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Reisebericht · namibia-forum.ch

Reisebericht Madagaskar August 2019

von ANNICK · Juli – Aug. 2019 · 35 Tage · Geführt · 97 Teile

Über diesen Reisebericht

In Antananarivo übernimmt uns Léon, unser Fahrer und Guide von Look Gasy Aventures, und bringt uns zur zweitägigen Bootsfahrt auf dem Tsiribihina, mit Übernachtung im Zelt am Flussufer und ersten Braunen Lemuren in den Bäumen. Kurz danach warten die messerscharfen Kalksteinnadeln der Tsingy de Bemaraha: Klettersteige mit Führungsseilen, eine Hängebrücke über der Schlucht und die ersten Sifakas.

Weiter geht es an die Baobab-Allee bei Morondava und zu den Salinen von Belo-sur-Mer, wo Familien seit Generationen Salz gewinnen und Algen für die Kosmetikindustrie züchten. Entlang der Westküste kosten uns unzählige improvisierte Strassensperren Zeit und Kleingeld, bis uns eine von Männern gezogene Fähre über den Mangoky nach Morombe bringt. Im Süden folgen der Isalo-Nationalpark mit Canyons, Pools und ersten Kattas, das Andringitra-Massiv im Tsaranoro-Tal sowie ein Katamaran-Ausflug zur Vogelinsel Nosy Vé.

Über die Papierwerkstätten von Ambalavao, das Katta-Reservat Anja und die Thermalstadt Antsirabe – unterwegs zweimal mit Verzögerung, weil eine Radlagerdichtung am Landcruiser aufgibt und Léon kurzzeitig einen Kollegen einspringen lässt – erreichen wir Andasibe-Mantadia, wo uns der Gesang der Indri durch den Regenwald begleitet. Im Palmarium am Pangalanes-Kanal folgt eine nächtliche Aye-Aye-Tour, bevor wir per Boot nach Tamatave und weiter zur Insel Sainte-Marie übersetzen: Wale vor der Küste, der alte Piratenfriedhof und Rollertouren zu einsamen Stränden beschliessen unsere Wochen in Madagaskar, bevor es noch einmal zurück nach Antananarivo geht.

Diese Zusammenfassung wurde automatisch erstellt und vom Autor freigegeben.

Teil 125. Aug. 2019

Hallo Fomis,

Wir (ich und mein Toni) kommen gerade aus unserer Madagaskar Reise zurück: Die Insel hat uns sehr gut gefallen und total begeistert. Sie bietet Jedem einen gelungenen Urlaub. Nette Leute, sehr gute Küche, ordentliche Unterkünfte. Preis/Leistung einfach spitze!

Hier schon einmal einige Fakten:

Amtsprache: Malagasy und französisch

Haupstadt: Antanarivo

Staastoberhaupt: Präsident Andry Rajoelina seit dem 18.01.2019. In seiner Jugend war er DJ........

Einwohner: ca 24 Millionen

Fläche: 587'041 Km2

Pro Kopf Einkommen pro Tag: 1,5 US$ Damit zählt die Insel zu den 10 ärmsten Ländern der Welt.

Währung: Ariary 1 euro = 4000 ariarys

Religionen: 52% animistisch, 41 % christlich und 7 % muslimisch

Geflogen sind wir mit Aethiopian Airlines von Genf aus: Genf - Addis Abeba - Antanarivo

Auf Madagaskar ist es nicht ratsam Self drive zu machen. Dies hat uns ein wenig Sorgen am Anfang bereitet. Wir konnten uns echt nicht vorstellen einen Driver ca. 22 Tage auf unseren Rücken zu haben...... Und je nach Fahrer, kann der Urlaub schnell daneben gehen......
Habe also in verschiedene französische Forums herumgestöbert und bin auf die Agentur LOOK GASY AVENTURES gestossen.
www.chauffeur-guide-madagascar-lga.com
Der Boss Justin Joseph war auch über mehrere Jahren Fahrer/Guide. 2008 hat er sich selbstständig gemacht und l'Association des Chauffeurs Guides gegründet. Die Agentur hat sich inzwischen einen guten Ruf gemacht und bietet vernünftige Preise. Ich habe Justin angeschrieben, ihm meine gewünschte Route gegeben. Er fand sie auf Anhieb machbar.
Wir haben 50 euros für einen Toyota Landcruiser pro Tag bezahlt. Der Fahrer ist inklusive. Die meisten Hotels bieten den Drivers freie Kost und Logis wenn sie Gäste bringen. Im Preis ist auch die Versicherung inkl. Wir müssen nur das Benzin unterwegs bezahlen. Der Wagen kommt mit vollem Tank und muss mit vollem Tank wieder zurück gegeben werden.
Die Association verfügt leider nur über französische und englische Drivers.
Wir haben öfters Spanier, Italiener und Deutsche getroffen die nur ihre Landsprache beherrschten. Man hat sie gezwungen mit dem Driver zusätzlich noch einen Guide ihrer Sprache dazu zu nehmen. Da verdoppelt sich auch praktisch der Preis pro Tag.....

Hier unsere Route mit Unterkünfte:

Antanarivo: Sakamanga Hotel: ein kleines Bijou

Miandrivazo: Hotel Princess Tsiribihina: das beste in der Gegend aber nix für Flitterwochen.......

2 Nächte Flussfahrt auf der Tsiribihina mit Camping (500 euros für uns Beide in Vollpension). Justin hat alles organisiert. War super!

Bekopaka: Le Soleil des Tsingys: eine Traumlage

Morondava: Select Hotel: für eine Nacht ganz OK

Belo sur Mer: Hotel L'Entremer: La crème de la Crème

Morombe: Chez Kathia: authentisch

Tuléar Gegend: Famata Lodge: comme ci comme ça

Isalo NP: Le Jardin du Roy: Ein Paradies!

Vallée de Tsaranoro: Tsarasoa Lodge: kein Luxus aber etwas Besonderes

Fianarantsoa: La Rizière: mittelmässig

Antsirabe: Couleurs Café: ein Bijou

Andasibe: Mantadia Lodge: ein nettes Nest zum Kuscheln

Ankanin'Nofy: Palmarium Hotel: Spitze!

Sainte Marie Insel: Idylle Beach: gar nicht so idyllisch.........
Samaria Lodge: eine nette Bleibe

Hier schon einen Vorgeschmack unserer Reise

Antanarivo


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Tsingy NP


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Fähre nach Belo sur Tsiribihina


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Algen Produktion bei Belo sur Mer


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Nosy We, eine Trauminsel


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Nette Leute


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und natürlich viele Lemuren!


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und noch viel mehr!


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Morgen geht es schon los!

Teil 227. Aug. 2019

Schön dass so viel Interesse besteht!

@Carmen: bei Laurence wäre ich gerne hängen geblieben! 😄

@Marimari: Justin spricht Englisch 🙂

@Picco: toll du bist immer von der Party! 😁

@Adriana: wenn ich helfen kann, sehr gerne. 😎



Unsere Flüge hatten wir schon 10 Monate im voraus gekauft. Durch Bekannte konnten wir auch noch einen günstigen Upgrade auf die Business Class ergattern.
Unser Flugplan wurde leider anfangs Mai durch den Ethiopian Airlines Boieing 737 Max Aircrash geändert. Die Airline besitzt einige von diesen Maschinen und plötzlich müssen sie am Boden bleiben. Für die Fluggesellschaft ein grosses Gnusch.
Und so verwandelte sich unser 2 Stunden Transit in Addis Abeba in 24 Stunden...... 😗
Wir konnten unsere Daten nicht mehr ändern da unsere Reise fest gebucht war.
Aus 2 Nächte Antanarivo bei Ankunft wurde es nur eine Nacht.
Ethiopian Airlines hat natürlich das Hotel, die Verpflegung und das Transit Visa übernommen..

Sonntag, den 21. Juli 2019

Pünklich hebt um 20.40 unsere Boeing 787 Dreamliner in Genf Cointrin ab. Die Business Class sieht schon toll aus!


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Wir bestellen auch gleich 2 Güpli. La vie est belle! 😛


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Das Video über Safety und Security Regulation finde ich echt witzig. Am Meisten die Vorführung der Schwimmvesten.


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Das Essen schmeckt ausgezeichnet

und die Zeit vergeht im Nu. Die Maschine landet kurz in Wien wo andere Passagiere einsteigen. Die Maschine ist jetzt voll.


Montag, den 22. Juli 2019

Wir landen pünklich um 06.30 in Addis Abeba Bole International Airport. Das Wetter ist nicht gerade der Brüller.


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Aber wir sind in Urlaub. Bei Ankunft begeben wir uns sofort zum Ethiopian Airlines Transfer Desk, Da bekommen wir unsere Boarding Cards für den nächsten Morgen, einen Gutschein für das Skylight Hotel. Die ganzen Papiere zeigen wir bei der Immigration. Da wird anschliessend das Transit Visum kostenlos ausgestellt.
Das Gepäck kommt schnell nach. Draussen herrscht noch dasselbe Chaos wie im Januar 2019. Das zweite Terminal ist noch immer nicht in Einsatz. Man muss 500 Meter mit Koffer bis zum Taxistand oder Hotelshuttle laufen.


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Das neue Terminal soll in einem Monat inauguriert werden.


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Endlich erblicken wir unser Hotelshuttle. Es bringt uns zum Hotel Skylight. Es gehört Ethiopian Airlines und liegt nur 600 Meter entfernt.
www.ethiopianskylighthotel.com
Sieht von draussen wie ein nagelneues Spital aus.


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Die Eingangshalle ist riesig und nicht gerade heimelig!


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Wir laufen gleich zur Rezeption wo wir erwartet werden. Das Personal ist herzig.


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Nach dem Check In bringt uns ein Portier samt Gepäck zu unserem Zimmer 220. Es besteht aus 2 Betten


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Fernseher, Minibar, Wifi


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Safe, Bügeleisen mit Brett.....usw


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Das Badezimmer macht einen guten Eindruck.


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Meinem Toni geht es aber nicht besonders gut. Seit 2 Tagen hustet er wie verrückt und jetzt hat er auch noch Fieber dazu.....Das kann ja noch heiter werden....... 😎


Fortsetzung folgt

Teil 328. Aug. 2019

Fortsetzung

Hier die Aussicht vom Zimmer aus!


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Da wir hungrig sind entscheiden wir schon einmal zu frühstücken. O mon dieu, was für ein Frühstücksbuffet! Mein Toni hat einen Augenblick mit dem Husten aufgehört so baff war er.....
Wir haben richtig zugeschlagen. Miam miam.


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Die verschiedene Säfte sind sogar frisch ausgepresst. Wir probieren alle....


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Und das Brot kann mit Frankreich mithalten.


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Wir geniessen diesen Augenblick.


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Danach eile ich zur Rezeption und erzähle von Toni's Husterei und Fieber. Das Personal stellt uns sofort einen Shuttle zum Medical Services von Ethiopian Airlines zur Verfügung. Ist nur 5 Minuten vom Hotel entfernt. Das ganze Ethiopian Airlines Personal wird hier behandelt.


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Eine Aerztin untersucht Toni. Sie schreibt ein Rezept auf und wir begeben uns anschliessend zur Apotheke die sich im selben Gebäude befindet. Toni bekommt ein starkes Antibiotikum für 3 Tage und wird 9 US$ leichter.... 😄
Wir laufen zurück ins Hotel.


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Toni nimmt seine Tablette und hop ins Bett. Ich nehme ein Sammeltaxi Richtung Meskel Square. Ich liebe das Ambiente dort auf dem grossen Platz.


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Die ganze Strecke laufe ich zurück ins Hotel. Es tut gut. Die Armut ist aber überall auf den Strassen zu sehen....


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Bei diesem kalten Wetter schwimmt tatsächlich ein Farenji im Pool!


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Toni geht es ein wenig besser. Zum Abendessen begeben wir uns zum Restaurant. Das Buffet lässt keine Wünsche offen. Miam miam.


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Bon appétit.

Wir geniessen den Abend in vollen Zügen .

Morgen geht es weiter nach Antanarivo.

Teil 429. Aug. 2019

Fortsetzung

23.07.2019

Um 6 Uhr klingt unser Wecker. Mensch haben wir fest durchgeschlafen. Es tat gut. Zum Frühstück bringen wir nur eine Tasse Café runter. 40 Minuten später bringt uns das Hotel Shuttle zum Flughafen. Für die Business Class gibt es einen "Fast Track" für Security und Immigration. Das Gate 22 ist auch nur Business Class Passagiere gedacht.


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Man nimmt hier Platz. Wenn der Flug angekündigt wird geht man zum Aufzug. Danach bringt uns ein Bus direkt zum Flugzeug. Die Maschine hebt pünklich ab und 4 1/2 Stunden später erblicken wir schon die Küste von Madagaskar.


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Die Landschaft wird mit der Zeit sehr vielseitig.


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Die Landung erfolgt sehr bald.


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Pünklich um 13.30 erreichen wir Ivato International Airport Antanarivo. Der Flughafen sieht echt provinzial aus und nirgendwo steht etwas von Ivato-Antanarivo..... 🙄


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Wir suchen uns schon einmal einen Bureau de Change. Nie in einer Bank Geld wechseln! Schlechter Kurs + Taxen.... Wir klappern alle 3 Bureau de Change bei der Ankunft ab. Der Kurs ist heute 1 euro = 4000 ariarys. Auf der Bank 1 euro = 3900 ariarys.
Die Bureau de Change wollen uns auch eine Taxe abziehen. Da wir aber 1000 euros wechseln wollen können wir ein Bureau de Change überzeugen die Taxen wegzulassen.
Auf einmal sind wir Millionär! 😛 Die grössten Noten sind 20'000 ariarys. Ihr könnt euch vorstellen dass ich ein nettes Packet voller Noten bekam.... 😄

Anschliessend besorgen wir uns noch eine Sim Karte für das Telefon.Es gibt 3 Gesellschaften in Madagaskar: Airtel, Telma und Orange. Da der Airtel Schalter leer ist eile wir dort hin. Die Dame installiert die Karte ins Telefon, wir probieren sie danach anzurufen und schon ist alles piccobelo! 😛

Anschliessend laufen wir samt Gepäck Richtung Ausgang. Da kommen auch schon die Fliegen auf uns zu (Taxi Drivers). Im französischem Forum wurde ich schon vorgewarnt. Es herrscht am Flughafen eine Mafia. Verhandeln hat hier keinen Zweck. Bist du ein Vazaha dann zahlst du halt das Doppelte. Sie wollen alle 60'000 ariarys um uns zum Sakamanga Hotel zu fahren. Und die Burschen sind echt arrogant und unsympatisch. Natürlich ist es nicht viel Geld aber aus Prinzip kann ich dies nicht akzeptieren. Die Hotels bieten meistens alle einen Shuttle an. Das Sakamanga Hotel wollte 50'000 ariarys für die Fahrt. Ist immer noch billiger als das Taxi am Flughafen!
Wir laufen dann einfach Richtung Flughafenausgang. Es sind nur 50 Meter mit unserem Gepäck, Einfach, da unsere Koffer auf Rollen sind. Draussen warten auch schon einige 4 L, das sind die lokale Taxis.


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Der Preis liegt nur noch auf 30'000 ariarys. Der Driver ist auch noch sehr nett und lustig. Ausserhalb der Hauptstadt gibt es überall Reis Plantagen.


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Wir nähern uns dem Zentrum


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und das fangen die Staus an. Nach einer guten Stunde kommen wir endlich vor dem Sakamanga Hotel an.
www.sakamanga.com
Dieses Hotel verfügt über verschiedene Zimmer Kategorien. Also für jede Geldbörse gedacht! Wir hatten keine Wahl. Es gab nur noch ein LUX Zimmer (Grande Suite) als wir reserviert haben. Kostet 81 euros die Nacht.
Die meisten Hotels nehmen gerne Euros und die Differenz geben sie zum selben Kurs wie ein Bureau de Change zurück. Wir haben meistens das Zimmer immer in Euro bezahlt. Immer nach dem Kurs fragen! 🙂
Die Zimmerpreise auf Madagaskar verstehen sich öfters ohne Frühstück. Dazu kommt noch die Vignette Touristique pro Zimmer und Nacht: 1000 ariarys.

Der Besitzer an der Rezeption ist charmant. Wir bekommen Zimmer 225 auf dem ersten Stock. Es verfügt über ein Schlafzimmer mit Grand-Lit und Fernseher


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ein Salon mit Sofa und Klappbett.....


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Das Zimmer hat viel Charme und erweist sich als sehr geräumig.


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Es gibt auch Wifi, Safe und Minibar.

Das Badezimmer gefällt uns auf Anhieb.


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Fortsetzung folgt

Teil 502. Sept. 2019

Fortsetzung

Bedingt durch die Höhenlage (1200 bis 1450m) herrscht in Tana ein mildes Klima. Im Juli und August kann es aber nachts sehr kühl werden.

Das Sakamanga ist wirklich ein schnuckeliges Hotel.


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Man kommt sich vor wie in einem Völkerkunde-Museum. Es bietet auch 2 Pools an.


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Das Hotel liegt in der Unterstadt, unweit der zentralen Verkehrsachse, die Avenue de l'Indépendance. Die erreichen wir zu Fuss in 10 Minuten.


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Auf der Magistrale und den umliegenden Strassen fand bis 1997 noch der Zoma (Freitagsmarkt) statt. Da er mit seinen wahnsinnigen Verkaufsständen regelmässig den Verkehr lahmlegte, wurde er auf verschiedene kleinere Märkte aufgeteilt.
Es macht Spass hier herumzuspazieren.


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Aber es wird auch durch die vielen Treppen eine sportliche Angelegenheit.


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Ab und zu riecht es nach verschiedene Gewürze.


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Es wird allerhand verkauft.


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Bevor wir ins Hotel zurückkehren kaufen wir uns noch Postkarten in der Librairie auf der Avenue de l'Indépendance. Eine Postkarte kostet 600 ariarys. Gegen 17.30 kehren wir ins Sakamanga zurück.


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Die Sonne verschwindet auch langsam. Der Grauhauspapagei bringt uns zum Lachen.


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Er begrüsst uns mit: vazaha, vazaha, bedeutet Muzungu oder Farenji auf der Insel.
Wer im Hotel übernachtet muss unbedint das Abendessen hier im Restaurant nehmen und sein Tisch im voraus reservieren. Ein Zebufiletsteak mit Pommes und Salat kostet zum Beispiel 16'000 ariarys. Da wir Fleischesser sind bestellen wir gleich zwei. Miam miam, das Fleisch zergeht unter der Zunge. La crème de la Crème! Dazu 50cl Merlot aus Südafrika,


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Als Nachspeise gönnen wir uns Banane Flambées.


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Die Gesamtrechnung von 81'000 ariarys kann man echt verkraften. Wenn man mit dem Service zufrieden ist, gibt man 5% Trinkgeld. Wir waren begeistert.

Morgen machen wir mit Justin und unserem Chauffeur Bekannschaft. Es geht dann gleich weiter nach Miandrivazo.

Teil 603. Sept. 2019

24.07.2019

Gegen 07.30 gehen wir frühstücken.


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Wir begeben uns zum Raum "le Jardin".


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Man kann entweder das Frühstücksbuffet nehmen oder nur ein Petit Déjeuner Continental. Wir entscheiden uns für das Continental. Kostet 15'000 ariarys pro Person und besteht aus Café, Obstsaft, Baguette, Croissant, Butter und Konfitüre.

Punkt um 08.15 erscheint Justin, der Boss bon Look Gasy Aventures. Wie vereinbart per e-mail, bezahlen wir schon einmal 50% von der Gesamtsumme in Bar (Euros). Den Rest werden wir dem Driver am Schluss bezahlen. Finden wir sehr fair. Uebrigens wir haben nie eine Anzahlung für den Wagen gemacht. Justin händigt uns den Vertrag, wir unterschreiben und bekommen eine Kopie. Anschliessend verabschieden wir uns vom Hotel. Draussen wartet schon Léon unser Chauffeur/Guide. Er fährt einen Toyota Landcruiser. Die Karre ist nicht gerade sehr jung aber die Reifen scheinen nagelneu zu sein. Das Gepäck wird vom Hotelpersonal in den Wagen gebracht und schon kann es losgehen.

Es braucht eine halbe Stunde bis wir das Zentrum von Tana hinter uns haben. Ausserhalb verläuft der Alltag.


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In der Trockenzeit von Mai bis Oktober werden die Deiche rund um die vielen Reisfelder im Hochland zu Backsteinfabriken umfunktionniert. Die Ton und laterithaltige Erde wird aus den Reisfeldern gesammelt und eimerweise auf trockenen Boden geschleppt. Mit Flusswasser gemischt ergibt sich eine Art formbarer Lehm daraus. Ein selbst gebautes Holzgitter dient als Passform, in die der Lehm gedrückt und festgeklopft wird. Die Backsteine werden dann fein säuberlich einer neben dem anderen auf dem trockenen Gras ausgebreitet, die Sonne tut nun ihren Dienst und trocknet alles.
Die getrockneten Backsteinvorlaüfer werden dann zu Hunderten und Tausenden auf und übereinander gestapelt. Gut einen Monat dauert dieser Arbeitsschnitt. Die riesigen Backsteinstapel bilden Oefen, mit Löchern in der Mitte und im Boden für Feuerholz. Aussen werden die Backsteine mit Lehm beschmiert um die Hitze im Inneren zu halten. Mit dieser Technik lassen sich mehrere 10'000 Steine gleichzeitig backen!


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Auf Madagaskar verliert man viel Zeit auf den Strassen. Entweder gibt es Staus, Potholes oder Zebus.


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Das Zebu oder Buckelrind bringt 300 bis 400 Kg auf die Waage. Ueberall im Land sieht man sie. Rund 19 Millionen leben auf dem roten Boden der Insel. Zebus werden auf Madagaskar sehr traditionnel gehalten. Junge Männer oder Kinder bringen sie tagsüber zum Weiden auf Wiesen, treiben sie entlang der diversen "Routes Nationales" wie hier auf der RN 7 Richtung Antsirabe.


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Léon erweist sich als ein super Driver. Er ist sehr gesprächig, interessant und gebildet. Zudem besitzt er noch viel Humor. Er gefällt uns auf Anhieb!
Um diese Jahreszeit sind die Reisfelder leider selten grün.


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Nach gute 3 Stunden erreichen wir die Vororte von Antsirabe.


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Langsam knurren auch unsere Magen.....


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Antsirabe ist für seine grosse Anzahl von Pousse-Pousse sehr berühmt.


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Fortsetzung folgt

Teil 704. Sept. 2019

Fortsetzung

Léon bringt uns gleich zum Zandina,


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das Restaurant vom Militär Hotel "Cercle Messe Mixte".


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Da werden sehr gute Pizzas und grosse Portionen malagasy Gerichte serviert.


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Es ist bei den Einheimischen und Reisenden sehr beliebt.


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Die Drivers bekommen hier auch kostenloses Essen. Die Stimmung ist einmalig! Praktisch gegenüber liegt das noble Hotel Trianon.


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Wir bestellen eine Pizza und nehmen ein grosses THB (Three Horses malagasy Bier). Miam miam. Die Pizzas sind knusprig!


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Danach schauen wir uns das Geschehen vor dem Restaurant an.


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Léon kommt 5 Minuten später und bringt uns zur Post wo wir unsere Postkarten aufgeben. In Tana war zu viel Verkehr.....Die Postkarten sind übrigens 3 Wochen später alle angekommen. 🙂


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Die Stadt Antsirabe hat sehr viel zu bieten.


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Wir werden sie aber erst am Ende unserer Tour genauer besichtigen. Heute bleibt keine Zeit dafür. Léon nimmt dann die RN 34 Richtung Miandrivazo. 24 Kilometer weiter halten wir in Betafo an. Das malerische typische Hochlanddorf ist für seine Reisterrassen sehr berühmt.


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Es muss schon der Hammer sein wenn sie alle grün leuchten!


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Ausserhalb vom Dorf gibt es auch den Lac Tatamarina , ein vulkanischer Kratersee. Da fischen die Einheimischen noch sehr primitiv.


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Fortsetzung folgt

Teil 805. Sept. 2019

@Erdferkel: schön dass du auch dabei bist! 🙂

Fortsetzung

Ich schaue diesem Fisherman eine Weile zu.


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Léon erinnert mich auf einmal dass es Zeit wird um weiter zu fahren. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich.


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Wir kommen aber nur langsam vorwärts. Wenn es nicht ein LKW ist


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dann sind es Potholes die uns bremsen. Manchmal müssen wir auch kommische Brücken überqueren. Da heisst es für Léon Augen aufsperren!


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In diesem Augenblick sind wir froh nicht am Steuer zu sein.... Die Sonne verschwindet langsam.


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Es ist schon 18.30 und dunkel als wir das Hotel Princesse Tsiribihina erreichen. Es liegt ausserhalb der Stadt in der Pampa. Es besteht aus mehreren Gebäuden mit Zimmern.


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Der Pool sieht schon einigermassen einladend aus, wäre nicht dieser starke Chlor Geruch. Man riecht es von sehr weit......


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An der Rezeption bekommen wir den Schlüssel zum Zimmer 12.


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Léon verabschiedet sich von uns. Er holt uns morgen früh um 09.30 wieder ab. Das Zimmer ist nicht gerade für einen Honeymoon gedacht.


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Aber wenigstens funktionnieren Dusche, Toiletten, Warmwasser.


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Die Betttücher sowie Handtücher sind auch sauber. Keine Wanzen.....Für 120'000 ariarys (30 Euros) das Zimmer kann man echt nicht meckern! Es soll auch das beste Hotel in der ganzen Gegend sein. Wir duschen und begeben uns anschliessend zum Restaurant. Das Wifi ist sehr langsam aber geht! Wir machen mit 2 anderen Ehepaare aus Holland Bekanntschaft. Sie nehmen morgen auch ein Boot auf der Tsiribihina.

Zum Glück haben wir heute Abend keinen grossen Hunger. Das Chicken Curry ist schrecklich......Das Huhn ist hart wie ein Brett und den Curry Geschmack muss man suchen und suchen.... 😣 Es schwimmt auch noch alles im Fett! 🤩


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Der Service geht sehr mora mora (langsam auf malagasy). Gegen 22 Uhr gehen wir endlich schlafen. Wir freuen uns riesig auf morgen.

Teil 906. Sept. 2019

25.07.2019

Zu meinem Erstaunen haben wir sehr gut geschlafen. Die Aussicht von unserer Terrasse aus, kann sich sehen lassen.


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Wir begeben uns zum Restaurant und passieren dabei den Poolbereich. Der Gestank vom Chlor ist echt eine Plage.


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Das Restaurant macht einen guten Eindruck.


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Die Küche aber viel weniger. Das Frühstück erweist sich auch als ein totaler Reinfall. Der Fruchtsaft kommt aus einem Beutel und wurde mit Wasser gemischt..... 😣 Das Baguette Brot ist von gestern...... Zum Glück schmeckt der Café.


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Gegen 9 Uhr begeben wir uns zur Rezeption um unsere Rechnung zu begleichen. Da erfahren wir auch dass der Wechselkurs Euros/Ariarys sehr schlecht ist. In praktisch alle Hotels haben wir den selben Kurs wie in einem Bureau de Change bekommen. Die Hotels freuen sich auf Euros!
Hier 1 Euro = 3200 ariarys statt 4000... Da wir genügend Euros in Tana getauscht haben entscheiden wir uns die Rechnung in ariarys zu bezahlen. Die Rezeptionistin ist nicht gerade sehr glücklich darüber..... 😄

Punkt um 09.30 erscheint Léon. Er lädt unser Gepäck in den Wagen und schon geht es los. Es sind 50 Kilometer bis zur Schiffsanlegestation. Die letzten Kilometer fahren wir auf einer sehr schlechten Piste!


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Wir brauchen fast 2 Stunden bis wir die "Barrière de Contrôle" erreichen.


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Da sollen wir uns in einem Heft eintragen. Einen Kilometer weiter kommt das Dorf Masakiampy.


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Da müssen wir alle austeigen, uns in einem Register eintragen und die Pässe zeigen.


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Anschliessend fahren wir durch das Dorf.


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Ueberall wird Manioc verkauft.


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Die Einheimischen bleiben immer sehr freundlich.


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Es macht Spass mit ihnen auf französisch zu plaudern. Endlich erreichen wir den Pier.


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Auf dem Fluss ist allerhand los.


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Von weitem erblicken wir unser Boot. Es kommt langsam auf uns zu.


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Es wird auch sehr sehr heiss! Hier liegen die Durchschnittstemperaturen bei 30 Grad....

Fortsetzung folgt

Teil 1009. Sept. 2019

@Eric: schön dass du auch dabei bist! Die Unterkünfte habe ich alle selber gebucht!


Fortsetzung

Wir haben lange gezögert ob wir lieber mit einer Pirogue oder ein Boot die Tsiribihina runterfahren wollen. Mit der Pirogue dauert die Fahrt 4 Nächte, mit dem Boot nur 2. Am Schluss haben wir uns für das Boot entschieden.
Wieso?
Im Boot ist man von der Sonne und der Hitze geschützt. Man kann sich auch die Beine vertreten. Der Motorlärm hat uns echt nicht gestört. Wir haben unsere Entscheidung nicht bereut denn die 2 Nächte waren echt spartanisch. 2 haben uns gereicht! 😎

Das Boot sieht sehr komfortabel aus.


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Wir steigen schon einmal ein.


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Das Gepäck wird von der Crew versorgt. Sie besteht aus einem Guide namens Siteren und 4 Besatzungsmitglieder (2 in der Küche und 2 die für das Boot zuständig sind).
Vom oberen Deck bekommt man einen guten Blick auf die tolle Landschaft und man kann sich die Seele bäumeln lassen.


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Punkt um 12 Uhr verlässt das Schiff Masiakampy.


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Am Ufer gibt es immer etwas zum beobachten.


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Hier wird auch häufig Reis angebaut.


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Die Fahrt bring für die Besatzung schon eine grosse Herausforderung. Auf den teils mehrere Hundert Meter breiten Mahajilo, dem ersten Flussabschnitt, muss die Crew sich anstrengen um nicht im Sand stecken zu bleiben. Hier hat es sehr lange nicht mehr geregnet!


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Gegen 13.15 wird auch schon das Mittagessen serviert. Miam miam. Die Crudités mit der hausgemachten Vinaigrette finden wir lecker.


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Siteren, unser Guide, ist der Einzige der mit uns essen darf.


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Er erweist sich als ein guter Kumpel und erzählt tolle Geschichten. Die Hauptspeise, Würstchen in einer Gewürzsauce, sieht beim ersten Blick nicht gerade einladend aus.


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Im Teller schmeckt sie einfach, miam miam! Und der Reis dazu. So viel "Flavour" im Teller, das lieben wir echt. Wird alles an Bord zubereitet. Ein Fisherman verkauft dem Koch unterwegs auch noch Tilapia.


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Viele Boote kommen uns entgegen. Sie haben ihre Vazahas nach Belo sur Tsiribihina gefahren und begeben sich wieder nach Masiakampy. Sie nehmen meistens Einheimische mit.


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Die Vogelwelt spielt hier auch eine grosse Rolle.


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Fortsetzung folgt.

Teil 1110. Sept. 2019

Fortsetzung

Der Nachmittag fängt ganz entspannt an. Wir liegen am oberen Deck und geniessen einfach die Fahrt.


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Uebrigens Tsiribihina bedeutet auf malagasy in etwa: wo man nicht badet..... Heute weiss man immer noch nicht genau wieso man den Fluss so genannt hat.
Es gibt 2 Erkärungen:
1) der Name kommt von den vielen Toten, die 1818 während der Sakalava Kriege zu Tausenden den Fluss hinabgetrieben sein sollen
2) es soll früher zahlreiche Crocs hier gegeben haben....

Heute sind die grossen Crocs Exemplare aufgrund der Wilderei selten geworden. Es ist mittlerweile ein Glücksfall wenn man sogar Eines am Ufer erblickt. Die Götter sind mit uns Heute! 😁


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Reiher kommen viel öfters vor.


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Der Fluss wird auf einmal enger.


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Wir begegnen einigen Fishermen.


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Das Boot führt uns anschliessend durch eine ganz besondere Schlucht. Sie besteht aus steilen und zerklüfteten Felswänden.


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Alles von Madame "Nature" erzeugt!


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Die Zeit vergeht hier sehr schnell.


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Wir erblicken unterwegs einige Turisten die mit der Pirogue unterwegs sind.


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Bald werden wir unser Highlight des Tages erreichen.

Fortsetzung folgt

Teil 1212. Sept. 2019

@Martina: schön dass du auch noch dazu kommst! 🙂

Fortsetzung

Nach Toni's Nickerchen


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erreichen wir gegen 16.30 den Anosin'Ampela Wasserfall. Andere Boote haben schon am Ufer angelegt.


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Ich freue mich riesig denn ich werde mich erfrischen und waschen können. Durch die Hitze kleben meine Kleider auf meine Haut. Igitigit.... 😣
Kurz vor dem Rastplatz mit der Schutzhütte erblicken wir auf einem Baum Braune Lemuren.


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Lemuren leben ausschliesslich auf Madagaskar und den umliegenden Inseln. Es gibt rund 100 Arten von denen einige leider vom Aussterben bedroht sind. Die Lemuren bilden die Unterordnung der Feuchtnasenaffen. Damit sind sie den primaten zuzurechnen. Es sind geselige Tiere die sich von Blättern, Früchten und Insekten ernähren.
Es sind halbaffen und Baumbewohner, die kaum auf dem Boden kommen.


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Sie können sowohl am Tag als auch in der Nacht aktiv sein. Der Grad ihrer Nachtaktivität hängt vom Mondstand ab.


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Sie verfügen über einen besonders guten Geruchssinn.


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Natürlich wissen unsere Braune lemuren warum sie hier bleiben. Bei den vielen Besuchern gibt es immer eine kleine Gabe. Hier eine Banane.


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Danach begleiche ich bei der Schutzhütte 5'000 Ariarys pro Person für den Eintritt zum Wasserfall. In Madagaskar bezahlt man Eintritt für alles!!!! 🙄
Ein neuer Guide versucht auch noch mit uns mitzukommen. Ich mache ihm zu verstehen dass wir mit Siteren gut bedient sind! 🙂 Wir folgen einem sandigen Pfad bergauf, der über zahlreiche Felsen in eine weite Schlucht führt. Da mein Toni Probleme mit dem rechten Knie hat, höre ich ihn auch sehr bald fluchen. Er verzichtet auch uns weiter zu begleiten und will auf uns warten.
Siteren und ich kommen an mehrere kristallklaren Teichen vorbei und laufen Stufe um Stufe natürlicher Treppen im Fels hoch bis wir endlich zum Wasserfall gelangen. Dieser ergiesst sich aus 30 Meter Höhe in ein grosses Bassin.


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Ich zögere nicht lange und verschwinde ins Wasser. Da es über die mächtig erhitzten Felswände fliesst, ist es echt angenehm da drin! Die Temperatur muss um die 21 Grad liegen.


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Es ist einfach herrlich und man fühlt sich wie neugeboren.


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Danach laufen wir die Strecke zurück. Unterwegs erblicken wir noch diesen Braunen Lemur.


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Er ist so putzig!


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Und diese Augen....


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Eine Stunde später kehren wir zum Boot zurück und die Crew fährt ca einen Kilometer weiter und legt am Ufer an. Da wird heute übernachtet. Unser Zelt und das Klo werden auch gleich aufgeschlagen.


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und die Matratzen mit Bettzeug vorbereitet.

Es wird schnell dunkel. Mensch wird es heute Nacht da drin eng! Und frisch verheiratet sind wir auch nicht! 😗


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Gegen 19 Uhr wird das Abendessen serviert. Es gibt eine frisch hausgemachte Gemüsesuppe. Miam miam!


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Tilapia (leider zu viele Fischgräten) mit verschiedene Gemüse.


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Inzwischen haben auch 2 andere Boote neben uns angelegt. Die Zelte werden aufgeschlagen. Am Ufer ist etwas los. Unsere Crew spielt nach dem Essen Gitarre und singt malagasy Songs dazu. Im Himmel glänzen die Sterne.

Gegen 22 Uhr gehen wir alle schlafen. Wir im Zelt und die Crew auf dem Boot.

Teil 1313. Sept. 2019

Fortsetzung

Die Nacht war ein Horror! Mein Mann machte sich sehr breit im kleinen Zelt..... 😗 Es wurde auf einmal auch sehr kalt und die Bettwäsche wurde ganz feucht. Ich habe schnell kapiert wieso. Es tröpfelte von oben auf mich direkt zu.... 😣
Die Luftfeuchtigkeit mag stark sein aber mit dem Zelt stimmt etwas nicht. Ich bin keine grosse Camperin aber so etwas hatte ich noch nie. Sogar bei schlechtem Wetter. 😎

Langsam wird es hell und ich begebe mich zur Luxustoilette.


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Am Ufer werden auch langsam alle wach. Die 2 andere Boote, eine Gruppe von Italiener, sind mit einem Bodyguard unterwegs.


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Kann ich verstehen wenn man sich an die verschiedene Touristenüberfälle vom letzten Jahr erinnert....


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Ich eile schon einmal zu Siteren und zeige ihm unser Zelt mit dem nassen Bettzeug. Er bemerkt gleich dass die Crew ein Teil des Zeltes vergessen hat. Deswegen ist es auch undicht! 😁
Er versichert uns dass heute Nacht das Problem nicht mehr auftreten wird. Da freut sich mein Toni rieisig! 🤪

Um 07.30 wird auf dsem Boot gefrühstückt. Es gibt Spiegeleier, Brot, Konfitüre, Honig, Butter und guter schwarzer Café.


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Punkt um 8 Uhr legen wir ab. Am Ufer nähert sich ein kleines Kind und beobachtet uns.


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Ich liebe Kinderportraits!


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Vom oberen Deck aus kann man die Landschaft immer wieder geniessen.


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Es gibt zu jeder Zeit etwas zu sehen.


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Leere Touristenboote kommen uns immer noch entgegen. Ein grosses Business hier!


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Am Ufer ist auch immer etwas los. Echtes Kino.


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Die Einheimischen machen das Geschirr


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oder ihre Toilette.


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Kinder begrüssen uns.


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Fortsetzung folgt

Teil 1416. Sept. 2019

Fortsetzung

Eine gute Stunde später erreichen wir das Ufer vom Dorf BEGIDRO.


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Dieses werden wir uns heute auch anschauen. Wir sind aber nicht die einzigen Vazahas die da anlegen.....


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Heute findet ein kleiner Markt statt.


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Diese junge Dame ist auf ihr Baby besonders stolz!


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Wir begeben uns mit Siteren direkt zur Primar Schule.


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Da machen wir mit dem Klassenlehrer Bekanntschaft.


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Die Kinder arbeiten fleissig.


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Ich muss natürlich wieder ein Portrait schiessen.


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Bevor wir gehen übergebe ich noch dem Klassenlehrer einen Koffer voller Kinderklamotten. Er ist mir echt dankbar. Danach spazieren wir durch das Dorf. Die Hightech hat hier keine Grenzen!!! 😄


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Da treffen wir auch die grosse italienische Gruppe. Die Frauen spielen alle mit den einheimischen Kindern. Manche nehmen sie sogar auf ihren Schoss. Kinder kommen auch gleich auf einen zu und wollen deine Hand in ihre nehmen. Ist nicht mehr so mein Ding. In Aethiopien zum Beispiel hatte ich mir so die Krätze eingeholt.


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In Madagaskar bekommt man meistens Flöhe. Eine grosse Plage hier im Land. Wir haben viele Vazahas unterwegs getroffen die diese Erfahrung gemacht haben..... 😎
Im Dorf wird man immer freundlich angesprochen.


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Verhungern tut man hier bestimmt nicht.


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Langsam wird es aber Zeit auf unser Boot zurück zu kehren.


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Uebrigens, wir sind hier im Land der Sakalava, die erste Volksgruppe, die sich auf Madagaskar formte. Sie stamm von den afrikanischen Bantu ab. Ihr Name bedeutet soviel wie "die, die im langen Tal leben". Die Heimat der Sakalava zieht sich vom Südwesten Madagaskars bis in den Norden der Insel Nosy Bé. Viele Sakalava Frauen schützen ihr Gesicht mit einer selbsterzeugten Maske aus Sandelholz.


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Die Sakalavas lassen sich auch gerne fotografieren. Die Kinder wollen anschliessend immer die Bilder sehen.


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Gegen 10.30 verlassen wir das Dorf.


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Fortsetzung folgt

Teil 1517. Sept. 2019

@Gaby: Welcome!
Doch man kann schon die Strecke von Miandrivazo nach Belo/Tsiribihina mit dem Wagen unternehmen. Dieses Teil ist unser Driver auch gefahren. Er hat uns in Belo/Tsiribihina wieder abgeholt. Von Miandrivazo fährt man die RN34 bis Malambandy dann die RN35 bis Morondava. Die Fahrt soll echt langweilig sein und dauert gute 5 Stunden wenn nicht mehr. Dann bist du aber noch lange noch nicht in Belo/Tsiribihina.......

Fortsetzung

Wir begeben uns wieder auf dem oberen Deck und geniessen das Geschehen.


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Uns wird es nicht langweilig.


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Gegen 12.30 wird das Mittagessen serviert. Es gibt Zebu Braten mit Creole Reis. Miam Miam!


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Schmeckt etwa wie Boeuf Bourguignon. Nach dem Lunch geniessen wir einfach weiter die Fahrt. Im Land haben wir viele Einheimische mit diesem TShirt getroffen. Der aktuelle Präsident muss sie millionenweise verteilt haben! 😛


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Die Armut der Menschen bekommt man öfters vor den Augen.


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Zum Glück wächst im Land praktisch alles und der Boden ist sehr fruchtbar.


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Dieser Fischer scheint sehr nachdenklich zu sein.....


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Und so vergehen einige Stunden an Bord.


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Mein Toni hätte gerne heute Abend geduscht.....Ich kann ihn schon verstehen denn er riecht nicht gerade nach Chanel 5.....
Siteren erklärt ihm auf seine Art und Weise dass es keine Dusche geben wird. Und noch weniger ein Bad! Er zeigt uns 2 Crocs die die Sonne am Ufer geniessen.


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Um 18 Uhr erreichen wir den Ort wo wir übernachten werden. Unweit liegt ein kleines Dorf.


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Unser Zelt wird gleich von der Crew aufgeschlagen. Dieses Mal vergewissere ich mich dass kein Teil am Zelt fehlt. Die Sonne geht auch langsam unter und die Atmosphäre ist eigenartig.


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Zum Abendessen wird eine frische Weisskohlsuppe gebracht sowie Spaguettis mit frischer Tomatensauce. Miam miam!
Anschliessend spielen wir mit der Crew Karten.
Gegen 22 Uhr gehen alle schlafen.

Teil 1618. Sept. 2019

@Wüstenfee: schön auch von dir zu hören! 🙂 Ja das waren Zeiten.......Und trotzdem hinterlassen sie uns gute Erinnerungen. 😎


27.07.2019

Die Nacht habe ich wieder kein Auge zugedrückt. Mir war kalt und mein Toni schnarchte wie verrückt....... 😣
Um 06.30 stehen wir Beide auf. Die Crew ist auch schon beim Aufräumen. Draussen ist es wahnsinnig nebelig. Wir begeben uns gleich auf das Boot wo unser Frühstückstisch uns erwartet.


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Siteren hatte uns gestern gefragt ob wir heute morgen ein Malagasy Frühstück probieren wollen. Wir waren sofort damit einverstanden. Eine halbe Stunde später erscheint er auch mit 2 kleine Schüssel. Für die Vazaha hat er Vary Sosoa Kitoza organisiert. Es handelt sich um gekochten Reis mit viel Wasser (Art Reissuppe).


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Dazu wird ein zart sautiertes Fleisch gegessen. Schmeckt nicht schlecht aber man wird sehr schnell satt davon. Ein Schmetterling hat sich auch dazu eingeladen.


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Nach dem Frühstück schauen wir uns schnell die Küche vom Boot an.


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Draussen braucht es seine Zeit bis der Nebel sich auflöst.


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Auf einmal hören wir Stimmen die sich immer mehr nähern. Die Kinder vom Dorf kommen uns besuchen.


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Sie nehmen am Ufer, vor dem Boot Platz. Sie verfolgen genau was wir so tun.


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Die Sonne kommt auch langsam heraus.


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Bevor wir gehen fragen die Kinder nach leeren Plastikflaschen. Siteren erklärt uns dass sie sie als Behälter weiter benützen. Wir haben leider nur 3 abzugeben. In Tana hatte ich aber die gute Idee einige Tüten mit Bonbons für die Kinder zu kaufen. Ich übergebe 2 davon Siteren. Er verteilt sie. Die Kinder strahlen vor Freude..
Gegen 9 Uhr verlassen wir das Dorf und verabschieden uns.


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Immer wieder kommen uns Boote entgegen.


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Die Tsiribihina wird auch breiter.


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Für die Malagasy beginnt der Alltag.


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Immer wieder hören wir vom Ufer aus die Einheimische SALAMA VAZAHA schreien.


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Sie winken uns auch meistens zu.


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Fortsetzung folgt

Teil 1719. Sept. 2019

@Eric: Du wirst keinen Driver finden der dich direkt von Morondava nach Ifaty fahren wird! Wenn du es so eilig hast, verzichte auf Bekopaka.....
Irgendwie hat Carmen schon Recht...... 😎


Fortsetzung

Auf dem Boot gibt es Szenen die einfach Einen prägen. Hier ein Beispiel.


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Die Zebus mit der Karre gehören zum Alltag auf dieser Insel. Solche Augenblicke bin ich froh nicht vermisst zu haben.


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Natur pur!


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Gefischt wird überall um sich zu ernähren.


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Siteren bekommt auf einmal einen Anruf von unserem Fahrer Léon. Er kommt mit der nächsten Fähre nach Belo sur Tsiribihina. Unsere Crew entscheidet uns das Mittagessen jetzt zu servieren. Wir legen an.


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Hungrig sind wir nicht gerade. Die Reissuppe hat ihren Job gemacht.... 🤪 Bei diesem Anblick können wir aber nicht wiederstehen.


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Dazu gibt es auch noch Hähnchen mit Reis und flambierte Bananen. Auf dem Fluss herrscht grosser Ferry Verkehr.


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Eine halbe Stunde später klingelt wieder bei Siteren das Telefon. Da erfahren wir das Léon auf der Fähre ist. Die Crew legt auch gleich ab. Bald erblicken wir auch schon auf der Fähre Léon (der Monsieur mit weisser Casquette).


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Etwa gleichzeitig um 12 Uhr erreichen wir das Ufer von Belo sur Tsiribihina.


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Die Crew bringt uns das Gepäck in Léon's Wagen. Mit einem Trinkgeld verabschieden wir uns von der Crew.


FAZIT BOOTSFAHRT auf der Tsiribihina
Es gehört einfach zu einer Madagaskar Reise. Ob Pirogue oder Boot muss jeder selber entscheiden. Wir haben die Fahrt sehr genossen. Wir fuhren durch idyllische Landschaften und haben fast an den Alltag der Einheimischen teilgenommen. Die Zelte sind nicht gerade komfortabel, das Essen dafür la Crème de la Crème. Die Crew war genial. Wir werden diese Augenblicke nie vergessen können. 😎

Wir verlieren keine Zeit und fahren gleich weiter Richtung Bekopaka. Der Weg führt durch sandige und schlechte Pisten.


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Für die 100 Kilometer benötigen wir 3,5 Stunden. Um rüber nach Bekopaka zu kommen müssen wir noch die kleine Fähre nehmen.


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Das Ufer ist tiefsandig. Einige Einheimische haben hier während der Hochsaison ihr Quartier. Sie hoffen einige Mitbringsel verkaufen zu können.


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Mit so einer Pirogue werden wir morgen den Fluss erkunden erklärt uns Léon.


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Die Fähre ist inzwischen zurückgekommen und wir können darauf Platz nehmen.


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Fortsetzung folgt

Teil 1820. Sept. 2019

Fortsetzung

Auf der Fähre steigen wir aus um uns umzusehen.


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Beim Anlegesteg befindet sich auch das Office vom Parc National Tsingy de Bemahara.


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Léon will noch die Permits und den Guide für morgen besorgen. Es sind aber zu viele Leute am Schalter. Wir fahren direkt zu unserer Unterkunft für die nächsten 3 Tage: SOLEIL DES TSINGYS
www.soleildestsingy.com

Es befindet sich nur 2 Kilometer entfernt. Wir werden in der Halle mit einem Welcome Drink empfangen.


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Das Restaurant liegt neben der Hotelhalle.


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Das Schwimmbad unterhalb vom Restaurant finde ich klasse!


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Die Rezeptionistin erklärt uns das Nötigste und wir bekommen Bungalow Nummer 10, unweit vom Pool. Die Terrasse ist grosszügig


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und mit toller Aussicht.


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Das Zimmer finden wir etwas eng. Es ist mit einem King Size Bett und einem Kleinbett ausgestattet.


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Es gibt auch einen kleinen Schreibtisch.


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Das Badezimmer hingegen wirkt sehr geräumig.


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Das WC ist separat.


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Um 18 Uhr klingelt das Handy. Es ist Léon. Er erwartet uns in der Lobby. Da machen wir auch mit unserem Guide für den Park Bekanntschaft.
Uebrigens: in jedem Park oder Reserve auf der Insel bleibt der Guide obligatorisch!
Wir besprechen was wir morgen unternehmen werden und verabreden uns um 7 Uhr. Léon verschwindet danach mit anderen Drivers. Es gibt spezifische Zimmer für die Fahrer und sie haben Kost und Logis frei. Jeder Driver freut sich hier zu übernachten. Sie werden gut behandelt.

Wir gönnen uns anschliessend eine Pina Colada. Igitigit. Ist zu wasserig.... 😣
Gegen 19.30 begeben wir uns zum Restaurant für das Abendessen. Das Hotel ist total ausgebucht.

Unser Bungalow kostet 115 euros pro Nacht inklusive Frühstücksbuffet.

Das Diner wird 65'000 Ariary (16,5 US$) pro Person berechnet. Für uns nicht sehr teuer aber für die Einheimischen ein Vermögen!
Als Vorspeise gibt es Shrimps Lasagne, dann Entebrust mit Gemüse und ein Zitronensorbet als Nachspeise. Die Portionen sind echt winzig für den Preis.....


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Da wir reichlich zu Mittag gegessen haben reicht es uns. Aber für morgen müssen wir uns etwas anders überlegen. 😎

Um 21 Uhr verschwinden wir totmüde ins Bett. Ein richtiges Bett, Mensch tut das gut! 😄

Teil 1923. Sept. 2019

28.07.2019

Um 6 Uhr stehe ich auf. Toni bleibt liegen. Er will es heute "Take it easy". Ausserdem kann er nicht mehr so krabbeln wegen seinem Knie. Draussen ist es frisch, 14 Grad. Eine halbe Stunde später begebe ich mich zum Restaurant. Die Aussicht von da aus mit dem Nebel ist schon besonders!


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Hier noch einmal der Pool von einem anderen Winkel.


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Ich suche mir einen Tisch aus


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und eile zum Buffet. Beim ersten Blick sieht es sehr einladend aus.


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Leider sind einige Croissants von gestern und manche Vazahas bedienen sich, legen sie zurück und nehmen Andere....


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Danach bleibt noch Zeit zum Zähne putzen.


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Der Nebel löst sich auch langsam auf.


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Punkt um 7 Uhr erscheint Léon.


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Wir fahren gleich Richtung Parc National Tsingy de Bemahara Office. Da erwartet uns der Guide. Am Schalter werde ich zur Kasse gebeten.
Eintritt pro Person: 55'000 Ariarys
Piroge: 20'000 Ariarys
Park Taxen 10'000 Ariarys
Verwaltungskosten 2'000 Ariarys
und 135'000 Ariarys für den Guide (maximum 4 Personen pro Guide)!
Für den Guide gibt es auch einen Halbtagespreis. Ich erkundige mich darüber. Da heisst es der Manambolo Circuit (Piroge + Petit Tsingys) endet um 14 Uhr. Ist kein halber Tag mehr.....

Die nehmen es echt nicht von den Lebendigen hier! 😎

Am Ufer herrscht schon reger Fähre Verkehr.


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Léon verlässt uns und ich folge dem Guide Richtung Fluss.


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Und schon geht es los. Die Flussfahrt ist sehr reizvoll und beschaulich. Sie führt vom Fähranleger aus etwa 2 Kilometer den Manambolo Fluss hinauf.


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Fortsetzung folgt

Teil 2024. Sept. 2019

Fortsetzung

Die Tsingy haben eine grosse spirituelle Bedeutung für die Malagasy. Sie gelten als Heimstatt der Vazimba (Stamm aus dem Volk der Sakalava). Neben der eindrucksvollen Landschaft findet man in der Manambolo Schlucht auch zahlreiche offene Grabstätten. Hier auf dem Bild sieht man die Schädel herausragen.


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Man kann von der Piroge austeigen und sie näher betrachten. Sie bestehen aus Knochenresten. Nicht gerade mein Cup of Tea...Wenn es euch interessiert müsst ihr zahlreiche "Fady" beachten.
Fady ist das madagasische Wort für Tabu. Hier handelt es sich aber um Regeln die sich auf verschiedene Situationen, Menschen, Tiere, Orte oder sogar ein bestimmtes Verhalten beziehen.
Die Fady in den Tsingy:
- nicht rauchen
- nichts mitnehmen
- nicht dem dem Finder auf etwas zeigen

Der Manambolo ist ein langer, ruhiger Fluss. Seine flache Gewässer führen grosse Mengen von alluvialen Ablagerungen mit. Diese geben ihm diese typische lehmige Farbe. Der Fluss ist nun von riesigen Felsen umgeben auf denen Bäume wachsen in denen Halbaffenfamilien und Vögel Zuflucht finden.


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Wenn die Pirogenfahrer keinen Auftrag haben mit Vazahas, fischen sie.


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Unser Pirogefahrer hat schon seine Tagesmahlzeit für die Familie gefangen.


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Erster Stop ist die Tropfsteinhöhle.


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Da kann man Stalagmiten und Stalagtiten bewundern.


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Ich empfehle euch eine Stirnlampe mitzunehmen. Ich hatte meine vergessen.... Die Höhle lohnt sich echt, ist aber nicht für jedermann zu empfehlen. Die Klaustrophoben sollten es lieber lassen!


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Anschliessend geht es gleich weiter zur nächsten Höhle.


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Diese benötigt schon gute Knie und Beine. Man muss nämlich hochkrabbeln.


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Da kann man Fledermäuse beobachten. Die ganze Pirogefahrt dauert eine Stunde.


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Zurück auf dem Ufer erklärt mir der Guide den ANKELIGOA Circuit. Er soll 3 Stunden gehen.


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Es ist nur 9 Uhr. Das heisst um 12 Uhr wäre das ganze schon hinter mir......

Fortsetzung folgt

Teil 2125. Sept. 2019

Fortsetzung

Der Ankeligoa Circuit gehört zu den Kleinen Tingy (Petits Tsingy). Als kleine Tsingy wird der leichter zugängliche Teil des Parks bezeichnet. Er schliesst sich direkt an die Manambolo Schlucht an.
Uebrigens das Wort TSINGY beudeutet auf Malagasy wortwörtlich "auf Zehenspitzen laufen". Damit wird auf die messerscharfen Kanten Bezug genommen, die die Kalksteine haben. Feste Schuhe sowie lange Hosen sind für das Terrain ein Muss.

Die verwirrende Topografie der Tsingy bekommt man hier auch gleich zu spüren.


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Es macht aber Spass hier zu klettern.


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Ohne Guide geht man hier verloren. Durch das Labyrinth der Felsen führt der Weg hinauf über Stufen


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Leitern


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bis zu den sogenannten Petits Tsingy.


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Die Kalkfelsenwelt der Tsingy ist durch Wind und Wasser vor Millionen Jahren so komisch ausgewachsen dass die UNESCO sie zum Weltnaturerbe erklärt hat. Die Formationen entstanden aus riesigen Korallenbänken die aus dem Meer herausgehoben wurden.


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Von oben merkt man wie eng es werden kann! Dann heisst es einfach Baucheinziehen.


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Man kommt auch an Höhlen vorbei und sieht Fledermäuse.


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Anschliessend erreicht man den Wald mit seiner Vielfalt an Vegetation.


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Mein Guide ist leider nicht sehr gesprächig....Er guckt mich auch ganz kommisch an. Ich denke er wundert sich dass die alte Tante noch so gute Beine hat. Er war warscheinlich auf das Schlimmste gefasst! 😄

Fortsetzung folgt

Teil 2226. Sept. 2019

Fortsetzung

Wir laufen noch eine Weile durch den Wald in der Hoffnung einige Lemuren zu sichten. Leider werden wir keine sehen.


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Und so erreichen wir das Ufer


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und das Parkbüro um 11 Uhr. Die ganze Tour ist somit beendet! Für den Ankeligoa Circuit haben wir gerade 2 Stunden benötigt... Ich bin stocksauer und begebe mich zum Schalter. Ich sehe nicht ein warum ich für 3,5 Stunden den Guide 135'000 Ariarys zahlen muss. Für mich gilt es als halber Tag.
Am Schalter gibt man mir jetzt eine andere Antwort. Ab 2 verschiedene Aktivitäten (Piroge und Circuit) wird automatisch ein ganzer Tag berechnet. Also Leute ihr wisst jetzt Bescheid. 🙄
Léon ist inzwischen auch angekommen. Ich mache ihm klar dass ich mich verarscht fühle und das ich morgen länger unterwegs sein möchte.
Er unterhält sich eine Weile mit dem Guide und wir verabreden uns morgen für 7 Uhr um die "Grands Tsingy" zu erkunden. Léon beichtet mir auch dass der Guide mich unterschätzt hatte. Ich glaube aber auch dass die angegebenen Zeiten für die verschiedene Circuits im Park für sehr unfitte Vazahas sind.... 😎
Léon ist auf einmal ganz happy. Er erklärt mir dass er morgen auch mit uns mitkommt. Er hat die "Grands Tsingy" nie besucht und freut sich sehr.

10 Minuten später erreichen wir den Eingang vom Hotel. Viele Gäste scheinen heute erwartet zu werden.


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Toni liest am Schwimmbad. Ich erzähle ihm von meinem Frust. Zum Mittagessen entscheiden wir uns das Nachbarhotel "L'Olympe du Bemahara" zu besuchen.


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Es verfügt auch über ein Schwimmbad.


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Die Lage ist nicht so optimal wie unser Hotel aber das Olympe besitzt einige Pluspunkte. Das Restaurant finden wir mehr als akzetabel


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und es gibt einen richtigen Pizza Ofen.


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Wir bestellen uns natürlich eine Pizza. Einfach lecker! Miam miam. Das Personal ist ausserdem sehr freundlich und hilfsbereit. Wir reservieren auch gleich einen Tisch für das Abendessen.
Den Nachmittag verbringen wir beim Faulenzen am Pool. Der Sonnenuntergang ist heute Abend echt sehenswert.


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Wir geniessen den Abend im L'Olympe du Bemahara in vollen Zügen.


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Wir bestellen einen gemischten Salat


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und Zebu Rumpsteak. Es schmeckt alles sehr gut. Gegen 22 Uhr geht es ins Bett.



29.07.2019

Um 6 Uhr wird wieder aufgestanden. Der Nebel löst sich wie gestern langsam auf.


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Punkt um 7 Uhr holt mich Léon ab und wir fahren zum Parkbüro wo uns der Guide erwartet. Hier noch einmal die Preise vom Tsingy NP.


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Fortsetzung folgt

Teil 2327. Sept. 2019

Fortsetzung

Unser Guide erklärt uns am Parkbüro dass wir normalerweise 9 Uhr abwarten müssen. Da wird ein "Convoi" aus Sicherheitsgründen mit Polizei für die Vazaha bis zu den "Grands Tsingy" organisiert.
Die meisten Turisten hier bleiben nur 2 Nächte in Bekopaka. Am zweiten Tag fangen sie die Tour mit der Piroge an und um 9 Uhr geht es an zu den Grossen Tsingy.
Léon findet es übertrieben. Der Vorteil jetzt gleich loszufahren ist das wir allein für 2 Stunden im Park sein werden. Wir fahren allein los...
Für die 20 Kilometer bis zum ANDAMOZAVAKY Circuit benötigen wir über eine Stunde.


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Die Piste ist in einem sehr üblen Zustand. African Massage.... 😗 Gegen 08.20 erreichen wir den leeren Parkplatz.

Um die "Grands Tsingy" zu besuchen muss man unbedingt sportlich und fitt sein. Bei den Touren trägt man ein Klettergeschirr mit dem man sich in die Installierten Führungsseile in den Felsen einhakt. So kann man abgesichert emporklettern.

Unser Weg führt uns zuznächst über eine mit Gras bewachsene Hügelkette. Oben auf der Anhöhe sieht man Wald aber keine Tsingy. Gleich am Anfang im Wald erblicken wir unsere erste Lemuren. Zuerst ein Wieselmaki


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dann ein Rotstirnmaki


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und zum Schluss von weitem auch Van Der Decken sifakas.


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Diese erreichen eine Kopfumlänge von 40 bis 48 Zentimeter. Der Schwanz kann bis zu 60cm lang werden. Sie sind vorwiegend weiss gefärbt, die Oberseite des Kopfes ist braun. Das schwarze Gesicht ist unbehaart.

Der Circuit verläuft dann durch schattige Canyons, kühle Wälder


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und Höhlen.


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Heute habe ich meine Stirnlampe dabei!


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Menschen mit Uebergewicht werden hier Probleme haben um die engen Felsspalten zu passieren. Sie versperren Einem auf einmal den Weg.


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Gegen 09.30 erreichen wir auch schon die erste Platform.


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Bei dieser atemberaubende Landschaft fühlt man sich einfach auf einem anderen Planet.


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Fortsetzung folgt

Teil 2430. Sept. 2019

@Picco: vom letzten Forumstreffen in der Schweiz schätze ich dich auf XXL. Sollte passen! Du kommst noch durch.

@Yvy: bei euch habe ich echt meine Bedenken.....Ich glaube auch nicht dass der Guide euch mitnehmen würde. Das Material und die ganze Felseneinrichtung ist nicht dafür gedacht....



Fortsetzung

Der Kletterpfad wird uns anschliessend zur Hängebrücke bringen. Von weitem erblicken wir sie schon.


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Bevor wir sie erreichen müssen wir noch einige Hindernisse meistern.


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Langsam wird es auch sehr heiss! Und da ist sie auf einmal.


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Einer nach dem Anderen balancieren wir uns über diese wackelige Hängebrücke. Von da aus schaut man in die 70 Meter tiefen Schluchten hinunter.


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Anschliessend begeben wir uns zum zweiten Aussichstpunkt.


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Kaum zu glauben dass das riesige Labyrinth aus grauen Kalksteinen durch Ablagerungen von Riffen entstanden ist!


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Nach dem Sinken des Meeresspiegel wurde es freigelegt und im Laufe der Zeit zu teils in stecknadelspitzen Felsauswachsungen verwandelt.


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Wir bewundern eine Weile dieses Schauspiel. Dann geht es wieder steil hinab in eine Schlucht.


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Wie schon erwähnt ist es nicht Jederman's Sache.


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In der Schlucht finden wir eine Höhle die uns kühle Luft schenkt. Mensch tut das gut.


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Es gibt danach noch einige Leiter


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bis zum Weg der uns wieder in den Wald zurück führt. Da erblicken wir einen Riesencoua.


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Dieser Vogel geht überwiegend auf dem Boden auf Nahrungssuche. Er läuft auf dem Waldboden und scharrt in den Blättern nach Insekten. Er kann eine Grösse von 58 bis 62 Zentimetern erreichen.


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Fortsetzung folgt

Teil 2501. Okt. 2019

Fortsetzung

Bevor wir wieder die Hügelkette erreichen, erblicken wir noch einen Rotstirnmakki.


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Eine Schaar von Vazahas kommt uns dann entgegen. Es wird Zeit abzuhauen! Der Parkplatz ist auch bumsvoll und Einheimische verkaufen Obst und Wasser. Kinder hoffen auf eine kleine Gabe.


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Natürlich steht da ein Polizist. Er befehlt uns auf das nächste Convoi zu warten. Léon redet sich zum Glück daraus. Er behauptet wir hätten noch eine Fähre zu nehmen.....Der Polizist lässt uns weiterfahren. Gegen 13 Uhr sind wir in der Lodge zurück. Danach gönnen wir uns einen Salatteller im L'Olympe du Bemahara.


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Dann geht es zurück zum Le Soleil des Tsingy.


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Den Rest des Nachmittags verbringen wir beim Faulenzen am Pool. Ab und zu lassen sich da Echsen erblicken.


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Der Sonnenuntergang wird auch wieder ein Erlebnis.


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Nach dem Abendessen plaudern wir noch eine Weile mit einer deutschen Familie und dann heisst es hop ins Bett!




30.07.2019

Um 6 Uhr stehen wir auf und packen die Koffer. 20 Minuten später frühstücken wir und punkt um 06.45 holt uns Léon ab. Wir fahren gleich zur Fähre. Ein Uebergang pro Wagen kostet 5000 Ariarys.


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Auf der anderen Seite wartet auch schon wieder ein Convoi mit Polizist. Wir sollen da eine Stunde warten......


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Léon redet sich wieder daraus und wir dürfen mit einem anderen Wagen weiterfahren.


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Um 10.30 kommen wir in Belo sur Tsiribihina an. Léon bringt uns direkt zum MAD ZEBU Restaurant.


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Es soll überall in Madagaskar für sein gutes Zebufleisch bekannt sein. Ein Tisch erwartet uns. Léon denkt an alles!


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Ohne Reservation bekommt man am selben Tag keinen Platz. Das Lokal macht sofort einen sympathischen Eindruck.


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Das gebrachte Bier mit dem kleinen Hut finden wir einmalig!


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Reden wir nicht vom Toilettenschild! 😄


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Wir sind zu früh dran aber wir haben noch einen langen Tag vor uns. Wir bestellen eine hausgemachte Gemüsesuppe und ein Zebufilet.


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Miam, miam, das Fleisch zergeht unter der Zunge. La crème de la Crème. Léon isst mit den anderen Drivers und scheint auch mehr als zufrieden zu sein.

Fortsetzung folgt

Teil 2602. Okt. 2019

Fortsetzung

Gegen 11.30 fahren wir zur Fähre die uns nach Tsimafana bringen wird. Die Fahrt kostet 50'000 Ariarys pro Wagen.


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Es handelt sich um 2 Boote mit einem Deck aus Brettern auf dem wir den Wagen parken.


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Die Fähren werden durch zwei einzylindrige unabhängig voneinander bediente Dieselmotoren angetrieben und gesteuert.


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Einige modernere Ferrys entdecken wir auch unterwegs!


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45 Minuten später erreichen wir das Ufer von Tsimafana. Die Einheimischen gucken die Vazahas genauer an.


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Man bereitet die Ausfahrt vor.


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Wir steigen dann aus und Léon kommt mit dem Wagen nach.


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Auf dem Weg nach Morondava fahren wir dann an viele Sakalava Gräber vorbei.


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Manche wurden mit netten Malereien geschmückt.


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Bald erreichen wir unser erstes Ziel: Le Baobab Sacré, der Heilige Affenbrotbaum. Um sich ihm zu nähern muss man die Schuhe ausziehen.


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Wie das Oekosystem rund um einen Affenbrotbaum eigentlich aussieht sehen wir hier. Er steht nicht frei sondern ist von vielen anderen Bäumen umgeben. Der Baumriese ist von einem Zaun abgetrennt.


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Der Stamm hat einen Umfang von 26 Metern. Die Kinder im Dorf begrüssen uns wie immer.


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Fortsetzung folgt

Teil 2703. Okt. 2019

Fortsetzung

Wir bleiben nicht sehr lange beim Baobab sacré denn wir haben noch Einiges vor. Uebrigens, die RN8 Piste ist heute besonders tiefsandig.


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10 Kilometer südlicher gibt es eine Abzweigung von der RN8 nach rechts. Nach einigen staubigen Kilometern mit wasserreiche Buschlandschaft


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erreicht man LES BAOBABS AMOUREUX. Es handelt sich um 2 Liebende ineinander verschlungenen Stämme.


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Die Einheimischen versuchen natürlich von diesem Naturwunder zu profitieren!


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Toni kauft einen kleinen Baobab aus Palissandre Holz. 12 Kilometer vor Morondava sehen wir auf einmal am Strassenrand die bekannte ALLEE DES BAOBABS. Sie besteht aus über einem Dutzend fast gleichaltriger Affenbrotbäume beiderseits der Piste.


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Alles Resten eines einstmals gewaltigen Waldes.


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Ab 17 Uhr kommen da etliche Taxis und Pick ups um den Sonnenuntergang da zu bewundern. Am Office wurde auch eine Bar für die Vazahas eingerichtet.


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Ich kann mir schon vorstellen dass man beim Sunset super gute Bilder schiessen kann. Die Einheimischen die da ihre Souvenirs verkaufen kommen schon langsam an.


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Die ersten Taxis lassen sich auch blicken.


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Wir entscheiden den Sonnenuntergang nicht abzuwarten. Der ganze Rummel würde uns nerven. Und so fahren wir weiter und kommen an grünen Reisfeldern vorbei.


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Nach einigen Kilometer gelangt die RN8 auf die Asphaltstrasse der RN35. Wir biegen rechts ab Richtung Morondava. Links geht es nach Ambositra.
Gegen 16.15 erreichen wir unsere heutige Unterkunft in Morondava: DAS SELECT HOTEL


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An der Rezeption werden wir auch freundlich empfangen. Léon verabschiedet sich von uns. Er übernachtet bei seinem Bruder in der Stadt. Er holt uns morgen um 9 Uhr wieder ab.
Wir bekommen den Schlüssel zu Zimmer 109. Es liegt im ersten Stock und es gibt keinen Aufzug. Im Flur sieht es wie in einem Spital aus.


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Fortsetzung folgt

Teil 2807. Okt. 2019

Fortsetzung

Das geräumige Zimmer sieht nicht schlecht aus. Es besteht aus einem King Size Bett


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Klimaanlage, Ventilator, Wifi


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und Fernseher.


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Das Badezimmer ist zweckmässig eingerichtet und sauber.


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Das Zimmer kostet 27 euros, da kann man echt nicht meckern! 😎

Im Hof gibt es sogar ein Schwimmbad.


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Morondava Stadt ist einfach aufgebaut. Das Zentrum erstreckt sich entlang der Rue principale die zum Meer führt. Am Ende biegt nach links die Route de La Plage ab. An deren Ende knickt die Rue de l'Indépendance ab. Diese ist die Hauptachse zur Halbinsel Nosy Kelly auf der nette Resorts und Restaurants stehen.

Gegen 19 Uhr nehmen wir ein Tuk Tuk der uns zur Halbinsel bringt. Wir haben da einen Tisch bei LE CAPANNINA reservieren lassen. Das Restaurant macht einen guten Eindruck.


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Unser Mojito lässt sich wie Limonade trinken! 😛


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Wir bestellen Avocado/Crevettes. Schmeckt sehr gut.


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Die Tuna Médaillons sind uns leider ein wenig zu fettig angemacht.


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Gegen 21.30 kehren wir zum Hotel zurück.



31.07.2019

Wir haben sehr gut durchgeschlafen. Gegen 07.30 gehen wir zum Frühstücksraum.


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Das Frühstück besteht aus Spiegeleier, frische Früchte, Baguette Brot, Butter, Marmelade, Saft und starken Café.


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Es kostet 15'000 Ariarys pro Person. Da treffen wir auch Vazahas die im Le Soleil des Tsingy übernachtet haben. Man begrüsst sich. Danach packen wir unsere Sachen. Die Aussicht von unserem Zimmer aus ist nicht gerade romantisch....


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Anschliessend spazieren wir noch ein wenig auf der Hauptstrasse herum.


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Die Stadt zählt ca 40'000 Einwohner. Sie bietet keine besondere Sehenswürdigkeiten. Der Verkehr nimmt rasch zu.


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Fortsetzung folgt

Teil 2908. Okt. 2019

Fortsetzung

Punkt um 9 Uhr erscheint Léon. Unser Gepäck wird vom Zimmer herunter gebracht und wir verabschieden uns vom freundlichen Personal. Eine gute Adresse! 🙂


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Zuerst halten wir bei der ersten Tankstelle in der Stadt an. Das Auto wird vollgetankt sowie die 2 Kanister Reserven.


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Zwischen Morondava und Tulear gibt es meistens keinen Sprit! Wir sind nicht die Einzigen beim Tanken.


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Bald verlassen wir die RN35 und somit die Asphaltstrasse. Die Piste wird schnell tiefsandig.


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Es gibt auch mehrere kleine Flüsse zum überqueren. Die Einheimischen haben hier Stöcke im Wasser befestigt um den Drivers die genaue Passage zu zeigen.


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Und gleich danach kommt auch schon die erste Strassensperre. Die Dorfeinwohner wollen natürlich Geld. Léon verhandelt. Nach 5 Minuten können wir weiterfahren. Die Strassensperren sind illegal aber die Menschen sind so arm. Jede Masche ist OK um sich Geld zu beschaffen. Die Polizei kommt ab und zu vorbei und beseitigt sie. Sie werden aber gleich danach wieder aufgebaut! 😣

Immer wieder erblicken wir unterwegs einzelne Baobabs.


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Einige Kilometer weiter gibt es die zweite Strassensperre. Da wird auch wieder gepalabert.


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Insgesamt sind es heute 4 Strassensperren und wir werden 20'000 Ariarys los.... 😎


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Langsam sehen wir von weitem die Küste. Die Piste bringt uns wieder durch tiefsand Passagen.


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Auf einmal erblicken wir eine Gruppe von Einheimischen. Ein Wagen zieht auch einen Anderen. Männer schieben das beschädigte Fahrzeug im Sand.


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This is Africa aber auch Madagaskar.


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Bevor wir unser nächstes Ziel erreichen, die Salinen von Belo sur Mer, gibt es noch eine tiefe Pfütze zu durchquerren. Léon meistert sie ohne Problem. Ich kann mir schon vorstellen wie es hier bei Regensaison ausschaut....


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Fortsetzung folgt

Teil 3009. Okt. 2019

@Mari: du schreibst von der Copa aus: Meinst du Copacabana? Oder was meinst du damit?



Fortsetzung

Bald erreichen wir auch die Salinen. Belo sur Mer ist für seine Ausbreitungen von Salzgruben soweit das Auge reicht sehr bekannt. Dieses Können wird auch von Generation zu Generation weitergegeben.


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Die Familien reinigen den Sand um daraus Salzklumpen herauszunehmen und es wird auch gleich weiter verschifft.


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Das Befahren dieser Gegend ist nicht ungefährlich wegen des oft weichen Bodens erklärt Léon. Man muss genau wissen welche Spuren man da folgt. Anschliessend beim Verlassen der Salinen fährt Léon deshalb auf einer kleineren Piste einen 1,5 km längeren Umweg am Rand entlang und nicht auf der Hauptpiste mitten durch diese Fläche.

Gegen 13 Uhr erreichen wir unsere Unterkunft für die nächsten 2 Nächte: HOTEL ENTREMER
www.beloentremer.com


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Es besteht aus 6 Bungalows und macht sofort einen guten Eindruck. Wir werden auch gleich von Laurence, die Besitzerin, empfangen. Ihre Freundlichkeit und Gelassenheit machen dass wir uns gleich wie Zuhause fühlen.
Wir werden sofort zum Mittagessen gebeten. Genial denn wir sind hungrig.


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Die Aussicht vom Restaurant ist ein Geschenk für die Augen.


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Reden wir nicht vom Essen. Der frische Fisch mit den verschiedene Salaten ist ein Geschenk Gottes! 😛
Anschliessend werden wir von Laurence zu unserem Bungalow 5 Agate gebracht.


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Unser Gepäck erwartet uns im Zimmer. Es besteht aus einem Grand-Lit


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einem Zusatzbett


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Schrank und Schreibtisch


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Das Badezimmer ist zweckmässig eingerichtet.


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Fortsetzung folgt

Teil 3111. Okt. 2019

Fortsetzung

Im Badezimmer gibt es kein warmes Wasser. Wenn man warm duschen möchte gibt es draussen in der prallenden Sonne eine grosse Kiste mit vollen Wasserflaschen. Am Abend erreicht die Temperatur in den Flaschen 60 Grad. Man vermischt das Wasser von den Wasserflaschen in einen Eimer und tut kaltes Wasser dazu. Und schon kann man sich warm waschen! 😛


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Anschliessend treffen wir Stephane. Er kümmert sich um die verschiedene Aktivitäten hier im Hotel. Und so organisiert er uns den Besuch von Belo sur Mer Dorf. Normalerweise kann man dort direkt hinlaufen aber es ist Flut und wir benötigen die Hotelpiroge.


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Auf der anderen Seite erblicken wir schon Algen beim Trocknen. Die Insel Madagaskar ist auch für die Algenzucht bekannt. Werde später noich darüber berichten.


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Wir gehen den Strand entlang


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und finden die Passage die uns ins Dorfzentrum führt.


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Da erkundigen wir uns wo wir Dorote finden können. Belo sur Mer ist nämlich ein Zentrum des Schiffbaus und Dorote, laut Stephane, wird uns alles darüber erklären.


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Uebrigens sind wir hier im Land der VEZO. Sie kamen ursprünglich aus Ostafrika und leben heute als halbnomadische Fischer im Süden Madagaskars, in der Gegend zwischen Tuléar, Morondava und Majunga. Mit ihren schmalen, selbstgebauten Pirogen aus Mangrovenholz wagen sie sich auch bei hohem Wellengang ins Meer. um Fisch und Meeresfrüchte für ihren Lebensunterhalt zu beschaffen.

Dorote scheint hier im Ort sehr bekannt zu sein. Man zeigt uns die Richtung. Immer wieder sehen wir im Dorf Algen.


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Endlich erreichen wir die Bleibe von Dorote.


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Er vermietet auch kleine Bungalows aber echt "very basic". Dorote begrüsst uns recht herzlich und bringt uns gleich zu seinem zukünftigen Boot.


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Es ist schon wahnsinnig mit welch rudimentären Mitteln da seetüchtige Dhows gezimmert werden!


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Die Schrauben werden aus Holz erzeugt sonst verrosten sie.


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Hier biegt man ein Holzbrett bis zur gewünschten Wölbung.


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Es handelt sich um Eisenholz. Es geht im Wasser unter und gilt als Besonderheit. Eisenholz ist also dichter als Wasser! Nach einer Stunde verbaschieden wir uns mit einem Trinkgeld von Dorote. Er freut sich riesig.


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Dann erkunden wir noch ein wenig das Dorf.


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Fortsetzung folgt

Teil 3218. Okt. 2019

@Marie: alles Gute in Brasilien! 🙂

@picco: und ich dachte Niemand würde es merken wenn ich für einige Zeit nicht weiterschreibe......Momentan bin ich unter Druck. Viel Arbeit und auch noch ein Exam Ende Monat. In meinem Alter..... 😗
Hier geht es langsam weiter! 😛


Fortsetzung

Im Dorf kann man den Alltag verfolgen.


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Schiffe erblickt man immer wieder.


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Gegen 17.15 nehmen wir die Piroge zurück ins Hotel. Wir probieren gleich die originelle Dusche aus. Das Wasser in den Flaschen ist glühend heiss.
Danach setzen wir uns auf die Bungalow Terrasse. Die Sonne geht langsam unter. Mensch diese tolle Farben!


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Wir eilen zum Strand um der Sonne noch besser folgen zu können.


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Die Stimmung ist einfach himmlisch.


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Diesen Augenblick möchte man am liebsten anhalten.


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Gegen 19 Uhr begeben wir uns zum Restaurant. Da treffen wir die anderen Gäste. Das Hotel ist ausgebucht. Bei einem Gin Tonic unterhalten wir uns mit französischen Expats. Da erfahren wir auch Vieles über die Insel. Eine halbe Stunde später werden wir zum Tisch gebeten. Die Flaschen hinter uns sind alle Rhum Arrangé!


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Das Abendessen erweist sich wieder sehr kulinarisch. Es gibt Lentil Salad, Calamars à la Provençale, Tuna Fisch....usw


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Ein Geschenk Gottes! 😛 Wir verbringen danach noch eine Weile mit Laurence. Sie hat viel mitgemacht und verlor ihren Mann vor 2 Jahren. Ihr Vater ist zu Besuch und sie hat ihre Mutter vor einem Monat verloren. Der Vater steht jetzt da allein mit seinen 94 Jahren.

Gegen 22 Uhr verschwinden alle ins Bett.

Preis für das Bungalow für 2 Personen: 40 euros
Halbpension pro Person: 17 euros
Vollpension pro Person: 27 euros

Wir haben natürlich Vollpension genommen! miam miam. 😄


01.08.2019

Beim Sonnenaufgang werden wir von einem Automotor geweckt.


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Ich schaue kurz heraus. Es handelt sich um den Wagen der Expats. Sie sollten schon Richtung Morombe fort sein.


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Eine halbe Stunde später stehen wir auf. In diesem Augenblick fahren die Expats weg. Das Frühstück ist einfach aber sehr fein. Die tolle Aussicht vom Restaurant bringt gute Laune.


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Léon schaut auch vorbei und erklärt uns dass der Fahrer von den Expats gestern Abend Fiesta gefeiert hat statt sein Auto zu kontrollieren. Heute morgen gab es Oelprobleme....

Heute morgen haben wir eine Piroge mit Segel reserviert. Sie wartet schon auf uns am Strand.


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Sie kostet 70'000 Ariarys und wird uns zum Dorf Menaky bringen. Punkt um 07.30 geht das Abenteuer los.


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Wir brauchen eine Stunde bis wir das Ufer vom Dorf erreichen.


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Die Sonne kommt langsam heraus

Fortsetzung folgt

Teil 3319. Okt. 2019

@Reinhard: es ist nicht Jedermann's Sache mit einem Driver unterwegs zu sein........Und so kommt Madagaskar nitcht für Jeden in Frage... 😎 Und so besteht auch weniger Interesse über diese Insel..... 🙂

@Gabi: Im Januar bin ich auch wieder ohne Mann unterwegs...... 😎 Danke für deinen Lob! 🙂


Fortsetzung

Die Dorfbewohner von Menaky haben seit 2012 mit Hilfe von Blue Venture damit begonnen Rotalgen zu züchten. Die Rotalge "Kappaphycus Alvarezii", die in Asien heimisch ist, gedeiht in dieser warmen Meeresregion optimal und vermehrt sich fast ausschliesslich vegetativ. Im Wasser ist sie zuerst gelb


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und wenn sie getrocknet ist schaut sie rötlich aus.


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Die Einheimischen kommen uns auch gleich entgegen.



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Wir werden gleich 10'000 Ariarys pro Person los um das Dorf zu besuchen. Machen wir gerne denn die Leute gefallen uns auf Anhieb. Man erklärt uns Näheres über die Algenzucht. Algensetzlinge die man an Schnüren angebunden im Wasser schwebend zieht, vermehren sich rasant.


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Sie verdoppeln ihre Biomasse innerhalb 15 Tagen. So kommen die Bewohner von Menaky auf ca. 9 Algenernten à 200 Kilogramm Nassgewicht jährlich. Für die Frauen hier eine relativ leichte und wenig zeitaufwendige Arbeit die sie gut mit ihrem Alltag vereinbaren können.


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Die getrockneten Algen verkaufen die Dorfeinwohner an einen Zwischenhändler für 600 Ariarys pro Kilo. Also knapp 20 cents.


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Ist nicht viel Geld, verdoppelt aber ein durchschnittliches Einkommen aus der Fischerei!



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Der geleerartiger Rohstoff Carrageen von den Rotalgen wird in der Lebensmittel und Kosmetikindustrie verwendet. Alles geht nach Asien. Den Damen zuzuhören ist echt interessant.


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Die Umgebung besitzt auch viel Charme.


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Die Kinder bleiben eine Freude.


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Wir lassen die Damen weiter arbeiten


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und laufen wieder Richtung Dorfzentrum.

Fortsetzung folgt

Teil 3421. Okt. 2019

@Moose: schön dass ihr noch dabei seid! Wo ward ihr in Afrika? 🙂


Fortsetzung

Die Frauen hier im Dorf tragen oft eine Gesichtsmaske auf um die Haut vor der Sonne zu schützen.


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Die Maske wird aus Tamarindenrinde hergestellt. Man reibt sie auf diesem flachen Behälter und vermischt sie mit etwas Wasser.


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Und schon ist der Sonnenschutz bereit zum auftragen.


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Und so sieht es am Schluss aus!


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Die Kinder schauen dabei zu.


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Ich bekomme natürlich auch Eine verabreicht!


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Die Haut fängt sehr schnell an zu ziehen. Langsam wird es leider Zeit uns vom Dorf zu verabschieden.


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Manche Gesichter werde ich so schnell nicht vergessen.


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Wir laufen langsam Richtung Boot zurück.


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Inzwischen ist Ebbe. Das Wasser hat sich zurückgezogen.


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Wir schieben das Boot bis zum Meer und hop geht es schon weiter.


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Fortsetzung folgt

Teil 3522. Okt. 2019

Fortsetzung

Wir verlassen Menaky


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und erreichen innerhalb 5 Minuten wieder das offene Meer.


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Mit günstigem Wind kommen wir 50 Minuten später am Ufer vom Entremer an. Da ist natürlich auch Ebbe.


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Wir müssen vom Boot aussteigen und die restlichen 50 Meter laufen.


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Die Gegend hier besitzt echt viel Charme.


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Zum Mittagessen gibt es verschiedene Salate und Tuna Fisch à la plancha. Miam miam welch ein Genuss! 😛

Den Nachmittag verbringen wir zwischen Strand und Bungalowterrasse. Take it easy denn morgen früh fahren wir schon um 6 Uhr los. Der Sonnenuntergang zeigt sich wieder von seiner schönsten Seite.


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Das Abendessen habe ich bis heute noch in Erinnerung. Vorpeise: Krabbensalat, dann Tuna Brochettes, Sole à la plancha, Weisskohlgratin, Couscous, Banane flambées....... 😄


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Morgen wird es echt schwer diesen Traumort zu verlassen. Wir plaudern noch eine Weile mit Laurence und begleichen die Rechnung. Dann werden die Koffer gepackt und alles für den nächsten Morgen vorbereitet.

FAZIT ENTREMER HOTEL

La Crème de la Crème! Und Belo sur Mer ist so ein nettes Fleckchen Erde wo man sich ohne Problem die Seele bäumeln lassen kann. In diesem Hotel unbedingt eine Woche planen. Hier stimmt einfach alles und man ruiniert sich nicht. Aber Achtung auf das Zunehmen.... 😗


02.08.2019

Um 05.30 erwartet uns ein Frühstück. Laurence hat uns auch ein nettes Pique Nique zusammengestellt. Merveilleuse Laurence, wir werden dich vermissen! 😎
Punkt um 6 Uhr fahren wir Richtung Morombe los. Es wird auch höchste Zeit denn die Flut kommt uns entgegen.


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Wer später abreist muss später einen langen Bogen fahren um der Flut zu entkommen. Nach einigen Kilometern sorgt ein kaputter Traktor auf der Hauptpiste für ein grosses Problem.


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Léon schaut ob wir ihn umfahren können. Ist leider unmöglich.


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Zum Glück kommt uns ein Opa entgegen. Er erklärt uns dass wir eine Umleitung fahren können. Wir müssen aber ein Stück wieder zurückfahren. Léon kennt sich aber in der Gegend nicht besonders gut aus. Er packt den lieben Mann ins Auto und er führt uns via sein Dorf wieder auf die Hauptpiste. Das Ganze dauert 20 Minuten. Mit 1000 Ariarys werden wir den Mann wieder los. Wir sind erleichtert. Aber nicht für sehr lange. Bald erblicken wir schon die erste Strassensperre des Tages.


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Da verlieren wir 5 Minuten beim Palabern.... 5 Minuten später kommt schon die Zweite und die Kinder wollen auch noch Bonbons.


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Dann die Dritte...

Bei manchen Strassensperren kann man nicht verhandeln. Da steht schon der gewünschte Preis!!!


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Fortsetzung folgt

Teil 3623. Okt. 2019

Fortsetzung

Von Belo sur Mer nach Manja sind es 100 Kilometer und 19 Strassensperren! Meistens wollen die Dorfbewohner jedesmal 5000 Ariarys. Léon hat es geschafft nur 35'000 Ariarys für die Strecke auszugeben.


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In Manja übernachten viele Touristen weil die Drivers nicht zu lange fahren wollen. Es gibt da nur ein Hotel ohne Charme und sehr sehr basic....Wir werden hier keine Zeit verschwenden und vermeiden das Zentrum. Gegen 12 Uhr genehmigen wir uns eine Pause am Strassenrand. Da essen wir auch unser Pique Nique auf.


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Da kommt uns die Polizei entgegen. Ein Officer informiert Léon dass die nächsten Strassensperren Richtung Morombe beseitigt worden sind. Sie würden jetzt bis Belo sur Mer weiterfahren um da oben auch alles zu "reinigen".
Danach geht es weiter. Die Landschaft wird grüner


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und lebendiger.


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Gegen 13.30 erreichen wir die grosse Ueberraschung des Tages: die Ueberquerrung vom Fluss Mangoky. Was sehen wir da? Eine einfache Fähre die von Männern gezogen wird.


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Die stadtliche moderne Fähre liegt auf der anderen Seite und funktionniert seit einer Woche nicht mehr wegen Spritmangel.... 😗


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Die Vazahas die aus Morombe kommen steigen gleich aus


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und wir können Platz auf der Fähre nehmen.


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Für die Einheimischen ohne Verkehrsmittel gibt es auch einfachere Möglichkeiten auf die andere Seite zu gelangen.


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Und schon geht es für uns los. Die Männer fangen an zu ziehen.


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Immer wieder gibt es ein Hin und Her mit den kleineren Fähren die nur Menschen transportieren.


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Der Fluss wird auch tiefer


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und das Ziehen mühsamer.


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Kurz vor dem anderen Ufer müssen die Männer sogar beim Leinehalten schwimmen.


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Glücklich sind wir alle als wir das andere Ufer erreichen.


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Das Verlassen der Fähre erfolgt über 2 Rampenbleche. Der Sand hier wird echt tief. Bereits vor dem Sandfeld werden die Personen, die im Notfall (es tritt meistens immer ein), das Fahrzeug schieben müssen, gebucht. Wir werden tatsächlich davon Gebrauch machen.

Fortsetzung folgt

Teil 3724. Okt. 2019

Fortsetzung

Von Manja bis zur Bevoay Kreuzung gibt es 9 Strassensperren. Die 3 Ersten existieren nicht mehr. Bei den 3 Nächsten wird gerade alles wieder aufgebaut. Die Letzten 3 sind wieder einsatzbereit und wir werden 6000 Ariarys ärmer....
Es sind noch 78 Kilometer bis nach Morombe. Die Strasse ist in einem sehr üblen Zustand....Ab und zu erblickt man sehr schöne Baobabs.


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In Ambihikily kaufen wir uns etwas zum trinken.


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Gegen 16 Uhr erreichen wir endlich Morombe und das Guesthouse "Chez Katia". Wir werden gleich von der sehr netten Besitzerin begrüsst und zu unserem Zimmer gebracht. Es befindet sich im Haupthaus gleich nach dem Restaurant.


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Um das Haupthaus gibt es noch einige Bungalows mit kleineren Zimmern. Unser Zimmer ist für eine Familie gedacht. Es verfügt über ein King Size Bett


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2 kleinere Betten


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und eine Couch.


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Das Badezimmer ist einfach, zweckmässig eingerichtet und alles funktionniert!


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Es gibt hier sogar ein sehr gutes Wifi! 😎 Anschliessend laufen wir zum Strand. Da ist etwas los!


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Bis 1970 war Morombe für die Franzosen ein beliebter Badeort. Nach dem Abbruch der Beziehungen zu Frankreich blieben die Touristen aus. Da der schleichende Verfall der Transportwege auch die zweite Haupteinnahmequelle (Export von Limabohnen) langsam versiegen liess, wanderte die Population verstärkt ab. Heute leben nur noch ca. 10'000 Einwohner im einstigen Strandparadies. Die Stadt strahlt aber eine bemerkenswerte Lebensfreude aus. Das bekommt man am Strand auch gleich zu spüren.


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Später setzen wir uns auf der tollen Terrasse von Chez Katia um Apéro und Sonnenuntergang zu geniessen. Katia bringt uns sofort ein kühles Bier.


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Da machen wir auch mit einer Deutschen die mit ihrem Sohn unterwegs ist Bekanntschaft. Das Ambiante hier ist einfach der Hammer! 🙂


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Fortsetzung folgt

Teil 3825. Okt. 2019

Fortsetzung

Die deutsche Dame scheint aber gar nicht glücklich zu sein. Sie erzählt uns sie sei mit einem Driver und einem deutsch sprechenden Guide unterwegs. Der Driver soll sehr nett sein aber der Guide absolut nicht. Der Guide macht einfach was ihm passt ohne Rücksicht auf die Kunden zu nehmen....
Sie fahren morgen früh nach Manja und den Tag darauf nach Belo sur Mer. Ich frage sie warum sie in Manja übernachten wollen. Möchten sie auf keinen Fall aber der Guide habe Ihnen erklärt die Strecke nach Belo sur Mer wäre in einem Tag nicht möglich. Ich bestätige ihr das Gegenteil. Wir reden eine Weile zusammen und sie erzählt mir so Einiges über den Guide. Ich empfehle ihr die Reiseagentur anzurufen und einen Guidewechsel zu verlangen. Macht sie auch gleich. Zum Glück sorgt die Stimmung auf dem Strand für ein bisschen Euphorie.


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Die Sonne geht langsam unter.


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Inzwischen kommt der Guide von den Deutschen zu uns am Tisch. Sie erklären ihm auch gleich dass sie morgen nicht in Manja übernachten wollen. Es sei möglich die Strecke nach Belo sur Mer in einem Rutsch zu fahren. Der Guide scheint gar nicht damit einverstanden zu sein. Er erscheint uns als ein wiederlicher Typ. Zum Glück schleppen wir nicht so einen Kerl in unserem Wagen mit sonst hätte ich ihm schon lange meine Meinung gesagt......
Gegen 19 Uhr gibt es das Abendessen. Das Guesthouse ist ausgebucht. Die Deutschen setzen sich zu uns mit dem Guide. Dieser spricht kein Wort den ganzen Abend und schenkt mir ab und zu einen bösen Blick.... Er verschwindet auch sehr schnell. Das Essen erweist sich als lecker. Es gibt eine frischhausgemachte Gemüsesuppe, Tuna à la Plancha mit grünen Bohnen und Reis, frischer Fruchsalat. Miam miam.
Die deutschen bekommen inzwischen auch einen Anruf von ihrer Reiseagentur. Morgen geht es gleich nach Belo sur Mer und in Morondava bekommen sie später einen anderen Guide. Ich freue mich echt für sie.
Gegen 21 Uhr gehen alle Gäste schlafen. Morgen wird ein langer Tag!

Preis für das Zimmer pro Nacht: 100'000 Ariarys
Frühstück: 9'000 Ariarys pro Person
Abendessen: 25'000 Ariarys pro Person

Echt nicht teuer! 🙂

Hier würden wir bestimmt noch eine Nacht verkraften. Man fühlt sich echt wie bei der Familie.


03.08.2019

Gegen 6 Uhr hören wir die Deutschen wegfahren. Wir frühstücken gegen 06.30.


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Die Fischer am Strand gehen langsam ihr tägliches Brot verdienen.


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Wir verlassen Morombe um 7 Uhr. In der Stadt erblickt man auch noch so manche alte Gebäude aus der Kolonialzeit.


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Vor uns haben wir einen Bus der bis nach Tulear fahren wird.


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Auf dem Weg zur Bevoay Kreuzung zurück nehmen wir uns heute mehr Zeit um die tolle Landschaft zu beobachten.


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Auf den Feldern wird hart gearbeitet.


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Es gibt auch tolle Baobabexemplare.


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Fortsetzung folgt

Teil 3928. Okt. 2019

Fortsetzung

Wir passieren ein paar Dörfer und erblicken einige kleine Märkte.


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Unweit von der Bevoay Kreuzung bemerkt man auch dass die Chinesen hier überall sind.


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Mit Schmiergeldern, laut Léon, kaufen sie Land, Fischquoten. Sie ergattern auch lukrative Bauverträge. Hier ein Kanal der Richtung Morombe führen soll.


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Man nimmt leider keine Rücksicht auf die schönen Baobabwälder.


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Zum Glück kann man aber noch die authentische Insel geniessen.


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Unterwegs durchfahren wir ein Vezo Dorf wo gerade die Beschneidung männlicher Kinder zelebriert wird. Sie findet alle 7 Jahren statt (wie bei den Sakalava). Man veranstaltet ein grosses Fest.


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Léon erklärt uns dass die Vezo schon ein kommisches Volk sind. Wird bei ihnen ein Kind geboren, so wird die dazugehörende Plazenta in eine Flasche gesteckt und im Meer versenkt. Erst dann ist das Kind selbst ein Vezo. Igitigit....
In der ganzen Gegend hier bleiben die Zebus das beste Verkehrsmittel.


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Ein Chameleon sorgt auf der Piste auch für unsere Aufmerksamkeit.


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Toni bekommt unterdessen Kohldampf. Es ist schon 14 Uhr als wir endlich eine Mittagspause im Hotel Bellevue in Mangily einlegen.
www.hotelbellevue.mg

Die Aussicht von der Restaurantterrasse ist einfach klasse!


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Hier werden ebenfalls Algen gezüchtet.


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Wir bestellen einen Salat und ein kühles Bier dazu.


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Fortsetzung folgt

Teil 4029. Okt. 2019

Fortsetzung

Die Blumen um das Hotel sind ein Geschenk für die Augen.


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Auf dem Wasser läuft die Show!


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Die Vezo kommen langsam vom Fischen zurück.


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Gegen 15 Uhr fahren wir weiter und eine Stunde später erreichen wir unser heutiges Ziel für 3 Nächte: Die Famata Lodge
www.famatalodge-tulear.com/index.php/de/Willkommen.html


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Léon fährt in die Anlage hinein. Da werden wir von einem kommischen Monsieur, ein Halbchinese comme ci comme ça empfangen... Bis wir einchecken können vergehen 20 Minuten. Der Halbchinese läuft hin und her. Léon scheint gar nicht glücklich zu sein. Er weiss nicht ob er hier heute Abend schlafen kann...Zum Glück hat er in Tuléar Freunde. Er entscheidet gleich dort zu übernachten. Wir verabreden uns mit Léon für den nächsten Morgen um 9 Uhr.
Endlich kommt eine Dame zur Rezeption. Es ist die Besitzerin Julia die mit einem Schweizer verheiratet ist. Sie spricht sogar Schwytzer Dütsch. Wir folgen ihr Richtung Bungalow. Wir kommen zuerst am Swimmingpool vorbei


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dann überqueren wir eine kleine Brücke


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und laufen bis zu unserem GONDWANA Bungalow.


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Es macht von draussen keinen schlechten Eindruck. Die Terrasse ist riesig.


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Das Zimmer ist auch der Hammer.


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Von der Mezzanine aus bekommt man einen besseren Ueberblick.


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Da oben stehen 2 Kleinbetten für Kinder. Ist aber etwas mudelig. Da bemerken wir auch das dass Moskitogitter total zerissen ist. Das Badezimmer ist grosszügig eingerichtet aber nicht gerade heimelig......


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Fortsetzung folgt

Teil 4130. Okt. 2019

Fortsetzung

Ich muss gestehen dass der Strand auf der Webseite besser aussieht!


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Gegen 18.30 eilen wir zum Restaurant. It's Apéro Time. Da machen wir auch mit dem schweizer Besitzer Peter Bekanntschaft. Er ist 75 Jahre alt und mit Julia seit 12 Jahren verheiratet. Sie haben eine gemeinsame Tochter und Julia hat 2 Söhne von ihrem geschiedenen chinesischen Ehemann. Das Jahr durch leben sie in Davos und verbringen jede Sommerferien hier auf Famata. Peter hat seine ganze Karriere als Tierarzt in Kenia und Tanzania Nationalparks ausgeübt. Leider hat er vor einigen Jahren 2 Hirnschläge hintereinander erlitten und hat Probleme mit dem Gedächtnis.
Peter ist ein netter Kerl. Er bestellt gleich für uns Zebu Bündner Fleisch und Käse. Miam miam schmeckt lecker.


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Dazu trinken wir einen Mojito. Die Lodge ist praktisch leer. Ausser einem anderen Ehepaar sind wir die einzigen Gäste. Wir essen gemeinsam mit Peter und Frau + Heinz ein Freund der Familie. Es gibt eine frische Gemüsesuppe, Zebu Brochettes und Ananas Caramel. Wifi funktionniert im Restaurant auch bestens. Beim Plaudern finden wir heraus dass mein Mann dieselbe Schule in Trogen besucht hat wie Peter. Gegen 22 Uhr verschwinden wir in unser Bungalow.

Preis pro Nacht in B&B: 120 euros

04.08.2019

Gegen 7 Uhr stehen wir auf. Wir haben gut geschlafen. Draussen zieht sich das Wasser langsam zurück.


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Das Frühstück erweist sich als mittelmässig. Eier und Jogurth werden extra berechnet.


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Als wir zu unserem Bungalow nach dem Frühstück zurückkehren, wurde die Terrasse und der kleine Pool schon gereinigt.


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Julia hat uns empfohlen bei der Kirche heute morgen gleich vorbei zu schauen. Es gibt nämlich einen Gottesdienst für die Kinder.


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Beim hineintreten fallen wir natürlich gleich auf!


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Es ist köstlich zu beobachten wie die Kinder sich verhalten.


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Respekt wir hier grossgeschrieben.


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Um 09.20 holt uns Léon vor der Kirche ab. Er freut sich wie ein Kind heute Saint Augustin besuchen zu können. Er war noch nie dort. Unweit gibt es die Piscine Naturelle. Da wollen wir unbedingt hin. Die 14 Kilometer ab Famata Lodge bringen uns durch hügelige Landschaft und eine schlechte Piste.


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Der schlechteste Teil wurde zum Glück befestigt.


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Unterwegs erblicken wir viele Vezo Gräber. Die Schönsten gehören den Reicheren.


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Langsam nähern wir uns der Bucht.


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Im Dorf erkundigt sich Léon wie man die Piscine Naturelle (Badequelle von Andorahano) am besten erreicht.


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Es ist jetzt Ebbe.


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Es gibt 2 Möglichkeiten:
- zu Fuss. Dauert 1 Stunde und 15 Minuten. Es ist aber schon glühend heiss....
- mit der Piroge den Fluss Onilahy aufwärts.


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Wir entscheiden uns für die Piroge und laufen bis zur Stelle wo sie anlegen.


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Auf dem Fluss herrscht schon viel einheimischer Verkehr.


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Fortsetzung folgt

Teil 4231. Okt. 2019

Fortsetzung

10 Minuten später kommt auch schon eine Piroge um uns mitzunehmen.


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Am Ufer geht es lustig zu.


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Léon verhandelt den Preis für uns Beide aus. Hin und zurück kostet die Fahrt 20'000 Ariarys. Und schon kann es losgehen.


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Auf dem Fluss bekommen wir schnell die Hitze zu spüren.


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Die Bootsfahrt führt uns auch durch Mangroven.


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Das Wasser wird mit der Zeit immer kristalklarer.


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Endlich erreichen wir die Stelle


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und steigen aus der Piroge aus. Hier gibt es auch ein Fady!


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Unweit finden wir ein kleines Holzgebäude wo wir unsere Sachen unterstellen können. Toni und Léon sind die Ersten im Wasser. Sie finden es einfach genial. Es ist süsswasser. Die Temperatur liegt bestimmt um die 22 Grad. Da drin kann man es echt aushalten.


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Gegen 12 Uhr geht es leider schon zurück nach Saint Augustin. Turisten kommen uns entgegen.


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Sie dürfen wie uns die Piscine Naturelle allein geniessen. Ab und zu erblicken wir am Ufer Einheimische die fischen.


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Eine halbe Stunde später erreichen wir wieder das Dorf.


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Nächstes Ziel des Tages: das Arboretum von Antsokay. Da wollen wir auch im Restaurant "La Bonne" Table zu Mittag essen. Wir fahren den ganzen Weg zurück. Langsam kommt die Flut.


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Ueberall in der Bucht sieht man Algenzucht.


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Fortsetzung folgt

Teil 4303. Nov. 2019

Fortsetzung

Wir passieren wieder die Famata Lodge und es sind genau 7 Kilometer bis zum Arboretum. Wir fahren bis zur RN7 und biegen rechts ab. Später führt eine hundertmeterlange Schotterpiste bis zum Eingang.
1980 kaufte der schweizer Herman Petignat das damals nahezu unbewachsene Land. Als Hobbybotaniker begann er Pflanzen des Südens zu sammeln und zu kultivieren. Schnell entwickelte sich daraus viel mehr als nur eine Freizeitbeschäftigung.
Mit dem Botanikprofessor Werner Rauh von der Uni Heidelberg beschrieb er etliche noch völlig unbekannte Pflanzen Madagaskars und konnte sein Projekt erfolgreich ausbauen.
In den 90er Jahren wurde diese Sammlung zu einem botanischen Garten der als Arboretum Antsokay der Oeffentlichkeit zugänglich wurde. Nach dem Tod im Jahre 2000 von Herman Petignat übernahm sein Sohn, der selbst auf Madagaskar geboren wurde, das Unternehmen.

Gegen 13 Uhr kommen wir am Arboretum an. Der Parkplatz ist bumsvoll. Zum Arboretum gehören auch das Hotel und das Restaurant "Auberge de la Table".
www.auberge-de-la-table-mg.book.direct/de-de
Léon muss wird mit den anderen Drivers essen. Wir laufen Richtung Restaurant.


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Daneben gibt es auch einen gemütlichen Pool.


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Da wir nicht allein im Restaurant sind, warten wir gute 45 Minuten bis unser Gemüsecouscous endlich serviert wird. Er schmeckt wunderbar.
Gleich nach dem Mittagessen eilen wir zum Arboretum.
Eintritt pro Person: 15'000 Ariarys. Eine Dame wird uns durch den Garten führen.


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Leider kann ich mich an den Namen dieser Blumen nicht mehr erinnern. Sie sind ein Geschenk für die Augen.


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Wir bewundern sehr viele Pachypodium Bäume auch Madagaskar Palme genannt. Sie gehören zu den Sukkulenten. Während der bedornte, säulenförmige Stamm auf einen Kaktus hinweist, ähneln die Blätter eher denen einer Palme.


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Die Alluaudia Procera Pflanze sieht schon eigenartig aus. Sie wächst als baumförmiger, 6 bis 10 Meter, hoher Strauch mit einer schmalen Krone aus senkrechten Trieben. An diesen Trieben stehen viele kegelige Dornen. Die eiförmigen Blätter erscheinen einzeln unterhalb der Dornen. Da drauf möchte ich nicht hinein fallen......


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Unterwegs entdecken wir auch den alten Citroen 2CV mit dem Petignat damals den Süden der Insel erforscht hat.


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Ab und zu erblicken wir auch Chameleons.


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Die Strahlenschildkröte ist auf Madagaskar endemisch. Mit einer Panzerlänge von ungefähr 45 Zentimeter und einem Gewicht von 20 Kilos bei Männchen und 15 Kilos bei Weibchen, ist sie schon gross. Merkmal dieser Schildkrötenart sind die namensgebenden, auf jedem Panzersegment, strahlenförmig nach aussen verlaufenden gelblichen Linien auf dunklen Hintergrund.
Männchen unterscheiden sich von den Weibchen durch einen konkav geformten Bauchpanzer und einen längeren und dickeren Schwanz.


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Es gibt hier auch gewöhnliche Schildkröten.


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Gegen 16 Uhr fahren wir zur Famata Lodge zurück. Wir sind schon mehrmals am Tropique du Capricorne Schild vorbei gekommen. Wir müssen jetzt ein Foto schiessen!


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Danach verabschieden wir uns von Léon. Nach dem Duschen treffen wir Peter im Restaurant. Er sieht sehr nostalgisch aus. Wir plaudern eine Weile zusammen. Immer wieder kommen die Worte: wer weiss ob ich nächstes Jahr wieder hierher kommen kann....
Wir versuchen ihn aufzumuntern indem wir Witze erzählen. Es scheint zu wirken.
Morgen möchte Peter uns zusammen mit seinem Freund Heinz zu einer Katamaranfahrt zur Insel Nosy Vé mitnehmen. Wir sind sofort begeistert und sagen zu.

Zum Abendessen gibt es Krevetten Cocktail, Zebusteak mit Champignonsauce und Fruchtsalat.

Gegen 22 Uhr gehen wir alle ins Bett.

Teil 4404. Nov. 2019

05.08.2019

Punkt um 8 Uhr wird gefrühstückt. Unser Trimaran wartet schon auf uns.


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Gegen 9 Uhr geht es los. Auf dem Boot sind wir zu 6: Peter, Heinz, ich, Toni, der Kapitän und ein Matrose. Es ist ein Genuss zu segeln.


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Unterwegs treffen wir viele Fishermen.


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Peter freut sich wie ein kleines Kind weil wir schneller sind als die Einheimischen.


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Auf einmal springt der Matrose auf und nimmt die eine Angelrute. Ein Fisch hat angebissen schreit er. Mit Mühe zieht er ihn auf die Oberfläche. Mit dem Hacken bringt er ihn auf das Deck. Es ist eine wunderschöne Seebrasse!


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Laut Kapitän wiegt sie bestimmt um die 6 Kilos. Der Matrose entfernt sofort alle Innereien


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Sie wird morgen den Gästen am Tisch serviert. Die Fahrt kann weitergehen. Da der Wind auf einmal verschwunden ist, benutzt der Kapitän den Motor.


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Immer wieder erblicken wir Einheimische beim Fischen.


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Gegen 12 Uhr sehen wir das Ziel des Tages: die Insel Nosy Ve


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Langsam nähern wir uns dem Ufer. Wir sind nicht die Einzigen.


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Es ist schon wahnsinnig mit welchen Materialen eine Segel zusammen gebastelt wird!


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Fortsetzung folgt

Teil 4506. Nov. 2019

Fortsetzung

Die kleine Insel Nosy Ve liegt ca 5 Kilometer westlich von Anakao. Heute ist die durch Brände weitestgehend kahle Insel ein wunderbarer Ort zum Entspannen, Tauchen, Schnorcheln und Baden.


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Der feine, weisse, mit Muscheln übersäter Sandstrand sowie das kristallklare Wasser machen einen Tagesausflug echt lohnenswert!


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Nosy Ve ist auch Heimat einer Brutkolonie von Rotschwanz-Tropikvögeln. Es sind monogame Vögel.


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Beide Elternvögel brüten und versorgen den Jungvogel. Die Brutzeit beträgt 41 bis 48 Tage. Das Küken ist beim Schlupf bereits mit grauen oder weissen Daunen bedeckt. Es ist zuerst blind, die Augen öffnen sie am zweiten oder dritten Lebenstag. Juvenile tragen auf der Oberseite ein Muster von schwarzen Querstreifen. Ihnen fehlen noch die beiden langen Schwanzfedern und der Schnabel ist schwarz. Mit zunehmendem Alter verfärbt er sich gelb oder rot.


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Auf der Insel marschieren einige Vazahas.


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Es gibt auch "Fadi" die man unbedingt respektieren muss.


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Eintritt pro Person: 10'000 Ariarys
Hat uns der Kapitän im voraus besorgt.

Bevor sich das Meer total zurückzieht gehen wir eine Runde schwimmen.


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Ein echter Genuss!


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Langsam kommt die Ebbe. Die Einheimische müssen jetzt ihr Boot ins tiefere Wasser ziehen


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bevor sie einsteigen und losfahren können.


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Unser Trimaran steht auf einmal auf dem Beach.


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Fortsetzung folgt

Teil 4608. Nov. 2019

Fortsetzung

Da wir für ein paar Stunden hier stecken bleiben werden unternehme ich einen Fussmarsch um die Insel.


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Die Herren machen lieber ein Nickerchen. Vom Ufer aus erblickt man immer wieder Fischerboote.


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Für einige Minuten beobachte ich auch am Ufer eine Gelbfussmöwe.


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Die Gelbfussmöwe wird 53 bis 58 cm gross und nach 3 Jahren ist sie ausgewachsen. Ab dem zweiten Jahr sieht man ein schwarzes Band auf dem Schwanz vor. Der Rücken und die Flügel sind schieferfarben und schwarz befiedert. Beine und Füsse werden nach dem ersten Winter gelb.


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Nach 16 Uhr können wir auch wieder die Insel verlassen. Die Flut kommt. Zuerst benutzen wir den Motor denn der Wind lässt auf sich warten.


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Eine halbe Stunde später sieht es zum Glück ganz anders aus. Wir aktivieren sogar den Spinaker.


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Die Sonne fühlt sich auch nicht mehr so glühend an. Am Ufer bekommen die Dörfer tolle Farben.


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Mit diesem Ambiente sind wir alle mehr als happy. Jetzt fehlt nur noch ein Mojito......


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Es ist schon dunkel als wir die Famata Lodge erreichen. Julia wartet ungedultig auf uns. Danach wird geduscht. Um 19.30 gibt es Abendessen: Meeresfrüchtesalat, Kapitänfilet und Eis mit Früchte.
Danach begleichen wir unsere Rechnung. Scheint alles in Ordnung zu sein.
Wir erzählen noch einige Witze mit Peter und Heintz und gehen anschliessend schlafen.


06.08.2019

Nach dem Kofferpacken gehen wir frühstücken. Das Meer zieht sich schon langsam zurück.


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Punkt um 8 Uhr holt uns Léon ab. Wir verabschieden uns von Peter, Heintz und Julia.


FAZIT FAMATA LODGE

Man merkt leider dass die Lodge nicht mehr so gut wie früher geführt wird. Peter hat durch seine Gesundheitsprobleme den Ueberblick verloren. Er ist es sich bewusst. Die ganze Familie von Julia (sie ist gross) lebt um die Lodge. Tagsüber ist es nicht gerade ruhig. Sehr viele schreiende Kinder. Uns hat es nicht gestört da wir meistens unterwegs waren. Der Sohn von Julia ist auch nicht gerade für Kundschaft sehr geeignet......Schade.

Sehr bald erreichen wir die RN7. Sie ist nicht immer in einem guten Zustand. Es gibt viele Schlaglöcher. Die Landschaft ändert sich mit den Kilometern.


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Nach 2 1/2 Stunden erblicken wir auch schon die ersten Hütten der armseligen Arbeiter die in Ilakaka (Stadt der Saphire) in der "Minen Zone" schuften.


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Die Strasse führt jetzt schnurgerade bis Ilakaka.


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Da wollen wir uns unbedingt auch eine Mine anschauen. Léon ist nicht gerade darüber begeistert......

Teil 4712. Nov. 2019

Fortsetzung

Ab und zu erblicken wir Gesichter die uns prägen.


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Kurz vor Ilakaka entdecken wir von weitem eine Mine. Léon hält am Strassenrand an. Zu Fuss laufen wir die 400 Meter bis zur Mine.

Seit Ende der 80er Jahre wurden überall auf Madagaskar Edelsteinvorkommen entdeckt. Der ein oder andere Edelsteinrausch lockte die Menschen mal hierhin, mal dorthin.
Im Mai 1998 änderte sich die Situation als eine Ader mit hochwertigen Saphiren in der Nähe von Ilakaka gefunden wurde. Sehr schnell wurde das kleine Dorf zum Eldorado Madagaskars. Innerhalb von 2 Jahren stieg die Einwohnzahl auf 10'000 Menschen. Heute wird sie inklusive der Umgebung auf über 120'000 geschätzt.
Man muss auch wissen das Ilakaka zur Zeit das grösste Saphir-Abbaugebiet der Welt ist. Die Neuankömmlinge in Ilakaka sind meistens bitterarm und werden angelockt von der Hoffnung auf schnellen Reichtum. Aus Palmen, Lehm und Abfall bauen sie sich kleine Hütten. Steinhäuser sind selten und meist Eigentum der reicheren Shopbesitzer entlang der Route Nationale.

Der Saphir-Abbau selbst erfolgt in selbst gegrabenen Gruben und Schächten.


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Wir nähern uns einigen Arbeitern.


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Da wird geschuftet.


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Für die Kerle haben wir einige kühle Colaflaschen mitgebracht. Die freuen sich wie kleine Kinder. Es ist sehr heiss heute.


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Leider bleibt nicht viel Zeit mit ihnen zu diskutieren.


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Langsam entfernen wir uns von der Mine


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und verabschieden uns von den Arbeitern.


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Léon ist erleichtert als er uns wieder sieht. Er erklärt uns es sei nicht ungefährlich hier herum zu spazieren. Jetzt fahren wir in die Stadt Ilakaka.


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Da ist etwas los!


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Wir erblicken viele Edelsteingeschäfte.


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Peter von der Famata Lodge hat uns unbedingt empfohlen den Showroom von Colorline Gemmes zu besuchen. Wird von einem Schweizer geführt. Er ist leider in den Ferien.
www.colorlinegems.com

Wer sein Geld loswerden will, ist hier bestens aufgehoben! 😛

Danach geht es weiter Richtung Isalo NP. Am Fluss werden Autos gewaschen


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und natürlich auch die Funde des Tages.


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Die kommende Landschaft erinnert mich ein wenig an die Staaten.


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Fortsetzung folgt

Teil 4813. Nov. 2019

@Birgit: da hast du Recht! 🙂

Fortsetzung

Langsam nähern wir uns dem Isalo NP.


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Seit 1962 eingerichtet, gilt ISALO mit seinen 82'000ha vielen als der Number One Nationalpark von Madagaskar. Der Park besteht aus unzähligen klaren und grossen Tafelbergen, die aus horizontal geschichteten, mehrfarbigen Gesteinschichten zusammengesetzt sind.


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Wie kaum eine andere Region auf Madagaskar ist ISALO wie geschaffen zum Wandern. Man kann bis zu sechstägige Touren in Ranohira (Hauptquartier) buchen.
Gegen 12.30 erreichen wir "LA FENETRE", das Fenster.


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Die Top Attraktion Isalos befindet sich 12 Kilometer südlich von Ranohira, etwas abseits der RN7. Von dieser besonderen Felsformation


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bekommt man einen tollen Ueberblick über den Park.


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Während des Sonnenuntergangs ist "das Fenster", laut Léon, Treffpunkt ganzer Busladungen fotowürdiger Vazahas. Ein Bild, wie die Sonne durch das Fenster untergeht, muss echt einmalig sein. Léon behauptet aber es sei praktisch unmöglich denn die Touristen würden sich gegenseitig behindern..... 🙄
Gleich darauf fahren wir zu unserer Unterkunft für 2 Nächte: LE JARDIN DU ROY
Schon bei Ankunft sind wir von der Anlage begeistert. Die Eingangshalle mit Bar ist grosszügig.


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Die Angestellte an der Rezeption begrüssen uns gleich mit einem Welcome Drink. Es gibt sogar Einen für Léon. Er ist im siebten Himmel. Jetzt verstehe ich auch warum er dieses Hotel so liebt! Er wird hier wie ein Vazaha behandelt.
Wir verabreden uns mit Léon um 19 Uhr in der Bar und begeben uns zu unserem Zimmer.


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Es besteht aus einem Queen Size Bett.


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Das Badezimmer ist "la classe".


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Das Klo befindet sich separat.


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Eine Treppe führt zu einer Mezzanine.


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Oben gibt es ein Einzelbett mit Klo.


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Hier das Zimmer von der Mezzanine aus.


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Nach dem Auspacken laufen wir direkt Richtung Restaurant denn wir sind hungrig.

Fortsetzung folgt

Teil 4914. Nov. 2019

Fortsetzung

Um das Restaurant zu erreichen, passieren wir zuerst das Schwimmbad.


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Es sieht echt einladend aus!


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Gerade aus geht es dann die Treppe hinauf zur Rezeption und links in die Bar.


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Rechts befindet sich das Restaurant mit der Terrasse.


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Wir bestellen Quiche mit Salat. Schmeckt fabelhaft.


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Dazu einen malagasy Weisswein.


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Das Ganze wird sehr gediegen serviert. Der malagasy Wein erweist sich leider als untrinkbar für uns. Er fühlt sich wie Essig an..... 😣
Anschliessend beginnen wir unseren Rundgang um die ganze Anlage. Unweit vom Pool werden 2 sehr alte Pousse Pousse ausgestellt.


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Hier sieht man unser Zimmer im Erdgeschoss mit der Terrasse.


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Gleich danach kommt eine Weide mit Pferden.


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Das Hotel bietet auch einen Reithof und Reitausflüge an.


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Zum Hotel gehört auch noch eine andere Unterkunft: LE RELAIS DE LA REINE Es handelt sich um dieselben Betreiber. Da wollen wir jetzt vorbeischauen. Auf dem Weg dorthin besuchen wir zuerst den Jardin Potager (Gemüsegarten). Da wächst allerhand.


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¨
Die Wäsche wird hier auf natürlicher Weise getrocknet!


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Die ganze Umgebung klingt einfach wie ein traum.


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Le Relais de la Reine hat sein eigenes Schwimmbad.


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Wir gönnen uns da ein kleines Apéro auf der wunderschönen Terrasse. Mensch ist die Welt schön!


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Fortsetzung folgt

Teil 5015. Nov. 2019

Fortsetzung

Kurz vor 17 Uhr laufen wir den Weg zurück zum Jardin du Roy.


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Ab und zu erblicken wir da Madagascar Hoopoes. Es sind wunderschöne Vögel.


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Die Sonne geht langsam unter.


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Gegen 19 Uhr treffen wir Léon an der Rezeption. Er holt mich morgen früh um 7 Uhr ab und hat einen Guide organisiert. Eine halbe Stunde später begeben wir uns in den Speiseraum. Dieser wird schnell bumsvoll.


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Das Menu zu 65'000 Ariarys pro Person schmeckt hervorragend. Es besteht aus:
Croustade au poulet et champignons
Zebus Médaillons mit Gemüse
Fruchsalat mit Eis


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Der südafrikanische Wein dazu passt auch sehr gut. Das Ganze in einer gediegenen Atmosphäre. Gegen 22 Uhr verschwinden die meisten Gäste in ihre Zimmer.


07.08.2019

Um 6 Uhr stehe ich auf. Eine halbe Stunde später nehme ich ein Petit Déjeuner Continental im Restaurant. Kostet 22'000 Ariarys. Es besteht aus frischausgepressten Früchte, frische Früchte, Baguette, Croissants, Konfitüre, Butter, Café....miam miam! 😛
Toni bleibt lieber heute im Hotel. Er hat keine Lust zum Wandern.
Punkt um 7 Uhr fahre ich mich Léon zum Isalo Parkbüro. Es liegt in der kleinen Stadt Ranohira, 15 Kilometer vom Hotel entfernt. Viele Vazahas wollen heute einen Trail unternehmen. Im Büro herrscht ein reger Betrieb.
Dieser Park gehört zu den Teuersten auf Madagaskar.
Eintritt pro Person: 65'000 Ariarys
Gemeinde Taxe: 5000 Ariarys pro Person
Guide: 120'000 Ariarys bis zu 4 Personen

Mit dem Guide fährt uns Léon zu der Stelle wo die Wanderung beginnt. Wir wollen zuerst bis zur Piscine Naturelle laufen und anschliessend Le Canyon du Maki erforschen. Léon holt uns am Schluss wieder ab.
Jean, der Guide, gefällt mir auf Anhieb. Beim ersten Kilometer geht es steil aufwärts.


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Unter diesen Steinen befindet sich laut Jean eine Bara Leiche.


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Stirbt ein Bara, so wird er in natürlichen Höhlen begraben.


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Die Hinterbliebenden schneiden sich das Haar, um ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen und den verstorbenen zu gedenken. Die Toten Bara werden zweimal begraben. Zuerst in einem einfachen Sarg den man mit Steinen überdeckt. Nach 4 bis 5 Jahren öffnet man den Sarg wieder, säubert die Knochenresten und reibt sie mit Cocoöl ein. Dann bekommen sie einen schöneren Sarg aus Metal. Dieser Sarg wird anschliessend meistens in eine Berghöhle untergestellt.

Die Natur hier klingt einfach wie ein Traum.


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Jean macht mich auf eine Gespenntschrecke aufmerksam. Er hat echt ein gutes Auge!


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Auf dem Plateau bekommt man einen tollen Ueberblick auf den Park.


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Blumen gibt es auch.


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Isalo ist auch sehr gut beschildert.


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Dieser Park ist echt ein Geschenk für die Augen.


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Jean zeigt mir auch einen leeren Bara Sarg aus Metal.


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Desto mehr Münzen ihn schmücken, desto reicher ist die Familie.


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Fortsetzung folgt

Teil 5118. Nov. 2019

Fortsetzung

Obwohl die Berge trocken und kahl aussehen,


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entpuppen sie sich bei genauerem Hinschauen als sehr wasserreiche Orte. Langsam geht es wieder bergrunter Richtung Piscine Naturelle. Es wird auch gleich grüner.


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Der Weg führt jetzt in eine steinige Schlucht hinab


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an deren Ende man einem kleinen Flüsschen folgt


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das sich über viele Stufen und Windungen in das kreisrunde kristallklare und blau schimmernde Becken der Piscine Naturelle ergiesst.


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Der Pool ist leider so früh am morgen nicht gerade geeignet. Das Wasser ist mir zu kalt. Ich verzichte auf ein Bad! 😎


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Anschliessend laufen wir zum Plateau zurück.


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Unterwegs gibt es immer verschiedene Pflanzen zu bestaunen.


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Es ist auch echt angenehm dem kleinen Fluss zu folgen.


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Bald erblicken wir die Kreuzung Canyon des Makis/Namaza.


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Wir passieren danach tolle Pachymodium Exemplare.


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Die Natur zeigt sich von seiner besten Seite.


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Bald erreichen wir den Weg der uns steilabwärts in den Canyon führen wird.


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Von der Schönheit kann man hier nicht satt werden.


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Fortsetzung folgt

Teil 5219. Nov. 2019

Fortsetzung

Den Abstieg bis zum Canyon des Maki


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schaffen wir in einer halben Stunde. Unten ist auch ein Parkeingang wo die Permits von einem Beamten geprüft werden. Im Wäldchen, unweit vom Eingang, beobachten wir sehr schnell Katta Lemuren.


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Das besondere Merkmal der Kattas ist ihr schwarz-weiss gestreifter Schwanz


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und ihr Gesicht, das mit dunkel umrandeten, gelben Augen und weissen Fellzeichnungen einem Geist ähnlich sieht.


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Bei den Kattas sowie bei den meisten anderen Lemuren-Arten haben die Weibchen das Sagen! Männchen und Weibchen unterscheiden sich kaum voneinander.
Gut ein Drittels des Tages bewegen sich die Kattas auf allen Vieren am Boden fort.


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Das ist sehr ungewöhnlich für eine Lemurenart, denn die meisten lemuren vermeiden jeden Bodenkontakt. Ueber Katta-Kommunikation wurde auch viel geforscht. Man kennt mehr als 25 verschiedene Laute. Sie schnurren wie Katzen wenn ihnen etwas gefällt. Sie bellen wie Hunde wenn sie jemandem drohen wollen.


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Es macht echt Spass ihnen zuzusehen. Ihre Nahrung besteht aus Früchten, Blüten, Blättern, Gräsern, Kräutern und Rinde.


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Ich würde am liebsten hierbleiben.


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Jean verspricht mir dass wir später noch einmal da vorbeikommen werden. Jetzt wollen wir zuerst einen Abstecher zum Schwarzen und zum Blauen Pool machen. Wir folgen an der Weggabelung oberhalb des Flusses dem Pfad rechts.


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Der Pfad verläuft an den steilen Wänden der immer enger werdenden Schucht entlang.

Ueber Felsen und Sandbänke überquert man den Fluss.


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Sauber in den fels gehauenen Stufen erleichtern den Marsch der nun stetig aufwärts führt, immer am Wasser entlang.


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Zum Schluss weitet sich die Schlucht ein wenig und auf einmal schiesst das Wasser in das klare, im Licht der Sonne blau schimmernde Bassin des Blauen Pools.


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100 Meter entfernt liegt der Schwarze Pool, teilweise im Schatten eines dunklen Felsüberhanges. Da baden meistens die Vazaha.


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Fortsetzung folgt

Teil 5320. Nov. 2019

Fortsetzung

Danach laufen wir den Weg zurück Richtung Parkeingang. Jean zeigt mir auf einmal einen winzigen grünen Frosch. Soll hier endemisch sein.


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Bald erblicken wir auch wieder die Katta Lemuren. Einer beobachtet die Umgebung.


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Ein Anderer ist am Blätter fressen.


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Er ist wirklich putzig!


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Es kommen auch immer mehrere Kattas dazu.


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Sie sind nicht so scheu.


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Unweit, am Fluss, beim Campingplatz kochen gerade einige Guides. Die Vazaha können da ihren Lunch einnehmen wenn sie es im voraus bestellt haben. Die Kattas wissen natürlich dass sie davon profitieren werden! 🙂


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Langsam wird es für uns Zeit den Park zu verlassen. Ich wäre am liebsten noch geblieben......aber Toni wartet im Hotel.


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Nach dem Parkeingang laufen wir zum Parkplatz wo Léon auf uns wartet. Von da aus bekommt man einen tollen Blick auf die Reisfelder.


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Und schon geht es Richtung Jardin du Roy zurück.


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Fortsetzung folgt

Teil 5421. Nov. 2019

Fortsetzung

Den Guide Jean lassen wir in Ranohira. Gegen 12.30 erreichen wir wieder das Hotel. Die Strasse die da hinführt ist echt der Hammer.


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Toni wartet sehnsüchtig auf mich bei der Rezeption. Er hat einen Bärenhunger. Im Restaurant bestellen wir Zebu Carpaccio mit Olivenöl


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und einen Salat. Miam miam, ein Genuss!


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Den Nachmittag machen wir es uns am Pool gemütlich. Da bekommen wir auch einen direkten Blick auf die Pferde.


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Den letzten Abend geniessen wir in vollen Zügen. Zum Apéro gönnen wir uns einen Mojito. Zum Abendessen gibt es:
Quiche aux Crevettes
Poulet aux 3 Poivres
Omelette Norvégienne

Miam miam! 😄

Anschliessend kehren wir in unser Zimmer zurück und packen schon einmal das Wichtigste.


08.08.2019

Gegen 7 Uhr zwitschern schon die Vögel im Garten.


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Hier hätte ich es ohne Problem noch einige Tage ausgehalten. Nach dem reichhaltigen Frühstück begleichen wir unsere Rechnung.

FAZIT: Jardin Du Roy
La Crème de La Crème in jeder Hinsicht. Da stimmt wirklich alles. Und für 98 euros das Zimmer pro Nacht kann man nicht meckern. Schade dass ich keine Zeit gehabt habe zu reiten....

Um 9 Uhr holt uns Léon ab und wir fahren Richtung Andringita. Langsam lassen wir die Isalo Berge hinter uns.


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Unterwegs wird überall die Kultur der Brandrodung praktiziert....


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Nach Ihosy erblicken wir wieder eine Berglandschaft.


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Die Frauen waschen ihre Klamotten am Fluss.


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Da werden sie auch gleich getrocknet.


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Die Fahrt kommt uns echt nicht langweilig vor.


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Oefters wird am Strassenrand Obst und Gemüse verkauft.


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Auf einmal sehen wir vor uns auf der Strasse sehr viele Zebus.


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Laut Léon kommen sie alle von Ambalavao wo gestern der renomierte Viehmarkt stattfand.


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Es ist nicht einfach sich einen Weg da durch zu machen.


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Fortsetzung folgt

Teil 5522. Nov. 2019

Fortsetzung

Wir brauchen 3 Stunden und 20 Minuten bis wir die Abzweigung Andringitra NP erreichen. Wir verlassen die Teerstrasse und erblicken sehr schnell eine Schranke. Da begleichen wir 4000 Ariarys Gemeindesteuer.
Auf einmal hat man das Gefühl in eine andere Welt angekommen zu sein. Es sieht so bukolisch aus.


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Im Dorf gibt es sogar ein altes Karussel für Kinder.


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Danach wird die Gravel Road immer schlechter. Für die letzten 15 Kilometer brauchen wir praktisch eine Stunde. Es gibt auch noch eine zweite Schranke. Da werden wir 10'000 Ariarys los, die Taxe für die Tsaranoro Gemeinde.

Der Andringitra National Park ist vor allem für Bergwanderer ein fantastisches Ziel. Dabei hält sich aber die Schwierigkeit des Geländes in Grenzen. Lediglich wird es an einigen Stellen sehr anstrengend. Die Lokalen Touren bieten auch weniger fitten Besuchern die Möglichkeit, die Schönheit Andringitras kennenzulernen.
Für den Park gibt es 2 Zugänge:
- Der Namoly Eingang oberhalb des Ortes Antanifotsy
- Der Morarano Eingang, einige Kilometer östlich und auf 800 Meter Höhe, im Tsaranoro Tal

Wir fahren Richtung Morarano Eingang um unser heutiges Ziel zu erreichen nämlich die TSARASOA LODGE.

Dieser Zugang ist für Paraglider und Freeclimber The Must to do. Von weitem sehen wir das Camp Catta und Tsara Camp. Die Piste geht dann steil bergauf bis zur Lodge. Beim Aussteigen begebe ich mich gleich zur Toilette. Die ist echt klasse! Beim Pinkeln kann man sogar die schöne Aussicht geniessen! 😛


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Die Umgebung hier ist einfach grandios. Man muss es mit seinen Augen gesehen haben.


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Die Lodge wird von dem franzosen Gilles Gauthier geführt. Ihm gehört auch die Agence Madamax. Sie bietet Packages für Adrenalyn suchende Vazaha. Er empfängt uns ganz herzlich. Ein Angestellter führt uns gleich zu unserem Bungalow TITANIC.


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Im Erdgeschoss finden wir 2 Betten


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dann das Badezimmer.


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Hier gibt es kein Chichi tralala!


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Alles einfach aber sauber.


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Eine steile Treppe führt zu einer Mezzanine.


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Da oben steht noch ein Doppelbett.


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Die 2 Stühle finden wir aber nicht sehr bequem.


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Vom Balkon aus


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geniesst man Natur pur.


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Natürlich ist diese Lodge sehr "basic" wenn man sie mit dem Jardin du Roy vergleicht. Aber in diesem Ort fühlt man sich auf Anhieb wohl, wie neugeboren.... 😄

Fortsetzung folgt

Teil 5624. Nov. 2019

Fortsetzung

Gleich danach begeben wir uns zum Restaurant denn wir sind sehr hungrig.


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Kein Wunder es ist schon 13 Uhr 40. Zum Mittagessen gibt es nur ein Menü. Wir nehmen draussen auf der Terrasse Platz.


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Wir bekommen schnell Gesellschaft. Ein spanisches Paar setzt sich zu uns. Das Mittagessen ist sehr einfach. Es gibt frischer Nudelsalat und Obst.


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Anschliessend beschliessen wir die Umgebung zu erkunden. Hier zu laufen ist ein echter Genuss für die Augen.


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Die Einheimischen leben in kleine Hütten.


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Hier wächst praktisch alles. Gilles hat einen kleinen Gemüsegarten unweit der Lodge.


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Man sieht hier die Einfahrt zur Lodge.


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In der gemütlichen Bar verdurstet man nicht. Es gibt viele verschiedene Rhum Arrangés.


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Man braucht keinen Guide um in der Nähe der Lodge herumzuspazieren.


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Von der Lodge Terrasse bekommt man einen direkten Blick auf die famöse Tsaranoro Wand!


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Sie ist vor ein paar Jahren durch die Tour "Tough Enough" in die Presse gekommen. Sie hat den Ruf eine der schwersten Mehrseillängetouren auf dem Globus zu sein.


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Bald wird es auch dunkel. Nach dem Duschen begeben wir uns in die Bar. Da ist was los! Lauter junge sportliche Touristen erzählen ihre Erlebnisse des Tages. Wir hören gespannt zu.
Zum Abendessen sind wir 35 Vazahas. Die Lodge ist gut belegt.


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Es gibt Rüblisalat, Spaghettis Bolognaise und Ananas. Ist nicht gerade der Brüller aber ganz OK. Da oben wird es auch sehr schnell kalt..

Wir plaudern eine Weile mit französischen Expats und gegen 21.30 gehen alle schlafen.

Preis für die Unterkunft in Halbpension: 72 euros

Teil 5725. Nov. 2019

09.08.2019

Um 06.30 sind wir schon am frühstücken und eine halbe Stunde später verabschieden wir uns von der Tsarasoa Lodge.


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FAZIT TSARASOA LODGE
Sehr einfache Unterkunft mit einfachem Essen. Die Lage ist aber traumhaft sowie die Aktivitäten. Ich wäre gerne noch eine Nacht geblieben um den Pic Boby (2658m) zu besteigen, der zweitgrösste Berg von Madagaskar.


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Wir fahren denselben Weg wieder zurück. Dieses Mal nehme ich mir mehr Zeit um das Karussel zu fotografieren.


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Ich finde es einfach einmalig!


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Als wir die RN7 wieder erreichen biegen wir rechts ab Richtung Ambalavao. Das Panorama unterwegs ist echt besonders.


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Manchmal erinnert es mich ein wenig an Aethiopien.


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Unser erster heutiger Stop befindet sich 12 Kilometer vor Ambalavao. Es handelt sich um die ANJA COMMUNITY RESERVE.


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1996 beschloss eine Gruppe junger Menschen nahe Ambalavao ihr Schicksal in die Hand zu nehmen. Sie sorgten mit Hilfe der madagassischen Regierung und der finanziellen Unterstützung verschiedener ausländischer Organisationen (WWF, EAZA) dafür Kulturlandschaften nur auf bestimmten Flächen einzusetzen, den Wald aufzuforsten und die Bevölkerung über Oekotourismus aufzuklären.

1999 wurde als Antwort auf die fortschreitende Zerstörung der madagassischen Natur die Anja Miray Association gegründet. Bis dahin war bereits die Hälfte des ursprünglichen Waldes der Region flächendeckender Brandrodung zum Opfer gefallen.
Durch die mangelnde Bewaldung kam es zu gewaltigen Erosionen und Wassernot in der Bevölkerung.


Die Fläche des Anja Community Reservats beträgt nur 30ha. Die felsige Landschaft besteht aus Granit


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und liegt zu Füssen der drei Schwestern, einer fast 500m hohen Felsformation. Die vielen Schluchten und Höhlen wurden schon früher von der Volksgruppe Betsileo als Zufluchtort genutzt, bis in die 1930er Jahre auch für Gräber hoher Persönlichkeiten.
Neben dem Oekotourismus kümmert sich das Anja Community Reserve um den Bau von Grundschulen und Gesundheitszentren in den umliegenden Dörfern, sorgt für Malariavorsorge in der Bevölkerung.
Rund 25'000 Menschen können heutzutage von den Einnahmen der verschiedene Projekte ernährt werden.

Wir bezahlen 20'000 Ariarys Pro Person für den Eintritt. Dazu kommen noch 36'000 Ariarys für den obligatorischen Guide (Andranomena - Ambalabe Circuit). Ein Tracker kommt auch noch dazu in der Hoffnung ein kleines Trinkgeld zu bekommen.

Es sind aber die Katta Lemuren, die den Anja Park so besonders machen. Die Population ist inzwischen so stark angewachsen dass neue Flächen am Rande des Parks mit Bäumen aufgeforstet werden, um Futterbeeren für die Tiere zu liefern. Sehr schnell erblicken wir auch die ersten Kattas.


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Die Lemuren bieten einen unvergesslichen Anblick. Sie sitzen meist im Geäst und geniessen die Sonne.


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Sie dösen auch im Schatten der Bäume oder schleichen umher.


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Wir laufen danach durch Plantagen.


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Fortsetzung folgt

Teil 5827. Nov. 2019

Fortsetzung

Bald erreichen wir ein wunderschönes Fleckchen.


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Da kommen auch die Kattas um ihren Durst zu löschen.


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Unweit befinden sich lauter Plantagen. Die Lemuren bedienen sich einfach. Es scheint zu schmecken!


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Ich kann mir schon vorstellen dass die Community viel mehr Geldeinahmen mit den Kattas macht statt mit Gemüse und Obst.... Da drückt man schon die Augen zu wenn sie sich da vollfressen.


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Wir schauen eine Weile zu. Die Kattas sind echt putzig.


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Die Tour führt uns danach in den Wald. Da gibt es auch genügend Futter für die Lemuren.


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Dieser scheint es besonders zu geniessen.


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Fortsetzung folgt

Teil 5928. Nov. 2019

Fortsetzung

Ich könnte den Kattas stundenlang zuschauen.


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Sie sind so drolig


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und irgendwie auch menschlich.


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Ich würde auch gerne manchmal erfahren was sie gerade denken.


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Sie sind nich scheu.


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Kann man auch gut verstehen. Dieses Reservat wird von so vielen Touristen besucht. Man spaziert hier nie allein herum. Gönne ich der Bevölkerung. Im Wald erblicken wir noch mehr Lemuren.


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Ich finde dass sie aber meistens ein trauriges Gesicht haben.


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Leider wird es Zeit das Reservat zu verlassen.


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Wir geben dem Guide und dem Tracker ein kleines Trinkgeld. Sie freuen sich. Jetzt geht es nach Ambalavao. Die Stadt ist ein grosses Zentrum des Viehhandels. Jeden Mittwoch findet da der berühmte Zebumarkt statt. Haben wir leider verfehlt. Sogar aus der Gegend um Fort Dauphin kommen die Hirten mit ihren Tieren. 2 bis 3 Wochen sind für einen Viehtreck über die Berge keine Seltenheit.
Erster Stop in der Stadt: das Gelände des Hotels "Aux Bougainvillers".
Da befindet sich die berühmte Antaimoro Blumenpapier Fabrik.


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Hier wachsen auch allerhand Blumen!


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Eigentlich lebt die Volksgruppe Antemoro im Südosten von Madagaskar, in der Gegend von Manakara und Farafangana. In Ambalavao gibt es aber diese kleine Manufaktur die die Herstellung des Antaimoro genannten, handgeschöpften Papiers noch zeigt, das einst die traditionnelle Antemoro typisch war und noch heute ist.
Ursprünglich stammen die Antemoro von Arabern ab, die das Wissen um die Papierherstellung samt des Korans mit über den Ozean brachten. Als das mitgebrachte Papier am Ende war, begann die Papierherstellung auf Madagaskar.

Das Antaimoro Papier wird aus der Rinde des Avohas, eines Baumes aus dem Süden von Madagaskar, hergestellt.


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Fortsetzung folgt

Teil 6029. Nov. 2019

Fortsetzung

In der Werkstatt kann man den gesamten Verarbeitungsprozess angucken. Die klein geschnittene Rinde werden eingeweiht und gekocht.


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Die daraus entstehende Massen werden dann platt geklopft und zu Kugeln geformt, die wiederum eingeweiht werden.


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Das Ganze wird auch noch gewogen.


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Anschliessend werden die Massen auf grossen Rahmen verteilt


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mit frisch gepflückten Blumen verziehrt


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und in der Sonne getrocknet.


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Ein aufwendiger Prozess, bei dem ein schönes, festes Papier entsteht. Die Postkarten und Fotoalben die dort zum Verkauf angeboten werden sind beliebte Souvenirs.
Anschliessend besuchen wir noch eine Seidenweberei.


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Da bekommen wir einen Einblick in die Verarbeitung der Seidenraupenkokons,


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die aus verschiedenen Regionen der Insel nach Ambalavao gebracht werden. Zahlreiche Frauen sind da beschäftigt.


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Es macht Spass ihnen zuzuschauen.


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Kurz vor 11 Uhr fahren wir weiter Richtung Fianarantsoa wo wir heute Abend übernachten werden. Die RN7 führt uns langsam in das Land der Betsileo


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mit ihren typischen Häusern.


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Fortsetzung folgt

Teil 6101. Dez. 2019

Fortsetzung

Jetzt erblicken wir auf einmal immer mehr Reisfelder.


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Kein Wunder, denn die Betsileo sind Spezialisten für die Terrassenkultur beim Reisanbau.


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Wenn da alles grün ist, muss es echt wunderschön sein! Die Betsileo arbeiten sehr hart


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und sind auch dafür sehr bekannt. Hier wächst praktisch alles.


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Wir machen auch schnell einen Pipi Halt. Da kommen auf einmal einige Kinder angerannt.


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Sie wollen Bonbons.


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Léon hat Einige dabei und verteilt sie. Kurz vor Fianarantsoa sehen wir mehrere klein Backstein-Fabriken.


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Langsam nähern wir uns der Stadt Fianarantsoa


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und da halten wir erst einmal im Restaurant "La Petite Bouffe" an.


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Da gefällt es uns auf Anhieb. Zum Mittagessen sehen wir nur Einheimische.


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Wir bestellen einen gemischten Salat, miam miam.....


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Dazu ein Zebu Steak. Sorry es war so gut, es gab keine Zeit ein Bild davon zu schiessen..... 😛
Gleich danach fahren wir ins Zentrum der Stadt. Mit rund 190'000 Einwohnern zählt Fianarantsoa zu den 5 grössten Städten des Landes. In der Vergangenheit haben sich hier viele christliche Missionare eingesiedelt. In der Stadt erblickt man eine ganze Reihe von Monumenten und Gebäuden katholischen Ursprungs. Etwa 60% der Bevölkerung soll katholisch sein.
Fianar, wie es kurz genannt wird, ist auch eine Verwaltung und Universitätsstadt mit zentraler Bedeutung für das ganze südliche Hochland. Es liegt auf 1100m Höhe, in einer feuchten Region. Im Winter kann es hier ziemlich kalt werden.
Wir begeben uns zuerst zum marché ZOMA in der "nouvelle ville".
Dieser Markt ist echt animiert.


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Das schöne Gemüse lädt zum einkaufen ein.


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Reden wir nicht von den ganzen Gewürzen!


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Eine Ente oder ein Huhn möchte ich aber auf der Insel nicht sein.....


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Die Einheimischen sind immer sehr freundlich.


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Fortsetzung folgt

Teil 6202. Dez. 2019

Fortsetzung

Nach dem Markt besuchen wir den Bahnhof. Er befindet sich in der "Basse Ville".
Davor steht ein ausrangierter Bahnwaggon mit Strohdach, im dem der Touranbieter "Maison des Guides" ein Büro führt das auch als Touristeninformation dient.


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Der Bahnhof selber besteht aus einem schönen Kolonialgebäude.


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Von da aus kann man normalerweise auch die FCE (Bahnlinie Fianar - Côt Est) nehmen. Sie wurde zwischen 1926 und 1936 dem Einsatz von Zwangsarbeitern und der Inkaufnahme Tausender Tote gebaut. Ihr ursprünglicher Zweck war die schnelle Verschickung von Kolonialwaren wie zum Beispiel Kaffee, Bananen, Kakao und Gewürzen an den damals florierenden Hafen.


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Leider ist die Linie momentan eingestellt!


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Ein grosser Sturm soll die Strecke stark beschädigt haben.....Zum Glück hatten wir nicht vor die Bahn zu nehmen. Anschliessend bringt uns Léon in die noble "Haute Ville". Da begegnet man vielen Kirchen.


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Wir fahren bis zum View Point. Von da aus bekommt man einen tollen Ueberblick über die Stadt.


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Das Stadium ist praktisch neu.


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Zum Schluss begeben wir uns zu unserer heutigen Unterkunft: Hotel La Rizière
www.lariziere.org/hotel/
Es liegt auf einem Hügel vor den Toren der historischen Stadt. Es wird von der Hotelfachschule die nebendran steht betrieben.


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Wir bekommen Zimmer 24. Es ist klein und besteht aus 2 Betten.


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Viel Platz gibt es da nicht aber für eine Nacht reicht es.


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Das Badezimmer ist zweckmässig eingerichtet.


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Nach dem Auspacken erkunden wir genauer die Anlage.


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Es gibt auch einen netten Gemüsegarten!


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Gegen 19 Uhr laufen wir zum Restaurant. Es ist sehr gediegen.


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Wir bestellen zum Apéro einen Mojito. Leider weiss der Barkeeper von der Hotelfachschule nicht genau Bescheid denn er serviert uns einen Zitronensaft.... 😣
Vom Abendessen reden wir lieber nicht. Das Schlechteste das wir auf der Insel hatten.... 😵 Für eine Hotelfachschule bestimmt keine gute Werbung....
Gegen 21 Uhr verschwinden wir in unserem Zimmer.

Preis für das Zimmer mit Frühstück: 60 euros

Morgen geht es weiter nach Antsirabe.

Teil 6304. Dez. 2019

Fortsetzung

Gegen 6 Uhr wachen wir auf einmal auf. Auf der unteren Etage scheint Jemand sehr schlecht gelaunt zu sein denn er schreit wie verrückt. Beim Zuhören kapiere ich dass es im Hotel kein Wasser mehr gibt.....
Ich bin auch nicht gerade sehr gut gelaunt heute morgen. Die ganze Nacht hatte ich vom Essen Bauchschmerzen. Zum Glück nicht mehr denn ohne Wasser im Klo, mamamia..... 😈

Gegen 07.30 gehen wir frühstücken.


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Der Kaffee schmeckt wie sehr leichter Tee und die Croissants schwimmen im Fett. Da vergeht einem gleich der Hunger! 😣


FAZIT: Hotel Les Rizières
Da würde ich bestimmt nicht mehr buchen und noch weniger essen! 😎

Gegen 08.15 verlassen wir die Stadt und fahren gleich auf die RN7. Fianar wacht langsam auf.


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Bald bekommen wir wieder Reisterrassen vor die Augen


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sowie typische Betsileo Häuser.


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70 Kilometer vor Ambositra macht unser Wagen einen sehr kommischen Krach. Wir halten am Strassenrand bei Einheimischen an. Sie verkaufen Honig.


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Einige Kinder kommen auch gleich auf uns zu.


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Sie sind sehr neugierig.


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Während Léon sich das Auto näher anschaut, vertreten wir uns ein wenig die Beine und reden mit den Betsileo. Ihr Solarradio finden wir einfach genial!


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Ueberall wird auch Holz verkauft.


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Nach 15 Minuten rät uns Léon wieder in den Wagen einzusteigen. Er will im nahgelegene Dorf, in einer Werkstatt anhalten. Zum Glück sind es nur wenige Kilometer bis dorthin denn die Karre macht immer mehr Krach und sie will nicht mehr so richtig vorwärts. Wir halten im Dorf gegenüber der Epicerie an.


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Da kommen auch schon die Burschen aus der Werkstatt angerannt. Der Krach kommt vom rechten Vorderrad.


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Wir spazieren wieder ein wenig herum. Im Dorf vergeht das alltägliche Leben.


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Fortsetzung folgt

Teil 6405. Dez. 2019

Fortsetzung

Leider scheint es ein grösseres Problem zu geben mit dem Wagen. Léon redet von einer Beschädigung der Dichtung vom vorderen Radlager. Er hat mit dem Boss Justin telefoniert. Irgendwann soll heute noch ein Ersatzteil ankommen. Léon muss hier im Dorf darauf warten. Er muss auch zusehen dass wir heute noch Antsirabe erreichen.....

Wir beschliessen schon einmal das Dorf genauer zu erkunden.


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Hier lebt man noch ganz urspünglich!


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Und die Betsileo sind echt nett.


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Es ist interessant den Alltag der Einheimischen zu beobachten.


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Die Kinder bleiben immer eine grosse Freude.


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Inzwischen hält auch ein 4X4 Wagen an. Léon kennt die Insassen: Gérard der Driver und Patrick der spannische Guide. Sie kommen leer aus Tulear zurück und fahren noch nach Antanarivo. Sie sind bereit uns bis nach Antsirabe mitzunehmen. Léon erklärt uns es sei üblich sich unter Drivers zu helfen. Man möchte dem Vazaha kein schlechtes "Image" hinterlassen. Finde ich spitze! 🙂

Und so verlassen wir endlich gegen 13.30 das Dorf Richtung Antsirabe. In Ambositra machen wir einen Stop um etwas Essbares zu kaufen.


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Heute ist da auch Markt.


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Ich mag das Ambiente und die bunten Farben.


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Danach geht es gleich weiter durch abwechslungsreiche Landschaften.


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Gérard und Patrick erweisen sich als sehr sympatische Typen. Gegen 17 Uhr kommen wir endlich in Antsirabe an.

Fortsetzung folgt

Teil 6506. Dez. 2019

Fortsetzung

Gérard hält vor unserer Unterkunft an. Es handelt sich um das COULEUR CAFE. Es liegt in der Nähe mehrerer bekannten Sehenswürdigkeiten. An der Rezeption verabschieden wir uns mit einem Trinkgeld von Gérard und Patrick.
Ein Hotelangestellter bringt uns zu unserem Zimmer nr 7.


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Es verfügt über ein Salon mit Fernseher


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ein Zimmer mit 2 Betten und Heizkörper


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und ein grosses Badezimmer.


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Nach dem Duschen ist es stockdunkel. Wir laufen bis zum Restaurant "L'Insolite". Es befindet sich nur 350m vom Hotel entfernt und wird von einem Franzosen Sam geführt. Zur Vorspeise bestellen wir Frühlingsrollen und als Hauptspeise Penne al Arrabiata. Miam miam, lecker! 😛
Unterdessen haben wir auch mit Léon telefoniert. Er wird es leider heute nicht mehr nach Antsirabe schaffen. Das Ersatzteil ist nicht angekommen und er muss im Wagen schlafen. Justin wollte uns einen Wagen für den nächsten Tag besorgen. Haben wir abgelehnt denn die Stadt können wir ohne Problem zu Fuss erkunden. Justin schien darüber erleichtert zu sein.
Danach laufen wir ins Hotel zurück und gehen schlafen.

Preis für das Zimmer pro Nacht: 42 Euros. Kann man echt verkraften! 🙂

11.08.2019

Die Sonne scheint im Garten als wir uns zum Frühstück begeben.


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Wir sind praktisch die Letzten im Restaurant und es ist nur 8 Uhr.


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Das Frühstücksbuffet zu 6 Euros pro Person erweist sich als sehr schmackhaft. 😁


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Gegen 9 Uhr verlassen wir das Hotel. Wir wollen heute die ganze Stadt besuchen. Antsirabe liegt auf 1500m Höhe und ist für ihr bekömmliches Klima bekannt. Im Winter kann es hier frostig werden. Haben wir letzte Nacht mitbekommen. Wir haben den Heizkörper echt genossen! 😄
Antsirabe bietet auch heute noch den Hauch jener kolonialzeiten, als Frankreichs "Haute Société" das Vichy Madagaskars in eine Villenkolonie mit riesigem Stadtpark verwandelte.
Wir fangen mit der Grande Avenue an.


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Da gibt es auch die ganzen Pousse Pousse.


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Unweit betreten wir einen kleinen Supermarkt. Dieser verkauft echt Delikatessen!


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Miam, miam. Zum Glück sind wir nicht hungrig denn sonst hätten wir ordentlich hier abgeräumt! 😄

Fortsetzung folgt

Teil 6609. Dez. 2019

Fortsetzung

Anschliessend besuchen wir die katholische Kathedrale.


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Sie wurde im 19. Jahrhundert von norwegischen Missionaren erbaut. Heute ist Sonntag und Gottesdienst.


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Wir hören uns eine Viertel-Stunde die Predigt an und marschieren danach Richtung Hotel des Thermes. Schon den Merina-Monarchen war die heilsame Wirkung der Thermal und Mineralwasserquellen dieses Ortes bekannt. Deshalb war Antsirabe zu Beginn des 19. Jahrhundert ein beliebter Erholungsort des Herrscherhauses.
Man spürt gleich dass dieses Hotel eine grosse Geschichte hinter sich hat


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und sie ist echt interessant!


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Die Anlage ist sehr gepflegt.


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Die Zimmer sollen aber in die Jahren gekommen sein laut Léon.

Antsirabe ist bei Geologen und Mineralienfreunden in der ganzen Welt bekannt. Es ist ein Zentrum des Edelsteinabbaus und Handel. In der Boutique vom Hotel können wir Rosenquarz, Jaspis, Coelestin und Turmaline bewundern.
Gegenüber vom Hotel gibt es auch ein tolles Karussel.


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Vom Hotel des Thermes führt ein Weg hinunter über die Avenue des Thermes zum einst mondänen Thermalbad.


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Heute ist es echt in die Jahre gekommen und man trifft keinen einzigen Vazaha! Die Schwimmbäder erinnern mich ein wenig an die Sowjetunion....


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Die Thermen wurden 1870 durch einen norwegischen Missionar Rosaas entdeckt. Das Wasser enthält Sodium, Potassium, Lithium, Kalzium, Magnesium, Strontium und Eisen.
Beim Betreten vom Schwimmbad gucken uns alle Einheimischen wie ein Wunder an.....Eintritt 5000 Ariarys für die Vazaha. Das Wasser kommt aus einer Tiefe von 22 Metern und hat 52 Grad.
Wir bleiben nicht sehr lange im Schwimmbad. Irgendwie fühle ich mich unwohl wenn uns alle so anstarren..... 😎

Danach besuche ich gegenüber noch das Pflegezentrum.


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Toni bleibt lieber draussen und spaziert herum. Ich muss 5 Minuten im Wartesaal bleiben bis ich gerufen werde. Für 4000 Ariarys bekomme ich eine "Zelle" mit Badewanne. Der Pfleger desinfiziert zuerst die Wanne mit Eau de Javel. Mamamia das stinkt fürchterlich! 🤩


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Nach dem Reinigen lässt er das Thermalwasser in die Wanne fliessen und verschwindet.


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Ich steige dann in die Wanne ein und mache es mir da drin gemütlich. Ich halte es aber nicht länger als 5 Minuten aus denn meine Haut fängt an zu jucken. Ach du meine Güte...... 😣
Der Pfleger lacht sich zum Tode als ich mich nach einer Dusche umschaue..... 😗

Nach diesem Erlebnis bin ich hungrig. Wir laufen bis zum renomierten Restaurant "Chez Jenny".


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Der Garten ist echt wunderschön.


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Die Pizzas schwimmen leider im Fett! Igitigit.... 😵


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Fortsetzung folgt

Teil 6710. Dez. 2019

Fortsetzung

Nach dem Mittagessen besuchen wir noch den kleinen Markt unweit vom Bahnhof.


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Verhungern tut man hier bestimmt nicht! 😄


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Danach entscheiden wir uns noch die Eco Lodge "Les Chambres du Voyageur" zu besuchen. Da sollten wir ursprünglich übernachten. Kurz vor unserem Abflug nach Madagaskar hat uns das Hotel erklärt es müsse unser Zimmer stornieren da eine Gruppe ein Zimmer mehr benötigt.... 😣
Vor dem Eingang ruht sich eine Taube aus.


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Hier scheint es richtig "ZEN" zuzugehen!


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Das Ambiente und den Garten finden wir einmalig.


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Leider können wir uns kein Zimmer anschauen da alles ausgebucht ist. Anschliessend laufen wir zum Bahnhof zurück.


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Immer wieder kommen uns kleine Kücken entgegen!


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Gegen 17 Uhr kehren wir im Couleur Café zurück und duschen. Das Abendessen nehmen wir wieder im sehr guten Restaurant "L'Insolite" ein. Heute Abend bestellen wir asiatische Raviolis und Zebusteak. Einfach lecker! 😄


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Léon ruft auch noch an und bestätigt dass er uns morgen früh um 8 Uhr im Hotel abholt. Die Karre ist anscheinend wieder einsatzbereit.
Wir plaudern noch eine Weile mit dem französischen Wirt und gehen danach schlafen.



12.08.2019

Gegen 8 Uhr verlassen wir Couleur Café. Unser heutiges Ziel: Andasibe


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FAZIT: sehr nettes Hotel, schöner Garten, grosse Zimmer, guter Service und gutes Frühstück. Zu empfehlen! 🙂

Nach Antsirabe können wir wieder tolle Landschaften beobachten.


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Es wird überall auf den Feldern gearbeitet.


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Wir halten auch kurz hier an und kaufen einige Souvenirs.


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Für Kinder sind diese Mitbringsel echt geeignet!

Fortsetzung folgt

Teil 6811. Dez. 2019

Fortsetzung

50 Kilometer später hören wir wieder denselben Krach vorne am Vorderrad. Und auf einmal will die Karre auch nicht mehr vorwärts... 😗
Wir halten in einem kleinen Dorf am Strassenrand an. Léon hoffte es wenigstens bis nach Antanarivo zu schaffen. Da gibt es auch gescheite Garagen. Wir spazieren schon einmal im Dorf herum und beobachten diese 2 Kinder die mit Sardinenkonserven spielen.


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Ab und zu halten auch Sammeltaxis an und Einheimische steigen samt Gepäck aus.


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Léon hat mit Justin telefoniert. Er muss dafür sorgen dass wir so schnell wie möglich zu einem bestimmten Ort gefahren werden. Léon findet gegen 30'000 Ariarys 2 Wagen die uns mitnehmen. Sie bringen uns 50 Kilometer vor Antanarivo ins Restaurant "Coin du Foie Gras". Es handelt sich um eine riesen Bude ohne Charme und wird von Chinesen betrieben.


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Es gibt da sogar ein Schwimmbad!


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Wir bestellen glücklicherweise nur eine Kleinigkeit. Das Essen ist eine Katastrophe! 🤩
Gegen 12.30 holt uns Tony, Justin's Sohn, mit seinem Wagen ab. Wir müssen uns jetzt endgültig von Léon verabschieden. Er hat Tränen in den Augen und entschuldigt sich für die Karre....Er muss zu seinem Wagen zurück sonst wird kein Teil davon mehr übrig bleiben. 😎
Natürlich geben wir ihm sein Trinkgeld. Er ist auf einmal wieder sehr glücklich. Er hatte bestimmt Angst nichts zu bekommen... 😁

Tony fährt uns zu einer bestimmten Tankstelle in Antanarivo. Da treffen wir auch den Boss Justin. Er erklärt uns dass sein Sohn für Léon die letzten 2 Tagen einspringen wird. Für uns ist das OK.
Aus der Haupstadt herauszufahren erweist sich danach als sehr schwierig. Der Verkehr ist die Hölle! 😣
Endlich nach einer Stunde können wir wieder das alltägliche Leben auf dem Land geniessen.


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Bald wird die Strasse Richtung Tamatave sehr kurvig und es gibt immer mehr Schlaglöcher. Der Verkehr hilft uns auch nicht gerade um schnell vorwärts zu kommen.


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Es fängt auch noch an zu regnen.


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Gegen 18 Uhr erreichen wir endlich Andasibe und die Mantadia Lodge. An der Rezeption bekommen wir einen Welcome Drink. Danach werden wir zu unserem Zimmer Nr. 6 gebracht.


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Das Hotel verfügt auch über ein tolles Schwimmbad. Bei diesem Wetter werden wir es lieber nicht ausprobieren.


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Im Zimmer gibt es 2 Betten


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eine Fernsehecke, Wifi


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einen Holzofen.


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Das Badezimmer ist sehr geräumig


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und das WC separat.


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Gegen 19 Uhr wartet Tony bei der Rezeption auf uns. Den Rezeptionistinen melden wir dass es im Zimmer ziemlich kalt ist. Sie versprechen den Holzofen anzuzünden.


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Tony bringt uns nach Andasibe zum Restaurant "Chez Marie". Da kann man à la carte essen. In unserer Lodge gibt es nur ein Set Menu. Die meisten Fahrer übernachten auch hier oder in der Nähe. Die Mantadia Lodge will keine Fahrer...... 🙄
Wir bestellen einfach Spaghetti Bolognaise mit einem Salat. Schmeckt comme ci comme ça.....

Gegen 21 Uhr bringt uns Tony zum Hotel zurück. Im Zimmer ist es kuschelig warm. Ein Genuss! 😛

Preis pro Nacht für das Zimmer: 105 euros

Ist es auf jeden Fall Wert.

Teil 6912. Dez. 2019

Fortsetzung

Wir haben gut geschlafen. Es ist auch sehr ruhig hier.

www.mantadialodge.com

Gegen 07.30 gehen wir frühstücken. Das kleine Buffet schmeckt lecker und kostet 7 euros pro Person. Draussen ist es nebelig und es regnet ein wenig.
Um 8 Uhr treffen wir Tony bei der Rezeption und fahren gleich zum Andasibe NP. Er wird auch Réserve Spéciale Analamazaotra genannt. Der etwa 800ha grosse Nationalpark ist das berühmteste Schutzgebiet in der Gegend. Der Eingang befindet sich unweit von der Abzweigung von der RN2 an der Strasse nach Andasibe, 1 Kilometer vom Hotel Feon'ny Ala entfernt.
So viel Leute habe ich noch nie an einem Parkeingang gesehen! 😗
Eintritt pro Person: 45'000 Ariarys + 50'000 Ariarys für den Guide (Indri 2 Circuit).

Tony verlässt uns und wir folgen dem Guide.


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Der Park ist gut beschildert.


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Leider spricht unser Guide nur sehr wenig französisch und noch weniger englisch....Dazu stinkt er auch noch fürchterlich! 🤩
Ziel der Wanderung bleiben natürlich die Indri Lemuren. Es geht zuerst durch den Tropenwald.


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Leider werden wir die Indri nur von sehr weit sehen. Bei diesem Massentourismus kein Wunder....


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Auf der Strecke begegnen wir viele Vazaha.


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Zum Glück hat es aufgehört zu regnen. Auf dem Rückweg vom Circuit können wir einige Vögel bewundern.


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Darunter der Madagaskar Paradiesschnäpper.


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Es handelt sich um einen kleinen Vogel. Die Weibchen sind rostrot, der Kopf oberhalb der Augen ist schwarz. Um die Augen besitzen sie einen weniger als einen Millimeter blauen Ring. Bei den Männchen ist der nackte blaue Ring um die Augen bis zu 3 Millimeter breit.


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Gegen 11 Uhr sind wir wieder am Parkeingang. Hier noch einmal der Plan von der ganzen Gegend.


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Der Mantadia NP erreicht man durch eine 20 kilometerlange erdige und holprige Piste. Dieser Teil wird nur selten von den Touristen besucht. Danach fahren wir Richtung Mantadia NP denn wir möchten die Lemuren von der Vakona Forest Lodge bewundern. Ich möchte mir unbedingt einige Lemurenarten näher anschauen.
Die Lodge verfügt über eine einmalige Lage.


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Preis pro Person um die Lemuren zu besuchen: 25'000 Ariarys. Wir besteigen ein Kanu um die Lemureninsel zu erreichen. Die Lemuren können sich hier frei bewegen aber die Insel nicht verlassen. Sie sind Wasserscheu!
Kaum sind wir am Ufer angekommen läuft uns schon ein Brown Lemur durch den Weg.


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Sie sind auch nicht sehr scheu.


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Die Schwarzweissen Vari gefallen mir aber viel besser!


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Ihr Kopf ist durch die lange, hundeähnliche Schnauze


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sowie durch die Ohrbüschel und die Halskrause charakterisiert.


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Der lange Schwanz hat viele Haare. Das Fell ist schwar-weiss gemustert.


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Fortsetzung folgt

Teil 7013. Dez. 2019

Fortsetzung

Dieser Brown Lemur ist echt drolig!


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Der Grau Halbmaki (auch Gray Bamboo Lemur genannt) trifft man nur hier auf Vakona.


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Er ist der kleinste Vertreter der Halbmakis und erreicht eine Körperlänge von 27 bis 40 Zentimeter, eine Schwanzlänge von 32 bis 40 Zentimeter sowie ein Gewicht von 700 bis 1000 Gramm.


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Das dichte und wollige Fell weist eine gräuliche Färbung auf. Die kräftigen Extremitäten enden in 5 Finger bzw Zehen. Die kurzen Ohren sind fast völlig vollständig im Fell verborgen. Sie kommen daher nur wenig heraus.


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Die grossen Augen richten sich nach vorne. Die Schnauze ist wie bei allen Lemuren leicht spitzig.


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Der Grau Halbmaki ist ein tagaktiver Lemur. Zur Mittagszeit ruht er meistens aus. Er hält sich da in Baumnestern und Baumhöhlen auf. Er lebt hauptsächlich im tropischen Regenwald. Er führt ein Leben in den Bäumen und kommt nur selten auf den Boden hinab. Feuchte Bambuswälder werden als Lebensraum bevorzugt, da Bambus die Hauptnährung bildet.

Wir machen auch mit dem Diadem Sifaka Bekanntschaft.


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Er ist mit einer Gesamtlänge von 105cm und einem Gewicht zwischen 5 und 7 Kilos einer der grössten Lemuren Madagaskars und wegen seiner aussergewöhnlichen Fellfarben auch einer der Schönsten!


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Sein Gesicht ist eingerahmt von weissen, langen Fell, was ein wenig aussieht wie ein Diadem und diesen Lemuren ihren Artnamen gab.


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Gesicht, Hände und Füsse sind unbehaart und schwarz. Die Augen sind tief rotbraun.


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Auf dem Kopf und entlang des Halses haben Diademsifakas schwarzes Fell, das an den Schultern, Brust und Rücken in ein Silbergrau übergeht. Die Gliedmassen und der Ansatz des Schwanzes dagegen sind goldgelb.


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Mit durchschnittlich anderhalb Kilometern am Tag legen Diademsifakas die weiteste tägliche Strecke auf der Suche nach Futter und Rastplätzen in den Bäumen zurück. Auf dem Boden kommen sie nur selten. Es sind sehr soziale Tiere, die mieinander spielen, kommunizieren und Ruhezeiten zum gegenseitigen Groomen nutzen.


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Sie ernähren sich von mehr als 25 verschiedene Pflanzen täglich, darunter Samen, Früchte, Blüten und Blätter. Gut die Hälfte des Tages verschlafen sie aber ganz einfach.

Einige Rote Varis kommen uns auch noch vor die Linse. Normalerweise sieht man sie nur im Masoala NP.


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Sie erreichen eine Kopfumlänge von 50 bis 55 Zentimetern. Dazu kommt noch ein 60 bis 65 Zentimeter langer Schwanz.


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Ihr Fell ist am Rücken und an den Beinen rot bis rotbraun gefärbt. Bauch, Füsse, Schwanz und Gesicht sind schwarz.


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Der Nacken ist weiss. Ihr Kopf ist durch die lange, hundeartige Schnauze mit der langen Zunge und die roten Ohrbüschel charakterisiert.


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Es sind auch Baumbewohner, die sich meist in den oberen Schichten der Bäume aufhalten.


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Die Nahrung der Roten Varis besteht aus Früchten und Blätter. Mit Hilfe ihrer Zunge können sie auch Nektar lecken. Bei der Nahrungsaufnahme hängen sie manchmal kopfunter an den Aesten und halten sich nur mit den Hinterbeinen fest.


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Fortsetzung folgt

Teil 7116. Dez. 2019

Fortsetzung

Gegen 12.30 verlassen wir Vakona Forest Lodge.


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Tony bringt uns anschliessend zum Restaurant der Feon'ny Ala Lodge.
www.feonnyala-hotel.com


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Da verschlingen wir eine schmackhafte Nudelsuppe und Frühlingsrollen. Danach wollen wir noch das lokale Projekt V.O.I.M.M.A besuchen denn da leben 11 Lemurenarten, darunter auch Indris. Leider regnet es so stark dass es keinen Zweck macht. Wir entscheiden in die Mantadia Lodge zurückzukehren. Unser gemütliches Zimmer wartet auf uns.


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Schade dass wir die Terrasse bei diesem schlechten Wetter nicht benützen können.


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Reden wir nicht vom Schwimmbad!


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Vor unserer Tür warten die Regenschirme.


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Wir zünden den Ofen an und es wird bald wieder sehr kuschelig.


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Gegen 19 Uhr genehmigen wir uns ein Glas Weisswein im Restaurant.


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Danach gibt es Abendessen. Die Küche ist schon OK aber die Portionen viel weniger. Preis/Leistung stimmt da nicht. Später plaudern wir noch mit einem englischen Pärchen und gehen dann zu Bett. Morgen beginnt der Tag sehr früh.



14.08.2019

Um 06.30 sind wir praktisch die Ersten beim Frühstück.


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Wir lassen es uns schmecken.


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FAZIT MANTADIA LODGE
Sehr schön gelegene Lodge mit gepflegten Zimmern, Garten und Pool. Gutes Frühstück. Beim Set Menu leider zu kleine Portionen.

Um 7 Uhr verlassen wir die Lodge.


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Auf dem Parkplatz warten die Drivers auf ihre Vazaha.


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Das Hotel war für die 2 Nächte ausgebucht. Wir fahren Richtung Tamatave und können wieder tolle Landschaften beobachten.


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In Brickaville gibt es einen ziemlichen Verkehr.


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Da tanken wir auch.


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Immer wieder kommen da freundliche Einheimische und wollen ihre Ware loswerden.


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Einige Kilometer nach Brickaville gibt es rechts eine üble Piste bis nach Manambato. Die nehmen wir auch.


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Sieben holprige und oft nur im Schritttempo zu fahrende Kilometer sind es bis zu diesem Ort.


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Da es die letzte Zeit viel geregnet hat gibt es viele grosse Pfützen.


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Fortsetzung folgt

Teil 7217. Dez. 2019

Fortsetzung

Das schlechte Wetter ist endgültig hinter uns. Die Piste bringt uns zu einem malerischen Ort am weiten Lac Rasoabe.

Hier werden einfache, nette, preiswerte Unterkünfte angeboten. Der weisse Sandstrand ist ein echter Pluspunkt!


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Hier nimmt man auch das Boot dass uns zum Hotel Palmarium bringen wird.


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Da verabschieden wir uns auch von unserem Driver Tony. Wir waren froh ihn nur für 2 Tage gehabt zu haben. Er war nicht sehr gesprächig und hatte noch lange nicht die Erfahrung von Léon.
Wir müssen noch 30 Minuten warten denn die eine Gruppe von 4 Vazaha ist in eine Pfütze stecken geblieben.


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Gegen 11.20 können wir endlich losfahren. Unser Zeil Ankanin'ny Nofy bedeutet "Nest der Träume". Unterwegs beobachten wir viele Fischernetze.


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Nach dem See erreichen wir den Canal des Pangalanes. Die Vegetation ist schon eigenartig.


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Der Canal wird auch von den Einheimischen für den Gütertransport sehr benutzt.


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Nach einer guten Stunde kommen wir in unser Paradies an: LE PALMARIUM.


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Wir begeben uns direkt zur Rezeption.


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Da bekommen wir einen Welcome Drink. Anschliessend bringt uns das Zimmermädchen zu unserem Bungalow nr 16.


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Es besteht im Erdgeschoss aus einem Wohnzimmer


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Badezimmer.


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Auf der ersten Etage


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befindet sich das Schlafzimmer mit einem Doppelbett


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und einem Einzelbett.


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Es gibt auch einen Balkon.


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Ist alles sehr rustikal hier aber es gefällt uns auf Anhieb! 🙂

Fortsetzung folgt

Teil 7318. Dez. 2019

Fortsetzung

Gleich danach laufen wir zum Restaurant und essen da ein Zebu Médaillon. Miam Miam! 😛 Echt lecker.

Um das Restaurant ist etwas los. Immer wieder beobachten uns Schwarz-Weisse Varis.


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Sie versuchen natürlich etwas Essbares zu stehlen. Sie warten auf den richtigen Moment.


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Den Nachmittag verbringen wir am Strand vom See Ampitabe. Das Wasser ist hier kristallklar, ein Genuss! 😄
Die ganze Anlage wirkt wie ein Traum. Natur pur.
www.palmarium.biz

Gegen 18.30 gönnen wir uns einen Mojito an der Bar.


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Das Hotel scheint ausgebucht zu sein. Zum Abendessen gibt es Minestrone, Crevettes au poivre vert und eine Früchteplatte. Schmeckt echt.

Preis für das Bungalow pro Nacht: 52 Euros
Preis für das Boot Manambato - Palmarium pro Person: 25 Euros
Ein Set Menu kostet 50'000 Ariarys und ein Continental Frühstück 25'000 Ariarys

Ich empfehle euch die Extras in Ariarys zu begleichen denn der Wechselkurs hier ist sehr schlecht. 1 Euro = 3700 Ariarys (normalerweise 1 Euro = 4000 Ariarys)
Wir plaudern noch eine Weile mit Rico, ein Restaurantangestellter und gehen danach schlafen.


15.08.2019

Wir haben sehr gut geschlafen. Ab und zu in der Nacht hörte man den Schrei der Indri Indri. Ein tolles Abenteuergefühl! 🙂

Gegen 07.30 nehmen wir das Frühstück auf der Restaurant Terrasse. Ein Schwarz-Weiss Vari leistet uns auch gleich Gesellschaft.


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Unweit vom Tisch wartet auch ein Brown Lemur.


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Dieser Graue Hybride Lemur kommt auch noch dazu.


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Er gefällt mir am meisten.


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Hier noch andere Hybride Lemurs.


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Alle hoffen auf eine Banane. Auf den verschiedenen Bäumen gibt es aber viele Früchte. Die Jack fruit scheinen nicht zu schmecken...


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Um 08.30 geht die Palmarium Tour. Für die Hotelgäste ist sie kostenlos. Für die Anderen 25'000 Ariarys pro Person.

Fortsetzung folgt

Teil 7419. Dez. 2019

Fortsetzung

Punkt um 08.30 geht die Tour auch los. Rico begleitet uns. Wir sind in Achtergruppen verteilt. Jede Gruppe bekommt seinen Führer. Das Grundstück des heutigen Palmariums wurde 1961 von Günter Gottlebe, einem deutschen Auswanderer, erworben. Er lies einen kleinen botanischen Garten anlegen und legte den Grundstein für erste Gebäude. Noch heute kann man vom ihm angepflanzte Blumen und Pflanzen bewundern.


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Seit Anfang der 2000er Jahre ist das Gelände in französischem Besitz und unter madagassischer Verwaltung. Das Reservat erstreckt sich über 0,5Km2 und beherbergt Tieflandregenwald und diverse Seen. Die Wege im Reservat sind fast alle flach und sehr gut zu begehen.
Am Anfang der Tour beobachten wir einige Hybride Lemuren.


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Sehr bald sorgt aber ein wunderschöner Chamäleon für unsere ganze Aufmerksamkeit.


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Er rührt sich nicht vom Fleck.


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Und auf einmal springt er auf und nimmt sich sein Frühstück.


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Dann wird verdaut!


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Schmetterlinge hat es hier auch sehr viele.


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Ein Zwergchamäleon kommt uns auch vor die Linse.


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Die endemische Strahlenschildkröte bleibt etwas Besonderes.


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Fortsetzung folgt

Teil 7520. Dez. 2019

Fortsetzung

Unsere Lieblinge bleiben aber momentan die Schwazweisse Varis.


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Diese Primaten wie schon erwähnt sind Baumbewohner. Sie sind besonders am frühen Morgen und am späten nachmittag aktiv.


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Sie bewegen sich eher langsam fort und können Distanzen auch springend überbrücken.


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Weibliche Varis haben im Gegensatz zu anderen Makis 3 Paar Zitzen. Nach einer 90 bis 100 tägigen Tragzeit bringt das Weibchen im September/Oktober meist Zwillinge auf die Welt. Manchmal aber auch bis zu 4 Jungtiere. Die Geburt erfolgt in einem guten versteckten Nest in den Bäumen. Da werden die Jungen auch "geparkt" wenn die Mutter auf Nahrungssuche geht.
Ihre Tagaktivität und ihre laute Rufe machen sie zu einem leichten Ziel für die Jäger....
Wir schauen ihnen eine Weile zu.


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Irgendwie kommen sie mir menschlich vor.


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Danach erblicken wir einen Mohrenmaki (Eulemur Macaco). Er gehört zu den kleineren Vertretern der gewöhnlichen Makis. An den Ohren haben sie auffällige Haarbüschel. Die Männchen sind durchgehend schwarz gefärbt.


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Die Weibchen sind am Rücken braun bis schwarzbraun, die Gliedmassen sind bräunlich und der Bauch hellbraun bis weissgrau. Die Augen der Mohrenmaki sind gelb- orange.


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Zwischendrin bewundern wir auch immer wieder Blumen.


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Vanille wächst hier auch.


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Ein Jungroter Vari lässt sich auch noch blicken.


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Die Brown Lemurs zählen wir nicht mehr.


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Jetzt sind wir aber auf der Suche nach den Indri Indri. Hoffentlich finden wir sie!

Fortsetzung folgt

Teil 7622. Dez. 2019

Fortsetzung

Im Palmarium Reservat machen wir auch mit den Kronenmakis Bekanntschaft.


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Sie erreichen eine Kopfumlänge von 34 bis 36cm. Der Schwanz ist mit 45cm deutlich länger. Das Gewicht beträgt 1,5 bis 1.8 Kilos. Die Geschlechter unterscheiden sich in der Fellfärbung. Die Männchen sind an der Oberseite graubraun und am Bauch weissgrau gefärbt. Der lange, buschige Schwanz ist etwas länger als der Rumpf. Das Gesicht ist hellgrau, die Spitze der Schnauze schwarz. Das grösste Merkmal ist das orangefarbene V-förmige Muster am Kopf, dass die schwarz gefärbte Oberseite des Kopfes umrahmt. Die Backen sind auch mit orange buschigen Haaren versehen.


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Die Weibchen dagegen wirken unauffälliger. Ihr Fell ist am Rücken grau und am Bauch weissgrau. Die von den V-förmigen Zeichnung umrahmte Oberseite des Kopfes ist nicht schwarz sondern grau. Die orangen Backenhaare fehlen.


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Die Kronenmakis leben normalerweise in Gruppen von 5 bis 6 Tieren. Bei der Kommunikation spielt der Geruchssinn eine wichtige Rolle, daneben kommunizieren sie auch mit Körperhaltung und Laute. Das Herausstrecken der Zunge gilt als Begrüssung.


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Aber auf einmal werden wir auf einen Gesang im Wald aufmerksam. Er gehört zu den eindrucksvollsten die die Tierwelt zu bieten hat. Man kann die Stimmen der Indris kilometerweit durch den Wald schallen hören. Es klingt wie ein trauriger Gesang. Angeführt und begonnen wird der Gesang stets vom Elternpaar einer Familie, das damit sein Revier absteckt aber auch mit anderen Familien kommuniziert und vor Drohungen warnt. Am meisten hört man die Indris am morgen singen. Es gibt sie nur auf Madagaskar!
Wir laufen Richtung Gesang und auf einmal sehen wir sie.
Bei den Indris handelt es sich um Papa, Mama mit Baby. Einfach ein traum!


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Die Indris sind die grössten Lemuren Madagaskars und sehen aus wie Teddybären. Das schwarze Gesicht ist eingerahmt von weissem Fell und schwarze, kreisrunde Ohren lugen aus dem dichten Plüsch.


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Sie können Gewichte bis zu 10 Kilos bei einer Körpergrösse von rund 70cm erreichen. Mit ausgestreckten Armen und Beinen sind sie dann stolze 120cm lang.


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Scheinbar federleicht springen sie von Baum zu Baum. Auf den Boden kommen Indris äusserst selten.


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Rico erzählt uns dass der Indri (auch Babakoto genannt) in Madagaskar eine wichtigen Rolle im Reich der Mythen und Legenden spielt. Man sagt dass die Indris früher Menschen waren. Dieser Glaube mag damit zu tun haben, dass Indris im Gegensatz zu allen anderen Lemuren Madagaskars statt einen langen, eleganten Schwanz nur einen Stummel haben, den man im dichten Fell kaum erkennt.


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Wie Menschen leben Indris monogam und haben lebenslang nur einen einzigen Partner. Erst wenn dieser stirbt, suchen sie einen Anderen.
Die Weibchen sind nur an wenigen Tagen im Jahr befruchtungsfähig. Genau diesen Zeitpunkt muss das Männchen zur Paarung abpassen, um Nachwuchs zu bekommen. Jedes Weibchen bekommt nur alle 2 oder 3 Jahre ein Junges, immer im Mai oder Juni nach 4 bis 5 Monate Tragezeit. Unser Baby muss knapp 3 Monate alt sein.
Wenn Indris auf die Welt kommen sind sie kohlrabenschwarz und hängen am Bauch ihrer Mütter.


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Die Banane scheint zu schmecken!


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Die Augen sind sonderbar.


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Wir bleiben nicht allzu lange bei den Indris um den anderen Gäste auch die Möglichkeit zu geben sie zu bewundern.

Auf dem Weg zum Viewpoint erblicken wir noch diesen Hybride Lemur


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sowie ein Haufen verschiedener Pflanzen.


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Von da oben bekommt man eine tolle Aussicht.


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Fortsetzung folgt

Teil 7727. Dez. 2019

@Moose und Lothar: danke! 🙂

Fortsetzung

Unweit vom Viewpoint erblicken wir auch wieder einen Chamäleon. Er sieht aber ganz anders aus als der Andere.


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Es macht Spass ihm eine Weile zuzuschauen.


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Rico entdeckt später auch einen Himmelblauen Riedfrosch.


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Er wird maximal 40 Milimeter gross. Die Grundfarbe ist weissblau und er besitzt schwarze Streifen zwischen Nase und Augen.


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Anschliessend laufen wir Richtung Seeufer entlang. Rico zeigt uns da fleischfressende Pflanzen. Dabei handelt es sich um die Kannenpflanzen. Sie verdanken ihren Namen ihren speziell ausgebildeten Blattenden, die wirklich wie kleine Kännchen aussehen. Genau diese Blattenden sind es auch, die die Pflanzen zum Freischfresser machen. Innerhalb der Kannen befinden sich kleine Drüsen, die eine klebrige Flüssigkeit produzieren. Die Flüssigkeit sammelt sich am Boden der Kanne zu einem kleinen See und wird ab und zu von Regen verdünnt. Damit die Kännchen nicht überlaufen oder zuviel Regen hinein gerät, wird jede Kanne von einem kleinen Deckel geschützt.


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Um nur Insekten anzulocken, bedient sich die Pflanze mehrerer Tricks. Zum einen leuchten die Kannen rot und gelb, genau abgestimmt auf das Sehvermögen von Insekten, zum anderen produzieren sie Nektar, der sich direkt am Kannenrand befindet. Dazu kommt ein Duft aus Alkaloiden und ätherischen Oelen, der Insekten aus weiterer Entfernung anlockt und sie bei längerem Aufenthalt auf der Kannenpflanze benommen macht.
Kommt nun eine Fliege vorbei oder verirrt sich eine Ameise auf der Kannenpflanze, wird ihr immer schummiger, je länger sie vom süssen Nektar kostet. Irgendwann rutscht sie auf dem von Drüsen befeuchteten, gerillten Rand der Kanne aus und fällt in die Tiefe, wo sie in der Flüssigkeit verdaut wird.


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Gegen 12.30 sind wir wieder in der Lodge zurück. Die Tour lohnt sich echt! Ein Schwarzweisser Vari wartet schon neben dem Restaurant auf das Mittagessen der Gäste.


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Wir sind nicht sehr hungrig und bestellen nur ein Gemüseomelette. Miam miam, ein Genuss.

Den Nachmittag verbringen wir beim Baden und Farniente. Ab und zu kommen an uns Fishermen vorbei.


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Punkt um 17.30 geht die Aye Aye Tour los. Es ist schon dunkel als wir mit dem Boot losfahren.


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Der Aye Aye. auch Fingertier genannt, ist ein Lemur mit sehr schlechtem Ruf. Viele Einheimische auf Madagaskar glauben dass die Begegnung mit einem Aye Aye Unglück oder gar den Tod bringe. Wird ein Fingertier in einem Dorf oder auf dem Feld gesehen (die Tiere haben eine Vorliebe für Mais, Zuckerrohr, Kokosnüsse und Mangos) so versuchen viele Menschen das Tier zu fangen und zu töten. Nur so kann dem nachfolgenden Unglück entgangen werden.
20 Minuten später halten wir auf eine Insel an. Rico sieht auch gleich einen kleinen grünen Frosch.


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Wir laufen 10 Minuten im Gebüsch und auf einmal sagt Rico wir sollen still sein und gucken. Woah, das ist ja ein Aye Aye!


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Ich muss gestehen ein Fingertier sieht nicht gerade zum Verlieben aus. Mit seinen glühend, gelben Augen, den vorstehenden Zähnen, dem extrem langen Mittelfinger und dem grauen, spröden Fell kann einem gerade bei Nacht schonmal einen Schauer über den Rücken jagen! 😎


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Dazu kommt, dass Aye Aye im Gegensatz zu allen anderen Lemuren rein nachtaktiv sind und einzelgängerisch leben.


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Mit steigender Bildung und mehr Oekotourismus auf Madagaskar wird so manchen Einwohnern klar dass das Fingertier auch ein grosses Einkommen darstellen kann. Bei 60'000 Ariarys pro Person für die Tour verzichtet man langsam sie zu töten laut Rico.

2 Stunden später sind wir im Palmarium zurück. Da werden wir auch gleich von den Dorfbewohnern mit Folklore begrüsst. Es macht Spass ihnen zuzuschauen.


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Zum Nachtessen gibt es: Quiche aux Crevettes, Zebu/Hähnchen Brochettes mit Banane Plantain. Als Nachspeise bekommen wir Ananas Millefeuille. Einfack lecker! 😄


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Wir plaudern noch eine Weile an der Bar mit dem englischen Ehepaar und gegen 22.30 gehen wir schlafen. Morgen geht es per Boot nach Tamatave und gleich anschliessend per Flugzeug auf die Insel Sainte-Marie.



Die Fortsetzung erfolgt Ende Januar! Für mich geht es erst einmal nach Kenya.
Ich bedanke mich recht herzlich bei allen "Danke Button" Drücker.
Allen Mitlesern wünsche ich einen guten Ruscht ins Neue Jahr.

Bis Bald
Annick

Teil 7824. Jan. 2020

@Picco und Reinhard: es geht wieder weiter 😛 ¨

16.08.2020

Gegen 06.30 frühstücken wir und pünktlich um 07.30 verlässt unser Boot die Palmarium Lodge.


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FAZIT PALMARIUM LODGE: Ein Muss in dieser Gegend. Natur pur und die Lemuren sind ein echtes Erlebnis. Da würde ich ohne zu zögern wiederkommen. 🙂


Auf dem Speedboot sind wir 9 Vazahas. Pro Person bezahlen wir 60 Euros bis nach Tamatave inkl. Transfer zum Flughafen. Finde ich echt interessanter als mit dem Auto und der sehr schlechten Strassen.
Wir fahren durch den Pangalanes Kanal. Es handelt sich um eine lange Aufreihung von natürlichen Seen, welche durch Kanäle verbunden wurden.


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Es ist auch eine durchgehende 645 Kms lange Wasserstrasse und verläuft parallel zum Indischen Ozean auf der Ostseite der Insel von Farafangana nach Toamasina (Tamatave). Es ist auch die längste Wasserstrasse der Welt.
Dieser Kanal ist die Lebensader der Region denn es gibt keine Strasse.


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Er ermöglicht den Einheimischen ihre Waren nicht nur für den eigenen Bedarf, sondern auch als Ueberschuss für den Handel bereitzustellen.


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Unterwegs erblicken wir so viele vollbeladene Boote.


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Immer wieder bewundern wir die verschiedene Fischernetze.


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Am Ufer schauen uns jedes Mal die Dorfbewohner genauer an.


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Langsam nähern wir uns Tamatave.


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Das alltägliche Leben läuft an uns vorbei.


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Es wird sehr hart gearbeitet um sein tägliches Brot hier zu verdienen.


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Unser schiff finde ich echt bequem!


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Fortsetzung folgt

Teil 7927. Jan. 2020

Fortsetzung

Immer wieder überholen wir vollbeladene Boote.


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Manchmal sind wir ganz nah vom Ufer und wir können am Alltag der Malgachen teilnehmen.


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Auf einmal präsentiert sich ein irealistisches Bild vor uns!


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Dieses Schiff wollte auch nach Tamatave. Der Kapitän muss sich da irgendwie verschätzt haben....


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Bleibt nur noch eine Möglichkeit aus dem Schlamassel herauszukommen, das obere Deck einfach abmontieren....


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Diese 2 Stunden auf dem Boot bereuen wir auf keinen Fall.


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Es gibt immer etwas anzuschauen.


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Langsam erreichen wir unser Ziel Tamatave wo alle Vazahas aussteigen.


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Toamasina, mit seinen 200'000 Einwohnern, spielt als wichtigster Seehafen und Standort der einzigen Treibstoffraffinerie Madagaskars eine grosse Rolle auf der Insel.
Ein von der Lodge organisiertes Taxi wartet bereits auf uns. Der sympatische Driver verstaucht unser Gepäck in den Wagen und schon geht es weiter Richtung Flughafen. In der Stadt sieht man noch Resten aus der Kolonialzeit.


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Eine halbe Stunde später, um 11 Uhr, kommen wir am Flughafen von Tamatave an.


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Von da aus haben wir einen Flug mit Tsaradia zur Insel Ste Marie gebucht.


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Unser Flug hebt sogar eine halbe Stunde vorher ab......und wir sind nur 3 Passagiere.


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Fortsetzung folgt

Teil 8028. Jan. 2020

@Adriana: schön dass du auch wieder dabei bist!

Fortsetzung

Von da oben sieht es sehr nett aus!


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An Bord bekommen wir einen Lutscher um uns die Zeit zu vertreiben. 🙂


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Eine halbe Stunde später erblicken wir die Insel


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und landen sicher auf Marie Ravohara Airport.


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Das Gepäck bekommen wir sehr schnell. Draussen gibt es aber kein Taxi....Zum Glück erwischen wir ein Tuk Tuk. Er verlangt 20'000 Ariarys bis zur Stadt Ambodifotatra.


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Nosy Boraha, besser bekannt unter dem französischen Namen Ile Sainte-Marie, bleibt eine der Hauptattraktionen Madagaskars. Die Insel besucht man idealerweise in Kombination mit einer Reise an die Ostküste. Sainte-Marie ist etwa 58Kms lang und knapp 6Kms breit. Sie erstreckt sich über eine Fläche von 210 Km2 und es ist hier das ganze Jahr über feucht.

Nach 20 Minuten passieren wir die älteste katholische Kirche Madagaskars.


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Die Stadt Ambodifotatra liegt 12Kms nördlich vom Flughafen an der Westküste. Bald erreichen wir unsere Unterkunft für eine Nacht:
L'Idylle Beach
www.idyllebeach.com
Wir werden gleich vom französichem Ehepaar der das Haus betreibt mit einem Welcome Drink empfangen.


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Vom Restaurant aus bekommt man einen direkten Blick auf das Schwimmbad


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und aufs Meer.


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Den Strand kann man aber leider vergessen.... 😎

Das Hotelrestaurant ist für seine sehr gute Küche auf der Insel sehr beliebt. Da wir hungrig sind, bestellen wir schon einmal einen Fisch-Carpaccio. Miam Miam, echt lecker!


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Draussen auf der Hauptstrasse wird eine Hochzeit gefeiert.


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Fortsetzung folgt

Teil 8129. Jan. 2020

Fortsetzung

Nach dem Mittagessen bringt uns das Zimmermädchen zu unserem "Ocean" Zimmer. Ich muss gestehen ich bin ein wenig vom Zimmer enttäuscht. Auf der Homepage sah es nicht so klein aus. Das Badezimmer ist zwar zweckmässig eingerichtet


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aber im Zimmer gibt es kaum Platz um es sich gemütlich zu machen.


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Mein Toni scheint es aber nicht zu stören!


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Der Balkon ist auch nicht gerade der Brüller.


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Wir lesen eine Weile am Pool und gegen 17 Uhr laufen wir in die Stadt. Wir passieren den kleinen Hafen wo das Schiff El Condor anlegt. Es verbindet täglich das Festland. Da mein Mann schnell seekrank wird, kommt das Boot leider nicht in Frage.


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Die Stimmung wird einmalig!


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Wir kommen an diesem ausgestellten Pootwal vorbei. Beeindruckend!


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Unweit vom Hotel gibt es auch einen Friseur. Toni erkundigt sich über die Preise. Haarschnitt mit Shampoo 8 Euros!


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Das Abendessen nehmen wir im Idylle Beach ein. Das Zebufilet schmeckt himmlisch.

Preis für das Zimmer in B&B: 74 Euros



17.08.2020

Gegen 7 Uhr wachen wir auf. Das Zimmer ist echt laut. Man hört den ganzen Verkehr von der Hauptstrasse. Dazu gibt es heute morgen kein Strom und Wasser! Mein Toni ist ausser sich denn er weiss dass das Hotel einen Generator besitzt. Für nur ein belegtes Zimmer wollen die Besitzer Diesen nicht einsetzen. Mein Toni geht gleich zur Rezeption um sich zu beschweren. Ich schaue schon einmal nach draussen vom Balkon aus was so los ist.


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5 Minuten später höre ich den Lärm vom Generator. Das Licht und das Wasser kommen zurück. Wir sind aber froh nicht hier für die nächsten 5 Nächte gebucht zu haben....

Das Frühstücksbuffet lässt keine Wünsche offen.


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Vor dem Hotel bringen die Fischer schon den Fang des Tages.


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Fortsetzung folgt

Teil 8230. Jan. 2020

Fortsetzung

Danach laufen wir zum Tourist Office.


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Da kaufen wir uns 2 Eintritte (15'000 Ariarys pro Person) für den Piratenfriedhof. Der Guide bleibt auch dort obligatorisch! Der Zugang befindet sich direkt an der Hauptstrasse am Südende der Bucht und ist gut ausgeschildert. Da begeben wir uns auch gleich danach.


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Wir passieren die katholische Kirche


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den massiven Steindamm und erreichen Ilôt Madame mit seinem Fischerhafen


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und Strand.


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Bald erblicken wir die Stelle wo wir den Guide bekommen.


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Von hier führt ein Weg über glitschige Steine am Ufer entlang


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und den Hügel hinauf. Er ist nur bei Ebbe vollständig passierbar. Auf diesem Weg beobachten wir auch Einheimische die auf Fischfang gehen.


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Auf dem Hügel öffnet sich der Blick auf die Ruhestätten zahlreicher Ausländer, die hier zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert bestattet wurden.


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Die Gräber sind teils mit Totenköpfen und anderen Insignien der Piratenzunft geschmückt.


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Anschliessend laufen wir denselben Weg zurück.


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Wir besuchen noch die älteste katholische Kirche von Madagaskar. Sie besteht seit 1857.


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Wie man sehen kann ist sie schon etwas renovierungsbedürftig.


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Viel gibt es auch nicht zu stehlen!


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Fortsetzung folgt

Teil 8331. Jan. 2020

Fortsetzung

Langsam laufen wir wieder Richtung L'Idylle Beach. Unterwegs gibt es immer etwas zu beobachten.


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Wir trinken noch schnell etwas im Restaurant La Paillotte (kann ich bestens empfehlen).


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Punkt um 12 Uhr, wie abgemacht, holt uns der Driver von der Samaria Lodge ab. Und so verlassen wir l'Idylle Beach Lodge, eine Lodge die wir nicht besonders idyllisch finden.... 😎


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Die Fahrt bis zur Samaria Lodge bringt uns durch abwechslungsreiche Landschaften.


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Eine Stunde später erreichen wir unser Ziel.
www.samaria-hotel.com


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Es liegt in der Nähe vom Dorf ANIVORANO. Es gefällt uns auf Anhieb! Marc, der französische Besitzer, begrüsst uns in der gemütlichen Lounge mit einem Welcome Drink.


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Danach bringt er uns zu unserem Bungalow.


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Es besteht aus 2 Schlafzimmer mit je einem Bett.


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Das Badezimmer ist zweckmässig eingerichtet


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und das Klo separat.


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Fortsetzung folgt

Teil 8403. Feb. 2020

Fortsetzung

Anschliessend schauen wir uns die Umgebung genauer an.


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Sie gefällt uns auch sehr.


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Zum Mittagessen bestellen wir einen Salatteller. Mensch ist der knusprick und lecker! Den Nachmittag verbringen wir zwischen dem Naturpool


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und Garten.


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Dieser erweist sich als eine richtige Ruheoase. Den Sonnenuntergang erleben wir auf unserer Bungalowterrasse.


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La vie est belle!


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Zum Abendessen gönnen wir uns einen Namaqua Blanc de Blanc.


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Es gibt dazu Fisch Carpaccio, Poisson Marguerite à l'Etouffée und Bananes Flambées.


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La crème de la Crème, miam, miam! 😛

Das kleine Hotel ist praktisch ausgebucht. Gut für Marc.

Preis für uns Beide in Halbpension pro Tag: 100 euros
Kann man echt verkraften.


18.08.2019

Mensch haben wir gut geschlafen! Nach dem leckeren Frühstück geht es gleich mit dem Hausboot auf Buckelwal Tour.


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Jedes Jahr von Juni bis September wandern die Buckelwale vor der Nordost Küste von Madagaskar um sich zu reproduzieren und zu kalben. Nach Tausenden Kilometern, kommen sie in das warme und tropische Wasser für die Paarungszeit. Ein Guide von CETAMADA begleitet uns auf dem Boot.



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Cetamada wurde 2009 gegründet und hat ihren Hauptsitz auf der Insel. Ihr Ziel:
- Coaching und Förderung eines nachhaltigen Oekotourismus
- Bildung und Bewusstsein für die Umwelt und das Marine Erbe
- Entwicklung von Community-Aktivitäten

Auf dem Boot sind wir 3 Vazaha Ehepaare. Eins kommt von einem benachbarten Hotel. Die Tour kostet 50 euros pro Person und soll 4 Stunden dauern.
Jetzt verstehe ich auch warum sie so lange dauert. Wir brauchen eine Stunde bis wir die Buckelwale endlich erblicken.


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Fortsetzung folgt

Teil 8504. Feb. 2020

Fortsetzung

Diese Buckelwale ziehen aus den nährstoffreichen Gewässern der Antarktis nordwärts in die wärmeren Gewässer. Da verbringen sie die Wintermonate mit der Suche nach Partnern und bringen die Jungen zur Welt, bevor sie in die Antarktis zurückkehren.


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Die Buckelwale, erklärt uns der Guide, kommunizieren untereinander mittels ihrer Sprünge


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Rufe und Flossenbewegungen.


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Als Säugetiere müssen Buckelwale zum atmen regelmässig an die Wasseroberfläche kommen. Beim Ausatmen stossen die Meeressäuger jedes Mal meterhohe Fontänen aus. Eine unvergessliche Show!


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Da es heute auf Hochsee viel Wind und hohe Wellen gibt, werden wir natürlich klatschnass! Gegen 12.30 sind wir wieder in der Lodge zurück und ziehen uns gleich um. Zum Mittagessen nehmen wir Avocado Vinaigrette, miam miam.

Gegen 14 Uhr laufen wir zum Zazakely Kinderheim.
www.zazakely.org
Es liegt nur 500 Meter vom Hotel entfernt


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und wurde 2003 durch Michelle (eine Französin aus Toulouse) mit viel Liebe und Arbeit gegründet. 2008 wurde alles durch einen Zyklon zerstört. Michelle kämpfte um das Kinderheim wieder von neu anzufangen. Sie erzählt uns ihre Geschichte und wir bemerken ihre feuchte Augen.
Zum Kinderheim gehört heute eine medizinische Versorgungsstation. Sie wird vom Malagasy Staat anerkannt und ein Arzt steht zur Verfügung.


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Da werden nicht nur die Waisenkinder kostenlos versorgt sondern auch die Einheimischen aus den nahgelegenen Dörfer.


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Da sieht alles sauber und ordentlich aus.


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Die Zähne werden hier auch behandelt.


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Michelle bietet für 115 Waisenkinder Kost und Logis + Bildung.

Die Schlafsäle sind riesig.


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Pro Bett schlafen meistens 3 Kinder.


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Die Schulklassen finden wir sauber und zweckmässig eingerichtet.


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Fortsetzung folgt

Teil 8605. Feb. 2020

Fortsetzung

Die Kinder finden wir auch köstlich und gut erzogen.


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Im Waisenhaus lernen sie Ordnung und Hygiene.


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Für die ganz Kleinen gibt es einen Spielraum.


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Michelle führt uns anschliessend zum Essraum.


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Danach besuchen wir die Küche.


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Hier wird das Geschirr gewaschen.


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Da schlafen die Volontärs.


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Es gibt sogar eine Wäscherei


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mit Nähmaschine.


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Auf einem Baum erblicken wir einen Schwarz-Weiss Maki Vari.


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Die Kinder bleiben aber unsere grösste Freude.


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Sie sind lustig, lebensfreudig


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und unvergesslich!


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Michelle freut sich über jede Spende für die Kinder. Wir haben einen ganzen Koffer voller Klamotten mitgeschleppt. Sie ist uns sehr dankbar. Hier noch einmal ihre Adresse falls Jemand einmal in der Nähe ist.
Michelle verkauft auch handgemachte Malagsy Souvenirs.


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Fortsetzung folgt

Teil 8706. Feb. 2020

Fortsetzung

Wir verabschieden uns von Michelle und laufen zum Hotel zurück. Den Rest des Nachmittags verbringen wir am Naturpool. Gegen 18 Uhr geniessen wir einen "Planteur" im Garten.


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Da machen wir auch mit Juliette und Olivier Bekanntschaft. Zusammen haben wir durch das Hotel für morgen einen 4X4 Wagen mit Driver gemietet. Wir wollen nämlich die andere Seite der Insel erkunden.
Zum Abendessen gibt es Tomatensalat


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Fisch Curry und Mousse au Chocolat. Miam, miam.


19.08.2020

Nach dem Frühstück wartet unser Wagen mit Driver vor dem Hotel. Preis 280'000 Ariarys für den Tag (70 Euros).
Wir nehmen eine Gravel Road die uns quer durch die Insel auf die Ostseite bringt.


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Unterwegs treffen wir andere Vazaha die auch auf Tour sind.


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Die Landschaft ist sehr vielseitig.


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Bald erreichen wir den Strand von AMPANIHY.


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Ein Traum!


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Ich muss gleich das Wasser ausprobieren.


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Anschliessend ziehen wir uns alle um und hop ins Wasser. Unweit sucht ein Fisherman sein Mittagessen.


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Das kristallklare lauwarme Wasser ist ein Genuss. Danach geht es weiter durch ein kleines Dorf


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Richtung "Chez Nono"


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auch Mangrove Gourmande genannt. Hier eine Karte von der Gegend.


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Nono hat sich auf "Crabes" spezialisiert.


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Wir bestellen zum Mittagessen auch gleich das Tagesmenu:
Crudités
Crabe au coco
Poisson Marguerite
Bananes flambées

Kostet 30'000 Ariarys pro Person und es schmeckt himmlisch! La crème de la Crème!


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Nono erweist sich auch als ein super Entertainer.

Fortsetzung folgt

Teil 8807. Feb. 2020

Fortsetzung

Nach dem super Mittagessen geht es gleich weiter von Nono aus mit der "Pirogue" Tour. Sie bringt uns zuerst durch einen Kanal.


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Später erreichen wir ein Ufer


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wo wir austeigen. Ein kleiner Weg


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führt uns zu einem Strand.


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Dieser könnte idyllisch sein!


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Leider gibt es hier eine spezielle Strömung und wir bemerken sehr schnell wie fürchterlich es ist da herumzulaufen.


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Ein Wächter kommt uns auf einmal entgegen. Er zeigt uns die verschiedene Plastikflaschen die er jeden Tag sammelt.


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Sie kommen aus La Réunion, Sri Lanka, Singapour, Malaysia....... Henry (der Wächter) besitz auch eine kleine Hütte


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wo er bei schlechtem Wetter sich trocken halten kann.


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Wir plaudern eine Weile mit ihm denn er ist sehr interessant. Danach gehen wir zur Pirogue zurück und erforschen die Mangroven.


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Das Licht zu dieser Zeit ist einfach grandios!


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Die Zeit vergeht im Nu.


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Wir steigen gegen 15,30 bei Nono wieder aus.


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Fortsetzung folgt

Teil 8910. Feb. 2020

@yvy: sie befinden sich unweit von Bevoay, zwischen Bevoay und Tanandava. Wenn du ein wenig Zeit hast, würde ich unbedingt einen Abstecher zur Forêt d'Ampanonga machen. Liegt 80Kms vor Morombe.

Fortsetzung

Langsam fahren wir den Weg zurück in die Lodge.


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Mit einem grandiosen Sunset ist heute leider nicht zu rechnen.


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Zum Abendessen gibt es Cocktail aux crevettes, Filet de Capitaine mit frischem Gemüse, Fruchsalat. Wie immer miam, miam.


20.08.2020

Für heute haben wir uns einen Scooter von der Lodge aus gemietet. Kostet 60 euros inkl. voller Tank. In der Stadt kann man schon ab 30 Euros pro Tag den Scooter mieten wenn es für eine Woche ist (exkl. Sprit).
Gleich nach dem Frühstück, um 08.30, geht es von Anivorano Richtung Ambodiatafana. Da wollen wir im Norden die Piscine Naturelle besuchen.


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Wir brauchen eine Stunde bis wir den Parkplatz von der Piscine erreichen. Wie immer auf Madagaskar bleibt der Guide obligatorisch.


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Er muss ja auf die ganzen "Fady" achten!


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Eintritt kostet 10'000 Ariarys pro Person. Auf dem Weg zum Strand begrüssen uns immer wieder einige Einheimische.


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Das Meer scheint an manchen Stellen sehr gefährlich zu sein.


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Die Umgebung finden wir aber wunderschön.


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Beim Laufen entdecken wir viele Krabben.


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Bevor man die Piscine Naturelle entdeckt gibt es eine Stelle wo man Münzen loswerden kann. Es soll Glück bringen.


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Es gibt 3 Becken wo man baden kann. Der Erste und Zweite haben nicht viel Wasser und der Dritte wirkt sehr gefährlich. Wir verzichten auf ein Bad denn wir wollen keine Welle über uns!


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Letzte Woche soll ein Vazaha hier ertrunken sein......Am Strand werden auch viele Souvenirs verkauft.


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Wir laufen noch eine Weile in der Gegend herum.


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Warscheinlich viel zu lang für den Guide der gerne so schnell bei den nächsten Vazaha kassieren möchte.


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Und so sind wir nach 40 Minuten wieder am Parkplatz zurück.


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Anschliessend fahren wir die Strecke bis Ambatoroa zurück.


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und nehmen dann die Gravel Road Richtung "aérodrome".

Fortsetzung folgt

Teil 9011. Feb. 2020

Fortsetzung

Wir wollen jetzt zur "Les Tipaniers" Lodge fahren.


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Der Weg führt uns zuerst zum "aérodrome".


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Eine Stunde später erreichen wir die Lodge. Sie sieht echt gut aus.
www.tipaniers.com

Wir schauen uns das Restaurant an


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die Gartenanlage mit den Bungalows


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und den Strand.


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Da könnte ich es auch einige Tage aushalten! 😁


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Langsam bekommen wir auch Kohldampf. Wir bestelllen einen Cocktail und nehmen Platz. Himmlisch das Ambiente.


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Reden wir nicht vom Essen, la crème de la crème!


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Gegen 13.30 machen wir uns wieder auf den Heimweg. Wir passieren das "aérodrome" zügig.


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Es macht Spass hier mit dem Scooter zu fahren.


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Manchmal gibt es besondere Passagen.


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Bei Ambatoroa gelangen wir wieder auf den Asphalt.


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Im Dorf Ifotatra werden wir auf dieses Schild aufmerksam.


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Wir entscheiden uns da einen Abstecher zu machen.

Fortsetzung folgt

Teil 9112. Feb. 2020

Fortsetzung

"Le Bon Endroit" macht einen entspannten Eindruck! 🙂
www.lebonendroit.net

Das Restaurant sieht sauber und cosy aus.


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Es gibt genügend Bücher in der Lobby wenn es regnet!


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An der Bar treffen wir Olivier und Juliette, das Ehepaar mit dem wir die Ostinsel besucht haben. Sie haben da gegessen und fanden es sehr lecker.


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Wir trinken noch alle einen "Ti Punch" zusammen. Gegen 16.30 kehren wir zur Samaria Lodge zurück. Inzwischen ist der Himmel stockdunkel. Es könnte bald regnen.
Um 19 Uhr treffen sich die meisten Gäste an der Bar und da wird wieder ein "Ti Punch" getrunken. Das Zeug spüllt man wie Limonade runter. Das Ergebnis ist aber nicht dasselbe.... 😛
Das Abendessen wird immer mit viel Liebe serviert. Jeden Abend arrangiert die Bedienung die Servietten anders.


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Die grüne Papaya Suppe, die Zebu Medaillons mit Sauce au vin rouge und die Crêpes flambées, mein Gott Walter ein Genuss! 😄


21.08.2019

Den Scooter haben wir für heute auch wieder reserviert. Gleich nach dem Frühstück geht es Richtung Süden zur Ile aux Nattes.


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Wir brauchen dafür gute 2 Fahrstunden. Es geht moura moura vorwärts.
Am bewachten Parkplatz lassen wir den Scooter stehen und marschieren zum Strand.


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Da finden wir auch die Boote die uns rüber zur kleinen Insel bringen.


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Kostet 2000 Ariarys pro Weg und Person. Die Passage von Sainte Marie nach Nosy Natto könnte man bei Ebbe fast zu Fuss machen. Es dauert nur ein paar Minuten bis das Boot auf dem weissen Sand anlandet. Diese Insel ist ursprünglicher als ihre grössere Schwester. Autos findet man hier gar nicht.
Wenn man zu Fuss ist hat man die kleine Insel in 3 Stunden umrundet. An der Ostseite besuchen wir die Bungalows von "Chez Alain". Alles sehr rustikal.
Das Mittagessen nehmen wir im "La Petite Traversée" ein.


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Natürlich essen wir da Fisch.


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Anschliessend baden wir im kristallklarem Wasser. Schade dass die Sonne sich heute nicht zeigt.


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Später nehmen wir wieder das Boot bis zur Hauptinsel.


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Unser Scooter erwartet uns am Parkplatz.


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Unweit verkaufen Einheimische ihre Handarbeit.


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Wir halten noch bei einer Schule an.


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Einen Kilometer später will der Scooter nicht mehr vorwärts! Zum Glück gibt es einige Meter entfernt eine Werkstatt.


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Der Mechaniker schaut sich schon einmal die Sache näher an.


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Fortsetzung folgt

Teil 9213. Feb. 2020

Fortsetzung

Der Mechaniker erklärt uns nach 10 Minuten, es sei ein Problem mit einer Radlagerdichtung.


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Sie ist alle!


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Er muss auch schnell zum nächsten Dorf fahren um das Ersatzteil zu bekommen. Wir vertreiben uns die Zeit wie wir können. 😄


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Der Kerl kommt zum Glück sehr schnell zurück. Gegen 15.45 können wir wieder losfahren. Das Ersatzteil kostet 14'000 Ariarys und die Arbeit 20'000 Ariarys. Der Mechaniker schreibt uns noch eine Bestätigung dass es nicht unsere Schuld war.
Kurz nach 17 Uhr sind wir wieder in der Lodge. Wir erzählen Marc über unser Scooter Problem. Marc wird die 34'000 Ariarys einfach von der Miete abziehen.
Zum Apéro gönnen wir uns die üblichen Ti Punch. Einige Schmetterlinge suchen über uns Licht.


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Das Abendessen erweist sich wieder als ein Highlight. Es gibt Fisch Carpaccio,


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Quiche aux Fruits de Mer und Bananes Flambées.


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22.08.2019

Heute morgen regnet es leider. Für uns wird es somit auch leichter die Insel zu verlassen. Nach dem Frühstück laufen wir ein wenig im Garten herum.


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Olivier und Juliette bekommen heute morgen Massagen.


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Heute Abend gibt es bestimmt ein leckeres Essen. Der Hotelkapitän hat einen guten Fang gemacht!


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Gegen 13 Uhr bringt uns Marc zum Flughafen. 11/2 Stunde später kommen wir auch da an und verabschieden uns von ihm.

FAZIT SAMARA LODGE:
Tolle Unterkunft
Tolle Lage
Tolles Essen
zu empfehlen!

Unsere Tsaradia ATR Maschine landet um 15.30.


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Sie ist voller Vazaha. Danach wird unser Gepäck zum Flugzeug gebracht.


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Gegen 16.30 hebt unsere Maschine Richtung Antanarivo pünktlich ab.


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Draussen schifft es wie verrückt.


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40 Minuten später landen wir in Tana.


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Fortsetzung folgt

Teil 9314. Feb. 2020

Fortsetzung

Das Gepäck im Domestic Terminal wird uns zügig gebracht. Draussen wartet auch schon der Driver von "Petite Fleur" Guesthouse. Es liegt nur 4 Kilometer vom Flughafen entfernt. Toni wollte kein Hotel in der Stadt wegen dem Verkehr. Für die Fahrt zum Guesthouse bezahlen wir 30'000Ariarys. Viel zu teuer....
Das Viertel wo das Guesthouse liegt gefällt mir auf Anhieb gar nicht. Der Driver fährt in den Hof hinein. Ueberall sieht man um das Gebäude Stacheldraht.


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Hier die Restaurantterrasse.


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Auf der ersten Etage befindet sich unser Zimmer 4.


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Andere Zimmer liegen um den Pool.


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Unser Zimmer ist riesig. 3 Betten? Für wenn?


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Es ist nicht zweckmässig eingerichtet. Das Licht ermöglicht kein Lesen, Wifi funktionniert nicht und der Schrank lässt sich nur sehr schwer öffnen.


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Gegen 19 Uhr begeben wir uns zum Restaurant.


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Da bestellen wir Zebu Brochettes. Die sind leider zu gesalzen und lauwarm. Ich bin von dieser Unterkunft echt enttäuscht. Auf Booking.com sah es echt vielversprechend aus.

Preis pro Nacht in B/B: 80 euros


23.08.2019

Um 8 Uhr wird gefrühstückt. Nothing to write home about. Um 10 Uhr holt uns ein Wagen von Look'Gasy Aventures ab. Justin wollte uns unbedingt eine Entschädigung für die Autopanne geben. Der Driver steht uns bis 17 Uhr zu Verfügung.
Wir fahren zuerst zum Shoprite Ivato. Da kaufen wir Kaffee und Thé aus Madagaskar.


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Ivato wirkt wie eine kleine Stadt.


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Anschliessend geht es Richtung Tana-Stadtmitte. Wir kommen da an einige "bidonvilles" vorbei.


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Auf der Strasse gibt es immer etwas zu beobachten.


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Wir nähern uns langsam dem Zentrum und entdecken den Lac Anosy. Der künstliche See wurde im 19. Jahrhundert in Form eines Herzens angelegt. In seiner Mitte liegt das Monument aux Morts, auf dessen hoher Säule ein vergoldeter Engel steht.


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Als eine der zentralen Gedenkstätten der Republik ist es den im Ersten Weltkrieg gefallenen Madagassen gewidmet. Später erreichen wir den Palais Présidentiel d'Ambohitsorohitra.


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Nach seiner Fertigstellung 1892 waren in dem Gebäude die Kolonialverwaltung und die französische Botschaft untergebracht. Ratsiraka erkor es später zu seinem Amtsitz. 1989 zog er aber in den Iavolova Palast ausserhalb der Stadt. Heute dient dieser Palast repräsentativen Zwecken.

Fortsetzung folgt

Teil 9417. Feb. 2020

Fortsetzung

Bald erreichen wir die katholische Kathedrale.


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Unweit gibt es auch einen Viewpoint.


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Von da aus erblickt man das Stadium, den Anosy See


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sowie die anderen Stadtviertel.


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Auf dem höchsten Hügel von Tana thront der Rova, der ehemalige Königspalast, über die Stadt.


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Am 6. November 1995 vernichtete ein Feuer den gesamten Komplex sowie unersätzliche Kunstschätze. Seit 2014 ist der Palast für die Touristen wieder zu besichtigen. Der Wiederaufbau ist aber noch lange nicht beendet.
Das umliegende Viertel Anatirova besitzt viel Charme.


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Es macht Spass hier herumzulaufen.


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Langsam wird es auch Zeit etwas zu essen. Wir haben uns für das gastronomische Restaurant vom Hotel La Varangue entschieden.
www.hotel-restaurant-lavarangue-tananarive.com/restaurant

Der Hofeingang wird den "Oldtimer Freaks" bestimmt gefallen!


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Die innere Ausstattung hat viel Flair.


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Es gibt viele Antiquitäten und die Bar ist echt cosy.


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Wir wollen auf der Restaurantterrasse unser Mittagessen geniessen. Ein Kellner bringt uns gleich zu unserem Tisch.


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Fortsetzung folgt

Teil 9518. Feb. 2020

Fortsetzung

Wir gönnen uns als Apéro einen Mojito.


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Später bestellen wir das Menu: entrée + plat principal zu 65'000 Ariarys pro Person.

Das Fisch Carpaccio ist ein echter Genuss! 😄


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Diese Terrasse gefällt uns sehr.


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Sie ist mit Früchtebäume dekoriert.


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Der Hauptgang "aiguillettes de canard" avec riz sauvage, achards und dés de tomates erweist sich als ein Geschenk Gottes. Miam miam.


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Unweit von uns, an einem Tisch, erkennen wir Julien Lepers ein prominenter französischer Fernsehmoderator.


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Dieses Restaurant ist echt zu empfehlen.


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Anschliessend fährt uns der Driver zum "Place des Jardins". Es befindet sich unweit vom Hotel Louvre.


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Da lässt sich Toni die Schuhe putzen.


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Auf dem Platz ist Einiges los. Die Madagassen wetten wie in Frankreich sehr gerne bei Pferderennen. Man kann da Live auf dem Bildschirm jedes Rennen in Frankreich verfolgen.


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Von da aus führen Treppen hinunter zum Hauptmarkt.


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Ich mag diese Markt Atmosphäre.


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Die verschiedene Gewürze bringen einen angenehmen Geruch in die Nase.


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Es wirkt auch alles sehr sauber. Man möchte so Manches kaufen.


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Danach laufen wir zum Wagen zurück.


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Hier versteht man auch wieso es so viele Stromausfälle auf der Insel gibt.....


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Fortsetzung folgt

Teil 9619. Feb. 2020

Fortsetzung

Jetzt geht es Richtung Bahnhof. Der Verkehr nimmt langsam zu.


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Die Betler nutzen die Situation aus.


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Heutzutage gibt es hier keinen Zugverkehr mehr. In den 80er Jahren nahm ich hier noch den Zug nach Antsirabé und Tamatave.


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In meiner Erinnerung war es noch gestern. Ach die Nostalgie....Der Bahnhof bleibt aber ein eindrucksvolles Beispiel kolonialer Architektur.


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Davor wir allerhand verkauft.


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Im Innengebäude kann man sich jetzt Souvenirs aussuchen.


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Hier was vom Bahnbetrieb übrigbleibt.


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Auf der Avenue de l'Indépendance ist immer etwas los.


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Es macht Spass durch die Arkaden herumzuspazieren.


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Da gibt es Nichts was es nicht gibt!


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Gegen 16 Uhr fahren wir zu unserem Guesthouse zurück. Der Weg führt uns wieder durch die "Slums".


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Man bekommt dadurch einen Einblick in den Alltag der Madagassen.


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Eine Stunde später erreichen wir unser Ziel und verabschieden uns vom Driver. Am Abend sind wir nicht sehr hungrig und bestellen nur eine Gemüsesuppe. Danach gucken wir Fernseher. Wir stellen fest dass es in unserem Zimmer TV5 Monde gibt, ein französischer Fernsehsender.

Anschliessend wird geschlafen.

Teil 9720. Feb. 2020

Fortsetzung

24.08.2019

Um 7 Uhr sind wir schon auf. Ja heute geht es leider wieder zurück nach Hause. Das Frühstück haut uns nicht vom Hocker. Schade dass wir unsere Reise hier beenden. Der französische Besitzer macht keinen guten Eindruck auf uns. Er war LKW Fahrer, hatte die Schnauze voll und hofft sich hier auf der Insel schnelles Geld zu verdienen....
Diese Bleibe kann ich leider nicht empfehlen! 😣

Gegen 11 Uhr bringt uns ein Taxi zum Flughafen. Wir werden Madagaskar sehr vermissen.


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15 Minuten später erreichen wir das "International Terminal". Für den Rückflug gönnen wir uns auch die Business Class. Check-In sowie Immigration verlaufen im Nu. Um 13.50 werden wir gebeten uns zum Flugzeug zu begeben. Hier gibt es keinen Bus.


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Ich muss gestehen uns gefällt Ethiopian Airlines. Kaum sind wir an Bord, da fliesst auch schon der Champagner.


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Das Menu sieht vielversprechend aus.


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Pünkltlich um 14.30 hebt die Maschine ab. Ich schaue mir ein letztes Mal die Insel von da oben an.


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Das Mittagessen lässt nicht lange auf sich warten. Super denn wir sind hungrig. Miam miam!


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Draussen sieht es märchenhaft aus.


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Langsam geht es Richtung Addis Abeba


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wo wir um 19 Uhr landen. Inzwischen hat auch das neue Terminal eröffnet und es gibt eine moderne Business Lounge. Um 23.10 laufen wir zu unserem Gate. Da merkt man dass das neue Terminal noch nicht ganz einsatzbereit ist.


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Unser Flug nach Genf verläuft reibungslos. Gegen 8 Uhr erblicken wir die Alpen.


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Und so vergeht eine wunderschöne erlebnisvolle Reise! 🙂

Ich möchte mich bei allen "Danke Button" Drücker recht herzlich bedanken. Ich hoffe auch dass ich für so manche Mitleser nützliche Infos geben konnte. 😎

Mitte Juli 2020 fliegen wir wieder nach Madagaskar und werden andere Regionen erforschen. Diese Insel bleibt für uns was Preis/Leistung anbelangt momentan Number 1.

Schönen Tag
Annick

Reisebericht Madagaskar August 2019 von ANNICK

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/298129-reisebericht-madagaskar-august-2019

Stand: letzter Berichtsteil vom 20. Feb. 2020

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