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Reisebericht · namibia-forum.ch

Von Samburu, Aberdare, Amboseli, Tsavo bis Watamu

von Bushtruckers · 44 Teile

Teil 110. Juli 2025

Liebe Foris
Um die Gruppe zu verstehen, braucht es einige Erklärungen. 1993 war ich mit 3en der 5er Gruppe auf der abenteuerlichsten Reise meines Lebens in Brasilien. Da gab es noch keine Lodgen, sondern nur Hängematten irgendwo im Pantanal zwischen 2 Bäumen und mit Moskitonetz geschützt. Gebadet hat man im undurchsichtigen Wasser mit Kaimanen und Piranhas – keiner wurde angeknabbert. Der Reiseleiter verdiente diesen Titel überhaupt nicht! Auf dem Rio Tapajos brach der Schiffsmotor immer wieder zusammen. Kurz es war eine Reise, die man nie vergessen kann.

In all den Jahren brach der Kontakt nie ab. Am 24.8.2024 kam eine Whatsapp “ich habe Dir eine Mail geschrieben”, das von RZ. Ich staune, sie wollen auf Safari kommen und noch etwas bädele am Ende. Also ran an die Planung.
Die Teilnehmer RZ (männlich) + BW (weiblich), BB männlich, RI weiblich + Ehemann DI. Die ersten beiden kommen aus der Innerschschweiz, leben aber bei Bern, die anderen sind aus Bern und sprechen auch die Sprache von Züri West. Das gab mit mir als Zürcherin natürlich oft Anlass zu ganz viel Gelächter. Aber wir lernten die Fremdsprachen….

Der Plan stand und der 14. Juni kam. Ich fuhr vor Mittag los, da ich noch ein paar Besorgungen machen wollte und mich vor deren Ankunft vorerholen wollte. Ich spazierte grade durch Nairobi auf der Suche nach meinem Taxifahrer. Da klingelt das ausnahmsweise eingeschaltete Smartphone. BB sagt, “wir haben den Flieger verpasst”. Meine Reaktion “mach kei Saich” – nein, es war leider ernst.
Das Reisebüro hatte denen einen Flug mit 1.5 Stunden Aufenthalt in Paris empfohlen. Ich riet ab. Fliegt am Abend, schlaft in einem Hotel und dann sollte es klappen. Ich hatte ja von 2 England Besuchen viel Erfahrung mit Flugverspätungen. Die 1.5 Stunden vor dem Flug einchecken, reichten nicht. Schweizer können nicht durch den EU Schalter und werden mit Leuten, die ihre Papiere nicht in Ordnung haben, in die gleiche Reihe gestellt. Es ging nicht vorwärts und auch bitten half nicht. Blöd….
Also suchten sie einen neuen Flug und schliefen nochmals in Paris.
Soll ich nach Hause oder ins Hotel – ab ins Hotel, das Zimmer ist ja bezahlt und somit kann ich mich morgen ausruhen und vom Schreck erholen.

15.6. Massage, Schlafen, Lesen und einfach kaum was tun. Diesmal klappte es, sie sassen im Flieger und ich holte sie am Terminal ab. Wohl haben einige Rumstehende bei der überschwenglichen Begrüssung blöd geschaut – war uns egal. Wir freuten uns alle so sehr, uns endlich wieder zu sehen. Das letzte Mal war 2020 kurz vor Covid. Ein Drink und ab ins Bett.

16.6. Joseph kam nur wenige Minuten nach 8 Uhr. Stau, obwohl er ganz früh von zuhause los gefahren war. Begrüssen und vorstellen, Gepäck rein und zu mir nach hause. Sie wollen ja sehen, wie ich lebe und zudem mussten die 4 kg Schweizer Käse und die Migros Schockolade in den Kühlschrank. Die Wanderameisen, die das erste mal in 13 Jahren im Garten eingezogen waren, liefen immer noch rum.

Weiter geht es nach Ol Pejeta. Am Eingang was für Neuerungen. Elektronische Eintragung von jedem einzelnen….
Zum Mittagessen sind wir im Sweetwaters Zeltcamp und pirschen am Nachmittag.

Für meine Freunde war es Neuland. Nur RZ und BW waren vor ganz vielen Jahren mal in Kenia. Somit ist auch der Kronenkranich eine Erstsichtung.

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Klar ging es hier vor allem um die Nashörner, denn die werden wir auf der Tour nicht mehr zu sehen bekommen. Ol Pejeta ist eins der Schutzgebiete mit der höchsten Nashornzahl. Spitzmaulnashorn. Der Bulle hatte einige Kratzer und die Fliegen nutzen das, wie auch die Madenhacker. Wir sahen auch etliche Breitmaulnashörner.

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Zebras sind immer schön und diese werden auch nicht die letzten sein.

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So nah bekommt man ihn selten – Hirtenregenpfeifer / Kittlitz’s Plover

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Vorne frisst die Kuhantilope und hinten kommt es raus

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Wir fahren durch den Sumpf und finden eine Elefantenfamilie im Abendlicht

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Kaum sind wir im Sweetwaters Camp wird es dunkler und unser Fahrzeug für die Nachtpirschfahrt kommt auch schon. Also ganz warm anziehen, auch das Stirnband, denn es zieht. Zum Glück hatte ich die Pirschfahrt auf heute gebucht, denn gestern hätten wir sie verpasst und das wäre echt schade gewesen.

Eins der ersten Tiere, die wir sichten, ist ein stattlicher Löwenmann. Klar reicht das Scheinwerferlicht nicht aus, um scharfe Bilder zu schiessen. Wir beeindrucken ihn gar nicht…

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Ein Stachelschwein bewegt sich von uns weg. Unfotografierbar. Doch dann sitzt da eine Eule und ich werde hell wach. Kapohreule / Marsh Owl. Ist halt schwierig auf die Distanz im Dunkeln ein klares Foto zu bekommen. Aber das Sehen ist auch ein tolles Erlebnis.

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Zebra und Antilopenaugen leuchten im Dunkeln – es war spannend und der Fahrer und Spotter haben ihre Sache gut gemacht.

Als wir im Sweetwaters zurück sind, warten sie mit dem Abendessen auf uns. Danach gabs eine Nacht mit geschlossenen Canvasklappen, was ich nur hier tue, um nicht zu erfrieren.

Teil 211. Juli 2025

16.6. Es war eine gute Nacht ohne Frieren. Doch zum Morgenessen ziehe ich mich wieder brav warm an, obwohl es nicht sooo kalt ist. Ich sehe meine Freunde, die angestrengt auf die aufgehende Sonne und den Mount Kenia starren.

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Ein gutes Frühstück und los geht es. Den Netzgiraffen wird einiges an Aufmerksamkeit geschenkt. Aber sie beäugen uns auch sorgfältig bevor sie dann über den Weg gehen.

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In Nanyuki holt Joseph etwas für den Landcruiser und ich treffe mich mit Richard, der eine meiner kommenden Touren leiten wird und ich ihm einige Sachen geben musste.

Vorbei an Treibhäusern und runter ins trockenere Land des Samburu Gebietes. Die Stadt Isiolo ist immer gleich – verrückte Motorradfahrer wie überall und ein Gemisch von Stämmen und Religionen. Bald sind wir in Archer’s Post und auf der Holperstrasse. Das Einchecken mit den vorbezahlten Tickets geht rasch und ich muss sagen, sie waren wieder sehr nett.

Noch beim Eingang sah ich einen Summervogel – ach die Berner meinen das heisst Schmetterling. Von meinem Schmetterlingsbestimmer auf Facebook habe ich den “Befehl” bekommen, die Lepidoptera (Schmetterlinge) nicht zu vergessen. Und ich bin ja so was von gehorsam 😉 … African Monarch oder African Queen / Kleiner Monarch / Danaus chrisyppus – Familie Nymphalidae / Unterfamilie Danainae und er sitzt auf einer Acacia (Vachellia) senegal senegal. Man beachte die 3 kleinen Widerhaken, also ein Warte ein bisschen Baum. Eine Biene fliegt rechts im Bild weg. Akazien sind so wichtig für Insekten und genau aus denen brennen sie im ganzen Land Kohle. Dann wundern sie sich, warum es weniger Bienen und weniger Ernteertrag gibt.

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Schon bald sind wir im Elephant Bedroom Camp und bekommen die Regeln vorgesagt. Wir haben fast die hintersten Zelte. BB und ich haben ein Luxuszelt. Dies war das letzte verfügbare für unsere Daten. Ich bemühe mich, etwas mehr Ordnung zu halten als normal, wenn ich alleine im Zimmer bin. Jedes Zelt hat ein Plantschbecken, das ich nie benutzte.

Auf dem Weg vom Zelt zur Essterrasse begegneten mir die Rotschnabeltokos / Northern Red-billed Hornbill. 2 davon sind noch Jungtiere mit dem kürzeren Schnabel. Deren Kommunikation höre ich noch öfters.

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Wir sassen ganz gemütlich beim Mittagessen an den Tischen nahe beim Fluss, als der Ruf kam. Kommt hoch, Obama ist im Anmarsch. Dies einer der ansässigen Elefantenbullen und er trägt ein Senderhalsband. Man sieht auch die Sandsäcke, die das gelegentlich vorkommende Hochwasser blockieren soll. Wenn der Ewaso Nyiro Fluss kommt, dann sollte man recht weit weg sein.

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So lecker wie es aussieht, war es auch

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Als wir kurz vor unserer Abzweigung zu unserem Zelt waren, zeigte einer der Wächter hoch auf den Baum. Ich traute meinen Augen nicht – ein Pärchen Afrika Zwergohreulen / African Scops-owl. Wir alle waren begeistert und werden sie die Tage noch öfter sehen und am frühen Morgen rufen hören. Für mich eins der Highlights der Tour, da man die so gut gesetzt selten zu sehen bekommt. Im Moment war das Licht nicht ideal und Ihr werdet sehen, ich versuchte immer wieder bei jeder Gelegenheit und anderen Lichtverhältnissen. Zudem war die Position jeweils minim anders. Sie sitzen auf einer Schirmakazie, erkennbar an den langen, dünnen Dornen und den kleinen Wiederhaken. Ein anderer Grund, weshalb Akazien so wichtig sind. Bei einer anderen Gelegenheit sage ich einem Wächter, was für ein Vogel das ist. Sofort geht er im Smartpone nachschauen und ist super happy, dass er dies nun den Gästen richtig sagen kann.

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Teil 311. Juli 2025

Um 16.00 Uhr geht es auf Pirschfahrt. Es ist leicht bewölkt, was die Temperatur angenehm macht, aber nicht top zum Fotografieren ist.

Kirk’s Dikdik / Madoqua kirkii ein Weibchen. Die Männchen haben kurze Hörnchen. Jede Gegend hat seine Dikdik Art oder Unterart.

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Klar darf die nördlichste Giraffe, die Netzgiraffe nicht fehlen. Hier 2 Bullen

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Das nächste für Samburu typische Tier – Beisa Ory. Die weissliche Pflanze ist eine Aerva javanica, Familie Amaranthaceae / Fuchsschwanzgewächse. Diese finden wir noch in anderen Gegend. Es scheint, die haben Saison.

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Die grazilen Gerenuks sind immer wieder schön. Diese kommen auch in den Tsavos und Amboseli vor, also in Akazienland, da sie die Blättchen fressen.

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Ich glaube es war BB, der von hinten rief, da ist etwas im Gebüsch. Wow – wir können der Streifenhyäne eine Weile zuschauen. Sie kommt und geht und wird gelegentlich ohne zu viel Gras, das die Kamera irritiert, gesehen werden. Was sie da findet, konnten wir nicht identifizieren.

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Das ist Tamu. Sie kam als Kitz ins Camp ist nun seit einigen Jahren dort. Die Ranger und Lodgeangestellten sind ihre Herde und gelegentlich auch Besucher. Wenn man sie am Kopf vorne streichelt, fängt sie an wie eine Ziege zu böckeln und so schwach ist sie nicht, aber lustig

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Ein gutes Abendessen und eine herrliche Nacht zum Schlafen.

Teil 412. Juli 2025

17.6. Klar jage ich alle früh aus dem Bett, nach dem Motto, Morgenstund hat Gold im Mund. Der Koch bemüht sich kurz vor 06.30 Uhr das Frühstück fertig zu haben. Kurz nach 7 sind wir schon unterwegs.

Toll ist, dass sich auch die nicht Ornis für Vögel interessieren. Taitawürger / Taita Fiscal im Morgenlicht

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Schön, dass uns die Grossen Kudus begegnen, denn auf der Tour bestand die Möglichkeit nur hier im Samburu. Einige der Bullen hier sind echte Prachtskerle.

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Die farbenprächtigen Geierperlhühner / Vulterine Guineafowls kann man doch nicht ungeachtet lassen

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Das ist das Bild, das mir noch in der Wurmbüchse fehlte – Blaunackenmausvogel / Blue-naped Mousebird

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Joseph ist auf nicht Birding Safaris wählerisch für welche Vögel er anhält. Doch er hat die Augen offen für den Blass-Spint / Somali Bee-eater auch wenn ich ihn wieder verpasste – leider. Einer seiner Lieblingsvögel ist der Rosenwürger / Rosy-patched Bushshrike / Rhodophoneus cruentus hilgerti. Da hält er sofort an. Spass beiseite, Joseph hält immer, wenn ich stop sage und da etwas interessantes ist. Das die Unterart vorwiegend nördlich des Äquators. Die im Tsavo sehen anders aus – das werdet Ihr noch zu sehen bekommen. Das Männchen hat ein Insekt erwischt. Ob es schmeckt? Es ist eine Feuerwanze / Cotton Stainer

Weibchen mit schwarz an der Brust

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Singende Rosenwuerger ↗



Was für ein toller Anblick so viele Kronenkraniche im Samburu! Dahinter die voll eingezäunte Ashnil Lodge. Etwas weiter flussaufwärts entsteht deren 2. Lodge und ist von Weitem sichtbar – nicht mein Geschmack.

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Da wo viele Autos stehen, muss etwas los sein. 2 Geparden aber leider total verdeckt, so dass man nur wenige Teile erraten kann. Plötzlich wird es mir schlecht und wir fahren weiter. Irgendwo weg vom Geschütz gehe ich mal hinter einen Busch. Das Aufstehen hat mir gut getan, es geht mir wieder besser. Nun geht es zurück ins Camp zum Mittagessen und Mittagsrast.

An dem gegabelten Schwanz und den roten Augen erkennt man den Trauerdrongo / Fork-tailed Drongo. Er sitzt auf einer abgestorbenen Fluss Akazie / River Acacia / Vachellia elatior. Die augeblasenen Dornen sind typisch. Sie wachsen wie der Name sagt an Flussufern.

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Teil 512. Juli 2025

Um 16.00 starten wir die Nachmittagspirschfahrt. Samburu ist bekannt für seine Elefanten. Entweder sieht man viele oder gar keine

Was macht ein Rosapelikan / Great white Pelican in Samburu? Ich glaube, das war mein erster. Aber das ist das Schöne an der Natur, man weiss nie was kommen wird.

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Elefant, der Fluss mit etwas Wasser und die einfach tolle Landschaft des Samburu

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Der Fluss ist die Lebensader der Gegend

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Gelbkehlfrankolin / Yellow-necked Spurfowl – diese Hühner und Verwandten rennen überall rum und manchmal vor dem Auto, weil sie nicht vom Weg weg wollen

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Joseph hat Katzengeruch in der Nase und da wo wieder einige Autos stehen, finden wir den Pascha auch. Immer diese Zecken und Fliegen – ich würde die ja gerne wegmachen, doch Löwe hätte da wohl kein Verständnis. Ein 2. Löwenmann liegt im Fluss.

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Fast zur Zeit, als wir ins Camp müssten, fragt Joseph, ob ich wüsste, dass es heute einen Sundowner gibt. Nein, weiss ich nicht, mir sagte niemand etwas. Er meinte, er könnte uns hinbringen und wir gingen dann zu Fuss ins Camp zurück. Es ist ja nur etwas mehr als 1 km oder ich könnte fahren. Seit Jahren habe ich keinen Führerschein mehr, was hier zwar keine Rolle spielen würde. Da mir beide Optionen nicht gefallen, muss Joseph halt mit – er hatte es ja auch nicht ernst gemeint. Er findet auch etwas zum Trinken und Knabbern. Einen sehenswürdigen Sonnenuntergang gab es leider nicht.

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Und wieder werden wir mit leckerem Essen verwöhnt.

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Gute Nacht

Teil 612. Juli 2025

18.6. Einen schöneren Auftakt in den Tag kann man sich nicht wünschen. Ich weiss nicht, wieviele Fotos ich nun posten soll….

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Und dann kommt noch ein einzelner, vermutlich ein Bulle

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Vor mir auf dem Baum sitzen Weber. Bei genauerem Hinsehen kann man verschiedene Arten erkennen. Die grosse Zahl sind Maronensperlinge / Chestnut Sparrow. Mit dem roten Band die Bandastrild / Cut-throat finch und unscheinbar blass ein Sahelsteinsperling (wo die die Deutschen Namen teilweise her haben….) / Yellow-spotted Bush-Sparrow

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Teil 713. Juli 2025

Es geht leicht aufwärts und da sitzt ein Kampfadler von Ästen verdeckt. Es scheint er/sie sammelt Nistmaterial. Sie brüten im Samburu. Greife haben wir auf der Tour recht wenige gesehen.

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Der Katzengeruch zieht Joseph an. Was für eine Freude, die Geparden sind aktiv und kaum Autos da. Wir können deren Anblick in vollen Zügen geniessen. Es ist etwas nach 9 Uhr. Die Geparden sind am Aufwachen. Einer schaut schon rum. Dann kommt das ausgiebige Strecken und Gähnen, um richtig wach zu werden. Der andere folgt.

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Man sieht es ihnen an, Schabernack ist ihnen ins Gesicht geschrieben

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Keiner von uns hat diesen Sprung erwartet und somit sprang er allen aus dem Bild

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Es sind einfach wunderschöne Tiere. Die Show geht zu Ende. Sie dauerte nur 6 Minuten. Entweder man war hier oder verpasste es. Sie laufen gemütlich zu einem neuen Ruheplätzchen.

Teil 813. Juli 2025

Ein weiterer Vogel, für den Joseph den Rückwärtsgang einlegen musste… Weisskopfmausvogel / White-headed Mousebird

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Ich will die Brücke sehen, die Samburu und Buffalo Springs innerhalb der Reservate verbindet. Und siehe da, sie steht recht fest. Es dauerte einige Jahre, bis sie wieder aufgebaut wurde, nachdem der Ewaso Nyiro sie ein paarmal mitgerissen hatte

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Und da leben auch die Klippschliefer

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Wir sind wieder im Camp und RI späht mit dem Fernglas rum. Da sagt sie Schlange…. Klar bin ich sofort in Bewegung mit der Kamera in der Hand. Es ist eine harmlose Gefleckte grüne Buschnatter / Speckled Greensnake / Philothamnus punctatus. Sie sucht in der Palme nach Geckos und Skinken. BB wollte nicht glauben, dass ich die so schnell aufs Bild bekam und meinte ich hätte das Foto schon in der Kamera gehabt. Ich sage nur, entweder kann man seine Arbeit gut oder nicht – er lakonisch “Bluffer”. Und so ging es auf der Reise, nie ein langweiliger Moment.

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Ich durfte grade Gerber Käsefondue als Staerkung fürs Berichteschreiben essen (klar zuhause)

Heute ist Obama früh dran (12.12 Uhr), wir waren auf der Terrasse und konnten ihn echt toll beobachten. Elefantentypisch nimmt man nicht einfach alles ins Maul. Es muss erstmal mit dem Rüssel berochen werden. Palmenfrüchte keimen fast nur, wenn sie den langen Elefantendarm durchwandert haben.

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Elefanten hört man nicht beim Gehen. Die haben ein Gel artiges Polster, das sie ganz weich auftreten lässt.

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Heute ist Körperpflege angesagt und man sieht den Baumstämmen an, dass er sie nicht das erste Mal benutzt

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Und so sieht ein Elefantenohrenstäbchen aus – Kommentar der Gruppe

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Obama zieht selbstbewusst ab. Vorbei an den Zelten. Er zeigte nie die leichteste Irritation, obwohl da Leute in seiner Nähe waren.

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Nun ist der Weg zu unserem Zelt frei. Am Weg entlang wuseln etliche Schmetterlingsarten und die Einsiedleragamen / Kenya red-headed Rock Agama

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Ein sehr häufiger Schmetterling ist der Kapernweiss / Brown-veined or Caper White / Belenois aurota. Die Pflanze finde ich nicht im Buch

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Teil 913. Juli 2025

Das eine der Knacknüsse zum Fotografieren, aber auch bestimmen. Braunbül / Northern Brownbul gleich vor unserem Zelt

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Und die süssen Afrikanischen Zwergohreulen sitzen wieder am gleichen Ort, aber in anderem Licht

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Es gibt einfach immer etwas zu sehen und das so zur Essenszeit. Nein, es sind nicht 2 verschiedene Elefantenarten, aber die haben verschiedene Erde zum bepudern gefunden. Im Buffalo Springs Reservat hat es weisse Erde, im Samburu rote.

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Der Raubadler / Tawny Eagle / Aquila rapax belisarius (die nördlichere Unterart) stellt sich toll zu Schau

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Auch ein Grevy Zebra Hengst hat Durst

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Und nun wieder die Verwirrung mit Art und Unterart. Sie heisst nördliche Grantgazelle oder Bright’s Gazelle und ist entweder Art oder Unterart – Nanger (granti) notata. Im Amboseli und den Tsavos sind bereits andere.

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Was sich bei uns ums Zelt so rumtreibt – östliche Zwergmangusten / Helogale hirtula. Der eine markiert grade “seinen” Stein

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Teil 1016. Juli 2025

Die oestliche Zwergmanguste heisst uebrigens auch Somali Zwergmanguste oder Aethiopische Zwergmanguste.

Am Nachmittag gibt es zum Auftakt 2 frisch gepuderte Grevy Zebra Hengste. Die Stuten und Junggesellen sehen wir nicht. Die sind wohl in ergiebigeren Weidegründen ausserhalb des Schutzgebietes.

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Hier sieht man den Unterschied Männchen / Weibchen bei der Bright Gazelle sehr gut. Die Hörner der Weibchen sind viel schwächer und kürzer

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Ich beobachte einen Damarabaumhopf / Violet Woodhoopoe wie er Käfer aus totem Holz raus hackt. Das Licht war mies, drum mehr ein Scherenschnitt, aber es zeigt, dass totes Holz nicht tot ist, sondern voller Leben.

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Flammenbartvogel / Red-and-yellow Barbet sind immer eine Augenweide

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Schmuckflughuhn / Black-faced Sandgrouse Männchen erst, dann Weibchen

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Das ist leider schon unser letzter Sonnenuntergang im Samburu

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Wolfspinnen gehören zu den schöneren Spinnen. Typisch, die Weibchen tragen die Jungen auf dem Rücken. Sie war nicht so klein.

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Eine kleine Kröte sitzt auf unserer Treppe. Was ist es für eine? Trotz Buch kann ich sie nicht bestimmen. Doch Stephen Spawls, eine Kapazität für Reptilien und Amphibien, der auch mehrere Bücher geschrieben hat, hat geholfen. Lugh Toad / Mertensophryne lughensis (war früher Poyntonophrynus lughensis). Er meinte, dass für Samburu noch keine gemeldet wurde. Das liegt wohl daran, dass wenige Leute Kröten fotografieren und wenn, sie dann einfach als Kröte abtun. Einen Deutschen Namen finde ich leider nicht für die echt kleine Kröte

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Im Bericht habe ich 2 Tage zusammengefasst, da an einem nicht viel zu sehen war.

20.6. Es heisst Abschied nehmen und auch Tamu sagt uns auf Wiedersehen. Einfach süss, wie alle so lieb sind mit ihr.

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Es geht aus dem Samburu raus, über die Brücke und hoch nach Nanyuki. Dann weiter zum Aberdare Country Club. Wir waren noch etwas zu früh zum Mittagessen. Die Gruppe wanderte im Grundstück rum und ich versuchte vergeblich Vögelaufnahmen zu machen. Das Buffet war lecker

Und so sah es um 13.54 aus und gleich auch noch Hagel. Es wurde kalt und wir wollten eigentlich weiter. Doch bis zum Auto wären wir klatschnass geworden. Also einen Moment warten und dann gings. Das Einchecken ging reibungslos und die Rangering spasste mit Joseph. Ich musste gleich mit lachen. Humor muss sein…

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Im The Ark bekam ich ein Zimmer gleich beim Eingang und auf gleicher Höhe mit der offenen Plattform. Also nicht so viele Treppen laufen, worüber mein Knie froh ist. Es scheint noch die Sonne, also raus, doch auf dem Steg ist nichts los. Dafür sieht man von der offenen Plattform mehr.

Teil 1117. Juli 2025

15.51 (Zeit) und die Buschbock Dame wird toll beleuchtet

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Das Licht wechselt ständig und zwischendurch regnet es auch. Die warme Kleidung ist willkommen. Ich versuche Vögel zu fotografieren, aber die meisten Bilder landen nun im Papierkorb.

Gebirgszistensänger / Hunter’s Cisticola

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Kronenkranich / Grey Crowned Crane

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Strichelgirlitz / Streaky Seedeater. Auf dem 2. Bild sieht man, dass es regnet. Er kommt auf die Terrasse, um Insekten zu ergattern. Ja, das tun auch Körnerfresser, da Insekten mehr Protein haben.

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Und hier ist schon eine der schönen Motten White Frother / Amerila bubo – Unterfamile der Bärenspinner

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Und so sah das Wetter aus……

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Ein Gebüsch ist total ertragreich, wenn man in Vogelarten rechnet. Leider ist es nur von der offen Plattform, die doch recht hoch ist, ohne Scheibe dazwischen, zu sehen. Schwarz-gelber Weber, na ja, sieht etwas anders aus als die Reichenowweber, die ich kenne. Nun bei genauerem Hinsehen auf dem grossen Computerbildschirm wird es ein Weibchen des Braunkappenweber / Brown-capped Weaver

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Ein Kronenadler fliegt vorbei und die Seidenturako / Hartlaub’s Turaco höre ich rufen, sehe aber keinen.

Nebst den Brillenschnäppern / White-eyed slaty Flycatcher erblicke ich kurz eine Hochland-Grasmücke / African Hill-babbler. Einer, den man aus dem Gebüsch locken muss, um ihn anständig zu fotografieren und dann sollte auch die Sonne scheinen.

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Es ist Zeit für die Vögel ihr Futter zu bekommen und wir gehen alle auf den Steg. Das Suni, die kleinste Antilope, zeigt sich auch. Es ist immer eine Zirkelei mit der Kamera durch die Geländerverstrebungen auf das Objekt zu zielen.

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Schlankmangusten / Slender Mongoose sind normalerweise hellbraun mit der typischen schwarzen Schwanzspitze. Doch hier sind sie ganz dunkel. Sie leben einzeln oder in Pärchen und sind wie einige andere Mangustenarten bei Hühnerhaltern nicht sehr beliebt.

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Teil 1217. Juli 2025

Und nun (ca. 17.35 Uhr) beginnt das Schauspiel mit den Tüpfelhyänen, die es auf einen jüngeren Büffelbullen abgesehen hatten. Das Video sagt es eigentlich. Als sie die Büffel nach links wegjagten, verschwanden sie aus unserem Blickfeld. Wir hörten nur einmal einen Büffel schreien. Nachdem sie aus einer anderen Richtung zurück kamen, war der linke Hinterfuss des jüngeren Büffels blutig und er hinkte. Tüpfelhyänen sind sehr ausdauernd und geben nicht so schnell auf. Als es Dunkel wurde, fingen sie an zu rufen und die Insekten flogen im Scheinwerferlicht. Was danach passierte, wissen wir nicht.

Video ↗



Auch wenn es ein qualitativ schlechtes Bild ist, doch dort schnupperten die Hyänen mit erhobenen Schwänzen immer rum. Es ist weit weg und das Licht mies. Was sie dort fanden, keine Ahnung.

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Eine stattliche Horde Riesenwaldschweine lassen sich auch blicken. Die werden von den Tüpfelhyänen nicht beachtet. Schwarze Tiere im immer schwächer werdenden Licht – kein Traum für diejenigen, die gerne Fotos machen würden.

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Nach 20.00 Uhr, also nach unserem Abendessen, fanden wir eine Herde Elefanten.

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Nun startet das Bestimmen der vielen Falter, die durch das Flutlicht angezogen wurden. Es ist eine Fülle an Arten.
Der grünliche Parotis prasinalis, Familie Crambidae, Unterfamilie Spilomelinae. In Europa kommen 101 Arten in 30 Gattungen in der Unterfamilie vor!

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Wenn der Lichtwinkel recht gut ist, dann sehen scheinbar einfarbig bräunliche Motten echt tollaus - Banded Achaea, Familie Erebidae, Unterfamilie Erebinae. Es gibt nicht mal Englische Namen, geschweige denn Deutsche…

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Covelliana ferax, Family Sphingiidae, Subfamily Sphingiinae, zu Deutsch Schwärmer

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Die Elefanten und Büffel lecken weiterhin Salz. Die Hyänen sind sicherlich irgendwo…

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Es ist nun 21.00, also Zeit, um ins Bett zu hüpfen, wo eine Wärmflasche schon vorgewärmt hat.

21.6. Die frühen Morgenstunden können hier total vernebelt sein oder so wie heute. 06.11 Uhr und 06.19. Bald war der Mt. Kenya wieder verdeckt.

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Die Vögel sind schon voll munter und suchen die Insekten, die nun rum liegen oder sich auch verstecken. Brillenweber / Spectacled Weaver, Weibchen

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Die Braunflügelmausvögel / Speckled Mousebirds baden im Sand. Ob sie da auch was zu fressen finden? Denn ihre Nahrung besteht aus Früchten, Blättern, Blüten und Beeren.

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Das Männchen des Brillenwebers / Spectacled Weaver nimmt zum Frühstück tote Insekten.

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Wir haben nun auch gefrühstückt und Joseph holt uns ab. Es geht aus dem Park raus und entlang des Äquators. Bei einem Souvenirshop halten wir, damit jeder mal auf dem Äquator stehen kann. Klar wollen sie verkaufen. Sie haben Kaffee und ich handle ein Paket von KSH 4.000 auf KSH 1.500 runter. DI meint er kaufe auch eins für mich. Er schmeckt ganz anders als mein Instant Kaffee, aber lecker.

Teil 1319. Juli 2025

Die Fahrt geht weiter und dann auf einer Strasse, die ich nicht kenne. Klar begegnen uns auch wieder einige verrückte Autofahrer. Zum Mittagessen erreichen wir die Sentrim Elementaita Lodge. Als sie mir mein Zimmer zeigen, geht die Karte nicht. Also Zimmer wechseln. Das Buffet ist gut und die Leute freundlich.

Es gelingt mir eine Vogelaufnahme und die ist mies. Pfirsichköpfchen x Schwarzköpfchen / Fischer’s x Yellow-collared Lovebirds. Original kommen sie aus Tansania. Man sieht den bedrohlich schwarzen Himmel dahinter

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Und so sieht kurz später aus und dicke Tropfen fangen an zu fallen. Wir verkrümeln uns in unsere Zimmer – es ist 16.00 Uhr. Und ich hatte von einem tollen Sonnenuntergang geschwärmt….

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22.6. Der Morgen sah so aus

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Nach dem Frühstück geht es zum Naivasha See. Vor der Stadt Naivasha hat es ein neues Einkaufszentrum. Da hielten wir. Ich brauchte Medikamente für meine turbulente Verdauung und die bekam ich auch. Zur Sicherheit noch ein Weitspektrum Antibiotikum in die Reiseapotheke. Die anderen suchten einen Computerstick und auch sie erhielten, was sie suchten. Somit können wir am Ende der Safari meine Fotos übertragen.

Wir kommen fast pünktlich um 10.00 Uhr zur Bootsfahrt an. Beim Bootssteg haben sie eine Sitzecke eingerichtet. Joseph schaut lieber von da aus aufs Wasser. Auch sonst wurde einiges renoviert. Wir haben uns im Boot gesetzt und brav die Schwimmwesten angezogen.

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Dem Schreiseeadler wird ein Fisch hingeworfen. Doch er/sie will nicht. Einer kommt dann doch und holt ihn. Man sieht wie hoch der Wasserspiegel ist.

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Ein Männchen des Riesenfischers

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Die Nilpferde dürfen natürlich nicht fehlen

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Die Zahl der Schreiseeadler ist recht hoch. Schön! Deren Ruf begleitet uns ständig und es herrlich ihn zu hören.

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Der Graufischer/ Pied Kingfisher hat grade einen Fisch gefangen

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Nochmals Hippos und das Hochwasser, das viele der Gelbrindenakazien absterben liess. Alle Seen haben enormes Hochwasser und dadurch verändert sich auch das Bild. Teils sind Gebäude unter Wasser.

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Unser Bootsführer versucht es nochmals mit den Schreiseeadlern. Und siehe da, einer kommt und holt viel zu schnell für meine Kamera den Fisch.

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Eine Kapstelze / Cape Wagtail / Motacilla capensis wellsi

Nun geht es wieder ans Land. Wonach die wohl alle schauen?

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Hier sind die Ziele der Smartphones und Kameras. Die Kikuyu Stummelaffen / Kikuyu Colobus / Colobus guereza kikuyuensis. Verschiedene Arten sind in Ostafrika in Blätterwäldern verbreitet.

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Grünbaumopfe / Green Wood-hoopoe suchen an den Gelbrindenakazien nach Insekten. Da wo ich ihn hätte haben wollen, blieb er nicht

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Danach gingen wir ins Museum und ich erzählte ihnen vom Leben von George und Joy Adamson und der Löwin Elsa. Schade, heute war Curry Tag und den hatte es an allen Speisen ausser dem Dessert. Aber dennoch, es hat geschmeckt, wenn ich es auch lieber ohne Curry hätte. Auch Ahmed stelle ich ihnen vor, wenigstens auf dem Gemälde. Er stand unter dem Schutz von Jomo Kenyatta 24/7. Der Elefantenbulle mit den enormen Stosszähnen lebte in Maralal und starb altershalber eines natürlichen Todes.

Die Fahrt zum Hotel Rudi verlief reibungslos und ich bekam zum Abendessen meinen geliebten Kartoffelbrei. Ich bin immer gerne hier, es läuft alles so unkompliziert.

Teil 1419. Juli 2025

23.6. Joseph holte uns pünktlich um 08.00 Uhr ab und es geht Richtung Amboseli. Toilettenstop musste natürlich mal sein und dafür gibt es einen kleinen Laden, der auch Toiletten hat. Einigermassen anständige. Bei Emali zweigen wir rechts ab und fahren an der Zementfabrik vorbei. Bald fallen uns 3 Landcruiser auf. Die Radverdeckung ist dunkelrot. Sie überholen, halten um etwas anzuschauen und überholen wieder. Es sind die neuen Modelle V8 mit Turbomotoren. Da die so viel Elektronik haben, können keine Speedgovernors eingebaut werden, also Tempo unbegrenzt. Ich kreiere nun den Ausdruck V8+Turbo + .com, was heisst starke Motoren mit unerfahrenen Fahrern. Mehr davon kommt noch.

Wir erreichen Sentrim Amboseli Camp zum Mittagessen. Diesmal bekommen wir die Häuschen. Der untere Teil ist Stein, der obere Canvas. Und es hat Türen, nicht ständig kaputt gehende Reisverschlüsse.

Um 16.00 Uhr geht es los. Am Tor gehe ich mit den Tickets zum Einchecken, was ich immer mache, wenn ich Guide spiele. Alle sind vorbezahlt, Joseph und ich haben einen KWS Jahrespass. Von einem anderen Fahrer scrollt und scrollt sie auf dem Handy rum, bis sie alles findet, was sie von Hand in ein Buch eintragen muss. Dann meine Tickets auf Papier, geht schneller. Sie verlangt meine Kenianische ID, da sie wohl nicht dran gewohnt ist, dass eine Weisse einen Guide Jahrespass hat. Dann zum Auto und zum Tor fahren. Nochmals wird geschaut, aber alles gut, wir können rein. Ich vermute, es gibt schon wieder Methoden, wie beschissen werden kann, drum das Nachkontrollieren auf deren Seite.

Man sieht es ist staubig und stellenweise liegt hoher Staub über den Schlaglöchern, so dass Joseph dort langsam fahren muss, damit wir nicht alle durchgeschüttelt werden.

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Und schon steht da eine Maasai Giraffe, Kili ist versteckt.

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Man kann von den Elefanten einfach nie genug bekommen. Auch wenn ich schon Tausende gesehen habe, sie faszinieren mich immer wieder aufs Neue und somit gibt es auch immer wieder Fotos. Der Staub irritiert die Kamera, da die Konturen verwischt werden. Wie klein die östlichen Weissbartgnus neben den Elefanten wirken. Die Elefantenfamilien sind schon auf dem Weg zu ihren Schlafplätzen.

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Der Bulle überragt die Kuh bei Weitem

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Oh, es gibt den Kili doch noch, wenn auch mit jedes Mal, wenn ich ihn sehe, mit weniger Eis

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Eine entstaubende Dusche, das vielfältige Abendessen geniessen und zum Zimmer. Doch vor meinem Zimmer kriecht wer rum. BW und RZ sind neben wir und wir helfen uns gegenseitig mit Licht von den Taschenlampen. Eastern Ridge-back Scorpion / Hottentotta eminii. Die gehören in die Familie der Buthidae / Thick-tailed Scorpions / Dickschwanz Skorpione übersetzt. Der Schwanz ist dick und die Zangen klein. Der Stich von dem würde recht lange ziemlich arg weh tun. Ich warne meine Gäste immer, denn obwohl es an der Tür unten Gummi hat, können sie dennoch ins Zimmer gelangen. BB hatte 3!

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Teil 1520. Juli 2025

Und hier die Korrektur - der Skorpion ist ein recht gifitiger Parabuthus pallidus. Ausgestreckt kann er 5 cm lang werden, inklusive Schwanz. Sollte man gestochen werden, dann ist aerztliche Hilfe ratsam. Gut, dass ich Spezialisten kenne, denn man lernt einfach nie aus. Das ist die 2. Skorpionart, die ich im Amboseli fand, einer kommt noch.

Teil 1621. Juli 2025

Die 3 Landcruiser mit den dunkel roten Radverkleidungen bemerkte ich gestern auf dem Parkplatz bei der Sentrim Lodge.

24.6. Um 6 Uhr sind wir schon beim Frühstück und können somit vor 7 los. Gleich nach der Lodge gibt es eine Stelle, von wo man den Kilimanjaro gut sehen kann.

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Beim Gate wollte einer nach den Tickets fragen, doch als er mich sah, war alles klar. Ich blieb wohl in Erinnerung…

Maasai Giraffen im Morgenlicht. Ein guter Anfang

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Dann halt wieder Elefanten und ich bin nicht die einzige, die Fotos macht

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Ich freue mich immer, wenn ich Kronenkraniche sehe. Es zeigt mir, dass für die Art Hoffnung besteht, obwohl zu viele Nassgebiete trocken gelegt werden. Die Zahl ist am Abnehmen, wie bei vielen Arten. Etwas später sahen wir einen mit Jungen. Doch die waren zu arg im Gras und recht weit weg.

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Wir wollen zum Vogelweg und da kommen wir an der Ol Tukai Lodge vorbei. Das kann aber nicht sein, ohne bei den Steppenpavianen anzuhalten. Ein süsses, wirklich goldenes Junges zieht meine Blicke an.

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Ein Bild von einer Gabelracke / Lilac-breasted Roller reicht für mich

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Langzehenkiebitz / Long-toad Lapwing / Vanellus c. crassirostris. Mit seinen langen Zehen kann er über schwimmende Vegetation gehen.

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Joseph meint, er sei nicht sicher ob der Vogelweg befahrbar sei. Nun wir fahren mal rein. Oh Schreck, das Wasser kommt fast bis an den Weg hoch und der kleine Abhang und der kleine Streifen zwischen Weg und Wasser sind überspült. Das bedeutet, dass die Vögel keinen Sitz- oder Ansitzplatz haben. Somit verpassen wir die vielen Vogelarten, die jeweils hier zu sehen waren. Ein anderer Landcruiser vor uns wendet. Die Nachricht kommt an. Joseph fährt auch noch etwas weiter, da es dort eine verbreiterte Stelle zum Wenden gibt. Das Wasser kommt über den Weg und da reinfahren, ist ein fast unlösbares Problem selbst gemacht.

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Doch vor dem Wenden sage ich stoopppp Jospeh – da hat es Wasserjungfern. Ischnura senegalensis / African Bluetail / Common Bluetail / Marsh Bluetail, Familie: Coenagrionidae, Uterfamilie Ischnurinae, zu Deutsch heisst sie Senegal Pechlibelle. Eine neue Art für mich und die irgendwann mal entstehende Webseite über Libellen

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Ein kleines Stück weiter – Stop. Da sitzt eine Zwergdommel / Little Bittern / Ixobrychus minutus payesii ganz nah. Die findet man nicht oft.

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Wie kam der riesige Wels Kopf auf den Weg, den wir grade eben fuhren? Keine Ahnung, auf jeden Fall hatte ihn vorher keiner von uns gesehen

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Da wir nun alle gerne eine Toilette besuchen möchten, der Flughafen aber weit weg ist, entscheiden wir, in die Ol Tukai Lodge zu fahren und einen Kaffe in irgendeiner Form zu uns zu nehmen. Danach geht es Richtung Observation Hill.

Teil 1725. Juli 2025

Mit anderen Hörnern versehen als die Bright’s Gazelle steht ein stolzer Grantgazellen Bock in der Weite. Dies Nanger granti. Ob eigene Art oder Unterart hängt vom Autor ab.

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Die typische Savannenlandschaft mit dem westlichen Fuss des Kilimajaro. Östliches Weissbartgnu, Zebra und Thomson Gazellen

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Wir können nun den Observation Hill sehen, brauchen aber unsere Zeit, um zu fotografieren. Es dauert also bis wir um den Sumpf, über die Brücke zum Hügel gelangen. Auch hier wurde eine Strasse umgeleitet, das Wasser hat die alte überspült. Da hätte man eventuell durchfahren riskieren können….

Pünktchenenten / Hottentott Teals und eine Menge an Insekten

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Und nun sieht man den Observation Hill

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Hippo / Nilpferd mit Jungem, die leider nicht aus dem Wasser kamen. Man sieht den Narben an, dass sie schon einige Auseinandersetzung gehabt hat

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So schön sind die Federn des Silberreihers / Great White Egret

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Der Afrikanische Löffler / African Spoonbill mit seinem Spiegelbild

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Der Goliathreiher / Goliath Heron beim Putzen. Fischschleim klebt in den Federn und das hindert beim Fliegen

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Und nun haben wir es geschafft und sind fast bei der kleinen Brücke über den Sumpf. Doch ein Gnu ist auf dem Weg…

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Eine Schwarzkielralle / Black Crake renn ausnahmsweise nicht gleich in die Vegetation rein

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Und nun steht das Auto auf dem Parkplatz beim Observation Hill. Die 5 gehen brav hoch und ich bleibe unten.

Toiletten sind immer interessant! Also nie ohne Kamera hin. Eine Rotkappenschwalbe / Wire-tailed Swallow hat hier ihr Nest. Leider erwische ich sie nicht beim Reinkommen.

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Als die Wanderer wieder vom Hügel runterkamen, fuhren wir den gleichen Weg zurück. 2 Zebrahengste haben einen nicht allzu ernsten Kampf Zebras

Doch nun war da ein stattlicher Elefantenbulle am Trinken. Das gibt es übrigens nur in Kenia und das auch nur im Amboseli, wo ein Gnu auf einem Elefanten steht 😕

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Und nun haben auch Gnus Durst. Das ist das erste Mal, dass ich eine Gnupaarung aufnehmen konnte. Leider war es schon grelles Mittagslicht, aber dennoch ein toller Moment

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Gnus Paarung ↗

Teil 1825. Juli 2025

Joseph fragt, ob wir Flamingos sehen wollen, aber er könne nicht versprechen, dass sie nah sein werden. Klar wollen wir. Also hin und sie sind recht nahm. Es ist wieder der gleiche Weg auf dem wir schon mal kehrt gemacht haben. Nur ist das Wasserloch nun von der anderen Seite.

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Kurz nach dem Sumpf stehen Autos. Und das ist mehr ein modernes Gemälde als ein Foto. Jeder uns nun entgegekommende Fragt, wo der Löwe ist. Einfach nur dem Weg nach…

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Kurz nach der Abzweigung nach links zur Ol Tukai Lodge steht ein Auto neben der Strasse. Als wir näher waren, sehen wir 4 Leute eine Decke tragen, doch was drin ist mit etwas wie braunem Papier abgedeckt. Sie schien recht schwer zu sein. Bei dem Auto ist die Windschutzscheibe gesplitter und die Seitenscheibe in Stücken am Boden. Nun fangen wir an zu rätseln. Das Auto hat eine dunkelrote Reifenverhüllung, die anderen beiden dazu gehörenden stehen auf der anderen Seite. Eine Rangerin steht auch noch da. Das Ergebnis auch was Joseph von anderen Fahrern mitbekommen hat, der Fahrer ist in die Staubwolke gerast und hat das Mäuerchen links, das die grosse Ablussröhre schützt, übersehen. Das linke Vorderrad muss da drauf geknallt sein und das Auto mit wucht vom Weg runter und auf der Seite aufgeschlagen sein. Mit grosser Wahrscheinlichkeit ist ein Tourist nun Tod. Dieser wird die Geparden, die der Fahrer ganz schnell zeigen wollte, nie mehr sehen. V8-Turbo + .com.

Die Maasai, die um den Park leben, dürfen mit den Kühen zum Wasser, aber sollten theoretisch die Kühe nicht weiden lassen. Doch wo hat es mehr Gras?

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Am Wegrand frisst ein Raubadler / Tawny Eagle. Es könnte eine Maus sein.

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Es geht ins Camp, zum Mittagessen und etwas Ruhen.

Im Camp es viel weniger Vögel, als ich es mir gewohnt bin. Das hängt mit der Trockenheit zusammen, aber auch damit, dass im Juni die Zugvögel in Eurasien sind.

Doch Frau Weissbauchlärmvogel / White-bellied Go-away Bird spielt mit

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Den Glanzdrongoschnäpper / Southern Black Flycatcher verwechseln wohl viele mit dem Drongo. Doch er hat kein rotes Auge und keinen gegabelten Schwanz. Der Drongo war auch hier, wollte aber nicht anständig aufs Foto

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Ich spaziere gemütlich bis zur Plattform, doch finden tue ich kaum etwas. Wieder zwischen den Zelten steht ein ungestreiftes Borstenhörnchen / Unstriped Ground Squirrel

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Der Kronenducker / Common oder Bush Duiker / Sylvicapra grimmia hindei war früher immer sehr scheu. Ich traf sie oft in einer Ecke, doch rannten sie immer gleich davon. Es scheint, sie haben gemerkt, dass die Menschen ihnen hier nichts tun

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Teil 1926. Juli 2025

Es geht um 16.00 Uhr auf die Pirsch. Joseph fragt uns, ob wir die Geparden sehen wollen. Einstimmig nehmen wir an. BB blieb im Camp am Swimming Pool und plantschte

Der Staub gehört halt zu Amboseli, drum auch der Übernahme Staubschüssel / Dust bowl. Doch wir sehen die Geparden und man die Staubentwicklung mitverfolgen. Ich hoffe nur, die Geparden und andere Tiere bekommen keine Staublunge von dem feinen Staub. Die tollen Katzen sind in Bewegung und klar, die Autos behalten sie im Auge. Irgendwann huschen sie zwischen 2 Fahrzeugen durch und verschwinden. Die Schulbusse sind alle gelb. Es wurd nach einigen Unfaellen zum Gesetz.

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Braunbauch-Flughuhn / Chestnut-bellied Sandgrouse und man sieht wie fein der Staub ist

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06.22 Uhr und wir beobachten den Sonnenuntergang von der Strasse vom Tor zur Sentrim Lodge

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Die Dusche ist notwendig, um all den Staub von der Haut wegzubekommen. Danach gibt es ein leckeres Abendessen mit wie immer vielen dummen Sprüchen und Gelächter – ich glaube, ich habe vom vielen Lachen stärkere Bauchmuskeln bekommen.

Und wen finde ich vor meiner Zimmertür? Lychas obsti. Er gehört auch in die Familie der Butidae, Dickschwanzskorpione, ist aber viel harmloser als der erste. Der Grund, warum Stirnlampe und Kamera immer mit mir rum spazieren.

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Gute Nacht

25.6. Heute geht es nicht so sehr früh los. Beim Kaffeetisch zeigt mir RI eine Heuschrecke. Und nun habe ich grade wieder viel gelernt (zum Glück hat es Spezialisten auf Facebook). Es ist eine Akazien Busch Heuschrecke / Terpnistria zebrata und gehört zu den Laubheuschrecken und diese sind in der Unterordnung der Langfühlerschrecken.

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Es ist noch ein Moment, um ein paar Vögel zu suchen – Hildebrandt Star / Hildebrandt’s Starling

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Die Brillentaube / African Mourning Dove / Streptopelia decipens perspicillata, eine der grossen Tauben

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Ich vermute mal noch gar nicht, welche Ameisen das sind. Es scheint sie klauen Puppen von einer anderen Art. Mal sehen, was die Spezialisten sagen werden.

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Herr Weissbauchlärmvogel / White-bellied Go-away bird posiert herrlich im Morgenlicht

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Und nun Gepäck ins Auto und wir auch und los geht es nach Kinama. Doch unterwegs den Kili nicht vergessen. Das Wasser von den schmelzenden Gletschern liegt nun im Amboseli. Es fliesst unterirdisch durch die Lava.

Wir wollen in Kinama Wasser kaufen, doch Joseph hat ein Blackout und findet den Coca Cola Container nicht auf Anhieb. Doch als er wendete und wieder Richtung Highway fuhr, sahen wir ihn und bekamen unser Wasser im 18 Liter Kanister.

Teil 2027. Juli 2025

Nach einer kurzen Distanz Richtung Tansania zweigt die Strasse links ab. Und nun lernen alle eine der schlechtesten Strassen kennen. Es holpert und rüttelt und Joseph muss aufpassen wie ein Häftchenmacher. Zudem kann man hier super Erosion verursacht durch Überweidung studieren. Zudem werden Akazien abgehackt und zu Kohle gebrannt. Kurz sie schaufeln sich ihr eigenes Grab und das der Kühe mit. Die Strasse ist ein Streitfall zwischen KWS und dem District Kajiado…. Und da der vor Gericht ist, wird es dauern. Also diese Strasse auf den nächsten Safaris meiden, denn es ist nicht nur für Joseph und die Insassen eine Zumutung, sondern auch fürs Auto.

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Doch irgendwann sind wir auch beim Eingang zum Tsavo West. Der Ranger ist sehr freundlich und bearbeitet die Tickets prompt. Er fragt auch nicht nach meinem Kenianischen Ausweis.

Zum Shetani Lavastrom geht es auf einer besseren Strasse. KWS hat gearbeitet. Immer mehr Pflanzen machen sich auf der rauhen Lava ansässig und die Büsche wachsen wacker.

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Und siehe da auf dem Weg zum Severin Safari Camp sehen wir auch schon die ersten Büschelohr-Oryx / Fringe-eared Oryx. Es ist fast 1 Uhr und somit heiss. Also stellt man sich in den Schatten so gut es geht.

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Im Camp angekommen werden wir wie immer herzlich begrüsst. Rawlings, der nun Manager ist, kommt auch und wir freuen uns, dass wir uns nach Langem wieder sehen. Leider ist er dann die restliche Zeit nicht mehr dort. Aber dennoch läuft alles rund.

Die 5 hatten entschieden am Nachmittag im Camp zu bleiben. Die Holpertour war ja auch genug und wir haben noch 2 volle Tage hier. Am Nachmittag zogen Wolken auf.

Das der Dining Room im Severin. Offen, so dass man Tiere sehen kann.

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Meine Freunde haben einen Maasai gefunden, der sie rumführt. Sie sehen so auch das Krokodil in einem der Wasserlöcher. Was wäre, wenn es keine Handys gäbe?

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26.6. Ich dränge auf Frühstück 06.15 und es klappt fast, nur wenige Minuten Verzögerung. Und endlich mal wieder richtig gutes Brot!

Zum Auftakt gibt es Zebra auf der Runde, die ich mag und wo man gelegentlich auch Löwen findet

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Als wir dem schroffen Lavakliff entlang fuhren, spottete ich eine Zwergmanguste / Common Dwaf Mongoose / Helogale parvula. Also Joseph stop und zurück. Wo eine ist, da sind auch noch mehrere

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Wir kommen bei den Mzima Springs an. Ich frage, kommt ein Ranger mit uns? Ein Safari Fahrer will mir erklären, dass das sicherer sei. Ich sage nur, ich bin hier schon oft entlang gelaufen, auch ohne Ranger. Ein Ranger kommt mit und er ist auch sehr nett.

Immer wieder imponierend sind die riesigen Newtonia buchananii. Sie gehören zu den Hülsenfrüchten. Sie brauchen recht viel Wasser und kommen heutzutage meist nur in geschützten Gebieten vor. Das Holz ist begehrt….

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Ein paar Schritte weiter liegt eine recht lange Schlangenhaut. Doch leider keine Schlange…

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Dann bestaunen wir, wo das Wasser aus dem Boden kommt

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Die grosse Gruppe kommt anmarschiert. Der Reiseleiter kommt auf mich zu und sagt mir, da vorne ist es interessant, da hat es Krokodile und Nilpferde. Ach, das ist aber interessant, sage ich. Dann erkläre ich ihm, dass ich selber Guide bin. Er war allerdings freundlich. Ich sehe wohl wirklich wie ein Tourist aus. Ich muss mir etwas einfallen lassen, damit ich besser als was ich bin erkennbar bin – nur was….

Am Wegesrand stehen Blümchen. U.a. die Justizia flava, Akanthusgewächs

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Diese Fische sind hier sehr zahlreich. Doch mit Fischen kenne ich mich wirklich nicht aus und habe auch kein Buch darüber.

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Alle spazieren an dem kleinen Krokodil vorbei und kommen erst zurück, als ich rufe. Es liegt wirklich gut an den Stein angepasst

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Wer genau hinschaut, sieht die Wasserjungfer auf dem Krokodil

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Es ist immer wieder schön hier zu sein. Links ist der Bunker, von dem aus man die Fische besser sehen kann

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Wir stehen unter der grossen Sycamore Feige und schauen aufs Wasser. Um diese Aufnahmen zu machen, musste ich BB meine Kamera geben, ich kam nicht aufs Geländer hoch. Obwohl die Kamera auf Macro eingestellt war, kam das Bild doch sehr detailliert raus. Die Krokis liegen im Fluss und warten auf einen Fisch

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Dieses Krokodil ist mir schon öfters aufgefallen. Es sind entweder Algen oder eine Fungi Art, die es so färben

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Teil 2101. Aug. 2025

Es kam hier grade ein Arbeits-Tsunami, drum die Unterbrechung. Wir sind noch lange nicht am Ende unserer Reise.

Und nun wieder zu den Kleinen. Blasenkäfer / Blister Beetles. Wie stark die Blasen verursachen, habe ich noch nie spüren müssen, doch angenehm ist es sicherlich nicht. Es sind 2 verschiedene Arten, doch haben auch Spezialisten mit dem Linken Mühe, ihn zu bestimmen. Der Rechte ist ein Hycleus oculatus, der sehr variable in der Färbung sein kann.

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Joker Schmetterlinge sind einfach schön

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Weiter geht es und wir beobachten eine Impala. Die frisst da, wo das Gras am kürzesten ist… na ja, jedem Tierchen sein Pläsierchen.

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Ich bin nicht die einzige im Auto, die gerne Pflanzen hat – Blepharis linariifolia, Familie Acanthaceae / Akanthusgewächse. Die Pflanze wird von Tieren gefressen und von Menschen als Medizin gebraucht.

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Manchmal sieht man die verbogensten Hörner – Büschelohroryx

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Zwischendurch muss auch mal wieder eine Maasai Giraffe aufs Bild

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So schön gerade sollten die Hörner sein….

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Es geht zurück ins Camp, wo wir beim Mittagessen wieder verwöhnt werden. Am Baum beim Essraum hängen ein paar Wahlberg Flughunde / Wahlberg’s epauletted Fruit-bats – Foto gelingt nicht. Das Licht ist mühsam gräulich, also gehe ich mal an den Laptop, um zu schauen, was sonst auf der Welt passiert

Die Nachmittagsroute zieht Joseph an denselben Ort, wo wir gestern waren.

Die Ohren sind nicht nur zum Kühlen und Hören, sondern auch zum Kommunizieren. Das Vielzweckwergzeug Rüssel ist auch nicht nur zum Fressen, Riechen und Trinken, sonder, um andere Elefanten zu berühren und so den Bund zu stärken

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Wir schauen der Herde zu, wie sie fressend durchs Grasland zieht. Wenn sich ein Elefant so wie der hier benimmt, hält Joseph das Auto an und lacht. Das ist ein typischer Scheinangriff eines noch nicht selbstsicheren jungen Bullen

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Teil 2201. Aug. 2025

Katzengeruch….. und hier ist das Löwenrudel ganz nah am Weg. Wir sind nicht alleine, doch es hat Platz genug und keiner ärgert die Löwen

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Das Tätzchen. Lustig sind die schwarzen Flecken. H-Moll Stellung – 22 Stunden Energie sparen, um 2 Stunden aktiv zu sein – Katze sollte man sein

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Tsavo Löwen Männer haben meist nur eine ganz spärliche Mähne. Der Herr hebt mal den Kopf, um ihn geich wieder auf den Boden zu legen

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Diese ekelhaften Fliegen sind Lausfliegen / Hippoboscidae. Es hat verschiedene Arten und eine ist auf Strausse spezialisiert. Deswegen beissen sie mit ihren Schnäbeln immer wieder an Beine und Bauch. Doch diese Lausfliegen sind hart. Wenn man sie umbringen will, dann zwischen den Fingernägeln und hart drücken. Sie beissen und es juckt arg. Für die Löwen nebst anderen Blautsaugern wie Fliegen und Zecken, eine Plage.

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Man ist doch neugierig, was um einem herum passiert

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Es sieht so aus, wie wenn der eine auf die Nase bekommen hätte. Denn die anderen haben kein Blut, das darauf hinweisen würde, dass sie soeben gefressen hätten.

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Putzen ist immer gut und zeigt an, dass Aufwachen angesagt ist. Die Zunge ist wie bei Hauskatzen sehr rau. Dann dreht sich der junge Löwenmann

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Der ältere Löwenmann von hinten, so dass man die spärliche Mähne gut sieht

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Teil 2308. Aug. 2025

An der rauen Lava finden wir diesmal Klippschliefer und nicht Mangusten

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Von einem Punkt aus, hat man eine tolle Sicht auf die Chyulu Vulkane. Die Stimmung mit den Wolken, fanden wir einfach herrlich

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Der Baum mit den dunkelroten Früchten sticht von Weitem ins Auge. Unsere Pflanzenfrau RI fragt natürlich. Purple-pod Terminalia / Terminalia prunioides. Sie gehören in die gleiche Familie wie Mandelbäume

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Und da wir grade bei Pflanzen sind – Boscia coriacea, die zu den Kaperngewächsen gehört in Blüte. Die Früchte sind orange und essbar. Die Blätter sind ganz hart, um die Verdunstung zu vermindern.

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Und noch ein Kaperngewächs – Craveta a. adansonii. Die Blüten sind echt schön und ähnlich denen eines anderen Baumes – Delonyx elata (Hülsenfrüchtler). Ich greife vor und nehme das Bild der Delonix elata aus dem Tsavo Ost, wo wir als nächstes hinfahren werden. Manchmal stehen die beiden Baumarten nebeneinander und man muss, wenn sie keine Samen tragen, gut hinschauen, wer wer ist.

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Nun sind wir wieder im Camp und ich beobachte, wie sich der Sonnenuntergang verhält – das hat einen bestimmten Grund. Mehr davon morgen….

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Wiederum beginnt eine Nacht mit viel Schlaf, ein Luxus, den es dank den Hunden und der Arbeit zu Hause kaum gibt

Teil 2408. Aug. 2025

27.6. Joseph holt uns nach dem Frühstück ab und meint es hätte auf der rauhen Strasse vorgestern beim Aufhängegestell für die Ersatzräder etwas zerbrochen. Also fahren wir zum Severin Workshop. Und da hat es Vögel, die nicht sehr kooperativ sind. Wenigstens halten die Webernester ruhig

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Bandfink / Cut-throat Weibchen und Pärchen

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Sie montieren das Gestell ab und Joseph kann es dann am Mittag geschweisst wieder anschrauben lassen

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Ich habe mir die Strecke durchs Rhino Valley gewünscht und Joseph erfüllt den Wunsch gerne. Als erstes eine Maasai Giraffe

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Helmperlhühner mit Jungen

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Affenbrotbäume oder Baobabs sind individuelle Persönlichkeiten. Jeder hat eine Geschichte zu erzählen

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Und nun stehen wir vor dem schwarzen Vulkanhügel mit dem Namen Chaimu Krater. Man sieht es geht ein Weg hoch und die Schleifspuren zeigen, dass einige da runter rutschen anstatt zu gehen. Ich sage meinen Freunden, da ist der Weg, geht hoch. Ich staune nicht schlecht, als die den Hügel wirklich in Angriff nahmen. Das ist die erste Gruppe, mit der ich bin, die hoch geht! Es sind über 100 m Höhendifferenz auf krümeliger Lava. Gut, die Temperaturen sind derzeit sehr moderat und nicht heiss, wie wir es gewohnt sind. Nur die beiden Knielahmen RZ und ich bleiben unten. Joseph sowieso. Die Ranger, die hier parken, wollen natürlich die Tickets sehen. Kein Problem, wir haben sie immer mit dabei.

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So sehen die Lavasteinchen aus. Also 3 Schritte vor, einer zurück.

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Da ist ein kleiner, süsser Schmetterling - Small Copper / Lycaena phlaeas, Lycaenidae / Bläulinge welche die zweitgrösste Schmetterlingsfamilie ist. In der Unterfamilie Lycaeninae kommen weltweit ca. 4000 Arten vor!

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Es geht nun um die beiden Hügel rum und runter entlang zerklüfter Lava und Felsbrocken. RI ist fasziniert von den Steinen und mir gefällt die urchige Landschaft sowieso.

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Tiere finden wir nicht viele ausser diesem jungen Kleinen Kudu Bock

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Nach der Steinfahrt kommen wir zu einem künstlich angelegten Damm und es hat Vögel, die zum Trinken kommen. Doch sie sind zu weit weg, um nur ein einigermassen gutes Bild zu schiessen. Man sieht, es ist ziemlich bedeckt, weswegen wir sehr angenehme Temperaturen geniessen können.
Siehe da, wer sich hier nun sauwohl fühlt…

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Impalas und Kongoni / Kuhantilope. So sehen Bilder aus, wenn man auf der Beifahrer Seite sitzt und die Tiere Joseph’s Seite sind. Kurz nachdem wir die angeschaut haben, kommt ein Landcruiser mit einem Gast im Auto. Er fragt Joseph, wo denn die Nashörner sind, das ist doch das Rhino Valley. Erst mal schauen wir blöd und dann erklärt ihm Joseph, dass man die nur im eingezäunten Sanctuary finden kann. Also weiter fahren, erst hoch und dann links runter…. Ich glaube der Passagier war nicht begeistert, einen Fahrer zu haben, der keine Ahnung hat. Ich musste einfach nur lachen.

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Flammenbartvögel / Red-and-yellow Barbet sind nicht selten, aber halt auffällig bunt

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Ach, es hat wieder Zebras….. doch die eine hat schöne Schattenstreifen und der Hengst steht sehr schön, hat aber keine Schattenstreifen. Im südlichen Afrika waren / sind die Zebras mit ausgeprägten Schattenstreifen begehrt bei den Grosswildjägern…..

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Fotos um 12.00 Uhr Mittags werden nie toll. Die Augen haben keinen Augenfleck. Aber der junge Kleine Kudu Bulle schaut uns so nett an

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Und nun bekommen wir wieder ein leckeres Mittagessen. Der Kellner gibt uns jeweils eine Karte von der man von 2 Vorspeisen, 4 Hauptspeisen und 2 Desserts auswählen kann

Teil 2510. Aug. 2025

Vor dem Hauptgebäude / Ess- und Aufenthaltsraum hatte es in einem Gehege Schildkröten. Ich frage einen, wo die denn nun seien. Sie seien gewachsen und aus dem Gehege gesprungen… mmmhhh ich habe noch nie eine springende Schildkröte gesehen. Aber weg sind sie. Wasser läuft ständig auf einem schräg liegenden Holz runter und in einen Teller. Da kommen natürlich die Vögel

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Tropfenrötel / Spotted Palm-thrush. Die sind gute Stimmenimmitatoren

Ich verrenke mich, um von dem Wahlberg-Epaulettenflughund / Wahlberg’s epauletted Fruit-bat einigermassen scharf hinzubekommen. Diese besuchen oft meinen Garten, vor allem wenn die Cordia africana Früchte hat. Leider scheissen sie ziemlich dünn im Flug und das sieht man den Hausmauern auch an. Das stört mich ja nicht, Tiere sollen leben dürfen.

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Auf die hatte ich gehofft – Brillendrossel / Bare-eyed Thrush / Turdus tephronotus. Die Drossel der Trockensavanne in Nordost Afrika

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Spatz ist nicht gleich Spatz – das hier ist ein Papageischnabelsperling / Parrot-billed Sparrow / Passer gogonensis, der auch nur in Nordostafrika vorkommt.

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Das Weibchen des Dotterwebers / Viteline Masked Weaver hat Durst, wie auch andere auch

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Kurz bevor es Zeit ist loszufahren, spaziere ich wieder zum Hauptgebäude. Da erspähe ich aus dem Augenwinkel, dass in der Kerosin Camping Lampe etwas grosses krabbelt. Es ist ein riesiger Käfer. Ich frage einen Angestellten, ob er die Lampe aufmachen könne, damit der Käfer raus kann. Ob er beisst? Nein. Also macht er auf, der Käfer rennt raus und gleich kommt eine Einsiedleragame angerannt. Doch erst will ich Fotos und wir jagen die Agame weg und der Käfer kommt ins Schildkröten Gehege. Erstmal noch auf dem Rücken und dann will er nicht still halten, als er wieder alle 6 Beine auf dem Boden hat. Es ist ein Bockkäfer / Longhorn Beetle. Die Art zu bestimmen, ist anhand der Fotos nicht möglich. Er hatte übrigens so 6 cm Länge ohne Fühler.

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Joseph will durch den Fluss. Da es hier eine special Campsite hat, das ist eine die man buchen muss und dann steht da gar nichts. Doch die Strasse ist so kaputt, dass wir nicht hinkommen. Also wenden und durch den Fluss, der durch einen traumhaften Doum-Palmen Wald fliesst. Allerdings hat er im Moment nicht viel Wasser.

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Eine Elefantenfamilie geniesst den Schatten der Doum-Palmen

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Die Früchte der Doum Palmen. Da werden sich Elefanten und Paviane mit den Bauch füllen. Die Früchte keimen nur, wenn sie den Elefantendarm passiert haben. Also ohne Elefanten keine Palmen.

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Auf einem Strauch sitzen Blutschnabelweber / Red-billed Quelea. Die können riesige Schwärme bilden. Bei Farmern sind sie nicht beliebt, da sie halt Getreide und Reis fressen. Aber sie fressen auch Insekten, die Ernten reduzieren können.

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Das Wasser reicht der Nilgans / Egyptian Goose für ein Bad, während der Graureiher / Grey Heron nach Futter sucht.

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Joseph fragt, wann müssen wir dort sein? 17.45 oh, da müsse er sich nun sputen.

Teil 2622. Aug. 2025

Entschuldigung für die längere Pause, doch der Arbeitsberg hatte voll umzingelt.

Nun ein Abstecher mit Freunden / Gästen in den Nairobi Nationalpark

Das Wetter ist recht kühl gewesen und ist es immer noch. Manchmal fiel auch ziemlich viel Regen, der womöglich noch nicht vorbei ist.

Als erster kommt der Haubenzwergfischer / Malachite Kingfisher an einem der Dämme

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Den Cabaniswürger / Long-tailed Fiscal sieht man nicht oft am Boden

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Und dann geht es zu den Elefantenwaisen. Kerrio wurde im Kerio Tag gefunden. Sie konnte länger ihre Hinterbeine nicht gebrauchen, was aber durch die gute Pflege und die liebevolle Umgebung ausheilte. Sie ist nun ca. 4 Jahre alt und die älteste im Kindergarten. Bald wird sie wohl nach Ithumba gefahren werden, um sich dort vielleicht einer wilden Elefanenherde anzuschliessen. Ihre Geschichte hat mich gerührt und somit bin ich eine der etlichen Pateneltern.

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Wir haben Hunger – die Gäste kamen ja ganz früh an und das Frühstück ist nicht super üppig im Flieger. Ich schlief im Four Points am Flughafen und genoss das vielfältige Frühstücksbuffet. Der Kingfisher Picknickplatz liegt nicht weit und da fahren wir hin. Das gepackte Essen haben sie genau auf meinen Wunsch zubereitet.

Und es hat Vögel, die nach Resten suchen oder in den Büschen nach Insekten wie den Strichelkopfschnäpper / African Grey Flycatcher / Bradornis m. microrhynchus

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Den Reichenow Weber / Baglafecht Weaver

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Da die Zeit etwas knapp ist, beschliessen wir zum Athi Damm zu fahren. Auf dem Weg ein Paar Weissbauchtrappen / White-bellied Bustard

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Und halt wieder die immer schönen Zebras. Der hier meint, Rietgras schmecke gut

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Am Damm ist es echt nicht langweilig. Die Heiligen oder neu Pharaonenibisse / Sacred Ibis suchen nach Schnecken und die in die richtige Position zu bringen, heisst sie fallen lassen, wieder aufschnabeln und dann wenn es passt runter. Der Video zeigt es recht gut

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Sacred Ibis Video
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Bei den Nilgänsen / Egyptian Geese gibt es ein Gezetter. Wohl sind sich 2 Erpel nicht einig.

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Die Klaffschnabel / Open-billed Störche sind im richtigen Lichtwinkel recht bunt. Sonst meist einfach nur schwarzbraun

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Wir hatten grade festgestellt, dass wir noch keinen Nilwaran gesehen hatte. Joseph meint nur, aber da ist doch einer. Dieser suchte nach Futter und wir konnten ihn nah und mit der Zunge riechend fotografieren. Ein toller Kerl.

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Dann ging es aus dem Ost Tor und nach rechts. Joseph wollte auf den Mombasa Highway, war sich aber nicht sicher, ob er da abbiegen darf. Der Polizist schnauzt ihn sehr unfreundlich an. Ich sage ihm, er könne es uns auch freundlich sagen, wie wir fahren sollen. Es ging. Dann etwas Stau und nach etwa 1.5 Stunden kamen wir im Theta Hotel an und verabschiedeten uns. Joseph brachte mich nach hause, was nicht weit weg ist.

Teil 2722. Aug. 2025

Wieder im Tsavo West im Juni

Es geht die recht steile Strasse zum Poacher’s Lookout hoch. Meine Freunde wissen nicht, wo es hingeht…. Oben finden wir einen Tisch mit belegten Brötchen, Spanische Nüsschen und eine Flasche Sekt, wie auch für mich Fruchtsaft. Ich versuche ihnen vergeblich auszureden, dass das für sie ist, doch sie erkennen die Serviertochter aus dem Severin Camp und wissen, dass ich nicht ganz immer die Wahrheit sage 😄 😎

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Ich weiss nicht, wieviele Fotos die Serviertocher geschossen hat, bis wir auf allen Handys und meiner Kamera verewigt waren. Man sieht es der Gruppe an, voller Schabernack…

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Wir geniessen Speis und Trank, während der vorbeifliegende Raubadler noch suchen muss. So langsam geht die Sonne weiter runter. Es ist nun 18.15 Uhr

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Wir fahren zurück ins Camp, voll gefüllt mit Eindrücken und ganz zufrieden. Nach einer Dusche gibt es Abendessen. BB und ich nehmen das Fleisch vom heissen Stein. Schmecht richtig gut.

Teil 2823. Aug. 2025

29.6. Leider das letzte Mal richtig gutes Brot zum Frühstück. Es geht los und erst durch den Fluss, wo heute Steppenpaviane / Yellow Baboons sich aufhalten. RI ist unsere Expertin beim Geschlecht von Tieren bestimmen. Sie hat den Pavian auf dem 2. Bild als Männchen deklariert 😮

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Auf dem Weg zum Maktau Gate erspähen wir Giraffen vor allem. Und die wunderschöne, rote Erde.

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Beim Gate steigen wir aus. Brr…. Da ist es aber empfindlich kühl. Ein frischer Wind weht von den Taita Bergen. Also sofort Fleece anziehen. Doch die Ipomea hildebrandtii kann ich trotzdem fotografieren. Stellenweise hat es fast zu viele von der Windenart, vor allem, wo Weideland überweidet ist.

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Wir kommen gut vorwärts auf der Strasse vorbei am Taita Sanctuary und den Taita Hügeln. Und schon bald sind wir in Voi. Joseph füllt den Tank des Autos und ich kaufe Wasser im Supermarkt. Auf die Cashewnüsse habe ich mich schon lange gefreut und die Händler machen heute ein gutes Geschäft, denn ich bin nicht die einzige die kauft.

Schon vor dem Eingang zum Tsavo Ost begegnen uns rötliche Elefanten. Sie sind noch nicht so gefärbt, wie wir es gerne hätten, aber immerhin.

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Am Eingang hat ein Fahrer Probleme mit den Tickets, die scheinbar nicht richtig ausgestellt wurden. Er gibt Joseph an, beim Rangerquartier sei ein Leopard…. Finden tun wir ihn nicht, obwohl wir hinfahren.

Schon bald sind wir im Sentrim Tsavo Camp und es gibt auch schon bald Mittagessen. Wer sagt Reptilien sind nicht schlau? Da es ungewöhnlich kühl ist, legte sich das Pärchen Siedleragamen / Kenya Red-headed Rock Aagama

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Vor meinem Zelt trennt mich der Zaun von der Tsavo Wildnis. Von dem Pfahl aus hat der Graukopfliest / Grey-headed Kingfisher eine tolle Aussicht auf vorbei fliegende Insekten

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Am Nachmittag geht es natürlich auf Pirsch. Dem tollen Elefantenbullen ist ein Stosszahn abhanden gekommen.

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Das Licht ist nicht grade prächtig und so sind auch die Löwenbilder nicht hervorragend. Trotzdem wir freuen uns über deren Anblick. Eine erhebt sich kurz, liegt aber gleich wieder ab. Etwas Futter würde denen gut tun und ein Mittel gegen diese Zecken auch.

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Die beiden hatten sich in verschiedenen Schlammlöchern besuddelt

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Das war die Wetterstimmung um 17.00 Uhr.

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Pipeline heisst eine Gegend, wo die Wasserleitung durch geht. Meist ist sie beschädigt, was gut für die Tiere ist. Und hier liegt ein Knäuel Löwen. Auch von oben konnten sie nicht sagen, ob es 7 oder 8 oder 9 waren.

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Eine Elefantenherde überquert die Strasse als wir auf dem Heimweg waren. Wie man sieht, gibt es auch hier welche, denen die Tüpfelhyänen als der Elefant noch jung war, den Schwanz abbiss.

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Dann sind wir im Camp und bekommen ein leckeres Abendessen und eine Nacht mit tiefem Schlaf

Teil 2924. Aug. 2025

30.6. Um 7 starten wir auf Erkundung. Es geht Richtung Aruba Damm. Die Sonne ist raus, also haben wir auch besseres Licht. Als erstes mal ein Elipsenwasserbock

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Ein junger Gaukler im tollen Gegenlicht. Die bleiben bis zu 7 Jahre im Braunkleid. Und so lange tolerieren die Alttiere die im Revier. Junge Gaukler sind gerne Aasfresser, während die Alttiere Schlangen fangen und fressen.

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Schaut mal – wirklich blauer Himmel! Und darin sitzt ein junger Weissbürzelsinghabicht / Eastern Chanting Goshawk

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Am Boden die Schwarzkopfkiebitze / Black-headed Lapwings

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Elefanten gehören einfach dazu. Sie sehen ja nicht alle gleich aus und tun auch nie das Gleiche

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Eine stattliche Büffelherde im Sumpf. Die mögen kein trockenes Gras

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Und nun stellen wir Joseph vor ein Problem. Wir hätten gerne eine Toilette und da ist nirgends eine. Also schlage ich vor, wir gehen für ein Käfeli in die Aruba Lodge. Der Kaffee ist gut, die Anlage nett, aber Ashnil Lodgen sind nicht mein Ding. Doch für Kaffee und Toilette ist es gut.

Als wir wieder auf den Parkplatz kommen, schauen wir hoch. Erst sehe ich den Ohrengeier / Lappet-faced Vulture, dann einen Schreiseeadler / African Fish-Eagle und auch noch einen Schwarzhalsreiher / Black-headed Heron. Und dann kommt das grosse Staunen! Die Menge an Klaffschnäbeln / Open-billed Storks habe ich noch nie gesehen. Sie haben wegen dem starken Wind Mühe, dahin zu fliegen, wohin sie eigentlich wollen. Somit bleiben sie fast in der Luft über uns stehen. Ein toller Anblick! Auch ein Ohrengeier kämpft gegen den Wind.

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Und hier das Video dazu

Der Sukkulentengarten der Aruba Lodge – Aloe secundiflora. Deren Saft stillt die Blutung bei Verletzungen. Feigenkakteen sind leider eingeführt und sind lokal ein sehr grosses Problem. Man kann sie auch kaum vernichten. Die kleinsten Teile spriessen. Man müsste sie durch den Mixer durchlassen, was mittlerweile auch gelegentlich gemacht wird.

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Es sah neckisch aus, wie die Hälse aus dem Gras ragten. Somali Strausse, die noch jung sind und noch nicht die richtige Färbung haben

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Die Streifenpferde in der Nähe eines Wasserlochs

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Riesentrappen / Kori Bustard haben wir noch nicht gesehen. Sie fressen Samen aber auch Kleintiere

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Bei den Sekretären / Secretary birds gab es eine Meinungsverschiedenheit. Ich war zu langsam, um es richtig aufzunehmen

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Und ab Morgen bin ich wieder 3 Tage unterwegs, dann einen Tag / Nacht zuhause und dann geht es für 2 Nächte an einen Ort, auf den ich gespannt bin… Bericht Fortsetzung muss also warten und Ihr habt bitte Geduld.

Teil 3003. Sept. 2025

Liebe Foris

Ein Kurzabstecher in die Hide von Shompole Wilderness… es war total beeinruckend.

Nun ab auf 2 einander folgende Safaris bis 5. Oktober. Wann die Berichte kommen werden, steht noch in den Sternen.

Liebe Gruesse und bleibt gesund
Elvira

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Teil 3118. Okt. 2025

So nun nutze ich die kleine Verschaufpause...

Zebras, Zebras, Zebras in verschiedenen Zahlen, Stellungen und Aktivitäten. Auch im Auto tönte es gelegentlich – ach wieder Zebras – war aber als Spass gemeint

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Sie steht da und kaut. Sie gehörte früher als Unterart zu den Grant Gazellen. Nun ist sie eine eigene Art, Peter’s oder Tana Gazelle / Nanger petersii.

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Ich bräuchte noch ein gutes Foto von einem Rotschnabel-Büffelweber / Red-billed Buffalo-Weaver für die Webseite. Joseph hält immer mal wieder, aber DAS Foto gelingt mir nicht. Hier halt der Versuch, denn sie sind hier recht scheu. Die Pflanze ist eine Boscia coriacea. Die gehört in die Kapernfamile und wenn die Früchte reif sind, kann man sie essen.

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Eine Schlange, wahrscheinich einer der Sandrenn-Nattern rennt vor dem Auto über die Strasse. Joseph hält zwar, meint aber, dass ich sie sowieso nicht mehr sehen werde. Dafür liegt der Stachel eine Stachelschweins ganz ruhig.

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Wo Blüten sind, hat es Schmetterlinge. Small salmon Arab / Colotis calais calais auf den Blüten von Sphaeranthus suaveoens, die in die Asternfamilie gehört

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Sie sind einfach eine Augenweide – zum Glück hat es im Tsavo Ost noch einige Elefantenbullen mit tollen Stosszähnen

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Und da ist gleich noch einer, der das Potential hat zum Supertusker heranzuwachsen

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Warum die Eile? Wir wissen es nicht

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Pflanzen werden oft einfach übergangen. Dabei sind sie oft nicht schwierig zu fotografieren. Nur die Bestimmung verlangt manchmal etwas Ausdauer. Megalochlamys revoluta / Familie der Akanthusgewächse

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2 Dickhäuter Herren fressen sich nur eine ganz kurze Distanz vom Eingang zur Sentrim Lodge voll. Also verweilen und den friedlichen Riesen einfach beim Fressen zuschauen.

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Und nun wollen auch wir zum Mittagessen.

Teil 3219. Okt. 2025

Marubus, Schildraben / Pied Crow, Indische Hauskrähen / Indian House Crow sind, wenn sie in zu grosser Zahl vorkommen, eine arge Bedrohung für kleinere Vögel, vor allem Bodenbrüter. Sie ernähren sich zwar von Aas und Abfall (was die Zahlen leider ansteigen lässt, da Kenia nicht eine Abfallverbrennungsanlage hat), doch halt eben auch von Kleintieren. Indische Hauskrähen sind gut im Futter klauen. An der Küste ist ein Vergiftungsprogramm mit eine speziellen Gift für Krähen im Gange. Es muss sein!

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Das Wasserloch vor der Sentrim Tsavo Lodge zieht immer Tiere an. Man kann der Plattform aus gut beobachten oder durch die Drähte hindurch fotografieren. Nicht nur Elefanten kommen, sondern Steppenpaviane / Yellow Baboons und viele andere.

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Der Graukopfliest / Grey-headed Kingfisher mag den Pfosten vor meinem Zelt…. Guter Aussichtspunkt, um Insekten und kleine Wirbeltiere zu erspähen

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Ach und Libellen gibt es auch noch. Ein Weibchen der Elegant Dropwing (Sonnenzeiger) / Trithemis werneri. Das Männchen ist toll bunt…

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Es gibt in der Gegend einen Mann, der Schlangen fängt, um sie wieder auszusetzen. Das rettet oft der Schlange und auch Menschen das Leben. Er hat die notwendige Ausrüstung und auch die Kenntnisse. Auf Facebook sind wir in Kontakt und ich kann sehen, was Norman Makokha tut. Wir planten schon lange, dass wir uns hier treffen. Für ihn war es logistisch nicht ganz einfach, doch er kam in die Lodge. Leider hatten wir nur wenig Zeit, denn ich sollte bald auf Pirschfahrt. Dennoch es war ein intensiver Gedankenaustausch unter Schlangenliebhabern!

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Wir waren auf dem Weg zum Parkplatz, da rief uns BW. Beim Zaun läge eine tote Schlange. Schade, eine grosse Puffotter. Norman nutzt gleich die Gelegenheit Leute zu belehren. Ich frage rum, wer hat die getötet. Ich sage es auch dem Manager, denn die Besitzer der Lodge wollen nicht, dass Tiere getötet werden. Beim abendlichen Gespräch mit den Wächtern sickerte durch, dass sie es nicht waren. KWS hat jemanden mit einer grossen Maschine beauftragt, die Bedrohung Mathenge / Mesquite / Neltuma juliflora (former Prosopis juliflora) auszureissen. Dank den tief reichenden Pfahlwurzeln nicht einfach und keiner tut was, solange sie noch klein sind. Durch eine Japanische NGO und das 2. Mal durch die kenianische Regierung wurde der Baum aus Südamerika eingeführt. Er sollte als Viehfutter und Feuerholz / Kohle dienen. Doch der Schuss ging extrem hinten raus. Vieh / Ziegen und Wildtiere fressen es nicht. Die Samen des Hülsenfrüchtler sind so hart, dass sich Ziegen die Zähne ausbeissen. Das schlimmste ist, dass sich der Baum rasant verbreitet und undurchdringliche Hecken bildet, vor allem entlang von Strassen. Die Puffotter hatte sich wohl unter dem toten Baumstrunk versteckt und ist entweder von der Maschine oder Leuten getötet worden. Die Pirschfahrt startete ein paar Minuten später und zum Glück war keiner sauer.

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Wir finden eine Gerenuk Dame, die leider etwas versteckt ist. Fälschlicherweise wird sie oft zu den nördlichen Vertretern gezählt, doch kommt sie auch im südlicheren Kenia vor.

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Beim Kanderi Sumpf finden wir Elefanten….. Schwalben fliegen wild umher, um Insekten zu fangen.

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Eine elegante Impala Kuh / Schwarzfersenantilope spaziert der Strasse entlang

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Von hoch da oben kann man gut sehen, ob Fressfeinde im Anmarsch sind / Savannenpavian / Yellow Baboon. Sähe er etwas, würde er die Truppe warnen.

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Königsglanzstare / Golden-breasted Starlings. Obwohl Joseph das Auto immer wieder anders stellt, gelingen die Bilder nicht. Die Vögel, so schön sie auch sind, sind selten kooperativ. Erschwerend ist, dass der Winkel stimmen muss, um die Schönheit einzufangen.

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Elefantenmamas mit ihren Kleinen. Dahinter sieht man wie dicht die Mesquite Bäume wachsen!

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Es ist nicht so selten, dass man einen Elefanten mit nur 1 Stosszahn findet

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Einfach das schöne Licht und die tolle Landschaft des Tsavo Ost geniessen

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Das Abendlicht beleuchtet den Raubadler / Tawny Eagle auf einem Craveta adansonii Baum grade toll

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Es wird noch dauern, bis sich die Hörner des jungen Impala Bock’s in die Leier Form formen werden

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Spinnen hat es überall – hier eine nicht zu kleine Wandernde Wolfsspinne (Familie Ctenidae). Die sind harmlos. Sie jagen ohne Netz.

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Das letzte Abendessen und die letzte Nacht im Busch.

Teil 3321. Okt. 2025

30.6. (irgendwo habe ich mich mit dem Datum vertan) Heute geht es nach Watamu. Aber natürlich nicht ohne Sichtungen.

Kurz vor der Abfahrt mit Gepäck noch einen Spornkiebitz / Spur-winged Plover fotografieren.

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Wir sind auf dem Weg zum Mudanda Rock. Die Löwin nutzt den Graben, der eigentlich zum Wasser von der Strasse wegfliessen zu lassen, gedacht ist.

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Die Rotgesicht-Hornraben Familie / Southern Ground-Hornbill können wir auf keinen Fall unbeachtet lassen. Sie fressen alles, was in den Schnabel und Rachen passt. Auch Giftschlangen gehören dazu.

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Bei den Steppenpavianen ist echt was los….

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Bei einem der künstlich angelegten Wasserlöcher beobachten wir erst die Zebramangusten. Die suchen eifrig nach Futter.

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Als aber die kräftigen Burschen auftauchten, verschwanden die Zebramangusten. Grösse hat Vortritt

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Ach, da sind die Zebramangusten wieder. Ob der Graureiher ihnen was abgibt? Wohl kaum, dennoch man kann ja mal hoffen und schauen

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Der kleinere Bulle nähert sich dem Grossen. Oft sind jüngere Bullen in der Nähe von Alten.

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Teil 3421. Okt. 2025

Um 09.10 sind wir dann beim Mudanda Rock. Dieser walfischförmige Fels aus Urgestein ist 1.6 km lang

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Während die 5 den Berg erklimmen, suche ich nach Fotoobjekten. Vielleicht finde ich irgendwann mal raus, was das für ein Strauch ist.

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Und hier die tapferen Berg Wanderer. Man sieht es hat hier noch Grün. Der Stein hat Einbuchtungen und Ritzen und da hält sich Wasser

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Ein Weibchen der Einsiedleragame sucht auf dem Fels Insekten. Es hat Leben auf dem scheinbar öden Stein

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Die Strasse führt uns nun Richtung Galana Fluss und es sind etliche Kilometer auf gerader Strasse. Sie ist recht gut und es holpert kaum. Es geht ein Stück dem Yatta Plateau entlang, wenn auch in einer ziemlichen Distanz. Der Galana Fluss ist immer zwischen uns und dem Yatta Plateau. Dies ist ein mit 290 km der längste Lavastrom der Welt. Er entsprang vom Oldonyo Sabuk, einem Vulkan in meiner Nähe, der auch ein Nationalpark ist

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10.30 Uhr und wir kommen bei den Lugard Fällen an. Der Galana Fluss entspringt in der Nähe von Thika, bildet als Athi River die 14-Fälle und fliesst weiter westlich. Der Tsavo Fluss fliesst im Tsavo Ost hinzu und hier heisst er Galana Fluss. Nördlich von Malindi fliesst er als Sabaki Fluss in den Indischen Ozean. Die grünliche Farbe kommt von zu viel Abwasser, das leider in den Fluss gelassen wird (es mangelt auch an genügend Kläranlagen und dass die Fabriken und Häuser angeschlossen sind). Somit haben Algen genug Dünger, respektive zu viel. Der Fluss ist im Moment in recht niedriger Höhe. Er kann zwar auch noch kleiner werden oder ein reissender Strom, so dass man die schönen Felsen gar nicht mehr sehen kann. Mit 390 km Totallänge ist er nach dem Tana Fluss der 2. längste Fluss in Kenia

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Vielleicht fällt es dem einen oder anderen auf, ich mag diese Gesteinsformationen….

Teil 3521. Okt. 2025

Die Brücke über den Galana Fluss. Wenigstens wirklich hoch oben gebaut

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Der nächste Halt ist beim Hippopool am Galana Fluss, wo Nilpferde und Krokodile ihre Ruhe geniessen, denn nahe ran kann man nicht. Das sind 2 der Tierarten, die oft Tote oder Verletzte fordern, wenn sie zum Wasserholen oder Wäsche waschen an Flüsse gehen.

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Die Weite in Afrika….

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Wir haben noch eine weite Strecke vor uns. Das Sala Gate liegt im Osten von uns. Nun sind wir unterwegs entlang des Galana Flusses.

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Man sieht, sie haben an der Strasse gearbeitet und sie geschliffen. Somit ist es nicht soooo holprig und Joseph kann zügig fahren. Diese Strasse war vor nicht allzu langer Zeit die Hölle!

An verschiedenen Stellen werden diese dicken Röhren verlegt. So trocken es im Moment ist, wenn der Regen kommt, läuft er auf der harten Erde schnell ab und reisst die Strasse mit.

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Beim Sala Gate freue ich mich, Nicholas wieder zu sehen. Er kam mit seinem Noah und einem kleineren, da wir sonst zu wenig Platz gehabt hätten mit all dem Gepäck. Joseph will gleich weg, sie hatten sein Lunchpaket nicht zubereitet…. Zudem muss er noch eine gute Strecke, aber auf direkterem Weg zur Sentrim Lodge fahren, wo er übernachten wird. Morgen fährt er dann nach Nairobi und startet bald eine andere Safari ohne mich.

Wir halten bei einem Souvenirshop und essen unser gepacktes Mittagessen. Klar teilen wir mit den beiden Fahrern. Einige kaufen ein paar Dinge, bevor es los geht. Als wir ca. 10 Minuten unterwegs waren, läutet das Telefon von Nicholas. RZ hätte seine Jacke vergessen. Ein riesiger Zufall, dass der Geschäftsmann die Nummer hatte. Dies nur, weil Nicholas eine MPESA Transaktion machte. Also zurück und RZ etwas wegen Vergesslichkeit hänseln.

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Die Teerstrasse ist nun fast bis Watamu fertig und wir kommen gut voran. Je näher wir der Küste kommen, desto schwärzer werden die Wolken. Nach dem ausgedorrten Land sind wir plötzlich im Grünen. Der Küstenstreifen hat in der letzten Zeit ausserfahrplanmässig recht viel Regen bekommen. Dennoch, die Strecke zieht sich und wir sind etwa 2.5 Stunden unterwegs. Als ich den einen Teil des Arabuko Sokoke Waldes sehe, weiss ich, jetzt ist es nicht mehr so weit.

Es ist einfach immer schön, wenn man in einer Unterkunft ankommt und die Leute kennt, die einem herzlich begrüssen. Wir beziehen unsere Zimmer im Ocean Sports. Etwa Ruhen bevor es zum Abendessen geht. Ich staune nicht schlecht, als ich merkte, dass wir drinnen essen müssen. Doch der Wind ist so aussergewöhnlich stark, dass es uns die Teller mit Essen ins Gesicht schleudern würde. Und so bleibt es die Tage.

Teil 3625. Okt. 2025

1.7. Ein neuer Tag und nun am Indischen Ozean. Meine Freunde wollten ja bädele, doch es gibt hier in Watamu so viel zu sehen.

Erst mal der Teich im Ocean Sport und dann mein Lieblingsblick um 08.00 Uhr morgens

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Nicholas holt uns ab und es geht zu den Gedi Ruinen. Beim Zahlhäuschen zahle ich und hier bekomme ich auch gleich die Instruktionen. Doch er macht es online auf dem Handy für mich, inklusive der Schmetterlingsfarm. Ich hasse online Dinger auf Smartphone. Dann bekommen wir einen Führer für die Ruinen. Er stellt sich als Mr. Chai vor. Die Betonung auf Mr. Ich sage gut, dann darfst Du mich Mrs. Wolfer nennen und gleich fiel das Mr. weg…

Die Wolken sind da und wir starten ausserhalb, wo uns schon die Weisskehlmeerkatzen / Cercopithecus miti albotorquatus, das die Unterart an der Küste. Jede Gegend hat ihre eigene Unterart. Frech sind sie nicht, eher neugierig.

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Unsere Ausgräberin RI findet ein Achatschneckenhaus. Als Floristin weiss sie ja auch, wie man buddelt

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Einer der tollsten Schmetterlinge: Gold-banded Forester / Euphaedra neophron littoralis. Vor und nach dem Besuch im Schmetterlingshaus jagten die sich und stellten ihre tollen Farben zur Schau. Oder sassen geschlossen da und waren somit gut getarnt.

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Und nun geht es mit einem Führer, den ich nicht deutlich verstehe ins Schmetterlingshaus. Es ist wohl den meisten klar, was nun für Fotos kommen werden.

Flying Handkerchief oder African Mocker Swallowtail / Papio dardanus. Das Männchen und das 3. Foto das ganz anders aussehende Weibchen aus meinem Archiv

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Etliche Schmetterlinge und Motten mögen Früchte. An der Küste hat es sehr viele Mangobäume und somit ist das die naheliegendsde Frucht. Fruchtfliegen gesellen uneingeladen dazu. White-barred Charaxes / Charaxes brutus, Familie der Edelfalter

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Das Weibchen des Diadem Schmetterlings/ Hypolimnas misippus ist braun / weiss und mimikd den Monarch Schmetterling, der giftig ist oder schlecht schmeckt (Archiv vom Baringo See)

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Die Afrikanische Peach Moth / Afrikanische Pfirsichmotte / Egybolis vaillantina, Familie Noctuidae gehört sicherlich zu den attraktiven Motten.

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Silver-striped Emperor / Charaxes lasti, Weibchen. Eine der Küstenarten, die Inland nur an wenigen Orten vorkommt.

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Die Watamu Schmetterlingsfarm liefert Puppen an Papilioramas in verschiedenen Ländern. Dies bringt eine Einkommensmöglichkeit für die Einheimischen und muntert sie dazu auf, die Pflanzenwelt zu schützen. Denn ohne die Nahrungspflanzen bekommen sie keine Schmetterlinge.

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Einige Schmetterlinge sehen auch geschlossen attraktiv aus. Dies ein Blue-spotted Charaxes. Es scheint der Nacken von RI ist ein bequemer Sitzplatz

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Der ist grade frisch aus der Puppe geschlüpft und entfaltet langsam seine Flügel.

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Es fängt heftig an zu giessen und zwar so dass es gleich einige Schmetterlinge tötet. Wir stehen unter und warten ein paar Minuten, bis es vorbei ist. Das ist zur Zeit normal – kurz heftig und wieder Sonne. Dafür sind die Temperaturen sehr angenehm. Nicht so heiss, wie ich es gewohnt bin.

Teil 3725. Okt. 2025

Nun spazieren wir mit Chai zu den Gedi Ruinen. Es sind ja nur ein paar Meter. Auch wenn ich schon ein paarmal hier war, ich entdecke und höre immer etwas neues. Hier die Karte und einige Eindrücke der Ruinen aus dem 15. Jahrhundert. Der Palast und die Moscheen sind in der Mitte, ausserhalb der Mauer lebten die einfachen Leute in Lehmhütten, von denen natürlich nichts mehr übrig ist. Doch die toten Korallensteine halten lange….

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Man sieht auch hier, dass es viel regnet, denn sonst ist nicht so viel knall grünes Moos zu sehen. Was dies ist, habe ich vergessen

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BB will auch mal wissen, wie man mit einem Slasher Gras abhackt. Warum es hier keine Sensen gibt, die eine viel grössere Schneide haben?

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Chai und ich hatten eine Diskussion, welcher Baum das ist von welchem er das Blatt in der Hand hielt…. Wir wurden uns nicht einig.

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Geschichte und herrlich grosse Bäume – das passt gut zusammen. Chai erklärte uns, dass es für die Führer hier eine Schulung gibt und dass er auch auf Sansibar Führungen machen darf. Er hat uns auch viel erklärt.

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Ein Grab mit Inschrift

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Tausendfüssler sind an der Küste riesig. Sie tun nichts. Doch verwandeln sie totes Pflanzenmaterial in Humus und deshalb sollte man sie einfach in Ruhe lassen.

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Teile von Töpfen und Geschirr lassen sich bis ins 13. Jahrhundert zurückverfolgen. Blau – weisse Scherben stammen wahrscheinlich aus dem Handel mit Südpersien aus dem 16. Jahrhundert. Ja, der Ort hat eine lange Geschichte. Verlassen wurde die Stadt wegen dem Angriff anderer Stämme und Wassermangel.

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Wer mehr wissen möchte - Gedi Ruinen

Und da hängt so eine grosse Spinne beim Weg – Rotbeinige Seidenspinne / Red-legged Golden orb-weaver Spider / Trichonephila inaurata. Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass die Fäden einen goldenen Schimmer haben. Die Beutereste sind Tarnung.

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Nicholas fährt uns nun zum Mittagessen ins Turtle Bay Beach Resort. Da wir nicht vom Buffet essen möchten, bringen wir das Konzept etwas durcheinander. Doch am Ende klappt alles und das Essen ist echt gut.

Der Goldweber / African Golden Weaver ist Stammgast im Turtle Bay

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Nun hiess es zu Fuss dem Strand entlang zum Ocean Sports. Da die Flut schon einsetzte, mussten wir über Seegrasberge (zusammengerecht) und über den Steg des Hemmingway.

Das mein Zimmer. Jeden Tag machen sie aus alten Badetüchern eine Figur.

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Ob ich heute ins Meer sprang oder an einem anderen Tag…. Doch sicher ist, ich habe die Rüppelseeschwalbe / Lesser Crested Tern erwischt und die Abendstimmung mit den Felsen genossen

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Mit diesem leckeren Abendessen und viel Gelächter klang der Tag aus

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Teil 3827. Okt. 2025

2.7. Schlangen…. Und mehr. Bis auf ich, RI und GI hielten alle mal Schlangen in der Schweiz. Wir kommen um 10.00 Uhr an, denn um 11.00 Uhr ist das Schlangen melken. Der Plan, in Kenia Gegengift herzustellen existiert, aber umgesetzt wurde er noch nicht. Es ist auch ein aufwendiges und teures Verfahren.

Natürlich hat uns Nicholas hierher gefahren. Der Eingang ist neu und da ist auch gleich der Shop. Klug gemacht.

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Mary hatte ich angekündigt, dass wir heute kommen werden. Sie wartete schon auf uns. Schön die ehrgeizige, junge Frau wiederzusehen. Sie führte uns auch und erklärte viel, was ich auf Züritütsch übersetzte, das auch die Berner meist verstanden.
Die Pantherschildkröten / Leopard Tortoise sind die harmlosesten Bewohner hier

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Eine Afrikanische Erdkröte / Guttural Toad / Sclerophrys gutturalis

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Unser Sperberauge RI entdeckt diese Langfühlerschrecke / Bush Cricket / Familie Tettigoniidae

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Auch hier hängt eine Rotbeinige Seidenspinne, die aber noch recht klein ist

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Wir schauen dem Melken der Giftschlangen zu – Foto aus dem Archiv

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In der Schlangengrube tummeln sich 2 Uräusschlangen, auch Ägyptische Kobra / Egyptian Cobra Naja haje genannt. Sie werden um Sonne zu tanken aus ihren Käfigen genommen, aber auch, damit Besucher sie beobachten können. Diese Kobras speien nicht, doch ist das Gift nicht zu unterschätzen. Im Norden von Afrika ist das die giftigste Schlange. Sie war auch das Vorbild für ägyptische Monumente. Es sind 2 in der Grube und die haben eine Diskusion, die wir aber nicht verstehen. Jedenfalls kann man schön sehen, wie eine die Wirbel spreizt, um einen Hut zu bilden. Zudem ist zu erkennen, dass die Farben verschieden sind. Fazit, Farbe ist kein Erkennungsmerkmal bei Schlangen.

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Pause und etwas kühles zum Trinken. Mit Kyle’s (Manager der Watamu Snake Farm) und Ali, die die Korrespondenz erledigt, hielt ich ein Schwätzchen. Während die anderen ruhig da sitzten bekam ich plötzlich Stress. Da waren an einem Busch so viele Schmetterlinge! Also jagen. Beim Bestimmen kam ich bei einigen auch grade ins Schwitzen, obwohl es in meinem Büro zuhause nur 20 Grad hat.

Ein wunderschöner, blauer Schmetterling und der hat Kopfzerbrechen bereitet, nicht nur beim Fotografieren, sondern auch beim Bestimmen. Tanzanian Diadem / Hypolimnas antevorta. Gefunden im Internet, aber überall stand, er käme nur im Nordosten von Tansania (Usambara Berge) vor. Nun hat unser Schmetterlingsspezialist auf Facebook geholfen. Es gäbe bald eine Schrift, die beschreiben wird, dass Schmetterlinge nicht nur in den angenommenen Regionen vorkommen, sondern weiter verbreitet sind.

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Der Red-tab Policeman / Familie der Dickkopffalter ist auch nicht zu verachten

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Dann kam mal wenigstens ein alter Bekannter – African Blue Tiger oder Blue Monarch, Familie Edelfalter, Unterfamilie Danainae. Und jetzt wird es interessant! Die Mitglieder dieser Unterfamilie sind die einzigen, die Nektar und Pflanzensäfte von Hundsgiftgewächsen, vor allem Seidenpflanzengewächsen aufnehmen. Für die Chemiker, die Gifte sind Pyrrolizidnalkaloide. Diese machen sie für Fressfeinde ungeniessbar, werden auch für die Produktion von Sexualhormonen verwendet

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Teil 3927. Okt. 2025

Noch mehr erfahren wir von Mary über Schlangen. Dann ist Mittagspause. Wir wollten ins Papa Remo Restaurant. Nicholas meint, es sei zu und so war es leider auch. Er bringt uns ins Schwesterrestaurant. Das Essen und Service waren sehr gut, aber der Blick auf die Felsen und das Meer ist verdeckt. Gesättigt kehren wir in die Schlangenfarm zurück. Nicholas kommt auch mit rein, auch er will lernen.

Und da am Baum noch ein Schmetterling! Red Spot or Usambara Diadem - Hypolimas usambara, Familie Edelfalter. Er kommt trotz des Names Usambara (Berge in Nordost Tansania) auch entlang der Küste in Kenia vor

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Mary zeigt uns und anderen Besuchern, wie man nicht speiende Kobras einfängt. Für Speikobras wäre ein Augenschutz unbedingt notwendig. Es gibt 2 Werkzeuge – der Haken und die Klammern, 2 Arten von Behältern – Röhre und Eimer. Je nach Art und Temprament des Tieres wird das eine oder andere angewendet. Und so ausgerüstet gehen sie auch zu Leuten, um Schlangen zu fangen und sie anderswo auszusetzen. Man kann ja verstehen, dass nicht jeder gerne mit einer Mamba, Kobra, Puffotter oder Boomslang lebt. Hier zum Schlangenkurs Bericht

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Und hier sind die beiden Frauen, die Schlangen lieben und tun was sie können, um diese zu schützen und Leute aufzuklären, dass Schlange nicht gleich Schlange ist.

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Beim rein- und raus gehen muss man durch den Shop

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Nicholas bringt uns ins Ocean Sports zurück. Wie musste ich lachen, als ich in mein Zimmer kam! Einfach zu süss! Derjenige, der das Zimmer macht, spazierte einen Moment vorbei und lachte auch.

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Ich bestelle Pizza zum Abendessen. Die grosse Variante und die war wirklich riesig. Die anderen haben etwas mitgeholfen, sie auf zu essen.

Es ist einfach herrlich, das Meer im Zimmer rauschen zu hoeren.

Teil 4001. Nov. 2025

3.7. Und so sah es um 08.00 Uhr aus… es kam dann auch wie aus Kübeln gegossen und wir waren einfach mal in Abwartestellung

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Nicholas holte uns ab, als es schonte und wir fuhren zum Eingang des Arabuko Sokoke Waldes. Eigentlich dachte ich, dass ich selber führe, denn meine Freunde waren ja nicht die super Ornis. Dann sprach mich ein junger Mann an und ich stellte ihm ein paar Fragen. Die beantwortete er super. Also gingen wir mit ihm. Gleich zeigte er uns auch das Pärchen Afrikakäuze / African Wood Owl. Die Fotoverhältnisse waren mies

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Ein Stückchen weiter sagte er ganz ruhig, da ist ein Natalrötel / Red-capped Robin-chat / Cossypha natalensis intensa. Ich bin hell begeistert, denn das eine Art, die ich mir schon lange wünschte

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Sehr intensiv sucht Samson nach der Nataldrossel / Spotted-Ground-Thrush. Doch er hört sie nur. Das wäre ein anderer Wunschvogel gewesen

Da ein weiterer toller Vogel, aber schon ein alter Bekannter – Braunstirn Brillenvanga / Chestnut-fronted Helmetshrike / Prionops scopifrons keniensis. In Kenia und Tansania ist er an der Küste beheimatet, doch hatte ich ihn auch im Daktcha Woodland letztes Jahr gefunden, wo er auch verbreitet ist. Die Raupenmahlzeit war schnell verschluckt.

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Ein hübscher Schmetterling – African Leopard / Phalanta phalantha aetiopica. Verschiedene Unterarten kommen bis Australien vor.

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Man sieht wie nass es noch ist. Doch die Temperatur ist angenehm. Normalerweise würde man um 11.30 schmelzen. Sickle Bush ein Mitglied der Familie der Hülsenfrüchtler

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Ich weiss nicht mehr von welchem Baum diese Frucht ist. Doch ist sie den Termiten sehr willkommen

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Samson zeigt uns viel über Pflanzen. Ich kann mich nicht mehr an Namen erinnern. Doch mit diesen Blättern kann man sich die Hände waschen.

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An einem Baum erspähen wir einen Tree Gecko / Hemidactylus platycephalus. So kann man auch gleich sehen, wie wichtig Bäume sind und vor allem auch alte mit ganz vielen Verstecken

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Wir fanden auch Feuerholz, bereit zum Einsammeln. Einige Leute haben Erlaubnis, aber leider kommen auch solche, die nicht sollten
Samson hat uns echt viel erklärt. Den Weg, den er ging, kannte ich nicht. Allerdings war er leider für mich schon zu lange (Rücken) auch wenn es ebenaus ging und wirklich interessant war. Nicholas kam von der anderen Seite und fuhr uns nun in die grosse Lichtung. Die Belichtung war nicht vom Feinsten und das Gras hoch.

Es hat hier eine künstlich angelegte Tränke vor allem für die Elefanten, die man nur selten sieht. In dem hohen, nassen Gras hielten sich Wanderameisen auf und somit lernten auch meine Freunde, wie die ich anfühlen, wenn sie zubeissen

Als wir beim Ausgang ankommen und uns von Samson verabschieden, erwähne ich David Ngala. Der leider bei einem Unfall umgekommene Top Experte für den Wald. Samson sagt nun, das war sein Onkel und er hätte von ihm gelernt. Wenn ich nun so nachdenke, sind etliche Erklärungen und wie er sich bewegt, David ähnlich. Nicholas sage ich, das ist unser Guide für die Zukunft.

Wir fanden auch Feuerholz, bereit zum Einsammeln. Einige Leute haben Erlaubnis, aber leider kommen auch solche, die nicht sollten
Samson hat uns echt viel erklärt. Den Weg, den er ging, kannte ich nicht. Allerdings war er leider für mich schon zu lange (Rücken) auch wenn es ebenaus ging und wirklich interessant war. Nicholas kam von der anderen Seite und fuhr uns nun in die grosse Lichtung. Die Belichtung war nicht vom Feinsten und das Gras hoch.

Es hat hier eine künstlich angelegte Tränke vor allem für die Elefanten, die man nur selten sieht. In dem hohen, nassen Gras hielten sich Wanderameisen auf und somit lernten auch meine Freunde, wie die ich anfühlen, wenn sie zubeissen

Im Laufe des Nachmittages sind wir wieder im Ocean Sports. Ich nutze dann immer die Gelegenheit, Mails und so zu checken. Das Meer hat immer wieder andere Farben. Im Zimmer hatte ich heute eine Giraffe

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Der Tag klang ruhig und gemütlich aus.

Teil 4106. Nov. 2025

4.7. Heute jage ich meine Freunde früh aus dem Bett! Um 7 kommen wir schon am Mida Creek an und treffen auf tief hängende Wolken. Ein paarmal mussten wir uns noch beim Eingang unterstellen, um heftige Regenschauer vorbeiziehen zu lassen. Wie immer ist unser Guide hier Juma Badi. Er ist ein ruhiger Typ, der gute Erklärungen abgibt. Er kennt so viel hier im Mida Creek. Es sind hier natürlich nicht die grossen Tiere aber diese Lagune hat so viele verschiedene Lebewesen, die auch interessant sind.

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Wir schaffen es ein paar Meter von den Gebäuden wegzukommen, ohne gleich klatschnass zu werden und treffen auf die hier – Gehörnte Geisterkrabbe / Horned Ghost Crab oder Horn-eyed Ghost Crab / Ocypode ceratophtalmus

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Sogar ein Regenbogen wurde uns beschert. Es ist nicht kalt, aber nicht zu vergleichen mit den hohen Temperaturen, die ich mir von hier gewohnt bin

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Schlechteres Licht muss man erst noch finden. Aber die Sichtung des Mangroven Liest / Mangrove Kingfisher hat mich echt erstaunt. Den habe ich hier nicht erwartet. Die Indischen Hauskrähen sollten bald weniger werden, denn sie werden mit einem speziellen Gift vergiftet. Sie richteten schon viel zu viel Schaden an.

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Mangroven sind so verschieden und so sind auch die Wurzeln. Gelbe Mangrove / Ceriops tagal. Sie sind so wichtig als Kinderstuben und um die Wellen weniger hart aufs Land aufschlagen zu lassen.

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Die Krabben finde ich einfach immer wieder lustig und interessant. Die Inverse Fidler Krabbe / Inversed Fiddler Crab / Cranuca i. inversa zwischen ganz vielen Muschelschalen und den Atmungswurzeln einer Mangrove. Mit der grossen Schere winken sie, um Weibchen auf sich aufmerksam zu machen.

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Die verschiedenen Farben und Formen der Schnecken ist schon toll. Einsiedlerkrebse lieben es, diese als Behausung zu benutzen.

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Ich habe die Hängebrücke von 2019 noch sehr gut in Erinnerung. Obwohl Juma mir versicherte, sie hätten sie geflickt, muss ich nun echt die Dramaqueen spielen. Einiges ist echt, ich mag Hängebrücken nicht, anderes ist natürlich etwas übertrieben und somit machen sich schon alle Sorgen um mich, ob ich es schaffen werde. Ist doch auch mal schön umsorgt zu werden.

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Ich schaffe es! Um zu den Kanus zu gelangen, gab es auch keinen anderen Weg. Die Brücke ist wirklich stabiler, schwankt also nicht mehr so arg und die fehlenden Planken sind ersetzt worden.

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Mangrovenschnecken hat es ohne Ende. Die Muster, die sie hinterlassen, sehen auch gut aus.

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Zu den Kanus müssen wir dennoch noch ein bisschen durch Sand und seichtem Wasser gehen. Mit Schuhen, um keine Schnitte einzufangen. Und da läuft die Bande langsam in Richtung Kanus, die dort warten, wo das Wasser tief genug ist

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Die Wurzeln der Roten Mangrove / Rhizophora mucronata, die bis 10 m hoch werden kann. Auf Mangroven wachsen wiederum andere Dinge, wie Flechten, Pilze etc.

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Einer Krabbe scheinen die Mangroven Schnecken zu schmecken. Es ist eine der vielen Krabben, die in Mangroven Gebieten leben. Mangrove Swimming Crab / Thalamita crenata

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Obwohl da dicke, dunkle Wolken hängen, hatten wir Glück auf unserer Mida Creek Tour. Es bleibt nun regenfrei

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2, die lieben was sie tun! Juma Badi, der im Mida Creek und gelegentlich auch Arabuko Sokoke mein Guide ist. Er hilft mir auch nachträglich vor allem Krabben zu bestimmen. Ich habe zwar ein Buch fotografiert, aber es ist dennoch nicht einfach, diese zu bestimmen und vor allem auch sehr zeitraubend.

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Teil 4208. Nov. 2025

Langsam aber sicher stetig setzt die Flut ein und somit kommen die Vögel auf die wasserfreien Sandflächen

Im Juni sind die Zugvögel aus dem Norden schon längst weg. Das heisst, es sind nur wenige Arten hier. Die Reiherläufer / Crab Plover brüten zwar in Somalia sind aber meist hier anzutreffen. Man sieht, einige sind noch nicht voll ausgefärbt

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Da kriecht noch was im Sand. Kegelschnecken / Cone Snails. Diese sind recht giftig!

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Dann hold Juma eine dolchförmige Muschel raus. Normalerweise ist nur der obere Teil sichtbar und sie filtert Partikel aus dem Wasser. Rezzor Clam / Pinna muricata / Familie Pinnidae / Steckmuscheln. Und das 2. Bild zeigt, was man von ihr sieht, wenn sie im Sand vergraben ist.

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Das typische Kanu für die Fischer. Wellen hat es hier ja kaum, sondern nur Strömung von Ebbe und Flut.

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Juma findet einen Tintenfisch. Ich frage ihn, ob wir den zum Mittagessen bekommen könnten. Ja….

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Und endlich sind wir in den Kanus. Ist doch bequemer als auf dem unebenen Sand zu gehen. Die Farbe des Wassers kommt von den Wolken und dem etwas vorhandenen Wind. BB darf vor mir sitzen

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Das ist eine andere Art zu Fischen.

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Am besten fast man diese Wurzeln nicht an. Sie sind überwachsen mit rasierklingen scharfen Mangrovenaustern. Diese können Ebbe und Flut gut überstehen und die Wurzeln sind die Kinderstuben für etwelche Lebewesen.

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Gut getarnt ist eine Mangrovenkrabbe an einem Stamm. Mangrove Crab / Selatium elongatum. Sie lebt an der Wassergrenze und gehört zu den Landkrabben.

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Sie sind einfach ulkig und köstlich. Schlammspringer sind Fische, die amphibisch leben. Die verschiedenen Arten weltweit leben in der Gezeitenzone. Sie bauen aus Schlamm Nester wie eine hochgelegte Schüssel. Und diesmal bekam ich endlich einigermassen anständige Fotos

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Das Schöne ist, wenn man mit einem Guide unterwegs ist, der einem und seine Interessen kennt. Juma führt uns, respektive die Kanus, zu einem Platz, wo eine andere Art Fiddler Krabbe balzt. Es ist wahrscheinlich die Green-eyed Fiddler Crab.

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Wir steigen einen Moment aus. Diese grüne Pflanze kann man essen. Ich koste sie auch. Sie schmeckt salzig und na ja, mein Geschmack ist es nicht

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Teil 4308. Nov. 2025

Juma zeigt uns den Samen und die Blüte der Schwarzen oder Orangen Mangrove / Bruguiera gymnorrhiza.


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Dann hatte ich endlich mal die dunkle Variante des Meerreiher / Dimorphic Egret vor der Linse. Toll! Aber wenn man die Kamera auf Macro eingestellt hat und das nicht merkt, ist es doof und ärgerlich. Der weisse ist ein Silberreiher / Great white Egret

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Die 2 Rosaflamingos sind zu weit weg. Die Fischer sind immer noch fleissig am Fischen. Das Wasser ist nun schon recht gestiegen und die Kanus können uns dorthin chauffieren, wo das Restaurant ist.

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Es sieht nicht nur lecker aus, sondern schmeckt wie immer sehr gut. Den Tintenfisch muss man gut kauen. Ach, das Bier gehört nicht zu mir 😎

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Wir laufen ein Stück im Mangrovenwald und nun ist die Flut hier. Auch das Wetter ist uns gnädig gesinnt.

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Tintenfische haben kein Skelett, dafür innerhalb des Körpers diese leichte, bröckelnde Kalkplatte. Früher gab man dies Wellensittichen und Kanarienvögel zum dran knabbern, um Kalk zu bekommen.

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Ein Teil der lokalen Bevölkerung hat erkannt, wie wichtig Mangroven sind. Sie holzen sie ab, um Häuser oder Zäune zu errichten. Das Holz ist ziemlich termitenresistent. Mida Creek ist ein Community Projekt. Das heisst, nicht nur einer profitiert von unserem Eintritt, sondern einige. Auch durch den Kauf des super leckeren Honig aus dem Arabuko Sokoke Wald, bekommen die Leute Geld und regt sie dazu an, Wald und Vegetation zu schützen.

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Diese hübschen Schnecken fressen Algen von einem Baumstamm. Den Namen weiss ich leider nicht.

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Juma zeigt einfach auf die kleinen Tierchen. Er sieht echt viel und ohne ihn, würde uns viel entgehen. Ein Speckle-lipped Skink / Trachylepis maculilabris

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Ob das eine frisch geschlüpfte Gottesanbeterin ist oder eine Art mit so kurzen Flügeln? Ich weiss es (noch) nicht. Juma musste mit der Hand Licht abdunkeln, denn es war arges Gegenlicht. Gut, wenn man einen Assistenten hat

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Nicholas bringt uns wieder zum Ocean Sports zurück und wir sitzen leider den letzten Abend so zusammen. Ich glaube, man sieht es uns an, dass wir unseren Spass hatten.

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Und nochmals vor dem ins Bett gehen eine Krabbe. Einige Leben recht weit weg vom Meer und gehören zu den Landkrabben

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Gute Nacht

Teil 4411. Nov. 2025

5.7. Unser letzter Tag zusammen… Es hiess auch vom Ocean Sports Abschied nehmen…. Aber hoffentlich nicht für allzu lange

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Nicholas holt und es geht nach Malindi. Das kleinere Auto bringt unser Gepäck an den Flughafen. Das Ziel ist die Vasco da Gama Säule. Erstmal muss der Kassier E-Citizen bearbeiten, so dass ich mit MPESA (Telefon Geld) bezahlen kann. Nochmals, denn ich hatte ihm meinen Ausweis als Mitglied von Nature Kenya nicht gezeigt, der mir gratis Eintritt zu den National Museen erlaubt.

Eine junge Studentin führt uns. Die Wellen schlagen hier bei Flut auf die toten Korallenfelsen und mit der Zeit formt das Wasser die Felsen.

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Die Geschichte der Seefahrer nach Afrika ist lange und abenteuerlich. Viele hatten damals ihr Leben verloren, da die Stürme am Kap der Guten Hoffnung und im Kanal zwischen Afrika und Madagaskar tückisch sind. Doch Vasco da Gama schaffte es 1497 in Malindi zu landen. Er war auf dem Weg nach Indien, um Handel zu treiben und eine bessere Route zu finden. Man vergesse nie, sie hatten ganz primitive Geräte, um ihre Position im offenen Meer zu bestimmen. Und hier ist die Säule mit der Inschrift. Piraten war schon damals eine Gefahr für Handelsschiffe und verschiedene Länder wollten auch “ihren” Anteil an Afrika. Lange dominierten die Araber an der Ostküste und auf Sansibar.

Herzige Blümchen wachsen auf dem kargen Gestein

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3 meiner Freunde konnten sich noch erinnern, wie ich mich damals in Brasilien benahm, wenn wir eine Spinne sichteten. BW und RZ hielten lange Vogelspinnen und ich musste in dem Raum schlafen…. Ein Grund, warum ich Spinnen fotografiere, ist, um die Spinnenphobie, die ich selber therapierte, nicht wieder aufflackern zu lassen. Spinnen hat es überall…. Aber am schlimmsten waren die dicken, schwarzen Hausspinnen in der Schweiz

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Ein kurzes Stück mit dem Auto und wir sind beim Portugiesischen Kapelle Malindi. Die Stadt kenne ich überhaupt nicht. Wahrscheinlich hat es dort auch nicht viel, das mich interessieren würde, vielleicht mal der Sultanspalast. Näher am Strand sind die Hotels und Häuser oft im Besitz von Italienern. Ein Haus neben der Portugiesischen Kapelle. Die Häuser leiden echt unter der salzigen Luft und der Luftfeuchtigkeit. Aber ein bisschen besser könnte man die schon unterhalten.

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Die Kapelle wurde um 1502 von den Portugiesen gebaut. Sie ist das erste christliche Gebäude in Ostafrika. Katholische Missionare kamen hin und versuchten sich in der vom Islam geprägten Stadt zu behaupten. 1589 übernahmen Portugiesen und der Sultan von Malindi die Stadt Mombasa und somit verlor die Kapelle an Wichtigkeit. 1593 – 1596 bauten die Portugiesen das Fort Jesus in Mombasa, um den Hafen zu schüten. Heute ist es ein Nationalmuseum und leider vom steigenden Meeresspiegel bedroht.

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Die Studentin erzählte uns ganz viel, was so in der Kapelle damals ablief und wofür verschiedene Gegenstände gebraucht wurden. Das konnte ich nicht im Kopf behalten.

Im Garten um die Kapelle sind etliche Gräber

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Einfach weil ich sie niedlich finde – Risenschnurfüsser / Archispirostrepus gigas. Man nennt sie auch Mombasa Express. Kleinere habe ich im Garten und die helfen totes Pflanzenmaterial in Humus zu verwandeln.

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Nochmals ein kleines Stück mit dem Auto und wir kommen beim Museum an. Klar hat es hier schon Leute, die etwas verkaufen wollen oder betteln. Einfach bestimmt nein sagen. Wir müssen uns etwas beeilen, so dass wir den Flug erwischen. Vorher wollen wir ja noch etwas essen.

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Das Museum Gebäude wurde 1890 von den Britischen Kolonialisten gebaut. 1991 wurde es als National Monument deklariert und als Museum der Öffentlichkeit am 24.12.2013 zugänglich gemacht. Die Hauptthemen im Museum sind die Küstenstämme und ihre Traditionen, wie auch anderes geschichtliches.

Als erstes sehen wir eine Afrika Karte aus dem Jahr 1554. Ich staune, was die damals schon konnten!

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Dann ein Tuch mit einem alten Dampfschiff. An der Küste tragen viele Tücher in den buntesten Farben. Man nennt sie Kikoy und sie sind aus Baumwolle gewoben. Die andere Variante heisst Kanga und sind bedruckte Tücher 1 m x 1.5 m. Meist ist auch noch eine Lebensweisheit drauf geschrieben.

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Musikinstrumente, Gegenstände aus dem Haushalt

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Die Mijikenda ist eine Gruppe der 9 Bantu sprechenden Stämme an der Küste. Jeder Stamm hat seinen eigenen Stil, Häuser zu bauen. Bantus ist eine Sprachgruppe, der ungefähr 400 Stämme / Gruppen angehören, darunter auch der grösste Stamm in Kenia, die Kikuyu und die bekannten Zulu in Südafrika. Ursprünglich stammen sie aus West- und Zentralafrika und sind von dort nach Ost-, südliches Afrika gewandert. Deren Ausbreitung fand ca. zwischen 4.000 – 500 AD (vor Christus Geburt) statt.

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Die Tafeln im Museum geben gute Erklärungen über Clans und Stämme. Jeder Stamm oder Stammesgruppe hat ihre eigene Schöpfungsgeschichte, ihren eigenen Glauben, wo Gott ist. Sie sind auch nicht alle gleich sozial aufgebaut.

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Ein Gemälde, wie es mal in Malindi aussah

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Die Führung ist zu Ende und es geht durch einen Stadtteil. Man sieht den starken Islamischen Eindruck. Drum nie ein Hotel in Moschee Nähe… zig mal am Tag rufen sie zu Gebeten und das auch nachts

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Nicholas zeigt mir das Restaurant, wo eine gemeinsame Bekannte von uns, die in einem Wald lebt, den sie beschützt, zeitweise isst, wenn sie in Malindi ist

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Wir essen in einem Italienischen Restaurant zu Mittag. Na die Lasagne hätte besser schmecken können. Dann ab an den Flughafen, wo unser Gepäck auf uns wartet. Wir verabschieden uns von Nicholas, der uns wieder sicher und pünktlich an alle Orte brachte. Hier ist es immer einfach einzuchecken. Wir warten noch eine Zeitlang, bis der Jambojet Flieger kommt und wir einsteigen können.

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Noch ein letzter, sehnsüchtiger Blick auf den Indischen Ozean

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Nach 1 Stunde landen wir am JKIA Flughafen in Nairobi und werden von einem Fahrer vom Four Points by Sheraton empfangen und ins Hotel gebracht. Nach Duschen und etwas wärmer anziehen, sitzen wir noch gemütlich zusammen und essen etwas kleines. Dann heisst es zum Terminal fahren. Klar der Abschied ist nie der schönste Moment, wenn man eine so tolle Gruppe um sich hatte.
Ich weiss sie lesen hier! Und somit danke an Euch alle 5, die so toll mitgewirkt haben und auch oft mit mir Geduld hatten, wenn ich einen Vogel oder so fotografieren wollte. So viel gelacht hatte ich noch kaum auf einer Safari.

Dann gingen sie ins Terminal hinein und plötzlich war es so still um mich. Ich schlief im Four Points und fuhr erst morgen mit Einkaufen unterwegs nach hause. Auch zuhause musste ich mich erst mal wieder dran gewöhen, dass da kaum jemand redet und lacht…. wir haben ja alle zu arbeiten 😄

Liebe Gruesse
Elvira

PS der nächste Bericht wird Nairobi Nationalpark und Shompole Wilderness Hide sein

Von Samburu, Aberdare, Amboseli, Tsavo bis Watamu von Bushtruckers

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/306168-von-samburu-aberdare-amboseli-tsavo-bis-watamu

Stand: letzter Berichtsteil vom 11. Nov. 2025

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