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Reisebericht · namibia-forum.ch

Patlo ya leleme la metsi (Botswana spontan 6/25)

von Champagner · Juni 2025 · 11 Tage · Geführt · 22 Teile

Über diesen Reisebericht

In Kasane verbringe ich zwei Tage am Chobe: zwei Gamedrives und zwei private Bootstouren bei einem Birding-Bootsguide bringen mir zahlreiche Vogel-Erstsichtungen, dazu Löwen bei einem Pavian-Kill, einen Elefanten in der Musth und zeitweise aggressive Nilpferde. Der Chobe führt im Juni 2025 viel Wasser, die Flutebenen stehen praktisch voll.

In Maun gilt mein eigentliches Anliegen der jährlichen Flut aus dem Okavango-Delta: Mit einem Taxifahrer und einer spontan mitgenommenen Ortskundigen finde ich noch am Ankunftstag die Zunge des Wassers am Zusammenfluss von Boro und Thamalakane – ein lang gehegter Traum wird wahr, ich berühre " leleme la metsi" mit meiner Hand und wir laufen mit nassen Schuhen durch das frisch überflutete Gras.

Danach schließe ich mich für drei Tage einer geführten Mobile-Camping-Tour durchs Moremi-Wildreservat an, mit Wechsel des Camps nach zwei Nächten. Das viele Wasser macht einzelne Pisten zur Herausforderung, hohes Gras erschwert manche Sichtung, dafür gibt es eine Leopardin, deren Jagd an zu vielen Fahrzeugen scheitert, einen seltenen Serval und gleich zweimal dieselben vier Wildhunde, einmal sogar zu Fuß. Zum Abschluss führt mich ein Buschflug von Khwai nach Maun noch einmal über Khwai, Gomoti, Santantadibe und Boro – ein stimmiger Abschluss zu meinem Wasser-Thema.

Teil 126. Juni 2025

*** Wer den Bericht ohne Kommentare lesen möchte,
klickt oben rechts auf die Sonne! ***
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So und ähnlich waren die Reaktionen auf ein paar Fotos in meinem Whatsapp-Status am 16. Juni 😄 . Tja, bis zum 28. April wusste ich selber nicht, dass ich am 12. Juni nach Botswana fliegen würde 🤩 !

Und weil ich mir alles andere als sicher war, ob alles so klappt, wie ich das auf die Schnelle zusammengebastelt hatte (zumal eine der Wunsch-Komponenten schlichtweg unplanbar war), wurden nur ganz wenige, hauptsächlich systemrelevante Personen eingeweiht. Falls die Reise ein Flop würde, bräuchte ich danach dann niemandem davon erzählen 😎 …. Leider musste ich dazu auch ein paar liebe Freundinnen ein bisschen anschwindeln, ich hoffe, sie können mir verzeihen 😊 😘 .

Mein Hauptgrund für die Reise war ganz klar die Annual Flood – wie viele hydrologische Themen fasziniert sie mich schon seit Jahren. Dieses Jahr sah es zumindest im April danach aus, als ob sie stark sein würde und eventuell im Juni bereits aus dem Delta draußen und somit vielleicht leicht zu besuchen wäre. Ein großer Traum von mir ist es, einmal in meinem Leben die „leleme la metsi“, die Zunge der Flut/des Wassers zu berühren und das Ankommen des Wassers aus dem Delta in Maun zu erleben!

Den Titel meines Reiseberichts hat mir Diteko freundlicherweise auf Setswana übersetzt: "Patlo ya leleme la metsi" = „Auf der Suche nach der Zunge des Wassers".

Das Intro ist sehr lang geworden, weil ich für meine Erinnerung alles genau aufschreiben wollte. Damit man es einfach überblättern kann und nichts „Wichtiges“ verpasst, packe ich es in ein eigenes Kapitel. Es beginnt am 23. April und endet am 28. April, als ich die Reise gebucht habe.

Liebe Grüße von Bele

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(Danke L. für das Foto)

Teil 226. Juni 2025

Wie es zu der Reise kam:

Vor einigen Wochen erzählen mir zwei Nicht-Fomis, die um Hilfe bei einer Botswanaplanung gebeten hatten, dass sie mit Condor fliegen würden – ich wusste bis dato gar nicht, dass die mit Airlink kooperieren. So schnell wie ich das gehört hatte, hatte ich es aber auch wieder vergessen 🙄 .

Am Mittwoch, den 23. April – als ich gerade auf Pirsch hier in einem Naturschutzgebiet war - weiß Heiko Genzmer (von Bushways) nichts Besseres zu tun, als mir Fotos aus dem Delta zu schicken und zu erzählen, dass er morgen den Boro-Channel abfliegen wird, um nach der „tongue“ der Flut zu suchen. Auf meine Anmerkung hin, dass ich ihn beneide, meinte er: „Come visit me, du musst doch nach Botswana kommen und die Lage checken für deine nächste Tour, oder?“

Ja ne, iss klar…. 😵

Aber ganz ehrlich: ich würde doch schon zuuuu gerne die Flut mal live und nicht nur per Satellitenbilder und Fotos von Leuten vor Ort sehen. Menno 🙁 !

Zuhause angekommen lese ich im Forum von irgendwelchen Condor-Sonderangeboten – da war doch was? Condor und Airlink? Kurzer Blick auf deren Buchungsseite: sie bieten Flüge nach Maun für 780 Euro an im Juni. Juni….. da habe ich ein Zeitfenster von knapp 2 Wochen nach Pfingsten ohne Termine (weil Schulferien und daher kein Ehrenamt), meine Katzen- und Haussitter sind da auch wieder aus dem Urlaub zurück. Aber was soll ich die ganze Zeit in Maun? Klar steht die Flut im Mittelpunkt meiner Überlegungen, aber entweder der Zeitpunkt passt, dann brauche ich keine Tage dafür, oder ich verzocke mich eh mit dem geschätzten Ankunftstermin. Ich bräuchte also einen Gabelflug, denn wenn schon Botswana, dann auch noch Kasane, denn auf absehbare Zeit werde ich den Chobe, Kempho und Mojo nicht wiedersehen. Leider gibt es keine Gabelflüge bei Condor… denke ich… 😗

Nachdem ich am nächsten Tag bei einem weiteren Versuch deren wirklich blöde Buchungsseite durchschaut habe (man kann dort nicht wie sonst auf der Startseite zwischen einfache Strecke, Hin-und-zurück und Gabelflug wählen), und nach Eingabe des ersten Flugs das Angebot bekomme, einen Gabelflug für 780 Euro zu buchen, ist es schon fast um mich geschehen 🤩 .

Nun gut, so ganz ohne Plan will ich natürlich auch nicht fliegen – und wie soll ich bitte schön von Kasane nach Maun kommen? Da fällt mir ein, dass mir sowohl Nicola aus dem Bushwaysoffice vor langer Zeit als auch Christian (etendeka) im Frühjahr erzählt hatten, dass Air Botswana manchmal sehr günstig zwischen Kasane und Maun fliegt. Na gut, schau ich mir mal deren Website an. Und siehe da, drei Tage nach einem der möglichen Kasaneflüge von Condor (die fliegen nämlich auch nur an ein paar wenigen Tagen in der Woche) gäbe es einen Flug nach Maun für 56 Euro. Aber eigentlich wollte ich doch nur 2 Nächte in Kasane sein. Und überhaupt, was mach ich dann in Maun? Nur Maun und die Flut eine Woche anstarren (oder auch nicht, was die Flut betrifft, denn wer weiß, wo die sich Mitte Juni rumtreibt) ist auch keine so tolle Aussicht 😐 .

Also mal schnell die Website von Bushways gecheckt – huch, da startet eine kurze Tour von Maun nach Vic Falls am 18.6., das würde genau passen. Nur komplett mitzufahren wäre zu lange.

Es ist Freitag und einige Leute (nicht nur afrikaaffine), mit denen ich ansatzweise über meine Idee geredet habe, finden sie gut, so wie es klingt sogar besser als ich selber (naja, sie müssen die Reise ja auch nicht antreten oder haben eh keinen Schimmer um was es geht 😛 ). Ich höre und lese so Sachen wie „Du hattest letztes Jahr doch nur eine Woche Marokko als Urlaub“, „Davon träumst du doch schon so lange“, „Alle Zeichen sprechen dafür“, „Einfach machen, wer weiß, wie lange das noch möglich ist“ und beginne diese Botschaften zu verinnerlichen 😗 .

Noch ein Wochenende drüber geschlafen und dann am späten Montagvormittag, dem 28.4., passiert es 🤩 : ich schicke eine Mail an Nicola ins Office, ob ich denn eventuell bei dieser besagten Tour auch nur die 3 Nächte Moremi mitfahren und in Khwai wieder aussteigen und mit einem Buschflieger zurück nach Maun reisen könne?

Nachmittags dann die Bestätigung vom Office, dass das alles so machbar ist, sie können mir auch eine Unterkunft in Maun zu ihren (besseren) Konditionen buchen. Ich soll mich melden, wenn ich dann tatsächlich die Flüge gebucht habe.

Okay, jetzt haben die drei mich an der Angel – Botswana, Bushways und die Flut! 😮

Die probeweise Suche nach Unterkünften in Kasane verläuft etwas unbefriedigend, nur etwas leicht Dubioses ist noch drei Tage in Folge frei, also reserviere ich das mal, da stornierbar.

Ab jetzt befinde ich mich in einem Buchungs-Tunnel, diesen Montagnachmittag werde ich so schnell nicht mehr vergessen! Das Erste, was ich versuche fix zu machen ist der Air Botswana Flug. Erst muss ich mal ihre Buchungsseite überhaupt verstehen, dann kommt die Falle mit der Bezahlung. Mein Rechner rödelt und rödelt – die Zahlung über das Buchungsportal geht nicht durch. Okay, das war’s dann mit Botswana und der Flut - wäre ja auch zu schön gewesen. Danach schaltet sich mein Hirn ein: da war doch was mit anderen Browsern… Also Edge probiert – und tschakka: ich bin stolze Besitzerin eines Flugtickets von Kasane nach Maun für 56 Euro. Oweia, ich scheine wirklich ernst zu machen!

Wie im Wahn (Geld spielt ja keine Rolle 😗 🤪 😛 😣 ) begebe ich mich auf die Condor-Website und buche den Gabelflug, was sehr einfach funktioniert. Allerdings hätte ist fast einen Fehler gemacht und gewohnheitsgemäß den späteren Airlink-Flug nach Johannesburg gebucht, was dann aber durch den frühen Rückflug von Condor um 17 Uhr zu knapp geworden wäre. Uff, gerade noch bemerkt!

Ich buche noch Rail&Fly und Sitzplätze dazu und die Online-Benachrichtigung meines Kontos auf meinem Smartphone kommt kaum hinterher damit, die Umsatzvormerkungen abzuschicken – pling, pling, pling, pling… mein Konto leert sich zusehens 😈 !

Abends um 19 Uhr bestätige ich Bushways meine Buchung, die sofort rückbestätigt wird (wann machen sie eigentlich Feierabend?).
Um 20.30 Uhr informiere ich Kempho darüber, dass ich demnächst in Kasane sein werde (sie hatte eh schon immer mal gefragt, wann ich wieder komme) und ob sie mir etwas zu der gebuchten Unterkunft sagen könne. Sie rät mir direkt ab und gibt mir andere Tipps. Gefällt mir zwar alles nicht, weil zu weit weg, aber ich reserviere mal vorsichtshalber. Eigentlich will ich unten an der Hauptstraße sein und am liebsten im Old House oder in den Chobe River Cottages (wobei die keine Einzelzimmerpreise haben).

Aber das soll heute nicht mehr mein Problem sein, nach soooo vielen Entscheidungen muss ich ins Bett. 🙄

Teil 326. Juni 2025

Als ich am nächsten Morgen, dem 29. April aufwache, bin ich leicht schockiert über mich selber: Was habe ich da gestern getan? 🤩 🙄 😮

Aber nun ist es zu spät, um etwas rückgängig zu machen und Zeit zum Grübeln habe ich auch keine. Ich stürze mich in die Feinplanungen (die Details erspare ich euch an dieser Stelle, die kommen dann jeweils zum Thema) und diese „Tour“ kommt dann am Ende dabei heraus:

12. Juni 2025: Abflug nach Kasane über Johannesburg mit Condor und Airlink
13. Juni 2025: Ankunft in Kasane am Nachmittag /ÜN The Old House
14. Juni 2025: Gamedrive und Boatcruise / ÜN The Old House
15. Juni 2025: Boatcruise und Gamedrive / ÜN Chobe River Cottages
16. Juni 2025: Flug nach Maun nach Air Botswana /ÜN Maun Lodge
17. Juni 2025: Ein ganzer Tag in Maun /ÜN Maun Lodge
18. Juni 2025: Buffalo-Tour / ÜN HATAB MGR 15 (Moremi)
19. Juni 2025: Buffalo-Tour / ÜN HATAB MGR 15 (Moremi)
20. Juni 2025: Buffalo-Tour / ÜN HATAB MGR 04 (Moremi)
21. Juni 2025: Rückflug von Khwai Village/Khwai Guesthouse nach Maun
22. Juni 2025: Heimflug mit Airlink und Condor über Johannesburg nach Frankfurt

Heiko hatte - obwohl ich ihn bewusst nicht in die Planung eingeweiht hatte, damit er sich zu nichts verpflichtet fühlt – natürlich dann doch übers Office davon erfahren und meinte zu meiner Planung in seiner gewohnt trockenen Art: „Joh, quick and dirty!“ 😄

Dass ein Treffen mit ihm nicht klappen wird, ist schnell klar, da er auf Grund der Pfingstferien selbst mit der Familie unterwegs ist. Ob er tatsächlich recht hatte, dass die Tour einfach nur schnell mal so dahingeschludert ist 😕 oder ob sie am Ende sich dann doch als „rund“ herausstellen und mein Traum in Erfüllung gehen wird 🤨 , werde ich am 22. Juni und Ihr am Ende des Berichts wissen, falls es euch interessiert.

Ab morgen gibt es dann auch Fotos 🙂 - bis dahin liebe Grüße von Bele

Teil 428. Juni 2025

12. und 13. Juni 2025 - Anreise nach Kasane

Erstaunlicherweise klappt die Anreise per Zug reibungslos 😗 und ich bin gespannt auf den Condor-Flug. Wo ist der Haken bei diesem Preis? Erst gibt es aber wieder das Ausreisetheater am Frankfurter Flughafen – ich bin gespannt, wann diese Passlesemaschinen mal wieder alle funktionieren und man nicht auf Personal angewiesen ist, das komplett unterbesetzt ist 😣 .
Egal, ich habe Zeit und mache eine Reise, die sowieso nicht auf dem Plan stand. Alles fühlt sich an wie ein Geschenk, und ich habe mir vorgenommen, mich über nichts aufzuregen 🙂 .

Über den Flug mit Condor kann man nicht meckern, sehr pünktlich, sehr neue Maschine, sehr nettes Personal. Die Frage nach Beef oder Chicken wird elegant übergangen (da fehlt einem schon ein bisschen was 🤪 ), indem jeder Pasta mit Soße hingestellt bekommt (man hätte sich vorab gegen Aufpreis natürlich alles Mögliche bestellen können). Ist mir gleich recht, ich esse eh am liebsten vegetarisch. Ein bisschen putzig ist das Essen schon, Matthias wäre wohl nicht satt geworden 😮 .

In Johannesburg hatte ich noch nie einen so kurzen Weg bis zur Pass- und Sicherheitskontrolle und jeweils kurze Schlangen. Frankfurt, schneid dir mal ne Scheibe davon ab...
Die Wartezeit verbringe ich - alleine schon aus Tradition, Grüße an die Langeweilertruppe 😘 – im Mugg&Bean mit Blick aufs Rollfeld.

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Langsam aber sicher fühlt sich alles real an, denn bis zur Abreise habe ich irgendwie nicht geglaubt, dass das alles wahr wird 🙂 . Das Wlan am Flughafen OR Tambo ist sehr flott und so kann ich mein Birdle-Rätsel lösen, sogar bereits in der Schlange zur Passkontrolle 🙂 .

Eigentlich bin ich in der aus Simone, Tanja und mir bestehenden Birdle-Gruppe, die seit Ende 2023 (nahezu) täglich das entsprechende Rätsel löst, immer die Erste morgens. Um nicht aufzufallen (denn unentschuldigtes Fehlen geht gar nicht 😵 und entschuldigtes nur wenn man einen guten Gund hat 😗 ) hatte ich sie schon vorgewarnt, ich wäre vermutlich auf Pirsch, sie müssten keine Vermisstenmeldung aufgeben und ich würde dann später birdeln 😎 .

Der Airlinkflug ist wie immer kurz und mit einem leckeren Snack versehen. Auf die Frage nach Beef oder Chicken wurde meine Gegenfrage nach Vegetarisch mit einem freundlichen Yes beantwortet und schon hatte ich mein hübsches Päckchen mit leckerem Grillgemüse an Reisnudelsalat vor mir stehen.

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Es gibt sie also doch, die hervorragend mundende Flugzeugverpflegung zum Nulltarif!

Es ist leider sehr bewölkt, so dass ich keine Fotos vom Chobe machen kann, aber das viele Wasser sehe ich (davon wusste ich aber schon von der Webcam der Chobe Game Lodge). Kurz vor der Landung steigt die Spannung: Kempho hatte mir geschrieben, ich soll mir auf keinen Fall ein Taxi oder einen Hoteltransfer buchen, SIE würde mich abholen. Außerdem ist es natürlich immer spannend, ob der Koffer auch ankommt (ja, dieses Mal Koffer mit Rollen, ich konnte mir nicht vorstellen mit meinem zickigen Knie eine schwere Tasche durch den Frankfurter Flughafen und auch schon vorher über die Bahnsteige zu transportieren und für die Campingtour hatte ich ein kleines Täschchen zum Umpacken dabei und durfte meinen Koffer im Hotel lassen).

Der Koffer kommt erfreulicherweise recht schnell, während ich noch das Einreiseformular ausfülle und auch Kempho steht strahlend und winkend draußen. Wie schön, sie nach knapp zwei Jahren wieder zu umarmen 😘 !

Sie bringt mich ins Old House, das ich nach langem hin und her für zwei Nächte gebucht habe. Irgendwann an dem 29.4. hatte ich mich von der Vorstellung, drei Nächte in der selben Unterkunft zu sein, gelöst und schnell zugegriffen, als diese zwei Nächte zu haben waren und für die dritte ein Chalet nebenan in den Chobe River Cottages.

Eigentlich bin ich ja wegen der Flut nach Botswana gekommen und alles andere drumrum wird passend gemacht und ist Zugabe 😄 ! Kempho gibt mir noch schnell die Abholzeit zum Game Drive morgen früh durch (5.45 Uhr) und flitzt dann weiter zum nächsten Termin.

Ein bisschen hatte ich noch mit dem Gedanken gespielt, nach dem Einchecken vielleicht eine Boatcruise vom Old House mitzumachen, aber dazu ist es zum Glück zu spät, denn kurz darauf sehe ich eine lange Menschenschlange den hauseigenen Bootssteg betreten - und das Ganze auch noch bei recht schlechtem Wetter. Taruk is in the house 😘 – das hatte ich schon am entsprechenden Fahrzeug vor der Unterkunft gesehen (die Langweilertruppe wird sich an den Bus erinnern).

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Also gehe ich, als alle in den Booten verstaut und abgefahren sind, alleine auf den Steg und genieße den Blick auf den Chobe und das Treiben im Uferbewuchs.

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Dass ich gleich nach der Landung meine erste Neusichtung haben werde, hatte ich nicht zu hoffen gewagt: ein Trupp von African (oder Southern) Yellow White Eye flitzt durchs Gebüsch und sammelt eifrig die unzähligen Blattläuse ein – yummie. Der Hauptunterschied zum Cape White Eye ist der komplett durchgehende Augenring.


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Ein paar Insekten

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sowie eine etwas unwillige Tawny-flanked Prinia (meines Wissens auch eine Erstsichtung für mich, da müsste ich aber mal in alten Berichten nachschauen)

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und ein total verschatteter Blue Waxbill

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sind auch unterwegs.

Als dann auch noch ein hübscher Holub‘s Golden Weaver gut sichtbar und leicht irritiert von den vielen kleinen Fliegen, die ihn umschwirren, auf einem Stängel balancierend fürs Foto posiert, muss ich mich kneifen: ich bin tatsächlich hier, in Botswana, in Kasane, am Chobe. Und alles hat bisher perfekt geklappt. Was für ein Glücksgefühl 🤩 !

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Zum Abendessen gönne ich mir einen wirklich sehr gelungenen Couscous-Salat

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und falle dann kaputt, aber total happy ins Bett – gespannt auf den nächsten Morgen und den Gamedrive an der Chobe Riverfront.

Teil 530. Juni 2025

14. Juni 2025 - Teil 1 (Game Drive im Chobe NP /Riverfront)

Voller Vorfreude stehe ich am nächsten Morgen auf. Ich habe zwar zunächst nur einen Gamedrive vor mir, von dem ich nullkommanix erwarte, aber das ist immer noch besser als daheim wieder von irgendwelchen Schubladen blöd angeglotzt zu werden, die ausgemistet werden wollen….

Nach meiner Spontanflugbuchung habe ich dann mit Kempho am nächsten Tag zunächst wegen der Quartierfrage und dann wegen möglicher Aktivitäten Kontakt aufgenommen. Kempho haben wir auf unserer ikonischen Covidtour 2021 kennengelernt. Und auch 2023 waren wieder zu unserer vollsten Zufriedenheit mit ihrer Firma unterwegs (Bootstouren und Vicfalls). Die Firma hat sie irgendwann in den letzten Jahren vom Vorgänger übernommen und ziemlich ausgebaut. Ich habe mich während meines Aufenthaltes mit einem ihrer Mitarbeiter und ihrer Assistentin unterhalten und beide waren voll des Lobes über sie und das Wachstum der Firma.

In der Hoffnung, dass zumindest ein Teil davon klappt, habe ich volles Programm angefragt. Bei drei Touren wollte ich einfach mitfahren, eine Privattour mit Mujo, ihrem Birding-Bootsguide war ein großer Wunsch von mir, den ich mir einfach gönnen wollte, koste es was es wolle (meine Söhne/Erben hatten mich kurz davor eh ein bisschen genervt 😛 😗 …)

Es kam dann ein bisschen anders, aber dazu später mehr.

Die Gamedrives für die Otto-Normal-Chobe-Touristen starten noch in der Dunkelheit (5.45 Uhr), gehen aber nur bis 9 Uhr, was den Vorteil hat, dass man das Lodge-Frühstück danach in Anspruch nehmen kann (bei mir im Old House war das bis 10 Uhr möglich), man hat allerdings eine recht lange Fahrt, bis man an der Riverfront ist und vor Ort dann gar nicht soooo viel Zeit.

In der Dunkelheit holt mich Jinx ab, danach laden wir noch ein südafrikanisches Ehepaar an der Nachbarunterkunft ein und los geht es. Am Gate hat es erstaunlich wenig Fahrzeuge, ich weiß nicht ob das an der Uhrzeit oder am Juni liegt (welcher Idiot macht denn auch dann Urlaub in Botswana, wenn es dort morgens sehr frisch und die Tage die kürzesten des Jahres sind, während daheim gerade die längsten Tage zu genießen wären 😕 …).

Unten am Wasser angekommen (6.37 Uhr) bin ich mal wieder hin und weg von diesem Anblick, bei dem uns auch niemand anderes stört. Das südafrikanische Paar ist wenig motiviert und nicht sehr begeisterungsfähig – keine Ahnung, warum sie nicht in ihrem warmen Bett geblieben sind. Aber das kann mir ja egal sein…. 😛

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Leider gibt es noch kein richtiges Licht, als wir diesen Martial Eagle entdecken. Und die Südafrikaner sind leicht irritiert, dass ich mindestens 2 Minuten lang in den Baum starre.... 🤪

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Die Sonne lässt nicht mehr lange auf sich warten

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und wir können ihren Aufgang unten am Wasser zusammen mit ein paar Büffeln genießen

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(die Büffel sind etwa so begeistert wie das südafrikanische Paar 😎 ).

Zwei White-crowned Lapwings sind auch unterwegs, einen erwische ich.


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Danach geht es zügig weiter nach Serondela, wo einige Autos kreuz und quer stehen. Das sieht nicht nach Frühstückspause, sondern eher nach einer Sichtung aus. So ist es auch, eine Gruppe von Löwen, von denen man viele nur schemenhaft im hohen Gras erkennen kann, ist dort recht munter unterwegs.

Ja, Mähnenlöwen sind imposant, aber diese prüfenden Blicke von Löwinnen berühren mich immer sehr – und ich liebe auch dieses Gras 😘 :

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Sie wird kurz darauf auch freudig von einem Kleinen aus dem Rudel begrüßt.

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Weit entfernt, schon auf Höhe des nächsten Querweges, können wir einen jungen Löwenkater erkennen, der irgendwas im Maul durch die Gegend trägt. Verfolgt wird er von (mindestens) zwei weiteren Familienmitgliedern.

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Jinx kutschiert uns zu der Stelle, wo er im Unterholz verschwindet und sich bereits einige Fahrzeuge positioniert haben. Zum Glück beschließt der Kerl, seine Beute direkt vor unseren Augen ein bisschen hin und her zu schwenken, so dass wir auch gut die Innereien des bedauernswerten Pavians 🙁 (er ist aber zum Glück schon im Affenhimmel 😗 ) erkennen können. Danke, so genau wollte ich es gar nicht wissen, bzw. sehen.

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Er verschwindet dann tiefer ins Gebüsch.

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Da es hier immer rummeliger wird, man aber eigentlich nichts sieht, ziehen wir uns zurück und fahren den Coffee-Stop-Platz an. Ich habe extra mal ein Foto davon gemacht, als dann die anderen auch angekommen waren, damit man sich das auch mal vorstellen kann. Mich erinnert es sehr an meine ersten Gamedrives im Chobe anno 2012.

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Hier noch ein bisschen Werbung… 😉

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Die Zeit vergeht schnell, es ist schon 8 Uhr, und alle Autos fahren schon los, um noch einmal auf dem oberen Weg nach den Löwen zu suchen. Wir packen als letzte auch zusammen und machen uns langsam auf den Heimweg, kommen aber nur wenige Meter weit, denn plötzlich kommt der stolze Pavian-Träger von rechts oben (da wo alle hingefahren sind 😄 ) zu uns runtergerannt – der Affe baumelt an seinem Kopf hin und her. Wir können das Schauspiel ganz alleine genießen 🤩 !

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Unsere Anwesenheit (auch wenn wir weit weg brav auf dem Weg stehen) scheint ihm nicht zu gefallen - er traut niemandem!

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Inzwischen scheint er etwas erschöpft zu sein und geht langsam weiter,

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während sich von rechts aus dem Gebüsch Ärger nähert!

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Der junge Mann hat sich zusammen mit seinem Pavian inzwischen abgelegt und knurrt die Löwin böse an, als sie sich nähert.

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Zum Glück ist auf die Familie Verlass, ein anderer junger Kater nähert sich der Löwin, um sie freudig zu begrüßen.

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Diese kleine Ablenkung nutzt der clevere Bursche und macht sich mit seiner Beute aus dem Staub, bzw. in die Büsche.

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Was für eine Freude, diese aktiven Löwen am frühen Morgen beobachten zu dürfen 🤩 😘 ! Gut, dass sie jetzt im hohen Gras verschwunden sind, denn wir müssen nun wirklich auch Richtung Ausgang fahren.

Unterwegs gibt es noch einen Lilac-breasted Roller (und wenn man auf das Foto klickt, ist der Schwanz auch komplett, keine Ahnung warum das beim einfachen Anschauen so aussieht 😐 )

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Sooo schade 😎 , dass das Licht beim Abflug nicht passt:

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Wir (oder soll ich sagen "ich) genießen noch wunderschöne Ausblicke über den vollen Chobe

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und den Quoten-Elefanten für die Statistik.

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Am Old House angekommen gönne ich mir in bester Stimmung ein Frühstück mit Käseomelette und viel Kaffee auf der Terrasse. Das Leben könnte schlechter sein 🙂 und schon jetzt steigt das leise Gefühl in mir hoch, dass ich wohl einiges richtig gemacht habe mit meiner Spontanbuchung!

Nach dem Frühstück schaue ich schnell beim Bootssteg nach dem Rechten – es ist so schön dort!

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Ich freue mich über einen Red Billed Firefinch, der am Ufer ausgiebig badet,

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der Holub’s Weaver schaut auch wieder vorbei,

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ein Libelle landet zwischen

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und die Tawny-flanked Prinia zeigt sich heute kooperativer (naja, der Ansitz gefällt mir jetzt nicht so sonderlich, aber ich will mich ja nicht ärgern auf dieser Reise!).

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Und da geht es dann heute Nachmittag hin! Auf den Chobe 🤩 !


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Über Mittag gehe ich mal rüber zum Spar und kaufe ein paar Getränke und Knabbereien sowie ein paar Pulas ein. Es fühlt sich gut an, hier einfach mal zu „wohnen“ und an der Straße entlang zu schlendern.

Nach einem kleinen Power-Nap und einem Chat mit Tanja, in dem ich mal wieder ein bisschen um die ganze Wahrheit herumreden muss 😊 (sie sagt, man würde so wenig von mir hören und ich meine daraufhin, was ich denn auch groß erzählen solle, ich hätte Mittagsschlaf gemacht, mehr gäbe es nicht zu berichten), muss ich mich auch schon für die Nachmittags-Boatcruise fertig machen, zu der ich um 14.45 Uhr abgeholt werde.

Davon dann im nächsten Kapitel.

Teil 601. Juli 2025

14. Juni 2025 - Nachmittags-Boatcruise auf dem Chobe (Teil 1)

Um 14.45 Uhr werde ich von Kempho abgeholt und zum Bootssteg gefahren. Dieser ist nicht mehr beim Spar, sondern vom Old House gesehen ein paar 100 Meter in die andere Richtung gelegen. Ich habe mich mental in meiner Mittagspause auf eine Sunset-Cruise der "klassischen" Art, also viel Alkohol, viel Geplapper, wenig Möglichkeit für schöne Beobachtungen eingestellt und kann gedanklich gut damit leben. Dabei lassen sich ja auch immer herrliche Sozialstudien betreiben und gutes Berichtsmaterial kommt gegebenenfalls auch noch dabei rum 😗 😎 🤪 .

So viel zur Theorie. In der Praxis klatscht Kempho vor Freude in die Hände, als wir am Steg ankommen und lüftet das Geheimnis: ich werde bereits heute Nachmittag mit Mojo (nicht Mujo, das habe ich dieses Jahr gelernt!) unterwegs sein - und zwar ganz alleine! Das sei eine kleine Aufmerksamkeit ihrer Firma 😄 ! Ob das nun so stimmt oder ob es einfach keine anderen Buchungen gab, kann ich nicht beurteilen. Allerdings hätte sie dann nicht Mojo, der inzwischen sein eigenes kleines Unternehmen hat (was ich bis dato nicht wusste, nur mal gehört hatte, dass er es vor hat), buchen müssen, sondern einen ihrer sonstigen (Freelancer?)-Guides. Aber mir soll es recht sein 🤪 🙂 ! Wie die beiden das Ganze finanziell verkuddeln, weiß ich nicht, geht mich aber auch nichts an.

Zunächst habe ich ja so kleine Bedenken, ob das nicht irgendwie strange anfühlt, so ganz alleine wie die Queen Mom über den Chobe geschippert zu werden, aber diese Gedanken verfliegen nach den ersten Sekunden an Bord. Mojo ist so herzlich und natürlich wie immer und scheint sich auf eine gechillte Birdingcruise ebenso zu freuen wie ich! Außerdem bleibt keine Zeit für unnötige Überlegungen, denn wir starten direkt in Richtung Osten zu den Stromschnellen.

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Ich mache es mir auf Mojos Boot bequem, das drehbare gut gepolsterte Sitze und sogar ein Schattendeck hat, auf das man klettern könnte (was ich nicht gemacht habe, ich war unten ausreichend beschäftigt und hatte gute Sicht).

Ich schreibe jetzt nicht zu jedem Bild etwas dazu, sie sind ja eigentlich selbsterklärend - Vögel und Landschaft eben. Und ich habe bis jetzt auch nur den Teil bis zur NP-Grenze fertig, der andere Teil folgt vielleicht morgen.


Wire-tailed Swallow
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African Darter
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Der Wasserstand ist sehr hoch und daher kann man die Felsen - auf denen sonst die Rock Pratincoles sitzen - nicht sehen, was das Manövrieren recht schwierig macht.

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Auf Krawall gebürsteter Hamerkop
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Water Thick-knee
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African Spoonbill (u.a.)
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Der Baum rechts mit den Flechten oder was immer das ist, ist Mojos Lieblingsbaum!
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Sacred Ibis
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White breasted Cormorant - die hab ich hier noch nie gesehen... (wenn überhaupt 😕 ?)
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Sie brüten aktuell und haben dabei viel Redebedarf.
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Reed Cormorant (die zwei in der Mitte)
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Und dann gibt es tatsächlich eine Erstsichtung für mich - hoch oben in einem Fig Tree entdeckt Mojo einen Trumpeter Hornbill 🤩 ! Nicht ganz easy zu fotografieren, aber zum Erkennen reicht es!

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Nun machen wir uns auf den Weg Richtung Chobe Nationalpark.

Hamerkop
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Die im November 2024 abgebrannte Chobe Marina Lodge. Da tut sich aktuell nichts, angeblich wartet man auf die Gelder von der Versicherung.

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Pied Kingfisher

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Und noch ein Trumpeter Hornbill, dieses Mal in einem Jackalberry Tree bei der Chobe Safari Lodge

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Bevor Mojo anlegt, um uns zu registrieren, können wir noch diesen hübschen Brown-hooded Kingfisher beobachten.

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Den zweiten Teil der Boatcruise gibt es wie gesagt morgen oder so!

Teil 702. Juli 2025

14. Juni 2025 - Nachmittags-Boatcruise auf dem Chobe (Teil 2)

Wir steigen jetzt einfach an der Stelle wieder ein, wo ich gestern aufgehört habe - dieses Foto vom Brown-hooded Kingfisher hab ich nämlich vergessen.

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Nachdem Mojo uns registriert hat, sehen wir den fast schon obligatorischen Nilwaran am Ufer entlang spazieren. Gar nicht so einfach, ihn von Kopf bis Schwanzspitze aufs Foto zu bekommen 😄 !

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Mojo wie man ihn kennt !

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Vorbei an den üblichen Chobe-Verdächtigen

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kommen wir zu einer besonderen Sichtung für mich. Eine Allen's Gallinule und eine Lesser Moorhen begegnen sich. Beide sind - wenn ich nicht ganz falsch liege - Erstsichtungen für mich (2023 haben wir an ähnlicher Stelle eine African Swamphen gesehen).

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Die Beiden gehen kurz aufeinander los, die Fotos davon sind unbrauchbar, das war zu überraschend 🤪 .

Danach vertragen sie sich aber und gehen dann wieder ihrer Wege. Das Foto von den Beiden mag ich sehr!

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So eine Hübsche - oder?
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Die nächste Sichtung ist ein Intermediate Egret, ich weiß nicht, ob und wann ich den schon gesehen habe, aber vermutlich schon ab und zu, ohne darauf zu achten:

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An der nächsten Stelle (wir sind noch nicht weit gekommen, das ist einfach herrlich mit Mojo, dass man so gemütlich von Sichtung zu Sichtung tuckern kann 😘 ) verweilen wir sehr lange. Auf einer Sandbank hängt ein Grey Heron mit einigen African Skimmern ab. Im Hintergrund blühen die Water Lilllys. Idylle pur!

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Es ist immer irgendetwas los und somit zu beobachten:


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In direkter Nachbarschaft wohnen White-faced Wistling-Ducks zusammen mit Krokodilen, die Skimmer schauen aber auch immer wieder vorbei.


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Wir machen einen kurzen Abstecher zu African Jacana Chicks.

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Mojo fällt dabei im Augenwinkel auf, dass immer mehr Collared Pratincoles Richtung Skimmer-Sandbank fliegen und wir fahren noch einmal dorthin zurück. Inzwischen wird dort ziemlich voll:

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Bei so vielen Vögeln wundert es nicht, dass es immer wieder zu Panikattacken verursacht durch irgendeine Bewegung eines einzelnen Vogels kommt (es erinnert mich stark an Zebras). Immer wieder fliegen große Gruppen aus Skimmern und Partincoles auf und wir sind quasi mittendrin - großes Kino 🤩 !


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Man beruhigt sich aber auch schnell wieder und "kommt runter" im wahrsten Sinne des Wortes!

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Wir reißen uns endlich los und machen uns auf den Weg nach Westen.


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Über den Elefanten im Wasser freue ich mich sehr und er scheint auch zufrieden mit seinem Leben zu sein:


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Unweit von ihm kommt eine Gruppe von Löwen aus dem Gebüsch oben am Hang und verteilt sich über den selben:

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Okay, dann schauen wir dort auch mal vorbei. Alleine sind wir allerdings nicht 😗 😎 :

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Die Löwen machen nicht viel mehr als hübsch in der Gegend rumliegen.

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Nur einer unterhält uns mit seinen Grimassen (man könnte jetzt spekulieren, ob es der Pavianschwenker von heute früh ist 😕 ? 🤪 ).

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Ein bisschen Stimmung kommt beim Publikum auf, als ein Elefant - offensichtlich in der Musth, er pinkelt sich auf jeden Fall ohne Pause die Hinterbeine voll - die Bühne betritt.

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Er kümmert sich allerdings weder um die Fotografen

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noch um die Löwen

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sondern marschiert Richtung Gebüsch.

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Auch bei Löwens tut sich nichts, und so beschließen wir, aufzubrechen, bevor es die ganze Bootsmeute tut.


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Im letzten Licht entdeckt Mojo noch ein Paar von African Pygmy Geese


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Jetzt wird es Zeit für die pictures for the romantic mood 🤪 .

Gemütlich tuckern wir an dem sich immer schöner färbenden Himmel Richtung Heimat, Elefanten zeigen sich dabei nicht, aber ein paar Hippos (und das mir.... 🤢 ).


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Was für eine wunderschöne Boatcruise war das 🤩 !

Abendessen gibt es keines mehr, morgen werde ich früh vor der nächsten Bootstour frühstücken, das muss reichen!
Glücklich falle ich nach einer warmen Dusche ins Bett und überfliege am Notebook die Fotos.

Fühlt sich alles sehr gut an 🙂 😘 !

Weiter geht es dann vermutlich erst nächste Woche - ich wünsche allen schon mal ein schönes Wochenende !

Teil 806. Juli 2025

15. Juni 2025 - Morning Cruise auf dem Chobe (Teil 1)

Als ich am 29. April in die Feinplanung für diese Reise eingetreten bin, war mir schnell klar, dass ich - wenn ich schon so lange in Kasane bin wegen des Transferflugs, der nur an manchen Tagen bezahlbar ist - auf jeden Fall eine Morning Cruise mit Mojo unternehmen möchte. Gerne mit anderen interessierten Birdern und Birderinnen, falls Kempho Anfragen hat, oder eben alleine. Frau gönnt sich ja sonst nichts (ich glaube, ich habe mir zu meinem letzten Geburtstag nichts geschenkt, da war also noch etwas offen 😗 😎 ).

Am Vortag war dann klar, dass es keine anderen Interessenten gibt. Von daher konnte ich mehr oder weniger selber die Abfahrtszeit bestimmen. Nach Rücksprache mit Kempho habe ich mich für 8 Uhr entschieden. So konnte ich noch das Frühstück im Old House zu mir nehmen und auschecken, denn heute war Moving Day (wie Diteko es immer nennt 🤪 ). Leider hatte ich ja keine drei Nächte im Old House buchen können, auch wenn natürlich kurz vor meiner Anreise dann noch etwas frei wurde 🤨 . Da war aber die Stonierungsfrist in den Chobe River Cottages schon abgelaufen, in denen ich durch eine glückliche Fügung genau die fehlende Nacht buchen konnte, sonst war tatsächlich nichts frei, das konnte ich auf Nightsbridge sehen!

Am Vorabend hatte ich Mojo gesagt, dass ich 8 Uhr ausgemacht hatte, das fand er nicht so toll. Sein Plan war eigentlich, schon auf 7 Uhr an den Stromschnellen zu sein und die Reiher und andere Vögel zu beobachten, wie sie vor der aufgehenden Sonne gen Westen fliegen. Grrrr, das klang nach einem tollen Plan, passte aber so gar nicht in mein Timing. Also habe ich zähneknirschend auf 8 Uhr Abfahrt bestanden.

Wie an so vielen Punkten dieser ganz besonderen Reise sollte ich auch hier die richtige Entscheidung getroffen haben 🙂 !
Als ich nämlich am 15. Juni morgens aufstehe und mich zum Frühstück auf die Terrasse begebe, ist es stark bewölkt - Sonnenaufgang mit abfliegenden Reihern fällt heute also sowieso aus 🤩 ! Die Vorstellung, bei bewölktem Himmel auf dem Chobe rumzuschippern gefällt mir zwar auch nicht besonders, aber schaunmermal was wird.... Zuerst wird gefrühstückt, gepackt und ausgecheckt. Kempho holt mich und mein Gepäck ab, mich bringt sie zum Bootssteg und mein Gepäck zu den Chobe River Cottages. Ich hätte die Sachen das Stückchen auch selber tragen und ziehen können, aber da gab es keinen Verhandlunsgspielraum bei Kempho 😄 !

Um kurz nach 8 Uhr legt Mojo dann mit mir an Bord ab und wir fahren gleich Richtung Westen. Hinter unserem Rücken ist es weiterhin stark bewölkt, aber nur bis zu einer gewissen Höhe über dem Horizont und wir beobachten in der nächsten Stunde lachend immer wieder den Kampf zwischen Sonne und Wolken - wer wird wohl schlussenlich gewinnen?

Vor uns ist es aber herrlich klar - was für ein Anblick! Der Mond steht über dem Fluss und das Leben könnte momentan nicht schöner sein!

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Mojo biegt recht schnell nach rechts in eine kleine "Schneise" ein, links und rechts Schilf und hinten geht es nicht weiter. Wir suchen das Schilf ab und ich freue mich sehr über diesen Little Bee-Eater.

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Mojo sieht wohl, wo ich hinschaue, bzw. hinfotografiere und fragt lachend, ob ich die anderen nicht sehe? Nö, ich bin blind wie immer und brauche lange, bis ich sie entdecke 😣 😵 🤪 , denn ich bin die ganze Zeit auf den nun unscharfen Vogel rechts fixiert 😊 .

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Mehr entdecken wir dort nicht und verlassen diese Sackgasse wieder. Beim Rausfahren sehen wir noch diesen frisch gebadeten Reed Cormorant:

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Weiter geht es in der herrlichen Morgenstimmung - wir sind nahezu alleine auf dem Chobe.

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Und dann sehe ich (!) 🤩 , das blinde Huhn, aus dem Augenwinkel eine Bewegung rechts im Schilf, wir sind quasi schon dran vorbei, und bitte Mojo, anzuhalten und zurückzusetzen.

Und hier meine nächste Erstsichtung der Reise, ein Little Bittern. Wir sind kurz irritiert wegen des farbigen Schnabels, aber der Roberts sagt "breeding"!

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Was für eine Freude! 🙂 Und dass mir dann auch noch ein Foto davon gelingt!

Danach geht es etwas ruhiger, so typisch chobemäßig weiter:

African Jacana, Jung- und Altvogel

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Ein Intermediate Egret (die Beine hab ich auf einem anderen, aber schlechten Foto drauf) mit Froschkill:

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Ein Long-toed Lapwing, den ich zufällig im Flug erwische:

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Auffliegende White-faced Wistling Ducks - elegant geht anders 😉 :

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Vorbeiziehende Spurwinged Geese:

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Und wieder diese herrliche Flusslandschaft 😘 :


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Hier der Long-toed Lapwing zu Fuß unterwegs

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Ich liebe diese Farben!

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Heute ist Tag der White-faced Wistling Ducks 😄 , ich mag die aber auch sehr!


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Landeanflug

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Ups 🤩 🤪

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Die Stimmung bei Hippos ist etwas ungemütlich - es ist kalt und windig, sie sind ständig in Bewegung und am Streiten, besonders unfreundlich, um nicht zu sagen aggressiv 🙄 😣 und machen uns auch deutlich klar, dass sie eigentlich überhaupt keine Lust auf unsere Anwesenheit haben. Nun ja - was mich betrifft beruht das durchaus auf Gegenseitigkeit 😛 !


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Wir verziehen uns dann auch schnell und schauen lieber den friedlichen, wenn auch schreckhaften Ducks (und Skimmern) auf der Sandbank zu. Hier stehen wir lange und erfreuen uns daran, wie immer wieder gelandet und - ohne erkennbaren Grund - neu aufgeflogen wird.


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Es ist ein tolles Gefühl, wie sie direkt in unsere Richtung starten, das Rauschen der Schwingen und ihre Rufe müsst Ihr euch dazu denken!

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Die Skimmer machen meistens mit, dann fliegen alle erst mal einen großen Bogen, um sich dann in der Luft neu zu sortieren


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Zu meiner großen Freude entscheiden sich die Skimmer für den Weg unterhalb des Mondes vorbei - ich liebe dieses Foto 😘 🤩 !

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Den Rest des Vormittags verpacke ich in ein neues Kapitel, das wird mir hier zu unübersichtlich und ich muss jetzt auch mal die Katzen füttern 🤪 . Bis später, wenn nicht die Faulheit siegt..... 😕

Teil 906. Juli 2025

15. Juni 2025 - Morning Cruise auf dem Chobe (Teil 2)

Irgendwann reißen wir uns von dieser Sandbank los und brechen Richtung Südufer auf, wo es auch wesentlich einfacher für Mojo zu fahren ist, da das Wasser tiefer und nicht überall voller Hippos ist.

Am Himmel fliegt gerade eine Air Botswana-Maschine nach Kasane ein - mit sowas werde ich morgen nach Maun reisen, wenn alles klappt 🙄 .

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Okay, Hippos gibt es hier auch, aber die sind mit sich selbst beschäftigt und interessieren sich wenig für uns.

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Wir sehen am Ufer einige Vögel, aber nichts Spektakuläres und auch nicht in schönem Licht. Die African Pied Wagtail hatten wir noch nicht, daher darf sie trotz mangelhafter Qualität in den Bericht 😎 :

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Dafür bin ich mit dem Foto vom männlichen Giant Kingfisher sehr zufrieden 🙂 :

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Während wir langsam in Ufernähe entlang gleiten, fliegen zwei Blackwinged Stilts vor uns vorbei und landen am Ufer. Wir beobachten sie eine Weile - was für kleine und zierliche Kerle das doch sind, das kommt auf dem Foto gar nicht so rüber!

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Ohne Worte 😛

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Wieder kommen wir zu einer Art Sand/Erdbank und schauen den Collared Pratincoles dort zu:

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Rechts von uns gleitet derweil ein kleineres Krokodli lautlos ins Wasser:

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Der Glossy Ibis lässt sich leider nicht so wirklich schön fotografieren, aber ein Bild für die Statistik gibt es:

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Zwei Water Thick-Knees, ebenfalls nur fürs Protokoll:


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Auf der nächsten Sandbank wuselt ein Kittlitz's Plover (breeding) herum - über den freue ich mich auch sehr 🙂 :


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Die Marabus fehlen natürlich noch - das darf nicht sein 🤪 !


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Yellow-billed Stork

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Die nächste Insel ist voller African Darter, Reed Cormorants und Spurwinged Geese:


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Auch über den African Wattled Lapwing freue ich mich, den hatten wir noch nicht auf dieser Reise (und auch sonst eher selten):


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Der kleine African Stonechat ist weit weg und schwankt an seinem Halm hin und her - daher mal wieder nur ein Beweisfoto:

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Eigentlich hatte ich ja darauf gehofft, dass ich mal eine Spurwinged Goose im Abflug erwische, das sieht nämlich toll aus, aber daraus wird auch 2025 nichts 🙄 😵 , also dann eben am Boden:

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Noch eine Sichtung, die dieses Jahr bisher gefehlt hat - eine Grey-headed Gull (non breeding, daher auch kein grauer Kopf)

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Inzwischen zieht es am Himmel immer mehr zu - was für ein Glück haben wir doch, dass die letzten Stunden sonnig waren!

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Zum Abschluss unserer Tour findet Mojo den Trumpeter Hornbill noch einmal in dem Jackelberry Tree bei der Chobe Safari Lodge! 🤩

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Dann wird es Zeit, anzulegen

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und ich muss mich von Mojo verabschieden. Leider macht der Fahrer, der mich abholt, kein allzu schönes Foto von uns 😣 , aber besser als nichts! Mojo meint, ich müsse unbedingt mit der ganzen Gruppe bald mal wieder vorbeischauen. Hmmm, das wird erstmal schwierig 😵 , aber man soll ja nie nie sagen....

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Glücklich über den herrlichen Morgen auf dem Chobe mit dem so sympathischen und kompetenten Mojo checke ich in den Chobe River Cottages ein. Den Nachmittag gibt es dann irgendwann in den nächsten Tagen hier nachzulesen.

Teil 1008. Juli 2025

15. Juni 2025 - Game Drive im Chobe NP am Nachmittag

Nachdem ich in den Chobe River Cottages eingecheckt und ein bisschen rumgekruschtelt habe, gehe ich die paar Schritte rüber zum Coffee Buzz, wo wir 2023 auch gegessen haben.

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Eigentlich würde ich gerne das vegetarische Curry nehmen, das ich damals hatte, aber die Karte hat sich wohl geändert 😵 , Schade, aber was ich dann bestelle (eine Art Eiersalat mit diversen Beilagen) schmeckt auch sehr gut. Funfact 😄 : am nächsten Morgen beim Frühstück stelle ich dann fest, dass einfach nur die entsprechende Seite in meinem Speisekartensatz gefehlt hatte 🤪 !

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Viel Zeit zum Ausruhen (wovon eigentlich 😗 ?) habe ich nicht, um 14.45 Uhr werde ich wieder abgeholt. Kempho hatte mir geschrieben, dass ich alleine im Auto sein werde, weil die anderen Gäste eine Sunsetcruise machen wollen, aber ich solle mir keine Gedanken machen, das wäre okay und sie würde mir auch nur den normalen Preis berechnen.

Der Fahrer, der mich mit dem Game-Drive-Fahrzeug (Game Viewer nennt Mojo das übrigens, er hat sich erst vor kurzem auch einen zugelegt) abholt, stellt sich als Jo vor. Moooooment, Jo 😐 ? Das klingelt etwas bei mir und ich schaue ihn mir genauer an. Ja klar, das ist der Jo, der mit uns 2023 in Vic Falls war und Matthias zu den Dampfloks gebracht hat! Ich erzähle Jo dies und er erinnert sich sofort daran 🤩 !

Als er mich fragt, was ich gerne sehen möchte, erkläre ich ihm, dass ich keinerlei Erwartungen habe, aber ungern zu irgendwelchen Massenansammlungen wegen Katzensichtungen dazu fahren möchte. Lieber würde ich gemütlich durch den Park schaukeln, vielleicht ein paar Vögel beobachten und einfach meine letzten Stunden am Chobe genießen.

Jo setzt das perfekt um (es wird in diesem Kapitel also auch keine Katzen geben!), er ist ein sehr umsichtiger Fahrer, rückt keinem Tier zu nahe auf den Pelz, erzählt mir einige neue Dinge und fährt auch Strecken, die ich nicht kenne (oder an die ich mich zumindest nicht erinnere 😗 🤪 !).

Als wir vom Gate aus Richtung Fluss runter fahren sieht man noch einmal schön, wie viel Wasser im Fluss und wie groß die Flutebenen sind.


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Der Anblick erinnert mich sehr an meinen ersten Gamedrive am Chobe 2012. 13 Jahre ist das jetzt her, unglaublich!

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Jo freut sich sehr, dass er mir gleich eine schöne Vogelsichtung bescheren kann - einen Meyer's Parrot!

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Dann noch zwei Arten, die bisher dieses Jahr noch gefehlt haben, ein Little Egret

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und ein erwachsenes Helmeted Guineafowl (auch Hemperlhuhn genannt 😄 ) mit einem noch nicht ausgefärbten Jungtier :


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Bei den Elefanten stehen wir sehr nahe eine Weile daneben und schauen ihnen einfach zu - nett sind sie, wie sie in dem mineralhaltigen Staub rumfummeln, und ein Waran im Hintergrund darf auch nicht fehlen!


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Falls sich jemand Sorgen um den Pavian-Bestand nach dem Kill am Vortag macht: keine Sorge! 🤩 😄 Es hat noch mehr als genug!

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Der Kudu-Bock (sagt man Bock?) schaut auch etwas irritiert und macht sich dann aus dem Staub.


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Nach der buddelnden Zebramanguste


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gibt es wieder Elefanten und Giraffen im chobetypischen Ambiente


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Bei den kleinen Swainson's Spurfowls ärgere ich mich sehr, dass ich sie nicht besser erwische - sie sind sehr niedlich (aber auch sehr wuselig und im Schatten unterwegs):


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Bei den Impalas


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beobachten wir eine ganze zeitlang die Redbilled Oxpecker - einer zieht erfolgreich etwas aus dem Impalaohr 😉 . Vermutlich hätten sich die zum Glück nicht vorhandenen Mitfahrer spätestens an dieser Stelle zu Tode gelangweilt 😈 auf diesem Gamedrive. Jo und ich amüsieren uns aber köstlich 🤩 !

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Die nächste Ladung Elefanten steht bereit:


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Beim Anblick der Giraffe fängt mein Knie spontan wieder an zu schmerzen 🙄 😮 🤪 !


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Einen Crested Francolin hatte ich dieses Jahr auch noch nicht


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ebenso wie den White-fronted Bee-Eater (da gibt es aber leider nur ein Beweisfoto)


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Chobe ohne White-backed Vulture geht gar nicht!


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Ja, und dann kommen wir an eine ganz besondere Stelle. Komisch, ich war schon so oft in diesem Park, aber diese Geschichte kenne ich nicht (oder hab sie wieder vergessen 🙄 )!

Jo zeigt mir dieses Grabmal und fragt mich, ob ich weiß, worum es sich hier handelt. Nein - siehe oben!

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Es ist die letzte Ruhestätte von William Lamont. In Serondela, wo wir uns befinden, gab es früher eine Sägemühle sowie die dazugehörige Wohnsiedlung der Arbeiter. Beides musste 1968 durch die Nationalpark-Gründung weichen. Einige Ruinen stehen aber noch heute.

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Alle Bewohner wurden nach Kasane umgesiedelt. Doch einer weigerte sich, Serondela zu verlassen: Der frühere Mühlen-Manager „Pop“ William Lamont. Jo erzählt, dass er damals sagte "Ich habe noch genau zwei Gewehrkugeln - eine für denjenigen, der mich hier rausholen will und eine für mich!" 😮 . Der störrische Greis erwirkte eine Sondergenehmigung und verharrte ganz allein zwischen den Ruinen der alten Mühle. Freunde und Familienangehörige versorgten den alten Mann gelegentlich mit Lebensmitteln oder fuhren ihn zur Teatime nach Kasane.
1974 starb der sture Einsiedler.

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Er soll laut Jo auch irgendwie im Zusammenhang mit dem Old House stehen, leider konnte ich dazu nicht mehr herausfinden.

Als wir uns langsam auf den Rückweg machen, queren sehr viele Giraffen den Weg, ich zähle zunächst 15 Stück


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Auf der anderen Seite warten aber noch mehr davon - ich glaube, so viele habe ich noch nie auf einem "Haufen" gesehen! (Korrekt müsste es natürlich nicht "Haufen", sondern "a tower of giraffes" heißen.)


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Jo fährt einfach diesen Weg weiter, wie immer habe ich keinen Plan, wohin wir sind.... Aber dieser kleine Schlenker beschert mir eine Sichtung, die ich zuletzt 2017 hatte, als ich mit meinen Söhnen hier im März/April war: eine Long-tailed Paradise Whydah im Prachtkleid!

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Sie fliegt auch immer wieder in kuriosen Wellenbewegungen und manchmal rüttelnd hin und her - ein scharfes Foto davon zu machen misslingt allerdings!

Ich blicks ehrlich gesagt immer noch nicht, wo wir überall herumfahren, erst stehen Elefanten irgendwo auf einer Ebene, dann sind wir plötzlich wieder am Wasser und müssen eine Elefantenkuh davon überzeugen, dass sie mit ihrem Kalb rückwärts den Hang hinauf geht, da wir keine andere Möglichkeit haben, weiterzukommen (unten stehen einige Wege unter Wasser), dann müssen wir warten, bis alle Elis den Weg gequert haben.


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Als dies geschafft ist, können wir in Ruhe die herrliche Abendstimmung genießen


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Ach Chobe - du bist manchmal schon anstrengend mit den vielen Fahrzeugen und Booten, aber dieses Jahr war es wirklich überschaubar diesbezüglich und ich habe jeden Augenblick hier genossen 😘 .

Auf Wiedersehen...... irgendwann.......hoffentlich..... 😊 🙁 😘



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Teil 1112. Juli 2025

16. Juni 2025 - Flug von Kasane nach Maun und die Suche nach der Flut (Teil 1)

Wie gesagt gibt es vom 16.6. leider eher suboptimale Fotos, da entweder schlechtes Licht, oder Scheiben davor oder mit dem Handy gemacht oder nicht so tolles Motiv 😊 )

Heute ist wieder moving-day, aber ein ganz besonderer 🤩 : ich werde mit Air Botswana – so sie wollen 😗 – von Kasane nach Maun fliegen. Vor 12 Jahren hatte ich diesen Flug schon einmal gebucht, der wurde dann abgesetzt, woraufhin Safari Destination versucht hat, zu einem noch zahlbaren Preis eine Verbindung mit Buschflieger für mich und meine Begleitung zu arrangieren, nur um das dann wieder zu stornieren, da Air Botswana den Flug dann wieder eingesetzt hatte 😣 ! Ich bin also gespannt…. Und mir ist auch nicht so ganz klar, was ich für 56 Euro erwarten kann 😐 .


Da der Flug erst um 11.40 Uhr (theoretisch) geht, habe ich bis 10 Uhr, der mit Kempho vereinbarten Abholzeit, noch genug Luft zum Packen und Frühstücken. Für Letzteres gehe ich wieder ins Coffee Buzz, das allerdings erst gerade aufgemacht hat und sich noch etwas im Schlafmodus befindet. Egal, ich habe Zeit 😗 . Auf der Speisekarte stelle ich fest – wie schon erwähnt – dass es das Curry ja doch gegeben hätte, nur die entsprechende Seite hatte in der Speisekarte gefehlt 🙄 .

Aber es ist Frühstückszeit, also gibt es wieder Käseomelette. Das war dann das letzte auf dieser Reise, nach drei so heftigen Mahlzeiten am frühen Morgen hatte ich für den Rest der Reise genug davon 🤢 !

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Kempho holt mich ab, bzw. wartet mit mir auf ihre Kollegin, die mich zum Flughafen bringen wird. Schön war es mit ihr, sie hat sich in diesen drei Tagen rührend um mich gekümmert und alles hat perfekt geklappt. Danke vielmals 😘 !

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Auf der Fahrt zum Flughafen erklärt mir die nette Dame am Steuer dann, dass sie diejenige ist, die mir schon öfters auf Whatsapp geantwortet hat, wenn Kempho gerade keine Zeit hatte. Sie ist ihre Assistentin und sehr zufrieden mit ihrem Job.

Am Flughafen darf ich nach dem Einchecken auf die linke Seite zu den Domestic Flights gehen– ganz ungewohnt. Wie immer nehme ich mir vor, mal endlich etwas mehr Setswana zu lernen, wobei mir Ba Ba Bololang Mo Gae im Busch vermutlich nicht viel weiterhelfen wird 😎 .

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Vielleicht dann doch eher Matlwana A Boitiketso – wobei das bei Diteko ja ganz einfach Bushibushi heißt 😄 . Auf der anderen Anzeigetafel wird mein Flug als „planmäßig“ angezeigt, wie schon morgens im Netz. Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt – Christian (Etendeka) hatte zwei (oder mehr?) Stunden Verspätung 🤩 .

Während ich fasziniert diverse Touristengruppen in teilweise sehr stylischem (aber für meinen Geschmack völlig künstlich wirkendem) Safari-Outfit beobachte, die von MackAir zu ihren Buschfliegern gebracht werden, welche sie in die teuren Lodges mitten im Delta befördern werden, landet um ca. 10.30 Uhr eine Air Botswana Maschine, die Passagiere steigen aus, das Gepäck wird entladen und unser (vermutlich unser?) Gepäck eingeladen.

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Und plötzlich heißt es auch schon „boarding“. Das erfolgt zu Fuß übers Rollfeld und alles geht sehr schnell vor sich, zack zack sitzen wir alle und es kommt die Durchsage „boarding completed“. Und dann setzt der Pilot zum Start an, mindestens eine halbe Stunde zu früh 🤩 !

Ich freue mich, dass ich auf der richtigen Seite sitze und kurz nach dem Start das „Nahezu“-Vier-Ländereck und den übervollen Zambezi sehen kann.

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Der Flug führt zuerst an der Chobe Riverfront entlang, durch das viele Wasser sieht das alles sehr besonders aus!

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Dann schwenken wir nach links und überfliegen die Transitstraße vom Ngoma Gate nach Kasane.

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Ca. 15 Minuten vor der Landung sind rechts zunächst einige Airstrips zu erkennen (die hellen Strichchen), von denen ich in letzter Zeit auch öfters in der Flood-Whatsappgruppe gelesen hatte, weil dort einige Busch-Piloten mitschreiben und Fotos von ihren Flügen und dem Stand der jeweiligen Channels posten.
Von links nach rechts: Sandibe, Chitabe, Gomoti (laut Heiko).

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Und dann fliegen wir auch noch über den Boro-Channel, der bei allen aus der Flood-Gruppe und bei mir heute ganz besonders im Fokus steht 🤩 !

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Überpünktlich setzen wir in Maun auf – ich muss sagen, ich bin schon wesentlich schlechter gereist für 56 Euro (Grüße an die Deutsche Bahn gehen raus 😛 !).

Meine Unterkunft in Maun für heute und morgen, die Campingtour, der Transferflug und die letzte Nacht in Maun haben mir Nicola und Gare von Bushways als Paket gebucht. Dazu gehört auch der Transfer vom Flughafen zur Maun Lodge. Ich suche in der Ankunftshalle ein Schild mit meinem Namen, bis ich plötzlich in ein feixendes Gesicht schaue: Diteko ist gekommen, um mich abzuholen. Klar, bei Overnight vor eine Bushways-Tour (was bei der anstehenden Tour nötig ist, da sie um 7 Uhr startet, aber man muss nicht wie ich gleich 2 Nächte hier sein) wird man von denen auch abgeholt! Aber wie nett ist das denn, dass sie mir Diteko geschickt haben 🙂 😘 ?

Wobei, so ganz unlogisch ist es auch nicht, und da greife ich jetzt mal ein bisschen vor: wir waren vor meiner Abreise ja schon in Kontakt und ich hatte ihm erzählt, was ich in den 9 Tagen alles vorhabe. Irgendwann kam dann eine Nachricht von ihm:
"I am leaving for a Buffalo trail next week starting around those days you will be in Maun..dont be surprised to find that i will possibly be your guide 😄 "

Ein paar Tage später dann die Bestätigung:


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Kein Ahnung, ob das jetzt wirklich Zufall war oder ob im Office da jemand ein bisschen dran gedreht hat. Aber egal, ich freue mich natürlich sehr 🙂 🤪 . Eigentlich bin ich an diese Tour ja ohne Erwartungen heran gegangen, einfach 3 Nächte mal wieder im Busch schlafen, bisschen Moremi sehen, fertig! Aber so soll es mir auch recht sein – da weiß ich zumindest dass ich einen perfekten Guide und einen sehr netten Menschen im Team haben werde! Immerhin weiß ich nicht, wie die Gruppe sein wird, aber an der passenden Stelle dann mehr dazu 🙄 !

Aber jetzt wieder zurück auf Start: Diteko fährt mich ins Hotel und dort geht es dann im nächsten Kapitel weiter!

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Insider für die Langweilertruppe: schaut mal genau auf die Schuhe 😎 😄 !

Teil 1212. Juli 2025

16. Juni 2025 - Flug von Kasane nach Maun und die Suche nach der Flut (Teil 2)

Eigentlich war der 17. Juni für die Suche bzw. das Aufsuchen der Spitze der Flut eingeplant. Nach der Buchung der Reise war ja völlig unklar, wo sich Leleme La Metsi während meiner Anwesenheit in Maun befinden würde 😐 . Das hätte alles sein können: noch im Delta vor dem Vet Fence, wo man schwer hinkommt, irgendwo in Maun oder gar schon im Boteti.

Daher musste ich auf der einen Seite flexibel planen und auf der anderen Seite den Aufenthaltsort der Flut genau überwachen.

Für die Flexibilität hatte ich mir die Hilfe von Diteko geholt, er hatte seinen Bruder als Ass im Ärmel, falls ich einen Fahrer bräuchte, der mich an eine weit entfernte oder schwer zugängliche Stelle bringt.

Leider passierte in der Flood-Facebookgruppe wenig bis nichts im Frühjahr, früher gab es dort immer recht viele Informationen. Hennie Rawlinson, der die Gruppe gegründet hat, war es zwischenzeitlich zu viel Aufwand. Daher hat Heiko mich in die Flood-Whatsapp-Gruppe eingeschleust, wo täglich viele Infos, vor allem in Form von Koordinaten und Fotos veröffentlicht werden. Diese Gruppe wird auch von Hennie und seinem Sohn Jake betreut – inzwischen ist auch die Facebookgruppe wieder aktiv. Zusätzlich kann man ja auch noch alle paar Tage ein neues Satelliten-Foto vom Delta abrufen.

Kurz vor meiner Abreise nach Botswana zeichnete sich dann ab, dass die Flut irgendwo in der Nähe der Boro Junction sein wird Mitte Juni. Da ich sowieso diese – für mir mich ein bisschen magische – Stelle sehen wollte, an welcher der Boro auf den Thamalakane trifft, passte mir das natürlich gut ins Konzept.

Während ich in Kasane war, hatte ich auch Kontakt direkt mit Hennie Rawlinson aufgenommen, den ich nun schon seit ein paar Flutjahren kenne, und er hat mich dahingehend beruhigt, dass die Flut sich nicht schnell bewegt und sowieso jetzt erstmal den Thamalakane in die „falsche“ Richtung auffüllt.

Deshalb hatten Diteko und ich dann beschlossen, dass wir seinen Bruder nicht aktivieren müssen, sondern dass ich auch einfach mit einem Taxi dorthin fahren kann. Und zwar nicht erst am 17. Juni, sondern eben schon heute 🤩 ! Dass ich nicht noch eine Nacht warten kann, wenn das Wasser quasi vor der Haustüre steht, war mir schnell klar. Geduld gehört nicht zu meinen Kernkompetenzen… 😗


Im Hotel angekommen erklären Diteko und ich der Rezeptionistin, was ich gerne machen möchte und dass sie mir bitte auf 13.30 Uhr einen Taxifahrer anfordern und ihm dann auch nochmal erklären soll, wo ich hinmöchte. Als ich so nebenbei mal mein schon recht flüssiges „Leleme la metsi“ ins Gespräch einfließen lasse, bekommen die Rezeptionistin und Diteko einen Lachanfall 🤪 ! Aber einen netten! Sie finden es witzig, dass ich den Begriff auf Setswana kenne!

Ich checke schnell ein, packe meine Siebensachen in den Rucksack und stehe dann ungeduldig vor dem Eingang.

Als ich am Abend rückblickend über diesen Nachmittag nachdenke, bin ich mir sicher, dass das Schicksal, ein richtig, richtig schlechtes Gewissen gehabt haben muss 😈 ! Nach all den vielen Wasserschäden, die es mir in den letzten Jahren beschert hat in Form von aufsteigendem Hochwasser im Keller, Wasser + Hagel durchs Kellerfenster in den Keller, Wasser durchs Hausdach, Wasser in der Außenwand vom Garagendach herkommen, Wasser in der Esszimmerwand vom OG-Bad kommend und letzten Dezember bei meiner Heimkehr aus Marokko als absolutes Highlight Fäkalienwasser im Gäste-WC und in den angrenzenden Räumen..... 🙄 ja, nach all diesen Untaten wollte es mir nun wohl endlich mal ein wunderschönes Wasser-Erlebnis bescheren 😘 !

Irgendwann kommt ein kleines Taxile angefahren und ein sympathisch wirkender junger Mann steigt aus. Allerdings schaut er ziemlich irritiert aus der Wäsche, als wir versuchen, ihm mein Ansinnen zu erklären, und auch mein Screenshot auf dem Handy hilft ihm nicht wirklich weiter 😕 . Aber hier – siehe oben – greift nun das Schicksal mit seinem schlechten Gewissen ein 😗 .

Es hätte mir ja auch ohne viel nachzudenken einen griesgrämigen, desinteressierten Fahrer organisieren können, der das Ziel vielleicht sofort gefunden, aber dort dann ungeduldig mit den Fingern auf dem Lenkrad trommelnd darauf gewartet hätte, dass diese sonderbare Alte aus Deutschland 😊 sich endlich wieder ins Hotel zurückbringen lässt!

Es schickt mir aber Kefilwe – so heißt „mein“ Taxifahrer – und dieser greift, kaum haben wir das Lodge-Gelände verlassen, zum Handy und plaudert fröhlich auf Setswana mit irgendjemand. Danach klärt er mich auf, dass er mit einer Freundin gesprochen hätte, von der er wusste, dass sie am Wochenende an der Junction war. So etwas liebe ich 🙂 – nicht irgendwie drauflosfahren und so tun, als ob man wüsste, wo es langgeht, sondern einen Plan machen und nachfragen!

Ich staune nicht schlecht, als wir nach ca. 15 Minuten (mein Hotel liegt eigentlich genau auf der falschen Seite von Maun für diese Aktion, da hab ich nicht drüber nachgedacht bzw. mir war nicht so richtig klar, wie groß die Entfernungen in Maun dann doch sind) an einem Gebäude anhalten und eine fröhlich junge Frau zu uns ins Auto steigt. Sie stellt sich lachend als Cynthia vor und Kefilwe erklärt mir, dass sie uns jetzt zur Boro Junction lotsen wird. Das ist ja mal eine grandiose Idee – ich bin begeistert 🤩 .

Es stellt sich schnell heraus, dass Cynthia ebenso wie ich die Flut und alles was damit zusammenhängt, faszinierend findet. Kefilwe hört uns milde lächelnd, mit leicht fragendem Blick zu....

Vor Ort gibt es dann zunächst einen Fehlversuch, wir landen mit dem kleinen, ganz und gar nicht geländegängigen Fahrzeug in einer Sackgasse mit viel Gras auf dem sandigen Weg – Cynthia ist am Wochenende nur bei jemand mitgefahren und erinnert sich nicht mehr so genau.

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Aber Aufgeben gibt’s nicht – gemeinsam reimen wir uns zusammen, wo es langgehen muss.

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Und schon bald sehen wir einen Farmer, der schnell eine Pumpe im trockenen Flussbett installiert, bevor das Wasser kommt. Wir scheinen also auf dem richtigen Weg zu sein.

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Dann erkennen wir von Weitem eine Ansammlung von Fahrzeugen und sind tatsächlich kurz darauf an der richtigen Stelle! May I proudly present: the tongue of the flood!

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Ich weiß, das sieht jetzt landschaftlich und auch sonst nicht sonderlich spektakulär aus 🙄 und ich erwarte auch keine großen Begeisterungsstürme 😉 – aber für mich hat das alles eine sehr große Bedeutung und ich träume schon seit Jahren davon, einmal hier zu stehen und die Ankunft der Flut nach ihrem monatelangen Weg von Angola bis hierher zu erleben.

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Das Wunderschöne ist, dass Cynthia

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und inzwischen auch Kefilwe, der sich viel von seiner Bekannten erklären lässt und nun ebenfalls Feuer gefangen hat, mindestens genau so begeistert sind wie ich! Dazu freuen sich die Beiden auch noch sehr für mich, dass mein Traum, den sie zum 100% verstehen können, in Erfüllung gegangen ist.

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Hier stehen wir übrigens genau an der Junction: hinter uns kommt der Boro aus dem Delta und fließt zunächst "falsch" nach rechts und aber auch schon ein bisschen nach links, wo dann die Stelle von den Fotos oben ist!

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Ich weiß vor lauter Emotionen nicht, worüber ich mich mehr freuen soll: über die Tatsache, dass ich endlich hier stehe und „the tongue of the annual flood 2025“ erleben darf oder über die beiden herzlichen Menschen an meiner Seite – das alles ist sehr berührend! 😊

Um uns herum sind dazu auch noch andere Menschen, die entweder einfach ihre Hände ins Wasser tauchen und sich dann das Gesicht waschen, um damit – wie Cynthia mir erklärt – schlechtes Karma wegzuspülen, oder Kanister abfüllen, ihre Angel auswerfen oder einfach auch nur ein bisschen Teil der Party sein wollen.

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Cynthia ist der Meinung, dass wir unbedingt auch noch weiter entlang des in der „falschen“ Richtung fließenden Thamalakanes fahren sollten und Kefilwe quält sein Auto brav durchs hohe Gras bis etwa auf Höhe des Discovery Bed & Breakfasts.

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Dort steigen wir noch einmal aus und laufen ein bisschen im Gras herum, in dem sich das Wasser langsam und teilweise kaum sichtbar ausbreitet, was dazu führt, dass wir irgendwann nasse Schuhe haben!

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Zum Glück müssen wir nicht wieder zurückfahren, sondern sehen, dass es eine Verbindung durch ein kleines Wäldchen (in dem es dann auch zum Discovery Bed & Breakfast geht), zur Hauptstraße gibt. Unterwegs setzen wir Cynthia wieder (vermutlich bei ihrem Arbeitgeber Roots & Journeys….., zumindest trägt sie ein Jacke davon) ab und nach etwa zwei Stunden bin ich dann zurück im Hotel. Den lächerlich niedrigen Preis, den Kefilwe verlangt, passe ich ein bisschen an 😎 und wir vereinbaren, dass er mich morgen um 9 Uhr wieder abholt, um ein paar Dinge zu erledigen.

Ich "oute" mich nun auch auf meinen diversen Kanälen und danach gibt es bei einigen Leuten natürlich einen gewissen Klärungsbedarf 😗 , so dass ich einige Zeit tippend oder Sprachnachrichten verfassend in meinem "Homeoffice" in Maun verbringe (mein Chalet hat sogar einen großen Schreibtisch und viele Steckdosen) 😄 🤪 .

Gegen Abend beschließe ich, diesen ganz besonderen Tag mit einem leckeren Grünen Thai-Curry und einem Gin Tonic am Campfire der Maun-Lodge zu feiern! 🙂


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Besser hätte dieser 16. Juni 2025 für mich nicht laufen können 🤩 : ein Traum ist wahrgeworden und dies auch noch in so netter Begleitung! Glücklich und dankbar falle ich ins Bett…. 😘

Teil 1314. Juli 2025

17. Juni 2025 - Ein ruhiger Tag in Maun

Eigentlich war dieser 17. Juni für die Suche nach der Flut eingeplant gewesen. Nun steht er mir quasi zur freien Verfügung, auch wenn ich noch ein paar kleine Erledigungen auf meiner Liste habe.

Zunächst gönne ich mir aber ein gemütliches Frühstück in der Maun Lodge. Endlich Joghurt, Müsli und frische Früchte nach 3 x Käseomelette 🙂 .

Um 9 Uhr holt mich Kefilwe wie vereinbart ab - ich möchte kurz bei Bushways im Office vorbeischauen, um mal live zu sehen, wo unsere wunderbaren Touren "gestrickt" werden. Im gut gefüllten Büro laufe ich gleich Gare in die Hände, mit der ich immer viel zu tun habe und werde so gleich meine Dankeschön-Mitbringsel (hauptsächlich Süßigkeiten aus meiner Heimat) los. Gare und Nicola sind neben Heiko seit Jahren die wichtigsten Ansprechpartnerinnen für unsere selbstgeplanten Touren und reagieren immer schnell und mit positiven Antworten und Ergebnissen auf unsere diversen Wünsche/Anforderungen/Fragen.

Gare bringt mich dann in einen Raum nebenan, in dem gerade das Briefing für die Tour, bei der ich ab morgen die nächsten drei Tage mitfahren werde, stattfindet. Am Tisch sitzen Diteko, KP (der unser Camp Chef sein wird) und zwei weitere Mitarbeiter von Bushways. Ewig lange Listen, teilweise mit Highlighter versehen, werden durchgearbeitet und abgehakt, Kein Wunder, dass diese Touren - zumindest die, die ich mitgefahren bin - immer so reibungslos funktionieren, das wirkt alles sehr professionell und hochkonzentriert! Auch die Frage, wann ich morgen abgeholt werde, kann Diteko mir mit Hilfe der Unterlagen beantworten: 7 Uhr.

Ich will nicht weiter stören und mache noch schnell ein Foto von "meinem" Fahrzeug ab morgen (eigentlich ist es "Ditekos" Auto, denn wenn möglich fährt er seine Touren immer mit genau diesem Landcruiser. Er hat ihn bereits am Vortag gewartet, vollgetankt und geputzt, der gepackte Trailer hängt auch schon dran.

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Dabei läuft mir noch Mark Swaffield über den Weg, einer der drei Direktoren von Bushways. Heiko wollte eigentlich auch hier sein, aber wie er mir später erzählt, hatte er ein Wasserproblem auf seiner Farm . WASSERPROBLEM?? 🤩 😄 😄 😄 Das Schicksal konnte wohl doch die Füße nicht komplett still halten, aber solange es mich in Ruhe lässt, ist mir alles andere egal 😛 (sorry, Heiko... 😊 😘 ).

Wieder im Taxi sitzend frage ich Kefilwe, ob er noch Zeit hat. Ja klar. Also gut, dann fahren wir bitte noch zur Old Matlapaneng Bridge. Ich möchte sehr gerne die Markierung, die zu der Wette gehört, sehen ( https://www.namibia-forum.ch/forum/34-diverses/275392-flood-okavango.html?start=186#709075).
Stand heute wurden übrigens über 10.500 Euro eingespielt zugunsten der beiden Wohltätigkeitsorganisationen 🤩 !

Mein Taxi-Fahrer ist glücklich 🙂 : diese Strecke kennt er, weil er oft Gäste zu Old Bridge Backpackers bringt!

Dort angekommen schauen wir uns in Ruhe um.

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Hier ist die Markierung - schon irgendwie ein besonderes Gefühl, wenn man etwas, das man x-mal virtuell betrachtet hat, dann plötzlich in echt erleben darf!

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Kefilwe möchte unbedingt Fotos von mir zusammen mit den Hippos und Crocs machen, die dort das ganze Jahr über in einer Pfütze aus versifftem Regenwasser leben 🤢 . Ich fand diese Viecher ja schon immer suspekt, die Wahl ihres Wohnortes macht das nicht besser 😛 !


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Einmal gequält lächeln bitte 😎 😗 :

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Noch ein paar nette Nahaufnahmen der grazilen Schönheiten 😛 :


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Ein Blick in die Richtung, aus der am 4. Juli dann das Wasser ankommen wird:


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So sah das dann am 4. Juli aus:

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Und einige Zeit später so - inzwischen haben sich wohl die Crocs auch schon flussaufwärts begeben. Die dämlichen Hippos stehen sicher immer noch dort rum und haben noch nicht kapiert, dass es inzwischen ein Fluss und keine Pfütze mehr ist 😛 .

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Kefilwe fährt mich anschließend ins Hotel zurück. Von dort laufe ich über die große Brücke zur Mall of Maun, die ziemlich neu ist. Leider gibt es dort kein Tonic Water in kleinen Dosen - die bräuchte ich eigentlich für die Campingtour. Aber Wasser und etwas Knabberzeug gibt es im Checkers dort -und - TATA - vegetarische Samosas 🤩 . Seit Jahren verspricht mir Matthias immer wieder bei unseren Shoppingaktionen für die Selbstfahrertouren, dass wir uns auch Samosas holen - und noch nie gab es welche! Leere Versprechungen 😈 ! Meine letzten Samosas in Afrika habe ich 2015 auf der Bootstour von der Hakusembe River Lodge aus gegessen!

Natürlich muss ich mir die drei Stück, die noch da sind, mitnehmen und genieße sie in meinem Chalet!

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Schnell noch das Vogel-Pic des Tages gemacht (nicht weil es ein toller Vogel ist, sondern weil es das einzige des Tages ist 🤪 ). Ein - vermutlich Meves's - Starling:

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und dann winke ich mir vor dem Hotel an der Bushaltestelle ein Taxi heran, das mich zu Hilarys Coffeeshop bringt.

Dort gibt es einen leckeren Salat und eine riesige Kanne Kaffee!

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Zu Fuß begebe ich mich am Flughafen entlang und dann runter zum Choppies, um dort die fehlenden Tonicwater zu kaufen, was zum Glück klappt!

Dann passiert noch etwas Witziges, oder eigentlich Erstaunliches, wobei es irgendwie zu dieser Reise passt! Ich will gerade die Straße überqueren, um auf der richtigen Seite zu sein, wo ich mir ein Taxi zum Hotel heranwinken will, als jemand aus einem kleinen Autole heraus ruft und winkt: es ist Kefilwe 🤩 ! Das kann doch nicht wahr sein! Es gibt ja nun wirklich nicht nur ein Taxi in Maun!

Er hat schon eine Kundin an Bord, die aber zufällig zu der Mall of Maun möchte, also ganz in der Nähe meines Hotels. Ob ich mitfahren möchte? Ja klar!

So endet dieser Ausflug ins Städtle sehr nett und in meinem Chalet mache ich mich dran, für die Campingtour morgen zu packen. Abendessen fällt aus, ich bin pappsatt von Hilarys, denn - ups, das habe ich nicht erwähnt - nach dem Salat gab es auch noch Kuchen für mich 🤪 !

Morgen geht es dann weiter mit der Campingkurzreise, auf die ich schon sehr gespannt bin, zumal Diteko meinte, sie wäre nahezu fully booked! Oje, das kann ja was werden.... 🙄 . Vorab kann ich schon mal sagen: die Gruppe hat mich ziemlich enttäuscht 😵 😣 🙁 !

Teil 1415. Juli 2025

18. Juni 2025 - 1. Tag der Campingtour (Maun bis HATAB MGR15)

Um halb sieben versuche ich schnell ein paar Happen zu frühstücken, checke dann aus, deponiere meinen Koffer und warte vor dem Hotel auf meine Abholung, die pünktlich durch Diteko und KP erfolgt. Von dort fahren wir zu einer Unterkunft, die mir gar nichts sagt, und sammeln ein australisches Ehepaar Ende 50 (? Ich kann kein Alter schätzen 😐 ) ein. Beide wirken sehr sympathisch, sie erzählt mir auch gleich, dass sie vor vielen Jahren schon mal mit Bushways unterwegs waren. Der nächste Stopp ist das Cresta Maun Hotel, wo der Rest der Truppe wohnt. Es dauert ein bisschen, bis alle startklar sind, und als wir losfahren wollen, reklamiert das Hotel noch einen fehlenden Schlüssel 🤩 . Olala, haben wir da einen Schussel an Bord 😣 ? Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, wer diesen besagten Schlüssel aus der Hosentasche zieht, aber mir schwant Schlimmes…. 😮

Auf der anderen Seite habe ich eigentlich auf ein paar sonderbare Gestalten in der Gruppe gehofft, und/oder, dass sich die Gruppe überhaupt nicht versteht. Erstens liebe ich es, so etwas aus sicherer Entfernung (und mit dem Wissen, dass ich nach drei Tagen die Gruppe verlasse 😛 ) zu beobachten und mir meine Gedanken dazu zu machen (vielleicht ist das auch ein bisschen Berufskrankheit 🙄 ), zweitens hätte ich nichts gegen ein wenig Stoff für meinen Reisebericht. Schließlich muss ich meinem Ruf, dass ich ein bisschen böse und eine der schlimmsten Lästerschwestern bin, ja gerecht werden 😗 !

Ich löse jetzt gleich mal auf: die Gruppe enttäuscht mich dahingehend zutiefst! 🙁 😄

Es sind alles sehr nette, umgängliche, fröhliche, unkomplizierte Leute, die mit anpacken, pünktlich sind und nie meckern! Okay, auf diese Art und Weise lasse ich mich gerne enttäuschen – die wenigen Tage, die ich im Busch sein darf, werden dadurch sehr entspannt sein 🙂 !

Übrigens besteht die Gruppe aus dem erwähnten australischen Paar noch aus einem ebenfalls australischen, sehr jungen Paar, das vorher in Portugal und Marokko war. Dann eine kanadische Familie, Vater 82 und seine drei erwachsenen Kinder aus Vancouver. Die beiden jungen Frauen, die zu mir in die erste Reihe steigen, stellen sich nach ein paar in Englisch ausgetauschten Sätzen als Deutsche (U 30) heraus, die sich mit dieser Reise den Afrika-Traum erfüllen.

Die Anfahrt zum South Gate stellt sich aber erstmal als eher weniger traumhaft heraus 😵 , inzwischen wurde sogar ein neuer Parallel-Track durch den Busch gezogen. Ob wir dadurch schneller unterwegs sind, wage ich zu bezweifeln, aber die tiefen Schlaglöcher können wir so vermeiden.

Gegen 10 Uhr machen wir in Kaziikini eine Kaffeepause. ein weiblicher African Grey Hornbill beobachtet uns dabei:

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Wie immer wird es ab dort dann auch richtig schön, in der Sankuyo Concession ist eigentlich immer etwas zu entdecken.
Da 7 der 11 Anwesenden noch nie in Afrika waren, wird natürlich bei jedem Tier angehalten und die Begeisterung ist groß:

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Ich freue mich sehr mit den anderen, aber besonders über den Brown Snake Eagle

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Und über die frischen Farben! Man sieht viel Gras und auch viel Grün!

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Um 12 Uhr sind wir am South Gate und machen dort auch Lunchbreak, dieses Mal beobachtet von einem Red-billed Hornbill.

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Da wir bis hinter 4th Bridge müssen, nimmt Diteko die Dry Route durch den Mopanebusch Richtung Xakanaxa - das ist die braune Strecke, die von rechts oben kommt:

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Das ist natürlich nicht sonderlich attraktiv, aber anders würden wir zu spät dort ankommen. Lieber in Ruhe das Camp aufbauen (zum ersten Mal!) und dann noch einen kleinen Gamedrive machen.

Daher gibt es auch kaum Fotos von der Strecke, wobei ich über die Roan Antelope doch freudig überrascht bin!

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Um 16 Uhr haben wir unser Camp (mein Zelt ist das ganz hinten links) auf der sehr schönen HATAB MGR15 aufgebaut.

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Sie liegt direkt am Wasser, das man zwar vor Ort nicht sieht, aber beim Heranfahren (ich glaube, am nächsten Tag habe ich ein Foto davon). Witzig, hier war ich 2014 schon und erinnere mich auch sofort an den Platz. Es hat viele große Bäume und viel Stellfläche.

Um 16.30 Uhr brechen wir zu einem kurzen Gamedrive auf – kurz vor 18 Uhr geht die Sonne ja schon unter!

Ich erspare euch jetzt alle Fotos im Gegenlicht, die Tiere hatten wir auch alle schon 😎 .

Was mich am meisten fasziniert neben dem Grün und dem vielen braunen Gras, was einen schönen Kontrast bildet, ist das viele Wasser überall. Zum Fahren ist das natürlich weniger spaßig.

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Zwei Vögel gibt es aber doch noch, weil ich die mangels Fotos im Chobe-Teil nicht gezeigt habe :

Squacco Heron

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Und Blacksmith Lapwing

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Wir cruisen noch ein bisschen durch die Gegend und treffen dann auf einen anderen Tourguide, der wohl gerade die Info über eine Katzensichtung bekommen hat. Wir fahren also zusammen mit ihm in die vermutete Richtung und siehe da:

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😄 🤪 😄 🤪
Ja, das ist so das typische „Hoffentlich läuft die Katze nicht weg, bevor das Auto anhält“-Foto aus dem wackelnden Landcruiser. Kennt wahrscheinlich der eine oder die andere von euch auch 😗 . Wie man sieht, sind wir nicht alleine, von links (das helle Etwas) drückt schon die Konkurrenz herein. Da die Leopardin in Bewegung ist, bewegt sich der ganze Tross natürlich auch.

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Die Fahrzeuge vor uns – und das sind nicht wenige 😣 – antizipieren, wo sie hinläuft und fahren schon mal voraus (natürlich nicht ohne sie teilweise sehr eng zu überholen), damit die Lodgegäste auch ja ein Foto von vorne bekommen 😵 .

Diteko fängt schon an zu bruddeln, er vermutet, dass sie auf der Jagd ist, weil man in einiger Entfernung ein paar Impalas im hohen Gras stehen sieht, und er mag es gar nicht, dass sich ihr Fahrzeuge in den Weg stellen 😠 . Er lässt auch alle gerne an uns vorbeidrängeln, da macht er nicht mit.

Die Leopardin beschließt aber, die Impala-Lage erst einmal in Ruhe von dem Rest eines Termitenhügels direkt vor uns aus zu beobachten.

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Damit sie nicht entdeckt wird (oder weil sie müde ist?) legt sie sich erstmal ab.

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Nach reiflichem Überlegen beschließt sie, in den geduckten Jagdmodus zu wechseln und verlässt direkt in unsere Richtung den Hügel. Gedanklich mache ich den ganzen Fahrzeugen da drüben, die kreuz und quer auf und neben dem Weg stehend auf sie warten, eine lange Nase und freue mich natürlich sehr über diese glückliche Fügung und über die Bilder, die ich von der Leopardin machen kann.

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Wieder gibt es eine Ruhepause - die ganzen Autos da drüben überlegen jetzt sicher, wo sie wohl ist und wann sie endlich kommt 😉

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Und weiter geht es mit dem Anpirschen (wobei die Impalas weit weit weg sind, es sieht ein bisschen nach Show aus 🤪 !)

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Kurz darauf schleicht sie nicht mehr sehr geduckt auf dem Weg in Richtung der Impalas bzw. der Fahrzeuge – und natürlich beginnt sofort wieder eine wilde Rangiererei um den besten Platz.

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Wir bleiben stehen und hören, wie Diteko ärgerlich immer wieder „Oh no, give her at least a chance zu hunt!“ 😈 😠 vor sich hinschimpft. Kurz beobachten wir noch, wie sie im Schutz eines Rades noch einmal die Impalas anvisiert,

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aber nachdem die Fahrzeugbewegungen und Motorengeräusche kein Ende nehmen, steht sie irgendwann betröppelt eingekreist im Gras.

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Das ist der Moment, wo wir dem Geschehen den Rücken zudrehen und uns lieber über die perfekte Camouflage dieses Little Bee-Eaters freuen!

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Auch dieser Greater Kudu darf noch in den Bericht

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und dann sind wir auch schon wieder an unserer Campsite, wo uns das Campfire und ein leckeres Abendessen (Stir-Fry) erwartet. KP kocht gut – aber ganz ehrlich: das Essen von KD 2021 und 2023 fand ich noch einen Tick besser, würziger, raffinierter, knuspriger.

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Da unsere Campsite ja am Wasser liegt, beginnt nun ein tolles Konzert von unzähligen Bellfrogs und Hippos! Ja, so habe ich mir das vorgestellt – eigentlich bin ich nur deshalb diese drei Tage mit auf die Campingtour, um mal wieder so richtig im Busch zu sein. Die Leopardenfotos lösche ich aber trotzdem nicht….. 😎


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Da wir hier zwei Nächte bleiben, haben wir morgen einen gemütlichen Tag mit zwei Gamedrives vor uns!

Bis dahin liebe Grüße von Bele

Teil 1521. Juli 2025

19. Juni 2025 - 2. Tag der Campingtour - Teil 1 (HATAB MGR15)

Wir sind alle früh wach, und da wir das Camp nicht abbauen müssen, können wir in Ruhe frühstücken, bevor wir in der Morgendämmerung aufbrechen.
Heute geht es in Richtung Third Bridge, das heißt, wir müssen an Fourth Bridge irgendwie vorbei. Die erste Hürde (die sich später auch als die schwierigste herausstellt) habe ich morgens mangels Licht nicht fotografiert. Die zweite ist ein langgezogenes nasses Stück Sandpiste, das sich mit Schwung aber gut fahren lässt.

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Die erste Sichtung ist ein African Hawk Eagle, worüber ich mich als Greif-Liebhaberin sehr freue!

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Mal eben die Lage checken:

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Viel Landschaft dekoriert mit einem Red-billed Spurfowl.

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Lange bleiben wir bei dieser Zebraherde stehen – es ist so ein idyllischer Anblick der grasenden und trinkenden Tiere in diesem schönen Licht in typischer Moremi-Landschaft (wenn es wie dieses Jahr ausreichend Wasser hat).

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Dieses gruppenreisentypische Foto möchte ich euch nicht vorenthalten 🤪 , sonst denkt Ihr noch, das Fotografieren in einem mit 11 Leuten besetzten Fahrzeug wäre immer ganz easy 😗 .

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Weiter geht die Fahrt:


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5 Minuten später hält Diteko an und lauscht. Selbst wir Laien können die aufgeregten Alarm-Calls der Vögel (u.a. von diesem Magpie Shrike) hören.

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Diteko ist sich sicher: da muss etwas sein! Er bittet Tom, den größten aus unserer Gruppe, auf die Bank zu stehen (wir sitzen alle noch dick eingemummelt auf den Sitzen und bewegen uns so wenig wie möglich, damit keine Wärme aus unseren Kokons aus Decken und Jacken entweicht 😣 ) und Ausschau zu halten. Wer die Katze nun zuerst entdeckt hat, weiß ich gar nicht mehr, auf jeden Fall können wir nach kurzer Suche einen Serval, gut versteckt im hohen Gras erkennen 🤩 .

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Diteko ist sehr aufgeregt – ein Serval, dazu noch von uns entdeckt und ganz alleine für uns (auch wenn sehr weit weg) 🙂 .

Ein kurzer (einigermaßen fotografierbarer) Blick zu uns:

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Dann bewegt sich die hübsche Katze recht schnell weiter durchs Gras, hier ein paar Kostproben davon, wie wenig man eigentlich erkennen kann.

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Zu unserer großen Freude und Überraschung taucht sie 3 Minuten später auf einer etwas freieren Fläche noch einmal auf. Auch wenn wir immer noch gleich weit entfernt sind, da hier kein Durchkommen durch das Gras wäre, selbst wenn es erlaubt wäre, kann man den Serval jetzt etwas besser erkennen!


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Was für ein toller Start in den Tag 🤩 🙂 ! Eigentlich ist jetzt alles nur noch Zugabe (es wird auch nichts Sensationelles mehr kommen, so viel sei schon verraten 😗 ).

Diteko versucht den anderen nahezubringen, wie selten so eine Sichtung hier im Moremi ist. Er erklärt, dass dies sein erster Serval in diesem Jahr ist. Später unterhalten er und ich uns über unsere Sichtung 2021, als ein Serval von zwei Klunkerkranichen verfolgt wurde, und ich erwähne, dass dies meine letzte Servalsichtung gewesen sei. Lachend sagt er, dass dies auch auf ihn zutreffe 🤪 ! Eigentlich fast unglaublich – er ist ja so oft hier unterwegs 🙄 !

Weiter geht es mit Giraffen und Zebras, wir nehmen uns viel Zeit, um sie in Ruhe zu beobachten.

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Auf der Weiterfahrt fragt eine der Kanadierinnen, was das da drüber für ein komisches Tier wäre – siehe da, sie hat einen Side striped Jackal entdeckt, auch eine eher seltene Sichtung 🤩 . Viel lässt er nicht von sich sehen, aber besser als nichts!

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Nun überqueren wir Third Bridge

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und ich freue mich, dass in der Lagune links nach dem Gate (in Richtung South Gate) Wasser steht.

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Die anderen Pools rechterhand sind teilweise mit Regenwasser gefüllt. Unterwegs zur Frühstückspause machen wir noch ein paar nette Entdeckungen:

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Für viele sind diese Tiere Erstsichtungen und die Freude ist entsprechend groß!

Mir gefallen besonders diese Tree Squirrels,

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die am frühen Morgen teilweise noch keine Lust auf Kommunikation zu haben scheinen 😎 .

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Eine ähnliche Konstellation gibt es bei den Fork-tailed Drongos 😄

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An dieser großen Lagune, an deren hinterem Ende viele Tiere zu sehen sind (Elefanten, Reiher, Skimmer, Krokodile), deren Fotos im Gegenlicht ich euch aber erspare, machen wir Coffeebreak.

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Danach geht es zurück zu Third Bridge, wo wir den Wassertank füllen müssen, denn heute ist Duschtag!

Auf der Fahrt dorthin steht ein Red Lechwe Bock an dem gut gefüllten Pool nahe des Gates – was für ein wohltuender Anblick nach diesen Jahren, wo man hier auf staubige Senken geblickt hat 😵 .

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Noch schnell einen African Stone-Chat auf der anderen Seite ablichten

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und dann sind wir auch schon beim Eingang zum Camp. Während Diteko wartet, dass die Wasserstation frei wird, winkt er mich zu sich und zeigt nach oben ins Gebälk des Gates: ach wie schön, eine Barn Owl, eine Erstsichtung für mich 😘 (auch wenn man nur die Hälfte von ihr sieht, aber ich will mal nicht kleinlich sein 😎 😗 ).

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Als wir fertig „getankt“ haben, verlassen wir das Camp wieder über die Third Bridge, die vor ein paar Wochen wohl ein bisschen erneuert wurde - sie war ja mal kurz außer Betrieb deshalb. Die beiden jungen deutschen Frauen neben mir finden sie ein bisschen fragwürdig, was mich zum Lachen bringt 🤪 und ich erkläre ich ihnen, dass diese Brücke eigentlich das Beste und Neueste ist, was es hier an Brücken gibt! Ich ernte leicht fragende Blicke – aber leider werden sie First und Second Bridge ja nicht kennenlernen und Fourth Bridge auch nur aus der Ferne sehen 😗 .


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Achtung – jetzt kommt noch ein (kurzer) hydrologischer Einschub – für diejenigen, die es nicht interessiert, ist dieses Kapitel hiermit beendet 😎 .

Als wir über die Brücke fahren, unterhalten Diteko und ich uns über den Channel, der – wie man an der Strömung vielleicht erkennen kann – viel Wasser führt und auch schnell fließt. Den Namen muss ich mir von daheim aus noch einmal von ihm sagen lassen: es ist der Moanachira Channel.

Dieser Fluss zweigt kurz nach dem Panhandle grob nach Osten ab, darüber ist nur noch der Teil, der dann Richtung Selinda Spillway fließt.

Der Moanachira River fließt durch die Xhobega Lagoon und die Gcodwike Lagoon und ein Abzweig füllt auch die Xhamu Lagoon. Diese Lagunen werden von der Mboma Boat Station aus angefahren. Der Channel, der von dort aus nach Süden fließt, landet irgendwann im Gomoti-System. Der Hauptarm, der Moanachira, fließt weiter nach Xakanaxa, auf dem Weg dorthin zweigt aber ein Arm nach Süden ab, und das ist derjenige, der unter der Third Bridge durchfließt und später auch die Gegend um Fourth Bridge von Süden her auffüllt. Der Hauptarm, der inzwischen eigentlich einfach Xakanxa Lagoon heißt, füllt diese von Norden her auf, das ist der Bereich, auf dem die Bootstouren von Xakanaxa aus stattfinden.

Nachdem sich das Wasser in vielen Channels den Weg nach Osten gebahnt hat, wird daraus wieder ein etwas klarer definierter Fluss, nämlich – tata – der Khwai River 🤩 . Dieser hat allerdings auch einen südlichen Abzweig (zu Dombo Hippo Pools hin) und einen nördlichen, den Sable Alley Channel. Der südliche Teil trifft relativ früh wieder auf den Hauptarm, der nördliche ja dann erst wieder in der Khwai Concession, wo er dann eher Mbudi genannt wird, (diese Stelle ist die tiefste Durchfahrt in der Concession, die manchmal Probleme bereiten kann).

Das nächste Kapitel handelt dann ab Third Bridge vom Rest des Tages, der keine großen Sensationen zu bieten hat, aber dardurch vielleicht schneller geschrieben werden kann 😎 .

Teil 1624. Juli 2025

19. Juni 2025 - 2. Tag der Campingtour - Teil 2 (HATAB MGR15)

Nachdem wir den Moanachira Channel mit Hilfe von 3rd Bridge überquert haben, kommt der schwierige Teil zurück zu unserer Campsite an 4th Birdge vorbei.

Die erste Stelle ist – wie schon morgens erwähnt – eine lange nasse Passage mit sandigem Untergrund und laut Diteko nicht schwierig, wenn man in Schwung bleibt.

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Hier sieht man noch alte Fahrspuren, aber da geht nichts mehr…

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Wir fahren ein Stück weiter - hier geht auch nichts mehr….. 🙄

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Dies ist die letzte mögliche Querung, die dann ein paar Tage, nachdem wir dort waren, auch unter Wasser stand, seitdem ist die Verbindung 3rd Bridge => 4th Bridge, bzw. die Querung weiter Richtung Xakanaxa gesperrt.

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Links steht ein Selbstfahrer auf der anderen Seite und fragt Diteko, wie er hier durchkommen soll. Er erklärt es ihm, außerdem weist er ihn darauf hin, dass er nicht vor der langen Sandpassage weiter hinten erschrecken soll, die sei fahrbar.

Dann macht er vor, wie man hier durchkommt, nämlich ganz am Rand entlang,

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wobei auch das inzwischen eine fragwürdige Angelegenheit ist, denn im Gras drückt auch überall das Wasser rein.

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Diteko murmelt immer wieder vor sich hin, dass es irre sei, vor drei Wochen war hier alles noch trocken 🤩 !

Hier sind wir schon auf der anderen Seite und man sieht den Selbstfahrer (als kleinen weißen Fleck), der wohl grübelnd vor der Sandpassage steht. „Go on“, lacht Diteko vor sich hin 😄 ! Helfen kann man auf diese Entfernung nicht mehr....

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Fourth Bridge von weitem,

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eigentlich sieht sie ja ganz gut aus 😉 , und wie ich jetzt gelesen habe, wird sie nicht neu gebaut (das wäre dann die dritte "vierte Brücke" hier gewesen…. 😗 🤪 ), sondern repariert. Good luck 🙄 !


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Hier jetzt die Fotos von der Zufahrt zu unserer Campsite,


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sie befindet sich hier, also wirklich von Wasser umgeben.

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Vor Ort gibt es als Lunch Omelette mit Gemüse und Schinken – sehr lecker (aber das von KD 2023 auf MGR12 war noch besser 😎 !).

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Danach gibt es eine ausgedehnte Dusch-Session, bis 13 Leute sauber sind, dauert das 🤩 !

Zum Nachmittags-Gamedrive brechen wir um 15 Uhr auf. Dieses Mal geht es in Richtung Xakanaxa, doch weit kommen wir nicht: überall stehen oder laufen Elefanten im Weg herum!

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Und wenn sie nicht im Weg stehen, dann in dem herrlich vielen Wasser!


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Während wir darauf warten, dass eine Herde vor uns den Weg überquert,


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landet ein African Monarch neben mir!

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Geschafft – alle sind drüben

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und wir können weiterfahren – aber nicht lange, denn ein gar nicht scheuer African Hoopoe steht am Wegesrand.

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Witzig, wie sein langer Schnabel blitzschnell komplett im Boden versinkt!

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Wir fahren nun zu den Paradise Pools, laut Diteko wurde dort heute irgendwann eine Leopardin mit Cub und Riss gesichtet. Er bereitet uns aber darauf vor, dass es gut sein kann, dass niemand mehr da ist.

So ganz stimmt das nicht 🙄 – es gibt auf jeden Fall ausreichend Fahrzeuge vor Ort 😛 und unser Guide hält sich mal wieder vornehm zurück, in dieses Getümmel wollen wir uns nicht begeben.

Angeblich ist die Katze noch da - wer kann sie erkennen 😐 😗 ?

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Ich löse nachher unten auf, nicht dass es hier nach einem Versuch aussieht, Kommentare zu generieren 😎 …. Nur einfach so zum Spaß, für diejenigen die gute Spotter sind!

Die Leoparden-Mama hat ihr Junges irgendwo versteckt und hängt im wahrsten Sinne des Wortes ein bisschen ab 🤪 .

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Ihr Riss macht es ihr im Nachbarbaum nach… 😊

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Sieht schon ein bisschen grotesk aus, der übriggebliebene Kopf und das Bein, alles ziemlich verdreht.

Wir haben unseren Spaß, weil einer aus unserer Gruppe partout diesen Riss nicht entdecken kann. Ich kenne das nur zu gut von mir, diese ganzen gutgemeinten Hinweise „Siehst du den großen Baum in der Mitte? Der Ast, der auf halber Höhe nach links abzweigt, da etwa im oberen Drittel!“ Ja ne, is klar hääää 😕 😮 ? Ich seh nix!" So vertreiben wir uns die Zeit, denn von der kleinen Leopardenfamilie ist nichts zu erwarten! Ein bisschen bizarr, wie ca. 100 Leute, teilweise von Genickstarre bedroht, geduldig und ausdauernd in die Bäume starren und dort eigentlich nichts zu sehen ist 😄 .

Doch hoppala 🤩 , einmal schaut die Leopardin hoch, die Sonne hilft auch ein bisschen mit und schon habe ich wenigstens ein Foto im Wachzustand von ihr!

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Auf der Rückfahrt erfreuen wir uns noch an den vielen kleinen Seen bei den Paradise Pools,


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an den (leider wegen des fehlenden Lichts unscharfen) Southern Ground Hornbills

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und wieder an dem vielen Wasser auf unserer Strecke (also ich freue mich, Diteko als Fahrer vielleicht ein bisschen weniger 😎 ).


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Dann kommt es wie es kommen muss: Affen 😈 !

Moooonkeyyyys tönt es mehrstimmig freudig aus unserem Auto – und ich schwöre, ich war nicht beteiligt 😣 ! Meerkatzen gehen zwar noch, auch wenn sie uns schon ein Brot vom Teller geklaut haben am Kunene (Paviane sind wirklich schlimmer und hässlicher 🤢 ), aber Freunde werden wir wohl trotzdem nie.

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Zum Schluss trotzen wir Diteko noch zwei Fotos für the romantic mood ab (das ist ja so gar nicht sein Ding 😗 🤪 )

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und schon bricht (nach dem Abendessen, an das ich mich aber nicht mehr erinnern kann) meine zweite von drei Nächten im Moremi an!
Gute Nacht!

P.S.: Und hier noch die Auflösung:

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Teil 1726. Juli 2025

20. Juni 2025 - 3. Tag der Campingtour - Teil 1 (HATAB MGR15 nach MGR04)

Heute wird mein letzter voller Tag im Busch auf dieser Reise sein. Da wir eine sehr disziplinierte Gruppe sind, befinden wir uns weit vor Sonnenaufgang bereits auf dem Weg Richtung Khwai, und das, obwohl heute moving day ist und das komplette Camp abgebaut und verstaut werden muss.

Das frühe Aufstehen und schnelle Abbauen wird belohnt 🤩 – um 6.50 Uhr kommen uns auf der Sandpiste im Wald von Xakanaxa 4 Wild Dogs entgegen. Sie beachten uns nicht, sondern rennen zielstrebig weiter – in die falsche Richtung aus unserer Sicht 😕 .

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So leicht kommen sie Diteko aber nicht davon, mitsamt unserem Anhänger wendet er in einigen Zügen und fährt ihnen mit etwas Abstand hinterher.

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Gute Fotos sind leider nicht möglich, meistens sind sie und auch wir in Bewegung und es ist wie gesagt noch früh am Morgen, die Sonne ist noch nicht aufgegangen.

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Trotzdem freuen wir uns sehr über diese Begegnung. Dies hier könnte die Alpha Female sein, denn sie scheint ein Gesäuge zu haben.

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Dieser Kerl setzt noch schnell einen sehr stinkigen Haufen neben uns ins Gebüsch 🤢 und dann verschwindet die vier.

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Kaum sind sie weg geht die Sonne auf.

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Au dem Weg zum Xakanaxa-Gate beobachten wir diese beiden süßen Meyer’s Parrots 😘 . Die sind wirklich ihr Geld wert, wie sie an ihren Stängeln rumknabbern und man meinen könnte, dass der eine dem anderen einen Blumenstrauß überreichen wolle....

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...ihn aber dann doch lieber selber frisst 😄

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Vorbei an Geiern

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erreichen wir das Gate von Xakanaxa gegen 7.30 Uhr. Wir machen eine Pipi-Pause und Diteko und KP fahren so lange mit dem Landcruiser zum Brauchwasserfassen ein ganzes Stück entfernt.

MIST 🤩 😣 – eigentlich ist ja mein Leitspruch „Nie ohne Kamera losgehen – auch nicht aufs Klo“, aber so früh funktionieren meine Routinen offensichtlich noch nicht 🙁 . Der Landcruiser fährt rüber zum Wasserholen, während wir auf der Toilette sind, und als wir rauskommen, sind unsere Kameras verschwunden (also nicht so wirklich, aber eben weit weg im Fahrzeug).

Das wäre weiters nicht schlimm, wenn sich nicht plötzlich von rechts aus dem Wald die vier Wild Dogs von vorher nähern würden 🤩 ! Sie laufen in aller Ruhe über die große offene Fläche vor dem Gate in Richtung Old Airstrip. Wie ärgerlich 😣 ! Aber vielleicht wäre es noch ärgerlicher mit Kamera gewesen, denn ein Selbstfahrer verfolgt die Hunde sofort und vermutlich wäre sein Fahrzeug ständig im Bild gewesen…. Egal, es war auf jeden Fall ein sehr besonderes Gefühl, den Wild Dogs zu Fuß zu begegnen 🙂 .

Diteko hängt unseren Trailer ab, denn er will noch einen schnellen Abstecher zu den Paradise Pools fahren und nach den Leoparden schauen (wir werden sie aber nicht sehen!). Mit Hänger wäre das ziemlich tricky dort.

Na, dann hoffen wir mal, dass er nachher noch dasteht, sonst würden wir blöd aus der Wäsche schauen!

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Da von den Leoparden nichts zu sehen ist, fahren wir noch ein bisschen tiefer in das Gebiet der Pools rein, wo inzwischen das Wasser auch immer öfter die Spuren überflutet. Für einen kleinen Umweg muss Diteko erst ein paar Forstarbeiten erledigen 😉 !

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Wie gesagt sind manche Stellen auch noch recht trocken und überall grasen friedlich Antilopen – was für eine schöne Stimmung!

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Dieses Impala streckt ständig seinen Kopf ins Bild, als ich die Zebramangusten fotografieren will 🙄 .

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Irgendwann gebe ich auf und es bekommt sein Foto 🙂 !

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Hier ist jemand noch nicht ganz wach!

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Hier hingegen schon!

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Mooonkeeeyyys 😮 gibt es auch – und viel Wasser beim Rausfahren.

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Wir koppeln den – brav auf uns wartenden - Trailer wieder an und machen uns auf den Weg zu unserer neuen Campsite HATAB MGR4.

Diese liegt ganz rechts auf diesem Screenshot, nahe am Khwai.

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Wir nehmen dir dry route ziemlich außenrum, da Diteko mit dem Hänger nicht zu viele Wasserquerungen fahren möchte.

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Unterhalb von Dombo Hippo Pools machen wir an den Xuku Pools (siehe Pfeil oben auf dem Screenshot) unseren Coffeebreak – was für ein wundervoller Platz 😘 !

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Den Yellow-billed Hornbill hatte ich noch nicht im Bericht – also schnell rein damit, bevor es zu spät ist 😉 !

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Diteko rettet ein kleines Fröschchen aus dem Sand und bringt es mir für ein Foto, bevor er es ins Wasser setzt.

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Auf unserer neuen Campsite, die mir nicht soooo gut gefällt, da alles recht eng und die Bäume sehr niedrig sind, bauen wir unsere Zelte auf – ich ein letztes Mal auf dieser Reise.

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Den Nachmittagsgamedrive – der sehr ruhig sein wird – gibt es dann im nächsten Kapitel!

Teil 1828. Juli 2025

So, das Flutgedöns, wie Silvio so schön sagt 🤪 , hat mich jetzt wieder ein bisschen aufgehalten, aber nun geht es weiter:

20. Juni 2025 - 3. Tag der Campingtour - Teil 2 (HATAB MGR15 nach MGR04)

Der Nachmittags-Gamedrive findet auf der Strecke am Khwai entlang Richtung North Gate und wieder zurück statt.

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Das Problemchen bei Fahrten zu dieser Tageszeit dort ist, dass man fast immer mehr oder weniger Gegenlicht hat, wenn man zum Fluss schaut.


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Dazu kommt, dass das Gras sehr hoch ist, die versinken fast darin, die Kleinen kann man kaum erkennen.

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Und wenn sie nicht im Gras versinken, dann eben im Wasser 😄 .

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Aber wie gesagt: ich liebe es, wie es dieses Jahr hier aussieht 😘 und trauere keinem einzigen nicht gemachten Foto und auch keinem einzigen nicht entdeckten Löwen nach 😎 . Denn nach denen sucht Diteko insgeheim und auch ein bisschen offensichtlich, aber keine Chance! Egal, ich hatte meine Löwen schon am Chobe und die anderen werden dort auch welche sehen, wie ich im Nachhinein erfahren werde.


Zwei Vögele gibt es noch, den altbekannten Little Bee-Eater, damit es hier ein bisschen bunt wird

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Und den Coppery-tailed (vermutlich) Coucal. Mir war gar nicht klar, wie geschickt er in diesen Gräsern rumturnen kann!

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Danach mache ich eine lustige Erfahrung: meine Mitreisenden fahren total auf Krokodile ab 🤩 ! Ich hatte schon bei Third Bridge gemerkt, wie viel Begeisterung eines in gefühlt 100km Entfernung hervorgerufen hatte 😉 , aber bei dem riesigen Kerl hier direkt neben unserem Auto (und seinem Kumpel am anderen Ufer) kriegen sich einige gar nicht mehr ein!

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Komisch – so leidenschaftslos, wie die Crocs immer rumliegen, so leidenschaftslos sind auch meine Gefühle ihnen gegenüber. Sie gehören halt dazu….. Da muss ich mal drüber nachdenken…. 😕 Aber dazu komme ich nicht, schwupps, ist es weg!


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Die zwei Wattled Cranes sind fürs Protokoll, für ein gutes Foto sind sie viel zu weit weg.

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Als Krönung des Nachmittags fährt Diteko uns zu einer Location, die zu 100% meinen Geschmack trifft: Pelican Pan! 🤩 😘

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Und damit es denjenigen unter uns, die sich nicht für Vögel interessieren, nicht langweilig wird, hat Diteko sogar auch hier ein Krokodil organisiert. Der Mann denkt auch an alles … 😗

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Ehrlich gesagt wäre ich am liebsten den Rest des Tages hier geblieben, aber immerhin darf ich so lange bleiben, bis ich mal wieder viel zu viele Fotos geknipst habe 😊 :


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Hier noch eine Dokumentation des von mir so geliebten Grases (Ihr braucht nicht suchen, da sind keine Tiere versteckt, es ist wirklich nur Gras 😛 !).

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Vorbei an einer süßen Giraffen-Familie

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und angesichts des Grases zufriedenen Zebras (das bilde ich mir zumindest ein)


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kommen wir noch zu einem Elefanten, dem das Schicksal, bzw. ein Löwe oder ähnliches böse mitgespielt hat. Ihm fehlt ein Stück des Rüssels – solche Exemplare haben wir und andere im Forum schon manchmal beobachtet.

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Offensichtlich kommt er mit seiner Beeinträchtigung gut zurecht, wir können beobachten, wie er Zweige abrupft und auch frisst.

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Warum ich diesem Waterbuck-Paar die Beine abgeschnitten habe, weiß ich nicht 🙄 – vielleicht weil ich sie wegen des (von mir so geliebten 😗 ) Grases nicht gesehen habe 😎 .

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Den tierischen Abschluss des Tages bildet ein Lilac-breasted Roller, der so nah an unserem Fahrzeug sitzen bleibt, dass ich fast froh darüber bin, dass er nicht abfliegen will, denn durch meine Sitzposition habe ich nur ein kleines Blickfensterchen und könnte bei einem eventuellen Start gar nicht mitziehen. Naja, könnte ich natürlich schon, wenn ich ein paar nette Fotos von meinen Mitreisenden würde machen wollen….

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Diteko und ich können uns ein „Soooo schaade“ natürlich nicht verkneifen 😎 😄 🤪 .

Tja, und schon geht er zu Ende, mein letzter Tag im Busch 🙁 .

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Morgen früh ist moving day, es geht für die anderen nach Savuti, ich werde in Khwai Village rausgeworfen! Davon dann im nächsten Kapitel!

Teil 1930. Juli 2025

21. Juni 2025 - Das (perfekte 🙂 ) Ende der Campingtour - Teil 1 (HATAB MGR04 nach Khwai Village)

„Perfekt“ kling jetzt vielleicht nach spektakulären Tiersichtungen, aber da muss ich euch enttäuschen 😗 . Es geht einzig und alleine noch einmal um das eigentliche Thema meiner Reise: die Flut 2025 bzw. generell die Wasserwelt Botswanas.
Dazu dann aber später mehr...

Mein letzter Tag im Busch und eigentlich der ganzen Reise 😵 (denn morgen fliege ich nur noch heim) beginnt mit einer schönen Morgenstimmung – hier der Blick aus dem Dickicht unserer Campsite heraus über die Ebenen des von hier aus unsichtbaren Khwai Rivers.

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Lange kann ich das aber nicht genießen, es ist Moving Day (nach Savuti für die anderen, für mich nur bis Khwai Village) und daher muss das Camp abgebaut werden. Trotzdem sind wir vor 7 Uhr schon wieder unterwegs.


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Dies gibt mir die Möglichkeit, noch ein letztes Mal die herrliche Morgenstimmung mit ein paar Tieren im Busch zu genießen.

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Und natürlich dazu das viele schöne Gras - ich bin verliebt in die Kombi von Gras und Waterbuck! 😘

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Okay, manchmal ist es schon etwas störend, das gebe ich zu… 😈

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Hier hofft Diteko angesichts der flüchtenden Impalas, dass sie einen oder mehrere Löwen im Schlepptau haben, aber dem ist nicht so – oder wir sehen sie einfach nicht.

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Dann eben doch einfach nur gechillte Impalas – ist das nicht ein herrlicher Anblick?

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Zwanzig vor acht sind wir schon am – immer noch kaputten – Khwai North Gate, es ist ja vor einiger Zeit nach heftigen Regengüssen in sich zusammengefallen.

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The Khwai River himself:

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Und schwupps bin ich schon im Khwai Guesthouse – die Verabschiedung von Diteko ist eher fröhlich denn wehmütig, denn erstens haben wir eh oft Kontakt und zweitens sehen wir uns in einem halben Jahr schon wieder 🙂 .

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In meinen ersten Überlegungen wollte ich hier noch eine Nacht bleiben und dann am nächsten Tag direkt mit dem Bush-Taxi zu meinem internationalen Flug zum Airport Maun zurückkehren. Allerdings gab es weder hier noch in Sango noch freie Plätze. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich heute schon zurückfliege und nochmal in der Maun Lodge übernachte, denn so ist alles etwas entzerrter und ich konnte auf diese Art auch mit sehr kleinem Gepäck die Campingtour mitfahren.

Mein Flug nach Maun geht um 10.30 Uhr, ich soll um 10 Uhr zum Airstrip gebracht werden. Man bietet mir sogar noch ein Frühstück vom Buffet an, das ist aber nett und so sitze ich gemütlich mit einer Tasse Kaffee und einem Muffin in der Sonne (im Schatten ist es noch zapfig kalt) und schaue dank Wifi mal, was es Neues von Zuhause und überhaupt gibt. Unterhalten werde ich dabei von einem Meve’s Starling.

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Ich werde vom Assistant Manager des Khwai Guesthouses zum Airstrip gefahren, ein sehr netter, eloquenter Mann, ursprünglich aus der Kalahari, später hat er in Third Bridge gearbeitet und sich dann auf ein Stellenangebot von Bushways beworben. Er ist nun seit 1,5 Jahre im Unternehmen, sehr zufrieden mit seinem Arbeitgeber und stolz, Mitglied des Hyena Clans zu sein. Und da kommt es, mein Lufttaxi.

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Ich kann als erste einsteigen, das muss man von ganz hinten aus machen, wo die Türe für die Passagiere ist, und sitze dann ganz vorne rechts schräg hinter dem Piloten.

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Dieser ist allerdings noch mit organisatorischen Aufgaben beschäftigt.

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Leider fehlt nämlich ein Passagier. Er hat zwar denselben Nachnamen wie drei andere Leute hier an Bord, aber diese beteuern, dass sie kein Familienmitglied mit dem Vornamen L. (es wird tatsächlich auch nur von L. gesprochen) dabeihaben 🙄 . Große Verwirrung – und es wird weiter nach einem zusätzlichen Passagier gesucht! Ohne Erfolg – er bleibt verschwunden und so entschließt sich der Pilot, mit der Zentrale zu telefonieren. Von dort bekommt er die Auflösung des Rätsels: L. steht für (more) Luggage 😄 , das die Familie dabei hat und daher dafür einen zusätzlichen Platz buchen musste.

Großes Gelächter 🤪 und große Erleichterung – nun können wir endlich starten.

Doch nein – von der hintersten Reihe kommt die Frage, ob es wohl möglich wäre, vor dem Start noch die hintere Türe zu schließen 😊 ? Der Pilot schüttelt über sich selbst den Kopf und meint lachend, jetzt gehe er doch lieber noch einmal ums ganze Flugzeug herum zur Sicherheit, denn das sei heute wohl nicht sein Tag. Wir haben eh schon Verspätung, da kommt es auf ein paar Minuten mehr oder weniger nicht an.

Na toll – hoffentlich hat er das mit dem Fliegen besser im Griff 🤩 ! Als er dann endlich sitzt, frage ich ihn, auf welcher Seite ich besser sehen werde (ohne zu präzisieren, was ich sehen will… ich weiß ja selber nicht, was im Angebot ist 😐 ) – seine klare Ansage ist rechts. Prima, dann sitze ich ja richtig – links wäre aber auch noch frei gewesen. Die anderen hatten keine Lust, sich nach vorne durchzuquälen, das ist nämlich wirklich sehr eng und niedrig in diesem Fuel-To-Noise-Converter, auch wenn die Cessna 208 Grand Caravan ja ein großer Buschflieger ist, aber er ist tatsächlich in der Mackair-Konfiguration mit einer vierreihen Edit/danke an Matthias Vier-Reihen-Bestuhlung mit links einem und rechts zwei Sitzen ausgestattet, also eigentlich nur Sitze und keine Gänge 😗 .

Egal, jetzt geht es los, nachdem der Pilot uns die Reiseroute mitgeteilt hat. Wir fliegen nämlich nicht direkt nach Maun, sondern landen auf dem Santawani-Airstrip zwischen, um dort noch Passagiere einzusammeln. Mein Herz hüpft vor Freude 🤩 – von mir aus können es nicht genug Starts und Landungen sein und so eine Zwischenlandung birgt die Chance in sich, ein bisschen mehr vom Land zu sehen!

Vom Flug selber berichte ich dann im nächsten Kapitel (ich muss dringend erst noch ein paar Fotos ausortieren 🤨 ), in dem die Reise dann auch zu Ende gehen wird.

Teil 2001. Aug. 2025

21. Juni 2025 - Das (perfekte 🙂 ) Ende der (Camping-)Tour - Teil 2 :
Von Khwai Village nach Maun über Khwai River, Gomoti, Santantadibe und Boro 🤩
Bevor wir nun endlich starten noch etwas zum Thema Transferflug. Mir ist schon klar, dass dieser Sache ein Hauch von Dekadenz anhaftet (Conny hatte sich ja ähnlich ausgedrückt) 😊 . Mir blieb allerdings kaum etwas anderes übrig, um wenigstens ein bisschen im Busch gewesen zu sein. Kurz hatte ich darüber nachgedacht, die Campingtour ganz mitzufahren und den Rückflug (dann ab Kasane) nach hinten zu schieben, aber das wäre mir alles zu lang und auch zu teuer geworden – ja, tatsächlich viel teurer als so ein Flug + eine Nacht in Maun.
Am liebsten hätte ich natürlich während der Reise einen richtigen Scenic Flight übers Delta gemacht, ich hatte auch Kontakt mit Helicopter Horizon und Bushways hat auch überall rumgefragt, aber für eine Person wird so etwas unverhältnismäßig teuer 😣 .

Also dann eben ein Transferflug, auch wenn mir klar war, dass man da mehr fliegt als etwas sieht. Aber ich fliege ja auch einfach sehr gerne, von daher habe ich mir das als Scenic-Flight-Ersatz schöngeredet. Allerdings hatte ich mir gedanklich noch offengelassen, am Nachmittag nach meiner Rückkehr nach Maun bei den diversen Unternehmen vor Ort nach einem spontanen Mitflug nachzufragen, falls das Bedürfnis bei mir noch da sein sollte.

Ich kann aber jetzt schon sagen, dass ich mehr als glücklich mit diesem Flug war, ich hätte mir niemals erträumt, dass ich zum perfekten (!) Abschluss meiner Reise gleich über vier für mich sehr wichtige Flüsse fliegen und dabei auch noch für mich mehr als genug sehen würde.

Also, los geht es, wir starten in Richtung Osten und gleich nach dem Abheben sehe ich unter mir einen Seitenarm des Khwais, den man auch gut hier auf dem Screenshot erkennen kann. Das Grüne ist in etwa unsere Route nach dem Start.

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Vor mir liegt mein Lieblingsfluss: der Khwai 😘 🤩 ! Und wie schön er da liegt, mitsamt einigen Elefanten, Hippos, Red Lechwe und diversen Punkten, die wohl Wasservögel sind. Rechts sieht man eine größere Baumgruppe, die man ebenfalls auf dem Screenshot sehen kann (da ist sie natürlich unten).

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Ich bin total überwältig, mit so einem Anblick hätte ich nie gerechnet! Und wie gut, dass ich rechts sitze, wir fliegen in einem leichten Bogen nach rechts gen Süden über den Khwai hinweg, die Fahrspur am Ufer gehört zum Moremi. Und genau schräg vor mir sind nun die Hippos und Elefanten. Ein Traum!

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Danach fliegen wir – wie ich es eigentlich erwartet hatte, ca. 12 Minuten lang über recht uninteressantes Gebiet.

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Ab und zu sieht man ein Wasserloch, auch mal mit Tieren, viiiiiel Mopanebusch und Mopanebäume, bis der Pilot beginnt, in einem großen Bogen die Landbahn von Santawani anzufliegen.

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Dabei erhasche ich einen kurzen Blick auf den Gomoti, der bei mir ja momentan unter strenger Beobachtung steht 😗 😎 , da er dieses Jahr einen großen Einfluss auf das Flutgeschehen und auch auf die Strecken im Moremi hat. Wie cool ist das denn!

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Aber irgendwann müssen wir runter, auch wenn ich mir das noch ewig hätte anschauen können (da wusste ich nicht, dass es noch eine Zugabe gibt)
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Nachdem wir die neuen Passagiere eingeladen haben, kommt die Zugabe: wir überfliegen nach dem Start noch einmal und deutlich länger das Gomoti-Gebiet (also einen Teil davon, der Gomoti ist ja lang).

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Es gibt vom 20.6., also einen Tag vor meinem Flug, ein Satellitenbild und so kann ich schön vergleichen, wo ich unterwegs war (der Screenshot ist gedreht, damit es besser zu vergleichen ist). 1.ist diese flache Lagune im Vordergrund, die sich in zwei Enden aufteilt, 2. ist dieser helle Streifen und 3. der Gomoti selber.

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Wie viel schöner ist doch alles in echt als auf dem Satellitenfoto 🙂 😘 🤩 ! Ich habe den Verdacht, dass einige Mitflieger*innen sich überlegen, warum diese komische Alte ständig am Rumknipsen ist 😕 , zur Seite raus, schräg nach vorne, schräg nach hinten und sogar zur anderen Seite hinaus: "Ziemlich nervig, diese Frau in versifften Hosen und nach Campfire riechendem T-Shirt 🤢." Sie sitzen stoisch in ihren stylischen Safari-Klamotten wohlduftend auf ihren Plätzen und überlegen vermutlich, welches Viergängemenü sie in ihrer nächsten Nobelherberge erwartet… 😗


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Wieder kommt ein Stück Langeweile, und dann erreichen wir das Gebiet des Santantadibe. Seinen Namen habe ich schon lange im Kopf, weil er mir so gut gefällt, auch wenn er kaum einmal erwähnt wird, da er im Flutgeschehen keine Rolle spielt, denn er erreicht den Thamalakane selten bis nie. Anzuschauen ist er aber sehr hübsch – und auch bei ihm bzw. seinem Lagunengebiet kann ich genau erkennen, wo wir sind (wobei ich hier vergessen habe, den Screenshot zu drehen). 1. ist der braune Teil auf dem Foto vorne, 2. die große Lagunen, auf dem Foto ziemlich weit links und 3. der Fluss.

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Hier die Lagunen noch einmal etwas deutlicher:

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Auch hier bin ich wieder begeistert über die Farben und überhaupt..... 🤩

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Ich habe kaum Zeit, rückwärtsblickend Abschied zu nehmen,

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da liegt schon das blaue Band des Boros vor mir 🤩 .

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Ich bin entzückt, da ist er, der Fluss, den ich aus endlosen Diskussionen in der Flood 2025- Gruppe (wo ist er, wann wird er wo sein ???) von Luftaufnahmen, aus dem Studium der Satellitenfotos und inzwischen sogar ganz persönlich kenne (seine Zunge hat meine Hand geküsst 🤪 😄 ). Und auch hier kann ich Stellen erkennen, die mir theoretisch wohlbekannt sind, allen voran das Bell Frog Inn, das innerhalb der Gruppe eine Unterwette laufen hatte (wer den Tag der Ankunft von leleme la metsi vorm Bell Frog Inn erraten hatte, bekam dort eine Pizza umsonst). Es liegt an der ganz linken Flussbiegung, ein bisschen vom Bildrand entfernt am oberen Ufer.!

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Wir befinden uns hier übrigens kurz nach dem Buffalo Fence, dort ist das Flussbett breiter als dann Richtung Maun zu, was man auf dem nächsten Foto ganz gut erkennen kann.

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Auch hierzu den gedrehten Satellitenfoto - Screenshot:

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Hier sind wir über dem "dünneren" Teil des Boros,

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wir nähern uns Maun, noch schnell ein Blick, äh nein, zwei Blicke 😉 zurück

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und schon setzen wir zur Landung an:

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Hier noch unsere ungefähre Gesamtflugroute:

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Was für ein Abschluss dieser Reise 🤩 -man könnte fast sagen, der Kreis schließt sich!

Einschub: im Zusammenhang mit dem Santantadibe habe ich vorgestern ein bisschen recherchiert und diese recht interessante uns detaillierte Aufstellung über die Flüsse Botswanas gefunden.
https://www.afrikarma.de/laenderinformationen/botswana/geographie/

Etwas erstaunt bin ich, dass ein Reiseanbieter (das soll keine Werbung sein, ich kenne den nicht) auf seiner Website solch ausführliche Informationen zur Verfügung stellt. Leider gibt es keine Quellenangabe, daher weiß ich nicht, ob sie einen passionierten (Hobby-)Geografen in ihrem Team haben oder ob das einfach irgendwo „geklaut“ wurde. Ob alles stimmt, weiß ich auch nicht, anscheinend sieht es beim Kwando etwas anders aus, wie es neulich in einem im Flood-Thread von mir verlinkten Artikel beschrieben wird. Aber da halte ich mich mangels Wissens raus.

Was mich noch mehr erstaunt 😎 und auch ehrlich gesagt ein bisschen stolz gemacht hat 😊 🤪 , ist die Tatsache, dass sich die Ausführungen über die „Entstehung“ des Khwais mit meinen neulich getätigten Ausführungen (https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/306129-patlo-ya-leleme-la-metsi-botswana-spontan-6-25.html?start=84#709989 - hier ganz unten) ziemlich decken, die ich auf der Grundlage intensiven Kartenstudiums mir so zusammengereimt hatte. Ich schwöre, ich habe nicht bei ihnen abgeschrieben 🤩 , ich kannte die Seite damals noch gar nicht (vielleicht haben sie ja bei mir abgeschrieben.. 😗 ). Ach, und wer in der Auflistung den Gomoti sucht: der steht unter „M“, weil sie ihn mit einem Vornamen führen.

Am Flughafen ich werde von einem Shuttle des Hotels abgeholt, verbringe einen faulen Nachmittag in meinem gemütlichen Chalet,

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schaue mir meine Bilder der letzten Tage auf dem Notebook an, gönne mir noch ein Abendessen und einen GT,

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schaue zum letzten Mal in den botswanischen Abendhimmel

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packe, schlafe und werde am nächsten Vormittag zum Flughafen gebracht. Nachdem ich meinen Koffer abgegeben habe, erstehe ich in der Flughafenstraße noch eine Tischdecke mit Zebras darauf als Erinnerung an die vielen Zebrasichtungen im schönsten Licht (eine Tischdecke mit Flüssen drauf gab es leider nicht 😗 😎 🤪 ). (Ja, ich weiß, ordentlich gebügelt kämen die Zebras noch besser raus 😛 )

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Die Heimreise (inkl. Deutsche Bahn, oh Wunder) verläuft reibungslos. Daheim erwarten mich zwei zufriedene Katzen 😘 😘 und zwei ebenso zufriedene Mitbewohner aus der OG-Wohnung (sie hatten bei meist schönem Wetter den Garten und natürlich die Katzen 10 Tage lang ganz für sich alleine). Mein Haus hat sich keinerlei Blödsinn einfallen lassen und so war ich zum ersten Mal seit langer Zeit nach der Rückkehr von einer Reise nicht damit beschäftigt, irgendwelche Katastrophen zu managen oder Restschäden aus Katastrophen vor der Abreise zu bearbeiten! Was für ein herrliches Gefühl 🙂 !


Danke an alle, die mich hier im Forum und auf anderen Kanälen auf meiner Reise begleitet haben - ohne euch hätte das Schreiben nur halb so viel Spaß gemacht 😘 !
ENDE

Teil 2101. Aug. 2025

F A Z I T


Diese Reise hat mich aus verschiedenen Gründen sehr glücklich gemacht 🙂 :

1. Meine Suche nach der Flut war erfolgreich – somit ging ein großer Traum von mir in Erfüllung!

2. Es hat alles, von Anfang bis Ende, noch besser geklappt als erhofft.

3. Ich habe liebenswerte Menschen wieder getroffen!

4. Ich habe liebenswerte Menschen kennengelernt (wer einen höchst sympathischen Taxifahrer in Maun sucht, bitte melden 😉 ).

5. Ich hatte sehr nette Mitreisende auf der Campingtour (das hätte auch ganz anders ausgehen können 🙄 ).

6. Es gab keine Probleme, als ich nach Hause kam – ich hoffe, ich habe damit mein Trauma aus den letzten Jahren 😣 ein bisschen überwunden .

Und am Ende möchte ich noch auf den Satz ziemlich am Anfang des Berichts eingehen:
Ob die Tour einfach nur schnell mal so dahingeschludert ist oder ob sie am Ende sich dann doch als „rund“ herausstellen und mein Traum in Erfüllung gehen wird , werde ich am 22. Juni und Ihr am Ende des Berichts wissen, falls es euch interessiert.
Die Tour hat sich sehr, sehr rund und gar nicht „quick and dirty“, wie Heiko meinte, für mich angefühlt, auch wenn es alles andere als eine klassische Botswanareise war. Und ich war auch ziemlich zufrieden mit mir 😉 , dass ich mir so schnell etwas Schönes zusammengepuzzelt hatte . Das Reisen in Botswana war unkompliziert und ich habe mich wie immer sehr wohl gefühlt in diesem von mir so sehr geliebten Land mit seinen freundlichen Menschen.

Die Erlebnisse zu Beginn am Chobe waren um ein Vielfaches schöner als gedacht – allen voran die Bootstouren mit Mojo. Wer einen höchst kompetenten und dazu noch liebenswerten Boatguide mit einem sehr schönen Boot sucht, hier ist seine Website (er macht auch Gamedrives mit seinem nagelneuen Auto): https://www.chobeadventures.com/
Der Kontakt ist über Whatsapp völlig unkompliziert. Ich wünsche ihm gaaaanz viel Erfolg mit seinem Business, er hat es verdient!

Wer Transfers, Boatruises, Gamedrives und noch mehr, vielleicht sogar als Paket, buchen möchte: Kempho und ihr Team arbeiten schnell, zuverlässig, kompentent und fröhlich – auf jeden Fall weiterhin eine Empfehlung! Der Kontakt steht auf Seite 7 des Berichts in Form eines Fotos (am besten direkt über Whatsapp kommunizieren).

Bushways kann ich ebenfalls wie immer weiterempfehlen – da läuft alles rund (ebenfalls nicht quick and dirty 🤪 ) , und dass ich Diteko als Guide hatte, war die Kirsche auf der Sahnetorte (blöder Spruch, beides mag ich eigentlich nicht 🤢 , das sind ja immer solche kandierten Früchte, oder?).

Natürlich hatte ich auch großes Glück mit den Leuten auf der Bushwaystour, aber ich sag euch was 🤩 : zusammen mit der Langweilertruppe ist es doch nochmal etwas gaaaaanz anderes, man kann das gar nicht vergleichen - und ich freue mich jetzt schon riesig auf unsere nächste Tour 🙂 😘 !


Auf meiner Reise haben mich nicht etwa vor allem meine wirklich tollen Sichtungen (und das in so kurzer Zeit) begeistert, sondern - abgesehen von den emotionalen Begegnungen mit und im Zusammenhang mit der Leleme la metsi - einmal mehr das Gesamtkunstwerk Botswana, welches dieses Jahr mit der Kombination aus Wasser, grünen Bäumen, braunem Gras, Flutgeschehen, Tieren und Menschen besonders überzeugt hat.

Und das Beste daran 🙂 : wenn alles gut geht, bin ich in einem halben Jahr wieder dort 🤩 😘 .


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Teil 2214. Aug. 2025

Nachtrag zum Reisebericht - Thema "Chobe"

Ausgelöst durch die Ausführungen von tacitus über die sich ändernden Fließrichtungen mancher Flüsse in Botswana ist mir eingefallen, dass ich vollkommen vergessen habe, eine Sache zum Thema "Chobe" in den entsprechenden Kapiteln zu erwähnen 🙄 .

Dass der breite Chobe bei Kasane nicht vom Kwando so aufgefüllt worden sein kann ist jedem klar, der mal bei Ngoma über die Brücke gefahren ist und das dünne Rinnsal dort gesehen hat. Trotzdem bilden sie natürlich ein geschlossenes System und der Kwando fließt tendeziell schon in Richtung Kasane, wobei er seinen Namen dann in Chobe ändert.

Bekannterweise wird der Chobe bei Kasane oft großteils von Zambeziwasser gefüllt - das immerhin wusste ich schon länger 😗 .

In meiner naiven Denke bin ich bisher aber immer davon ausgegangen, dass das Wasser bei Kazungula vom Zambesi in den Chobe gedrückt wird. Doch jedes Mal, wenn wir mit Mojo bei den Rapids waren, hat sich in meinem Unterbewusstsein etwas gewundert und sich gegen diese Vorstellung gewehrt, aber erst jetzt auf dieser Reise sind die Fragezeichen an die Oberfläche gekommen. Es war - da ja der Fluss sehr viel Wasser hatte im Juni - ganz klar zu erkennen, dass er Richtung Kazungula strömt und dabei fröhlich über die Stromschnellen hüpft. 🤩 Was ja wohl nicht sein könnte, wenn das viele Wasser eigentlich aus der anderen Richtung kommt 🤨 . (Wobei natürlich bei Kazungula durchaus Wasser vom Zambesi in den Chobe gedrückt werden könnte, wissen tu ich es nicht - aber eben auf jeden Fall nicht sehr weit!)

Also hab ich es endlich mal geschafft, Mojo danach zu fragen und siehe da, es ist ganz einfach 🙂 :
der Zambezi transportiert in einer Schlaufe, die vom Hauptfluss abzweigt, Wasser noch vor Impalila Island in den Chobe!
Man kann das auf den Karten auch sehr gut sehen, hier mal die Situation, als ich dort war:


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Es gibt natürlich noch alle möglichen Channels in den Flood Plains, und ob da der eine oder andere auch noch etwas dazu liefert oder im Gegenteil auch vom Zambezi gefüllt wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Was ich aber sicher weiß: das Wasser kommt mit einer starken Strömung von Westen und fließt nach Osten - und zwar auch in Jahren, in denen in den Flood Plains kein oder ganz wenig Wasser ist und der Chobe weiter westlich wesentlich schmaler ist als bei Kasane. Und da im Kwando kaum Wasser ist, kann es nur von da oben vorbei an Impalila Island kommen!

Endlich hab ich es kapiert und kann jetzt wieder ruhig schlafen 😄 .

Vermutlich wusste das schon jeder außer mir - aber bei manchen dauert es eben länger, bis der Groschen fällt 🤪 !

So, das war's jetzt hoffentlich wirklich - danke für eure Geduld, aber ich musste das aufschreiben, damit ich es nächstes Jahr nicht schon wieder vergessen habe (auch wenn ich da gar nicht am Chobe bin....).

LG Bele

Patlo ya leleme la metsi (Botswana spontan 6/25) von Champagner

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/306129-patlo-ya-leleme-la-metsi-botswana-spontan-6-25

Stand: letzter Berichtsteil vom 14. Aug. 2025

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