. Dafür war aber die Wanderung zur White Lady viel schöner als erwartet.
Würden die Kinder die Lodge bewerten, würden sie vermutlich sagen, dass wir unbedingt wiederkommen müssen. Lag sicherlich u.a. an dem süßen Erdmännchen, das sogar auf ihrem Schoß Platz genommen hat.

Teil 2024. Sept. 2025

Um kurz vor 9 Uhr geht es wieder weiter. Es geht Richtung Etosha, wir haben also ein gutes Stück Strecke vor uns.

Während wir fahren, erwarte ich jetzt aber endlich Tiere am Wegesrand. Und was sehe ich? Elefantendung! Gefühlt überall, meine Hoffnung wächst wieder, aber eigentlich weiß ich, dass die Chancen nicht gut stehen. Aber dieses Schild und die Hinterlassenschaften... Ach, wäre das schön!


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Es heißt immer, die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber sie stirbt wirklich. Keine Elefanten und auch sonst keine Tiere.

In Khorixas wollen wir einkaufen, finden aber den Supermarkt nicht. Dort, wo er meiner Meinung nach sein sollte, ist aber eine Tankstelle. Gut, tanken müssen wir sowieso.

Dann fahren wir weiter nach Kamanjab, dort werden wir fündig. Ein kleiner, aber feiner Sparmarkt. Wir decken uns ein mit allem, was man so die nächsten Tage zum selbst versorgen benötigt. Als wir zahlen wollen, hilft uns ein Mitarbeiter beim Einpacken. Das finde ich ja noch ok. Als wir aber zum Auto gehen und einladen wollen, kommen sie von allen Seiten. Einer möchte da helfen, der nächste den Einkaufswagen wegbringen, wieder einer erzählt uns, wie er heißt und frägt nach unserem Namen. Ich ignoriere ihn, weil ich genau weiß, dass er uns wieder Namen in die Nüsse schnitzt, solche haben wir schon. Das ist alles ein bisschen zu viel und fast ein wenig aufdringlich. Wir sind froh, als wir weiterfahren können.

Jetzt ist es gar nicht mehr so weit bis zum Galton Gate. Tiere waren allerdings absolute Fehlanzeige. Schade!

Am Gate werden wir mit 2 weiteren Autos gebeten, auszusteigen. Es folgt eine genaue Erklärung, was man darf und was nicht. Es wird gefragt, ob wir Waffen, Drohnen oder Plastiktüten dabei haben. Die ersten nicken schon und dürfen ihre Tüten abgeben. Ich bin gespannt, denn man hat ja doch so einiges im Vorfeld gelesen. Die Dame schaut zwar etwas streng, ist aber eigentlich ganz nett. Sie holt sich noch Verstärkung, dann werden die Autos durchsucht. Sie bittet darum, dass wir den Kofferraum öffnen. Aber er klemmt. Mein Mann bekommt ihn beim besten Willen nicht auf. Auch das noch 🤨 Aber sie ist ziemlich entspannt, weil sie merkt, dass er wirklich nicht auf geht und schaut nur durch die seitlichen Klappen rein. Von mir lässt sie sich die Rucksäcke öffnen und schaut aber auch nur halbherzig rein.

Das Auto neben uns muss alles öffnen, auch die Koffer und Reisetaschen. Da sind wir noch mal gut weggekommen. Wir hätten zwar nix zu verheimlichen, aber so ist es schneller erledigt. Wir zahlen für 6 Tage und los geht's 😎 Jetzt sehen wir bestimmt gleich Tiere! Hier im Westen waren wir noch nicht, somit alles erst mal Neuland für uns.

Teil 2126. Sept. 2025

Und dann fahren wir los. Wir sind im Etosha. Ganz gespannt sind wir, was wir als erstes sehen. Es sind, wie fast zu erwarten war, Springböcke. Aber auch über die freuen wir uns sehr, vorallem weil wir bisher ja noch nicht viele Tiere gesehen haben.

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Als nächstes sehen wir eine Oryx-Antilope. Ich finde, das sind so schöne Tiere!

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Weiter geht es mit Zebras, von denen wir (wie letztes Jahr) Unmengen sehen werden 🙂

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Das erste Wasserloch, an dem wir halten, ist Renostervlei. Dort ist gerade gut was los, auch Giraffen sind hier zu sehen.

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Es ist so schön, wenn am Wasserloch ein bisschen Betrieb herrscht. Genau so hab ich mir das vorgestellt 😎

Zebras überall...

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Inzwischen habe ich auch unsere (Amateur-) Kamera ausgepackt, die bisherigen Fotos im Reisebericht sind immer mit dem Handy gemacht worden.

Wir fahren weiter über das Dolomite Camp. Es liegt schön auf einem Berg und das darunter liegende Wasserloch ist auch gut besucht. Die Gegend gefällt mir!

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Weiter geht es Richtung Olifantsrus, unserer heutigen Campsite. Aber zuerst fahren wir noch das Wasserloch Duineveld an und sehen Gnus, Kuhantilopen und Zebras (es müssten die Hartmann Bergzebras sein, oder? Ich tu mich da wirklich sehr schwer, den Unterschied zu erkennen; aber die Streifen gehen ja ziemlich weit nach unten). Da kann man echt nicht meckern!

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An die Geier kann ich mich gar nicht erinnern 😗

Inzwischen ist es schon 16:30 Uhr. So langsam sollten wir mal ins Camp fahren. Also, nichts wie hin. Unterwegs sehen wir noch eine Giraffe

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und dann endlich auch einen Elefanten. Er zeigt sich zwar nur von hinten und läuft von uns weg, aber immerhin!


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Gegen 17 Uhr sind wir in Olifantsrus. Und ich will nicht spoilern, aber es übertrifft alle unsere Erwartungen 😎

Teil 2227. Sept. 2025

An der Rezeption werden wir sehr freundlich begrüßt. Die nette Dame erklärt uns alles und teilt uns zum Leidwesen der Jugend mit, dass das W-Lan heute nicht funktioniert. Das wird später auch noch eine Rolle spielen 😗

Sie erzählt uns, dass gerade Elefanten am Wasserloch sind, also nichts wie hin. Es geht über eine Brücke zu einem Turm, von dem aus man einen unglaublich tollen Blick auf das Wasserloch und die Tiere, aber auch in die Ferne hat. Und da sind sie, zum Greifen nah!

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Aus der Ferne kommen nochmal 3 Kollegen angelaufen.


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Wir sind total geflasht, wie nah man ihnen einfach ist. Man meint fast, dass man sie anfassen kann. Und dadurch, dass oben kein Glas zwischen uns ist, fühlt es sich noch näher an.

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Im unteren Stockwerk sieht es dann so aus:


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Da ist es oben auf jeden Fall schöner.


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Vorallem taucht jetzt die Sonne die Umgebung wieder in dieses wunderschöne Licht. Ich könnte ewig hier sitzen. Aber wir sollten uns vielleicht mal um einen schönen Platz zum Campen kümmern, schließlich ist hier freie Platzwahl und Aufbauen ist für uns Anfänger im Hellen sicher noch leichter.


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Also los, ab zum Auto, Platz sichern. Da erst sehen wir, dass das Camp sehr überschaubar ist. Es ist auch nicht ausgebucht, wir bekommen einen schönen Platz am Zaun neben dem Steg zum Wasserloch. Das ist fein, hier gefällt es uns!

Heute möchte mein Mann die Dachzelte alleine aufbauen, wir können uns ruhig ein bisschen umsehen.
Zuerst erkunden wir mal die Toiletten. Es ist alles sehr sauber und das Camp hat eine sehr angenehme Stimmung. Es gibt auch ein neueres Häuschen mit Küche und Spülmöglichkeiten, gegenüber sind nochmal neuere Toiletten. Sehr angenehm.

Als alles aufgebaut ist, wollen wir grillen.


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Am Wasserloch ist gerade nichts los, also nutzen wir die Zeit und mein Mann macht Feuer, ich koche Kartoffeln, schneide Gemüse und mariniere das Fleisch.


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Ungeübt wie wir sind, dauert alles natürlich. Bis das Fleisch endlich auf den Grill kann, ist es dann doch schon dunkel. Aber wir sind mit Taschen-, Stirn- und Campinglampen ganz gut ausgerüstet.
Als wir essen wollen, stellen wir fest, dass das Rind irgendwie nicht so gut schmeckt, Hähnchen ist ok. Und die Kartoffeln sind am Boden des Topfs festgebrannt. Na toll! Zuhause riecht es zumindest, wenn das Wasser verdunstet ist. Hier hab ich einfach nicht mehr nachgeschaut. Die oberen kann man noch essen, die unteren muss ich rauskratzen. Das hat ja schon mal wunderbar nicht so gut geklappt. Es wird unser einziger Grillabend in diesem Urlaub sein 😄

Teil 2327. Sept. 2025

Gegen 20 Uhr sind wir fertig und auch ein bisschen genervt. Vielleicht sind wir doch nicht sooooooooo die Camper 😄
für die nächsten Tage müssen wir einfach umplanen. Zum Glück hatten wir genug Hühnchen, damit ist unser Grillfleisch aber auch aufgebraucht. Und eigentlich bin ich dann auch wieder ganz froh, dass wir nicht schon mehr auf Vorrat gekauft haben. Sonst hätten wir ja nochmal grillen "müssen".

Nun gut, ich packe unser Geschirr in die Spülschüssel und wackle mit der großen Tochter in die Gemeinschaftsküche des Camps. Es gibt heißes Wasser, man hat Licht, alles ist sauber, so lässt es sich gut werkeln. Als wir fertig sind, verstauen wir alles wieder im Auto und wollen dann wieder zum Wasserloch. Ich muss aber nochmal schnell aufs Klo und sage, dass ich dann einfach nachkomme, der Rest kann ruhig schon mal zum Wasserloch gehen.
Mein kleiner Abstecher hat vermutlich keine 3 Minuten gedauert, aber als ich den Steg entlang laufe, kommt es mir ungewöhnlich ruhig vor. Ich gehe Richtung Turm, sehe auch kein Licht oder irgendwelche Schatten. Dann bemerke ich sehr schnell 2 Dinge: Meine Familie ist nicht da (auch sonst niemand) und: 2 Löwinnen laufen gerade zum Wasserloch. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie mein Herz plötzlich zu rasen beginnt. Die Löwinnen sind so extrem nah und als sie mich sehen - dieser Blick - puh, Angstschweiß. Ich weiß gerade nicht, was ich tun soll. Die Familie holen (wo auch immer sie ist) oder diesen Anblick genießen.
Ich entschließe mich erst mal für Beweisfotos 😁


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Dann schicke ich eine WhatsApp in unsere Familiengruppe: "Löwen". Ach ja, wir haben nicht nur kein W-Lan, sondern auch keinen Empfang. Ich hadere, finde es aber egoistisch, wenn ich alleine hier bleibe. Also laufe ich, so schnell es geht, den Steg zurück. Ich würde gerne rennen, aber erstens ist es dunkel und zweitens bestimmt sehr laut, wo sonst alles so still ist. Kurz vor Ende des Stegs sehe ich 2 Personen auf mich zukommen. Aha, es sind meine Kinder (sie werden mir gleich erzählen, dass sie vor mir am Wasserloch waren und nix los war und deswegen gleich wieder gegangen sind), ich flüstere ihnen so laut es geht entgegen: "Löwen". Das hört auch mein Mann, der auch gerade auf dem Weg zu uns war und gibt unseren Nachbarn (im weiteren Verlauf des Urlaubs heißen sie nur noch "die Jungs") bescheid, dass Löwen am Wasserloch sind.

So schnell es geht, laufen wir alle Richtung Wasserloch und sind hocherfreut, dass die beiden noch da sind.


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Wir können ihnen einige Minuten dabei zusehen und zuhören, wie sie trinken. Dann scheinen sie etwas zu bemerken. Sie schauen beide in eine Richtung, werden etwas unruhig und gehen dann langsam in die Dunkelheit davon.

Teil 2427. Sept. 2025

Kurz nachdem die Damen weg sind, kommt ER:

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Aha, daher weht der Wind! Er trinkt auch eine Zeit lang am Wasserloch. Wow, Löwen gleich am ersten Abend im Etosha, wir freuen uns sehr.
Dann geht auch er wieder und es wird sehr ruhig hier. Also nix los, die Kinder möchten lieber wieder auf unseren Stellplatz. Wir chillen ein bisschen, lassen das Feuer abbrennen und gehen dann nochmal ans Wasserloch.

Jetzt sind wieder Elefanten hier



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Und dann kommt unser Löwen-Papa (so nennen wir männliche Löwen, seit wir Kinder haben 😎 ) wieder. Er legt sich ein Stück weg von uns ins Gras und wartet.

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Er ist trotzdem gut zu sehen, da die Umgebung ja beleuchtet ist. Und dann kommen auch seine beiden Damen wieder.


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Davon existieren leider nicht wirklich brauchbare Bilder, aber sie werden herzlich begrüßt. Aha, erst abhauen und dann doch kuscheln.
Der Papa trinkt noch einmal und dann verschwinden sie in der Dunkelheit.

Wow, was für ein Abend!

Um 22:45 Uhr geht das Licht am Wasserloch aus. Zeit auch für uns, ins Zelt zu gehen.

Während der Nacht wache ich immer wieder auf, weil ich den Löwen brüllen höre. Einfach toll, so etwas hab ich noch nicht erlebt und ich freue mich jedes Mal über diese Unterbrechung 😎

Teil 2528. Sept. 2025

Sonntag, 31.08.2025

Ab jetzt sind die Nächte deutlich milder. Um 6 Uhr zieht es mich schon raus aus dem Zelt. Ich will sofort zum Wasserloch. Da ist aber noch nichts los, deshalb gibt es nur ein Sternenbild.

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Wir bereiten einfach schon mal ein schnelles Frühstück vor. Wir wollen uns heute nicht stressen und lassen die Kids noch ein bisschen länger schlafen.


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Wir frühstücken in Ruhe, räumen alles weg und schauen nochmal kurz zum Wasserloch, aber es ist immer noch nichts los.
Ich schieße schnell noch ein paar Bilder vom Camp.


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Und dann zieht es uns doch gegen 08:15 Uhr raus in den Park 🙂

Fazit Olifantsrus

Dieses Camp hat uns ausgesprochen gut gefallen. Sehr übersichtlich, sehr sauber und ein unglaublich tolles Erlebnis am Wasserloch. Gerne hätten wir hier noch eine weitere Nacht verbracht. Auf jeden Fall zu empfehlen, wenn man zum Galton Gate in den Park fährt.

Teil 2629. Sept. 2025

Auf unserer Tour sehen wir heute als erstes ein Steinböckchen.

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Am Wasserloch Tobieroen sehen wir eine Giraffe und Springböcke.


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Als wir weiterfahren, notiere ich mir gerade, wo es wann welche Sichtungen gab. Da sehe ich aus dem Augenwinkel ein junges Katzengesicht direkt an der Pad aus dem hohen Gras schauen (Das Gesicht hat sich so eingebrannt, ich sehe es jetzt noch direkt vor mir) und sage: "Da ist ein Leopard." Mein Mann macht eine Vollbremsung und ich bin mir schon gleich nicht mehr sicher. Aber irgendwie doch. Er fährt ein Stück zurück und ja, da ist der oder die Kleine. Er oder sie duckt sich aber sofort und bis ich die Kamera wieder bereit habe, schleicht er geduckt durchs Gras davon. Folgende Aufnahmen sind dabei entstanden:


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Wenn man weiß, wonach man sucht, erkennt man das Muster 😄


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Dann verlieren wir es aber hinter dem Gebüsch. Wir fahren noch ein Stück zurück und warten, ob es sich vielleicht nochmal blicken lässt. Weil wir die ganze Zeit an die Stelle starren, wo wir das Kleine zuletzt gesehen haben, merken wir fast nicht, dass sich die Mutter (davon gehen wir einfach aus) uns wunderbar präsentiert, bis unsere Tochter sagt: "Ich seh noch einen Leoparden."

Also noch einen Meter zurück und ta-da:


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Dann mal kurz ein bisschen abgelegt.


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Etwas entdeckt?

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Na, vielleicht uns und die Jungs, die in Olifantsrus neben uns waren. Die haben inzwischen zu uns aufgeschlossen und haben jetzt natürlich auch eine tolle Sichtung!


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Nie im Leben hätte ich ausgerechnet hier mit einem Leoparden gerechnet. Rund um Namutoni hätte ich eine kleine Hoffnung gehabt, aber hier irgendwie nicht. Was für ein Glück wir doch jetzt haben. Es ist immerhin schon 9 Uhr.

Ein paar Bilder gehen noch, oder?


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Nochmal abgelegt.

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Wir haben das große Glück, dass wir sie eine ganze Weile anschauen können, bevor sie es sich dann doch anders überlegt und sich dann auf den Weg macht.

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Das Kleine sehen wir leider nicht mehr, aber das Gras ist auch sehr hoch. Schade, aber das ist jetzt wirklich Jammern auf allerhöchstem Niveau. Wer sieht schon am zweiten Tag im Park einen Leoparden. Noch dazu mit Cub. Das Highlight wäre natürlich ein Foto von beiden zusammen gewesen, aber man kann halt nicht alles haben.

Und je mehr Zeit vergeht, umso mehr frage ich mich, ob das Kleine wirklich ein junger Leopard war oder ob es sich um ein und dasselbe Tier gehandelt hat. Aber dieses Gesicht war definitiv ein viel jüngeres als der ausgewachsene Leopard. Ein Rest Zweifel bleibt dann aber doch irgendwie. Kann ich meiner Erinnerung trauen? Ich sage jetzt einfach mal ja 🙂

Teil 2729. Sept. 2025

Nachdem ich den letzten Teil des Berichts geschrieben habe, habe ich mich nun doch auch mal bei meiner Familie erkundigt und es sind sich immer noch alle sicher, dass der erste Leopard viel kleiner war. Dann wird das schon so gewesen sein 😄

Nachdem sich die Leoparden-Mama zurückgezogen hat, sind wir weitergefahren. Bis Okaukuejo ist es schließlich ein Stück und wir haben seit gestern Nachmittag kein Netz mehr, was für unsere Kinder gerade echt kritisch ist (ich freue mich tatsächlich darauf, irgendwann auch mal nur mit meinem Mann auf Safari zu gehen, die Jugend hat einfach nicht so viel Sitzfleisch und Ausdauer wie wir 🙂 ).
Ich töne noch, dass wir bestimmt bald wieder Netz haben. Es wird allerdings bis kurz vor Okaukuejo dauern 😗

Nach diesem grandiosen Einstand in den Tag erfreuen wir uns an den wieder sehr zahlreich vorhandenen Zebras und Springböcken auf und neben der Straße.


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An den Wasserlöchern ist immer wieder gut was zu sehen, uns drängt aber irgendwie die Zeit. Gerne wäre ich manchmal noch länger geblieben und hätte einfach nur zugesehen.

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Auch sonst zeigen sich immer wieder die üblichen Verdächtigen, es ist aber auch sehr viel Strecke dabei, wo einfach gar nichts zu sehen ist.


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Hab ich schon erwähnt, sie sehr ich dieses gelbe Gras mag?

Wir kommen vorbei am Charl Marais Dam und ab hier halte ich wieder intensiv Ausschau nach Löwen. Ich bin mir nicht mehr sicher, welche Strecke wir dann genau gefahren sind. Ich glaube aber, über die Wasserlöcher Natco und Adamax nach Okondeka. Dazu existieren keine Aufzeichnungen, weil wir hier so überhaupt gar nichts gesehen haben. Aber es war ja auch Mittagszeit, inzwischen zeigt das Thermometer deutlich über 30 Grad an und es ist wie die letzten Tage ziemlich windig.

Der Ruf der Jugend nach dem Handynetz wird immer drängender, also fahren wir erst mal nach Okaukuejo. Kurz vorher tauchen endlich ein paar Balken auf und wir können unsere Sichtungen auch der Familie mitteilen. Meine Eltern haben schon leicht unruhig nachgefragt, warum ich mich so gar nicht melde, da wir letztes Jahr eigentlich immer gut Empfang hatten. Ich kann sie beruhigen, alles ist gut, ab jetzt sollte es zumindest nicht mehr ganz so lange Leerlauf von unseren Berichterstattungen geben.

In Okaukuejo angekommen, wird uns ein fester Platz zugeteilt. Wir finden ihn gut, hinter uns gleich ein Sanitärhäuschen. Kurzer Blick hinein: alles super sauber und viel besser in Schuss als erwartet, also ab in die Dusche! Ich habe mich tatsächlich auf mehrere Tage Katzenwäsche eingestellt, weil das, was wir so vorab gehört haben, eher nicht so toll war. Aber hier kann man absolut nicht meckern und ohne Probleme duschen.


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Teil 2829. Sept. 2025

Wir bauen unsere Dachzelte noch gar nicht auf, weil wir nachher nochmal los wollen.

Der warme Wind lässt unsere Haare sehr schnell trocknen, ich koche dabei Nudeln und Soße. Das geht tagsüber viel leichter als im Dunklen und auch das Abspülen und Verräumen geht schneller. Wir chillen noch ein bisschen, schauen kurz ans Wasserloch, wo gerade aber auch nichts los ist. Dann kaufen wir im Shop (der übrigens besser sortiert ist als erwartet) noch ein paar Kaltgetränke und Eis und los geht es. Ich möchte gerne zum Ombika-Wasserloch, dort hatten wir letztes Jahr am ersten Abend eine ganz tolle Begegnung mit einer großen Herde Elefanten.

Neben der Teerstraße Richtung Ombika sehen wir dieses Mal nicht so viele Tiere, aber ein paar Giraffen zeigen sich trotzdem.

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Wir biegen bei der ersten Möglichkeit rechts ab und fahren den 6km langen Loop bis zum Wasserloch. Die Pad ist nicht ganz so gut, zu sehen gibt es nichts.

Als das Wasserloch in Sicht kommt, ist unser Blick Richtung Wasserloch gerichtet.

Ihn hier hätten wir glatt übersehen.

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Hätte uns nicht ein anderes Auto auf ihn aufmerksam gemacht, wären wir einfach vorbeigefahren 😵

Wir halten an und schauen ihm beim Dösen zu. Nach einigen Minuten schaut er mal kurz hoch.

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Er schaut sich um

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und legt sich dann doch wieder ab.

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Nach nicht allzu langer Zeit fängt er an, sich zu putzen.


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Dann ist es ihm aber doch wieder zu anstrengend und er döst weiter. Zeit auch für uns, ein bisschen weiter zu fahren.
Wir können unser Glück kaum glauben, nach einer Leoparden-Sichtung auch noch einen Löwen gesehen zu haben. Klar, wir sind insgesamt sehr viele Kilometer unterwegs, aber ein bisschen Glück braucht man auch noch dazu!

Teil 2930. Sept. 2025

Wir verlassen also den Löwen und überlegen, wo wir jetzt hinfahren. Nachdem wir morgen Richtung Halali starten, entscheiden wir uns jetzt, nochmal Richtung Okondeka zu fahren. Es folgen ca. 1,5 Stunden Fahrt mit so gut wie gar keinen Sichtungen. Puh, hätten wir uns vielleicht doch anders entscheiden sollen?
Zwischen den Wasserlöchern Natco und Adamax tauchen ein paar Oryxe auf.


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Wen haben die denn dabei? Ein kleines Oryx, das mit uns und unserem Fahrzeug total überfordert ist.


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Es rennt über die Straße und wieder zurück, dabei wollen wir ihm doch gar nichts tun.



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Also bleiben wir einfach eine Zeit lang stehen. Da beruhigt es sich wieder und ist wirklich zuckersüß anzuschauen.



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Unser erstes Baby-Oryx, über diese Sichtung freuen wir uns sehr!

Irgendwann müssen wir dann aber doch weiter, schließlich ist es noch ein Stück bis Okondeka und sollten wir dort Löwen sehen, wollen wir natürlich auch ein bisschen Zeit haben. Immerhin ist es schon 16:30 Uhr. Also los!
Unterwegs sehen wir noch vereinzelt Strauße und Springböcke, dann kommen wir am Wasserloch an. Gähnende Leere. Wir fahren ganz langsam und bleiben immer wieder stehen, um mit dem Fernglas alles abzuscannen. Aber es bleibt dabei, hier ist einfach nix los.

Wir beschließen, ins Camp zu fahren, um unser Nachtlager aufzuschlagen und dann den Abend gemütlich am Wasserloch verbringen zu können.

Auf der Fahrt nach Okaukuejo gibt es wieder jede Menge Zebras zu sehen.


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Zurück auf unserer Campsite bauen mein Mann und ich die Dachzelte auf. Ich bin jetzt nicht die allergrößte, d.h. ich muss immer irgendwo hochklettern, um mithelfen zu können. So putze ich jedes Mal eher unfreiwillig das Auto 😗 aber zu zweit geht es einfach leichter. Uns fehlt noch ein bisschen die Routine, aber mit jedem Mal wird es besser.

Die Abdeckung der Zelte packen wir in den Zwischenraum zwischen den Zelten. Bei anderen haben wir zwar gesehen, dass sie die Abdeckungen auf der Rückseite des Autos aufgehängt haben, aber wir belassen es dabei. Hat jetzt schon ein paar Mal geklappt und stört uns auch nicht weiter.

Wir essen schnell was, packen unsere Getränke ein und gehen ans Wasserloch.

Teil 3001. Okt. 2025

Natürlich habe ich mir auch hier schon wieder überlegt, was wir bestimmt alles zu sehen bekommen. Große Elefantenherden zum Beispiel. Dass ich meine Erwartungen ein bisschen runterschrauben muss, merke ich auch hier wieder. Aber fangen wir einfach mal mit dem Sonnenuntergang an

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Außer Zuschauern und einer Unmenge an Fröschen, die auch sehr sehr laut sind, ist nichts los. Wir haben schon den ganzen Tag immer wieder auf der Live-Cam nachgeschaut, aber auch tagsüber war es ungewöhnlich ruhig hier.


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Anzusehen ist es trotzdem sehr schön.

Und dann lassen sich auch Giraffen blicken, die Spiegelung im Wasser finde ich immer so schön. Erst ist es nur eine, dann werden es immer mehr.


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Und dann kommen auch die, die eigentlich jeden Abend hier sind (R's). Ich bin mir nicht sicher, ob ich Bilder dazu posten darf, obwohl ja allgemein bekannt ist, dass es sie hier gibt und dass sie hier regelmäßig auftauchen. Deshalb lasse ich es vorerst, vielleicht kann mir jemand etwas dazu schreiben. Es gäbe da nämlich einiges zu berichten 🙂

Aber auch die Giraffen lassen sich nicht lumpen und werden immer mehr


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Elefanten tauchen aber leider leider nicht auf. Am nächsten Tag werde ich auf der Live-Cam sehen, dass es weit nach Mitternacht war, als sie dann doch noch ans Wasserloch gekommen sind. Da haben wir aber schon tief und fest geschlafen.

Teil 3103. Okt. 2025

Montag, 31.08.2025

Heute wollen wir früh raus, am besten zur Gateöffnung. Das schaffen wir natürlich nicht ganz. Wir stellen fest, dass es zu viert trotzdem ein ganz schönes Gewusel ist, bis alle fertig sind und auch die Dachzelte wieder eingeklappt sind. Zum Sonnenaufgang gibt es erst mal ein schnelles Frühstück.


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Ich stehe zu Hause nur so zeitig auf, wenn ich muss. Aber hier in Namibia ist es überhaupt kein Problem. Natürlich herrscht auch überall im Camp schon geschäftiges Treiben, aber ich bin mit eine der ersten, die aufsteht, sich fertig macht und alles vorbereitet. Natürlich treibe ich dann auch die Kinder nach und nach an, aus dem Zelt zu klettern, damit wir mit dem Einpacken beginnen können. So langsam bekommen wir ein bisschen Routine, was ich machen kann und was mein Mann übernehmen muss. Inzwischen lassen wir auch unsere Schlafanzüge im Zelt, es ist so schon genug, was wir immer ein- und ausräumen müssen 😄
Ich wünsche mir trotzdem jedes Mal so ein Hartschalen-Dachzelt. Leider gibt es bei Safari Car Rental noch nicht die Möglichkeit, 2 davon auf ein Fahrzeug zu bauen. Wir haben allerdings schon Fahrzeuge von Asco gesehen, die 2 solche Zelte hatten. Es scheint also zu gehen und wäre zumindest für Personen wie mich sicher eine Erleichterung.

Ein kurzer Blick auf die Web-Cam zeigt, dass wir nicht extra noch ans Wasserloch gehen müssen, sondern direkt losstarten können. Wir halten nur nochmal kurz im Shop, um Getränke zu kaufen und um kurz nach halb 8 sind wir dann unterwegs.

Fazit Okaukuejo

Ich kann natürlich nur die Campingmöglichkeiten beurteilen. Aber die sind wirklich gut. Wir hatten einen guten, großen Platz und nebenan saubere WCs und Duschmöglichkeiten. Von den Erzählungen im Vorfeld hatte ich mit dem Schlimmsten gerechnet, aber wir waren wirklich positiv überrascht. Es gab genug Mülltonnen, der Platz war somit auch sauber. Natürlich war das Camp nicht ausgebucht, aber gut besucht. Im Gegensatz zu Olifantsrus logischerweise viel wuseliger, aber nie zu laut. Das Wasserloch ist natürlich ein absolutes Muss und ich kann mir gut vorstellen, hier wieder zu campen.

Teil 3203. Okt. 2025

Und wo will ich jetzt hin? Natürlich zu den Löwen bei Okondeka, also nichts wie los.

Im Morgenlicht sieht alles so schön warm und weich aus, ich bin wieder ganz begeistert von den Farben.
Gleich am Anfang sehen wir eine Herde Gnus.


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Und für mich immer ein ganz tolles Fotomotiv auf dem Weg Richtung Okondeka:


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Ich lasse meinen Mann extra ein bisschen hin- und herfahren, schließlich ist jetzt das Licht noch so schön (zumindest für mich Amateurfotografin mit Handy 😎 ).

Dann geht es weiter. Uns kommen schon einige Fahrzeuge wieder entgegen. Hm, ob sie wohl unter Zeitdruck sind so wie wir letztes Jahr oder ob nix zu sehen ist? Meine Hoffnung sinkt ein bisschen. Und was soll ich sagen? Keine Löwen. Zumindest sehen wir keine und aber auch keine Autos, die sich irgendwo versammeln würden. Schade. Wir schauen uns genau um, nicht dass wir sie doch übersehen und machen uns dann auf den Weg zum nächsten Wasserloch, es ist Wolfnes. In der Nähe ein einzelnes Oryx.



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Und schöne Landschaften gibt es ja trotzdem immer wieder.


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Oder mal eine einzelne Giraffe



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Letztes Jahr (im Mai) war der Himmel immer richtig strahlend blau, dieses Jahr hat er eher eine gräuliche Einfärbung. Das ist uns die letzten Tage schon aufgefallen.

Ok, wir fahren heute nach Halali. Aber ein Abstecher zum Ombika-Wasserloch muss trotzdem noch drin sein.
Dort tummeln sich vorallem Gnus, aber auch Impalas und Springböcke.


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Wir überlegen kurz, wie wir fahren wollen. Die Hauptpad von Okaukuejo Richtung Halali ist aktuell gesperrt, wir können dann entweder von dort direkt Richtung Gemsbokvlakte fahren oder aber wir fahren wie letztes Jahr. Also von Ombika die Teerstraße überqueren und in Kurven weiter. Letztes Jahr war die Strecke eher langweilig, vielleicht haben wir dieses Jahr mehr Glück.

Am Anfang sieht es eher so aus, als wäre hier nix. Aber dann tauchen doch ein paar Impalas, Springböcke und auch Giraffen auf.



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Auch ein kleiner Springbock ist dabei, eine Erstsichtung 😁


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Teil 3303. Okt. 2025

Um ca. 10:15 Uhr erreichen wir das Wasserloch Gemsbokvlakte. Hatten wir letztes Jahr hier schon schöne Sichtungen, wird es dieses Jahr noch besser. Eine große Elefantenherde ist bereits hier und vergnügt sich im Wasser.

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Das macht uns einfach riesig Spaß. So viele Elefanten, so viel Leben und dann immer noch diese Kleinen, die so viel Freude im Wasser haben, es ist so herrlich anzuschauen.


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Die Matriarchin macht sich mit einem Großteil der Herde dann auf den Weg, aber die Kleinen denken ja gar nicht dran, weiterzugehen.


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Erst, als ein paar der Großen, nochmal umkehren, kann auch der Rest der Herde dazu bewegt werden, sich anzuschließen.


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Ach, war das schön! Gerne hätte ich ihnen noch länger zugesehen. Aber sie wandern ab und wir müssen auch mal langsam ein WC aufsuchen.

Teil 3404. Okt. 2025

Kurz vor Olifantsbad gibt es auf der rechten Seite einen Picknickplatz mit Toilette. Letztes Jahr wurde uns dort das Tor geöffnet, dieses Jahr muss man selbst aussteigen. Na klasse, da bin ich ja doch eher ein Schisser. Aber es hilft nix, ich schaue mich vorher gut um und riskiere es. Sofort gehe ich mit den Kindern dort hin, wo letztes Jahr noch die Toiletten waren. Sie sind weg. Hä? Und diese Picknickplätze waren doch letztes Jahr auch noch nicht da. Erst dann merke ich, dass ein richtiges Toilettenhäuschen hingebaut wurde. Ach wie toll, wie konnte ich das eigentlich übersehen? Der Platz wurde scheinbar komplett erneuert. Das war zwar auch nötig, hatte ich aber nicht erwartet.

Kurz noch was zum Essen aus dem Kofferraum holen und weiter geht's ans Wasserloch. Es ist relativ wenig los, aber wir haben eine Erstsichtung:

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Unsere erste Hyäne. Sie bewegt sich eine Zeit lang hin und her, irgendwann haut sie wieder ab. Aber wir können sie eine gute Zeit beobachten und ein paar Fotos schießen.


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Dann leisten uns noch ein paar Zebras und eine Giraffe Gesellschaft.


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Nach gut einer halben Stunde fahren wir weiter.

Der Rest bis Halali ist schnell erzählt. Wir sehen eigentlich nichts mehr. Nur die Pfanne beschert uns ein bisschen Abwechslung, ansonsten ist die Fahrt eher öde.


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Kurz vor Halali sieht man, dass es in den Wochen zuvor gebrannt hat. Dort stehen aber doch auch wieder sehr viele Zebras. Davon gibt es scheinbar keine Fotos.
Gegen 13 Uhr erreichen wir Halali. Unser Plan: Nachmittags chillen und dann zum Wasserloch gehen.
Also checken wir ein, hier ist wieder freie Platzwahl. Wieder können wir den Plan irgendwie nicht richtig lesen. Aber egal. Wir finden ein schönes Plätzchen, es ist noch sehr viel frei. Wir stellen unseren Tisch und die Stühle auf und ich schau mir gleich mal die Duschen an. Perfekt, alles sauber, da stelle ich mich doch gleich unter die Dusche. Man weiß ja nie, wie es später sein wird.

Teil 3505. Okt. 2025

Aus unserem Plan, am Nachmittag hier zu chillen, wird dann doch nichts. Es ist sehr heiß und auch sehr windig, da macht es auf dem Platz einfach nicht so viel Spaß.
Wir beschließen, das Restaurant zu testen, Hunger haben wir ja schließlich dann auch. Unseren Tisch und die Stühle lassen wir stehen, so kann jeder erkennen, dass der Platz belegt ist.

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Im Restaurant ist es sehr angenehm, wir essen Fisch, Impala-Steak und die Kinder Pommes. Das Essen schmeckt richtig gut, da kann man echt nicht meckern.


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Dann beschließen wir, noch eine Runde zu drehen, weil es uns einfach zu heiß ist und das Auto ja ne gute Klima hat. Ich merke inzwischen allerdings auch schon, dass mir die Klima Halsschmerzen bringt. Da bin ich immer ziemlich empfindlich. Deswegen haben wir sie meistens sehr niedrig eingestellt.

Mein Mann hat heute keine Lust mehr, zu fahren. Juhu, endlich darf ich auch mal 😎 Immer nur Beifahrer zu sein ist ja auch nicht so spannend.
Wir entscheiden uns für den Rhino Drive - die vermutlich schlechteste Entscheidung. Die Strecke ist nicht nur in unglaublich schlechtem Zustand, wir sehen auch so gar keine Tiere. Das zieht sich ganz schön...

Das Auto zeigt inzwischen 36 Grad Außentemperatur. Losgefahren sind wir um 16 Uhr, nach fast einer Stunde absoluter Langeweile sind wir wieder in der Nähe der Etosha-Pfanne und sehen vereinzelt Giraffen. Endlich!


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Und dann sehen wir Elefanten! Keine große Herde wie heute Vormittag, sondern 3 einzelne Bullen, die sich uns aber sehr schön zeigen.
Einer hält sich immer lieber ein bisschen abseits der anderen beiden auf.


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Aber die beiden sind schon sehr schön anzusehen und wir haben sie ganz für uns alleine!


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Schön, wie sie hier so am Hang stehen und wir direkt daneben. Als Fahrer bin ich hier dann zwar etwas unruhiger als als Beifahrer. Aber wir rücken ihnen nicht auf die Pelle, also sind sie auch zufrieden und stören sich nicht an uns.

Nach einiger Zeit lassen wir sie in Ruhe und fahren weiter, es ist immerhin schon nach 17 Uhr und wir müssen ja rechtzeitig zurück im Camp sein. Aber gleich sehen wir nochmal einzelne Elefanten, ein immer wieder toller Anblick!


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Teil 3605. Okt. 2025

Diesen hier finde ich sehr cool 🙂


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Wir machen noch einen Abstecher nach Rietfontein, dort ist auch ein bisschen was los.

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Dann müssen wir aber wirklich los, bis Halali sind es schließlich noch einige Kilometer und wir wollen ja nicht zu spät kommen.

Als wir auf unserem Campingplatz ankommen, müssen wir verschiedene Dinge feststellen. Auf unserem (vermeintlich großen) Platz stehen 2 weitere Fahrzeuge. Hm, von mir aus, da tu ich nicht rum. Vorallem, weil wir ja nur denken, dass das alles unser Platz ist. Könnten auch 2 sein. Aber keine 3.
Was aber viel krasser ist: unser Tisch und 2 Stühle fehlen. Im Hinfahren sage ich zu meinem Mann noch, dass unser Nachbar bestimmt unseren Tisch und die beiden Stühle hat. Eigentlich war es als Scherz gemeint, aber passen würde es. Wir parken und beobachten unseren Nachbarn und sein Auto etwas genauer. Hm, sieht so aus, als hätte er seinen Tisch noch oben im Fahrzeug drin. Unglaublich!
Mein Mann wackelt rüber und versucht, ihm zu erklären, dass das eventuell unser Tisch sein könnte. "Pas de problème" ist die Antwort und er bleibt sitzen. Aha, er versteht es wohl nicht so ganz. Mein Mann erklärt ihm, dass der Tisch und die Stühle, die bei uns standen, von uns waren und kein Allgemeingut. "Pas de problème."
Ja gut, so kommt er wohl nicht weiter. Irgendwie versucht er ihm, nochmal zu sagen, dass das unsere Sachen sind (man erkennt es auch an der Tischoberfläche!) und nimmt dann den Tisch und trägt ihn wieder zu uns rüber. Da versteht der Franzose scheinbar, was mein Mann meint und steht dann doch von seinem - unserem Stuhl auf. Und als wir alles wieder bei uns haben, packt er seinen Tisch und die Stühle aus. Unglaublich! Ich weiß jetzt nicht, ob er einfach nur dreist ist oder ob er es nicht besser wusste. Pffff... Immerhin müssen wir der Autovermietung nicht erklären, dass wir nur noch 2 Stühle zurückbringen 😄

Inzwischen merken wir, dass die Wünsche und Meinungen bzgl Urlaub und dessen Gestaltung innerhalb der Familie etwas unterschiedlicher werden. Unsere Große möchte einfach nur ins Dachzelt und mit ihren Freundinnen telefonieren. Wasserloch? Nein danke! Wir überlegen kurz und beschließen, dass es für uns ok ist, wenn es ihr nichts ausmacht, ohne uns hier zu sein. Und so weit ist das Wasserloch ja auch wieder nicht weg, Empfang hat man hier sehr gut (für den Fall der Fälle).
Also gehen wir heute nur noch zu dritt ans Wasserloch.
Und hier gefällt es uns sehr gut. Schon alleine wie die Sitzmöglichkeiten angeordnet sind, Bänke und flache Steine, dann etwas erhöht, das hat schon was.
Es ist gerade dunkel geworden, als wir eintreffen und wir ergattern noch einen halbwegs guten Platz.


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Schon nähert sich eine Hyäne.


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Ok, ich arbeite wieder nur mit dem Handy und das Bild ist nicht gerade der Hit, aber man kann sie erkennen. Unsere zweite Hyäne und das an einem Tag, wie cool!
Es nähert sich noch eine zweite, die sich aber nicht näher herantraut, weil sich eine Herde Elefanten durch die Büsche ans Wasserloch kämpft. Ach, wie schön!


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Dazwischen taucht plötzlich ein weiterer grauer Besucher auf.


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So viele Kleine, die wieder so viel Spaß am und im Wasser haben, da bin ich einfach hin und weg.

Nach gut 20 Minuten machen sie nach und nach wieder Platz.


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Ein R. nach dem anderen taucht auf, es waren insgesamt sicher 7 oder 8 verschiedene, teilweise nacheinander, teilweise gleichzeitig.


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Um halb zehn werden wir langsam müde. Unsere Kleine möchte ins Bett. Also bringe ich sie zurück und gehe dann aber nochmal kurz ans Wasserloch. Wir sehen noch Zebras, irgendwann fallen uns aber auch fast die Augen zu und wir beschließen, es für heute gut sein zu lassen. Es war doch wieder ein langer Tag und ich merke so langsam, dass ich eine Erkältung bekomme. Da ist schlafen auch immer die beste Medizin.

Teil 3705. Okt. 2025

Dienstag, 02.09.2025

Nach einer angenehmen Nacht zieht es mich um kurz nach 6 Uhr schon wieder aus dem Zelt. Zuhause hasse ich es, wenn ich so früh aufstehen muss, hier stört es mich gar nicht. Im Gegenteil, ich hätte Angst, etwas zu verpassen 🙂

Wir starten den Tag eigentlich wie immer: mit einem schnellen Frühstück zum Sonnenaufgang.


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Bis dann aber wirklich alle aus den Federn krabbeln, sich fertig machen und wir die Zelte zusammenklappen, ist es schon nach halb neun. Ein kurzer Blick ans Wasserloch - nix los. Im Shop kaufen wir noch ein paar Kleinigkeiten und ich lege mir ein neues Halstuch zu, meine Erkältung scheint schlimmer zu werden. Hals- oder Hustenbonbons habe ich bisher leider nirgendwo entdecken können. Aber wir haben Kamillentee dabei, der hilft mir auch ganz gut.

Um kurz vor 9 Uhr verlassen wir Halali.

Fazit Halali

Zum Campen hat es auf jeden Fall gepasst. Zu unserer Zeit ist scheinbar schon wieder ein bisschen weniger los, wir empfanden es nicht als zu voll. Das Wasserloch ist auf jeden Fall sehr sehr schön und bei einem weiteren Etosha-Besuch würde ich hier auch gerne wieder eine Nacht verbringen.
Ansonsten ist der Platz nichts besonderes, aber die Angestellten, mit denen wir zu tun hatten, waren sehr nett. Im Shop gibt es das übliche/nötigste. Eigentlich wie in Okaukuejo. Ich hatte weniger erwartet und bin deshalb zufrieden gewesen. Im Nachbarforum habe ich heute einen Bericht von einer Reise gelesen, die ca. 2 Wochen vor unserer stattfand. Allerdings auch nicht als Camper, sondern in festen Unterkünften. Da kamen sowohl Okaukuejo als auch Halali extrem schlecht weg, was die Unterkünfte, das Essen und die Angestellten betraf. Vielleicht hatten wir einfach eine gute Zeit erwischt oder wir empfanden es als nicht so schlimm, weil wir mit dem Schlimmsten gerechnet haben 🤩
Im Dachzelt also jederzeit wieder!

Teil 3805. Okt. 2025

Auf unser heutiges Ziel freue ich mich so richtig: Onguma! Dort werden wir 3 Nächte auf der Tamboti Campsite verbringen. Endlich kann man sich mal etwas mehr und länger ausbreiten 😄
Außerdem freuen wir uns auf den wildreicheren Osten des Parks, der kam letztes Jahr fast ein bisschen zu kurz.

Zuerst einmal fahren wir also von Halali Richtung Hauptpad.

Kuhantilopen, Zebras und Oryxe säumen den Wegesrand. Und dazwischen eine Hyäne. Ach was, sollten wir hier jetzt ein Abo haben? Wie cool ist das denn?

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Weiter geht es mit Gnus und kämpfenden Springböcken, um diese Uhrzeit ist noch gut was los hier.


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Den Etosha Lookout lassen wir dieses Jahr aus. Letztes Jahr waren die 3 Kilometer dorthin so furchtbar schlecht und eigentlich reicht es auch, wenn man ein Mal dort war. Deswegen biegen wir lieber rechts ab, wo es zu den Wasserlöchern Goas und Noniams geht.

Die Strecke ist auch nicht wirklich prickelnd, aber bei Goas steppt gerade der Bär 😁

Zebras über Zebras, am Wasserloch, daneben, auf der Straße, neben der Straße, einfach überall. Dazu viele Kuhantilopen, das macht richtig Spaß, dem Treiben zuzuschauen.


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Die Fahrt nach Noniams hätten wir uns dagegen sparen können (wobei es ja nicht weit ist): die Straße ist nicht wirklich gut, das Wasserloch leer.



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Teil 3906. Okt. 2025

Auf dem weiteren Weg bleibt es erst mal ein bisschen ruhiger. Unsere Tochter muss dann so dringend auf die Toilette, dass wir den Rastplatz kurz vor Batia anfahren. Letztes Jahr mit kaputtem Zaun und offenem WC (die Tür lag im Gras daneben) hatten wir ja schon ein bisschen Bammel, eigentlich wollten wir das dieses Jahr nicht wiederholen. Aber: auch hier alles neu.


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Sogar mit einem Ausguck 🙂

Da hat der Staat dann doch mal Geld investiert, das war auch wirklich bitter nötig. Auch das nächste WC ist neu, vielleicht haben sie in dieser Hinsicht doch den Park mal generalüberholt.
Nur ich hab immer ein bisschen Respekt, wenn ich hier aussteigen muss, um das Tor zu öffnen und zu schließen. Das Gras ist schon sehr hoch und wenn wir einen schlafenden Löwen auch ohne Gras schon nicht gleich sehen, wie ist das dann mit Gras? Aber es geht alles gut, sonst würde ich den Bericht vermutlich gerade eher nicht schreiben.

Weiter geht es Richtung Springbokfontein und Okerfontein.

Zuerst wieder viele Gnus und Zebras. Die Kleinen liegen manchmal einfach wie tot auf dem Boden, vermutlich ist ihnen zu heiß.


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Und dann sehen wir wieder ein paar Elis 😎

Einen nur noch von hinten

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ein anderer überquert gemütlich vor uns die Straße


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und ein dritter läuft entspannt ein Stück neben uns her. Wie schön!

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Beim Abzweig zum Wasserloch Kalkheuwel überlegen wir... die Strecke war furchtbar letztes Jahr. Aber da haben sie inzwischen bestimmt was gemacht. Also los. Und nein, es wurde tatsächlich nix gemacht, sondern es war sogar noch schlimmer... Die schlechteste Straße des ganzen Parks und am Wasserloch? Wurden wir mit gähnender Leere empfangen. Und dann das ganze bitte wieder zurück 🙄

Der Rest ging wieder besser, beim Chudob-Dreieck hoffen wir, vielleicht die Gepardin vom letzten Jahr (oder auch einen Artgenossen) zu sehen, aber nichts. Gar nichts. Gut, es ist kurz nach Mittag, es ist heiß, es ist immer noch windig, wir wollen erst mal nach Onguma.

Auf der Teerstraße Richtung Gate erwartet uns jetzt aber erst mal noch eine Herde Elefanten, die sich im Schatten eines Baumes zusammenpfercht.


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Der Kleinste ist total am Ende



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Und dann beginnt eine ganz kleine Odyssee für uns, denn wir haben viel mehr Diesel verbraucht als gedacht 😵

Teil 4006. Okt. 2025

Warum wir uns vorher keine Gedanken übers Tanken gemacht haben, ist mir jetzt nicht mehr wirklich klar. Wir wussten ja, dass es im Etosha keinen Sprit gibt. Leicht hätten wir vom Ombika-Wasserloch aus aus dem Park zum Tanken fahren können. Der Tank war aber immer so voll, dass wir einfach nicht dran gedacht haben. Und jetzt stellen wir fest, dass wir bei weiteren 3 Nächten hier vermutlich doch ziemlich an die Grenzen des Tanks kommen werden. Also schnell gegoogelt und laut KI kann man auch bei der Mokuti Lodge tanken. Ach, das hört sich doch gut an. Ich habe aber so meine Zweifel. Zurecht - nur für Übernachtungsgäste. So ein Mist aber auch, wir müssen wirklich bis Oshivelo fahren. Die Kinder haben darauf jetzt so gar keine Lust. Wir auch nicht, aber lieber jetzt als später nochmal los zu müssen.

Wir fahren also nach Oshivelo, überqueren den Vet Fence, nach 100 Metern können wir tanken. Die netten Ladys bekommen ein nettes Trinkgeld, weil sie unser Auto auch noch schön sauber machen (wir hatten im Etosha tatsächlich eine Wasserpfütze, die tiefer war als gedacht und deshalb war unser Auto mehr grau als weiß) und zurück am Vet Fence werden wir natürlich kontrolliert. Sehr ärgerlich wegen den paar Metern, aber es kostet dann doch nicht so viel Zeit. Wir sind allerdings auch nicht die einzigen, denen es so geht 😄

Dann wieder zurück, wir sind leicht angespannt, weil wir somit doch eine Stunde Zeit verschenkt haben. Daher kann ich jedem nur raten: tankt einfach mal außerhalb des Andersson Gates, dann passiert euch sowas nicht!

Es ist dann doch schon fast 15 Uhr, als wir in Onguma einchecken und unseren Platz (Nr. 3) beziehen.
Hier hat jeder sein eigenes Häuschen mit Bad, WC und einer offenen Küche.



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Zum kleinen Poolbereich haben wir es nicht weit, nur ein kleiner Schleichweg und wir sind da.


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Ich räume alles, was wir mal sortieren und umräumen müssen, aus dem Fahrzeug in die Küche, dann gibt's eine Pause am Pool. Unsere Kleine ist immer sehr mutig, ihr macht das kalte Wasser erst mal nicht so viel aus und zack, ist sie auch schon drin. Mein Mann wagt es auch, wir anderen beiden chillen einfach nur.


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Ein Savanna light darf da nicht fehlen!

Eigentlich wollten wir heute nichts mehr machen. Aber kaum hat man mal ein, zwei Stunden Pause, schon überlegen Mann und auch Frau, doch nochmal für 2 Stunden in den Etosha zu fahren. Gerade die Ostseite bietet sich mit den Wasserlöchern an, auch für kurze Zeit ne Runde zu drehen.
Und wir sind ja praktisch direkt am Tor, es wäre zu verlockend.
Unser Teenie hat keinen Bock mehr 😄
Wir diskutieren, 3 gehen duschen, eine bleibt am Pool. Ok, wir sind ja nicht weit weg und über Handy erreichbar.

Wir fahren also zu dritt zum Gate, werden auch hier nach Fleisch etc kontrolliert und denken, dass die Schließzeiten zu Halali gleich sind. Aber nein, hier schließt das Gate früher. Die genaue Zeit weiß ich nicht mehr, aber wir haben somit nicht mal mehr 2 Stunden Zeit. Aber gut, die Wasserlöcher sind hier so nah, da schaffen wir auch in 2 Stunden ein bisschen was.

Auf dem Weg zum Chudob-Wasserloch sehen wir 2 Elefanten fressend im Busch, sie sind nicht gut zu erkennen und sie bewegen sich auch nicht.
Die Giraffe ist dafür richtig gut zu sehen!



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Da am Wasserloch aber gar nichts los ist, kehren wir schnell wieder um und sehen erst mal noch einen einzelnen Elefanten.

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Wir beschließen, aufgrund der Kürze der Zeit nur noch nach Klein Namutoni zu fahren. Dort hat man oft tolle Sichtungen, gutes Licht (was ich als Laie so erkennen kann) und der Weg zum Gate ist dann nicht mehr so weit).
Die Entscheidung ist goldrichtig.

Giraffen zeigen uns ihre Rückansicht



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und eine Herde Elefanten ist im Anmarsch



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Sie gehen vor uns auf die Straße und laufen dann schön gemütlich weiter.



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Auf dem Weg zum Gate sehen wir dann auch nochmal eine kleine Truppe Elefanten. Wow, das hat sich auf jeden Fall nochmal sehr gelohnt!


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Und ab geht es nach Onguma!

Teil 4108. Okt. 2025

In Onguma angekommen, bauen wir unsere Dachzelte gleich auf, solange noch ein bisschen Licht da ist. Mit jedem Mal werden wir routinierter im Aufbau und auch bei den Sachen, die dann ins Zelt rein müssen (Kuscheltiere, Buch, Brillenetui, Lampen etc) werden wir immer besser und es klappt auf Zuruf ganz gut.

Wir haben uns entschieden, alle 3 Abende hier im Restaurant zu essen. Insgesamt merken wir schon, dass wir nicht die geborenen Camper sind und es doch auch sehr schätzen, bedient zu werden. Treibt natürlich die Kosten etwas mehr in die Höhe als geplant, aber im Urlaub sitzt das Geld dann doch etwas lockerer.

Das Essen bestellt man schon im Laufe des Tages vor und es gibt auch eine extra Kinderkarte.
Wir haben für 20 Uhr reserviert, gehen aber schon früher hin, um zu sehen, was am Wasserloch so los ist.

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Es ist schön beleuchtet aber bis auf den einen Flamingo, der irgendwie immer da ist, ist gerade nichts los.

Wir bekommen einen großen Tisch und bestellen einfach schon mal Getränke. Ich bin der Meinung, dass der Rock Shandy alkoholfrei ist und lasse deswegen meine Kinder auch probieren. Sie finden ihn sehr lecker.
Als ich auf der Karte sehe, dass es eine extra Spalte für alkoholfreie Getränke gibt, frage ich doch lieber mal nach. Ok, er ist nur fast alkoholfrei 😄 das war mir nicht bewusst. Aber mir schmeckt er 😎

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Das Essen ist sehr lecker, wir sind heute aber auch sehr müde und meine Erkältung macht mir immer noch ein wenig zu schaffen. Deshalb werden wir hier nicht wirklich alt und verziehen uns zeitig in unsere Zelte. Außerdem wollen wir morgen gleich zur Gateöffnung in den Park. Für den Abend haben wir dann einen Sunset-Drive in Onguma gebucht. Das wird wieder ein erlebnisreicher Tag werden!

Teil 4208. Okt. 2025

Mittwoch, 03.09.2025

Pünktlich zur Gateöffnung sind wir da, aber wir sind nicht die ersten und müssen somit warten. Wir wissen nicht genau, ob wir auch einfach durchfahren dürften, weil wir ja schon bezahlt haben, aber ich glaube nicht. Schließlich wollen sie immer wissen, woher man kommt, wohin man geht, ob man Fleisch dabei hat etc.

Die ersten Sichtungen sind Giraffen, Zebras, Impalas, Oryxe und das erste Mal (glaube ich) Elenantilopen bei Tsumcor.

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Auch ein Elefant gesellt sich dazu.

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Weiter als bis Tsumcor sind wir letztes Jahr nicht gefahren. Wir überlegen, aber die Strecke bis Andoni kommt uns schon sehr weit vor. Im Nachhinein ärgere ich mich ein bisschen, wir hätten ja Zeit gehabt. Aber wir fahren wieder zurück über Groot und Klein Okevi nach Namutoni, einen kurzen WC-Stopp einlegen und uns im Shop umschauen.

Hier finde ich dann Mentos, was den gesuchten Husten- oder Halsbonbons noch am ehesten nahekommt. Also packe ich mal welche ein, auch der Rest versorgt sich mit ein paar kleinen Snacks.

Und weiter gehts. Um die Fischer's Pan sind wir noch gar nicht gefahren. Das könnten wir doch mal machen. Tja, von den Kilometern her hätten wir auf jeden Fall in der Zeit auch nach Andoni fahren können und weniger hätten wir dort auch nicht sehen können. Die Pad ist teilweise ok, teilweise eher mäßig, es herrscht absolut gähnende Leere und das einzige, was wir entdecken, sind die Palmen bei Twee Palms.

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Das war vielleicht eine öde Strecke... Kurz vor Schluss sehen wir aber noch einen richtig stattlichen Kudu-Bullen


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Puh, das war's dann aber auch.

Damit wollen wir uns aber noch nicht zufrieden geben. Also ab zum Wasserloch Koinachas. Da kommt uns gleich mal ein Elefant entgegen.


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Am Wasserloch warten Gnus mit Nachwuchs auf uns


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Wir versuchen unser Glück am Chudop-Dreieck. Ich scanne jeden Winkel mit dem Fernglas ab, sehe aber leider nichts. Dann fahren wir weiter ans Wasserloch. Dort stehen Kudus und Springböcke und man sieht endlich wieder ein bisschen grün.


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Dann ist es auch schon gleich Mittag. Die Kids wollen lieber an den Pool und auch wir hängen ein bisschen in den Seilen.
Wir fahren noch schnell nach Klein Namutoni und sehen wieder einen Elefanten und Impalas.


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Ein paar schöne Sichtungen waren wieder dabei, aber insgeheim habe ich mir mehr erhofft. Aber wir haben ja noch ein bisschen Zeit.

Ein bisschen geschlaucht fahren wir zurück nach Onguma. Ich möchte mich einfach nur an den Pool legen und ein bisschen schlafen. Wenn man nicht ganz fit ist, wäre auch ein Bett sehr verlockend. Aber unsere Zelte wollen wir noch nicht aufbauen. Viel zu warm 😎 Eine Liege tut es erst mal genauso.

Teil 4308. Okt. 2025

Ich versuche, ein bisschen am Pool zu dösen, weil ich wirklich erledigt bin. Wirklich schlafen kann ich nicht, aber zumindest ein bisschen chillen. Die Mentos sorgen jetzt immerhin dafür, dass die Nase wieder frei ist. Das tut schon gut!

Die Kids haben beide Spaß im Wasser, irgendwann wird es ihnen dann aber doch zu frisch. Der Pool ist aber durchaus gut besucht, weil es heute einfach wieder sehr heiß ist.
Irgendwann gehen wir duschen und gammeln dann noch ein bisschen auf unserer Campsite ab. Die ersten Besucher hatten wir inzwischen: Sowohl im WC als auch in unserer Geschirr-Box fühlen sich (relativ große) Echsen wohl. Ich habe keine Angst vor Ihnen, erschrecke aber ziemlich 😄
Ab sofort bitte überall die Deckel wieder gut zu machen! Wer weiß, was sich sonst noch einnistet.
Es ist ganz chillig hier.
Wir haben mal wieder das Problem, dass der Kofferraum nicht auf geht. Hatten wir bei der Einfahrt in den Etosha ja schon, das habe ich glaube ich gar nicht aufgelöst. Ein bisschen Wasser, um das Schloss zu reinigen und dann noch ein Spritzer Speiseöl, dann flutscht das auch wieder. Heute wieder genau so.
Dann verstauen wir wieder alles und gehen ans Wasserloch, weil um 17 Uhr dann der Sundowner-Drive startet. Ich entdecke, dass es neben Appletiser auch Grapetiser gibt. Boah, lecker, das mag ich!

Am Wasserloch sind ein paar Impalas und später schaut auch mal ein Kudu vorbei.

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Punkt 17 Uhr sind wir am Treffpunkt. Unser Guide ist Frans. Mit ihm haben wir einen Glücksgriff gemacht. Er ist so lustig und der Drive macht richtig viel Spaß. Heute sind wir sogar zu viert unterwegs. Der Deal mit dem Teenie war, dass sie eine Tour auf Onguma mitmacht. Da ihr der Morning-Drive übermorgen zu früh ist, hat sie den Sundowner-Drive genommen 🙂
Mit uns ist noch ein junges, deutsches Pärchen dabei.
Wir fahren zuerst an ein Wasserloch, an dem der Onguma Dream Cruiser steht. Hier kann man unter den Sternen übernachten. Bestimmt auch toll, wenn man irgendwann mal nur zu zweit unterwegs ist. Das Bett direkt am Wasserloch, sehr cool!

Ziemlich schnell bekommt Frans die Info zu einer Sichtung. Wir fahren weiter und sind gespannt. Und dann sehen wir sie: unsere ersten Breitis!

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Es sind 2 Bullen, die Onguma im Tausch gegen andere Tiere von einer anderen Lodge bekommen hat. Wow, die sind noch mal ganz schön viel wuchtiger als Black Rs. Sie fressen gemütlich und lassen sich von uns nicht stören. Wir sind ihnen so nah, da können wir echt nur staunen.



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Frans erzählt uns, dass bei Breitis die Hörner oft nicht abgemacht werden, weil sie nicht so begehrt sind wie die von Black Rs.

Der Rest der Fahrt ist sehr ruhig. Wir sehen Impalas



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und erfahren, dass es hier die Common Impalas gibt. Diese haben keine schwarze Nase im Gegensatz zu den Schwarznasenimpalas. Dadurch, dass aber immer wieder auch Impalas aus dem Etosha hier "einwandern" (zB. wenn die Elefanten die Zäune niedertrampeln, weil sie dem Geruch der Makalanis folgen, die auf den Palmen auf Onguma wachsen), gibt es hier auch einen Mix aus Black Faced und Common Impalas.

Die Landschaft in der untergehenden Sonne gefällt mir wieder sehr gut.



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Dann erreichen wir auch bald schon den Sundowner-Platz. Die Mädels fragen, ob sie die Bush-Toilette benutzen können. Frans sieht sich um und zeigt uns eine Stelle.
Nachdem sich uns sowieso nur sehr wenige Tiere gezeigt haben, ist die Gefahr auch so gut wie nicht vorhanden, dass uns plötzlich ein gefährliches Tier überrascht. Frans hat auch keine Spuren entdecken können. Er meint, den Tieren ist es aktuell zu windig. Nur ein paar Zebras leisten uns noch mit etwas Abstand Gesellschaft.

Frans bereitet unsere Getränke vor, es gibt leckeren Gin Tonic und Appletiser


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Und dann brennt der Himmel.

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Teil 4409. Okt. 2025

Nach der Sundowner-Tour geht es direkt zum Essen ins Restaurant. Es schmeckt wieder sehr lecker, die Angestellten sind hier sehr zuvorkommend und haben auch immer ein Späßchen auf den Lippen.

Gegen 20:30 Uhr kommt einer von ihnen an den Tisch und flüstert uns etwas zu. Wir müssen nachfragen, weil wir ihn nicht ganz verstehen. "Leopard at the waterhole." Noch mit meinem Löffel bewaffnet schnappe ich mein Handy und gehe ein paar Schritte nach vorne, um ihn besser fotografieren zu können. Leider ist es nicht sooooooooooo toll geworden...


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Mein Mann gibt den "Jungs", die heute auch hier in Onguma angekommen sind, ein Zeichen und flüstert ihnen zu, dass jetzt ein Leopard am Wasserloch ist.
Es dauert aber nicht lange und der Leo verschwindet wieder. Schade, aber wir sind trotzdem total begeistert und happy. Die Jungs finden, dass sie sich einfach weiterhin an unsere Fersen heften müssen, weil sie mit uns so tolle Sichtungen haben 😄 Wir stellen dann auch fest, dass wir uns an unserem letzten Stopp auch wieder treffen werden. Das ist schon ganz witzig!

In der Nacht bekommen wir dann Besuch. Uns wurde bei Ankunft schon gesagt, dass es hier Honigdachse gibt und dass wir bitte nicht versuchen sollen, sie abzuhalten, wenn sie auf der Campsite etwas zu fressen finden. Auf unserer heutigen Tour durch den Etosha sind ein paar Eier kaputt gegangen, die wir im Mülleimer der Campsite entsorgt haben.
Ich wache irgendwann vom Geräusch einer umfallenden Tonne auf und höre es dann nur noch schlabbern. Ich bin aber so im Halbschlaf, dass ich mich nicht traue, das Zelt zu öffnen, um nachzuschauen. Jetzt im Nachhinein denke ich mir, wie doof eigentlich, was hätte mir da oben schon passieren können?! Also höre ich nur zu, wie der vermeintliche Honigdachs unsere Eier leer isst und dann wieder verschwindet.

Nach dieser trotzdem sehr erholsamen Nacht wache ich fast wieder gesund auf. Das ging jetzt aber dann doch schnell. Zum Glück, der letzte Tag war dann doch etwas anstrengend. Dafür hat es jetzt meinen Mann erwischt. Und wir wissen ja alle, wie krank Männer sein können 😄

Teil 4509. Okt. 2025

Donnerstag, 04.09.2025

Heute sind wir schon um 7 Uhr im Etosha. Bei Klein Okevi ist eine Herde Kudus.


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Kudus sind schon besonders schöne Tiere. Ich freue mich immer, sie zu sehen!

Als sie gehen und uns an einem leeren Wasserloch zurücklassen, fahren wir ans Chudop-Wasserloch. Hier ist richtig viel los.

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Zebras, Gnus, Impalas, Springböcke, Kudus...



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Die Kinder können munter ihr Bingo, das sie von der Autovermietung bekommen haben, spielen bzw Tiere ankreuzen. Am schwierigsten sind bei uns die gefiederten Tiere, da kennen wir uns halt so gar nicht aus. Eine von beiden sucht zB den Go-Away-Bird, aber wir sind so unsicher... wir werden ihn aber auf jeden Fall noch finden!

Es ist schön, diesem Treiben am Wasserloch zuzusehen. Ein übermütiges Gnu scheucht zwischendurch alle mal wieder auf, jeder springt in eine andere Richtung davon und dann kommen sie doch wieder ans Wasser.

Wir einigen uns, dass wir einfach hier an diesen Wasserlöchern bei Namutoni bleiben und nicht weiter weg fahren. Bis wir auf ein Game-Drive-Fahrzeug treffen, das in rasantem Tempo die Hauptstraße in den Park entlang fährt. Unser Fahrer (mein Mann) fährt, ohne auf unsere Proteste zu hören, hinterher. "Da gibt es bestimmt eine tolle Sichtung." Jaaaaaaaaaa, an sich schon, aber halt sehr weit weg. Wir fahren viele viele Kilometer und als wir endlich an der Stelle sind, erklärt uns der Fahrer, dass hier ein Löwe ist. Weit hinten. Mit dem Fernglas gerade so noch zu erkennen. Aber auch nur, wenn man weiß, was es sein soll. Das hat sich jetzt irgendwie doch nicht so gelohnt. Also diese nicht so schöne Strecke wieder zurück und ab nach Klein Namutoni.

Dort sind noch 2 Giraffen am Wasserloch, das war es aber auch. Und was haben wir verpasst? Als wir in Namutoni nochmal den Shop besuchen, erzählt uns ein Paar, dass heute Morgen ein Leopard die ganze Zeit an der Hauptstraße auf und ab gelaufen ist. Ok, das ist jetzt schade, denn wir waren ja eigentlich auch da. Aber wohl nicht im ganz richtigen Moment.

Es ist dann schon wieder Mittag, der Mann möchte sich hinlegen, wir haben für jetzt eigentlich auch genug. Werden wir Safari-müde? Kann so etwas sein?
Ich mache uns Nudeln, dann liegen wir nur am Pool rum und gehen dann mal duschen, bevor wir am späten Nachmittag doch nochmal losziehen.

Teil 4610. Okt. 2025

Gegen 16 Uhr fahren wir nochmal in den Park.
Inzwischen kennen sie uns am Gate schon, aber natürlich wollen sie jedes Mal wieder den Pass und die Quittung haben und einen Blick in den Kühlschrank werfen.

Unser letzter Gamedrive für dieses Jahr im Etosha. Irgendwie ein komisches Gefühl. Andererseits waren wir jetzt insgesamt 6 Nächte hier, es wird Zeit für was Neues. Aber erst mal versuchen wir nochmal unser Glück.

Unser erster Halt in Klein Namutoni, da ist eigentlich immer was los. So auch heute.


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Bei Koinachas kommt eine kleine Elefantenfamilie angeschlappt.


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Wir schauen den dreien zu, bis sie genug getrunken haben und weiter gehen. Dabei suche ich mit dem Fernglas unter und auf Bäumen nach Katzen. Hm, kein Glück bisher.

Dann geht es weiter ans Chudop-Wasserloch. Immer noch hoffe ich, in der Gegend Geparden zu entdecken. Aber auch heute haben wir kein Glück.
Am Wasserloch sind Giraffen, ein Gnu und dann kommt noch ein Elefant.


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Wow, hier im Osten kann man schon wirklich viele Tiere sehen, ohne weit fahren zu müssen. Und Elefanten haben wir sowohl letztes als auch dieses Jahr wirklich sehr viele gesehen.

Wir beschließen, noch ein letztes Mal zum Tsumcor-Wasserloch zu fahren, auch dort finden wir wieder Elefanten und Giraffen.

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Auf dem Rückweg sehen wir einige Fahrzeuge am Straßenrand stehen. Also halten wir auch. Wir sehen nichts und fragen deshalb vorsichtig nach. Hier sollen 2 Geparden sein. Trotz unseres hohen Sitzes im Hilux sind wir zu klein, wir können nicht über das hohe Gras sehen. Da haben es die Leute in den Gamedrive-Autos schon besser, sie sind viel weiter oben. Egal wie wir rangieren, wir haben keine Chance. Nach einer längeren Zeit beschließen wir, die letzte verbleibende Zeit noch bei Klein Namutoni zu verbringen.
Dort sehen wir noch Dik Diks (ich hoffe, ich liege dieses Mal richtig) im Gebüsch.


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Dann geht es zurück nach Onguma. Wir müssen unsere Sachen packen, da wir morgen noch den Morning Drive haben und danach direkt auschecken müssen.
Wir bauen unsere Zelte auf, gehen wieder essen, haben dieses Mal keinen Leo am Wasserloch und genießen einfach den letzten Abend hier. Die Kids kaufen noch Schmuck im kleinen Shop und ich trinke auf Empfehlung einer sehr netten Angestellten meinen ersten Malawi Shandy. Lecker!

Heute geht es zeitig ins Bett, um 06:40 Uhr startet schon der Morning Drive.

Fazit Etosha

Bisher kennen wir noch keinen anderen NP in Afrika. Wir haben zwar sehr sehr viele Tiere gesehen und auch durch den Leo und die Löwen tolle Sichtungen gehabt, aber es waren auch sehr viele Strecken, wo einfach nichts los war. Das muss man einfach wissen, sonst ist man evtl enttäuscht.
Letztes Jahr waren wir im Mai, da gab es noch etwas mehr Grün, der Park hat mir da auf jeden Fall besser gefallen. Für uns sind die Sommerferien von den Flugpreisen und auch der Flexibilität her aber schon sehr interessant.
Manche Straßen sind einfach in einem unglaublich schlechten Zustand, andere sind dann wieder relativ ok.
Uns gefällt die Ost-Seite des Parks auf jeden Fall besser als der Rest, allerdings waren auch Olifantsrus als Camp und die dortigen Sichtungen richtig richtig toll.

Teil 4711. Okt. 2025

Freitag, 05.09.2025

Heute stehen 3 von 4 zeitig auf, es geht auf Morning-Drive. Was wir schon wegpacken können, packen wir gleich noch ins Auto, dann laufen wir zu unserem Treffpunkt und stellen erfreut fest, dass wir wieder Frans als Guide haben.

Zum Sonnenaufgang sind wir dann schon unterwegs!


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Wir haben uns warm angezogen und es ist morgens auch gar nicht so kalt. Aber nach einer gewissen Zeit wird der Fahrtwind doch sehr frisch und wir sind froh, dass wir richtig warme Ponchos von Onguma mit im Fahrzeug haben. Das ist dann doch auch nochmal sehr angenehm.

Zuerst scheint es wieder so ruhig zu sein wie gestern Abend. Keine Tiere unterwegs. Die Landschaft ist natürlich wieder schön, aber wir hoffen schon auf mehr. Als wir schon über eine Stunde unterwegs sind und gerade einen Stopp machen, weil Frans uns etwas erklären will, hören wir einen Löwen brüllen. So nah, dass sofort alle zu reden aufhören und die Luft anhalten.
Wir fahren um die nächste Kurve und da sehen wir ihn auch schon:

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Er läuft gerade über die Straße, ab durchs Gebüsch Richtung Wasserloch. Wir fahren hinterher und können ihm dann einige Zeit beim Trinken zuschauen.


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Dann trottet er davon.


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Er läuft noch eine Zeit lang auf der Straße vor uns her und biegt dann ab ins Dickicht.

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Wir fahren weiter. Ich wäre eigentlich gerne noch in der Nähe geblieben, aber Frans hat einen anderen Plan. Im Nachhinein hören wir von einem anderen Fahrzeug, das noch 2 Löwinnen dazugekommen sind. Da waren wir aber leider schon zu weit weg.

Im weiteren Verlauf des Drives sehen wir Zebras

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und einen nicht ganz gesund aussehenden Schakal.

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Gegen 9 Uhr machen wir eine Kaffee-Pause. Darauf freue ich mich jetzt sehr.

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Und dann geht es auch schon wieder zurück. Plötzlich sehen wir noch ein Black R.


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Cool! Es verschwindet aber ziemlich schnell im Dickicht.

Als wir zurück sind, packen wir schnell unsere restlichen Sachen (unsere Große hat tatsächlich bis kurz zuvor geschlafen) und klappen unsere Dachzelte wieder ein. Dann packen wir zusammen und checken aus. Die Rechnung ist natürlich jetzt noch ein bisschen angestiegen, dadurch dass wir noch 2 Drives und 3x Abendessen drauf hatten. Aber so war es für uns jetzt auf jeden Fall entspannter!

Fazit Onguma Tamboti Campsite


Die Lage direkt am Gate ist natürlich perfekt. Die Campsites sind schön groß, auch das eigene Häuschen mit relativ großem Bad/Dusche und separatem WC sind praktisch. Der Poolbereich ist klein, aber fein und das Restaurant mit eigenem Wasserloch hat uns schon sehr gut gefallen. Essen sehr lecker, die Angestellten immer sehr freundlich und lustig. Auf jeden Fall sehr zu empfehlen!

Teil 4812. Okt. 2025

Nach 6 Nächten Safari, 6 Nächten im Dachzelt, freuen wir uns auf richtige Betten 🙂

Wir haben nur eine kurze Strecke bis zur Gabus Game Ranch zu fahren. Dort landen wir, weil wir dieses Jahr unbedingt reiten gehen möchten. Zumindest die Damen unter uns.

Wir kommen gegen 13 Uhr an, werden freundlich empfangen und können auch schon gleich unser Familienzimmer beziehen. Was wir auf den Bildern im Vorfeld nicht gesehen haben: es handelt sich dabei um 2 einzelne Bungalows, die aber nebeneinander stehen. Die Kinder sind gleich total begeistert und besetzen den ersten der beiden 😄
Ok, dann bleibt uns der zweite Bungalow. Sie sind relativ neu und schön eingerichtet.



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Da mein Mann sowieso noch kränkelt, entschließen wir, uns erst mal zu duschen und dann aufs Ohr zu hauen. Schön, wenn man nach der Dusche nicht gleich wieder in den Sand steigt, sondern sich in ein kuscheliges Bett legen kann 🙂
Hach, ob aus uns je richtige Camper werden? Ich bezweifle es!

Am späteren Nachmittag schauen wir uns ein bisschen auf dem Gelände um. Es gibt einen Pool und ein Wasserloch.


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Und auch so ist das Gelände sehr liebevoll gestaltet.



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Hier gefällt es uns. Es ist auch kaum was los.

Für 16:30 Uhr haben wir einen ersten Ausritt gebucht. Mein Mann geht in der Zeit zu Fuß los, wir Mädels werden von 2 Mädels, die hier einige Wochen als Volunteers arbeiten, begleitet. Da wir 2 blutige Anfänger und eine halbwegs passable Reiterin sind, geht es im Schritt über das Gelände.

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Auch hier ist heute nicht viel zu sehen. Die Mädels wundern sich auch, dass es soooooooooo ruhig ist. Aber durch diese Landschaft zu reiten ist trotzdem herrlich. Und ein paar Tiere zeigen sich dann doch noch:

Eine Warzenschweinfamilie

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und einige Pferde, die wir dann gleich mit einsammeln, weil sie scheinbar ausgebüchst sind.

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Impalas im Sonnenuntergang (das Foto lässt sich leider nicht hochladen) und Rappenantilopen

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Nach etwas mehr als 1,5 Stunden sind wir wieder zurück. Eigentlich wäre der nächste Ausritt erst übermorgen Früh, aber wir werden gefragt, ob morgen Früh auch möglich wäre. Wir stimmen zu, dann schlafen wir übermorgen eben aus!

Teil 4913. Okt. 2025

Am Wasserloch sehen wir unsere ersten Wasserböcke. Gute Fotos habe ich davon scheinbar nicht.


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Dafür habe ich noch ein paar Bilder, die mein Mann von seiner Tour zu Fuß mitgebracht hat, als wir reiten waren.

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Dann ist es auch schon fast Zeit fürs Abendessen. Es ist ganz wenig los heute, es sind nur noch 3 weitere Personen an 2 Tischen hier. Dementsprechend ruhig (und angenehm) ist die Stimmung.
Es gibt leckeren Salat als Vorspeise, der Hauptgang wird als Buffet serviert. Impala-Steak mit Fenchel (und vermutlich weiteren Kräutern) gefüllt, sehr sehr lecker, Oryx-Bratwurst und verschiedene Beilagen. Als Nachspeise ein Gebäck mit Schokosoße und Vanilleeis. Es schmeckt uns hier sehr gut.

Dann gehen wir wieder zeitig ins Bett, weil wir morgen ja sehr zeitig reiten gehen wollen. Inzwischen merke ich auch, dass ich ewig nicht mehr auf einem Pferd gesessen bin. Mein Hintern macht sich bemerkbar 😗

Teil 5014. Okt. 2025

Samstag, 06.09.2025

Für die Kinder und mich heißt es heute: raus aus den Federn und noch vor dem Frühstück ab aufs Pferd.

Kaum sitze ich, merke ich auch schon, WIE sehr mir der Hintern weh tut. Autsch, das ist nicht ohne. Ich spüre jede Bewegung des Pferdes und es wird im Laufe des Ausritts nicht besser 🙄

Es ist noch kühl, aber die Landschaft sieht im Morgenlicht einfach nur schön aus! Wir sehen Impalas,


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einen Strauß

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und Gnus.

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Mehr Fotos gibt es leider nicht, weil ich mich ganz schön konzentrieren muss, auf dem Pferd zu bleiben bzw eine angenehme Sitz-Position zu finden.

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Der Ausritt an sich ist wieder sehr schön, aber je länger er dauert, umso mehr tut mir alles weh und ich überlege, ob ich mir die Blöße geben soll, vom Pferd zu steigen und es zu führen. Ich kann bald nicht mehr sitzen 😗

Nachdem ich aber keinen blassen Dunst habe, wo wir sind, wie weit es noch ist und ich mich auch irgendwie nicht zur Lachnummer machen will, beiße ich die Zähne zusammen und kämpfe mich durch. Immer öfter schaue ich auf die Uhr. Eigentlich hatten wir 1,5 Stunden gebucht. Natürlich sind wir über 2 Stunden unterwegs 🙄

Ich kann gar nicht sagen, wie froh ich bin, als die Farm ins Blickfeld kommt. Fast geschafft! Jetzt nur noch heil absteigen und so tun, als wäre alles supi 😄

Wir bedanken uns bei den Mädels für die beiden Ausritte und gehen zurück zu unseren Zimmern, um uns frisch zu machen und um den Papa zu holen, damit wir frühstücken können. Inzwischen tut mir nicht nur mein Hinterteil, sondern auch der Oberkörper weh. Entweder habe ich mich verkrampft oder ich bekomme einen saftigen Ganzkörper-Muskelkater 😁

Nach dem Frühstück, das sehr lecker ist, geht es an und für die Kids in den Pool.



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Später sehen wir am Wasserloch Giraffen, die Kühe liegen faul unter den Bäumen.

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Für den Abend haben wir eine Sundowner-Tour gebucht, vorher machen wir noch eine kleine Schlafpause 🙂

Teil 5117. Okt. 2025

Wir sind der Meinung, dass die Sundowner-Tour um 16 Uhr startet, sind aber eine halbe Stunde zu früh dran. Also setzen wir uns noch auf ein Getränk ans Wasserloch und um halb fünf geht es dann los.
Unser Guide ist meiner Meinung nach der Sohn der Inhaber, aber wirklich rausgefunden haben wir es nicht. Wir sind die einzigen Gäste und ganz am Anfang werden wir nicht richtig warm. Er erzählt lange nicht so viel wie wir es eigentlich gewohnt sind, aber mein Mann gibt nicht auf und frägt immer wieder nach.

Nach ca. 20 Minuten, in denen wir fast schweigend durch die (sehr schöne) Landschaft fahren, entdecken wir Giraffen. Hier startet dann tatsächlich so etwas wie ein Gespräch.


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Zwischendurch sehen wir auch Impalas und der Guide (ich hab den Namen vergessen) erklärt uns, dass es sich hier um die Common Impalas handelt. Sie haben keine schwarzen Streifen im Gesicht.

Immer wieder sehen wir Giraffen, da scheinen wir heute wirklich Glück zu haben.



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Kaum fahren wir ein paar Meter weiter, tauchen die nächsten auf. Mein Gott, sind die Kleinen aber süß 😘

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Dann wieder eine einzelne Giraffe,

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dazwischen mal ein Warzenschwein,



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Zebras


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und dann schon sowas wie ein Highlight: der Giraffen-Kindergarten 😎


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Was für eine tolle Zeit!

Hier bleiben wir dann etwas länger und das Gespräch entwickelt sich doch ganz gut. Es geht auch viel ums Thema Wilderei und unser Guide scheint langsam aufzutauen.

Teil 5219. Okt. 2025

Nach dieser tollen Zeit geht es weiter Richtung Sundowner-Platz.
Wir sehen aber erst noch einige Weißschwanzgnus


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und dann werden wir am Sundowner-Platz abgesetzt und einem Angestellten übergeben. Unser "Guide" bedankt sich und fährt zurück. Das finden wir irgendwie schräg. Ist uns bisher noch nie passiert und irgendwie ist unser neuer Guide uns ja fremd. Hier kommt kein wirkliches Gespräch mehr in Gang.

Aber die Landschaft ist einfach wieder ein Traum.


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Wir genießen unseren Sundowner und die untergehende Sonne, dann geht es zurück zur Farm.


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Dort laufen die Pferde gerade frei auf dem Gelände herum und unsere Töchter wollen sie natürlich nochmal streicheln.



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Dann geht es ein letztes Mal hier zum Abendessen. Heute sind sehr viele Gäste angereist, im Gegensatz zu gestern ist es richtig voll und natürlich auch lauter. Gestern war es eindeutig angenehmer 🙂
Aber das Essen ist wieder sehr lecker und wir lassen so den letzten Abend noch schön ausklingen.
Dann geht es ab ins Bett, bevor es morgen zu unserer bereits letzten Station geht.

Teil 5320. Okt. 2025

Sonntag, 07.09.2025

Heute können wir ein bisschen länger liegen bleiben. Wir haben den Morgenritt ja von heute auf gestern vorverlegt und weit müssen wir auch nicht fahren. Deswegen gönnen wir uns eine längere Mütze Schlaf und dann nochmal eine Dusche, bevor es zum Frühstück geht. Das Frühstück ist lecker und reichhaltig.
Dann packen wir zusammen und checken aus.

Fazit Gabus Game Ranch

Die Kids waren total begeistert. Für sie war es wichtig, Tiere zu sehen, Hunde streicheln zu können und reiten zu gehen. Außerdem hat es ihnen total gut gefallen, einen eigenen Bungalow zu haben.
Uns hat die Unterkunft auch gut gefallen, optisch hat alles gepasst, das Essen war sehr gut. Es ist nur der Funke nicht so ganz übergesprungen. Zumindest bei mir nicht. Irgendwie hat mir ein wenig Herzlichkeit gefehlt. Und wenn es viele Gäste hier gibt wie an unserem 2. Tag, dann wird es schon laut und unruhig. Trotzdem haben wir richtige Betten sehr genossen und wir hatten eine gute Zeit. Ob wir wieder kommen würden? Höchstens wegen der Kinder. Sonst gibt es vielleicht auch noch andere Alternativen.

Teil 5420. Okt. 2025

Für uns geht es jetzt das erste Mal nach Okonjima! Mit ein Grund zu campen war, dass wir hierher wollten und den Preis einer festen Unterkunft zu viert absolut nicht zahlen wollten. Wir sind absolut gespannt, was uns hier erwartet.

Um ca. 12:45 Uhr kommen wir am ersten Tor von Okonjima an. Wir werden freundlich begrüßt und uns wird erklärt, wo wir jetzt hin müssen. Wir haben noch keinen wirklichen Überblick über Okonjima, halten uns aber brav an die Anweisungen.

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Insgesamt müssen wir durch 3 Tore durch, dann geht es immer weiter, ein Stück bergauf, dann kommt der Abzweig zu den Campsites. Wir müssen uns aber im Day Center anmelden, also erst mal noch weiter den Berg hoch. Hier ist es sehr ruhig, wir checken ein und bestellen uns gleich noch etwas zu essen und trinken.



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Durch die Leoparden-Bilder an den Wänden werden wir schon gleich auf unser bereits von Zuhause gebuchtes Leoparden-Tracking eingestimmt.

Das Essen schmeckt ganz gut, im Anschluss fahren wir zu unserer Campsite. Es ist die Nr. 3, Camp Koshi. Wow, wie viel Platz man hier hat!

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Kurz nach der Ankunft kommt auch schon der Supervisor auf seinem Quad angefahren. Er begrüßt uns und erklärt uns, dass hier durchaus auch mal Hyänen oder Leoparden auftauchen könnten. Theoretisch. Unsere Kinder werden sich das merken 😄
Holz steht auch schon zur Verfügung, das ist ja toll! Wir haben noch gar kein richtiges Lagerfeuer gemacht, das wollen wir hier nachholen.

Wir erkunden kurz die Sanitärräume.

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Das WC ist etwas abseits und als Tür dient nur ein Vorhang. Ok, den können wir auch einfach auf lassen, dann sehen wir wenigstens, was sich im Busch tut 🙂

Die Dusche ist sehr geräumig, wir haben hier schon wieder Besuch:



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Eigentlich stören mich diese Echsen nicht, als dann aber mein Mann auch noch sagt "Sei froh, dass du nicht siehst, was ich sehe" und ich natürlich wissen muss, was es ist (nämlich eine sehr große Spinne), werde ich mir immer sicherer, dass ich einfach nicht für so viel Natur gemacht bin 😄
Zum Glück haben wir heute Morgen schon geduscht, morgen werden die Tierchen dann hoffentlich wieder weg sein.

Und dann dauert es auch gar nicht mehr lange, bis wir zum Leoparden-Tracking aufbrechen 😎

Teil 5521. Okt. 2025

Eine halbe Stunde, bevor das Tracking startet, kann man schon mal im Plains Camp Kaffee trinken und Kuchen essen. Hier ist es aber stylisch 🙂


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Hier treffen wir auch wieder die Jungs - zumindest 2 von 3. Der dritte ist ein bisschen kränklich. Sie erzählen, dass sie gestern bereits das Leoparden-Tracking gemacht haben und es für heute dann gleich nochmal gebucht haben, weil es so toll war.
Bei der Gruppeneinteilung stellen wir dann fest, dass wir zusammen fahren. Das ist ja schon mal ganz cool, inzwischen "kennen" wir uns ja ein bisschen 🙂

Ihr gestriger Guide (Daniell) ist auch heute der Guide und es gibt ein fröhliches Wiedersehen. Die Stimmung ist schon mal super.

Kurz nach dem Start erzählt uns Daniell, wie das Tracking abläuft und er versucht gleich mal, ein Signal zu bekommen. Bis wir aber tatsächlich in der Nähe eines Leoparden sind, dauert es schon so eine Stunde. Daniell ist aber sehr unterhaltsam und es ist eine tolle Fahrt durch das Gelände.

Als wir einem der Leoparden ganz nah sein müssen, fährt Daniell direkt in den Busch. Ich habe teilweise schon etwas Bedenken, dass wir den Leoparden einfach überfahren, aber natürlich weiß Daniell, was er da tut. Mitten im Gebüsch sehen wir ihn bzw sie dann: Saskia


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Natürlich verzieht sie sich, als wir ihr auf die Pelle rücken. Wir fahren auf die andere Seite und da kommt sie uns dann richtig gechillt entgegen.


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Erst bleibt sie ein bisschen stehen, dann geht sie an uns vorbei und ans Wasser. Wow, was für ein schönes Tier.


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Schön, ihr zuzusehen, wie sie trinkt.


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Wir können ihr eine ganze Weile zusehen, dann dreht sie wieder ab.

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Teil 5623. Okt. 2025

Als Saskia sich wieder verzieht, fahren auch wir weiter. Etwa eine halbe Stunde später kommt die Info rein, dass in der Nähe ein Leopard auf dem Baum ist. Also nichts wie hin. Und wir haben Glück: unsere zweite Leo-Sichtung heute!

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Ok, 2 Fahrzeuge in der Nähe scheinen zu viel zu sein - der Leo will weg von uns.



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Ist ja auch verständlich, lauter Gaffer hier! Wir freuen uns trotzdem über diese Sichtung und die Jungs, die hinter uns sitzen, meinen zum wiederholten Male, dass sie mit uns einfach immer Glück haben 😄

Und als wäre das schon nicht mehr zu toppen, sehen wir nur 10 Minuten später eine braune Hyäne - eine Erstsichtung für uns. Die Jungs hatten gestern schon eine auf ihrer Campsite, nehmen diese Sichtung aber auch gerne mit 🙂


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Sie ist mit uns als Zuschauer aber auch nicht wirklich zufrieden und versucht, sich möglichst gut zu verstecken.


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Als es ihr doch zu blöd wird und sie möglichst viel Platz zwischen sich und uns bringen will, bekommen wir aber nochmal einen tollen Blick auf sie und es gelingen nochmal ganz nette Fotos.


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Dann ist sie irgendwann aber nicht mehr zu sehen und für uns geht es weiter.

Teil 5724. Okt. 2025

Weiter geht es in der untergehenden Sonne mit schönen Sichtungen Richtung Sundowner.



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Wir haben einen schönen Sundowner mit den Jungs, aber leider nur mit folgendem Foto:


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Zurück im Plains Camp verabschieden wir uns von den Jungs, sie fliegen morgen nämlich nach Hause. Es ist bereits dunkel und die Rückfahrt zur Campsite ist irgendwie aufregend, da wir in Namibia noch nie selbst im Dunkel gefahren sind. Links und rechts sind immer wieder Impalas und Kudus, aber wir schaffen es heil zurück.

Unsere Kinder beschließen, nicht aus dem Auto auszusteigen, da hier ja schließlich wilde Tiere sein können. Zuerst stellen mein Mann und ich also unsere Camping-Leuchten auf und bauen die Dachzelte auf. Inzwischen klappt es auch im Dunklen ganz gut. Dann macht mein Mann unser erstes richtiges Lagerfeuer (das Grillfeuer in Olifantsrus zählt nicht wirklich), wir ziehen uns um und genießen ein Savanna am Feuer.



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Das ist richtig richtig schön. Warum haben wir das bisher nicht gemacht? Irgendwie sind wir immer platt in unsere Dachzelte gefallen. Auch heute wird es zwar nicht spät, aber wir sitzen zuerst noch zu zweit eine Weile am Feuer. Plötzlich hört man es im Gebüsch rascheln, sofort spannt sich bei mir alles an und ich sage zu meinem Mann, dass er doch da mal hinleuchten soll. Im Licht der Taschenlampe sehen wir einen Honigdachs, der sich sofort wieder verzieht. Schade, hier gibt es wieder kein Foto. Aber ich bin auch ordentlich erschrocken. Mein Mann läuft noch ein paar Schritte, aber der Honigdachs ist weg.

Irgendwann traut sich unsere Kleine dann doch aus dem Auto, wir setzen sie zwischen uns ans Feuer. Die Große telefoniert so lange mit ihren Freundinnen, bis wir alle ins Dachzelt gehen.
Unsere vorletzte Nacht in Namibia bricht schon an...

Teil 5826. Okt. 2025

Den nächsten Morgen nutze ich, um alles, was an Geschirr, Besteck etc von der Autovermietung ist, wieder so zu sortieren, wie es anfangs war.
Mein Mann macht eine kleine Wanderung, wir drei chillen einfach nur ein bisschen: duschen, rumräumen etc


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Später fahren wir zum Pool, der uns gut gefällt, aber zu kalt ist. Auch hier chillen wir wieder 😎

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Am frühen Nachmittag fahren wir wieder zum Essen ins Day Center, im Anschluss gleich ins Plains Camp, denn wir haben die "Endangered Species-Tour" gebucht. Dieses Mal sind wir alleine im Fahrzeug, aber wir haben wieder den Guide von gestern, Daniell.

Schon nach kurzer Zeit findet er 2 Breitmaulnashörner. Hier haben sie eine 24/7-Bewachung. Schon heftig, dass sowas überhaupt sein muss.


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Wir bleiben bestimmt 15 Minuten bei den beiden, bevor es weitergeht. Jetzt möchte Daniell Löffelhunde für uns finden. Ich kann es gleich vorwegnehmen: er sucht an 2 Stellen, an denen heute schon welche gesehen wurden, aber keine Chance. Schade, sehr schade, die fehlen uns nämlich noch.

Trotzdem haben wir noch ein paar schöne Sichtungen.



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Und das Licht ist natürlich wieder sehr schön! Sonnenuntergänge in Namibia sind einfach besonders!

Teil 5911. Nov. 2025

Als es für uns Richtung Sundowner geht (dieses Mal auf einem Hügel), sieht Daniell Spuren. Er fährt ganz langsam den Berg hoch und als wir um die Kurve biegen, läuft vor uns eine braune Hyäne.


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Ein paar kurze Momente können wir ihr folgen, dann biegt sie vom Weg ab. Für uns geht es dann zum Sundowner-Punkt. Der Sonnenuntergang ist wieder einmal sehr schön! Fotos haben wir davon aber nicht wirklich brauchbare.

Als wir dann auf dem Rückweg sind, treffen wir wieder auf eine braune Hyäne, die aber ganz schnell das Weite sucht. Dafür sehen wir nochmal ein paar Giraffen, die könnte ich sowieso ewig anschauen.



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Auch ein paar Oryxe lassen sich noch blicken



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Und dann geht es auch schon wieder zurück auf unsere Campsite.
Wir setzen uns ein letztes Mal ans Feuer und genießen den Abend. Es gibt wieder viele Eindrücke zu verarbeiten und einerseits freue ich mich wie immer auf Zuhause, andererseits weiß ich, dass wir nicht so schnell wieder nach Namibia kommen werden.

Eine letzte Nacht im Dachzelt bricht an!

Teil 6015. Nov. 2025

Dienstag, 09.09.2025

Der letzte Tag ist schnell erzählt. Aufstehen, zusammenpacken, auschecken, nach Windhoek fahren.

Unterwegs sehen wir noch ein paar Äffchen.

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In Windhoek müssen wir unser Auto waschen lassen. Nachdem die Kinder sowieso wieder in Joe's Beerhouse möchten, lassen wir nebenan das Auto sauber machen und werden dort auch unsere restlichen Lebensmittel los.

Dann gibt es ein letztes Mittagessen in Namibia.

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Da die Zeit dann doch etwas schneller vergeht als geplant, fahren wir im Anschluss zum Tanken und dann direkt zur Autovermietung. Von dort geht es zum Flughafen, wo wir noch gemütlich Kaffee trinken und ein paar Kleinigkeiten einkaufen, bevor es pünktlich Richtung Heimat geht.

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Fazit Okonjima Campsite

Die Campsites sind alle sehr großzügig und gut ausgestattet. Der nächste Nachbar ist so weit weg, dass man nichts mitbekommt. Die angebotenen Gamedrives sind wirklich ganz toll, wir hatten auch einen richtig lustigen Guide. Natürlich ist dort alles sehr hochpreisig, aber wenn man campt, spart man trotzdem noch gut Geld. Irgendwann würde ich dort schon auch gerne mal in einer festen Unterkunft nächtigen, das werden wir uns aber vermutlich nicht so schnell leisten können bzw eigentlich auch nicht wollen.
Ich persönlich bin der Meinung, dass man mal in Okonjima gewesen sein muss. Jedes Mal muss ich dort aber nicht hin. Als letzter Stopp vor Windhoek ist es aber wirklich gut, wenn man einen Abend-Flug hat.

So, dann sind wir auch schon wieder am Ende des Berichts. Es wird noch ein Fazit von mir geben und einen kleinen Ausblick auf nächstes Jahr 😎

Ich freue mich über alle, die hier fleißig mitgelesen haben, so macht auch das Schreiben viel mehr Spaß! Und ich hoffe, dass ich mit dem Bericht vielleicht dem Einen oder Anderen auch eine Entscheidungshilfe Richtung Camping, Campsites und Unterkünften geben kann 🙂

Teil 6116. Nov. 2025

Fazit unserer zweiten Namibia-Reise:

Natürlich vergleicht man die zweite Reise immer mit der ersten, die sowieso kaum zu toppen ist 🙂
Da es aber unterschiedliche Reisen waren (Camping, Jahreszeit), kann man sie auch ganz gut vergleichen und sich überlegen, was einem besser gefällt.

Thema Jahreszeit

Letztes Jahr waren wir im Mai unterwegs, dieses Jahr Ende August/Anfang September.
Im Mai hatten wir den Vorteil, dass alles noch etwas grüner war. Außerdem hatten wir im Mai (u.a. geschuldet durch den Ostwind) super Wetter, sogar in Swakopmund war es sehr warm. Und eben auch keine kalten Nächte.

Dieses Jahr waren die Nächte anfangs schon noch sehr frisch, tagsüber war es aber auch sehr heiß, allerdings auch viel windiger als im Mai.
Gerade im Etosha konnte man den Unterschied von der Jahreszeit her sehr merken. Dieses Jahr war alles sehr einheitlich grau. Und obwohl ich karge Landschaften sehr mag, hat mir das Grün vom letzten Jahr doch ein bisschen gefehlt.

Wenn ich die Wahl habe, würde ich wieder zu Mai tendieren. Auch sind zu der Zeit die Unterkünfte und vorallem der Mietwagen nochmal ein Stück günstiger. Andererseits sind wir an die Ferien gebunden. In den großen Ferien hat man (wenn man das möchte) mehr als 2 Wochen Zeit, in den Pfingstferien ist man da schon stark eingeschränkt.

Thema feste Unterkünfte vs Camping

Die Vorteile des Campings sind ganz klar die Preise, da eine Campsite für 4 Personen natürlich deutlich günstiger ist als eine feste Unterkunft (v.a. Okonjima, Onguma, etc).
Auch sind 1-Nacht-Stopps beim Camping ok, weil man ja sowieso erst mal alles wieder einpacken muss, bevor man weiterfahren kann.
Geschlafen haben wir in den Dachzelten überraschend gut, damit habe ich nicht unbedingt gerechnet. Und manche Orte wie zB Olifantsrus gehen halt nur mit Camping.
Einerseits ist es schon auch sehr chillig, wenn man auf dem Campingplatz einfach so vor sich hin chillen kann. Andererseits ist man immer staubig. Das hätte mich nicht so gestört. Ich bin dann eher Weichei, was das Duschen mit Insekten betrifft 😄 ich hab die Dusche oder auch das WC schon eigentlich ganz gerne für mich und habe in diesem Urlaub festgestellt, dass mir das teilweise zu viel Natur war.
Was mich aber am meisten gestört hat, war, dass wir absolut kein System hatten. Wenn man nur aus dem Auto lebt, sucht man immer irgendwas. Dann räumt man wieder anders ein und findet es das nächste Mal wieder nicht. Da waren wir einfach nicht so gut organisiert. Und das Geräume beim Selbstkochen (gerade abends) fand ich jetzt auch nicht soooooooo prickelnd, daher sind wir dann ja meistens Essen gegangen.

Wir sind also pro feste Unterkünfte, ich würde allerdings Camping an einzelnen Orten nicht ausschließen.

Thema Route

Letztes Jahr hatten wir die klassische Route mit Sossusvlei, Swakopmund, Erongo, Etosha. Dieses Jahr haben wir uns auf den Bereich Spitzkoppe-Damaraland-Etosha begrenzt, weil wir mehr auf Tierbeobachtungen aus waren.

Die Route letztes Jahr war definitiv abwechslungsreicher. Vermisst habe ich ganz stark das Sossusvlei/Deadvlei, das war letztes Jahr einfach eine unglaublich tolle Zeit. Und die Erongo-Region. Spitzkoppe war mit nur einer Nacht zu wenig bzw wäre ich in der Region gerne länger gewesen. Dafür hatten wir dieses Jahr einfach mehr Zeit für den Etosha und konnten ihn von West nach Ost durchqueren, das war schon toll. Aber ein bisschen Abwechslung hat uns doch gefehlt.

Thema Reisedauer

Hier sind wir uns mit 14 Nächten treu geblieben. Hat auch für beide Routen wunderbar gepasst. Grundsätzlich bin ich auch jemand, der nach 2 Wochen gerne wieder nach Hause fliegt. Andererseits kann man natürlich andere Routen planen, wenn man mehr Zeit hat. Vielleicht dann das nächste Mal.

Thema Unterkunft-Highlights

Am allermeisten hat mir persönlich Olifantsrus gefallen. Ein sehr schöner, angenehmer Campingplatz mit einem grandiosen Wasserloch. Hier würde ich glatt auch 2 Nächte bleiben.

Von der Landschaft her war die Spitzkoppe nicht zu toppen! Auch hier würde ich definitiv gerne wieder campen!

Auch alle anderen Unterkünfte/Campsites waren super, manche würden wir allerdings lieber gegen feste Unterkünfte eintauschen.

Thema Ausblick 2026

Schon vor dieser Reise haben wir geplant, dass nächstes Jahr Südafrika besucht werden soll. Angedacht waren 2 Wochen ab und bis Johannesburg und dann weiter eine Woche nach Mauritius. Als dann dieser Urlaub so langsam zu Ende ging und wir wieder gemerkt haben, dass es uns doch früher nach Hause zieht, haben wir umgeplant und kurz nach dieser Reise die Flüge gebucht. So wird es jetzt eine kleine, 9-nächtige Tour von und bis Johannesburg mit Schwerpunkt Tiere und im Anschluss eine Woche Mauritius. Auch darüber wird es dann ganz sicher einen Bericht geben.

Danke euch allen fürs Dabeibleiben!!

Learning by doing - Namibia 2.0 von Melanie1982

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/306334-learning-by-doing-namibia-2-0

Stand: letzter Berichtsteil vom 16. Nov. 2025

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