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Reisebericht · namibia-forum.ch

Oom Gert vertel van Hantam en Padang.....

von busko · 50 Teile

Teil 114. Okt. 2022

Die Blütezeit in Namaqualand!
Wann ist die eigentlich?......und wo?

So oft haben wir uns bereits obige Fragen gestellt, recherchiert, eine optimale Zeit gemeint gefunden zu haben um dann vor Ort doch enttäuscht zu werden.

Dieses Mal soll das anders werden!

Als Verehrer des Afrikaans Dichters C. Louis Leipoldt war unsere Reise durch den Westen Südafrikas für mich schon eine Wanderung auf dessen Spuren. Sohn des Hantams, ist er Zeit Lebens seiner geliebten Gegend verbunden geblieben und hat immer wieder großartige Poesie zu Land und Leute hervor gebracht. Ich denke beispielsweise an die Gedichte; Oom Gert vertel; Boggom en Voertsek; Op my ou Ramkietjie; Padang oder ´n Handvol Gruis…..
Letztere 2 Gedichte enthalten die wohl besten mir bekannten, präzisen auf den Punkt gebrachten Beschreibungen der so prekären, kostbaren…so einzigartigen Gegend…..

Dort heißt es:

"´n Handvol gruis uit die Hantam –
My liewe, lekker Hantam-wyk!
´n Handvol Gruis en gedroogte blare
Waboom-blare, ghnarrabos-blare!
Arm was ek gister, en nou is ek ryk.“


Wir nehmen uns viel Zeit, kosten die Gegend mit allen Sinnen aus und;…..überall ist Leipoldt…..! Ich sehe, rieche, höre, spüre die Gegend, die Pflanzen, die Menschen durch und in seinen Zeilen gleisend intensiv….anders als je zuvor…..ja, er hat absolut recht; „Dis Padang hier“…..!

Unsere Reiseroute:

1) Von Pretoria über Rustenburg, Lichtenburg und Vryburg zur „Red Sands lodge“, ca. 15 km westlich von Kuruman. (1 Nacht)
2) Red Sands über Upington nach Keimoes zur „Ikaia river lodge“, direkt am Oranje campen. (1 Nacht)
3) Ikaia über Kenhardt, Calvinia und Nieuwoudtville zum „Brandkop“ camp an der Loeriesfontein Strasse. (1 Nacht)
4) Brandkop über Nieuwoudtville und Doringsbos zum „Kliphuis“ camping Platz im Biedouwtal. (2 Nächte)
5) Kliphuis über den Pakhuis Pass und Clanwilliam nach „Algeria“ in den Cederbergen. (2 Nächte)
6) Algeria über Clanwilliam und Vanrhynsdorp nach „Garsland“ bei Nieuwoudtville. (3 Nächte)
7) Garsland nach „Die Anker“ in Doringbaai. (1 Nacht)
8) Doringbaai über Brand se Baai und Groenrivier zum „Kwass“ camp direkt an der Küste im Namaqualand national park. (2 Nächte)
9) Kwass camp nach „Korrelkoringbaai“ camp. (2 Nächte)
10) Korrelkoringbaai nach „Skilpad“. (3 Nächte)
11) Skilpad nach „Goegab“ bei Springbok. (2 Nächte)
12) Goegab über Steinkopf, Port Nolloth und Alexanderbaai nach „Sendelingsdrift“. (1 Nacht)
13) Sendelingsdrift nach „De Hoop“. (2 Nächte)
14) De Hoop nach „Kokerboomkloof“. (3 Nächte)
15) Kokerboomkloof nach „Gannakouriep“. (3 Nächte)
16) Gannakouriep über Helskloof und Lekkersing nach „Dessert Rose“ in Springbok. (1 Nacht)
17) Dessert Rose über Keimoes nach Kenhardt. (1 Nacht)
18) Kenhardt über Keimoes und Upington nach „Red Sands lodge“. (1 Nacht)
19) Red Sands über Vryburg, Lichtenburg und Rustenburg nach Pretoria.

Als Einstieg Mal 3 Sonnenuntergänge vom 7., 8. und 9. September bei Skilpad.....
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.....und, ja, "Dis Padang hier".....!

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Vorbemerkungen:
Wir waren vom 24. August bis zum 25. September 32 Tage und 31 Nächte in einem Ford Ranger double cab mit Bodenzelt unterwegs und sind in dieser Zeit ca. 5200 km gefahren.

Alle im Bericht gezeigten Bilder sind in jpeg aufgenommen und nicht nachträglich bearbeitet um die Eindrücke möglichst realistisch wieder zu geben. Einige, vor allem von kleinen Tieren und Pflanzen, sind digital vergrößert. Die Bilder sind (mühesam) aus der Gesamtzahl der ca. 7600 Aufnahmen "herausgeklaubt"!

Bitte bei gedämpftem Licht betrachten, da einige Bilder absichtlich etwas unterbelichtet sind!

Teil 216. Okt. 2022

Wir fliegen mit Swiss von Düsseldorf über Zürich nach Johannesburg. Der Flug ist angenehm….wie soll ich sagen…..„unspektakulär“!

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Gepäck ist zügig (und vollständig!) da und wir sind schon bald auf dem Weg zum Vermieter (Bushtrackers) in Centurion. Wir bekommen einen nagelneuen (6000 km auf dem Tacho) Ford Ranger double cab und fahren zu unseren Freunden in Pretoria. Der nächste Tag wird mit „Ankommen“, Vorbereitungen, Einkauf usw. verbracht. Wir schauen uns noch im Garten um.....

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.....Unsere ersten "Tiersichtungen" sind allerdings etwas anders als wir uns das vorgestellt hatten!

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Wir decken uns vom Baum im Garten unserer Freunde noch gut mit „Munition“ für den (wie sich herausstellen soll) allabendlichen GAT ein.

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Teil 317. Okt. 2022

Am zweiten Tag nach der Ankunft fahren wir dann mit einem anderen Ehepaar, also in 2 Fahrzeugen zu viert, über Rustenburg und Lichtenburg zur Red Sands Lodge ca. 15 km westlich von Kuruman los.
Red Sands ist eine wirklich empfehlenswerte Lodge/Camping Platz für einen Zwischenstopp. Die Lodge ist in einem kleinen Wildreservat (mit Giraffen, Zebras, Springböcke usw.) gelegen, sehr gepflegt und richtig „heile Welt“ im Vergleich mit einiges was man unterwegs so sieht! Ein wirklich unerwartetes Kleinod!

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Zu Abend essen wir Kudu Filet mit Pfeffersoße und diversen Beilagen. Es schmeckt hervorragend und kostet, zusammen mit Nachtisch, Wein und diversen anderen Getränken, umgerechnet ca. 60 Euro für 4 Personen…..wir sind schwer beeindruckt! Auch das Frühstücksbüffet lässt nichts zu wünschen übrig so, dass wir am nächsten Tag gut ausgeruht und rundum zufrieden abreisen und über Upington zur Ikaia Lodge in Keimoes fahren.

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[Hauptgebäude der Ikaia Lodge]

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Ikaia ist an der R27 nach Kenhardt, direkt am Oranje 2 (2. von insgesamt 3 Flussarmen) gelegen, eigentlich sehr schön, mit (fast englischem) Rasen und ansonsten viel Potential…..aber…..eben…..“Potential“! Der Service ist lahm, nicht besonders freundlich, das Personal ist desinteressiert, scheint irgendwie neben sich zu stehen. Abends fahren wir noch auf einen Sundowner-GAT auf den Tierberg, dem Hausberg von Keimoes, auf einer Insel mitten im Oranje.....

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[Im rechten Hintergrund ist die Solarthermie-Anlage zu sehen]

.....und gehen anschließend in der Oranjerus Lodge, direkt am Oranje auf Kanoneiland essen.

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[Sonnenuntergang direkt von der überm Wasser liegende Varandah der Oranjerus Lodge]

Wie Tag und Nacht! Beim nächsten Besuch werden wir auf jeden Fall in Oranjerus übernachten!
Alle Vorurteile bezüglich Ikaia werden am nächsten Morgen fest zementiert indem wir, obwohl wir allein im Restaurant sitzen, 45 Minuten auf unser Frühstück warten müssen!

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Nach einem, dann doch reichhaltigem Frühstück fahren wir auf der R27 über Kenhardt (nett aussehendes, aufgeräumtes Dorf) nach Brandvlei wo wir kurz in ein uriges Lokal einkehren.

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Teil 417. Okt. 2022

Calvinia liegt (wie auch Nieuwoudtville) mitten im Hantam und ich spüre die Faszination die Leipoldt für diese Gegend empfunden hat. Von Brandvlei im Osten kommend fährt man über einen Bergkamm zwischen den Roggeveld Bergen im Süden und den Hantamsberg im Norden. In weiter Ferne im Westen liegt Calvinia in einer endlos erscheinenden, zwischen Hantams- und Roggeveldberge aufgespannten Ebene die wunderschön mit Blumen bedeckt ist! Es ist unser erstes richtiges Blumenerlebnis der Reise!

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[Roggeveld Berge im Hintergrund - Blick nach SSO]

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Calvinia ist ein größerer Ort wo wir uns mit Lebensmittel und Getränken eindecken und in eine Trekker- Parade hinein geraten die offensichtlich irgendwie mit dem an diesem Wochenende stattfindendem Fleischfest(?!) zusammen hängt. Überall riecht es nach braai, an allen Ecken und Enden wird Fleisch, oftmals auch Schaf, zubereitet und zum Kauf angeboten…..es ist offensichtlich ein Highlight im jährlichen Veranstaltungskalender der Gegend!

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[Calvinia in "Vleisfees" - Stimmung!]

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Über Nieuwoudtville geht es dann nach Brandkop (ca. 30 km von Nieuwoudtville an der R357 Richtung Loeriesfontein gelegen), unser nächster Zwischenstopp Richtung Süden.
Brandkop ist sehr, sehr abgelegen und sehr, sehr einfach! Anmelden tut man sich bei einer Farm ca. 5 km entfernt. Vor Ort ist ein kleines, sehr einfaches, aber durchaus funktionierendes wasch-/dusch-/Klo-Häuschen und Campingplatz-Nischen im Busch-/Weideland. Sonst nichts; kein Mensch; keine weiteren Camper! Wir sind zunächst ein wenig verunsichert…..ist dies der Campingplatz!? Dann gewöhnen wir uns an diese unerwartete Einsamkeit und Schlichtheit und verbringen einen sehr gemütlichen Abend mit Speis (oder doch Spieß? 😄 ) (Sossaties, Gemüse, Salat) und Trank (GAT und Wein) und in ausgezeichneter Gesellschaft!

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[Abendstimmung von Brandkop Richtung Hantamsberg]

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[Primitiv.....aber funktional!]

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[Campingplatz 3]

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[Na, was starrst du mich so an!?]

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[Angriff.....!]

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[Auaaaaaa!.....Das ist aber ein "knallharter" Konkurrent!]

Am nächsten Morgen geht es ganz früh zum nahe gelegenen Kokerboom-Wald der wirklich beeindruckend ist. Es hat auch viele Pflanzen…..meist klein, genügsam, aber wenn man sich die Mühe macht und sucht, genau hinschaut, findet man immer wieder erstaunliche, wunderbar angepasste Pflanzen und Tiere.

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Teil 517. Okt. 2022

Wir verabschieden uns vom Kokerboom-Wald und fahren über Nieuwoudtville auf der R27 wieder in Richtung Calvinia um dann aber auf die R364 Richtung Clanwilliam zu wechseln.
Die Landschaft ist Teils abwechslungsreich, Teils flach und eintönig, allerdings nimmt die Blumendichte deutlich zu so, dass wir glauben auf der richtigen Spur zu sein.

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Es wird immer bergiger, einige kleinere Pässe sind zu durchqueren wobei alles noch PKW tauglich bleibt. Ca. 40 km vor Clanwilliam fahren wir bei Hoek se Berg nach links ins Biedouwtal.

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Der Weg wird deutlich schlechter und spätestens jetzt sind wir schon froh nicht in einem normalen PKW zu sitzen! Dann kommt der Paukenschlag; wir runden eine Kurve nach links und das Tal öffnet sich vor uns und wir sehen nur Blumen, Blumen, Blumen! Es verschlägt uns schier den Atem. So etwas haben wir noch nie irgendwo annähernd so extrem gesehen!

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Nachdem wir einige Stunden im Blumenmeer herumirren fahren wir zu unser Camp für die nächsten 2 Nächte am „Kliphuis“ Farmhaus. Der Platz ist rund ums Haus auf schönem Rasen unter lichten Bäumen gelegen, die Waschräume sind primitiv aber alles funktioniert. Die Vogelwelt ist gut vertreten und wir haben die Gelegenheit Kapwebervögel bei „der Arbeit/Brautschau“ zu beobachten. Die bunten Männchen bauen fleißig und werden laut und „zittrig“ wenn ein, eher unscheinbares Weibchen in der Nähe ist…..sehr interessant! Man fragt sich indes ob ein Webervogel mit besonderer Beobachtungsgabe das auch bei uns Homo Sapiens beobachtet!?

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[Weibchen in sicht!.....gut aussehen!]

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[Bauen, bauen bauen.....und.....ja, das Bild ist richtig herum!]

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[Weibchen in Sicht!.....aufplüstern und gut ausschauen!]

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[Bauen, bauen, bauen!]

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[Das lässt mich alles kalt.....was "die Gelben" da so treiben!]

Teil 618. Okt. 2022

Wir nehmen, zufrieden und immer noch etwas euphorisch ob der „Blumen Sichtungen“ des Tages, ein GAT und machen ein kleines Braai mit der ausgezeichneten Boerewors des „Calvinia Vleishuis“, dazu gibt es einen großen Salat und kalten Sauvignon Blanc der Orange River Cellars (in Keimoes vor Ort erworben).

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Am nächsten Tag fahren wir noch ein wenig im Biedouw Tal weiter, der Weg wird durchaus anspruchsvoll, die Blumendichte nimmt dafür aber eher ab.

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Daher fahren wir nach ca. 25 km wieder zurück und noch einmal Richtung Pass um sicher zu stellen, dass wir Gestern nicht nur geträumt haben!

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[Egal wie man herein-zoomt, es bleiben immer genau so viele Blumen, Blumen, Blumen!]
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Am nächsten Morgen lassen wir uns Zeit und fahren dann die kurze Strecke zur R364 zurück und auf dieser Richtung Pakhuis Pass und Clanwilliam. Die Gegend ist äußerst schroff und wild zerklüftet. In der Passhöhe stoßen wir durch puren Zufall auf das Grab von C. Louis Leipoldt, an einer Stelle die er sich bestimmt als letzte Ruhestätte gewünscht hätte! Wir zitieren noch einige schöne Zeilen aus seinen Gedichten aus dem Gedächtnis und fahren, jeder mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt, weiter.

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Danach geht es kurvenreich Bergab Richtung Clanwilliam, eine relativ aufgeräumt aussehende Kleinstadt, wunderschön an den westlichen Hängen des Cederberg gelegen.

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[Clanwilliam]
Wir tanken und fahren weiter zum heutigen Ziel, Algeria. Zunächst fahren wir auf der N7 Richtung Kapstadt, dann aber nach ca. 20 km nach links in die Cederberge hinein. Es ist einfach wunderschön und schnell kommen wir nach Algeria, eine Art Oase in einem engen Tal an einem kleinen Bergfluß.

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[Brücke über den Olifantsrivier]

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[Nieuwoudtspass - Passhöhe]

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Wir bauen unser Camp auf und machen noch einen Spaziergang im herrlichen Licht des späten Nachmittags.

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Ein frischer Wind kommt auf, es wird richtig kalt. Wir kleiden uns entsprechend, machen noch ein Braai und gehen relativ früh ins Bett.

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[Ich denke die Kälte ist gut zu "sehen"!]

Teil 719. Okt. 2022

Ja, wir gehen früh ins Bett, denn es ist extrem kalt und windig und wir haben am nächsten Tag eine schöne Bergtour vor!
Der Wind legt sich noch vor Mitternacht und es erwartet uns ein schöner, sonniger Tag. Wir fahren von Algeria im Tal weiter nach oben und über den Sederbergpas weiter Richtung Süden zur Cederberg Wines. Dort bekommen wir ein Permit für die Bergtour und fahren anschließend auf einem schroffen Weg ein gutes Stück nach Westen, an der Cederberg Observatory (Sternwarte) vorbei und zum Ende des Weges für den man auf jeden Fall ein robustes Auto mit hoher Bodenfreiheit braucht. Wir stellen die Autos ab und machen uns auf den Weg durch eine herrliche, wild zerklüftete Berglandschaft. Die Gedanken schweifen und mir geht ein leichtes Schmunzeln über die Lippen beim gedanklichen Vergleich der um uns herum liegenden Landschaft mit den großen Mitteldeutschen Highlights wie Externsteine oder die Sächsische Schweiz…..die würden gleich mehrfach in die uns unmittelbar umgebenden Landschaft verschwinden und sich in keiner Weise hervorheben!.....und hier?…..keine Pommes Buden, Restaurants, gepflasterte Wege, Pferdekutschen und Menschenmengen! Verrückt wie verschieden die Wichtung dieser Dinge sein kann!?
Wir sehen um uns herum eine faszinierende Bio- sowie Geologie.

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[Protea.....während und nach der "best by date"!]
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[Morgentau a la Cederberg!]

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Rätsel: Wie bildet sich ein solcher Kreis von groben Kieseln im feinen Sandstein?

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[Die namensgebende Pflanze.....ein Ceder Baum]

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[Detail der Blätter/Nadeln des Ceder Baums]

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Wir erreichen die Passhöhe, schauen noch einmal ins Tal, aus dem wir gerade mühsam aufgestiegen sind.....

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.....drehen uns um und schauen auf eine neue Welt und auf das Ziel unserer Tour.....

Teil 819. Okt. 2022

Das Malteser Kreuz!

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Die ca. 30 m hohe, beeindruckende Formation steht in einem Hochtal, mit dem höchsten Berg der Cederberg, dem Sneeuberg pittoresk im Hintergrund drapiert. Allerdings, kein Zeichen von „Sneeu“, zumindest nicht um diese Jahreszeit!
Wir genießen die Landschaft, machen viele Bilder, essen und trinken noch etwas und treten den Rückweg an.

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[Hinten links im Bild sieht man den kleinen Parkplatz mit unseren Autos]

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Rätsel: Was für eine Echse ist dies?

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An der Farm (Cederberg wines) angekommen erkundigen wir uns wegen Weinprobe bzw. der Brauerei?
Leider gibt es keine Weinprobe, wir könnten aber gerne das Bier probieren. Also schauen wir uns die
verschiedenen Sorten an und…..da ist er wieder! Leipoldt ist all-präsent!
Die Prämiumsorten sind ein „Blonde Ale“ und ein IPA und heißen „Boggom bzw. Voertsek“!
Leider gibt es „Voertsek“ in dem kleinen Laden gerade nicht, so geben wir uns mit jeweils einem „Boggom“ zufrieden und spiegeln im Gedanken unseren Tag in den Zeilen des gleichnamigen Gedichts;
"Boggom en Voertsek“ von C. Louis Leipold….(Groot Verseboek; Herausg.: D.J. Opperman)

Boggom en Voertsek het saam gelewe
Waar die Hantam-berge pryk
En die dun kapok in die naglug swewe
As die wind die biesies stryk.

Boggom en Voertsek het saam geswerwe
Waar die boegoe-bossies bloei
En die harde klip, deur die ys gekerwe
In die oerou tyd, nog groei.

Boggom en Voertsek het saam gesanik
In die aand teen die vollemaan:
Sluit ek my oë vandag, dan waan ek
Ek kan hulle taal verstaan.

Boggom en Voertsek het saam gesterwe,
Waar die Hantam-wêreld strek.
Daar's niks as die storie om oor te erwe,
En niks om daaruit te trek.

Wunderbare Poesie!

Teil 920. Okt. 2022

Wir fahren zurück nach Algeria. Der Wind nimmt stark zu so, dass wir uns für ein sehr frühes Braai entscheiden. Auch gut so, denn aus dem starken Wind wird ein ausgewachsener Sturm. Eins unserer Zelte reißt sich los und verabschiedet sich in Richtung Busch, wo wir es dann herausfischen und zum Standort zurück zerren. Zusätzliche Heringe werden angebracht und mit großen Steinen beschwert.
Der Platz ist direkt unter sehr großen, uralten Eukalyptus Bäumen gelegen so, dass wir bis zum Morgengrauen immer wieder vom Einschlag abgebrochener Äste geweckt werden! Es ist schon ein ungutes Gefühl, der rauen Natur dermaßen schutzlos ausgesetzt zu sein. Aber, alles geht gut aus, es graut der Morgen (nicht dem Morgen, wie bei Dieter Krebs!), 3 offensichtlich verschreckte Parks Board Angestellte kommen vorbei, erkundigen sich ob alles bei uns OK sei und geben uns noch mit, dass der jetzt doch abnehmende Sturm der schlimmste in mindestens 10 Jahren gewesen sei!
Wir packen zusammen, essen und trinken dabei noch eine Kleinigkeit und fahren über Clanwilliam und Vanrhynsdorp zur nächsten Station; Garsland in der Nähe von Nieuwoudtville. In Vanrhynsdorp fahren wir noch zum „The Shop“, die beste Adresse für Pies in Vanrhynsdorp (ich meine sogar zumindest in der ganzen Kap!). Diese Bäckerei/Laden/Restaurant ist am Parkplatz der Caltex Tankstelle an der van Riebeeck Strasse gelegen, mit offener Backstube wo man gut sieht wie die Köstlichkeiten zubereitet werden. Wir genehmigen uns alle ein „Game Pie“…..Hmmmmm…..lecker!!!
Wir kommen wieder raus und ich merke, dass unser rechter Hinterreifen vollkommen platt ist! Wir schauen uns unentschlossen um, denn keiner von uns hat nun wirklich Lust hier und jetzt reifen zu wechseln! Irgendeinem fällt dabei ein Schild mit der Aufschrift „Jan Tyres“ auf der anderen Straßenseite auf und ich bin schon unterwegs…..zu Fuß, denn der Reifen ist dermaßen platt, dass ich mich nicht traue auch nur 200 m darauf zu fahren. Jan, ein typischer Farmerssohn aus der Gegend (1,90 lang und mindestens halb so breit, mit Händen wie Bärentatzen) begrüßt mich freundlich und meint er könne uns helfen, aber wir müssten 15 Minuten warten, denn sein „Bakkie“ mit dem Kompressor sei gerade auf einer Farm in der Nähe. Wenig später kommt der bei uns an, parkt neben uns und wir merken, dass gut die halbe Ladefläche des Bakkie mit riesigem, uraltem, ein-zylinder Motor voll ist! Der Motor startet, laut und „rußig“ und pumpt unseren Reifen in 30 Sekunden auf! Ich fahre zu Jan rüber, der findet das Loch schnell (mittig in der Lauffläche…..sieht aus wie eine Schraube die aber nicht mehr im Reifen steckt). Ich schmunzle ein wenig, sage zu Jan; „gib es doch zu, du legst dort drüben Schrauben aus um das Geschäft zu beflügeln“. Er schaut mich direkt an und sagt, ohne mit der Wimper zu zucken; „Nein, ich bezahle jemand dafür“! Wir lachen herzlich und fahren weiter Richtung Nieuwoudtville.
Es geht gerade voraus, über die bei Botaniker sehr berühmte „Knersvlakte“ wo wohl ein Großteil der Steinpflanzenarten dieser Welt beherbergt sein sollen! Es ist kalt, windig und neblig und wir haben es eilig, daher fahren wir zügig den spektakulären Vanrhynspas (813 Höhenmeter!) hoch und kurz zum Einkaufen nach Nieuwoudtville hinein.
In Nieuwoudtville fahren wir noch zur sehr schön in Blumen eingebetteten N.G. Kerk und zum Kirchengemeinde-/Informationszentrum um uns zu informieren.

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[.....Falls jemand noch eine Unterkunft suchen sollte.....!]

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[Es werden im Gemeindezentrum Gegend-typische, eklig süße Pfannekuchen angeboten.....]

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[Ja, eben das Zentrum des Hantam.....]

Dann geht es wieder auf der gleichen Strasse ca. 5 km zurück zu unserem Quartier der nächsten 3 Nächte, Garsland.
Garsland ist ein ehemaliges Farm Haus, umgeben von einem schönen Naturgarten, Weinreben und viel flaches Land! Es stehen 5 Schlafzimmer, Küche und ein großes Wohnzimmer mit riesigem Kamin zur Verfügung. Gemütlich, aber nicht protzig…..alles ist sauber und funktioniert einwandfrei.

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[Von "blaue Stunde".....bis....."warmes Nachglühen"]

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Wir freuen uns besonders auf diese Station, da weitere Freunde hier zu uns stoßen und wir die nächsten 9 Tage zu sechst in 3 Fahrzeugen unterwegs sein werden.
Wir merken, dass die Wanduhr im Wohnzimmer steht und stetig 18 vor 6 anzeigt.
Das finden wir sehr praktisch, denn egal wann man von einem Ausflug zurück kehrt, es ist immer beste Sundowner/GAT- Zeit!

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[Wird bei uns ein geflügeltes Wort, auch lange nach Garsland: "Wie spät ist es?"; "Na, 18 vor 6 natürlich!"]

Am nächsten Tag geht es zur Farm Matjiesfontein, ein Zentrum der Namaqualand-Blüte!

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[Was nun Herr Schäfer?]

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[Die Käferdichte!.....das muss ein Landesrekord sein!]

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Teil 1021. Okt. 2022

Wir fahren, wie im Rausch kreuz und quer durch das Farmgelände, sehen wunderbare Pflanzen und Insekten, die meisten für uns zum ersten Mal.

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[Wozu die Pflanze das wohl tut?]

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[So schön.....so vergänglich!]

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[Die Straße zum/im Paradies!]

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[Blume [i]an Mensch.....]

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Teil 1122. Okt. 2022

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[In Weiß, gibt es aber durchaus auch .....]
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[.....in Orange!]

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[Vom Winde verweht!]

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[Kleintier.....einmal gut definiert.....]
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[.....oder aber auch als "Rätselbild" gut getarnt!]

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[Nicht von dieser Welt.....wie ich finde!]

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[Was für eine Melange!]

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[Das alte Gemäuer von Matjiesfontein]

Am späten Nachmittag reißen wir uns von der Wunderwelt die Matjiesfontein ist (zumindest zu dieser Jahreszeit) los und fahren nochmal zum Garten der die N.G. Kerk umgibt. Hier kommen wir mit einem sehr engagierten Botaniker ins Gespräch der uns bereitwillig auf eine kurze Tour durch „seinen“ Garten mit nimmt. Er zeigt uns eine gut getarnte aber wunderschöne Pflanze und meint diese sei eine der „kostbarsten Kostbarkeiten“ überhaupt…..es würde nur noch wenige Exemplare geben, ganze 5 in seinem Garten…..und es ist sozusagen sein Garten, denn es stellt sich heraus, dass es sich um den Pfarrer der N.G. Gemeinde handelt!

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[Ein botanisches Kleinod!]

Wir fahren nach Garsland zurück, sehen uns noch ein wenig im Garten um.....

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[.....Wo ist es wohl am leckersten/lohnendsten?.....]
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[Ahhhhhhh.....HIER!]

.....nehmen unsere all-abendliche „Malaria Prophylaxe“, machen ein riesiges Feuer in der wirklich großen Feuerstelle im Wohnzimmer und ein Braai in einer Ecke dieser, während in der anderen noch ein gemütliches Feuer lodert. Dazu gibt es Orange River Cellars (ORC) Sauvignon Blanc, einen KWV Shiraz und zum Ausklang noch einen schönen Muscadel, ebenfalls von ORC.
Wir lassen den Tag Revue passieren. Die unglaubliche Schönheit und extreme Komplexität der (pflanzlichen sowie tierischen) Lebewesen die uns begegnet sind verschlägt uns schier den Atem. Wir versuchen immer wieder diese Vielfalt und Verzahnung der Natur mit den bisher dazu zur Verfügung stehenden ca. 3 Milliarden Jahre Evolution in Einklang zu bringen. Hierbei realisieren wir, dass dieses Vorhaben in etwa der Frage entspricht; „Was ergibt Null mal Unendlich?“ Die Mathematiker unter uns werden wissen, dass es hierauf keine definitive Antwort gibt! Wir merken, dass genau dies ein Kernproblem dieser Vorstellung ist. Bei der Evolution geht es jeweils zwar nur um winzige Veränderungen (ca. Null), dafür aber um eine, für uns Menschen absolut nicht vorstellbaren Zeit (ca. Unendlich)!
Noch ein Gläschen Wein und wir merken, dass wir dabei sind die Frage aller Fragen, ja, die zu „Life, the Universe and everything“ (Danke Douglas!) nach zu gehen. Klar, die Antwort ist 42, aber geht das auch ein bischen weniger prägnant? Ja, wir kommen da tatsächlich weiter…..aber…..dazu später mehr…..

Teil 1222. Okt. 2022

Am nächsten Tag fahren wir wieder auf der Straße von Nieuwoudtville nach Süden in Richtung Matjiesfontein, dann aber zur Farm de Hoop/Boereplaas. Obwohl diese nur wenige km von Matjiesfontein entfernt liegt ist die Vegetation deutlich unterschiedlich. Mehr als die Hälfte der Pflanzen die wir hier sehen kommen nicht auf Matjiesfontein vor. Dies liegt wohl an der deutlich anderen Geographie. Es gibt einige Granit/Dolerit Koppies auf de Hoop und dies scheint eine ganz andere Pflanzenwelt zu begünstigen.

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[Anscheinend ein "Langzeitparker"!]

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[Keine rote Erde, sondern eine ganz feine rote Flechte]

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[Jede kleinste Nische wird genutzt]

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[Genau so interessant und wunderbar wie die Pflanzenwelt sind die Kleintiere die auf und von ihr leben]

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Teil 1323. Okt. 2022

Wie am vorherigen Tag kosten wir auch diesen Tag noch voll aus, nehmen uns sehr viel Zeit bei der Fahrt um den ausgeschilderten Rundweg.

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[Pollentransporter!]

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[Namaqua- Skilpad]

Am vorigen Tag hatten wir auf dem Weg zwischen Nieuwoudtville und Matjiesfontein ein Schild zum „glacial pavement“ gesehen und wollen uns den anschauen. Wir parken in der kleinen Parkbucht am Straßenrand und gehen ca. 200 m zu einer horizontal liegenden Felsplatte die eindrucksvolle Längskerben aufweist die von einem Gletscher (in der Dwyka-Zeit) vor 300 Mio Jahre verursacht worden sind. Das Ganze ist sehr beeindruckend, auch wegen der Tier- und Pflanzenwelt die wir hier als unerwartete Zugabe sehen.

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[Die "Kratzspuren" des Gletscherschrunds, die sich über ca. 200 m strecken, sind sehr gut zu sehen und eindeutig Gletscheraktivität zu zuordnen]

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[Was für ein Kleinod! Ich stehe dort und realisiere, dass jede 10 Quadratmeter, willkürlich hier ausgestochen, das Highlight eines jeden mitteleuropäischen Herbariums wäre!]

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[Etwas unerwartet, am hellen Nachmittag!?]

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[.....und dann kommen diese Blumen "angeflogen"! .....oder sind das doch die berühmt berüchtigten "Büffelblumen"? (Käpt´n Blaubär lässt grüßen)]

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[Ja, da kann man sich aber auch wirklich wohl fühlen!]

In Garsland schauen wir uns ein letztes Mal im schönen Garten um und bereiten uns geistig und physisch auf die morgige Abreise vor.

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[Rooibos Tee Strauch]

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[Rooibos Tee.....Detail]

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[Was für einen Abschied.....Danke Garsland!]

Teil 1425. Jan. 2023

Da wir an diesem Tag lediglich die 120 km nach Doringbaai fahren wollen, lassen wir uns Zeit und fahren wieder über die R27 nach Vanrhynsdorp wo wir uns zum Brunch noch Einmal ein Pie an der Caltex Tankstelle gönnen. (wir müssen ja für Zuhause „voressen“, da es diese Spezialität soweit uns bekannt, nirgendwo in Deutschland und wenn, dann sicherlich nicht in dieser Qualität, gibt!)

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[Passhöhe Vanrhynspass mit Sicht über die riesige "Knersvlakte"]

Dann fahren wir noch zum von der Eigentümerin von Garsland empfohlenen Museum, „Old Jail“. Es lohnt sich wirklich und ist eine gelungene Melange von Museum, Gärtnerei (es gibt Pflanzen, vor allem Sukkulente, aus der Gegend) und „Gesamtkunstwerk“ die uns außerordentlich gut gefällt!

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[.....nur für Wolfgang - Bike Africa - such dir ein schickes Modell aus!]

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[Ja, dies war tatsächlich ein Gefängnis.....]

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[Wozu das wohl mal gebraucht wurde.....?]

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Da es im Namaqua-Park keine Einkaufsmöglichkeiten gibt decken wir uns in Vanrhynsdorp noch mit allem ein was das „Camping-Herz“ begehrt und fahren über die R362 weiter zum kleinen Ort Doringbaai wo wir nachmittags ankommen, unsere Zimmer im „Die Anker“ beziehen und uns noch ein wenig umschauen.

[Das "Anker" war nicht schlecht, wir würden uns aber beim nächsten Mal (wenn es dies geben sollte!?) in die Thorn Bay accommodation einquartieren!]

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Teil 1525. Jan. 2023

Am frühen Abend gehen wir dann in die Fryers Cove Winery wo wir ein ordentliches Abendessen (gut, aber nicht besonders) begleitet vom hauseigenen Sauvignon Blanc zu uns nehmen.

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[.....und hier werden sie gezüchtet.....die Abalone.....]

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[Der Wein ist tatsächlich nicht schlecht.....aber.....SOOOO gut nun auch wieder nicht!]

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[Die Leitungen führen frisches Meerwasser für die Abalone-Zucht]

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[Schön.....pittoresk-gammelig!]

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[Diamanten-Bagger! Mit der großen Pumpe an Deck wird Kies vom Meeresboden angesaugt!]

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Wir genießen noch den späten Nachmittag und lassen uns auf dem Weg zurück zur Herberge viel Zeit.

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[Im fernen Hintergrund eines der mehrere Km langen Züge die Eisenerz von Sishen nach Saldanha bringen]

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Am nächsten Morgen genießen wir noch die frühe Morgenstund am Meer.....

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[Die pittoreske kleine Bucht mit Leuchtturm, Weinkeller und Abalone Zucht]

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Teil 1626. Jan. 2023

Nach einem (reichhaltigen) Frühstück fahren wir wieder auf der R362 Richtung Lutzville und weiter nach Blinkwaterbaai. Hier endet die gute Straße und es geht auf tiefsandiger, teilweise Tweespoorpad weiter. Spätestens jetzt werden gute Bodenfreiheit, 4x4 und ca. 1 Bar Luftdruck zu „nicht optionale“ Eigenschaften eines Fahrzeugs!

Nach kurzer Fahrt kommen wir zur Mündung des Soutriviers wo (namensgerecht) salz aus flachen Lagunen gewonnen wird…..der Atlantik liefert das Salzwasser, die Sonne macht die Verdunstungsarbeit und der Schaufelradlader erledigt den Rest…..fertig ist die Laube!

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[Salzgewinnung!.....Der Atlantik liefert das Salz.....die Sonne die Verdampfungsenergie.....!]

Wir wühlen uns, immer in Strandnähe langsam (die Landschaft, Flora und Fauna sind überwältigend, daher halten wir sehr häufig!) Richtung Norden und kommen zum Parkeingang bei Groenrivier. Hier gibt es Unterkünfte aber keine nennenswerte Einkaufsmöglichkeit. Der Ranger sagt (Nein, befiehlt!) uns noch eindrücklich, dass wir mit Unterdruck fahren sollen. Damit nicht genug; er kontrolliert dies sogar noch!

Vom Groenrivier Parkeingang aus sind es nur noch wenige, langsame, durch Tiefsand und häufigen Fotostops abgebremste Kilometer zum Camp für die nächsten 2 Nächte…..Kwass se Baai!

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[Tiefsandpiste direkt am Meer.....schöner gehts nimmer!]

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[Überbleibsel eines (gescheiterten) Diamantenbaggers!]

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[Sukkulenten gibt es in vielen Formen.....auch, wie hier.....in "unbeschreiblich SCHÖN".....]

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[Unser Lager bei Kwass se Baai. Der "Steinkreis" des Nachbarplatzes ist im linken Hintergrund gut zu sehen]

Wir sind gerade beim Aufbau unseres Zeltlagers an der Ostseite des Steinkreises das jeden Campingplatz im Park kennzeichnet, als wir einen merkwürdigen, skurrilen „Leipoldt-Flashback“ erleben dürfen…..!
Ein offiziell aussehender „Bakkie“ fährt auf uns zu und hält direkt an unserem Campingplatz. Wir überlegen noch ob wir irgendwas am Parkeingang vergessen oder irgendein Vergehen auf der Fahrt begangen hatten? Es fällt uns nichts ein und schon steigt ein älterer Herr aus dem Fahrzeug aus und kommt auf uns zu. Wir sprechen mit unseren Freunden Englisch. Der Herr hält inne, sieht sich unentschlossen in unserer Runde um und fragt höflich ob jemand Afrikaans spricht und für ihn übersetzen könne? Wir lachen herzlich und fragen ihn, auf Afrikaans, was ihn zu uns bringt?

Er stellt sich als „Gert Sarrisam“ vor, sagt er sei Sohn Namaqualands, Schriftsteller und das er uns gerne seine Bücher näherbringen bzw. verkaufen würde. Schon holt er aus dem Bakkie aus einer Kiste drei Bücher heraus…..Autor; Gert Sarrisam…..Geschichten (angeblich wahre) aus Namaqualand!

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Er meint er würde diesen „Vertriebsweg“ wählen, weil die Leute die solche Campingtouren unternehmen auch solche seien die Verbundenheit mit Land und Leute empfinden…..eigentlich naheliegend wie wir finden!
Wir kaufen ihn also jeweils drei Bücher ab, in denen er auch noch brav eine Widmung schreibt, bedanken uns und er fährt weiter…..wahrscheinlich zum nächsten (von vielen) Campingplatz…..

Eben wieder Mal Leipoldt…..“Oom Gert vertel“!

[Die 10-12 Campingplätze, mit jeweils 1-4 Stellplätze, zwischen Groenrivier und der nördlichen Parkgrenze liegen alle sehr nahe am Meer, meist mit guter Sicht auf eine Bucht oder Felsformationen und bieten alle einen „Steinkreis“ mit ca. 6-7 Meter Durchmesser und ca. 1,5 m Höhe mit einem (ca. 2 m breiten) Eingang an der Nordost-Seite. In der Mitte ist ein gemauerter Braaiplatz. Dazu kommt noch ein Steinhäuschen mit gut funktionierender (gute, windgetriebene Abluftpumpe!) Toilette.
Wir fanden, dass ein Aufbau der Zelte an der Ostseite, außerhalb des Kreises sinnvoll ist, da der Wind eigentlich immer aus südwestlicher bis nordwestlicher Richtung kommt. Zusätzlich lassen sich noch Nord- und Südseiten mit den Fahrzeugen relativ gut abdecken.
]

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Der Tag klingt mit Sundowner, passenden Sonnenuntergang und zünftigem Braai aus!

Teil 1726. Jan. 2023

Am nächsten Morgen ist es kalt und seeeehr windig! Noch ist es auszuhalten, aber der Wetterbericht lässt für die nächsten Tage nichts Gutes ahnen! Wir genießen also den Tag mit allen Sinnen…..machen lange Entdeckungstouren an der Küste entlang und kommen aus dem Staunen über Vielfalt und Komplexität des Paradieses das uns umgibt nicht mehr heraus. Es treibt uns immer wieder um, dass diese unglaubliche biologische Welt durch den einfachen, zweistufigen (die zufällige Mutation gefolgt durch (sehr unzufälligen) natürliche Selektion), evolutionären Prozess zu Stande gekommen ist?!

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[Ich denke man "sieht" die Kälte.....]

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[Eines meiner Lieblingsbilder der Reise!]

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[Der Gneis ist gut an den dem Gestein durchziehenden Streifen zu erkennen]

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Am Strand sehe ich dann noch einen angespülten Walhai 😄 !

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Am späten Nachmittag kommt eine riesige Wetterfront vom Nordwesten auf uns zu und wir ahnen schlimmes! Die Zelte werden wetterfest gemacht indem die Heringe mit großen Steinen beschwert werden und die Positionen der Autos der erwarteten Windrichtung entsprechend angepasst werden……
.....Dann geht es ganz heftig los…..ein wenig Regen, aber insbesondere ein unglaublicher Sturm!

Ein Sundowner ist nicht denkbar, zumindest nicht außerhalb des Schutzes der Autos! Das gleiche gilt für Braai oder irgendwie im Freien oder in dem Steinkreis ein Abendessen zuzubereiten! Also setzen wir uns, warm eingepackt, jeweils zu zweit in unsere 3 Autos und schauen dem wilden Treiben bei G&T, Wein, Snacks und einem schönen ORC Muscadel zu.
Jeder hat einen Beitrag…..ich renne von Wagen zu Wagen und „serviere“ G&T und Muscadel, ein anderer versorgt uns mit Käse, Cracker, Biltong, Trockenfrüchte usw. Es ist so heftig, dass wir beschließen unsere Campingtour abzubrechen und am nächsten Tag feste Unterkunft in Hondeklipbaai zu suchen!

So verbringen wir einen, im Nachhinein, doch sehr netten Abend…..sehen sozusagen wie im Autokino den Film; „Weltuntergang im Paradies!“ durch die Windschutzscheibe, bei Speis und Trank!

Teil 1827. Jan. 2023

Am nächsten Morgen ist das Wetter zwar deutlich besser; die Wolken haben sich verzogen, aber es windet noch sehr stark und es ist weiterhin kalt. Wir kochen im Klohäuschen Wasser für Kaffee und Tee…..nur so geht die Flamme nicht aus!

Das Wetter wird immer besser so, dass wir nach einem ergiebigen Frühstück noch an den Strand gehen und u.a. die Symptome des Sturms fotografisch dokumentieren.

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[Der Wind/Sturm hat meterhohe Algenschaumteppiche "geschlagen"]
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[Algenschaum [i]an Gneis!]
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[Riesiger, gut ausgebildeter Feldspat-Kristall]

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[Mitunter sieht das Wetter wieder durchaus bedrohlich aus.....es wird insgesamt aber laufend besser]

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[Gneis.....wie aus dem Geologie-Handbuch.
Den "Dalí-Elefanten" in der rechten Bildmitte habe ich erst Zuhause, beim Sortieren der Bilder gesehen!.....Ja, der gute Salvador ist schon rumgekommen!]

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[Der "Salzgewinnungsprozess" von [i]Soutrivier in Miniatur.....]

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[Die Schätze des Meeres.....weit auf dem Wege ins Jenseits!]

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[So verbreitet sich diese Pflanze.....sie schickt "Späher" aus und schlägt dann an geeigneter Stelle Wurzeln]

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[Muscheln im ewigen Kreislauf zwischen Flut.....
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.....und Ebbe!]

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Das Wetter wird immer besser, wir tauen auf und die "dunklen Wolken der Verzweiflung", die uns zum Entschluss geführt hatten, eine feste Unterkunft zu suchen, lösen sich in der sonnigen Freundlichkeit des Tages auf!
Kurzum.....wir verwerfen die Idee in Hondeklipbaai eine feste Unterkunft zu suchen und fahren die 10-15 km weiter zu unserem nächsten, geplanten und gebuchten Campingplatz; Koringkorrelbaai!

Teil 1927. Jan. 2023

Wieder lassen wir uns viel Zeit, da wir heute nur ca. 10-15 km zu fahren haben. Diese kurze Strecke ist tiefsandig und zieht sich, durch unzählige Stopps verlängert, doch zeitlich so in die Länge, dass wir erst am späten Vormittag ankommen.

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["Shongololo" Friedhof!]

Auf dem Weg besichtigen wir auch alle Stellplätze zwischen Kwass se Baai und Koringkorrelbaai und staunen nicht schlecht als wir tatsächlich aufgestellte Dachzelte sehen!!! Wir können uns nicht wirklich vorstellen, die letzte Nacht in einem Dachzelt zu verbringen und denken, dass die armen Besitzer/Mieter einen Großteil der Nacht im Fahrzeug verbracht haben müssen!
Nur eins der 4 Stellplätze (Steinkreise) ist bereits belegt. Wir suchen uns einen Platz aus, der uns „wettertechnisch“ am günstigsten erscheint und stellen unsere Zelte wieder eng außen an der Ostseite der Steinwand auf…..gebrannte Kinder, eben!

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[Unser Stellplatz bei Koringkorrelbaai.....alle 3 Zelte an der Ostseite des Steinkreises!]

Nach einem kurzen Mittagessen streifen wir durch die Gegend und finden wieder unzählige biologische wie geologische Kleinode und wunderschöne Land/See-schaften.

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[Bis zum ausgewachsenen Nilkrokodil fehlt wohl noch ein bischen.....]
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Es ist interessant zu sehen, wie der Algenschaum altert! der frische Schaum ist Hellweiß, wird dann aber zunehmend "oxidiert" und färbt sich immer dunkler bis zu einem Dunkelgrau!]

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[Impressionen.....
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.....einer immer noch "wütenden" See.....
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.....die den Schaum aufschlägt und.....
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.....immer wieder an die Felsen schleudert!]

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Teil 2027. Jan. 2023

Es ist interessant, ja, zeitweise sogar rührend, wie sich die harten Geschöpfe dieser Gegend jede noch so unscheinbare und unwirtlich erscheinende Nische zu eigen machen und dann noch so strahlend und, wenn man es nicht besser wüsste, lebensfroh daher kommen!

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[Meerestrauben]

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[Jeder noch so kleiner Spalt wird genutzt!]

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[Wenn auch nicht ganz so üppig wie im Biedouw-Tal, eine wahre Blumenpracht]
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[Diese Pflanzen strahlen eine lebendige Frische aus]

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[Ein wahres Schlaraffenland für diese grünen "Leuchtkäfer"!]
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[Ja, wir sind hier letztendlich am südliche Ausläufer der Skelettküste!]

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[Dieser Käfer muss Geographie studiert haben! Südamerika hat er schon gut hinbekommen (komplett mit La Plata Mündung!), aber, wo ist Afrika?.....und warum kommt Australien da vom Osten angerauscht?]

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[Diese bereits von Wind und Wetter stark bearbeiteten Schneckenhäuser sind so einzigartig und strahlen eine solche Vergänglichkeit aus!.....ich finde sie viel schöner als die intakten Vorgänger!]

.....und, dann kommt noch ein sehr schöner Sonnenuntergang hinter dem riesigen, zu Fels gewordenen "See-Elefanten", bei immer noch stürmischer See.....wir genießen dazu einen großen, dafür aber schwachen, G&T.

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Teil 2128. Jan. 2023

Der Campingplatz ist an der Südseite einer großen Bucht gelegen, die zunächst die Augen, dann aber schnell auch die Beine förmlich „an sich entlang zieht“ so, dass wir dann auch einen langen Spaziergang zur am nördlichen Ende der Bucht gelegenen Felsspitze unternehmen.
Unterwegs beschäftigen wir uns intensiv mit groß und klein und finden wieder allerhand an kuriosem.

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[Die große Bucht nördlich vom Campingplatz Koringkorrelbaai]

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Das Wetter hat sich zwar beruhigt, der Wellengang ist aber immer noch beachtlich und der Wind fegt die Gischt förmlich von den Wellen weg]

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[Falls einem die "weißen Pferde" der japanischen Künstler noch nicht begegnet sein sollten.....!?]
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[Schaumige Überbleibsel vom Sturm.....auch bereits am 2. Tag danach!]

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[Seeweed Art!]
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[Der 2. oder 3. Schritt im "zu Stein Werden" von Koralle und Muschelbruch.]

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[In den kleinen Buchten und Kanälen ist noch jede Menge Schaum "unterwegs"!]
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Teil 2228. Jan. 2023

Wir gehen auf die kleine Felsspitze die das nördliche Ende der Bucht definiert und können Kormorane bei dem beobachten was Kormorane halt so tun.

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[Flotsam and Jetsam!]
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[Unser Stellplatz.....das Toilettenhäuschen ist links ganz gut zu erkennen, mit der windgetriebenen Entlüftung, die wirklich ausgezeichnet funktioniert.....bei DEM Wind nicht verwunderlich!]

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[Wie ein angelegter Felsgarten.....einfach traumhaft!]
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[Armdicke Taureste.....Überbleibsel einer Katastrophe]

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[So sieht totale Verzauberung aus!]

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[Der eine verkriecht sich in eine kleinste Felsnische während die andere, jetzt rechts des "See-Elefanten" ins Meer fällt]
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Teil 2329. Jan. 2023

Der nächste Tag ist schön…..an den ständigen Wind haben wir uns mittlerweile gewöhnt!
Wir sehen uns noch ein letztes Mal in der näheren Gegend um…..

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[Frühstück!]

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[Jede, aber auch wirklich jede.....]
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[kleinste Felsnische wird genutzt.....]
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[um "Fuß" zu fassen und neues Leben entstehen zu lassen.....einfach fantastisch!]

…..und fahren dann über die Robbenkolonie in der Nähe des Bitterrevier Dünenfelds…..

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[Robben!.....und zwar soweit das Auge reicht.....]

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[Kinderstube.....argwöhnisch von den Robben-Mamis überwacht!]

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[Traute Dreisamkeit]

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[Die war wohl mal in Kopenhagen!?]

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…..zur Hondeklipbaai (einer von uns hat es sich in den Kopf gesetzt unbedingt dahin zu müssen!), wo wir nach dem desolaten Eindruck doch sehr gut zu Mittag essen.

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[Dieses Dorf macht einen sehr heruntergekommenen Eindruck so, dass wir sehr froh sind, dass wir doch nicht hier eine feste Unterkunft gesucht haben!!!]
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[Sicht aus dem "sehr basic" Restaurant auf den kleinen Turm in der Bucht]

Dann geht es nach Skilpad, unser letztes Ziel innerhalb des Namaqualand-Parks.

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[Wie kleine Satellitenantennen....immer auf Sol ausgerichtet!]

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[Erste Feenkreise]

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Nicht im Ernst! Man hat doch wohl nicht etwa mit diesem "Gespann" hier gepflügt!?

Teil 2430. Jan. 2023

Skilpad liegt nicht am Meer, sondern im Inland in einer bergigen Region etwas westlich von Kamieskroon in der Nähe der N7. Daher ist Landschaft sowie Flora und Fauna ganz anders als bei unseren letzten beiden Stationen. Anders, aber mindestens genau so schön!
Bereits die Anfahrt zur Parkzentrale ist sehr beeindruckend.

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[Kurz vor Ankunft in Skilpad]

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[Die unmittelbare Umgebung der Parkzentrale]
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Wir haben uns bei Skilpad 3 Nächte in einem komfortablen Häuschen direkt an der westlichen Kante des Gebirges gegönnt, mit fantastischer Sicht, gefühlt bis zum Meer im Westen.

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[Unser Häuschen!.....mit Sicht von der geschlossenen Varandah nach Westen}

Wir sehen uns noch ein wenig in der Umgebung um und nehmen anschließend einen „Abschieds G&T“ vor einer "Wahnsinnskulisse" der untergehenden Sonne über den in die Unendlichkeit verschwindenden, farblich wunderbar abgestuften Bergrücken. Ein geselliges, feucht fröhliches Abendessen rundet diesen Teil unserer gemeinsamen Reise zünftig ab, denn ab Morgen sind wir wieder zu viert unterwegs!

Werdegang eines Sonnenunterganges so, wie ich ihn liebe....!!!

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Wir verbringen den nächsten Tag mit Faulenzen (Erholung von den stürmischen Strapazen der letzten 4 Tage) und kleine Exkursionen auf den umgebenden Wanderwegen.

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[Ja, es ist Frühling.....]

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[In einem einfachen Schritt von; "Was ist denn das?" zu "Ahhhhhh....."!]
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Teil 2530. Jan. 2023

Wir machen noch eine kurze Wanderung auf einem der Rundwege von unserem Häuschen zur Parkzentrale und zurück. Die Gegend um die Zentrale ist besonders schön.....ein Blumenmeer.....

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[Die fliegende Variante von.....]
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[.....diese schönen Raupen]
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[Sicht von dem "Koppie" hinterm Häuschen Richtung Parkzentrale Skilpad]

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[Ehemalige Farmgebäude die jetzt zur Parkzentrale gehören]

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[Schöner gehts nimmer!.....wie ich finde]
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Teil 2630. Jan. 2023

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Wir erleben den 2. Sonnenuntergang in Skilpad!
Das Haus ist einfach perfekt ausgerichtet und liegt sehr hoch über die Bergketten im Westen. Daher kann ich mir kaum eine bessere Lage vorstellen um Sonnenuntergänge zu beobachten. Die großen Fenstern und gemütlichen Stühle im umbauten Balkon runden das Gesamtpaket noch nett ab!
Die Farbpalette der Bergrücken und der Luft ist absolut atemberaubend!

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Dann gelingt mir etwas zu beobachten, das ich schon immer mal sehen wollte.....der berühmt-berüchtigter grüner Blitz im genauen Moment des Sonnenuntergangs.....

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[Starke Vergrößerung aus obigem Bild als Beweis. (Sorry für die schlechte Bildqualität!)]

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Wir verbringen eine ruhige, angenehme Nacht.
Am nächsten Morgen bin ich (sehr ungewöhnlich für mich!) bereits um kurz nach 6 Uhr wach und erwische zufällig den Monduntergang.....

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Es gibt in der Umgebung von Skilpad einige Wanderwege und einen anspruchsvollen 4x4 Trail namens „Caracal“! Wir entscheiden uns, nach ausgiebigem Frühstück den Trail zu fahren, sehen das Caracal dabei aber leider nicht!

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[Altes Gemäuer aus Lehm dämmert vor sich hin und verschwindet allmählich wieder in der Erde aus der sie vor langer Zeit entstanden sind]
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[Zur Geschichte der alten Mauerreste]

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Teil 2730. Jan. 2023

Die Flora ist absolut atemberaubend!

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[Wanderung durch einen veritablen botanischen Garten, angelegt vom Meister persönlich]

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[Der Beweis für Gneis.....Granatbildung ist ein sicherer Beweis für Metamorphose.....also nicht Granit sondern Gneis!]

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[Ameisen haben diese Halme geschnitten und zusammengeklebt!]

Zurück zur Ruine (und zur besseren Straße!), schneller Stop am Picknick-Platz und Heimfahrt nach Skilpad.
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[Sie posaunen die frohe Botschaft des Frühlings aus vollem Leibe!]

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Teil 2831. Jan. 2023

Dann kommt unser letzter Sonnenuntergang in Skilpad (und der letzte ausgedehnte der Reise…..versprochen!)

Zunächst gibt es die blau-grauen Töne des späten Nachmittags.....
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Dann merken wir noch, dass der Mond; bei dieser Konstellation natürlich der Vollmond; aufgeht.....
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Die Sonne vergoldet die Welt und der G&T schmeckt hervorragend.....

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Fazit: 3 Sonnenuntergänge von der gleichen Stelle aus gesehen.....3 vollkommen unterschiedliche Stimmungen.....jeder Sonnenuntergang einmalig und "Glücksgefühle auslösend"!

Am nächsten Morgen wabert der Frühnebel dicht in den Tälern in Richtung Meer; alles sieht so frisch, hoffnungsvoll und irgendwie, wie soll ich sagen, "sich auf den neuen Tag freuend", aus.

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[Ansicht unserer Bleibe der letzten 3 Nächte von hinten.....]

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[.....und jetzt von vorne]

Die Landschaft erhellt und nun sind auch die Feenkreise sehr deutlich zu erkennen.....

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Wir fahren in Richtung Kamieskroon und N7 los, dann auf dieser nach Norden nach Springbok, wo wie die zur Neige gehenden Vorräte noch auffüllen und dann zum nahe gelegenen Goegap Park fahren.

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[Füttere mich, bitte füttere mich doch.....!]

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Teil 2931. Jan. 2023

Die 2 Nächte die wir in Goegap verbringen waren von uns als „Lückenfüller“ zwischen den Namaqua-Park und dem Richtersveld eingeplant.
Wir werden aber sehr positiv überrascht…..dieser Park ist, zumindest in der Blütezeit, ein absolutes Kleinod das man sich nicht entgehen lassen sollte! Davon konnten wir uns in den Nächsten eineinhalb Tagen überzeugen!

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[Unsere Hütte.....sehr basic! In der Hütte stehen 4 Betten; das wars! Aber alles ist gut instand gehalten.]

Wir kommen am frühen Nachmittag an und entscheiden uns für eine kurze Runde um den einfachen 4x4 "Tourist" Trail (Rot gekennzeichnet ).

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[Einige Pflanzen haben Formen entwickelt, die wirklich erstaunen! Warum? Vielleicht um "viel Blatt" möglichst kompakt zu "verpacken"?]

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[Solche Pflanzen erwartet man nicht unbedingt in einer engen, vertikalen Felsnische!]

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[Blick auf die Halden der mittlerweile stillgelegten Carolusberg-Mine (Kupfer Blei, Zink, Zinn)]

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[Einige genießen das Schlaraffenland.....solange es hält!]
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[Fantastisch schöne Landschaften.....]
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[.....ziehen den Betrachter förmlich in sich hinein]
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[Riesiger, 20x20 cm Feldspatkristall]

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Teil 3031. Jan. 2023

Etwas später gehe ich noch auf eine Felskuppel in der Nähe unserer Hütte und schaue mir die Umgebung an.

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[Das kleine Camp von oben. Im Vordergrund ein Hüttenkomplex der für größere Gruppen/Veranstaltungen gedacht ist. Dahinter, schön zwischen den Bäumen und Gebüschen gelegen, die 4-5 primitiven Hütten und ganz im Hintergrund die Camp-Verwaltung]

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Am nächsten Morgen machen wir die anspruchsvolle 4x4 Tour. Hierzu muss man sich im Park-Büro melden, eine kleine Eintrittsgebühr zahlen und sich bei der Rückkehr wieder abmelden. Diese sind auch sinnvolle Maßnahmen, da diese Tour wirklich nichts für Anfänger mit unzureichendem Fahrzeug ist!

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[Gefahr in Verzug.....schnell.....]
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.....in den Baum! Oder besser noch.....]
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[.....das Ferne suchen!]

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[So wunderbar getarnt lässt es sich gut fressen!]

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Teil 3131. Jan. 2023

Die Fahrt wird, an den Stellen die im Plan mit Bleistift wellenförmig gekennzeichnet sind, doch sehr anspruchsvoll. Bei Fahrfehler drohen schon schwere Beschädigungen am Wagen.....der Weg ist steil, steinig und sehr schmal.

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[Sehr kuriose Pflanzen sind zu sehen die man sogar in Herbarien selten sieht]

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[Die Landschaft, dicht mit Blumen bewachsen ist unbeschreiblich schön!]
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Wir staunen beim Anblick dieser Naturgärten, können uns kaum los reißen!]

Teil 3201. Feb. 2023

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[Wie im richtigen Leben.....Die Fresser und die gefressenen.....oder....."Die mit geladenen Colts und die die graben"!]
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[Wir sind einfach sprachlos.....]
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Zurück im Camp sehen wir, dass viele Vögel im Gebüsch um uns herum umher huschen.....und.....dass wir eine Banane besitzen die weit über ihr "Best by Date" ist. Die reine Logik mach da eine Verknüpfung und die Banane wird der Vogelwelt gespendet!

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[Hmmmmm.....lecker!]

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[Was macht der Braune denn da.....?]

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[Geht doch.....]

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[Letzter Abend auf dem runden Granitfelsen hinterm Camp]
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Teil 3301. Feb. 2023

Am nächsten Morgen verlassen wir (ungern!) Goegap, und fahren über Steinkopf, Port Nolloth und Alexanderbaai nach Sendelingsdrift. Wir haben uns für diese, längere Route entschieden, weil wir die kürzere über Lekkersing bereits gut kennen.
Die Fahrt geht also zunächst auf der N7 nach Steinkopf, dann nach Westen, zunächst über Buschland, dann runter zur kargen Küstenebene und Port Nolloth.

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["Strandpromenade" von Port Nolloth. Rechts im Hintergrund die Diamanten-Schiffe von De Beers an der kleinen Mole]

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[Blick nach Norden]

Dann geht die Fahrt auf der guten Strasse immer in Strandesnähe nach Norden, nach Alexanderbaai.

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[Die von De Beers gebaute Brücke über den Oranje zwischen Alexanderbaai und Oranjemund]

Wir fahren wieder Richtung Osten, nun auf guter Gravel-Pad, immer am Oranje entlang.
Zunächst geraten wir in den Stau am "Alexanderbaai International Airport"..... 🤩 🤩 🤩

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[Alexanderbaai intenational Airport!]

Weiter geht es, durch sehr schöne Landschaft!
Die Lila- und Gelb-Pastellfarbene Landschaft ist so schön, zart und im "schreienden" Kontrast zur kargen, eher Lebensfeindlichkeit der Gegend!

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Dann kommen wir, kurz vor Sendelingsdrift, in die Region der Bergkette die im ganzen südlichen Afrika von Nord nach Süd verläuft und, kurz danach, zum Parkeingang.

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Wir beziehen unsere Hütte für eine Nacht und sehen uns ein wenig im Camp und am Oranje um.

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Teil 3401. Feb. 2023

[Wir sind absolut erschüttert ob der "Bergbautätigkeiten" die außer- sowie, noch viel schlimmer, innerhalb des Parks stattfinden (Diamantenschürferei an allen Stellen wo der Oranje irgendwann mal in den letzten zig-Millionen Jahren vielleicht mal hingekommen sein könnte!!!). Es hat seit unseren letzten Besuch in 2018 um ein Vielfaches zugenommen! Ich denke ein weiterer Beweis für eine vollkommen rücksichtslose Ausbeutung der Umwelt im südlichen Afrika!]

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[Die "Fähre" zwischen Südafrika und Namibia]

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[Das aus Lösungen in den Spalten des Tiefengesteins abgelagerte Quarz ist viel härter als die Umgebung, daher bleiben solche Sockel stehen wenn die Umgebung durch Verwitterung abgetragen wird!]

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[Zunächst tief Luft holen, dann Uas vollem Leibe losschreien.....Kormorane bei der Balz auf dem Kabel der Fähre über den Oranje]
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Frühmorgenstimmung in Sendelingsdrift.

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Webervögel beim Weben.....

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[Sieht aus wie eine Broschüre, ist aber keine! Der Rahmen steht im Garten der Parkverwaltung.....man kann irgendein Subjekt dahinter stellen!]

Teil 3501. Feb. 2023

Wir lassen uns Morgens in Sendelingsdrift Zeit, denn wir müssen nur zur De Hoop Campsite fahren.
Die Fahrt dorthin ist spektakulär, genau wie ich es im Gedächtnis habe.

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[Leuchtend weiße Quarzadern im dunklen Tiefengestein]

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Teil 3601. Feb. 2023

Wir kommen in De Hoop an, etablieren unser Camp in der hintersten Ecke (Fluss aufwärts) und schauen uns die Umgebung an.

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[G&T bei herrlicher Sonnenuntergangsstimmung]

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Die Sonne geht unter, der Himmel ist klar und bietet sich somit für Nachtaufnahmen an.

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[Jupiter geht im Osten auf und spiegelt sich im Oranje]

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[Ein Leuchtkäfer tut mir den Gefallen und fliegt, hell leuchtend durch meine Langzeitbelichtung!
Danke, lieber Leuchtkäfer!]

Am nächsten Morgen lassen wir es ruhig angehen und genießen die Flora und Fauna die uns umgibt.

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[Na, gibt es da etwa was zu holen.....?]

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Teil 3702. Feb. 2023

Die Vogelwelt holt sich Wasser und Krümel in unserem Camp ab, posiert dafür nett und lässt sich ablichten.

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[Es sind unglaublich viele ganz kleine Fliegen unterwegs die auch, nachdem sie eine Weile auf einem sitzen, stechen! Wir können nur dazu raten, leichte, lange Kleidung zu tragen und besorgt euch unbedingt ein Netz für den Kopf oder sogar ein Hut mit angebautem Netz!]

Wir machen noch längere Spaziergänge und genießen einfach die Warme, trockene Luft.

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Es geht wieder auf Abend zu und die schönen Lichtverhältnisse locken mich wieder auf den kleinen "Hausberg" hinter dem Waschhäuschen.

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[Es geht ein strammer Südwestwind; ganz gut in der Ferne flussabwärts zu sehen]
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["Selfie"!.....Unser Camp (die beiden rechten Fahrzeugen), das Waschhäuschen (mittlerer Vordergrund) und unser (buskos) Zelt etwas rechts vom rechten Fahrzeug unter einen kleinen Dornenbaum]

Die Sonne geht unter, der Wind lässt nach und die Fernsicht verbessert sich so weit, dass ein schöner Sternhimmel zu sehen ist.

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[Das Kreuz des Südens geht gerade unter]

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Am nächsten Morgen packen wir gemächlich zusammen und verlassen diesen schönen Ort auf der Tweespoorpad Flussaufwärts Richtung Kokerboomkloof.

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Teil 3802. Feb. 2023

Der Weg zum Kokerboomkloof führt durch wilde, herrliche Berg-und-Tal Landschaften.

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[Eine (ebenfalls) seltene, kleine Art von Halfmens!]
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Wir fahren in den Kloof ein und sehen bestätigt was wir schon gehört/geahnt hatten.....die meisten Kookerbome sind tod oder am absterben!
Wir sind erstaunt als wir merken, dass wir die einzigen Camper sind, haben also freie Wahl und gehen auf den Platz 2, unser Favorit]

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[Unser Camp im Campingplatz Nummer 2.....unser bevorzugter Platz, da gut geschützt]

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[Erinnert irgendwie an ein etwas stilisiertes "unanständiges Fingerzeichen"!.....oder.....?]

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[Erst schauen ob die Luft rein ist.....]
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[Dann, schnell ein Durchgang suchen in das Waschhäuschen.....]
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[.....und nichts wie rein! Man weiß ja nie ob es dort nicht gutes zu fressen gibt!]

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[Die "Dassie-Ratte".....ein Art Dassie, allerdings etwas kleiner als ein Dassie, mit langem, haarigem Schwanz. Das Tier ist wohl viel näher mit dem Dassie als mit der Ratte verwand]

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[Angriff!]

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[Der lange, haarige Schwanz der Dassie-Ratte]

Teil 3902. Feb. 2023

Kokerboomkloof ist wirklich ein ganz besonderer Platz! Ich denke es wird diesbezüglich 2 Fraktionen geben; diejenige die verzaubert sind und nicht genug bekommen können und diejenige die sich von der Kargheit und der Einsamkeit bedroht fühlen!
Wir gehören ganz klar zur ersteren Sorte.....jeder Aufenthalt ist zu kurz!
Wir streichen kreuz und quer durch den Kloof, sehen wunderbare Felsskulpturen, Flora und Fauna und merken mit gewaltiger Erleichterung, dass die Kokerbäume wohl wieder auf dem Vormarsch sind!

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[Manch eine(r) sieht hier einen Baby Elefanten der sich an seine Mutter schmiegt?!]

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[Die Hexe diskutiert mit der Katze!]

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[Der müde, alte Adler lehnt sich an den Felsen an]

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Die Sonne sinkt langsam gen Horizont.....]

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[Die schönste "abstrakte" Kunst ist in der Natur zu finden.....man muss nur genau hinschauen!]

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[Diese schwarzen "Knollen" im Granit kommen im Kokerboomkloof überall vor. Sie sind Brocken eines älteren Tiefengesteins, die bei der Extrusion des Granits zertrümmert und bei der Erstarrung des Granits mit "eingebaut" worden sind]

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[Dämmerung.....]
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.....und die Hexe redet immer noch mit der Katze!

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Teil 4002. Feb. 2023

Am nächsten Tag drehen wir im Kloof noch einige Runden.

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[Die alte Frau ist noch verwitterter als bei unserem letzten Besuch in 2018, aber sie sitzt immer noch dort und schaut stur in die weiten des Weltalls!]

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[Seeeehr "Dalí-esque" wie ich finde.....!]

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[Die Borke des toten Kokerbooms erinnert sehr an Seeleoparden-Fell]

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[Unser Camp von ober]

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[Da ist doch noch was grünes.....]

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[Got it!]

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Teil 4102. Feb. 2023

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[Trinken.....]

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[.....und Sonne genießen]

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[Es könnte sich bei den "schwarzen Klumpen" im Granit um dieses Gestein handeln]

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[So sieht das Innere eines Kokerbooms aus]

Später sitzen wir im Windschatten des Fahrzeugs, lassen bei einigen Getränken den Tag Revue passieren. Ich merke, dass meine rote (Zieht Insekten wesentlich weniger an!) Stirnlampe einen schönen Schatten an die Seite des weißen Fahrzeugs wirft.....

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Am nächsten Morgen starten wir in Richtung Echo Canyon; eines der schönsten Orte die ich kenne!

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Teil 4205. Feb. 2023

Wir fahren wieder vom Eco Canyon zurück zum Camp, essen ein wenig, beobachten die Tierwelt um uns herum und fahren anschließend wieder an den Rand des Echo Canyon um von dort aus den Sonnenuntergang bei G&T zu genießen.

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[Kurz bevor man den Kokerboomkloof erreicht hat man eine gute Sicht auf Aussenkehr und die Bergwelt Südnamibias. Es ist ein wenig frustrierend, denn es ist so nahe aber soooo weit, denn will man von Aussenkehr zum Kokerboomkloof fahren muss man die "Tagesreise" über Sendelingsdrift auf sich nehmen!!!]
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[Ein weiteres meiner Liebligsfotos der Reise.....]

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Die Sonne geht langsam inmitten einer lockeren Wolkenbank unter und verzaubert den Echo Canyon in einer Farbenpracht die teilweise nicht real erscheint!

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Die Sonne ist unter gegangen, es wird plötzlich dunkel und kalt und wir fahren zügig wieder ins Camp zurück.

Teil 4305. Feb. 2023

Wir schauen uns am nächsten Morgen noch einmal die Umgebung an und lösen uns dann, schweren Herzens, von diesem magischen Ort. Wir fahren nach Westen zum, uns bisher noch nicht bekannten, Camp Gannakouriep.

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[Meine "Gesteinssammlung" aus dem Kokerboomkloof: Eine erstaunlich große Vielfalt, wie ich finde. Keine Angst.....die sind nicht mit nach DE gekommen.....die liegen noch immer auf der Granitplatte im Kloof!]

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[Grandioser Abschied vom Kokerboomkloof!]
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Wir fahren über eine riesige Ebene und sehen eine große Quarzader die sich in ihre "Weißheit" deutlich von der eher braunen Umgebung abhebt. Das muss natürlich erst Einmal untersucht werden.....

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Weiter geht es, durch spektakulär karge Landschaft.....

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In Gannakouriep angekommen schauen wir uns erst Einmal, neugierig in der Umgebung um.

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[Die "Pyramide" im linken Mittelgrund verbirgt noch ein Geheimnis, das wir im Laufe unseres Verbleibs allerdings noch lüften werden]

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Teil 4405. Feb. 2023

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Dann erleben wir unsere erste Dämmerung in Gannakouriep. Das Licht ist wieder Einmal magisch.....

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[Die Wolkenschichten in verschiedenen Höhen leuchten unterschiedlich im Licht der späten Sonne]

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[Eine eigenartige, langgestreckte Wolke verzaubert uns]

Die Sonne zaubert immer wieder unterschiedliche, wunderschöne Muster und Stimmungen auf die "Leinwand" der Berge im Südwesten.....

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Teil 4506. Feb. 2023

Wir gehen noch Nachmittags auf den kleinen Berg nordöstlich von dem Camp, sehen auf dem Weg viel Landschaft, Flora und Fauna.

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[Sicht nach Südwesten. Das Camp mit den 4 Hütten und die für den Verwalter (rechts)]

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Der kleine, pyramidale Berg der etwas (Trocken-) Fluss abwärts vom Camp liegt sieht irgendwie interessant aus. Wir gehen also dort hinauf und sehen, dass es hier deutliche Spuren von (Kupfer-) Mineralisierung gibt. Man sieht deutlich, dass Prospektiergruben und -schächte angelegt worden sind, die Mineralisierung aber sehr lokal zu sein scheint.....es lohnt sich also wahrscheinlich nicht hier abzubauen.

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Der Sonnenuntergang ist unspektakulär, denn es fehlen die "dekorativen Wölkchen"!

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[Es reicht gerade mal für einen Sonnenstern!]

Teil 4606. Feb. 2023

Die sehr markanten dunklen Bänder in den Bergen im Südwesten, die wir bereits deutlich vom Kokerboomkloof gesehen hatten lassen mich nicht in Ruhe.....ich muss wissen was das ist!
Wir beschließen also dieser Frage am nächsten Morgen näher zu kommen indem wir einen längeren Spaziergang in diese Richtung machen.
Es geht zunächst nach Süden, den kleinen, fast trockenen Fluss hinab.

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Auch hier sehen wir deutliche Zeichen für Kupfermineralisierung.

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Die Namaqua Täubchen haben durst!

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Dann kommen wir an die Kontaktzone zwischen Granit und "dunklem Gestein" an.

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[Das dunkle Gestein ist ein Dolerit, Pyroxenit oder Olivin Gabbro und ist offensichtlich später in den bereits vorher vorhandenen Granit eingedrungen]

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[Die Hütten von vorne und hinten.....Es ist alles da, Küche, Schlafzimmer, Waschraum mit Dusche und Warmwasser.....sehr komfortabel, vor allem nach einer Woche Camping!]
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[Hier sieht man sehr schön die sehr markanten, dunklen Schichten im helleren Granit]

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Teil 4706. Feb. 2023

Wir kommen wieder zum Camp zurück, ruhen uns ein wenig aus und nehmen ein G&T zum, wieder Mal unspektakulären, Sonnenuntergang.
Letzteres hat allerdings seine Vorteile, denn der wolkenlose Himmel verspricht eine außerordentlich gute Sicht vom Sternenhimmel!

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Am nächsten Tag müssen wir leider abreisen.
Ich stelle noch Einmal die Geologie der Umgebung zusammen.....

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.....und wir fahren anschließend nach Westen, über den sehr spektakulären Helskloof Pass zum gleichnamigen Gate.

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[[Hier sind die dunklen Schichten im Granit wieder sehr gut zu sehen.....es ist sehr markant und verleiht der Landschaft sozusagen ein wunderbares "I-Tüpfelchen"!]

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[Ärmliche "Hirtenresidenz"!.....aber mit unbezahlbarem Blick!]

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[Auch in dieser schroffen, unzugänglich Gegend ist Flora und Fauna in schönsten Formen und Farben unterwegs!]
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Teil 4806. Feb. 2023

Wir kommen zur Passhöhe, der Wind weht sehr stark so, dass es nicht einmal einfach ist die Kamera still zu halten.....da hilft nur; ISO hoch und somit Belichtungszeit runter!

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[Wir kommen zu einem, sich nach Nordwesten öffnendes "Fenster" in den uns umgebenden Bergwelt,,,,,uns stockt der Atem, Glücksgefühle durchfluten uns.....es ist ein solcher Kontrast zwischen der grünen Bergwelt in der unmittelbaren Umgebung und die absolut karge Wüste zum Oranje hin und nach Namibia hinüber!]
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Selbst hier ist noch sehr beeindruckende "Biologie" zu sehen!

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Wieder in der Ebene angekommen geht es zum Helskloof Gate und dann auf der sehr spektakulären Straße nach Süden, über Lekkersing zurück zur R382 nach Springbok wo wir eine Nacht in einer kleinen, sehr empfehlenswerten (Dessert Rose Guesthouse) Unterkunft verbringen.

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[Die sehr lichte, dunkle Vegetation zaubert wunderbare "Umrandungen" um die kleinen Rundungen in den Flanken der Berge indem sie, dort wo man parallel zum Verlauf der Konturen schaut, eine scheinbare dunkle Linie hinzaubert]
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Teil 4906. Feb. 2023

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Wir fahren von Springbok auf der N14 Richtung Upington.
Auf dem Weg gibt es einige, zum Teil große Minen, die alle im Bereich; Kupfer-Zinn-Zink-Blei und Silber unterwegs sind.

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Dann fahren wir durch das Dorf "Pofadder".....wunderbarer Name.....für diese Gegend!?

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Wir fahren bei Keimoes nach Süden, auf eine (Schaf-) Farm von Freunden in der nähe von Kenhardt.
Hier verbringen wir eine äußerst gesellige Nacht bei Bier, Braai, Brandewyn und Wein, VIEL des letzteren!!!
Die Farm hat auch, außer Schafen, noch einige Antilopenarten inklusive Springböcke und "Gemsbokke".
Wir machen einige Rundfahrten auf der Farm und sehen wieder eine ganz andere Welt.....man ist die Welt vielfältig!!!

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Teil 5006. Feb. 2023

Die Farmrundfahrt geht weiter.....und.....ja, es hatte geregnet!

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[Eine eher unscheinbare Pflanze (oben) bringt dann SOWAS (unten) hervor.....fantastisch!]
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[Wenn keine schönen Bäume (oben) zur Verfügung stehen, ja, dann macht man halt einen Plan (unten)!]
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Wir verabschieden uns schweren Herzens von unseren Freunden und fahren, wieder nach "Red Sands" (dort hat es uns sooo gut gefallen.....auch beim 2. Mal!).
Hier beziehen wir eine schöne Hütte, schauen uns in der (Vogel-) Welt vor Ort um.....

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[Bei solchen Wimpern!!!.....da wird ja wohl der "toughste" Verehrer weich!]

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.....und damit endet unsere wunderschöne Reise!
Eine Reise die uns den Westen Südafrikas so nahe gebracht hat wie nie zuvor, wo wir harte Zeiten (Wind, Regen, Fliegen) erlebt, aber dann, und dies weit überwiegend, soooo viel schönes gesehen haben!
Ich habe die wunderbare Welt der Pflanzen und Tiere neu einzuschätzen gelernt, habe "mit macht" realisiert wie vielfältig und unglaublich komplex diese ist.
Es gab manch einen schönen Abend in wunderbarer Gesellschaft, mit passendem Speis und Trank, an dem wir diese Zusammenhänge ausgiebig besprochen haben.

Unsere Reise war mehr als eine einfache Fahrt durch wunderschöne Gegenden…..viel mehr!
Wir haben auf den Spuren von Leipoldt gewandelt, die unglaubliche Vielfältigkeit und Komplexität der Natur gesehen, die Anpassungen und Symbiosen gespürt und darüber nachgedacht, ja, wir sind quasi der Frage aller Fragen, die zu „Life, the Universe and everything?“ nachgegangen. Alle diese Dinge bezogen auf unsere Gegenwart sprengen bereits bei Weitem den Rahmen unserer Vorstellungskraft!
Dann erinnern wir uns daran, dass wir in unser Bruchteil einer Micro-Sekunde die es uns gegönnt ist auf dieser wunderbaren Welt zu wandeln, auch nur einen winzigen Bruchteil der Biologie mitbekommen, denn das aller-aller Meiste ist bereits in den 3 Milliarden Jahren der biologischen Evolution ausgestorben!
Daher haben wir uns wieder auf diesem Umweg der Frage aller Fragen, ja, die zu; „Life, the Universe and everything!“ genähert!

Nun ist ja bekannt, dass der Supercomputer „Deep Thought“ in lediglich 7,5 millionen Jahren die Antwort mit „42“ berechnet hatte. Damals hat man, nach großer Enttäuschung dann erkannt, dass man wahrscheinlich die falsche Frage gestellt hatte! Man baute also einen noch viel größeren, mächtigeren Computer; „die Erde“, um die richtige Frage zu erörtern. Nun, dabei könnte im Zweifelsfall herauskommen;

„Was ist 6 x 7?“ oder, „Was ist die 5. Catalansche Zahl?“.

Nach kurzem Nachdenken und vor dem Hintergrund des gesehenen wird uns allerdings klar:

Der Supercomputer „Erde“ ist viel, viel zu klein um nur annähernd diese Aufgabe lösen zu können!!!

Also, "Happy Grübeling" und ich möchte mich gerne mit einem Bild das ich an dem vorletzten Abend bei Freunden auf einer Schaffarm bei Kenhardt aufgenommen habe von euch allen verabschieden und für die treue mitfahrt bedanken!

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Das letzte Wort aber, hat der Meister persönlich.....

"´n Handvol gruis uit die Hantam –
My liewe, lekker Hantam-wyk!
´n Handvol Gruis en gedroogte blare
Waboom-blare, ghnarrabos-blare!
Arm was ek gister, en nou is ek ryk.“

Oom Gert vertel van Hantam en Padang..... von busko

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/302078-oom-gert-vertel-van-hantam-en-padang

Stand: letzter Berichtsteil vom 06. Feb. 2023

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