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Reisebericht · namibia-forum.ch

Betreutes Wohnen 5.0 - Fomi Edition (BOT 2023)

von Champagner · 66 Teile

Teil 108. Sept. 2023

*** Wenn man auf die Sonne oben rechts klickt,
kann man den Bericht ohne Kommentare lesen! ***
So, da bin ich wieder, zurück von meiner achten Reise nach Botswana 🤩 .

Eigentlich war bereits im Vorfeld klar, dass diese Tour nichts werden kann. Man stelle sich vor:

1. Schon wiiiieeeeder Botswana 🙄 !
2. Schon wieder mit Bushways 😵 !
3. Und das Ganze zusammen mit 7 anderen Fomis, jedes davon mit seinem/ihrem ganz eigenen Charakter 😐 . Das konnte nur Stress geben, zumal zwei Ehepaare an Bord sein werden, und damit hatte ich schon 2014 schlechte Erfahrungen gemacht (ständiges Gekeife der Ehepartner 😣 ). Nur konnte ich damals nichts darüber berichten, weil die beiden mitlasen und wir zu diesem Zeitpunkt auch noch befreundet waren 😗 . Zum Glück ist das dieses Jahr ganz anders (gell, Uwe 😎 ?).
4. Dazu noch auf fast der gleichen Route unterwegs wie 2021. Boring 😮 !
5. Und sogar noch mit dem gleichen Guide und Campchef wie vor zwei Jahren. Langeweile war garantiert *gähn*.
6. Ach, ich vergaß die Jahreszeit: auch nichts Neues zu 2021…. 😵

Die schlechte Stimmung zeichnete sich auch bereits vor der Reise in unserem Gruppenchat ab.

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Zudem wurde ich gemobbt, was meine Muttersprache betrifft 😈 . Im Schwäbischen wird eine Tasche oder irgendwelche anderen Reiseutensilien vor dem Abflug nun mal hingerichtet. Nicht etwa hergerichtet! Herrichten bedeutet bei uns Hübschmachen 🙂 ! Hübsch ist meine Tasche schon, so what? Oder soll ich sie womöglich bereitstellen? Ja wer redet denn bitte schön so geschwollen daher 🤢 ???

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Ach, ich hatte schon gar keine Lust mehr auf diese K..ck-Reise 😊 !

Und damit meine Unlust noch größer wurde, hatte ich 4 Tage vor Abreise um 4 Uhr nachts einen Blitzeinschlag im Garten, der mittels Überspannung meine Fritzbox (an der die Telefonie und TV hängt), einen Strang im Telekom-Kasten vorm Haus, meinen Mediareceiver, meine Klingelanlage, sowie einen meiner beiden Wechselrichter der Photovoltaikanlage hingerichtet 😛 hat. Es scheint wohl inzwischen Usus zu sein, dass vor meinen Urlauben irgendeine Naturgewalt zuschlägt 🤨 . Solange ich noch hier war, konnte nur die Fritzbox ersetzt werden, draußen im Kabelsalatkasten der Telekom hatten sich Wespen eingenistet, so dass erst eine Spezialfirma angefordert werden musste, um diese zu entfernen. Der Rest wurde während meiner Abreise erledigt, meine Mieterin (= Schwester) hatte ihre helle Freude daran 😎 .

Parallel dazu wurde mein Katerle krank, 4 Tage vor Abreise Tierarztbesuch, dann am Tag der Abreise um 3 Uhr nachts die Erkenntnis, dass es ihm trotz Medikamente schlechter statt besser geht. Also zusammen mit Sohn Nico, der zum Glück gerade ein paar Tage hier war, um 8 Uhr mit dem Katzentier ohne Termin zum Tierarzt, ich musste um 9 Uhr abfahrtbereit sein nach Botswana. Diagnose: Herzprobleme, ab in die Tierklinik! Schweren Herzens musste ich mich von Sohn und Kater verabschieden 🙁 , die beiden fuhren nach Reutlingen, während ich mich mit einer meiner Mitreisenden auf den Weg nach München machte.
Kleiner Vorgriff: Immerhin geht es dem Kater nach einem Wochenende in der Klinik und einer Nachuntersuchung dort dank neuer Medikamente, die er jetzt nehmen muss, wieder so weit gut. Was für ein Glück, dass mein Sohn gerade da war und spontan länger geblieben ist und seinen Urlaub am Bodensee gekürzt hat, um sich um Janosch zu kümmern und alles Notwendige zu organisieren 😘 .

So hatte ich mir die letzten Tage vor Abflug definitiv NICHT vorgestellt 😣 . Geplant war ruhiges Packen, alles hier so weit in Ordnung bringen und noch ein bisschen im Forum stöbern. War wohl nichts…. 🤨


Langer Rede kurzer Sinn: ich bin am Freitag, den 18.8.2023 völlig ausgelaugt, beunruhigt und in schlechter Stimmung zu dieser doofen Reise nach Botswana aufgebrochen, von der ich nun (trotz allem, aber man soll ja nichts beschönigen) erzählen werde 🤢 .

Inzwischen ist es in den Reiseberichten ja üblich, ein paar Grüße aus der Fotoküche vorab zu servieren, hier also mal ein paar besonders gelungene Schnappschüsse 😗 , die die Lage vor Ort zeigen:

Juveniler Schreiseeadler an botswanischem Totholz – der Klassiker!

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Schlechtes Wetter/schlechtes Licht

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Noch schlechtere Sichtungen

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Sonne kaputt!

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Und ständig war – wie das bei einer Gruppenreise nun mal so ist 😈 – jemand oder etwas im Bild oder zumindest kurz davor.

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„Sooooo schaaaaade“ war - ohne zu lügen - der meistgenutzte Ausdruck auf dieser Tour!



Liebe Grüße von Bele

Teil 208. Sept. 2023

Hier noch kurz die Eckdaten der Tour:

1. Anreise mit Qatar von Düsseldorf bzw. Frankfurt bzw. München über Doha nach Johannesburg und von dort mit Airlink nach Maun. Rückflug ab Kasane, der Rest wie Hinreise, nur seitenverkehrt. Lange haben wir überlegt, mit wem wir fliegen. Qatar war schlussendlich am günstigsten und wir wollten einmal etwas mehr Service als sonst haben – da verdrängt man dann auch gerne politische Gedanken das Land betreffend.
Im Nachhinein sind wir sehr froh über diese Entscheidung, denn durch den Zwischenstopp in Doha gab es keine Niger-Überflugprobleme und somit keine diesbezüglichen Verspätungen. Eine Bekannte aus dem Forum ist LH direkt (oder eben auch nicht 😛 ) von FFM geflogen und hat deshalb ihren Anschlussflug in Johannesburg zum Kruger verpasst. Das hätte uns bei der knapp bemessenen Übergangszeit auch passieren können.

2. Die Tour habe ich in Absprache mit den teilnehmenden Fomis zunächst mit Heiko Genzmer, einem der Direktoren von BushWays im September 2021 grob besprochen und dann zusammen mit ihm und dem Office im November 2021 geplant und gebucht. Dabei kam uns zugute, dass vor Ort noch kaum Betrieb war wegen Corona und Heiko sich einen Platz persönlich angeschaut hat und Nicola im Office Zeit hatte, unsere Sonderwünsche – nämlich Campsites, die nicht von HATAB betrieben werden - zu bearbeiten.

Dies kam dabei heraus:

18.08.2023 Anreise mit Qatar und Airlink, Ankunft am 19.08.2023 in Maun am Nachmittag
19.08.2023 Boteti River Camp /Chalets
20.08.2023 Fahrt durch den Makgadikgadi zur HATAB Nxai Pan 3
21.08.2023 HATAB Nxai Pan 3
22.08.2023 Xomae Baines Baobabs N°1
23.08.2023 Moremi HATAB MGR 12
24.08.2023 Moremi HATAB MGR 12
25.08.2023 Moremi HATAB MGR 09
26.08.2023 Moremi HATAB MGR 09
27.08.2023 Moremi HATAB MGR 09
28.08.2023 Khwai Guesthouse /Chalets
29.08.2023 Mbudi N°9
30.08.2023 Mbudi N°9
31.08.2023 Savuti HATAB CNP 25B
01.09.2023 Savuti HATAB CNP 25B
02.09.2023 Chobe Riverfront HATAB CNP 02
03.09.2023 Chobe Riverfront HATAB CNP 02
04.09.2023 Kasane / Chobe River Cottages selbst gebucht/ Nachmittagsbootstour
05.09.2023 Kasane/ Chobe River Cottages / Vic Falls-Ausflug
06.09.2023 Morning Boatcruise, danach Abflug


Ja, und wer waren nun die „Schrecklichen Acht“ 😕 ?

Hier ein Foto aus Johannesburg, wo wir zum ersten Mal in Ruhe zusammen reden konnten (in Doha hatten wir „Münchner“ Verspätung und mussten gleich wieder boarden).

Von links nach rechts:
Uwe B. (unser Selfie-Spezialist) und Tanja („Tanja“ im Forum), Elke und Uwe F. („Fiedlix“ im Forum), Simone („tigris“), Birgitta („Tom2008“), Matthias („fotomatte“) und meine Wenigkeit.

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Wie haben wir zusammengefunden? Bei Simone, Matte, Elke und mir war nach unserer epischen Reise 2021 irgendwie klar, dass dies nicht das letzte Mal gewesen sein kann. Die anderen Vier der damaligen Tour wollen - auch wenn es ihnen super gefallen hatte - erstmal andere Länder bereisen. Natürlich war auch Rennade eingeplant, wegen Ihr haben wir die 2023er Tour in die Sommerferien gelegt. Leider ist ihr dann irgendwann der Mut abhanden gekommen, sie will in absehbarer Zukunft keine Fernreisen mehr unternehmen. Ihre unerwartete Absage war ein bisschen blöd für uns, denn da war die Tour schon gebucht und Sommerferien sind als Reisezeitraum für einige von uns etwas doof, Urlaubsgenehmigungen betreffend und auch was die Ernte im Garten angeht. Hätte Rennade von Anfang an gesagt, dass sie nicht mitkommt, hätten wir anders geplant. Aber so war es nun mal 🙄 . Bei einem privaten Abendessen in Büsnau habe ich spaßeshalber Tom und Birgitta gefragt, ob eine(r) von ihnen vielleicht mitkommen möchte. Und siehe da: Birgitta hat nicht lange gezögert. Super! 🙂 Dass Elke dieses Mal ihren Mann mitnehmen will, war klar. Und dann war da noch Tanja und Uwe, die ich schon lange kenne (ursprünglich aus Kronau und es gab auch schon gegenseitge Besuche usw.) und die schon vor langer Zeit zu mir gesagt hatten, dass sie sich so eine Reise auch mal vorstellen könnten. Zack - schon war der Landcruiser voll 🤩 .

In Büsnau 2023 waren dann alle da und konnten diejenigen, die sie noch nicht kannten, kennen lernen!

Wie Ihr vielleicht gemerkt habt, sind auch alle schon hier im Thread aufgeschlagen (außer Uwe B., aber der hat mir ja am vorletzten Abend am Campfire eh die Freundschaft aufgekündigt 😛 ). Das bedeutet also, dass wir immer noch miteinander reden, so dass Punkt 3 meiner Bedenkenliste auf Seite 1 gestrichen werden kann 😎 .

Morgen oder so geht’s dann weiter – ich will ja möglichst schnell in dieses hässliche Botswana kommen 😗 !

Liebe Grüße von Bele

Teil 310. Sept. 2023

18. August 2023 / 19. August 2023 - Von Deutschland nach Maun

Okay, bringen wir das mit der Anreise möglichst schnell hinter uns. Zuch zum Fluch (um unser Gewissen zu beruhigen, haben wir keinen Zubringerflug, sondern Bahn gebucht): frühmorgens (parallel zum Katerdrama) die Meldung, dass Baum auf Oberleitung gefallen ist 😵 , unklar, ob wir ab Ulm, wohin uns Tom fährt, weil zwischendrin mal wieder Schienenersatzverkehr herrscht, fahren können. Klappt aber tatsächlich. Matthias, der mit dem Zug nach Ulm kommt, hat Verspätung, schafft es aber gerade noch in unseren EC. Uff! Habe ich schon mal erwähnt, dass ich theoretisch ein großer Fan vom Bahnfahren bin.....? 😗

Flug mit Qatar: Technische Probleme beim Boarding in München (ich sehe jemand mit einer Werkzeugkiste unter einem der Triebwerke sitzen 🤨 ), die Abreise verzögert sich.

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Ich kläre so lange telefonisch noch einige Dinge wegen des Klinikaufenthaltes meines Katers, Matte ist sauer, weil es nichts Gscheites zu essen gibt beim Gate, in Düsseldorf bekommt Tanja laut Uwe fast einen Herzinfarkt, als sie eine Mail von Airlink mit dem Betreff „Flight Alert“ bekommt, in Frankfurt lässt Simone eben mal ihre Papiere (Pass und Bordkarten) auf der Toilette liegen und findet sie erst bei der Bundespolizei wieder. Das kann ja heiter werden mit dieser Truppe 😣 . Nur bei Elke und Uwe scheint alles glatt zu laufen, sie sind schon in Doha, da mit einer früheren Maschine geflogen. Irgendwann kommen wir andern aber auch alle los, Flug und Service inklusive Essen sehr angenehm.
(Übrigens hat mich Tanja inzwischen daran erinnert, dass wir Qatar auch vor allem deshalb gewählt haben, weil sie nicht so streikanfällig wie LH & Co. sind, das hatte ich zwischenzeitlich vergessen!)

In Doha treffen wir uns alle für den gemeinsamen Weiterflug und freuen uns ungemein oder tun zumindest so 😛 . Es ist schon angenehmer, wenn man eine doofe Reise mit vermeintlich 😎 netten Menschen durchstehen kann.
Fast schon traditionell (zumindest für mich, da ich schon oft über Johannesburg geflogen bin) lassen wir es uns im Mugg & Bean gutgehen. Dann geht es auch schon schnell mit Airlink weiter nach Maun.

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Gute Miene zum bösen Spiel 😗 :

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Die ersten Vogelsichtungen gibt es auch schon!

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Die arme Birgitta leidet etwas unter dem bumpy flight 🤢 , aber irgendwann ist auch das überstanden. Als wir nach der Landung in Maun gen Terminal rollen, können wir auf dem Parkplatz hinterm Flughafen schon unser Bushways-Fahrzeug erkennen. Boah, ich bin den Tränen nahe 😊 !

Als wir dann zu Fuß zum Gebäude gehen, sehen wir Diteko und Keidi (eigentlich schreibt er sich ja KD, ausgesprochen wird seine Abkürzung betont auf der ersten Silbe, also nicht mit einem langen iiiii hinten – zu den Namen der Beiden werde ich aber an anderer Stelle noch etwas schreiben) winkend auf und ab hüpfen – wir machen dasselbe hinterm Zaun und werden dabei von anderen Fluggästen mit hochgezogenen Augenbrauen beobachtet. Benehmen sich so zivilisierte Safari-Touristen 🤨 ???

Simone fotografiert schnell durch den Zaun unser Fahrzeug für die nächsten 2,5 Wochen.

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Unser komplettes Gepäck ist da, was mich langsam daran zweifeln lässt, dass die Reise so blöd wie befürchtet werden wird. Die Einreise geht zügig voran (dank bereits ausgefüllter Formulare, die mir Rofro und CuF mitgebracht hatten, danke nochmal dafür 😘 ), Zoll ist dieses Mal auch kein Problem und dann fallen wir unseren beiden „Betreuern“ in die Arme. Die Tränen lassen sich nun auf beiden Seiten nicht mehr vollständig zurückhalten und KD will uns gar nicht mehr loslassen. Unsere Reise 2021 mit den Beiden war durch die Covid-Situation schon etwas ganz Besonderes gewesen, was uns auf eine gewisse Weise zusammengeschweißt hat. Wir waren dank sozialer Medien mit ihnen die ganze Zeit über in Kontakt, haben uns sehr auf unsere zweite gemeinsame Tour gefreut und der Moment, in dem wir (bzw. zumindest vier von uns) uns nun nach zwei Jahren wiedersehen, ist schon sehr berührend.

Nun aber Schluss mit der ganzen Rührseligkeit – unser Gepäck muss in den Trailer geladen werden (danke Elke und Simone für die Fotos)

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und einige müssen noch bei den verschiedenen ATMs rund um Choppies und Spar Pula abheben,

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was sich mal wieder als gar nicht so einfach erweist.

Dann nehmen wir endlich Kurs auf unser erstes Ziel, das Boteti River Camp!

Davon dann im nächsten Kapitel!

Teil 410. Sept. 2023

Champagner schrieb:
Dann nehmen wir endlich Kurs auf unser erstes Ziel, das Boteti River Camp!
Davon dann im nächsten Kapitel!
Nein, stopp 🤩 – bevor unsere Tour nun so richtig beginnt, will ich doch diese Sache mit der „doofen Reise“ mal endlich aufklären. Glauben tut es mir ja eh niemand 🙄 – aber immerhin schreib ich das nicht nur einfach so, es gibt schon auch eine kleine Geschichte dazu 🙂 :

Unser Gruppenchat bestand schon seit Beginn der Planung bzw. Buchung, also ewig, und nachdem soweit alles fix war, wurden die Beiträge voller Vorfreude immer häufiger. Je mehr darüber geschrieben wurde, desto mulmiger wurde mir 😐 , denn soooo toll kann eine Reise gar nicht werden, wie sich hier vorgefreut wurde 😕 .

Also zog ich – als Gruppenadmin – Anfang Mai 2023 die Notbremse und verbot ab sofort sämtliche derartige Beiträge. Ein bisschen zäh war es schon, bis jeder in der Spur war, hier mal ein kleiner Ausschnitt vom Beginn der Verbotszeit – und es gab auch später immer wieder Rückfälle 😗 :

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Dann kam der Blitz und der kranke Kater 🙁 , und nun war klar, bei wem das ganze schlechte Karma landet 😣 …..also konnte man sich ruhig auch wieder vorfreuen:

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Allerdings hatten wir es dann so verinnerlicht, dass diese Reise nur blöd werden kann, dass die entsprechenden Sprüche bis zum Ende der Tour Bestandteil unserer Unterhaltungen blieben 😄 …aber damit konnten wir natürlich gut leben, solange die Wirklichkeit eine andere war 😉 .

So, und jetzt wünsche ich allen, die es interessiert (*handheb*), ein spannendes und hoffentlich erfolgreiches Basketball-WM-Endspiel! Je nachdem, wie ich danach drauf bin, reisen wir noch heute weiter nach Khumga oder dann eben morgen.

Bis dahin liebe Grüße von Bele

Teil 510. Sept. 2023

19. August 2023 - Von Maun nach Khumaga (Boteti River Camp Chalets)

Die Fahrt nach Khumaga verläuft nicht störungsfrei – kaum haben wir Maun hinter uns, gibt unser Landcruiser irgendwo in der Gegend der Räder komische Geräusche von sich 😕 . Nach ein paar Überlegungen wird ein Reifen demontiert, es bisschen hier und da rumgenoddeln und der Reifen kommt wieder drauf.

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Das Geräusch ist immer noch da…. 😣 Na toll, grad schreib ich noch, dass das mit der doofen Reise nicht stimmt- und prompt gibt es Probleme 🤩 . Diteko ruft in der Werkstatt von Bushways an, dort wird ihm der Tipp gegeben, an der Schraube der Handbremse zu drehen. Das Geräusch ist verschwunden! Das Erstaunliche 😮 : genau diesen Vorschlag hat Matthias mir gegenüber kurz zuvor geäußert. Seit wann kennt der sich mit Autos aus???

Egal – weiter geht’s....

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In Botswana gibt es wunderschöne Traditionen, eine davon ist das würdevolle Durchwaten einer feuchten Desinfektionsmatte. Tanja als Neuling erledigt das zügig und dabei doch sehr elegant 🤪 😘 .

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Diteko dagegen wirkt eher gelangweilt, als er den Landcruiser durch die Suppe fährt.

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Trotz unserer Reifen/Bremsenpanne sind wir vor Sonnenuntergang im Boteti River Camp. Wir genießen die Aussicht rüber zum Gate, auch wenn der Boteti kein Wasser führt (aber das wussten wir schon vorher) , das Wlan hier (plötzlich ist jeder in sein Handy versunken) und lassen uns dann ein köstliches Abendessen servieren.

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Bevor wir in unsere Chalets verschwinden, wird es aber Zeit, dass wir endlich wie bei einem ordentlichen Cluburlaub unsere All-Inclusive-Armbänder angelegt bekommen. Nicht dass einer von KD oder DT abgewiesen wird, wenn er/sie sich unterwegs die Trinkflasche am Wassertank auffüllen will…. 😗

Diese Armbänder haben eine lange Geschichte. Vor einigen Jahren bekam ich von Joel Nambuli (African Vocals) dieses Foto geschickt mit dem Hinweis: "This bracelet ist waiting for you. "

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Offensichtlich war das Armband ziemlich ungeduldig, wollte nicht lange warten und ist irgendwohin verschwunden, weil ich nicht schnell genug da war, denn obwohl Joel und ich uns seitdem mehrmals getroffen haben, habe ich es nie erhalten 🙄 . Das Foto war aber immer wieder mein Profilbild bei Facebook und einige Wochen, bevor die African Vocals während der Tournee zu mir kamen, hat Diteko es kommentiert: "Nice bracelet.. may i please have one of those . "

Ähhm, meint er das nun ernst oder macht er sich lustig über mich 😐 ?

Ich frage nach: Doch, doch, das sei ernst gemeint, am liebsten nicht mit rosa, sondern eher weiß, schwarz, braun, irgendwie so.
Ich frage Joel, ob er das möglich machen kann, und als er bejaht, gebe ich spontan für uns alle so ein Ding in Auftrag. Die Aktion bringt Joel in Schwitzen, denn kurz vor seiner Abreise nach Deutschland springt die Produzentin ab und er muss schnell noch jemand Neues suchen. Aber er schafft es und so gelangen die 10 Armbänder im Juli in meinen Besitz, um im August dann ihre Reise von Namibia über Deutschland nach Botswana fortzusetzen.

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Kurz zu den Namen auf den Bändern: bei Matthias ist leider während des Bestellprozesses ein „h“ abhandengekommen 😗 . Joel hatte mir zur Kontrolle alle Namen mit den Buchstabenperlen gelegt abfotografiert, bevor sie eingeflochten wurden, und damals hat alles noch gestimmt… Dann zu dem Band von Diteko: er wollte seinen Privatnamen „Aupa“ haben, Diteko bzw. DT ist sein „Berufsname“. KD heißt eigentlich Kodumo, aber angeblich nennt ihn niemand so. Daher auch nur KD im Armband…

Ich war mir alles andere als sicher, ob die anderen diese Idee gut finden, aber schlussendlich haben wir alle die Armbänder fast die ganze Zeit über bis zum Ende der Reise getragen und zumindest für mich hat es sich sehr, sehr gut angefühlt 🙂 😘 !

So, morgen geht dann unsere Campingtour wirklich los und es gibt auch endlich mal ein paar Tierfotos.

Bis dahin einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die Woche!

Bele

Teil 611. Sept. 2023


20. August 2023 -Vom Boteti River Camp zur HATAB Campsite in der Nxai Pan - Teil 1


Wir sind schon früh wach und genießen auf dem Aussichtsdeck unsere erste afrikanische Morgendämmerung.

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Nach einem leckeren Frühstück brechen wir auf zum Khumaga-Entrance des Makgadikgadi Pans NPs.

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Die Fähre liegt auf dem Trockenen (kein Foto, habs verpennt), ohne sie geht alles schneller (always think positive 😗 ).
Der erste Vogel, den ich knipse, ist ein Waffenkiebitz. Nicht sehr originell, aber immerhin sehr typisch (always think positive 😗 ).

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Nein, wir haben auf dieser Reise wirklich nicht viel fotografiert…. 😎 🤩

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Noch ein typischer und nicht sehr origineller Vogel – der African Fisheagle (ich mag seinen deutschen Namen nicht).

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Für mich hat dieser Greif aber eine ganz besondere Bedeutung. Ich werde nie vergessen, wie Face mich 2012 im Sango Camp, als ich zum ersten Mal in Botswana war, auf seinen markanten Ruf aufmerksam gemacht hat. Er meinte, den würde ich nie wieder vergessen und immer mit Afrika in Verbindung bringen. Wie recht er doch hatte….! Und wie ich dieses Licht liebe 😘 – mir kommen schon fast wieder die Tränen beim Schreiben. Dabei hört man doch hier gar nichts und fast noch schlimmer: man riecht nicht diesen würzigen Duft der verschiedenen Gräser und Kräuter, durch die wir fahren. 🙁

Schon wieder einer meiner Lieblinge – ich finde Geier so toll 😘 : White-backed Vulture

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Impala bei der Frühgymnastik

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Gnus eben – die schaffen es nicht, sich ordentlich ins Bild zu stellen, aber es sind nun mal die ersten dieser Reise…(das wäre eigentlich auch ein schönes Foto fürs Intro gewesen 😎 )

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Ja und dann kommt auch schon unsere in Zukunft tägliche Begleiterin, die Gabelracke!

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Hier erklärt sich dann auch schon das eingangs erwähnte „Sooooo schaaaade“! Wobei es eigentlich zwei Varianten davon gab. Sooooo schaaaade, eher rückblickend, wenn es mal wieder nicht mit dem Foto des Abflugs geklappt hatte. Oder ein spontanes „oohhhhh“ wenn sie gerade schön saß und darauf dann das „schaaaade“, wenn sie in die falsche Richtung abhob, oder wenn man gerade nicht geschaut hat oder – was auch oft vorkam – wenn sie einfach nicht abfliegen wollte und wir entnervt weitergefahren sind. Irgendwann wurde das „Ohhhh schaaade!“ auf jede bedauerliche Situation angewandt und im Umkehrschluss gab es dann recht bald das „Not schade“. Ich liebe diese einfache, klare Sprache auf Tour!

Simone, in ihrer Eigenschaft als Bankerin, hat Diteko irgendwann mal vorgerechnet, was er einnehmen würde, wenn es für jede Gabelracke, wegen der er für uns anhalten muss, 10 Pulas für ihn geben würde. Er wäre heute Millionär…. 😮

Dafür gibt es ein auch ein „schade“, weil sie in eine doofe Richtung abgeflogen ist.

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Und nun – TATA – unser erster Elefant nah bei!

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Habe ich schon erwähnt, dass Tanja ein angespanntes Verhältnis zu diesen Dickhäutern hat und daher bisher nicht nach Botswana (zumindest nicht in die elefantenverseuchten Gebiete) reisen wollte? Für sie also die erste Mutprobe (und nur deshalb auch das Beweisfoto, es hätte es sonst nicht in den Bericht geschafft) !
Und nun seht selbst: sie wirkt eher verzaubert als verängstigt, oder? (Natürlich hat sie ihre beiden botswanischen Beschützer an ihrer Seite und Uwe noch dazu neben sich, aber trotzdem....).

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Und findet Ihr nicht auch, dass das linke Kudumädel ein bisschen wie Tanja kuckt? Süß, oder? 😘

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Wir fahren runter zum Flussbett, in dem eine einsame Frau Strauß ihres Weges zieht.

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Auch wenn der Fluss kein Wasser führt, genießen wir die Landschaft, die Zebras, Burchell’s Sandgrouse und Starling sowie einen weiteren White-backed Vulture.

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Und schon kommen wir zum nächsten running gag der Tour – ich zitiere Tanja:
Tanja schrieb:Liebe Bele,
ich wollte so gerne die erste Mitleserin sein, da ich ja nachvollziehbare Gründe habe, von dieser total verkorksten Reise aus deiner Feder zu lesen. Sooo schade, ich war zu spät. Und das liegt nicht daran, dass Uwe mir noch den Strauß machen musste 😄
Herzallerliebste Grüße von Tanja
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Ehrlich gesagt habe ich von hinten gar nicht mitbekommen, warum es „diesen Uwe“ erwischt hat (und nicht den „anderen Uwe“, ebenfalls mit Ehefrau unterwegs…) – vielleicht kann mich jemand aufklären, der näher dran saß. Aber sei’s wie’s will: es gab viel Gelächter auf Kosten von Uwe…..und das nicht nur einmal 😄 😄 😄 !

Hier nun ein Bild von unserer Lieblingsbeschäftigung: Strümpfig auf der Bank stehen und sich durch die Landschaft schaukeln lassen.

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Einer der ganz großen Vorteile für mich bei einer Bushwaystour. Ich liebe es!!! So ein Gefühl von Freiheit, so viel Spaß, und so eine gute Aussicht!

Inzwischen haben wir übrigens den Boteti verlassen und sind auf dem tiefsandigen Weg hoch zum Phuduhudu-Entrancegate. Immer wieder tauchen auf beiden Seiten des Weges Zebras auf, es werden immer mehr, teilweise queren sie die Pad, alle auf dem Weg zum Fluss.

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Die ersten Giraffen im Busch (im wahrsten Sinne des Wortes) tauchen auf,

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dann fahren wir das kurze Stück rüber zum Wasserloch. Das Licht ist aber inzwischen grottig und der Elefant not amused von unserer Anwesenheit, er dreht ab in den Busch sowie zwei Oryxe, deren Foto ich euch erspare.

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Zurück auf der Hauptstrecke begehen wir den Fehler, wegen eines Elefantenfotos anzuhalten und schon stecken wir in dem tiefen und inzwischen auch heißen Sand mit unserem Schwerlaster fest. Diteko lässt Luft ab, der Trailer wird abgehängt, und schon ist der Landcruiser wieder frei. Mit dem Bergegurt wird der Anhänger rausgezogen und dann wieder angekuppelt.

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Und weiter geht der recht wilde Ritt durch den Sand bis zum Gate, dann ein Stück auf Teer, links weg und durchs Nxai Pan Entrance Gate bis hoch zum South Camp. Dort geht es dann mit dem nächsten Kapitel - inklusive einer Erstsichtung für mich - weiter!

Teil 712. Sept. 2023


20. August 2023 -Vom Boteti River Camp zur HATAB Campsite in der Nxai Pan - Teil 2


Am South Camp angekommen wartet schon die nächste Mutprobe auf Tanja: Sozusagen auf Augenhöhe mit einem Elefanten (und jede Menge Müll…).

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Hier gibt es dann auch Lunch und wir schauen auf der Fahrt zu unserer Campsite noch kurz beim Wasserloch vorbei.

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MANN gönnt sich ja sonst nichts.... 😛

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Danach bauen wir zum ersten Mal unser komplettes Camp auf HATAB Nxai Pan #3 auf! Hier gefällt es uns richtig gut!
Danke Uwe (der, der den Strauß macht 😎 ) für die Fotos!


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Gegen 16.30 Uhr brechen wir nochmal zu einer kleinen Runde auf, die mir völlig unerwartet eine Neusichtung beschert 🙂 .

Zunächst beobachten wir aber aus unserem Hochstand (strümpfig natürlich 😛 ) diese 4 Kerls.

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Es sieht archaisch aus, wie sie ruhig, aber trotzdem zügig über die weite Ebene schreiten.

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Einer davon ist in der Musth, was man vor allem an den vollgepinkelten Hinterbeinen erkennen kann und so halten wir gebührend Abstand, als sie den Weg überqueren.

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Eine Viertelstunde später, das Licht ist schon ziemlich flau, liegt etwas mit großen Ohren geduckt im Gras. Es wird so nebenbei als Löffelhund abgetan. Ich mache eines meiner berühmt-berüchtigten Beweisfotos, zoome das ran und protestiere: "Ne, das Tier da ist viel zu grau für einen Löffelhund und außerdem hat es Streifen!"

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Okeeeee, meint Diteko, schauen wir es uns genauer an. Und siehe da: ein Aardwolf. Noch nie gesehen! Entsprechend groß ist meine Freude – mit einer Neusichtung hatte ich auf dieser Reise überhaupt nicht gerechnet (ich hoffe, Ihr könnt ihn überhaupt erkennen 🤪 ).

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Lange hält er es nicht mit uns aus,

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macht aber auf seiner Flucht noch einen kurzen Zwischenstopp für ein Foto (wenn auch weit, weit weg…). Danke!

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Der Abend klingt mit Gnus,

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noch mehr Gnus,

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einem – jetzt aber wirklichen – Löffelhund an Perlhühnern und Springböcken, die man in dem schwachen Licht kaum mehr erkennen kann (das können wir morgen besser!)

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und unserem ersten Sonnenuntergang im Busch aus.

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Nach einem leckeren Dinner (auch wenn ich nicht mehr weiß, was es gab, aber es hat ja immer lecker geschmeckt), gibt es unser erstes Briefing durch Diteko über das Thema „Verhalten im Busch bei Nacht“. Natürlich kommen dabei auch schnell unsere aus 2021 bewährten Zelttoiletten (Uriwell) zur Sprache und DT lacht sich einmal mehr schlapp über das dazugehörige Geräusch, das er nebenbei bemerkt super nachmachen kann – zur Erheiterung aller 😄 😄 😄 .

10 vor Bett (20.50 Uhr) verschwinden wir in unsere Schlafsäcke – freudig gespannt auf die erste Nacht so richtig draußen in der Wildnis, zwei Jahre lang habe ich mich auf diesen Moment gefreut, mal wieder auf den beiden Matten im Bodenzelt zu liegen. Wenn ich so etwas daheim erzähle, ernte ich immer sehr skeptische Blicke 😗 😕 .

Morgen haben wir den ganzen Tag für die Nxai Pan zur Verfügung und werden einige sehr schöne Begegnungen haben.

Teil 812. Sept. 2023

21. August 2023 - Nxai Pan - Teil 1

Heute wird mein Jüngster 30 Jahre alt! Wie so oft feiern wir nicht zusammen. Dafür brennt die Nxai Pan gleich am Morgen ein kleines Feuerwerk (vielleicht für ihn – oder für mich als seine Mutter?) ab. Es ist unglaublich, was wir bei wunderschönem Licht zu sehen bekommen. Klar, keine Sensationssichtungen, aber Bilder, die ich so schnell nicht vergessen werde, einfach weil Licht und Stimmung einzigartig sind.

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Fat-eared boxes , die eigentlich immer davon rennen - aber es war ihnen wohl zu kalt!

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Der Schakal kann bei der Niedlichkeit nicht ganz mithalten, vielleicht hätte er sich nicht gerade Elefantendung als Deko aussuchen sollen!

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Dann als Tüpfelchen auf dem i greift Diteko plötzlich zum Fernglas: „Was läuft denn da hinten???“ Vor lauter schöner Landschaft sehe ich erstmal gar nichts, aber dann: tatsächlich, es ist eine Löwin, und zum Schluss sind es sogar drei Löwinnen und zwei Jungtiere. Eines macht uns ein bisschen Sorgen, weil es so eine Art Buckel hat, beim Laufen scheint es aber nicht beeinträchtigt zu sein. Diteko freut sich wie ein Schneekönig, weil die Löwen wohl in letzter Zeit nicht zu finden waren – und höflich wie wir sind, freuen wir uns für ihn mit 😎 😗 .

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Als klar ist, dass hier nicht mehr viel passiert, reißen wir uns - vor allem von den kleinen Cuties - los und fahren weiter.

Anlässlich dieser Sichtung muss ich nun eine Warnung aussprechen 😈 : wer keine Löwen sehen mag, ist hier fehl am Platze. Bereits vor dieser Gruppe haben Matthias und Simone einen Löwen im Makgadikgadi aus dem Augenwinkel beim Vorbeifahren gesehen (trotz Zurücksetzen haben wir ihn/sie aber nicht mehr entdecken können). Somit steht die Löwenstatistik von Matthias, die er von nun an akribisch für uns führen wird, auf 6. Für mich entsprechend auf 5. Ingesamt wird Matthias am Ende der Reise 98 verschiedene Löwen auf dem Zähler haben, ich entsprechend 97, manche haben 11 weniger, den Grund dafür gibts am Ende des Berichts.

Keine Sorge, es wird nicht von allen eine ausführliche Dokumentation geben, manche lagen einfach auch nur als Haufen rum, aber in Summe wird es schon ein bisschen löwenlastig hier werden.... 😊

Im nächsten Kapitel gibt es noch ein paar nette Bewohner der Nxai Pan, aber keine Sorgen, vorerst keine Löwen mehr.

Bis dahin liebe Grüße von Bele

Teil 913. Sept. 2023

21. August 2023 - Nxai Pan - Teil 2

Nach den Löwen lassen wir es etwas ruhiger angehen und beobachten einen Löffelhund, der Zoff mit einer Riesentrappe hat.

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Ein Weißbürzelsinghabicht erbarmt sich und fliegt in einem einigermaßen erträglichen Winkel ab, nur eben ein bisschen weit weg.

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Na, Tanja, wie heißt der???

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Die niedlichen Steinböckchen sind auch allgegenwärtig, nur oft leicht flüchtig. Hier hat mal einer Mitleid mit mir.

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Tja, und dann kommen wir zu einer großen Gruppe von Straußen, oder besser gesagt sind es zwei, wenn ich es richtig verstanden habe. Die Inszenierung, die sie uns bieten, durchschaue ich allerdings nicht (geht mir in modernen Operninszenierungen oft auch so 😗 , wobei das hier eher nach Ballett aussieht). Wer gegen wen und warum – keine Ahnung 😕 ! Anzuschauen ist es aber sehr schön und spannend – okay, manchmal müssen wir auch ein bisschen lachen 😄 .

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Anbei ein Videoschnipsel, den Ton hab ich gelöscht, das war nur Wind und unser Gebrabbel.

Bei YouTube ansehen ↗



Auf dem Rückweg zum Camp gibt’s noch einen Double-banded CurserCourser.

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und dann brauchen wir dringend eine Mittagspause mit Essen, Duschen und Schmetterlingfotografieren (weil man ja nicht schon den ganzen Vormittag die Kamera in der Hand hatte 😗 ).

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Wie der hübsche Kerl heißt, weiß vermutlich Matthias, der hat Stunden mit ihm verbracht.

Brillenwürger gibt's auch im Camp – wobei ich die nicht hübsch finde (ich mag schwarzweiße Vögel eh nicht sonderlich, nicht mal unseren Halsbandschnäpper daheim, also optisch) – und dann noch dieses Gelb ums Auge, nene, nicht mein Fall.

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Erstaunlicherweise habe ich sogar mal Fotos vom Camp gemacht – voilà:

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Der Nachmittags-Game-Drive ist sichtungstechnisch nicht sonderlich ergiebig, es ist sehr, sehr, sehr heiß 🙄 , wer will da schon vor einer Kamera posieren?
Afrikanische Elefanten tun sich mit dem Klima zwar recht leicht,

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europäische Bären bekommen dabei aber "Figur"probleme.

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Damit überhaupt etwas geknipst ist, ein paar Vertreter der hiesigen Fauna, die sich rausgetraut haben.

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Zum Sonnenuntergang fahren wir ans Wasserloch – und siehe da, ein einsamer Elefant gibt alles, um uns zu unterhalten. Er läuft von links nach rechts und wieder zurück, bietet uns diverse Posen an und hält bis zum bitteren Ende durch! Respekt!

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Danach können wir noch zwei Löffelhunde beim Schmusen beobachten

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und als schöne Zugabe schon fast in der Dunkelheit (daher auch die Foto“qualität“) gibt es noch zwei Honigdachse.

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Mehr als zufrieden über diesen tollen Tag in der Nxai-Pan kehren wir zum Abendessen ins Camp zurück.

Diteko hat meine diesbezüglichen Fotos auf Facebook sehr passend so kommentiert:


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Dem ist nichts hinzuzufügen 🙂 !

Teil 1014. Sept. 2023

22. August 2023 - Von der Nxai Pan zur Kudiakam Pan/Baines Baobabs - Teil 1

Heute bauen wir zum ersten Mal das Camp ab. Dies klappt schon recht gut und bald ist alles eingepackt und man kann das Ganze noch kurz im Licht der aufgehenden Sonne durchdiskutieren.

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Auch heute sind wir früh auf Strecke, und es ist auch heute schon sehr warm. Trotzdem sind noch ein paar Tiere unterwegs:

Kleines braunes Vögele 😎

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Und auch heute: Löffelhunde zum Abwinken. Ich habe das noch nie erlebt, dass man sie so gut beobachten kann. Siehe auch spätere Fotos, bei denen ich viel näher hätte ranzoomen können, aber ich wollte gerne auch ihre schöne Heimat zeigen, also bitte nicht wundern.

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Crowned Lapwing

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Wir genießen wieder unser Aussichtsmobil (natürlich strümpfig).

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Aus einer anderen Perspektive (danke Tanja 😘 ) sieht das so aus.

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Ein Genuss, den man vielleicht schwer nachvollziehen kann, wenn man es noch nie selbst erlebt hat! Noch haben wir das Dach offen, aber lange wird das heute nicht gutgehen. Schatten wird auch an diesem Tag wieder sehr begehrt sein! Für mich sind diese Temperaturen (wir waren tagsüber irgendwo bei 35°C oder sogar mehr) im August unbekannt, und ich kann mir vorstellen, was die anderen darüber denken, dass ich sie genötigt habe, Softdaunen o.ä. mitzunehmen 😊 . Sonnencreme ist statt dessen das Mittel der Wahl 😗 .

Am Wasserloch ein anderes Bild als gestern früh und auch gestern Abend. Interessant, wie sich die Besetzung ändert! Und wieder Strauße, die scheinen uns zu verfolgen.

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Die Giraffe will leider nicht am Wasserloch trinken, wir warten eine ganze Weile – und sie wartet vermutlich, bis wir endlich weg sind.

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Weiter geht die Fahrt durch die schöne Nxai Pan.

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Die Gnus habe ich natürlich nur wegen der Landschaft fotografiert!

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Bevor wir zum South Camp fahren, um auszuchecken, können wir in der Ferne sogar noch eine Lapped-faced Vulture entdecken.

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Im Camp machen wir einen Coffeebreak, während Diteko die Formalitäten erledigt, und erfreuen uns an dem hübschen Gebäudekomplex. Xomae hat hier wirklich Geschick und Sinn für moderne Architektur und zeitgenössische Kunst bewiesen, bauhausförmige Müllquader müffeln in der Sonne vor sich hin, pittoreske Blechhütten fallen leise in sich zusammen, grüne Wasserbehälter stehe wie zufällig in der Gegend verteilt herum und bilden hübsche Farbkleckse in dem ansonsten in saharabeige gehaltenem Ensemble. Etwas weiter entfernt warten Fundamente, für die Ewigkeit gebaut, vermutlich auch schon Ewigkeiten darauf, dass sich die Bretterstapel auf ihnen wie durch Zauberhand zu einem Gebäude zusammenfügen.

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Straußen-Uwe, unser Selfiespezialist, kann nicht umhin, unsere glücklichen Gesichter hier zu verewigen!

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ABER imerhin: die Toiletten (abgesehen von den Türen) funktionieren. Was will man mehr? Es fällt uns schwer, uns von diesem stimmungsvollen Ort mitten im wunderschönen Botswana zu verabschieden, zum Glück wartet aber bereits ein weiterer auf uns: wir machen uns nun auf den Weg zur Kudiakam Pan mit den Baines Baobabs.

Teil 1114. Sept. 2023

22. August 2023 - Von der Nxai Pan zur Kudiakam Pan/Baines Baobabs - Teil 2
Ein magischer Abend


Diese Übernachtung bei den Baines Baobabs hatte etwas mehr Vorarbeit als die meisten anderen Campsites erfordert. Seit 2018, als ich mit Rennade auf unserer Bushwaystour dort am Morgen auf der Rückfahrt von der Nxai Pan nach Maun eine kurze Zeit verbracht haben, lässt mich der Wunsch nicht los, hier einmal zu übernachten. Ich war damals geflasht von dieser riesigen Salzpfanne und wollte einmal mehr Zeit mit und auf ihr verbringen. In unsere Selbstfahrertouren hat es nie reingepasst, also muss ich es jetzt einfach passend machen. Heiko findet die Idee theoretisch gut, statt auf einer HATAB-Campsite, die nicht direkt bei der Kudiakam-Pan liegt, zu übernachten, einmal auf einen Platz von Xomae auszuweichen. Nicola im Office kümmert sich dann um die Umsetzung.

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Wie Ihr seht, wurde die Tour nicht nur mit Heiko und Nicola abgestimmt, sondern auch DT wurde an manchen Stellen nach seiner Meinung gefragt, mal von mir, mal vom Office, mal wurde er selber aktiv.

Wir biegen natürlich links ab (weil von oben kommend, das Foto habe ich nach dem Abbiegen gemacht).

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Nach ein bisschen Gerumpel durch Tiefsand und ein paar entgegenkommenden Fahrzeuge, die denken, dass wir mit unserem Riesenauto+Anhänger leichter ausweichen können als sie mit ihren kleinen 4x4s 😛 😈 , erreichen wir den oberen Teil der Salzpfanne.

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Wir machen uns weiter auf den Weg zu den Bäumen und unserer Campsite. Wir beschließen, dass da hinten irgendwo das Meer ist und wir uns schon auf den Sprung ins kühle Nass freuen.

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Im South Camp hatte man Diteko erklärt, dass er zur #1 nach links abbiegen und an der Pfanne entlang fahren müsse. Hmmm, das finde ich seltsam, schließlich habe ich mich mit Hilfe einiger Fomis (danke an dieser Stelle an diejenigen, ich hab’s gerade nicht mehr im Kopf, wer es alles war, den/die ich mit meinen Fragen genervt habe 😘 ) und auch der Karte bewusst die #1 ausgesucht, weil man von ihr auf die Baobabs blickt und man von diesen auch schnell auf den Platz auf einer Spur direkt rüber fahren/laufen kann.

Aber egal, ich habe im Laufe meiner diversen Touren mit Diteko gelernt, dass es Momente gibt, wo man mit ihm keine Diskussion beginnt oder ihm gar widerspricht 😗 . Ich äußere zwar ganz dezent meine Zweifel, lasse aber die Möglichkeit offen, dass die Xomae-Mitarbeiterin recht hat und vielleicht ja die Plätze neue Nummern bekommen haben 😎 . Völlig tiefenentspannt (vor ein paar Jahren hätte ich jetzt bereits zu nörgeln begonnen… 😕 ) genieße ich einfach die lange Fahrt an der Pfanne entlang, wo wir die beiden Campsites #2 und #3 entdecken und schlussendlich nur noch die Möglichkeit offenbleibt, quer über die Pfanne auf der bereits vorhandenen Spur zu der aus meiner Sicht richtigen Stelle zu fahren, wo sich dann auch tatsächlich (Überraschung 😄 ) der gewünschte und gebuchte Platz befindet.

Heureka – wir freuen uns alle über die schöne Lage – und dann kommt der zähe Teil des Tages. In der prallen Mittagshitze bauen wir unsere Zelte auf. Platz gibt es eigentlich genug, Birgitta kann sich aber nicht so richtig entscheiden, wo es ihr am besten gefällt, und zieht ein oder zweimal um (Elke übrigens auch, weil sie nach dem Aufbau festgestellt hat, dass sie eine Hanglage gewählt hat 🤪 ). Danach ist Birgitta völlig platt. Mir geht es ohne Umzug auch nicht viel besser, diese Zelte sind schwer und wollen erstmal an ihren Platz geschleppt werden. Zudem erweisen sie sich manchmal auch als ziemlich widerborstig. Und da meine Armspannweite eher der einer Meise als einer Riesentrappe entspricht, verliere ich gerne mal die Kontrolle über die bereits zusammengesteckten Zeltstangen und muss frustriert mit ansehen, wie sie wie ein Mikado-Haufen wieder in sich zusammenfallen. Von den Haken, mit denen man die Zeltwände an den Stahlstangen befestigt, will ich gar nicht reden, die führen sowieso ein Eigenleben. Oft helfen wir uns gegenseitig, aber heute wurschtelt Birgitta alleine vor sich hin. Wenn das Zelt steht, muss man noch seine Tasche, seinen Schlafsack und seine Matten heranschleppen. Wenn man wie Birgitta sich einen Platz in Alleinlage, irgendwo im dichten Gras ausgesucht hat, kann das eine Herausforderung werden. Mein Platz ist etwas tiefer gelegt, so dass ich mit meinem Krempel beinahe das Übergewicht bekomme, als ich über eine Wurzel stolpere. Warum haben wir gleich nochmal keinen Lodgeurlaub gebucht? 🙄

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Links wohnt Simone, in der Mitte ich und rechts Birgitta!
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Als wir dann alle am Tisch sitzen, besprechen wir mit Diteko, der uns natürlich einen Gamedrive am Nachmittag anbietet, dass wir lieber im Camp bleiben und in Ruhe duschen wollen und dann den Plan haben, gegen Abend zu Fuß zu den Baobas zu gehen (man ist eh viel zu wenig zu Fuß unterwegs bei solchen Reisen). Diese Idee findet bei Diteko Anklang und so können wir mal in Ruhe ein bisschen rumhängen, Kaffeetrinken, Orangen essen, die KD uns hinstellt und einfach mal faul sein. Ist zwar bei der Hitze nur bedingt gemütlich und auch nur mit Schattendach möglich, aber es gibt schlimmere Schicksale.

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Nebenher beobachten wir, was bei den Bäumen so abgeht. Dazu muss man sagen, dass wir uns – schon allein deshalb, weil wir kurz vorher von ganz unangenehmen Erfahrungen bei Kubu Island erfahren hatten – die schrecklichsten Szenarien ausgedacht haben. Die Campsite ist hässlich (stimmt zum Glück schon mal nicht, im Gegenteil), es herrscht den ganzen Nachmittag Betrieb auf der Pfanne, Autos, Fußgänger, Quads…. Stimmt zum Glück auch nicht, nur zwei Autos oder so stehen mal drüber bei den Bäumen. Für den Abend haben wir eine Gruppe von Südafrikanern vor Augen, die mitten auf der Pfanne Tische aufbauen und lautstark und feuchtfröhlich den Sonnenuntergang feiern. Wir haben zwar einen Plan, was wir mit denen machen würden, und der wurde auch in unserem Chat gut ausgearbeitet, aber er bleibt unter uns, da politisch nicht ganz korrekt.

Und was passiert tatsächlich? Wir sind ganz alleine, nur wir 10, auf dieser riesigen Kudiakam Pan. Kein fremdes Auto, keine Geräusche, die nicht von der Natur produziert werden, nichts. Einfach ganz viel NICHTS! Und dazu dieses Licht!
Wir machen uns (außer Birgitta, die leider noch nicht ganz erholt ist) und KD, der das Camp bewacht, sowie DT, der später zu uns stoßen will, wenn es dunkel wird, auf den Weg über diese Unendlichkeit zu den Bäumen, die ihre bizarren Arme in den Himmel strecken.
Hier ein Foto von uns Sieben, das Birgittta gemacht hat:

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Danke Tanja (oder Uwe?) für dieses Foto:
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Wir sind wahre Glückskinder. Niemals hätte ich mir das zu erträumen gewagt. Wir ganz alleine hier! Kein Schwachkopf, der sein Messer zückt, um seinen Namen in die Rinde zu schnitzen! Niemand der Lärm macht. Nur wir! Und damit beginnt – zumindest für mich – ein unbeschreiblicher Abend, den ich sicher niemals vergessen werde. Ich habe ein Gefühl von „Mir gehört die Welt“ und gleichzeitig „Ich werde ganz demütig bei so viel Schönheit“. Erklären lässt sich das schlecht, auch nicht mit Fotos.
Trotzdem haben wir natürlich viele gemacht, zu sagen gibt es dazu nicht viel (war ja jetzt auch genug Text).

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Was für ein magischer Abend!

Glücklich verbringen wir den Rest davon im Camp mit einem leckeren Abendessen und ein bisschen Bush-TV am Campfire.

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Teil 1216. Sept. 2023

23. August 2023 - Von der Kudiakam Pan/Baines Baobabs
auf die HATAB Campsite #12 bei Third Bridge/Moremi GR- Teil 1
Über diesen (unseren längsten Fahr-)Tag habe ich mit Diteko im Vorfeld auch am längsten diskutiert. Eigentlich war er ein kleines bisschen anders geplant. Mit Heiko hatte ich damals, knapp zwei Jahre vor der Reise, darüber gesprochen, ob es möglich ist, von Baines Baobabs bis zur Xini Area im Moremi an einem Tag zu fahren. Er meinte damals schon, dass es zwar geht, aber nichts dazwischenkommen darf, also keine Reifenpanne o.ä.

Also habe ich die Anfrage so ans Office gegeben. Leider konnten wir aber keine HATAB-Campsite bei Xini bekommen, sondern es wurde die MGR12. Diese liegt in der Nähe von 3rd Bridge. Hmmmm…. 😐

Nachdem ich dies von Nicola erfahren habe, wollte ich Ditekos Meinung dazu wissen. Er hat mir lang und breit die Streckenabschnitte einzeln erklärt, also wie lange es von von Nxai Pan bis Maun dauert, dann wie lange Re-Supply, und wie lange weiter bis 3rd Bridge. In Summe war er der Meinung, dass dies zwar klappen könne, aber wir natürlich auf keine Fall (!!!) Zeit für Gamedriving haben würden.

Sein Vorschlag war, eine Nacht entweder von MGR12 aufzugeben und stattdessen in Kaziikini zu übernachten oder dafür eine Nacht von unseren 3 Nächten am Stück (nach MGR12) aufzugeben und alles um einen Tag zu verschieben. Doof, denn eigentlich wollte ich ja einzelne Nächte vermeiden, weil dieser Campaufbau zeitaufwändig und anstrengend und irgendwie ja auch ungemütlich ist. Außerdem hatten wir von Sam (kalachee) und Kudu gehört, dass die MGR12 sehr schön sein soll. Nach Rücksprache mit meiner ätzenden Truppe 😛 war klar: lieber an einem Tag keinen Game-Drive und dafür einmal weniger mit dem ganzen Camp umziehen.

Jetzt galt es nur noch, dies Diteko zu vermitteln. Nachdem ich ihm hoch und heilig geschworen habe, dass wir keine schlechte Laune haben werden, wenn wir an diesem Tag keinen Gamedrive machen, war es für ihn okay. Das lange Fahren würde ihm nichts ausmachen, er wolle nur, dass wir zufrieden sind. Deal! 🙂

Ein bisschen anders sollte es dann doch kommen – aber eher im positiven Sinne! 🤪

Zunächst frühstücken wir schnell, nachdem wir das Camp abgebaut haben,

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helfen dann noch beim Verladen und machen uns, als alles so weit fertig ist, auf den Weg zu den Bäumen. Die Sonne ist gerade durch den leichten Dunst durchgekommen, und wir genießen erneut, dass niemand außer uns hier ist.

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Diteko und KD sammeln uns bei den Baobabs ein

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und schon geht es schnell zum Nxai Pan Entrance Gate. Schnell 😕 ? Nö, Diteko gibt uns so viel Zeit wie wir wollen, um den Steppenfalken (waren es nicht sogar zwei?) und unsere letzten Oryxe auf dieser Reise zu beobachten. So viel zum Thema „No game drive!“ 😗 .

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Am Gate müssen die Reifen wieder aufgepumpt werden, da wir ja nun lange auf Teer fahren werden.

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Ich habe das Gefühl, dass wir jetzt schon ein bisschen später als geplant dran sind (kein Wunder bei den Falken und Oryxen 🤩 ).
Tanja nutzt den folgenden Streckenabschnitt, um sich von einer wohl zu kurzen oder zu schlechten Nacht zu erholen,

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wir anderen lassen uns den Wind um die Nase wehen und freuen uns über die eine oder andere Sichtung unterwegs.

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Ich schaue auf die Uhr: die Zeit läuft uns langsam davon. Ich habe das Timing von Diteko im Kopf und merke, dass wir viel später als geplant in Maun eintreffen werden. Dazu kommt noch das Problem, dass das Office und die Werkstatt von Bushways, wo der Landcruiser aufgetankt und die Vorräte ergänzt werden, ganz am Anfang von Maun liegt (wenn man aus Richtung Nata kommt) und Diteko uns ja zum Shoppen noch in der Stadt absetzen und dann wieder zurück zu Bushways muss, was nochmal mindestens ca. eine Dreiviertelstunde kosten würde. Dass wir den Coffeebreak auslassen und stattdessen in Maun ins Café gehen, um Zeit zu sparen, war schon vorab ausgemacht. Als wir auf Höhe des Abzweigs zum Bushways-Office sind, erwartet uns eine Überraschung 🤩 . Diteko (oder war es Heiko?) hat einen Minibus organisiert (DT hatte auf der Fahrt ein paar Mal telefoniert), der zusammen mit einem Mitarbeiter von BW (ich glaube, es war Ninja) am Straßenrand steht. KD und Ninja übernehmen den Landcruiser, Diteko fährt uns im Bus in die Stadt. So kann unser Fahrzeug schon gewartet und neu betankt und die Vorräte im Trailer aufgefüllt werden. Dieser Kniff, den ich Bushways hoch anrechne, denn er war nicht eingeplant, entspannt die Lage etwas.

Also lassen wir es uns erst mal im Dusty Donkey Café gutgehen (außer Elke und Uwe, die lieber mehr Zeit zum Einkaufen haben wollen) – und wir genießen das so richtig! Nicht nur, weil wir hier mal wieder Wlan haben (und ich erfahre, dass es meinem Kater soweit gut geht, was sehr zu meiner Entspannung beiträgt), sondern weil man sehr nett dort sitzt und es auch schmeckt.

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Danach geht’s zum Getränkenachschubbesorgen und schon stehen Diteko und KD wieder da. Na das klappt doch prima 🙂 ! Das Verladen unserer Einkäufe dauert, denn alles will seinen Platz haben, da ist Diteko sehr eigen (Bild von Simone geklaut 😣 ).

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Aber dann geht es los 🤩 . Wir überzeugen unsere beiden „Betreuer“ davon, dass wir keine Mittagessenspause brauchen, weil wir eh alle mehr als pappsatt sind (oder eh nichts essen wollen, die einen so, die anderen so). Allerdings wissen wir, dass DT und KD nichts gegessen haben, aber die beschließen, dass sie sich ein Sandwich auf die Hand machen und auch lieber weiterfahren.
Dies ist kurz vor Shorobe, wo wir aauch wieder Luft aus den Reifen lassen, weil wir nun für viele Tage wieder auf Gravel, Sand und Gras unterwegs sein werden.

Die Strecke bis zum South Gate des Moremi auf der Gravelpiste ist zäh, um 14 Uhr sind wir beim Mawana Vet Fance.

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Die einzige Abwechslung ist ein paar Minuten danach der Anblick vom Kaziikini Camp. Dort wurde viel getan, seit ich 2017 zum ersten Mal dort war. Es gibt viel mehr Gebäude, alles sieht zumindest von Weitem sehr ordentlich aus und am neuen Wasserloch ist richtig Betrieb.

Aber wir müssen weiter. Immer wieder kommen uns nun Game-Drive-Fahrzeuge entgegen. Ihr Inhalt schaut nur semibegeistert aus der Wäsche 😵 . Aber ehrlich gesagt können wir alle auch nicht verstehen, warum man sich so einen Tagesausflug antut. Früh morgens startet man in Maun, um ca. zwei Stunden lang das beste Licht auf der Gravelroad zu erleben. Wenn es dann grell und heiß wird, ist man im Game Reserve und die Tiere haben keinen Bock mehr auf Äktschn. Am frühen Nachmittag muss man das Paradies, von dem man leider nicht viel mitbekommen hat, wieder verlassen, um sich erneut in der Hitze einstauben zu lassen. Es scheint aber genug Freiwillige zu geben, die dafür sogar noch Geld bezahlen… 😛

Kurz vor 15 Uhr nähern wir uns endlich dem South Gate. Aber was ist da los 😮 ? Vielleicht 200 m vom Eingang entfernt stehen jede Menge Game-Drive-Fahrzeuge, die eigentlich auf dem Rückweg nach Maun oder in irgendwelche Lodges davor sein sollten, wild durcheinander. Der Grund ist schnell gefunden: da lümmeln doch einfach zwei Löwinnen unter einem Baum herum! Okay, die fotografieren wir natürlich auch, wer weiß, es könnten unsere letzten der Reise sein 😎 !

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Danach können wir endlich einchecken und nach einigem Theater mit Fahrzeugen, die das Gate blockieren ( Diteko schreitet ein…. 🤩 😎 😗 .) , darf eine etwas müde, aber dennoch glückliche Bele (danke Tanja für's Foto) nach zwei Jahren wieder ins Moremi Game Reserve einfahren.

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Davon dann im nächsten Kapitel mehr!

Teil 1317. Sept. 2023

So, das Wetter zickt ein bisschen rum und ich bin gerade im flow, da mach' ich doch gleich mal weiter mit dem Rest des Tages! 🙂
23. August 2023 - Von der Kudiakam Pan/Baines Baobabs
auf die HATAB Campsite #12 bei Third Bridge/Moremi GR- Teil 2
Um 15.21 Uhr (bei uns heißt das „kurz vor halb vier“, nur damit diejenigen aus der ätzenden Truppe, die das immer noch nicht können, ein bisschen Nachhilfeunterricht an dieser Stelle bekommen 😛 ) machen wir einen Fotostopp bei diesen Elefanten.

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Das „Wasserloch“ hier kenne ich bisher übrigens nur gefüllt, es scheint sehr trocken zu sein im Moremi. Man könnte sie stundenlang beobachten, wie sie den Matsch, der noch reichlich vorhanden ist, genießen, auch wenn das Licht nicht toll ist.

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Aber wir haben ja ein Ziel, und das müssen wir vor Einbruch der Dunkelheit noch erreichen.
Kurz nach 16 Uhr aber schon das nächste Motiv: auch wenn das Licht weiterhin schlecht ist, genießen wir dieses typische Moremi-Bild.

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Okay, das war schön, aber jetzt sollten wir wohl mal Land gewinnen 😐 . Wir dümpeln immer noch in der Gegend von Xini Lagoon herum. Und da macht Diteko etwas, was ich – zu diesem Zeitpunkt -überhaupt nicht verstehen kann: er biegt auf einen der Loops ab 😮 . Ja, ich liebe diese Gegend sehr und ich wollte hier eine Campsite haben, aber es wäre nicht nötig gewesen, dass wir deshalb nun unzählige kleine Wege abfahren, zwischendurch wieder umdrehen, und das, wo wir gefühlt eine halbe Ewigkeit von unserer Campsite entfernt sind, die wir noch aufbauen müssen 🙄 . Eigentlich sind wir jetzt doch schon hundemüde.

Doch die Müdigkeit verfliegt sehr plötzlich, als wir vor einem Busch anhalten, auf den Diteko mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht zeigt: Look there! 🤩

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Ohhhh, wie niedlich (zumindest, wenn man die Eingeweide des Kills ausblendet 🤢 ): Cheetah-Cubs beim Abendessen 😘 .

Wenn man genau hinschaut, kann man die Mutter rechts erkennen.

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Hier die Komplettansicht:

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Die Kleinen sind teilweise sehr gut versteckt, offensichtlich wurde in Schichten gegessen wie bei uns in der Schulmensa und drei liegen schon gesättigt ab. In Summe sind es 5 Cubs:

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Im Nachhinein lese ich auf Facebook in den entsprechenden Sightings-Gruppen auch von ihnen, sie sind wohl eine kleine Sensation. Laut Diteko haben es Geparden im Moremi wegen der vielen Löwen sehr schwer und alle hoffen, dass die Mutter möglichst viele der Kleinen durchbringt.

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Schweren Herzens trennen wir uns von den sechs Katzen, wir hatten sie ganz allein für uns und es ist mir bis heute ein Rätsel, wie Diteko sie finden konnte. Er wird uns am Ende der Tour noch etwas dazu sagen, er war sich nämlich auch alles andere als sicher.

Es ist 17 Uhr, als wir diesen Elefanten fotografieren und wir haben es noch nicht mal bis First Bridge geschafft.

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Unterwegs begegnen wir immer wieder Gamedriveautos, Diteko und deren Fahrer halten jeweils gemütlich ein Schwätzchen auf Setswana. Da man in Botswana sehr höflich ist, wie wir gelernt haben, beginnen die Gespräche jedes Mal mit einem ausführlichen Dialog darüber, wie es dem jeweils anderen geht. Soweit können wir gerade noch folgen. Unser Setswana ist aber noch ausbaufähig und so können wir den weiteren Gesprächen nur noch wenig entnehmen. Birgitta ist sich aber sicher, immer wieder die Zahlen 12 und 5 zu verstehen, die englisch ausgesprochen werden (laut Diteko sind die Zahlwörter auf Setswana ewig lang und werden daher bei solchen Gesprächen durch englische ersetzt). Aus diesen zwei Zahlen reime ich mir die unterschiedlichsten Informationen zusammen 🤪 .

„Es ist 5 Uhr und wir müssen noch bis Campsite 12 fahren, das schaffen wir wohl nie!“
„Es ist 5 vor 12, das wird wohl nichts mehr mit unserer Campsite“
„Es ist 5 nach 12, die Lage ist hoffnungslos!“
„Ich habe 5 Idioten an Bord, aber auf der letzten Tour waren es sogar 12!“
„Wir haben 5 Gepardenjunge gesehen – und übrigens, wir müssen noch bis Campsite 12 fahren!“
„Wir hätten eigentlich Campsite 12, aber da klar war, dass wir das an einem Tag nicht schaffen, haben wir auf Nr. 5 umgebucht.“

Diese letzte Deutung spreche ich auch laut aus gegenüber Birgitta (oder allen? Ich weiß es nicht mehr), denn ich kann mir einfach nicht vorstellen, wie wir in diesem Tempo heute noch bis Third Bridge kommen wollen. Also werden wir wohl schon vorher unser Camp aufschlagen müssen 😊

Daher wundert es mich auch nicht mehr, dass wir bei diesen Giraffen noch in aller Ruhe anhalten, ist ja auch so schönes Licht gerade 😗 und wir sind ja bald bei Campsite #5..

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Um 17.45 Uhr (bei uns heißt das dreiviertelsechs 😎 ) sind wir endlich bei First Bridge. Die Sonne steht schon tief.
.
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9 Minuten später dieser Anblick: Baumlöwen im Moremi 😮 !

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Und es liegen noch mehr davon auf dem Boden herum und bieten uns eine lustige Show! Da können wir natürlich nicht weiterfahren.... 😉

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Jetzt ist es gleich 18 Uhr, aber Diteko ist der Meinung, dass wir noch ein Foto „for the romantic mood“ bräuchten. Danke schön, wir haben ja auch alle Zeit der Welt für so etwas 🙄 .

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Nach diesem Spot brettert unser Fahrer dann aber wirklich los, und man mag es kaum glauben: rechtzeitig vor Dunkelheit erreichen wir unsere Campsite HATAB MGR12.

Viel können wir davon nicht erkennen, nur dass sie am Wasser liegt und dieses offensichtlich Heimat unzähliger Stechmücken ist 😣 . Simone und ich bauen in der Dämmerung im Licht unserer Stirnlampen zusammen unsere Zelte auf und werden schier wahnsinnig mit diesen Biestern 😈 . Irgendwann ist aber auch dies geschafft, die Mücken gehen ins Bett, bzw. kleben sich an unsere Tischlampen fest und wir können unser Dinner genießen, welches KD nebenher gezaubert hat.

Was für ein Tag 🤩 ! Eigentlich geplant als reiner Transfertag (ohne Game-Drive wohlgemerkt!) – und dann sucht und findet Diteko für uns die Geparden (von denen er wusste, aber natürlich nicht genau, wo sie gerade sind, es stand auch kein anderes Fahrzeug dort) und dann noch diese witzigen Löwen! Wir sind schwer beeindruckt von DTs Zeitmanagement. Dieser Fuchs kennt den Moremi nach mehr als 20 Jahren Erfahrung als Guide natürlich wie seine Hosentasche, aber trotzdem… so eine Punktlandung hinzulegen ist schon bewundernswert!

Teil 1418. Sept. 2023

24. August 2023 - HATAB MGR 12 - Teil 1 (Morning Game-Drive)

Die erste Nacht auf der Zwölf war unruhig, aber auf eine erfreuliche Art: elefantentechnisch war es meiner Erinnerung nach noch ruhig, aber die zahlreichen Hippos in unserer Privatlagune gaben keine Ruhe, diverse Eulen riefen um die Wette und irgendwas Kleineres raschelte immer irgendwo herum. Ach wie schön!

Um 6.35 Uhr sind wir schon auf dem Gelände unterwegs und schauen uns um.

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In der Lagune ist recht viel Wasser, links etwas flacher, dort wo die Lechwes stehen, rechts im tieferen Bereich wohnen die Hippos, die Fotos dazu kommen aber erst später. Da sieht dann auch alles ein bisschen freundlicher aus als morgens ohne Beleuchter (der faule Geselle schläft nämlich noch…).

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Das Programm für heute: am Vormittag fahren wir nochmal ein bisschen zurück in die Gegend zwischen Third und Second Bridge, am Nachmittag soll es dann über Third Bridge gehen und auf dem Rückweg holen wir dort noch Wasser.

Los geht’s – heute gibt es vor allem die üblichen Verdächtigen in ihrer schönen Heimat zu sehen, deshalb muss ich auch nicht viel schreiben (juhu):

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Mitzieher probiert - das üben wir noch .... 😊 😣


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Wie ich diese Morgenstimmung liebe! Und diese Landschaft! 😘

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Burchell's Sandgrouse

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Noch nie so bewusst gesehen: ein Red Lechwe-Kind, ich bin hin und weg 😘 :

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Hier bin ich verwirrt: der Pied Kingfisher beim Rütteln hat Braun im Gefieder. Entweder spinnt meine Kamera oder der Roberts, da sehen die auch alle einfach schwarz-weiß aus:


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Little Bee-Eater

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Viel Landschaft mit bisschenSattle-billed Stork

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Typischer Fall von Shit-happens 😛 (Augen auf bei der Wahl des Sitzplatzes im Baum!)

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Immer wieder Elefanten in unterschiedlichen Landschaften

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Gnus - wie meistens unentschlossen. Erst rennen sie nach links, dann wieder nach rechts, plötzlich im Kreis und dann wissen sie endlich, wo sie hinwollen (die vielen Fotos nur deshalb, damit es nicht wieder heißt, ich würde Gnus mobben...):

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Das müsste ein Black-crowned Tschagra sein

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einfach Landschaft

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Coppery-tailed Coucal (da bin ich mir endlich mal ziemlich sicher 😄 )

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SCHAAAAADE 🙁 !!! Sie will einfach nicht abfliegen - unsere Arme werden schwer, bis Diteko dann Mitleid mit uns hat und weiterfährt!

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Magpie Shrike

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Diteko prüft unseren Coffeebreak-Platz, wäre ja doof, wenn uns ein Leopard auf den Kopf fallen würde 😮

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Ein Red-Lechwe-Bock macht auch Pause, ich kann mich gar nicht mehr erinnern, dass ich den zu Fuß (also nicht aus dem Auto raus) fotografiert habe, muss aber so sein von der Reihenfolge der Fotos her....

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Uwe checkt mal eben die Fußballergebnisse (schön wär's, das würde er wohl gerne 😛 , aber Smartphones dienen hier maximal zum Fotografieren/Filmen oder zur Aktualisierung der Getränkeverbrauchsstatistik 😎 )

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Wie (fast) immer ein sehr schönes Pausenplätzchen:

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Weter geht's - wir sind ja nicht im Uraub hier

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Très élégant!

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Und dann haben sie uns 🤩 - Elefanten wohin man schaut! Von links kommt immer neuer Nachschub! Wo ist Robin? Das wäre doch das Paradies auf Erden für ihn - Strichlistenmaterial zum Abwinken!


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Elefant mit - wodurch auch immer - verkürztem Rüssel (sieht man hier immer mal wieder, Kudu hatte meines Wissens auch einen gesehen und wir 2017 auch einen kleinen).

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So, die letzten beiden - so was nennt man wohl "Eli-Desensibilisierung für Tanja" 😎


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Jetzt aber nichts wie nach Hause - unsere Lagune und unser Mittagstisch warten schon auf uns!


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Hier geht's dann im nächsten Kapitel weiter.

Kleines Fazit zu diesem Game-Drive: auch wenn wir keine Katzen/Hunde-Sichtungen hatten, war er landschaftlich und die Vielfalt der Tierwelt betreffend ein Genuss!

Teil 1518. Sept. 2023

24. August 2023 - HATAB MGR 12 - Teil 2 (Mittagspause und Teil1 vom Nachmittags- Game-Drive)

So, hier nun die Fotos von unserer traumhaften Campsite!


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Da kann mir jedes Sternerestaurant gestohlen bleiben - zumal es an diesem Mittag auch noch etwas besonders Köstliches gab: Omlette vom Holzfeuer! Das Ganze im Schatten der riesigen Bäume!

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Die Mittagspause wird zum Duschen, Dösen und Fotografieren (teilweise bequem aus dem Campingstuhl heraus) genutzt:

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Um dreivierteldrei 😎 machen wir uns langsam startklar, noch ein Tässchen Kaffee trinken, einen Keks dazu knabbern, alles hinrichten 😛 , was man für den Gamedrive so braucht, und dann geht's auch schon los.

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Unsere erste Challenge ist gleich mal wieder eine Gabelracke 🤩 !

Sie sitzt auf einem kleinen Hügel und ruft: "Alle mal herschauen, ich fliege gleich los!"

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Naja, das sagen sie immer...... 😐 !

Doch tatsächlich, sie hebt ab und ich mache hiermit einen Haken hinter das Thema "Gabelracke im Flug".

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NOT SCHADE 🙂 !

Nun geht es über die neue Third Bridge, die Reste der alten kann man neben dran noch erkennen. Sie hat uns 2021 in die Suppe gespuckt, da auch 4th Bridge kaputt war, gab es keine Möglichkeit, in diesen Bereich zu gelangen. 2017 sind wir mit den Muckels noch über bzw. durch die alte Brücke/das Wasser gefahren, und auf meinen anderen Bushwaystouren auch. Tja, so ändern sich die Zeiten. Auch wenn die neue Brücke natürlich viel solider ist, ist mit der alten auch ein Teil Geschichte verloren gegangen 🙁 .

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Kurz nach der Brücke biegen wir links ab und Matte und ich schauen uns an: dort sind wir 2017 in einer Herde Elefanten mit Jungen steckengeblieben. Die Chefin der Truppe hat uns damals seeeehr genau inspiziert und wir hatten keine andere Möglichkeit, als Motor abschalten und warten, denn neben der Spur war überall Matsch, keine Chance, irgendwohin auszuweichen.

Heute ist alles frei und wir fahren langsam weiter durch die schöne Landschaft, verziert mir allerlei Tieren.

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Dieses Bild liebe ich besonders!

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Als der Red-Lechwe-Bock merkt, dass es Publikum gibt, stellt er sich gleich dazu!

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Schwarzkehlchen-Weibchen

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Viel Landschaft mit bisschen Red-Lechwe

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Die nächste Antilope sehen wir 10 Minuten später, doch davon im nächsten Kapitel.... 😗

Teil 1619. Sept. 2023

24. August 2023 - HATAB MGR 12 - Teil 3 (Nachmittags- Game-Drive)

So, jetzt müsst Ihr kurz ein bisschen flexibel sein 😉 . Eigentlich sind wir hier im Bericht ja schon unterwegs, aber gestern Abend gabs in unserer Gruppe eine Ladung Fotos von Tanja und Uwe und zwei davon möchte ich doch noch einbauen. Ich spule also zurück zum Lunch – so sieht das aus, wenn wir uns auf unserer schönen Campsite gierig auf Omelette und die Leftovers vom Vortag (Hähnchenstreifen gebraten mit viel Gemüse und Reis) stürzen!

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Und hier sind wir kurz vor der Abfahrt!

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Und nun wieder chronologisch 🙂 :

Auf der Weiterfahrt kommen von rechts zwei Selfdriveautos auf uns zugefahren. Die Insassen sprechen uns an: ob wir wüssten, wo der Leopard mit dem Cub wäre? Die Beiden sollen angeblich in der Gegend vor 4th Bridge gesehen worden sein. Diteko meint ganz entspannt „Na, dann schaunmermal“ (frei übersetzt 😛 ) und biegt links ab, die beiden Fahrzeuge folgen uns.

Ich habe so meine Zweifel: das Gebiet ist riesengroß und es gibt diverse Wege zu fahren, wie sollen wir da auf Verdacht einen Leoparden finden 😐 ? Man weiß ja auch nicht, von wann das Gerücht stammt, vermutlich haben die Beiden ihren Standort schon lange gewechselt. Aber okay, ich suche natürlich fleißig mit (bei meinen Spotterfähigkeiten keine große Hilfe… 😊 ).

Da, am Fuße eines sehr großen Baumes macht eine Antilope ihre wohlverdiente Mittagspause 🤩 !

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Während ich noch leicht irritiert auf den großen Impalabock starre und darüber nachdenke, dass das doch nicht gemütlich sein kann, wie er daliegt 😗 , höre ich von Diteko sein wohlbekanntes „Stay seated!“. Wie jetzt, das gilt doch nur für Elefanten, Katzen und Hunde, aber nicht für Antilopen 😕 . ???

Im selben Moment nehme ich etwas Geflecktes auf dem Boden wahr, ganz blöd und blind bin ich also doch nicht 😎 : mitten in der Fahrspur liegt eine Leopardin. Also gut, wenn wir hier eh nicht weiterfahren können, schauen wir uns eben die schlafende Katze an. Besser als nichts, oder?


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Nein, natürlich sind wir begeistert – unser erster Leopard der Reise 🤩 ! Es steht auch – wenn ich mich recht erinnere – nur ein anderes Gamedrivefahrzeug hier. Die Lage ist also entspannt, aber klar, bei einer schlafenden Katze fährt man nach ein paar Fotos auch weiter.

Und jetzt kommt mal wieder unser Glück ins Spiel 🙂 . Was hat Diteko uns (später mal) erklärt: wenn ein Leopard (oder galt es für alle Katzen?) gähnt, bedeutet es meistens, dass er aufstehen und seine Position wechseln wird.

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Und siehe da, die Leopardin beschließt, das Impala aus seinem Mittagsschlaf aufzuwecken 😉 . Gute Idee!

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Da ist aber wohl nichts mehr zu machen – der Riss liegt vermutlich schon ein/zwei Tage hier. Dass er nicht mehr ganz frisch ist, sieht man nicht nur, sondern riecht man auch, wir stehen ja nur ein paar Meter daneben 🤢 .


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Aber das ignorieren wir jetzt mal und beobachten die Katze, wie sie an ihrer Beute herumknabbert.
Allerdings ist sie unruhig dabei.

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es sind nahebei auch Impala-Warnrufe zu hören, und wenn ich es richtig verstanden habe, reagiert sie darauf mit diesem unfreundlichen Gesichtsausdruck. Kann aber auch sein, dass es den Fahrzeugen gilt, die nun hier zusätzlich eintreffen.


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Wie immer hat Diteko ein gutes Gespür dafür, wo wir eine noch besser Position finden können, nachdem sich die Katze hingekauert hat und kaum mehr zu sehen ist.

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Nachdem wir in Ruhe alle unsere Fotos gemacht haben, parkt er uns also um und wir haben die Leopardin nun im vollen Licht. Jetzt sieht man aber auch, dass sie und ihre Beute in der prallen Sonne liegen, was für sie sicher nicht optimal ist (jaja, schon gut, ich lösche nachher ein paar Bilder wieder raus, wenn ich es mir in der Übersicht angeschaut habe).

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YUMMIE!!!

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Nach ausreichend vielen Fotos meint Diteko: „Lasst uns mal nach dem Jungen schauen!“ Ach stimmt, es war ja die Rede von einer Leopardin PLUS Cub 😮 ! Während alle anderen auf die fressende Katze starren, fahren wir ein paar Meter weiter und der Anblick, der sich uns dann bietet, entlockt uns ein achtfaches „Oooohhhhhh 😘 😘 😘 !“

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Obwohl wir eigentlich die klare Anweisung haben, bei Sichtungen still zu sein (und übrigens auch niemals zu versuchen, die Aufmerksamkeit eines Tieres durch Laute oder Bewegungen auf uns zu ziehen!), ist Diteko nicht böse, sondern muss sogar leise lachen und äfft uns ein bisschen nach 😄 .

Das Leopardenkind hat offensichtlich ebenfalls klare Anweisungen von seiner Mutter bekommen: „Nimm niemals zu lange Kontakt mit Fremden auf!“ Also macht es sich auf seinen kleinen Tatzen aus dem Staub.

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Keine Ahnung, woher Diteko weiß, wo der Zwerg hinwill 😐 , auf jeden Fall fährt er in einem großen Bogen aus dem Gebiet heraus und steuert einen ehemaligen Termitenhaufen an. Tatsächlich zieht sich das Kätzchen dorthin zurück und wir können es in seiner ganze Niedlichkeit in Ruhe betrachten.

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So ganz entspannt ist es aber nicht, zunächst untersucht es den Termitenhügel ein bisschen,


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putzt sich

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und schleicht sich dann wie ein Großer davon!

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Ein letztet Blick - tschüss, du süßes Kerlchen (oder Mädchen).


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Haben wir es gestört? Wir äußern unsere Bedenken, Diteko meint aber, dass die Katzen im Moremi das gewohnt sind oder eben daran gewöhnt werden. Kann allerdings auch sein, dass es bemerkt hat, was seine Mutter sich inzwischen ausgedacht hat 🤩 .

Diese ist nämlich entweder genervt von den Fahrzeugen (die Lage ist aber auch zu exponiert direkt neben einer offensichtlich häufig benutzten Fahrspur) oder es wurde ihr in der prallen Sonne zu heiß – auf jeden Fall beschließt sie, den Riss an einen anderen Ort bzw. zu ihrem Cub zu transportieren.

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Wow, was für ein Kraftakt – das kommt auf den Fotos gar nicht so richtig rüber. Sie muss immer wieder absetzen und Luft holen.

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Zuerst bewegt sie sich quer zu uns, nach einer Pause wechselt sie die Richtung und geht auf den Termitenhügel zu.

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Der massige Bock ist ihr beim Gehen ständig im Weg, ihre Vorderbeine hat sich auf beiden Seiten, die Hinterbeine auf einer Seite und so zerrt sie das Impala mit viel Mühe in Richtung zu ihrem Kleinen. Da wir genau in ihrem Laufweg stehen, fährt Diteko zur Seite, um ihr genug Raum zu lassen.

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Und was macht das Fahrzeug direkt hinter uns 😈 ? Es fährt die Lücke zu und stellt sich der Katze direkt in den Weg! Diteko ist sauer, genau das wollte er eigentlich vermeiden. Aber kann man nichts machen, und vermutlich wird die Leopardin auch zwischen den Fahrzeugen durch einen Weg finden. Wir beschließen allerdings, dass wir uns das eh nicht mehr ansehen wollen, vermutlich verschwindet der Riss mitsamt seiner Trägerin bald in unwegsamen Gelände. Wir verlassen nun also den Ort dieser wunderbaren Begegnung und sind dankbar, dass wir das erleben durften! 😘
Ich hab eben mal auf den Fotodaten nachgeschaut: wir waren 30 Minuten vor Ort, und hatten ständig volles Programm! Das war schon toll 🙂 !

Den Rest des Tages gibt es in einem weiteren, kurzen Kapitel.

Teil 1720. Sept. 2023

24. August 2023 - HATAB MGR 12 - Teil 4 (Der Rest des Tages)

Es ist schon dreiviertelfünf (Grüße an Tanja gehen raus 😎 !) als wir uns von der Leopardin losreißen.

Ein paar Minuten später laufen uns diese beiden über den Weg. Ich muss daran denken, wie ich 2011 in Namibia (allerdings in der Regenzeit) auf so eine Sichtung vergeblich hingefiebert habe. Hier kann man sich vor Elefanten kaum retten. Aber es tut gut, sich mal wieder zu vergegenwärtigen, dass dies alles nicht selbstverständlich ist. Von daher freue ich mich auch über diese Mutter-Kind-Kombi sehr, das Kleine scheint seine Mama oft nachzuahmen.

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Caring!


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Und das Ganze in dieser herrlichen Landschaft! Ich weiß, ich wiederhole mich, aber ich kenne kaum etwas Schöneres als das Delta! Auch wenn es dieses Jahr sehr trocken ist, sind diese Gebiete oft trotzdem faszinierend und es gibt ja auch viele Ecken mit Wasser.

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Giraffen und Zebras im späten Nachmittagslicht

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und Zebras als Roadblock. So schaffen wir das nie bis Third Bridge, wo wir noch dringend Wasser holen müssen 🙄 !


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Trotzdem machen wir einen Stopp für dieses Bennett‘s-Woodpecker-Mädel, auch sie will schließlich bestimmt werden (nächstes Mal aber bitte besser ins Licht sitzen!).

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Little Bee-Eater

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Und da ist schon der nächste Roadblock. Diteko würde ihn am liebsten ein bisschen anschieben, denn er lässt sich alle Zeit der Welt.

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Crimson-breasted Shrike , wie üblich irgendwo im Gestrüpp!

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Dann sind wir endlich wieder bei der Brücke! Wird auch Zeit, es ist gleich dreiviertelsechs 😛 !

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Während Diteko Wasser nachfüllt, werden wir von Familie Lesser-striped Swallow unterhalten.

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Jetzt aber schnell nach Hause – das Essen steht bestimmt schon auf dem Tisch!

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Auf der Campsite erwarten uns erfreulich wenig Stechmücken, allerdings sind wir auch alle bereits mit Peacefull Sleep präpariert!

Nach dem Dinner gibt es das übliche Briefing für die Nacht (das aber später noch nachgebessert werden muss 😗 ).

Ebenso gibt Diteko wie immer eine Vorschau auf den nächsten Tag. Dieser wird ein Moving Day sein (d.h., wie müssen in der Früh das Camp abbauen). Er teilt uns mit, dass wir nicht, wie auf unserem ursprünglichen Voucher aufgeführt, für 3 Nächte auf HATAB MGR08, sondern auf die 09 umziehen werden. Ups, knapp daneben ist auch vorbei 🤩 !

Wer mich kennt, weiß, dass ich eine Schwäche für die #8 und mich sehr gefreut habe, sie für 3 Nächte bekommen zu haben. Aber irgendwie hatte ich dem Frieden eh nicht getraut, es hat ja schon 2021 nicht mit dieser Campsite geklappt. Von daher rege ich mich erstaunlicherweise gar nicht groß auf. Erstens bin ich froh, dass ich trotz des heimischen Chaos vor der Abreise hier sein kann, zweitens bin ich froh, dass ich überhaupt hier sein kann, drittens erklärt mir Diteko, dass die Elefanten auf der #8 viele Bäume umgeworfen haben und es kaum mehr Schatten gibt (und den brauchen wir bei der Hitze mehr als dringend), viertens liegt die #8 auch am Wasser und wer weiß, wie viele Stechmücken es dort gibt und überhaupt: haben wir auf der Reise ins Kaokoveld letztes Jahr nicht gelernt, dass es oft enttäuschend sein kann, Campsites ein zweites Mal zu besuchen 😕 ??? Ach ja, und ich habe inzwischen auch gelernt, dass es sich nicht lohnt, über Dinge aufzuregen, die man eh nicht ändern kann. Das Alter hat auch seine Vorteile… 😎 😗

Ich sitze also still und friedlich da und höre mir an, was Diteko von der neuen Campsite erzählt. Sie liegt ziemlich nahe bei der Leopardensichtung - na, das klingt ja gut 🙂 – inmitten eines Mopanewäldchens 😣 . Wie jetzt, zwischen diesen von Elefanten auf Kindergröße runtergefressenen Büschen mit welken Blättern sollen wir unser Camp aufschlagen 😈 ? Wie war das mit Schatten? Aber ich halte weiter meine Klappe und sage keinen Pieps! Ommmmmm……… 🤪

Außerdem unterbricht uns da sowieso gerade KD, er hat hinter dem Trailer irgendetwas gehört. Und siehe da, im Schein seiner Taschenlampe sehen wir eine Hyäne herumschleichen! Ich bin mal wieder erstaunt, wie aufmerksam er und DT sind - auch wenn man es nicht immer bewusst wahrnimmt, sind sie die ganze Zeit über auf der Hut und kümmern sich darum, dass wir sicher sind.

So auch, als Elke und Tanja in der Dunkelheit als letzte noch Zähne putzen, denn plötzlich sind Elefanten im Camp 😮 . Diteko bittet die beiden, schnell fertig zu machen, ins Zelt zu gehen, den Reißverschluss zu schließen und dort zu bleiben. Uwe, der auf der Toilette ist, wird dort von KD abgeholt und zum Zelt gebracht. Diteko geht bei Simone und mir vorbei und weist uns durch unsere Canvaswände hindurch auch auf den nächtlichen Besuch hin. Zu dem Geraschel der Elefanten gesellt sich das Gegrunze der Hippos, Eulen rufen aus verschiedenen Richtungen – an Schlaf ist erstmal nicht zu denken. Aber heee, das ist doch genau das, was wir wollen 🙂 🤩 ! Trotzdem liege ich zur Vorsicht völlig regungslos in meinem Schlafsack – man weiß ja nie 😗 . Gute Nacht!

Teil 1821. Sept. 2023

25. August 2023 - Von HATAB MGR12 nach HATAB MGR09 - Teil 1 (Der Vormittag)

Nach der recht unruhigen Nacht bauen wir zügig unser Camp ab und frühstücken dann – dabei gibt es natürlich viel zu erzählen über die diversen Geräusche heute Nacht 😮 . Einer der Elefanten hat wohl in der Nähe von Matte's Zelt gepinkelt - Matthias dachte zuerst, jemand würde unseren Duschsack auskippen 😄 !

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Unser Umzug läuft heute ein kleines bisschen anders ab als sonst: wir lassen den fertig gepackten Trailer auf der Campsite stehen und fahren erst mal den Mboma Loop. Mit Anhänger wären wir dort ziemlich unflexibel. Danach kommen wir zurück auf die #12 und checke dann erst aus. Das ist doch mal ein guter Plan 🙂 ! Gutgelaunt machen wir uns alle zusammen auf den Weg, auch KD ist mal mit dabei beim Game Drive.

Zunächst gibt es ein paar Vögelchen, die wir im Bericht noch nicht hatten – beim Durchschauen der Fotos bin ich immer wieder begeistert von der Artenvielfalt, die es hier gibt:

Striped Kingfisher

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African Hoopoe

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Emerald-spotted Wood Dove

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Creasted Barbet

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White-browed Coucal

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Und dann kommt der Auftritt der Büffel. Eine riesige Herde und wirbelt dabei einiges an Staub und Vögel auf.

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>>>Was gugsch du 🙄 ???<<<

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Wenn man genau hinschaut, kann man Cattle Egrets, Wattled Starlings, eine African Green Pigeon und einen Oxpecker erkennen.


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Es scheint kein Ende zu nehmen!

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Elefanten gibt es hier natürlich auch

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Nochmal ein Striped Kingfisher

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Und dann diese beiden Warthogs

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Schaut mal, wie sich das rechte Schweinchen freut – ist da nicht goldig 😘 ?

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Es wohnt aber auch hübsch, diese pastellfarbene Landschaft mit ein paar Elefanten garniert würde mir daheim auch gefallen 😉 .

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Bei den Zebras und Tsessebes sieht es nicht ganz so hübsch aus.

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Wir kommen mal wieder ans Wasser, natürlich sind da auch gleich zwei African Fisheagle.

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Diese Elefanten benehmen sich komisch – panisch rennen sie davon, als wir bei ihnen anhalten (wenn ich mich richtig erinnere, bin ich mit meiner Kamera irgendwo dagegen gestoßen, aber sowas macht denen ja sonst gar nichts aus).

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Ach, dich gibt’s auch ohne Zweige? Nur hinter ein paar Grashalmen versteckt? Crimson-breasted Shrike

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Swallow-tailed Bee-Eater, hatten wir den schon, nö, oder? Ich überlege mir, wie lange er wohl schon so dasitzt, denn er hat bereits eine Spinnwebe angesetzt 😛 .

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Tier + Termitenhügel + Totholz = ein typisches Botswana-Arrangement

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Und schon wieder Wiedehöpfe 😮 . Sie turnen in einem Busch herum, nicht ganz einfach zu erwischen.

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Es gibt eine tolle Szene, die ich aber verpfusche (total verschwommen, und wehe, einer von meinen Reisebuddies hat das in scharf, dann muss ich mich aufregen!) als zwei aufeinander losgehen, ob im Streit oder im Rahmen einer love affair entzieht sich meiner Kenntnis. Sooooo schaaade, dass das Foto nichts geworden ist.

Um Dreiviertelzehn entsteht dafür eines meiner Lieblingsbilder der Reise 🤩 – die Tarnung ist nahezu perfekt 😎 , aber eben nur nahezu. er hat leider nicht ganz bis zum Ende gedacht 😛 😄 .

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Zunächst sieht es danach aus, dass unser erster Mähnenlöwe der Reise sich für lange Zeit hier niederlässt,


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aber dann hat er doch Mitleid mit uns, schreitet durchs hohe, goldgelbe Gras (ich mag diese Bilder sehr!)

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und sucht sich einen schönen Platz, an dem wir ihn sehr gut beobachten und fotografieren können – und zwar ganz allein.
Tier + Termitenhügel + Totholz – da haben wir’s wieder!

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Natürlich wird jede noch so kleine Bewegung von uns auf Speicherkarte gebannt.

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Eine zeitlang macht er gutwillig mit beim Shooting, aber eigentlich ist er ja nur müde und will seine Ruhe haben.

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Seid Ihr denn immer noch da?

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Schon gut, wir haben verstanden und fahren langsam weiter Richtung Campsite, wo wir noch unseren Trailer aufsammeln müssen.

Im nächsten Teil findet dann der Umzug auf die #9 statt – ich bin neugierig, aber auch ein bisschen besorgt, was uns in diesem Mopanewäldchen erwarten wird.

Teil 1922. Sept. 2023

25. August 2023 - Von HATAB MGR12 nach HATAB MGR09 - Teil 2 (der Rest des Tages)

Nach dem schönen Mähnenlöwen sind wir noch ein knappes Stündchen unterwegs bis zu unserer jetzt dann gleich ehemaligen Campsite.

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Tiere - Totholz Termitenhaufen

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Eine Babygiraffe 😘 🙂

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Als wir auf die Lagune zufahren, erschrecken wir unabsichtlich eine kleine Herde von Impalas. Auch wenn wir sofort anhalten, sind sie nicht mehr zu bremsen. Mit riesigen Sätzen wechseln sie die Seite, keine Ahnung, warum sie nicht einfach gemütlich rüberlaufen oder zumindest nur rennen. Nein, es sieht beinahe so aus, als ob sie absichtlich die Stellen suchen, wo sie übers Wasser müssen.

Hier eine kleine Auswahl der Sprung/Flugstile verschiedener Herdenmitglieder

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The Winner, wenn es nach Höhe und Haltungsnoten ginge, ist eindeutig dieses Böckchen.
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Der Chef kommt hinterher geflogen.

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Während Diteko und KD den Anhänger ankoppeln, nehmen wir wehmütig Abschied von dem schönen Platz mit der herrlichen Aussicht.

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(Danke Simone für das Foto!)


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Seidenreiher

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„Wo laufen sie denn?“ 😄

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(Danke Simone für das Foto!)

Auf dem Weg zu unserer neuen Campsite müssen wir wieder über Third Bridge fahren. Die Tümpel, die sich normalerweise davor befinden, sind f..ztrocken. Eigentlich doch kein Platz für Moorantilopen, aber vielleicht haben sie es noch nicht gecheckt, dass es dieses Jahr kein Wasser gibt… 😐

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Ein juveniler Bateleur Eagle beobachtet uns aus der Luft.

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Eigentlich sieht das hier ja so aus, als ob es nur Gras wäre, aber anscheinend befindet sich darunter Wasser.

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Da ist noch mal ein African Hoopoe, der es sehr wichtig hat!

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Und ein Little Bee-Eater

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Wir fahren eine kleine Schleife und schauen nach, ob die Leopardin noch da ist, aber keine Spur von ihr 😐 !

Also nichts wie ab auf die Campsite mit den abgenagten Mopanebüschen 🤢 . Ja von wegen 🤩 ! Hier stehen riesengroße Bäume, auf einem sehr weitläufigen Areal.

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Davor ist eine leichte Senke – wenn man auf der Tinkers Map schaut, sieht man Wasser und ich denke, dass dort auch zumindest in der Regenzeit oder in guten Flutjahren sich eine Lagune befindet.

Es gefällt uns auf Anhieb sehr gut hier! Und wegen der vielen hohen, dichten Bäume müssen wir auch kein Schattendach aufbauen. Sehr cool! 🙂

Die nächsten drei Nächte wohnen Birgitta und ich nebeneinander, wobei man hier wirklich viel Abstand zu den Nachbarn hat.

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Nach dem Lunch lassen DT und KD uns kurz allein, sie holen Wasser bei Third Bridge. Wobei – so ganz allein sind wir doch nicht, eine Herde Elefanten zieht am Camp vorbei. Aha, sieht so aus, als ob es hier auch nicht ganz ruhig sein wird in der Nacht.

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Zum Game-Drive gibt es nicht viel zu erklären, wir fahren halt so in der Gegend rum. Natürlich schauen wir auch weiterhin nach der Leopardin, aber sie bleibt verschwunden! Es ist also ganz und gar nicht so, dass der Guide bei einer geführten Tour sowieso weiß, wo die Tiere sind und einen nur dorthin kutschiert. Nene, und dies, obwohl sogar untereinander Infos per Funk ausgetauscht werden.

Glanzstar
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Ground Hornbill
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Collared Pratincole

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Wie immer eine große Artenvielfalt - nur das Licht ist heute Nachmittag leider nicht sonderlich schön - und es ist dazu heiß und ein bisschen schwül 🙄 :

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Hier haben die Red Lechwes wenigstens ein bisschen Wasser:


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Die beiden folgenden Fotos zeigen eine für mich sehr interessante Sache: es ist Wasser, das zufließt, also - falls noch mehr nachkommt - die Senke füllen könnte. Wir kamen während unserer Zeit hier mehrmals an einer Stelle vorbei, wo man direkt sehen konnte, wie das Wasser fließt! Großartig! Warum ich es nicht gefilmt habe, weiß ich nicht, bzw. doch, ich wollte keinen großen Wirbel drum machen, man hätte ja anhalten müssen für mein ganz spezielles Hobby, die Flut im Okavangodelta. Gerne hätte ich in den Tagen vor Ort an dieser Stelle auch ein bisschen gemessen, oder zumindest Markierungen angebracht und die Veränderungen beobachtet 😎 🤪 , aber ich wollte es mit niemandem verderben… 😊


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Und dann zum Abschluss des Tages noch eine Löwensichtung 🤩

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Was für ein Faulpelz! Er liegt im dichten rötlichen Riedgras etwas abgesondert von drei Löwinnen. Wenn ich es richtig verstanden habe, darf er nicht zu ihnen (kann ich ein bisschen nachvollziehen, sooo attraktiv ist er dann auch wieder nicht 😛 ).

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Die Löwinnen liegen ganz hübsch mit Blick auf die Maya Pan, aber sonderlich aktiv sind sie auch nicht.

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Nur eine scheint Interesse an Birgitta zu haben.

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Alles klar - verstanden 😎 - , hier passiert wohl nicht mehr viel, dann fahren wir jetzt mal heim und lassen es uns bei einem leckeren Dinner von KD gutgehen!

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Teil 2023. Sept. 2023

26. August 2023 - HATAB MGR 9 - Teil 1 (Löwen am Morgen)

Unser erster Abend auf der #9 war sehr schön gewesen. Keine Stechmücken, viele Eulenrufe rund um den Platz und wenn ich mich recht erinnere, konnte Matthias sogar eine Scops Owl fotografieren. Als ich um dreiviertel Bett (20.45 Uhr) zu meinem Zelt gehe, kann ich mit Hilfe meiner Taschenlampe sogar zwei Scops Owls in „meinem“ Baum herumflattern sehen 🙂 .

Die Nacht wird für einige unruhig 😮 – wir haben Elefanten im Camp. Einer will sich zwischen Elkes Zelt und „ihrem“ Baum durchquetschen und berührt dabei ihre Zeltwand 🤩 . So richtig wohl ist es ihr ab sofort nicht mehr und sie liegt so mittig im Zelt wie möglich, wie sie am nächsten Morgen erzählt. Vielleicht schreibt sie hier ja auch noch etwas dazu… Auf jeden Fall wird sie am Nachmittag mal wieder Umziehen, und zwar so dicht an den Baum dran, dass niemand mehr vorbeikommt (stimmt doch so, Elke, oder?). Auch Löwen hört man immer wieder brüllen. Unsere Campsite scheint sehr zentral gelegen zu sein.

Das zeigt sich auch beim Gamedrive am nächsten Morgen: wir sind noch gar nicht lange unterwegs, die Sonne hat es gerade so über den Horizont geschafft, als wir über eine Gruppe von insgesamt 8 Löwen „stolpern“. Allerdings wird man nie alle acht auf einem Bild sehen, dazu war die Gruppe viel zu quirlig.

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Wenn ich es nicht falsch im Kopf habe, war außer uns zuerst nur ein anderes Fahrzeug und später noch ein weiteres vor Ort, es ging insgesamt sehr ruhig zu (von den Löwen mal abgesehen). Ich denke, manche stehen einfach nicht so früh auf wie wir, und die Stelle war jetzt auch nicht an einer Hauptverkehrsachse gelegen. Das Licht ist leider auch noch nicht ganz wach, die ständig in Bewegung befindlichen Katzen sind daher nicht ganz einfach "einzufangen".

Egal wie: wir haben enorm viel Spaß mit dieser lustigen Truppe 😄 . Halbwüchsige Löwen können so albern und tollpatschig sein. Habt Ihr schon mal einen albernen Leoparden gesehen, oder gar einen tollpatschigen 😐 ? Ich nicht, soweit ich mich erinnern kann – sie sind immer elegant und würdevoll unterwegs. Hier aber wird geschmust gerangelt, was das Zeug hält,

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einer versucht ein Holzstück zu apportieren, das Ding ist aber zu sperrig.

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Aus dem Nichts gibt es Angriffe

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Ein als Löwe getarntes Warzenschwein - Berlin lässt grüßen 😛 😄 😄 😄

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und die Krallen müssen geschärft werden.

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Zwischendurch kommen sie auch mal ein paar Meter weiter, ohne Quatsch zu machen 😄 .

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Kevin.... hängt ein bisschen zurück 😛

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Die Sonne tut sich immer noch ein bisschen schwer, es ist nicht komplett klar heute früh. Wer genau hinschaut, sieht links ein paar der Löwen liegen.

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Auf Bäume klettern steht ganz hoch im Kurs! Dabei erregt vor allem ein altes grünes Hinweisschild das Interesse der Jungs, jeder will mal dagegentatschen und dann verblüfft feststellen, dass das Ding sich ja bewegt 🤩 . Das Klettern ist auch nur im Ansatz elegant, irgendwann muss man ja auch wieder runter und spätestens dann wird es unrund…. 😗

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Wir können uns im Auto das Kichern kaum verkneifen 😄 , nur einmal vergeht uns das Lachen, als einer direkt neben uns „groß“ muss. Puuuhhh, das stinkt vielleicht 🤢 !

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Selbst er muss da die Augen zukneifen (auch wenn Nasezuhalten eher das Mittel der Wahl gewesen wäre).

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Eine halbe Stunde lang dürfen wir die Acht beobachten, sie machen dabei nur wenig Strecke, weil es unterwegs so viel zu tun und sehen gibt. Diteko muss uns daher nur immer mal wieder ein ganz kleines bisschen umparken, und manchmal kann man sich nicht entscheiden, wohin mal schauen soll, denn es gibt verschiedene Schauplätze.

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Als der letzte, der nochmal umdreht, weil er auch auf den Baum klettern will (was sehr strenge Blicke der erwachsenen Löwinnen zur Folge hat )

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endlich wieder Richtung Rudel läuft,

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machen sich alle auf den Weg ab in den dichten Busch. Tschüss! Das war eine der abwechslungsreichsten Löwensichtungen, die ich bisher erleben durfte 😘 🤪 !

Hier noch ein paar bewegte Bilder von dieser lustigen Begegnung am frühen Morgen.

Bei YouTube ansehen ↗

Teil 2124. Sept. 2023

26. August 2023 - HATAB MGR 9 - Teil 2 (Dies und das am Morgen)

Sodele, nach diesen drolligen Löwen wird mal ein bisschen gebirded, wir sind doch hier nicht zum Spaß 🤩 !

Diesen Goliathreiher hätte ich auch noch mehr ausschneiden können, aber erstens weiß hier ja jeder, wie ein solcher aussieht und zweitens hatte ich mir für diese Reise fest vorgenommen, mehr Landschaft mit den Tieren zu fotografieren, also weniger Porträts zu machen, wenn es sich anbietet (die Tiere also in ihrem Habitat zu zeigen, um mich mal gewählt auszudrücken).

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Long toed Lapwing

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Hier seine langen Zehen

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African Stonechat


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Wattled Cranes (da es drei sind, muss eines ein Jungtier sein, sagt Diteko)

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Wieder ein Tschagra, da würde ich auch wieder Blackcrowned sagen.

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Und wenn man dann gerade so schön im Birdingflow ist, liegt plötzlich wieder ein stattlicher Mähnenlöwe im Weg 😈 . Spätestens jetzt habe ich den Überblick über diese ganzen Katzen hier verloren. Ist er derjenige, der gestern Abend (war es überhaupt gestern Abend 😕 ?) beleidigt im Riedgras lag, weil die drei Löwinnen kein Interesse an ihm haben? Also mein Fall wäre er auch nicht, keine Ahnung, worin er sich gewälzt hat, aber die Fliegen finden es ganz toll 🤢 !

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Seine Aktivität beschränkt sich darauf, sie einmal von rechts nach links zu drehen, das war’s. Danke, dann birden wir mal besser weiter!


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Ein junger African Fisheagle, der noch nicht weiß, wie man schön für die Kamera abfliegt 😣

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Egyptian Geese und ein Blackwinged Stilt

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Puh, wer bist jetzt du? Die kann ich gar nicht…. Und die sehen ja alle gleich aus, echt jetzt! Ich mach mal einen Versuch: Wood Sandpiper? Matte ist gerade nicht im Lande, aber vielleicht kann jemand anders eingreifen, falls das falsch ist?

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Die Maya Pan im Überblick – hier gefällt es uns sehr gut, das ist ja auch sozusagen unsere Haus-Pan, wir wohnen nicht allzu weit davon entfernt und schauen gerne immer mal schnell dort vorbei. Sowas hätte ich gerne zuhause…

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Bei den Whitefaced Wistlingducks fällt mir was Lustiges ein.

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Ich habe mich neulich mal mit einem Bekannten drüber unterhalten, welches Tier wir gerne wären. Ich überlege da ja nie lange und posaune immer gleich laut raus, dass ich in meinem nächsten Leben Rotmilan (respektive Rotmilanin) werde. Zu gerne würde ich so elegant wie dieser schöne Greif über meine Heimat schweben, und dabei so ein bisschen in der Luft hin und her schaukeln. Sein Ruf gefällt mir auch recht gut. Nur das mit den Mäusen usw., die ich dann fressen müsste, wäre nicht so mein Ding. Mein Gegenüber erwidert, er würde gerne als Ente (oder Erpel) wiedergeboren werden. Hä, wie jetzt 🤩 ? Man muss dazu sagen, dass Nik ein sehr gut aussehender, eloquenter junger Mann ist – ich hätte erwartet, dass er sich etwas ganz Schickes aussucht 😮 . Gepard, oder Leopard oder so was in der Art….. Nein, Ente! Erklärung: "Dann kann ich gehen, schwimmen und fliegen (und mich notfalls auch vegetarisch ernähren)." Krass (und irgendwie auch clever) – ich glaube, ich muss meinen Reinkarnationswunsch nochmal überdenken und etwas pragmatischer dabei sein 😐 .

Zurück ins Hier und Jetzt: der letzte Vogel ist nochmal ein Blackwinged Stilt, schon bewundernswert, wie er exakt den anderen Schnabel trifft, oder 😎 ?

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Noch ein letzter Blick auf die Maya Pan mit vielen Red Lechwes und dann fahren wir mal ein bisschen weiter.

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Ich freue mich sehr über unsere nächste Sichtung – ich kann mich nämlich nicht daran erinnern, dass ich jemals ein Foto von Zebramangusten bei gutem Licht machen konnte. Meistens waren sie gegen Abend unterwegs und das schlechte Licht in Kombi mit ihrer Geschwindigkeit ergab immer ziemlich matschige Bilder.

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Wie freundlich die kucken können, wenn sie wollen 😄 !

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Die Zebras freuen sich übers Wasser.

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Wieder ein anderes Gewässer. Wenn ich es richtig interpretiere, sind wir in der Gegend von Jesses Pool. Allerdings ist dieser nicht, wie in der Tinkers Map eingezeichnet, eine große Fläche, sondern laut Google Maps zweigeteilt. Zwar durch eine Wasserader verbunden, aber es sind zwei eher eigenständige Seen. Der erste heißt anscheinend Jurie Erasmus‘ Hippo Pool. Okay… ist ja aber eigentlich auch egal. Und vielleicht sind wir auch woanders, ich bin da ja leider etwas unbelichtet, was Orientierung anbelangt. Und das wissen die Leute, die dort mit Navi unterwegs sind, bestimmt besser!


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Schön ist es hier allemal, wobei es leider auch schon ansatzweise diese grüne Grütze gibt. Salvinia molesta, ein Schwimmfarn, gehört zu den 100 invasivsten Arten der Welt.

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Dann kommen wir zu Jesses Pool, den kennen Matte und ich von einem Sundowner anno 2017.
Hier wächst sowohl dieser Schwimmfarn als auch Rotalgen.

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Wir halten am Stretchpoint an und machen Coffeebreak. Zwar setzen wir uns kurz mal hin (danke Simone fürs Foto),

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aber die meiste Zeit muss man aufs Wasser und auch auf die Meerkatzen blicken, die sich einen Spaß daraus machen, sich von einem Baum in die Tiefe fallen zu lassen (danke Birgitta fürs Foto).

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Dazu lässt sich immer einer von einem Kumpel zunächst festhalten, bis dieser ihn dann „zufällig“ fallen lässt. Sie erinnern mich an Kinder, die - kaum sind die die Rutsche heruntergekommen – sofort wieder zur Leiter rennen und hinaufklettern, um auf ein Neues in die Tiefe sausen zu können.

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Manchmal muss man sogar Schlange „hängen“, so groß ist der Andrang!

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Diese Hippo dümpelt übrigens direkt vor unserer Nase im Pool herum - hier kann man gut sehen, wie dieses invasive Zeugs alles zuwuchert 😮 :

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Als wir uns sattgesehen und gegessen haben, machen wir uns auf den Weg nach Xakanaxa, um Wasser zu holen. Davon dann im nächsten Kapitel.

Teil 2225. Sept. 2023

26. August 2023 - HATAB MGR 9 - Teil 3 (Der Rest des Tages)

Wir fahren weiter nach Xakanaxa, wo wir bei der oberen Bootsstation Wasser holen möchten.

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Dazu fahren wir nicht die östliche Strecke an den Campsites vorbei, sondern die westliche, auf der man an den drei Lodges vorbei kommt (allerdings auf der Rückseite, man sieht die Gebäude des Staffs usw.).

Hier war ich noch nie. Rechterhand steht eine Photovoltaikanlage (was mich gleich mal an meinen kaputten Wechselrichter daheim denken lässt). Man kann sie sogar auf Google Maps erkennen. Dieser Baum da wird von Elefanten geschält und stirbt dann, ich hab nur leider vergessen, wie er heißt, Diteko hat uns das erklärt.

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Man fühlt sich hier im Vergleich zu unserer Campsite wie in einer Kleinstadt, nur dass dort selten Elefanten unterwegs sind (zumindest bei uns in D) .

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Dieser weiß genau, was er gerne fressen möchte -das Schild müsste vielleicht eher Elephant Hire heißen!

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Wir fahren an den Campsites entlang nach Süden, und auch heute finde ich, dass diese Plätze nicht sonderlich schön gelegen sind (dafür haben sie Elefantenbesuch).

Sie sind am Weg entlang aufgereiht und vor allem die hohen Nummern haben sehr wenig Bäume und damit auch sehr wenig Schatten - da achten wir gerade sehr drauf 😮 . Heute ist es zwar eher diesig, aber trotzdem gnadenlos heiß! Natürlich weiß ich – auch aus eigener Erfahrung und Sam hat es eben ja auch geschrieben – dass man von Xakanaxa aus schnell in wunderschöne Gebiete gelangt, aber ansprechend geht anders, oder?

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Danach passiert eine starke halbe Stunde nichts, außer dass wir wieder Richtung Heimat fahren. Bei der Hitze und dem doofen Licht dümpelt jeder im Auto so ein bisschen vor sich hin 😵 .

Damit unser Kreislauf wieder in Schwung kommt, fährt Diteko kurz ins „Leopardengebiet“, mal schaun, was es Neues gibt. Dass bei dem Baum, an dem wir das „schlafende“ Impala und Mama Leopard und Cub gesehen haben, nichts mehr los ist, wissen wir von einer früheren Überprüfungsrunde. Nun sehen wir aber unter einem anderen sehr hohen Leberwurstbaum ein Gamedrivefahrzeug stehen, dessen Insassen starr nach oben blicken. Birder sind die wohl nicht…. 😗

Ach wie schön, da oben im Baum liegt ein Leopard 🙂 . Sagt man mir… ich sehe natürlich gar nichts 😣 ! Außer viel Baum! Als Diteko uns etwas umparkt, kann auch ich endlich die Katze weit oben erkennen.

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Natürlich habe ich später den Schnurrbarthaarpunktevergleich gemacht – ja, es ist die Leopardin von vorgestern! Ihr Cub ist aber nicht zu sehen – und Spoiler: wir werden es auch nie wieder sehen und die Mama nach diesem Treffen gerade auch nie wieder. Nein, ein Guide findet nicht automatisch jedes Tier für seine Kunden…. 😎 Und das, obwohl hier recht viel los ist und auch gefunkt wird. Aber wenn ein Leopard nicht gefunden werden will, dann kann man machen, was man will: er versteckt sich - und sein Cub gleich mit - in dem riesigen Areal hier – und fertig 🤩 !

Heute aber ist sie nochmal gnädig mit uns 🙂 . Nachdem wir ein paar (viele 😗 ) Fotos aus dieser Perspektive gemacht haben, beschließen wir in unserer großzügigen Art, unseren Platz für ein anderes Fahrzeug, das inzwischen eingetroffen ist, freizugeben. Das "Fenster" zum Fotografieren ist nämlich nicht sehr groß.

Wir fahren auf die Rückseite des Baums und schauen nochmal hoch. Zunächst sehen wir nur einen Teil ihres Rückens,

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aber dann dreht sie den Kopf und schaut uns wieder an. Ja gell, wir kennen uns von vorgestern!

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So sieht das übrigens von unten aus ohne Zoom! Vielleicht versteht mich jetzt der eine oder die andere...

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Es ist uns ja schon fast peinlich gegenüber den anderen, die jetzt wieder in der falschen Position stehen, aber die Leopardin dreht sich uns zu, gähnt und sucht und findet nach zwei Anläufen eine andere Schlafposition.

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Wow, das nennt man Glück! Nun wird sich hier aber nicht mehr tun, also fahren wir ins Camp und lassen uns von unserem immer gutgelaunten KD 😘 mit einem leckeren Lunch verwöhnen (das Selfie ist zwar von #12, aber ich habe es erst zu spät bekommen).

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Nach einer gemütlichen Mittagspause, in der einige einen richtig tiefen Mittagsschlaf abhalten, machen wir uns um 15.30 Uhr wieder auf den Weg.

Das Wetter und damit auch das Fotolicht ist ziemlich bäääh, wundert euch also nicht. Laut Diteko soll es auch einen Wetterumschwung geben, noch etwa zwei Tage so schwülheiß und diesig, danach dann wieder etwas kühler (irgendwelche Wetterapps haben das laut einigen meiner Mitreisenden neulich, als wir Wifi hatten, auch so prognostiziert).

Unsere erste Sichtung entzückt vor allem Matthias: ein Arnott’s Chat. Naja, schwarzweißes Vögele eben, würd ich mal sagen 😗 . Hat aber wohl ein recht kleines Verbreitungsgebiet und ist daher ein bisschen was Besonderes.

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Reedbucks haben wir auch noch nicht gehabt.

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Wir halten auch für den vierhundertsiebenundachtzigsten Pied Kingfisher!

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Ach, ist das nicht einfach schön? Auch bei schlechtem Licht?

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4th Bridge wird momentan nicht benutzt – es ist alles trocken und daher (und vielleicht auch weil sie kaputt ist?) gibt es eine Umfahrung südlich davon.

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Da es nicht so sonnig ist, sind auch Hippos an Land

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Was sieht Birgitta?

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Ach, Elefanten!

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An einem hübschen Gewässer entdecken wir – neben den Impalas Red Lechwes (danke Robert/Sangwali für den Hinweis 🙂 ) , aber die sind ja nicht zu übersehen – African Skimmer.

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Die hatte ich erst für den Chobe auf dem Schirm, auch wenn ich 2018 im August schon mal welche hier gesehen habe.

Ich mache gefühlt 3000 unscharfe Fotos von ihnen…. 😊

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Ein Skimmer badet ausgiebig und - so sieht es zumindest aus - hat viel Spaß dabei!

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Um halbfünf reißen wir uns los und tuckern recht lange ohne wirkliche Sichtungen in der Gegend rum.

Und wen treffen wir zum Abschluss des Tages 😮 : zwei Löwenfaulpelze 😄 😄 .

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Man sieht kaum etwas von ihnen, und Diteko hofft daher kichernd, dass der Elefant, der ganz in der Nähe rumsteht, ihnen ein bisschen Dampf unter die Hinterteile macht.

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Von wegen, der ist mindestens genau so faul. Einen Blick bekommen wir noch geschenkt

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und dann lassen wir die Beiden in Ruhe.


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Bei der Heimfahrt ziehen sogar Wolken auf – hatte ich nicht 3 Wochen stahlblauen bzw. sternenklaren Himmel gebucht 😈 ?

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Ich warne euch schon mal vor: die Wetterprognose stimmt, morgen wird es ähnlich trüb sein wie heute 🙁 ! Aber es werden auch wieder bessere Zeiten kommen das Licht betreffend, keine Sorge 🙂 !

Teil 2326. Sept. 2023

27. August 2023 - HATAB MGR #9 - Teil 1 (Paradise Pools)

Für heute Vormittag ist ein Ausflug zu den Paradise Pools geplant. Die Zufahrt am alten Airstrip wird von einem Elefantenbullen versperrt.

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Unterwegs bleibt mal endlich ein African Grey Hornbilll lange genug sitzen, um fotografiert zu werden.

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Crested Barbet ( beim Trinken, auch wenn man es nicht sieht)

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Hamerkop

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Die Pools haben erwartungsgemäß bei dieser großen Trockenheit recht wenig Wasser, man kann sehr gut überall herumfahren.

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Was mich und auch Matthias wundert: auch hier sieht man keinen einzigen Yellow-billed Stork. Spätestens hier hätten wir mit ihnen gerechnet, denn 2017 konnte man sich kaum retten vor ihnen, und es ist ja auch Wasser da. Aber anscheinend ist die Summe an offenem Gewässer im Moremi zu gering - oder es gibt einen anderen Grund für ihre Abwesenheit, den wir nicht kennen.

Wenigstens die Red Lechwes fehlen nicht.

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Den Coffeebreak

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verbringe ich zum Großteil damit, einen Bennet’s Woodpecker zu beobachten, der nicht sehr scheu ist und zuerst auf einem kleinen Inselchen im Wasser und dann schön frei in meiner Nähe im Licht sitzt. Da hat mein Gemecker von neulich wohl geholfen.

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Schlangenhalsvogel

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Und nochmal der Specht, weil er so hübsch ist (und es sonst nicht viel zu sehen gab 🤪 ) später auf einer andeeren Insel im Pool.

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Auf der Rückfahrt beobachten wir einen Green Wood Hoopoe bei der Gefiederpflege. Ich bin mal wieder genervt 😈 : wie soll man solche Vögel denn in ein Querformat pressen, ohne ihnen den Schwanz abzuschneiden?

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Da ich Hochkantformate nicht mag, entschließe ich mich tatsächlich dazu, nur den halben Vogel zu zeigen 😛 .

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Die beiden Swallow-tailed Bee-Eater haben das mit dem Licht auch noch nicht verstanden – kann aber auch daran liegen, dass es sich immer mehr eintrübt.

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Wir fahren zurück auf die Campsite und warten sehnsüchtig auf KD’s „Lunch is ready“-Ruf .

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Und ja, ich weiß, das Foto, das ich dankenswerterweise von Tanja bekommen habe 😘 , ist vom Vortag, aber ich komme mit der Bilderflut langsam echt nicht mehr hinterher und vergesse oder verwechsle Fotos. Ich schaffs ja kaum, Ordnung in meinen eigenen Daten zu halten, wie soll ich da mit fremden Bildern, die von überall hereinflattern, klarkommen? Was aber nicht heißt, dass ich mich über die Fotos nicht freue, gell meine lieben Mitgereisten 🙂 😘 ?!?

Tatsächlich ist es heute nicht so schön wie auf dem Foto, die Sonne scheint nicht, dafür bläst aber ein kräftiger und böiger Wind. Oje, flying tents kennen wir von unserer letzten Tour, als Simones Zelt mitsamt allem Gepäck und Matten drin sich eben mal einen neuen Stellplatz am Chobe gesucht hat.
Matthias ist die Nummer zu heiß und er bindet sein Zelt mit einem Kletterseil an "seinem" Baumstamm fest. Ich sehe schon eine Elefantenherde heute Nacht darüber stolpern und wild auf der Campsite durcheinanderpurzeln 🤩 . Na das kann ja ein Spaß werden 😗 !

Den Nachmittag gibt’s in einem neuen Kapitel, aber nicht, weil er so sensationell war und ich so viele Fotos habe (eigentlich war außer schläfrigen Quotenlöwen nicht viel los), sondern weil ich gerade keine Lust habe, die dort entstandenen matschigen Fotos zu sichten 🤢 .

Teil 2427. Sept. 2023

27. August 2023 - HATAB MGR #9 - Teil 2 (Der Rest des Tages)

Der Nachmittag ist schnell erzählt. Wir fahren zur Maya-Pan und sehen dort am hinteren Ufer eine große Büffelherde. Bevor wir uns die näher anschauen, warten wir erstmal ab, bis diese vielen Hippos wieder im Wasser sind

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Nochmal ein schneller Blick ans gegenüberliegende Ufer, die Büffel haben Gesellschaft bekommen.

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Beim Weiterfahren stolpern wir mal wieder über die beiden Lazybrothers. Wobei einer von ihnen heute ja schon fast hyperaktiv ist 😎 . Immerhin hat er die Augen auf und bewegt sich 😗 . Jede kleinste Bewegung wird von uns festgehalten, wer weiß, wie weit seine Energie reicht?

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Huch, und er ist nur aufgestanden, um direkt neben seinen Bruder hinzupinkeln 🤢 und legt sich dann neben ihn.

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Dieser Blick 😄 ! Hat mein Bruder es wohl bemerkt 😕 ???

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Der andere kann aber auch gut kucken 🤩 !

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Da die beiden offensichtlich ihre Ruhe haben wollen, fahren wir mal die Pelikane anschauen, hatten wir nämlich auch noch nicht!

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Und dann wieder diese Limikolen 😣 .
Was ist das denn? Schon wieder ein Marsh Sandpiper? Keine Ahnung, ich hab heute schon viel zu viel Zeit mit meinem Roberts verbracht, aber diese Viecher machen mich verrückt 😮 . Zu jedem gibt es unzählige Abbildungen, weil man sich wohl nicht auf ein Erscheinungsbild einigen kann. Dann bin ich froh, dass ich durch bin, weil auf der nächsten Seite ganz andere Typen kommen, die gar nichts mit meinen Fotos gemein haben, mache aber den Fehler, noch eine Seite weiter zu blättern, ach du Schreck, da gibt’s wieder welche, die vielleicht meinen ähneln könnten. Einmal passt aber der Schnabel nicht, dann der Überaugstreif, dann das Gefieder. Hilfe, Matthias, komm doch endlich wieder heim und kümmere dich um diesen Mist!

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Im Wasser gibt es auch schlechte Stimmung – zwei Hippos suchen Streit und finden ihn.

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Und dann fliegt mir auch noch ein Stilt ins Bilt 🤪 !

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Als die Herrschaften fertig gestritten haben, muss einer unbedingt sein Revier markieren. Die Kacke fliegt meterhoch in die Luft 🤢 . Ich weiß schon, warum ich Hippos nicht mag….


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Und weiter geht’s mit ner Limikole. Wie heißt du?


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"Ruff"????

Ach, mir ist das doch echt zu blöd, entscheidet selber:

O JA
O NEIN
O VIELLEICHT

Diese Lesser-striped Swallows tragen auch noch zu meiner Verwirrung bei: in meiner Gedankenwelt befinden die sich entweder in der Luft oder maximal auf Stromkabeln oder dünnen Halmen, aber doch nicht auf dem Boden.

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Zum Glück verlassen wir endlich das Wasser und fahren zu den Büffeln! „Viele Büffel“ können wir 🤩 – das haben wir schon auf dem Mboma Loop geübt!

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Der Abschluss des Gamedrives versöhnt mich ein bisschen. Die beiden faulen Brüder haben sich ganz doll lieb 😘 😘 , süß, wie innig sie miteinander kuscheln!

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Schlaft gut, Ihr Süßen, wir fahren jetzt heim zum Abendessen, denn einen Sonnenuntergang kann man sich heute eh abschminken.

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Mal schaun, wie das mit dem Wetter weitergeht – wir hoffen, dass es morgen besser wird 😕 . Heute war einer der weniger schönen Tage, aber das muss es auch mal geben auf so ner doofen, langweiligen Reise 😎 !

Teil 2528. Sept. 2023

28. August 2023 - Vom Moremi HATAB MGR #9 ins Khwai Guesthouse (Teil 1: bis zum Dombo Hippo Pool)

Was für eine Nacht – ich habe kaum ein Auge zugetan 🙄 . Leider war der Grund nicht etwa Besuch von Elefanten, Hyänen, Honigdachsen oder gar Löwen, sondern ein Sturm, der in immer wiederkehrenden Böen an dem großen Baum, unter dem ich mein Zelt aufgebaut habe, gerüttelt hat. Jedes Mal, wenn ich dachte, es würde ruhiger, rauschte es umso stärker über mir und mir war klar, dass ich heute noch unter einem herabfallenden Ast begraben werden würde. Grüße an Sam gehen raus 😗 ! Dazu kam, dass ich meinte, Regentropfen auf meinem Canvas-Dach zu hören. Was ist denn mit dem Wetter hier los?

Aber irgendwann ist auch eine solche Nacht zu Ende und ich bin froh, aufstehen zu können und mein Zelt abzubauen, denn heute brechen wir zu neuen Ufern auf – und zwar zu denen des Khwais 🙂 !

Unser letztes Frühstück fällt leider sprichwörtlich ins Wasser, denn plötzlich beginnt es in dicken Tropfen zu regnen, begleitet von Blitz und Donner! NEIN, bitte nicht 😮 , mir hat es schon gereicht, durch die Fotovoltaikanlage bei Xakanaxa an mein heimisches Multi-Drama erinnert zu werden, warum jetzt auch noch ein Gewitter für mich? Ich wusste es, diese Reise wird doof! Und Botswana hat wohl etwas gegen mich! Und ein drittes Déjà-Vu wird heute noch folgen.

Ich glaube, so schnell haben wir noch nie das komplette Camp abgebaut, schon deutlich vor 7 Uhr (das erste Foto von unterwegs entsteht um 6.49 Uhr) sitzen wir im Landcruiser! Das ist neuer Rekord an einem Movingday!

Kurz hinter unserm Camp treffen wir auf Zebras und Impalas.

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Bei diesem armen Tier ist das Streifenmuster auf der Pobacke aus den Fugen geraten. Entweder wurde hier schon im Mutterleib gepfuscht oder es hatte eine schlimme Verletzung, die auf diese Art wieder zusammengewachsen ist.

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Ist der Moremi nicht einfach traumhaft schön? Dieser stahlblaue Himmel, die strahlende Sonne, üppiges grünes Gras und viele Tiere 🙂 ! Kein Wunder bin ich in Botswana verliebt 😘 !

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Nein, ehrlich, man kann von einer Reise dorthin nur abraten! 😈 😣

Oder vielleicht doch nicht 🤨 ? Wenige Minuten später statten wir unserer Maya Pan noch einen letzten Besuch ab und wer liegt da am Ufer mit ein paar Tierchen im Hintergrund? Die drei uns wohlbekannten Damen

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und auf der anderen Seite er hier.

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Bis heute habe ich nicht kapiert, was da abgeht – es scheint, als ob sie sich seit drei Tagen kaum von der Stelle gerührt hätten.

Immerhin schauen zwei der drei heute etwas wacher aus der Wäsche als sonst.

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Der Löwenmann allerdings macht ja so ein bisschen einen trotteligen Eindruck, oder? Er scheint auch etwas vom Regen abbekommen zu haben, seine Pfoten sehen zumindest so aus.

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Passieren tut hier auf jeden Fall in absehbarer Zeit wohl nichts, also ab nach Khwai!

Leichte Hoffnung keimt auf, dass der Wetterumschwung vielleicht bald vollzogen ist, denn eigentlich träumen wir von blauem Himmel, der sich im Khwai River immer so schön spiegelt. Schaunmermal… immerhin sieht man ein bisschen Sonne.

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Zunächst fahren wir relativ zügig und entsprechend bumpy durch viel Mopanewald und wenig Tiere.

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Die etwas ruppige Fahrweise tut Simone nicht gut 🤢 , sie muss um dreiviertelzehn ( 😎 ) um eine Pause bitten. Kein Problem, wir sind ja flexibel, da machen wir doch gleich Coffeebreak. Danke Simone 😘 , der Platz gefällt mir viel besser als der geplante am Hippo Pool (da wird es nämlich später windig und nicht so einsam sein). Wir befinden uns in einem Wäldchen an einem kleinen Gewässer. Trüb ist es aber immer noch.

Kein Wunder, dass wir wie meistens stumm am Cruiser gelehnt stehen, unsere Heißgetränke schlürfen und hoffen, dass auch dieser Tag in Botswana bald vorübergehen möge 🙁 .

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Wobei………da war doch noch was!
https://youtu.be/Pu147ckmYYc

Danach verfolge ich noch kurz dieses juvenile African Jacana und weiter geht’s Richtung Osten.

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Ich meine, das war unsere erste Wasserdurchfahrt, kann das sein?

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Egal, auf jeden Fall zeigt uns KD keine 3 Minuten später, über welche Adleraugen er verfügt. Hinter einer kleinen Wasserfläche in einer wildromantischen Landschaft liegt ein Riss.

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Und daneben zwei Löwinnen. (Schon wieder Löwen…gääääähn – nein, Spaß, die gefallen mir wirklich 🙂 ). Wie konnte er die erkennen?

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Und den da? Ich habe viele Erklärungen benötigt, um auch nur zu ahnen, wo er sein könnte 😕 . Ich hasse dieses „Siehst du nicht diesen Busch, wenn du in Verlängerung des dicken Baumstammes schaust?“ Klar sehe ich einen Busch 🤩 , und nicht nur einen, sondern viele 😛 ! Und dicke Baumstämme gibt es hier wie Sand am Meer. Irgendwelche Hinweise wie „Auf dreiviertelelf“ helfen auch nur bedingt, wissen die Leute denn überhaupt, wovon sie reden? Für jeden hier ist dreiviertelelf etwas anderes, das haben wir doch inzwischen gelernt -ich trau da niemand mehr 😈 ! Besonders liebe ich Mattes „Bele, du gugsch vieeel zu weit links!“ He, woher willst du denn wissen, wo meine Augen hinkucken?

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Anscheinend hat der Riss gemundet, auch wenn es ein junger Waterbuck war. Erst gestern hatten wir darüber geredet, dass Waterbuckfleisch den Katzen gar nicht schmeckt und die hübschen Antilopen (sind es Antilopen oder Kühe?) daher eher selten eine Opferrolle einnehmen müssen. Die Köpfe der Löwen sind noch blutverschmiert und die Bäuche dick!

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Diese Landschaft - ist das nicht ein Traum? 🤩

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Das hier könnte ich sein, wie ich morgens versuche, mich im Zelt von meinen Matten zu erheben 😊 !

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Ach, und dann gibt es auch noch einen Vierten im Bunde! Wie schön!

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Diese Sichtung, auch wenn sie weit weg ist, gefällt mir richtig gut. Ich habe den Eindruck, dass dies mal Löwen sind, die nicht so oft mit Touristen zu tun haben, die Landschaft ist atemberaubend, wir sind mit ihnen alleine, und es war so völlig unerwartet, sie zu sehen!

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Weiter geht’s Richtung Dombo Hippo Pool, unterwegs halten wir nur mal schnell für Hornraben an.

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Am Hide selber stehen schon Fahrzeuge und eine Gruppe ist gerade fertig mit Essen. Bevor ich mich auf den abenteuerlich Weg nach oben mache, schaue ich erstmal, was links davon im Wasser zu sehen ist.

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Ob der Hide wohl 10 Leute aushält? Bin mir da nicht so sicher… 🙄

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Der Ausblick ist auf jeden Fall schön wie immer, über die Wattled Cranes freue ich mich besonders.

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Jetzt schaut doch mal alle ein bisschen fröhlich, auch wenn es schwerfällt 😛 – danke 😘 !

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Nun heißt es nur noch sicher wieder hier runterkommen 😵


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und dann sind wir auch schon bald am North Gate. Davon dann im nächsten Kapitel!

Teil 2630. Sept. 2023

28. August 2023 - Vom Moremi HATAB MGR #9 ins Khwai Guesthouse (Teil 2: der Rest des Tages)

Bevor es weiter geht, noch ein kleiner Blick zurück ans Xakanaxa Gate, wo wir unseren Frühsport betrieben haben, bevor später dann das Elefantenköddelkicken im letzten Kapitel an der Reihe war (Foto kam zu spät - ich sag jetzt aber nicht von wem 😛 )

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Der Rest dieses Montags (ja, wir haben Montag, unterwegs wusste ich aber nie, welchen Wochentag wir haben, musste eben nachschauen) ist ein eher unüblicher „Safari“Tag. Vorbei an einem Pied Kingfisher und einem Hamerkop erreichen wir das Gebiet des Khwais.


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Wie üblich werde ich beim Anblick der Flusslandschaft ziemlich sentimental. Zu viele schöne (und ein paar auch weniger schöne) Erinnerungen verbinde ich mit dem Khwai. Ich habe nachgezählt, ich habe an seinem Ufer bzw. in seiner Nähe bereits 16 Nächte verbracht (mal hüben und mal drüben), nach der Tour werden es 19 sein!!!!
Und wie 2018 schon fragt mich Diteko an einer bestimmten Stelle: „Do you remember?“ Ja klar erinnere ich mich daran, wie Matthias und ich im Sommer 2017 hier vom North Gate Richung Süden gefahren sind, und zwar nicht auf der Hauptstrecke, sondern wie wir heute auch in der anderen Richtung, auf einem der kleineren Wege. Damals kam uns ein Bushways-Fahrzeug entgegen und als ich genau hinschaute, erkannte ich Diteko, mit dem ich 3 Monate zuvor auf der Tour mit meinen Söhnen unterwegs gewesen war. Die Freude war riesengroß, als wir uns mitten im Moremi erkannt und dann aus unseren Fahrzeugen gestürmt sind, um uns zu umarmen. Was für ein Zufall war das damals! Ich bin aber trotzdem erstaunt, dass sich DT heute immer noch daran erinnert….

Wir tuckern weiter Richtung North Gate

Eine besonders gemusterte Giraffe begegnet uns.

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Und dann der typische Elefantenanblick hier:

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Am North Gate parkt Diteko uns links neben dem Hauptgebäude,

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hinter uns stehen Zebras

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und auf dem Platz hüpft ein Kurrichane Thrush herum (bei dem wir bis heute rätseln, wie man ihn korrekt ausspricht 😐 - gibt es sachdienliche Hinweise?).

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KD serviert uns den Lunch und dann fährt ein Gamedriveauto an uns vorbei und parkt ebenfalls auf dem Picknickplatz 🙄 .

Aus dem Fahrzeug entsteigen 4 Personen, 1 Guide, eine Frau und zwei Männer. Einer der Männer beginnt sofort, ein Stativ aufzubauen und eine Kamera darauf zu montieren. Hmmm, was gibt es denn hier Besonderes zu Fotografieren oder zu Filmen 😐 ? Vielleicht den anderen Mann? Dieser hat nämlich sehr spezielle „Safari“kleidung an 🤩 , graues Outfit mit Rot abgesetzt, sowohl das Oberteil als auch die Hose. Er sieht eher aus wie ein Straßenarbeiter oder ähnliches. Wird hier ein besonderer Film gedreht? Oder ist dieser „Straßenarbeiter“ mit seiner wirren Frisur eine Person des öffentlichen Lebens? Wir schauen genauer hin und nach einigem Tuscheln untereinander fragen wir uns, ob dies vielleicht Helge Schneider ist 😮 ? (Wer hat neulich hier „Katzenklo“ geschrieben? Friederike? 😛 ).

Helge Schneider auf Botswana-Safari, was natürlich für seine Fangemeinde dokumentiert werden muss 🤩 . Natürlich trauen wir uns nicht, ein Foto zu machen (bzw. ich habe keins, sonst jemand?), von daher müsst Ihr euch das einfach vorstellen. Ganz sicher sind wir aber nicht, ob es Helge ist und als Diteko merkt, dass wir ständig da rüber schauen, flüstern und vor allem kichern, fragt er, was los ist (er könnte ja einen Witz verpassen 🤪 ). Wir bitten ihn, ob er vielleicht rausfinden kann (mit Hilfe des Guides oder so), ob es sich wirklich im Helge Schneider handelt. Diteko lacht, ja klar, kein Problem, schlendert rüber, grüßt erst mal ausführlich, wie es sich (auch in Botswana) gehört und plaudert dann mit der ganzen Gruppe.

Als er zurückkommt, teilt er uns mit, dass unser „Helge“ Manfred heiß 🤨 t! Hmmm, haben wir uns getäuscht? Wir brauchen sofort Internet, denn wir müssen rausfinden, ob Manfred sein Zweitname ist, oder sein richtiger und Helge nur der Künstlername 😗 . Damit müssen wir aber noch warten, denn erst muss unser Chef uns aus dem Moremi auschecken.

Da rüber! Wie jedes Mal in den letzten Jahren denke ich: boah, ist das hässlich hier 🙄 🤢 😣 .

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Dieser Funkmast, der 2012, als ich das erste Mal hier war, noch nicht existiert hat, und auch das ganze Geraffel drum rum. Dazu das herrliche Gegenlicht – ein Träumchen 😘 . Wie kann man Botswana und speziell Khwai nur lieben 😊 ?

Aber da müssen wir jetzt hin, ob wir wollen oder nicht. Ehrlich gesagt finde ich es schon ziemlich toll, mich zum ersten Mal auf dieser Brücke so hautnah über meinen Lieblingsfluss zu bewegen, nachdem ich schon x-mal mit einem Fahrzeug drüber bin.

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Natürlich werden unzählige Fotos geschossen und unsere beiden Sunnyboys genießen sichtlich die vielen Paparazzis!

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Nun heißt es wieder einsteigen, wir müssen noch bis zum Khwai Guesthouse fahren. (Danke Tanja für's Foto!)

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Unterwegs gibt es noch eine Katzensichtung.

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Ach Botswana, jetzt hast du mir schon eine Photovoltaikanlage in Xakanxa und ein Gewitter geschickt, damit ich auch ja nicht das Drama daheim vergesse – ein Kater in denselben Farben wie mein herzkrankes Kerlchen daheim (auch wenn meiner um Welten hübscher ist) wäre wirklich nicht auch noch nötig gewesen 🙁 .

Im Guesthouse angekommen, weist man uns unsere Chalets zu – es fühlt sich ein bisschen an wie nach Hause kommen! Die Managerin ist die selbe wie auf unserer "Covid-Tour" und freut sich, uns wiederzusehen. Wie 2021 auch haben wir uns für diese Tour für eine Nacht zwischendurch in festen Betten entschieden. Ich kenne das Areal seit 2012, da waren nur irgendwelche heruntergekommene Hütten drauf. Heute ist es ein nettes Camp, ohne viel Luxus, aber aus meiner Sicht sehr viel Charme. Man wohnt zwar nicht in der Wildnis und womöglich noch am Khwai, sondern mitten im Ort, aber das finde ich sogar eher authentisch als störend. 🙂

Die Zeit bis zum kurzen Abend-Game-Drive nutzen wir mit Wäschewaschen, Duschen, Schwimmen und natürlich Surfen 😎 😗 .
(Danke Elke fürs Foto!)

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Ich erfahre so, dass die Lage daheim halbwegs okay ist, nicht perfekt, aber auch kein Drama mehr. Mein 12jähriges Katerle ist wieder daheim und recht gut drauf, muss aber am nächsten Tag zur Nachuntersuchung in die Klinik, was mein Sohn zum Glück wieder übernimmt, er kommt deshalb nochmal daheim vorbei. Das Ergebnis (Herzkrankheit bestätigt, aber mit Medikamente kann er noch ein paar Jahre leben, wenn alles gut geht) erfahre ich erst in Kasane.

Der anschließende Game-Drive führt uns in einer großen Runde am Airstrip vorbei, dann ein bisschen am Fluss entlang, mal näher dran, mal weiter weg - mit ein paar Sichtungen der üblichen Verdächtigen. Das Wetter wird zögerlich besser, es ist vorausgesagt, dass es schöner, aber auch kühler wird für die nächsten Tage.

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Elefant mit Sender hab ich dort bewusst auch noch nie gesehen!

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Das wäre unser Side-striped Jackal gewesen 😣 - üben wir noch 🤪 !

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Später geht es nach Westen durch Mopanegebüsch, um dann wieder auf die Gravelroad Richtung Khwai zu gelangen.
In diesem Mopanegebiet sucht Diteko nach dem neuen Hyänenbau (sie sind vor kurzem umgezogen, das hatte ich auch irgendwo gelesen), der Weg war ihm von seinen Kollegen im Guesthouse erklärt worden. Nach einmal Verfahren finden wir den Spot, aber wir kommen mit unserem Riesenfahrzeug kaum durch das Mopanegestrüpp 😮 ! Außerdem stehen schon jede Menge Fahrzeuge dort. Das ist so ein Ding ganz nach dem Geschmack von Matte und mir (Ironie!) 🤢 , und ich denke, den anderen hat das auch nicht sonderlich gefallen.

So viel doofe Fahrerei, um dann mit vielen Menschen in einer eher hässlichen Umgebung dumm rum zu stehen und zu warten, ob vielleicht eine Hyäne auftaucht. Tatsächlich kursiert das Gerücht, dass eine unterwegs ist, also warten wir eben noch, bis sie auftaucht. Nach ein paar Fotos machen wir uns aber vom Acker.

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Als Diteko unseren Landcruiser wieder aus den Bäumen ausgefädelt hat, meint er lachend, dass er hier gaaanz sicher niiieeee wieder hinfahren wird! Na, da sind wir ja mal wieder einer Meinung 🙂 !

Im Guesthouse angekommen genehmigen wir uns erstmal einen GinTonic, bevor wir uns für’s Abendessen an den großen Tisch setzen. Außer uns sind noch zwei andere „Gruppen“ da, das eine ist eine Familie aus Deutschland, mit der ich mich am nächsten Morgen noch unterhalten, die anderen…weiß ich nicht mehr. Vor dem Essen gibt es die obligatorische Gesangseinlage. Allerdings wird daraus nach einiger Zeit eher eine Tanzparty. KD ist schon von Anfang an dabei, er hilft auch immer in der Küche mit und gehört somit irgendwie zum Personal aus seiner Sicht. Diteko hält es nach kurzer Zeit nicht mehr auf seinem Stuhl bei uns und er mischt sich unters Volk. Die Stimmung ist prächtig- für mich scheint das eher ein großer Spaß für die Beteiligten zu sein, als nur eine kurze Touristenbespaßung, denn sie wollen gar nicht mehr aufhören. Diteko erzählt nachher, dass er ja öfters auch mal im Guesthouse als Guide arbeitet, wenn er keine Touren hat, und daher kennt er alle Leute vom Staff und will natürlich auch mittanzen und singen! Hab leider kein besseres Foto - wer eines hat, immer her damit. Es gibt auch noch schöne Videos von Tanja und Uwe, aber die müsste ich erstmal bisschen schneiden und hochladen, dafür fehlt mir gerade die Motivation.

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Das anschließende Dinner ist sehr, sehr lecker 🤩 🙂 ! Auch mal schön, danach nicht mehr abspülen zu müssen (dabei helfen wir natürlich sonst immer mit) , sondern einfach satt, zufrieden und glücklich ins Bett zu fallen 🙂 !

Teil 2701. Okt. 2023

29. August 2023 - Vom Khwai Guesthouse zur Mbudi Campsite (Teil 1: Game-Drive in den Moremi)

Für heute gilt dieselbe Wakeup-Time wie immer, 6 Uhr. Vor dem Frühstück sollen wir in unseren Chalets schon alles zusammenpacken, damit die Betten neu (hin)gerichtet werden können für die nächsten Gäste. Der Plan für heute ist nochmal ein Game-Drive im Moremi, und zwar im östllichen Teil, hinter den Public Campsites. Und zwar ohne Trailer, denn dieser wird währenddessen neu mit Lebensmittel bestückt werden, die Bushways von Maun geliefert hat - und außerdem würde er uns nur stören.

Es ist 6.35 Uhr, als wir losfahren, beste Game-Drive-Zeit. Und das Wetter scheint endlich besser zu sein, soweit man das schon erkennen kann. Entsprechend kalt ist es aber auch.

Auf dem Weg zum Gate kommen wir an der Pre-School vorbei, an deren Aufbau die Bushways-Foundation mit beteiligt war.
https://www.bushwaysfoundation.com/our-projects/completed-projects/khwai-pre-school/

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Auf der Brücke kann man schon erkennen, dass es heute klare Sicht geben wird. Wie schön!

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Diteko biegt zunächst dann doch nach Westen ab, weil er schauen will, ob dort die Löwen sind, von denen man Spuren gesehen hat und die man auch gehört hat.

Statt Löwen gibt es aber „nur“ Impalas im Morgenlicht. Endlich wieder Sonne! Unsere Laune ist jetzt schon prächtig!

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Da hier keine Löwen zu sein scheinen, fahren wir nun doch nach Osten. Kurze Zeit später ist auf Grund der vielen Fahrzeuge klar: hier sind die Katzen! Wir sehen aber zunächst nichts vor lauter Autos, die gerade auch wie wild beginnen zu rangieren. Oweia, das scheint ja eine Sichtung so gar nicht nach unserem Geschmack zu sein. Gegen viele Fahrzeuge sind wir allergisch 😣 .

Dann kann man kurz etwas erkennen.

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Die Autos, die schon vor Ort sind, fahren nun den Löwen, die sich offensichtlich gerade erheben und einzeln nach und nach von dannen ziehen, langsam hinterher. Wir machen das auch kurze Zeit, solange man noch ein paar schöne Schnappschüsse machen kann.

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Übrigens bin ich gerade dabei, nachzuforschen, wo genau wir sind, denn man sieht einen Zaun und ein Gelände im Hintergrund, wobei mich der Zaun wirklich verwirrt, die Lodges auf der anderen Seite des Khwais sind eigentlich nicht eingezäunt.

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Was hat der kleine Schelm wohl vor? 😐

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Danach wird es Diteko zu viel, er fährt zügig davon, in einem weiten Bogen weg von diesem Gewusel. Naja, okay, wenn er meint, dann eben keine Löwen heute 🙁 !

Aber da kennen wir unseren Super-Guide schlecht – der alte Fuchs (oder wie Elke sagen würde „A Hund isser scho“) kennt erstens hier jeden noch so kleinen Pfad (im Gegensatz zu so manchem Selbstfahrer) und kann zweitens offensichtlich exakt antizipieren, wo das Rudel hin will 🤩 .

4 Minuten später sind wir bereits in der Pole-Position, weil die anderen immer noch auf einem anderen Weg (und nein, wir sind nicht offroad gefahren, sondern einfach etwas außenrum) den Löwen hinterzuckeln und sie von hinten betrachten. Ein Blick nach links: oh, da sind sie ja tatsächlich 😮 !

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Die Beiden, die vorhin Quatsch zusammen gemacht haben, laufen dicht und synchron (schaut mal die Vorderbeine an 🤪 ) nebeneinander, fast erkennt man den zweiten gar nicht 😄 .

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So richtig gefällt das Diteko aber immer noch nicht 🤢 und er fährt weiter. Man ist ja dann immer kurz enttäuscht, weil man die Sichtung aus den Augen verliert 🙁 – aber es ist nur zu unserem Vorteil 🙂 . Denn jetzt stehen wir mitten auf der Fahrspur, die den von Diteko vermuteten Laufweg der Katzen kreuzt, da sie nach Norden abbiegt, und schauen nach links, wo sie wie in einer feierlichen Parade - ein Löwe nach dem anderen - auf uns zulaufen, teilweise sogar schön im Licht!

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Die ersten überqueren die Fahrspur und warten teils stehend, teils liegend, auf den Rest.

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Der kommt auch bald

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Als alle da sind, verschwinden sie im Gegenlicht im Wald.


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Danke Diteko für diesen wunderbaren Spot und diesen herrlichen Start in den Tag 🙂 😘 (das sage ich ihm auch vor Ort)!

Hier noch ein ganz kurzes Filmchen von den Herrschaften – nicht wundern, ich hab mir einen Spaß draus gemacht und die Musik von gestern Abend druntergelegt 😉 , wen es stört, der kann das Video ja stumm schalten.

Bei YouTube ansehen ↗

Teil 2802. Okt. 2023

29. August 2023 - Vom Khwai Guesthouse zur Mbudi Campsite
(Teil 2: The beauty of Khwai und ein Wiedersehen)
Nach unserer schönen Löwensichtung tuckern wir gemütlich am Khwai entlang. Es ist erst 8 Uhr und wir genießen das wunderschöne Licht und die vielfältige Natur hier. Nicht nur viele hübsche und unterschiedliche Tiere gibt es, sondern auch traumhafte Landschaften.


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African Fisheagle
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African Open-billed Stork
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Sacred Ibis
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Heute machen wir sehr früh Coffeebreak, was für ein Glück, denn wir stehen gefühlt mitten im Paradies und können das nun in Ruhe genießen.

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Es ist noch kalt, denn jetzt stimmt das Wetter wieder für meinen Geschmack, und niemand wundert sich mehr, dass ich zu Softdaunenjacken und Mützen geraten habe 😎 (die kurzen Hosen von Uwe ignoriert Ihr mal besser, er hatte nahezu immer kurze Hosen an, aus Prinzip 😛 ).

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Die Luft ist klar, der Blick über die Flutebene des Khwais unglaublich und wir können uns daher kaum sattsehen und sattfotografieren.


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Tata: Wood Sandpiper (und wehe, das stimmt jetzt nicht! 🤩 )

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Sind die Beiden nicht unbeschreiblich süß???? 😘

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Unsere Laune ist super (danke Tanja für die Fotos!) – Löwensichtungen sind zwar toll, aber so ein Spot nicht minder! Oder vielleicht sogar noch besser?

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Nach einer Dreiviertelstunde reißen wir uns los. Weit kommen wir aber nicht, denn Büffel können wir 🙂 ! Dieses Mal aber nicht mit Staub, gelbem Gras und schlechtem Licht… 😎

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Der nächste Stopp findet statt, als wir einem Fahrzeug der Saguni Safari Lodge begegnen. Das war gestern schon der Fall, da meinte Diteko, dass der Fahrer Baruti (Beast) Sango gewesen sei. Beast habe ich zwar kennen gelernt 2012 im Sango Camp, hatte aber seitdem keinen Kontakt mehr mit ihm. Dieses Mal ist der Fahrer aber ein alter Bekannter seit 2012, Face! Der Mann, der schuld daran ist, dass ich mich in Botswana und speziell Khwai (und nein, nicht in ihn 😛 ) verliebt habe. Ein charismatischer Guide mit einer unglaublichen Kenntnis, kein Wunder, er ist in Khwai Village aufgewachsen. Wir hatten im Frühjahr noch miteinander geschrieben, weil er wissen wollte, mit welcher Kamera ich knipse (er sieht meine Fotos auf Facebook). Dass ich nach Botswana komme, hatte ich aber nicht erzählt, ich habe da immer ein etwas schlechtes Gewissen, weil ich nicht bei ihm buche oder ins Saguni Safari Camp komme.

Auf jeden Fall scanne ich das Saguni Fahrzeug genauso aufmerksam wie Face das unsere und sehr schnell begegnen sich unsere Blicke. „Hi Bele!“, lacht Face 😄 , steigt aus und umarmt mich 😘 – mit dem Erfolg, dass ich den ganzen Tag sein Parfum in der Nase (bzw. an den Klamotten) habe 😉 ! Na das ist ja mal eine schöne Überraschung 🤩 🙂 – und ich erkläre den anderen, was für eine Schuld er in sich trägt…. Ich habe übrigens eben mit ihm geschrieben und gefragt, ob Diteko ihm erzählt hatte, dass ich bei ihm an Bord bin (die Beiden kennen sich ja gut), weil er mich so schnell entdeckt hat, aber er meinte nein!

DT und Face tauschen sich noch kurz aus und dann geht es auch schon wieder weiter.

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Nach einem Milchuhu im Schatten

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geht es zurück über die Brücke (Affen haben Vorfahrt),

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vorbei an dem neuen Café/Lokal in Khwai City

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zurück ins Guesthouse, wo unser Trailer gerade beladen wird.

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Danach ziehen wir um – davon im nächsten Kapitel!

Teil 2904. Okt. 2023

29. August 2023 - Vom Khwai Guesthouse zur Mbudi Campsite (Teil 2: Der Umzug)

Vorab: in diesem Kapitel befinden sich einige Fotos von Birgitta, Elke, Simone und Tanja+Uwe. Schon mal ein General-Dankeschön vorab - wenn ich später Zeit habe, schreibe ich noch dazu, von wem welches ist, aber ich hab leider beim Sortieren nicht aufgepasst und nichts dazu vermerkt, muss also in den Ordnern suchen 🙄 ):

Im Khwai Guesthouse müssen wir noch ziemlich lange warten, bis die ganzen Waren, die aus Maun kamen, verteilt sind. Leider sind nämlich die ganzen Alkoholika nicht für uns gedacht, wie Markus im Kommentar vermutet hatte 😵 . Aber keine Sorge, wir haben uns schon zuvor in Maun eingedeckt 😗 !

Die Zeit verbringen wir noch einmal ausgiebig mit unseren Smartphones – ab sofort werden wir nämlich für die nächsten 6 Nächte wieder kein Wifi haben.

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Die Fahrt nach Mbudi ist kurz, reicht aber aus, um kurz zu erklären, warum wir dieses Mal dort übernachten. HATAB hat keine Campsites in der Khwai Concession, daher waren wir bisher auf Magotho. Wobei mir Diteko erzählt hat, dass Bushways eigentlich nur auf die HATAB-Plätze am Khwai im Moremi geht. Zum einen sind die Plätze günstiger und es ist nicht so ein Rummel wie auf Magotho.
Wir wollten zwar gerne in die Concession, aber nach dem Theater, das wir 2021 hatten (ein Platz am Fluss gebucht, aber diesen voll besetzt vorgefunden), war unsere Lust auf Magotho nicht groß. Uns hat es auf dem Ersatzplatz zwar trotzdem gefallen, aber es war nicht das, was wir ursprünglich geplant hatten und dort ist auch einmal kurz die Stimmung am Kippen gewesen.

Die liebe Doro 😘 (Reisemaus) hatte mir schon sehr begeistert von Mbudi erzählt und alles, was ich davon im Netz gefunden habe, hat mir gefallen – bis auf die Tatsache, dass man eine etwas doofe Anfahrt zum Khwai River hat, so man denn dorthin will. Wir haben uns aber in der Gruppe trotzdem dann theoretisch für Mbudi entschieden und ich habe Heiko und dann das Office gefragt, ob sie uns das buchen könnten.

Der Buchungsprozess war mal wieder typisch Heiko 🤪 :

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Nun sind wir also auf der Anfahrt zum Mbudi. Der Mbudi, der auch Sable Alley Channel genannt wird, ist nichts anderes als ein Seitenarm des Khwais, der grob nördlich vom Dombo Hippo Pool sich vom Khwai trennt, um dann an dem nördlichsten Bogen des Flusses kurz vor Magotho wieder auf ihn zu treffen.

Der erste Eindruck ist schon mal nicht schlecht,

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und dann sehen wir auch unsere erste und letzte Rappenantilope der Reise. Zufall, Glück/Pech oder ein anderer Grund?

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Es ist immer wieder spannend zu erleben, wie unterschiedlich die Sichtungen gewichtet sind: 2021 haben wir sehr viele Sable Antelopes gesehen, dieses Jahr eine. Ich habe mich heute früh im Lehrerzimmer (nein, ich habe nicht wieder angefangen zu arbeiten, bin da nur noch ehrenamtlich unterwegs) mit Petra unterhalten, die ja 2021 dabei war und jetzt unseren Reisebericht verfolgt und sie meinte auch: das Spannendste und Schönste ist einfach loszufahren und abzuwarten, was man sieht. Nicht irgendwelchen Wünschen hinterher zu jagen, sondern sich überraschen zu lassen! Ich finde ja eh, dass solche Touren ein bisschen einem Adventskalender ähneln. Jeden Tag wartet eine neue Überraschung auf dich….. 😉

Aber ich schweife ab 😊 🙄 . Weiter geht's

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und bald erreichen wir das Office von Mbudi Campsite. Für Diteko sind unsere beiden Extrawürste dieser Tour (Xomae Baines Baobabs und hier) auch eine kleine Herausforderung (für mich auch 😊 , ich habe ja jeweils die Idee gehabt und wusste nicht, was dabei rauskommt). Normalerweise kennt er alle Campsites und die Zufahrten auswendig, hier muss er sich erstmal kundig machen.

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Wir werden nach hinten zu unserer Campsite geschickt. Hier gefällt es uns auf Anhieb sehr gut, unser privates Ufer mit Blick über den Mbudi.

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Diteko hat auf dem doch engeren Platz als auf den HATAB-Sites den Anhänger so einzuparken, dass KD „happy“ ist . DT verdreht manchmal lachend die Augen, wenn KD seine Wünsche äußert und fragt ihn dann süffisant 😉 , bevor er den Motor ausmacht „Are you happy 😐 ?“

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Aber alles findet einen Platz und nun sind wir an der Reihe, unsere Zelte aufzustellen. Ich will nahe ans Wasser, Simone ebenso, also beschließen wir zwei angeblichen (!) Schnarcher- und Kruschtlerinnen (Matte beschwert sich gerne darüber, dass ich abends ewig rumkruschtle in meinem Zelt, wenn er in der Nähe wohnt… 😛 ) uns zusammen zu tun.

Allerdings hat Simone Probleme bei der Platzsuche, sie sagt, es riecht komisch hier. Hmmm, ja, könnte sein, das sieht teilweise so aus, als ob hier mal gegraben worden wäre, vielleicht eine Toilette, die nicht gut zugeschüttet wurde 🤢 ? Da will sie natürlich nicht drauf. Wir schauen und schnüffeln gemeinsam nach einem Platz für sie, irgendwann werden wir fündig. Allerdings glauben wir, weiterhin immer mal wieder einen unangenehmen Duft in der Nase zu haben 🙄 .

Diteko und KD sind im Landcruiser damit beschäftigt, Vorräte und Getränke zu sortieren, und plötzlich weht ein strenger Geruch zu mir rüber. Die beiden werden doch nicht etwa im Duett dort rumpupsen??? 🤩

Ich werde aber schnell von diesen Überlegungen abgelenkt: 🤩 huch, vor unserer Campsite weidet ein Elefant ganz gechillt im Wasser. Uwe beschützt mich heldenhaft vor ihm!

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Egal, wir müssen endlich mal unsere Hütten aufbauen.
Der Zeltaufbau wird von ihm (dem Elefant, nicht Uwe) genau kontrolliert!

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Simone macht Kehrwoche, und auch dies will gut überwacht sein 😗 .

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KD kann auch nicht unbeobachtet arbeiten:

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Und Diteko muss schmunzeln, weil wir ohne Ende Fotos von dem Rüsseltier machen, das sich eigentlich gar nicht für uns interessiert 😄 .

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Übrigens gibt es noch mehr davon, wenn ich nach rechts Richtung Zufahrt schaue. Langweilig wird einem hier nicht!

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Diteko ist nun auch fertig und zufrieden mit seinem Zeltaufbau – es gefällt ihm hier, wie er später erzählt, auch sehr gut und entsprechend gute Laune hat er!

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Die Schnarchersiedlung von Simone (rechts) und mir steht nun auch:

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Man könnte hässlicher wohnen:

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Das ist ein Leben, oder? Wir sitzen gemütlich am Tisch, KD richtet gerade den Lunch hin ( 😛 ) , im Hintergrund futtert immer noch unser Supervisor!

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Nach dem Essen zeigt uns Diteko, wo wir unsere Stühle hinstellen dürfen, weiter bitte nicht, es gibt hier Krokodile.

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So genießen wir unsere Pause mit dieser herrlichen Aussicht (und immer noch ab und zu mit einem etwas strengen Geruch 🤢 , der aber auch schnell wieder verfliegt), bevor wir zu einem späten Game-Drive aufbrechen (ohne Sensationen, aber dafür mit wunderbarem Licht und vielen Elefanten)! Davon im nächsten Kapitel mehr.

Teil 3005. Okt. 2023

Guten Morgen Matthias, welcome back home!
fotomatte schrieb:
So vieles hatte ich schon wieder verdrängt/vergessen,
Ich hoffe, es gab nicht zu viel, was du verdrängen musstest (außer mein Geschnarche, meine Albträumen und mein Rumgekruschtel und natürlich den Mbudi-Geruch 😛 ).
Zu den Vögeln ist zu sagen, dass mir bis auf den Marsh Sandpiper keine Fehler aufgefallen sind. Dieser ist auch ein Wood Sandpiper.
Hui, das klingt fast nach ner 1-2 😄 ! Den falschen Sandpiper muss ich heute Nachmittag suchen und ändern, wenn ich mehr Zeit habe. Danke für die Korrektur!
Worüber ich wirklich herzhaft lachen musste, ist das Video von unserem Fussballmatch der etwas anderen Art. Great fun. 😄
Da kann ich dir - nach Absprache mit Simone - noch ein paar nette Fotos von ihr nachliefern 🤪 !

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Das begeisterte Publikum!

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Wenn man so sechs, sieben Seiten Bericht in einem Rutsch durchliest, könnte man fast den Eindruck gewinnen, dass die Tour soo langweilig doch gar nicht war.
Das meinst du nur, weil das so komprimiert ist. In Echt haben wir uns doch die meiste Zeit gelangweilt, wenn wir ehrlich sind - diese Passagen lasse ich ja immer aus 😛
Dreiviertelelf, Zeit ins Bett zu gehen

🤩 Das ist ja 105 minutes after bed 😮 !

Liebe Grüße zurück!

Bele

Teil 3105. Okt. 2023

29. August 2023 - Vom Khwai Guesthouse zur Mbudi Campsite (Teil 3: Der Rest des Tages)

Für unseren Nachmittags-Game-Drive verlassen wir das Gebiet der Mbudi-Campsite direkt über einen Weg hoch zu Gravelroad, wir fahren also nicht an der Reception vorbei und sparen uns so ein paar Kilometer Richtung Zufahrt zum Khwai runter.

Unterwegs begegnen uns (extra für Tanja 😎 ) ein White-crowned Shrike

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sowie Double-banded Sandgrouse

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und Burchell’s Sandgrouse

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Tsessebes hatten wir auch schon ne Weile nicht mehr.


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Wir fahren übrigens nicht direkt zum Fluss, sondern genießen die Gegend weiter oben, nachdem wir unser Dach aufgemacht haben.
Es gibt kaum etwas Schöneres, als so durch Botswana zu schaukeln!


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Marabous hatten wir noch nicht im Bericht, oder?

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Great Egret vermutlich schon irgendwo

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Aber einen Brown Snake Eagle auch noch nicht. Leider hatten wir mit den Adlern (abgesehen von den African Fisheagle) dieses Mal wenig Glück. Einen Schwarzbrustschlangenadler gab’s schon (aber nicht im Bericht, weil mir das Foto nicht gefällt), Habichtsadler hatten wir auch welche, aber das Foto ist noch schlimmer. Das hier ist auch nicht überzeugend, aber immerhin kann man ihn erkennen.

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Langsam haben wir uns zum Khwai runter gearbeitet. Dort angekommen treffen wir auf Elefanten – genau an der selben Stelle, wo wir 2021 ein paar nette Sichtungen hatten (Elefanten, Sonnenuntergang, Leopardin….). Heute begnügen wir uns mit Elefanten 😗 .


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Alle haben Durst, auch die Meyer’s Parrot, die sich unters Glanzstar-Volk mischen.

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Übrigens ist auch ein (zumindest hab ich nur einen auf meinen Fotos, und den auch nur schlecht) Greater Blue-Eared Starling zwischen den Burchell’s unterwegs (jeweils ganz rechts, der Fokus lag woanders.. 🙄 .).


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Rüssel-Artist

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Ein paar Elefanten wechseln von der Concession in den Moremi rüber, so einfach geht das. Ohne Brücke, ohne Gate.

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So tief ist der Khwai

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Größenunterschied Elefant (links, wer hätte es gedacht) und African Jacana (rechts).

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Wir fahren weiter am Fluss entlang und genießen weiter die Elefanten in der tollen Umgebung


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sowie einen Grey Heron,

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einen Hooded Vulture,

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und einen Souther Red-billed Hornbill

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Was man auf den Fotos aber nicht sieht: es ist hier sehr voll! Jede Menge Selbstfahrer, die sich in Gruppen am Ufer positionieren, teilweise ihre Stühle und Getränke rausholen, Stative aufstellen, ein paar Game-Drive-Autos, jede Menge Rummel auf jeden Fall 😣 .

Das ist gar nicht unser Ding, also machen wir uns aus dem Staub, nicht ohne ca. 200 m entfernt zwei (waren es zwei? Man konnte sie kaum fotografieren, das hier ist nur einer 😛 ) Löwen unter einem Busch zu entdecken. "Ohne Löwen" können wir offensichtlich nicht 🤪 !

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Der letzte Teil unseres Game-Drives ist wenig erbaulich 😵 : wir verbringen sehr viel Zeit auf der Gravelroad Richtung Mababe und zurück, denn dort wurden wohl Wild Dogs gesichtet. Tatsächlich sehen wir auch sehr viele Spuren, aber die Verursacher sind unsichtbar. Klar, hätten wir sie entdeckt, wären wir begeistert gewesen und hätten die Idee gut gefunden, so war es eben einfach nur ein bisschen zäh. Aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau!

Immerhin sehen wir nach Sonnenuntergang noch einen Perlkauz, der uns aber nur sein 3.und 4. Auge 😎 zeigen will (Weil Perlkauze auch tagaktiv sind und am Tag von zahlreichen anderen Vögeln, haben diese kleinen Eulen ein Augenmuster am Hinterkopf. Dadurch werden angreifende Vögel abgeschreckt, weil es den Anschein hat, als ob der Kauz sie anschaut und sich wehren wird. Die falschen Augen schützen vor Angriffen von hinten.)

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und einen Milchuhu.

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Pünktlich zur Dämmerung sind wir an der Campsite.

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Beim Dinner umweht uns wie gehabt ab und zu eine Wolke Fäkalduft 🤢 .

Diese kleine Unangenehmlichkeiten vergessen wir aber schnell, denn wir werden von einem herrlichen Konzert abgelenkt: die Painted Reed Frogs (wir nennen sie immer Bellfrogs) gestalten hier mit ihrem Klickerklackergeklingel das Abendprogramm lange bis in die Nacht hinein 🙂 .

Diteko macht uns beim abendliche Briefing am Campfire nochmal darauf aufmerksam, dass es hier nur so von Tieren wimmelt, Krokodile, Hippos, Elefanten, Löwen usw. Das Verlassen des Zeltes zwecks Pipi ist also nur unter strengsten Sicherheitsmaßnahmen empfohlen. Wie gut, dass ich ein Zelt mit integrierter Toilette habe…. 😗

Die nächtlichen Geräusche sind vielfältig, es ist eigentlich viel zu schade das zu verschlafen! Leider schleicht sich aber auch nachts manchmal ein unangenehmer Duft ins Zelt 😊 , dann wohl doch besser ab ins Land der Träume!

Morgen werden wir wenigstens erfahren, woher die Geruchsbelästigung stammt – auch wenn es uns in der Sache selber nicht weiterhelfen wird 😵 !


Bis dahin liebe Grüße von Bele

Teil 3207. Okt. 2023

30. August 2023 - Mbudi Campsite / Khwai Concession
Ein ereignisreicher Tag 🤩 ! (Teil 1: Game Drive am Morgen)
Der heutige Tag wird uns mit vielen tollen Erlebnissen überraschen 🙂 , entsprechend viele Kapitel werde ich wohl schreiben müssen… 😗 .

Während der Mond untergeht stehen wir auf – was für ein herrlich klarer Morgen.

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Unser Landcruiser wartet schon auf uns.

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Sommerferien in Botswana 😎 – plötzlich findet es niemand mehr komisch, dass ich für Softdaunenjacken und Mützen plädiert habe, als die Packlisten im Vorfeld der Reise ein Thema waren 🤪 .

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Ich finde dieses Wetter toll, man weiß, dass es bald warm wird, dann macht das Frieren auch nichts aus, und man hat so ein schönes Licht. Außerdem sind die Tiere morgens viel aktiver als bei der schwülen Wärme der Vortage.

Über das kurze Stück Gravelroad geht es die westliche Stich“straße“ runter zum Fluss. Vorher genießen wir aber die bizarren Landschaften des Mbudis (wenn man genau hinschaut auf dem ersten Foto, dann sieht man, dass das Wasser mit vielen Hippos verseucht ist) und ein paar Tiere.

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Am Khwai erwartet uns eine Giraffe. Immer wieder so beeindruckend, was die Concession an abwechslungsreichen Sichtungen zu bieten hat.
Wir beobachten die Giraffe in Ruhe beim Trinken, es ist noch nicht viel los hier, abgesehen von den Madenhacker, die ein bisschen hektisch herumflattern und dem sabbernden Langhals.

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Weiter geht es mit zwei "Not-schade"-Vogelsichtungen 😉 .


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Danach machen wir uns mal wieder auf die Suche nach den Wild Dogs. Wir fahren ein bisschen hin und her, denn es ist wohl bekannt, dass sie irgendwo in der Gegend sind. Als wir die östliche Stich“straße“ zur Gravelroad hochfahren, kommt uns ein Selbsfahrerpaar entgegen, das uns fragt, ob wir die Wilddogs gesehen haben, es sollen 13 Stück sein. Nein, haben wir nicht. "Naja, Sie werden Sie bestimmt finden", meinen die Beiden. Danach sieht es aber erstmal nicht aus, wir sind auf der Gravelroad und hier the same procedure as yesterday: wir suchen und finden jede Menge Spuren, aber keine Tiere 😵 .

Irgendwann haben wir genug, dieses Mal wollen wir nämlich nicht bis zur Cutline Richtung Mababe fahren…. Also wieder den selben Weg zurück, und was sehen wir auf einer großen freien Fläche, idyllisch mit Bäumen und Totholz im Schatten liegen: ein Pack African Wild Dogs 😮 .

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Das Auto von vorhin steht auch dort, sie waren ja genau auf dem Weg dorthin, als wir sie getroffen haben. Die Wilddogs sind vermutlich den direkten Weg runter von der Gravelroad hierher gelaufen. Dieser geht aber durch den Busch und ist nix für Fahrzeuge und so haben wir sie wohl zunächst knapp verpasst 🙁 .

Aber jetzt haben wir sie ja 🙂 – allerdings sind wir, und auch die Hunde, etwas irritiert von den Selbstfahrern nebenan 😐 . Es scheint, als ob sie immer mal wieder Geräusche vom Smartphone abspielen, die die Hunde aufhorchen lassen. Diteko wirft böse Blicke nach rechts und meint, dass er demnächst aussteigen und mal ein ernstes Wörtchen mit den Leuten reden muss. Zum Glück scheinen sie aber die Botschaft mit den Blicken verstanden zu haben und geben Ruhe.

Vorab: es wird unsere einzige richtige Wilddog-Sichtung sein (abgesehen von einem kurzen Intermezzo am nächsten Morgen), daher gibt es jetzt eine große Portion Fotos (vielleicht schmeiß ich nachher auch wieder welche raus, wenn ich sie mal hier in Reihe sehe). Viel dazu zu schreiben gibt es nicht. Es ist eine Gruppe von 13 Tieren, davon 9 Erwachsene und 4 Jugendliche. Die Kids liegen zunächst abseits, wechseln dann aber immer wieder zwischen ihrem Plätzchen und den Alten hin und her. Der eher rötliche Hund ist ständig sehr aufmerksam. Einer pinkelt ausgiebig neben seine Familie 🤢 (das hatten wir doch erst mit den Löwenbrüdern). Es gibt einen Hund mit Sender – ich habe meine Fotos von 2021 hier in der Concession, gar nicht sooo weit von dieser Stelle entfernt, angesehen und denke, dass es das selbe gesenderte Tier ist.

Das Setting hier finde ich (mal abgesehen davon, dass die Hunde im Schatten liegen, aber das ist angesichts der Tatsache, dass es schon wieder recht warm ist, verständlich) wunderschön 🙂 . Diese große Fläche und dahinter das knorrige Totholz, Bäume, Büsche, Termitenhügel und Gras. Viel schöner als auf Gravel, oder 😉 ? Lustig sind auch die Anblicke bei dem leider herrschenden Gegenlicht, wenn man nur die vielen großen Ohren wahrnimmt!

Viel Spaß beim Durchscrollen!


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Nach einer knappen halben Stunde verabschieden wir uns von diesem schönen Erlebnis und machen uns auf den Weg zum Coffebreak. Da geht es dann im nächsten Kapitel weiter.

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Teil 3309. Okt. 2023

30. August 2023 - Mbudi Campsite / Khwai Concession
Ein ereignisreicher Tag 🤩 ! (Teil 2 : Fortsetzung Game Drive am Morgen)
Nach unserem Aufenthalt bei den Wild Dogs fahren wir die Cutline weiter nach Süden. Diese Cutline ist tatsächlich eine Brandschneise, das hatte Diteko uns gestern schon erzählt, als wir oben auf der Gravelroad in diese Richtung gefahren sind. Wenn man sich das mal auf Google Maps anschaut, dann sieht man, dass sie bis hoch nach Linyanti geht und südlich bis Sankuyo. Nachdem wir dieses Krokodil passiert haben,

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sucht DT für unseren Coffee- and Fruitbreak wieder ein wunderschönes Plätzchen aus, südöstlich der Magotho-Campsites.


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Ach, wie ich diese Kaffeestopps hier zuhaus vermisse! 🙁 😵

Sie sind immer so schön, man kann ein (winziges) bisschen rumlaufen, sich unterhalten, etwas trinken und essen, fotografieren und in Ruhe die Natur genießen. (Danke Elke und Simone für einige der Fotos!)

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Im Anschluss fahren wir zunächst noch ein bisschen am Khwai entlang, um dann weiter nördlich davon gemütlich durch die Gegend zu zuckeln.

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Ein bisschen Beifang gibt es natürlich auch.


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Besonders begeistert sind wir von Tanjas Spotterfähigkeiten – sie entdeckt diesen Perlkauz für uns 🤩 . Er zeigt uns zunächst nur Auge 2 und 3, dafür mit einer Blüte des Kalahari Appleleaftrees am Rand des Bildes 😎 ,

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dann die Augen 3 und 4

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und endlich auch noch 1 und 2 - danke!

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Die nächste Sichtung ist völlig ohne Ansage, keine Info per Funk, keine Autos, die schon dastehen. Nur ein trockenes, mit einem leichten Lachen vermischtes „There is a leopard under the bush, stay seated“ von Diteko. Wie jetzt? Unter welchem Busch? Der hier direkt neben uns, direkt am Wegesrand? Ja tatsächlich, da liegt etwas. Wie konnte Diteko das erkennen? Matthias ist auch verblüfft, er meint, er hätte die ganze Zeit jeden einzelnen der Büsche gescannt, weil sie so aussehen, als ob sie Leoparden gefallen könnten – aber gesehen hat er die Katze auch nicht!

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Die Sicht ist ziemlich eingeschränkt, und so entstehen unzählige Bilder mit viel Gestrüpp davor. Kennt Ihr das? Jedes Foto könnte ja das letzte sein…. 🤩 .

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Zusammen mit LuckySafari, die wir schon x-mal unterwegs getroffen haben und deren Fahrer Diteko quasi zu der Sichtung hergewunken hat, als er gerade vorbeifuhr, beobachten wir die meist dösende Katze. So sieht das aus…. (danke Simone fürs Foto) Ansonsten sind wir aber allein.

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Und dann gähnt die Leopardin 🤩 ! Es ist genau hier, als Diteko uns erklärt (ich hatte es schon mal an anderer Stelle erwähnt), dass dies meistens bedeutet, dass sie bald aufstehen wird (okay, ich leg mich eher hin, wenn ich gähne, aber nun gut…. 😗 ).

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Er soll recht behalten: die junge, aber schon selbständige Leopardin steht auf, schaut sich um

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und verlässt den Busch auf der Suche nach einem besseren Platz, denn der Schatten hier ist sehr klein.


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Viel zu den Fotos zu schreiben gibt es nicht, außer dass ihr Fell wie frisch gestrichen aussieht, auch sonst ist sie nahezu makellos, also keine zerfledderten Ohren oder tiefe Narben im Gesicht. Und dass wir es natürlich sehr genießen, ihr noch ein Stück folgen zu können und sehr happy sind 🙂 , weil sie uns dabei noch ein paar schöne Posen bietet, bevor sie sich im tiefen Gras auf die Suche nach einem neuen Busch davon macht.


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Wie ich diese Landschaft liebe, diese Farben 🤩 🙂 - ich bin wirklich sehr glücklich und dankbar für diese Bilder 😘 !

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Busch gefunden 🙂 !

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Wow, das war ja wirklich wunderschön 🤩 ! Und was für ein Tag bisher - es ist knapp Dreiviertelelf ( 😛 ) und was haben wir schon alles gesehen!

Teil 3412. Okt. 2023

30. August 2023 - Mbudi Campsite / Khwai Concession
Ein ereignisreicher Tag 🤩 !
(Teil 3: Fortsetzung Game Drive am Morgen, Mittagspause
und ein bisschen Game Drive am Nachmittag)
Dieses Kapitel ist extrem elefantenlastig 😮 und ohne besondere Sichtungen (wobei das ja individuell verschieden sein kann, was für jemanden besonders ist) – Ihr seid also gewarnt !!

Von der hübschen Leopardin aus fahren wir an den Khwai River und ein bisschen dort entlang.
Dieses Impalamädel schaut verträumt übers Wasser, bis es bemerkt, dass der Rest seiner Familie schon verschwunden ist.

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Endlich rennt sie ihnen hinterher – wir hatten solange gewartet, damit sie den Weg frei hat und sich traut! Diese dünnen Beinchen 😮 ...

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Auch ein Babyelefant war am Wasser und folgt seine Mutter so schnell in den Busch, dass ich ihn nicht richtig erwische 😣 .

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Kurz darauf müssen wir wieder warten, weil eine Gruppe Elefanten ebenfalls die Straße überqueren will (und in Botswana gilt nun mal links vor rechts). Hinter der Gruppe sehen wir ein seeeeehr großes Gamedrive-Fahrzeug, komisch…. 🙄

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Es ist natürlich kein solches, sondern gehört zu diesem Team, das vermutlich eine Ausbildung macht, so meint Diteko. In kleinen Gruppen werden Proben (?) entnommen und begutachtet. Oder was immer sie auch dort machen – wir werden es nie erfahren.

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Wir kommen wieder zu den Marabus (ich meine, es war dieselbe Stelle wie gestern, vermutlich also auch dieselben Vögel). Keine Ahnung, ob sie von dem Elefanten irritiert sind oder einfach Lust auf einen Tanz haben.


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Um halbzwölf sind wir wieder auf der Gravelroad Richtung Heimat, und auch hier – im Winterwonderland – treffen wir auf Grautiere.

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Als wir im Camp eintrudeln, erwartet KD uns schon mit einer Neuigkeit 😮 ! Er weiß nun, woher der komische Geruch, ja man kann manchmal schon sagen Gestank herrührt 🤢 . Während unserer Abwesenheit heute Vormittag hat er sich hier ein bisschen umgesehen. Der Mbudi macht in unserem Bereich eine Biegung wie ein flachgedrücktes U, wir liegen praktisch unten am U, und keine 100 m von uns entfernt, wo der Bogen wieder nach oben geht, hat ein Elefant sein Leben ausgehaucht 🤩 😵 😣 . Wie er zu Tode gekommen ist, wissen wir nicht, aber er liegt dort wohl schon eine Weile halb am Ufer, halb im Wasser und müffelt vor sich hin 🤢 .

Wir schauen ihn uns – unter Aufsicht von Diteko – kurz an, ich mache aber nur ein undeutliches Beweisfoto. Der Bereich dort ist dicht bewachsen und unübersichtlich – man will ja keine unliebsamen Begegnungen haben.

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So, was machen wir nun mit dieser neuen Erkenntnis 😐 ? Auf der einen Seite ist es ein bisschen gruselig zu wissen, dass man neben einer Elefantenleiche campt 😵 und der Geruch wird dadurch auch nicht besser, auf der anderen Seite sind wir froh, dass wir doch nicht auf menschlichen Toiletten unsere Zelte aufgeschlagen haben 😉 .

Schlussendlich entscheiden wir uns dafür, dass Gewissheit auf jeden Fall ein gutes Gefühl ist 🙂 . Wir drücken also mal beide Nasenlöcher zu, denn hier gilt, wie Uwe B., der wohl seinen Beruf verfehlt hat 😛 , uns erfolgreich zu überzeugen versucht, nur eins: „Lage, Lage, Lage!“. 🤪


Das Gute ist ja auch, dass der Gestank uns nur zeitweise, nämlich immer dann, wenn ein laues Lüftchen in unsere Richtung weht, beeinträchtigt. Ansonsten können wir unsere Mittagspause an diesem wunderbaren Ort in vollen Zügen genießen, es wird gegessen, getrunken, geruht, geduscht, geschaut, geredet, fotografiert.

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Ist das nicht ein Leben????
🤩

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100%ig entspannt sind wir aber nicht, denn heute soll endlich unser Langweiler-Gruppenfoto geschossen werden 🙄 .

Gar nicht so einfach! Natürlich wollen alle frisch geduscht sein, wer will schon seine fettigen Haare für alle Zeiten im Forum oder in Fotobüchern verewigt sehen 😊 ? Welchen Hintergrund nehmen wir? Welche Kamera? Wer hat überhaupt ein taugliches Stativ dabei? Das sind sehr komplexe Überlegungen, die unsere inzwischen auf simple Camper-Skills trainierten Gehirne erst mal verarbeiten müssen 🤩 . In dieses Kapitel schafft es erstmal nur das Stellproben-Bild von Tanja+Uwe(danke!), wobei es uns allen wirklich gut gefällt (was gar nicht so einfach ist, vor allem ich mäkle gerne daran herum, dass ich gerade doof kucke oder blöd dastehe oder…. 😎 ). Jede*r hat es sogar geschafft, sich ein Lächeln abzuringen 😗 ! Das Foto mit Diteko und KD spare ich mir fürs Ende des Berichts auf, auch wenn es nicht wesentlich anders aussieht (also bitte keine falschen Erwartungen).

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Punkt halb vier: Boarding! (Danke Simone fürs Foto). Hinter dem Reservereifen irgendwo rechts am Wasser liegt der Kadaver.

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Na, 9 Stunden später sieht das doch schon eher nach Sommerurlaub aus, oder 😉 ?

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Im Folgenden sehen wir eigentlich nur Elefanten (plus die Marabus), mal im Mopanebusch, mal dekorativ unter einer Akazie, mal unterwegs zum und ausgiebig am Wasser, teilweise sehr vergnügt im Schlamm und mit einem Winzling dabei.

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Es ist viertel fünf - diese Zeitangabe ist besonders schwierig für manche in der Gruppe 😛 , wir haben es mit Pizzastücken und allem möglichem anderen versucht zu erklären 🙄 . Funfact am Rande: ein schwäbischer stiller, aber mir persönlich bekannter Mitleser hat es wohl auch schon so erlebt, ich kopiere mal hier rein, was er mir geschrieben hat, ich hoffe, es ist okay für ihn, wenn nicht, bitte melden 😎 !) .......... deine Versuche, die schwäbische Uhrzeit den nicht Erleuchteten zu erklären; selbst mit den Kuchenanteilen einer vollen Stunde bin ich da schon gescheitert, halte uns Schwaben aus diesem Grund für besonders gut "belichtet".
Kurz gesagt: Die besonders gut Belichteten und die nicht Erleuchteten machen sich um 16.15 Uhr wieder auf den Weg, um mal was anderes als Elefanten zu sehen (wie oft musste ich dieses Wort jetzt verwenden in diesem Kapitel? Ich mag leider die gängigen Synonyme nicht sonderlich und erspare sie mir und euch nicht immer, aber meistens....)

Der Saddle-billed Stork (dieses Mal die männliche Ausgabe) bietet etwas Abwechslung.

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Reed Bucks hatten wir auch schon lange nicht mehr

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Und was hatten wir auch schon lange nicht mehr, fällt uns da ein 😐 ? Löwen – genau 🤩 ! Wie sollen wir auf unsere angekündigten knapp 100 Löwen kommen, wenn wir so unmotiviert in der Gegend rumfahren und ständig bei Elefanten stehen bleiben 😵 ? Das muss im nächsten Kapitel aber anders werden 😗 !

Teil 3513. Okt. 2023

30. August 2023 - Mbudi Campsite / Khwai Concession
Ein ereignisreicher Tag 🤩 !
(Teil 4: Fortsetzung Game Drive am Nachmittag)
Heute nur ein kurzes Kapitelchen, mehr ist bei diesem Sommerabend nicht drin 🙄 .

Wie gesagt stehen nun Löwen auf dem Programm 😮 ! Dafür müssen wir aber eine recht tiefe Stelle des Mbudi Channels queren. Die Tatsache, dass wir dabei teilweise nasse Füße bekommen, trägt zu Ditekos Erheiterung bei 😈 . Ganz schön frech – ich glaube, ich muss mich mal bei seinem Chef beschweren 😛 . Aber was will man von einem schlechten Guide auf einer doofen Tour auch anderes erwarten 😗 .

Bei YouTube ansehen ↗



Immerhin hat er sich kundig gemacht, dass hier in der Gegend irgendwo „mating lions“ sein sollen. Die haben ja die gute Eigenschaft, dass sie keine großen Distanzen zurücklegen, während sie mit der Arterhaltung beschäftigt sind, was sich auch mal über mehrere Tage hinziehen kann. Daher ist es recht erstaunlich, dass nur ein Fahrzeug an der Stelle steht, wo wir dann auch die Löwen erkennen können. Liegt aber vielleicht auch daran, dass man durch tiefes Wasser muss, keine Ahnung. Oder daran, dass die Beiden bereits fertig sind mit ihrer „Arbeit“. Das andere Fahrzeug verlässt dann auch den Schauplatz, vielleicht haben sie schon genug gesehen oder keine Geduld mehr zu warten.
Diteko bereitet uns schon mal schonend darauf vor, dass vielleicht tatsächlich nichts mehr passiert, oder dass es sehr lange dauern kann, bis sie wieder loslegen.

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Aber nichts da, wir haben mal wieder mehr Glück als Verstand 😄 , kaum sind wir da, erwachen beide aus ihrem Tiefschlaf, die Löwin gähnt (wer aufgepasst hat, weiß was das bedeutet 😗 ), und schon geht’s los, auch wenn wir den Eindruck haben, dass es für ihn auch durchaus in Ordnung gewesen wäre, noch weiterzuschlafen 😎 . Sie wirkt auch nur mäßig begeistert, aber watt mutt datt mutt.

Weitere Kommentare erspare ich mir – die Fotos sind in chronologischer Reihenfolge, denkt euch einfach euren Teil dazu… 😉 . So viele Bilder, eigentlich wäre Filmen sinnvoller gewesen. Jetzt müsst Ihr leider scrollen 😊 .


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Das ist übrigens mein Lieblingsfoto 🤩


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Wow 🤩 , das sind erst meine zweiten mating lions, die ersten (2021) konnte wir aber sehr schlecht beobachten. Hier hingegen saßen wir in der ersten Reihe! Not schade 🙂 !


Nachdem beide wieder in Ruheposition sind, verlassen wir den Ort auf demselben Weg, wie wir gekommen sind.


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Der Rest des Tages läuft eher beschaulich ab und ist teilweise „for the romantic mood“ gedacht. Die Fotos dafür habe ich aber noch nicht mal rausgesucht, kann also bisschen dauern bis zum nächsten Kapitel.

In diesem Sinne allen ein schönes Wochenende.

Teil 3615. Okt. 2023

30. August 2023 - Mbudi Campsite / Khwai Concession
Ein ereignisreicher Tag 🤩 !
(Teil 5: Der Rest des Tages)
Wo waren wir stehengeblieben? Achja, vor dem Mbudi Channel.

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Also selber Weg durchs Wasser wieder zurück und dann fahren wir ein Stück weit am Khwai entlang.

Suchbild: Waterbuck, Schreiseeadler, Marabous, Elefant.

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Inzwischen bin ich mir fast sicher, dass die festgetackert sind 🙄 .

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Extra für Elke 😘 gibt es viele Hemperl-Hühner dort (Ihr müsste euch das mit ihrem bayrischen Dialekt ausgesprochen vorstellen – und nein, nicht Helm-Perl, sondern Hemperl, die hemperln nämlich ständig herum – ich meine mich zu erinnern, dass Elke eine zeitlang tatsächlich dachte, dass sie so heißen 😉 ) 😄 .


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Natürlich sind auch Hippos und Elefanten in dieser schönen Kulisse unterwegs.

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Die Bilder täuschen ein bisschen, die vielen Autos und Menschen dort habe ich nicht fotografiert. Bis auf OT, einen Kollegen von Diteko und KD, den wir am Ufer treffen. Ich habe ihn 2018 kennengelernt und seitdem haben wir nur sehr sporadisch Kontakt auf Facebook ( das Übliche, Geburtstagsgrüße und „Oh, nice picture…!“) , trotzdem kann er sich an mich erinnern und grüßt mich sogar mit Namen, was mich natürlich freut! Er ist auch einer der langjährigen Guides bei Bushways und ebenfalls wie Diteko mit Leib und Seele bei der Arbeit.

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Bei diesen Meyer’s Parrots bleiben wir so lange stehen, bis ein Selbstfahrerauto bei uns anhält und nachfragt, was wir denn sehen. Bestimmt dachten sie an einen Leoparden im Baum oder so 😎 . Etwas enttäuscht fahren sie weiter und wir haben etwas zu lachen 😄 .

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Da wir eh in der Nähe sind, fahren wir noch einmal in das Gebiet, in dem wir heute Vormittag die Leopardin gesehen haben, um nach ihr zu suchen. Wir beschließen kichernd, dass wir eventuelle Fragen von anderen Fahrzeugen mit „Wir suchen nach Papageien“ beantworten werden…. 🤪

Obwohl wir uns die Augen aus dem Kopf schauen finden wir weder Leoparden noch weitere Papageien 😛 . Ein bisschen freut mich das (also in Bezug auf die Leopardin), denn dadurch wird die Sichtung am Morgen noch ein wenig spezieller, es ist eben doch nicht so, dass man einen Leoparden einfach so sieht, und auch nicht, wenn man weiß, in welchem Gebiet er sich aufhält.

Völlig fein mit der Nichtsichtung machen wir uns auf den Rückweg 🙂 . Die nächste halbe Stunde zeigt, dass man auch ohne Katzen mehr als glücklich sein kann. Wir lassen uns von der bizarren Landschaft und dem Licht einschließlich eines mit Elefanten verzierten Sonnenuntergangs verzaubern.

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Happy people 🙂 !

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Parallel dazu sind diese kleinen frechen Kerls unterwegs, die uns zum Schmunzeln bringen.

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Richtig magisch wird es, als der Vollmond am Himmel steht und alles in diffuses Licht taucht. Das ist fast zu schön, um wahr zu sein.

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Daheim im Camp landen wir schnell wieder in der harten Realität, denn wir werden von unserem Elefantenkadaver mit einer Brise Verwesungsduft begrüßt 😣 ! KD erzählt, dass der Körper sich gedreht hat und inzwischen komplett im Wasser liegt, vermutlich wurde er von Krokodilen, die laut seinen Erzählungen auch direkt am Camp vorbeigeschwommen sind, tiefer in den Fluss gezerrt.

Beim Abendessen malen wir uns in wilden Fantasien aus, was mit ihm passieren könnte 🙄 . Diteko ist an vorderster Front mit dabei und kriegt sich kaum mehr ein, als wir uns gemeinsam vorstellen , wie der Kadaver mit einem lauten Knall explodiert 🤩 und Haut und Innereien in Fetzen zu uns herüber katapultiert werden 😣 🤢 . Er tut so, als ob er sich die kleinen Elefantenstückchen aus dem Gesicht wischt und wir können vor lauter Lachen (und ein bisschen Ekel) kaum Essen 😄 😄 😄 !

Natürlich schwärmen wir auch noch von dem herrlichen Tag 🙂 😘 - was haben wir nicht alles gesehen heute, das ist schon fast nicht normal, oder? 🤩 !

Morgen müssen wir die Khwai Concession verlassen - Savuti is calling!

Teil 3716. Okt. 2023

31. August 2023 - Von Mbudi nach Savuti (Teil 1: Die ersten paar Kilometer)

Die Nacht war laut 😮 . Außer Bellfrogs und Hippos gab es auch sehr nahes Löwengebrüll. Dazu ab und zu ein Hauch von Elefantenverwesungsgeruch 😣 . An Schlaf war nicht viel zu denken - aber dazu sind wir ja auch nicht hier 😎 .

Der frühe Morgen ist dafür ebenso magisch wie der letzte Abend: der Vollmond geht direkt vor uns unter.

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Während wir das Camp abbauen, geht die Sonne auf und macht uns den Abschied nicht leichter. Bei diesem Licht hat man einen besonders schönen Blick über den Fluss.

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Hier übrigens ein ganz wichtiges Utensil: mein Geschirrtuch 🤪 ! In letzter Sekunde habe ich mich daheim beim Packen daran erinnert, dass mich die vorhandenen Geschirrtücher in den Bushcampern immer genervt haben und die von Bushways ebenso. Zwar total neu, aber eben auch entsprechend wenig saugfähig. Ich werde ja bis heute nicht verstehen, was an neuen Handtüchern toll sein soll…. 😐 Nach ein paar Tagen Abtrocknen mit gefühlt dauerfeuchten Tüchern auf der diesjährigen Tour habe ich mich daran erinnert, dass in den Tiefen meiner Tasche noch dieses sehr gebrauchte, last minute eingepackte Tuch schlummern müsste. So war es und ab da wurde es von uns gerne benutzt und anschließend sorgfältig getrocknet – wenn nötig auch verbunden mit Morgengymnastik von Elke und Tanja 😄 .

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Ein Arrow-marked Babbler schaut sich das genau an!

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Zehn vor 7 wird zum Aufbruch geblasen.

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Schnell noch den Trailer ankuppeln und dann geht es los, dieses Mal fahren wir den Weg Richtung Office.

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Kurz nach der Ausfahrt von unserem Platz N°9 zeigt uns Diteko große Löwenspuren. Vermutlich waren sie nachts hier, um nach dem Elefantenkadaver zu schauen, konnten ihn aber nicht erreichen, weil er zu tief im Wasser liegt. Kein Wunder gab es nachts ärgerliches Gebrüll!

Wir werden vorne an der offiziellen Stelle noch unseren Müll los (danke Simone fürs Foto!) und dann geht es rechts ab nach Savuti.

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Mbudi zeigt uns auf den letzten Metern noch einmal seine Schönheit (ich meine das Foto drunter, nicht drüber 😉 )– toll war es hier, Gestank hin oder her!

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Ab hier fahren wir auf Gravel, weit kommen wir aber nicht.

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Ein paar Kilometer später biegen wir links in eine Spur ab. Diteko hat von seinen Kollegen von einem toten Büffel gehört, der dort liegen soll. Okay, schauen wir uns eben den nächsten Kadaver an 🙄 , vielleicht riecht er ja besser 😗 . Diese Spur führt von unserer NG19 Public Concession in die NG18 Private Concession, ein riesiges Gebiet, das wie NG19 auch vom Khwai Development Trust verwaltet wird und früher eine Hunting Area war. Jetzt gibt es dort meines Wissens fünf Unterkünfte von Natural Selection, die aber mit dem Trust zusammenarbeiten müssen, da dieser das Gebiet kontrolliert.

Das kurze Stückchen, das wir fahren, sieht nicht sonderlich prickelnd aus, Mopane Buschland, ziemlich öde. Aber wir wollen hier ja nicht Urlaub machen 😛 !

Uns interessiert mehr der tote Büffel am Boden und der Hooded Vulture im Baum.

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Inzwischen ist Diteko auch mit der ganzen Story herausgerückt, die er von seinem Kollegen OT (der, den wir gestern getroffen haben) gehört hat: es gab hier wohl einen Kampf von zwei männlichen Löwen um diesen Büffel, mitterweile sind aber beide von dannen gezogen. Nur OT und seine Gäste (er fährt eine Accommodated Safari, die nur in festen Unterkünften wohnen, aktuell im Khwai Guest House), der Geier und der Büffel sind noch hier. Na toll….. 🙁

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Allerdings hören wir in der Ferne noch Löwengebrüll 😮 ! Immerhin! Da wir mit unserem Riesenlandcruiser + Trailer unterwegs sind, haben wir keine Chance hier zu wenden und müssen durch fiesen Tiefsand weiterfahren, bis wir zu einer Abzweigung kommen. Mittlerweile hört man das Löwengebrüll immer deutlicher und es keimt ein bisschen Hoffnung auf, dass wir doch noch einen der Protagonisten zu Gesicht bekommen.

Erst müssen wir aber irgendwie in die andere Richtung kommen, und dann muss Diteko auch noch den Reifendruck reduzieren.

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Die Gefahr, dass wir hier, umzingelt von Löwen, im Tiefsand stecken bleiben und was noch viel schlimmer wäre, den oder die Löwen deshalb vielleicht zu verpassen, ist zu groß. Mit Schwung geht es zurück Richtung Büffel. Kurz davor hören wir einen Löwen immer näher brüllen und ahnen auch eine Bewegung irgendwo links zwischen den Bäumen 🤨 . Und dann, tief im goldenen Gras versteckt, kann man ihn auch erkennen (naja, so ein bisschen wenigstens 😗 ).

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Er brüllt immer noch!

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Wow, was für ein Timing. Jetzt müssen wir nur noch hoffen, dass er sich zum Büffel traut, der ja nur ein paar Meter entfernt vom Weg und damit von uns in Sichtweite liegt, allerdings auf der rechten Straßenseite.

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Tatsächlich ist er sehr misstrauisch, wagt sich dann aber doch direkt vor uns über die Fahrspur. Boah, was für ein prächtiger Kerl! Diteko rutscht ein „Such a handsome boy!“ raus! Dazu dieses Licht – wir sind geflashed von dieser ganzen Schönheit!

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Im Folgenden nagt der Löwenmann immer wieder mehr oder weniger vergeblich an dem Kadaver herum, verschwindet mal kurz mit dem Kopf in der Öffnung, die es hinten schon gibt, leckt das Büffelfell ab (yummie) , und versucht – vergeblich - den ganzen Büffel wegzuzerren (oder er versucht ein Stück abzubeißen, so ganz erschließt es sich mir nicht).

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Hierzu auch noch ein gaaanz kurzes Videoschnipselchen, auf dem man aber gut erkennt, was für eine Maschine der Löwe ist 🙄 – beinahe so groß wie der Büffel!

Bei YouTube ansehen ↗



Dabei schaut er immer wieder aufmerksam zu uns und auch in die Ferne, wo vermutlich der andere Löwe irgendwo lauert, den wir aber nicht zu Gesicht bekommen werden. Man merkt, dass er sehr unruhig ist.

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Puh – was für eine eindrückliche Begegnung 🤩 ! Und was für ein Start in den Tag – von dem perfekten Timing gar nicht zu reden! Inzwischen sind andere Fahrzeuge aufgetaucht und wir geben nach einer halben Stunde mit diesem Schönling unseren Platz frei – schließlich haben wir heute noch eine lange Strecke bis Savuti vor uns! Davon dann im nächsten Kapitel mehr....

Teil 3819. Okt. 2023

31. August 2023 - Von Mbudi nach Savuti (Teil 2: Weiterfahrt bis Marabou Pan)

Um viertel neun (das ist wieder was für Fortgeschrittene 😛 ) sind wir zurück auf der Gravelroad. Wie man sieht, ist warme Kleidung momentan noch angesagt. In der Ferne quert schon wieder ein Elefant die Straße.

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Als wir näherkommen, steht schon der nächste da und wartet brav, bis er rüber darf. Da ich ja ein blindes Huhn bin (das Foto entspricht ein bisschen meiner Wahrnehmung 😎 🙄 ) und halbtaub dazu, glaube ich zuerst, weiter hinten Afrikanische Wildhunde zu sehen und verstehe Ditekos „Warthogs“ auch als „Wild Dogs“ 🤩 😄 . Naja, hätte theoretisch schon sein können, oder?

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Weiter geht die Fahrt,

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noch 18 km bis zum Gate.

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Bevor wir links Richtung Norden abbiegen, liegen links am Wegesrand…… 🤩 huch, der Glaube kann also doch Berge, oder zumindest Wilddogs versetzen 😗 ! Oder ich kann Sichtungen vorhersagen 😎 . So oder so, es liegen dort die Hunde, die wir gestern (und ich vor ein paar Minuten 😛 ) schon gesehen haben, allerdings damals in einem etwas hübscheren Setting! Entweder sind sie schwer zu fotografieren, oder ich unmotiviert und/oder untalentiert, auf jeden Fall entstehen nur ein paar mittelmäßige Beweisfotos.

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Das Foto von der Fuchsmanguste, die wir eine Viertelstunde später entdecken, gefällt mir ehrlich gesagt besser!

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Um halb zehn erreichen wir das Mababe Gate und bekommen Kaffee, Tee, Obst und Kekse, während Diteko den Bürokram macht (danke Simone fürs Foto).

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Kurz darauf erreichen wir die Mababe Depression, eine riesige karge Ebene ohne Leben.

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Ohne Leben? Nein, wenn man genau hinschaut, sieht man Elefanten 😮 . Und wenn man noch genauer hinschaut, sieht man, dass die Elefanten nass sind und dann seh‘ ich auch das Wasser!

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Ich erinnere mich an 2012 zurück, wo ich Face gefragt habe, wo der Khwai River denn endet. Er meinte, er würde in der Mababe Depression versickern bzw. verdunsten. Als ich Diteko nun frage, ob dies der Khwai River ist, meint er „Nein, das ist der Mababe River“. Inzwischen habe ich mir das mal auf der Karte angeschaut und tatsächlich, der Khwai River wird in den Mababe River umbenannt an der Stelle, an der er mal wieder seine Richtung ändert und in die NG41 (die Mababe Zokotsama Community Concession) fließt. In Botswana ist man offensichtlich ziemlich flexibel, was Flussnamen angeht 😉 , man denke nur an den Cuando/Kwando/Linyanti/Chobe oder den Thamalakane, der Boteti heißt, nachdem er nach Osten abgebogen ist. Also wundert mich gar nichts mehr und sowohl Diteko als auch Face haben irgendwie recht. Bevor dieses Wasser hier aber gen Norden fließt und bald verschwunden sein wird, hat es weiter südlich ein großes Schwemmgebiet bei Mababe gebildet. Dazu, bzw. zur NG41 aber vielleicht im Fazit noch ein bisschen was.

Wir müssen jetzt erstmal sehen, dass wie hier weiterkommen 🤩 !

Dieses etwas unscharfe Crested Francolin schafft es nur deshalb in den Bericht, weil ich hier zum ersten Mal sehe, woher sein Name kommt (Matthias weist mich darauf hin, selber wäre der Groschen vielleicht gar nicht gefallen 😊 ).

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Hier nochmal jemand mit einer etwas ausgefallenen Frisur 😄 – bad hair day!

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Ein Secretary Bird stolziert an uns vorbei

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Und dann gelingt mir mein erstes einigermaßen gutes Foto von einem Temminck’s Courser! Als gelernter Rennvogel war er bisher immer schneller als ich!

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Um ca. 12.15 Uhr erreichen wir Marabou Pan und damit unseren Platz für die Mittagspause.

Eigentlich wäre es im Schatten gemütlich, aber vor allem Matthias ist misstrauisch, da im Baum Tokos sitzen, die ihn vor 2 Jahren angesch..ssen haben 🤪 . Deshalb rutschen wir an den äußersten Rand des Schattens.

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Apropos angesch….ssen: es gibt hier sehr wenige Möglichkeiten, um hinter einem Baum oder Busch zu verschwinden. Und diese paar Stellen sind übersät mit Tempotaschentüchern bzw. Klopapier 🤩 . LEUTE, WAS IST DARAN SO SCHWIERIG, DAS PAPIERCHEN EINZUSAMMELN, IN EIN TÜTCHEN ZU STECKEN (ODER ES IN DER HAND ZU TRANSPORTIEREN) UND IN DEN EIGENEN MÜLL ZU STECKEN 😣 😣 😣 ??? Ich verstehe die Menschheit nicht immer….Falls es sich bei den Schweinen um Gäste der Safariunternehmen handelt, wäre es sicher hilfreich, wenn die Guides ab und zu darin erinnern, wie man sich richtig verhält und dass sich so ein Papiertaschentuch nicht etwa nach einer Stunde in Wohlgefallen auflöst. Manche überleben sogar meine Waschmaschine – die Dinger sind für die Ewigkeit gemacht 🤢 . Selbstfahrer sind aber sicher nicht besser….. In einem Naturschutzgebiet bei mir hier daheim in der Nähe gibt es an allen Zugängen Schilder, die auf das richtige Verhalten hinweisen. Vielleicht sollte man mehr solcher Schilder aufstellen! An dem Stretchpoint im Moremi bei Jesses Pool hat es übrigens ähnlich ausgesehen. Ich denke mir ja immer, wer es nach Botswana schafft, mit Planen, Buchen, Packen, Fliegen, ist im Besitz eines zumindest rudimentär funktionierenden Verstandes, und bei so einer Sache (Papier nicht einfach fallen lassen, sondern in den Müll transportieren) muss man doch nicht mal um drei Ecken denken, oder?

So, genug geärgert 😈 .

Als wir ankommen, ist das Wasserloch verwaist, doch kurz darauf eilen von Westen einige durstige Elefanten herbei.

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Dazu gibt es auch wieder neue Vögelchen – schon krass, wie Botswana jeden Tag etwas Neues aus dem Hut zaubert.

African Pipit (ich hoffe, das stimmt, die kleinen Braunen kann ich gar nicht gut)

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Und ein African Wattled Lapwing

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Natürlich wird auch wieder ein leckeres Mittagsessen für uns hingerichtet 😉 . (Danke Simone fürs Foto)


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Und durstig sind wir mindestens so sehr wie die Elefanten 🤩 . Ist das nicht ein süßes Foto 😘 ? (danke Uwe B.)
Vermutlich könnten die Beiden bei Savanna damit gutes Geld verdienen 🙂 !

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Entsprechend gut gelaunt besteigen wir dann wieder unser Gefährt, um uns die Elefanten am Wasserloch in besserem Licht, da aus einer anderen Perspektive, genauer anzuschauen. Davon und von einigen anderen Tierchen dann im nächsten Kapitel.

Teil 3920. Okt. 2023

31. August 2023 - Von Mbudi nach Savuti
(Teil 3: Weiterfahrt von Marabou Pan zur HATAB Campsite 25B)
Hier also nun die Elefanten am Marabou Pan Waterhole aus einer anderen Perspektive. Schon verrückt, was ein paar Meter ausmachen können bezüglich besserem Fotolicht!

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Von hier aus fährt Diteko noch einen kleinen Loop, warum, wird uns schnell klar, denn nicht weit entfernt liegen diese 17 Löwen! Davon wusste er vermutlich von anderen Kollegen, mit denen er sich unterhalten hatte – es ist ja nicht mehr wie 2021 hier, wo wir nahezu mutterseelenalleine in Savuti herumgecruist sind….Zm Glück sind wir dort dann aber alleine, es ist ja auch eher Mittagspausenzeit:

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Und ja, es sind wirklich 17 Löwen! Ganz hinten rechts unter dem Baum liegen zwei erwachsene Löwenmänner, in dem Schattenhaufen links sind 4 Löwinnen und 7 Kinder und Jugendlich zu zählen, im rechten Schatten liegen 2 Löwinnen und 2 Kinder.

Was wir hier in Summe sehen, ist (zumindest der Großteil, man weiß nie, ob noch irgendwo Mütter mit kleinen Cubs versteckt sind) die legendäre Marsh-Pride. Bis 2022 wurde sie von den Brüdern Sekekama und Torn Nose angeführt. Beide durfte ich 2018 erleben, und mit Sekekama hatten wir 2021 ein sehr schönes Zusammentreffen!
Inzwischen sind die beiden alten Herren Richtung Mababe abgewandert, wo sie im April zuletzt nachweislich gesehen wurden. Es kann gut sein, dass sie inzwischen das Zeitliche gesegnet haben.

Zu der Marsh Pride gehörte auch ein sehr auffälliger Sohn von Sekekama, namens Sekoti, was auf englisch Sniptail bedeutet. Ihm fehlt die Schwanzspitze. Mittlerweise ist Sekoti selbst Anführer eines Rudels, der Northern Pride.

Savuti wird inzwischen von diesen beiden großen Rudeln, der Marsh Pride, die sich hauptsächlich um Marabou Pan und Rhino Vlei aufhält und der Northern Pride, deren Heimat die Gegend um Pump Pan und Harveys Pan ist, kontrolliert.

Dokumentiert wird dies von einschlägigen Facebookgruppen – Diteko hat mir übrigens erzählt, dass er dort inzwischen auch mitliest. Im Nachhinein habe ich von dort erfahren, dass die beiden Rudel zwei Tage vorher (also am 29. August) gegeneinander gekämpft haben, offensichtlich müssen die Reviergrenzen immer wieder verteidigt oder neu definiert werden. Kein Wunder, dass alle so platt daliegen (wobei Löwen um diese Tageszeit ja immer nur rumliegen). Und wenn man sich die folgenden Fotos genau ansieht, kann man bei dem einen Löwenmann eine Verletzung am Unterbauch erkennen, die er ständig leckt.

Natürlich haben diese beiden Male Lion auch Namen verpasst bekommen, das mag praktisch für die Dokumentation sein, wobei irgendwelche Zahlen-Buchstaben-Kombis es auch tun würden. Ich mag diese Vermenschlichung aber bekannterweise nicht und außerdem kann ich mir so viele Namen eh nicht merken. Bei Sekekama, Torn Nose und Sekoti mache ich eine Ausnahme, aber das wars dann auch. Von der Löwin mit der Narbe auf der Hinterbacke meine ich zu wissen, dass sie die Chef-Löwin ist – wenn ich nichts durcheinanderbringe (und natürlich hat auch sie einen Namen, den ich aber genauso natürlich nicht mehr weiß).

Die Fotos lass ich jetzt mal unkommentiert, was soll man auch dazu schreiben. Schlafende oder zumindest faule Löwen eben.....

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Auch wenn hier nicht viel passiert, freue ich mich wirklich sehr, die Marsh Pride auch dieses Jahr gesehen zu haben – schließlich hat sie eine lange Geschichte und wurde durch die Doku „Savage Kingdom“ von National Geographic weltweit bekannt.

Da das Rudel sicher bis zum Abend ruhen wird, halten wir uns hier nicht mehr länger auf, denn wir müssen uns ja mal endlich am Gate registrieren und dort auch Wasser fassen. Diesen Brunnen kenne ich schon seit vielen Jahren – laut Diteko und KD gibt es dort das beste Wasser weit und breit! Diteko geht ins Office, die anderen derweil in dem kleinen Lädchen dort shoppen. Wie schön, dass ich eine „Ausrede“ habe, weil ich KD beim "Betanken" helfen darf. (Danke Simone für die Fotos)


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Anschließend lernen wir unsere neue Heimat für die nächsten zwei Nächte kennen. In Savuti sind ja selbst die HATAB-Campsite keine Schönheiten und kurz vor unserer Abreise hatte mich Diteko angeschrieben, ob ich versuchen könnte, den Platz, den wir laut Voucher haben, in einen anderen zu tauschen, da er momentan extrem tiefsandig sei. Nach einer Mail mit den Damen aus dem Office, die wiederrum mit HATAB und DT Rücksprache hielten, bekamen wir die HATAB 25B zugeteilt.

Schön ist die auch nicht (ein paar wenige Beweis-Fotos gibt es am nächsten Tag), aber immerhin sehr groß, so dass wir genug Platz für unser Geraffel haben. Leider liegt sie recht nahe an der Metallbrücke und somit der Gegend, wo viel los ist. Daher müssen wir auch zwei Generatoren ertragen, einen davon auch nachts. Aber soweit sind wir noch nicht. Jetzt bauen wir erstmal in der Hitze unser Camp auf (Yeaaah 🤩 !!!) und warten dann, bis es etwas abkühlt für einen kurzen Nachmittags-Game-Drive.

Das Kapitel dazu wird dann wieder etwas abwechslungsreicher, versprochen! Immer diese Löwen, ich weiß, das wird langsam langweilig 🙄 .

Bis dahin liebe Grüße von Bele

Teil 4023. Okt. 2023

31. August 2023 - Von Mbudi nach Savuti
(Teil 4: HATAB Campsite 25B - Nachmittags-Game-Drive)
Unsere Mittagspause auf unserer neuen Campsite verläuft suboptimal 🤢 . Als ein Teil von uns gerade am Tisch sitzt und dies und das erledigt, fegt eine Staubwolke über den Platz und erwischt uns voll. Da hilft alles Wegducken und Hände über dem Kopf zusammenschlage nichts, wir sind paniert.

Nichtsdestotrotz starten wir gutgelaunt zu einem späten Game-Drive, den sich Diteko nicht nehmen lässt, obwohl er heute schon eine ewig lange Strecke gefahren ist und wir trotz Transfer-Fahrt tolle Sichtungen hatten. Aber wir sind hier schließlich nicht im Urlaub… 😗 (Danke Uwe B. - Master of selfies 😉 - fürs Foto!).

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Sorry, Elke und Uwe 😘 , zumindest von meiner Seite aus war das keine Absicht 😄 😎 !


Eigentlich ist für diesen Spätnachmittag nur eine kleine Rundfahrt Richtung Norden geplant, denn nach dem Löwenschönling heute früh, den Wild Dogs am Straßenrand und der 17köpfigen Marsh Pride ist ja nun auch genug für heute!

An der Pump Pan löschen zwei Elefanten gerade ihren Durst, als wir vorbeifahren.

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Landschaftlich zählt Savuti nicht zu meinen Favoriten, alles sehr Ton in Ton, nur künstliches Wasser aktuell und die kleinen Hügel reißen es in meinen Augen auch nicht raus.

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Selbst die Vögel sind mal wieder nur schwarzweiß (Southern White crowned Shrike)

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Ah, stopp, ich nehm kurz mal alles zurück 🤩 – eine "Not schade"- Gabelracke bringt etwas Farbe in den graubraunen Nachmittag!

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Diese Giraffe ist leicht genervt von den Yellow-billed Oxpeckern.

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Unser erster Southern Carmine Bee-Eater. Diteko hat auf einer anderen Tour (war es die von 2021? Ich weiß nicht mehr...) immer sehr großen Wert daraufgelegt, dass ich das „Southern“ bei diesem Bienenfresser nicht weglasse. Damals konnte ich das nicht ganz verstehen, „Northern“ war seeeehr weit weg für mich. Inzwischen weiß ich aber, dass am Kavango bei der Nunda Lodge schon mehrfach Northern Carmine Bee-Eater gesichtet wurden, die Grenzen des Vorkommens sich also – vermutlich auch auf Grund des Klimawandels – langsam verwischen.

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Gnus mal wieder 😐 – während sich zwei bekämpfen

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macht ein anderes gerade einen Heiratsantrag 😛

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Tja, und das ist Savuti in seiner ganzen Hässlichkeit 😣 : andere Lodge-Fahrzeuge, dürre Sträucher ohne Blätter, vertrocknetes Gras und dieser fiese graue Sand, den man noch Monate nach der Reise in den Zehen- und Fingernägeln kleben hat 🤢 .

Man vergisst das alles aber auch schnell wieder 😗 , wenn man in die Mitte des Bildes schaut: ein stattlicher Leoparden-Kuder läuft hier herum 😮 !

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Viel Zeit mit ihm haben wir aber nicht, und das Ganze auch ohne Licht, denn wir sind spät dran, die Sonne ist schon untergegangen.

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Er verlässt den Schauplatz – ohne Eile, aber trotzdem zielstrebig nach links in das Gebüsch, das oberhalb des Channels wächst.

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Egal, wir müssen eh nach Hause und verabschieden uns innerlich von ihm. Unsere Fahrt setzen wir im Channel fort, denn das ist der schnellste Weg nach Hause. Nach wenigen Metern hält Diteko nochmal an und schaut nach rechts oben, wo es eine Lücke im Gebüsch gibt. Taucht der Leopard dort nochmal auf? Nein, und Diteko scheint auch keine Geduld zu haben, zu warten 🙁 .

Recht flott fährt er weiter, den Blick aber immer nach rechts oben gerichtet. Wir sind nun an einer Stelle, in der der Kanal sich sehr tief eingegraben hat. Fünf Minuten später hält er an und zeigt mit der Hand nach oben. Dort tritt der Kuder gerade aus dem Gebüsch und läuft nach unten, direkt vor uns 🤩 !

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Wir sind platt – woher wusste Diteko das 😕 ? Er erklärt uns nachher, dass er die Geräusche und Alarm-Calls da oben genau analysiert und die Geschwindigkeit des Leoparden versucht hat einzuschätzen. Dass er aber genau hier beschließt, auf die andere Seite zu wechseln, ist natürlich mal wieder großes Glück!

Der Leopard verhält sich ein bisschen sonderbar – ständig streckt er den Kopf in die Luft, schnüffelt und kneift dabei die Augen zu 😄 . Laut DT ist er auf der Suche nach einer Leopardin.

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Nur ab und zu schaut er auch mal normal aus der Wäsche 😉 ! Boah, das ist ein richtiges Kraftpaket!

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Er betritt die Fahrspur, bzw. das Gras dazwischen und weiter geht es mit dem Geschnüffel

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Nach kurzem Überlegen schreitet er den gegenüberliegenden Hang hinauf.

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Auch wenn Diteko versucht, ihn dazu zu überreden (Come on, climb up!) - er hat keine Lust, auf den Baum zu klettern, sondern verschwindet dahinter und damit aus unserem Blickfeld.

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Na das nenne ich mal einen würdevollen Abschluss eines mehr als sichtungsreichen Transfertages! 🤩

Teil 4125. Okt. 2023

1. September 2023 - Savuti HATAB 25B (Teil 1: Die erste halbe Stunde des Morning-Game-Drives )

In der Nacht belästigt uns Generatoren-Lärm 😣 . Beim Frühstück werden daher erste Sabotage-Pläne geschmiedet 😈 . Zum Glück werden wir aber schnell von Löwengebrüll abgelenkt, welches wir auch die Nacht über schon gehört haben.
Da die Campsite kein Potenzial für längeres Verweilen hat, sitzen wir bereits um 6.30 Uhr im Landcruiser. Nichts wie weg hier 🤩 !

Kaum sind wir losgefahren, läuft uns diese Pferdantilope über den Weg. Wer findet sie?

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Das ist sie doch!

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Der Kori Bustard versucht genau so beeindruckend über den Sand zu schreiten!

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Ich liebe die Roans mit ihren großen Ohren 😘 – und dies hier ist ein besonders schönes und auch gar nicht so schreckhaftes (männliches) Exemplar.

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Ein paar Minuten später treffen wir am Pump-Pan-Waterhole ein, wo es neben Springböcken im Morgenlicht

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vor allem regen Flugverkehr gibt.

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Davon profitiert ein Schakal, der sich eine Taube schnappt.

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Zu seinem Pech ruft sein Jagderfolg sofort Fress-Konkurrenz auf den Plan.

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Jetzt sollte man bei diesem Bild ja meinen „Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte!“

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Aber weit gefehlt, der erfolgreiche Jäger hält seine Beute weiterhin fest im Maul und verteidigt sie vehement 😮 .

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WEG DA !!! 😈
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Nach erfolgreichem Kampf steht er wieder alleine mit seiner Taube da – beziehungsweise dem Rest, der von ihr geblieben ist 🙄

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Wieder einmal amüsieren wir uns über einen Red-crested Korhaan, der wie eine Kanonenkugel in die Luft schießt und sich dann genau so auch wieder fallen lässt, um kurz vor dem Boden noch schnell die Flügel zu öffnen und den Sturz abzufangen (davon gibt es natürlich leider keine Aufnahme, das passiert immer viel zu unvermittelt!).

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Uwe wird überredet, dieses Verhalten auch noch auf seine To-perform-Liste zu setzen 😉 . Er stöhnt ein bisschen über die Aufgaben, die ihn daheim erwarten, nicht nur „Mach mir den Strauß“, sondern nun auch noch „Mach mir den Korhaan“ 😛 . Wir hoffen, dass Tanja bei unserem nächsten Treffen berichten wird…. 😗 😎 .

So Leute, jetzt wird es aber wieder ernst 😵 , wir sind hier ja nicht zum Spaß unterwegs. Immer wieder haben wir Löwengebrüll gehört und würden zu gerne den Verursacher finden.

Nichts leichter als dies 🤩 – er läuft einfach auf der Straße vor uns her.

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Wow, was für ein Anblick!

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Und dann bei genauerem Hinschauen die von mir ersehnte Erkenntnis: dies ist Sekoti, der König der Northern Pride 🤩 !

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Juhu 🙂 – ich hatte schon so viel von ihm gelesen und unzählige Fotos gesehen – nun steht er in echt vor mir!
Diteko gesteht mir später, dass jeder Savuti-Aufenthalt für ihn nicht zählen würde, wenn er Sekoti dabei nicht entdeckt. Klar, von diesem Löwen erfährt man besonders viel, weil er auch vom letzten Laien leicht zu identifizieren ist und die Fotos von ihm daher leicht zuordenbar sind. Aber auch sonst wäre er eine Ausnahmeerscheinung – was für ein riesiger Male Lion 😮 !

Wir folgen ihm durch die Senke (es ist nicht der Savuti Channel, sondern eine Geländevertiefung, die laut Karte vielleicht sogar bei starkem Regen ein Abfluss von Harveys Pan sein könnte.)


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Gelassen schreitet er vor uns her und nach der Kuppe haben wir das Glück, ihn von der Seite zu „erwischen“.

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Schon irgendwie schade, dass das perfekte Bild von der fehlenden Schwanzspitze gestört wird.
Aber schaut mal – sieht es nicht ein bisschen so aus, als ob die fehlende Quaste ihm oben hinter den Schulterblättern wächst 😉 ? Auf jeden Fall eine sehr imposante Mähne!

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Am Ende unserer Begegnung haben wir das Glück, dass er genau der niedrig stehenden Sonne entgegen geht – was für ein Anblick 😘 !


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Um 6.58 Uhr verschwindet er im Unterholz.

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Wow 🤩 – noch nicht mal 7 Uhr und schon haben wir eigentlich genug gesehen! Was aber natürlich nicht heißt, dass wir nun zurück ins Camp fahren – aber wir lehnen uns entspannt zurück und schauen mal, was es an diesem Vormittag in Savuti an „normalen“ Dingen zu sehen gibt. So viel sei schon mal gesagt: Es werden für den anspruchsvollen Safaritouristen keine Sensationen sein, für uns aber ein paar kleine feine Sichtungen! Davon im nächsten Kapitel mehr.

Teil 4227. Okt. 2023

1. September 2023 - Savuti HATAB 25B
(Teil 2: Der Rest des Morning-Game-Drives oder auch "Kleinkram" 😉 )
Nach unserem Treffen mit Sekoti fahren wir langsam Richtung Savuti Marsh. Keine Sorge, wir werden an diesem Vormittag keine Katzen mehr sehen 😉 und ich habe auch nicht jeden kleinen braunen Vogel fotografiert. Trotzdem bin ich immer wieder erstaunt darüber, was einem so alles über den Weg läuft bzw. am Wegesrand sitzt oder steht und liebe diese Vielfalt in Botswana sehr 😘 .

Dieses Crested Francolin ist viel zu schnell auf mich zugelaufen und daher unscharf, darf aber trotzdem in den Bericht, weil ich diese unterschiedlichen Muster so mag. Da hat der Designer wohl ein bisschen rumprobiert… 😗

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Als wir wieder im Channel fahren, rennen plötzlich Giraffen von links nach rechts, einen Grund dafür können wir nicht erkennen, und ich denke auch nicht, dass sie vor uns erschrocken sind. Die auf dem letzten Foto hat auch schon wieder so ein etwas ausgefranstes Muster.

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Auf dem Weg picken jede Menge Namaqua-Doves herum (was auch immer sie da finden 😐 ). Soweit ich weiß, die kleinste Taubenart in Botswana.

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Dann musste ich erstmal sehr lachen, als ich meine weiteren Fotos gesichtet habe. Es kamen einige mit nur viel Baum 🤩 ! Angeblich soll da eine Verreaux’s Eagle Owl in einem Nest sitzen 😕 . Da ich mal wieder überhaupt nicht kapiere, wo, fotografiere ich einfach wild in den Baum hinein. Später finde ich dann noch dieses Foto. Okay, so ganz einfach war es wohl wirklich nicht 😗 .

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Weiter geht’s mit einem Grey Lourie (oder Go-away-bird)

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Da sag ich jetzt einfach mal mutig: Lark-like Bunting (???)

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Red-eyed Bulbul


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Zwergmanguste /Dwarf Moongoose

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Ein typisches Bild für die Savuti Marsh

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Herr Strauß mit einer „Sooo schade“-Racke 😎

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Ich mag diesen Anblick mit der Sandridge im Hintergrund . Sandridge ist für mich ganz arg Savuti – falls man das versteht.... 😐

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Ja, und dann haben wir nochmal das Vergnügen mit meiner Lieblingseule, dem Milchuhu (Verreaux’s Eagle Owl ).

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Dieser Blick!

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Da ist definitiv ein Vogelbein zu viel, könnte das ein Frankolin (gewesen)sein?

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Ohne Worte! 🙄 🤪

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Nach einer ausgiebigen Fotosession verabschieden wir uns von diesem hübschen Uhu

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Ups, hier noch mit Schwanz – sonst bekomme ich wieder einen Rüffel 😣 !

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Nun wird es Zeit für unseren Coffee/Tea/Fruit/Rusk-Break! Allerdings stellt es eine ziemliche Herausforderung dar, hier einen Schattenplatz zu finden!

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Wir treffen hier auch Katrin (sadie aus dem Forum) und ihren Mann – ich meine mich zu erinnern, dass wir sie auch schon vorher am Wasserloch gesehen haben. Oder bringe ich da was durcheinander? Auf jeden Fall werden wir sie noch am nächsten Morgen treffen, da bin ich mir sicher, weil wir Fotos gemacht haben!

Nach dem Einsteigen richtet jeder erst wieder seine Sachen hin 😛 – oder hält ein Schwätzle über die Bankreihen hinweg (danke Simone fürs Foto, und auch für die Fotos weiter unten im Camp!).

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Unsere Rückfahrt verläuft sehr ruhig, ich mache auf jeden Fall lange Zeit keine Fotos mehr (oder hab ich geschlafen?). Heute fährt Diteko auch recht früh wieder Richtung Camp, vermutlich weiß er, was es heute zum Lunch gibt und will nicht zu spät kommen 😎 🤩 !

Kurz vor der Ankunft haben wir noch diese schöne Sichtung: ein African Barred Owlet. Vor allem Matthias ist im Glück (ich glaube, er hat das Käuzchen auch entdeckt)! Es zwinkert uns freundlich zu 😉 .

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Zurück auf unserer staubigen Campsite wird erstmal Vogel-Inventur gemacht, wir sind hier nicht zum Spaß 🙄 , das muss alles seine Ordnung haben 😗 .

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Die letzte Sichtung des Vormittags ist wieder grob aus dem Bereich „Birding“ 😎 🤪

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Heute gibt es zum Mittagessen Spiegeleier in unfassbaren Mengen, Würstchen, Speck und Bohnen (danke Birgitta fürs Foto).

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Hier wird gerade ein Ei fachgerecht hingerichtet!

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Und es werden immer mehr und mehr.

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Auf diesem Foto kann man rechts vom Trailer und rechts von KDs Hut ein bisschen erkennen, wie wir mehr oder weniger erfolgreich versucht haben, unsere Zelte in etwas, was den Namen Schatten kaum verdient, aufzubauen 😵 .

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Die Mittagspause ist daher auch nicht sonderlich erholsam und so werden wir recht früh wieder zum Nachmittags-Game-Drive aufbrechen (der nicht ganz löwenfrei verlaufen wird - mir graut jetzt schon davor, die Fotos auszuwählen bzw. zu reduzieren 😗 ) . Mehr davon im nächsten Kapitel.

Teil 4329. Okt. 2023

1. September 2023 - Savuti HATAB 25B
(Teil 3: Der erste Teil des Nachmittag-Game-Drives
oder auch "Vorsicht - löwenlastig 🤩 !" 😉 )
Wir halten unsere Mittagspause recht kurz, schnell duschen, bisschen ausruhen und dann wieder nichts wie weg von hier.

Diteko biegt kurz nach der Ausfahrt von unserer Campsite nach rechts ab, bremst aber kurz darauf wieder, denkt ein bisschen nach, und wendet dann unseren Landcruiser. Er sagt nachher, dass er keinen bestimmten Grund dafür hatte, irgendwie hatte er mehr Lust, in die andere Richtung zu fahren. Es sollte sich lohnen, denn kurze Zeit später fliegt ein Lanner Falcon neben der Fahrspur mit Beute auf und landet in einem großen toten Baum.

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Das Glück ist auf unserer Seite, man kann dort gut hinsehen. Schnell ein paar Fotos gemacht und dann schlägt unser lieber Guide, als er merkt, dass uns diese Sichtung sehr interessiert, vor, dass er sich noch ein bisschen näher heranpirschen könne, wenn wir wollen, aber immer die Gefahr bestünde, dass der Falke sich gestört fühlt und auffliegt. Okay, dieses Risiko gehen wir gerne ein, und DT macht auch alle paar Meter einen Fotostopp, denn "was man hat, das hat man"! Es fühlt sich für mich sehr bekannt an, denn so handhabe ich es daheim auf Pirsch auch, immer ein paar Schritte näher dran und jedes Mal ein Sicherungs-Foto machen. Manchmal pirsche ich mich auch mit der Kamera am Auge heran und warte immer noch auf den Tag, wo ich dabei mal über irgendetwas stolpere und auf die Nase fliege 🤩 !

Das kann mir hier zum Glück nicht passieren, ich sitze sicher auf meiner Bank 🙂 !
Als wir näherkommen, sieht man Federn fliegen,

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der Falke ist schwer beschäftigt, schaut sich zwischendurch aber auch immer um. Zum Glück scheint seine Beute so lecker zu sein, dass er es mit uns aushält.

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Tanja und ich sind uns später, als wir unsere Fotos kurz durchschauen, einig, dass wir bei einigen Bildern gar nicht so genau wissen wollen, was er da wohl frisst… 🤢

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Mit blutverschmiertem Schnabel grüßt er uns zum Abschied. Ich bin sehr happy, einen Lanner Falcon habe ich noch nie so nahe und so lange erleben dürfen, und das auch noch bei gutem Licht! 🙂


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Der White-bellied Sunbird stellt mich da schon vor andere Herausforderungen, aber manchmal muss ein Beweisbild genügen.

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Dafür hält das Steinböckchen kurz still, man könnte fast meinen, es lächelt uns an!

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Kurze Zeit später zeigt Diteko irgendwo ins Mopanegebüsch. Ohhh, ein paar kleine Löwen, die dort lose verteilt herumliegen, haben uns schon bemerkt und versammeln sich schnell neben dem Busch im Schatten. Man spürt, dass sie Fahrzeuge und Menschen wohl noch nicht so sehr gewöhnt sind, denn wir werden erst einmal genau begutachtet, bevor ihr Interesse sich wieder auf die Fliegen richtet, die hier herumschwirren. Zwischendurch wandern ihre Blicke aber auch immer wieder zu uns – und wir wissen kaum, wohin wir schauen sollen, denn ein Löwe ist süßer als der andere 😘 . Da wir hier ganz alleine sind, haben wir alle Zeit der Welt und auch Ruhe, um die Fünf ausgiebig zu genießen. Sie sind verschieden alt und haben auch sehr unterschiedliche Färbungen und Gesichter.

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Wenn gerade mal alle stillhalten, schnell ein Foto fürs Familien-Album gemacht 😎

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Den hier finde ich ja besonders knuffig 😘 !

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Es ist ein Junge! 🤪

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Warum denn außenrum gehen? 😐

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Am Rand der Gruppe findet er ein passendes Plätzchen

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..... und wird müüüüde!


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Allerdings stört ihn eine Fliege auf der Nase bei seinem Mittagsschläfchen

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Vielleicht hilft ja ganz fest die Augen zuzukneifen?

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Tatsächlich 😮 - sie sitzt jetzt offensichtlich an einer anderen Stelle

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Der Kleine in der Mitte möchte auch mal aufs Foto - und wie schafft man das am besten? 😎


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Hier geht es dann im nächsten Kapitel weiter - ich muss erstmal die vielen folgenden Fotos sichten 🤩

Teil 4402. Nov. 2023

1. September 2023 - Savuti HATAB 25B
(Teil 4: Der zweite Teil des Nachmittag-Game-Drives
oder auch "Vorsicht - immer noch 😄 löwenlastig 🤩 !" 😉 )
Wo waren wir stehen geblieben? Ach ja, bei diesen fünf Knuffeln – im wahrsten Sinne des Wortes. Und zwar ziemlich lange… daher auch die vielen Bilder. (Ich hab hier mal ein paar zusammengefasst, sonst werdet Ihr ja noch wahnsinnig beim Durchscrollen - und ich beim Hochladen 😎 ).


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Dieser kleine Schelm spielt mit dem Schwanz seines Nachbars Fange und nagt auch recht kräftig darauf herum. Vielleicht hat Sekoti so seine Schwanzspitze verloren 😮 ?

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Irgendwann wird es dem Kollegen aber zu viel und er schubst den Kleinen mit seinen Hinterpfoten weg.

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Dem Löwen ganz links reichts wohl jetzt auch und er macht sich von dannen.

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An dieser Stelle sollte ich vielleicht mal langsam erklären, dass sich hier nicht nur 5 Junglöwen, sondern etwas weiter entfernt noch Löwenmamas, 4 an der Zahl, sowie weitere 3 Kinder befinden 🙂 . Und die Chefs von dem Ganzen liegen etwas abseits auch herum – es sind 3 Löwenmänner, und zwar Sekoti und seine Brüder. Das heißt, wir haben also auch die (15 köpfige, falls wir alle gesehen haben) Northern Pride entdeckt 🤩 , und haben sie zunächst auch ganz für uns alleine 🙂 !

Zu den anderen, also den Erwachsenen + 3 andere Kinder, kommen wir aber erst später....

Da waren’s also nur noch vier!

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Nach ein bisschen Gerangel, bei dem man kaum mehr erkennen kann, wem welche Pfoten gehören, macht sich Nummer zwei vom Acker.

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Da waren’s nur noch drei!

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Als sich auch Nummer drei erhebt und sich bald auf den Weg machen wird (denn wir wissen ja inzwischen, was Gähnen bedeutet), ändern wir auch mal die Position unseres Landcruisers. Damit geht es dann im nächsten Kapitel weiter.

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Teil 4504. Nov. 2023

1. September 2023 - Savuti HATAB 25B
(Teil 5: Der zweite Teil des Nachmittag-Game-Drives
oder auch "Vorsicht - es bleibt löwenlastig 🤩 !" 😉 )
Nun haben wir also unsere Position gewechselt, stehen mit unserem Landcruiser ganz nahe bei den vier Löwinnen und können im schönsten Licht beobachten, wie der Hunger, bzw. der Durst die fünf Kleinen, die abseits lagen, wieder ins Rudel zurücktreibt.

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Ich meine mich zu erinnern, dass inzwischen noch andere Fahrzeuge (zwei ?) dastehen, aber wir haben mit Sicherheit den besten Platz.

Der erste Kleine (und die drei anderen, die nie weg waren, natürlich auch) ist schon da, Nummer zwei kommt gerade an.

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Dann macht sich der dritte auf den Weg – und ich kann gar nicht sagen, wie ich diese Fotos liebe 🤩 😘 !

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Diese Tatzen 🤩 !

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Völlig fokussiert auf die Milch, die ihn erwartet, überquert er den Platz. Zwischendurch scheint ihm beim Gedanken an das Kommende schon das Wasser im Mäulchen zusammen zu laufen, die kleine Zunge kommt immer wieder zum Vorschein.

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Auf der Suche nach der richtigen Mutter klettert er einfach über die im Weg liegenden anderen Löwinnen hinweg.

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Jetzt kann es nicht mehr weit sein!

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Mama ??? 😐

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Mama!!! 🙂 😘

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Ich würde bei diesen rührenden Bildern am liebsten die Zeit zurück drehen und wieder dort stehen, die verschiedenen Maunz – und Grunzlaute der Löwenkinder beim Trinken hören und über ihre herrlichen Grimassen schmunzeln. Was für ein Gewusel!

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Inzwischen trudelt der vierte Mini-Löwe ein

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und wird sanft weggeschoben – falsche Mama vermutlich.

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Wobei laut Diteko vermutlich ein Waisenkind dabei ist, das immer wieder bei verschiedenen Müttern versucht zu trinken. Das wird im Großen und Ganzen auch geduldet und so wird das mutterlose Löwchen von der ganzen Familie durchgefüttert. Ob es gerade dieser Kleine war, weiß ich ehrlich gesagt nicht mehr.

Zum Schluss macht sich mein Liebling 😘 – der mit den Glubschaugen und der Fliege auf der Nase - auf den Weg.

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Es ist wirklich schwierig, hier den Überblick zu behalten


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Aber schlussendlich kann ich auf einem Foto alle 8 Kinder durchzählen 🙂 !

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Wir stehen noch eine ganze Weile dort und beobachten die Großfamilie. Davon und von den 3 Löwenmännern dann im letzten Löwenkapitel dieses Tages (versprochen 😊 )

Teil 4604. Nov. 2023

1. September 2023 - Savuti HATAB 25B
(Teil 6 : Der vierte Teil des Nachmittag-Game-Drives und der letzte Löwenteil 😎 😉 )
Damit wir hier nicht zu lange offroad rumstehen mit dem Bericht 😗 , schließe ich mal das Löwenkapitel für heute mit noch ein paar Fotos von der Northern Pride:


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"Und die Mutter blicket stumm...... ! 😗

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Hier scheint langsam Ruhe einzukehren und so statten wir noch schnell den drei Löwenmännern einen Besuch ab.

Ein (vermutlich) Bruder von Sekoti, der leicht verletzt zu sein scheint. Wir erinnern uns: es gab vor zwei Tagen einen Kampf zwischen Marsh Pride und Northern Pride!

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Sekoti:


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Und der dritte im Bunde:

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Wir wissen was das heißt 😉 :

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Einer der Brüder (?) beschließt, Sekoti zu besuchen:


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Das ist auch ein ganz schöner Brummer 🤩


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Und ein Hübscher dazu....

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Eine kurze, aber herzhafte Begrüßung


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Und dann begeben sie sich beide schnell wieder in das Reich der Träume 🤪 !


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Hier wird so bald nichts mehr passieren (außer dass immer mehr Fahrzeuge auftauchen) - also können wir nun beruhigt unsere Fahrt fortsetzen. Was für eine schöne Stunde haben wir hier verbringen dürfen 😘 🙂

Und für euch bedeutet es: wir sind durch mit den Savuti-Löwen 😄 🤩 ! Finally! Danke für eure Geduld! 😘

Teil 4706. Nov. 2023

1. September 2023 - Savuti HATAB 25B
(Teil 7 : Der Rest des Tages - ohne Löwen wie versprochen 🤪 ! )
Der Rest des Tages ist schnell erzählt.

Wir cruisen nach dieser tollen und langen Löwensichtung noch ein bisschen herum, bestaunen die Baobabs hier,

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warten mal wieder bei einem Lilac breasted Roller , dass er abfliegt,

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um dann in ein 9stimmiges „(S)oooohhh schade“ gefolgt von lautem Gelächter auszubrechen 😮 😄 .

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Diteko fährt um den Felshügel herum, um uns eine Stelle zu zeigen, wo mitten in dem f..ztrockenen Savuti Wasser aus einem Felsen austritt 😐 .

Tröstet euch, wir haben auch nicht viel mehr gesehen als Ihr hier auf dem Foto!

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Vielleicht kann man aber die vielen Vögel erkennen, die hier begeistert um die Quelle herumflattern. Wo bitte kommt dieses Wasser her 🤩 🙄 ?

Diteko hatte ja gehofft, dass hier ein Leopard auftaucht, um seinen Durst zu stillen, aber wir wollen mal nicht unbescheiden sein…. 😗

Statt dessen trippelt ein Red-crested Korhaan neben uns her und natürlich muss sich Uwe B. gleich wieder ein bisschen Gefrotzel („Uwe, mach mir den Korhaan“) anhören 😛 .

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Übrigens, Uwe, damit dein Training zu Hause auch korrekt abläuft, hier noch mal die genaue Anweisung aus meinem Roberts 😎 !

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Wir freuen uns schon alle auf eine Vorführung demnächst…. 😗

Eben steht diese Giraffe noch fotogen vor uns,

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da kommt von rechts ein Gnuuuuuu angerannt und schreckt sie auf 🤩 ! Wir wissen bis heute nicht, was der Grund für die Panik war. Gnu eben….. 😛

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Hier geht es friedlicher zu.

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An dieser Stelle warten wir auf den Sonnenuntergang, und nicht nur auf ihn, sondern auch auch zwei Giraffen, die ganz weit rechts (auf dem Foto nicht zu sehen) am Horizont auftauchen. Unser Plan ist, dass sie direkt vor der untergehenden Sonne über die weite Ebene schreiten. Ihr Plan ist leider ein anderer…. 🙁

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So sieht das aus anderer Perspektive aus (danke Simone fürs Foto). Gabi, da siehst du die Sony und mich.

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Statt Giraffen müssen wir mit Bäumen vorliebnehmen.

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So klingt unser löwenlastiger Savuti-Tag ganz entspannt aus und wir fahren in Vorfreude auf ein leckeres Abendessen zurück ins Camp. Morgen machen wir uns dann auf den Weg zu unserer letzten HATAB-Campsite an der Chobe Riverfront.

Teil 4807. Nov. 2023

2. September 2023 - Savuti HATAB 25B nach Chobe HATAB CNP 02
(Teil 1 : Transferfahrt)

Vor 6.46 Uhr sind wir schon wieder unterwegs – dick vermummt!

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Und das, obwohl heute Moving Day ist, wir also das komplette Camp abbauen müssen 😮 . Allerdings verliert man hier keine Zeit mit besinnlich auf irgendeinen Fluss oder eine Lagune schauen 😗 . Hier gibt es nur dürres Mopanegebüsch und grauen Sand 😣 .

Aber ich will nicht meckern, Savuti hat uns die beiden großen Löwenrudel gegönnt und dazu noch einen Leoparden. Ich bin zwar inzwischen mehr an schönen Landschaften, gerne mit Grasfressern und Vögeln dekoriert, interessiert, aber man nimmt, was man bekommt 😉 .

Auf der Fahrt zum Pump-Pan-Waterhole, zu dem wir vor der Weiterfahrt noch einen kurzen Abstecher machen, begegnen wir Frau und Herrn Burchell’s Sandgrouse.

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Am Wasserloch herrscht reger Betrieb, vor allem Impalas und Ring-necked Doves.

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Auch die Common Mynas sind vertreten.

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Es handelt sich bei ihnen um eine invasive Art, die ursprünglich aus Asien, genauer gesagt Indien kommt. Hier kann man ein bisschen über sie nachlesen.

https://www.pressreader.com/botswana/the-voice-botswana/20210611/282162179155810

Auf dem Weg zurück Richtung Gate begegnen wir noch einem unserer wenigen Tawny Eagles,

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einem schönen Kudu,

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Und …….. Frau und Herrn sadie (Katrin) 🙂 ! Wir hatten uns ja schon gestern ein paar Mal getroffen (Savuti ist ein Dorf), aber heute machen wir dann auch endlich mal ein Foto (Katrin wird dann ihres von uns in ihrem Bericht zeigen).

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Am Gate füllen wir unseren Tank nochmal mit dem guten Savuti-Wasser auf,

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bevor wir uns endgültig auf die zähe Strecke nach Kachikau bzw. an die Chobe Riverfront machen. Hier ist es kurz vor halb acht (für Sam: 7.23 Uhr).

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Ca. eine Stunde später sind wir bei den Goha Hills

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Um 9 Uhr brettern wir über den aktuell roten Sand – die Farbe wechselt hier immer wieder. Auch wenn die Fahrt recht ruppig ist, gehe ich mal wieder meiner Lieblingsbeschäftigung nach: strümpfig auf der Sitzbank stehen.


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Kurze Zeit später treffen wir ein anderes Bushways-Fahrzeug. Während DT und KD sich mit ihren Kollegen unterhalten, bewundern wir einmal mehr das wunderschöne Botswana…. 😎 🤪 😗

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Ich glaube, hier irgendwo machen wir auch Coffee-Break und schließen vor der Weiterfahrt das Dach, denn inzwischen knallt die Sonne uns aufs Haupt (danke Tanja für die Fotos) .

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Wer erkennt den Frosch, der da ganz entspannt auf dem Rücken im Gras liegt?

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Zwischen dem Froschbild und dem nächsten vergeht eine Stunde mit eintöniger Fahrt über die bumpy Sandroad. Einzige Abwechslung ist das Rennen, das Diteko sich mit Taruk liefert. Wir stellen uns währenddessen vor, wie es sich wohl in so einem Fahrzeug mit Fenstern und Klimaanlage lebt…

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Um dreiviertel elf (Sam: 10.45 Uhr) erreichen wir die altbekannte Stelle, von der wohl jeder ein Foto macht, der hier langkommt.

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Um 11 Uhr erreichen wir Kachikau. Macht also ab Savuti 3,5 Stunden inklusive Coffeebreak.

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Meine sieben Mitreisenden stürmen den kleinen Laden – man könnte gerade meine, es gäbe dort etwas „umsonschd“.

1,2,3,4
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5,6,7
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Dreiviertelzwölf (11.45 Uhr) : noch 10 km bis Mabele – ich freue mich sehr auf meine (vermutliche) Heimat während meines letzten Lebens.

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Ich habe mir angewöhnt, so alle zwei Jahre wenn möglich bei meinem Business dort vorbei zu schauen. Das ist man seinen Mitarbeitern einfach schuldig – und der Gebäudezustand muss auch ab und zu gecheckt werden. Ich glaube, ich sollte mal wieder die Maler vorbei schicken… 😗

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Wenig später sind wir dann am Ngoma Gate, wo wir eine ausgedehnte Lunch-Pause machen.

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Weiter geht es (ohne Fotos) auf der Transitroad, bis wir die Cutline runter Richtung Serondela fahren. Kurz nach dem Abbiegen treffen wir übrigens an dem Platz, an dem wir 2021 unseren letzten Coffeebreak gemacht haben, die Gruppe von Helge Schneider wieder…..

Ca. 14 Uhr sind wir auf unserer Campsite und bauen –mal wieder in der Mittagshitze – unsere Zelte auf. Platz gibt es hier zwar genug, aber wir sind etwas verunsichert, weil kurz vor unserer Abreise ein Überfall auf einer anderen HATAB-Campsite stattgefunden hatte, und stellen uns etwas näher zusammen. Sicher ist sicher….
Fotos von der Campsite gibt es erst am nächsten Tag.

Nach einer Mittagspause geht es dann los zum Gamedrive runter an die Riverfront – davon im nächsten Kapitel, dann auch wieder mit Tierbildern!

Teil 4909. Nov. 2023

2. September 2023 - Chobe HATAB CNP 02
(Teil 2: Gamedrive am Nachmittag, erster Teil)

Da ich gerade gemerkt habe, dass die Elefanten erst etwas später kommen 🤨 , schaffe ich doch noch ein kurzes Kapitel. Also dann…

Unsere Mittagspause ist nicht sonderlich entspannt, denn es wimmelt von Mopane Flies hier auf der CNP02. Diteko hatte uns schon vor den Bienen gewarnt, die das Duschen eventuell unmöglich machen könnten und hatte auch diese kleinen Miststücke erwähnt 😈 , aber dass sie so nervig sind, war mir bis dato nicht klar 😣 . Fotos von der Campsite gibt es wie gesagt erst am nächsten Tag.

Daher sind wir froh, als wir gegen 16 Uhr wieder losfahren. Weit kommen wir aber nicht, denn auf Höhe von HATAB-CNP01 sehen wir eine Ansammlung von Geiern plus Marabus.

Wenn man genau hinschaut, sieht man viele White-backed Vultures, einen Hooded Vulture und einen Lapped-faced Vulture und den Marabou-Stork in der Mitte.

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Wir fahren ein paar Meter weiter und erkennen, dass der Grund der Versammlung ein Kudu-Kadaver ist.

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Hatte ich schon erwähnt, dass ich Geier liebe? Diese Sichtung ist daher ganz nach meinem Geschmack!

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Die Stimmung in der Gruppe ist etwas angespannt, jeder will von dem Leckerbissen etwas abhaben.

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Naja, fast jeder – diese drei warten mal lieber ab.

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Kann mir mal jemand verraten, was der Marabu da aus dem Kadaver gezogen hat 🙄 ? Oder will ich das vielleicht gar nicht wissen 😊 ?

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Meine Fantasie schwankt zwischen „ein roter Gummischlauch, der da zufällig im Gras lag“ über „Luftröhre“ oder „Speiseröhre“ zu "Aorta" 🤢 . (Hier nochmal etwas näher)

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Das Ganze natürlich ohne aber die blasseste Ahnung zu haben, wie sowas aussieht - ich habe nämlich Bio abgewählt, bevor wir ein Kuhauge sezieren mussten 😣 . Den Eimer Blut aus dem Schlachthaus musste ich noch miterleben, aber danach war für mich dieses Fach gestorben 😈 !



Ich schweife ab – und währenddessen macht sich der Marabu mit seiner Beute aus dem Staub.

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Nun ist die Bühne frei für einen der Ohrengeier.

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Völlig außer sich

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haut er einem Weißrückengeier seine riesigen Fänge in die Flügel und zwickt ihn sehr unsanft!
Federn fliegen, Blut spritzt (wobei das auch ein Stückchen vom Kudu sein könnte, das der Geier vielleicht eben erbeutet hatte).

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Freundlicher Umgang miteinander sieht anders aus.

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Endlich hat er sich ein bisschen beruhigt - aber auch nur ein klitzekleines bisschen: wenn Blicke töten könnten 🤩 !

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Plötzlich wird er aber gaaaaanz klein 😎 (ich liebe diese drei Fotos 😘 !)

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Aus dem Hintergrund flattert der andere Marabu (der mit dem „Schlauch“) stolz herbei.

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Auch von dem Beobachtungsposten rechts fliegen immer wieder Geier ein – ich könnte hier stundenlang stehen!

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Aber schließlich wollen wir ja noch zur Riverfront runter.

Dort werden wir von diesem „kaputten“ Krokodil empfangen. Ein bisschen gruselig finde ich es schon 😊 , denn man könnte den Eindruck bekommen, dass es einen noch anschaut, auch wenn sonst nichts mehr funktioniert!

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Der Quoten-Vogel des Kapitels (ja, Geier sind auch Vögel, aber Ihr wisst schon, was ich meine... kleines Vögele eben): White-bellied Sunbird

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Und dann kommen wir zu einer Sichtung, die so gar nicht nach meinem Geschmack ist 😣 . Okay, es ist unser 5. Leopard dieser Reise, aber vor ihm an der Uferböschung streiten sich sehr, sehr viele Gamedrive-Fahrzeuge um den besten Platz (Matte, du zählst doch alles und jedes - wie viele waren das?).

Man braucht schon viel Glück, um mal zwischen Leuten, Gestängen, Dächern, Hüten, Kameras und natürlich blöden Ästen einen Blick auf ihn erhaschen zu können.


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Wir verlassen den Ort des Geschehens daher recht schnell wieder und wenden uns lieber ein paar Elefanten zu – davon dann im nächsten Kapitel, sobald ich es geschafft habe, mich auf ein paar wenige der unzähligen Fotos zu beschränken!

Teil 5011. Nov. 2023

2. September 2023 - Chobe HATAB CNP 02
(Teil 3: Gamedrive am Nachmittag, zweiter Teil)

Da uns der zugeparkte Leopard nicht gefällt, fahren wir ein paar Meter weiter und beobachten lieber die sieben Elefanten, die das Wasser genießen.

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Auch mir gefällt das Blau mit ein bisschen Grün am Ufer sehr gut nach all dem Sand und Staub und den verwelkten Mopaneblättern von Savuti 😉 .
Und dazu noch die lustige Warzenschweinfamilie – das ist echt gute Unterhaltung.

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Einfach herrlich - ich würde am liebsten mitmachen 🤪 !

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Impalas, Paviane, Warzenschweine, Elefanten – so gefällt mir der Chobe.

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Und wieder alle zurück ins Wasser!

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Nach fröhlichem Plantschen muss natürlich auch noch gematscht werden.

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Vor allem die beiden Kleinen haben einen riesigen Spaß dabei und wir mit ihnen!

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Allerdings wird diese Show jäh unterbrochen 😮 , denn hier haben wir unser sonderbares „Offroad“-Erlebnis, das ich neulich angedeutet hatte 😵 .

Sicher kennen einige die Stelle am Fluss, das ist dort, wo man hinter Serondela Picnic Site das erste Mal runter ans Wasser kann. Dort ist so eine Art großer Platz, wo es jede Menge Spuren gibt. Rechts kann man über den Fluss schauen, er macht dort eine große Biegung, links geht es an der Riverfront entlang.

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Als wir dort gemütlich stehen, kommt plötzlich von uns aus gesehen von links gegenüber, also aus Namibia, vermutlich von der Serondela Lodge, denn sonst ist da meines Wissens nichts, ein Motorboot mit Gästen angefahren, und zwar ziemlich flott! Der Bootsführer ruft ständig etwas und es dauert eine Weile, bis wir kapieren, was er meint. Er brüllt „Offroad, offroad“ und meint wohl uns. Ehrlich, ich bin schon manchmal an Stellen gestanden, wo ich dachte, ups, so wirklich korrekt stehen wir jetzt nicht mehr, aber dort auf diesem Platz ist das überhaupt nicht der Fall. Das Ganze wirkte schon fast grotesk, zumal durch das Gebrüll und das schnelle Fahren die Elefanten aufgeschreckt werden 🤩 .
Mitten aus ihrem fröhlichen Matschen gerissen nehmen sie Reißaus und rennen den Berg hoch. Der arme Kleine kommt kaum hinterher 🙁 !

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Zum Glück spitzt sich die Situation hier unten nicht zu, denn nachdem er die Elefanten erfolgreich verjagt hat, dreht der Bootsführer wieder ab und verschwindet. Diteko kann es sich natürlich nicht verkneifen, ihm noch ein Dankeschön dafür hinterher zu rufen, dass es die armen Tiere so erschreckt hat 😠 !

Was für ein sonderbarer Auftritt!

Wir sind traurig, denn nun sind keine Elefanten mehr da 🙁 . Aber siehe da - keine Minute später marschieren sie flotten Schrittes wieder den Berg herunter – sieben Stück, davon zwei Kleine, das Ganze aber in trocken 😄 ! Da ich davon ausgehe, dass sie sich da oben nicht schnell geföhnt haben, wird es sich hier wohl um eine neue Gruppe handeln.

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Zweite Runde Elefantenkucken!

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Auch hier stehen wir eine ganze Weile und genießen ihr Treiben.

Diteko beobachtet nebenher, ob sich beim Leoparden drüber etwas tut. Anscheinend ist er aufgestanden, denn es wird hektisch 🙄 .

Wir fahren auch mal rüber und schauen kurz, aber das ist alles nicht so unser Ding.

Schöne Fotos kann man eh keine machen, wenn ständig Autos in den Weg fahren und der Leopard wirkt auch nicht sonderlich motiviert zu posen. Gefühlt will er einfach seine Ruhe haben und möglichst schnell weg von hier.

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Und tschüss!

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Zum Abschluss des Tages fahren wir noch ein bisschen im schönen Abendlicht an der Riverfront entlang.

Ein African Marsh Harrier ist auf der Jagd, leider ziemlich weit entfernt.

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Eine große Gruppe Impalas, die nicht komplett aufs Bild passt, rennt - von was auch immer - aufgeschreckt am Ufer entlang, die Elefanten auf der anderen Seite des Wassers lassen sich davon nicht aus der Ruhe bringen.

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Eigentlich könnte das ein ganz gechillter Tagesabschluss hier unten werden, endlich mal so ganz ohne Löwen 😗 , bevor wir hoch zu unserer Campsite am Berg fahren müssen! Mal schauen (im nächsten Kapitel), ob das dann auch klappt wie gewünscht!

Teil 5114. Nov. 2023

2. September 2023 - Chobe HATAB CNP 02 (Teil 4: Der Rest des Tages)

Sollen die anderen doch den Leoparden jagen 😗 – wir tuckern weiter gemütlich am Wasser entlang und erfreuen uns an dies und jenem.

Elefanten sind hier nahezu allgegenwärtig.


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Dieses Exemplar können wir – da noch weit entfernt – mal wieder strümpfig auf der Bank stehend beobachten (Guggu, da in der Mitte ist dein Platz, die beiden sollen mal ein bisschen zur Seite rutschen!).

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Ich weiß, ich wiederhole mich, aber diese Möglichkeit ist für mich einer der größten Vorzüge bei einer Bushwaystour.

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Man hat so einen tollen Blick von da oben und das Fahren, bei dem man manchmal ordentlich durchgeschüttelt wird und bei dem man sich auch mal die Knochen anschlägt, wenn man sich nicht richtig festhält (handheb! 😣 ) macht jede Menge Spaß!

Krokodil beim abendlichen Sonnenbad

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Daneben wuselt ein White-crowned Lapwing herum.

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Das erste bewusste Foto (gesehen haben wir schon mehrere auf dieser Reise) von einem Bradfield‘s Hornbill ( 😣 mir geht der Name ganz schwer über die Tastatur, aber man schreibt ihn eben so...).

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Über die nächsten Bilder habe ich mich beim Sichten gewundert – normalerweise fotografiere ich keine Paviane 🤨 . Man könnte ja jetzt vermuten, dass ich auf das Kindchenschema reingefallen wäre, aber - honestly 🙄 – ich finde nicht mal die kleinen Paviane so richtig niedlich 🤢 . Eher erinnert er mich, wie er da so konzentriert arbeitet, ein bisschen an Mr. Spock 😛 . Frisur und Ohren passen schon mal ganz gut.

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Sogar die Mama darf mit in den Bericht – heute habe ich meinen großzügigen Tag!

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Dieses Foto macht nachdenklich: links vom African Fisheagle flattert ein Stück Fischernetz, das sich in den Ästen verfangen hat. Dies und anderen Müll mussten wir leider öfters beobachten.

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Und dann gibt es noch eine weitere Ladung Elefanten – ich erinnere mich gerade an die Zeit zurück, als ich 2011 enttäuscht im April aus Etosha zurückkam, weil es dort keine Elefanten gab und daraufhin beschlossen habe, mal nach Botswana zu reisen. Das hab ich jetzt davon….

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Wenn die Elefanten so nahe kommen, heißt es „stay seated“.

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Dieser hier sieht unecht aus - wie aus Metall gegossen.

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Wer will noch mal, wer hat noch nicht?

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Der Nachschub rollt – aus dem Flussbett klettern immer neue Dickhäuter nach oben.

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Wir haben aber jetzt genug davon – was haben wir denn heute noch nicht gesehen? 😐 Na? Richtig 🤩 : Löwen!

Zunächst gibt es aber noch einen wunderschönen Kudu-Bullen im Abendlicht. Seine obere Mähne reicht nahtlos vom Kopf bis zum Schwanz und die untere ist sehr dicht und mehrfarbig.


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Tja, und dann sind wir am alten Airstrip, wo gefühlt hinter jedem Busch bzw. Erdhaufen Löwen rumliegen 🙄 .

drei...
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...achne, vier
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noch einer...
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Sunsets for the romantic mood werden völlig überbewertet, während die Sonne also links von uns langsam hinter dem Horizont versinkt, glotzen wir mal wieder bei schlechtem Licht auf schlafende Löwen 😵 😗 . (Danke Simone fürs Foto!)

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Ich gebs zu, ich tue ihnen unrecht, sie ruhen eher und bewegen sich dann sogar, und sei es nur, um eine Notdurft zu verrichten 🤢 (zum Glück stehen wir dieses Mal weit genug weg).

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Langsam kommt aber doch Bewegung in die ganze Truppe (keine Ahnung, wie viele es in Summe waren – Matthias? Ich glaube, gar nicht soooo viele, wir haben sie mehrfach gesehen, oder?) Sie machen sich auf den Weg in die Büsche und die Dämmerung.

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Diese Löwendame, die auf unserer Seite steht, gähnt erstmal herzhaft,

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bevor sie sich vermutlich auch dem Abmarsch anschließen wird.

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Wir machen uns dann auch auf den Weg – das Abendessen wartet bestimmt schon und der Gin-Tonic sowieso!

Am Camp angekommen erwartet uns wie üblich der beleuchtete Tisch und Töpfe auf der Feuerstelle (danke Elke fürs Foto!).

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Schnell wird die korrekte Anzahl von Tonic-Water-Dosen aus dem Fridge geholt, 10 Becher ordentlich aufgestellt und von Matthias der Gin eingefüllt. Keine Ahnung, warum ich davon kein einziges Foto gemacht habe 🤨 , ist es doch ein ganz wichtiges Ritual unserer Reise!

Beim Abendessen bekommen wir ungebetene Gäste – die runden kleinen Käfer von 2021 sind wieder da 😠 . Dazu gibt es noch so was ähnliches wie fliegende Ameisen. Menno, jetzt geh ich schon extra in der kalten Jahreszeit nach Afrika und dann dies 😈 .

Am Campfire unterhalten wir uns noch über Work-Life-Balance , was auch in Botswana ein Thema ist, und Diteko erzählt ein bisschen, wie er sich sein Arbeitsleben weiterhin vorstellt und von seinen Kindern, denen er niemals in die Berufswahl reinreden würde. Wenn ich dann daran denke, wie Diteko bei den traditionellen Tänzen und Gesängen im Khwai Guesthouse mitgemacht und wie er uns mal davon erzählt hat, wie er einen ganzen Kuhkopf auf dem Campfire zubereitet, wenn er daheim ist, und auch sonst völlig anders isst als hier auf Tour, wo doch sehr touristenverträglich gekocht wird, dann spüre ich einen großen Spagat zwischen Tradition und modernem Leben. Etwas, was wir ja gar nicht so kennen.

Apropos Essen auf Tour: mit KD unterhalten wir uns an diesem Abend über seine Kochkünste, er fährt ja hauptsächlich Fully-serviced Touren, wo das Essensangebot nochmal eine Nummer luxuriöser ist. Außerdem erzählt er, wie es sich daheim mit dem Kochen verhält. Er steht auch da sehr gerne am Herd/am Feuer, und wenn er kocht, dann schickt er seine Freundin aus der Küche, zum Beispiel wenn er Pancakes macht. „Päääääääänkäiiiiks, wir wollen auch Pancakes!“ 🤩 erschallt es sehnsüchtig (oder sollte ich sagen „gierig“ 😛 ?) mehrfach aus unserer Runde und alle müssen lachen 🤪 .

Das Lachen vergeht mir ein bisschen, als ich in mein Zelt schlüpfe 😕 . Nein, ich habe keine kleinen dicken Käfer drin wie 2021, aber ich muss an den Überfall vor ein paar Wochen hier in der Nähe denken. Wie meistens geht aber alles gut und die Nacht wird – abgesehen von den inzwischen schon üblichen Tiergeräuschen– ruhig bleiben 🙂 .

Teil 5216. Nov. 2023

3. September 2023 - Chobe HATAB CNP 02 (Teil 1)

Schon vor 6 Uhr sitzen wir ums Campfire, schlürfen unseren Kaffee respektive Tee, warten dass der Toast schön knusprig gebräunt ist und richten nebenher unsere Sachen für den Game-Drive hin. Business as usual also. (Danke Simone fürs Foto)

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Wobei….Moment…. was macht KD denn da 😐 ? Wir kennen seine morgendlichen Routinen inzwischen ja ziemlich genau, aber Eier aufschlagen, mit Mehl und Milch verrühren, das kam bisher noch nicht vor. Mir dämmert, dass er sich den gestrigen Pancake-Wunsch sehr zu Herzen genommen hat und tatsächlich: kurze Zeit später packt er das Blech aufs Feuer und zirkelt perfekte Teigkreise ins heiße Fett 🤩 . (Danke Elke für die Fotos)

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Wow – jetzt sind wir sprachlos! Auch DT ist irritiert – das ist doch Fully-Serviced-Programm, ist er denn auf der falschen Tour unterwegs? Wir freuen uns natürlich, KD freut sich, dass wir uns freuen, und Diteko sagt bei Pancakes auch nicht nein.

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Trotz dieser Überraschung sitzen wir kurz nach halb sieben schon wieder im Landcruiser.

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KD winkt uns zum letzten Mal morgens zum Abschied zu (während wir unterwegs sind, wird er uns noch einer weitere Überraschung (zu)bereiten 😎 ) – ja, es ist tatsächlich unser letzter ganzer Tag zusammen mit Diteko und KD. Besser noch nicht dran denken…. 🙁 (Danke Simone fürs Foto)

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Bei dem Kudu-Kadaver, nur ein paar Minuten von unserem Camp entfernt, wartet eine Überraschung auf uns: ein Streifenschakal 🤩 .

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Wow, die sind ja normalerweise sehr scheu, wie wir auch schon erleben mussten. Dieser hier ist hin- und hergerissen: auf der einen Seite die Geier, auf der anderen Seite wir.

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Am liebsten würde er wohl flüchten. Aber der Hunger scheint dann doch zu groß zu sein.

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Wir lassen ihn in Ruhe und tuckern weiter bergabwärts.

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Botswana, das Land, in dem Geier und Paviane zusammen auf Bäumen wachsen … 😗

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Unten an der Riverfront wird erst ein bisschen gebirdet

White-browed Robin-Chat, nur mittelmäßig kooperativ

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White-bellied Sunbird, kooperativer als gestern, daher darf er noch einmal in den Bericht

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Und dann er hier. Zuerst dachte ich beim Fotosichten, dass es ein Swamp Boubou ist,

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aber nachdem ich das Braun am Hintern und an den Seiten gesehen habe, bin ich beim Tropical Boubou gelandet und Matte hat das gestern Nacht auch noch so bestätigt (danke dafür). Könnte eine Neusichtung für mich sein – oder ich habe sie bisher immer als Swamp Boubou wahrgenommen (die Bilder dienen nur der Beweissicherung 😉 ) .

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Keine Neusichtung (White-crowned Lapwing) und durfte gestern schon mal in den Bericht – aber heute ist das Licht schöner und man sieht sehr gut die schwarzen Dornen, die an den Flügeln angebracht sind und mit denen er sich verteidigt.

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Gemütlich fahren wir im herrlichen Morgenlicht mit der Sonne im Rücken an der Riverfront entlang und genießen die üblichen Verdächtigen hier.

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African Darter

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Büffel – jede Menge! Ja, viele Büffel können wir richtig gut 🙂 !

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Ein Southern Carmine Bee-Eater- Paar. Das bekommen wir aber an unserem letzten Tag noch ein bisschen besser hin, meine ich mich zu erinnern. Ohne Äste zumindest.

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Um halb acht (7.30 Uhr) kommen uns 5 Gamedrive-Fahrzeuge entgegen. Was die wohl vor sich hertreiben….?

Wenn man genau hinschaut, erkennt man in der Bildmitte einen Löwen.

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Genauer gesagt sind es zwei Löwenmänner, die zwischenzeitlich mal genug von den Autos haben und zur Seite auf die Floodplaines Richtung Fluss ausweichen, wo man nicht hinfahren kann.

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Schlussendlich wollen sie dann aber doch auf die andere Seite zu den Büschen am Hang, dazu müssen sie bei uns vorbei, wie praktisch. Danke für diese gute Entscheidung 🙂

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Der sieht schon ein bisschen gebraucht aus, oder 🙄 ?

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Schon besser!

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Nun ist auch der Zweite angekommen und die Herren werden sich bestimmt zu einer ausgedehnten Siesta niederlassen.

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Wir dagegen machen uns langsam wieder auf den Weg Richtung Ihaha, wo wir heute noch Wasser holen wollen. Davon dann im nächsten Kapitel.

Teil 5318. Nov. 2023

3. September 2023 - Chobe HATAB CNP 02 (Teil 2)
Nach der Löwensichtung fahren wir weiter Richtung Ihaha. Dabei gibt es immer wieder etwas zu sehen.
Zunächst die ganz kleinen Vertreter der heimischen Fauna, der Vollständigkeit halber ein Red-billed Fire Finch.

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Green-winged Pytilias gab es auch, aber diese Fotos erspare ich euch wirklich 😊 !

Danach zwei Blue Waxbill

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Falls sich übrigens jemand wundert, dass ich meistens die englischen Vogelnamen verwende: da auf den Bushways-Touren englisch gesprochen wird, haben sich mir diese Namen im Laufe der Jahre mehr eingeprägt als die deutschen, und manche der deutschen Namen fallen mir einfach nicht spontan ein. Aus Faulheitsgründen schreibe ich dann eben englisch, beide Namen sind mir zu viel und die wissenschaftlichen müsste ich nachschlagen, dazu hab ich gleich gar keine Lust!

Die nächste Sichtung verwundert Diteko ein bisschen, denn Slender Mongooses (Mongeese?) sind eigentlich Einzelgänger. Er vermutet daher, dass diese zwei Sonnenanbeter Mating Mongooses sind.

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Was gibt es denn da drüben zu sehen? (Danke Simone fürs Foto)

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Tatsächlich, Pukus 🤩 ! Auch wenn sie weit weg sind – nun haben wir auch diese Antilopenart gesehen, die es in Botswana nur hier ganz im Nordosten gibt.

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Weiter geht’s! Wenn es nach mir geht, braucht es keine Löwen oder andere Sensationen, dann genieße ich einfach das Fahren, den Wind, die tolle Landschaft und was es alles zu entdecken gibt! (Danke Simone fürs Foto)

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Hinter den Pukus biegen wir ab auf eine Art Landzunge, um die der Chobe einen großen Bogen macht. Hier ist es wunderschön, und dazu noch einsam.
Also zumindest sind keine anderen Touristen unterwegs, ein paar Vögel zum Glück aber schon 😎 !

Saddel-billed Stork

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Yellow-billed- Storks, die ich im Moremi vermisst habe (nicht sonderlich elegant 😛 )

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Beide zusammen

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Und ein Hamerkop, der gerade Nistmaterial sammelt und abtransportiert.

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Zurück auf der Hauptpiste gibt es nach diesem Braun-in-Braun endlich wieder einen Lilac-breasted Not-schade Roller (ich glaube, das ist jetzt wirklich der letzte der Reise, versprochen!).

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Auf dem Weg nach Ihaha hat man einen traumhaften Blick über die Floodplaines – ich bin jedes Mal aufs Neue begeistert von dieser Ecke des Chobe NPs.

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Auf der Anfahrt zu unserem Coffeebreak-Platz gibt es weiterhin viel zu sehen. So zahlreich die Touristen an der Chobe Riverfront sind (hier zum Glück nicht), so groß ist auch die Artenvielfalt. Ich hatte schon bei meinem ersten Besuch 2012 den Gedanken, dass hier die Arche Noah ausgekippt wurde, so wirkt es auch heute immer noch auf mich.

African Darter (rechts könnte ein Reed Cormorant sein, bin mir aber nicht sicher)

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Ein immer dünner werdender Southern Carmine Bee-Eater


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Impalas und jede Menge Wasservögel

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Goliath Heron

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Great White Pelican, dazu Glossy Ibis, African Spoonbill, Sacred Ibis, irgend eine Ente….


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Büffel und Zebras

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Nochmal Vogelsuppe mit einem Sacred Ibis, der gerade landet

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Ein Glossy Ibis beim Landeanflug

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Links ein einfliegender Black Heron, African Spoonbills, Great White Pelican, Great Egret, Glossy Ibis und vorne zwei Limikolen-Bibberle, die ich Matthias überlasse… 😛

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Und dann sind wir an unserem Picknick-Platz angekommen- ich liebe ihn!

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Ein (vermutlich) GreaterBlue-eared Starling ist auch schon hier.

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Wir genießen den Ausblick über die Flutebenen des Chobe Rivers. (Danke Elke für das Foto)
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Heute gibt es besonders viele Zebras genau gegenüber.

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Mit diesen geht es dann im nächsten Kapitel weiter.

Teil 5422. Nov. 2023

3. September 2023 - Chobe HATAB CNP 02 (Teil 3)
Da stehen wir also (immer noch) , machen unzählige Fotos

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und genießen den Ausblick und die vielen Zebras.


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Manche schlafen oder stehen faul in der Gegend rum,

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manche stillen ihren Durst,

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und dann sind da noch diese zwei Stuten, die sich im Zebra-Wrestling üben.

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Da geht es richtig zur Sache 🤩 ,

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bis eines dann sein Heil in der Flucht sucht 🙄 .


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Natürlich sind hier auch viele Vögel unterwegs.

Bei den Pelikanen sieht das ja immer eher wie ein Notwassern oder ein Unfall aus 🤪 und nicht wie eine elegante Landung.

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Grey headed Gull – die hatten wir vor 2 Jahren sehr schön auf der Boatcruise, diese Jahr leider nicht, daher müssen diese Beweisfotos herhalten.

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Kopf-an-Kopf-Rennen mit einem Little Egret (die Möwe hat kurz darauf überholt und gewonnen).

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Reed Cormorant

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Zebra-Mokoro-Idylle (man kann sich leicht vorstellen, wie die namibischen Diebe schnell über den Fluss kommen in dieser Gegend, ohne jetzt natürlich diesen beiden etwas unterstellen zu wollen, nichts liegt mir fernen)

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Noch mehr menschliches Leben in den Flutebenen.

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Um halb elf (10.30 Uhr) machen wir uns mal wieder auf den Weg nach Ihaha.

Unterwegs sitzen viele Emerald-spotted Wood Doves im Gebüsch und wieder ist Diteko erstaunt, weil sie auch eher Einzelgänger sind. Vielleicht ist heute Konferenz der Tiere, wer weiß?

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Kurz vor Ihaha rumpeln wir durch den dort so typischen roten Sand. Und werden dabei von Kudus beobachtet.

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Tja, die Fliegen hier sind lästig – davon können wir auch ein Lied singen 😣 😈 .

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Hier gibt es auch immer White-crested Helmetshrikes. Ich gestehe: ich finde sie ziemlich hässlich, erstens schwarz-weiß, und dann auch noch dieser gelbe faltige Augenring, das sieht irgendwie krank aus. Das Auge selber wirkt winzig. Ich mag lieber Vögele mit Knopfaugen 🙂 😘 😗 . Kann aber auch sein, dass ich sie nicht leiden kann, weil sie selten stillsitzen.

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Der hier macht mal eine kurze Ausnahme.

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Wir können am Gate kein Wasser fassen, weil schon ein anderer Wagen, ein großer LKW, tankt und werden daher an die Campsites weitergeschickt. Dort können wir, während Diteko seine Arbeit macht, Elefanten in Begleitung von Cattle Egrets beobachten.

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Es ist übrigens mal wieder ganz schön heiß, die Luft flimmert und gute Fotos sind da kaum mehr möglich.
Siehe hier: kurz nachdem wir uns auf den Rückweg gemacht haben, entdecken wir eine Herde von Roan Antelopes im Gebüsch.

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Wir fahren nicht an der Riverfront, sondern auf einem der Wege oberhalb nach Hause. Von rechts strebt eine Kudu-Herde (schon wieder Kudus!) mit etlichen Kindern runter ans Wasser.

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Schau link, schau rechts, schau gradeaus, dann kommst du sicher gut nach Haus 😎

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Bisschen Arche-Noah-Feeling

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Jaja, wie gesagt, die Fliegen hier sind lästig 😠 – das wird heute noch ein Thema bei uns sein 🤩 .

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Und wieder ein Tierkind – noch ganz flauschig.

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Was für eine Mähne 😘 !

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Weiter geht’s – wir wollen mal endlich zurück ins Camp. So wird das aber nichts, wenn das Zebra mitten auf der Straße stehenbleibt.

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Und zack – schon wieder ein Tierkind.

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Und eine liegende Giraffe, das habe ich auch noch nicht oft (oder überhaupt noch nie?) gesehen.

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Noch ein Kudu - dieses Mal ein Bulle.

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Dieser Elefantenbulle macht dicke Backen und kommt ziemlich schnell auf uns zu – so schnell, dass er mir aus dem Bild läuft!

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Es dauert eine Weile, bis geklärt ist, ob bzw. dass wir vorbeifahren dürfen 😉 .

Und es wird immer später und immer heißer - trotzdem halten wir natürlich für diese Herde Roan noch einmal an und beobachten sie ausgiebig. Anders als sonst rennen sie nämlich nicht sofort davon, sondern geben uns Zeit, das nächste Tierkind zu bewundern und uns an diesen schönen Antilopen zu erfreuen! Ich mag die sehr gerne, vor allem wegen ihrer Riesenohren, die mich immer zum Lachen bringen!


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Das ultimative Durchzählbild: es sind 11 Stück (zumindest auf diesem Foto, vielleicht hat Matte noch viel mehr gezählt 🙄 ).

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Jetzt aber nichts wie den Berg hoch zu unserer Campsite, dort geht es dann vermutlich nächste Woche weiter.

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Bis dahin liebe Grüße von Bele

Teil 5529. Nov. 2023

3. September 2023 - Chobe HATAB CNP 02 (Teil 4 - der Rest des Tages)
Zurück auf der Campsite erwarten uns zwei Überraschungen, eine gute 🙂 und eine schlechte 🙁 .

Zunächst die gute: KD hat noch einmal alles gegeben (schließlich ist das unser letzter gemeinsamer Lunch ) – es gibt Pies. Fragt mich nicht, wie man die so schön in der Buschküche hinbekommt – keine Ahnung 🤩 .


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Zu allem Überfluss schmecken sie auch noch extrem gut! Diteko schüttelt immer wieder lachend den Kopf, das ist nämlich (wie heute früh schon) keine übliches Mittagessen für die popeligen „semi-participation“-Camper, sondern eine Mahlzeit aus dem „Fully-Serviced“-Programm (das übrigens inzwischen nicht mehr so heißt, die Mobile Safaris werden nun nach „Adventure Camping“ und „Premium Camping“ unterschieden.)

Kommen wir zur schlechten Überraschung 😣 😵 : zwar hatten wir das gestern schon am Rande mitbekommen, aber heute trifft es uns mit voller Wucht! Es wimmelt hier von Mopaneflies, die in alle frei verfügbaren Körperöffnungen krabbeln.
Das ist deshalb besonders lästig, weil wir noch etwas Büroarbeit zu erledigen haben. Die beiden Trinkgeldumschläge für DT und KD müssen gestaltet werden, dazu benötigt es ein bisschen Inspiration für den Text. Leider werden wir aber nicht von der Muse geküsst, sondern nur von den Fliegen, was das ganze recht anstrengend und nervig macht. Uwe F. wird auf der Rückseite von KDs Umschlag aber doch noch höchst kreativ 😮 :


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Natürlich versuchen wir, uns vor den Biestern zu schützen, aber irgendwo kommen sie immer durch (außer vielleicht bei KD). Jeder hat da so seinen eigenen Modestil 😎 :


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Auch das Duschen ist schwierig, weil es viele Bienen auf der Campsite hat, die irgendwann mitbekommen, dass hier das Wasser reichlich fließt.

Der Nachmittags-Game-Drive startet daher recht früh nach dem Motto „Nichts wie weg von hier 🤩 !“ und wird sehr unspektakulär sein. Allerdings muss man das auch mal etwas objektiv und realistisch betrachten: erstens sind wir über Maßen von tollen Sichtungen verwöhnt worden bisher und zweitens hätte ich mich vor vielen Jahren zum Beispiel über diese Giraffenfotos am Wasser (die später kommen...) wie ein kleines Kind gefreut. Ob man will oder nicht, man stumpft etwas ab, wenn man öfters hier war.

Und hab ich nicht 2011 Elefanten vermisst? Hier gibt es eine Garantie dafür, wenn das nichts ist 😐 ?

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Wir schauen uns dies und das an.

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Diteko hätte gerne noch ein paar Löwen, denn wir sind mittlerweile bei 87 Stück und er würde gerne die 90 voll machen! Dazu sind wir aber nur halbherzig motiviert, denn eigentlich haben wir keine Lust, den Fahrzeugen mit Tagestouristen zu folgen, die wie auf der Flucht durch den Park rasen und dabei riesige Staubwolken produzieren 😣 .

Also schauen wir uns nur noch einmal diesen bereits bekannten Herrn von heute Vormittag an –das reicht dann aber auch.

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Was mich aber immer begeistern wird und mein Herz höher schlagen lässt ist dieses stehende (und strümpfige 😎 ) Fahren im offenen Landcruiser 😘 . Dafür brauche ich keine Katzen & Co. Im Gegenteil, das müsste ich mich ja dann hinsetzen... 😗

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Und wie wir das so an der Riverfront vor uns entlang tuckern, entdeckt Matthias doch tatsächlich eine Neusichtung für mich 😮 (zumindest in Afrika, ich glaube, am Federsee habe ich schon einen gesehen) - einen Eurasian Curlew (Großer Brachvogel):


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Matte und Diteko sind verblüfft, denn der dürfte zu dieser Jahreszeit eigentlich gar nicht hier sein.

Im schwindenden Abendlicht fahren wir an weiteren Elefanten vorbei zurück zur Campsite.


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Da sitzt rechts sogar noch ein Greif (?) im Baum:


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Unser letzter gemeinsamer Abend mit KD und Diteko am Campfire wird sehr emotional 🙁 . Wenn man knapp drei Wochen als Team durch den Busch gefahren ist, wächst man schon ein bisschen zusammen, zumal wir uns ja teilweise schon länger kennen. Als KD dann einen seiner Lieblings-Countrymusic-Songs abspielt, der von Freundschaft und Wiedersehen handelt, fließen die Tränen 🙁 🙁 🙁 .

Einzig der Gedanke, dass es morgen (hoffentlich, wenn alles klappt) tatsächlich ein paar Wiedersehen geben wird, lindert den Abschiedsschmerz ein wenig. Mit diesen Gedanken krabbel ich ein letztes Mal für diese Tour in mein geliebtes Bodenzelt.

Gute Nacht!

Teil 5604. Dez. 2023

4. September 2023 - Chobe HATAB CNP 02 nach Kasane/Chobe River Cottages
(Teil 1 - Game Drive und Abschied 🙁 )
Vor diesem Kapitel habe ich mich lange gedrückt, erstens, weil ich gerade wirklich viele andere Dinge zu tun habe, zweitens, weil ich immer noch an meinem alten Laptop sitze und drittens, weil ich Abschiede hasse 😈 !

Heute ist es nämlich soweit: noch ein kurzer Gamedrive und dann werden wir in Kasane abgeliefert und die Wege von Diteko + KD und von uns 8 Deutschen trennen sich 🙁 😮 .

Zuvor heißt es aber ein letztes Mal: Campabbau, Breakfast und Boarding!

Unser Gamedrive führt uns nach Westen, dann zurück nach Osten und für mich seit vielen Jahren mal wieder aus dem Nationalpark durchs Sedudu-Gate!

Aber der Reihe nach!

Unsere erste Sichtung unterwegs ist ein Kudu in schönstem Morgenlicht.

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Und dann gibt es sogar noch einmal einen Honigdachs für uns 🤩 !

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Unterwegs treffen wir die Crew von Bushways, die unsere Campsite für eine Fully-serviced Tour übernehmen wird. Funfact 😉 : dort wird ein Fomi mit dabei sein, später mehr davon. Wir beteuern, dass wir alles tippitoppi hinterlassen haben und fahren weiter.

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Vorbei an einem Tawny Eagle, der uns die kalte Schulter zeigt,

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weiteren Kudus und Elefanten


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erreichen wir das Ufer, wo die Büffel mindestens so genervt von den Fliegen sind wie wir gestern auf unserer Campsite 😣 😈 😠 .

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Langsam tuckern wir am Wasser entlang, und so gerne Diteko noch die 90 Löwen voll machen würde - es bleibt bei Federvieh!

African Spoonbill

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genervt von einem Yellow-billed Stork

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Common Greeenshank

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Ein White-browed Scrub-Robin, ich glaube, das ist eine Neusichtung für mich (ich führe ja kein Buch, muss mich also auf meine Erinnerung verlassen, was keine so gute Option ist 🙄 )


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Oh, doch nicht nur Federvieh - ein einsamer Waterbuck

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Kurz wird es nochmal richtig schön bunt: ein Little Bee-Eater

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Dark-capped Bulbul

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Zwei African Fisheagle an viel Landschaft

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und ein "Den haben wir daheim auch"-Graureiher in der einbeinigen Ausführung

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Zwischendurch gibt es eine Warzenschweinstudie:

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Also diese graue Haut mit den einzelnen borstigen Haaren sieht schon irgendwie 🤢 aus, oder?

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Schnell weg von dieser deutschen Touri-Tussi, die über mich lästert!

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Von dem letzten Stück durch Sedudu-Valley und den Berg hoch habe ich komischerweise keine Fotos...

Am Gate

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muss dann sowohl unser Landcruiser

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als auch Diteko stadtfein gemacht werden, zur Erheiterung aller, inklusive ihm selbst!

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KD macht sich besonders über seinen eitlen Kollegen lustig und versucht, den neuen Schuhen ein bisschen Bushpainting zu verpassen 😛 .

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In Kasane werden wir bei den Chobe River Cottages abgesetzt, die wir für zwei Nächte gebucht haben.

Um unser Gepäck in Ruhe ausladen zu können, muss der Trailer abgekuppelt, von Hand gedreht und an den Landcruiser, der nun rückwärts aufs Gelände gefahren wird, wieder angehängt werden.

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Hat niemand etwas vergessen? Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser! 😎


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Und dann ist es soweit, der schreckliche Moment des Abschiednehmens steht uns bevor 😮 😵 . Wieder fließen Tränen (beim Schreiben gerade auch 🙁 ), wir machen noch gefühlt 100 Fotos von unserem Bushways-Dreamteam

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umarmen uns und dann rollen sie winkend vom Hof!

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Das betreute Wohnen im Bodenzelt ist Geschichte - ab sofort sind wir auf uns alleine gestellt 🤩 !

Wie uns das gelingt, erfahrt Ihr dann in den nächsten Kapiteln!

Teil 5707. Dez. 2023

4. September 2023 - Kasane/Chobe River Cottages (Der Nachmittag mit Boatcruise - Teil 1)
Vor lauter Abschied habe ich ganz vergessen, dass wir ja nicht direkt zu den Chobe River Cottages gefahren sind, sondern zunächst noch US-Dollar für unseren Aufenthalt in Vic Falls besorgt haben. Also alle nochmal zurück bis Ortseingang Kasane 😄 . Der Umtausch war gar nicht so einfach (und wir sind uns bis heute auch nicht sicher, ob wir nicht doch mit Pula bzw. Kreditkarte durchgekommen wären). Die erste Wechselstube hatte keine Dollar, wir sollen um 14 Uhr wieder kommen. Die zweite, in einem Supermarkt, ist bereit, uns unsere Pula umzutauschen, aber es daaaaaauuuuuuuert.


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Danke Simone fürs Foto

Nach großem Formularkrieg müssen die vielen Scheine erst einmal gefunden und dann gezählt werden. Auf dem Parkplatz werden wir sehnsüchtig erwartet und dann geht es aber nun wirklich zu unserer nächsten Unterkunft – siehe letztes Kapitel.

Nun sind wir also alleine in den Chobe River Cottages. Natürlich sind wir nicht ganz alleine 😉 , wir werden von der Inhaberin empfangen und im Office steht Oratile, mit der ich damals wegen der Corona-Verschiebung und auch jetzt für diese Reise öfters zu tun hatte, und es gibt eine herzliche Umarmung! Da wir sehr früh dran sind, sind unsere Chalets noch nicht fertig – abgesehen von einem. Dort laden wir alles ab und nach und nach werden die anderen Räume bezugsfertig. Die Anlage ist nahezu komplett von uns belegt und Oratile ist meinem Wunsch nachgekommen, die 4 Chalets die rechts und links am nächsten vom Pool sind, für uns zu reservieren. Prima 🙂 !

Neben dem Einziehen her melde ich mich bei Kempho. Über sie haben wir nämlich nahezu unsere ganzen Unternehmungen von Kasane aus organisiert bzw. gebucht.

Hier möchte ich ein paar Infos zu Kempho, bzw. ihrem Unternehmen loswerden. Zum einen, weil mir solche Powerfrauen, wie sie eine ist, generell imponieren und ich sie gerne weiter unterstützen möchte, und zum anderen, weil der Kontakt mit ihr immer so nett und effizient war und ist. Mal ganz davon abgesehen, dass sie wirklich ein Organisationstalent ist und wir uns immer voll und ganz auf sie verlassen konnten.

Als ich sie 2021 kennengelernt habe, hat sie wohl noch bei einem Unternehmen mitgearbeitet, inzwischen ist sie die Inhaberin von Holiday Africa Safaris & Tours – so hat sie es mit vor kurzem bestätigt.

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https://holidayafricasafaris.net/

Die Website finde ich etwas komisch, ist vielleicht aber auch ein Anwenderproblem meinerseits 😵 . Die Telefonnummer unter „Contact us“ ist eine Festnetznummer, wie Kempho mir neulich auf Nachfrage gesagt hat. Offensichtlich traut sie meinen Englischkenntnissen nicht, denn sie hat mir gleich ein Foto mitgeschickt 😄 🤪 - sie ist einfach zum Kringeln!

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Am besten kontaktiert man sie auf ihrer Mobil-Nummer, die ich gerne per PM weitergebe, ich meine mich zu erinnern, dass man die nicht öffentlich schreiben soll. E-Mail (siehe Website) funktioniert aber meines Wissens auch.

Neulich habe ich in einem Bericht gelesen, dass der Schreiber eine Bootstour bei Chobe Cherry Safaris gemacht hat. Die Boote, mit denen wir 2021 und auch jetzt unterwegs waren, tragen auch diesen Namen. Ich habe Kempho gefragt, was es damit auf sich hat. Ihre Antwort: Die Boote mietet sie für ihre Touren, allerdings hat sie seit kurzem einen eigenen 20-Sitzer!

Kempho kennengelernt haben wir 2021 über die Chobe River Cottages, damals hatten wir denen geschrieben, welche Bootstouren wir machen möchten und sie haben dann alles bei ihr gebucht für uns. Offensichtlich sind sie immer noch eng mit Kempho verbandelt, denn unsere Ankunft wird ihr sofort mitgeteilt 🤩 , obwohl wir direkt bei ihr gebucht haben.


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Die vielen Tänzerinnen sind sehr passend 😄 , Kempho ist ein Energiebündel und ständig in Aktion!

Kurze Zeit später steht sie auch schon auf unserer Terrasse. Große Wiedersehensfreude und viel Gelächter – wir hatten seit 2021 sehr viel Kontakt miteinander, unter anderem auch, weil einige Fomis bei ihr gebucht haben und diese oder Kempho mir dann Fotos von den Boatcruises geschickt haben. Generell hatten wir immer viel Spaß beim Schreiben.

Kurz sprechen wir unser Programm für die nächsten Tage nochmal durch. Heute ca. 15.30 Uhr machen wir eine Boatcruise mit Mujo als Guide. Wie mit den anderen abgesprochen, frage ich sie nach einem Tipp fürs Abendessen. Zackizacki schlägt sie uns etwas vor, da gäbe es Büffet. Viel mehr haben wir nicht verstanden und wir fragen auch nicht nach. Dies wird der einzige taktische Fehler unserer Reise sein 😵 😣 (am liebsten würde ich ja einzigsten schreiben, aber das haben mehrere Fomis mir ja inzwischen ausgetrieben 😛 ). Nein, stopp, weder einzig noch einzigst stimmt, wir begehen in diesem Zusammenhang nämlich noch einen weiteren Fehler, aber zu beiden später mehr. Morgen dann steht Vic Falls auf dem Programm, zumindest für 6 von uns, und an unserem Abreisetag noch eine Boatcruise für die Hardcore-Birder. Kempho bestätigt freudestrahlend alles nochmals – im Prinzip waren alle Touren schon per Whatsapp in den letzten Monaten besprochen (teilweise sehr ausführlich) und gebucht worden, nur die genauen Zeiten und Personenzahlen sind noch nicht ganz klar gewesen. Und natürlich wird sie uns auch zum Flughafen bringen! Eigentlich wollte sie uns auch dort abholen 😄 , so stand es auf ihrer flott hingekritzelten und abfotografierten Zusammenfassung nach unserem ersten Gespräch – schnell war ihr aber klar, dass wir aus dem Busch kommen."Ach, wie letztes Mal!", meinte sie. Hui, die Frau hat auch noch ein gutes Gedächtnis zu allen anderen Fähigkeiten!

Inzwischen habe ich auch Kontakt mit dem angeteaserten Fomi aus dem letzten Kapitel aufgenommen 🙂 . Anke (aka Luckydaisy im Forum) beginnt heute ihre Fully serviced Tour mit Bushways. Im Vorfeld hatten wir festgestellt, dass sie sich bei Kalahari Tours treffen, was zwei Häuser weiter hier auf derselben Straßenseite ist. Als sie hört, dass wir angekommen sind, macht sie sich auf den Weg zu uns. Leider kann ich euch das Foto von unserem Treffen nicht zeigen, es gab Einwände von Matthias, der darauf eine recht gewagte Kreation trägt 😛 . Immerhin gab es in unserer Gruppe viel zu lachen darüber 🤪 😗 . Wir tauschen in aller Kürze unsere Erlebnisse aus, dann muss Anke auch schon wieder los zu ihrem Gruppentreffen. Unsere Gruppe befindet sich dagegen im Auflösungsprozess. Die einen duschen, die anderen haben sich auf Souvenir-Jagd begeben und bald bekomme ich eine Nachricht von Uwe (? War es Uwe?), dass es im Café Buzz nebenan doch sooo nett sei, ob wir nicht alle auch rüberkommen wollen. Ja klar wollen wir das und vor Ort kosten wir das neue Leben in der Zivilisation in vollen Zügen aus.

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Danke Birgitta fürs Foto

Die verschiedensten Getränke werden bestellt und die Speisekarte von oben bis unten durchprobiert! Die sollte unser zweiter Fehler im Zusammenhang mit dem ersten sein 😵 , denn wir sind nach diesem Gelage pappsatt für den Rest des Tages und nehmen noch einiges in Doggybags mit nach Hause. Übrigens treffen wir dort auch Anke wieder, die zusammen mit ihren neuen Reisegefährten ebenfalls dort zu Mittag isst 🙂 und so haben wir noch einmal ein bisschen Zeit zu quatschen.

So, jetzt geht es dann aber endlich aufs Wasser! Zur vereinbarten Zeit werden wir von Kempho und einem ihrer Fahrer mit zwei Autos abgeholt. Bis heute verstehe ich nicht, warum wir die paar Schritte bis zum Spar rüber nicht laufen „dürfen“, aber da kennt Kempho kein Pardon 🙄 . Der Shuttle gehört zum Paket!

Was für eine Freude, als wir dort auf Mujo treffen – hier die beiden im Doppelpack!

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Danke Simone fürs Foto

2021 hatten wir mit Mujo eine wunderschöne Zeit bei unseren beiden Bootstouren, er ist ein sehr junger, aber auch sehr engagierter Guide, dazu höchst sympathisch in seiner bescheidenen, konzentrierten und immer fröhlichen Art. Inzwischen führt er für Kemphos Firma auch Gamedrives im Chobe NP durch. Ich glaube, mit ihm zusammen würde ich mir das vielleicht sogar noch einmal antun 😎 .

Mit unserem 16-Sitzer, auf dem wir acht natürlich sehr bequem untergebracht sind, starten wir in Richtung Osten. Die meisten der üblichen Afternoon-Touren führen direkt rüber Richtung Westen in den Park, was in meinen Augen ein großes Manko ist. Ich bin jedes Mal aufs Neue fasziniert von der Gegend bei den Stromschnellen. Allerdings kann man mit einem der großen Party-Dampfer dort wohl schlecht herumfahren, dazu ist es zu eng, zu kurvig und vor allem zu felsig. Umso besser für uns…. 😎 !

Auf dem Weg dorthin sehen wir bereits einige der üblichen Verdächtigen, und wenn wir etwas nicht sehen (was oft genug vorkommt), dann wird es von Mujo entdeckt, der ein unglaublich guter Spotter ist! Keine Ahnung, wie er gleichzeitig das Boot lenken und jeden noch so kleinen Flügelschlag am Ufer wahrnehmen kann 🤩 . Seine andere wertvolle Fähigkeit ist es, das Boot sehr ruhig zu halten, wobei er eine Stange zu Hilfe nimmt, wo dies möglich ist, und auch immer auf das richtige Licht zu achten. Fürsorglich fragt er jedes Mal nach, ob auch jeder das gewünschte Foto machen konnte, bevor er weiterfährt.

Den (fotografierten) Anfang macht ein Purple Heron:

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Malachite Kingfisher

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Striated Heron

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Zwei Schalow's Turacos (die schreibt man echt so 😵 😗 ) - wie meistens unkooperativ und hoch oben in den Bäumen!

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Reed Cormorant - ich finde es so niedlich, wie er sich mit seinen Flossenfüßen festhält 😘 !

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Der selbe (nicht gleiche!) Vogel in schlank - diesen Trick muss ich mir mal zeigen lassen 😎 😄 !

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Yellow-billed Kite

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Und dann kommen die ersten mit Papyrus bewachsenen Felsen in Sicht.

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Fully booked!

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Mujo manövriert uns immer näher an die Felsen heran

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Riesige Krokodile genießen dort die Nachmittagssonne. Übrigens ist dieser Spot gerade zu dieser Tageszeit zu empfehlen, weil der Lichteinfall da am besten ist. Morgens hat man vermutlich Gegenlicht.

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Ein besonderer "Leckerbissen" hier sind die Rock Pratincoles. Mujo schafft es trotz Strömung, unser Boot dicht bei ihnen ruhig zu halten, ohne dass sie wegfliegen (die tun nur so auf dem ersten Foto 😄 ) :

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Mujo lenkt uns geschickt mitten durch die vielen Felsen.


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Hier will man nicht unbedingt mit dem Boot hängen bleiben 🤩 .

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Halsentzündung? 😐

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Weiter geht es im nächsten Kapitel - ich muss mal eben pausieren, hier stehen nämlich zwei hungrige Bonsai-Löwen vor der Tür!

Nachtrag: Eben habe ich festgestellt, dass ich noch gar nicht alle Fotos fürs nächste Kapitel bearbeitet habe, das kann also dauern.... 😐

Teil 5808. Dez. 2023

4. September 2023 - Kasane/Chobe River Cottages (Der Nachmittag mit Boatcruise - Teil 2)
Nach einem sehr trüben Tag draußen und ätzenden und auch nicht sonderlich farbenfrohen Renovierungsarbeiten drinnen brauche ich jetzt mal wieder ein paar (mehr oder weniger) bunte Vögel! Weiter geht es daher mit der Boatcruise - und da ich mal wieder viel zu viel fotografiert habe, muss ich diese eben auch in mehrere Kapitel aufteilen.

Wir befinden uns immer noch zwischen den Felsen der Rapids direkt bei Kasane, wo man sich vor Federvieh kaum retten kann.

Water Thick-knee

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Yellow-billed Stork

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White-crowned Lapwing

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Wer sich schon immer gefragt hat, wo in Botswana die Pelikane wachsen 😎 - hier ist die Antwort:


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Das ist übrigens kein BIF, sondern ein PIF 😄

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Familie Yellow-billed Stork hat entzückenden Nachwuchs (hab ich so auch noch nie gesehen 😘 ):

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Wir haben den Eindruck, dass unser Besuch nicht sonderlich willkommen ist und bitten Mujo daher, schnell weiter zu fahren

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Die African Spoonbills klettern hier mehr oder weniger elegant in den Bäumen herum 😛

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Ein paar Hippos sind auch unterwegs.


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Abgesehen von der Tatsache, dass ich mich in Gesellschaft von Hippos nie sonderlich wohl fühle, ist die Bootsfahrt extrem entspannt. Wir gleiten übers Wasser und genießen die herrliche Landschaft und die vielen Vögel überall. Wie ich das liebe 🤩 😘 ! So könnte ich den ganzen Tag verbringen und das gerne mehrmals pro Woche 😉 !


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Ein junger African Harrier Hawk geht auf Jagd und lässt sich leider kaum dabei fotografieren:

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Nachdem wir ihm nicht weiter folgen können, beschließen wir, nun langsam Richtung Westen, also zu dem Bereich zu fahren, der zum Nationalpark gehört. Dazu fahren wir wieder am Ufer entlang und freuen uns des Lebens (danke Matthias für das Foto)!

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Unterwegs gibt es wieder dies und das zu sehen.

Nilwaran

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Sieht er nicht wie eins von diesen Perlentierchen aus?

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Und frech ist er auch noch 😉 :

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Giant Kingfisher beim Posen:


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Pied Kingfisher


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Striated Heron

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Yellow-billed Kite


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Und Mujo in seinem Element:

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Wir erreichen nun bald die Nationalparkgrenze - dort geht es dann im nächsten Kapitel weiter!

Einen schönen Abend wünscht Bele!

Teil 5911. Dez. 2023

4. September 2023 - Kasane/Chobe River Cottages
(Der Nachmittag mit Boatcruise und der Rest des Tages - Teil 3)
Wir befinden uns nun im Bereich des Nationalparks und Mujo hat immer noch viel zu erzählen und erklären - man merkt ihm an, dass er seinen Job sehr gerne und auch engagiert macht.

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Am Ufer kühlt sich ein African Fisheagle die Füße, wenn auch nicht lange, wir schrecken ihn leider auf.

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Ein Stückchen weiter denkt dieser Kudubulle angestrengt darüber nach, was da wohl vor ihm auf dem Boden liegt. Sein Kollege ist wesentlich entspannter.

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Im Gras hüpft eine Limikole herum (das unscharfe Foto erspare ich euch) , um sie zu bestimmen zückt Mujo seinen Roberts. Nicht von ungefährt hält er ihn grinsend ins Bild, das Buch hat nämlich eine kleine Geschichte. Als wir 2021 mit Mujo auf dem Chobe unterwegs waren, hatte er eine Loseblattsammlung dabei, die ursprünglich mal ein Bestimmungsbuch, im Laufe der Jahre aber völlig aus dem Leim gegangen war. Wieder daheim in Deutschland kam mir die Idee, Mujo meinen Roberts (von dem ich inzwischen eine aktuellere Ausgabe hatte) irgendwie zukommen zu lassen. Da ich von Nadine3112 wusste, dass sie im November 2021 nach Kasane kommt, fragte ich sie, ob sie bereit wäre, das Buch mitzunehmen und Mujo zu geben. Nadine hat sich in dieser Sache höchst hilfreich und völlig unkompliziert gezeigt und so erreichte Mujo das Buch am 21. November! Allerdings hat es inzwischen offensichtlich auch schon ein bisschen gelitten 🤩 😗 .

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Der nächste Piepmatz lässt sich leicht bestimmen - Pied Kingfisher gibt es hier wie Sand am Meer.

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Und Krokodile sind auch nicht selten!

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Ein African Darter hechelt wegen der immer noch großen Hitze.

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Interessante Färbungen am Hals.

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Die Zähnchen werfen Schatten im Rachen 😄


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Noch ein Pied Kingfisher...

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und weg ist er 🙄


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Auch African Fisheagle sind hier natürlich keine Seltenheit. Dieser hier nimmt uns zunächst genau ins Visier


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und entscheidet sich dann auch für einen Abflug direkt über unseren Köpfen, begleitet von den allgegenwärtigen Fliegen 🤢 .

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Er landet aber bald wieder bei seinem Elternteil in einem der riesigen Bäume hier.

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Inzwischen ist es halb sechs, also bald Zeit für den Sonnenuntergang.

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Zunächst stellt sich uns aber noch dieser Kerl in den Weg,


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bis er sich in seiner ganzen Schönheit 😛 ins Wasser trollt.


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Über eine Viertelstunde lang stehen wir bei der großen Herde Elefanten und genießen sie und das Abendlicht.

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Danach geht es in flottem Tempo zurück Richtung Anleger, unterwegs können wir noch einen wunderschönen Abendhimmel bewundern. Da ich die Kamera schon eingepackt habe, gibt es kein Foto davon und ich weiß auch nicht, ob die Bilder von Uwe, der den Strauß macht, und den anderen Handyknipsern etwas geworden sind. Wenn ja, gerne her damit 🙂 !

Der Rest des Abends entpuppt sich wie bereits angedeutet als der Flop der Reise (irgendeinen Flop muss es ja geben, oder?). Kempho und ein Mitarbeiter fährt uns in die Cresta Mowana Lodge, wo sie einen Tisch für uns reserviert hat. Der Schuppen ist riesengroß und mit einem E-Pianisten, der keine Ruhe geben kann, so überhaupt nicht unsere Welt nach knapp 3 Wochen im Busch 🙄 😣 . Dazu kommt, dass das Büffet einen nicht vom Hocker haut (wir sind fast alle der Meinung, dass die Desserts noch das Beste daran sind) und gerade günstig ist es auch nicht. Dazu kommt zumindest bei mir, dass ich noch von unserem Lunch ziemlich satt bin. Wir dehnen den Abend daher nicht sonderlich aus, essen fertig, zahlen und schicken Kempho eine Nachricht, dass sie uns wieder abholen kann. Das zumindest klappt mal wieder reibungslos und so können wir den Abend noch in Ruhe in unseren gemütlichen River Cottages ausklingen lassen und ein bisschen von der schönen Bootstour heute schwärmen.

Von Diteko und KD haben wir nachmittags übrigens auch schon eine Nachricht bekommen, sie wollen wissen, wie es uns geht und dass wir unsere Boatcruise genießen sollen. Die Beiden übernachten in Gweta und werden am nächsten Tag dann das restliche Stück bis Maun zurücklegen. Soooo schade, dass sie nicht mehr bei uns sind 🙁 .

Bald ziehen wir uns in unsere Bettchen zurück, denn morgen geht es für den Großteil von uns nach Victoria Falls. So viel sei schon mal gesagt: es wird ein toller Tag werden 🙂 !

Teil 6013. Dez. 2023

5. September 2023 - Kasane/Chobe River Cottages
Ein Tag in Victoria Falls
Nun ist es passiert: unser letzter voller Tag der Reise ist angebrochen 😮 . Gleich vorab: ich verwende einige Fotos, die nicht von mir sind, die Zuordnung habe ich (noch) nicht geschafft, daher ein Generaldank an die Fotografen und Fotografinnen 😘 !

Heute geht es nach Zimbabwe zu den Victoria Falls – oder eben auch nicht 😗 . Elke und Uwe bleiben daheim, sie wollen mal Urlaub machen (nein Spaß, sie kennen die Fälle und wollen lieber in Ruhe einkaufen und chillen) und Matthias kommt zwar mit, interessiert sich aber nicht sonderlich für "Wasser, das in die Tiefe stürzt" (irgendwie so hat er sich ausgedrückt). Nun hat er aber dafür ein umso größeres Faible für "Dampf und Rauch, der in die Höhe steigt" und damit ist nicht Mosi oa Tunya, "der Rauch, der donnert" gemeint 😎 . Es geht ihm auch eher um die Maschinen, die dafür zuständig sind, wenn man es ganz genau nimmt. Langer Rede kurzer Sinn: in der Planungsphase wurde klar, dass Matte gerne die (für Heizer bekannte) Dampflok in Vic Falls besuchen würde (sie hat einen Namen, der mir aber natürlich entfallen ist 😊 ). Problem 🤩 : wurde sie überhaupt schon wieder in Betrieb genommen (während Coronazeiten und wohl auch lange danach gab es einen Stillstand) und wenn ja, wann kann man sie sehen (mitfahren wollte er nicht)? Kemphos Recherchen waren nicht sonderlich ergiebig, aber Matte hat die richtigen Connections und teilte mir mit, dass sie dienstags und freitags fährt. Schneller Blick in den Kalender: wir sind an einem Dienstag in Vic Falls 🤩 ! Also schließt sich Matthias uns an und nimmt das Risiko auf sich, dass er die Lok nicht findet oder sie nicht besichtigen darf. Oweia, sein Gesicht will ich nicht sehen, wenn das ein Reinfall wird 😣 😈 .

Sehr früh werden wir abgeholt und zwar nicht von Kempho, wie ich eigentlich (warum auch immer gedacht hatte) sondern von Joe, einem ihrer Mitarbeiter, der unser persönlicher Fahrer sein wird. Wir haben die Tour extra als Privattour gebucht, damit alles nach unseren Wünschen geschieht und wir nur untereinander und nicht auf Fremde Rücksicht nehmen müssen. Und so wird es auch sein, das ist schon Next Level 🙂 !

Der Grenzübertritt dauert nicht übermäßig lange, verläuft auf der Zimbabwe-Seite aber schleppen wie gewohnt, das Beschriften und Einkleben der Visa braucht seine Zeit 🙄 . Dafür hat man später eine schöne Erinnerung im Reisepass!

Ansonsten verläuft die Fahrt reibungslos und wir 5, die zu den Fällen wollen, werden von Joe dort abgesetzt, der uns zeigt, wo wir hinmüssen und mit uns eine Abholzeit ausmacht. Wir bitten ihn darum, unsere Reservierung im Lookout-Café (die ebenfalls Kempho für uns erledigt hatte) auf einen früheren Zeitpunkt zu ändern, da wir an der Grenze doch schneller durchgekommen sind als gedacht und nicht glauben, dass wir so lange brauchen, um die Fälle abzulaufen. Danach geht er mit Matthias zurück zum Parkplatz, Misson „Dampflok“ steht auf dem Plan. Davon wird Matte aber selber berichten, ich war ja nicht dabei 😉 !

Wir anderen schauen uns zunächst Herrn Livingstone

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und dann nahezu alle Aussichtspunkte an, teilweise ist es schon recht voll und es hat auch sehr viel Gischt.


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Viel fotografiere ich nicht, erstens kenne ich die Fälle von früheren Besuchen und zweitens bin ich ein bisschen kaputt, weil ich in der Nacht sehr schlecht geschlafen habe.

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Vögele gibt es auch: Red-billed Fire Finch:

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Auch Birgitta war schon hier, und so bilden wir ein Zweiergrüppchen, das etwas früher wieder am Ausgang ankommt. Simone, Tanja und Uwe lassen sich ein bisschen mehr Zeit, schlussendlich sind wir aber alle pünktlich wieder vereint und ich glaube, den drei Neulingen hat es sehr gut gefallen! Simone zumindest sieht ganz danach aus 😉 :

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Auf dem Parkplatz suchen wir nach Joe und Matthias, es dauert eine ganze Weile, bis sie von irgendwo her angetrabt kommen. Was habe ich oben geschrieben? : “ Oweia, das Gesicht will ich nicht sehen, wenn das ein Reinfall wird 😣 😈 .“
Ich sag mal nur so viel: Ein Honigkuchenpferd ist ein Dreck dagegen! 😄


Entsprechend bestgelaunt besteigen wir alle unser Gefährt und werden von Joe zum Lookoutcafé chauffiert.

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Da wollte ich schon lange mal hin und bin gespannt, ob es tatsächlich so schön dort ist, wie man immer liest. Ja, ist es! Ich bin total begeistert und wir sind sehr froh, dass Kempho uns einen Tisch reserviert hat und dieser sich direkt am Geländer mit fantastischer Aussicht befindet.


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Hinzu kommt noch, dass das Essen super gut schmeckt (und auch aussieht) und gar nicht teuer ist.

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Unser Gutelaunepegel steigt noch mehr! Wir lassen es uns richtig gut gehen und bitten nach diesem Gelage Joe, uns auch noch zum Victoria Falls Hotel zu fahren. Nein, keine Sorge, nicht zum High—Tea, wir sind mehr als satt, aber eine kurze Besichtigung muss natürlich sein. Ich bleibe draußen auf einer Bank im Schatten, weil ich das Hotel schon kenne und immer noch mit meinem Schlafmangel zu kämpfen habe, und amüsiere mich solange mit einem Warthog, während die anderen die dekadente Location besuchen.

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Liebe Langweilertruppe, falls Ihr noch schöne Fotos von den Fällen und vom Hotel usw. habt, immer her damit!

Die Rückfahrt ist sehr zügig, ich lasse mich bei den Cottages absetzen, die anderen nutzen den Taxi-Service von Joe noch, um einzukaufen (so war es doch, oder?).

Danach ist Pool-Time (die Fotos bleiben unter uns, zu viel nackte Haut 😛 🤪 ), gepackt werden muss auch und dann ist es schon Zeit, um das Aussichtsdeck zu stürmen. Alles, was wir noch an Trink- und Knappberbarem haben, wird zusammengepackt und an den Fluss transportiert. Die Schlösser werden nach unseren schlechten Erfahrungen 2021 genau kontrolliert!

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Wenn ich das Foto anschaue, fällt mir auf und ein, dass, Matthias an diesem Tag nicht mehr aufhören konnte selig zu grinsen – und das hatte nichts mit den Schlössern und auch nichts mit seinem Alkoholkonsum zu tun 😗 😎 .

Und da sitzen wir nun bei unserem letzten Sundowner der Reise. Wir sind eine Mischung aus traurig, dass unsere geniale Tour nun fast zu Ende ist und glücklich darüber, dass es so toll war. Leider fehlt Birgitta, nicht weil sie mal wieder zu viel Sonne abbekommen hat wie bei den Baines Baobabs (huch, ist das schon lange her 🤩 ), sondern weil sie das Foto gemacht hat. Dass wir eines mit Selbstauslöser hätten machen können, ist uns erst bei Betrachtung dieses Fotos eingefallen. Doch schon..... 😗 😛 !

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Während ich auf den Fluss blicke, freue ich mich sehr, dass ich dort morgen noch einmal unterwegs sein darf.

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Als wir nach Sonnenuntergang zurückwollen, ist der Weg, den wir queren müssen, um wieder in unsere Anlage zu kommen, von einem Büffel versperrt (oder waren es mehrere, ich kann mich nicht mehr erinnern) 😮 . Huch, das finde ich gar nicht so lustig, war doch erst vor einer Zeit ein Mensch hier in Kasane von einem Büffel getötet worden. Also warten wir geduldig, bis er oder sie verschwunden ist/sind und gehen dann vorsichtig zum Tor, das sich im Gegensatz zu 2021 zum Glück öffnen lässt. Den gelungenen Tag lassen wir mit unseren Leftovers von gestern auf einer unserer Terrassen ausklingen.

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Teil 6116. Dez. 2023

6. September 2023 - Kasane/Chobe River Cottages
Unser letzter (halber) Tag - Morning-Cruise auf dem Chobe River (Teil 1)
Für unseren Aufenthalt in Kasane hatten wir diverse Wünsche und ich war mir bei der Planung nicht sicher, ob wir die Tage dort nicht zu sehr mit Programm überfrachten 😐 .

Im Nachhinein war es für mich persönlich aber genau richtig so 🙂 . Nachdem wir 2021 ja nicht nach Vic Falls konnten (bzw. wollten, das Prozedere war damals ziemlich unklar und uns zu unsicher), war dieses Mal unser einziger „ganzer“ Tag zwischen den beiden Übernachtungen damit blockiert. Unbedingt will ich aber wieder eine Morning Cruise auf dem Chobe River machen. Auch Simone und Matthias haben diesen Wunsch – also frage ich Kempho in der Planungsphase, ob es möglich ist, vor dem Abflug noch eine Bootstour zu machen. "Sure, no problem", und wir sollen uns auf keinen Fall Taxis für den Transfer zum Flughafen bestellen (wie letztes Mal), es sei ja wohl klar, dass sie uns zum Airport bringt. Na dann, wenn alles so schön in einer Hand ist, wird das schon klappen.

Noch vor sieben Uhr steht Kempho vor dem Tor der Chobe River Cottages und wartet auf uns (danke Simone fürs Foto)– wie immer fröhlich und auch wie immer mit dem Handy in der Hand, denn sie hat mehr oder weniger ununterbrochen etwas zu organisieren. Hinten sieht man übrigens Joe, unseren Guide von gestern, der heute offensichtlich schon wieder eine Tour mit Gästen aus unserer Unterkunft vor sich hat.

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Kurz nach 7 Uhr sind wir auf dem Chobe unterwegs, Mujo ist wie gewünscht unser Guide. Man kann gar nicht beschreiben, wie ich diesen Anblick liebe und was für ein tolles Gefühl es ist, auf diesem breiten Fluss unterwegs zu sein, der morgens so ruhig und nahezu menschen- bzw. bootsleer vor einem liegt (danke Simone fürs Foto).

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Ich könnte mein halbes Leben auf Booten verbringen, je kleiner, desto lieber und zum Glück wird mir auch nie schlecht, auch wenn es mal viel Wellengang gibt. Diese Gefahr besteht hier nicht, es wird nicht spektakulär oder gefährlich werden und ich kann auch jetzt schon verraten, dass wir keine Sensationen oder Neusichtungen zu vermelden haben werden, aber die Boatcruise wird – wieder einmal - ein Hochgenuss und somit eines meiner Highlights der Reise sein 🙂 . Es ist einfach unglaublich, wie viele Tiere man hier entdecken kann, und dies inmitten der schönen Landschaft. Von der Ruhe und dem friedlichen Gefühl auf dem Fluss am Morgen ganz zu schweigen.

Hier an der Linie im Schilf kann man übrigens erkennen, wie hoch das Wasser manchmal steht:


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Erfreulicherweise haben sich Tanja und Uwe relativ spontan entschieden, mitzufahren und so sitzen wir zu fünft gemütlich auf unseren Bänkchen und sind gespannt, was der Vormittag uns bringen wird.

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Tanja träumt noch ein bisschen vor sich hin

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ist aber kurz darauf genau wie ich zu 100% im Spotter-Modus (danke Simone).

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Ich weiß, ein Pied Kingfisher ist nichts Besonderes, aber ich liebe dieses Licht und den Bewuchs am Chobe so sehr.

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Weiter gehts!


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Southern Carmine Bee-Eater

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Brown-Hooded Kingfisher – den hatten wir meines Wissens bisher auf dieser Reise auch noch nicht.

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Vor der Tour hatte Tanja, die ja zum ersten Mal so richtig in Botswana war, gesagt, dass einer ihrer größten Sichtungswünsche ein Kingfisher sei. Gut war schon mal, dass sie sich nicht auf einen bestimmten festgelegt hat, vielleicht wäre der nicht dabei gewesen 😉 , aber ich denke, über die Sammlung kann sie sich nicht beschweren. Wir haben von den neun Kingfishern, die man hier antreffen kann, immerhin fünf gesichtet und fotografiert, und zwar den Striped, den Pied, den Malachite, den Giant und den Brown-hooded. Tanja, jetzt fehlt dir noch der Half-collared (da hatten wir einfach kein Glück) sowie der Grey-headed, der Woodland und der African Pygmy (die letzten vier fehlen mir auch noch!). Dazu müssten wir dann mal in einer anderen Jahreszeit nach Botswana reisen.

Die Bee-Eater am selben Platz, aber aus einer anderen Perspektive

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Holub’s Golden Weaver

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Das ist eine Winde, oder? Ich meine, Mujo hat uns ihren Namen gesagt, aber den hab ich wieder vergessen.

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African Jacana

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Und dann bekommen wir entzückenden Besuch an Bord - eine Wire-tailed Swallow.

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Nein, diesen Purple Heron haben wir nicht vorgestern festgetackert, wir sind hier an einer ganz anderen Stelle.

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Leider fliegt er aus dem Gestrüpp auf, als wir uns nähern – sooo schade 😉 .

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Irrtum – not schade 😎 !
Er landet auf diesen von Winden umschlungenen Schilfrohren und bietet uns so einen wunderschönen Anblick. Das ist tatsächlich eines meiner Lieblingsbilder der Reise, warum auch immer….

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Uns gehört die Welt – oder zumindest der Chobe an diesem Morgen 🙂 !

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Dieser junge Fisheagle ist noch nicht ganz ausgefärbt und sieht daher etwas schmuddelig aus.

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Und dann treffen wir auf diesen Kerl!

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Genüsslich mampft er Waterlillys und taucht dabei immer wieder ab, um plötzlich an einer ganz anderen Stelle prustend wieder zu erscheinen. Das kann ich ja gar nicht leiden 😮 , wer weiß denn, ob er plötzlich mal unter uns auftauchen will und uns dabei umkippt 😣 ? Anscheinende hat Mujo die Lage aber im Griff und so können wir ihn eine Weile in Ruhe im Morgenlicht beobachten.

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Einer der wenigen noch nicht von ihm Gefressenen 😎 !

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Natürlich sehen wir auch Malachite Kingfisher, aber heute will mir kein wirklich gutes Foto gelingen (und Tanja vermassele ich eines, weil ich sie ewig frage, wo das Vögele denn sitzt und sie es mir geduldig erklärt, bis es dann abgeflogen ist, bevor sie es fotografieren konnte 😊 – sorry nochmal dafür!).

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Dafür bekommt man dann bei solchen Bildern auch einen Eindruck vom Habitat 😗 :

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Das hier ist wohl ein Warbler, ich tippe (rate) auf einen Lesser Swamp Warbler. Im Roberts gibt es soooo viele von denen, und eine Seite dazu, die ich witzig finde, sie heißt „Cryptic, similar-looking warblers“! Ja, das ist eine Seite ganz nach meinem Geschmack 🤪 ! Es gäbe ja auch noch eine mit schwarzweißen Zeichnungen von Flügeln und Federn und vielen Zahlen, die heißt „In-hand warbler identification“, aber da steig ich aus, meiner hat die Flügel nicht spreizen wollen 🙄 .

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Da lob ich mir die African Swamphen, da sieht man alle wichtigen Details zur Bestimmung genau.

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Wie man sieht, sind wir doch nicht ganz alleine hier, aber trotzdem gefällt uns dieses Plätzchen sehr gut und Mujo fragt, ob wir hier frühstücken wollen.

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Ja klar 🙂 – und nebenher können wir in Ruhe diese Collared Pratincoles beobachten, die sich direkt vor uns ausgiebig putzen (übrigens sieht man bei den Putzfotos die roten Federn, die in ihrem deutschen Namen indirekt vorkommen).

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In unserer bei Kempho bestellten Breakfast-Box befinden sich Kaffee, Tee, Muffins, Joghurt – genug von allem, um satt zu werden. Und da man mit vollem Mund nicht reden soll 😎 , mache ich hier mal eine Pause und wünsche euch einen schönen Samstag!

Teil 6223. Dez. 2023

6. September 2023 - Kasane/Chobe River Cottages
Unser letzter (halber) Tag - Morning-Cruise auf dem Chobe River (Teil 2)
Sodele, weg von den Dampfloks - zurück auf den Chobe 😉 , wir sind ja gerade mitten auf unserer letzten Boatcruise.

Hier haben wir also angelandet, genießen unser Frühstück und schauen nebenher, was alles vor unserer Nase herumwuselt.

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Übrigens hatte Mujo noch vor unserer Pause kurz mit einem anderen Bootsführer geredet, der uns entgegenkam. Anscheinend liegen irgendwo am Ufer einige Löwen. Mujo fragt uns, ob wir dorthin wollen, weist uns aber gleichzeitig darauf hin, dass es eine sehr weite Strecke wäre und wir dann zügig losfahren müssten. Achnööö, das wollen wir nicht, bitte keine Hektik am Morgen 🤩 , und das auch noch wegen Lööööwen (wie langweilig) 😵 . Lieber wollen wir hier vor uns hindümpeln und Zeit und Muse haben, um zum Beispiel die Swamphen noch ein bisschen zu beobachten.

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Spieglein, Spieglein an der Wand (bzw. im Chobe).....

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Sie hat auch sehr große "Füße".

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Die Ruhe ist vorbei, als ein Lapwing sie verjagt.

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Ansonsten passiert wenig, aber es macht einfach Spaß, bei Kaffee und Muffin das Leben der üblichen Verdächtigen hier zu genießen.


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Aber irgendwann müssen wir doch mal weiter, denn auch wenn man es sich kaum vorstellen kann: wir müssen heute noch einen langen Flug antreten und wollen vorher noch bis Skimmer Island fahren.

Was das hier ist, weiß ich nicht (irgendein Weaver?), ist mir aber auch egal, weil es mir um den Papyrus geht, den ich ja so mag!

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Seine Majestät!

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Auch wenn sein Ansitz eher „bodenständig“ ist!

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Auch hier lassen wir uns viel Zeit, um ihn in Ruhe zu beobachten und zu fotografieren. Es ist schließlich das letzte Mal auf dieser Reise, dass wir dazu Gelegenheit haben.

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Ihm will man nicht in die Fänge geraten ... 😎

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Und wenn Tanja so weitermacht 😮 , dann kippt sie zu den Kroks in den Matsch und wird vielleicht nie wieder fotografieren können 😎 😗 😛 .

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Immer wieder gibt es andere Vögelchen zu bewundern:

African Stonechat

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Pied Kinghfisher geht immer

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Und dann geraten wir an diesen Rätselvogel – vielleicht ist es sogar doch eine Neusichtung für mich (ich hatte ja eingangs behauptet, dass es nichts Neues zu sehen gab) 😐 ? Lange habe ich jetzt im Roberts geblättert und gelesen, die Fotos in die Merlinapp eingegeben und bin immer noch nicht sicher, was das sein soll (kleines braunes Vögele im Zweifelsfall 😗 ). Zur Auswahl stehen (für mich – vermutlich lacht sich Matte gerade schlapp, weil es etwas gaaaaanz anderes ist) eine Chirping Cisticola oder eine Luapula Cisticola. Hat jemand eine Meinung dazu?

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Am Ende dieses Kapitels wird es nochmal bunt – Mujo schafft es, das Boot so ruhig zu halten, dass trotz schwankender Schilfhalme und sich immer wieder bewegender Little Bee-Eaters ein paar Fotos der beiden hübschen Poser gelingen!

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Und tschüss....

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....sagt auch die Bele 😉

Teil 6327. Dez. 2023

6. September 2023 - Kasane/Chobe River Cottages
Unser letzter (halber) Tag - Morning-Cruise auf dem Chobe River (Teil 3)
Weiter geht es – immer noch Richtung Westen zu den African Skimmern.

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Here we are. Hier wohnen die eleganten Flugkünstler und ziehen auch ihren Nachwuchs auf. Und damit kommen wir nicht nur zu Skimmer Island, sondern zu (m)einem Problem 😕 .

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Eigentlich liebe ich diesen Spot hier sehr, die hübschen Vögel (auch wenn sie größtenteils schwarzweiß sind, aber der Schnabel reißt es raus) mit den schönen Hintergründen des Ufers nach Süden hin oder der Sandbänke nach Westen.

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Momentan gibt es aber Jungvögel sowie ein (oder mehrere?) Gelege, wie die folgenden Fotos zeigen. Ich werde das Gefühl nicht los, dass man hier nur deshalb die Chance hat, die Vögel im Flug zu erwischen, weil sie nicht etwa der Nahrungssuche nachgehen, sondern aufgebracht über unsere Anwesenheit immer wieder auf- und über uns hinwegfliegen, und wieder landen, um das gleiche Schauspiel erneut aufzuführen, vermutlich in der Hoffnung, uns damit zu vertreiben. Das Ganze macht mir kein gutes Gefühl. Vielleicht sehe ich das auch zu eng, und die Vögel könnten ja umziehen, wenn es ihnen hier nicht gefallen würde, aber wer kann schon in ihre Köpfe schauen und weiß, wovon sie in ihren Entscheidungen gesteuert werden?


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Meine negativen Gedanken werden durch einen Blick nach links (Richtung Kasane) unterbrochen. Dort kommt gerade eine Herde Elefanten ans Ufer.

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Es freut uns, sie auch noch am letzten Tag zu sehen. Aber zunächst machen wir noch ein paar schnelle Fotos bei den Skimmern.
Kaum zu glauben, dass aus diesem Federknäuel mal ein eleganter Skimmer werden wird.

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Dann startet Mujo den Motor wieder, zeigt ans Ufer und meint: „There are the lions!“ 🤩 Wie jetzt – auch noch Löwen als Abschiedsgeschenk?

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Tatsächlich, das Rudel , von dem früher die Rede war, mit mindestens 10 Tieren macht das, was sie am besten können: faul rumliegen! Trotzdem sind wir natürlich begeistert, damit hatten wir nun wirklich nicht mehr gerechnet. Unser Löwenzähler schnellt Richtung 100, ich glaube 97 sind es nun (und dabei bleibt es auch). Wahnsinn!

Hier kann man 8 Stück zählen

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Noch eine(r)

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Und Nummer 10:

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Zwischendurch erhebt sich auch mal einer und parkt sich um:

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So richtig konzentrieren können wir uns aber nicht auf die Katzen, der Chobe gibt nochmal alles 😮 . Blick nach links, eine weitere Elefantenherde kommt ans Wasser.

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Blick nach rechts: ein Yellowbilled Kite verschnascht…… ja, was vernascht er da eigentlich? 😕 Uns wird mulmig, das wird doch nicht ein Skimmerkind sein 🤢 ? Die Farbe würde passen….

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Da der Greif sich von uns gestört fühlt und kurzzeitig abhebt, können wir uns sein Opfer etwas genauer anschauen.

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Ich weiß nicht, wie lange wir vor Ort darüber gerätselt haben und wie oft wir Fotos dieser Art in unserer Gruppe zur Bestimmung hin- und hergeschickt haben…. Sicher sind wir uns bis heute nicht, was es ist bzw. war. Eine Schildkröte vielleicht? 😐 Sachdienliche Hinweise werden gerne entgegengenommen!

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Aber auch hier haben wir keine Zeit, länger zu verweilen, denn nun sind links ja zwei Elefantenherden zu sehen. Die eine von vorhin und dann noch die neue links/oberhalb von Mattes Hut. (Die drei von der Langweilertruppe 😛 fokussieren übrigens gerade die Löwen).

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Herde Nummer 1 macht sich nun auf den Weg zu den Katzen, was diese nur mäßig interessiert.

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Da sich hier kein Drama abzuspielen scheint (was uns ganz recht ist) machen wir uns endlich auf den Weg nach Hause, eigentlich sind wir schon zu spät dran. Es ist 10 vor 10 und geplant war ein Ende der Bootstour um 10 Uhr. Allerdings haben wir die Rechnung ohne Herde Nr. 2 gemacht, die nun direkt vor uns den Fluss überqueren will.

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Davon und vom Rest des Tages dann im nächsten Kapitel.

Teil 6430. Dez. 2023

6. September 2023 - Kasane/Chobe River Cottages
Unser letzter Tag - Morning-Cruise auf dem Chobe River (Teil 4) und die Heimreise 🤩
Als wir an die Herde heranfahren wird klar, dass wir es nicht mehr schaffen, vor ihnen vorbeizukommen.

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Also warten wir geduldig (wir haben ja alle Zeit der Welt *hüstel* 😗), bis die Elefanten so weit den Fluss durchquert haben, dass wir hinter ihnen weiterfahren können, ohne sie zu stören.

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Natürlich düsen wir nicht direkt zum Anleger, sondern genießen dieses schöne Abschiedsgeschenk des Chobes in vollen Zügen.
Land in Sicht!

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Die Kleinen werden gut bewacht

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Sobald das Ufer erreicht ist, beginnt die Party. So viel Ausgelassenheit habe ich selten bei Elefanten gesehen.

Die Kleinen werfen sich – mehr oder weniger elegant – in den Staub, die Großen duschen damit und natürlich auch mit jeder Menge Matsch 🤩 .

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Was für ein Finale! 🙂 🙂 🙂 Ich mag vorallem den hüpfenden rechts 😘 .

Als die Chefin zum Aufbruch bläst, bringen auch wir die letzten paar hundert Meter noch hinter uns.

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Wow – ich hatte mich ja wirklich sehr auf diese letzte Bootstour gefreut 🤩 , aber dass sie so abwechslungsreich werden würde, hätte ich nie gedacht! Überhaupt habe ich (mal abgesehen von dem externen Dinner) keine Minute hier bereut und bin froh, so viele Aktivitäten für den Aufenthalt in Kasane geplant zu haben 🙂 .

Mujo steuert uns sicher ans Ufer, wo man zwischen verschiedenen Bootstypen und Größen wählen kann ( nur wir leider nicht mehr 🙁 ).

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Nach dem Anlanden und der Verabschiedung von Mujo werden wir zwar von Kempho erwartet, aber weit kommen wir nicht. Botswana Tourism führt eine Befragung durch und wir stehen brav Rede und Antwort.

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Anschließend bringt uns Kempho zu unseren Chobe River Cottages, wo wir final packen, noch ein bisschen rumsitzen und quatschen und dann – zuverlässig wie immer – von unserem Energiebündel und einem ihrer Fahrer mit zwei Autos abgeholt und zum Flughafen gebracht werden.

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Von Anfang unserer Planung an hatte sie darauf bestanden, dass sie auch diese letzte Strecke für uns fährt und zwar kostenlos. Na, dann werde ich meine restlichen US-Dollar eben als Trinkgeld los 😛 .

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Im sehr modernen, aber auch sehr schlichten Kasane-Airport haben wir schnell eingecheckt und nutzen für die restliche Zeit in Botswana das Wifi dort.

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Da geh ich dahin..... 🙁


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Der Rückflug nach Johannesburg führt uns noch einmal über die Salzpfannen des Makgadikgadis, wo unsere Reise so richtig begann und sich somit nun der Kreis schließt.

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In Johannesburg kaufen wir wie ihm Wahn den halben „Out of Africa“-Shop leer (sogar ich werde fündig 🤪 ) und lassen es uns dann ein weiteres Mal im Mugg & Bean gutgehen. Bis Doha fliegen wir noch gemeinsam, dort trennen sich unsere Wege und wir müssen teilweise Abschied nehmen, was uns sehr, sehr schwerfällt. Simone fliegt nach Frankfurt, Tanja und Uwe nach Düsseldorf. Tschüss Ihr Drei! 🙁

Der Rest der Langweilertruppe hat München als Ziel. Dort erwartet uns eine böse Überraschung 😵 . Kaum gelandet schaltet Matte sein Smartphone ein und teilt uns mit einem schrägen Grinsen mit, dass es mal wieder irgendein Bahn-Chaos gibt und unser Zug offensichtlich nicht wie geplant fährt. Warum wundert mich das jetzt nicht 😗 ?

Das Ganze entpuppt sich nach und nach als ein Riesenproblem. Ein Bagger hat am Vormittag beschlossen, sich in eine Oberleitung zu verbeißen 😈 und nichts geht mehr. Weder kommen wir zum Hauptbahnhof noch von dort aus weiter. Da spielt es auch keine Rolle, dass die Gepäckausgabe wegen Personalmangels ewig dauert. Es fühlt sich komisch an – in Afrika hat alles geflutscht und hier….. 🙄

Nach diversen internen Beratungen telefoniert Birgitta mit Tom und der Gute macht sich mit dem Auto von Ulm, wo er uns eigentlich vom Bahnhof abholen wollte, auf den Weg zum Munic Airport. Elke und Uwe haben zum Glück das Auto am Flughafen geparkt und können sich somit ohne Probleme auf den Weg nach Osten ins tiefe Bayern machen. Tschüss Ihr Zwei! 🙁

Wir drei Übriggebliebenen sitzen in einem relativ angenehmen Café an einer erstaunlich ruhigen Stelle des Flughafens und warten - logischerweise recht lange – auf den lieben Tom. Ich nutze die Zeit und telefoniere mit Daheim, um mich aufs Laufende zu bringen und die ersten schlechten Nachrichten von dort schon mal zu verdauen.

Tom kutschiert uns dann sicher nach Hause – vielen Dank nochmal auch an dieser Stelle 😘 .

So endet diese Reise im Großen und Ganzen genauso doof wie sie begonnen hat 😵 😣 – was konnte man auch mehr erwarten, der Wurm war ja von Anfang an drin 🤢 😉 .

Es folgt alsbald noch ein Fazit – bis dahin liebe Grüße von Bele und danke für eure Begleitung hier als Lesende, Kommentierende und Dankebuttondrückende 😘 (ich habe eben zu meinem Sohn, der mir über die Schulter geschaut hat, gesagt, dass ich nicht weiß, ob ich ohne euren "Ansporn" durchhalten würde beim Schreiben 😐 )und natürlich auch ein Riesendankeschön an meine „echten“ Mitreisenden - im Fazit werdet Ihr aber natürlich noch einmal erwähnt (Ihr könnt ja schon mal das Genick einziehen 😛 😎 ) . (Danke auch nochmal für eure Fotos, ich habs in diesem Kapitel noch nicht geschafft, diejenigen zu kennzeichnen, die nicht von mir sind, sorry)

Teil 6530. Dez. 2023

Mein Fazit
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….nun ist die Tour zu Ende – nicht nur in echt, sondern auch im Rückblick 🙁 .


Für mich persönlich war die Reise durch die Umstände davor (es gab noch viel mehr und traurigere Dinge als Blitz und Kater, aber das würde den Rahmen hier sprengen) und danach (ebenfalls viel zu viel, um es aufzuschreiben) nicht ganz sorgenfrei.

Damit komme ich aber schon zu einem der großen Pluspunkte der Reise: ich habe es (trotzdem oder gerade deshalb) sehr genossen, dass wir meistens keinen Internetzugang hatten! Niemand hatte sich eine Sim-Karte besorgt und so ging nur über Wlan etwas. Dies hat dazu geführt, dass ich von den ganzen Problemen daheim trotz allem ziemlich gut abschalten konnte – ändern können hätte ich von Botswana aus eh nicht viel.

Die daddelfreie Zeit brachte natürlich auch mit sich, dass wir auf uns und die Natur um uns herum fokussiert waren, was ich sehr genossen habe 🙂 . Es ist ein ganz anderes Miteinander, wenn nicht ständig eine(r) auf sein Handy schaut. Von mir aus müsste es nicht immer mehr Unterkünfte und Gates mit Wifi geben. Ich habe mit Diteko darüber gesprochen, warum das Khwai Guesthouse jetzt auch angeschlossen ist und dass ich das schade finde. Er sieht das ähnlich (auch wenn er natürlich wie wir alle dann auch jede Gelegenheit nutzt, um ins Netz zu kommen), aber die Gäste würden immer mehr danach verlangen. Für mich ein kleiner Verlust des Abenteuerfeelings von früher, wo man zum Beispiel im Moremi tagelang wirklich nicht erreichbar war.

Noch ein paar Punkte im Detail:

1. Qatar: Bisschen umständlich und langwierig mit der Umsteigerei, aber was Service, Zuverlässigkeit und Preis/Leistung betrifft natürlich viel weiter oben als LH und Konsorten angesiedelt.

2. Bushways: Für mich weiterhin die Nummer 1 (ohne sonstige Erfahrungen gemacht zu haben 🤪 ) für eine Mobile Safari. Es war mal wieder großartig, wie Nicola im Office sich um unsere Sonderwünsche bezüglich Campsites gekümmert hat, Gare um die Getränkebesorgung und Diteko und KD sind ja eh nicht von dieser Welt, was Guiding und Kochen betrifft. Ganz davon abgesehen, dass sie sehr liebenswerte Reisegefährten sind und auch immer mehr Einblicke in ihr Privatleben und eigene Emotionen zulassen. Ich fand in diesem Zusammenhang sehr interessant, was Thorsten (THBiker) gestern oder heute an anderer Stelle geschrieben hat. Ich wundere mich nämlich auch immer darüber, wenn ich in manchen Reiseberichten lese, dass Guide und Schreiber/Schreiberin Freunde geworden wären. Meine Definition von Freundschaft ist da schon eine andere 😗 , ich sehe es wie Thorsten, wir sind zuallererst Kunden. Allerdings ergeben sich durch jahrelange Bekanntschaft schon etwas andere Beziehungen und ich hoffe, dass es im Falle von Diteko und KD so bleibt wie bisher und man auch unterm Jahr weiterhin immer wieder Kontakt zueinander hält, was ja dank Social Media inzwischen kein Problem mehr ist. Und ich hoffe, dass ich mich im Falle einer weiteren Tour (die aber bisher ganz und gar nicht geplant ist) ganz entspannt auf die Beiden verlassen könnte. Das macht schon einen Großteil einer solchen Reise aus, wenn man vorab weiß, dass es harmonieren und für Probleme immer Lösungen geben wird.

Es erstaunt mich immer wieder aufs Neue, wie gut geplant und durchgeführt die Touren von Bushways sind, auch wenn es wie bei uns keine Routinefahrt aus dem Katalog ist, an der Logistik merkt man einfach die jahrelange Erfahrung.

3. Unsere Tour an sich: mir hat die Route sehr gut gefallen - hihi, kein Wunder, ich habe sie ja (zunächst) mit Heiko (Mitinhaber von Bushways) zusammen ausgetüftelt.

Unsere Ziele im Einzelnen:
Boteti: mir hat es dort – auch ohne Wasser – wieder sehr gut gefallen. Ich mag auch das Boteti River Camp sehr gerne. Es ist so gar nicht fancy, keine Meruzelte mit Pipapo, keine Möblierungen im Kolonialstil, kein Chichi. Für mich fühlt sich das authentisch an. Die Zeiten von Denys Finch Hatton sind vorbei, das ist nun mal so 😛 - solche aufgeblasenen Luxus-Lodges (die ich fast nur von Bildern kenne) wirken auf mich eher wie ein Freilichtmuseum.

Nxai Pan: schöne große einsam gelegene HATAB-Campsite und auch schöne Sichtungen, war auf jeden Fall eine gute Entscheidung, mal wieder dorthin zu fahren.

Baines Baobabs, Xomae N°1: eines der Highlights, die Stimmung dort werden wir wohl nie vergessen 😘 .

Moremi/HATAB 12: tolle Campsite mit Blick auf eine Lagune, super Sichtungen, Moremi eben.

Moremi/HATAB 09: auch wenn ich bis heute nicht weiß, warum wir die 8 nicht bekommen haben (ich habe aber auch nie im Office nachgefragt) war es toll dort, eine riesige Campsite mit unzähligen großen schattenspendenden Bäumen im Herzen des Moremis inklusive Elefantenbesuch.

Khwai Guesthouse: hier gilt Ähnliches wie fürs Boteti River Camp, ich fühle mich dort einfach wohl und das Essen war mal wieder top! Sango, die andere Unterkunft von Bushways, kenne ich ja auch von zwei Aufenthalten, dort hat man eben noch den tollen Blick auf den Khwai River dazu und ein bisschen mehr Luxus (wenn auch nicht zu viel), aber das zahlt man eben auch.

Mbudi: eine wunderschöne Campsite, nicht einmal der Gestank des Elefantenkadavers 🤢 konnte sie uns vermiesen. Danke Doro (Reisemaus), dass du sie mir so ans Herz gelegt hast 😘 , es war wirklich toll dort. Klar ist die Anfahrt an den Khwai von dort etwas umständlich, aber man hat dafür seine Ruhe und eine tolle Umgebung. Zur Khwai Concession schreibe ich unten noch extra was - wunderschön und tierreich ist sie aber wie immer gewesen.

Savuti – HATAB25B: Schwierig! Savuti punktet mit den beiden großen Löwenrudel und wir hatten das Glück, beide sehen zu dürfen. Und Savuti liegt nun mal so geschickt auf dem Weg nach Kasane. Und wir hatten noch eine tolle Leopardensichtung. Trotzdem schlägt mein Herz nicht sooo sehr für diese Region, zudem war es dieses Jahr extrem trocken und staubig. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Chobe Riverfront – HATAB 02: Auch schwierig! Wenn wir in den frühen Morgenstunden und in den Abendstunden an einsamen Stellen unterwegs waren: wunderschön! Ansonsten aber schon sehr rummelig und natürlich kein Vergleich zu 2021, als wir quasi alleine dort waren. Wenn man sich von der Meute fernhält aber defintiv eine tolle Sache, die Tierdichte und Vielfalt ist unbeschreiblich.

Kasane/Chobe River Cottages: wieder soooo schön! Ich hatte ja Angst, dass es wie so oft bei Wiederholungen einen faden Beigeschmack haben könnte, aber dem war nicht so. Dazu die ganzen Aktivitäten, die Kempho und ihr Team so perfekt organisiert und durchgeführt haben. Eines meiner Highlights war sicherlich die letzte Bootstour am Morgen des Abreisetages.

Und hier noch ein paar Worte zur Khwai Concession: Ich habe mich 2012 in diese Region verliebt und war, wenn ich richtig gerechnet habe, inzwischen achtmal dort, und natürlich macht es mich traurig zu sehen, was für ein Rummel inzwischen herrscht. Das wird sich wohl auch nicht ändern, wenn nicht eingegriffen wird, denn erstens sind wir, wie Simone heute schon geschrieben hat, auch Teil des Systems, und natürlich will jeder von den Ansässigen ein Stückchen von dem Kuchen abhaben und wenn man eine Parzelle dort besitzt, will man auch Geld daraus machen. Vermutlich spielt auch die Geschichte der Khwai-People dabei eine gewisse Rolle, früher haben sie ja im Moremi gelebt, bis das Gebiet 1963 als Wildreservat proklamiert und die River Bushmen umgesiedelt wurden. Dass man in irgendeiner Weise von der Tatsache profitieren will, dass man nun in einem wunderschönen Gebiet lebt, durch das quasi jeder Tourist aus dem Moremi fährt und dort Grund besitzt, ist in meinen Augen verständlich und jeder ist sich da selbst der nächste. Ohne Reglementierung wird das immer so weiter gehen, wobei bestimmt der eine oder andere Betreiber von alleine auch wieder verschwinden wird, weil vielleicht der Aufwand doch nicht zum Ertrag passt oder weil die Gäste wegbleiben, weil es ihnen nicht gefällt. Dazu kommen natürlich auch noch diverse Unterkünfte und Campsites, die meines Wissens nicht von Anwohnern betrieben werden.

Mittlerweile versuchen einige Campbetreiber auszuweichen, das neue Gebiet, auf das Hoffnungen gesetzt wird, ist die NG41, die Mababe Zokotsama Community Concession. Es ist das Gebiet, wo der Khwai zum letzten Mal seine Richtung ändert und als Mababe River in die Mababe Depression fließt, um dort zu versickern. Ich zitiere mal Afripolar, die ganz gut beschrieben haben, wie es dort aussieht:
„Etwa 1600 km² entfallen auf ausgedehnte Mopane-Wälder im östlichen und südlichen Teil der Konzession. Hier sind vor allem die größeren (natürlichen) Wasserlöcher interessant, weil sie in den trockenen Monaten das Wild anziehen. Der zweite wichtige Landschaftsteil ist das Bett des Khwai River bis zum Beginn der Mababe Depression. Hier gibt es auch kleine Galeriewälder und natürlich Wasser, was für Safaris eine große Rolle spielt. Der dritte Teil ist die Mababe Depression selbst. Es handelt sich um baumloses Grasland, im Süden noch einigermaßen feucht, weiter nördlich aber vollkommen trocken. Die Mababe Depression hat keinen Ausfluss. Das wenige Wasser, das bis hierher gelangt, verdunstet und versickert. Der größte Teil der Mababe Depression gehört aber zum Chobe National Park.“

Das für mich Spannende: Bushways hat seit kurzem dort eine Campsite, ähnlich wie eine HATAB-Site, und baut sie auch bereits in eine ihrer Touren ein. Heiko hat mir davon Fotos geschickt, direkt am Wasser liegend 🤩 – tja, not schade, würde ich mal sagen 😉 . Meine Frage, ob man diese auch in eine private, selbstgeplante Tour einbauen könne, wurde bejaht, was mein Köpfle natürlich schon wieder zum Rattern bringt…. 🤪 .


So, und nun zum Wichtigsten Baustein der Reise : die Langweilertruppe 🤩 .


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50% davon waren ja „Neulinge“ im Vergleich zur 2021-Tour, wobei wir uns vor der Reise alle schon mehr oder weniger gut kannten. Trotzdem weiß man nie, wie man dann zusammen funktioniert, denn so eine Reise kann auch mal anstrengend, öde oder auch nervig werden.

Ich würde sagen, wir haben zusammen mit Diteko und KD nicht gut, sondern perfekt funktioniert 🤩 – und nicht nur das. Wir haben als Team super zusammengearbeitet, hatten jede Menge Spaß und tolle Erlebnisse, es gab nie schlechte Stimmung, im Gegenteil, wir haben sooo viel gelacht, aber auch unsere Emotionen geteilt. Da war nichts auch nur ein bisschen „schaaade“, nein, es war not schade at all, mit euch unterwegs gewesen zu sein. Es war eine Zeit, die ich nicht missen und nicht vergessen möchte!

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Diteko hat in seiner „Abschlussrede“ davon gesprochen, dass ihm besonders gefallen hat, wie wir uns für ALLES interessiert haben unterwegs. Kein Vogel war zu klein oder zu schwarzweiß, keine Landschaft zu öde, um uns nicht trotzdem zu begeistern – nie mussten es die Top-Sichtungen sein, um uns happy zu machen. Erst als er das sagte, wurde mir bewusst, dass wir Acht tatsächlich alles Menschen sind, die auch daheim gerne auf Pirsch gehen, jeden kleinen Schmetterling mit viel Geduld beobachten, Futterstationen für Vögel und teilweise auch Eichhörnchen und Igel im Garten haben, und uns auch in „Kleingruppen“ schon öfters für Pirschgänge getroffen haben sowie das ganze Jahr über unsere Tier- und Pflanzenerlebnisse untereinander teilen.

Ja, und was hat mir nun besonders gut gefallen? Zuerst die Unbeschwertheit, wie Simone es mal so schön ausgedrückt hat. Zusammen mit den anderen weit weg von den Alltagsproblemen zu sein, die täglichen Aufgaben darauf reduziert, einen schönen Platz fürs Zelt zu finden, dieses aufzubauen (und wieder abzubauen), darin zu schlafen, begleitet von den Geräuschen des afrikanischen Buschs. Ein bisschen in der Küche mitzuhelfen und gemeinsam nach Tieren Ausschau zu halten, zusammen mit einem der besten Guides, die ich kenne und den ich auch menschlich sehr schätze, soweit ich ihn kenne. Das „geerdete“ Leben in Staub und Sand, mit einer Bush-Toilette und einer ebensolchen Dusche mit begrenztem Wasservorrat. Vom Feinsten bekocht zu werden von einem der herzlichsten und emotionalsten Menschen der Welt.

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Was ist in meinem Kopf und Herzen geblieben? Nicht etwa die tollen Sichtungen – und die hatten wir ja wirklich (man denke nur an die knapp 100 Löwen)!

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Aber sind wir mal ehrlich: solche Sichtungen und noch viel bessere kann man in fast jedem Reisebericht hier bewundern, sie lassen sich außerdem (relativ) leicht fotografieren und schriftlich dokumentieren und klar ist es immer spannend, was nach der nächsten Kurve auf einen wartet.

Was ich aber wirklich vermisse und was sich in einem Bericht schwer rüberbringen lässt, ist das oben beschriebene Leben zu zehnt im Busch, dazu das Fahren im offenen Landcruiser, am besten strümpfig auf der Bank stehend,

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die Landschaft, das Licht, die Geräusche, und unsere spontanen Umarmungen, wenn mal wieder etwas besonders schön, spannend oder ergreifend war.

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Umso mehr freue ich mich, dass wir nächstes Jahr, das ja bald dieses Jahr sein wird 😉 , im Juni zwar nicht nach Afrika, aber alle zusammen auf Kaiserstuhl-Safari .... äähhhh..... Expedition gehen werden 🤩 . Nochmals danke an meine Langweilertruppe für dieses sensationelle und völlig überraschende Geburtstagsgeschenk 😘 !


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Und wann geht es für mich wieder nach Afrika 😐 ? Das steht noch in den Sternen – ich denke darüber nach, muss aber vorher hier eine bessere Versorgung meiner diversen heimischen Problemfelder organisieren und vor allem gesund bleiben 😵 .

Euch allen hier im Forum wünsche ich einen guten Start ins Jahr 2024 mit hoffentlich mehr Weltfrieden und viel persönlicher Zufriedenheit sowie vor allem Gesundheit.

Bele

Teil 6624. März 2024

Sodele, ich habe die letzten Tage, an denen ich halbkrank auf der Couch rumhing (jaaa, eine Runde Mitleid bitte 😎 ) dafür genutzt, endlich mal meine "Fotoshow" dieser Reise hier fertig zu bekommen.

3 Wochen komprimiert auf knapp 43 Minuten (sorry, kürzer ging echt nicht 🙄 , ich bin ja dafür bekannt, mich nicht kurz fassen zu können 😊 ) - angeregt wurde das Ganze von Edelbergt Oatlhotse Thataone, den ich über die AV-Schiene letztes Jahr persönlich kennengelernt habe. Er hatte meine Fotos der Reise in meinem Whatsapp-Status gesehen und mir spontan zwei Files seiner Musik geschickt, die er mit seiner eigenen Gruppe Mafenyatsela macht. Er und seine Schwester, die auch mitsingt, leben zwar in Namibia, sind aber in Botswana geboren. Edelbergt hatte die Idee, dass diese Musik doch gut zu meinen Fotos passen würde. Ich fand das auch, meinte aber, dass mir zwei Stücke nicht reichen. Also habe ich ihm eine CD und einen USB-Stick mit insgesamt 12 Stücken sowie die Rechte für die Verwendung in dem Video abgekauft. Freundlicherweise hat mir ein Fomi die Tonträger aus Swakopmund mitgebracht. Und das hier wurde dann daraus:

Bei YouTube ansehen ↗



Liebe Grüße und einen schönen Restsonntag von Bele

Betreutes Wohnen 5.0 - Fomi Edition (BOT 2023) von Champagner

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/303848-betreutes-wohnen-5-0-fomi-edition-bot-2023

Stand: letzter Berichtsteil vom 24. März 2024

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