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Reisebericht · namibia-forum.ch

Januar 2022, als das C nicht wichtig war.

von Graskop · Dez. 2021 – Feb. 2022 · 34 Tage · Selbstfahrer · 32 Teile

Über diesen Reisebericht

Zu zweit sind wir von Ende Dezember 2021 bis Anfang Februar 2022 auf einer von Bwana Tucke Tucke geplanten, aber selbst gefahrenen Route durch Namibia unterwegs – mit einem Camper mit Dachzelt und einer Mischung aus Campingplätzen und festen Unterkünften. Es geht durch die südliche Kalahari und den Kgalagadi Transfrontier Park, weiter in den Süden bis Lüderitz und zu den Augrabies-Fällen, dann über die Namib bei Sesriem zurück nach Zentral-Namibia.

Die noch immer geschlossenen Grenzübergänge Mata Mata und Sendlingsdrif zwingen uns zweimal zum Umplanen; den Richtersveld streichen wir ganz aus dem Programm, und weil das Ergebnis eines PCR-Tests auf sich warten lässt, bleiben wir zwei Tage länger in Upington als geplant. Im Kgalagadi entschädigen uns dafür Löwen, mehrere Geparden und eine größere Gnu-Herde am Wasserloch, bei einer Katamaran-Tour ab Lüderitz – für uns einer der Höhepunkte der Reise – begegnen uns Delfine, Pinguine, Robben und aus nächster Nähe ein Mondfisch. Der Empfang durch unseren Bwana-Kontakt Carsten Möhle wird mit rund fünf Stunden Gesprächen zu einem der persönlichsten Erlebnisse der Reise, in der Klipp-Schläfer-Höhle bei Omandumba übernachten wir in einer Felshöhle, und in der Otjiwa Lodge sind wir zwei Tage lang die einzigen Gäste und lassen uns abends Omajowa-Pilze servieren.

Fast überall auf dieser Reise sind wir die einzigen Gäste – Camps und Lodges sind kaum belegt, dem Tourismus vor Ort merkt man die Pandemie deutlich an. Sonst begegnet sie uns unterwegs vor allem in Form von Grenzschließungen und Testpflichten.

Diese Zusammenfassung wurde automatisch erstellt und vom Autor freigegeben.

Teil 102. Feb. 2022

Vorwort
Der letzte Bericht der Graskop`s ist nun bald 4 Jahre her, da wird es doch mal Zeit für einen Neuen.
Nach unserer letzten, 3 Monate dauernden Reise war ich ja ein wenig „afrikamüde“.
Diese Müdigkeit hielt aber nur ein gutes Jahr an und die Planung für ein neues Abenteuer begann. Doch als wir mit dem planen fertig waren, schickte sich ein kleines kastanienförmiges Virus an, die Weltherrschaft zu übernehmen.
Es war bei seinen Eroberungen so erfolgreich, dass es bis zum 31.Dezember 2021 dauerte,
dass wir wieder afrikanischen Boden betreten durften. Obwohl die Kastanie bis zum letzten Moment versuchte, uns an der Reise zu hindern, gelang ihr das nicht.
Und so gibt es nun einen neuen Bericht, denn wir waren vom 31. Dezember bis zum 02. Februar in Namibia.

P.S.
Natürlich begleiten uns auf dieser Reise wieder das so beliebte Deppen-Apostroph und ein paar andere Rechtschreibfehler.
Wer uns trotzdem begleiten möchte ist herzlichst eingeladen!


Route und Fahrzeug

Die Idee dieser Tour entstand im Mai 21.
Das erste Mal für uns ließen wir die Route von einem Reiseunternehmen planen.
Warum? Ich wollte in diesen unruhigen Zeiten einen zuverlässigen Ansprechpartner bei eventuellen Problemen haben und jemanden, der sich in Namibia auskennt.
Außerdem dachten wir damals, dass im Januar wieder Normalität herrscht, dann die ganze Welt nach Namibia will und es kaum noch freie Unterkünfte und Campingplätze geben wird.
So haben wir uns ganz bewusst für Bwana Tucke Tucke entschieden und wurden dort auch in keiner Weise enttäuscht!
Die Route wurde eine Mischung aus Campen und festen Unterkünften.
Ich bin sehr gerne in der Natur, weiß aber auch ein bequemes Bett, Dusche und 4 feste Wände zu schätzen.
In den ersten 2 Wochen wirkt die gefahrene Strecke nicht ganz rund. Wir mussten auf Grund von Wasser, PCR-Tests und geschlossener Grenzen etwas improvisieren.
Aber wenn einem die Zeit nicht im Nacken sitzt, funktioniert das ganz gut.

ROUTE erstellt mit Garmin Basecamp
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Unser Auto:
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Nee, Spaß, hier unser Auto von Aloe 4x4 car hire.
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Auch damit waren wir zufrieden, für ein bis zwei Problemchen konnte der Vermieter nichts.

Teil 204. Feb. 2022

31.12.2021
Ankunft in Windhoek.


Wir können es kaum glauben! Nach all dem gefühlsmäßigen Auf und Ab der letzten 7 Monate, die da wären: mehrere gestrichene und verschobene Flüge, stundenlange Gespräche mit Opodo-Mitarbeitern, herab- und wieder heraufstufen von Namibia als Hochrisikogebiet und am Ende auch noch eine drohende 14-tägige Quarantäne nach Rückkehr in D, betreten wir endlich wieder afrikanischen Boden.
Ein Bwana-Mitarbeiter empfängt uns am Flughafen und fährt uns direkt nach Bwanapolis.
Dort werden wir von Herrn Möhle empfangen und zu einem stärkenden Frühstück eingeladen.
Eigentlich wollten wir dabei die Route kurz durchsprechen. Aber es entwickelt sich sofort
ein interessantes und kurzweiliges Gespräch. So verlegen wir schließlich die Routenerklärung auf den Abend, denn wir müssen ja noch unseren Camper empfangen.
Die Übergabe verläuft ohne Probleme und so fahren wir mit unserem Camper dann in die Unterkunft Casa Africana.
Kurz machen wir uns etwas frisch und nach einer halben Stunde Bubu werden wir auch schon wieder zu einer kleinen Stadtrundfahrt abgeholt.
Hier mal ein paar Bilder davon:

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Leider drängte auch da die Zeit und so konnte Herr Möhle viele Themen nur kurz anreißen.
Besonders fieberten wir dem Besuch von Katutura entgegen. Daraus wurde leider nichts.
Da man bei einem Besuch dort engere Kontakte kaum vermeiden kann, verzichteten wir auf Rat von Herr Möhle darauf. Als Entschädigung aber fuhr er mit uns auf einen Hügel wo wir die riesigen Ausmaße der Siedlung überblicken konnten.

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Danach ging es direkt zu Joe`s Beerhouse. Wieder kommen wir beim Erzählen von einem Thema zum nächsten und die Zeit vergeht wie im Flug.
Wir haben in diesen insgesamt zirka 5 Stunden mit Carsten Möhle mehr über Land und Leute
erfahren als durch all unsere Reisen zusammen!
Auch wenn wir erst weit nach 23 Uhr ziemlich erledigt in den Betten liegen - keine Sekunde von diesen Gesprächen möchte ich missen!
Auch die Fahrt im Landrover wird unvergesslich bleiben.

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Vielen Dank Herr Möhle! 😉

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Teil 304. Feb. 2022

01.01.2022
Windhoek zur Bagatelle Kalahari Game Ranch


Happy new year!
Nach einem typischen ersten afrikanischen Frühstück mit Gästen

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verstauen wir unsere Koffer im Auto und verlassen das Casa Africana.
Eine nette kleine Pension, die gegenüber der Heinitzburg liegt. Wir waren hier
(nicht zum letzten Mal auf dieser Reise) die einzigen Gäste.
Dann geht`s zu einer lästigen Pflichtaufgabe - dem ersten Großeinkauf.
Ein paar spirituelle Getränke hatten wir uns vorher schon von Bwana besorgen lassen, denn heut ist Feiertag und da gibt es keinen Alkohol in Namibia.
So, nun geht es aber endlich auf Pad.

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Na gut, erst mal auf Asphalt.
Und schon scheint sich wieder mal zu zeigen, dass 4x4 Autos nicht meine Freunde werden wollen. Schon nach 50km fängt das Auto an mit mir zu reden.
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Na toll! Da werde ich wohl in Bagatelle den Vermieter informieren müssen.
Aber erstmal geht es nun auf rotem Sand dem Tagesziel entgegen.
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Auf Bagatelle werden wir von einem Oryx mit Wasserschlauchhörner empfangen.
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Wir reservieren noch einen Tisch für`s Dinner und dann geht es zur wunderschönen Campsite.
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Dort angekommen, richten wir unseren Camper ein. Es gibt erstaunlich viel Stauraum und schnell ist alles untergebracht.
Der Autovermieter ist benachrichtigt und beruhigt uns erst mal.
Solang die Anzeige nicht blinkt ist alles halb so wild.
Wir sollen dann in Keetmanshoop kurz bei Toyota vorbei schauen.
Das war es auch schon von diesem Tag.
Aber eins möchte ich noch erwähnen. Am Abend haben wir ein wundervolles Dinner auf der Lodge genossen.
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Gute Nacht!

Teil 405. Feb. 2022

02.01.2022
Bagatelle Kalahari Game Ranch zur Kalahari Game Lodge


Wir haben überraschend gut geschlafen in dieser ersten Nacht im Dachzelt und genießen die Morgensonne.
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In der Ferne entdecken wir Giraffen.
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Nach einem gemütlichen Frühstück machen wir uns auf den Weg.
Vorbei an ein paar Gedenkstätten
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geht es zu unserem heutigen Tagesziel, der Kalahari Game Lodge.
Der Empfang ist außerordentlich freundlich. Wir erfahren, dass sie bis zum 12. Januar keine weitere Buchung haben. Diese Lodge liegt durch den zurzeit geschlossenen Grenzübergang Mata Mata in einer Sackgasse. Auch wir sind hier nur, weil wir im Mai 21 dachten die Grenze würde zum Jahresende wieder offen sein.
Fast aus Mitleid bestellen wir einen Tisch zum Dinner, um wenigstens für ein wenig Umsatz zu sorgen.
Danach geht es zur Campsite, die wunderschön am trockenen Auob liegt.
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Bald schon machen wir uns zu Fuß auf den Weg zum Pool der Lodge.
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Bei einem Gin Tonic beobachten wir Springböcke, genießen Pool und Aussicht und bleiben gleich bis zum Dinner.
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Nach Sonnenuntergang geht es zurück zum Auto.
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Wir genießen noch ein wenig die Geräusche der Wildnis und schlafen bald ein.

Teil 505. Feb. 2022

03.01.2022
Kalahari Game Lodge zur Quivertree Forest Rest Camp


Als wir im Mai die Tour planten, wollten wir eigentlich 2 Nächte hier bleiben und dann gemütlich durch den KTP zuckeln. Wir konnten uns kaum vorstellen, dass Mata Mata 2022 immer noch geschlossen ist. Tja, nun ist das aber so und wir müssen Plan B aus der Tasche ziehen. Das heißt wir fahren heut bis nach Karasburg und Morgen über Upington bis nach Twee Revieren.
Auf geht`s über rote Dünen und autoleere Straßen Richtung Keetmanshoop.
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In Koes suchen wir auf Empfehlung von Herrn Möhle den dortigen Coffee-Shop.
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Dort essen wir den besten Käsekuchen unseres Lebens!
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Seit ihr mal in der Nähe, nehmt euch die Zeit für einen kurzen Stop.
Ihr könnt den Shop nicht verfehlen, gefühlte 20 Schilder weisen euch den Weg.
Und wenn ihr diese Komposition seht, seit ihr am Ziel.
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Weiter geht die Reise, vorbei an vielen Steinen, nach Keetmanshop.
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Dort angekommen geht es dann erstmal zum PCR-Test ins Krankenhaus, denn Morgen wollen wir nach Südafrika.
Der Test ist schnell erledigt aber die Leute im Krankenhaus meinen es gibt zurzeit Probleme mit der Zustellung per Mail. Aber innerhalb von 3 Stunden (15 Uhr) können wir den Test persönlich abholen.
So fahren wir erstmal zu Toyota und lassen unser Auto checken. Nach einer Stunde blicken wir in ratlose Monteur-Gesichter, aber natürlich gibt es „no problem“. Eine weitere halbe Stunde später können wir los. Alles okay! Nun fahren wir einkaufen, aber auf den Weg dorthin meldet sich das Auto erneut mit denselben Hinweisen in der Anzeige.
Also wieder zurück zum Autohaus und nach einer weiteren Stunde ist es dann wirklich erledigt. Inzwischen ist es 15:20 Uhr und wir sind wieder am Krankenhaus um den Test zu holen.
Natürlich ist er nicht fertig. Also streichen wir die Weiterfahrt nach Karasburg für heute und beschließen im Quivertree Forest Rest Camp unser Zelt auf zu schlagen.
Um 16 Uhr halten wir den Test dann wirklich in der Hand und auf geht es zu den Köcherbäumen.
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Dann schmeiß ich den Grill an. Heut soll es Brathuhn geben. Aber das blöde Vieh kommt im Federkleid.
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Das rupfen wäre mir heut Abend zu viel Arbeit und so entscheiden wir uns dann doch für
Boerewors.
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Teil 605. Feb. 2022

04.01.2022
Quivertree Forest Rest Camp nach Upington, River bank lodge


Beim Frühstück kommt uns die Erkenntniss, dass wir die über 700km plus Grenzübertritt bis ins Camp Twee Revieren nicht schaffen werden, obwohl wir Zeit beim Abwasch sparen, den übernehmen heute andere.
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Wir genießen noch einen Blick auf die Köcherbäume im Morgenlicht und dann geht es los, denn bis Upington möchten wir heute fahren.
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Die Strecke ist recht langweilige Teerstraße, aber so kommen wir gut voran.
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Gegen Mittag erreichen wir die Grenze. Auf Namibia-Seite läuft alles zügig ab.
Verwundert sind wir nur, weil wir bei der Ausreise einen Einreiseantrag ausfüllen müssen.
Sei`s drum, weiter geht es zur südafrikanischen Seite, die 15km von der namibischen entfernt liegt.
Hier zieht es sich ganz schön, doch nach einer Stunde sind wir auch hier durch und es kann weiter gehen.

……….Wirklich?

Hmmm, lieber noch mal die Papiere kontrollieren.
Und richtig, die Mappe mit allen Vouchers, Anreiseskizzen u.s.w ist nicht auf zu finden.
Also noch mal zurück zum Grenzübergang und überall gefragt. Aber nee nirgends hat sich ne Mappe angefunden.
Dann dämmert es. Ich hatte die Unterlagen schon auf der namibischen Seite aus dem Auto genommen und da wohl liegen gelassen.
Ich hätte mir vor Wut in den Allerwertesten und gleichzeitig ins Lenkrad beißen können.
Ohne ein Wort fahre ich die letzten 100km und überlege dabei wie ich mich bestrafen könnte. Mann, bin ich sauer!
In Upington angekommen suchen wir uns eine feste Unterkunft mit W-LAN, die Wahl fällt auf die River bank lodge.
Die helfen dann auch schnell und nach einer Stunde haben wir die Vouchers für die nächsten Tage auf dem Handy.
So kann ich den Abend und die Unterkunft noch ein wenig genießen.
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Wir staunen, welch hohen Wasserstand der Oranje hat.
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Zum Dinner geht es ins Red Ox, einem Steakhouse mit toller Lage direkt am Fluss und einem
hervorragendem Essen.
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Teil 706. Feb. 2022

05.01.2022
Upington, River bank lodge bis KTP, Rooiputs


Heute soll es nun endlich in den KTP zum Tiere gucken gehen.
Also schnell noch mal in Upington die Vorräte aufgefüllt und los geht`s.
Kurz nach Mittag steigen wir am Eingang Twee Revieren aus dem Auto, bei
wieder knapp 40 Grad. Am Eingang Fieber messen, Krankenakte ausfüllen und
gründlich desinfizieren, erst dann dürfen wir das Gebäude betreten.
Für Rooiputs müssen wir natürlich auf Botswana-Seite einchecken.
Glücklicherweise haben wir den PCR-Test von Keetmanshoop noch dabei.
Den brauchen wir, denn Botswana verlangt bei Einreise einen Test, nicht älter als 72 Stunden.
Nachdem auch die Formalitäten auf der südafrikanischen Seite erledigt sind essen wir noch eine Kleinigkeit im Restaurant und dann nehmen wir die letzten 20 km unter die Räder.
Gespannt schauen wir entlang des Weges nach Tieren. Aber bei 40 Grad zeigen sich leider
so gut wie keine.
Einzig ein paar Geier lassen sich bereitwillig ablichten.
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Egal, wir genießen es endlich unter Tieren zu sein auch wenn sie uns erstmal verborgen bleiben. Morgen wird sich das ändern.
Die Campsite
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Die Toiletten, nur etwas für Fans.
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Gegen Abend huscht dann ein Schakal vorbei.
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Da der Wind stark zu nimmt und es nach Regen aussieht verzichten wir auf
Abendbrot und genießen lieber den Sonnenuntergang.
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Teil 806. Feb. 2022

06.01.2022
Rooiputs zum Kalahari Tented Camp


In der Nacht haben wir Löwengebrüll gehört. Ich mag diese nächtliche Geräuschkulisse
inzwischen genauso wie die Sichtung der Verursacher.
Am Morgen klappen wir schnell unser Zelt zusammen und machen uns auf die Suche.
Schon nach 2km sehen wir sie.
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Das nächste Foto zeigt, wir sind nicht da wo sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen.
Hier sagen sich Schakal und Löwe „Guten Morgen“.
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Zufrieden geht’s zurück und bei einem gemütlichen Frühstück genießen wir die Morgenstimmung.
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Dann machen wir uns auf den Weg zum Tented camp und sehen endlich auch mehr Tiere.
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Dabei fahren wir die Strecke zwischen Kij Kij und Auchterlonie und dort haben wir noch nie
Viele Tiere gesehen.
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Aber heute ist das anders, und so lassen auch die nächsten Katzen nicht lange auf sich warten.
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Auch 2 Geparden sehen wir, aber sehr weit weg.
Bei Auchterlonie stoßen wir dann auf den erfolgreichen Morgen an.
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Auf den nächsten 20km geht es dann ruhiger zu. Egal, wir genießen jedes Tier.
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Zwischen Urikaruus und Dalkeith beobachten wir vermehrt kleine Brände. Überall riecht es nach verkohltem Holz. Tiere sind dort keine unterwegs.
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Ein Ranger erzählte uns später, dass man die Feuer brennen lässt, solange man meint sie im Notfall unter Kontrolle halten zu können.
Kurz vor dem Ziel sehen wir dann noch eine Gepardenfamilie, leider sehr weit weg.
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Angekommen im Camp bekommen wir Zelt Nummer 5.
Das ist leider schon belegt, aber wir arrangieren uns.
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Mit Einbruch der Dunkelheit fliegt sie jedoch los und kommt am nächsten Morgen auch nicht wieder.

Teil 907. Feb. 2022

07.01.2022
Kalahari Tented Camp


Entgegen den Regeln stehen wir nicht um 5Uhr auf und gehen auf Morning drive.
Wir schlafen bis um 7 und frühstücken dann gemütlich.
Schon bald bekommen wir Gäste.
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Beim 2. Kaffee entdecke ich dann ein Nest von einem Crimson-breasted Shrike.
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Danach fahren wir eine gemütliche kleine Runde, auf der wir aber kaum was sehen.
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Es kommt uns vor, als ob die Brände wieder ein wenig näher ans Camp rücken.
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Höhepunkt des Drives ist dann eine größere Gnu-Herde.
Wir stehen am Wasserloch Craig Lockhart (glaube ich) und beobachten wie die Herde langsam auf uns zukommt. Vorsichtig trinken erst einzelne Tiere, dann immer mehr und endlich auch die Jüngeren unter Aufsicht der Großen. Während die ganz kleinen aufgeregt nach ihrer Mutter suchen. Ein schönes Schauspiel.
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Den Rest des Tages genießen wir im Camp.
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Teil 1008. Feb. 2022

08.01.2022
Kalahari Tented Camp nach Upington, Tshahitsi Lodge

Die heutige Ausfahrt aus dem Park nutzen wir als Morning drive.
Gleich zu Beginn der Fahrt werden wir misstrauisch beäugt.
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Die Beiden trauen uns wohl nicht über den Weg, denn schon bald machen sie nen Abflug.
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Weiteres Federvieh kreuzt unseren Weg
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und dann sehen wir in einiger Entfernung 2 Löffelhunde.
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Am Rastplatz Kamqua frühstücken wir und nehmen dann die letzten Kilometer im Park unter die Räder. Und die halten noch einmal ein paar Katzen für uns bereit.
Erst entdecken wir 4 Geparde, die sehr angespannt in eine Richtung schauen.
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Na gut, einer schaut auch zu uns. 😄

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Als wir langsam weiter fahren sehen wir bald den Grund für ihre Nervosität.
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Die beiden haben sich entschlossen, hier in Sichtweite zu den Geparden den Tag zu verbringen.
Wir treffen hier zufällig und zum 3. Mal Martin und Claudia von der Desert Lions Human RELATIONS Aid. Sie erklären uns die Interaktionen zwischen den Tieren. Sehr interessant ist das, ihnen zu zuhören. Ihre Organisation setzt sich für das miteinander auskommen zwischen Farmern und Raubkatzen ein. Martin könnte ich Stunden lang zuhören!
Beim Abschied gibt er uns noch einen Tip für eine Unterkunft in Upington.
Dort hin machen wir uns jetzt auf den Weg.
In Upington angekommen, fahren wir aber erst mal zu Pathcare für einen PCR Test, den wir ja für den Grenzübertritt nach Namibia brauchen. Pathcare haben ihre Teststation gleich neben der Mediclinic.
Um 12;20 Uhr sind wir da. Aaaaber… es ist Samstag und sie schließen um 12 Uhr. 🤩
Toll, woher sollen wir denn wissen, was für ein Wochentag heut ist? 😈
Gut, ist nicht zu ändern. Wir buchen also 2 Nächte in der von Martin empfohlenen Tshahitsi Lodge und fahren dann halt am Montag zu 8Uhr wieder zum Test.
Lodge und Chalet sind wirklich schön.
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So genießen wir den Abend und beschließen Morgen zu den Augrabies-Falls zu fahren.

Teil 1108. Feb. 2022

09.01.2022
Upington, Tshahitsi Lodge


Wir beginnen den Tag mit einem Klasse Frühstück in der Lodge.
Gut gestärkt nehmen wir dann die 130 km zu den Augrabies Falls in Angriff.
Als wir ankommen staunen wir, denn hier sind doch so einige Leute unterwegs.
Und die Fälle hören wir schon beim aus dem Auto steigen. Man sieht auch schon von weitem die Gischt über den Fällen aufsteigen.
Das wundert uns doch sehr.
Bei unserem Besuch 2017 sah der Wasserfall so aus:
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Kein Vergleich zu dem was uns heute erwartet.
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Nur die kleinen bunten Echsen sehen noch genauso aus wie damals.
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Da es wieder einmal so um die 35 Grad hat, verlassen wir den Park nach 1,5 Stunden.
Auch von weitem ist das viele Wasser immer noch sehr beeindruckend.
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Beim Einsteigen ins Auto bemerke ich dann, dass ein Reifen fast keine Luft mehr hat.
Na endlich, der erste Platte des Urlaub`s.
Ich bitte an der Tankstelle um Hilfe und 5min später hat der Tankwart 3 Leute arrangiert.
2 wechseln dann das Rad und einer setzt sich daneben auf einen Stuhl.
Wir flachsen ein wenig rum und schließlich frage ich, welche Aufgabe denn die seine wäre.
Er sagt er sei der wichtigste Mann, er passe schließlich auf, dass die anderen beiden arbeiten und bekomme deshalb nachher auch das meiste Trinkgeld.
Großes Gelächter und gegenseitiges Abklatschen sind die Folge.
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Ich liebe diese Blödeleien, vor allem, wenn man mit einbezogen wird.
Nach einer Stunde ist der Reifen gewechselt. Ich muss die Radmuttern noch mal überprüfen und auf die Frage, was sie bekommen antworten sie: „Das hat der Fahrer zu entscheiden“
Mit meiner Entscheidung scheinen sie zufrieden und wir fahren zurück nach Upington.
Zum Abschluss des Tages gehen wir dann genau wie Gestern ins Steakhouse RED OX essen.
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Es schmeckt wieder hervorragend.


Zum Abschluss gibt es heut noch ein Vögelchen.
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Teil 1209. Feb. 2022

10.01.2022
Upington, Tshahitsi Lodge


Nach dem Aufstehen fahren wir erstmal ohne Essen zum PCR-Test.
Es ist 7:50Uhr, und wir haben 5 Leute vor uns.
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Um halb 9 haben wir den Test hinter uns. Wir erfahren aber, dass wir das Ergebnis frühestens Morgen Nachmittag erhalten. Das bedeutet für uns noch 2 Tage in Upington.
Beim wieder guten Frühstück in der Tshahitsi Lodge beschließen wir dort 2 weitere Nächte zu buchen. Es gibt schlechtere Orte um fest zu sitzen.
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Bei allerlei farbigen Getränken, einem guten Buch und Tiere beobachten vergeht die Zeit wie im Flug.
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Die Lodge-Katze leistet uns Gesellschaft.
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Zum Dinner fahren wir wieder im RED OX.
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Von uns gibt es eine klare Empfehlung für dieses Lokal.
Sowohl das Preis-Leistungsverhältnis als auch der Geschmack der Speisen (Fisch und Steak)
sind außergewöhnlich.
Den lauen Abend genießen wir dann auf unserer Terasse.
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11.01.2022
Upington, Tshahitsi Lodge


Der heutige Tag verläuft wie der Gestrige.
Mit einer Ausnahme. Gegen 15 Uhr kommen die negativen Ergebnisse per Mail.
Das heißt: Tschüss Upington, Namibia wir kommen!

Teil 1309. Feb. 2022

12.01.2022
Upington, Tshahitsi Lodge zur Norotshama River Lodge


Das wird ein längerer Fahrtag heute. Knapp 500 km und der Grenzübertritt Nakop/Ariamsvlei warten auf uns.
So starten wir um 8 Uhr das Auto und kurz nach 9 taucht schon die Grenze vor uns auf.
Die südafrikanische Seite überwinden wir ohne Probleme.
Dann fahren wir gespannt zur namibischen Seite. Ob unser Ordner mit den Dokumenten
noch dort liegt? Erst erledigen wir die Formalitäten und dann fragen wir einen wohl höheren Beamten, der gerade aus seinem Büro kommt.
Er meint, er hätte so ein Buch schon mal gesehen. Und verschwindet.
Nach 5min kehrt er mit unserem Ordner zurück.
Mir fallen mehrere Gesteinsbrocken vom Herzen und ich bedanke mich mehrmals.
Froh gelaunt geht die Reise weiter.
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Wieder einmal sind die Straßen recht leer und auch die Gravelroad C10 ist in einem guten Zustand. Die letzten Kilometer der heutigen Etappe führen entlang des Oranje. Die Strecke ist sehr schön und wir legen ein paar Fotostop`s ein.
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Gegen 15 Uhr erreichen wir die Norotshama River Lodge. Von der Lage direkt am Fluss sind wir begeistert, aber die Lodge allgemein scheint etwas in die Jahre gekommen.
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Auch die angelegte Teichanlage könnte etwas mehr Pflege gebrauchen.
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Vielleicht tu ich der Lodge aber auch unrecht. Es hat hier in den letzten Tagen viel geregnet
Und der Schmodder könnte auch mit dem Regen in den Teich gelaufen sein.
Aber der Pool ist schön.
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Auch hier sind wir wieder fast die einzigen Gäste.

Teil 1410. Feb. 2022

13.01.2022
Norotshama River Lodge zum Country Roadhouse


Ursprünglich sollte es heute in den Richtersfield gehen.
Ich habe mich sehr darauf gefreut, mal wirkliche Einsamkeit zu erleben.
Auch dem Grenzübertritt bei Sendlingsdrif mit der Fähre haben wir entgegen gefiebert.
Daraus wurde leider nichts. Der Grenzübergang ist immer noch dicht. Sehr, sehr schade!
Also fahren wir heute gleich nach Oranjemund und werden dort 2 Tage bleiben.
Ich möchte diese Stadt besuchen, seit ich vor einigen Jahren erfahren habe, dass die Stadt
Für Touri`s geöffnet ist.
Also machen wir uns bei strahlendem Sonnenschein gegen 9 auf den Weg.
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Ein Kingfisher straft uns mit Nichtachtung und hält lieber nach Nahrung Ausschau.
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Vorbei an Strohhütten geht es entlang dem Oranje.
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Doch dann das hier.
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Ein Taxifahrer klärt uns auf. Die Straße ist gesperrt, weil der Oranje über seine Ufer getreten ist und die Straße geflutet hat.
Na toll, die Umfahrung würde knappe 700 km mehr bedeuten und fällt darum aus.
Wir beschließen, zum Pläne schmieden zurück zur Lodge zu fahren, denn da haben wir W-Lan.
Dort angekommen, bestellen wir erstmal einen Gin-Tonic (ja ich weiß, es ist noch nicht 10 Uhr) und sagen schweren Herzens der Unterkunft „Op my Stepp“ ab.
Nun wollen wir die C37 und dann die C10/C12 Richtung Seeheim fahren.
Gesagt, getan. Wir bereuen das nicht, denn die Landschaft ist wunderschön!!
Dagegen ka… die so hochgelobte D707 ganz schön ab.
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Wie wir so vor uns hinfahren beobachten wir ab und zu eine größere Wolke.
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Mal taucht sie links der Straße auf, mal rechts und mal in der Mitte.
Doof ist, wir kommen ihr immer näher.
Und dann haben wir den Salat.
Kurz hinter dem Country Roadhouse erleben wir unser erstes abgehendes Revier.
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Der Klügere gibt nach und so fahren wir zurück zum Country Roadhouse und nehmen dort einen Campingplatz.
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Die Wolke bedroht uns noch eine Weile, zieht dann aber ohne uns nass zu machen weiter.
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Rund um die Lodge herrscht die ganze Zeit schönes Wetter und so können wir sogar den Pool nutzen. Aber Vorsicht, dort treiben bunte Spanner ihr Unwesen.
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Eigentlich wollten wir dann im Roadhouse essen. Aber bei den Preisen, die dort aufgerufen werden entscheiden wir uns für hausgemachtes Büchsen-Chakalaka.

Teil 1510. Feb. 2022

14.01.2022
Country Roadhouse nach Lüderitz, Kairos Cottage


Wir fahren heute ohne Frühstück los. Das wollen wir in Seeheim einnehmen.
Keine Ahnung, warum es uns da so gut gefällt.
Auf dem Weg dorthin will uns das Auto noch mal ärgern.
An einer eigentlich nicht so schwierigen Straßenpassage schalte ich 4x4 dazu.
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Das ausgespülte Straßenstück ist kein Problem. Danach will ich das 4x4 wieder abschalten.
Denkste! Es braucht 20km und unzählige Versuche bis ich es endlich schaffe.
Glücklicherweise benötigen wir es bis zum Ende unserer Reise nicht mehr.
Bald darauf kommen wir in Seeheim an.
Und alles ist so wie wir es kennen.
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Dann gibt es erstmal leckeren Apfelkuchen
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Auch meine Freunde erkennen mich wieder. Na gut, vielleicht sind sie auch einfach zu jedem nett.
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Nach dem Frühstück geht es dann weiter Richtung Lüderitz.
In Aus wird getankt und auch wir genehmigen uns ein wenig Flüssigkeit.
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Wie immer, legen wir in Garub einen kleinen Fotostop ein. Die Schmierereien wurden überstrichen, aber das hätte man besser machen können.
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Gegen 13 Uhr treffen wir dann in der Kairos Cottage ein und sind von der Lage direkt am Meer begeistert.
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Wir lassen dann noch den Reifen flicken,
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bringen schmutzige Wäsche zu Joyce Laundry und statten dem Friedhof einen Besuch ab.
Hier wundern wir uns, das einige Gräber außerhalb der Friedhofsmauern liegen.
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Dinner gibt es dann in einem netten portugiesischen Restaurant.
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Teil 1611. Feb. 2022

15.01.2022
Lüderitz, Kairos Cottage


Es ist unser 3. Aufenthalt in Lüderitz.
Das hat 3 Gründe.
-Wir finden Lüderitz ist eine nette überschaubare Stadt.
-Kolmannskuppe fasziniert uns.
-Wir waren für die Bogenfelstour angemeldet.
Leider hat es mit der Bogenfelstour nicht geklappt. Die findet
immer noch nicht statt. Laut Auskunft im Büro könnte es wohl Ende Februar wieder losgehen.
Also fahren wir nach einem guten ausgedehntem Frühstück nach:
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Es sind nur eine Handvoll Leute unterwegs und so sind wir in jedem Gebäude allein und können alles beliebig lange genießen.
Hier eine kleine Auswahl unserer Bilder, denn von Kolmannskuppe gibt es hier ja genug.
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Auf dem Rückweg essen wir eine Kleinigkeit im „Essenszeit“ und genießen dann ein paar Stunden in unserem Zimmer.
Mich stört dabei aber ein immer wiederkehrendes lautes Geräusch und ich gehe der Sache auf den Grund.
Das Kairos Cottage liegt ja auf Shark island, unweit vom Robert Harbour.
Dort liegt ein größeres Schiff vor Anker.
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Und das wird mit Kohle beladen (so sieht es jedenfalls aus).
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Wir sehen, dass regelmäßig LKW`s die Kohle zum Hafen bringen.

Zufällig hatten wir mitbekommen, dass man heute (Samstag) das Goerke Haus von 16-17 Uhr und die Felsenkirche von 17-18 Uhr geöffnet sind.
Da wir beide Gebäude bisher nur von außen kennen beschließen wir diese Gelegenheit zu nutzen.
Zunächst das Goerke Haus, bekannt auch aus verschiedenen Afrika-Filmen.
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Von der oberen Etage sehen wir schon unser nächstes Ziel, die Felsenkirche.
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Hier noch mal aus der Nähe.
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Drinnen sind dann die Fenster ziemlich beeindruckend.

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Nach einem Dinner im Ritzi`s genießen wir den Abend bei einem kleinen Spaziergang auf Shark Island.
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Hier nochmal ein Bild von unserer Unterkunft.
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Und ein Blick von der Terasse.
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Teil 1712. Feb. 2022

16.01.2022
Lüderitz, Kairos Cottage


Gestern haben wir beschlossen eine Catamaran-Tour zu buchen.
Vorweg, wir nehmen selten an solchen Touri-Bespaßungen teil, weil wir lieber
selbst auf Entdeckungstour gehen. Aber diese hat uns sehr gut gefallen und war ein Höhepunkt unseres Urlaub`s.

Um kurz vor 8 Uhr treffen wir am Robert Harbour ein und werden von der Crew schon erwartet.
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Außer uns sind nur noch 3 weitere Passagiere an Bord und pünktlich legen wir ab. Anfangs ist es sehr neblig, die Sicht wird aber während der Fahrt immer besser.
Schon bald begleiten uns Delfine.
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Dann geht es entlang der Küste in Richtung Diaz-Kreuz.
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Bei einer Pinguin-Kolonie stoppen wir. Dort gibt es eine Heiße Schokolade und wir können
Die lustigen Gesellen eine Weile beobachten.
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Vorbei am Diaz-Kreuz geht die Reise zu den Robben.
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Endlich ist der Nebel dann weg und so wird auch das Fotolicht besser.
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Wieder begleiten uns Delfine.
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Unweit des Leuchtturms befindet sich das Grab von einem der letzten Leuchtturmwärter.
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Ein einsamer Flamingo
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Wir unterhalten uns ein wenig mit dem Guide und ich frage nach Mondfischen.
Er weiß erst nicht genau was ich meine, aber dann wird klar, dass sie bei ihnen Sunfish genannt werden.
Er sagt, dass er erst einmal einen gesehen hat aber „Everything is possible“
Weiter geht die Fahrt
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und in einiger Entfernung entdecken wir eine Robbe, die ihren Fang, einen Rochen, gegen einige Möwen verteidigen muss.
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Ja, und dann sehe ich 20m vom Boot etwas schwimmen. Ich zeige in die Richtung und der Captain meint sofort, das ist ein Sunfish.
Ganz vorsichtig dreht er das Boot und nähert sich langsam dem Fisch.
Der ist vollkommen unbeeindruckt und lässt sich entspannt an der Oberfläche treiben.
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Was für ein schönes Erlebnis.
Nach 2,5 Stunden sind wir zurück im Hafen.
Wir bedanken uns bei der Crew für diesen schönen Vormittag.
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Über den Rest des Tages gibt es nichts mehr zu berichten. Wir relaxen in der Unterkunft.

Teil 1812. Feb. 2022

17.01.2022
Lüderitz, Kairos Cottage nach Mount Durban


Auch heute lassen wir es gemütlich angehen.
Das Frühstück in der Unterkunft findet in einer entspannten Atmosphäre statt
Man merkt den Inhabern an das sie alles tun, damit sich ihre Gäste wohl fühlen.
Am Ende gibt es noch ein Ständchen von der Gastgeberin, die wirklich eine tolle Stimme hat.
Ihr Sohn begleitet sie dabei am Klavier.
Was für ein schöner Abschluss dieser 3 Tage in Lüderitz.
Dann machen wir uns auf den Weg, nicht ohne uns im Spar noch zu bevorraten.
Da wir von der B4 aus die Wildpferde wieder nicht sehen fahren wir das erste Mal zur Wasserstelle,
aber auch hier sind sie nicht. Schade, dann müssen halt 2 Bilder aus 2018 herhalten.
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Bald biegen wir von der Teer-Straße B4 auf die Gravel-Road C13.
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In Helmeringhausen tanken wir und essen dann noch Apfelkuchen. (wie überall hier, natürlich den besten den man in Namibia finden kann.
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Von hier sind es dann nur noch 20km bis zum heutigen Tagesziel der Mount Durban Campsite.
Die liegt sehr schön auf einer Anhöhe und es gibt einen Pool und einen Spielplatz.
Da hier aber niemand ist fahren wir zur Farm. Die liegt auf der anderen Seite der Straße.
Bei Marietta bestellen wir ein frisches Brot für den Abend. (Sollte man aber besser einen Tag vorher telefonisch machen) Auch eine Boerewors ordern wir.
Dann genießen wir erstmal die Campsite.
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Der außerordentlich nette Farmer bringt uns dann am Abend alles, außerdem noch Pfirsiche, Butter und Marmelade.
Es sind erste Regenwolken zu sehen, ziehen aber vorüber, ohne den Farmbesitzer glücklich zu machen.
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Teil 1912. Feb. 2022

18.01.2022
Mount Durban


Da wir 2 Nächte hier sind lassen wir es heute ruhig angehen. Nachdem Frühstück erkunden wir bei schönem Wetter den Platz. Wir sind inzwischen die einzigen Gäste und werden es heute auch bleiben.
Alles ist recht neu und sehr gepflegt.
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Jede Campsite hat eigene Dusche und WC
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Der Pool ist sauber, aber sehr kalt.
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Auf dem Gelände gibt es eine 4x4 Strecke und einige kleine mit Liebe angelegte Wanderwege.
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Später fahren wir noch mal kurz nach Helmeringhausen und essen eine Kleinigkeit.
Erste Regenwolken zeigen sich und so fahren wir bald wieder zurück.
Am Nachmittag zieht sich der Himmel immer mehr zu. Und es gelingen ein paar schöne Aufnahmen.
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Als die ersten Tropfen fallen kommt der Farmer zu uns und sagt wir sollen ihm nach fahren.
Er rechnet mit viel Regen und leitet uns zu einem kleinen Häuschen unweit des Campingplatzes. Hier sollen wir den Regen trocken überstehen.
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Die Hoffnung des Besitzers erfüllte sich nicht und nach einer halben Stunde war es mit dem Regen vorbei.
Wir fuhren zurück zu unserem Platz, werden noch mit frischen Feigen und Weintrauben versorgt und genießen einen schönen Abend mit speziellen Lichtstimmungen.
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Teil 2012. Feb. 2022

19.01.2022
Mount Durban nach Sesriem, Oshana campsite


Ich bin heute sehr gespannt auf die Pad, die uns erwartet.
Es schien gestern als wäre der ganze Regen der bei uns nicht runterkam in Richtung unserer heutigen Strecke gezogen.
Und als wir von der C13 auf die D831 abbiegen wird die Straße bald schlechter.
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Auch Passagen mit mehreren 100m Wasser gibt es einige.
Im Duwisib castle wollen wir eine Pause einlegen. Das ist aber geschlossen und weit und breit sehen wir keinen Menschen.
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Wir beobachten noch diesen kleinen roten Wattebausch und fahren dann weiter.
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In Betta holen wir die Pause nach und beobachten einen Pfau den man hier nicht unbedingt erwartet.
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Am Nachbartisch lauschen wir einem interessanten Gespräch.
Eine Dame fragt ihren Mann ob denn ein Pfau nun ein Vogel oder ein Huhn sei…..
Der weitere Weg auf der C27 ist dann erstmal kein Vergnügen. Der Regen der letzten Tage hat der Straße sehr zugesetzt. Es liegen sehr viele Wüstenmelonen am Wegesrand.
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Dann haben wir eine komische Sichtung.
Um die Mittagszeit kommt uns auf der Straße ein ja eigentlich nachtaktives Stachelschwein entgegen.
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Das ist zwar eine Erstsichtung für uns, aber es benimmt sich sehr merkwürdig und schwankt auch etwas. So wissen wir nicht ob wir uns wirklich freuen sollen.
Sehr gesund dagegen sind diese Oryx.
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Schließlich sind wir nur noch 5km von unserem heutigen Ziel entfernt Und ich freu mich auf einen kalten Gerstensaft.
Es muss nur noch der Tsauchab überquert werden.
Das der Wasser führt, damit habe ich nicht gerechnet.
Der Wadentest ergibt eine Tiefe von zirka 40cm.
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Aber was mir mehr Sorgen macht, der Untergrund ist schlammig.
Zu Fuß komm ich gut durch.
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Aber mit einem Auto das mir nicht gehört traue ich mich nicht.
Surita von Aloe car hire erzählt uns bei der Autorückgabe, dass sie in diesen Tagen bei Solitaire ein Auto mit Totalschaden verloren haben. Amerikaner hatten ein Auto versenkt.
Also kramen wir unsere Notfall-Straßenkarte aus dem Handschuhfach und suchen nach einem Ausweg. Wir beschließen 30km zurück zu fahren, dann 14km auf der D845 bis zur C19 und dann wieder gute 40km bis Sesriem zu rollen. Aber auch auf dieser Strecke müssen wir den Tsauchab überwinden. Wir hoffen einfach, dass weiter oben weniger Wasser fließt und der Untergrund besser ist.
Nun ja, weniger Wasser ist dort dann auch nicht. Aber hier fließt der Tsauchab über eine breitere Fläche und der Untergrund ist steinig und am Schluss sogar betoniert.
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Ich seh hier wenig Risiko und die Durchfahrt klappt auch ohne Probleme.
Schon bald danach beziehen wir unsere Campsite. Wir gönnen uns einen kühlen Drink und fahren dann zur Düne 45.
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Dazu müssen wir wieder den „Trocken“-Fluss überqueren. Das ist hier aber kein Problem.
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Wir verbringen an der Düne eine Stunde, aber bei wieder einmal knapp 40 Grad haben wir bald Sehnsucht nach Schatten.
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Auf dem Rückweg beobachten wir wie der Regen langsam näher kommt.
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Außerdem wird es windig. So fahren wir zum Restaurant der NWR-Campsite und essen dort. Das Essen ist immer noch genauso schlecht wie vor 4 Jahren, aber wir werden satt. Unterdessen beginnt es zu regnen und es hört die ganze Nacht nicht auf.

Teil 2113. Feb. 2022

20.01.2022
Sesriem, Oshana campsite nach Namib Naukluft Park, Mirabib campsite


Wir frühstücken heute mit Blick auf die Dünen.
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und machen uns dann auf den Weg.
Die Strecke ist landschaftlich schön und auch ein paar Tiere lassen sich blicken.
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Nach 1,5 Stunden Fahrt sind wir schon in Solitaire.
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Natürlich essen wir ein Stück Apfelkuchen, auch wenn der nur noch Durchschnitt ist.
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Als wir dann wieder zum Auto gehen seh ich das:
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Okay, da wir auch ein kleines Problem mit der Bettenleiter haben gehe ich zur Werkstatt und bitte um Hilfe.
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So wie das Auto jetzt da steht
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erinnert er ein wenig an die folgenden Wagen
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Ich schau derweil den Jungs bei der Leiter- und Reifenreparatur zu.
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Das Erdhörnchen dagegen interessiert sich mehr für die Nahrungsbeschaffung
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Weiter geht es dann auf der C14 über den Kuiseb Pass
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Kurz darauf biegen wir links ab Richtung Mirabib.
Die letzten 30km sind übelstes Waschbrett und jede Menge spitze Steine, hier war ewig kein Grader unterwegs. Ich rechne jeden Moment mit dem nächsten Reifenschaden.
Mein Vermieter hatte mir empfohlen außer im Tiefsand immer 2,2bar auf den Reifen zu haben. Die Werkstatt in Solitaire ließ aber den Druck auf 1,8bar ab und meinte alles andere mache keinen Sinn. Keine Ahnung, wer näher an der Wahrheit ist, aber ab da hatte ich keine Panne mehr.
Wir passieren wieder den Tropic of Capricorn
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und sehen dann bald das Tagesziel.
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Eine wunderschöne Campsite erwartet uns.
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Wir sind heute Nacht die Einzigen hier, weit, weit weg von jeder Zivilisation.
Irgendwie ein komisches Gefühl.
Aber schaut euch mal die nächsten 2 Bilder an.
Mit etwas Fantasie erkennt man, dass Fred und Wilma Feuerstein auf uns aufpassen.
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Zum Abend grillen wir und lassen den Tag bei ein, zwei Gläser Wein ausklingen.
Die Nach wird allerdings nicht so angenehm.
Es bläst ein sehr kräftiger Wind, der lässt das Auto beträchtlich schwanken.
Ich überlege sogar kurz den Wagen um zu parken.
Aber in der Nacht lässt der Wind dann nach und wir finden doch noch etwas Schlaf.
Danke, Fred und Wilma 😉

Teil 2213. Feb. 2022

21.01.2022
Mirabib campsite nach Swakopmund, Hotel Prinzessin Rupprecht


Vom heutigen Tag gibt es nicht viel zu berichten.
Wir fahren ohne Frühstück nach Walvisbay und holen das dort nach.
Weiter geht es nach Swakopmund. Wir reservieren zuerst einen Tisch im The Tug und suchen dann ein B&B.
Unsere Wahl fällt auf das Hotel Prinzessin Rupprecht. Das Gebäude wurde 1902 als Militärkrankenhaus gebaut. Es ist heute auch eine Pension und ein Altenpflegeheim.
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Im Innenhof gibt es einen schönen Garten mit Vogeltränke.
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Nach dem Dinner im The Tug, das wie immer sehr gut ist genießen wir noch ein wenig das Meer und begeben uns schon bald zur Ruhe.
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Swakopmund, Hotel Prinzessin Rupprecht


Wir fahren heut ein wenig an der Küste entlang. Ziel ist das Schiffswrack Zeila kurz vor Henties Bay.
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Da sich auf dem Parkplatz vor dem Wrack so zirka 10 Jungs häuslich eingerichtet haben schießen wir nur ein paar Fotos und fahren dann wieder los. Beim Abfahren wollen sie uns bunte Steine verkaufen. Als ich ihnen klar mache das ich keine kaufen werde fragen sie nach Essen.
Da wir erst Morgen einkaufen wollen haben wir nichts dabei, aber ich lasse ihnen 5l Trinkwasser da.
Wir fahren dann 19km zurück und verbringen da 1-2 Stunden am Strand.
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Nachmittags gehen wir etwas in Swakopmund spazieren und dann in die Jetty 1905 essen.
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Den Rest des Tages verbringen wir mit lesen im Garten des Hotels.
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Teil 2315. Feb. 2022

23.01.2022
Swakopmund nach Spitzkoppe


Da wir heute nur eine kurze Fahrstrecke vor uns haben lassen wir es sehr langsam angehen.
Nach dem Frühstück fahren wir einkaufen und dann tanken. Die 150k sind schnell erledigt und so sehen wir gegen Mittag schon die Spitzkoppe vor uns.
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Wir checken ein und können die Site frei wählen. Wir fahren zur 11b, die wir 2018 schon hatten und die uns super gefallen hat.
Zum Glück ist sie frei und so parken wir dort erstmal Tisch und Stühle.
Dann fahren wir zur Bridge und gehen ein wenig spazieren.
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Nächstes Ziel sind die alten Gräber und die alten Fort-Ruinen.
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Die Ruinen sind nur ein paar Rest-Fundamente, da spare ich mir ein Foto.
Auf dem Weg zurück halten wir am Restaurant, und gönnen uns einen Gin Tonic.
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Wir beobachten ein Eidechsenpärchen
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und fahren dann zurück zur Campsite.
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Hier ist es wirklich schön.
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Wir lassen den Nachmittag an uns vorüber ziehen und haben einige nette Begegnungen.
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Gegen Abend erleben wir wunderbares Licht.
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Teil 2417. Feb. 2022

24.01.2022
Spitzkoppe zur Klipp-Schläfer Höhle


Mal kurz was in eigener Sache. Beim sichten der Fotos für diesen Bericht fällt mir auf, dass
wir viel weniger fotografieren als auf früheren Reisen.
Wahrscheinlich genießen wir inzwischen mehr den Moment und sind nicht mehr nur nach dem besten Motiv auf der Suche.
Das führt dazu, dass über manche Tage schwer zu schreiben ist.
Heut zum Beispiel ist so ein Tag. Es gibt nur Bilder von der Unterkunft.
Diese Aufmerksamkeit hat unser heutiges zu Hause aber auch verdient.
Doch erstmal genießen wir noch ein wenig die Spitzkoppe. Wir sind hier zum 2. Mal
und finden`s wunderschön. Es ist nur ein Campingplatz, aber man kann hier auf kleinem Raum viel von dem erleben, was Namibia ausmacht.

Dann fahren wir die 100km bis zur Farm Omandumba. Unterwegs müssen wir durch eine Handvoll ausgespülter Reviere, aber alle ohne Wasser und so ist das Durchfahren kein Problem.
Nach 90 Minuten Fahrt sind wir dort und checken ein.
Es geht noch 12 Kilometer über Farmstraßen und dann sehen wir sie, die Klipp-Schläfer Höhle.
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Der Weg dorthin führt über ein Felsplateau.
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Die Aussicht von der unteren Terasse
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Der Raum unten
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Die obere Plattform
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und die Aussicht von dort.
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Zum Schluss noch die sanitären Anlagen.
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Auch hier wird das Licht in den Abendstunden wieder ganz besonders.
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Am Abend bekommen wir noch kurz Besuch.
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Ein weiterer Gast ist schon in unserer Wohnzimmerhöhle, aber von dem wissen wir heut noch nichts. Na ja, eigentlich wohnt er hier, und wir sind die Gäste.

Teil 2518. Feb. 2022

25.01.2022
Klipp-Schläfer Höhle


Wieder so ein Tag, von dem es nicht viel zu schreiben gibt.
Wir bleiben noch eine zweite Nacht hier und verbringen fast den ganzen Tag in, b.z.w. vor
der Höhle.
Im Laufe des Vormittags entdecken wir, dass noch jemand in der Höhle wohnt.
Er hat sich in einem Spalt unter dem Waschbecken häuslich eingerichtet.
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Wie, ihr seht nichts?
Na gut, dann geh ich mal näher ran.
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Wir sind vollkommen fasziniert von dem kleinen Kerl und beobachten ihn eine ganze Zeit lang. Die meiste Zeit sieht man nur die Scheren, aber ab und zu schaut er etwas weiter heraus,
bleibt jedoch immer unweit seiner Behausung. Überrascht sind wir von der Größe, Ich schätze er ist 6cm lang.
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Da er sich während unserer Anwesenheit so kooperativ verhält bekommt er am Abend zur Belohnung einen Schmetterling, den er auch dankbar annimmt.

Am Nachmittag fahren wir `ne Stunde über das Farmgelände.
Zuerst geht es zu den Three Elephants
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Dort liegt ein Campingplatz für Gruppen. Hier übernachten des Öfteren Kletterer, Geologen oder auch Leute die Felsmalereien erforschen. Für sie alle ist diese Gegend wohl sehr interessant.
In der Nähe entdecken wir dann auch einige Malereien.
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und ein zirka 4cm großes Flattertier.
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Dann geht es vorbei an schönen Landschaften zurück zur Höhle.
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Teil 2619. Feb. 2022

26.01.2022
Klipp-Schläfer Höhle- Otjiwa Lodge


Wir haben heut keine Eile und brechen erst um 10 Uhr auf. Nur gute 2 Stunden Fahrzeit liegen vor uns.
In Otjiwarongo wird der Wagen vollgetankt und auch für uns gibt es Getränkenachschub.
Die nächsten 2 Nächte haben wir ein Selbstversorger- Chalet gebucht.
Wir hoffen aber in der Otjiwa-Lodge ein Restaurant vor zu finden und kaufen deshalb kaum Lebensmittel. Eine gute Entscheidung, wie sich noch zeigen wird.
Am Lodge-Gate angekommen, werden wir zur Rezeption vom „Eagle’s Rest“ geschickt.
Dort wird uns gesagt, dass die Chalet`s gerade renoviert werden und wir ein Upgrade zur Mountain Lodge bekommen.
Also fahren wir weiter zur Lodge. Unterwegs sehen wir Pilze aus einem Termitenhügel wachsen. Schon an der B1 war uns aufgefallen, dass Local`s diese Pilze angeboten haben um sich ein paar Dollar zu verdienen. Die Ovambo nennen ihn Omajowa, die Deutsch-Namibier Termitenpilz. Wir essen gern Pilze und fragen uns, wie der wohl schmeckt und wie man ihn zubereitet.
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Kurz danach treffen wir auf der Mountain Lodge ein.
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Nach einer sehr netten Begrüßung, inklusive einem Erfrischungstuch und einem kalten Juice (für uns ist so etwas immer ein wenig zu viel, ein freundliches Lächeln reicht uns), werden wir zu unserem Chalet geführt.
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Auch die Aussicht lässt keine Wünsche offen.
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Bis zum Dinner um 19 Uhr relaxen wir hier einfach nur.
Es gibt keine weiteren Gäste, die ganze Lodge gehört für 2 Tage uns, unfassbar.
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Und das Essen ist der Wahnsinn, so etwas ist sonst nicht unsere Preisklasse.
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Gut gelaunt treten wir den Weg in unser Chalet an.
Heute müssen alle Insekten draußen bleiben.
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Diesen Luxus hier wollen wir ganz allein genießen.

Teil 2719. Feb. 2022

27.01.2022
Otjiwa Lodge


Geweckt werden wir heute von…. Geräuschen.
Da läuft irgendein wildes Tier vor dem Haus herum.
Ab und zu kratzt es an der Tür. Oh je, es will herein.
Im Wohnzimmerschrank befindet sich neben Insektenspray auch eine mit Druckluft betriebene Hupe. Jetzt weiß ich, wofür sie ist.
Doch dann entschließe ich mich dem Tod ins Auge zu blicken und ziehe die Gardine zurück.

Da steht nur ein Hund. Und er kommt in friedlicher Absicht.
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Einen Freund hat er auch mitgebracht.
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Richtig wilde Tiere hatten wir auf dieser Tour ja eher weniger, deswegen buchen wir beim Frühstück einen Game-Drive mit anschließendem Sundowner. Wir freuen uns darauf, denn hier gibt es auch N?sh?rn?er.
Aber bis dahin genießen wir die Zeit am Pool
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und auf unserer Terasse. Sehr weit entfernt sehen wir von dort Giraffen, Springböcke, Zebra und Gnu.

Gegen 16 Uhr werden wir abgeholt.
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Der Guide kommt uns bekannt vor. Es ist unser Koch.
Und um es vorweg zu nehmen, Essen zubereiten liegt ihm mehr als Leuten die Flora und Fauna näher zu bringen. Wir wissen, dass so ein Drive immer auch Glücksache ist.
Aber er ist von Beginn an nur darauf fixiert uns diese grauen Tiere zu zeigen.
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An fast allem anderen fährt er vorbei oder hält nur kurz. Es gibt allerdings auch nicht viel zu sehen.
Ein halbwegs brauchbares Bild gelingt nur von einem Waran.
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Auch auf Fragen gibt es nur kurze allgemeine Antworten.
Als ich nach den Pilzen frage, reagiert er anders. Ihr Name sei Omajowa, und ob wir gerne Pilze essen. Wir bejahen das und ich sehe ein Glänzen in seinen Augen.
Er wird uns heute Abend welche zubereiten und möchte wissen, wie wir sie mögen.
Ich sage er soll sie so zubereiten wie er sie gerne mag.
Er bedankt sich und die Sache ist abgemacht.
Aus dieser Geschichte schließen wir, dass man zur Zeit auf Grund des geringen Tourismus
den Guide eingespart hat und der Koch den Job mitmachen muss.
Doch jetzt geht es erstmal weiter zum Sundowner.
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Auch hier macht er wieder einen leicht ungeübten Eindruck.
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Nicht falsch verstehen. Ich will nicht meckern. Mir tut der Junge einfach leid, weil er hier einen Job machen muss der ihm nicht liegt und für den er auch kein richtiges Interesse zu haben scheint.
Trotzdem gibt er sich die allergrößte Mühe. Im Übrigen haben wir in einigen Unterkünften auf dieser Reise gehört, dass auf Grund der Lage zuerst am Personal gespart wird.
Als es leicht zu tröpfeln beginnt und der Wind zu nimmt fahren wir zurück zur Lodge.
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Dort wartet das Highlight des Tages auf uns, das Dinner.
Erstmal werden wir mit einem Glas Wein ans Feuer gesetzt und können den Rest des Sonnenuntergangs genießen.
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Da es heut nach Regen aussieht werden wir zum essen nach drinnen gebeten.
Die Vorspeise ist ein Rohkostsalat mit Pilzen, ebenfalls roh. diese schmecken würzig, lecker.
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Dann gibt es gebratene Pilzstreifen mit Chilli und Knoblauch, seeeeeeeehr Lecker.
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Die Pilze haben einen würzigen Eigengeschmack, der ein wenig an hier bekannte Schirmpilze erinnert.
Das Hauptgericht ist dann Steak mit Reis, der auch mit Pilzen garniert ist.
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Es war nach unseren Erinnerungen das Beste, was wir bisher in Afrika gegessen haben.

Teil 2820. Feb. 2022

28.01.2022
Otjiwa Lodge zum Waterberg Wilderness camp

Vorbei an Blumen und Faltern gehen wir noch einmal Richtung Hauptgebäude zum Frühstück.
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Dann packen wir unsere Sachen und fahren Richtung Waterberg.
Aber vorher noch ein paar Worte zu Otjiwa. Diese 2 Tage hier waren für uns außergewöhnlich, natürlich vor allem wegen des Upgrade. Ich bin ja sonst nicht so der Essensfotografierer, aber hier musste das mal sein.
So etwas würden wir uns zum offiziellen Preis nie gönnen und wir würden auch einen ganzen Urlaub nicht so verbringen wollen. Aber trotzdem, es mal 2 Tage erleben zu dürfen war schon Klasse.

Aber heute geht es wieder campen. Schon von weitem sehen wir den Waterberg.
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Wir hoffen, dort noch ein paar Tiere zu sehen. Denn wenn man ehrlich ist, wir sind durch viele wunderschöne Landschaften gefahren und können uns auch an Insekten, Echsen und buntem Federvieh erfreuen. Aber wir sind in Afrika, und da gehören auch Tiere mit Fell dazu.

Gegen 12Uhr checken wir auf der Campsite ein.
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Der Mann an der Rezeption muss wegen uns kurz aufhören sich die Zehennägel zu schneiden und scheint deshalb leicht genervt.
Wir hatten uns vorher im Netz informiert und da war von einer Bar, eigenem Sanitärgebäude
und Restaurant in der Nähe die Rede.
Okay, die Bar ist eine Blechruine, praktisch nicht mehr vorhanden. Im Restaurant müssen wir vorbestellen und dürfen zwischen 2 Speisen wählen, vegetarischer Salat oder Eiersalat.
Die Sanitärgebäude sind immer in der Mitte zwischen 4 Sites gelegen, dort hat aber wirklich jeder Platz sein eigenes Abteil.
Kaum angekommen werden wir von Pavianen besucht. Mit denen haben wir gelernt uns zu arrangieren, doch hier ist der Platz im Umkreis von 10m dicht bewachsen und man muss ständig Obacht geben. Wenn ihr jetzt eine gewisse Enttäuschung unsererseits herauslest,
liegt ihr richtig. Wir waren wohl noch zu verwöhnt von Otjiwa.
Egal, ich geh erstmal die History path. Bei 35Grad sind auch diese nur 2km recht anstrengend, aber lohnenswert.
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Ein paar Kudu und einige Baboons sind auch zu sehen.
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Danach springen wir zur Abkühlung in den Pool und gehen dann zur Terrasse des Restaurants, denn dort gibt es W-LAN.
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Eigentlich wollten wir hier 2 Nächte bleiben, aber wir überlegen Morgen schon Richtung TimBila aufzubrechen. Auch, weil für die nächsten Tage sehr viel Regen angekündigt ist. Leider erreichen wir dort niemand.
Auf dem Rückweg zum Auto sehen wir schon eine Regenfront heranziehen
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und der Regen lässt dann auch nicht lang auf sich warten.
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Nach einer Stunde hört es schon wieder auf und wir verbringen einen schönen Abend in freier Natur.
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Teil 2920. Feb. 2022

29. und 30. 01.2022
TimBila- Camp Namibia


Wir packen am Morgen unsere Sachen und fahren nach Otjiwarongo.
Dort gönnen wir uns ein Frühstück und versuchen noch mal TimBila, leider vergebens, zu erreichen.
Also decken wir uns für die letzten 3 Tage unserer Reise mit Lebensmittel und Getränke ein und treten die Reise nach TimBila ins Camp Namibia an.
TimBila ist ein recht neues Naturreservat der Naankuse Foundation.
Die Infos darüber sind spärlich, auch wenn sie eine eigene Seite haben.
Wir hatten uns auf Grund dieser Seite ausgerechnet hier noch mal ein paar Tiere zu sehen.
Unsere persönliche Meinung:
Dem Internetauftritt fehlt ein Zusatz: „Wir befinden uns noch im Aufbau“
Der Campingplatz ist wunderschön. 4 Sites, jede mit eigenem Sanitärhäuschen mit Dach, so groß, dass man auch bei Regen drinnen sitzen kann.
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Die gesamte Anlage ist entlang des Omaruru angelegt.
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Um einzuchecken fährt man zum Hauptgebäude. Es befindet sich zirka 2km von den Campsites entfernt und liegt inmitten der 12 self-catering Safari-Tents, die auch zum Camp gehören.
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Hier gibt es W-LAN und einen Pool
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Sanitärgebäude, Bar und auch der kleine Laden in dem es laut Website die nötigsten Dinge zu kaufen gibt sind noch nicht vorhanden oder werden gerade gebaut.
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Es gibt ein frisch angelegtes Wasserloch mit Ausguck weitere 2km entfernt vom Hauptgebäude, Tiere haben wir dort keine gesehen.
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Wir glauben, in 2-3 Jahren wird es hier mal wunderschön.
Im Moment wirkt alles unfertig und noch nicht so richtig durchdacht. Von den 12 Safari-Tents sind übrigens 8 fertig.
Die Elefanten halten sich weit entfernt von der Anlage auf, da sie Menschen noch nicht gewohnt sind. Selbst Springböcke und Kudu haben (noch?) eine hohe Fluchtdistanz.
Löwen und Wildhunde gibt es auch. Sie verfügen über Sender um jederzeit über ihren Aufenthaltsort informiert zu sein.
Selbst fahren darf man zwischen Campsite, Hauptgebäude und Wasserloch, zusammen also schlappe 4 Kilometer. Game-drive wird noch nicht angeboten.
TimBila wirbt damit, Problem-Tieren eine 2. Chance zu geben. Wir werden sehen.
Unser Tier-Highlight in den 3 Tagen waren 3 Wasserböcke, die über unsere Campsite gestürmt sind, ein Chamäleon und ein Geier in der Dämmerung.
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Viel mehr gibt es eigentlich nicht zu berichten. Man genießt die Ruhe und Abgeschiedenheit. Wir hatten hier sehr viel Regen, besonders in der 2. Nacht. So waren wir froh, für die dritte Nacht ein Selbstversorgerzelt genommen zu haben. Da werd ich im nächsten Teil berichten.

Teil 3021. Feb. 2022

31.01.2022
TimBila- Camp Namibia


Es hat die ganze Nacht geregnet. Na ja, nicht die ganze Nacht. Ab und zu hat es auch in Strömen gegossen. Echt, ich hab mehrmals nach draußen geschaut, ob der Omaruru schon dabei ist unser Auto weg zu spülen.
Als wir am Morgen aus dem Auto klettern sind wir überrascht, wie wenig Pfützen sich gebildet haben. Auch der Omaruru ist immer noch trocken.
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Das war unsere letzte Nacht im Dachzelt. Durch den Regen fällt der Abschied nicht allzu schwer.
Eigentlich ist Check In in den Safari-Tents erst ab 14 Uhr möglich.
Aber als wir der Dame an der Rezeption erklären, dass wir Morgen das Auto zurückgeben und fast alle unsere Sachen heute noch trocknen müssen dürfen wir schon um 10 Uhr das Zelt beziehen.
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Die Zelte sind sehr geschmackvoll eingerichtet.
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Auch die Küche ist mit allem ausgerüstet was man braucht.
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Der Tag ist schnell erzählt. Wir räumen das Auto aus. Der Regen ist an vielen Stellen ins Auto gelaufen, fast alle Sachen sind nass.
Erstaunlich, unsere Betten sind trocken geblieben.
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Da heut die Sonne scheint, bekommen wir alle Sachen bis 16 Uhr trocken.
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Wir grillen ein letztes Mal und lassen den letzten Abend in der Natur gemütlich ausklingen.
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Teil 3123. Feb. 2022

01.02.2022
TimBila – Sweet Thorn Retreat


In dieser Nacht sind die Schauer an uns vorbei gezogen. Aber wir können am Morgen immer noch fette Regenwolken sehen, genau in der Richtung in die wir heute fahren wollen.
Und so sehen wir dann heute viel Wasser, aber auch viel Grün.
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In Windhoek angekommen, fahren wir zuerst zu Pathcare. Offiziell braucht man keinen mehr
für die Rückreise, aber aus Gründen lässt sich einer von uns testen. Die Station liegt unweit von Joe`s Beerhouse und man muss sich vorher online anmelden und ein Formular ausfüllen.
Das wussten wir nicht, aber ich habe das der Dame am Empfang erklärt. So konnten wir das Formular handschriftlich ausfüllen und waren nach einer halben Stunde durch.
Danach ging es zu Bwana.
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Carsten wollte jeden Tag beschrieben haben und unsere Meinung zu jeder Unterkunft hören. Natürlich verquatschen wir uns wieder und im Nu sind 2,5 Stunden dahin.
Flüstermodus an: Die Gespräche mit Carsten Möhle gehören für mich zu den tollsten Erlebnissen, die ich in diesem Urlaub hatte.
Dann geben wir das Auto ab. Surita von Aloe Car Hire bedankt sich überschwänglich dafür, dass wir ihr Auto so gut behandelt haben. (Ich hatte mit ihr anfangs WA-Kontakt, und so hat sie ständig meinen Status gesehen) Sie meinte, wir seien die besten Mieter der letzten 5 Jahre und umarmt uns sogar.
Vielleicht war sie auch einfach nur froh, dass Auto heil zurück zu bekommen.
Denn ein Amerikaner hatte kurz zuvor mit einem ihrer Wagen einen Totalschaden.
Während der Rückgabe fängt es dann an zu schütten wie aus Kannen.
Wir werden sofort in ein Taxi geladen und zum Sweet Thorn Retreat gefahren.
Hier übernachten wir heut
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und dürfen Morgen auch bis 16 Uhr bleiben, da unser Flug erst am Abend geht.
Der Regen hört heute nicht mehr auf
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aber so fällt uns der Abschied leichter.
Das war es für heute, die Unterkunft beschreibe ich dann Morgen.

Teil 3225. Feb. 2022

02.02.2022
Sweet Thorn Retreat –Heimflug


So, da ist er, unser letzter Tag in Namibia. Heut scheint auch wieder die Sonne.
Auch in dieser Unterkunft sind wir die einzigen Gäste. Es gibt hier verschiedene Möglichkeiten draußen zu sitzen und die Wärme zu genießen.
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Das Gebäude erinnert ein wenig an eine Burg,
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Es gibt einen Ententeich,
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in einiger Entfernung ein Wasserloch wo ein paar Antilopen rumspringen
und auch einen gepflegten Pool.
Die Zimmer allerdings sind sehr spartanisch und wenig geschmackvoll, dafür aber zweckmäßig eingerichtet.
Wir verbringen den Tag im Grünen mit lesen, rumdaddeln und faulenzen.
Gegen 16 Uhr werden wir zum Flughafen gefahren. Anfangs ist es ziemlich leer, doch nach und nach füllt sich die Halle. Um 19 Uhr bricht auf einmal Hektik aus. Tische werden aufgebaut und wir müssen das zweite Mal einen Sicherheitcheck über uns ergehen lassen. Männer und Frauen an verschiedenen Tischen. Das Ganze wirkt auf mich wie ein Alibi-Getue. Weder die Kontrolleure noch die Fluggäste nehmen das alles so richtig ernst.
Egal, der Flug startet mit ein paar Minuten Verspätung aber wir landen pünktlich in Frankfurt und auch die Weiterreise nach Berlin klappt problemlos.

Und so endet unsere 33-tägige Reise so, wie sie verlaufen ist, vollkommen unspektakulär.
Ja, es gab ein paar Momente, in denen der Blutdruck etwas höher als normal war.
Aber wenn man sich keinen Zeitdruck macht lässt sich alles händeln. Wir haben lieber 2 Unterkünfte ausgelassen als um jeden Preis anzukommen.
Auch Richtersveld mussten wir wegen der geschlossenen Grenze aus unserer Tour streichen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Leider kamen die Tiere auf dieser Reise etwas zu kurz. Das wussten wir vorher aber unterwegs hat es dann schon etwas genervt. Und immer nur runde große Steine sind auf Dauer doch etwas zu wenig. 😄
Deswegen wird auf unserer nächsten Afrikareise wohl der Kruger-Park das Hauptziel sein.
Und in Graskop waren wir auch schon lang nicht mehr. Vielleicht meld ich mich ja auch für`s nächste Dschungelcamp an und komme dann ohne dafür zu bezahlen in den Blyde River Canyon……..

Ein großes Dankeschön an die wenigen, die einen Kommentar hinterlassen haben und den vielen Danke-Button-Drücker`n. Es tut gut, wenn man merkt, dass man nicht nur für sich allein schreibt.

Noch ein Wort zu der Tourismus-Situation aus unserer Sicht.
In vielen Unterkünften waren wir die einzigen Gäste. Gut belegt war kein Ort, weder Campingplatz noch Lodge. Gespart wird wie überall zuerst beim Personal, also bei den einfachen Leuten, die mit ihrem Verdienst oftmals ganze Familien ernähren müssen.
Auch Hilfsprojekte jeder Art können weniger Geld generieren als vor 2 Jahren.
Deshalb, wenn ihr eine Reise plant, fahrt so bald als möglich. Und kauft ruhig `ne Makalani-Nuss mehr als sonst. 😉 Auch das hilft.

Also dann, viel Spaß euch allen in Namibia!
LG
Silvio

Januar 2022, als das C nicht wichtig war. von Graskop

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/301144-januar-2022-als-das-c-nicht-wichtig-war

Stand: letzter Berichtsteil vom 25. Feb. 2022

Die Rechte am Text und an den Bildern liegen beim Autor. Ausdruck für den eigenen Gebrauch.