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Reisebericht · namibia-forum.ch

Feedback Omo Valley, Harar und Djibouti

von ANNICK · Dez. 2018 – Jan. 2019 · 27 Tage · Geführt · 83 Teile

Über diesen Reisebericht

Nach einer Nacht in Addis Abeba geht es mit einem gebuchten Fahrer fünf Tage ins Omo-Tal im Süden Äthiopiens. Bei den Hamer in Turmi erlebe ich eine Bullensprung-Zeremonie, bei der ein junger Mann über den Rücken aneinandergereihter Rinder rennen muss, um als heiratsfähig zu gelten. Per Kanu erreiche ich ein Dorf der Dassenech, im Mago-Nationalpark besuche ich die Mursi mit ihren Lippentellern, dazu die Ari, die Konso mit ihren jahrhundertealten Terrassenfeldern und die Dorze mit ihren elefantenkopfförmigen Hütten. Eine Bootsfahrt auf dem Lake Chamo zeigt Flamingos, zahlreiche Fischadler und Schwärme von Karminspinten.

Weiter geht es nach Harar, dessen ummauerte Altstadt mit den farbigen Gassen und den vielen Moscheen zum UNESCO-Welterbe gehört; abends sehe ich, wie ein Hyänenmann vor den Stadttoren die Tiere füttert – für mich eher enttäuschend. Ein Ausflug führt zum Kamelmarkt von Babille und ins Dakhata-Tal mit seinen bizarren Felsformationen. Von Djibouti-Stadt aus geht es an den Lake Abbé: eine Vulkanlandschaft mit Kalksteinkegeln, wo ich in einer Afar-Hütte übernachte, und weiter zum Assal-See, dem salzigsten Gewässer ausserhalb der Antarktis.

Danach folgt eine sechstägige Tauchkreuzfahrt an Bord der MV Deli: Bei Ras Korali schwimme ich mehrmals neben Walhaien, tagsüber immer wieder Schildkröten und Muränen an den Korallenriffen, dazu ein Nachttauchgang sowie Stopps in Tadjourah und auf den Moucha-Inseln. Die letzten Tage verbringe ich wieder in Addis Abeba: auf dem Mercato-Markt, in der St.-Georgs-Kathedrale und beim Kloster Debre Libanos mit seiner portugiesischen Brücke, bevor ich am Pool des Sheraton den Urlaub ausklingen lasse.

Diese Übersicht wurde automatisch erstellt und vom Autor freigegeben.

Teil 126. Jan. 2019

Hallo Fomis,

Komme gerade aus meiner wunderschönen Reise zurück. Dieses Mal ging es nach Südäthiopien, Harar und Djibouti. Ich war auf eigene Faust unterwegs.
Von Zuhause reserviert: die erste Nacht in Addis Abeba und die 5 Tage Omo Valley Tour mit Ethio Travel.
Den Rest des Urlaubs habe ich an Ort und Stelle programmiert.
Im Gross und Ganzem war es ein sehr interessanter Urlaub.
Bei der Omo Valley Tour hatte ich schon einige Bedenken. Zum Glück gab es nur einen Reinfall. Hier einige Eindrücke davon.


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In Harar, eine wunderschöne Stadt, wäre ich gerne länger geblieben wenn nicht...........
Hier einige Bilder.


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Djibouti war einfach ein Volltreffer. So schöne Riffe hatte ich schon lange nicht gesehen. Schnorcheln mit den Whale Sharks war einfach grandios!
Hier einige Eindrücke.


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Mehr darüber ab nächste Woche. Bin noch am Bilder sortieren.

Ich wünsche euch Allen ein nettes Wochenende.
Annick

Teil 231. Jan. 2019

29.12.2018

Pünktlich landet die Aethiopian Airlines Maschine um 06.30 auf Bole International Airport Addis Abeba. Zum Glück ist heute morgen bei der Immigration nicht viel los denn ich muss mir noch ein Visum besorgen. Wollte es in Genf erledigen aber es gab bei der Djibouti Embassy Verzögerungen und mein Pass war nicht verfügbar.....
Vor 2 Jahren konnte man sich am Airport Schalter noch ein Multiple Visum für Aethiopien besorgen. Ist jetzt nicht mehr möglich. Man erhält es nur noch durch eine Botschaft. Für das Single Visum bezahle ich 50US$.
Der Flughafen wird auch vergrössert. Ja in 2 Jahren hat sich hier viel geändert.
Die Gepäckabgabe vergeht zügig. Draussen wartet auch schon der Driver von Ethio Travel Tour. Er überreicht mir alle Papiere und Airline Tickets für die 5 Tage Omo Valley Tour.
Danach fährt er mich zu meinem Hotel: VENETIAN HOTEL
www.venetianaddis.com
Es liegt im Bole Viertel unweit vom Edna Mall. Um zum Hotel zu gelangen fährt man am Golden Tulip Hotel vorbei. Dann wird die Strasse zu einer Piste.
Die Umgebung vom Hotel finde ich nicht gerade einladend.


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Der Eingang macht zum Glück einen besseren Eindruck.


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Das Personal an der Rezeption bemüht sich sehr um die Gäste. So kann ich schon um 07.30 mein Zimmer beziehen. Genial denn ich bin schon etwas müde. Es liegt im fünften Stock und ist zweckmässig eingerichtet.


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Guter Wifiempfang. Das Badezimmer wirkt sauber.


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Ueber die Aussicht reden wir lieber nicht......


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Für 57 US$ die Nacht in B&B kann man aber nicht meckern.

Fortsetzung folgt

Teil 302. Feb. 2019

WELCOME AN ALLE ZUGESTIEGENE! 🙂

Fortsetzung

Nach einem kleinen Nickerchen entschliesse ich mich mir die Beine zu vertreten. Ich laufe bis zur Medhane Alem Kirsche.


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Ich muss immer wieder über die religiöse Menschen staunen die hier vor der Kirsche beten. Die Atmosphäre ist schon einzigartig. Im Bole Viertel wird auch weiter dazugebaut.


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Später auf der Hotelterrasse gönne ich mir einen Avocadosalat.


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Er schmeckt sagenhaft und das Bier dazu tut echt gut!


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In Aethiopien, immer auf die Rechnung achten. Meistens werden am Schluss 15% Taxen + 10% Service dazu gerechnet. Nach dem Mittagessen lege ich mich hin und schlafe ein. Gegen 19 Uhr bin ich aber ganz fitt und muss etwas unternehmen. An der Rezeption empfehlt man mir das Yod Abyssinia Traditional Restaurant zu besuchen. Ist nicht gerade mein Ding aber ich lasse mich umstimmen. Ich marschiere also dort hin. Das Restaurant liegt unweit vom Lobelia Hotel. Es wirkt riesig. Zu meinem Erstaunen sind auch viele Einheimische anwesend.


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Da ich allein bin bringt mich eine Bedienung zu einem Tisch voller "Locals"


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Auf der Bühne geht es fröhlich zu.


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Die Preise sind höher als in andere Restaurants aber das Spektakel lohnt sich echt!


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Ich bestelle Tibs + Shiro. Miam miam. Ein Bier kostet 65ETB, eine menge Geld für die Locals. Diese trinken lieber Tej, ein äthiopischer Honigwein. Die Einheimischen an meinem Tisch wollen unbedingt dass ich ein Glas davon probiere. Ich lehne freundlich ab. Vor 2 Jahren bekam ich solche starke Kopfschmerzen danach.....

Das Ambiente finde ich einmalig. Die Locals singen mit.


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Nach dem Nachtessen mache ich mich wieder auf den Weg zum Hotel. Einige Geschäfte sind noch offen.


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Die Piste zum Hotel ist nicht beleuchtet. Man muss schon aufpassen denn einige Leute liegen am Strassenrand.....

Morgen geht es weiter nach Jinka, Omo Valley.

Wünsche euch allen ein nettes Wochenende.

Teil 403. Feb. 2019

30.12.2018

Um 8 Uhr gibt es Frühstück. Der frischausgepresste Papayasaft schmecht sagenhaft. Die frischen Früchte und der gute Café sind eine echte Freude. Das Toastbrot kann man aber vergessen.... 😣

Um 09.30 bringt mich der Hotelshuttle zum Flughafen, Terminal 1 (domestic flights). Da herrscht ein Chaos. Alle Passagiere müssen zweimal durch die Security.
Die Maschine nach Jinka ist ein Bombardier Q400. Sie ist praktisch voll, darunter viele Chinesen.


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Addis Abeba sieht schon anders von da oben aus!


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Die Landschaft wechselt als wir uns Jinka nähern.


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Pünktlich landen wir um 13.05. Der Flughafen erinnert mehr an einen Schuppen.....


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Hier darf auch nicht viel schief gehen denn die Feuerwehr scheint nicht besonders gut ausgerüstet zu sein!


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Wir laufen direkt bis zur Ankunftshalle. Das Gepäck wird direkt in verschiedene Wagen geladen.


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Hier die "Departure" Halle für die wartende Gäste. Sehr ländlich!


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Draussen warten auch schon die Tuck Tucks für die Backpackers


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sowie verschiedene Wagen von den Tour Operators.


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Ich sehe gleich einen Mann mit dem Schild "Ethio Travel". Ich laufe zu ihm rüber und stelle mich vor. Er heisst Jimmy. Er erklärt mir auch gleich dass ich die Einzige bin die die 5 Tage Omo Valley Tour gebucht hat. Wir warten noch auf 2 Herren die eine 3 Tage Omo Valley Tour reserviert haben. Diese Herren werden uns die ersten 3 Tage begleiten. Sie erscheinen auch 5 Minuten später. Ich begrüsse sie mit meinem Vornamen. Sie antworten nur sie kämen aus Saudi Arabien und ignorieren praktisch den Driver.....
Der Eine setzt sich auch gleich vorne neben dem Fahrer und der Andere nimmt hinten Platz und breitet sich aus. Ich setze mich hinten dazu und mache ihm zu verstehen dass ich auch existiere.......Er guckt mich hochnäsig an...... 😗
Jimmy beobachtet das ganze Geschehen und grinst.
Mamamia, die 3 Tage mit diesen 2 Typen werden heiter werden! 🤩
Auf der anderen Seite bin ich froh dass meine Tour überhaupt stattfindet. Ich bezahle für die 5 Tage (B&B + Driver und Tribe Besichtigungen) 900US$. Geht noch.

Jimmy fährt schon einmal zur Tankstelle.


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Er füllt alle Benzinkanister denn unterwegs gibt es keine Tankmöglichkeiten.


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Danach fahren wir zum Besha Gojo Restaurant wo wir das Mittagessen einnehmen.


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Die 2 Saudis verschwinden gleich und so bleiben wir allein am Tisch. Das Essen nimmt eine Ewigkeit bis es ankommt. Pasta und Salat schmecken aber sehr gut.

Unsere 2 Kerle erscheinen eine halbe Stunde später und erklären sie wären zur Moschee beten gegangen. Jimmy guckt mich amüsiert an.

Fortsetzung folgt

Teil 505. Feb. 2019

@picco: es war mühsam denen zu zeigen wo der Hammer hängt! 😣 (kannte diesen Spruch nicht, habe dazugelernt)

@Elisabeth: ich bin echt gespannt wie du Djibouti City erlebt hast! 🙂

@Biggi: viel Mut gehört echt nicht dazu sondern viel Lust! Aber man muss auf einige Ueberraschungen gefasst sein..... 🤪

@ Yanjep: sorry ich habe nicht verstanden was du sagen wolltest. War es sarkastisch gemeint? 😁

@Hilde: ich hatte keine Wahl. Entweder allein reisen oder Zuhause bleiben.... 😎

@Bayern Schorsch: mein Toni ist leider kein Trekking Freak und hasst Injera...... 😄

Fortsetzung

Die 2 Saudis bestellen einen Salat und Pasta. Den Salat rühren sie kaum an und sie essen nur die Hälfte von den Spaguettis.....Gleich danach verlassen wir Jinka. In der Stadt gibt es praktisch vor jedem Gebäude einen Esel.


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Sie werden meistens für die Wasserversorgung gebraucht.


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Sehr bald verlassen wir die Teerstrasse und nehmen eine Abkürzung die durch eine Gravel Road führt.


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Unser heutiges Ziel: Turmi

Ausser einigen Faranjis die auch die Stämme besuchen wollen gibt es keinen Verkehr.

Die Einheimischen sind meistens zu Fuss unterwegs.


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Der Himmel bedeckt sich immer mehr mit sehr dunklen Wolken und auf einmal schifft es wie verrückt. Jimmy möchte noch ein Hamer Dorf besuchen. Die ersten Kinder erscheinen auch schon.


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Wir fahren weiter aber man sieht mit dem Regen nicht viel und die Windschutzscheibe hat schon bessere Zeiten erlebt..... 😛


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Die 2 Saudis im Wagen unterhalten sich in ihrer Sprache und beachten uns nicht. Langsam kommen wir im Dorf an.


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Einige Kinder eilen zu uns rüber.


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Der Regen scheint sie nicht zu stören.


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Wir steigen aus dem Wagen und bekommen sofort nasse Füsse. Die 2 Saudis sind nicht gerade happy darüber..... 😄


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Unterdessen hat es zum Glück auch aufgehört zu regnen. Wir werden von einer Hamer Familie gebeten sie in dieser Hütte zu begleiten.


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Fortsetzung folgt

Teil 608. Feb. 2019

Fortsetzung

Die Hamar oder Hammer gehören zu den bekanntesten Stämmen Südäthiopiens. Sie bewohnen das Gebiet östlich des Omo Flusses und besitzen Dörfer in Turmi und Dimeka. Die Population wird auf 25'000 geschätzt. Sie sind Viehzüchter und betreiben Landwirtschaft. Die Familien leben in Zelten oder Hütten die in Kreis angeordnet sind. Das Vieh wird nachts in die Mitte des Lagers gebracht.
Die zur Hammer gehörenden Herden bestehen hauptsächlich aus Rinder obwohl es auch einige Schafe und Ziegen gibt.
Die meisten Hammer pflanzen zu Beginn der Regenzeit Sorghun Felder an. Die Ernten bleiben jedoch meist unbeaufsichtigt und die Erträge sind gering.
Die Hammer Männer können beliebig viele Frauen heiraten aber nur innerhalb ihres eigenen Stammes. Ein Brautpreis für Vieh und andere Waren wird vom zukünftigen Ehemann und seinen nahen Verwandten der Familie der Braut zur Verfügung gestellt.
Viele Elemente ihrer traditionnellen Religion werden noch heute praktisiert. Zum Beispiel glauben sie dass natürliche Objekte wie Felsen oder Bäume Geister haben.

In der Hütte wird es eng. Hinter Jimmy folgen gleich die 2 Saudis. Ich zähle ja nicht. Galanterie kennen sie nicht...... 😗
Ich verstehe auch gleich dass unsere 2 Freunde die Tour nicht aus "Tribe" Interesse gebucht haben sondern mehr aus Voyeurismus. Sie haben keine Kameras dabei. Jeder besitzt 2 Handies. Damit werden Bilder geschossen und gleich irgendwo weiter gesendet.


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Die Hammer sind ein echt nettes Volk. Wenn man Interesse zeigt bekommt man alles erklärt. Ein "Hammer Guide" dient als Uebersetzer.


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Die Kinder sind auf die Handies sehr neugierig und wollen die Bilder sehen.


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Ich fühle mich inmitten dieser Leute sehr wohl. Ich mag ihren Stolz, ihre Demut.


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Für uns wird auch Café gekocht.


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Die 2 Saudis verschwinden aus der Hütte, sie wollen sich draussen mal umsehen.....Ich glaube die Hammer haben verstanden dass diese Typen sich nichts aus ihrer Kultur machen. Sie grinsen nämlich Jimmy kommisch an. 😎

Ich muss gestehen dass ich mir diesen Besuch ganz anders vorgestellt habe.


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Hier wurde nichts spezifisches für den Turi arrangiert.


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Und es ist auch gut so!


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Das kleine Kind finde ich einfach süüüüs.


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Und Grandpa werde ich nicht vergessen. Er erzählt so tolle Geschichten.


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Ich muss gestehen dass ich aber Mühe habe aus derselben Schüssel den Café zu trinken........

Fortsetzung folgt

Teil 711. Feb. 2019

@Yanjep: leider andere Sitten und anderes Verhalten..... 😗

Fortsetzung

Die Zeit vergeht leider viel zu schnell. Wir verabschieden uns von der Familie denn wir wollen uns noch ein wenig draussen umsehen. Da wartet auch schon das Komitee. Es hat sich schnell im Dorf herumgesprochen dass Farenjis zu Besuch da sind.


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Unsere 2 Saudis haben inzwischen ein sehr schönes Mädchen mit tollen Busen entdeckt. Es ist oben ohne. Sie schiessen ein Bild nach dem Anderen mit ihren Selfies und kischern.....Am liebsten hätte ich ihnen den Hals zugedreht......
Manche Frauen sind auf einmal geniert und ziehen ein Tuch über sich.


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Langsam kommen auch die Männer und Kinder von ihrer Arbeit zurück.


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Die Dorfbewohner sind einfach nett.


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Manche Gesichter prägen einfach.


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Bei den Kindern würde ich so gerne bleiben.


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Es wird aber Zeit zum Gehen!


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Das Vieh wird im Dorf zurückgebracht.


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Jimmy drückt dem Hammer Guide einige Scheine in die Hand und wir verabschieden uns. Es geht jetzt Richtung Turmi Lodge wo wir heute Abend übernachten.

Fortsetzung folgt

Teil 814. Feb. 2019

@picco: so ist es! 😄

Fortsetzung

Gegen 18.15 erreichen wir Turmi Lodge. Die Homepage

www.turmilodge.com

entspricht leider nicht der Realität......Ich bekomme ein Zimmer in einem Nebenflügel.


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Die Saudis belegen ein Doppelzimmer gerade neben mir. Ich bin erleichtert. Ich konnte mir nicht vorstellen mit diesen Typen ein Zimmer zu teilen! 🤩
Mein Zimmer ist einfach


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aber geräumig und sauber.


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Das Badezimmer ist mehr als renovierungsbedürftig.


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Bei der Dusche kommt praktisch kein Wasser mehr raus. Alles verkalkt. Mit einer Nadel kann ich zum Glück den Kalk entfernen.


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Es ist schon 20 Uhr als ich zum Restaurant marschiere. Man läuft 800 Meter bis dorthin. Zum Glück habe ich eine Taschenlampe. Die Saudis kommen nicht zum Nachtessen, ist mir Recht! Wifi gibt es Keins.
Zum Abendessen wird nur ein Buffet angeboten zu einem stolzen Preis von 350 ETB pro Person.


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Die Bohnensuppe ist fade, die Spaghettis kleben aneinander und der Rest schwimmt im Fett.... 🤢

Gegen 22 Uhr kehre ich ins Zimmer zurück.

Es ist schwer hier fest zu schlafen. Einmal hört man von weitem den Muezzin, dann einen Esel oder einen kommischen Schrei. Dazu kommen noch die Moskitos..... 😗

31.12.2018

Um 07.15 frühstücke ich allein auf der Restaurantterrasse. Es schmeckt absolut nicht. Es gibt kein Brot dafür Injera mit Porridge....igitigit! 😣


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Gegen 8 Uhr verlassen wir die Lodge.


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Die 2 Saudis haben schnell ihre selbe Plätze im Wagen genommen und wollen nicht tauschen.....Bis nach Omorate fährt man auf einer guten Teerstrasse.


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Heute morgen werden wir einen Dassenech Stamm besuchen. Omorate, auch unter dem Namen Kelem bekannt, liegt nahe der kenianischen Grenze in der South Omo Zone. Die Zone ist nach dem Omo River benannt, einem Fluss der im Westen in den Turkana See mündet.
In Omorate müssen wir zuerst durch die Immigration. Da zeigen wir unsere Pässe und werden registriert.


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Es stehen schon andere Farenjiwagen davor.


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Um zu den Dassenech Stämme zu gelangen gibt es 2 Möglichkeiten: eine Brücke überqueren oder bis zur Bootanlagestelle fahren und ein Kanu nehmen. Jimmy hat für uns das Kanu bestellt. Finden wir super. Wir passieren das Dorf und erblicken schon einige einheimische Damen.


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Fortsetzung folgt

Teil 918. Feb. 2019

Fortsetzung

Omorate, auch unter dem Namen Kelem bekannt, liegt nahe der kenianischen Grenze in der South Omo Zone. Diese Zone ist nach dem Omo River benannt, einem Fluss der im Westen in den Turkana See mündet.

Die Dassenech sind der südlichste Stamm, der im äthiopischen Omo Tal lebt. Ihr Land ist halbtrocken und lebt dort, wo das Omo-Delta den Turkana See erreicht. Ihr Name bedeutet Leute des Deltas. Die Bevölkerung wird auf 50'000 geschätzt.
Die Dassenech sind in erster Linie ein Agropastoralvolk. Sie bauen Sorghum, Mais, Kürbisse und Bohnen an, wenn der Omo Fluss und sein Delta überfluten.
Sorghum wird mit Wasser zu einem Brei gegart der mit einem Eintopf gegessen wird. Mais wird normalerweise geröstet und Sorghum wird auch zu Biert fermentiert.
Trotz des Sees und des Deltas ist dies eine unglaublich trockene Region. Im Westen und Südwesten ist nichts als Wüste. Rinder sind für das Leben des Dassenech ebenso von zentraler Bedeutung wie für die anderen Stämme des Omo Tals. Sie stellen nicht nur Fleisch, Milch, Leder für Kleidung, Häuser und Matratzen dar, sondern auch Status im Stamm und der Brautreichtum, der es einem Mann ermöglicht zu heiraten.
Der Stamm von Dassenech ist nicht streng von ethnischen Zugehörigkeit definiert. Im Laufe der Zeit hat der Stamm eine breite Palette von verschiedenen Völkern in sich aufgenommen und ist nun in 8 Clans unterteilt.
Jeder Clan besitzt seine eigene Identität und seine eigenen Gebräuche, seine eigene Verantwortung gegenüber dem Rest des Stammes und ist an ein bestimmtes Gebiet gebunden.

Jimmy erklärt uns dass wir heute den grössten Clan besuchen werden: der Galbur (oder Water and Crocodile Clan). Die Mitglieder besitzen die Macht über Wasser und Krokodile und sind für die Behandlung von Krankheiten im gesamten Stamm verantwortlich.

Wir fahren bis zum Pier. Da erblicken wir auch schon die Kanus


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und die Brücke.


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Die Kanus sind echt unkomfortabel.


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Viel bewegen kann man sich nicht.


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Statt das grosse Dorf auf der anderen Seite der Brücke zu besuchen wo alle Farenjis anhalten, geniessen wir eine halbe Stunde Kanufahrt. Danach laufen wir 20 Minuten bis zum Dorf.


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Das Dorf besteht aus einer Mischung von alten Hütten (Stroh) und Neuere (Blech).


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Die ersten Kinder kommen uns auch schon entgegen.


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Ich fühle mich gleich da wohl.


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Die 2 Saudis eilen schon mit ihren Handis zu den jungen Mädels........ 😣

Ich schaue mir schon einmal die Menschen an.


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Inmitten des Dorfes wird hier das Vieh über die Nacht gehalten.


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Fortsetzung folgt

Teil 1020. Feb. 2019

Fortsetzung

Ein Dassenech Guide begleitet uns natürlich durch das Dorf. Er ist obligatorisch und gehört der Omorate Local Guide Association. Er spricht ein gutes Englisch. Hier zeigt er den Einheimischen auf seinem Handy die geschossenen Bilder.


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Frauen tragen manchmal noch einen plissierten Rindsrock


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und immer Perlenhalsketten und Armbänder.


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Männer tragen ein kariertes Tuch auf die Schultern oder um die Taille.


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Die Skarifizierung bleibt hier in den Stämmen erhalten. Man sieht die traditionnellen Narben, die den Uebergang von der Kindheit ins Erwachsenenleben markiert.


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Die Narben werden erzeugt, indem Asche in Schnittwunden gerieben wird. Im Dorf verlangt man 100 ETB pro Farenji für's Fotografieren. Man kann sich für dieses Geld überall umsehen. Das Geld wird von der Chefin des Dorfes gesammelt.


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Die 2 Saudis benehmen sich wieder daneben. Sie drehen mit ihren Handies Videos mir den obenohne Mädels....

Die Mädchen werden im Alter von 10 - 12 Jahre durch das Entfernen des Klitoris beschnitten. Diejenigen die nicht beschnitten sind werden Tiere oder Jungen genannt und können nicht heiraten oder Kleidung tragen.


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Die Kinder bleiben mein Lieblingsmotiv.


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Fortsetzung folgt

Teil 1122. Feb. 2019

Fortsetzung

Das Ambiente im Dorf finde ich schon besonders. Manche Gesichter wird man nicht vergessen.


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Die Dassenech bemühen sich Einem alles zu erklären. Sie staunen sogar weil ich so viel Interesse zeige! Sie gehören zu den ärmsten Stämme in Aethiopien.


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Im Dorf, verkaufen sie auch an Farenjis verschiedene Sachen: Kalebasse, Hocker.....usw


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Ein französisches Ehepaar kommt noch dazu. Im Dorf versammelt man sich.


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Auf einmal beginnen die Männer für uns zu tanzen.


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Die Frauen folgen.


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Hinter mir höre ich wieder die 2 Saudis kischern. Manche Frauen, da si kein BH haben, müssen ihre Brüste beim Tanzen schonen. Sie halten sie mit ihren Hände.


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Nach der Vorstellung machen wir uns wieder auf den Weg zu den Kanus.


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Wir kommen am selben Pier zurück.


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Danach geht es gleich Richtung Turmi. Da besuchen wir den Markt.


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Da können wir viele Hammer Frauen beobachten.


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Fortsetzung folgt

Teil 1225. Feb. 2019

Fortsetzung

Der legendäre Turmi Montagsmarkt enttäuscht mich sehr! Man hat sich total auf die Farenjis eingestellt.


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Zum Glück findet man ab und zu noch originelle Sachen. Hier Schuhe die aus Gummireifen erzeugt werden.


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Es wird auch schwer hier Bilder zu schiessen. Sobald man die Kamera in der Hand hat, kommen schon Hammer Frauen. Jede will 5 ETB für ein Foto.......Ich weigere mich 5 ETB zu bezahlen. Es ist nicht viel Geld aber es ist aus Prinzip.
Und so erwische ich doch einige Hammer Frauen ohne dass sie es bemerken.


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Unsere 2 Saudis sind wieder mit Mädels beschäftigt. Der Eine spielt mit einer 100 ETB Note.......Andere Farenjis leisten ihnen Gesellschaft. Ich verschwinde lieber und versuche in der Masse unterzutauchen.


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Und so kann ich ungestört das Geschehen beobachten. Es macht Spass.


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Ich mache noch einen Abstecher beim Viehmarkt.


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Langsam wird es dann Zeit zu gehen.


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Jimmy winkt mir aus der Ferne zu. Wir brauchen nicht lange bis wir die Saudis finden. Mit ihren Handies machen sie Videos. Sie haben es nicht eilig. Jimmy erklärt uns dass wir sofort gehen müssen. Am Nachmittag findet unweit eine "Bull Jumping" Zeremonie statt. Wir sind ganz ausser dem Häuschen.
Wir essen schnell eine Kleinigkeit in einem local Restaurant und fahren um 14 Uhr dorthin.

Fortsetzung folgt

Teil 1328. Feb. 2019

@Martina: schön dass du wieder dabei bist! 😎

Fortsetzung

Der Bullensprung soll einen jungen Mann für die Heirat vorbereiten.

Die Fahrt aus der Stadt Turmi bringt uns auf eine sandige Piste und endet 15 Minuten später an einem trockenen Flussbett. Da warten auch schon die ersten Hammerfrauen auf uns.


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Jimmy verhandelt gleich mit dem Clanchef, zu welchen Bedingungen wir fotografieren dürfen. Man einigt sich auf 500 ETB pro Nase, eine menge Geld. Wir laufen anschliessend auf einen Hügel hoch. Da warten andere sitzende Hammerfrauen.


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Sehr bald kommen auch noch andere Farenjis nach.


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Die enge Verbundenheit zu Ton und Lehm zeigen die Hammar auch in ihrer Haarpracht. Sind sie von Natur aus normalerweise mit schwarzen Haaren bestückt, tragen die Hammerfrauen meist rote Haare, welche durch roten Ton, Butter oder Ocker gefärbt werden.


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Bald fangen diese Hammerfrauen an zu tanzen.


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Es geht sehr fröhlich zu.


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Einige Mädchen tanzen vor einem Junggesellen, der den Bullensprung bereits hinter sich hat. Sie bitten ihn darum, als Zeichen ihrer Zuneigung, ausgepeitscht zu werden. Was dieser auch tut. Danach blasen die ausgepeitschten Mädels kurz in ein Horn, während sie aus den Striemen am Rücken bluten. Für die unverheirateten Mädchen ist es die höchste Ehre ausgepeitscht zu werden. Je grösser und tiefer die Wunden umso schöner die späteren Wulsnarben und desto höher der Status der Frau.


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Die 2 Saudis müssen natürlich ihren Senf dazu geben. Sie wollen die Peitsche vom Junggesellen und es selber ausprobieren. Jimmy muss sich einmischen und ihnen erklären dass sich so ein Benehmen hier nicht gehört............ 😣

Teil 1401. März 2019

Fortsetzung

Die 2 Saudis hören zum Glück auf den Guide und setzen sich endlich hin. Die Hammerfrauen tanzen mit grosser Freude weiter.


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Eine italienische Familie kommt zum Schluss noch dazu. Sie wird von anderen Frauen begrüsst und zu uns auf den Hügel gebracht.


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Manche Gesichter finde ich einfach eindrucksvoll und schön! Könnte ich nur in ihren Gedanken lesen....


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Die Hammer lassen sich von den 22 Farenjis nicht stören. Sie bleiben bescheiden und konzentrieren sich auf die Zeremonie.


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Es herrscht eine entspannte Atmophäre.


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Hier Familienmitglieder vom Bullenspringer.


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Immer wieder lassen sich Mädels von einem Junggesellen auspeitschen. Das Ritual finde ich schon hart......


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Die letzten Gäste aus der Nachbarschaft erscheinen


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sowie unser Bullenspringer.


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The show can go on!

Fortsetzung folgt

Teil 1503. März 2019

Fortsetzung

Jetzt bemahlt man einige Männer. Es werden ihnen magische Kräfte zugeschrieben.


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Religiös sind die Hammer in keine Weltreligion einzuordnen. Sie haben einen Glauben an die treibende Kraft "barjo". Durch Gruppengesänge und Gespräche wird versucht das "barjo" zu rufen.


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Gleich nach der Bemahlung werden wir aufgefordert den Hammer zu folgen. Wir laufen ihnen also hinterher.


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Man bringt auch die Rinder für die Zeremonie.


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Und so kommen wir nach 800 Metern an einem grossen Platz an. Da tuten Frauen in ihre Blechhörner.


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Alle Mitglieder des Clans sind jetzt anwesend.


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Es wird gesungen und getanzt. Einige Männer scheinen berauscht zu sein. Sie nehmen oft Maisbier aus einem Kalebassen Krug und Kath (eine aufputschende Alltagsdrogue) in sich.


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Alle Farenjis sind gespannt wie es weiter geht.


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Fortsetzung folgt

Teil 1604. März 2019

Fortsetzung

Unsere 2 Saudis werden wieder einmal sehr eindringlich. Sie wollen was in diesen Kalabassen drin ist kosten.


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Die Hammerfrau ist nicht einverstanden und schenkt ihnen einen Silberblick.....


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Jimmy erklaert ihnen es waere nichts fuer ihre Religion.....

Die Rinder werden alle auf den Platz gebracht.


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Alle Clanmitglieder schauen gespannt zu.


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Der Bullenspringer wird erst psychologisch vorbereitet. Man versucht ihm das "barjo" zu vermitteln.


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Die 2 Saudis muessen natuerlich ihren Senf dazubringen indem sie in die Gruppe eindringen. Sie werden aber gleich weggejagt. Jimmy scheint jetzt seine Geduld zu verlieren. Er ist ausser sich und schreit ihnen: you are here not in a zoo.....Als Antwort grinsen sie ganz bloed....
Waehrend dessen fuehren einige der umstehenden Maenner die Rinder zusammen und stellen sie Seite an Seite auf.


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Die Rinder wehren sich natuerlich. Sie haben aber keine Wahl. Es wird also gezogen und gezerrt an Schwanz, an den Beinen und den Hoernern.


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Jetzt gucken alle auf das Geschehen.


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Der splitternackte Mann ist jetzt fuer den Bullensprung bereit. Er steht vor den Tieren und konzentriert sich. Alle sind gespannt. Auf einmal rennt er los. Er ist fit und sicher. Nach dem Anlauf und mit wenig Muehe rennt er ueber die Ochsen hinweg. Auch beim zweiten und dritten Mal hat er keine Probleme.. Beim Vierten und letzten Sprung kippt er aber fast um. Er schafft es aber gerade noch und ist erleichtert.
Die Frauen beginnen jetzt wieder zu troeten und singen.
Sorry, ich habe keine Bilder vom Bullensprung. Ich war so auf das Geschehen vertieft.....

Mit diesem Ritual hat der junge Mann bewiesen dass er heiratsfaehig und erwachsen ist. Auch wenn die Ehefrau von der Familie ausgesucht wird, ist dies ein wichtiges Ereignis fuer den Mann.
Wenn er es nicht schafft ueber die Ruecken der Rinder zu rennen, bekommt er Peitschen zu spueren. Die junge Maedels zahlen es ihm Hieb fuer Hieb heim.
Jimmy erklaert uns auch dass einige Staemme den jungen Mann aus der Dorfgemeinschaft ausstossen und vertreiben. Finde ich echt unfair.
Der Erfolg des Bullensprungs haengt auch von den Haltern der Rinder ab. Stehen die Tiere nicht dicht nebeneinander, ist es kaum zu vermeiden dass der Springer zwischen den Tieren rutscht.

Leider koennen wir nicht laenger bleiben . Es ist schon 16.30 und wir muessen noch nach Jinka fahren. Der Weg fuehrt wieder durch eine Piste.


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Fortsetzung folgt

Teil 1706. März 2019

Fortsetzung

Um 19.15 kommen wir im Jinka Resort an. Es verfuegt ueber 22 einfache Zimmer. Die Stadt bietet leider keine bessere Variante an.
In meinem Zimmer gibt es 2 Betten. Zum Glueck, denn der Schrank fehlt. Da kann ich wenigstens einige Sachen auspacken.


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Der Schreibtisch ist aber vorhanden!


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Das Badezimmer hat auch schon bessere Jahren hinter sich.


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Das Wasser beim Duschen ist aber angenehm warm. Es tut gut. Zum Abendessen bestelle ich mir eine Gemuesepizza und ein Bier dazu. Das Ganze zu 90 ETB.

01.01.2019

Um 7 uhr gibt es ein lausiges Fruestueck. Es besteht aus 2 Scheiben Brot, einen Loeffel Dosenkonfituere, Peanut Butter und Café. Zum Glueck schmeckt der frischausgepresste Papayasaft wunderbar.

Um 07.45 geht die Fahrt zu den Mursi los. Der Weg dorthin fuehrt uns durch eine Piste.


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Wir halten an einem Viewpoint an. Von da oben ueberblickt man den Mago NP.


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Im Mago NP leben noch 4000 Mursi. Um sie zu besuchen muss man den Park betreten und die Eintrittsgebuehren bezahlen. Fuer den Wagen sind es 460 ETB, pro Person 100 ETB und da kommt noch der Guide dazu.......
Dieser Park wurde 1971 gegruendet und sollte dem Schutz von Grosssauegetiere wie Giraffen, Bueffeln und Elis dienen. Seine Groesse betraegt 2162km2. Er liegt auf 450 bis 2528 Meter Hoehe. Er wird vom gleichnamigem Fluss Mago ueberquert.
Leider wird an der Piste fest gearbeitet. Spaeter wird alles geteert.


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Das Ergebnis; wir werden kein einziges Tier sichten! Die Landschaft ist momentan noch wunderschoen.


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Nach einer Stunde erreichen wir auch ein Mursi Dorf.


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Die Doerfer liegen meistens auf einem Plateau und die Gegend ist ziemlich karg.


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Aus diesem Grund ist der Ackerbau fuer die Mursi schwierig so dass sie sich auf Tierhaltung beschraenken. Kaum steigen wir aus dem Wagen aus werden wir gleich umzingelt.


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Fortsetzung folgt

Teil 1809. März 2019

Fortsetzung

Als Anfang der 2000er Jahre sporadisch die ersten Touristen in die Stammgebiete der Mursi reisten, trafen zwei völlig verschiedene Welten aufeinander. Einige Besucher gaben schon damals Geld des Dank für das ein oder andere Foto. Und bald wurde den Mursis bewusst, dass ihr Aussehen etwas Besonderes ist und bares Geld wert ist. Heute kostet jeder Klick 5 ETB. Bei Gruppenfotos gilt der Preis pro Person. Ihr könnt euch vorstellen wie das Geld hier fliesst! Für die 2 obigen Bilder musste ich bereits 100 ETB bezahlen........
Die Mursis werden echt agressiv wenn man sich weigert zu zahlen.

Ueber den Ursprung der Tradition der Lippenteller gibt es verschiedene Geschichten. Eine besagt, die Mursi Männer wollten ihre Frauen damit für andere unattraktiv machen. Keine Ahnung ob es stimmt. Fakt ist, dass sich die Mädchen (im Alter von 15 oder 16 Jahren) für das Erkennungszeichen beim Mursi Volk einer langen Prozedur unterziehen.


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Dazu wird schon in der Pubertät die Unterlippe aufgeschlitzt um eine kleine Tonscheibe in den Schnitt einzusetzen. Die Dhebi (Lippenteller) müssen von den Mädchen nicht nur eigenhändig getöpfert, gebrannt und bemalt werden sondern über die Jahre hinweg durch einen jeweils grösseren ausgetauscht werden.


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Der schmerzhafteste Teil bleibt wenn die unteren Schneidezähne stören. Diese werden dann kurzerhand herausgebrochen. Mit dem Eintreiben von Geldscheinen für Fotos lässt sich über die Jahre sogar mehr einnehmen als mit dem Züchten von Rindern und anderem Vieh.
Ein grosser Teil der Fotogelder geht leider vor allem für Schnaps drauf, den die Mursi bevorzugt tagsüber trinken. Kein Wunder, dass sie oft für ihr stark alkoholisiertes Verhalten bekannt sind. Die Guides empfehlen immer die Mursi Dörfer unbedingt am Morgen zu besuchen.
Hart im Nehmen müssen die Mursi Frauen auch bei der Skarifizierung sein. Durch das Beibringen von unzähligen Ziernarben stilisieren sie ihre Körper zu einem lebenden Kunstwerk.


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Bei den Männern findet man weisse Bemahlungen.


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Schmuck spielt bei den Mursi auch eine grosse Rolle.


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Den Besuch hier finde ich einfach unheimlich. Die Mursi berühren uns. Jede Frau will unbedingt fotografiert werden und gleich einkassieren. Ich komme mir echt vor wie in einem Zoo. Die 2 Saudis hingegen sind entzückt. Endlich können sie ihre gewünschten Bilder schiessen. Sie stellen die Frauen am gewünschten Platz hin und klick klick.....
Nach einer Weile wird mir das Ganze zu bunt. Ich laufe zum Wagen zurück. Zum Glück müssen die Saudis noch am frühen Nachmittag ihren Flug nach Addis Abeba nehmen. Und so verabschieden wir uns sehr schnell danach.
Jimmy lässt mich anschliessend im Jinka Resort aussteigen und fährt weiter zum Flughafen. Welch eine Erleichterung diese 2 Kerle loszuwerden!
Ich eile gleich zu meinem Zimmer


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und ziehe mich um. Auf der Restaurant Terrasse esse ich eine Kleinigkeit.


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Hier gibt es sogar Wifi. Danach mache ich mich auf den Weg die Ortschaft zu Fuss zu erkunden.


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Fortsetzung folgt

Teil 1911. März 2019

Fortsetzung

Die Kleinstadt Jinka (28'000 Einwohner) verfügt über eine Universität, ein Krankenhaus und einen Markt. In der Stadt geht es gemütlich zu.


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Ich muss mich immer wieder über gewisse Verkehrsschilder amüsieren.


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Zum ersten Mal, werde ich hier aber in Aethiopien als alleingehende Farenji kommisch angeschaut.


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Einige Männer pfeifen sogar ganz blöd. Ich schenke ihnen meinen besten Silberblick. Sie hören gleich damit auf.


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Im Gross und Ganzen bleibt es aber angenehm herum zu spazieren. Man verfolgt den Alltag der Einheimischen.


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Jimmy holt mich um 16 Uhr im Resort ab. Im Wagen hat er 2 englische Mädchen vom Flughafen mitgebracht. Sie werden den Rest des Nachmittags mit uns verbringen.


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Zuerst geht es zum Forschungsinstitut South Omo. Eintritt pro Person: 100 ETB
Von da aus erkunden Anthropologen die Region. Hier kann man praktisch alles über die Stämme in der Region erfahren.


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Man lernt auch viel über die Lebensformen, Kulturen, Traditionen, Rituale und den Glauben aller Stämme.


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Man kann auch eine Kollektion von Alltagsgegenständen bewundern: Kleidung, Schmuck, Handwerkskunst...usw


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Das Museum bietet einen tollen Blick auf die Stadt Jinka.


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Danach geht es gleich weiter zu einem Ari Dorf. Die Ari leben im Mago NP und um das Gebiet der Stadt Jinka. Mit einer Bevölkerung von 120'000 Einwohnern und einem der grössten Stammesgebiete im Omo Valley Teil bieten sie dem Volk weitreichende Anbaumöglichkeiten. Die Ari passen sich langsam an die heutige Zivilisation an.


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Bei Ankunft wird gleich für uns Injera zubereitet.


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Danach kommen die Kinder und wollen uns durch das Dorf führen.


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Fortsetzung folgt

Teil 2013. März 2019

Fortsetzung

Unser Ari Guide erzählt uns Vieles über diesen Stamm. Die Ari bauen vor allem Kaffee, Getreide, Früchte, Mais, Kardamom und andere Wurzelpflanzen an.


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Aus dem Mais brennen die Ari Maisschnaps. Dieser ist bei den Mursi sehr beliebt.


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Als Brennstoff benutzen sie herbei Dung was dem Getränk eine leicht rauchige Note verleiht. Die Frauen der Ari sind bekannt für ihre Herstellung von Keramiken und Töpfereierzeugnissen. Sie stellen Platten um Kaffee zu rösten her und bemalen diese. Sie machen aber auch andere Behälter für Nahrung und Wasser.


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Schmuck wird zu grossen Teilen aus Wurzelpflanzen gewonnen. Je mehr Schmuck die Stammesmitglieder dabei an Ohren, als Armband und am Hals tragen, desto höher ist meist auch ihr Rang, Perlen und andere Umhänge-Schmuck werden als Dekoration auch um die Taille getragen.


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Die Häuser der Ari sind meistens mit moosbedeckten Dächern ausgestattet und werden an den Wänden von den Frauen bemalt.


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Hinter dem Haus findet man die Vorratskammer.


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Der Alltag der Männer besteht aus Feldarbeit oder dem Nachgehen anderer Berufe und Tätigkeiten. Die Kinder die uns begleiten sind einfach köstlich.


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Beim Laufen entdecken wir noch hier und da alte Hütten die nicht mehr bewohnt werden.


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Fortsetzung folgt

Teil 2115. März 2019

@Kathi: schön dass du uns auch begleitest! 🙂

Fortsetzung

Leider wird es Zeit uns von den Ari zu verabschieden. Dieser Besuch hat mir echt gut gefallen.


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Um 18 Uhr bin ich wieder im Resort. Die anderen Gäste sind auch von ihren diversen Aktivitäten zurück und stehen bereits unter der Dusche. Da sie warscheinlich alle gleichzeitig Wasser ziehen gibt es keinen Druck mehr! Die Dusche tröpfelt hier und da.......und ich bin voller Seife........ 😗

Zum Nachtessen bestelle ich mir Spaghettis mit Tomatensauce. Dazu einen frischausgepressten Papayasaft. Miam miam. Und dann hop ins Bett.

02.01.2019

Nach dem lausigen Frühstück holt mich Jimmy ab. Für den Rest der Tour bin ich mit ihm allein. Eine Erleichterung nach den 2 Saudis. Es tut auch gut jetzt vorne zu sitzen.
Heute geht es nach Konso. Auf der Strasse finden wir das übliche Vieh. Schnell fahren ist hier auf dem Land unmöglich.


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Die Landschaft wird abwechslungsreich.


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Wir durchqueren Key Afer und Weyto und halten in einem kleinen Shop an um Wasser zu kaufen.


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Unterwegs gibt es auch einen netten Viewpoint.


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Langsam erreichen wir das Konso Land. Es ist für ihre terrassenförmigen Felder bekannt.


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Die Natur finde ich einmalig.


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Punkt um 11 Uhr kommen wir in der Kanta Lodge an. Da übernachte ich heute Abend. Von der Terrasse aus geniesst man die tolle Landschaft.


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Ueberall sieht man um das Hotel Blumen. Hier gefällt es mir auf Anhieb!


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Fortsetzung folgt

Teil 2217. März 2019

@Reinhard: schön dass du uns auch begleitest! 🙂

Fortsetzung

Die Hotelanlage erweist sich als ein kleines Paradies.


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Die 20 Rundhütten sind lokal und nett eingerichtet.


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Meine Hütte verfügt über ein Doppelbett, ein Einzelbett und bietet echt viel Platz.


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Das Badezimmer kann sich sehen lassen.


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Das Mittagessen nehme ich auf der tollen Terrasse ein.


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Sie ist bei den durchreisenden Farenjis sehr beliebt. Die Aussicht ist unschlagbar und das Essen la Crème de la Crème. Ich bestelle mir einen Mangosalat. Das Brot ist auch hausgemacht. I am with the angels! 🤪 Miam miam.
Das Restaurant ist um 13 Uhr total ausgebucht. Hier gibt es sogar Wifi.

Um 14 Uhr werde ich von Jimmy abgeholt. Wir fahren zu einem Konso Dorf.


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Vorher hat sich Jimmy noch die Besuchsbewilligung in der Stadt besorgt und einen einheimischen Führer engagiert. Mit dem Geld sollen die Infrastrukturen in den Dörfern verbessert werden.


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Heute besuchen wir das Konso Dorf GAMOLE. Es liegt 7 Kilometer im Westen von Konso. Das Dorf ist noch sehr traditionnel und man marschiert durch Gassen.


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Fortsetzung folgt

Teil 2319. März 2019

Fortsetzung

Ueber 400 Jahre alte, mehrstöckige, bewässerte Terrassenlandschaften sowie hohe Befestigungswälle aus schwarzem Basalt und Holzzäunen, umgeben die Siedlung mit strohbedeckten Steinhäusern, Speichern und Stallungen für ihre Tiere.


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Die Wälle dienten früher zur Abwehr von Feiden und wilden Tieren.


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Die Konso Dörfer wachsen von innen nach aussen, das heisst wenn der Platz innerhalb eines Walles nicht mehr ausreicht, wird eine neue Mauer um das bestehende Dorf gezogen und neue Gehöfe innerhalb dieser Mauer gebaut.


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Jede Familie besitzt darin ein eigenes eingezäuntes Gelände mit ihrer Hütte, der Kornkammer (Kosa). einen Kochplatz und einen Unterstand für die Tiere.


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Die Konso praktisieren Polygamie. Ein Mann hat bis zu 4 Frauen und mehrere Kinder. Die Konso erinnern mit einem Totenkult aus geschnitzten Holzfiguren an ihre verstorbenen Verwandten. Der Geist der Verstorbenen kann in den hölzernen Figuren "Waka" weiterleben.


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Bei unserem Dorfrundgang bekommen wir voller Stolz die Generationspfähle gezeigt, die alle 18 Jahre neu errichtet werden und damit eine wichtige Zeiteinheit für die Konso darstellen.


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Um das Einkommen des Dorfes zu verbessern werden noch mit einem traditionellen Webstuhl verschiedene Artikel für die Farenjis angefertigt.


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Fortsetzung folgt

Teil 2420. März 2019

Fortsetzung

Es ist echt interessant hier im Dorf herumzulaufen.


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Es gibt aber nur noch wenige Konso die ihre traditionelle Kleidung tragen.


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Ihre Gesichter sind sehr ausdrucksvoll!


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Es wird Zeit Gamole zu verlassen. Wir begeben uns jetzt zum Konso Museum. Das Gebäude überragt die Kanta Lodge. Dieses 2009 in Partnerschaft mit Frrankreich gegründete Museum wurde zum Schutz und zur Ehre der hölzernen Begräbnisstatuen des Konso Volks, des Waka, mit faszinierenden Erklärungen über dieses unglaubliche Volk, seine Kultur, seine Dörfer und seine Lebensweise entworfen.
1996 wurden 200 Waka, die für den Verkauf auf dem Schwarzmarkt der Kunst bestimmt waren, vom äthiopischen Zoll beschlagnahmt. Die örtlichen Behörden stellten dann die Frage nach der Zukunft dieser Arbeiten, die die Kultur und den Glauben der kleinen ethnischen Gruppe Konso im Südwesten Aethiopiens widerspiegeln.
Das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen den Verwaltungsbehörden von Konso, der französischen Botschaft in Aethiopien, dem französischen Zentrum für Aethiopien aber auch dem Musée du Quai Branly und der UNESCO wurde am 18. Dezember 2009 eröffnet.

Im Museum erfahre ich dass es über 200'000 Konsos in der Gegend gibt. Sie sind in 9 Clans aufgeteilt mit je einem Oberhaupt (Poqalla).
Die Wakasammlung im Museum ist enorm. Es handelt sich dabei um gestohle Figuren die zurückgekauft wurden.


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Sie haben heute keine spirituellen Wert mehr. Einmal bewegt haben die Wakas ihre "Macht" verloren und können nach dem Glauben der Konso auch nicht mehr aufgerichtet werden.


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Fortsetzung folgt

Teil 2521. März 2019

Fortsetzung

Ein älterer Herr kommt auf mich zu. Er ist der Wächter des Museums. Er erklärt mir viele Sachen.

Die Waka sind Grabstatuen die für die Notabeln errichtet wurden. Sie spielen eine biografische Rolle indem sie an ihr Leben, an ihre heldenhaften Taten und an ihre Vorfahren erinnern. Mehrere Waka können auf einem Grab errichtet werden: der vom Verstorbenen, von seinen Frauen, von seinen Feinden und Tiere die er besiegt hat.

Die Anfertigung eines Waka kann mehrere Tage dauern. Sie wird durch die Familie des Vertorbenen überprüft. Die Waka Schnitzer geniessen einen besonderen Status in der Konsogesellschaft.
Sie benötigen Wacholderholz und Akazienholz dafür. Die Augen der Waka sind meistens aus Ostrich Egg und die Zähne aus Tierknochen.


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In den Familienfriedhöfe müssen die Toten und die Waka dem Dorf den Rücken zeigen. So kann der Geist des Verstorbenen nicht die Lebendigen stören.
Wenn Jemand stirbt überlebt seine Seele. Nach dem Tod gibt es 2 verschiedene Zeremonien. Die Erste gleich nach seinem Tod um seine Seele zu befreien. Der Tote wird mit seinen persönlichen Sachen und Nahrung begraben. Eine Stele wird errichtet.
Die Zweite viel später, da wird der Waka errichtet. Folgen dann Ziegenopferungen die das Ende der Trauer bedeuten.

Wenn ein Poqalla (Clanchef) stirbt wird er mumifiziert. 9 Jahren später wird sein Tod offiziel angekündigt. Man begräbt ihn und seine Aufgaben werden seinem älteren Sohn vererbt.

Ich muss sagen der Besuch hier ist es echt wert. Gegen 16 Uhr verlässt mich Jimmy. Ich möchte lieber zu Fuss zurück in die Lodge. Ist ja nicht sehr weit. Von da oben geniesst man eine tolle Aussicht. Man sieht sogar den Chamo See.


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Ich laufe langsam die Piste runter und setze mich im Gebüsch auf einen Baumstamm. Von da aus kann ich das alltägliche Leben der Einheimischen verfolgen.


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Hier das Gebäude der Kanta Lodge wo die Drivers und Guides übernachten.


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Auf der Strasse ist immer etwas zu beobachten.


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Es gibt nur wenig Verkehr.


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Die Umgebung hier finde ich einmalig. Hier würde ich es eine zweite Nacht ohne Problem aushalten.


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Es wird auch Zeit zum Duschen. Ich kehre in die Lodge zurück.


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Heute Abend hat es nicht viele Gäste. Nur 3 Bungalows sind belegt. Der Koch hat bestimmt heute Abend frei denn das Essen ist ungeniessbar.... 🤩

Morgen geht es weiter nach Arba Minch

Teil 2622. März 2019

@BMW: schön dass du weiter dabei bist. Sagt man nicht auf deutsch einen Silberblick wenn man Jemand böse anschaut?

03.01.2019

Gestern Abend hiess es ab 7 Uhr Frühstück. Als ich heute morgen im Restaurant ankomme ist keine Seele zu sehen und kein Frühstück. Ich rufe laut und endlich erscheint ein Angestellter. Er erklärt etwas verlegen: sorry sleeping, breakfast in 30 minutes....
Die anderen französischen Gäste sind inzwischen auch da. Also warten bis bis das Buffet installiert ist. Das Frühstück schmeckt comme ci comme ça. Der Café ist aber hervorragend!
Gegen 8 Uhr können wir endlich losfahren. Wir wollen noch in Konso tanken. Leider steht vor der Tankstelle eine riesige Autoschlange. Wegen politische Probleme mit Djibouti wird der Sprit unregelmässig befördert. Jimmy beschliesst weiter nach Arba Mich zu fahren denn er hat noch genügend Benzin im Tank.

Die Fahrt führt uns auf einer Piste.


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Bald wird sie aber von den Chinesen geteert erklärt mir Jimmy. Unterwegs beobachten wir einige LKW Unfälle.


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Nach einer Weile erblicken wir Lake Chamo und wir halten für eine Cafépause an.


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Von da oben verfolgt man das Geschehen auf dem See.


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Dann geht es weiter zur Rift Valley Boat Service Association.


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Da kommen wir gegen 10 Uhr an. Viele Farenjis gibt es leider noch nicht. Das Boot fährt nur ab 6 Leute. Es kostet 1000 ETB + den obligatorischen Guide 300 ETB.


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Zum Glück erscheint 10 Minuten später eine Gruppe von Franzosen und es kann losgehen!


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Fortsetzung folgt

Teil 2725. März 2019

@Hanne und Yanjep: danke für euere Erklärung! 🙂

Fortsetzung

Lake Chamo befindet sich unweit von Arba Minch. Der See liegt südlich des Abajasees. Der nördliche Teil befindet sich im Nechisar NP und ist durch die "Brücke Gottes" einen Isthmus, vom Abajasee getrennt.
Der See ist 32 Kilometer lang und 13 Kilometer breit. An der tiefsten Stelle messt man 14 Meter.
Die Umgebung des Sees ist durch Savanne geprägt und ist für seine reiche Tierwelt bekannt.
Wir verlassen das Ufer


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und fahren 30 Minuten über kabbeliges Wasser.


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Unser Skipper dreht dann den Motor ab und lässt das Boot gleiten. Auf einer Sandbank erblicken wir Goliathreiher


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Pelikane


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und Fisheagle.


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Dieser Fisheagle hat sich gerade eine Beute geschnappt und verspeist sie.


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Dann geht es weiter bis zur nächsten Sandbank. Da entdecken wir ein Haufen Crocs.


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Sie scheinen echt gesund zu sein!


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Einige Fishermen erhoffen sich einen guten Fang.


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Fortsetzung folgt

Teil 2826. März 2019

Fortsetzung

Die Bootsfahrt ist ein echter Genuss. Fisheagles gibt es eine Menge!


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Die schönsten Vögel bleiben aber die Carmine Bee Eater. Davon hat es auch sehr viele hier am See. Es sind farbenfrohe, auffällige Vögel, die überwiegend karminrot gefärbt sind, aber die Krone und der Untersatz blau sind.


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Dieser See bekommt keinen Massentourismus und es ist auch gut so!


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Man sieht sogar Flamingos.


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Die Einheimischen finden auch hier ihre tägliche Nahrung.


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Die Bootsfahrt dauert eine gute Stunde und ich kann sie echt empfehlen. Anschliessend fährt mich Jimmy nach Arba Minch zum Haile Resort. Da habe ich durch Booking.com ein Zimmer für 2 Nächte reserviert.
Das Hotel gefehlt mir auf Anhieb. Ist ein riesiger Bertrieb aber hat Charme. Im Schwimmbad kann man Längen schwimmen.


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Die Aussicht von der Restaurantterrasse ist unschlagbar! Man sieht Lake Chamo, Lake Abaja und den Nechisar NP.


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Die Empfangshalle ist hell und angenehm.


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Da ich hungrig bin begebe ich mich zum Restaurant. Alles sehr gediegen.


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Da bestelle ich mir einen Avocadosalat, miam miam. Was will man mehr?


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Preis für das Zimmer inklusiv Frühstücksbuffet: 100 US$ Ist es wert.

Fortsetzung folgt

Teil 2928. März 2019

Fortsetzung

Um 15 Uhr holt mich Jimmy im Hotel ab. Wir fahren nach Dorze zu einem Dorze Stamm. Von Arba Minch geht es auf einer staubigen, steile Schotterpiste bis auf 2000 Meter rauf.


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Da hat das Volk der Dorze ihre Heimat gefunden. Mit knapp 28'000 Mitgliedern sind die Dorze eine recht kleine ethnische Gruppe.


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Nach 45 Minuten erreichen wir den Dorfeingang.


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Da bezahlen die Farenjis 200 ETB pro Nase und mieten für 100 ETB den obligatorischen Guide. Bekannt ist das Volk für ihre grossen, von Hand gefertigten Häuser, die an das Gesicht eines Elefanten erinnern. Das hat auch einen Grund. Vor vielen Jahren lebten genau in dieser Region Elefanten. Sie sind mittlerweile weiter nach Kenia gezogen. Ein schwerer Verlust für die Dorze, doch auch eine Chance, den Toursimus hier wieder ein wenig anzukurbeln. Denn heute haben die Dorze den Elefanten zu einem ihrer Hauptanzugspunkte für Touristen gemacht indem sie ihre Häuser immer noch in Anlehnung an die Dickhäuter bauen. Zwei Luftlöcher dienen dabei als Augen des Elikopfes der die Form der knapp 20 Meter grossen Hütten vorgibt. Gebaut sind sie aus natürlichen Materialen wie Bambus und Entete-Blättern.


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Wir betreten eine Elefantenhütte und es ist dunkel. Es riecht nach Weihrauch und nach Tier.


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Der Guide zeigt uns das Schlafzimmer


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Die Küche


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den Empfangsraum


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und da wo die Tiere schlafen.



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Ein wichtiger Wirtschaftszweig für Dorze ist die Produktion feiner Baumwolltücher, für die sie im ganzen Land berühmt sind.

Die farbenfrohe Tücher sind auch bei den Toursiten sehr beliebt.


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Hier wird noch selbst per Hand gesponnen.


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Die Dorze produzieren auch Tej (Honigwein) Unterwegs beobachten wir mehrere Bienenhäuser.


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Fortsetzung folgt

Teil 3029. März 2019

Fortsetzung

Bis Heute hatte ich noch nie von einer "falschen Babane" (Ensete) gehört, noch weniger gesehen. Diese Pflanzen sind den richtigen Bananen ähnlich. Sie tragen aber nie Früchte und die Blätter haben eine etwas andere Form.


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Sie stehen senkrechter.


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Was macht man mit diesen Ensete Pflanzen? Die Dorze machen Fladenbrot daraus, in einem sehr aufwändigen und lang andauernden Prozess.
Zuerst wird der mittlere Teil der Blätter abgeschabt und zerkleinert.


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Der Brei wird zunächst in Bananenblättern gesammelt und 3 Monate vergraben. In dieser Zeit fermentiert die Masse.


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Danach kann der "Mus" genutzt werden. Die benötigte Menge wird entnommen


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und nochmals mit einem Messer zerkleinert.


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Der Teig wird geknetet und wie ein Fladen geformt auf einem falschen Bananenblatt.


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Das Ganze wird noch mit falschen Bananenblätter abgedeckt und dann wird es über einem Feuer in einer wokähnlichen Pfanne gebacken.


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Bald werden wir zur Dorfkneipe gerufen. Das Brot ist fertig zum Essen.


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Wir nehmen Platz


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brechen jeder ein Stück vom Fladen ab. In der bereit gestellten Schale ist wilder Honig und eine mit Oel angerührte scharfe Paste.


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Dazu wird ein selbst gebrannter Schnaps serviert. Er riecht ein wenig wie Anis. Der Schnaps wird aber aus Gemüse, vor allem Rote Beete und Knoblauch, gebrannt und ist sehr hoch prozentig.

Fortsetzung folgt

Teil 3101. Apr. 2019

@Biggi: gerade weil so eine Reise nicht im Reisekatalog steht, habe ich mir sie selber ausgedacht. Mich faszinieren immer wieder die Einheimischen, ihre Lebensweise, ihr Denken.
Wie du es aber erwähnst sieht nicht immer alles rosig aus........ 😎

Fortsetzung

Danach laufen wir noch ein bisschen im Dorf herum. Die Kühe tun einem wirklich Leid. Sie werden an den Füssen angebunden und man sieht öfters alte und neue Verletzungen.


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Wir gucken uns noch den Bambuwald an


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und verabschieden uns vom Dorf.


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Das Leben hier ist nicht gerade einfach.


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Langsam fährt Jimmy wieder runter nach Arba Minch.


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Heute mangelt es in der Stadt auch an Benzin. Eine Tuk Tuk Schlange wartet bei der Tankstelle.


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Jimmy fährt noch zu seiner Bank um Geld abzuheben.


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Heute Abend hat er Ausgang. Anschliessend bringt er mich zum Hotel zurück.


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Da geht für mich die Tour mit ihm zu Ende. Ich gebe ihm sein verdientes Trinkgeld und er freut sich wie ein Kind. Danach eile ich zu meinem Zimmer um zu duschen. Es ist mit einem Grand-Lit


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sowie Fernseher und Wifi ausgestattet.


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Luxus kann ab und zu nicht schaden. Das Zimmer finde ich geräumig und sehr sauber.


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Unter der Dusche zu stehen tut gut!


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Das Abendessen im Restaurant haut mich aber leider nicht vom Hocker. Das Hähnchen hat warscheinlich schon andere Teller gesehen....... Die Pommes schwimmen im Fett und die Bohnen kleben aneinander..... 😗

Morgen I will take it easy.

Teil 3203. Apr. 2019

05.01.2019

Mensch habe ich gut geschlafen! Die Aussicht von meinem Zimmer aus kann sich sehen lassen.


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Anschliessend geht es zum Frühstücksbuffet. Es gibt frischausgepresste Säfte, frische Früchte (Mangos, Papayas und Ananas), Egg Station und einheimische Gerichte.
Danach spaziere ich ein wenig um die Anlage herum und geniesse den Pool.


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Einige Fotografen machen gerade einen Werbespot für das Hotel. Sie haben dafür einige Mädels engagiert um es attraktiver zu gestalten. Sie laufen hin und her, posieren mal wieder und kischern.....


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Gegen Mittag beschliesse ich das Paradise Resort zu besuchen. Zu Fuss liegt es ja nicht weit. Hier der Hoteleingang vom Hailé Resort.


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Ich laufe bis zur Hauptstrasse raus


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und dann geht es nach links und ich laufe nicht einmal einen Kilometer. Der Eingang sieht nicht schlecht aus.


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Der Garten wirkt auch gepflegt.


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Vom Restaurant aus geniesst man ein tolles Panorama.


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Leider ist der Service so langsam dass ich das Restaurant nach einer halben Stunde verlasse ohne etwas bestellt zu haben.....Ich kehre zum meinem Hotel zurück


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und nehme auf der Restaurantterrasse Platz. Ich bestelle wieder einen leckeren Avocadosalat und gönne mir ein Bier dazu.


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Hier fühlt man sich echt in Urlaub!


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Den Nachmittag verbringe ich im Spa und am Pool. Die Zeit vergeht im Nu. Da ich am nächsten Tag abreise haben die Zimmermädchen eine kleine Geste für mich gemacht.


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Am Abend esse ich Pasta mit Tomatensauce. Schmeckt nicht schlecht.

Morgen fliege ich nach Dire Dawa.

Teil 3304. Apr. 2019

05.01.2019

Gegen 11 Uhr checke ich vom Hotel aus. Zum Flughafen gibt es einen kostenlosen Shuttle.


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Um Dire Dawa zu erreichen muss ich leider wieder via Addis Abeba fliegen denn es gibt keine direkte Flüge. Zum Glück kann ich aber mein Gepäck bis nach Dire Dawa aufgeben.


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Langsam wird die Wartehalle voll.


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Da mache ich auch mit Daniela Bekanntschaft. Sie ist auf demselben Flug wie ich und geht auch nach Dire Dawa. Wir plaudern eine Weile und es stellt sich auch heraus dass wir Beide den selben Flug nach Djibouti nehmen. Wir beschliessen zusammen zu reisen.

Der Flug nach Addis Abeba läuft nach Fahrplan.


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Die Maschine ist ausgebucht. Von da oben verabschieden wir uns von der Omo Region.


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Die Landschaft begeistert mich immer wieder.


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Bald erblicken wir Addis Abeba.


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Wir erreichen Terminal 1 (domestic flights). Da herrscht ein Gnusch. Wir müssen mit unserem Handgepäck zweimal durch die Security. Der Flug nach Dire Dawa verlässt Addis Abeda mit einer halben Stunde Verspätung. Unsere Augen geniessen wieder tolle Landschaften. Es ist aber sehr dunstig.


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Um 17.30 landen wir auf Dire Dawa International Airport.


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Wir warten 30 Minuten auf unser Gepäck. Es wird alles per Hand gebracht.....Draussen wartet auch schon der Driver von der Winta Lodge in Harar. Ich hatte ihn gebucht da es keine Möglichkeit gibt am Abend einen Bus nach Harar zu nehmen. Kostet 40 US$. Die Sonne geht langsam unter.


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In der Stadt herrscht grosser Verkehr.


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Wir passieren die grosse Zementfabrik von Dire Dawa.


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Fortsetzung folgt

Teil 3405. Apr. 2019

Fortsetzung

Dire Dawa ist mit seinen 680'000 Einwohner die zweitgrösste Stadt von Aethiopien. Es wird Oromo gesprochen und die Hauptreligion ist Islam.
Bis nach Harar sind es 52 Kilometer. Die Strasse führt durch Berge. Die Landschaft muss grandios sein. Schade es ist jetzt dunkel. Wir fahren nur 30km/St. Vor uns erstreckt sich eine LKWschlange. Die Trucks kommen alle von der Zementfabrik und begeben sich nach Addis Abeba via Asbe Teferi.
Und so kommen wir erst gegen 20 Uhr im Winta Hotel Harar an. Wir werden freundlcih von Daniel, der Besitzer, begrüsst. Ein Zimmermädchen bringt uns gleich auf unsere Zimmer. Ich bekomme 101 im ersten Stock. Es ist kitschig aber sauber. Die Bettmatraze hat schon bessere Zeiten gesehen ich spüre nämlich beim ausprobieren jede Feder.......


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Es gibt auch ein Fernseher und Wifi.


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Das Badezimmer ist klein aber OK.


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Und für 30US$ die Nacht inkl. Frühstück kann man echt nich meckern! 10 Minuten später klopft es an der Tür. Das Zimmermädchen bringt mir als Begrüssung ein frischhausgemachte Gemüsesuppe, 7 Samosas und Bananen. Ich bin so hungrig dass ich die Suppe und die Samosas im Nu verschlinge. Miam miam, lecker! 🙂
Anschliessend begebe ich mich zum Restaurant wo ich einige Farenjis treffe: 2 deutsche Mädchen, 1 Franzose und 2 Engländer. Wir plaudern eine Weile zusammen und trinken einige Bedele Biere. Wir verabreden uns mit den 2 deutschen Mädels am nächsten Morgen um die Stadt zu besuchen.

06.01.2019

Mein Zimmer gibt leider auf die Strasse. Da ist die ganze Nacht etwas los! Viel geschlafen habe ich nicht. Seit 2 Tage habe ich auch einen grosen Durchfall und das Immodium scheint nicht zu wirken....
Um 8 Uhr treffe ich die deutschen und den Franzosen am Früstückstisch.


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Daniela fehlt. Wie sich später herausstellt leidet sie auch unter starkem Durchfall und erholt sich im Bett. Das Frühstück schmeckt sagensaft. Es werden frischgemachte Pancakes serviert. Dazu frischer Papayasaft, Honig, Marmelade. Der Café ist ein Geschenk Gottes.
Eine Stunde später nehmen wir zu Viert ein Tuk Tuk bis zum Harar Eingangstor.


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Wir wollen die Altstadt, the Walled City, erkunden.


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Die alten Peugeot 404 werden hier als Taxi gebraucht.


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Die alte und heilige Stadt, die im Jahr 1520 gegründet wurde, stellt mit ihren 99 Moscheen das muslimische Zentrum Aethiopiens dar und fungierte einst als Pilgerziel für Muslime aus der ganzen Welt. Heute gilt Harar den Muslimen die vierte heilige Stadt nach Medina, Mekka und Jerusalem.
Seit 2006 gehört die Altstadt auch zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Gleich nach dem Tor passieren wir das Juga Hospital.


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Danach kommen lauter Gassen auf uns zu.


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Sie sind bewohnt.


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Fortsetzung folgt

Teil 3510. Apr. 2019

Fortsetzung

In der Altstadt macht es echt Spass herum zu laufen. Es gibt immer tolle Begegnungen. Die Kinder sind einfach köstlich.


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Bald erblicken wir das Ras Tafari Haus. Es wurde durch einen indischen Händler gebaut.


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Man kann da indische Figuren auf der Haupttür beobachten.


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Heute lebt ein Heiler darin. Er behauptet mit Hilfe Gottes und verschiedene Pflanzen hoffnungslose kranke Menschen retten zu können.
Auf der Gasse gegenüber zeigen uns die Schneider ihr Können.


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Das schönste Gebäude bleibt aber das Arthur Rimbaud Zentrum.


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Das im Jahr 2000 eröffnete Museum ist das Ergebnis einer langjährigen Partnerschaft von französischen Institutionen und der Stadtverwaltung. Das Haus ist dem französichem Schriftsteller Arthur Rimbaud, der zwischen 1880 und 1891 in Harar lebte, gewidmet. Irrtümlicherweise wird dieses Gebäude als Wohnhaus des Dichters benannt, aber das zweistöckige Haus wurde erst nach Rimbauds Tod im Jahre 1908 erbaut und gehörte einem wohlhabenden indischen Händler.
Im Erdgeschoss gibt es Dokumente und Texte aus der Zeit, als das Gebäude als französische Schule genutzt wurde.


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Ueber eine Holztreppe


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gelangt man auf eine Galerie, wo man einige alte Fotos Harars und Gemälde zu sehen bekommt.


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Der südlich angebaute Balkon hat sieben bunte Fenster von denen man einen guten Blick über die Altstadt hat.


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Fortsetzung folgt

Teil 3612. Apr. 2019

Fortsetzung

Harars Altstadt umgibt eine 3 kilometerlange Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert. Sie besteht durch ihre weisse, engeinander stehende Häuser sowie bunte duftende Märkte.


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Die Innenstadt misst nur einen Quadratkilometer und wird von einer Mischung christlicher und muslimischer Bauten, Geschäften und Märkten geprägt. Der Zugang erfolgt durch eines der 5 imposanten Stadttore. Das Besondere an Harar ist das friedliche Miteinander der verschiedenen Kulturen. Aus diesem Grund hat die UNESCO Harar mit dem "Cities for Peace" Preis ausgezeichnet.
Es herrscht aber auch eine gewisse Armut. Einige Einwohner leben praktisch auf der Strasse und richten so gut wie sie können ihr Zuhause ein.


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Die 404 Peugeots dürfen auch in der Altstadt verkehren.


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Wir spazieren durch die Gassen und spüren absolut keine Agressivität.


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In der Stadt fällt häufig der Strom aus. Hier versteht man auch warum!


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Die Leute hier berühren mich echt.


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Für Fotos wird auch meistens kein Geld verlangt.


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Es gibt immer etwas zum beobachten.


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Fortsetzung folgt.

Teil 3715. Apr. 2019

Fortsetzung

Manche Häuser sind echt sehenswert.


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Wir dürfen sogar einen Blick hineinwerfen


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wollen aber nicht stören.


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Die Ruhestätte von Sheikh Abadir, der als Gründer von Harar gilt, ist von weitreichender Bedeutung. Muslimische Gläubige besuchen immer noch die Grabstätte, um zu betzen und um Rat zu bitten. Sie bringen Opfergaben um ihre Hingabe zu zeigen. Frauen sind leider da nicht erlaubt....


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Andere wichtige Emire wie Emir Nur haben auch unweit ihren Ruheplatz bekommen.


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Die Stadt ist einfach ein Geschenk für die Augen In jeder Gasse gibt es Leben.


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Aber alles sieht nicht immer rosig aus. Manchmal stinkt es fürchterlich. Oefters findet man Rohrbrüche


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und manchmal sogar Tierkadaver (Katzen und Hunde). Auf einmal werden wir auf einen Souvenir Shop aufmerksam.


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Da werden wir von George begrüsst. Er bittet uns hinein und fängt über sich und seine verstorbene Mutter zu erzählen.


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Wir hören sehr interessiert zu. Sein kleines Geschäft erinnert ein wenig an Ali Babas Höhle. Seine Schwester gegenüber zaubert uns einen guten starken Café. Es macht Spass ihr zuzusehen.


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Fortsetzung folgt

Teil 3817. Apr. 2019

Fortsetzung

Natürlich hofft George dass wir etwas bei ihm kaufen. Leider sind seine Preise echt gesponnen!

Danach marschieren wir weiter durch die Gassen.


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Niemals werden wir böse angeschaut. Wir fühlen uns echt sehr wohl hier.


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Wir passieren das ERER Gate


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und da sieht es auf einmal sehr dreckig aus.


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Ueberall Müll und Plastik.


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Die Esel versuchen da drin noch etwas Essbares zu finden.


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Gegen 15 Uhr beschliesse ich mit dem Franzosen ins Hotel zurückzukehren. Ich bin sehr hungrig und seit 2 Tagen habe ich auch einen starken Durchfall. Die Imodium Tabletten scheinen da nicht zu wirken....
Wir nehmen uns ein Tuk Tuk und Daniel freut sich uns zu sehen. Im Nu organisiert er uns Spaguettis mit frischem Gemüse. Sie werden al dente serviert. Miam miam.
Danach lege ich mich hin. Gegen 19 Uhr klopft Daniel an meine Tür. Mit Daniela und dem Franzosen haben wir die Hyena Feeding Tour gebucht. Daniel hat alles organisiert. Kosten: 200ETB für das Tuk Tuk (es wartet die ganze Zeit) und 100 ETB pro Person für die Show.

Gegenüber vom Hotel gibt es einen Friseur und ich habe einen direkten Blick darauf!


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Der Tuk Tuk Fahrer fährt nach dem Erer Tor weiter ins Nomansland. Der Ort wurde vor 2 Jahren geändert weil immer mehr Touristen die Show auf eigene Faust erkundeten. Zum Kassieren gab es Probleme! 😛
Jede Nacht durchstreifen Hyänen dies Strassen der alten Stadt und suchen Futter dass sie zu den nahgelegenen Höhlen bringen können.
Endlich kommen wir an der Stelle an. Viele Farenjis warten schon. Unser Driver erklärt uns Einiges. Yusuf, bekannt als Hyena Man, lernte die Hyänen von seinem Vater zu füttern. Er fütterte sie 45 Jahre lang und verstarb vor 13 Jahren. Da übernahm Yusuf den Job.


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Auf einmal erscheinen sie im Dunkel.


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Hunger kennen sie warscheinlich nicht denn sie sind absolut nicht mager. Sie essen ohne Gier ihre Fleischstücke.
Alles vergeht ganz friedlich.


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Für Leute die nie Hyänen gesehen haben lohnt sich vieilleicht die Tour. Ich selber fand sie enttäuschend. Eine Stunde später kehren wir ins Hotel zurück. Da treffen wir auch wieder unsere 2 deutsche Damen. Wir essen zusammen und beschliessen am nächsten Morgen gemeinsam nach Babille zum Kamelmarkt zu fahren. Daniel erklärt uns wo wir den Minibus finden usw...

Teil 3925. Apr. 2019

07.01.2019

Heute ist in Aethiopien Weihnachten! Mit dem von Daniel reservierten Bajaj (Tuk Tuk) fahren wir um 6.30 bis zum örtlichen Busbahnhof. Der Driver setzt uns genau vor dem Minibus nach Babille ab.


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Die 40 Kilomerfahrt kostet 15 ETB pro Person und dauert eine Stunde. Sie ist echt angenehm. Unser Matatu schlängelt sich durch Bergstrassen und man blickt auf schöne Täler und hohe Berge.
In einem abgelegenen Teil von Ostäthiopien, an der Strasse nach Somalia (2 Autostunden entfernt) liegt die Stadt Babille. Endstation ist auch hier der Busbahnhof. Wir marschieren die Hauptstrasse entlang und die Einheimischen glotzen uns kommisch an. Kinder bringen uns durch einen staubigen Weg bis zum Kamelmarkt.


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Der Markt ist ein geschäftiges Handelszentrum. Die Besitzer bringen Vieh aus Hunderten Kilometern, einschliesslich aus Aethiopien, Djibouti und Somalia, um mit potentiellen Käufern Handel zu treiben.


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Da machen wir auch mit 2 Spaniern Bekanntschaft. Sie Studieren "The Behaviour of Camels" und reisen durch ganz Aethiopien. Durch die Beiden erfahre ich Vieles über diese Tiere.
Ata Allah, Geschenk Gottes, das ist der Name der Beduinen für das Dromedar mit einem Höcker. Auch bekannt als arabisches Kamel. Die Augen eines Kamels sind gross mit einem weichen und verständnissvollen Ausdruck.


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Sie sind mit einer doppelten Reihe von gekräuselten Wimpern geschützt. Diese helfen auch dass Sand und Staub nicht in die Augen eindringen.


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Die langen schlanken Beine eines Kamels verfügen über starke Muskeln die ihm erlauben über lange Wegstrecken schwere Lasten zu tragen. Ich wusste nicht dass ein Kamel bis zu 450 Kilos tragen kann.


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Die Kamele haben breite flache Füsse, die Sohle wie Leder und zwei Zehen an jedem Fuss. Die Zehen sind durch Polster, die das Gewicht auf dem lossen Untergrund verteilen, miteinander verbunden. Das verhindert ein Einsinken der Tiere im weichen Sand.


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Im Gegensatz zu dem was allgemein angenommen wird, bewahrt das Kamel kein Wasser in seinem Höcker auf. Es ist ein Fettberg woraus das Kamel seine Energie bezieht wenn es schwierig wird Futter zu finden. Wenn ein Kamel seinen Fetthöcker für seinen Fortbestand nutzt wird derselbe schlaff und erscheint angegriffen. Wenn ein Kamel zuviel Fett aufnimmt, verschiebt sich der kleine Rest des Höckers aus seiner vertikalen Position zu einer Seitenlage. Durch Fressen und einigen Tagen ausruhen, rückt der Höcker in seine aufrechte Stellung.
Zum ersten Mal beobachte ich auch wie Kamele um die Führerschaft kämpfen können.


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Hinter dem Kamelmarkt fällt die Marktgrenze stark in ein weitläufiges Tal hinab, der Beginn eines Gebietes namens Dakhata Valley. Auch als Tal der Wunder bekannt. Daniel hatte uns erklärt ja nicht dort herumzuspazieren. Die vielen Verstecke und die Nähe zu Somalia sorgen ab und zu zu Unruhen und Matata.....


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Fortsetzung folgt

Teil 4027. Apr. 2019

Fortsetzung

Das Ambiente auf dem Markt ist schon beeindruckend.


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Immer mehr Händler erscheinen.


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Viele Kamele zeigen alte Gesichtsverletzungen.


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Richtung Somalia ist kein Mensch zu sehen.


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Von hier oben schaut man sich, wenn Interesse besteht, die Kamele an.


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Dann wird viel gepalabert und verhandelt.


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Es kann Stunden dauern.


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Nach einer Weile beschliessen wir den Markt zu verlassen. Wir begeben uns ins Zentrum und nehmen in einem Café Platz. Ich kämpfe immer noch mit meinem Durchfall und besuche gleich das Klo. Zu meinem Erstaunen ist es sehr sauber. Fieber habe ich leider auch. Alle bestellen einen frischausgepressten Avocadosaft. Ich trinke einfach Wasser aus der Flasche und esse Bananen.... 😣
Die 2 Spanier überreden uns mit ihnen in das Tal der Wunder mit einem Tuk Tuk zu fahren. Daniel hatte uns davon abgeraten aber was soll's.
Wir laufen bis zur Hauptstrasse rüber


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und fangen an mit den Bajajfahrern zu verhandeln. 10 Minuten später sitzen wir zu 6 + Driver in einem Tuk Tuk.


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Für 300 ETB können wir das Tuk Tuk für 2 Stunden behalten. Das Abenteuer kann losgehen!


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Fortsetzung folgt

Teil 4130. Apr. 2019

@Christa: da muss ich dir Recht geben. Dies dachte ich auch als ich sie sah. Unsere 2 Spanier behaupteten aber das Gegenteil. Leider habe ich keine andere Bilder mehr. Danke für's Mitreisen.

Fortsetzung

Die Strasse führt Richtung Jijiga. Das Dakhata Tal (Tal der Wunder) erstreckt sich auf ca 13 Kilometer und ist für seine besonderen Felsformationen bekannt.


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Nach etwa 5 Kilometer halten wir am Strassenrand an.


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Inzwischen ist es sehr heiss geworden. Wir wollen zu einem bestimmten Felsen klettern.


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In Aethiopien gibt es eine Wasserfabrik namens Babile auf deren Logo ein Bild von einem der Felsen abgebildet ist. Dieser Felsen ist etwas penisförmig und beeindruckend da der obere Felsen aussieht als ob er auf der Basis balanciert.

Auf der Hauptstrasse herrscht reger Verkehr.


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Es dauert nicht lange bis wir alle ins Schwitzen kommen und voller Kaktusdornen sind. Wir folgen einen Weg und begegnen Kamele. Sie kommen vom Babille Markt.


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Ein Kamel hält ein Stück Karton in seinem Maul.


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Weiss der Teufel wieso......


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In der Nähe stossen wir später auch auf den Babille Gap bekannte Pass. Er wurde mindestens zweimal als Stützpunkt gegen Eindringlinge genutzt. Das erste Mal im Jahr 1941 während des zweiten Weltkrieges von den Italienern und später von der äthiopischen Armee im Ogaden-Krieg gegen die somalische Armee.
Kamele kommen uns auch noch entgegen.


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Die Natur hier gefällt uns.


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Ab und zu erinnert sie mich an das Erongo Gebirge in Namibia.


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Danach geht es mit dem Bajaj wieder zurück in die Stadt. Am Busbahnhof steigen wir in ein Matatu ein und gegen 15 Uhr erreichen wir Harar. Mir ist echt nicht wohl. Daniel serviert uns ein Omelette mit einem frischausgepressten Papayasaft. Ich zwinge mich um etwas in mir zu nehmen und verschwinde danach schnell in mein Bett. Um 19 Uhr treffe ich die ganze Truppe im Restaurant. Daniel hat für mich eine gute warme Gemüsesuppe organisiert. Die 2 deutschen Mädchen sowie der Franzose nehmen morgen sehr früh den Bus nach Addis Abeba. Ich fliege mit Daniela nach Djibouti.

Teil 4203. Mai 2019

@Picco: I love your sense of humour! 😄

08.01.2019

Um 8 Uhr treffe ich beim Frühstück Daniela. Mir geht es immer schlechter. Ich bekomme praktisch nichts mehr runter und leide über starke Magenkrämpfe. Bei Ankunft in Djibouti muss ich unbedingt eine Klinik aufsuchen. Ich trinke eine Tasse Thé und verschwinde wieder ins Bett. Um 13 Uhr begleiche ich meine Rechnung. Daniel hat für die Mahlzeiten keinen Cent verlangt und er will auch nichts dafür. In diesem kleinen Hotel habe ich mich schon wohlgefühlt.
Mit dem organisierten Taxi verlassen wir Harar und machen uns auf den Weg zum Dire Dawa Flughafen. Bei Tageslicht hat man viel mehr davon. Wir fahren durch verschiedene Dörfer.


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Bei Einigen ist Heute Markt.


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Bald erreichen wir die grandiose Strasse die uns runter nach Dire Dawa führt. Wir erblicken ein paar LKW's die hier ihren Dienst beendet haben....


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Die Landschaft erfreut unsere Augen.


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Langsam sehen wir den Stadtrand von Dire Dawa. 10 Minuten später halten wir am alten Bahnhof Chemin de Fer Djibouto-Ethiopien an.


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Da treffen wir einen netten alten Aethiopier der sogar französisch spricht. Er hat 25 Jahre lang bei der Eisenbahn hier gearbeitet und erweist sich als wahres Lexikon zur Eisenbahngeschichte Aethiopiens. Er führt uns durch alte Wagons.


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Mit ihm erwacht der Bahnhof wieder zum Leben. Schade dass mir so schlecht ist sonst wäre ich bestimmt bei ihm hängen geblieben. Anschliessend besuchen wir noch den Markt.


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Die Stadtmitte wirkt nicht gerade sehr sympatisch.Am Nachmittag kauen die Männer meistens Khat. Es wird in diesem Gebiet in grosser Mengen von einem Baum produziert. Khat ist in den meisten westlichen Ländern illegal. Das Fotografieren lässt man auch lieber wenn man keine Probleme möchte!

Fortsetzung folgt

Teil 4306. Mai 2019

Fortsetzung

Gegen 15 Uhr bringt uns das Taxi zum Flughafen. Da herrscht viel Verkehr und ein riesiges Gnusch.


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Wir heben aber pünklich ab. Es dauert nicht sehr lange und wir erblicken die Küste


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sowie die Stadt Djibouti.


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Im International Ambouli Airport geht alles sehr zügig. Ich hatte mein Visum in der Schweiz beantragt. Man kann es aber auch am Flughafen erhalten. Meins hat 130 CHF gekostet und ist 31 Tagen gültig. Nicht gerade geschenkt.
Das Gepäck erscheint sehr schnell auf dem Fliesband und so können wir aus dem Terminal marschieren. Ich habe ein Zimmer in der Auberge Le Héron reserviert und sie bietet ein gratis Shuttle an. Daniela hat im China Shandong Hotel gebucht. Wir finden kein Hotelshuttle und ich erkundige mich bei den Taxifahrern. Da bekomme ich immer dieselbe Antwort: pas de shuttle, prenez mon taxi....
Nach 15 Minuten erscheint endlich der Hotelwagen. Er bringt mich zu meiner Unterkunft und fährt Daniela zum Shandong. Es liegt nur 1 Kilometer entfernt.
Die 2 Damen an der Rezeption sind sehr freundlich und hilfsbereit. Ich erkläre ihnen dass ich heute Abend noch unbedingt ins französische Krankenhaus muss. Sie telefonieren gleich für mich dorthin, da heisst es aber sie würden nur französische Patienten aufnehmen. Ich reise aber nur mit einem schweizer Pass. Den Französischen habe ich nie machen lassen.....
Mit der Bureaucratie kommt man leider nicht vorwärts und die 2 Damen schlagen vor dass ich schon einmal mein Zimmer beziehe. Sie würden sich inzwischen um mein Problem kümmern.
Mein Zimmer besitzt absolut kein Charme


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ist aber sauber und zweckmässig eingerichtet.


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Das Badezimmer ist klein aber OK.


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Es gibt warmes Wasser. Wifi und Klimaanlage funktionnieren. Was will man mehr! Preis pro Nacht in B&B: 76 US$

Anschliessend laufe ich zur Rezeption zurück. Die 2 Damen haben in der nahgelegenen Klinik ausgemacht dass ich jetzt noch vorbeikomme. Der Hotelchauffeur bringt mich auch sofort hin. Es handelt sich um die FK Medical Sovereign Djibouti Medical Services Clinic. Sie liegt gegenüber der Ambassade de France. Sie macht gleich einen guten Eindruck auf mich. Ein Expat aus England sitzt im Wartesaal und bestätigt mir dass ich hier gut aufgehoben bin. 10 Minuten später stehe ich auch schon vor einem Arzt. Er stellt mir gezielte Fragen. Ein komplettes Check up wird durch die Schwester gemacht. Blut wird entnommen. Die Ergenisse bekomme ich morgen früh. Bis dahin muss ich ein Breitbandantibiotikum sowie Flagyl (Amöben) Tabletten schlucken.
Die Konsultation dauert 30 minuten und beim Herausgehen bin ich 200 US$ leichter.
Mein Toni hat inzwischen auch das Hotel angerufen und die 2 Damen haben ihn beruhigt. Ich rufe zurück und mein Mann ist erleichtert.
Gleich danach gehe ich ins Bett. Bin total schlapp!

Teil 4409. Mai 2019

09.01.2019

Um 7 Uhr wache ich auf. Ich fühle mich heute morgen schon etwas besser. Die Medikamente scheinen zu wirken. Ich begebe mich zum Frühstück. Es gibt frische Croissants, Orangensaft, Expresso. Mein Appetit kommt auch wieder und die Magenkrämpfe haben etwas nachgelassen.


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Anschliessend erledige ich meine e-mail Post im Salon.


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Um 10 Uhr bringt mich der Hotelshuttle zur Klinik. Die Ergebnisse sind da. Ich leide unter Amöbiasis und einer starken Urininfektion. Ich bin erleichtert denn ich hatte noch Schlimmeres befürchtet. Mein Medizin muss ich 10 Tage lang einnehmen.
Der Driver fährt mich dann zu Dolphin Excursions und verlässt mich.
www.divedjibouti.com

Da habe ich vor einer Woche via Internet eine 6 Nächte Diving Cruise auf der MV Deli gebucht. Ein Last Minute Schnäppchen zu 848 US$ all inklusive. Da treffe ich die Managerin Cecile. Ich erzähle ihr über meine Gesundheitsprobleme. Sie meint wir können auf dem Schiff entscheiden wann ich tauche oder nicht. Ich bezahle in Cash mein Rechnung und nehme ein Taxi zurück ins Hotel. Kostet mich 1000 FDJ.
Hier die Auberge von draussen.


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Da wartet auch schon Daniela auf mich. Sie hatte die Aufgabe sich nach einer Lake Abbé Tour zu erkundigen. Hat sie gleich bei Rushing Water Adventures gebucht. Wir bezahlen nur 260 US$ da wir insgesamt 4 Touris sein werden. Genial.
Die Tour geht schon morgen früh los und wir übernachten unweit vom See.
Anschliessend lege ich mich hin denn ich bin doch sehr schwach.
Gegen 16 Uhr laufe ich zum Leader Price Supermarket um einige Einkäufe zu erledigen.


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In Djibouti City ist momentan Winter. Tagsüber liegt die Temperatur bei 28 Grad. Im Sommer steigt sie bis 45 Grad und wird unerträglich.
Anschliessend laufe ich zum China Shandung Hotel. Es ist billiger als Meins. Eine gute Alternative für Backpackers. (ca 45 US$ pro Nacht). Djibouti erweist sich als eine teuere Stadt.
Wir sehen uns zuerst den nahgelegenen Strand an.


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Danach laufen wir ins Zentrum. Im "Time Out" essen wir eine Pizza und trinken ein Bier dazu.


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Zu Fuss geht es dann wieder in unser Hotel zurück. Man fühlt sich Nachts absolut sicher hier in der Stadt!

Fortsetzung folgt

Teil 4513. Mai 2019

Die Republik Djibouti hat eine Fläche von 23'200 Km2 und liegt am Horn von Afrika. Sie grenzt an 3 Nachbarstaaten: Eritrea im Norden, Aethiopien im Westen und Süden und Somalia im Süden. Ihre Küstenlinie von 370 Kilometer verläuft am Roten Meer und am Golf von Aden. Die Republik Djibouti hat 1'999'000 Einwohner von denen mehr als zwei Drittel in der Hauptstadt Djibouti-Ville leben. Die Amtsprachen des Landes sind Französisch und Arabisch. Somali und Afar sind die nationalen Sprachen. Mit einem Anteil von 98% sind der Grossteil der Bevölkerung sunnitische Muslime.
Djibouti wurde erst 1977 von Frankreich unabhängig.

10.01.2019

Gegen 8 Uhr frühstücke ich mit einem grossen Appetit. Ich fühle mich echt besser. Eine Stunde später werde ich auch schon von Rushing Water Adventures vor dem Hotel abgeholt. Für die Tour sind wir insgesamt 4 Touris: eine Chinesin mit ihrem Freund, Daniela und ich. Die Reise zum Lake Abbé kann losgehen. Wir fahren zuerst den Hafen entlang.


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Danach erblicken wir die Djibouti International Free Trade Zone.


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Djibouti will zum weltweiten Logistik-Zentrum werden. Mit chinesischer Hilfe baut es gerade die grösste Sonder-Wirtschaftszone Afrikas.


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Präsident Ismail Omar Guelleh verkündete letztes Jahr er wolle das Eingangstor für ganz Afrika werden! Momentan besteht die Freihandelszone nur aus 240 Hektar auf dem sich ausländsiche Firmen ansiedeln können. In 10 Jahren soll sie fertig sein und dann 4800 Hektar umfassen. Wahnsinnig!
Hinter dem Mammutprojekt stehen natürlich chinesische Firmen und chinesisches Geld. Es ist Teil der "Neuen Seidenstrasse". Unternehmen die sich in der Zone ansiedeln werden weder Mehrwert noch Gewinnsteuern zahlen. Djiboutis Regierung will dabei nicht nur chinesische Firmen anlocken.
Die Arbeiter leben hier nicht gerade im Luxus!


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Danach kommt das Nomansland mit ihren LKW's Leichen....


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Jacob, unser Fahrer, erklärt uns es seien alles äthiopische Lastwagen. Die Fahrer schlafen die meiste Zeit beim fahren ein...


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Wir überholen Einige.


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Langsam erscheint auch die wahre Natur des Landes.


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Wir passieren die Stadt Arta


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dann das Gebiet Grand Barra.


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Da treffen wir auch fresche Baboons.


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Erster Stop wird die kleine Stadt Dikhil.


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Fortsetzung folgt

Teil 4616. Mai 2019

Fortsetzung

Dikhil, 120 Kilometer von Djibouti-Ville entfernt, wurde von den Franzosen 1928 zum Verwaltungssitz der Region ausgebaut und hat heute etwa 39'000 Einwohner.
Der Ort dient den Nomaden immer noch als Tauschplatz und ist der Ausgangs-und Zielpunkt von Kamelkaravanen von und nach Aethiopien.
Seit Anfangs 2018 hat Okar Food and Beverage Industries auch hier investiert. In der Erde findet man sehr gutes Mineralwasser. 2 verschiedene Marken werden hier produziert: Okar und Palmeraie. Leider können wir das Unternehmen nicht besuchen.

Jakob parkiert schon einmal den Wagen vor der Auberge La Palmeraie.


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Dann dürfen wir ein Zimmer benutzen um zu pinkeln.


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Ich muss sagen es ist nicht gerade für Honeymoon geeignet....und es stinkt....


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Danach laufen wir die Strasse rüber


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und Jakob macht uns auf einige Wasserstellen aufmerksam. Hier gibt es überall Süsswasser.


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Wir passieren das Gymnasium


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und begeben uns zur Agro Farm. Sie ist in Dikhil sehr bekannt.


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Sie benützt das unterirdische Wasser um verschiedene Gemüse und Pflanzen wachsen zu lassen.


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Es ist echt angenehm hier herumzuspazieren.


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Man kann sogar Schildkröten bewundern.


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Das Wasser wird hier gepumpt.


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Kühe werden auch gehalten. Sie versorgen Die Einheimischen mit Milch.


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Fortsetzung folgt

Teil 4720. Mai 2019

Fortsetzung

Hier könnte man es echt länger aushalten.!


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Viele Vögel haben sich auch in der Palmeraie eingenestet.


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Danach kehren wir zur Auberge zurück. Da erwartet uns ein Mittagessen. Zum Trinken gibt es natürlich Mineralwasser direkt aus Dikhil.


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Dazu Hähnchen mit Gemüse in Sauce und Reis.


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Es schmeckt besser als es aussieht...... 😄
Am Tisch bekommen wir auch sehr schnell Besuch. Die Katzen sind sehr hungrig.


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Gleich anschliessend geht die Fahrt weiter.


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Die meisten Tankstellen in der Gegend sind in einem miserablen Zustand.


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Wir passieren einige Dörfer.


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Immer wieder müssen wir feststellen dass das Land ein Mühldepot geworden ist. Für die Augen kein schöner Anblick!


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Sehr bald erreichen wir die letzte grosse Ortschaft vor Lake Abbé: As Eyla.


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Fortsetzung folgt

Teil 4821. Mai 2019

Fortsetzung

As Eyla befindet sich 42 Kilometer von Dikhil und 35 Kilometer vom Lac Abbé entfernt.


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Der Ort besteht aus einigen Erdhäuser und armseligen Hütten.


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Hier findet man auch Ersatzteile sowie Sprit. Nichts geht verloren!


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Ein Wagen mit Farenjis ist für die Einheimischen immer ein Happening.


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Hier kann man auch seinen Guide für Lac Abbé buchen. Während Jakob verhandelt laufen wir ein wenig durch die Ortschaft. Wir werden sehr schnell von Kindern umzingelt. Sie sind herzig.


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Nach einer halben Stunde kann es weiter gehen. Paul, unser Lake Abbé Guide steigt mit uns in den Wagen ein.


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Immer wieder begegnen wir im Nomansland Eseln



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und Kamelen.


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Bald ändert sich auch die Landschaft.


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In der Unmesslichkeit ist man nie allein hier.


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Fortsetzung folgt

Teil 4922. Mai 2019

Fortsetzung

Zuerst ein bisschen Geographie.

Die Abbé See Region ist der Mittelpunkt der Afar Senke. Sie gehört zu den grössten Baustellen des Planeten. Hier entfernen sich 3 grosse Kontinentalplatten: die arabische, die afrikanische und die somalische Platte.
Seit 30 Millionen Jahren ist die Erde hier ständig in Bewegung. Erdbeben reissen immer wieder den Boden auf und spalten sogar alte Vulkankegel.
Die viele Spalten und Risse verlaufen oft parallel in 3 Hauptrichtungen:
- eine Bruchzone erstreckt sich nach Nordwesten ins Rote Meer hinein
- die andere nach Osten in den Golf von Aden
- die dritte Bruchzone, der Ostafrikanische Grabenbruch verläuft vom Afar-Dreieck aus geradewegs nach Süden.
Entlang dieser Bruchlinien dehnt sich die Erdkruste um 10 bis 20 Millimeter im Jahr.
Die Bruchzonen im Roten Meer und im Golf von Aden trennen den afrikanischen Kontinent von der arabischen Halbinsel.
Entlang dem Ostafrikanischen Graben, der sich 6000 Kilometer lang nach Süden erstreckt, wird sich die afrikanische Platte warscheinlich in einigen Millionen Jahren in 2 Teile aufspalten.

Unser Fahrer hält auf einmal vor einer Spalte an.


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Er zeigt uns einige tektonische Stufen.


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Wahnsinnig. Kaum vorstellbar dass da einmal alles unter Wasser stand!


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Diese trostlose mondähnliche Gegend diente dem Film Planet der Affen als surreale Kulisse.


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Anschliessend geht es auf einer schlechten Piste bergauf.


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Wir erblicken auf einmal einen anderen Wagen. Er fährt bestimmt auch nach Lac Abbé.


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Wir halten Beide am Viewpoint an.


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Die Aussicht ist einfach "Out of this World".


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Von weitem erblickt man schon die renomierten Kalksteinkegel von Lac Abbé.


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10 Minuten später fahren wir auch dorthin.


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Diese Kalksteinkegel können bis zu 50 Meter Höhe erreichen. Sie haben sich aus Ablagerungen heisser Thermalquellen unter Wasser gebildet. Da die Gegend sich in den letzten Jahrtausenden um ca 100 Meter gehoben hat, befinden sie sich jetzt im Bereich des trockenen Seeufers.


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Manchmal kommt Wasserdampf aus den bizzaren Gebilden oder kleine Geysire schiessen aus der Erde.


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Hier ist der Boden vulkanisch aktiv. Die Gegend hier ist absolut nicht unbewohnt. Nomadische Afars lassen ihre Kamele, Ziegen und Schafe in der Nähe weiden. Man kommt sich hier ein bisschen wie in Island vor.


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Fortsetzung folgt

Teil 5023. Mai 2019

Fortsetzung

Hier findet man sogar Warzenschweine!


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Es ist ein echtes Highlight neben diesen Kalksteinschornsteine zu laufen.


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Kein Wunder dass Charlton Heston 1968 zu seinem Filmklassiker "Planet der Affen" am Ufer des Abbe Sees inspiriert wurde.


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Dieses Fleckchen Erde ist auch eine Oase für Schafe.


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Der Boden ist manchmal auch sehr sumpfig. Man muss echt aufpassen wo man seine Füsse tut.


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Der Guide erklärt uns dass es schon Afars gab die da versunken sind.

Es gibt nur einen Ort an dem man in diesem bizarren und kargen Teil der Welt übernachten kann. Es handelt sich um das Camp As Boley chez Houmeb. Es besteht aus etwa 15 traditionellen Afar Hütten die aus einem mit Matten überzogenen Drahtgestell bestehen.


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Jede Hütte enthaltet 2 Betten mit Matratzen und gelöcherte Moskitonetzen.


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Dusche gibt es hier keine aber Toiletten sind vorhanden!


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Ich bereite schon einmal mein Bettchen für die Nacht vor. Anschliessend setze ich mich auf einen Felsen und schaue das Geschehen. Man muss es sehen um es zu glauben. Ich komme mir wie in einem Film der über die Bibel berichtet vor. Viele Afar Leute kommen mit ihren Schafe, Esel und Kamele vom weiden zurück.


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Sie hinterlassen einen Sandrauch. Ein tolles Ambiente.


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Das sind so Momente die für immer in Erinnerung bleiben werden.

Fortsetzung folgt.

Teil 5124. Mai 2019

Fortsetzung

Und so bleibe ich eine ganze halbe Stunde beim Zuschauen.


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Ein ewiges Hin und Her!


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Niemals könnte man ahnen dass so viele Einheimische mit ihren Tieren hier in der Gegend leben.


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Einige Esel laufen hinter mir vorbei.


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Die Sonne geht langsam unter.


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Im Camp gibt es ein kleines Restaurant. 3 Tische sind gedeckt.


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Einer für mich und Daniela.


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Einer für die 2 Chinesen und der andere für 3 Einheimische aus Djibouti die einem amerikanischen Freund das Land zeigen wollen. Im Restaurant bekommt man abends Licht. Die Modernität hat es auch bis hierher geschafft. Zum Abendessen werden Crudités, Hähnchen mit Spaghettis und Früchte serviert. Es schmeckt sogar!
Danach tanzen und singen die Afars für uns.


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Gegen 22 Uhr gehen wir zu Bett. In der Hütte ist es so warm.....Und dazu noch die viele Moskitos. Ich habe noch nie in meinem Leben so einen grossen Schwarm beobachten können. Das Summen geht einem dazu noch auf die Nerven. Nach einer Stunden entscheiden Daniela und ich draussen vor der Hütte zu schlafen.


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Da weht ein winziger Wind.


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Die Schnacken geben uns aber weiterhin zu schaffen. Bei den Afar-Touris mit dem Amerikaner herrscht grosse Fiesta vor ihrer Hütte. Da wir den Schlaf nicht finden können leisten wir ihnen zum Schluss Gesellschaft. Und so machen wir mit dem Khat und lokalen Palmenwein bekanntschaft. Doch doch Muslims trinken manchmal Alkohol. Alah soll ihnen verzeihen.....
Khat ist eine leicht narkotische Pflanze die seit Jahrhunderten am Horn von Afrika und auf der Arabischen Halbinsel sozial gekaut und genossen wird.
In Djibouti und Aethiopien wird die Pflanze auf offenen Märkte frei gekauft und in der gleichen Regelmässigkeit wie Kaffee in westlichen Länder konsumiert.
Frische Blätter und Spitzen werden vom Catha Edulis Strauch geerntet und entweder frisch gekaut oder getrocknet und in einem Tee gebraut.
Die erste Methode ist wesentlich wirksamer und liefert eine viel höhere Dosierung des stimulierenden Teils der Pflanze, bekannt als Cathinon.
Cathinon wird oft mit Amphetaminen verglichen, was ähnliche Wirkungen hervorruft. Dazu gehören Aufregung, Erregung, Gesprächigkeit, gesteigertes Selbstvertrauen und Konzentration. Bei mir entdecke ich Euphorie.....
Der Geschmack der Blätter finde ich süss und bitter zugleich.
In Djibouti geben leider reguläre Khat Nutzer schätzungsweise bis zu einem Fünftel ihres Haushaltsbudget für Khat aus. Geld das besser für Bildung oder Gesundheit ausgegeben werden könnte.

Irgendwann in der Nacht legen wir uns wieder hin und schlafen ganz happy ein....

Teil 5227. Mai 2019

11.01.2019

Um 05.30 wird heute morgen aufgestanden. Ich fühle mich wie neu geboren. Das Zeug von gestern Abend scheint immer noch zu wirken....Daniela hingegen fühlt sich schlecht und ist voller Moskitostiche.
Mit Afar Guide geht es schon einmal zu Fuss Richtung Abbé See. Später wird es nämlich zu heiss. Das Ambiente finde ich grandios.


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Der Abbé See ist ein Salzsee, der auf der Grenze von Djibouti und Aethiopien liegt. Von seinen 340 Km2 liegen 110Km2 in Djibouti. In den abflusslosen See mündet der Fluss Awash.

Wir merken sehr bald dass es gefährlich ist hier herumzulaufen. Die Gegend wird manchmal sehr sümpfig.


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Wir schauen sehr genau wo wir unsere Füsse tun. Unser Guide anscheinend weniger denn er schreit auf einmal. Wir drehen uns um und bemerken dass er mit beiden Beinen bis zu den Oberschenkel im Schlamm steckt.


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Wir helfen ihm da herauszukommen. Nicht einfach.


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Ein Schuh fehlt noch. Wir werden im Schlamm fündig.


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So weit ist es nicht mehr bis zum See.


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Unser Guide will aber nicht mehr weiter gehen. Können wir verstehen...Schade denn in der Weite sieht man am Ufer Flamingos.


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Andere Vögel lassen sich in verschiedene Pfützen erblicken.


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Manche Pfützen schenken uns tolle Farben.


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Anschliessend geht es wieder zurück ins Camp.


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Da frühstücken wir auch. Es gibt Kaffee, Brot, Butter und Honig. Danach fahren wir noch einmal zu den Kalksteinkegeln.


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Wir halten bei einer kleinen Thermalquelle an.


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Fortsetzung folgt

Teil 5328. Mai 2019

Fortsetzung

Anschliessend tut unser Guide einige Eier in eine Plastiktüte. Diese taucht er in das brühende Thermalwasser.


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Innerhalb von einigen Minuten erhalten wir harte Eier. Sie schmecken sehr gut.


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Danach laufen wir ein wenig in der Gegend herum. Kamele und Esel sind zum weiden unterwegs.


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Auf einmal, von nirgendwo, erscheinen Kinder.


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Sie beobachten uns


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und wollen verschiedene Sachen verkaufen.


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Sie sind leider nicht sehr gesprächig. Eine halbe Stunde später fahren wir wieder dieselbe Piste Richtung Dikhil.


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In As Eyla, verabschieden wir uns von unserem Afar Guide und bei der Hauptstrasse wird getankt.


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Schöne Motive zum fotografieren gibt es leider momentan keine......


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Fortsetzung folgt

Teil 5429. Mai 2019

Fortsetzung

Via Grand Barra


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und Petit Barra


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erreichen wir die Abzweigung Tadjourah - Djibouti. Die Aussicht von hier ist einfach grandios.


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Wir fahren dann durch verschiedene Dörfer


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bis zur Lac Assal Kreuzung. Da biegen wir nach links. Von weitem erblickt man den Salzsee.


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A propo Salz. Mit einem Salzgehalt von 35% ist der Assal See das salzhaltigste Gewässer ausserhalb der Antarktis. Die Weltmeere kommen auf ein Zehntel seines Salzgehalts. Mit seinen 54 Km2 liegt er bis zu 173 Meter unter dem Meeresspiegel. Lac Assal wird hauptsächlich aus unterirdischen Quellen gespeist. Bis auf 52 Grad steigt hier im grossen Grabenbruch das Thermometer an manchen Tagen. Hinzu kommt noch ein kräftiger Wind, der das Land noch weiter ausdürrt und zur ungewöhnlich massiven Verdunstung von Seewasser beiträgt.
Der Ort kann von seltener Schönheit sein.


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An den salzigen Ufern haben sich über die Jahrhunderte der Erosion fantastische Motive in das Salz gegraben.


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Diese Salzmotive werden am Eingang des Sees zum Verkauf angeboten.


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Das Wasser ist, wenn man heute Glück hat, dunkel und türkisblau gefärbt und wird bisweilen von einem Smaragdgelb unterbrochen, wo hier und da schneeweisse Berge und Atolle aus Salz aus dem See hervorragen.

Leider hat vor einem Jahr das Lake Assal Sodium Bromide Projekt begonnen. Es wurde von den Chinesen finanziert. Hier wird Natriumbromid und kaustisches Soda (Natriumhydroxid) produziert.


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Natriumbromid kann zur Herstellung elementaren Broms im Labormasstab dienen. Natriumhydroxid dient hier zur Herstellung von Reinigungsmittel.
Wenn der Wind wie heute in die falsche Richtung bläst, sieht der Assal See echt enttäuschend aus! Auf der Oberfläche ist es sehr dreckig und schaumig.


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Es stinkt auch!


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Wer möchte da drin baden?


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Romantic Time ist uns sehr schnell vergangen! 🤩


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Fortsetzung folgt

Teil 5503. Juni 2019

Fortsetzung

Es ist echt eine Katastrophe den See so zu sehen!


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So weiss ist die Salzkruste nicht mehr.....


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Unser Guide sieht auch sehr betroffen aus. Er nimmt Fotos und will sie dem Office de Tourisme von Djibouti schicken.

Dieser dunkle Schaum im Wasser finden wir einfach gruselig.


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Nach 20 Minuten vewrschwinden wir einfach. Was ein Hightlight des Tages sein sollte wurde zu einem echten Reinfall! 😣
Zum Glück bleiben uns auf der Rückfahrt nach Djibouti City schöne Aussichten erhalten.


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Auf der Hauptstrasse begegnen wir einigen Kamelen


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und sämtliche arme kleine Dörfer.


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Ab und zu erinnern uns Fahnen dass wir in Djibouti sind.


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Djibouti Airport erreichen wir gegen 17 Uhr. Da laden wir die 2 Chinesen aus. Sie haben einen Flug um 19 Uhr. Danach werden wir zu unseren Hotels zurückgebracht. Ich übernachte wieder in der Auberge du Héron. Da kenne ich inzwischen Jeden.
Nach der Dusche, nehme ich ein Sammeltaxi in die Innenstadt. Da treffe ich auch wieder Daniela. Wir gönnen uns ein chinesisches Essen im Restaurant La Chaumière.


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Dazu natürlich ein chinesisches Bier!


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Preis/leistung stimmt. Zu Fuss geht es wieder in unser Hotel zurück. Ich verabschiede mich von Daniela. Sie fliegt morgen wieder zurück.
Für mich beginnt morgen hoffentlich eine tolle Schiffsreise.

Teil 5604. Juni 2019

12.01.2019

Mensch tut das gut ohne Moskitos durch zu schlafen! Nach dem Frühstück laufe ich zum Super Cash Supermarket. Da kaufe ich einige französische Weinflaschen. Ein Sunset auf einem Boot und einen guten Wein dazu kann nicht schaden.... 😛
Danach packe ich meinen Koffer und begleiche die Rechnung. Hier in der Auberge du Héron habe ich mich sehr wohl gefühlt. Gesundheitsmässig geht es mir auch viel besser.

Um 10 Uhr soll mich Dolphin Excursion (www.divedjibouti.com) vor dem Hotel mitnehmen. Der Driver erscheint aber erst um 11.10 denn die Air France Maschine hatte Verspätung. Er musste da 7 Franzosen am Flughafen abholen. Er fährt mich gleich zum Hafen und da mache ich am Pier mit einem elsässischen Ehepaar mit Tochter, 2 Damen aus Paris und ein Ehepaar aus Marseille Bekanntschaft.

Zusammen betreten wir die M/Y DELI. Es handelt sich um ein traditionell türkisches Gulet in Teak.
Länge: 26 Meter Breite: 7 Meter
Es bietet 6 Kabinen und kann 12 Turis empfangen. Da wir nur zu 8 sind, bekomme ich eine Kabine für mich allein.


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Es ist klein aber fein.


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Hier die Treppe die zu meiner Kabine führt.


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Da das Deck.


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Wir packen schnell unsere Sachen aus und begeben uns zum Debriefing. Quentin, der Tauchlehrer, erklärt uns schon das Nötigste.


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Am Djibouti Hafen gibt es noch 2 andere Boote die solche "Diving Packages" anbieten: die ELEGANTE


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und die luxuriöse LUCY (Aircon, Wifi, usw...)


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Gegen 12 Uhr legen wir ab.


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Quentin zeigt uns auf der Karte die verschiedene Diving Spots.


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Auf dem Boot gibt es einen riesigen Kühlschrank.


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Da kann man sich frische Getränke besorgen. Einfach auf den Zettel jedesmal notieren und zum Schluss wird alles zusammen berechnet.
Das Boot fährt unter Djibouti Flagge.


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Das Abenteuer kann losgehen!


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Hier werden wir es bestimmt gut aushalten!


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Fortsetzung folgt

Teil 5706. Juni 2019

Fortsetzung folgt

Hier werden auch unsere Tauchflaschen aufbewahrt.


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Das Schiff bietet genügend Platz.


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Von meiner Kabine aus bekomme ich einen direkten Blick auf die 2 kleine Boote.


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Jeden morgen werden wir die Tafel mit dem Tagesprogramm finden.


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Unsere Crew besteht aus:
Quentin der Tauchlehrer
Awad der Kapitän
Aid und Abdu die Piloten
Momo der Koch
Omar die Bedienung

Die Aussicht geniessen wir in vollen Zügen.


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Die 7 Franzosen erweisen sich als sehr angenehm und lustig. Drei davon sind Aerzte. Wir passieren Arta Plage


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und nähern uns langsam unserem heutigen Ziel: Ras Eiro


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Es liegt am südlichen Ufer des Golfs von Tadjoura.


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Die Crew kümmert sich schon einmal um das Ankern der DELI.


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Wir werden zu Tisch gebeten.


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Es gibt ein Salatbuffet und Spaghettis mit Tuna Fisch. Miam miam! 😛

Und so entspannen wir beim Essen.


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Man fühlt sich echt in Urlaub!


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Fortsetzung folgt

Teil 5814. Juni 2019

Fortsetzung

Nach dem Essen gibt es vor dem ersten Tauchgang das Debriefing mit Quentin. Jeder sucht sich seinen Buddy aus. Ich tauche mit Martine, die Tochter vom elsässischem Ehepaar. Zusammen checken wir das Material und schlüpfen in unsere Wetsuits.
Gleich danach verschwinden wir alle ins Wasser.


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Hier die Karte von den verschiedenen Diving Spots. Heute befinden wir uns bei Nummer 12.


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Das türkisfarbene Gewässer hier bietet eines der besten Tauchreviere Djibouti und überzeugt mit angenehm warmen Wassertemperaturen, exzellenten Sichtweiten und einer unglaublichen Artenvielfalt.
Die Fülle an gut erhaltenen, farbenfrohen Korallen gepaart mit der relatif geringen Anzahl von Touristen in dem Gebiet garantiert einen unvergesslichen Tauchgang. In Djibouti kann man 200 verschiedene Korallenarten bewundern.
Zum Fotografieren habe ich mir eine Olympus Digital Camera TG4 mit Unterwassergehäuse ausgeliehen. Bei den ganzen Bilder die ich geschossen habe bleiben leider nur 2 von diesem Coral Reef Fish gebrauchbar.


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Die Anderen musste ich alle löschen. Die Kamera habe ich vorher nicht ausprobiert und meistens war ein Finger vor dem objektif..... 😣
Wenigstens haben sich die Franzosen sehr darüber amüsiert..... 😎
50 Minuten später sind wir alle wieder auf dem Boot und gehen anschliessend eine Runde in diesem lauwarmen Wasser schwimmen. Ein genuss sage ich euch!
Dann geht es zum Duschen in die Kabine zurück.


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Später ist Apéro Time.


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Momo kocht für uns morgen diese Carangue die er am Nachmittag gefangen hat.


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Zum Abendessen gibt es Salatbuffet, Hähnchen in Sauce und verschiedene Gemüse. Als Nachspeise bekommen wir einen frisch zubereiteten Obstsalat. La vie est belle! 🤪

13.01.2019

Um 06.30 sind wir alle schon auf dem Deck. Das Programm heute klingt nicht schlecht.


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Wir nehmen schnell einen Café und 2 Kekse und hop ins Wasser. Da gelingen mir einige Fotos ohne Finger!


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Und so vergeht auch die Zeit sehr schnell da unten.


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Fortsetzung folgt

Teil 5916. Juni 2019

Fortsetzung

Es gibt natürlich auch wunderschöne bunte Fische.


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Muränen hat es sehr viele.


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Nach dem Tauchgang gibt es gleich Frühstück. Um 9 Uhr nehmen wir schon die 2 kleine Boote


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und begeben uns Richtung Ras Korali. Da werden wir anscheinend Walhaie bewundern können. Auf dem Weg dorthin passieren wir die CECAD (Centre d'entraînement au combat et d'aguérissement de Djibouti). Er wird durch die Franzosen geleitet.


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Die Amerikaner, Japaner, Chinesen, Deutschen, Spanier und Italiener besitzen auch eine Militärbasis in Djibouti. Man schätzt dass mehr als 7000 ausländische Soldaten in Djibouti stationniert sind, darunter 1500 Franzosen.
Warum?
Vor den Küsten von Djibouti verläuft eine der meist befahrenen Schiffahrtstrassen der Welt. Dutzende Oeltanker und Containerschiffe steuern dort täglich das Rote Meer an, um nach der Passage durch den Suezkanal in den Häfen Europas festzumachen.
Für die NATO Staaten bietet eine Präsenz in Djibouti maritime Sicherheit und eine Basis für die Bekämpfung regionaler militanter Bedrohungen obwohl die Piraterie vor der Küste Somalias von 2012 bis 2018 stark zurückgegangen ist.
Dazu bringen diese ausländische Streitkräfte Djibouti ein jährliches Einkommen von mehr als 300 Millionen US Dollars.

Auf der französischen Basis ist allerhand los!


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Es ist schon ein kommisches Gefühl hier.....


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Kurz vor Ras Korali begegnen wir einigen Fishermen. Sie bieten uns Fisch zum Kauf an.


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Fortsetzung folgt

Teil 6017. Juni 2019

Fortsetzung

Quentin erklärt uns wir würden bald unser Ziel erreichen. Wir sollen uns alle zum Schnorcheln vorbereiten. Keine 2 Minuten später gibt es im Himmel einen riesen Lärm. Heute scheint echt viel bei den Franzosen los zu sein!


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Von diesem Helikopter werden 3 Marines ins Wasser abgesetzt.


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Für einen Augenblick kommt man sich vor wie im Film "Good Morning Vietnam"! Das Ganze dauert zum Glück keine Ewigkeit..... 😎

Und jetzt zu den Walhaie.
Es gibt keinen Ort, an dem man eines der grössten Naturwunder unserer Erde erwartet. Ringsherum liegen düstere Berge, ab und zu sind Schüsse von der Militärbasis zu hören. Hier auf Ras Korali ist das Wasser trüb und reich an Plankton, jenen mikroskopisch kleinen Organismen die dem grössten aller Fische als Nahrung dienen, nämlich dem Walhai.
Hier hat man von Oktober bis Ende Januar sogar eine Garantie sie zu sehen laut Quentin.
Quentin schreit auf einmal: Requin-baleines à tribord. Wir legen schnell unser Schnorchelmaterial an und springen vom Boot ins Wasser.
Der Walhai ist ein freundlicher Hai mit grau-blauem, gepunkteten Rücken, einen hellen Bauch und einer breiten und stumpfen Schnauze. Er besitzt 2 Rückenflossen und 2 Brustflossen. Er ist der grösste Fisch der Welt und kann 14 Meter erreichen.


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Er hat eine besondere Art sich zu ernähren. Er stellt sich meistens senkrecht mit dem Kopf zur Wasseroberfläche auf und öffnet sein riesiges breites Maul. Dabei schluckt er Mengen Wasser in dem gleichzeitig das Plankton schwimmt. Dann presst er das Wasser durch seine Kiemen hinaus. Diese sind mit ca 300 bis 350 Reihen mit insgesamt 3600 kleine Zähne besetzt und halten das Plankton fest.
Aufgrund seiner Grösse kann er einen Taucher jedoch einsaugen oder mit seiner Schwanzflosse wegfegen. Quentin hat uns vorher erklärt dass der Walhai nur seitlich sehen kann. Wir sollen ja nie vor ihm schwimmen, immer schön auf die Seite.

Die meisten Haie schwimmen indem sie ihre Schwanzflosse hin und her bewegen. Der Walhai hingegen neigt seinen gesamten Körper abwechselnd von links nach rechts und von rechts nach links. Richtig schnell wird er dabei nicht. Er erreicht eine gemütliche Geschwindigkeit von 5Km/Stunde.

Ich habe mir das Fotografieren von den Walhaie ganz einfach vorgestellt. Man sieht im Internet viele schöne Bilder. Aber hier ist so viel Plankton dass das Wasser zu trüb ist um gute Bilder zu schiessen.


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Ich muss auch gestehen dass es ein kommisches Gefühl ist neben so einem Riesen zu schnorcheln......


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Habe 3 Videos gedreht. Darin sieht man den Walhaie besser. Leider bekomme ich sie nicht im Thread hinein, sorry.... 😣
Man kann die Walhaie praktisch 10 Minuten verfolgen. Dann verschwinden sie in die Tiefe.
Wir steigen danach wieder ins Boot hinein und fahren eine Weile. Sobald wir das Signal von Quentin bekommen springen wir alle wieder is Wasser. Und so vergehen gute 2 Stunden beim "In und Out". Am Ende sind wir alle fertig!
Die 2 Boote bringen uns wieder nach Ras Eiro.
Vor der DELI hat ein anderes Boot geankert. Quentin erklärt uns dass es sich um ein gechartetes Schiff handelt. An Bord nur Expat-Amerikaner.


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Wir ziehen uns um und begeben uns gleich zum Tisch. Miam miam! 😁
Die Salate schmecken lecker.


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Reden wir nicht vom Couscous


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mit der Carangue und Merguez.


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Ein Geschenk für den Magen. 😛

Fortsetzung folgt

Teil 6119. Juni 2019

Fortsetzung

Beim Mittagessen besuchen uns einige Delfine.


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Anschliessend gibt es eine gutverdiente Pause. Quentin möchte am Nachmittag noch einmal zu den Walhaie. Keiner von uns hat aber Lust darauf. Wir wollen nur Faulenzen, Schwimmen und ein wenig in der Nähe vom Boot tauchen.


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Das Wasser ist ein echter Genuss. Man braucht auch nicht weit unter Wasser zu sein um sich die Unterwasserwelt Djiboutis anschauen zu können.


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Fische gibt es so viele.


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Diese Schildkröte scheint mit dem Chirurgfisch eng verbunden zu sein!


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Ich verfolge sie eine Weile.


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Sie schwimmen meistens nebeneinander.


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Zusammen gehen sie auch auf Nahrungssuche.


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Die Zeit da unten vergeht einmal wieder sehr schnell.


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Bevor ich in das Boot zurückkehre begegne ich noch diesem Kugelfisch.


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Fortsetzung folgt

Teil 6221. Juni 2019

@Martina: danke für den Ratschlag! May be for the next time. 😎

Fortsetzung

Danach trinken wir alle zusammen Café und plaudern eine Weile.


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Die Sonne geht auch langsam unter.


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Gegen 18 Uhr wird es dunkel. Da schlüpfen wir in unsere Wetsuits und der Nachttauchgang kann losgehen. Ich muss gestehen, ich bin ungern im Meer Nachts......Da kommt mir der Film "der Weisse Haie" in Erinnerung.... 😣
Wir nehmen die Kleinboote und wechseln ein wenig die Stelle. Dann hop ins Wasser. Wir folgen Quentin. Mit der Taschenlampe kommen die verschiedene Koralle wunderbar heraus.


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Manchmal trifft man kommische Kreaturen.


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Fische ruhen sich nachts auch aus. Dieser Poisson Perroquet gefällt mir sehr.


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Die Unterwasserwelt bleibt hier ein Erlebnis.


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Die Korallen sind meistens in einem guten Zustand.


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Die Fische scheinen es da unten sehr gut zu haben.


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50 Minuten später kehren wir zur DELI zurück. Zum Apéro Rhum Coca Cola und Whiskey Coca Cola serviert. Die Stimmung auf dem Boot heute Abend ist klasse. Zum Nachtessen gibt es émincé de boeuf in Sauce mit Reis, Rübli und Tomatensalat. Als Nachspeise, Bananes Flambées. Miam miam. 😛
Gegen 22 Uhr gehen wir alle zu Bett. Von meiner Kabine aus, sehe ich auf das beleuchtete Wasser. Da schwimmen ein Haufen kleine Fische auf der Oberfläche.


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Teil 6323. Juni 2019

14.01.2019

Auf dem Boot muss ich gestehen schläft man sehr gut. Die matratzen sind komfortabel.
Gegen 06.30 geht die Sonne auf.


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Das heutige Programm ist schon aufgeschlagen.


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Um 7 Uhr heisst es schon hop ins Aquarium.


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Da unten wird es nie langweilig.


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Die Korallen bleiben ein Geschenk für die Augen.


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Dieser Poisson Ange zeigt tolle Farben.


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Die Zeit verläuft viel zu schnell.


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Bevor wir an die Oberfläche gelangen erblicke ich noch diesen Poisson Coffre


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und diese Muräne.


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Beim Frühstück bekommen wir Besuch.


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Diese Fischer hoffen auf eine kleine Essensgabe. Momo überreicht ihnen unsere Resten.


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Sie strahlen als sie uns verlassen.

Gleich danach nehmen wir die 2 kleine Boote und fahren wieder nach Ras Korali zu den Whale Sharks. Heute windet es wie verrückt.
Leider werden wir nur kurz einen Walhai treffen. Das Wasser ist auch trüb und mit dem Fotografieren wird es nichts...


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Fortsetzung folgt

Teil 6425. Juni 2019

Fortsetzung

Vor dem Mittagessen erkunden wir noch ein wenig das Gebiet um die DELI. Diese "bénitiers" finde ich einmalig.


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Später schmecken die "al dente" Spaghettis mit Gemüsesauce und Carangue fantastisch. Reden wir nicht vom Salat und den Mangos! Miam, miam. 😄
Gegen 15 Uhr geht es wieder zum tauchen. Da unten gibt es viele Poissons anges.


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Von den verschiedenen Korallenarten wird man auch nie satt.


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Korallen gehören zu der Gruppe der sogenannten Nesseltiere zu denen auch Quallen und Seeanemonen gezählt werden.


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Die meisten Korallen benötigen zum überleben Zooxanthellen. Es handelt sich um Algen die sich in der Aussenhaut des Korallenpolypen ansiedeln. Alge und Polyp leben in einer Symbiose.


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Auf einmal begegnen wir dieser Schildkröte.


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Sie schwimmt direkt auf mich zu und begrüsst mich.


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Danach macht sie sich aus dem Staub.


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Langsam begeben wir uns wieder zur Oberfläche.


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Zum sundowner gibt es später Rhum arrangé.


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Zum Nachtessen bekommen wir Mint Meatballs mit Kartoffelpuree. Dazu verschiedene Salate. Die Küche ist hier echt klasse! 🙂

Morgen früh wechseln wir die Stelle uhd fahren in die Baie de Goubet.

Teil 6527. Juni 2019

15.01.2019

Gegen 6 Uhr höre ich die Motoren von der DELI. Das Boot bewegt sich auch gleich darauf. Eine halbe Stunde später begebe ich mich auf das Deck. Das heutige Programm lautet:


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Bald erreichen wir " La Passe" die uns in die Baie du Goubet führt.


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Es fängt an wie verrückt zu winden und die Ströhmung ist gewaltig. Später wird es ruhiger.


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Die Landschaft wechselt mit der Zeit.


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Wir ankern an die Stelle "La Faille" auch The Crack genannt. Da findet der Early Morning Tauchgang statt.


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Nichts für mich heute morgen. Die Medizin die ich seit einigen Tagen schlucke bekommt mir nicht besonders. Ich beschliesse an Bord zu bleiben. La Faille ist eine Erdbruchkante am nördlichen Baie du Goubet Ufer. Geologisch trennen sich hier 3 tektonische Platten: die Afrikanische, die Asiatische und die vom Indischen Ozean.
Laut Martine habe ich da echt etwas verpasst. Man taucht entlang eines grossen Risses. Da gibt es viele "Tunels" und "Caves".

Gegen 9 Uhr frühstücken wir. Danach geht es mit den 2 kleinen Booten wieder auf Walhaisuche. Wir werden leider nicht fündig. Anschliessend fährt die DELI zur Baie des Etoiles wo wir über Nacht bleiben werden.


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Hier sieht das Wasser echt einladend aus.


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Zum Mittagessen gibt es Oeufs Mimosa


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Rote Beten, Reis und Gemüse mit Hähnchenstücke. Wir bekommen dabei Unterhaltung.


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Gegen 15 Uhr bereiten wir uns auf den Tauchgang vor. Dann hop ins Wasser.


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Da unten sieht es wieder fantastisch aus!


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Die Farben stechen echt heraus.


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Fortsetzung folgt

Teil 6628. Juni 2019

Fortsetzung

Auch bei diesem Tauchgang sehen wir sehr viele verschiedene Korallenarten.


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Einige leuchten wie ein Feuerwerk!


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Ein Geschenk für die Augen.


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Natürlich gibt es auch allerhand Fischarten.


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Und so vergeht wie immer die Zeit viel zu schnell.


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Nach dem Tauchgang ziehen wir uns um. Mit den 2 kleinen Booten fahren wir später bis ans Ufer der Baie des Etoiles.


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Wir wollen ein wenig das Festland erkunden!

Fortsetzung folgt

Teil 6701. Juli 2019

Fortsetzung

Auf der Baie de l'Etoile gab es einmal eine riesige Mangrove. Hier was davon übrig bleibt.


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Wir entdecken auf dem Sand viele Einsiedlerkrebse.


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Eine Stunde später kehren wir zur DELI zurück.


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Das Nachtessen besteht wieder aus vielen Leckereien.


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Das Fisch Carpaccio ist ein echter Genuss! Miam miam......


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Am Abend wird noch heftig geplaudert und gegen 22 Uhr verschwinden alle in ihre Kabinen.


16.01.2019

Hier das heutige Programm.


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Gegen 7 Uhr gehen schon Einige von uns tauchen. Ich verzichte darauf um für die Walesharks auch fitt zu sein. Später während wir frühstücken fährt die DELI Richtung RAS KORALI. Wir kommen an mehrere Fishermen vorbei.


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Bei der "La Passe" Passage bemerken wir einige Hütten. Quentin erzählt uns sie seien bewohnt.


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Langsam nähern wir uns Ras Korali.


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Die MY LUCY hat auch gerade hier geankert.


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Auf diesem 37 Meter langen Schiff geniesst man Luxus und Komfort. Momo erklärt uns dass insgesamt 22 Gäste an Bord Platz finden. Jede Kabine verfügt über eine individuel kontrollierte Klimaanlage, einem eigenen Badezimmer und einem kleinen Kühlschrank. Die Gäste können sich auch im grosszügigen angerichteten Lounge entspannen.
Für mich hätte die ganze Geschichte auch viermal mehr gekostet......... 😈


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Fortsetzung folgt

Teil 6802. Juli 2019

Fortsetzung

Gegen 10.30 nehmen wir die 2 kleine Boote und gehen auf Walhaisuche. Niemand hat seinen Fotoapparat dabei. Wir haben schnell kapiert dass wir in diesem Planktonreichem Wasser keine gute Bilder schiessen werden. Wir konzentrieren uns total auf die Riesen! Und wir werden fündig. 5 Mal springen wir vom Boot aus ins Wasser und schwimmen hinterher. Das Schwierigste in der Sache ist ins Boot wieder zu gelangen da keine Leiter. Wir sind am Ende total fertig! 😎

Das Mittagessen besteht aus Gemüse Couscous, Merguez, Salatbuffet und Früchte. Die MY Lucy haben wir immer im Visier.


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Eine Schildkröte sagt uns auch hallo.


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Anschliessend fährt die DELI wieder nach Ras Eiros.


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Wir haben kaum geankert erscheinen auch schon 2 Fishermen. Sie sind sehr hungrig und hoffen auf eine kleine Geste.


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Momo überreicht ihnen ein Päckchen.


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Scheint hier üblich zu sein.

Danach schnorcheln wir und geniesen einfach das Meer ohne Wetsuits. Ein Genuss!


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Zum Apéro trinken wir den Weisswein den ich in Djbouti Stadt gekauft habe. Das Abendessen erweist sich wie immer sehr lecker.


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17.01.2019

Heute gibt es ein gestopftes Programm!


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Um 6 Uhr fahren wir gleich Richtung Les Sables Blancs. Die Sonne geht langsam auf.


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Wir gönnen uns schon einmal einen Café.


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Später passieren wir die Stadt Tadjourah.


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Gegen 7.30 erreichen wir les Sables Blancs.


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Es handelt sich um eine Bucht mit weissem Sandstrand. Da gibt es auch eine kleine Hotelanlage wo man einige Tage faulenzen kann.
www.sablesblancs.com


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Fortsetzung folgt

Teil 6903. Juli 2019

Fortsetzung

Zuerst wird gefrühstückt. Anschliessend bringen uns die 2 kleine Boote ans Ufer. Der Strand sieht echt super aus.


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Die Hotelanlage finde ich aber nicht sehr romantisch.


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Zu Fuss wollen wir alle zur RAIS ALI Bucht. Sie liegt 2 Kilometer von Sables Blancs entfernt. Der Weg dahin beginnt mit einem steilen Hang.


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Oben erwartet uns ein Kamel. Weit wird es aber nicht gehen können!



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Quentin erzählt uns das Kamel würde das Camp mit Feuerholz versorgen. Die Bucht finde ich einmalig.


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Wir folgen dem Weg.


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Die Sonne ist schon sehr stark. Endlich kommen wir an. In der Baie von Rais Ali liegt das Haus von einem ehemaligen französischen Minister: Jean François Deniau.


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Die Bucht wurde damals vom Sultan von Tadjourah an Deniau geschenkt. Dieser liess gleich darauf ein Haus bauen. Deniau verbrachte mehrere Monate im Jahr in dieser Bucht. Djibouti wurde sein zweites Zuhause. Er hat viel darüber in seinen Memoiren berichtet. Er starb 2007.
Am Eingang werden wir von einem Kamelskelett empfangen.


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Das Haus sieht total vergammelt aus!


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Eine Familie passt aber noch auf das Gut auf.


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Sie lebt in dieser Hütte.


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Sie erklärt uns dass die Kinder jedes Jahr hierher kommen und mit diesem Boot die Gegend erkunden.


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Danach geht es zurück Richtung Sables Blancs.


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Wir treffen auch wieder unser Kamel.


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Bei der Hotelanlage legen wir unsere Wertsachen hin und gehen schwimmen. Ein Genuss!


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Fortsetzung folgt

Teil 7005. Juli 2019

@Bayern Schorsch: dachte ich über die Malediven am Anfang auch! Ich muss gestehen Djibouti ist für Taucher ein Geheimtipp. Walhaie sind interessante Gestalten. Man kann sie auch in andere Länder beobachten. Ende Juli fliegen wir nach Madagaskar und da ist auch Walhaihochsaison.

Fortsetzung

Anschliessend begeben wir uns wieder zum Boot.


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Zum Mittagessen gibt es einen frischgefangenen Tunafisch mit Salatbuffet. Miam miam, la crème de la crème! 😛

Gegen 15 Uhr verlassen wir mit den 2 kleinen Booten die DELI.


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Wir werden heute die Stadt Tadjourah erkunden.


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Die Berge um die Bucht geben eine besondere Atmosphäre.


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Bei Tadjourah wurde viel gebaut. Die Immobilienmakler hoffen hier auf gutes Geld. Die reichen Chinesen in Djibouti sollen normalerweise ihre Wochenenden da verbringen...


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Wir nähern uns der Stadt und dem Hafen.


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Unsere Bootsfahrer haben in Tadjourah Familie. Sie profitieren um sie zu besuchen. Wir spazieren schon einmal Richtung Stadtmitte.


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Viele Menschen sehen wir noch nicht. Die Männer sind meistens noch beim Khat kauen.


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Tadjourah, mit seinen 22'000 Einwohnern, ist die älteste Stadt in Djibouti. Früher war sie die Hauptstadt eines Sultanat der Afar und als Hafen Umschlageplatz für Güter aus Aethiopien. Mitte des 19. Jahrhunderts war die Stadt ein bedeutender Sklavenhandelplatz.

Die Ziegen scheinen hier echt hungrig zu sein. Sie füllen ihren Magen mit was sie können.....


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Ab und zu gibt es am Strassenrand etwas Essbares zum kaufen.


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Wir passieren die Prefecture


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und erblicken das Krankenhaus.


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Auf einen Besuch da drin verzichten wir gerne.


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Bei dieser Ziege fragen wir uns wie dieser gelbe Behälter um ihren Hals gekommen ist....


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Die Armut ist überall spürbar.


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Die Einheimischen bleiben aber sehr freundlich und besitzen ihren Stolz.


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Es wird nicht gebettelt!

Fortsetzung folgt

Teil 7108. Juli 2019

Fortsetzung

Die Kinder bleiben mein Lieblingsmotiv.


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Niemals wird wie in Aethiopien Geld dafür verlangt.


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In Tadjourah gibt es auch eine Tankstelle. Leider ohne Sprit heute.....


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Hier der einzige Souvenirladen von der Stadt. Viele Touristen kommen hier nicht vorbei.


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Gegenüber warten Einige auf das Sammeltaxi.


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In manchen Teilen der Stadt sieht es nicht gerade einladend aus.


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Wir werden aber immer freundlich angeschaut.


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In jeder Ecke begegnen wir Kindern.


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Dieses Mädchen möchte gerne mit uns aufs Boot. Da wir ihr klar machen dass es nicht geht macht es ein trauriges Gesicht.


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Fortsetzung folgt

Teil 7209. Juli 2019

Fortsetzung

Langsam laufen wir Richtung Boote.


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Der kleine Hafen finde ich authentisch.


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Hier kommt die Fähre aus Djibouti City an.


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Sie verlässt Djibouti jeden Mittwoch um 13 Uhr und jeden Samstag um 9 Uhr. Unser Mädchen folgt uns bis zum Boot.


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Dann verschwindet es als es versteht dass wir sie nicht mitnehmen werden. Unser letzter Abend auf der DELI. Es wird deswegen zügig gefeiert. Momo hat für uns gute Musik auf Lager. Zum Apéro trinken wir Punch und Ricard. Das Abendessen schmeckt wieder sagenhaft. Es gibt Rüblipuree, Hähnchen à l'Oriental, Salatbuffet und Flanc au Caramel. Miam miam! 😛
Ausnahmsweise gehen wir sehr spät ins Bett.

18.01.2019

Um 6 Uhr springen die Motoren an. Wir fahren Richtung Mascali Island. Hier das heutige Programm:


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Die Sonne lässt sich langsam blicken.


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Gegen 8 Uhr wird gefrühstückt.


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Die DELI hat inzwischen unweit von Mascali geankert. Einige Boote mit Expats fahren schon Richtung Insel.


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Momo wirft einige Proviantresten ins Wasser. Innerhalb 5 Minuten bleibt nichts mehr übrig. Die Möwen putzen alles weg!


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Mit den kleinen Booten fahren wir anschliessend Richtung Moucha Insel. Das Meer gleicht hier den Malediven. Ein Traum!


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Immer wieder begegnen wir Booten mit Expats. Für sie ist heute Sonntag.


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Wir nähern uns den Mangroven. Die wollen wir nämlich besuchen.


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Den Strand finden wir einmalig.


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Fortsetzung folgt

Teil 7310. Juli 2019

Fortsetzung

Die Moucha Inseln (auch Maskali Islands genannt) sind ein kleines Archipel dass etwa 15 Kilometer nördlich von Djibouti Stadt liegt. Die Inseln sind vor allem für ihre Mangrovengebiete, ihre Unterwasserwelt und Tauchgebiete berühmt. Es ist Schutzgebiet.


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Moucha und Maskali gelten immer noch als Geheimtipp für Entspannung und Ruhe Suchenende.


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Wir schauen uns schon einmal die Mangrove an.


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Dann kehren wir auf unsere Boote zurück und fahren um die Insel. Ein zukünftiges Luxushotel ist gerade in Bau erklärt Quentin.


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Das Meer ist echt ein Geschenk für die Augen.


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Wir passieren die zweite Residenz vom Präsidenten Ismail Omar Guelleh.


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Seit dem 9. April 1999 regiert er mit seinem Familienclan den kleinen Staat.....Danach kehren wir zur DELI zurück und schorcheln eine Weile. Gegen 13 Uhr gibt es Mittagessen. Die Lasagne, der frischgefangene Fisch und der Salat schmecken wieder sehr lecker! Eine Stunde später geht es leider schon Richtung Hafen. Bei Ankunft wird mehrmals überprüft wer da rein kommt!


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Wir nähern uns dem Schiff Terminal.


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Die ELEGANTE ist auch schon von ihrem Tauchtrip zurück.


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Bald erreichen wir unser Endziel.


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Fortsetzung folgt

Teil 7411. Juli 2019

@Picco: ja für Taucher und Schnorchler bleibt Djibouti ein Geheimtipp! 🙂


Fortsetzung

Anschliessend werden wir zu unserer Unterkunft gebracht. Die 7 Franzosen übernachten im Sheraton Hotel und ich wieder in der Auberge Le Héron. Die Damen an der Rezeption erkennen mich gleich wieder. Dieses Mal bekomme ich Zimmer 208 auf dem ersten Stock. Kein grosser Luxus aber für 70 US$ in B&B kann man nicht meckern. Ich packe meine Sachen aus und dusche. Danach laufe ich zum 10 Minuten entfernten Hotel Kempinsky, das einzige Luxushotel von Djibouti. Die Anlage sieht sehr gepflegt aus.


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Der Eingang lässt auf etwas ganz besonderes hoffen.


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Die Empfangshalle ist riesig.


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Den Infinity Pool finde ich einfach klasse.


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Er ist mit einer Bar ausgestattet.


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Ein kleiner Strand ist auch vorhanden.


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Das Hotel sieht schon etwas pompös aus.


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Vom Restaurant aus bekommt man einen direkten Blick auf den Hafenbetrieb.


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Unweit gibt es sogar noch ein zweites Schwimmbad.


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Ich erkundige mich über die Tageseintrittspreise denn morgen komme ich da bestimmt um einige Stunden zu faulenzen. Langsam wird es auch dunkel.


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Gegen 19.30 treffe ich die Franzosen im Restaurant The Melting Pot. Es liegt unweit von meinem Hotel. Es handelt sich um ein beliebtes Lokal. Hier gibt es neben französischer Küche auch japanische und griechische Gerichte. Die Kellner sind freundlich, die Atmosphäre ist angenehm und entspannt. Das Highlight des Restaurant ist die grosse Terrasse.
Die Franzosen bestellen alle Kamel Teryaki. Wollte ich anfangs auch aber ich liebe Kamele wenn sie stehen nicht in meinem Teller.... Martine hat mir ein Stückchen zum probieren gegeben. Ich muss gestehen dass das Fleisch zart und tasty ist.
Ich habe mir lieber Gambas mit Pommes bestellt. Schmeckt ausgezeichnet.


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Gegen 23 Uhr verabschiede ich mich von den Franzosen und laufe zurück ins Hotel.

Teil 7512. Juli 2019

19.01.2019

Nach dem Frühstück laufe ich bis zum Sheraton Hotel wo die Franzosen alle übernachten. Die Umgebung vom Hotel finde ich nicht gerade einladend... Hier der Eingang.


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Die Empfangshalle klingt riesig und kalt.


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Das Schwimmbad wirkt nicht besonders attraktiv


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und reden wir lieber nicht über den kleinen Strand daneben....


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Ein Doppelzimmer mit Frühstück kostet hier um die 300 euros. Im Kempinski 375 euros. Wenn schon würde ich lieber etwas mehr ausgeben... Die Franzosen sprechen auch nicht sehr positiv über die Zimmer. Sie sind in die Jahre gekommen und etwas mudelig. Bei einem funktionniert die Klimaanlage nicht mehr, beim Anderen mangelt es am Licht.......
Ich verabschiede mich von der ganzen Mannschaft. Sie fahren mit dem Shuttle zum Flughafen.
Ich laufe danach Richtung Stadt und passiere den alten Bahnhof.


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Heute morgen ist hier nicht viel los.


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Das Zentrum der Stadt besteht aus 2 Welten. Die Einheimische leben in dem Gebiet um den grossen Magalla Markt.


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Da schichten die Obst und Gemüsehändler ihre Waren auf. Rund um den Markt liegen die kleinen Geschäfte der jemenitischen Händler. Sie bieten indische Stoffe an, Strausseneier, Muscheln aus dem Roten Meer....usw
Die Weissen leben rund um die Marina, die Botschaft und die Gärten von Ambouli. Sie gehören zu den Bootschaften, den Banken, Versicherungen und zu internationalen Handelsgesellschaften.
Hier die Bus und Sammeltaxi Station.


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Die schönsten Kolonialgebäuden befinden sich um die Place du 27 Juin 1977.


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Darunter auch das Restaurant "La Chaumière".


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Fortsetzung folgt

Teil 7613. Juli 2019

Fortsetzung

Später nehme ich mir von der Stadtmitte aus ein Sammeltaxi bis zu meinem Hotel. Kostet 50 DJF (0,25 euros). Mein Zimmer wurde schon gereinigt.


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Kein grosser Luxus wie schon erwähnt aber zum schlafen reicht es ohne Problem!


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Ich ziehe mich um und begebe mich anschliessend zum Hotel Kempinski. Heute ist es sehr heiss. Eine Erfrischung wird gut tun. Der Weg bis dorthin führt durch eine Promenade.


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Das Meer zieht sich zurück.


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Die Palmen, Pflanzen und Blumen hier sind ein Geschenk für die Augen.


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An der Pool Rezeption bezahle ich den Tageseintritt. Kostet 6200 DJF (30 euros) inkl Sandwich und 1 Bier. Nicht gerade geschenkt...
Ich suche mir dann ein gemütliches Plätzchen aus mit Sicht auf das Meer.


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2 Afrikanische Löffler sind gerade auf Nahrungssuche.


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Die Vogelwelt hat es hier gut! Einige vergnügen sich am Pool


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und andere profitieren vom deffekten Schlauch.


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Die meisten Besucher haben heute frei oder sind auf der Durchreise.


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Da kann man es ohne weiteres mehrere Stunden aushalten.


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Das Chicken Sandwich erweist sich als riesig und lecker. Gegen 18 Uhr laufe ich zur Auberge Le Héron zurück. Am Abend esse ich im Restaurant La Chaumière. Ich mag das Ambiente und die Küche. Preis/Leistung ist auch OK.


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Teil 7714. Juli 2019

20.01.2019

Nach dem schmackhaften Frühstück bringt mich der Hotelshuttle zum Flughafen. Bei der Immigration und Security wird alles genau gecheckt. Auch hier erinnert man sich dass in diesem kleinen Staat ausländische Truppen stationiert sind.


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Meinen Flug habe ich via Internet gleich bei der Rückkehr mit der DELI gebucht. Es gibt mehrere tägliche Flüge nach Addis Abeba. 2 direkte mit Aethiopien Airlines, 2 via Dire Dawa auch mit Aethiopien Airlines und ein Direkter mit Air Djibouti.
Bei der Flugsuche gab es keinen Platz mehr auf den 2 direkten Flüge mit Aethiopien Airlines. Air Djibouti hingegen war nur zu 30% belegt und 50% billiger..... 😎
Habe mich da gleich bei den Einheimischen darüber erkundigt. Einstimmig hiess es: meide Air Djibouti! Die Airline fliegt mit sehr alten Kisten, cancelt ständig ihre Flüge, ist unpünklich und verliert Gepäck..... 😗
Habe also einen Flug zu 100 US$ mit Aethiopien Airlines via Dire Dawa nach Addis Abeba gebucht. Der Flug scheint praktisch leer zu sein.


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Um 10.50 dürfen wir in die Boeing 737 einsteigen.


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Die Maschine hebt pünklich ab. Von da oben verabschiede ich mich von Djibouti.


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Der Flug nach Dire Dwa dauert 30 Minuten.


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Und schon landen wir.


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Passagiere steigen ein und die Maschine ist plötzlich voll. Um 13.25 landen wir auf Bolé International Airport Addis. Die Immigration dauert eine Ewigkeit. Ich muss auch noch ein neues Visa beantragen. Kostet 50 US$.
Draussen wartet schon mit meinem Namensschild der Hotelshuttle vom Addis Regency Hotel. Um den Flughafen wird viel dazu gebaut.


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Gegenüber dem Flughafen eröffnet bald das Aethiopien Airlines Hotel: Aethiopien Skylight Hotel. Eine riesige Anlage. Wir fahren durch die Stadt.


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Langsam erreichen wir unser heutiges Ziel.


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Ich begebe mich zur Rezeption.


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Durch Booking.com habe ich ein Zimmer für 3 Nächte reserviert. Kostet mich 50 US$ in B&B. Die Damen an der Rezeption spendieren mir schon einmal einen Welcome Drink im Lounge.


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Danach werde ich zu meinem Zimmer 107 begleitet. Es besteht aus einem King Size Bett


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mit Kühlschrank, Fernseher und Wifi.


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Das Badezimmer ist zweckmässig eingerichtet.


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Leider funktionniert das Wifi seit gestern nicht mehr. Der Hotelshuttle bringt mich zum benachbarten Hotel wo ich meine E-Mail Post erledigen kann. Am Abend esse ich im Hotel. Mein Chicken mit Salat schmeckt nicht besonders. Ich muss gestehen dass ich die Küche von Djibouti vermisse....

Teil 7815. Juli 2019

21.01.2019

Das Frühstücksbuffet erweist sich als lecker und vielseitig. Anschliessend kehre ich in meinem Zimmer zurück. Draussen höre ich Kinder schreien. Ich schaue aus dem Fenster und bemerke erst jetzt dass mein Zimmer auf einem Schulhof gibt.


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Einige Damen ruhen sich da auch aus.


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Auf einmal läutet eine Glocke und alle Schüler stehen in Reihen.


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Dann wird die Nationalhymne gespielt. Alle in der Umgebung stehen auf und hören aufmerksam zu.


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Anschliessend verschwindet jeder. Gegen 9 Uhr nehme ich ein Sammeltaxi Richtung Mercato. Er ist seit dem frühen 19. Jahrhundert Hauptkaufsort für die meisten Bewohner von Addis Abeba. Ueber die Jahre wurde er zum grössten Freiluft-Markt Afrikas. Die Läden und Verkaufsstände ziehen sich über das ganze Stadtviertel Addis Ketema.


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Kaum steige ich aus dem Sammeltaxi kommen schon Guides auf mich zu und wollen mich führen. Es braucht seine Zeit bis ich sie abwimmeln kann....
Hier findet man einfach alles. Hier Getreide


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da Metalfässer und Plastikkanister.


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Viele Esel werden hier als Gepäckträger gebraucht.


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Khat kann man sich hier ohne Problem besorgen.


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Salat und Gemüse sehen meistens lecker aus.


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Man muss sich aber schon den Weg durch die Masse freimachen.


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Die Hühner haben es nicht so gut hier......


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Made in China wird hier grossgeschrieben!


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Fortsetzung folgt

Teil 7916. Juli 2019

Fortsetzung

Es macht echt Spass in diesem Getümmel herumzuspazieren!


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Ich werde dieses Plastikangebot nie vergessen....


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Man muss es sehen um es zu glauben!


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Verschiedene Kabel kann man auch kaufen


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sowie Werkzeug à gogo.


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Langsam wird es Zeit für mich den Markt zu verlassen.


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Mit Sammeltaxis


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begebe ich mich dann zur Hauptpost wo ich Sammelbriefmarke für freunde kaufe. Anschliessend laufe ich zu Tomoca. www.tomocacoffee.com
Es ist ein Familien Kaffeeunternehmen. Es wurde im Februar 1953 gegründet. Hier bekommt man einen Kaffee "Italienische Art", der aus äthiopischen Arabica-Bohnen hergestellt wurde. Ein Genuss! 😄 Hier kaufe ich auch meine Mitbringsel.


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Dann geht es zu Fuss zurück ins Hotel.


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Hier die Gasse wo sich das Hotel befindet.


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Das Personal begrüsst die Kunden immer sehr freundlich wenn sie zurückkommen.


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Vom Zimmer aus höre ich wieder die Kinder im Schulhof. Es ist Lunchtime. Das Brötchen und die Maiskörner scheinen für sie ein Festessen zu sein denn sie verschlingen es im Nu.


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Dann wird gespielt oder gelesen.


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Von meinem Fenster aus gibt es immer wieder Motive zum fotografieren.


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Den Nachmittag verbringe ich in der Stadt. Ich besuche auch die St Georges Kathedrale. Kaiser Menelik liess sie 1896 nach seinem Sieg über die Italiener aus Dankbarkeit errichten. Es handelt sich um ein äthiopisch-orthodoxes Kirchengebäude und ist für seine achteckige Form bekannt.


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Viele Einheimische besuchen sie.


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Gegen 18 Uhr bin ich wieder zurück im Hotel. Schade dass in der Stadt so viel gebettelt wird. Mit der Zeit wird es echt eine Last!

Zum Abendessen bestelle ich mir Pasta und Salat im Hotel. Wifi ist inzwischen wieder OK. Morgen besuche ich Debre Libanos Monastery.

Teil 8017. Juli 2019

22.01.2019

Das Frühstücksbuffet lässt keine Wünsche offen.


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Um 08.30 werde ich vom ETT Fahrer abgeholt. Er bringt mich direkt zum Ethio Travel Office wo ich meine private Tour nach Debre Libanos bezahle. Kostet mich 100 US$. In der Stadtmitte herrscht wieder einmal Stau. Gegen 10 Uhr kommen wir da raus. Wir halten noch an einem Obststand an


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und kaufen Bananen und Wasser.


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Die Strasse bei Entoto Mountain ist in einem schlechten Zustand. Lauter Potholes.


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Danach ist man schon auf dem Land.


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Bald erreichen wir das Plateau, Land der Oromos.


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Immer wieder muss man sich erinnern dass fahren hier gefährlich ist!


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Die Landschaft gefällt mir auf Anhieb.


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Die Kinder kommen immer wieder wenn wir anhalten und schreien farenji farenji.


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Das Leben ist für Manche schon hart.


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Aus dem Fenster rausschauen lohnt sich.


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Gegen Mittag erreichen wir Debre Libanos Monastery.


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Fortsetzung folgt

Teil 8118. Juli 2019

Fortsetzung

Der Fahrer und sein Kumpel parkieren im Schatten und bleiben im Wagen. Ich laufe zum Eingang. Das Debre Libanos Kloster ist dem Hl. Abba Libanos geweiht, einem der 9 Heiligen der äthiopischen Kirche.


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Auf dem Weg dahin treffe ich fröhliche Pilger.


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Bevor ich die Kirche betrete, muss ich die Schuhe ausziehen und meinen Kopf mit einem Tuch bedecken.


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Beeindruckend sind die wunderschönen Buntglasfenster mit verschiedensten Motiven.


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Mit etwa 500 Mönchen ist es das grösste Kloster in Aethiopien. Die farbenfrohen Kirchenbilder im Altarbereich sind leider zum Teil mit Vorhängen verdeckt, welche die Farben vor dem Ausbleichen durch Licht schützen sollen.


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45 Minuten später fahren wir schon weiter. Jetzt geht es Richtung Portugiesische Brücke. Sie wurde nicht von den Portuguesen errichtet sondern von Ras Darge, dem Onkel von Kaiser Menelik.


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Die Wanderung um die Brücke finde ich einmalig.


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Nahebei ist ein 600m tiefer Wasserfall zu sehen. Hat aber heute kein Wasser da Trockensaison....Die Landschaft mit der tiefen Schlucht ist beeindruckend.


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Weiter unten gibt es verschiedene kleine natürliche Pools wo man sich erfrischen kann.


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Einen Abstecher hier lohnt sich echt!


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Fortsetzung folgt

Teil 8219. Juli 2019

@Topobär: da muss ich dir schon Recht geben! 😣

Fortsetzung

Von der Brücke aus


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gibt es auch eine Möglichkeit zu Fuss das Ethio German Park Hotel zu erreichen. www.ethiogermanpark.com


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Leider entspricht die Anlage nicht der Webseite. Sie ist vergammelt und leer.


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Schade, denn die Aussicht von hier aus ist einmalig.


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Vom anwesenden Personal erfahren wir dass das Hotel einer Deutschen und ihrem äthiopischen Ehemann gehört. Leider ist der Ehemann im Oktober gestorben.. Es gibt jetzt Erbschaftsprobleme mit der äthiopischen Familie.......
Einst war das Restaurant meistens immer mit Gruppen belegt.
Wir fahren anschliessend weiter und halten bei der nächsten Bude an. Da wird gerade Kaffee vorbereitet.


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Wir bestellen Injera. Schmeckt aber nicht besonders......


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Auf dem Weg zurück nach Addis Abeba geniesse ich noch ein wenig die Landschaft.


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Ab und zu verlieren wir bei Baustellen Zeit.


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Die Fahrt von Entoto aus geht zügig.


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Um 16.30 bin ich im Hotel zurück. Zum Abendessen gönne ich mir Frühlingsrollen und Salat. Ich plaudere noch eine Weile mit Hotelgästen und gehen anschliessend schlafen.

Teil 8321. Juli 2019

23.01.2019

Nach dem Frühstück bereite ich meine Sachen für das Hotel Sheraton vor. Heute ist "take it easy" Tag. Am späten Abend geht mein Flug zurück in die Realität. 😎
Draussen aud dem Schulhof, wie jeden Morgen, sind die Kinder in Reihen und die Hymne wird gesungen.


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Danach gehen die Kinder in Uniform in die Schule und die anderen spielen.


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Anschliessend laufe ich bis zur Piazza wo ich ein Sammeltaxi bis zur G.P.O nehme. Kostet mich 3 ETB. Die restlichen 500 Meter bis zum Sheraton laufe ich. Das Hotel ist schon riesig.


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Um zur Rezeption zu gelangen muss man durch eine Security.


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Da begleiche ich den Eintritt zum Schwimmbad: 330 ETB inkl. 2 Badetücher. Die Anlage sieht sehr gepflegt aus.


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Man kommt sich ein wenig wie in einer Oase vor.


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Der Pool ist der Hammer.


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Man kann Laps schwimmen. Eine Freude.


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Gegen 13 Uhr erscheinen die meisten Expats. Es wird meistens französisch, italienisch, spanisch und englisch gesprochen. Ich bestelle mir an der Poolbar


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Penne Basilic Sauce. Schmeckt ausgezeichnet, kostet aber schon 190 ETB + 1 Liter Wasser 105 ETB. Ein Vermögen für den Einheimischen.......

Gegen 15.30 verlasse ich das Sheraton. Hier noch einmal die Anlage unter einem anderen Winkel.


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Unweit, auf der Menelik II Avenue, liegt auch the Presisdentiel Palace.


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Zurück im Hotel wird geduscht und Fernsehen angeschaut. Um 21 Uhr bringt mich das Hotelshuttle zum Flughafen. Gegen Mitternacht hebt die Maschine nach Vienna, Genf pünklich ab.
Am nächsten Tag lande ich auch zur Zeit. Oh je man sieht dass es geschneit hat, gla gla!


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Ich hoffe dass ich dem Ein oder Anderen einige gute Tips geben konnte. So eine Reise ist nicht gerade Jederman's Sache. Aber man meidet den Massentourismus...... 🙂
Für Diejenigen die bald Urlaub haben wünsche ich eine gute Reise.
Bei mir geht es sehr sehr bald weiter nach Madagaskar. Melde mich wieder Ende August mit einem ausführlichen Bericht darüber wenn Interesse besteht. Ich kann mir vorstellen dass diese Insel ein echter Geheimtipp wird!

Danke an alle Mitleser und à bientôt.

Annick

Feedback Omo Valley, Harar und Djibouti von ANNICK

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/297015-feedback-omo-valley-harar-und-djibouti

Stand: letzter Berichtsteil vom 21. Juli 2019

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