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Reisebericht · namibia-forum.ch

RELAX-Wiederholungstour Krüger

von bayern schorsch · Mischform · 17 Teile

Über diesen Reisebericht

Wir reisen im September und Oktober 2022 zum zweiten Mal in diesem Jahr in den Krüger – diesmal noch relaxter als beim ersten Mal. Statt vier Stationen steuern wir nur drei an und bleiben dafür jeweils fünf Nächte an einem Ort, ein Tempo, das uns deutlich besser gefällt als das häufige Umziehen. Zwei der drei Unterkünfte, an der Crocodile Bridge und bei Hazyview, kennen wir schon vom ersten Besuch und wählen sie bewusst wieder; eine dritte im Balule ist neu für uns.

Die Tage im Krüger selbst verlaufen entspannt: Wir fahren die Gates früh morgens an, kehren mittags an den Pool zurück und starten am Nachmittag noch einmal – dazwischen eine große Elefantenherde am Wasserloch, ein Leopard mit Beute, Löwen aus nächster Nähe und ein toter Elefant, den Hyänen und ein Krokodil zerlegen. Einen Tag legen wir bewusst als Pause ein und fahren nach Mbombela: Ein botanischer Garten und die Schimpansen-Auffangstation Chimp Eden, wo teils schwer traumatisierte Tiere aus Zirkussen und Bars ein neues Zuhause gefunden haben, hinterlassen bei uns den tiefsten Eindruck der ganzen Reise.

Einen Tag, nachdem wir selbst durch das Numbi-Gate gefahren sind, kommt es dort zu einem gewaltsamen Überfall auf Touristen; dieses Gate meiden wir seither. Eine Dashcam hatten wir uns schon vor der Reise angeschafft. Am Ende sind wir überzeugt: Fünf Nächte pro Unterkunft sind für uns die ideale Reiseform, und zwischen unseren beiden liebsten Unterkünften könnten wir uns nicht entscheiden.

Diese Zusammenfassung wurde automatisch erstellt und vom Autor freigegeben.

Teil 116. Okt. 2022

… wie immer, wer den Bericht ohne Kommentare lesen möchte, bitte einfach auf die Sonne klicken …

So – nachdem wir im April diesen Jahres eine wunderschöne und vor allem total relaxte Tour 😘 🙂 nach Südafrika rund um den Krügerpark unternommen haben, war meine Schorschine vom Relaxen derart begeistert, dass sie schon einen Tag, nachdem wir anfangs Mai wieder zu Hause waren, eine weitere Relaxtour auf den Tisch gelegt hat. Nur dieses mal noch relaxter, denn es wurden nur 3 (i.W. drei) Stationen angesteuert. 🙂

Im April hatten wir ja noch 4 Stationen, nämlich

5 Nä Foxy Crocodile Retreat an der Crocodile Bridge
4 Nä Umoja Bushvilla im Silonque Estate
4 Nä Muweti Bushlodge im Balule
4 Nä The Zarafa bei Hazyview

Darüber haben wir aber in unserem letzten Reisebericht bereits berichtet:

https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/301639-relaxtour-rund-um-den-krueger-04-2022.html

Nun soll es also im September nochmal in den Krüger gehen. Für uns schon eine Ausnahme, denn zwei Mal im Jahr nach Afrika, das haben wir noch nie geschafft. Allerdings waren die Rahmenbedingungen, sprich die Preise, zum Buchungszeitpunkt noch relativ günstig, so dass wir nicht lange überlegen brauchten.

Und dabei hat sich dann folgende Tour ergeben:

5 Nä Foxy Crocodile Retreat
5 Nä The Zarafa bei Hazyview
5 Nä Raptor Retreat im Parsons / Balule

Foxy und Zarafa war bei uns gesetzt, denn im April hat´s uns dort wirklich sehr sehr gut gefallen, da wollten wir unbedingt nochmal hin. Und das Raptor Retreat im Parsons war für uns Neuland, wobei wir auch dort nur allerbeste Erfahrungen gemacht haben, dazu noch eine heiße Empfehlung von Logi - da kann eigentlich nichts schief gehen.

So weit, so gut, hier noch ein Bild von meiner Schorschine und mir, und dann schau ma mal, dass es hier bald mit einem Kurzbericht losgeht.


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Teil 216. Okt. 2022

Rahmenbedingungen:

Flug mit British Airways

Preis: 600 Euro p.P. in der Holzklasse, für heutige Verhältnisse sehr günstig

Service: außerordentlich, Kissen und Decken so viel man wollte, Getränke fast schon im Überfluss, d.h. zwei Wein, dazu zwei Whisky, alles kein Problem, es war so wie in guten alten SAA-Zeiten, Crew äußerst freundlich

Flugzeiten: anfänglich bei Buchung sehr gut, dann wurde unser Zubringerflug von München nach Heathrow um sage und schreibe 6 Stunden (!!!) vorverlegt. 😈 Machen kannst Du nix, außer Dich drüber zu ärgern. Wir haben die Aspire Lounge in Heathrow dazugebucht, 96 Euro für 2 Personen, für unsere Begriffe viel zu teuer für das, was geboten war. Wir haben aber das Beste draus gemacht und in der Lounge mit anderen Passagieren eine gute Zeit verbracht. Das hat schon gepasst, trotzdem werden wir uns bemühen, von BA zumindest die 96 Euro kulanzmaßig erstattet zu bekommen.

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Und dann muss man sich vorstellen: wir sitzen (endlich) im Flieger nach Johannesburg, und dann macht uns der Kapitän nach 20 Minuten Verspätung (boarding war bereits completed) darauf aufmerksam, dass es noch ein wenig dauern könnte. Der langen Rede kurzer Sinn: 90 Minuten sitzen wir in diesem Flieger und harren der Dinge. Und was war? Der Caterer hat die Maschine der BA auf dem Flugfeld nicht gefunden. Unglaublich, aber wahr! Wir haben´s mit eigenen Augen gesehen.
Mich wundert es im Nachhinein, dass wir hier immer noch ein freundliches Gesicht machen:

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Wer dann denkt (und so haben wir gedacht), na ja, 90 Minuten Verspätung beim Abheben, da ist bestimmt auch die Ankunft in Joburg um 90 Minuten später und dann gibt´s einen Schadensanspruch, der irrt. Der Kapitän hat nämlich derart Gas gegeben, dass wir letztendlich knapp unter einer Stunde mit 55-minütiger Verspätung in Joburg angekommen sind, und das ist bekannterweise innerhalb der Kulanzfrist. Na ja …

AUTO:
wie schon im April haben wir unser Auto bei „Aroundaboutcars“ gebucht. Und ebenso wie im April hat auch diesmal alles sehr gut geklappt. Wir hatten einen Group M gebucht, Schalter – wir wollten diesmal ein bisschen sparen. Wäre so ein Eco-SUV gewesen. Bekommen haben wir dann einen Hyundai VENUS mit Automatic, das upgrade haben wir dankbar angenommen.

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(bitte – nicht das größere, sondern es ist kleinere Schnauferl im Vordergrund)

Schon ein bisschen winzig, unser „Klein-SUV“, 😮 für unser Vorhaben aber wirklich sehr gut geeignet, zumal auch hier der Preis schier unschlagbar war: 475 Euro für 16 Tage, SB 0. Ein super Preis, und das Auto war uns mit 30.000 km ein guter Begleiter, zumal es einen sehr guten, nämlich hohen, Radstand hatte. Übrigens sind wir 2.600 km gefahren, man unterschätzt meistens die Strecken, die man im Park untertags zurücklegt, enorm.

Unterkünfte: da kommen wir noch drauf zurück

Sicherheit: 🙁

oh je, das ist ein ganz spezielles Thema und eines, das uns schon sehr traurig stimmt. Wir sind nämlich einen Tag, bevor dieser unsägliche mörderische Angriff auf die hessischen Touristen am Numbi-Gate erfolgte, eben durch dieses Gate gefahren. Wir wussten ja um die besondere Situation vor Ort und haben auf der Strecke vom Gate bis vor nach Hazyview ein sehr wachsames Auge gehabt. Jede Bewegung am Straßenrand wurde von uns argwöhnisch verfolgt, bei den Humps haben wir noch mehr aufgepasst als sonst.

Die Humps – ja, genau dort ist es ja am nächsten Tag passiert. Diese Humps sind nicht Humps, so wie man sich das vorstellen mag. Nein, das sind Humps, wo dem Fahrer gar nichts anderes übrig bleibt, als die Geschwindigkeit auf Schritttempo zu drosseln, so hoch und so krass sind diese Schwellen quer über die Straße gebaut. Wenn man mal einen Hump übersieht, und das ist uns einmal passiert, dann fliegst du regelrecht mit deinem Kopf an die Autodecke, da schüttelts einen total durch, und zwar von unten nach oben. Also Schritt fahren – und genau da passiert dann das Unvorstellbare 😐 , dass irgendwo aus dem „Nichts“ die Gangster auftauchen und dich mit der Pistole im Anschlag bedrohen. Wie reagiert man dann?

Wir möchten uns das gar nicht vorstellen und sind glücklich, dass wir in all unseren Afrika-Urlauben immer gut davongekommen sind.

Vielleicht gehen wir aber auch mit der richtigen Einstellung an die Sache ran. Wir würden trotz aller Widrigkeiten immer wieder, und wenn´s pressant ist, morgen schon, nach Südafrika zurückkehren. Zu schön ist dieses Land, als dass man es sich von diesen fürchterlichen Übergriffen vermiesen lassen sollte.

Und dann noch was ganz Banales – das WETTER:

Und war es im April noch so regnerisch und kühl, jetzt im September und Oktober hatten wir perfektes Wetter. Nicht einen Regentropfen, immer gut über 30 Grad, die Spitze waren doch tatsächlich 39 Grad, fast schon wieder zu heiß.

Teil 317. Okt. 2022

Hier noch ein kurzer Nachtrag zu den Überfällen in SA:
(und zu meinen Eingangszeilen auf Seite 1 betreffend Sicherheit)

Angefixt durch den Film von unserem Forumsmitglied LOGI 😘 haben wir uns gedacht - was Logi kann, das können wir vielleicht auch, und haben uns eine DASHCAM gekauft. Das ist zwar jetzt nicht ganz so luxuriös wie die Logi-Ausführung, aber mit gut 100 Euro haben wir eine Dashcam gekauft, die wir immer dann ins Spiel brachten, wenn unterwegs an oder auf den Straßen besondere Tiersichtungen oder auch besondere Landschaften zu sehen waren. Gesteuert haben wir die Dashcam nicht, sondern wir haben halt immer das Kabel bei Bedarf in den Zigarettenanzünder gesteckt. Klar - nicht grad die Luxusversion, aber es hat gepasst und die Aufnahmen, die wir bisher gesichtet haben, sind sogar recht nett geworden und die können wir gut für unseren nächsten Film verwenden.

Warum ich das hier schreibe?

Weil ich mir denken könnte, dass so eine Dashcam einen potentiellen Gangster eventuell davon abhalten könnte, unser Auto zu überfallen. Schließlich wird er ja live gefilmt, und das wär dem Halunken sicherlich nicht zum Vorteil. Ich denke auch, dass diese Gangs sehr wohl und sofort erkennen würden, dass im Auto eine Dashcam hängt, denn das Teil ist ja an der Windschutzscheibe sichtbar angebracht.

Ob meine Theorie richtig ist, mag dahingestellt sein. Aber zumindest gibt es mir ein klein wenig mehr Sicherheit bei meinem Tun und Handeln.

So hab ich (für mich zumindest) zwei positive Aspekte:

- Filmmaterial, das in Videos recht gut reinpasst
- ein bisschen mehr Sicherheit

Der Post von mir sollte nur ein kleiner Nachtrag zu meinen Eingangsgedanken wegen "Sicherheit in SA" sein. Nicht mehr, nicht weniger.

Herzliche Grüsse
vom bayern schorsch

Teil 417. Okt. 2022

5 Nächte Foxy Crocodile Retreat – darauf haben wir uns sehr gefreut und wir empfinden es mittlerweile als eine Wohltat, mehrere Nächte an einem Ort zu verbringen. Mag es dem Alter geschuldet sein, das ist gut möglich, aber längere Zeit an einem Ort, das hat schon was …

Schon Wochen vor Anreise haben wir mit der Metzgermeisters-Gattin Lizette vereinbart, was sie für uns an Fleischpaketen herrichten soll. Der Kontakt war superfreundlich, und wir finden, dass auch der Preis in Ordnung ist. Nachdem wir uns zunächst in Malelane beim „Superspar“ und dann natürlich auch im Liquor-shop „Tops&Spar“ mit Essen und Getränke eingedeckt haben, sind wir in die besagte Butchery im Marlothpark. Lizette hat uns schon erwartet und sie hat sich richtig gefreut, uns wieder zu sehen. Eine ganz herzliche Frau!


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Falls jemand Interesse hat, dort Fleisch zu ordern, hier ist die e-mail Adresse:

wildbutchery@gmail.com

Vollgepackt mit leckerem Essen und süffigen Weinen – so erreichen wir gegen 15.00 Uhr das Foxy. Die Wiedersehensfreude mit Gail und Marc, den Inhabern der Lodge, ist groß, und schon bald sind wir „installiert“. Hier ist alles total easy, self catering von seiner einfachsten und perfektesten Form, die man sich vorstellen kann. Hier werden wir es gut aushalten. Am Abend legen wir die ersten Kuduscheiben auf den Grill, und dass ein Stückerl Boerewurs nicht fehlen darf, ist Ehrensache.
Dazu noch ein Flascherl Rot – so kann der Urlaub beginnen.

Über das Foxy werden wir keine Bilder hier reinstellen, es wäre ja alles nur Wiederholung, denn im April-Reisebericht haben wir hier an dieser Stelle ausführlich berichtet. Dass wir aber nicht verhungert sind, das sieht man an diesen Bildern:

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Dass wir heute sehr frühzeitig unser Kuschelbett gebraucht haben, das kann man sich denken. Im Nachgang betrachtet muss man sich das mal vorstellen - da fährst Du vormittags gegen 10.00 h nach München, der Zubringerflug geht ab um 13.00h, etwas später ist man dann in Heathrow und muss irgendwie 6 Stunden mehr oder weniger totschlagen, abends dann der Weiterflug nach Johannesburg mit 1 1/2 stündiger Verpätung, dann kommst Du morgens um ca. 8.00h in Joburg an. Koffer vom Band, Auto holen, und los geht die Fahrt. Gute 400 km liegen vor uns, das sind mindestens 5 Stunden, und dann noch Großeinkauf in Malelane. Ehrlich gesagt waren wir platt. Und zwar total. Und weil man immer einen Schuldigen braucht - es war die BA. Diese unsäglichen Vollpfosten, denen haben wir mindestens 7 Stunden zu verdanken, die uns regelrecht gestohlen wurden.
Und es hätte auch nichts geändert, wenn wir irgendwo in der Nähe von Joburg Quartier für eine Nacht bezogen hätten. Die 7 Stunden gehen Dir am Ende des Tages einfach ab, und die Rumhockerei am Flughafen ist sehr ermüdend.
Aber egal - wir wollen uns da nicht mehr weiter ärgern, aber ich wollt´s einfach mal gesagt haben. 😉 😉 😈

Teil 518. Okt. 2022

So, jetzt ein paar ganz wenige pics vom Foxy. Ich muss gestehen, dass wir tatsächlich kaum Bilder gemacht haben.
Aber immerhin .....


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Und jetzt geht´s dann gleich weiter ....

LG
der bayern schorsch

Teil 618. Okt. 2022

Foxy Crocodile Retreat Tag 2 – 5:

Schön ist es hier, halt einfach total relaxt. Schaut mal hier


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Man muss sich das so vorstellen: Früh morgens geht´s um 05.30 Uhr los. Wir düsen vor zum Gate an der Crocodile-Bridge, das um 06.00 Uhr öffnet. Wir sind mit einigen wenigen anderen Autos die „Ersten“, und nach dem üblichen Prozedere ist man eine viertel Stunde später schon im Park. Bis 09.30h oder auch mal ein Stündchen länger, dann fahren wir wieder zurück ins Foxy.

Genießen, Relaxen, wir machen ein Mittagsschläfchen, bevor es dann um 15.00h nochmals rein in den Krügerpark geht. Das sind dann nochmal einige Stunden, um 18.00h schließt das Gate. Wir haben das täglich so gemacht, lediglich an einem Tag haben wir mit Marc einen Game-Drive unternommen, den wir auch für unbedingt empfehlenswert, wenngleich aber auch für relativ teuer erachten. Dafür sitzt man bei Marc aber „business-class“, nicht „economy“. 😉 😉 😉

Heißt, es gibt keine Dreierreihen im großen Game-Drive Auto, sondern der Mittelplatz ist bestückt mit einer bequemen Armlehne, darunter ist Dein Frühstückspaket versteckt, insgesamt maximal 6 Personen im Auto. Dazu gibt´s dann ohrenbetäubende Musik aus Hochleistungslautsprechern, „Born to be Wild“, „Smoke on the Water“ – das sind seine Lieblingssongs, die man morgens um 05.15 h zu hören bekommt.

Anfänglich irritierend (seine Frau Gail „schimpft“ ihn immer wieder, die Musik leiser zu drehen – (mit geringem Erfolg !!), und dann macht das irgendwie Spaß, mit diesem tollen Typ in den Park zu fahren. Dass im Park die Musik ausgeschaltet wird, versteht sich von selbst, und unterm Strich haben wir den Gamedrive sowohl morgens als auch abends für sehr gelungen empfunden. Dass am Abend beim Heimfahren aus dem Park bis rein in den Marloth Park Deep Purple & Co einige uralt songs zum Besten geben, ist klar. 🤩
Manch einer am Straßenrand hat uns kopfschüttelnd beobachtet.

Übrigens – das ist Mark, hier mit belgischen Gästen. Am nächsten Tag waren wir dann auch mit an Bord:

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Ein wirklich supercooler Typ - mit seiner Frau Gail eine Idealbesetzung für einen tollen Game-Drive.

Tiere gab´s auch, und zwar diese hier:

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Am Morgen ist das Licht natürlich immer am Allerschönsten. Da erscheint einem sogar ein GNU außerordentlich fotogen:

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Aber auch mit diesem Nilpferd hatten wir ein perfektes Randezvous. Dieses schöne Tier konnten wir beim Grasen bestimmt ein halbe Stunde lang beobachten:

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Besonders haben wir uns über die kleinen Mangusten gefreut, und auch über die Giraffe, die im schönsten Morgenlicht genüsslich an den Blättern gefressen hat:

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An einem Morgen haben wir uns ein Frühstückspaket selbst „geschmiert“ und mit in den Park genommen. Ein paar Toasts, belegt mit Schinken und Käse, dazu ein paar hartgekochte Eier, Savanah und was man halt alles so für nötig empfindet. Pause haben wir am Mpondo-Dam gemacht, das ist etwas oberhalb vom Biyamiti Bushveld Camp.

Und während wir da so sitzen (am Dam war nichts zu sehen) und unser Frühstückspaket verzehren, sag ich noch zu meiner Schorschine, dass es schon schade ist, dass es heute „very quiet this morning“ ist, 🙁 kommt doch tatsächlich eine riesige Elefantenherde an den Dam.
Mensch – wir haben vielleicht Augen gemacht. Ein Wahnsinn – wir schätzen die Herde auf ungefähr 50 bis 60 Tiere, und wir waren das einzige Auto dort. 🙂 🙂 🙂

Positionieren brauchten wir uns gar nicht unbedingt, denn das Spektakel, das uns nun geboten wurde, hatten wir unmittelbar vor unserer Nase. Elefantenkino vom ALLERFEINSTEN: 🙂

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Selbst die schmucke Gabelracke war von der gebotenen Elefantenshow begeistert:

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Und auch diesem gefiederten Freund gefiel die Elefantenparade:

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Hingegen war der kleine Eisvogel von all dem völlig unbeeindruckt:

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So sind die Tage hier im Krügerpark. Manchmal siehst Du ne Stunde so gut wie nichts, und dann kommt es Haufenweise. Wir hatten wirklich schönste Erlebnisse und sind auch im Nachhinein der Meinung, dass für uns das alles recht gut gepasst hat. Krüger eben, mal mehr Tiere, mal weniger.

Teil 719. Okt. 2022

Fortsetzung FOXY CROCODILE RETREAT / Marloth Park:

An einem unserer 5 Tage im Foxy haben wir das mal ganz anders gemacht – wir sind frühmorgens vom Foxy zum Malelane-Gate gefahren, (also nicht durch den Park sondern außen auf der Hauptstraße) und waren tatsächlich, hätte uns nicht kurz vor dem Gate ein Südafrikaner überholt, eines der ersten Autos am Malelane Gate.

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Das tägliche Kasperltheater am Gate war in 5 Minuten erledigt, und schon sind wir „on the road“.

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Wir sind Richtung Afsaal unterwegs, um jedoch schon nach 4 Kilometern links auf die S 110 abzubiegen. So kommen wir am Berg-en-Dal Dam vorbei, wo wir uns ein feines Savanah light genehmigen. Frühschoppen auf gut bayrisch, da geht´s uns gut. 🙂

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Die Landschaft um Berg-en-Dal gefällt uns außerordentlich gut. Hier gibt´s tatsächlich, wie der Name schon sagt, Berg und Tal, und wir haben, wenn man mal in die oberen „Bergregionen“ vorgedrungen ist, einen herrlichen Blick in die Weiten des Krügerparks. Uns gefällt das hier sehr gut, die Straßen haben wir für uns fast allein, die Landschaft ist wirklich toll.

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Schorschine versucht sich in Nahaufnahmen

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Und irgendwo unterwegs treffen wir auch auf Nashörner, mit denen hätten wir eh nicht gerechnet. Leider (oder zum Glück für die Tiere) sind die Hörner entsprechend abgesägt. Zum Schutz der Tiere ist das sicherlich besser so, traurig ist es trotzdem. 🙁

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Irgenwann kommen wir dann in Berg-en-Dal an. Eine willkommene Pause, wir genehmigen uns ein Gläschen Wein und können bei der Gelegenheit auch den Toilettengang perfekt absolvieren.

Das Restaurant liegt wunderschön mit tollem Blick auf ein großes Wasserloch, uns gefällt das hier ausgezeichnet. Allerdings ist der Service unterirdisch. Für die zwei Gläser (zwei Achterl) nach nichts schmeckendem Wein warten wir bestimmt 20 Minuten, und zahlen dafür 94 Rand. Langweilig, fad – einfach ein grottenschlechter Service. Das ist schade, 😈 denn die Location als solches hat uns wirklich gut gefallen.

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Essen wollen wir hier ja eh nicht, irgendwie sind wir vom breakfast noch zu satt, so dass wir bald weiterziehen. Was sich als eine glückliche Entscheidung herausstellt, denn kaum sind wir wieder unterwegs, hält uns ein südafrikanisches Auto an und sagt uns, wir sollen in ca. einem oder auch zwei Kilometer die Augen aufmachen, es hängt ein Leopard im Baum. Oha, das lassen wir uns natürlich nicht zweimal sagen, und siehe da, wir haben mit ein paar wenigen weiteren Autos den Leoparden und seine Beute für lange Zeit direkt vor der Nase 🙂

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Heißt es doch immer, im Krügerpark gibt´s gute Sichtungen nur in Verbindung mit Dutzenden weiteren Autos, so hat das hier nicht zugetroffen. Zwei, max. drei oder vier weitere Autos, das hat schon supergut gepasst.

Nach ca. einer Stunde bedanken wir uns beim Leoparden für dieses eindrückliche Erlebnis. Wir sind total happy, denn Leo´s sieht man ja nicht alle Tage, von daher hatten wir großes Glück. Die Filmaufnahmen hab ich noch gar nicht gesichtet, aber ich weiß, dass sie mit Sicherheit ganz gut gelungen sein werden. Da freuen wir uns schon heute drauf.

Unser Game-Drive geht weiter, unterwegs entlang des River-Loops in Richtung Crocodile-Bridge, wo wir den Park wieder zu unserer Unterkunft verlassen werden, laufen uns noch jede Menge kleinere und größere Tiere über den Weg.
An was wir uns immer gar nicht satt sehen können, das sind die "Giraffen on the road", wenn diese riesengroßen Tiere im Zeitlupentempo vor Deinem Auto herlaufen:

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An einem Dam, wir wissen aber nicht mehr wo, sehen wir dann noch ein paar Krokodile …

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… und langsam neigt sich auch dieser Tag seinem Ende.

Angekommen im Foxy Crocodile schauen wir noch runter zum Fluß. Ein Elefant gibt sich ein Stelldichein, dem wollen wir noch „Guten Tag“ sagen:

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Morgen müssen wir Abschied nehmen von diesem herrlichen Fleckchen Erde. Wie tut das gut, bei solch netten Menschen wie Gail und Marc untergebracht zu sein. Ein Wort, und Dir wird jeden Abend das Lagerfeuer für das Braai angezündet, ein Service, den wir gerne genutzt haben, denn wenn Du aus dem Krüger nach Hause kommst ist man froh, wenn das Feuer schon schön vor sich hinbrennt.
Self Catering leicht gemacht, so heißt hier das Motto. 🙂

Die Entfernung zum Krüger ist gegeben, keine Frage, aber die Unterkunft und Herzlichkeit macht das alles wett. Wir würden nie und nimmer diese accomodation gegen ein Restcamp im Krügerpark tauschen wollen. Das ist aber alles Ansichtssache, denn wohl wird es Leute geben, denen die tägliche Prozedur am Gate zu blöd ist. Wir sind das mittlerweile gewohnt, dieser small talk von wegen „how are you“ und die tägliche Frage nach Alkohol, Schießgewehr und Drohne. 🤨 😮 😠

Im Foxy Crocodile könnten wir uns vorstellen, dass falls wir mal ganz viel Zeit übrighaben, durchaus auch mal 2 Wochen am Stück zu verbringen. Hoffentlich schlafen uns dann vor lauter RELAXEN nicht die Füße ein ….. 😄 🙂 😁

Teil 821. Okt. 2022

Unsere Reise geht weiter und mit dem „THE ZARAFA“ nahe Hazyview wartet das zweite Drittel unserer Reise in Südafrika. Und wir lassen uns heute Zeit und schlafen tatsächlich bis 06.30 h, was schon ein kleiner Rekord an Langschlaf bedeutet. 😉

Das Frühstück lassen wir uns schmecken, packen unsere Koffer und all die anderen Dinge ins Auto, machen noch einen letzten Erfrischungsschwumm im kleinen und glücklicherweise eiskalten Pool (es hatte schon wieder um die 25 Grad Außentemperatur, und das morgens um 8.00h !), und dann hieß es endgültig Abschied nehmen.

Herzige Leute sind das, die Gail und der Marc 😘 😘 , und wir bilden uns direkt ein, dass die Beiden uns richtig gern haben. Ganz fest gedrückt haben sie uns, und wir haben natürlich genauso fest zurückgedrückt. Es war einfach nur schön.

Über die Crocodile-Bridge sind wir dann rein in den Park und über Lower Sabie geht die Fahrt zum nächsten Zwischenstop Skukuza. Nicht das Rest-Camp, das interessiert uns jetzt nicht so unbedingt, aber dort gibt´s den Cattle Baron, ein Restaurant mit durchaus anspruchsvoller Gastronomie. 😉 🙂

Bevor es aber zum lunch so weit ist, finden wir noch Löwen, Büffel und sonstige „Verdächtige“:


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So wie wir das heute gemacht haben, nämlich einen schönen und langen Game-Drive, um dann mitten im Krügerpark zum Mittagessen zu gehen, das ist schon super. Uns gefällt das ausnehmend gut, aber wem sag ich das.

Bei den Tiersichtungen zieht sich die Fahrt dann doch ganz schön hin, aber gegen 13.00 h sind wir in Skukuza angekommen. Zuerst Toilette, dann Cattle Baron. Und das war perfekt. Perfektes Essen, perfektes Timing, perfekte Aussicht auf den Sabie-River, auf der anderen Seite des Flusses etliche Elefanten, vor der Nase eine Flasche Wein im cooler – ja Mensch, was willst Du mehr.
Zwar wird grad die Brüstung an der Terrasse gerichtet, aber das stört uns jetzt weniger.


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Auf dem zweiten Bild sieht man im Hintergrund die Eisenbahnbrücke, wo sich in den Waggons ein 5 Sterne Hotel eingenistet hat. Der Name: „Kruger-Shalati, Train on the bridge“, kostet grad mal schlappe 750 Euro die Nacht für zwei Personen, dafür hast du dort aber alles „all inclusive“. Da musst du ganz schön viel s…., damit sich das lohnt ?!? 🤩

Bei diesem Zughotel ist auch ein Restaurant ansässig. Sehr witzig, sehr nett gemacht, dazu aber in ein paar Tagen mehr, denn dieses Restaurant wollten wir auf keinen Fall auslassen. (ist ja eigentlich logisch, oder?)

Nach dem Essen schauen wir uns im Shop des Skukuza-Camps um. Wow – da haut´s dich schier um. Bestens sortiert, die Tiefkühltruhe proppenvoll, die Weinregale bis nach oben gefüllt, und bei den Textilien sind wir sehr schnell fündig geworden. 4 T-Shirts (für jedes Enkelkind eines, alles in verschiedenen Größen) 😁 und schon haben wir unsere Mitbringsel für Zuhause. Der Service im Shop war superfreundlich, wir wurden bestens bedient.

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Kaum „on the road“ bekommen wir eine WhatsApp. Das „The Zarafa“ lässt fragen, was die Herrschaften (also wir) heute Abend zum Dinner wählen möchten. Das machen wir natürlich gerne und nachdem im Zarafa eh alles asiatisch angehaucht ist, entscheiden wir uns (ist ja eigentlich klar) beim Hauptgang für Grilled Prawns. Ausgeschrieben nennt sich das dann „Cambodian grilled prawns with jasmine rice and oriental stir-fried vegetables“. Das hört sich schon mal gut an und wir wissen ja von unserem April-Aufenthalt, dass wir uns auf das Dinner freuen dürfen.

Bis es aber so weit ist haben wir noch einige Kilometer im Krüger Park Richtung Phabeni-Gate vor uns, von wo wir direkt nach Hazyview kommen, und dort geht´s dann für ein kurzes Stück rauf zu unseren zweiten Unterkunft, dem „THE ZARAFA“.

Freundlichst werden wir empfangen, Barry und Peter, die beiden Inhaber, haben uns schon erwartet, und schon ein viertel Stündchen später gehört uns unser Pool. Schön ist das wieder, eine wirklich riesengroße Villa, eigener Pool, völlig abgeschottet (um vom Nachbarn was zu sehen musst du dich schon weit über die Brüstung beugen), und wir genießen in vollen Zügen.

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Baden, Relaxen, dazu ein Schöpperl Wein, es ist einfach nur herrlich.

Es könnte wirklich nicht schöner sein, und schön langsam machen wir uns für das Dinner fertig, das im Restaurant auf der Terrasse eingenommen wird. Wir sind zum Essen die einzigen Gäste, die anderen Gäste (das sind eh nur noch 3 weitere Paare), nehmen das Abendessen in ihrer Villa ein.

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Ja, so geht dieser Tag zu Ende. Die nächsten Tage stell ich mal eine bebilderte Essensabfolge hier rein. Es ist mehr als spitzenmäßig – wenn auch meist viel zu viel.

Uns hat auch dieser Tag sehr gut gefallen. 🙂 😘 🙂

Der Abschied vom Foxy, die Fahrt durch den Krüger, das Mittagessen im Cattle Baron, die vielen Tiere, und dann die Ankunft hier im Zarafa.
Ja, uns geht´s wirklich gut, man kann sich das gar nicht oft genug vor Augen halten.

Teil 923. Okt. 2022

Heute machen wir einen Tag „Krüger-Pause“ !!! 🙂

Uns wurde nämlich von Barry, dem Mitinhaber des Zarafas, schon im April empfohlen, unbedingt einen Ausflug nach Nelspruit (jetzt Mbombela) zu machen. Dort gibt´s nämlich einen botanischen Garten und außerdem „Chimps Eden“, ein Auffanglager für Schimpansen, die man im Laufe der Jahre aus verschiedenen Gefangenschaften befreit hat. Dazu später mehr – eine traurige Geschichte.

Zuerst aber lassen wir uns (wir haben ja Zeit) das Frühstück in unserer Villa servieren. Ja, das ist schon ziemlich dekadent hier, zu jeder Villa (es gibt eh nur 4 Villen) gehört ein eigener Butler, der sich aber völlig im Hintergrund hält. Am Abend zuvor bestellt man das Frühstück, und dann kann´s auch schon losgehen:


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Clifford ist wie schon im April „unser“ Mann. Ein ganz ein freundlicher Bursche, der sein Herz am rechten Fleck hat. Man sieht ihm an, dass er mit seinem Job hier im Zarafa sehr zufrieden ist.

Nach dem Frühstück fahren wir dann los. Nach Nelspruit sind es rund 70 km, und die Strecke über White River ist nicht all zu weit. Selbstverständlich schauen wir ins Namibia-Forum rein (den fleißigen und unermüdlichen Postern sei an dieser Stelle ganz großer Dank gesagt), 🙂 😘 🙂 nicht dass es wieder irgendwo entlang der Strecke eine Straßensperrung gibt.

Aber – alles gut, wir düsen los und bald sind wir im Chimp Eden angekommen. Es gibt am Tag drei Führungen, und wir peilen die 10.00 Uhr Führung an, die aber dummerweise bereits von einer Busgruppe belegt ist. Das wollen wir uns nicht antun und ziehen einfach den botanischen Garten in unserem Tagesprogramm nach vorne, Chimp Eden und bot. Garten sind ja nicht weit voneinander entfernt.

Der Eintritt zum Garten ist schnell gefunden, und am Parkplatz sind wir das einzige Auto. Eintritt 50 Rand p.P., also knappe 3 Euro, das sind Preise, von denen man hier in Deutschland nur träumen kann. Die Dame am Eingang ist schlecht aufgelegt, also so richtig grantig. Das stört uns aber nicht weiter, und wir haben den botanischen Garten für uns allein.

Für eine Rundtour braucht man um die 2 Stunden gemütlichen Spaziergang, ein wirklich empfehlenswerter Ausflug und einfach mal was anderes als immer nur „Krüger / Tiere / Gamedrive“.
Eine tolle Abwechslung vom Krügeralltag.
Schade war, dass das Cafe im botanischen Garten nicht geöffnet war. Wir haben nur eine große Baustelle vorgefunden, denn so ne kleine Pause wäre grad recht gekommen.

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Blumen gibt´s überall, wie´s halt in so einem botanischen Garten üblich ist:

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Im botanischen Garten ist uns dann noch eine kleine Abordnung einer Schulklasse über den Weg gelaufen. Dass die Kid´s meinten, der bayern schorsch muss unbedingt mit aufs Bild, hat mich schon sehr gefreut. Da bin ich gleich noch einen halben Meter größer geworden:

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Nach dem botanical garden geht´s dann nochmal zurück zu den Chimps, die Busgruppe ist weg und wir haben vorher noch Zeit, im www.nirvanacountryhouse.co.za ein ganz schnelles und leichtes lunch zu uns zu nehmen. Zwei ausgezeichnete Springbok Carpaccio, 😁 dazu ein black Label und ein Savanna light, das Ganze für schlappe 250 Rand. Und das Carpaccio war allererste Sahne!

Das Nirvanahouse mit dazugehörigem Restaurant ist ein kleiner Geheimtipp. Wir hätten nicht gedacht, hier ein derart nettes Countryhouse vorzufinden.

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Jetzt aber zu Chimp Eden: Eintritt adult 255 Rand, Eintritt Pensioner 190 Rand. Na, da hab ich doch mal meine Freude, dass ich schon als Rentner durchgehe.

Jetzt aber Spaß beiseite, denn jetzt wird´s ernst – und traurig.

Das Jane Goodall Institute Chimp Eden beherbergt in einem weiläufigen Gelände 34 Schimpansen, es gibt täglich drei Führungen in englischer Sprache, und eine Führung dauert ca. 1 ½ Stunden. Man besucht mit einem Guide (wir waren dann bei der zweiten Tour an diesem Tag 4 Gäste) die in drei Gruppen aufgeteilten Schimpansen und man wird über die Lebensgeschichten dieser armen Kreaturen informiert.

Wir waren sprachlos, denn von diesem Ausmaß wussten wir nicht. Diese Tiere sind teilweise völlig traumatisiert ob der Grausamkeiten, die sie in ihrem Leben erleiden mussten. Wir hätten nicht gedacht, zu welch Greueltaten an Tieren ein Mensch fähig sein kann. Zutiefst erschüttert haben wir uns die einzelnen stories erzählen lassen, und nach 1 ½ Stunden waren wir völlig platt. Die Tiere wurden in Zirkussen, Nachtclubs und Bars als Attraktion zur Schau gestellt, und es wurde ihnen großes Leid zugefügt. 🙁

Wie schön, dass diese 34 traumatisierten, geschundenen und verwaisten Menschenaffen hier im Chimp Eden eine schöne und friedliche Herberge gefunden haben.
Wir möchten jedem Besucher Südafrikas, der in diese Gegend kommt, empfehlen, das Chimp Eden zu besuchen. Nur durch die Eintrittsgelder und entsprechende Spenden kann diese Sanctuary überleben.
Und dann doch noch was Schönes zum Abschluss: mit ca. 80 Jahren lebt hier der älteste Schimpanse der Welt. Sein Name ist Joao und der arme Kerl lebte 45 Jahre einsam und isoliert in einem Zoo in Mosambik, bevor er 2006 im Chimp Eden eine neue Familie gefunden hat.

Ein paar wenige Bilder haben wir gemacht, seht selbst:

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Es war gut, dass wir heute eine Krüger-Verschnaufpause eingelegt haben, und es war noch besser, dass wir diesen Ausflug nach Nelspruit unternommen haben. Nur so kann man seinen eigenen Horizont erweitern, und man erlebt auf diese Art und Weise Dinge, von denen man zwar vielleicht mal irgendwann gehört oder gelesen hat. Wenn man aber dann „hautnah“ mitten drin dabei ist, dann ist das schon noch mal eine ganz andere Nummer.

Teil 1024. Okt. 2022

Wir sind noch immer im "The Zarafa / Hazyview"

Für heute morgen haben wir uns ein Frühstückspaket schnüren lassen. Kaffee, Saft, Eier, Schinken, Toast, Süßigkeiten – Clifford ist punkt 05.30 Uhr 🤩 am Eingang unserer Villa, wir nehmen unser breakfast-Packet entgegen und schon sind wir unterwegs. Das Phabeni-Gate ist in 20 Minuten erreicht, die Prozedur dauert zum Glück nicht all zu lange, und die Tiere sind heute morgen recht fotogen:

Los geht´s mit Elefanten …

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Giraffen und Zebras friedlich vereint …

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Eine ganze Affenbande mit gaaaanz kleinem Nachwuchs ….

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Dann gesellen sich Büffel in unsere Fotoliste …

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Dann „Klein und Groß“ keine 100 m voneinander entfernt …

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….und nach diesem üppigen und langen Game-Drive kommen wir auf dem Picknickplatz Afsaalan.

Nun, wir waren hier im April schon mal, damals war alles feucht und ziemlich matschig, heute präsentiert sich dieser Platz von seiner schönsten Seite. Und es wuselt. 😁 Es wuselt so richtig, denn es sind sehr viele Leute unterwegs. Und wer sowas noch nie erlebt hat, der kommt aus dem Staunen nicht mehr raus.

Da wird gebrutzelt und geköchelt an jeder Ecke, da werden ganze Boorewurs-Ladungen auf den Grill geschmissen, und diesmal können wir auch mal in aller Gemütsruhe unseren südafrikanischen Tischnachbarn beim Familien-Braai zuschauen. Was für ein Spektakel, den Kindern haben wir die Süßigkeiten geschenkt, die bei uns im Freßkorb waren, und schon haben uns die SA´ler in ihr Herz geschlossen.

Lustige Leute waren das, eine wirkliche Großfamilie:

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Na ja, dachten wir noch zu Hause, dass wir hier mit unserem Frühstückspaket vom Zarafa groß rauskommen, so erweist sich das hier in Afsaal als großer Irrtum. Zwar hat unser Paket leicht und locker für uns gereicht, aber das, was an den anderen Tischen aufgetischt wurde, das war schon sensationell. 🤩 😉
Unterm Strich war das hier am Picknickplatz von Afsaal ein richtiges Erlebnis.

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Nach diesem Spektakel begeben wir uns langsam aber sicher auf den Rückweg. Uns hat das wieder supergut gefallen, wir fühlen uns in solch einer Umgebung richtig wohl. Vielleicht liegt´s aber auch an uns – wir kommen mit den Menschen sofort ins Gespräch, und das freut uns immer sehr.

An einem Dam können wir noch ein paar Elefanten beim Baden zuschauen …

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Wir freuen uns auf unser „Zuhause“, dem Zarafa Boutique Hotel, jeden Tag ist es brechend heiß, so dass wir gerne und oft unseren Pool genutzt haben. 🙂

Heute Abend, das wissen wir, sind wir nicht die einzigen deutschen Gäste in der Anlage. Es kommt nämlich hoher Besuch aus dem Namibia-Forum:

🙂 🙂 🙂 🙂 🙂 die P A N T H E R S !!! 🙂 🙂 🙂 🙂 🙂

Schon zu Hause bei unserem letzten Treffen in Büsnau haben wir von Martina und Ralf erfahren, dass sie sich zur selben Zeit, in der wir im Zarafa zu Gast sind, sich ebenfalls für zwei Nächte eingebucht haben. Welch ein netter Zufall, wir freuen uns sehr auf die Beiden, schließlich waren sie auch im Krügerpark unterwegs und es ist immer wieder eine schöne Sache, mit Gleichgesinnten „Afrikalatein“ auszutauschen.

Schade, dass keiner von uns dran gedacht hat, ein Bild von uns Vieren zu machen. Das haben wir alle irgendwie verpennt, 🙁 dafür stell ich hier aber mal eine Speisefolge des 6-gängigen Dinners rein.

Unser kleiner Fußweg zum Restaurant des Hauses ist nicht weit. Und schön ist das hier. Alles bunt, asiatisch, ja man kommt sich vor wie auf Bali, hier nur mal zwei Bilder, auf dem Weg ins Restaurant:

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Und so sieht dann die Esserei aus, der Auftakt ist ein kleiner Appetit-Macher

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Zweiter Gang ist eine leckere Suppe:

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Weiter geht´s mit einer kleinen Vorspeise nach „Art des Hauses“:

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Nach der Vorspeise folgt dann ein leichtes Eis-Sorbet, bevor es dann mit dem Hauptgang weitergeht, in diesem Fall war es Springbock-Filet vom Allerfeinsten:

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Gefolgt von einer hervorragenden Nachspeise, serviert mit Amarula auf Eis:

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Und zum Abschluss gibt es, denn es reicht ja immer noch nicht, ein paar Schokoladenpralinen, dazu wird weißer Whiskey gereicht, sehr sehr lecker:

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Ja, was soll man dazu sagen. Ein kulinarisches Feuerwerk, das keine Wünsche offen ließ. Panther Ralf und Martina waren ja „nur“ zwei Tage hier, und die haben schon Angst vor den“ Pfunden“ gehabt. 😉
Wir waren fünf Tage hier, und jetzt zu Hause jammern wir immer noch beim Blick auf die Waage. Bei uns waren es nämlich nicht Pfunde, es waren Kilos! 🤩

Ehrlich: eigentlich ist es viel zu viel und wir hatten regelrecht unsere Mühe und Not, das ein oder andere Gericht zwischendrin auch mal auszulassen. Aber so ist das halt. Man ist im Urlaub und da ist ja eh alles ganz anders. Ihr kennt das ja …..

Und wie gesagt, schade, dass keiner dran gedacht hat, von uns ein Bild zu machen. Aber es waren zwei wirklich nette Abende. Viele Erlebnisse gingen über den Tisch, und so manch einen Rat haben wir schon am nächsten Tag in die Tat umgesetzt, dazu aber dann morgen mehr.

Teil 1125. Okt. 2022

und nochmal THE ZARAFA / Hazyview

.... und den Panthers sei Dank. Die haben uns nämlich gestern Abend u.a. erzählt, dass Sie auf ihrer Krügertour auch in Skukuza waren, und zwar in den „new renovated Bungalows“ mit Flussblick. 🙂
Außerdem haben sie vom Zugrestaurant erzählt, und das wollen wir heute alles mal in Augenschein nehmen.

Heute gibt´s wieder Frühstück in der Villa. Wir genießen das sehr, denn das sind die Dinge, die man nicht alle Tage hat. Sogar noch für einen zweiten Morgenschwumm im wunderbar frischen Pool bleibt noch Zeit, denn wir wollen auch den heutigen Tag in aller Gemütsruhe angehen. Schließlich haben wir eine RELAX-TOUR. 😉

Aber dann geht´s los, über das Phabeni-Gate, wo morgens um 09.00 h „so gut wie nix“ los ist, steuern wir auf der Doispane Road schnurstracks, mit ein paar wenigen Loop-Ausnahmen, in Richtung Skukuza.

Dort haben wir einige Dinge auf dem Plan, nämlich

1. Lake Panic Hide
2. Skukuza Restcamp die neu renovierten Bungis am Fluss
3. Das Skukuza-Hotel von SAN-Parks
4. Das Restaurant beim Zug bzw. bei der Brücke

So zumindest ist der Plan, mal schauen, wie das heute alles kommen wird.
Auf dem Weg nach Skukuza sehen wir etliche Tiere. Nichts Besonderes, aber immerhin ....

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Wirklich nichts Besonderes, aber wir nehmen das alles gerne mit und freuen uns über jedes Tier, das uns über den Weg läuft.

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Als Erstes steuern wir den Lake Panic Hide an. Wir waren dort noch nie, und der Hide ist wirklich wunderschön. Es dürfen nur 8 Autos auf dem Parkplatz parken, und man ist zwischendrin schon mal dankbar, wenn man sich die Füße vertreten kann. Bei uns waren es nur ein paar wenige Autos, so dass wir völlig ungestört (man darf hier eh nur flüstern) den hide fast für uns alleine hatten. Sollten wir mal wieder in die Gegend kommen, dann steht der Lake Panic Hide ganz oben auf der Liste: 🙂

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Man könnte hier stundenlang sitzen, aber wir haben ja noch einiges vor und fahren vom Hide zurück zum Restcamp, wo wir dem Skukuza-Hotel einen Besuch abstatten.


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Wir haben uns im Skukuza-Hotel die Zimmer zeigen lassen und durften auch in den Speisesaal einen Blick werfen. Also wir waren enttäuscht, und zwar sehr enttäuscht. Das ist gar nicht das, was man sich unter gemütlich und schnuckelig vorstellt. Über 120 Zimmer gibt es hier, und pro Zimmer zahlt man für 2 Personen immerhin 2.840 Rand, also rund 160 Euro. Dafür bekommst du dann ein ordentliches Zimmer, einen Pool, einen Haufen Menschen, und das Frühstück nimmst du in einem Saal ein, der aussieht wie eine Kantine. Wir würden dort nie und nimmer einziehen wollen, uns hat dieses Haus überhaupt nicht gefallen.

Die Rezeption mit dahinterliegendem Speisesaal ....

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Na, da fahren wir doch leichter mal runter zum Fluss und versuchen, ob wir nicht mal einen Blick in die „Bungalows mit Flussblick“ schmeißen können. Schließlich haben uns Martina und Ralf ganz schön neugierig gemacht. Und wir haben Glück, 🙂 denn eine freundliche Reinemachefrau hat uns in einen der Bungalows reinschauen lassen. Nummer 93, 94, 95 und 89, das sind die mit dem besten view, so hat sie uns erzählt. Und ja, das lass ich mir schon eher eingehen. Ein freundlicher Bungalow, Küche draußen auf der Terrasse, und tatsächlich hat man von etlichen Bungalows einen schönen Blick auf den River.

Das könnten wir uns vorstellen, hier ein paar Nächte zu bleiben, aber auch hier hat das alles seinen Preis. Wenn ich es recht im Kopf haben, dann sind es gut über 150 Euro für den Bungi (ohne irgendwas dabei). Auch ein Preis, der nicht grad als Schnäppchen bezeichnet werden kann. Aber schön ist es allemal, und man hat wirklich einen tollen Blick aufs Wasser. Der Cattle Baron ist übrigens gleich um die Ecke, wenn man also mal nicht selbst braaien möchte, dann wäre das die Top-Alternative.

Bilder haben wir hier keine gemacht, aber gefallen hat´s und dort am Fluss außerordentlich gut. Bin schon gespannt, welchen Bungi die beiden Panthers hatten. 🙂

So, jetzt haben wir also schon drei unserer Punkte erledigt, bleibt nur noch das Zugrestaurant an der Brücke.

Wir machen ja sowas für´s Leben gerne – verschiedene Dinge abklären, Zimmer und Lodgen anschauen, schließlich weiß man ja nie, wann es uns das nächste Mal nach Südafrika zieht. Vorstellen könnt´ ich´s mir schon nächste Woche!!!

Wir düsen auf die andere Seite in diesem riesengroßen Restcamp und parken unser Auto gleich vor dem Zugrestaurant. Und das gefällt uns aussnehmend gut. Zuerst schauen wir uns um. Die Brücke, wo´s dann weitergeht zum Luxus-Hotel, die wird von mir als Allererstes inspiziert, allerdings komm ich nicht recht weit – hier ist alles hermetisch abgeriegelt, die Luxus-Herrschaften wollen Ihren Luxus unter sich genießen, da hat der Schorsch aus Bayern nichts verloren. Aber schauen tut er trotzdem, weil er einfach neugierig ist:

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Das gefällt uns gut, und wir haben das Glück, in der „Krüger-Station 3638“ im offenen Wartebereich ein feines Platzerl für uns zu ergattern. Das passt wieder mal perfekt:

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Asian Salad, Prego Roll Chicken with Triple Fried Fries, dazu eine Flasche Chardonnay, mit 436 Rand sind wir bestens bedient und genießen die Stimmung hier am Bahnhof in vollen Zügen.

Hier noch ein bisschen was zur Geschichte des Trains:

Krüger Shelati Train on the bridge, mit dem dazugehörigen Zugrestaurant, das ist eine Hommage an die Anfänge des Krügerparks, denn genau an dieser Stelle begrüßte ein gewisser James Stevenson-Hamilton vor rund 100 Jahren als der erste Parkwächter des Krügerparks, die ersten Besucher.


Einfach nur Klasse – hier nochmal ein Bild vom Train on the Bridge (von etwas weiter weg aufgenommen):

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Und hier noch ein paar Bilder rund um die Station:


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Was für ein Tag – der gar nicht mal so sehr im Zeichen der Tiere stand. Wir haben viel erlebt, wir haben viel gesehen, und jetzt kommt noch die traurigste Geschichte in diesem Urlaub:

Über das Numbi-Gate sind wir raus aus dem Krügerpark. Wir wussten natürlich durch unser Forum, dass man speziell beim Numbi-Gate seine Augen aufmachen muss, und mit der entsprechenden Sorgfalt und Achtsamkeit sind wir die schätzungweise 5 bis 8 km vor Richtung Hazyview gefahren. Viele Humps „zieren“ hier die Straße, und wir haben wirklich jede Bewegung am Straßenrand argwöhnisch beobachtet. Nun, die Gegend hier ist in der Tat very special, und grad abends würde ich hier keinen Meter allein unterwegs sein wollen. Es ist ja zum Glück alles gut gegangen, jedoch haben wir, nachdem wir diese Kurzstrecke hinter uns gebracht haben beschlossen, dass wir dieses Gate ab sofort meiden werden.

Was dann am Tag darauf hier passierte, weiß man. Ein unsägliches Leid, das über die hessischen Touristen hereinbrach. Es fehlen einem die Worte für solche Greueltaten und jetzt erst im Nachhinein wissen wir, welch Glück wir hatten. Eine ganz traurige Geschichte, die sich hier am Numbi Gate des Krügerparks abgespielt hat.

Teil 1226. Okt. 2022

Fünf Tage „THE ZARAFA“ sind vorüber, und heute heißt es Abschied nehmen.

Uns hat´s hier sehr gut gefallen, wobei 5 Tage schon das Maximum ist, denn es wird dir halt hinten und vorne reingeschoben. Der Unterkunft kann man nur Bestnoten geben. Egal, ob das die accomodation als solches ist, oder auch die Esserei auf der herrlichen Restaurantterrasse, es hat hier alles eine ganz besondere Note. Und die Note ist eine 1 mit Stern. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. 🙂

Hier nochmal ein letztes Bild unserer Villa:


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Und hier nochmal die dazugehörige homepage, falls das Interesse geweckt wurde:

https://www.thezarafa.co.za/

Und wieder werden wir geherzt, gedrückt und abgebusselt von oben bis unten. Nette Leute sind das, dieser Barry und der Peter, und der Clifford hat ganz feuchte Augen bekommen. Prima war, dass wir von der Küche noch einige frozen Springbock-Steaks mitbekommen haben, da haben wir gleich unser Vorratslager auffüllen können. 🙂

Das Zarafa befindet sich inmitten einer großen sanctuary, und bei der Abfahrt auf dem Weg zum Tor stehen noch ein paar Giraffen Spalier, so als ob die uns zum Abschied noch zuwinken wollten …

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Unsere nächste Unterkunft ist das „RAPTOR RETREAT“ im Parsons / Balule. Wir freuen uns sehr auf diese Unterkunft, die wir seit Jahren immer wieder im Auge hatten, und jetzt klappt es endlich. Auch dort werden wir uns für fünf Nächte einquartieren, welch ein zeitlicher Luxus. Wir freuen uns sehr!

Das Raptor wurde in der Vergangenheit ja schon mehrfach von etlichen Fomis besucht, und die Berichte und Meldungen waren durchwegs nur supergut.

Als Streckenführung vom Zarafa zum Raptor hat sich für uns die Panorama-Route angeboten. Die haben wir zwar vor einigen Jahren schon mal abgefahren, damals noch alles im Schnelldurchgang mit möglichst vielen Haltestationen. Man wollte ja das optimale rausholen.

Diesmal machen wir das ganz gemütlich und steuern als Erstes „God´s Window“ an.

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An der Tafel zum Eingang werden die Eintrittspreise angezeigt, und ich freu mich schon, weil ich bestimmt wieder als Rentner durchgehe. 😄 😉

Die 15 Rand hätte ich nämlich gerne bezahlt. Nur, so weit ist es gar nicht gekommen. In der Kasse war kein Mensch weit und breit zu sehen, und ein Wärter, der am Eingang stand meinte, dass es noch zu früh sei, um hier das Kassenhäuschen zu besetzen.

Entschuldigung – es ist genau 09:40h, und das ist zu früh? 🤪 🤩
Unglaublich, aber so ist das halt in Afrika.

Und schön ist es hier. Es blüht an allen Ecken und Enden:

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Wir haben einfach großes Glück (nicht wegen dem geschenkten Eintritt), sondern weil das Wetter perfekt mitspielt. Und so können wir einige nette Landschaftsaufnahmen machen:

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Nach dem Besuch von „God´s Window“ zuckeln wir weiter, unsere nächste Zwischenstation sind die „Three Rondavels“. Dazu haben wir uns zu Hause eingelesen und wissen, dass man zum Blyde Canyon vom „A Forever Resort“ einen perfekten Blick zu den Rondavels hat. 🙂

Vielleicht ein kleiner Tipp: vor der Eingangsschranke des Forever-Resorts Auto abstellen und in der Rezeption ein Eintrittsticket über 100 Rand kaufen. Das hört sich jetzt ziemlich doof an, aber man bekommt diese 100 Rand im Restaurant des A Forever Resorts angerechnet. Das ist prima, denn erstens ist es eh Zeit für einen kleinen lunch und zweitens kann man so mit dem Auto bis vor zum Restaurant fahren. Der Weg dorthin zu Fuß ist relativ weit und bei 40 Grad im Schatten durchaus eine sportliche Angelegenheit.
Und – man sitzt dort wirklich sehr schön, der Blick zu den Rondavels ist perfekt:

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Nach der kurzen Pause im Restaurant fahren wir im Gelände des Forever-Resorts noch ein kleines Stück weiter, es gibt nämlich hier einen noch viel schöneren viewpoint, der tatsächlich dem Namen "viewpoint gerecht wird:

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Das nächste Bild – der Schorsch mittendrin - und er stellt sich die Frage, was wohl in den kaputten Hirnen dieser Kleingeister vor sich gehen muss, dass man so einen selfie-point derart verunstaltet. Man muss sich für so ein Verhalten deutscher Touristen schämen – am Liebsten hätt ich das Geschmiere dieser Vollidioten weggeputzt, was aber leider nicht möglich war. 🙁 😈

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Themawechsel – 80 km sind es von hier noch bis nach Hoedspruit, und so war für uns von vorneherein klar, dass wir die Panoramaroute nur ganz kurz anstreifen wollen, denn die vielen anderen Sehenswürdigkeiten (z.B. Bourkes Luck Potholes oder auch die vielen tollen Wasserfälle) waren zeitlich ganz einfach nicht möglich.

In Hoedspruit füllen wir unsere Vorräte auf. Wir brauchen für das Raptor Retreat, wo wir uns 5 Tage ausschließlich in self catering üben wollen, Lebensmittel, Getränke und alles, was man halt so braucht.

Bei FAT FRANKS BUTCHERY machen wir natürlich Stop, die Metzgerei ist der absolute Hammer. Hier bekommt man Rinderfilet vom Feinsten, perfekt portioniert, genau so, wie wir uns das vorstellen. Wir waren regelrecht begeistert, das Angebot war schier überwältigend:

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Ich kann mich erinnern, dass es in Hoedspruit gnadenlos heiß war. Da wenn du aus dem Auto aussteigst, dann haut´s dich schier um. 40 Grad, der blanke Wahnsinn. Übrigens: wenn man sich erlaubt, einen Preisvergleich der beiden Metzgereien, die wir besucht haben, zu machen (Marloth Park und hier bei FRANK), so war die gute Lizette mit ihrem Rinderfilet bei 290 Rand das Kilo gelegen, und hier in Hoedspruit zahlt man 350 Rand für das Kilo. Beides Preise, mit denen man doch wirklich gut leben kann. 🙂

Von Hoedspruit geht es anschließend noch für ein Stündchen auf die R40, und schon stehen wir am Tor zum Parsons NP, das wir auf Anhieb nicht sofort gefunden haben. Ein freundlicher Tankwart hat uns dann aber gestenreich erklärt, wo´s lang geht.
Im Park geht´s auf Holperpiste, und dann sind wir auch schon da.

Die RAPTOR RETREAT GAME LODGE wird für 5 Nächte unser „Zuhause“ sein, und wir haben uns hier im Hippo Cottage eingebucht. 🙂

Dazu aber dann morgen mehr .....

Teil 1301. Nov. 2022

So, nach kurzer Pause geht´s nun endlich weiter im Reisebericht. 5 Tage Raptor Retreat – und wir haben so Einiges erlebt !

Der Empfang hier im Raptor Retreat war sehr herzlich, und das Personal hat für uns bei der Ankunft richtig fröhlich gesungen. Das war supernett und hat uns echt gefreut. So was macht gute Stimmung. 🙂 😘 🙂

Tragen durften wir nichts, und zwar überhaupt nichts, nicht mal die Fototasche. Unser Auto wurde von den Angestellten mehr oder weniger leer geräumt, und als wir dann einen kleinen Tipp geben wollten, wurde gleich mal abgewunken. Das sollen wir uns für den Schluss aufheben. Was sagt man dazu?

Das Raptor Retreat

https://www.raptorretreatlodge.co.za/

hat nur wenige accomodations. Hier gibt es das Elephant Cottage, das Buffalo Cottage und das Squirrel Cottage, so weit ich weiß sind alle drei Unterkünfte nicht geeignet für self catering. Dann gibt es noch das Rhino Cottage für self catering, und alle accomodations sind mit einem kleinen splash pool ausgestattet. 😉

Wir haben für uns das Hippo-Cottage gebucht – ein sehr großes Cottage mit bestens ausgestatteter Küche, großzügigstem Aufenthaltsraum und vor allem aber mit einer prächtigen, überdachten Außenterrasse, von wo man einen tollen Blick auf das Wasserloch hat. Es gibt zwei ungefähr gleich große Zimmer, somit wäre das Cottage auch für 4 Personen gut geeignet.

Die Außenterrasse war eigentlich unser ständiger Ort, wo wir uns tagsüber niedergelassen haben. Hier gleich mal ein Bild dazu:

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Zu unserem Hippo-Cottage gehört eine eigene Boma. Ein wirklich tolle Sache .....

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..... wobei wir zwei mal das „Pech“ hatten, dass wir wegen zu starkem Wind kein Feuer machen konnten. Wir haben unser Braai dann in unsere Küche verlegt, wobei das Pfannenzeugs bei Weitem nicht so gut geschmeckt hat, als wenn es vom Grill kommt. Beim zweiten Mal hat uns dann Küchenchefin Constanze angeboten, dass sie unser Fleisch in der Hauptküche für uns brutzeln würde, was wir natürlich gerne angenommen haben.

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Was sich wohl die gute Constanze angesichts unserer Fleischmenge gedacht hat??? 🤩

Auf dem nächsten Bild sieht man im Hintergrund unser Chalet, davor der Pool und links die Boma.

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Selten zuvor waren wir so froh um unseren Pool. Es war brechend heiß, von daher war die Abkühlung eine wahre Wohltat:

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Unser Zimmer – so richtig afrikanisch, wirklich sehr schön, und auch hier war der Blick durch das Panoramafenster perfekt .....

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..… wobei wir auf das Bad in der Wanne (wie immer) verzichtet haben. Für uns wäre das glatte Wasserverschwendung, erst recht bei fast 40 Grad im Schatten …

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FORTSETZUNG FOLGT .......

Teil 1401. Nov. 2022

Teil 2 RAPTOR RETREAT

Wie schon vorhin geschrieben, war der Platz auf der großen Aussichtsterrasse „unser“ Platz. Von dort hat man einen schönen Blick zum Wasserloch, wo immer wieder der ein oder andere Vierbeiner sich sehen ließ:


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Zebras waren auch ein paar mal am Wasserloch, aber die haben wir anscheinend verschlafen ……

Ein heißbegehrtes Fotomotiv, unser Hauskudu. Der Kamerad war den ganzen Tag auf Achse, das war grandios, so einem großen Tier derart hautnah gegenüberzustehen:

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Mir hat auch diese Warzensau sehr gut gefallen - die war mindestens so relaxed wie die bayern-schorschens: 😉

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So weit also alles rund um die Lodge, wir waren begeistert und total zufrieden. Hier ein paar Bilder vom Haupthaus, in dem wir auch unser breakfast eingenommen haben:


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Die Inhaber, Sharmaine und Keith sind beide außergewöhnlich freundliche und kompetente Leute. Bereits im Vorfeld hat Sharmaine unsere Fragen immer sehr prompt beantwortet, und wir haben auch während unseres Aufenthaltes mitbekommen, dass Sharmaine sehr viel am PC unterwegs war, um den ganzen Bürokram und die Anfragen der Gäste zu beantworten.
Keith hingegen ist der Mann der Natur. Ein unglaubliches Wissen, was dieser Mann hat und wir konnten viel von ihm über die Natur und den Busch im Allgemeinen lernen. Neben unseren 7 Gamedrives haben wir auch einen Bushwalk mit Keith unternommen. Sensationell – jetzt wissen wir sogar, weshalb der Schakal sein „großes Geschäft“ vorzugsweise auf den Elefantenknödeln macht. 🤩 😮 😁

Die Game Drives waren meist sehr tierreich, jedoch gab es auch mal Drives, wo wir so gut als „gar nix“ gesehen haben. Dafür hat man Landschaft pur. Uns hat´s gefallen, zu den Drives und wie das alles so abgelaufen ist, dazu werde ich die Tage berichten.

Teil 1502. Nov. 2022

….. Fortsetzung RAPTOR RETREAT – Gamedrives 🙂 🙂 🙂

Der Tagesablauf hier im Raptor ist „ganz easy“, man könnte auch sagen „ganz relaxt“:

Morgens Abfahrt um 06.00 Uhr zum ca. 2 ½ stündigen Gamedrive. Wir hatten das Glück, dass wir auf unseren Drives zum größten Teil alleine mit Keith unterwegs waren. Ausnahme waren einmal zwei Paare aus Deutschland und bei drei weiteren Drives waren Einheimische mit an Bord. Dazu später mehr.
Und gesehen haben wir natürlich auch was:

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Elefanten standen bei jedem Game-Drive auf dem Programm, daneben natürlich Kudus, Impalas, Zebras usw. usw. .....

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Nach ca. einer Stunde gab´s dann Morgenkaffee mit einem Schuss Amarula, 🤩 🙂 dazu ein paar Kekse, und dass Keith uns zu den schönsten viewpoints und Plätzen gesteuert hat, war klar. Speziell wenn wir allein mit Keith unterwegs waren, haben wir von ihm viel über die Natur erfahren. Aber nicht nur Natur - die Gespräche gingen oft weit tiefer, und viele Themen wie load shading, Korruption oder die Kriminalität, die grad in letzter Zeit immer mehr zugenommen hat, das waren Themen, die uns interessiert haben. Ein wirklich sympathischer und sehr weltoffener Mensch ist das, und wir konnten aus den vielen Gesprächen viel Neues mit nach Hause nehmen.

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Nach dem Game-Drive gab es dann breakfast im Hauptgebäude. Man sitzt auf der afrikanisch-stylischen Aussichtsterrasse, immer mit Blick zum Wasserloch, wo sich Einiges tummelte. Das Frühstück war in Ordnung, es hat gut geschmeckt und wirklich gepasst. Wir haben das genossen, denn anschließend waren wir tagsüber „allein“, und so konnten wir das ein oder andere Gespräch mit anderen Lodgegästen führen. Smalltalk in wunderschöner Kulisse – perfekt.

Den Nachmittag verbringt man entweder im Pool (ich hab ja schon gesagt dass es sehr heiß war), oder auf der schön überdachten Terrasse unseres Chalets, bevor es dann am Nachmittag um 16.00h zu einem weiteren Abenddrive rausgeht. Wieder um die 2 ½ Stunden, diesmal haben wir Löwen für bestimmt eine ganze Stunde in aller Ruhe beobachten können, und dazwischen gibt´s dann an schöner Stelle zum Sundowner einen drink. Für uns war immer GT gesetzt, serviert mit Eiswürfel, dazu Knabbereien. Schööööön ......

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Wenn man sich das mal überlegt, und man sieht es ja auch an den anderen game-drive-cars bzw. an dem SUV - man ist hier schon sehr dicht bei den Löwen. Manchmal dacht ich mir, ein Sprung ans Auto, und du bist das beste Katzenfutter ever. 🤩 😐 🤨 Wie gut, dass die Löwen die Autos gewöhnt sind. Die haben sich nämlich zum Glück überhaupt nicht aus der Ruhe bringen lassen.

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Ganz große Klasse !!!

Da kommst du am Abend nach dem Drive nach Hause, und das Lagerfeuer brennt schon schön vor sich hin. Da brauchts nicht mehr viel, und man kann schon bald die ersten Steaks auflegen. Wir haben diesen Service gerne angenommen. Sharmaine hat für das Holz nicht mal was verlangt – wir finden das einfach nur prima!

Während Schorschine noch den Salat anmacht, gibt´s zur Einstimmung schon das erste Schlückerl Wein, und in der Boma fühlen wir uns richtig wohl. So geht wieder ein Tag zu Ende, Relaxen in seiner schönsten Form, es ist eigentlich genau so, wie wir uns das vorgestellt haben.

Ergänzend noch - wir haben uns wirklich oft darüber gefreut, weil´s uns so gut geht. Dass wir nach Südafrika oder überhaupt in das südliche Afrika Jahr für Jahr fahren dürfen, empfinden wir als ganz großes Glück.

Teil 1603. Nov. 2022

…. Fortsetzung RAPTOR …. 🙂

Apropos Buchung – wir haben hier 5 Nächte gebucht und sogar einen kleinen "long-stay-discount“ 😉 bekommen. Mit im Preis includiert war das tägliche Frühstück, eine Flasche Champagner und einmal ein lunch. Und weil wir eben „long stayer“ waren, hat man uns sogar noch ein paar Game-Drives geschenkt. Was sagt man dazu? 🙂

Und dann haben wir auch einen Bush-Walk mit Keith unternommen. Wobei – Keith hat mit uns den Walk unternommen, nicht umgekehrt. 2 junge Burschen aus Israel, die von einer Nachbarlodge sich uns angeschlossen haben, und wir zwei, so sind wir zu Fünft losgezogen.


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Eine schweißtreibende Angelegenheit, denn man ist um die 2 ½ Stunden unterwegs, und man ist gut beraten, zumindest eine Flasche Wasser pro Mann mitzunehmen. Tiere haben wir keine gesehen (damit hatten wir aber auch nicht gerechnet), aber jedem, der hier ins RAPTOR kommt, möchten wir empfehlen, wenigstens einmal so einen Walk mitzumachen. Ja, man braucht schon ein bisschen Kondition, aber man erfährt derart viel, das war eine ganz einmalige Sache und das würden wir sofort wieder machen. 🙂

Heute, so haben wir beim Frühstück mit der Küchenchefin Constanze vereinbart, heute wäre es gut, wenn wir unseren lunch bekommen. Kein Problem, und wir konnten uns aussuchen, ob im Haupthaus oder bei uns auf der Terrasse serviert wird. 14.00h war eine gute Zeit, und pünktlich brachte uns Constanze den sogenannten „light lunch“. Das Witzige dabei – es war sogar pro Nase ein kleines Weinderl dabei, und geschmeckt hat das alles supergut:

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Am Nachmittag sind wir dann wieder losgedüst. Und dann haben wir als Allererstes mal gestaunt. Kommen da total aufgedackelte Supermiezen daher, eine mehr Schminke im Gesicht als die Andere, und für Schorschine und dem Schorsch war klar – wir sind hier im falschen Film. Schaut sich das mal einer an …

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Für uns war diese Begegnung eigentlich schon „etwas ticki“, denn wir hätten nie gedacht dass es Menschen gibt, die innerhalb weniger Minuten ein selfie-Blitzlichtgewitter vom Allerfeinsten abziehen. Aber so war es – unglaublich. Die Ladies hatten für NICHTS, aber auch für gar NICHTS (außer für selfies) irgendeinen Sinn. Da wurden massenweise selfies gemacht, und diese selfies wurden natürlich sofort an den Mann gebracht, sprich, die ganze Welt muss wissen, wo gerade der Punk abgeht. Ein absoluter Irrsinn!!! 🤩

Die Damen interessierte weder die Landschaft noch die Tiere, und die Erklärungen von Keith hörten sie sich zwar an, aber irgendwie schien das niemanden zu interessieren. 😐

Apropos Keith – wir haben mit ihm natürlich über diese Begegnungen gesprochen. Ja, so sagte er uns, ein schwieriges Thema, denn er braucht auch diese Art von Kundschaft. Die letzten Jahre liefen wegen Corona schlecht, und er hat viel Geld verloren, zumal er während der gesamten Pandemiezeit nicht einen einzigen Angestellten entlassen hat. Also – alles nachvollziehbar.

ABER – die Ladies waren zu uns superfreundlich und wirklich nett, und unterm Strich hatten wir gemeinsam eine richtige Gaudi. Uns hat das gar nicht geschadet, dass mal „was los war“. Schließlich sind wir relaxt, und wenn man sich auch auf solche Situationen einlässt, (und der bayern schorsch lässt sich auf solche Situationen und Begegnungen nur zu gern ein ) dann hat jeder seine Freude damit. Für uns hat das trotz aller selfies sehr gut gepasst. (wenn auch gewöhnungsbedürftig ….)

Drei Mal wurden wir von solchen girl-groups stimmungsvoll begleitet. Schade, dass ihnen außer Gaudi und Fun der Game-Drive nicht viel bedeutet hat. So war zumindest unser Eindruck.

Was die Damen aber unbedingt wollten – wir mussten mit auf´s Bild, und dass wir das gerne gemacht haben, sieht man hier:

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Ja, so war das mit den Game-Drives. Über einen „besonderen“ Game-Drive berichte ich in der Fortsetzung ....

Teil 1704. Nov. 2022

… und noch ein letzter Tag im RAPTOR RETREAT ….. 🙂

Heute war nochmal ein ganz spezieller Tag. Abfahrt zum Game-Drive wie immer pünktlich um 06.00 h morgens, und wir waren wieder mal alleine. Die Damen vom Vortag mussten wohl ausschlafen, vielleicht haben sie aber auch zu lange gefeiert. Irgendwie hat´s der gute Keith heute eilig gehabt, denn bei den normalen „Verdächtigen“ hat er sich nicht lange aufgehalten. Er hat eine surprise für uns. 😮 😮 😮

Aha – na da sind wir aber gespannt, was das für eine surprise wohl wird. Nach ungefähr 30 Minuten biegen wir in die Mpala-Lodge ab, die direkt am Olifants-River liegt. Sieht gut aus, der Blick zum River ist genial, und dass es hier im Regelfall von Tieren nur so wimmelt, lässt sich denken.

Auf der anderen Uferseite des Olifants liegt ein toter Elefant. 🙁
Keiner, auch nicht die Inhaber der Mpala-Lodge weiß so recht, wie der Elefant ums Leben kam. Fakt ist – er ist tot. Und der arme Kerl wird umkreist von Hyänen, Geiern und sogar ein Krokodil macht sich am Elefanten zu schaffen.

Hier ein paar Bilder dazu:

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Wir haben uns lange auf der Aussichtsplattform der Mpala-Lodge aufgehalten, das Spektakel war schon was ganz Einmaliges. Wir finden es ja gut, dass die Lodgen untereinander gut zusammenarbeiten, denn auf unserer Flußseite hatte man nur von der Lodge aus eine gute Sicht.

Ziemlich makaber wurde das Ganze, als zunächst die Hyänen und dann auch noch das Krokodil im Inneren des Elefanten verschwanden. Nichts für schwache Nerven.

Jetzt ist das schon zum zweiten Mal, dass wir einen toten Elefanten sehen, der von den Geiern und Hyänen aufgefressen wird. Erst im April hatten wir am Phalaborwa-Gate dieses „Vergnügen“, und jetzt schon wieder.
Aber so ist das Leben im Busch – in ein paar Tagen ist vom Kadaver des Eli´s wahrscheinlich nichts mehr zu sehen.

So – das waren also nochmal unsere letzten Erlebnisse hier in der Raptor Retreat Game Lodge. Und gleich komm ich auch zum Fazit, ohne langer Vorankündigung - wobei ich vorher noch unsere Bewertung über das RAPTOR RETREAT im Tripadvisor hier einstellen möchte:


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F A Z I T :

Super war´s, ein Urlaub, der maßgeschneidert für die Schorschens aus Bayern gepasst hat. Ist „er“ ja nicht unbedingt erholungsbedürftig – „sie“ hingegen schon. Auch darum haben wir die Aufteilung unserer Übernachtungen so gewählt, wie wir das gemacht haben. 5 Nächte in einer Unterkunft, welch unglaublicher Luxus, und wir wollen auch in Zukunft immer mehr langfristige accomodations buchen.

Wenn wir uns entscheiden müssten zwischen Foxy am Crocodile-Gate und hier dem Raptor-Retreat, wir könnten uns nicht entscheiden. Foxy hat den klaren Vorteil, dass man selbst seine Drives so gestalten kann, wie man möchte. Bei Raptor ist alles vorgegeben. Beide Unterkünfte sind ganz speziell und einmalig. Kommt noch das The Zarafa hinzu, wo wir uns ebenfalls superwohl gefühlt haben. Eine ideale Kombi wäre 10 Nä Foxy, 5 Nä Zarafa, 10 Nä Raptor. Na ja – vielleicht das nächste mal.

Und ich habs ja schon erwähnt – uns geht´s speziell in Afrika immer so richtig saugut. Wir lieben dieses self-catering Leben, das ist so ganz nach unserem Geschmack. Eine saubere und feine Unterkunft muss es sein, dann sind wir schon zufrieden. Und dass wir jedes Jahr die Möglichkeit haben, nach Afrika zu reisen, darüber sind wir sehr glücklich und dankbar.

Sollte ich bzw. sollten wir ein besonderes Erlebnis herausheben müssen – ja, das Chimps Eden hat bei uns einen tiefen Eindruck hinterlassen. Das war schön und traurig zugleich.

Die nächste Reise geht wohin? Natürlich nach Südafrika, diesmal aber nach Kapstadt, von wo wir eine superschöne Route hoch über die Westküste bis nach Windhoek ausgearbeitet haben. Wir freuen uns sehr darauf, mit unseren Trauzeugen diese Reise machen zu dürfen, auch wenn wir heute schon wissen, dass das keine Relaxtour wird.

Euch allen lieben Dank für Euere Mitreise. Es war super, dass Ihr uns bei unserer zweiten Relaxtour rund um den Krügerpark begleitet habt. Vielen Dank!

RELAX-Wiederholungstour Krüger von bayern schorsch

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/302086-relax-wiederholungstour-krueger

Stand: letzter Berichtsteil vom 04. Nov. 2022

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