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Reisebericht · namibia-forum.ch

Namibia Okt 2018-von der Wüste zu den Wasserwelten

von Lotusblume · 32 Teile

Teil 126. Jan. 2019

Hallo,

das miese Dauerregen-Wetter (jedenfalls hier in Ostwestfalen) nutze ich, um endlich meinen Reisebericht über unsere wunderschöne Reise durch Namibia zu beginnen.

Ich beginne mit: Namibia begeisterte uns auch 2018 wieder!

Von unseren unzähligen Erzählungen fasziniert begleitet uns ein befreundetes Ehepaar. Für sie war es der erste Besuch in Namibia.
Fast 2 Jahre vor Reisebeginn diskutierten wir die Grobplanung. Schnell war klar – sie möchten alles sehen und das in 23 reine Urlaubstage verpackt. Im Forum traute ich mich gar nicht zu fragen 😉
Innerhalb von 3 Monaten habe ich aus unzähligen Reiseberichten, Recherchen usw. eine Route zusammen gebastelt und die Grobplanung an verschiedene Reisebüros gegeben. Nach vielen E-Mails und Telefonaten wurde dann ca. 15 Monate vor Reisebeginn alles über ein Reisebüro gebucht. Selbst so zeitig mussten wir einiges schieben, um all unsere Wunsch-Unterkünfte zu erhalten (vor allem Eagles Nest und die Pangolin Voyager waren stark nachgefragt). Das Reisebüro übernahm ebenfalls die Flug-und Mietwagenbuchung – also alle Buchungen aus einer Agentur, zu einem tollen Preis, perfekt.
Etwas später bot uns das Reisebüro noch „günstige“ Business-Flüge mit Qatar Airways an und die Vorfreude wurde noch größer.

Vielleicht habt Ihr Lust uns virtuell, durch das wunderschöne Namibia zu begleiten.

Unsere Route mit Inlandsflug Katima Mulilo – Windhoek Eros:
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Am 9. Oktober 2018 ging es mit den IC (rail & flay inkl.) nach Frankfurt. Die Zeit bis zum Abflug vertrödelten wir mit kleinen Häppchen und Sekt in der Air Canada Maple Leaf Lounge.
Dank Business-Class konnten wir gleich bei Aufruf des Fluges einsteigen. Wir wurden zu unseren Sitzen begleitet, es wurden kalte oder warme Tücher gereicht und bei einem ersten Glas Champagner-Rosè das Equipment am Sitz erklärt. Auf der Strecke FRA-DOH und zurück hatten wir eine Q-Suite - Luxus pur – besser geht’s bzgl. Service, Essen/Trinken, Sitz-/Schlafqualität / Entertainment sicher nicht in der einer Business-Class. In der Q-Suite sitzt man sich Zu-viert gegenüber und kann die Trennwände verschieben so, dass man zu Viert ein Separee hat. Außerdem wurde aus dem Sitz von meinem Mann und mir später ein komplett flaches Doppelbett – ein Schlafanzug/flauschige Hausschuhe von "the white company" gehören natürlich auch dazu 🤩 Alle anderen Sitze können ebenfalls mit einer Schiebetür geschlossen werden, so dass jeder sein kleines Reich hat.
Es gibt keine festen Essenszeiten, man kann zu jeder Zeit alles bestellen, was die ausgezeichnete Karte hergibt. Es schmeckte nicht nur sehr gut, auch wurde es optisch toll angerichtet. Das Entertainment Programm ist ebenfalls hervorragend.
Wir, vier, sind uns einig, das ist Urlaub von Anfang an.
https://www.qatarairways.com/de-de/onboard/qsuite.html#

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Der Aufenthalt in Doha war ziemlich kurz und auf den riesigen Flughafen verliert man schnell die Zeit. So hatten wir auch keine Zeit für die Al Mourjan Business Lounge. Aber das holten wir auf den Rückflug nach. (Ich kann schon mal hier erwähnen...phänomenal, was Größe, Ausstattung, Essen-/Trinken Angebote betrifft.)

Die Flüge waren pünktlich und als eine der Ersten wurden wir freundlich am Einreiseschalter begrüßt und in Namibia willkommen geheißen (die können sogar nett sein). Die Koffer rollten auch als erstes übers Band.
Mietwagenübernahme bei Bidvest hat sich etwas hingezogen, weil ein Reifen am Ford ziemlich abgefahren war und deshalb ein 2. Zusatzreifen von Bidvest organisiert werden musste.

Noch Geld gezogen und gegen 14.00 Uhr konnte unser Abenteuer beginnen.

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Flughafen – Kalahari Auob Camp, ca. 200 km
Über die landschaftlich sehr schöne C23 und C15 und einigen Scheibenwischer, statt blinken, kamen wir gegen 16 Uhr im Kalahari Auob Camp, mitten im roten Sandmeer, an. Die Strecke war genau richtig für die 1. Etappe in Namibia.

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Wir wurden herzlich von der Eigentümerin begrüßt, kurz mit allem vertraut gemacht und konnten gleich unseren Doppelbungalow 1 & 2 beziehen. Diese waren sehr schön eingerichtet, Kaffee-/Teestation, Klimaanlage und großen Badezimmer. Es war picobello sauber.
Es gibt auch Zelte, die ca. 3 km entfernt sind und auch sehr schön sein sollen. Wir hatten uns explizit für Zimmer statt Zelt entschieden, da diese AirCon haben und unser deutscher Sommer heiß genug war.
Wir chillten bei Gin-Tonic (endlich wieder dieser Afrika-Urlaubsgeschmack) und freuten uns in Namibia zu sein.

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Das Abendessen als kleines Buffet mit 2 Fleischsorten und verschiedenen Beilagen, war äußerst schmackhaft und der Wein süffig. Nach 2 weiteren Gin-Tonic fielen wir müde in die bequemen Betten.

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Gut ausgeschlafen schmeckte uns das Frühstück, was keine Wünsche offen ließ. Eierspeisen wurden nach Wunsch serviert.

Vor Weiterfahrt klebten wir noch die hinteren Scheiben von unserem Ford mit Müllsäcken zu, um unser Gepäck geschützt vor fremden Blicken zu haben. Das hielten auch die beiden anderen Paare für eine gute Idee und eiferten uns nach. Wir plauderten noch ausgiebig mit den anderen Gästen und verließen erst gegen 10.30 Uhr das Camp.

Fazit Kalahari Auob Camp:
Anlage: 2
Essen: 2
Unterkunft: 2
Ein kleines, gemütliches Camp mit 4 Zimmern und 3 Zelten in der Kalahari, welches wir gerne weiterempfehlen. Ruhige und gepflegte Anlage.

Teil 227. Jan. 2019

Kalahari Auob Camp – DuneSong Breathers (Onze Rust), ca. 320 km

Die heutige Etappe führte uns weiter durch die Kalahari.
Wir fuhren die C15 bis Strampriet und machten im Kalahari Farmhouse (Godwana Collection) eine ausgiebige Pause mit kalten Getränken. Es ist eine grüne Oase mit wunderschöner, gepflegter Gartenanlage. Auch guckte ich mir einen Bungalow von innen an – etwas klein, aber sehr hübsch eingerichtet.
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Weiter auf der schönen C15 kamen zur Auob Coutry Lodge. Auch hier entspannten wir bei Kaffee und Kuchen im Schatten am Pool. Mit dem sehr netten Besitzer wurde etwas geplaudert.
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In beiden Lodges waren wir mit den Besitzern/Angestellten alleine. Keine Gäste weit und breit und der Besitzer der Auob Country Lodge erzählte uns, dass er auch für die nächsten Tage keine Buchungen habe....aha, nichts mit ausgebuchten Namibia.

Es war landschaftlich eine sehr schöne Strecke.
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Irgendwann zweigte die C 15 in die C 17 ab und dann ging es noch ein Stückchen auf der D 617.

Nachmittags trudelten wir dann endlich auf der Farm Onze Rust, ca. 30 km nördlich von Koes, ein. Wir wurden herzlich, wie Freunde, von Marianne Nell begrüßt. Sie bot uns sofort Platz in ihrer klimatisierten Haus-Bar an. Gekühlter Weißwein und Bier waren eine Wonne. Marianne ist ein Schatz! Ihr Mann, Pieter, war zurzeit in Südafrika bei einem Sohn zu Gast. Wir plauderten über Gott und die Welt. Es war alles sehr privat und wir haben uns dazugehörig gefühlt. Es gibt wenige Menschen, mit denen man gleich auf einer Wellenlänge ist.

Dann führen wir ins Paradies.
Es war so traumhaft schön. Die roten Dünen, die Bungalows im Shabby-Chick-Stil eingerichtet, mit Außenküche, sehr großem Badezimmer. Alles tipptopp sauber und penibel gepflegt.
Marianne erläuterte noch einiges und fuhr dann ins ca. 3 km entfernte Wohnhaus zurück.
Übrigens waren wir, 2 Paare, alleine. Der 3. Bungalow blieb unbelegt.
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Es handelt sich hierbei um eine Selfcatering Unterkunft mit sämtlichen und ausreichenden Kochgeschirr, schönem Porzellanservice und Kaffeemaschine / Teekocher. Der Bungalow hatte 3 Betten.
Marianne hatte alles für unseren Grillabend vorbereitet. Im großen Kühl-/Gefrierschrank warteten Steaks, Boerwurst und Salat auf uns. Auch selbst gebackenes Brot, ein Kuchen als Dessert und Butter, Marmelade, Milch, Kaffee, Tee wurde in beiden Bungalows bereitgestellt. Ich fragte noch Marianne, wieso selfcatering, wenn alles für Halbpension vorhanden ist...sie: tja, ihr müsst euch das Essen eben selber zubereiten und denTisch decken. Aha. Wir haben noch nie eine selfcatering Unterkunft gehabt, bei dem das Essen vorbereitet ist (ohne Mehrkosten).
Noch ein Tipp für die Camper von euch: es gibt auch ein Bush Camp. Da kann man im eigenem Zelt / Bushcamper übernachten (höchstens 3 Fahrzeuge), gemeinsame Lapa, WC, Warmwasser-Dusche und Stromanschluss.

Nach einem Spaziergang im Gelände und ausgiebigen faulenzen auf der Terrasse wurde gegrillt. Es schmeckte uns super, dazu noch der gekühlte Wein. Wir fühlten uns wie Gott in Frankreich!
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Plötzlich sah Monika im Augenwinkel eine Bewegung im Sand – ein Skorpion. Ich traute meinen Augen nicht. Auch nach einigen Reisen nach Namibia hatte ich, außer bei den „little 5 Touren“ in Swakopmund, noch keinen Skorpion
in der Natur gesehen. Wow, was für ein Prachtbursche und ziemlich groß.
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Bei Plauderei und süffigen Wein saßen noch sehr lange auf der Terrasse. Irgendwann überfiel uns dann doch die Müdigkeit und ein schöner, ruhiger Urlaubstag, mit der 1. Tiersichtung, ging zu Ende.
Die Bungalows sind nicht klimatisiert. Alle Fenster waren (mit Fliegengitter) geöffnet, trotzdem war es darin sehr warm. In den bequemen Betten mit blütenweißer Bettwäsche schliefen wir deshalb unruhig.

Bei Sonnenaufgang war nicht nur ich wach. Auch unsere Freunde ausm Nachbarbungalow streiften schon durchs Gelände.
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Später wurde noch auf der Terrasse gemeinsam gemütlich gefrühstückt.
Wir ließen uns viel Zeit – wir wollten, trotz schlechtem Schlafes, gar nicht weg.
Gegen 9 Uhr warfen wir die Schlüssel von uns unseren Bungalows in den Briefkasten am Wohnhaus. Marianne erzählte uns nämlich gestern, dass sie sehr zeitig nach Windhoek zu einem Termin aufbricht.

Fazit DuneSong Breathers:
Anlage: 1
Essen: 1 (selfcatering 😉 )
Unterkunft: 1- (wegen fehlender AirCon)
Eine Traumunterkunft, unbeschreiblich schön!
Sicherlich mit das Beste, was die Kalahari in Namibia an Unterkünften zu bieten hat!

Teil 329. Jan. 2019

DuneSong Breathers – Hobas Camp (Fish River Canyon),ca. 300 km
Die jetzt wenig spektakuläre C 17 führte uns zum Köchenbaumwald und Spielplatz der Giganten.
Wir löhnten unseren Eintritt (ich weiß nicht mehr wie viel wir zahlten, es kam mir aber um einiges teurer als beim letzten Besuch vor) bei einem brummigen Herrn, den wir in seiner Ruhephase störten.
In der größten Mittagshitze stampften wir dann Tourimäßig durchs Gelände.
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Auch die Klippschliefer wunderten sich über unseren Besuch.
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Weiter zum Spielplatz der Giganten.
Natürlich waren wir alleine – wer wandert schon bei solchen Temperaturen?
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Nach insgesamt einer Stunde ging nichts mehr, ab ins klimatisierte Auto und weiter nach Keetmanshoop zum Tanken und Pause, bei leckerem Eiskaffee, im Schützenhaus.

Weil es an diesem Tag besonders heiß war, hangelten wir uns von Pause zu Pause.

Und der nächste Stopp galt der Naute Kristall Kellerei an der D 545. Die Angestellten freuten sich über unseren Besuch und luden uns gleich zur kostenfreien Gin-Probe ein, kommt bei der Hitze bekanntlich besonders gut an. Mit kalten Getränken wurde gespült. Wir wurden dann noch am Weinstand fündig, welcher Abends in Hobas geleert wurde. Lecker.
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Auf der Weiterfahrt dämmerten Monika und ich so dahin....bis wir plötzlich in der Ferne Ufos sahen. Hä, was ist das? Haben wir zu viel Alkohol intus?
Es war die Oase Canyon Farm Yard, die natürlich zur Pause einlud. Erst Mal einen Kaffee, um die Lebensgeister zu wecken. Dann stöberten wir im angeschlossen Shop und aufm Gelände.
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Es war mittlerweile schon 15.30 Uhr und wir mussten noch bis nach Hobas,

Wir entdeckten 2 Giraffen unmittelbar neben der Straße. Aber immer wenn wir stoppten versteckten sich diese ins Gebüsch. Wir hofften spätestens im Etosha wieder Giraffen zu sehen.
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Noch ein kurzer Stopp im Canyon Roadhouse um Getränke zu bunkern.
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und gegen 17.00 Uhr erreichen wir endlich Hobas. Das Einchecken zog sich nochmal hin, obwohl wir die Einzigen an der Rezeption waren.
Die Bungalow sind erst ca. 1 Jahr alt, zeigen aber schon einige Gebrauchsspuren. Die Zimmer sind mit Doppelbett, Sofabett und Kaffee-/Teestation, Ventilator, Klimaanlage und modernen Badezimmer ausgestattet. Das Zimmer war sauber und schön möbliert.
Es waren nur 3 Bungalows, einschließlich uns, belegt. Der Campingplatz war quasi leer.
Es gibt eine kleine Poolanlage am Restaurant.
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Gegen 18.00 Uhr ging es wieder auf Pad zum Sonnenuntergang am Fish River Canyon. 10 km weiter am Viewpoint war es ziemlich frisch und wir waren froh über unsere dicken Jacken. Der Fisch River Canyon ist ein Higlight einer Namibia-Reise, trotzdem waren wir mit 2 Motorradfahrern und noch einem Pärchen allein.
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Der Fish River Canyon ist immer sehr beeindruckend und mit dem grandiosen Sonnenuntergang nochmal spektakulärer. Wir waren vom Anblick fasziniert, hielten inne und schauten gebannt in die gigantischen Ausmaße des Canyons.
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Zum Dinner ging es ins Camp-Restaurant...nun ja, was soll ich dazu schreiben...es gab 2 Gerichte zur Wahl: Steak mit Pommes oder Schnitzel mit Pommes. Über die Qualität hüllen wir am Besten den Mantel des Schweigens. Wir waren tatsächlich sprachlos über das Desinteresse der Angestellten. Sie lümmelten auf den Bänken rum, spielten mit ihren Handys und krakelten lautstark. Mit etwas Füllstoff im Magen verließen wir das ungemütliche Restaurant.
Mit Wein, Bier und Knabberei ließen wir den anstrengenden Fahrt-und Pausentag vorm Bungalow ausklingen. Wir verabredeten uns für 6.00 Uhr am Auto zur Sonnenaufgangs-Tour am Canyon.

Wir haben erstaunlich gut geschlafen. Mein Mann wollte nicht mit und drehte sich im Bett nochmal um. Die Sonne sieht man übern Canyon sowieso nicht aufgehen, war seine Ausrede. So fuhren wir zu Dritt zum Canyon.

Es war ziemlich diesig und die Sonne ging natürlich nicht übern Canyon auf – klar, wenn sie da einen Abend zuvor unterging.
Es war trotzdem eine sehr schöne Lichtstimmung. Man fühlt sich unendlich klein, wie ein Sandkorn, bei der Größe des Canyons.
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Aber wir sahen noch die ersten Zebras und mein Mann nicht.

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Gegen 7.30 Uhr saßen wir zum Frühstück im Restaurant. Es gab Toast / Butter / Marmelade und verpackte Scheibletten (Käse) dazu noch Kaffee und Tee. Bei der Auswahl konnte nicht viel schief gehen.
Klamotten ins Auto, check out und 8.30 Uhr waren wir wieder auf Pad.
Wir waren uns einig der Abstecher zum Fish River Canyon hat sich gelohnt! Bei einem eventuellen nächsten Besuch gehen wir aber wieder in die Canyon Lodge.

Fazit Hobas Camp:
Anlage: 2
Essen: 3- (schlechteste Dinner der gesamten Reise)
Unterkunft: 2
Die Nähe zum Canyon spricht für diese Unterkunft. Ansonsten typisches NWR Ambiente. Mitarbeiter sehr unmotiviert.

Teil 431. Jan. 2019

Hobas Camp – Klein Aus Vista, Eagles Nest Chalet „The Boulders“, da. 280 km

Ich freute mich wie Bolle, dass unser heutiges Ziel die Eagles Nest Chalets für die nächsten 2 Nächte sind. Ich liebe diese Unterkunft.

Von der D601 auf die C12 galt unser erster Stopp der alten Stahl-Eisenbahnbrücke in der der Nähe der ehemaligen Holoog Bahnstation. Der Bau der Eisenbahnlinie nach Lüderitz ist mit dem Diamantenrausch begründet.
Am Ufer sind auch 2 deutsche Schutztruppe Gräber zu finden.
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Die C 12 wurde nach dem Abzweig D545 übelstes Wellblech mit riesigen Schlaglöchern bzw. Auswaschungen.
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Nachdem unser Fahrer das gemeistert hat, war eine Pause im Seeheim Hotel fällig.
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Auf der B4 ging es weiter Richtung Aus.
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Kurz vor 15 Uhr erreichten wir Klein Aus Vista. Wir wurden herzlich von Piet mit kalten Getränken begrüßt.
Das bestellte Grillpakte lässt ein bisschen auf sich warten, so genießen wir unseren Cappuccino bei einer angeregten Plauderei mit Piet.
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Mit einer großen Box voller Grillsachen und einer Sundowner Platte (schenkte uns Piet) führen wir endlich zum Chalet „Boulders“. Wir sind wieder baff, wie jedesmal wenn wir ein Chalet vom Eagles Nest betreten und unsere Freunde sind komplett aus dem Häusschen. Meine Güte ist das schön hier, sind ihre Worte – ich bin froh, dass ich ihnen nicht zu viel versprochen habe.

Krupp Stahl von 1907 an der Eingangstür
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Boulders ist ein Doppel-Chalet. In der Mitte befindet sich ein großes Esszimmer mit Küchenzeile und gedecktem Tisch, außerdem ein großes Ledersofa-und 2 Sessel vorm Kamin. Von diesem Zimmer geht es links und rechts jeweils in ein Schlaf- und Badezimmer. Es war alles sehr sauber.
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Wir enterten eine der Terrassen, genossen die großartige Aussicht und spülten unsere sprachlosen Gaumen mit kalten Weißwein.
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Später wurde gegrillt. Leider war das Holz etwas feucht, sodass das Grillen mühsam war. Das Grillpaket war wieder sehr, sehr umfangreich. Es wären locker 6 Fleischesser davon satt geworden. Das Fleisch hatte beste Qualität und der Salat war knackig.
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Bei süffigem Wein saßen wir noch lange auf der Terrasse, lauschten der absoluten Stille und beobachteten den atemberaubenden Sternenhimmel. Es war einer der schönsten Abende des Urlaubs...*schnief*. 😘

Teil 503. Feb. 2019

Ausflug nach Lüderitz, insgesamt ca. 280 km
Schon 6.30 Uhr sitze ich mit Tee auf der Terrasse und genieße den Ausblick. Unweit frühstückt eine Straußen Familie und auch bei uns macht sich der kleine Hunger breit.
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Wir fahren zu Lodge und schlemmen uns durch das kalt/warme Frühstück Angebot. Alles ausgesprochen schmackhaft und frisch. Monika findet die Zebra-Lasagne besonders lecker.
Zirka 8.30 Uhr sind wir auf der B4 Richtung Lüderitz.
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Unser erstes Ziel Kolmannskuppe.
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Wir fühlen uns in die Zeit des Diamantenrausches zurückversetzt. Die einst reichste Stadt Namibias wird nach und nach vom Sand verschluckt.

Wir besuchen das interessante Museum, die Kegelbahn, Metzgerei, Eisfabrik usw. und stapfen durch den Sand von Haus zu Haus, vom Arzt zum Krankenhaus, besuchen das Haus vom Buchhalter, Ingenieur und Quartiermeister und im Haus vom Minienverwalter überlegen wir uns, hier ein Café im Vintage Look einzurichten.
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Apropos, ein Kaffee wäre nach der Besichtigung nicht schlecht – leider hat das Café, sehr praktisch neben den Besuchertoiletten, wegen Reichtum geschlossen.

Also auf nach Lüdeitz ins Nest Hotel. Dies ist immer unser obligatorischer Stopp.
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Nach 1,5 Stunden Müßiggang reißen wir uns los und fahren zum Diaz Point.
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Die Holzbrücke ist kaputt und auch sonst macht hier alles einen maroden Eindruck.
Aber das stört die Robben natürlich nicht.
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Noch eine kleine Rundfahrt durch Lüderitz und wir fahren die B4 zurück.
Bei Garub stoppen wir, um die Wildpferde zu beobachten. Sie sind ziemlich weit weg und tun uns auch nicht den Gefallen näher an die Wasserstelle zu traben. Aber mit dem Fernglas lassen sich die edlen Tiere sehr gut betrachten. Sie sind kräftiger als bei unserem letzten Besuch.
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Kurz nach 18 Uhr sind wir wieder in Klein-Aus Vista. Die Chalets sind von der Sandpiste kaum auszumachen.
Mittig des Fotos ist das Boulders.
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Natürlich zelebrieren wir auch heute wieder den Sundowner.
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Danach fahren wir wieder in die Lodge zum Dinner als Buffet. Es war ausgesprochen lecker!
Zurück an unserem Chalet lassen wir den Tag noch ruhig, mit einem Glas Wein, auf der Terrasse ausklingen.

Etwas wehmütig wecke ich am nächsten Morgen auf. Schade, heute müssen wir Eagles Nest verlassen. Klamotten ins Auto und ab zu neuen Erlebnissen.
Eine Straußen Familie verabschiedet uns.
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Nach dem wiederum vorzüglichen Frühstück checken wir aus. Piet und seine Angestellten wünschen uns eine gute Reise und die Hoffnung, dass wir uns gesund Wiedersehen.
Machen wir Piet – versprochen!

Fazit Eagles Nest Chalet „Boulders“
Anlage: 1
Essen: 1 (Grillgut sehr gut und Buffet im Restaurant topp)
Unterkunft: 1
Es ist und bleibt eine unserer Traum-Unterkünfte in Namibia!
Sehr leckere Mahlzeiten, zuvorkommendes Personal, urige Chalets in einer Traumlandlandschaft. Hier passt einfach alles (jedenfalls für uns).

Teil 604. Feb. 2019

Klein Aus Vista, Eagles Nest Chalet - Desert Camp, ca. 350 km

Ein langer Fahrtag steht uns bevor, aber der Weg ist das Ziel. Also wird auch heute nicht gehetzt. Wir fotografieren erst noch die beiden Motorräder. Wir haben die deutschen Fahrer am Fish River Canyon das erste Mal getroffen. Sie sind mit einem Guide unterwegs. Komischer Kauz. Ihr nächstes Ziel ist ebenfalls Sesriem.
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Auf der C 13
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Halb Elf trudeln wir in Helmeringhausen ein. Helmeringhausen ist auch einer jener Stopps, der bei uns nie fehlen sollte. Wunderschöner Garten, freundliche Bedienung und schmackhafter Kaffee und Apfelkuchen versüßen uns den Aufenthalt. Außerdem war Helmeringhausen ein Übernachtungs-Stopp auf unserer 1. Namibia-Reise 1997 und hat damit für uns Kult-Status.
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Auf der C27 fahren wir weiter Richtung Norden. Nach 1,5 Stunden erreichen wir Betta und Tanken. Bei der Gelegenheit ist es Zeit für ein Eis und Cappuccino.
Der angeschlossene Campingplatz macht einen gepflegten Eindruck und die Sanitäranlagen sind sauber. Betta hat sich, gegenüber Vorjahren, rausgeputzt.
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Weiter geht’s auf der C 27 durch das NamibRand Natur Reserve. Es ist heiß und die Hitze flimmert.
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In der Ferne eine entlegene Farm.
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Halb Fünf erreichen wir unser heutiges Ziel das Desert Camp. Wir werden freundlich empfangen. Der erste Eindruck von der Anlage ist schon mal gut. Wir setzen uns in die Lapa und gönnen uns einen Gin-Tonic.
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Es hat auch einen kleinen Pool, in dem sich geschätzte 20 Leute bespaßen. Hoffentlich sind unsere Bungalows nicht nebenan.
Danach geht’s zu unseren Bungalows 201 und 202 am Ende der Anlage. Toll, das verspricht absolute Ruhe. Es ist schön hier, alles topp sauber, gepflegt und nett eingerichtet. Der Bungalow hat Klimaanlage, Kaffee-/Teestation, ein modernes Badezimmer, eine Außenküche mit ausreichend Utensilien, Grill, Terrasse mit Holzbänken.
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Wir bummeln ein bisschen durchs Gelände und richten uns ein (hauptsächlich auf der Terrasse bei Kaltgetränken).
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Als ich im Badezimmer stehe vibriert plötzlich der Boden...hä? Ich eile auf die Terrasse und sehe unmittelbar vor unserem Bungalow eine Gnu Herde vorbei breschen.
Ich habe nur noch 2 Nachzügler mit der Kamera erwischt, die lieber fraßen, statt zu hetzen.
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Bei dem wiederum wunderschönen Sonnenuntergang schmeckte der Wein aus Helmeringhausen besonders lecker.
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Danach fuhren wir die 5 km zur Sossusvlei Lodge. Als erstes nachgefragt, ob es mit der Frühstücks-Box für den nächsten Morgen klappt. Alles ok, wir können sie 6.00 Uhr abholen.
Im Außenbereich der Lodge war mit vielen Laternen erleuchtet, die Tische sehr schön eingedeckt. Alles sehr romantisch, wenn nicht gefühlte 500 Menschen anwesend sind.
Das Buffet war sehr gut und in einer riesigen Auswahl. Alleine das Vorspeisen-Buffet nahm einen kleinen Saal ein. Es war ein front cooking Buffet – alles wird frisch, vor den Augen der Gäste, gegrillt. Die Nachspeisen waren extrem lecker.
Hier trafen wir auch die beiden Motorradfahrer wieder.

Die Rückfahrt im Dunkeln zum Camp war etwas tricky. Man konnte kaum erkennen, wo die Straße / Pad ist. Es ist sehr verständlich, dass vor Nachtfahrten abgeraten bzw. verboten wird.
Wir saßen noch eine Weile auf unserer Terrasse, lauschten dem Nichts.
Wir, vier, leerten noch die Flasche Rotwein, welche zur Begrüßung in unserem Bungalow stand und schlummerten später ins Land der Träume.

Nach erholsamen Schlaf und Tee auf der Terrasse warfen wir die Schlüssel an der Rezeption in die key box und fuhren zur Lodge unser Frühstückspaket 🤩 abzuholen.

Fazit Desert Camp
Anlage: 2
Essen: 1 (Dinner und Frühstücksbox Sossusvlei Lodge)
Unterkunft: 2
Wir können diese Selbstversorger-Unterkunft sehr gerne weiterempfehlen. Alles sauber und gepflegt. Camp war ausgebucht. Tipp: Essen in der Sossusvlei Lodge

Teil 707. Feb. 2019

Desert Camp – Namib Dune Star Camp (Namib Desert Lodge), ca. 55 km

1. Teil
Pünktlich 6.00 Uhr stehen wir an der Rezeption der Sossusvlei Lodge, um unsere Frühstück-Box abzuholen. Uns fällt erst mal die Kinnlade runter als 2 Angestellte eine große Kiste aus der Küche schleppen und „good mornig – your breakfest box“ grinsend trällern. Zum Glück haben wir ein großes Auto, in einem PKW hätten wir ein Transportproblem.
Am Sossusvlei Tor stehen nur 3 Autos, also schnell Ticket geholt und schwupps sind wir durch. Wir fahren zur Elim Düne und sind die Einzigen vor Ort.
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Wir stapfen auf die Düne und bewundern die einzigartige Landschaft. Man ist das schön hier – warum, waren wir bei unseren vorherigen Reisen nie hier, frage ich mich.
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Dann hieven die Männer die Frühstück Box aus dem Auto. Die beiliegende Tischdecke wird über die Ladeklappe ausgebreitet und schön eingedeckt. Es gibt 2 große Platten mit Wurst-/Schinkenaufschntt, 1 Käseplatte und Käse gewürfelt, 2 verschiedene Müsli Sorten, gekochte Eier, Gemüse (Paprika, Tomaten), Obstsalat, Joghurt (pur und Obstjoghurt), Äpfel, Bananen, 2 verschiedene Brotsorten, 1 Thermoskanne heißes Wasser für Tee (verschiedene Sorten), 2 Thermoskannen mit Kaffee, verschiedene Würze (Zucker, Salz, Pfeffer), Teller, Tassen, Besteck...sicher habe ich etwas vergessen. Es war jedenfalls mehr als ausreichend.
In dieser wundervollen Landschaft schmeckte das Frühstück nochmal besser. Wir ließen uns alle Zeit der Welt. Für später machten wir uns noch Lunch Pakete fertig.
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In gebührendem Abstand beobachtet uns ein Oryx beim Essen.
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Nach der Schlemmerei machten wir uns auf den Weg zur Düne 45. Eine Gnu Herde begleitet uns.
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Es sind gar nicht viele Autos auf dem Parkplatz. Unsere Freunde besteigen die Düne. Mein Mann und ich haben diesmal keine Lust am Dünensteigen und betreiben Touri-Spotting. Herrlich.... 4 Touristen sind für eine Woche Überlebenstraining in der Wüste ausgestattet und besteigen in voller Montur die Düne. Nach 20 m Anstieg kehren sie um und erklären den Wartenden, dass im Dead Vlei die Dünen nicht so steil sind und sie diese besteigen wollen. 🤩
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Unsere Freunde sind kaum erkennbar
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und genießen diesen Ausblick
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Nach ihrer Rückkehr geht’s zum Shuttle Parkplatz. Wir können auch gleich einsteigen. Unser Fahrer ist sicher mal Rallye gefahren. Spaß hat es gemacht!
Und wie bei jeder Fahrt ins Vlei, hatten sich auch diesmal Touristen eingebuddelt. Für die Shuttle Fahrer ein gutes Geschäft 😗
Von weitem sehen wir schon das Menschengewusel am Parkplatz Dead Vlei. Die Autos parken sich gegenseitig zu. Oje...nö, hier steigen wir nicht aus.
Der Fahrer fährt uns zum Sossusvlei Parkplatz Und tataa! keine Menschenseele weit und breit.
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(wir alleine im Sossusvlei)
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Die Wüste lebt!
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Mir dem Fahrer vereinbaren wir uns eine Stunde später wieder abzuholen. Zum Glück vergisst er uns nicht. Pünktlich 11 Uhr steht unser Shuttle vor uns und bringt uns zurück zum Parkplatz. Es ist sehr, sehr heiß.

Gegen halb Eins sind wir wieder in der Sossusvlei Lodge um die Box abzugeben. Wir bedanken uns herzlich für dieses tolle Angebot.
Die Pause, in der klimatisierten Bar der Lodge, nutzen wir für ein kühles Bier und zum Futtern unserer Lunchbrote. Und wen treffen wir wieder – die Motorradfahrer. Auch sie sind von den Dünen total geflasht 😎

Teil 2 folgt!

Teil 807. Feb. 2019

2. Teil (Desert Camp - Namib Dune Star Camp)
Die Fahrt auf der C 19 zur Namib Desert Lodge ist zwar kurz, aber die übelste Rüttelpiste der gesamten Reise. Wir sind, auch wegen der Hitze, ziemlich geschafft als wir ankommen. Wir werden herzlich mit kalten Getränken begrüßt und uns wird die Anlage gezeigt. Die Abfahrt zum Camp ist für 16 Uhr geplant. Also lümmeln wir noch 1,5 Stunden auf den schattigen Liegestühlen, schlürfen Gin Tonic und kühlen unsere Füße. Die Lodge war lt. Auskunft des Managers nur zu 50% gebucht.
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Halb Vier werden wir zur Abfahrt gerufen. Wir nahmen nur kleines Gepäck mit und sind voller Vorfreude.
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Wir fahren an den versteinerten Dünen vorbei.
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Der Wind wird plötzlich immer extremer und der Fahrtwind tut sein Übriges. Wir erhalten ein Sandpeeling.
Wir sind froh als wir im Dune Star Camp ankommen. Ein kurzes Briefing zum Ablauf und dann stapfen wir zum Bungalow Nr. 1. Die Freunde sind in Nummer 2.
Der Wohn-/Schlafraum ist zweckmäßig (schlicht) eingerichtet. Es gibt keinen Kühlschrank, keine Klimaanlage, kein Wasserkocher, nur lauwarmes Trinkwasser steht in einer Karaffe. Es ist alles sehr sauber.
Das Badezimmer ist ausreichend groß, aber es hat keine Vorhänge vorm Fenster. Das bedeutet, dass jeder der am Bungalow vorbei geht rein schauen „kann“ – im Bungalow 2 war das genauso.
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Der Ausblick ist gigantisch und entschädigt allemal für die fehlenden Vorhänge 🤩

Restaurant mit großer Sundowner Terrasse
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Aussicht von unserer Terrasse
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Blick zu unseren Freunden im Bungalow 2
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Später gingen wir auf die Sundwoner Terrasse des Restaurants. Nach und nach trafen alle Gäste ein. Zum obligatorischen Gin Tonic wurde von der Küchenfee eine leckere Platte mit Knabberei gereicht.
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Das Essen wurde an einen großen Tisch mit allen Gästen gemeinsam eingenommen. Es wurde ein 3 Gänge Menü gereicht. Die Hauptgang, eine Art Kassler Braten mit mehr Fett als Fleisch, war überhaupt nicht meines. Vor-und Nachspeise waren gut. Die gesamte Atmosphäre am Tisch wirkte sehr gezwungen, bedrückt und steif. So tranken wir nach dem Essen, mit noch einem anderen Paar, einen Gin Tonic auf der Terrasse und gingen dann in unsere Bungalows.
Wir plaudern noch ein bisschen über den langen, wundervollen Wüstentag und staunen über den gigantischen Sternenhimmel.

5.00 Uhr kam der Weckruf-Boy und stellte eine Thermoskanne mit Kaffee an unsere Tür. Ich knipse noch schnell 2 Fotos von der fantastischen Morgenstimmung und kuschel mich wieder ins Bett. Großzügig überlassen wir den Morgenspaziergang den anderen Gästen.
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Unsere Freunde nahmen mit 5 weiteren Gästen am morning walk teil Soll interessant gewesen sein.
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Ein letzter traumhafter Blick von unserer Terrasse, denn Punkt Acht werden wir schon zum Frühstück in die Namib Desert Lodge gefahren.
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Das Frühstücks-Buffet in der Lodge war gut. Wir haben aber sehr bedauert, dass im Camp kein Frühstück serviert wird.
Noch einen Cappuccino am Pool der Desert Lodge und wir sind wieder auf Pad.
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Fazit Namib Dune Star Camp
Anlage: 1, traumhafte Landschaft
Essen: 3 (Dinner war nicht der Brüller, Frühstück in der Lodge ok)
Unterkunft: 2- (mit klarer Tendenz zur 3)

Meine Erwartung an diese Unterkunft war (zu) hoch und wurde leider getrübt. Ich hatte auf eine Alternative zu Wolwedans gehofft, wo wir vor 5 Jahren waren (*träum*).
Die Einrichtung der Bungalows benötigt in nächster Zeit eine Auffrischung. Der Aufenthalt, welcher dem Gast effektiv im Dune Star Camp zur Verfügung steht, ist gemessen am Preis viel zu kurz. Nur die absolute Traumlandschaft spricht meiner Meinung nach für diese Unterkunft. Tipp: Bungalow 1-3 haben die beste Aussicht.

Teil 910. Feb. 2019

Namib Dune Star Camp – Swakopmund, Atlantik Sicht Appartement, ca. 300 km

Auf der C19 rumpeln wir Nordwärts und sind eine halbe Stunde später in Solitaire. Hier erwartet uns ein kleiner Sandsturm. In Schräglage stürmen wir die Bäckerei für Brot und kleine Leckerei, da wir in Swakopmund Selbstversorger sind. Wir sind zwar noch pappsatt vom Frühstück, aber Solitaire ohne Apfelkuchen geht nun mal gar nicht.
Wir ziehen noch Geld und fahren die C 19 weiter.
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Nach einer dreiviertel Stunde taucht das Rostock Ritz Schild in der Einöde auf. Wir haben uns eine Pause verdient, unsere einstimmige Meinung. Der Wind hat zum Glück nachgelassen. So können wir auf der Terrasse, mit einen Getränk, den Ausblick genießen.
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Übernachtet haben wir hier noch nie. Irgendwie werde ich mit der "Höhlen-Atmosphäre" in den öffentlichen Bereichen und auch in den Bungalows nicht warm. Aber die Landschaft ist beeindruckend, deshalb stoppen wir auch hier immer.
Wir verquatschen uns ein bisschen mit der Managerin (oder war es die Besitzerin?) und reisen nach 1 Stunde weiter.

Der nächste Stopp natürlich beim Wendekreis des Steinbocks.
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Der Wind bläst wieder und lässt die Konturen der Landschaft verschwimmen.
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Am Kuiseb Canyon ist es wieder windstill. Wir vertreten wir uns etwas die Beine, kraxeln zum Aussichtspunkt und treffen die beiden Motorradfahrer wieder. Es ist brütend heiß und mir wird ganz anders als ich die Beiden in ihrer Schutzkleidung sehe. Ich möchte nicht tauschen. (Mein Mann und ich sind auch über 20 Jahre intensiv Motorrad gefahren und können sehr gut nachvollziehen, wie es ist bei Hitze Helm und Lederklamotten zu tragen.)
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Über ein ausgetrocknetes Flußbett geht’s weiter.
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Wir erreichen die total langweilige C14. Es geht nur geradeaus....
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Kurz vor Walfischbucht nehmen wir die Ausfahrt zur Düne 7. Wie es aussieht sind wir ganz alleine hier.
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Nö, wir sind nicht alleine. Neben einer Mülltonne sitzt ein Schwarzer im Sand. Etwas entfernt halten wir an und steigen alle aus. Manfred verriegelt das Auto. Mein Mann geht Richtung Düne und Manfred, entgegengesetzt, Richtung Toilette. Wie aus dem Nichts steht der Schwarze vor mir und labert uns Frauen nuscheld an. Ins Auto können wir nicht, Manfred hat es verschlossen und den Schlüssel bei sich. Wir rufen nach unseren Männern, die schnell zu uns eilen. Der Schwarze verzieht sich langsam wieder Richtung Mülltonne.
Das war eine sehr seltsame Situation....wir fahren sofort weiter und lassen die Düne Düne sein. Unweit im Adventure Center trinken wir erst Mal ein Bier und diskutieren über diese Begebenheit. Wir können den Vorfall nicht einschätzen. Ab diesem Moment ist der Autoschlüssel immer bei demjenigen, der am Auto bleibt. Das Ganze liest sich jetzt ziemlich banal, aber es war das 1. Mal, dass ich mich in Namibia unwohl fühlte, ja sogar Angst hatte.

Blick zur Düne 7
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Eigentlich hatten wir noch vor zur Strandpromenade in Walfischbucht zu fahren, um eventuell Flamingos zu sehen. Mir fallen die Warnungen vom Namibia Forum ein – größte Vorsicht beim Parken, Raubüberfälle etc.. Wir benötigen heute keinen weiteren Nervenkitzel und canceln den Stopp.
Bei der Fahrt Richtung Swakop quält mich die Frage, ob ich zu viel im Namibia Forum gelesen habe und deshalb meinen Freunden den Stopp an der Promenade vermiest habe? Ich fühle mich nicht gut.

Gegen halb Vier erreichen wir Swakopmund. Das Corner Stone Gästehaus ist schnell gefunden. Eine Mitarbeiterin fährt mit uns zum Appartement Atlantik Sicht.

Das gesamte Appartementhaus gleicht einem Hochsicherheitstrakt. Die Anlage ist Video- und „Bürgerwehr“ überwacht. Wir erhalten einen Schlüsselbund mit alleine 4 Schlüssel für Alarmanlagen, außerdem ein Handy für den Notfall. Wenn die Alarmanlage auslöst meldet sich der Vermieter bei uns (es gibt eine 24 Std. Bereitschaft). Meine Güte, wo sind wir hier, denken wir so. Man muss z.B. bei der Öffnung der Terrassentür oder eines Fensters immer die Alarmanlage aus und wieder an schalten, na, hoffentlich vergisst das Keiner von uns. Selbst die, innerhalb des geschlossenen Areals, dazugehörige Garage ist nochmals mit Alarm versehen.
Nachdem das einigermaßen verstanden ist, richten wir uns für die nächsten 2 Tage ein.
Es ist ein sehr chices Appartement mit 3 Schlafzimmern, 2 Bädern, kompl. Küche mit Wasch-und Spülmachine, sämtliche Hausgeräte wie Herd, Mikrowelle etc. Und von der Terrasse hat man einen tollen Blick auf den Atlantik.Es ist penibel sauber. In 300 m Entfernung ist das TUG, in welchem wir für heute Abend eine Tischreservierung haben.
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Wir probieren alle Sicherheitsvorkehrungen im Appartement und lösen aus Versehen den Alarm aus. Keine 10 Sekunden später fragt der Vermieter, ob alles okay ist.

Es ist kühl und trüb in Swakopmund. Aber nach der Hitze des Tages tut es gut die frische Meeresluft zu atmen. Wir machen es uns auf der Terrasse bequem und genießen ein Glas Wein.
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Nach einen Sundowner (ohne Sonne) im Appartement gehen wir ins nahe TUG.
Es ist brechend voll und sehr laut. Wir kommen einen schönen Fenstertisch. Die Bedienung ist flott und entschuldigt sich für die Lautstärke. Wir bestellen Fish und Ships, Dessert und Wein. Es war ausgesprochen lecker!
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Nach ca. 1,5 Stunden sind wir vom Lärmpegel zugedröhnt und verschwinden in unser Appartement.
Natürlich haben wir vergessen irgendeine Alarmanlage auszuschalten. Der Vermieter ruft sofort an, ehe wir unseren Dusel selbst schnell beheben können.

Wir sind nicht mehr allzu lange wach und kuscheln uns bald ins bequeme Bett.
Ich finde schlecht Schlaf, meine Gedanken kreisen um das Erlebte an Düne 7 und an den Hochsicherheitstrakt, in dem wir jetzt liegen...

Teil 1012. Feb. 2019

Der perfekte Tag in Swakopmund

Nach einen gemütlichen Frühstück in unserem Appartement werden wir 8.00 Uhr von Tommy's Living Desert Tours abgeholt.
Auch so eine Tour darf nie bei unserer Namibia Reise fehlen. Wir unternehmen diese, immer abwechselnd, bei Chris oder Tommy.
Unser heutiger Guide ist ein Deutschnamibier, der in 4. Generation in Swakopmund lebt. Auf der Fahrt in die Wüste gibt er uns private Einblicke in sein Leben. Wir passieren den Swakop River und eine Großbaustelle (Uranmine), die von Chinesen betrieben wird. Bei jeder Reise nach Namibia wird auch uns bewusster, dass die deutsche Vergangenheit langsam schwindet und die Chinesische die Gegenwart ist. Aber das ist ein anderes Thema...
Am Randgebiet von Swakopmund treffen wir noch auf einer andere Gruppe von Tommys Tour. Insgesamt sind wir nun 8 Personen und 2 Guides. Wir werden ermahnt, hintereinander und nur auf dem Trampelpfand zu laufen, um das Ökosystem so wenig wie möglich weiter zu zerstören.
Gespannt lauschen wir den Ausführungen unserer Guides. Ich lasse nunmehr Bilder von dieser fantastischen Tour sprechen. (Da ich die genaue Bezeichnung der Tiere nicht weiß 😵 , lasse ich das besser komplett weg.)
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Wir schauen uns die snake-honey-moon Suite an
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und bewundern die Flora
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Langsam verziehen sich die letzten Wolken und es wird endlich wärmer.
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Kommt ein Vogel geflogen, setzt sich nieder auf mein' Fuß - ach nee, Hand
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Mitten im Sandmeer wird gestoppt.
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Nach einer rasanten Dünenfahrt wird dieser Gaudi mit einem tollen Blick auf den Atlantik belohnt.
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Schade, die 4,5 Stunden vergingen viel zu schnell. Es hat richtig Spaß gemacht und unser Guide war erstklassig.

Gegen 13 Uhr sind wir wieder in unserem Appartement. Es wird auf der sonnigen Terrasse gechillt, auf dem Bett gedöst, gelesen oder einfach nur das Leben genossen. Nur die Wäschemaschine arbeitet.
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Nachmittags sind wir bereit für einen Stadtbummel. Ja, es wird gebummelt und nicht gewandert – meine Worte an unsere Herren. Also bummeln wir los...
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In der Swakopmunder Apotheke werden Mückenspray etc. für unseren Aufenthalt im Caprivi / Chobe gekauft.
Bei Sibold (Lederwaren) gönnt sich Manfred ein Paar Schuhe. Vor 23 Jahren kaufte ich bei Sibold in Swakopmund meine Vellies, welche ich zufällig trage. Herr Sibold ist ganz angetan und stolz auf seine Arbeit.

Gegen 16 Uhr kehren wir ins Hansa Hotel ein. Es wird Kolonial Kaffee zelebriert - 3 verschiedene Schnaps Sorten, in reichlichem Maße, werden erhitzt und mit Kaffee und Sahne aufgegossen. Meine Güte ist das lecker! Aber Vorsicht, der hat es in sich, fahren ist danach nicht mehr drin!
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Das Hansa Hotel ist eine Institution in Swakomund. Das Haus aus dem Jahre 1905 bietet klassische Atmosphäre gepaart mit erstklassigem Service.
Von der Managerin erfahren wir einige Anekdoten zum Haus. Ich frage noch nach, ob unsere Tischreservierung zum Dinner ok ist. Alles Bestens.

Mir fällt dann plötzlich ein, dass wir eine Verabredung mit den Motorradfahrern, 15 Uhr (also 1 Stunde eher), im Hansa hatten. Shit, das habe ich vermasselt. Falls Ihr zufällig mitlest, ganz großes SORRY! Ein weiteres Treffen ist ausgeschlossen. Wir wissen, dass Swakopmund ihre letzte Station bei der Rundtour ist – sie morgen nach Windhoek fahren und dann nach Hause fliegen.

Auf der Strandpromenade treffen wir noch Bekannte vom Dune Star Camp. Es wird ein bisschen geplaudert. Die Beiden sind sehr von Swakopmund begeistert.
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Wenn ich recht in Erinnerung habe, hat Peter G. Strassen Jemanden vorm Ertrinken gerettet und hat dabei selbst sein Leben gelassen.
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Auf unserer Terrasse schauen wir, bei Gin Tonic, den Sonnenuntergang zu. Dann wird sich aufgehübscht für das Dinner.
Vorbei am Woermannhaus gehts wieder ins Hansa Hotel.
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Ich hatte Chateaubriand, für uns Vier, vorbestellt.
Wir erhalten im gediegenen Speisesaal einen Fenstertisch und sind von Anfang an vom Service begeistert. Leckerer Wein, ein Gruß aus der Kuche und ein perfekt gebratenes Chateaubriand erwartet uns. Das Chateaubriand im Hansa Hotel gehört ab sofort zu unseren Topp 5, weltweit.
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Da wir noch nie im Hansa Hotel wohnten, nehmen wir uns das für den nächsten Besuch vor.

Mit dem Taxi geht’s zurück in unser Appartement. Der Taxifahrer gab alles, um schnell Feierabend machen zu können. Mit quietschenden Reifen ging es durch das, zum Glück, Menschenleere, Swakopmund. Rote Ampeln wurden ignoriert. Trinkgeld gab es dafür nicht.
Wir quatschen später noch ein bisschen über den tollen Tag und wünschten uns eine gute Nacht. Heute habe ich keine Zeit mehr zum Grübeln, ich bin geschafft und alsbald im Reich der Träume angekommen.

Mit herrlichem Sonnenschein werden wir geweckt. Nach einem gemütlichen Frühstück, packen wir unsere Sachen und checken im Cornerstone Gästehaus aus. Es war wieder sehr schön im charmanten Swakopmund.

Fazit Atlantic Sicht Appartement:
Anlage: 2 (Sicherungsmaßnahmen)
Essen: TUG: 2+, Hansa: 1+
Unterkunft: 1
Eine picobello sauberes, modernes Appartement an der Strandpromenade. Eine 100%ige Weiterempfehlung!

Teil 1113. Feb. 2019

Swakopmund Atlantik Sicht Appartement - Otjohotozu Guestfarm, ca. 280 km

Es ist frisch als wir Swakopmund verlassen. Auf der C 28 und D 1991 fahren wir zu unserem ersten Stopp der Mondlandschaft. Diese surreale Landschaft hat einen ganz besonderen Reiz und wird ihren Namen gerecht. Der Wind bläst hier stark und es hat nur 12 Grad, deshalb beschließen wir bald weiter zu fahren.

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Unweit bietet sich die Oase Goanikontes, als wirklich schönes Plätzchen, für unser 2. Frühstück an. Die Sonne bricht durch die Wolkendecke und es wird etwas wärmer.

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Eine Henne brütet im Damen-Waschraum: 🤩
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Auf der ermüdenden B 2 geht’s weiter Richtung Norden. In Usakos wird getankt. Praktischerweise ist nebenan das Khan Village Cafe. Wir ordern kalte Getränke und schauen den Kindern auf der anderen Straßenseite beim Fußballspielen zu.

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Weiter auf der D 2306 nähern wir uns dem Erongo Gebirge.

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Danach biegen wir auf die D 2315 ab und erreichen, gegen 14 Uhr, das San Living Museum.
Es ist mittlerweile sehr heiß. Wir werden englischsprachig und sehr freundlich empfangen. Wir bezahlen eine niedrige Eintrittsgebühr für die kleine Führung. Es ist ein kleines Areal, ca. 50 x 100 m, auf welches wir Zutritt erhalten. Es ist noch genauso wie wir es vor 5 Jahren erlebt haben.
Etwas abseitsstehen noch 2 Touristenpaare, die über die Eintritts-Gebühr diskutieren. Schlussendlich zahlen sie nichts, aber Beobachten die Herstellung des Feuers, Kinderbetreuung usw. während unserer Führung aus ca. 20 m Entfernung. Als ich sehe, dass sie mit Tele fotografieren, stelle ich mich genau vor die Kinder. Meine Güte sind diese Leute peinlich – man muss sich Fremd-schämen.

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Selbst in der größten Hitze bleiben sie stets freundlich und lachen mit uns.
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Es war wieder ein sehr eindrückliches Erlebnis die San besuchen zu dürfen. 😘
Nach einer Stunde verabschieden wir uns und sind froh über unser klimatisiertes Auto.

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15 Minuten später passieren wir ein Tor und fahren in das Rhino – Schutzgebiet. Wir suchen die D 2315 nach der Otjohotozu Gästefarm ab. Nach einer halben Stunde fahren wir zu einem anderen Tor wieder raus – hm, komisch. Wir müssen zurück. Lt. Beschreibung muss die Farm zwischen den beiden Toren liegen. Irgendwann finden wir die Einfahrt (mit großer Werbung an der Straße). Tja, wir haben lieber gequatscht, statt auf Schilder zu achten. 😵
Ich habe lange überlegt, welche Farm wir im Erongo buchen sollen. Eigentlich wollte ich wieder in die Erongo Wilderness Lodge, aber fast 400 €, zu Zweit, war uns dann doch zu viel des Guten.

Wir werden freundlich von Esther und Andreas, dem Pächter Ehepaar, mit kalten Getränken auf Otjohotozu begrüßt. Im Schatten der schönen Lapa kommen wir mit den Beiden ins Gespräch. Sie leben erst seit ca. 5 Jahren mit ihren nunmehr erwachsenen Kindern in Namibia und haben die Farm gepachtet. Die Tochter ist mittlerweile mit dem deutschen Sohn des Firmeninhabers von Oasis Natural Mineral Water, Omaruru, verheiratet.
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Etwas später richten wir uns in den beiden Turmzimmer (Kat. A) ein. Es ist alles sauber und nett eingerichtet. Das Badezimmer ist groß. Es gibt keine Klimaanlage. Ich habe leider kein einziges Foto vom Zimmer, aber auf der Homepage kann man sich die Zimmer in 3D anschauen.
Die gesamte Anlage macht einen sehr gepflegten Eindruck. Otjohotozu bedeutet „Ort der Ruhe“ ein wahrlich passende Bezeichnung für diese Farm. Die Lage der Farm, im Erongo Gebirge und Rhino-Schutzgebiet, ist wunderschön!
Es gibt 6 Gästezimmer auf dem eingezäunten Grundstück und ein Selbstversorger-Haus mit 2 Schlafzimmern in 3 km Entfernung.

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Rechts unsere Turmzimmer
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Andreas bietet uns die verschiedenen Aktivitäten an: Game drive, Fahrt zu Felsmalerei, Sundowner Fahrt. Das Erongo Gebirge bietet sich auch für Wanderungen an. Aber dafür ist es heute viel zu heiß. So kühlen wir unsere Kehlen mit Kaltgetränken und legen uns, im Schatten, an den Pool.

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Später gesellen sich noch 2 Frauen aus Deutschland zu uns. Wir sind zusammen nur 6 Gäste und damit ist die Farm zu 50 % belegt.
Die Damen melden sich zur Sundowner Fahrt an und wir sagen die Fahrt bei Andreas ab. Es hat immer noch gefühlte 40 Grad und im Auto haben wir heute auch schon lange genug gesessen.
Wir genehmigen uns zum Sundowner an der Selbstbedienungs-Bar einen Gin Tonic und genießen die Stille. Übrigens sind die Bar Preise günstig.

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Die Damen erzählen uns später, dass die Tour sehr schön war, aber sie leider nur sehr wenige Tiere gesehen haben.

Halb Acht werden wir zum Dinner am großen Familien-Tisch in der Lapa gebeten. Koch Michael, ein Namibier, stellt sich vor. Er zaubert uns ein perfektes 3-Gänge Dinner, was wir hier überhaupt nicht erwartet hätten. Eine geschmackliche Sensation im tiefsten Erongo! Der Wein aus der Kristall Kellerei, Omaruru, rundet das Dinner ab.

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Wir sitzen noch einige Zeit unterm Sternenhimmel und unterhalten uns mit Andreas über das Leben auf einer Gästefarm (Tiere werden nicht mehr gehalten), seine Arbeit im Rhino Schutzprojekt und über Gott und die Welt.

Noch ein Gin Tonic und ab geht’s ins Bett. Wir lassen alle Fenster (mit Gaze) und Innentür geöffnet, nur die Gaze-Außentür schließen wir. Es weht trotzdem kein Lüftchen durchs Zimmer. Wir schlafen sehr unruhig. Uns ist zu warm....puuh, was soll das nur im Caprivi werden? 🙄 Das Bett ist unbequem, mir zu hart – nur eine dünne Matratze auf einer Spanplatte.

Noch vor Sonnenaufgang spaziere ich durch den Garten und atme tief die frische Luft.

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Auch unsere Freunde sind schon wach. Auch sie haben schlecht geschlafen.

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Ein ganz Lieber
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Wir packen schon mal unsere Siebensachen und gehen dann zum Frühstück. Es gibt frisch gebackenes Brot, Brötchen, Wurst- und Käseaufschnitt, Müsli, Joghurt, Marmelade, Honig und verschiedene Eierspeisen, alles sehr liebevoll von Michael angerichtet. Er ist ein Schatz!

Es wird noch unsere Getränkerechnung bezahlt und dann verabschieden wir uns von Esther, Andreas, Michael und den beiden Angestellten. Den Damen aus Deutschland wünschen wir noch ein schöner Urlaub.
8.30 Uhr heißt es – Abfahrt.

Fazit Otjohotozu Gästefarm:
Anlage: 2+
Essen: 1
Unterkunft: 2- (mit Tendenz zu 3)

Bei dem Gesamteindruck tue ich mich schwer. Irgendwie ist der Funke zwischen uns und dem Pächter-Ehepaar nicht übergesprungen. Ich kann auch nicht definieren, woran es lag. Vielleicht, weil sie nur Pächter und keine Eigentümer sind und eben nicht diese gewisse Liebe zur Farm aufbringen. Vielleicht war es auch nur die unerträgliche Hitze an diesem Tag.
Was uns nicht gefallen hat, war das Bett: dünne Matratze ohne Schonbezug auf Spanplatte. Dies habe ich Andreas mitgeteilt und vielleicht hat er es geändert.
Wir können diese Farm trotzdem sehr gerne weiterempfehlen. Es war alles sehr sauber, gepflegt und das Essen eine Wucht.
Bei euch springt sicherlich der Funke über, so wie in den exzellenten Bewertungen diverser Portale zu lesen ist.

Teil 1215. Feb. 2019

Otjohotozu Gästefarm – Vreugde Gästefarm, ca. 250 km

Nach 20 Minuten Fahrt sind wir in Omaruru. Das kleine Städtchen ist noch ganz verschlafen. Das Wronsky Haus öffnet gerade seine Pforten. Hier gibt es einen gut sortierten Souvenirshop und ein Cafe in historischen Räumen. Das ein und andere Mitbringsel wird gekauft. Der künstlerisch gestaltete Garten lockt zu eine Pause. Wir setzen uns auf der schönen Terrasse und genießen ein 2. Frühstück mit Sacher Torte. Es schmeckt köstlich. Sollte es auch, denn Herr Wronsky war mit der Sacher Tochter verheiratet.
Danke Logi für den Tipp!

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Wir haben 10 Uhr als wir weiter fahren und es ist schon sehr warm.

Auf der C 33 geht es weiter Nordwärts.

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Nach fast 2 Stunden Fahrt ist in Outjo die nächste Pause fällig.

Es ist Mittagszeit und das Farmhouse Restaurant & Garden sehr gut besucht. Wir erhalten den letzten freien Tisch. Nett ist es hier. Lange bleiben wir trotzdem nicht, denn es ist schon sehr heiß.

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Wir fahren auf der C 38 und D 2710 und erreichen nach ca. 45 Minuten Vreugde. Schön wieder auf Vreugde zu sein. Es ist ein Wohlfühlort und gehört für uns zu jeder Namibia Reise dazu.

Wir werden herzlichst von Rachel mit kalten Getränken begrüßt. Auf der schönen Terrasse, neben der Lapa, wird uns etwas später noch Kaffee und selbst gebackener Kuchen gereicht. Einige Vögel leisten uns Gesellschaft.

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Was guckst du?
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Irgendwann raffen wir uns auf und beziehen unsere Zimmer. Es ist penibel sauber, hat Klimaanlage, ein großes Badezimmer und bequeme Betten. Alles sehr geschmackvoll eingerichtet.

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Nachdem wir uns eingerichtet haben geben wir uns dem Nichtstun hin. Herrlich – einfach Zeit für Nichts zu haben.

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Wir schlendern durch den wunderschönen Garten, kleine Sitzecken laden zum Verweilen ein. Auch wird der erfrischende Pool getestet.

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Zum Sundwoner treffen sich alle Gäste am Lagerfeuer. Mit Gin Tonic stoßen wir auf einen schönen Abend an.
Vreugde ist ausgebucht, was mich überhaupt nicht wundert.

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Die Tische sind mit Kerzen beleuchtet, alles sehr romantisch.

Das Dinner ist hervorragend. Es gibt verschiedene kalte Vorspeisen und 3 Hauptgerichte (Wild, Rind, Huhn), Salate, Gemüse, Kartoffeln, Reis und 2 köstliche Nachspeisen.- alles lokale Gerichte und frisch zubereitet. Auch der Wein mundet uns.

Gegen 22 Uhr ruft das Bett nach uns. Die Betten wurden bereits aufgeschlagen. Ein Gute-Nacht-Zitat mit einem Schoki ziert das blütenweiße Kopfkissen. Ich finde solche kleine Aufmerksamkeiten einfach schön. Wir sind platt vom Nichtstun und schlafen bald ein.

5.00 Uhr ist die Nacht vorbei. Wir haben sehr gut geschlafen und sind fit für den Etosha NP.
Also schnell geduscht und ab zum Frühstück. Elsie empfängt uns freudestrahlend und herzt uns.
Gestern war sie mit ihrem Mann, Danie Sen., in Outjo. Wir plaudern viel und sie sagt uns, dass sie nach und nach den Gästebetrieb in der Hände von ihrem Sohn, Danie Jun., und Rachel, Schwiegertochter, geben. Es fällt ihr zwar etwas schwer, aber das Alter fordert ihre Tribute. Auch ist der Gästebetrieb immer umfangreicher geworden – sie sind für das nächste halbe Jahr quasi ausgebucht.
Auch das Frühstück ist ausgezeichnet. Alles wird gereicht für einen perfekten Start in den Tag.
Wir würden uns gerne noch Stunden mit Elsie unterhalten, aber der Etosha ruft... also Klamotten ins Auto ab in den Etosha NP.

Fazit Vreugde Gästefarm:
Anlage: 1
Essen: 1
Unterkunft: 1

Herzliche Gastgeber, wunderschöner Garten, sehr saubere und
schöne Zimmer – ein Ort zum Wiederkommen / Wiedersehen. Und genau das haben wir Elsie wieder versprochen. 😘
Hier wird Gastfreundschaft gelebt!
Eine Übernachtung war hier leider viel zu kurz, beim nächsten Mal bleiben wir wieder länger.
Vreugde gehört zu unseren absoluten Lieblingsplätzen in Namibia.

Teil 1318. Feb. 2019

Vreugde Gästefarm – Halali NWR Camp, gefahrene Km: ca. 250

6.45 Uhr fahren wir, voller Vorfreude, durch das Andersson Gate in den Etosha Nationalpark.

Am ersten Wasserloch Ombika erwartet uns ein Knäuel aus Zebras und Perlhühnern.

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Wir werden beobachtet:

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An Okaukuejo vorbei ist unser nächstes Ziel das Ozonjuitji mBari Wasserloch. Hier haben vor ein paar Tagen, Gäste von Vreugde, Löwen gesehen.
Wir sehen Hyänen.

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Wir suchen die Gegend ab – ein Schakal dreht einsam seine Runde.

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In der Nähe vom Okondeka Wasserloch posieren 2 Giraffen vor der Salz-Pfanne.

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Auf der Fahrt Richtung Okaukuejo:

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Wir sehen viele Zebras, sehr viele.
Ein Zebra hat uns viel zu erzählen 😄

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Gegen Zehn trudeln wir in Okaukuejo ein. Stöbern im shop und kaufen eine Etosha map

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Dann lockt das Camp eigene Wasserloch. Hier herrscht ein geselliges Beisammensein zwischen Springböcken, Gnus, Impalas, Kudus und Zebras.

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Wir reißen uns nur schwer, nach über einer Stunde, von diesen herrlichen Anblick los.
Und ich bezweifle jetzt schon am Halali Wasserloch, unser Übernachtcamp, auch so viele Tiere zu sehen. Ich habe 2 x umgebucht von Halali auf Okaukuejo und zurück. Letztendlich war die Strecke von Okaukuejo nach Grootfontein einfach zu weit und es wurde Halali gesetzt.

Die Wasserlöcher Olifantsbad und Aus sind (fast) verwaist.

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Zurück auf der Hauptstraße im Etosha:

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Am Sueda oder Salvadora Wasserloch (keine Ahnung, welches von Beiden es war) machen wir eine Brotzeit und scannen immer Mal das Gelände ab. Wir sehen keine Tiere und auch keine Autos, also mümmeln weiter Kekse, Nüsse und Schokoriegel.
Und plötzlich bewegt sich ein Stein....hä? In einer Kuhle, hinterm Wasserloch, sehen wir einen Löwenkopf. Und die Löwin tut uns den Gefallen und schreitet zum Wasserloch. Was für ein Auftritt.

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Nach 15 Minuten stehen sicher 20 Autos am Wasserloch. Nur das Zoomen / Klicken der Kameras unterbricht die Stille.

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Als die Löwin ihren Durst gestillt hat und genug auf und ab geschritten ist, begibt sie sich wieder in die Kuhle und ist für alle Touristen unsichtbar.
Wir sind immer noch perplex. Nie hätten wir mit einer Löwensichtung gerechnet. Wir merken uns: es sind immer Tiere da – nur für uns oft nicht sichtbar.

Teil 2 folgt!

Teil 1419. Feb. 2019

Teil 2

Als nächstes fahren wir den Rhino Drive und sichten viele Tiere.

So habe ich ein Oryx noch nie gesehen 😉
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Kuhantilopen
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Ein großer Kudo-Bock ist gut im Gebüsch getarnt
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und die schöne Kudu-Kuh beobachtet uns
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In der Nähe des Wasserloches Helio treffen wir wieder auf Giraffen. Ich könnte sie Stundenlang beobachten.
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Eine Riesentrappe stolziert an uns vorbei.
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Plötzlich aus dem Nichts tauchen Elefanten neben uns auf. Endlich. 🙂
Es war eine Herde von ca. 10 Elefanten mit mehreren Kälbern. Ein ganz Kleines war auch dabei, bei dessen Anblick ich Schnappatmung bekam.
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Gut bewacht wird das Kalb über die Straße geführt
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Die Beobachtung einer Elefantenherde gehört sicherlich zu den Highlights einer Safari.
Nach einer halben Stunde waren die Elefanten weiter gezogen und wir machten uns auf den Pad nach Halali.

Eine Giraffe bot sich noch für ein Portrait an
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Gegen 16 Uhr checkten wir im Halali Camp ein.

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Wir haben einen Familien-Bungalow: 2 Schlafzimmern mit Moskitonetzen, 1 gemeinsames Badezimmer und Aufenthaltsraum, Wasserkocher, Kaffeemaschine. Es gibt auch genug Geschirr, aber keine Töpfe etc. Alle Räume sind klimatisiert. Es ist sauber und zweckmäßig eingerichtet. Kleinigkeiten, wie wackliges Scharnier an der Außentür und laufende WC-Spülung repariert mein Mann.
Wir sind mächtig platt. Ich hatte ganz vergessen wie anstrengend eine Safari ist.
Als erstes wird eine Gin Tonic gezischt und dann ruhen wir uns auf der schattigen Terrasse aus.

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Später treibt es Monika und mich zum shoppen. Naja okay, viel gab es nicht im Camp Shop. Aber wir können die Männer mit Eis überraschen – ein Genuss bei der Hitze.
Wir überlegen noch eine Runde zu fahren, aber verwerfen das wieder. Gönnen uns lieber kalten Weißwein und Chips.

Eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang gehen wir zum Wasserloch. Das Thermometer zeigt immer noch 33 Grad. Vorbei an den Campsites – hier herrscht schon ausgelassene Partystimmung – erreichen wir den Hügel mit der Aussichtsterrasse.
Keine Tiere weit und breit, nur ein Kommen und Gehen von Touristen.
Irgendwann zeigen sich einige Perlhühner und ein Impala betritt die Bühne, säuft und verschwindet wieder,

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Nach einer reichlichen Stunde verlassen wir, ein wenig enttäuscht, das Moringa Wasserloch. Ich denke daran, was wohl am Olaukuejo Wasserloch los ist....da haben wir Abends immer so viele Tiere gesehen und hier nur ein Impala.

Vielleicht entschädigt uns das Dinner im Halali Camp. Unser Kellner ist flott und überaus zuvorkommend. Das Büfett war ganz gut bestückt mit Suppe, 2 verschiedenen Wildsorten (gut) und Rinder-Steaks (zäh), verschiedene Beilagen, Salate, 2 Desserts und Kuchen. Wir haben Schlimmeres erwartet und wurden deshalb nicht enttäuscht. Das nächste Mal grillen wir selbst in einem NWR Camp.
Am Nachbartisch erscheinen neue Gäste und erzählen uns, dass auch sie erfolglos, fast 2,5 Stunden, am Camp Wasserloch ausharrten.

Wir tranken noch 1 Flasche Wein auf unserer Terrasse und sprachen über die vielen Tiersichtungen. Wir waren, trotz Tiermangel am Camp Wasserloch, sehr zufrieden und glücklich über den Tierreichtum. Ein wundervoller Tag im Etosha NP geht zu Ende.

5.00 Uhr war die Nacht vorbei. Unser Duschplan wurde eingehalten 😎 , so konnten wir schon 6.00 Uhr im Restaurant frühstücken. Das Frühstück war echt gut, verschiedene frische Eierspeisen, Wurst, Käseaufschnitt, Müsli, Joghurt, verschiedene Brotsorten, Kaffee, Tee und Säfte. Es gab nichts zu meckern.

Wir checkten aus und kurz nach 7.00 Uhr fuhren wir durch das Halali Tor.

Fazit Halali NWR Camp:
Anlage: 3 (könnte besser gepflegt sein)
Essen: 2-3 (Frühstück 2, Dinner 3)
Unterkunft: 2-

Ein großes, staatliches Camp mitten im Etosha NP. Es war nicht so schlimm, wie oft zu lesen ist. Wir können es durchaus empfehlen, aber wir übernachten das nächste Mal wieder in Okaukuejo.

Teil 1519. Feb. 2019

Halali NWR Camp – Kalkfontein Gästefarm, Grootfontein, ca.300 km

Der Himmel ist bewölkt als wir Richtung Namutoni starten. An den Wasserlöchern Noniams und Goas ist nichts los. Aber es gibt natürlich auch so viele Tiere zu bewundern.
Die üblichen Verdächtigen begleiten uns.

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Die haben sich wohl nicht mehr viel zu sagen 🤨
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In der Ferne sehen wir riesigen Gnu Herden, die bald unseren Weg kreuzen.

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Zwischen die Gnus mischen sich Zebras und Kuhantilopen.

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Unser nächster Halt ist Kalkheuwel. Auch an diesem Wasserlock gähnende Leere. Aber wir haben gelernt, dass wir nie alleine sind. Wir knabbern etwas Gebäck und warten.
Eine Zebra Herde kommt aus den Gebüsch und trabt im Gänsemarsch zum Wasserloch. Sind sie nicht schön?

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Die Zebras scheinen nervös zu sein, sie blicken sich ständig um.
Als alle gesoffen haben geht’s im Gänsemarsch zurück ins Gestrüpp.

Wir rollen langsam vom Wasserloch weg und kommen keine 300 m. Neben der Pad liegt im Unterholz dieses Prachtexemplar, ein wunderschöner Leopard.

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Wir können unser Glück kaum fassen. Nach einigen Reisen in den Etosha sehen wir zum 1. Mal einen Leo im Etosha. Wir sitzen mucksmäuschenstill im Auto, die Zeit scheint still zu stehen.

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Nach 15 Minuten verschwindet er im Dickicht.

Am Wasserloch Chudop beobachten wir dieses schöne Paar.

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Gegen 12.30 Uhr erreichen wir Namutoni.
Wir bummeln durch das alte Fort, besuchen den gut sortieren Shop und gönnen uns einen Kaffee im Restaurant.

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Etwas wehmütig verlassen wir gegen 14 Uhr, durch das Von Lindequist Gate, den Etosha Park. Selbst der Himmel weint einige Tränen.

Leider haben wir auch bei dieser Reise nicht alle Vier der Big 5 gesichtet (Büffel gibt es seit den 1950er Jahren (?) nicht mehr im Etosha NP). Irgend ein Tier fehlt jedes mal.

Trotzdem bescherte uns der Etosha NP mit seiner riesigen Salz-Pfanne und seinem Tierreichtum wieder ein überwältigendes Safari Erlebnis. 😘
Unsere Zeit im Park war leider viiiel zu kurz!! Wir kommen wieder und mit viiiel mehr Zeit im Gepäck.


2. Teil des Tages folgt!

Teil 1620. Feb. 2019

2. Teil

Kurz nach dem Von Lindeguist Gate fängt es richtig an zu schütten.

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Nach einer Stunde Fahrt war ein Stopp am Otjikotosee geplant. Wir finden zwar eine Einfahrt zu einem runtergekommenen Farmgelände, aber kein Hinweis auf den See. Okay, dann eben nicht. Den See suchen wir übrigens nun schon zum 5. Mal. Gibt es den See überhaupt?
Wir fahren im Regen durch Tsumeb. Das muss auch fotografiert werden – noch nie hatten wir Regen in Namibia - eine Premiere für uns.

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Wir irren durch Tsumeb, irgendwo an der Hauptstraße (Nähe Fördertum) soll ein deutsches Cafe und nebenan ein Museum sein, dass die geborgenen Kanonen aus dem mysteriösen See zeigen soll. Auch das finden wir nicht.
Was sollen wir davon halten? Genau, es gibt gar keinen See.

Wir haben jedenfalls genug von der Sucherei und kehren im Minen Hotel ein. Wir werden herzlich empfangen und erhalten den besten Cappuccino in Namibia.

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Wir gucken uns ein bisschen um, schön ist es hier und ich merke mir das Hotel für einen weiteren Namibia Aufenthalt vor. Übrigens kannte der Türsteher auch keinen See....sehr seltsam.

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Nach wiederum einer Stunde entscheiden wir uns kurzfristig für einen Abstecher zum Hoba Meteorit. Der wird ja wohl noch da sein 😉 Die 3 Herrschaften im Kassenhaus freuen sich endlich wieder Besucher zu haben.

Da liegt er nun, der angeblich größte bisher auf der Erde gefundene Meteorit. Er ist 50 Tonnen schwer und ist vor ca. 80000 Jahren eingeschlagen. Sein Alter wird auf 200 – 400 Mio Jahre geschätzt. Er besteht größtenteils aus Eisen und Nickel.

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Nun wird es aber Zeit unsere Übernachtung in Grootfontein aufzusuchen, denn es ist schon Halb Fünf. Aber erst noch tanken und das dauert dieses mal besonders lange. Erst ist die Rolle vom Kreditkarten-Lesegerät leer und dann funzt es gar nicht mehr. Das so etwas immer passiert, wenn man etwas in Eile ist.

Nach gefühlten 30 Minuten an der Tanke zeigt uns das Navi den Weg – nö, es zeigt uns den falschen Weg und auch die Koordinaten vom Reisebüro sind falsch. Wir landen immer wieder in der, augenscheinlich abgerockten, „Tigerquelle-Gästefarm“.
Beim 3. Anlauf steigen wir aus. Herr Mäuser scheucht schon mal seine Angestellten los 2 Gästezimmer für uns herzurichten. Wir erklären mehrmals, dass wir auf keinen Fall bei ihm übernachten werden und wir eine Buchung für die Kalkfontein Gästefarm haben. Nach einer halben Stunde gibt er auf und rückt mit einer Wegbeschreibung raus.
Die Situation war uns mehr als unangenehm, auch hinsichtlich seiner Art und Weise mit Angestellten umzugehen.

Nun gut, zurück auf der B 8, Nordwärts, finden wir nach ca. 10 Minuten Fahrt die Einfahrt zur Kalkfontein Gästefarm. Schon der erste Eindruck begeistert uns. Eine schönen Allee, mit angrenzenden Ententeich, führt zu einem herrschaftliches Haus.

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Wir werden ganz herzlich begrüßt. Man hat sich schon die ersten Sorgen um uns gemacht, weil wir so spät dran sind. Stimmt, es ist mittlerweile 18.30 Uhr.
Wir können uns die Zimmer aussuchen, denn wir sind die einzigen Gäste.

Unser Zimmer Eingang
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Die Zimmer gruppieren sich um einen Pool. Sie sind sind einfach möbliert und picobello sauber. Es gibt auch Klimaanlage, welche wir aber wegen der heutigen Kälte (es sind nur knapp 20 Grad) nicht brauchen. Das Badezimmer ist ebenfalls in einem guten Zustand und blank geputzt.

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Den obligatorischen Gin Tonic zum Sundowner (ohne Sonne) nehmen wir im etwas düsteren, aber beheizten Gastraum ein. Eine übersichtliche Dinner Karte wird gereicht. Wir entscheiden uns (alle Vier) für das Cordon Bleu mit Bratkartoffeln und Gemüse. Was uns eine halbe Stunde später serviert wird ist ein Träumchen. So ein leckeres Cordon Bleu haben wir selbst in Deutschland selten gegessen. Das Gemüse noch knackig und die Bratkartoffeln wie bei Oma. Wir gönnen uns noch einen leckeren Wein zum Dinner.
Lange bleiben wir nicht mehr auf, der Tag war lang.

7 Uhr erwacht für uns ein neuer Tag. Wir haben sehr gut geschlafen.
Das Frühstück ist auf der Terrasse für uns angerichtet. Es gibt Wurst und Käse, Eierspeisen nach Wunsch, Müsli, Joghurt und Obst. Auch der Kaffee ist lecker.

Ausblick beim Frühstück
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Wir bezahlen unsere Rechnung für das Dinner und die Getränke. Dabei fragt uns die Besitzerin so nebenbei, ob wir Interesse an einer Gepardenfütterung hätten. Sie haben das Tier schon seit Geburt und es ist an Menschen gewöhnt – also wie eine Hauskatze.
Wir stehen solchen Haltungen sehr skeptisch gegenüber. Da die Hausherrin uns sympathisch ist und keinerlei Werbung damit macht, schauen wir es uns an. Günter und Manfred gehen mit ihr ins das Gehege, wir Frauen schauen von außen zu. Das Gehege ist sehr groß, macht einen sauberen Eindruck, hat Aussichtshügel und Verstecke.

Er sieht eigentlich sehr zufrieden aus und dennoch macht es mich traurig ein so schönes Tier eingesperrt zu sehen. Ein Auswildern kommt für ihn nicht mehr in Frage.

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9.00 Uhr sind wir Fahrbereit – Caprivi wir kommen!

Fazit Kalkfontein Gästefarm:
Anlage: 1 (topp gepflegt)
Essen: 1 (sehr, sehr lecker)
Unterkunft: 2

Eine schöne Unterkunft zum sehr günstigem Preis (die günstigste Übernachtung unserer Reise) mit sehr zuvorkommenden Gastgeber und Angestellten. Außerdem wird dem Gast eine hervorragenden Farmküche geboten. Alles ist sehr sauber und gepflegt. Gerne kommen wir wieder und empfehlen diese Gästefarm gern weiter.
Einziger Wermutstropfen ist die Geparden Haltung (da wussten wir zwar bei Buchung nicht, würden aber trotzdem wieder in Kalkfontein übernachten).

(PS: Ich hatte in Grootfontein sehr lange nach einer passenden Unterkunft gesucht. Seiderap, unser Favorit, war ausgebucht. Tigerquelle von vornherein ausgeschlossen. Maori Camp hat mir nicht zugesagt, warum auch immer.
Dann buchten wir uns in der Stone House B&B ein. Der Besitzer ist der Pfarrer der Gemeinde Grootfontein und seine Tochter, Behati Prinsloo, ein berühmtes Victoria Secret Model. Als ich zu Herrn Prinsloo Kontakt aufnahm wegen einer Tischreservierung zum Dinner, fragte er höflich nach, ob es möglich wäre unsere Buchung beim Reisebüro zu stornieren, da seine Tochter mit Mann und Kindern in dieser Zeit zu Besuch kommen möchten. Natürlich stornierten wir und waren wieder auf der Suche.)


PPS: Mein Mann erzählte mir gerade, dass die Mutter des Geparden abgeschossen wurde. Das Geparden-Junge, damals 2-3 Tage alt, hätte ohne die Aufnahme in Kalkfontein nicht überlebt. Sie wollte das Junge eigentlich nicht, aber es hat sich niemand anderes in der Grootfontein Gegend gefunden und sterben lassen wollte sie es auch nicht. (Ich wusste das gar nicht. Die Besitzerin hat das im Gehege erzählt, als nur die Männer dabei waren.) Das Ganze erscheint nun in einem etwas anderen Licht.

Teil 1721. Feb. 2019

Kalkfontein Gästefarm – Shametu River Lodge am (O)Kavango, ca. 470 km

Es ist bewölkt als wir losfahren.
Die B 8 führt schnurstracks gerade aus. Links und rechts sind viele Krale zu sehen. Rinder queren ständig die Straße. Und die Landschaft wechselt, es wird grüner.

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Nach 2,5 Stunden erreichen wir Rundu. Ein Quirl aus Verkehr und Menschen empfängt uns. Wir fahren Richtung Kavango und finden in der Kavango River Lodge ein schönes Plätzchen für eine Kaffeepause. Am Lodge Tor werden wir freundlich empfangen und zur schönen Aussichts-Terrasse geführt.
Wir sind hier ganz alleine, es gibt zurzeit auch keine Übernachtungsgäste erzählt uns der Kellner auf dem Weg zur Terrasse.
Wow – was für ein schöner Ausblick auf den Fluss. Auf der anderen Seite ist Angola.

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Bei Kaltgetränken und Kaffee beobachten wir das Treiben am Fluss.

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Nach dieser erholsamen Pause führt uns die B 8 in die Sambesi Region (ex Caprivi-Zipfel).
Monika beichtet mir nun, dass sie etwas Bammel vor den nächsten 2 Nächten im Zelt hat. Campen ist so gar nicht ihr Ding. Ich versuche sie zu beruhigen und erkläre ihr, dass diese Zelte sicher nichts mit dem Camping, wie vor 30 Jahren, an der Mosel zu tun haben. Ich erzählte ihr auch, dass wir schon mehrfach in Zelt-Lodges übernachtet haben und alle sehr luxuriös waren.

Wie grün es hier ist – so kennen wir Namibia gar nicht.

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Kurz nach 15 Uhr bzw. nach 2 Stunden Fahrt ist die Shametu River Lodge erreicht.
Wir werden, wie Freunde, sehr herzlich empfangen. Uns werden kalte Tücher und ein Drink gereicht. Das ist sehr wohltuend, denn, obwohl bewölkt, ist es mittlerweile sehr heiß geworden. Wir lassen uns in die bequemen Sessel sinken und genießen bei dem erfrischenden Getränk die wunderschöne Lapa. Diese ist mit Stilsicherheit möbliert und dekoriert. Alles sehr chic.

In der Zwischenzeit bringen Angestellte unser Gepäck zu unseren Zelten. Wir werden noch nach heutigen Ausflügen gefragt und uns mitgeteilt, dass wir unsere Tee-/Kaffeezeit auch an der Pool - bzw. Aussichts-Terrasse genießen können.
Ein Angestellter bringt uns durch die Lapa in den Garten. Hier erwartet uns ein tropisches Paradies. Und dann stehen wir auf der Terrasse unseres Zeltes – boah, ist das schön hier.

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Ausblick von unserer Terrasse.

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Im Zelt Nr. 12 (das letzte Zelt in der Anlage) erwartet uns ein großes Doppelbett (Blüten bestreut) mit Moskitonetzen, Klimaanlage, Kaffee-/Teestation, bequeme Sessel mit Tisch, frei stehender Ganzkörperspiegel und eine Flasche Sekt im Eiskübel. Neben dem Bett, führt eine Tür in das große Badezimmer. Alles ist in einem Topp Zustand und sehr sauber.

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Es ist einfach wunderschön hier. 😘

Vielen Dank an CuF, durch ihren Reisebericht wurde ich, seinerzeit, auf diese Unterkunft aufmerksam. (Dankeschön auch für den regen Schriftwechsel mit Dir).

Mit einem Glas Sekt und Bier (Männer) stoßen wir mit unseren Freunden, die das Nachbarzelt bewohnen, auf diese tolle Unterkunft an. Monika ist baff über die Zelte. Die Beiden finden gar keine Worte, so traumhaft sei es hier.

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Die Flusspferde und Krokodile schwimmen direkt vor uns im Kavango. Wir beschließen heute keinen Ausflug mehr zu machen und genießen den Nachmittag auf unserer Terrasse. Nur unterbrochen von einem kurzen Fußweg zur Pool-/Aussichtsterrasse zum Kaffee trinken.

Wir beobachten Hippos, lauschen den Vögeln und frönen das schöne Leben.

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Vor dem Dinner gönnen wir uns einen Gin Tonic auf der Aussichts-Terrasse.

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Unweit sehen wir die Popa Fälle.

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Gegen 19 Uhr gehen wir zum Dinner. Die Tische sind schön gedeckt und jeweils mit der Zimmer Nummer versehen. Das Restaurant ist sehr gut besucht. Wir gehen davon aus, dass die Lodge ausgebucht ist.
Die nette Bedienung stellt sich vor und erklärt uns das Vorspeisen – und Dessert Buffet, außerdem können wir aus 3 verschiedenen Hauptgerichten wählen. Dazu wählen wir einen leckeren Rosèwein.
Die Vorspeisen (Antipasti, Salate, Brot und diverse Dipps) sind sehr lecker. Der Hauptgang, Wild-Steak, ist leider trocken. Das Dessert schmeckt dafür umso besser.

Etwas später geht der Manager von Tisch zu Tisch, um jeden Gast persönlich zu begrüßen. Er hält auch mit uns einen kleinen Plausch und fragt, ob wir besondere Wünsche haben und ob alles zu unserer Zufriedenheit ist. Sehr nette Geste.

In der Lapa / Lobby haben wir Handy Empfang, so checken wir erst Mal Nachrichten und reservieren für den nächsten Tag die morgendliche Bootstour. Außerdem entscheiden wir uns morgen dem Auto eine Pause zu gönnen und buchen für den Nachmittag den Ausflug in den Bwabwata NP Mahango Core Area.

Wir beschließen den Abend mit Sekt auf unserer Terrasse. Die Augen der Krokodile funkeln uns dabei an (scheinbar leuchten Kroko Augen im Schein einer Lichtquelle).

(Leider sind auf dem Foto die vielen Kroko Augen schlecht zu erkennen)
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Bald ruft das riesige bequeme Bett. Wir hören die Hippos schmatzen und schlummern dabei ein.

Teil 1821. Feb. 2019

Shametu River Lodge – Bootsausflug

Nach erholsamen Schlaf werden wir mit Vogelgezwitscher geweckt. Mit einer Tasse Tee sitze ich halb Sieben auf der Terrasse. Am anderen Flussufer entdecke ich Flusspferde bei ihrem Morgenspaziergang.

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Eine Stunde später treffen wir uns, mit unseren Freunden, auf der schönen Restaurant-Terrasse zum Frühstück. Es erwartet uns ein üppiges Frühstücksbuffet. Alles ist appetitlich angerichtet. Eierspeisen in jeglicher Form werden vor den Augen der Gäste zubereitet. Es gibt außerdem verschiedenen Kaffeespezialitäten, frisch gepresste Säfte uswusf, alles schmeckte vorzüglich.

Halb Neun werden wir von Theo, unserem Boots Guide, am Anleger begrüßt. Er ist uns auf Anhieb sympathisch. Theo hat selbstverständlich heiße und kalte Getränke sowie Knabberei an Bord. Es soll uns an Nichts fehlen. Wir, vier, sind übrigens mit Theo alleine auf dem Boot.
Kaum tuckern wir los, werden wir schön beäugt.

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Einige Lodges säumen das Flussufer.

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Der Kavango scheint Hippo und Kroko verseucht zu sein.

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Es herrscht geschäftiges Treiben am und im Fluss

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Einige Leute waten im Wasser, unvorstellbar wie gefährlich das ist. Theo meint, sie fangen Fische mit den Händen...

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Es wimmelt nur so von Flusspferden und Krokodilen.

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Auch einige Vögel werden gesichtet. Meistens fliegen sie aber vor uns weg.

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Langsam dreht Theo das Boot wieder Richtung Popa Fälle. Nun geht’s an noch mehr Krokodilen vorbei.

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Die Krokos scheinen mit den Felsen zu verschmelzen, oftmals erkenne ich sie erst auf den 2. Blick außer sie öffnen ihr Maul.

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Dieser mächtige Bursche tauchte plötzlich neben uns auf.

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Wir fahren an der Shametu Lodge vorbei.

Unser Zelt
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Vor den Stromschnellen hält Theo an einer Sandbank. Die Männer gehen mit Theo auf diese. Monika und ich bleiben wegen den vielen Krokodilen und Flusspferden im Boot.

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Theo eilt dann aber schnell wieder zu uns, um uns zu beschützen 😎

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Gegen 11 Uhr sind wir zurück. Es war ein sehr schöner Ausflug und mit Theo hat das richtig Spaß gemacht. Dankeschön und Küsschen.

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Teil 1922. Feb. 2019

Shametu River Lodge – Zeit für Muße

Die Kissenschlacht in unserem Zelt haben flinke Geister beseitigt, trotzdem lege ich mich erst Mal ein halbes Stündchen ins frisch hergerichtete Bett. Man (frau) hat ja schließlich Urlaub.
Danach geht’s auf Erkundungstour durchs Lodge Gelände.

Aussichtsdeck / Sundowner Terrasse

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Alles sehr schön angelegt.

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Wir stöbern ein bisschen im Shop, checken Nachrichten und plaudern mit den herzlichen Angestellten.

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Zum Lunch gibt’s einen leckeren Burger und 1 Glas leckeren Weißwein. Faul liegen wir, etwas später, am Pool.

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Aber auch von der Lodge aus beobachten wir einige Tiere.

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Unsere Dreieinhalb Stunden Müßiggang verfliegen schnell und um 14.30 Uhr heißt es Abfahrt in den Bwabwata Nationalpark. 🙂

Teil 2023. Feb. 2019

Shametu River Lodge - Ausflug Bwabwata Nationalpark, Mahango Wildpark

Am Treffpunkt werden wir von unseren Guide, einem Südafrikaner, welcher schon seit 40 Jahren in Namibia lebt, herzlich begrüßt. Außerdem werden uns noch 2 südafrikanische Paare begleiten. Der Safari wagen ist somit voll. Unser Guide fragt nach, ob es okay ist in die Buffalo Core Area, statt Mahango Core Area, zu fahren. Er meint da wären zurzeit bessere Tier Sichtungen zu erwarten.
Hehe...was habe ich alles über die Buffalo Core Area gelesen: vom Geheimtipp über sensationell, viel schöner als Mahango usw. Innerlich freue mich, aber sage natürlich: ich kenne beide nicht, mir egal.

Der Mahango Wildpark liegt an der Westseite des Kavango und der Buffalo Wildpark an der Ostseite des Kavango Flusses. Beide gehören zum Bwabwata Nationalpark.

Nach einer Viertelstunde erreichen wir schon den Parkeingang. Unser Guide erledigt die Formalitäten.

Als erstes begrüßt uns eine Gruppe Warzenschweine.

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In den Bäumen bewundern wir wunderschöne Vögel.
Und damit komme ich hier in eine Bredouille. Ich habe mir zwar während der Tour vorgenommen genau zuzuhören, aber ich kann mir einfach nicht alle Vogel Namen merken. Sorry! Ich bitte um Eure Hilfe!

Mevensglanzstar
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Gelbschnabel Toko
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Natürlich sehen wir viele Kudos (ich bin immer wieder erstaunt, wie gut sich diese der Flora anpassen)
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Letschwe Impala Antilopen
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Namensgeber der Buffalo Core Area
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Baboons Vervet Affen spielen Verstecken.
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Rotbauchwürger
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Unser Guide meint es sind Elefanten in unmittelbarer Nähe. Ich sehe nichts. 10 Sekunden später kreuzte eine große Herde unseren Weg. Unfassbar wie lautlos Elefanten sind.
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Und da...wir werden beobachtet.
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Nacht-Flughuhn?
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Es sind auch schöne Rappenantilopen zu sehen.
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Natürlich fühlen sich hier Flusspferde und Krokodile wohl.
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Und immer Mal wieder Büffel. Herden sehen wir nur in weiter Entfernung.
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Was ist das denn für ein Hübscher, Hauben Bartvogel?
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Wir halten am Leberwurstbaum. Die Früchte werden bis zu 6 kg schwer.
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Unser Guide mit einer Leberwurst.
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Am Boden sitzt ein Karminspint?
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Zwischendurch immer wieder Büffel und Elefanten.
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Silberreiher
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An einem wunderschönen Aussichtspunkt machen wir eine Pause. Es werden Getränke und Knabberei gereicht. Der Gin Tonic schmeckt bei diesem Rundumblick nochmal so gut.
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Buschbock
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Der ganze Park ist ein Garten Eden.
Ich bin fasziniert. Ich kann nicht beschreiben wie unendlich schön das alles ist.

Sporengans
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Nach der halben Stunde fahren wir langsam zum Parkausgang.
Und sehen den Kadaver eines Flusspferdes. Die Gesundheitspolizei ist schon da.
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Und nochmals quert eine Elefantenherde unseren Weg.
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Ein Schreiseeadler verabschiedet uns.
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Kurz vor 19 Uhr sind wir zurück. Es war ein fantastischer game drive mit sehr vielen Tieren in so kurzer Zeit. Unser Guide (ich habe leider seinen Namen vergessen) war einfach Spitze und bekommt ein extra Tipp. Wir sind uns sicher, ohne Guide hätten wir nie so viele Tiere gesehen.
Der Park ist sicher ein Fest für Ornithologen. Und ich habe mir vorgenommen mehr über das Federvieh zu lernen.
Und ich habe soooo viele Elefanten gesehen (es waren sicher Hundert). Mein Wunsch an diese Reise ist erfüllt!

Wir machen uns frisch und gehen danach zum Dinner. Heute ist alles perfekt, es gibt kein Gemecker über zu trockenes Steak. Das Wild-Steak ist auf den Punkt gebraten und das Kaffee-Panna-Cotta Verführung pur. Ein süffiger Wein dazu – Chapeau!
Der Manager erkundigt sich auch heute, ob der Tag zu unserer Zufriedenheit war. Wir können ihm zu seinen Guides gratulieren, besser geht’s kaum und alles Andere ist erstklassig.

Später sitzen wir noch lange auf unserer Terrasse und lassen den wundervollen Tag ruhig, mit einem Glas Wein, ausklingen.

Schon zeitig werde ich wach und setze mich mit einer Tasse Tee auf unsere Terrasse. Es scheint alles so friedlich, die Hippos spielen, die Vögel zwitschern...ich sinniere, was wir für ein schönes Leben haben!

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Ein Täubchen gurrt unter der Terrasse.

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8.00 Uhr treffen wir uns mit unseren Freunden zum Frühstück. Wir sind alle etwas traurig, diesen Ort der Ruhe und Beschaulichkeit heute zu verlassen. Trotzdem lassen wir uns natürlich das Frühstück schmecken. Vor allem sind die selbst gemachten Marmeladen himmlisch gut.

Wir bezahlen unsere Rechnung für Getränke und Ausflüge. Angestellte helfen uns selbstverständlich beim Gepäcktransport vom Zelt ins Auto.
Wir werden herzlichst von einem Teil des Shametu Teams, inkl. Manager-Ehepaar, mit den besten Wünschen und ein Wiedersehen, verabschiedet. Sie winken uns mit Tüchern nach – hach, wie lieb!

9.00 Uhr verlassen wir die Shametu River Lodge am (O)Kavango mit unserem nächsten Ziel am Fluss Kwando.

Fazit Shametu River Lodge:
Anlage: 1 (ohne Wenn und Aber)
Essen: 1- (kleiner Ausrutscher am 1. Abend mit dem Steak)
Unterkunft: 1 (Afrikafeeling pur)

Eine exzellente Lodge in jedweder Hinsicht, egal ob Lage, Sauberkeit, Service, Unterkunft, Guides, topp geschultes Team, Mahlzeiten, für uns einfach perfekt und sie avanciert in unserer Topp-Übenachtungsplätze-Liste in Namibia ganz weit oben.
Eine 100 %ige Weiterempfehlung.

Teil 2125. Feb. 2019

Shametu River Lodge – Namushasha River Lodge am Kwando, ca. 230 km

Unser erster Halt gilt der Tankstelle in Divundu. Nebenan ist ein Supermarkt mit ATM. Das Leben der kleinen Stadt scheint sich an diesen beiden Orten abzuspielen.
Unsere Männer verschwinden in den Supermarkt, um Geld am ATM zu ziehen. Monika und ich verbleiben auf unseren Stammplätzen, den Rücksitzen, und beobachten das geschäftige Treiben. Plötzlich geht das Gejaule der Alarmanlage unseres Autos los. Hunderte Augen richten sich auf uns. Wie peinlich, das Auto ist abgeschlossen, der Schlüssel in unseren Händen und ich öffne von innen die Tür. Unsere Männer erleben meine Schmach zum Glück nicht mit.
Geld gab es übrigens an der Supermarkt-Kasse.

Auf der gut ausgebauten B 8 fahren wir weiter Richtung Kongola, welches wir zirka 2 Stunden später erreichen. Wir biegen auf die C 49 ab und finden linker Hand das Mashi Craft Center – eine Vereinigung lokaler Kunsthandwerker. Zeit für eine ausgiebige Pause. Wir stöbern uns durch das große Warenangebot. Ich kann einer schönen Halskette nicht widerstehen und auch Monika wird fündig. Auch erhält hier der Besucher viele Informationen, auf Schautafeln, über die lokale Fauna und Flora. Ein sehr empfehlenswerter Stopp.

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Nebenan befindet sich ein kleiner Laden. Wir gönnen uns ein Eis im Schatten mächtiger Bäume. Komisch, dass alle hier vorbeifahren – kein einziges Auto hält während unserer anderthalbstündigen Pause an.

Nach einer weiteren halben Stunde, gegen 13.30 Uhr, erreichen wir die Namushasha Lodge.

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Wir werden auch hier herzlich, mit einem kalten Getränk, begrüßt. Eine Angestellte führt uns durch die großzügige Lapa, zeigt uns die Terrassen und den Poolbereich. Wir besprechen noch Aktivitäten an der Rezeption. Ich frage nach Guide Rector (diesen Tipp hatte ich von diesem Forum – Dankeschön!). Lächelnd bestätigt die Dame, dass Rector uns morgen beim Ausflug in den Bwabwata National Park begleiten wird.
Außerdem freut sich die Dame uns die Schlüssel für die schönste Villa der Lodge zu überreichen: Nr. 15.
Die Anlage hat 24 Bungalows, welche sich im tropischen Garten verteilen.

Unser reetgedecktes Refugium für die nächsten 2 Nächte.

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Ein riesiges Gemeinschaftszimmer mit großem Sofa, Sesseln, Küchenecke mit Kühlschrank, Klimaanlage in allen Zimmern. Alles ist sehr sauber. Das Mobiliar zeigt schon leichte Gebrauchsspuren.

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Links und rechts geht’s jeweils in die Schlafzimmer mit eigenem Badezimmer. Unser Badezimmer hat neben der Dusche auch eine Badewanne. Von den Schlafzimmern gelangt man ebenfalls zur Terrasse, die die Gesamtlänge der Villa einnimmt. Alle Terrassentüren haben eine extra Gaze-Außentür.

Unser Schlafzimmer
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Wir richten uns häuslich ein und prüfen die Moskitonetze (in der Nacht schlafe ich ungern mit Aircon). Die Netze haben leider 3-5 Löcher, welche wir mit tape schließen.

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Zimmer unserer Freunde
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Nach dieser Arbeit muss natürlich eine Belohnung her. Wir setzen uns auf die schöne Terrasse, mit Blick auf den Kwando, und stoßen mit kaltem Weißwein an.

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Wir beschließen für heute keinen Ausflug zu buchen und gönnen uns Zeit zum Ausruhen.
In den Bäumen, vor uns, springen flinke Baumhörnchen von Ast zu Ast.

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Die possierlichen Tiere sind aber auch Diebe. Schwuppdiwupp, springen sich auf den Tisch und klauen uns Knabberei. Also bitte nichts draußen liegen lassen und auch nicht füttern.

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Später gehen Monika und ich shoppen. Der Laden ist gut sortiert und es gibt über schöne Tücher, Hemden, Blusen auch viel Touristenkram. (Wer kauft eigentlich die kleinen Löffel mit Bild der Örtlichkeit am Löffelstiel, die es überall auf der Welt zu kaufen gibt?)

An der Rezeption werden auf eine Spendenaktion der Lodge aufmerksam. Es sind von Mitarbeitern der Lodge genähte Stoffbeutel. Diese sind befüllt mit einigen Buntstiften, Bleistift, Schreibblock, Radiergummi, Trinkbecher und Frühstücksbox, als Erstausstattung, für jeweils 1 Kind der nahe gelegenen Schule. Wir finden dies eine unterstützenswerte Aktion und kaufen 4 Beutel (ca. 5 € kostet ein Beutel). Eine Lodge Angestellte will diese noch heute der Schule übergeben.

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In der Lapa ist ein kleines Küchen-Buffet aufgestellt. Dazu bestellen wir Cappuccino. Wir genießen von der schönen Aussichts-Terrasse den Blick auf den Fluss und die Feuchtgebiete des Kwandos. Die Frösche befinden sich im Wettstreit, wer am lautesten quakt.

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Da es trotz Bewölkung sehr heiß ist, möchten wir uns im Pool erfrischen. Aber der ist nicht wirklich einladend. Hunderte kleine Insekten und viel Laub schwimmt darin. Auch die Auflagen der Liegen sind sehr fleckig und mit Vogelkot beschmutzt. Schade, so was sollte in einer Lodge, welche höchste Ansprüche erfüllen will, nicht sein.
Ich gebe noch an der Rezeption Bescheid, dass sich jemand der Pool Anlage annehmen sollte.
Wir spazieren weiter durch die weitläufige große Anlage. Überall gab es Tiere, gut getarnt, zu entdecken.

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Frisch geduscht ging es zum Dinner. Es war alles stimmungsvoll mit Kerzen dekoriert, das Lagerfeuer brannte. Alles wunderschön anzusehen.
Wir werden an einen Tisch auf der offenen Terrasse platziert. Die Vorspeise (eine Art Fischsalat) wird am Tisch serviert. Schade, dass wir vorher nicht wussten, was es als Vorspeise gibt (auf dem Aufsteller waren nur die Hauptgerichte vermerkt). Wir haben nur das knusprige Baguette mit Kräuterbutter gegessen. Fischsalat mögen wir alle nicht.
Das Hauptspeisen Buffet war appetitlich angerichtet und mit 5 Gerichten für jeden etwas dabei. Zum Abschluss gönnten wir uns noch leckeren Malva Pudding.
Die Lodge war ausgebucht, was sich gerade beim Service, während des Abendessens, bemerkbar machte. Auf die 2. Flasche Wein warten wir vergebens.
Aber der Barkeeper ist cool drauf und entlohnt uns mit leckerem Gin Tonic.

Später lauschen wir auf unserer Terrasse den leisen Klängen der Natur. Tiefen entspannt geht für uns ein schöner Tag zu Ende.

Teil 2226. Feb. 2019

Namushasha Lodge – Ausflug zum Namushasha Heritage Center

Gegen 4.00 Uhr werde ich wach, um mal kurz im Badezimmer zu verschwinden. Ich traue meinen müden Augen nicht – der Boden bewegt sich. 🤩 Die Duschtasse ist übersät mit Ameisen. Die Ameisenstraße führt vom WC zu den Waschtischen ins Schlafzimmer. Oh je! Ich benutze die Chemiekeule, Dosen stehen zum Glück in der Villa genug rum.

Nur schlecht kann ich wieder einschlafen und beschließe dann halb Sechs aufzustehen. Ich koche Tee und setze mich auf die Terrasse.
Von weitem höre ich Hippos grunzen, die Vögel trällern und ich höre Elefanten tröten (die ich in der Ferne auch sehe). Ein tropisches Paradies erwacht.

Ein Weißstirnspint? trällert ein Guten Morgen Lied.

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Die Baumhörnchen sind auch schon aktiv.

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Die Lodge Katze gähnt mich nur kurz an und schläft weiter.

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8.00 Uhr gehen wir frühstücken. Wir sind fast alleine, viele sind schon zu Ausflügen aufgebrochen. Alles, was das Herz begehrt wird als Buffet angeboten. Alle Eierspeisen werden frisch zubereitet und die Säfte sind frisch gepresst. Zum Abschluss gönne ich mir Pancake mit Feigen – Zitronen Marmelade – boah, schmeckt das himmlisch gut! Ich freue mich schon auf das morgige Frühstück. 😊

Als wir auf den Rückweg an der Rezeption vorbeikommen bestellt uns die fröhliche Angestellte ganz liebe Grüße von 4 Kindern der Schule. Sie haben sich unendlich über die Schultaschen gefreut. Manchmal ist es so einfach, anderen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. 🙂
Außerdem erkundigen wir uns, ob das Heritage Center geöffnet ist.

Gegen halb Zehn machen wir uns auf den Weg, ins 1,5 km entfernte und 2014 eröffnete, Heimatmuseum. Es soll uns Eindrücke von Traditionen und Lebensgewohnheiten der hier lebenden Bevölkerung, Hambukushu, Balozi und Mafwe vermitteln.

Am Eingang empfängt uns eine Frau und erklärt, dass ihr Sohn uns gleich herumführen wird. 5 Minuten später werden wir von einem Strahlemann willkommen geheißen.

In der Mitte stehen 2 riesige Affenbrotbäume, welche an selber Stelle, aber in entgegengesetzte Richtung wachsen. Unser Guide hat auch keine Erklärung dafür, denn Boababs sind eigentlich Solitäre.
Um die großen Boababs gruppieren sich Hütten, welche aus lokalem Schilf, Gräsern und Schlamm gebaut sind.

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Größenvergleich
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Wir erfahren viel Wissenswertes und bekommen verschiedene Tier Fallen und erhöhte Hühnerställe erklärt.

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Korbmacherin.

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Schmied.

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Natürlich spielt der Fischfang, am Kwando, eine große Rolle. Sie benutzen teilweise Fallen, in der sumpfigen Gegend, um Fische zu fangen.
Es wird übrigens von jedem Mann erwartet, dass er Holz schnitzen kann, um sich ein Kanu zu bauen.
Plötzlich kündigten Trommeln den Medizinmann (Zebramann) an. Er trägt nämlich eine Zebramähne auf dem Kopf.

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Der Trommelwirbel und der Gesang werden immer lauter. Die Frauen tanzen dazu, was für ein Spektakel.

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Dann springt der Medizinmann, wie unsere Baumhörnchen in der Lodge, auf den großen Affenbrotbäumen von Ast zu Ast. Der Trommelwirbel verstärkt sich nochmals.

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Der Guide erklärt uns, dass Affenbrotbäume lebende Apotheken sind. Wurzeln, Rinde, Blätter und Früchte wurden früher in der traditionellen Medizin verwendet (und auch heute noch).

Auf dem Weg nach draußen kommen wir an dem Verkaufsstand vorbei. Monika und ich kaufen je eine schönen Flechtkorb. (Diesen benutzen wir als Brötchenkorb und erinnert uns fast täglich an Namushasha.) Die verkauften Waren werden übrigens in einem Buch notiert, damit jeweils der richtige Handwerker entlohnt wird.

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Wir werden herzlichst verabschiedet und es wird sich ausdrücklich bei uns bedankt.
Wieso bedankt? Wir waren die ersten Gäste seit 1 Woche und die Lodge ist quasi nebenan. Klar, ist es für viele Gäste nicht authentisch. Aber es erfüllt den Zweck etwas über die lokalen Bewohner und deren Kultur zu erfahren und etwas von den alten Traditionen zu erhalten. Außerdem ist eine kleine Einnahmequelle.

Für uns war es ein sehr schöner und informativer Vormittag.

Zurück in der Lodge setzen wir uns, etwas später, auf die Aussichtsterrasse und quatschen über das Erlebte im Museum.
Nur ein kalter Cocktail leistet uns Gesellschaft, keine Gäste weit und breit.

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Es ist mittlerweile sehr heiß geworden. So ziehen wir uns in die klimatisierte Villa zurück. Ein Mittagsschläfchen soll uns fit für die Nachmittagstour in den Bwabwata Nationalpark zum Horshoe Bend machen. 🙂

Teil 2327. Feb. 2019

Namushasha River Lodge – Ausflug in den Bwabwata Nationalpark / Horseshoe Bend

Kurz vor 15 Uhr gehen wir zur Rezeption und werden freudestrahlend von Rector empfangen. Er ist uns auf Anhieb sympathisch.
Am Bootsanleger besteigen wir das kleinste Boot – puuh, Glück gehabt, wir gehen alleine mit Rector auf Tour. Die Bootsfahrt dauert nur 5-7 Minuten durch die Flusswindungen. Dann erreichen wir einen Parkplatz für die Safari Fahrzeuge der Lodge und steigen um. Neben dem Parkplatz sehen wir schon die erste Elefantenherde, die aus dem Kwando steigt.

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Na, das geht ja gut los.

Kaum sitzen wir im Auto sind wir von Elefanten umzingelt.

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Wir wissen gar nicht, wohin wir zuerst gucken sollen.

Im Hintergrund die Namushasha Lodge.
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Rector fragt, ob wir spezielle Wünsche haben. Nö, haben wir nicht. Wir (speziell ich) sind mit vielen Elefanten überaus zufrieden. Alles andere ist Zugabe.

Immer wieder kreuzen Elefanten unsere Pad.

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Wir haben, nach 30 Minuten, sicher 200! Elefanten gesehen. Mein Herz hüpft vor Freude.

Wir kommen mit Rector ins Plaudern. Er hat vor knapp 20 Jahren in der Lodge als Gärtner angefangen. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hat Godwana die Lodge 2013 übernommen. Rector absolvierte einige Kurse, die für die Arbeit als Reiseführer nötig sind, um sich zu qualifizieren. Er liebt seinen Job sehr, das spüren wir.

Genug der Plauderei. Wir werden von Büffeln beobachtet. Und nicht nur ein paar, nein es sind viele Herden. Ein Roadblock nach dem anderen versperrt eine Weiterfahrt 🙂

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Auch Büffel kuscheln
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Wir sehen hier viel mehr Büffel als in der Buffalo Core Area.

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Manche Herden sind so groß, dass wir kein Ende sehen.

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Sehr nahe können wir auch die Rotschnabel Madenhacker auf den Büffeln beobachten.

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Es gibt natürlich noch andere schöne Tiere zu bewundern.

Kuhreiher
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Imapalas
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Gabelracke (leider im Gegenlicht)
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Am Horseshoe machen wir Pause. Rektor packt Knabber Sachen und Getränke aus. Es war bis jetzt schon so aufregend, dass wir mit Gin Tonic anstoßen.

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Tja, da stehen wir nun, an einem schönen Nachmittag, am Elefanten Hotspot dem Horseshoe und.... es sind keine Elefanten da. 😐
Eine kleinere Büffelherde, statt Elefanten, schmückt nun unser Foto vom populärem Horseshoe . 😵

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Rektor schenkt uns, als kleine Entschädigung, noch Gin mit Tonic nach. 😘

Eine Gruppe Paviane macht neben uns Pause. Ehrlich gesagt, sind mir diese Tiere suspekt.

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Die Kleinen sind ja lustig anzuschauen, aber die Männchen flößen mir Respekt ein.
Rector stimmt mir zu und flüstert mir, dass Paviane zu den "Ugly Five" gehören. 🙂

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Auch zu Seerosen hat Rektor etwas zu erzählen.

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Die weißen Seerosen öffnen sich Tagsüber und die Gelben nur Nachts. Seerosen sind Teil der Hochzeitszeremonie der Hambukushu. Aus Blättern basteln die Männer ihren Hut für die Hochzeit. Aus den Knospen der Seerosen bastelt der Bräutigam eine Halskette für seine Auserwählte. Wenn die Frau die Halskette anzieht, wird geheiratet, ansonsten berät der Stammesrat, denn dieser hat die Frau ausgewählt.
Vorbei an Kudu, Gelbschnabel Toko und Glasstar fahren wir Richtung Parkplatz.

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Und das sind sie wieder, die grauen Riesen.

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Vor uns, neben uns, überall Elefanten. 🤩

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Wir steigen wieder ins Boot um und tuckern Richtung Lodge.

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Namushasha River Lodge / Aussichts-Terrasse
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Wir verabschieden uns mit einem Extra Tipp bei Rector. Das war ein game-drive der Extraklasse!
Rector ist eine ganz besonders lieber Mensch. Anfangs etwas schüchtern, aber dann auch ein Schelm. Wir haben viel mit ihm gelacht.
Aber vor allem wurde meinen Hunger nach vielen Elefanten gestillt. Er sagte, es waren ca. 500 Elefanten und ebenso viele Büffel.
Genauso habe ich mir den Caprivi vorgestellt – Elefanten satt!

Auf der Sundowner Terrasse genießen wir, bei Gin Tonic, den herrlichen Sonnenuntergang.

Erst färbt sich der Himmel in Rosè
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und nimmt dann an Dramatik zu.
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Wir, 4, sind sprachlos von den Erlebnissen des Tages. Langsam spazieren wir in unsere Villa.
Die Ameisenstaße ist beseitigt, das Bad lädt wieder zum Duschen ein und es stehen wieder neue Trinkwasserflaschen parat.

Ein wiederum schönes Ambiente erwartet uns zum Dinner. Wir erhalten den denselben Tisch wie gestern und fragen gleich nach der Vorspeise, nicht, dass das gleiche Malheur wie gestern passiert und wir die Vorspeise zurückgeben. Es gibt Rostbeef, welches sehr gut ist! Zur Hauptspeise werden 3 verschiedene Wildarten und Rinderrouladen angeboten. Auch diese überzeugen uns. Wir müssen schon zugeben, dass das Rindfleisch in Namibia eine Topp Qualität hat.
Als Dessert wähle ich Melktert (Milch/Puddingkuchen) – verführerisch lecker!

Später sitzen wir noch etwas auf unserer Terrasse. Aber bald holt uns die Müdigkeit ins bequeme Bett.
Was für ein wundervoller Tag geht zu Ende!


Schon halb Sieben sitze ich, mit Tee, wieder auf der Terrasse. Eine Meerkatze leistet mir Gesellschaft.

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Es heißt langsam Abschied nehmen von Namushasha...dieses Wort, dieser Klang des Namens. Es war so schön hier!
Ein letzter Blick von unserer Terrasse auf den Kwando.

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Aber erst Mal Klamotten packen und ab zum Frühstück. Heute für mich ohne Omelett oder Rührei, es gibt Pancake. Ich könnte mich reinlegen in das Zeug.

Später bezahlen wir noch unsere Rechnung und werden, mit besten Wünschen für unsere weitere Reise, verabschiedet. Die immer gut gelaunte Dame von der Rezeption ruft uns noch nach, dass wir bald wiederkommen sollen.

Mit etwas Wehmut rollen wir vom Lodge Gelände. Aber keine Traurigkeit aufkommen lassen, heute geht’s an den nächsten Fluss, dem Chobe in Botswana!

Fazit Namushasha River Lodge:
Anlage: 2
Essen: 2
Unterkunft: 2

Die Lage der Lodge, versteckt unter riesigen Bäumen am Kwando, ist toll!
Hervorzuheben ist das immer fröhliche, herzliche Personal.
Der beste Game-Drive ever!
Wir empfehlen diese Lodge, trotz kleinerer Mängel, gerne weiter.

Teil 2428. Feb. 2019

Namushasha River Lodge – Katima Mulilo – Chobe River Cottage, Kasane, Botswana selbst gefahren: ca. 130 km

Heute verlassen wir nicht nur Namibia, sondern wir verabschieden unseren treuen Ford Ranger. 4317,7 km hat er uns begleitet, hat nie rum gezickt, hat still unseren Gesprächen gelauscht, trotzdem trennen sich heute unsere Wege.

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Wir haben nämlich einen Transfer nach Botswana gebucht. Wir haben hin- und herüberlegt, ob wir selbst nach Botswana fahren oder eben mit Transfer. Dazu muss ich ausführen, dass Botswana eigentlich nur als Sprungbrett für die Victoria Fälle dienen sollte. Vic Falls war der Wunsch von Manfred.
Der Transfer wurde erst durch unser deutsches Reisebüro gebucht und später von uns, kostenfrei, weil noch sehr zeitig, wieder storniert. Ich hatte zwischenzeitlich bei Chobe River Cottage den Transfer zu den Vic Falls gebucht und fragte auch den Transfer Katima – Kasane und zurück an. Siehe da, es war fast 40 % günstiger!

Eigentlich wäre der Transfer-Tag schnell erzählt, aber...

Nach 1,5 Stunden erreichen wir Katima Mulilo.
Boah, wir sind so viel Verkehr gar nicht mehr gewohnt.
Wir suchen die Vermietstation von Bidvest, dass sich lt. Navi, Adresse und Koordinaten unseres Reisebüros, mitten im Zentrum befinden soll. Pustekuchen!, wir umkreisen 2 x den Häuserblock, nichts. In einer Apotheke frage ich nach der Bidvest Station, aber nur großes Schulterzucken. Bei der Gelegenheit kaufen wir gleich noch Mückenspray, die 2 Dosen von Swakopmund sind im Caprivi aufgebraucht worden.

Wir irren noch etwas umher, bis ich entnervt vorschlage zur Protea Zambezi River Lodge zu fahren. Wenn die Bidvest nicht kennen, wer dann. Außerdem sitzt uns die Zeit nun etwas im Nacken, denn der Transfer Fahrer nach Botswana soll uns 12 Uhr beim Bidvest Stadtbüro abholen.
Die Lodge ist schnell gefunden, aber ein Stadtbüro von Bidvest kennen sie auch nicht. Sie bieten sich als Hilfe an und wir sollen, in der Zwischenzeit, auf der schönen Terrasse Platz nehmen.

Blick auf den gewaltigen Sambesi

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Was für ein Service und wir sind nicht mal Gäste der Lodge. Bei Cappuccino und kalten Getränken entspannen wir langsam wieder.

Der nette Herr, von der Rezeption, erreicht das Bidvest Büro am Flughafen und die schicken nun einen Fahrer zur Lodge, erklärt er uns 10 Minuten später. Auch unser Transfer Büro, SM Tours, ruft er an und gibt Bescheid, dass wir nunmehr in der Zambezi Lodge sind. Der Transfer Fahrer suchte auch, zwischenzeitlich und vergeblich, das Bidvest Stadtbüro.
Natürlich wird der hilfsbereite Herr, von der Rezeption, für seine Mühe von uns belohnt.

Fast zeitgleich stehen beide Fahrer auf dem Hof der Lodge. Wir räumen das Auto, übergeben die Schlüssel und schwups ist der Bidvest Fahrer weg. Meine Güte, wir haben uns weder ein Übergabeprotokoll noch eine Unterschrift vom Bidvest Fahrer geben lassen, nicht mal einen Ausweis von Bidvest sahen wir. Das ging alles so schnell...ich bin sauer auf mich selbst! Wie konnte mir das passieren, gerade ich bin in solchen Dingen sehr korrekt. Shit, nochmal. Diese Hitze bekommt meinem Hirn überhaupt nicht – es war ausgestellt. 🤪 Den Bidvest Fahrer zurückrufen geht nicht, denn der Transfer Fahrer drängt auf Abreise, wie sind schon viel zu spät. Stimmt, es ist mittlerweile kurz nach 13 Uhr.

Mit gedrückter Stimmung fahren wir Richtung Botswana. Der Fahrer ist nicht sehr gesprächig, was uns aber in dieser Situation entgegenkommt. Kurz vor Ngoma erklärt er uns das Aus- und Einreiseprozedere. Ausreise geht flott, nur die Einreise in Botswana dauert. Wir stehen eine halbe Stunde, in brütender Mittagssonne, in der nicht kürzer werdenden Schlage.

Wir fahren durch schöne Landschaft und man sieht viele Tiere links und rechts der Straße. Das erst Mal in Botswana und mich interessiert weder Landschaft noch Tiere - ich male mir alle möglichen Horror Szenarien bzgl. Mietwagen aus, wahrscheinlich müssen wir den Mietwagen bezahlen, weil wir an eine Autoschieber Bande geraten sind. Uff, ich bin fertig und könnte losheulen.

In Kasane wird zuerst am Geldautomaten gestoppt, denn wir haben keine Pula.
Kasane ist eine staubige Kleinstadt mit chaotischem Verkehr.

Um so herzlicher werden wir von den beiden Geschäftsführerinnen der Chobe River Cottages empfangen.

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Der Transfer-Fahrer wird entlohnt. Er wird uns 3 Tage (bzw. Nächte) später hier wieder abholen.

Es öffnet sich ein kleines Paradies mitten in der dreckigen Stadt.
Meine Laune hebt sich ein bisschen.
Schlussendlich sind wir, 4, begeistert von dieser kleinen Anlage.

Der Garten ist liebevoll angelegt. Links und rechts sind jeweils 3 Bungalows (als Reihenhaus) errichtet.
Wir beziehen unsere Bungalows, Nr. 1 für unsere Freunde und Nr. 3 für uns, für die nächsten 2 Nächte.

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Die Bungalows sind sehr schön eingerichtet und blitzblank sauber. Ein Wohnzimmer mit integrierter Küche, Herd, Kühl-Gefrierschrank, genug Töpfe, Pfannen und Geschirr, Kaffeemaschine, Wasserkocher etc. alles vorhanden zur Selbstversorgung. Es hat ein separates, hübsches Schlafzimmer und natürlich ein Badezimmer. Auch hier findet man kein Haar.

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Jedes Cottage hat eine schöne, möblierte Terrasse (Tisch, Stühle, Liege), die mit einer Gardine geschlossen werden kann und somit vor lästigen Insekten schützt. Hier gönnen wir uns ein Glas Weißwein und stoßen auf Botswana an.

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Am Ende der tropischen Anlage, quasi neben unserem Bungalow, ist der Pool.
Dahinter ist eine kleine Tür im Zaun und ein kurzer Pfad, durch hohes Schilf, führt direkt zum Chobe (ich bin da nicht hin, hatte zu viel Schiss vor den Krokodilen, wurde auch dringend gewarnt).

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Manfred geht freiwillig in der Hitze zum nächstgelegenen Supermarkt, um für unser Frühstück einzukaufen.
Danach ruhen wir aus. Aber irgendwie finde ich keine Muse dafür. Gut, dass der Pool blitzsauber ist, so kann ich darin meine Nerven abkühlen.

Im Hintergrund unser Bungalow, Nr. 3
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Gegen 17 Uhr gehen wir in die, ca. 250 m entfernte, Old House Lodge zum Abendessen. Wir bestellen Pizza und Burger, was beides lecker schmeckt.
Ich hatte die Old House Lodge auf der Buchungs-Agenda, aber bin nun froh, dass wir in den Chobe River Cottages wohnen, deren Anlage wesentlich schöner ist.
Auf dem Rückweg müssen wir sehr auf Warzenschweine achten, die hier überall rumlaufen. 😵

Den weiteren Abend verbringen wir auf unserer Terrasse. Natürlich ist wieder der Mietwagen ein Thema unserer Gespräche. Aber es nützt nichts darüber zu philosophieren, was wäre, wenn usw. sonst verlieren wir die Freude an unserem Resturlaub. Und morgen steht schließlich ein weiteres Highlight an: die Victoria Wasserfälle, Zimbabwe.
Es sind immer noch sehr warm, als wir gegen 22 Uhr in unsere klimatisierten Bungalows verschwinden. Die zart duftende und angenehme Leinen-Bettwäsche lässt uns schnell einschlafen.

Teil 2501. März 2019

Chobe River Cottage, Kasane (BW) – Tagesausflug Victoria Falls (ZW)

Gut ausgeschlafen lassen wir uns das selbst zubereitete Frühstück, gegen 6.30 Uhr, schmecken.
Ich gebe noch Wäsche zum Reinigen an die Rezeption.

Punkt 7.00 Uhr steht das Auto von „Wild Cars and Guides“ aufm Hof. Eine wirklich sehr hübsche, junge Frau stellt sich als unser heutiger Guide nach Vic Falls vor. Es wird erst kurz zum Büro von WCaG gefahren. Hier steigen noch 2 Paare zu und wir bezahlen den Tagesausflug mit 350 Pula pro Person.

15 Minuten später erreichen wir die chaotische Grenze. Hunderte LKW's stehen hier kreuz und quer rum, Schlaglöcher so tief, dass ein Autorad darin verschwindet. Aber unserer Reiseleiterin findet den Weg durch Berge ausgedienter Autoreifen, Baustellenabsperrungen und Müll. Beim Anblick dieser Gegebenheit fällt mir die Kinnlade runter. 😮 Ich mache jedenfalls innerlich 3 Kreuze, dass wir einen Transfer gebucht haben!

Es hat durchaus Vorteile hübsch zu sein, denn für unsere Reiseleiterin wird ein extra Schalter zur Ausreise Botswana geöffnet. Und die Herren auf Simbabwe Seite zeigen auch ihre Freude an unserer hübschen Reiseleiterin und öffnen, das zurzeit noch geschlossene, Büro. So geht alles sehr problemlos für uns ab: Stempel in Pass, 30 US$ pP auf den Tisch und weiter geht’s. Alles in Allem hat die Grenzprozedur zirka 30 Minuten, für uns 8 Personen, gedauert.

Die Fahrt nach Vic Falls führt durch eine schöne bergige Landschaft. Wir plaudern etwas mit unserer Reiseleiterin und sie fragt nach, was wir in Vic Falls unternehmen möchten. Die beiden anderen Paare wollen, nach Besuch der Fälle, einen Heli Flug machen und wir möchten danach uns entspannt ins „The Victoria Falls Hotel“ setzen.
Eine reichliche Stunde später setzt uns die Reiseleiterin am Eingang zu den Victoria Fällen ab und wir vereinbaren einen Abholtermin für 13.30 Uhr. Wir haben somit 4,5 Stunden Zeit.

Die Einheimischen, Kololo, nennen die Wasserfälle Mosi-oa-Tunya, donnernder Rauch.

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Wir gehen ein Stückchen und hören es schon von weitem rauschen.
Der erste Blick (okay, für uns der 2. 😉 , wir waren schon 1997 hier)

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Trotz Trockenzeit sind die Fälle sehr imposant.

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Wir gehen (fast) alle Aussichtspunkte ab.

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Einige Kinder sind ganz aus dem Häuschen.

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Der Rundweg ist gut ausgebaut und gepflegt.

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Rote Kugelblumen am Wegesrand.

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Die Meerkatze möchte aufs Foto.

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Auf der Sambia Seite baden Leute im wohl gefährlichsten Pool der Welt, Devil's Pool.

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Rafting, Nervenkitzel garantiert 🤩

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Richtung Eisenbahnbrücke werden die Fälle viel weniger. Klar, wir haben Ende Oktober.

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Etwas unterhalb der Grenzbrücke Simbabwe – Sambia machen wir erst Mal Pause und kippen jeder 1 Liter Wasser in uns.
Und Bungee will, während wir pausieren, auch keiner machen.

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Es ist mittlerweile Mittag und unerträglich heiß. Eigentlich wollten wir bis zum Lookout Cafe gehen, aber nun geht es auf kürzestem Weg Richtung Ausgang.
Kurz vor dem Ausgang setzten wir uns ins Rainforest Cafe und bestellen Bier. Es wird nur US Dollar als Bezahlung akzeptiert. Zum Glück haben wir welche dabei. Der Kellner sieht uns an, wie geschafft wir sind und stellt die Wasser-Sprühnebel-Anlage an. Das wirkt erfrischend auf uns.

Der Besuch der Victoria Fälle ist auch im Oktober sehr zu empfehlen. Es ist zwar weniger Wasser, aber auf keinem Fall leer. Und wir hatten keine Gischt auf den Gehwegen.
1997, Anfang September, waren wir klatschnass und die Gehwege sehr rutschig (ich weiß gar nicht mehr, ob seinerzeit schon so viel gepflastert war). Dafür hatten wir damals mehrere Regenbögen über den Fällen.
Nun ja, irgendwas fehlt immer.

Nach dieser Pause gehen wir zum gegenüberliegenden Parkplatz, um unsere Reiseleiterin zu treffen. Vorher bummeln wir noch über den Holzschnitzer Markt, natürlich findet mich ein Mitbringsel. Ich musste mächtig, für einen vernünftigen Preis, feilschen.

Unsere Fahrerin ist pünktlich und fährt uns zum Victoria Falls Hotel. Natürlich kennt sie auch hier Leute. So erhalten wir, auf der eigentlich ausgebuchten Stanley's Terrasse, noch ein schönes schattiges Plätzchen.
Hier lässt es sich gut aushalten 😎

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Wir bestellen uns einen kleinen Lunch dazu Bier und Weißwein mit gutem Trinkfluss. Hach, geht’s uns gut!

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Danach schlendern Monika und ich ein bisschen durch das weitläufige Hotel Gelände. Alles ist wunderschön anzuschauen.

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Statt tea-time bestellen wir Eiskaffee. Unser adretter Kellner weist ausdrücklich darauf hin, dass es mit gecrashtem Eis, statt Vanille Eis, gemacht wird (Trinkwasser-Qualität). Schmeckt trotzdem.

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Im Hintergrund die Grenzbrücke.

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Die Innenräume sind sehr gediegen möbliert.

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Als ich das Bild im Hotel sehe, fällt mir ein, dass wir gar nicht die Bronzestatue von David Livingstone an den Vic Falls gesehen haben. Komisch vor 22 Jahren stand sie unweit des Eingangs. Na ja, sind wir wohl nicht alle Wege abgelaufen (psst, Monika und Manfred wissen nichts von der Statue 😊 ).

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Das Hotel ist eine Institution mit Old English Charme & Style, welche wir bereits 1997 sehr genossen haben.

Genau halb Vier steht unsere Reiseleiterin am Tisch – deutsche Pünktlichkeit sagt sie. 🙂
Kurz darauf heißt es „Auf Wiedersehen Victoria Falls“.

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Die Rückfahrt ist kurzweilig. Wir quasseln mit den anderen Paaren über deren Hubschrauberflug – soll fantastisch gewesen sein.

Kurz hält uns ein Roadblock auf.

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Und unsere Reiseleiterin stoppt für Elefanten und Giraffen.

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Der Grenzübergang Simbabwe – Botswana geht genauso vonstatten wie heute früh. Man kennt sich, es wird ein bisschen mit unserer Reiseleiterin geflirtet und für uns werden wieder extra Schalter geöffnet. Sie lotst uns in weniger als 30 Minuten an allen Menschen-Schlangen vorbei. 😛

Halb Sechs setzt uns die toughe Reiseleiterin am Chobe River Cottage ab. Selbstverständlich ist ihr ein Trinkgeld sicher.

In unserem Bungalow liegt die gewaschene und gebügelte Wäsche. Umgerechnet zahle ich 5,50 € für ca. 8 kg. Ich kann echt nicht verstehen, wieso Touristen selbst waschen, meist somit Wasser verschwenden und den Einheimischen diese kleine Mehreinnahme missgönnen.
Auf unserer Terrasse stoßen mit unserem obligatorischen Gin Tonic auf den tollen Ausflug an. Das hat sich allemal gelohnt und wir sind alle happy. 😘

Später schlage ich vor in die Waterlily Lodge essen zu gehen, sind auch nur 200 m in die andere Richtung. Aber die Männer wollen wieder ins Old House. Die Männer meinen: warum was Neues suchen, da wissen wir, dass es schmeckt! Gesagt, getan. Sie haben ja recht, es schmeckt wieder sehr gut und der Wein ist süffig.
Heute müssen wir auf dem Rückweg nicht nur auf lebende Warzenschweine achten, es liegen auch 2 Tote aufm Weg (Weg ist aber zu viel gesagt).

Wir sitzen noch lange auf unserer Terrasse und lassen den tollen Tag, mit den Geräuschen der Nacht, ausklingen. Vergessen ist der Kummer vom Vortag. 🙂
Außerdem freuen wir uns wie irre auf morgen – mit der Pangolin Voyager kreuzen wir auf dem Sambesi und Chobe und das Beste, wir bleiben über Nacht! 😛
Mit diesen freudigen Gedanken sind wir bald im Reich der Träume.

Halb Sieben zwitschern uns die Vögel aus dem Bett. Mit Tee sitze ich auf der Terrasse und atme tief die frische Luft des Morgens.
Wir hatten im Vorfeld überlegt ein Morgen-game-drive in den Chobe NP, von der Lodge organisiert, zu unternehmen. Aber es verworfen, da wir hoffen heute viele Tiere vom Wasser aus zusehen. So gönnen wir uns einen gemütlichen Morgen. Auf unserer Terrasse wird erst gefrühstückt und danach packen wir unsere Klamotten um, aufs Boot nehmen wir nur Handgepäck mit. Unsere Koffer stellen wir sicher in einem Raum neben der Rezeption. Die Damen hier sind wirklich außerordentlich hilfsbereit und zuvorkommend.

Dann gehen wir nach nebenan ins Cafe Buzz. Auf dem Weg dahin nerven mich, auch heute Morgen, diese allgegenwärtigen Warzenschweine wieder. Die beiden Kadaver sind glücklicherweise weg.
Ich stöbere sicher eine halbe Stunde im gut sortierten Shop und finde ein schönes Tuch für meine Mama. Auf der hübschen Terrasse trinken wir noch Cappuccino. Hier soll es auch leckeres Frühstück geben, was wir aber nicht genutzt haben.

10 Uhr heißt es Abschied nehmen von den Damen der Chobe River Cottage Anlage. Morgen werden wir noch kurz wieder kommen, um unser Gepäck abzuholen und den Transfer nach Katima Mulilo anzutreten.

Fazit Chobe River Cottage:
Anlage: 1
Essen: 2 (im Old House)
Unterkunft: 2 +

Wir haben uns hier sehr wohlgefühlt. Die schöne Gartenanlage und die Bungalows waren topp gepflegt. Eine Oase der Ruhe in Kasane.
Die beiden Managerinnen verdienen ein extra Sternchen. Der Transfer und der Tagesausflug zu Vic Falls wurde von ihnen perfekt organisiert und zu einem sehr guten Preis. Topp.
Von uns gibt’s eine klare Weiterempfehlung!

Ich wünsche allen Fomis ein schönes Wochenende!

Teil 2604. März 2019

Kasane (BW) - Pangolin Voyager (NA)

Eine Mitarbeiterin von Pangolin holt uns 10 Uhr vom Chobe River Cottage ab. Die junge deutsche Frau ist vor ca. 5 Jahren nach Botswana ausgewandert. Sie macht uns auf der kurzen Fahrt zum Pangolin Chobe Hotel mit dem weiteren Ablauf unseres Aufenthaltes vertraut.

Das Pangolin Chobe Hotel wurde erst im Juli 2018, auf einem Hügel oberhalb Kasane, eröffnet. Das Hotel wurde speziell für Fotografen errichtet, um ihre Fähigkeiten zu erweitern.

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Der Manager nimmt uns freudig in Empfang und führt uns durchs Hotel.
Das Hotel besitzt ein minimalistisches Design und schlichtem Dekor. Das Industrie-Design wirkt, im Gegensatz zur herrschenden Außentemperatur, kühl.
In der 2. Etage befindet sich die großzügige Bar mit Aussicht auf den Infinity-Pool  und herrliche Landschaft.

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Es wird sich sehr um uns bemüht und nach Getränkewünschen gefragt. So lassen wir uns schon 11 Uhr ein Glas Wein munden. 😊

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Später werden wir noch zu einem kleinen Lunch gebeten. Alles ist appetitlich angerichtet und schmeckt vorzüglich.
Übrigens haben wir nichts bezahlt, dies ist alles Service für die Pangolin Voyager Gäste.
Die Gäste des Hotels buchen hier ein all-inclusive Paket mit 3 Mahlzeiten, Getränke, workshops, Nutzung der Technik im Bearbeitungsraum, täglich 2 Foto-Safaris zu einem Preis von ca. 250-350 € pro Person/Nacht. Vielleicht findet das Hotel euer Interesse.

Kurz nach 12 Uhr werden wir vom Manager zum Bootsanleger von Kasane gebracht. Hier werden wir vom Verwalter der Voyager herzlich empfangen. Der Manager vom Hotel wünscht uns viel Spaß. Er wird uns morgen 10 Uhr hier wieder abholen.
Der Bootsanleger ist auch Grenzstation. Wir müssen aus Botswana ausreisen, denn die Pangolin Voyager fährt für Namibia. Es ist aber total unkompliziert, wir sind auch die Einzigen im Office. Stempel rein und gut ist es.
Wir besteigen ein kleines Boot und es geht in rasanter Fahrt über den Chobe bzw. Sambesi.

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Es geht vorbei an sündhaft teuren Lodges.

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Nach ca. 10 Minuten Fahrt wird an der Impalila Insel im Sambesi angelegt. Hier befindet sich eine einsame, namibische Grenzstation. Wir stapfen in der Mittagshitze durch den Sand einen Hügel hoch. Eine kleine Hütte, mit einem mürrischen Beamten darin, erwartet uns. Wir betreten zu viert die Kate und begrüßen freundlich den Beamten. Wir werden ohne Gruß augenblicklich angeschnauzt gefälligst einzeln einzutreten. Boah, das nenne ich mal eine willkommen Geste. Er blättert sehr lange in jedem einzelnen Pass, jeweils 3 warten in der brennenden Sonne neben dem Eingang. Das ist mit Abstand der unhöflichste Grenzbeamte, den wir weltweit erlebt haben. 😠

Zurück im Boot fahren wir noch ca. 10 Minuten und dann sehen wir sie, die Pangolin Voyager.

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Links unsere Kabine Nr. 1, daneben wohnen unsere Freunde in der Nr. 2.

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Bei der Planung unserer Reise und als klar wurde, dass wir den Caprivi und Vic Falls besuchen werden hat mich der Zufall auf eine Sambesi/Chobe Kreuzfahrt gebracht. Ich zeigte ein Youtube Video erst meinem Mann und dann unseren Freunden. Klar, waren alle begeistert. Nur bei den Preisen haderten wir. Egal, man lebt nur einmal, war dann das Motto. Die Chobe Princess, unser Favorit, bietet aber, seit Beginn des vergangenen Jahres, nur noch Mehrtage Kreuzfahrten an. Das war uns dann doch zu happig. Och, schade. Wir hatten uns nun aber schon so auf eine Kreuzfahrt gefreut, also suchte ich weiter.
Caprivi Houseboat Safari (bei Katima Mulilo) kam nicht infrage, da nur kleines Zelt aufm Dach, Selbstversorgung und keine Klimaanlage. Auch das Hausboot der Ndhovu Lodge fiel aus dem Raster, weil alles offen ist und deshalb nicht klimatisiert. Das war übrigens der Wunsch meines Mannes, wenn Caprivi, dann nur Übernachtungen mit Klimaanlage (deshalb fiel auch, das von mir favorisierte Jackelberry Camp im Caprivi raus). Mit der Pangolin Voyager fanden wir eine sehr gute Alternative zur Chobe Princess.

Die Frau vom Verwalter der Voyager nimmt uns freundlich in Empfang und führt uns übers Boot. Beide, Südafrikaner, wohnen ständig auf dem Boot.

Unsere Kabine ist sehr schön.

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Auch unsere Freunde sind begeistert.

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Gemeinschaft-Salon

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Als wir das Sonnendeck betreten gibt’s nur ooohh's, aaahh's. Wow!
Wir glauben uns im Paradies. 🤩

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Ich erinnere mich gelesen zu haben, dass kein anderes Naturschutzgebiet, im südlichen Afrika, so einen hohen Wildbestand besitzt.
In der trockenen Jahreszeit sollen sich im Chobe NP bis zu 80.000 Elefanten sammeln.

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Das wird sicher unsere Elefanten Quote von Namushasha toppen.

Die Verwalterin fragt nach Diäten usw. und serviert uns Gin Tonic und kleine Köstlichkeiten (Canapés) auf dem Sonnendeck. Fast lautlos gleitet die Voyager dahin.
Es ist einfach unbeschreiblich schön – unmöglich diese Ausblicke zu beschreiben.

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Sprachlos verfolgen wir die Szenerie.

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Es sind keine Hunderte, bestimmt tausend Elefanten, bis zum Horizont in vielen Herden gruppiert, durchziehen das wundervolle Landschaftschaftsbild.

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Monika und ich im Elefanten-Paradies.

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Wir genießen die Fahrt mit gekühlten Getränken und der Fahrtwind tut uns (nicht der Frisur ;)) gut. Man möchte einfach die Zeit anhalten.

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Und wir vergessen tatsächlich die Zeit. 16.00 Uhr ist ein Sundowner-Bootsausflug mit dem Fotoboot geplant. 😎

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Teil 2705. März 2019

Bootssafari

Noch einen Cappuccino, ein kleines Stückchen Kuchen und einsteigen ins Foto-Boot.

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Unser Guide stellt sich sehr nett vor und sagt, dass wir unbedingt Bescheid sagen sollen, falls wir etwas Interessantes entdecken.
Nun lernen wir auch die beiden anderen Paare aus Südafrika kennen, die schon 2 Tage auf dem Boot sind. Alles begeisterte Fotografen mit großem Equipment dabei. Die Pangolin Voyager ist somit ausgebucht. Es gibt nur 5 Kabinen und in einer wohnt das Verwalter-Ehepaar.

Auf dem Boot hat jeder einen drehbaren Sitz mit einer Vorrichtung zum Feststellen der Fotoapparate und eine Halterung für Getränke.
Wir kommen uns schon ein bisschen deplatziert, mit unseren Stino Kameras bzw. Handys und Null-Ahnung, in diesem Foto-Boot vor. 🤪

Allgegenwärtige Elefanten und Flusspferde.
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Hobby-Ornithologen können sich auf mehr als 400 Vogelarten freuen.

(Und da ich tatsächlich wenig Ahnung vom Federvieh habe, bitte berichtigt mich, wenn etwas falsch benenne.)

Schmiedekiebitz
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Graureiher
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Kurzbeinige Giraffe mit Ringelschwanz
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Nilgänse
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Überall sind auch große Antilopen Herden zu sehen.
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Glanzstar
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Reiher, kaum zu erkennen
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Fischadler
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Viele Krokos bevölkern den Fluss und die Uferzonen.
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Wir halten bei den Ugly Three: Pavian, Warzenschwein, Marabu
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Ein Stück weiter sehen wir Warane.
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Es gibt so viel zu entdecken, man weiß gar nicht wohin man gucken soll.

Klaffschnabel
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Nimmersatt
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Natürlich hat unser Guide Getränke (Kaffee, Tee, Wasser, Cola, Bier, Wein, Gin, Tonic) und Biltong für uns dabei. Uns geht’s ausgezeichnet und wir genießen die Bootssafari sehr. 😎

Malachat Eisvogel / Haubenzwergfischer
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Fischer bei der Arbeit
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Blaustirn Blatthühnchen
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Seidenreiher
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Schlangenhalsvogel
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Obwohl die bunte und reiche Vogelwelt tatsächlich faszinierend ist und jeder hier zum Hobby Ornithologen mutieren wird, denke ich mir, ein paar Elis wären auch schön.

Na, okay, der wird noch fotografiert.
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Unser Guide dreht und wir tuckern langsam zurück. Ein Sattelstorch begleitet uns.
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Es geht vorbei an einiges Lodges, hier die Serondela Lodge.
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Wir fahren um eine Flussbiegung und sehen von Weitem die Pangolin Voyager, die nunmehr an einem geeigneten Nachtplatz angelegt hat.
Gegenüber der Pangolin, am anderen Flussufer, trinkt eine Herde Elefanten, die wir etwas beobachten.

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Langsam wird es Zeit für den Sundowner auf dem Oberdeck der Pangolin Voyager.

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Unser Guide steuert auf die Pangolin zu und sagt auf einmal: die Elefanten folgen uns – Elephant crossing. 🤩

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Er legt das Foto-Boot an die Pangolin an.

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Wir sitzen wie angeklebt auf unseren Drehstühlen und sind verzaubert was jetzt passiert.
Die Leitkuh blickt uns direkt an und checkt die Situation.

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Zirka 2-3 m vor uns kommen die Elis aus dem Wasser.

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Das war der krönende Abschluss unserer Bootssafari. 🙂

Auf dem Oberdeck bekommen wir Gin Tonic serviert und genießen, lautlos, die hinreißende Abendstimmung. Es ist einfach perfekt!

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Später machen wir uns etwas frisch. Danach erwartet uns im Salon, am großen Tisch, das gemeinsame Dinner.
Als Vorspeise werden 2 verschiedene kalte Braten (Rind und Wild) mit Dipps, lauwarmen Brot und passendem Rotwein gereicht. Der Hauptgang ist ein perfekt gebratener Fisch, der heute Mittag noch im Chobe/Sambesi schwamm, auf grünem Spargelrisotto. Dazu trinken wir gekühlten Roséwein. Den Abschluss bildet ein lauwarmer Karamell-Vanille Pudding und Champagner. Es war alles sehr gut.

Wir plaudern sehr angeregt mit den Südafrikanern über „Gott und die Welt“, sehr sympathische Leute.
Später verabschiedet sich die Staff und weist nochmals darauf hin, dass wir uns nach Herzenslust an der Bar und am Kühlschrank im Salon bedienen können (wie schon tagsüber).

Uns zieht es nochmals auf das Oberdeck. Wir lauschen dem Mampfen der Flusspferde, die Elefanten fressen fast lautlos nebenan, diese Geräusche der Nacht und dieser unendliche Sternenhimmel – das ist die Magie von Afrika. 😘

Glücklich und zufrieden gehen wir in unsere Kabinen und schlafen bald ein.

Teil 2806. März 2019

Bootssafari zum sunrise

Mitten in der Nacht werde ich durch Löwengebrüll geweckt und es ist verdammt nahe. Ich stehe auf, gehe ans Fenster und sehe nichts. Es ist stockdunkel. Raus aus der Kabine will ich auch nicht, nicht dass die Katze/Kater auf der Pangolin hockt. Ich wecke meinem Mann und frage ihn, ob er nicht auch das Gebrüll gehört hat und, ob er nicht mal nachschauen will. Ein kurzes nö und er schläft weiter. Ich höre die Löwen noch 2, 3 Mal und döse dann auch wieder ein.
Fünf Uhr, es ist immer noch stockdunkel, pocht es an unserer Kabine, ich schrecke hoch, shit, der Löwe sitzt vor unserer Tür. 😐 Ich muss mich erst Mal sammeln als ich „Good morning, this is the wake-up call for your sunrise safari“, höre. 😊
Stimmt, wir hatten gestern zugesagt, nochmals mit aufs Foto-Boot zu gehen. Wir hätten auch eine separate Bootssafari, Angeln oder nur den Morgen auf der Pangolin genießen können. Es wird hier alles sehr individuell gestaltet – vollkommen nach den Wünschen der Gäste.

Mit Rusk und Kaffee geht’s aufs Sonnendeck. Ein südafrikanischer Gast, der eigentlich aus Namibia stammt, fragt mich so nebenbei, ob wir die Löwen diese Nacht unmittelbar vor der Pangolin Voyager gesehen hätten. Aha, waren sie doch so nahe und ein Glück, dass ich nicht, vor lauter Neugierde, die Kabine verlassen habe. 😗

Wunderschön, wie die Natur erwacht und es riecht, nach der Kühle der Nacht, wie frisch gewaschen.

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Schemenhaft nähert sich eine Elefantenkuh mit ihrem Kalb der Pangolin.

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Wir steigen ins Foto-Boot um und los geht’s. Heute haben die Südafrikaner nochmals, bezüglich Fotoapparaten, aufgerüstet.

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Seidenreiher im Morgenlicht
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und 1,5 Stunden später
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Raubadler
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Auch die Flusspferde sind aktiv.
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Schlangenhalsvogel
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Zwei mir unbekannte Flugobjekte – Triele? Nachtreiher
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junger Nachtreiher
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Der Graufischer, mit seinem Fang, bietet uns ein tolles Schauspiel. Der Fisch ist zu groß für seinen Schnabel. Er dreht ihn Minutenlang in seinem Schnabel hin und her bis er ihn endlich schlucken kann.
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Ich habe fertig!
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Nachdem der Racker, das geschafft hat, gönnen wir uns auch Kaffee und Rusk. Ansonsten bin ich kein großer Fan von dem knochenharten Gebäck. Aber diese sind lecker, ich mümmel mir fast den gesamten Vorrat rein. 😉

2 Riesenfischer versüßen uns die Kaffeepause.
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Der Fischadler scannt das Gelände.
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Und das Blatthühnchen stelzt über die Schwimmpflanzen.
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Wir stoppen an einem besonders großen Krokodil. Auf 3,5 m schätzt unser Guide dieses Exemplar.

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Langsam fahren wir zurück, denn das Frühstück wartet.

Der Schlangenhalsvogel macht auch den Abflug -
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und die Nimmersatte fliegen schon.
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Es war wieder ein toller Ausflug ins Reich der Ornithologie. Nie hätten wir gedacht, dass es so viel Spaß macht Vögel zu beobachten.

In diesem Zelt-Boot wohnen übrigens unser Kapitän, der Koch und die 2 Guides.
Das Zelt-Boot wird auch immer so fest gemacht, dass die Gäste der Voyager es nicht sehen und einen ungestörten Blick in alle Richtungen haben. (Finde ich albern, aber es hat wohl schon Gäste gestört. )
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Gegenüber der Pangolin Voyager steht, wie gestern Abend, eine Elefantenherde beim Saufen.
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Putzig die Kleinen – hach, ich will gar nicht weg. 😘
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Zurück auf der Pangolin packen wir unsere Sieben Sachen zusammen und freuen uns aufs Frühstück. Es gibt Wurst- uns Käseaufschnitt, Eier nach Wunsch – alles was man eben für guten Tagesstart braucht (obwohl wir hatten schon einen hervorragenden Tagesbeginn). Und es gibt Milipapp, ich mag das Zeug. 🙂

Wir unterhalten uns mit den anderen Gästen und dem Verwalter-Ehepaar über unsere weitere Reise. Dabei gerate ich wieder ins Schwärmen von der gestrigen Elefanten Flussquerung. Wie schön es doch wäre, wenn sie das heute wiederholen würden. Wir seufzen alle...ja das wäre toll.
Kaum ausgesprochen, springt der Verwalter auf und sagt, guckt mal die Elefanten wollen sich von euch verabschieden.
Wir trauen unseren Augen nicht, tatsächlich die Herde, von eben, kommt auf die Pangolin zu geschwommen. 😎

Mist, wo ist die Kamera? Okay Handy raus.

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In der Zwischenzeit holt mein Mann schnell die Kamera aus der Kabine, er hatte sie zum Laden angeschlossen.

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Nach diesem, wiederum eindrucksvollen, Erlebnis brauchen wir noch einen Kaffee.

Langsam heißt es Abschied nehmen von der Pangolin Voyager und ihrer tollen Staff. Wir wurden hier, bis zum geht nicht mehr, verwöhnt. Die Atmosphäre empfanden wir als äußerst angenehm.

Die Stunden auf der Pangolin Voyager und die grandiosen Bootsafaris werden wir nie vergessen. Es waren Stunden, die unsere Seele sehr berührt haben. 😘

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Der Verwalter düst mit uns los Richtung Grenze. Nach 10 Minuten ist diese erreicht. Wir erklimmen wieder den Sandberg und trällern, einzeln, dem Grenzbeamten ein „good mornig“ entgegen. Heute blättert er noch langsamer durch meinen Pass und liest jeden Passstempel einzeln – und ich habe sehr viele Stempel. Nach einer Viertelstunde haben wir dann endlich, alle 4, einen Ausreisestempel.

Vorbei an der Zambezi Queen, welche wahrscheinlich noch luxuriöser, aber auch größer als die Pangolin Voyager ist, erreichen wir kurz vor 10 Kasane.

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Vor der Grenzstation verabschieden wir uns herzlich vom Pangolin Verwalter.

Zügig erhalten wir im Grenzhäuschen unseren Einreisestempel Botswana.

Der Manager vom Pangolin Chobe Hotel nimmt uns strahlend in Empfang und fragt gleich, wie es uns gefallen hat. Fantastisch!!

Er bringt uns nun wieder zu den Chobe River Cottage, denn da wartet noch unser Gepäck. Unser Transfer nach Katima Mulilo ist auch schon da, obwohl 11 Uhr vereinbart war.
Also wieder Verabschiedung vom Manager des Pangolin Chobe Hotels, Begrüßung des bekannten Transferfahrers, Begrüßung und mit herzlichem Dank Verabschiedung bei den Damen von Chobe River Cottage.
Meine Güte, war das ein Kuddelmuddel. 😁

Fazit Pangolin Voyager:
Essen: 1
Unterkunft: 2++

Wir haben unseren Traum gelebt und dieser war atemberaubend schön! Ein geniales Erlebnis, welches wir nicht missen möchten.
Der Chobe NP bietet ein grandioses Tierspektakel!

Jetzt fragt ihr euch sicher, wieso nur ein „gut“ für die Unterkunft. Aber in dieser Preisliga muss alles perfekt sein. Beim näheren Hinsehen zeigten sich leider in unseren Kabinen kleine Abnutzungsspuren. Die Duschtasse hatte kleine Rostflecken, die Oberflächen der Nachttische bzw Konsolen waren etwas verkratzt und der Teppichboden war ein bisschen abgetreten. Das ist Jammern auf extrem hohen Niveau.
Es war aber alles picobello sauber.

Für uns, trotz Punktabzug, eine 100%ige Weiterempfehlung!

Teil 2907. März 2019

Kasane – Katima Mulilo, 3Palms B&B, Transfer

Kurz nach halb Elf heißt es Abfahrt nach Katima Mulilo. Unser Transferfahrer ist wieder sehr schweigsam und ich erinnere mich an die Hinfahrt, bei der ich mit voller Wut im Bauch auf mich selbst, seine Wortlosigkeit dankbar empfand. Stimmt, da war ja noch die Sache mit dem Mietwagen – ich habe sie tatsächlich 3 Tage vergessen. 😎
An der Grenze Botswana – Namibia werden vom jeweiligen Grenzbeamten unsere Pässe bestaunt, weil wir einige Aus-Einreise Stempel in so kurzer Zeit besitzen.
Alles in allem geht es problemlos und zügig vonstatten.

Ngoma

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Nach reichlich 2 Stunden Fahrt erreichen wir Katima Mulilo.
Es ist gerade Mittagspause bzw. Schulende und wie bei uns, blockieren die Elternfahrzeuge die gesamte Straße zu unserem B&B zu, um ihre Kinder abzuholen.

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Kurze Zeit später erreichen wir das 3 Palms B&B. Unser Fahrer hilft uns noch mit dem Gepäck und wir löhnen die vereinbarten 2200 Pula (ca. 180 €) und einen Tipp bei ihm. Den Transfer können wir sehr gerne weiterempfehlen. 🙂

Der erste Eindruck von 3 Palms ist schon mal schön. Wir gehen durch die schnucklige Gartenanlage.

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Und stehen dann mit Sack und Pack an der Rezeption. Agnes, die Chefin, begrüßt uns freundlich, fragt nach unseren Namen und ich lege unsere Voucher vor. Sie guckt verdutzt und ruft eine Angestellte. Großes Achselzucken bei den Damen – wir stehen erst morgen in ihrer Liste. 🤩 Hä? Haben wir uns vertan? Nö, das Datum stimmt mit dem Voucher überein.
Oh man, das hat uns noch gefehlt. Katima Mulilo ist nicht unsere Stadt: erst der Mist mit der Mietwagen Rückgabe und nun keine Hotelreservierung. 🤪
Agnes bietet uns etwas zu trinken an und lächelt dabei, alles wird gut, meint sie.
Nach einer Viertelstunde kommt sie ganz geknickt zu uns und bittet 1000 Mal um Entschuldigung. Ihrer Angestellten sei ein Fehler bei der Buchung unterlaufen und leider haben sie keine 2 Zimmer mehr für uns – full booked. Oh-je! Sie versucht uns aber anderweitig unterzubringen.
Na toll, in was für eine Kaschemme werden wir wohl nun verfrachtet. 🤢

Nach 10 Minuten erklärt sie freudestrahlend, dass sie eine andere Lodge mit klimatisierten Zimmern, in eine andere wären wir bei der Affenhitze nicht eingezogen, gefunden hat und uns hinbringt.
Ihr Sohn lädt unser Gepäck ein und abgeht die Fuhre wieder die Straße zurück, von wo wir vorhin gekommen sind. Etwas außerhalb der Stadt gelangen wir zur Caprivi River Lodge.
Die Caprivi River Lodge lässt gutes vermuten. Die Eigentümerin, Engländerin, begrüßt uns herzlich. Agnes klärt mit ihr die Formalitäten und bestätigt uns, dass keine Mehrkosten für uns entstehen.
Ich frage Agnes noch nach unseren Flughafentransfer für morgen, welchen ich per E-Mail mit ihr abgesprochen habe. Selbstverständlich, sagt Agnes. Ihr Sohn holt uns morgen, wie abgemacht hier 10.30 Uhr ab. Na hoffentlich, sind meine Gedanken.

Die Engländerin führt uns zu unseren frisch renovierten und reetgedeckten Bungalows, Kat. Luxus. Und wir richten uns ein.

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Die Möbel sind handgefertigt aus geschnitztem Holz einheimischer Wälder.

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Die Truhe schleppt so schnell keiner weg 😄

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Im relativ großen Bungalow gibt es Klimaanlage, Fenster und Türen mit Gaze, Kaffee-/Teestation und ein sehr großes Badezimmer mit Badewanne. Es ist alles sauber, aber es müffelt nach Holzschutzmittel. 🙄 Wir schaffen erst Mal Durchzug.

Später bummeln wir durch die schöne tropische Anlage. Wir sind scheinbar die einzigen Gäste.

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Es gibt eine sehr schöne Terrasse, von wo wir den Sambesi überblicken.

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Wir suchen uns einen Schattenplatz auf der Terrasse, erklären den Tag für lustig und bestellen Gin Tonic. 😛

Die Eigentümerin schlägt uns noch Ausflüge vor: Kajaks stehen gratis und auf eigene Gefahr zur Verfügung oder Sundowner Bootsfahrt. Wir lehnen dankend ab.
Kaum haben wir den Gin Tonic getrunken bringt uns die flotte Angestellte den nächsten. Ob sie uns unseren, doch etwas vorhanden Frust, ansieht? Die Lodge ist ja schön, keine Frage, aber wir haben eine andere gebucht. Egal, wir müssen es nehmen wie es ist. Prost! 😄

Ein Braunkopfliest leistet uns beim Trinken Gesellschaft.

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Nach 2 GT lege ich mich erst Mal etwas hin. Erst auf aufs Bett im Bungalow und später wechsle ich auf eine Liege unter Bäumen. Die Vögel zwitschern, es weht eine leichte Brise und ich lasse die letzten Tage Revue passieren.

Etwas später zieht Kaffeeduft zu mir. Die Angestellte, die uns wirklich herzig umsorgt, bittet uns in die Lapa zu Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Der lauwarme Schokoladenkuchen ist himmlisch gut und der Kaffee weckt meine Lebensgeister.
Wenn, das Dinner nur halb so gut schmeckt wie der Schokokuchen ist alles gut.

Es ist tatsächlich noch ein Gast hier. Eine deutsche Rentnerin, die 3-4 Mal im Jahr, für jeweils 5-6 Wochen, nach Namibia reist und Stammgast in dieser Lodge ist. Es entwickelt sich eine nette Plauderei übers Reisen und das Leben im Allgemeinen.

Zwischendurch gibt’s noch einen Gin Tonic. So vergeht die Zeit im Flug mit Nichtstun (okay mit Trinken 😄 )
Später entfacht ein Angestellter ein Feuer und wir genießen den Sonnenuntergang.

Der Vorteil dieser Lodge ist, dass wir hier zu Abend essen können. 3 Palms ist ein reines B&B und wir hätten mit Taxi zum Restaurant gemusst.
Das Dinner ist namibische Hausmannskost: Polenta (aus Perlhirse) und Antilopengulasch, welche uns extrem gut schmeckt. Danach wird noch ein Melone-Mango Obstsalat gereicht.

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Noch einen Absacker und abgeht’s ins Bett.

Der Geruch der Imprägnierung hat uns, trotz geöffneter Gazetür, nicht so gut schlafen lassen. Halb sechs sitze ich mit Tee vor unserem Bungalow und genieße die frische Luft.

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Wir sortieren unser Sachen und packen zusammen.
Auch das Frühstück ist ausgezeichnet, welches am Tisch serviert wird.
Über das Essen gibt’s hier gar nichts zu meckern. 🙂

Pünktlich halb elf steht der Sohn von Agnes bereit uns zum Flughafen von Katima Mulilo zu bringen. Wow, es hat etwas geklappt in KM!!
Wir bezahlen unsere moderate Rechnung (bei den vielen Gin Tonics und Dinner) und verabschieden uns von der englisch zurückhaltenden Chefin und von der netten deutschen Renterin. Die sympathische Angestellte (Köchin, Kellnerin und Putzfee) freut sich sehr über ein extra Tipp.


Fazit Caprivi River Lodge
Anlage: 1 (sehr gepflegt)
Essen: 1 (einfach, aber sehr gut!)
Unterkunft: 3 (Abzüge wegen Geruch nach Imprägnierung, sonst wäre es ein gut)

Wir haben sicherlich eine gute Alternative bekommen, aber irgendwie sind wir mit der Lodge nicht „warm“ geworden. Das lag sicherlich auch an unserer leichten Enttäuschung, dass es mit 3 Palms nicht geklappt hat. Obwohl, wer weiß, ob es dort besser gewesen wäre?

Teil 3008. März 2019

Katima Mulilo – Flug nach Windhoek, Hotel Thule

Der Sohn von Agnes bringt uns in 20 Minuten zum Flughafen vom Katima Mulilo. Er will den vereinbarten Transferpreis von 200 NAD nicht annehmen – seiner Mutter sagte ihm extra, dass dies eine kleine Wiedergutmachung sei. Wir bestehen darauf und er soll es als Tipp ansehen. Er bedankt sich herzlich, auch etwas verlegen und kann seine Freude kaum fassen. Ein lieber junger Mann. 🙂

Am kleinen Provinz Flughafen geht es sehr Familiär zu. Man begrüßt uns wie Freunde oder Dauerflieger dieser Strecke. 😉 Wir legen Ticket und Pässe vor. Die Pässe wandern durch 8 Hände – oh nein, was kommt jetzt? Kein Flug, falsche Stempel im Pass, alles mögliche rattert durch mein Hirn. Sekunden der Stille im Abfertigungsraum.
Dann werden wir grinsend gefragt, ob wir Grenzjunkee's wären. 🤩
Ach, die Beamten sind heute zu Späßchen aufgelegt.
Wir erhalten natürlich Tickets und ein Beamter nimmt sich meines Bord Trolleys an, welchen ich nicht abgeben möchte. Mein Trolley darf eigentlich nicht an Bord der Embreaer von Air Namibia (nur Handtaschen, Laptoptaschen etc), weil es nur kleine Gepäckfächer gibt und der Platz darin nicht für alle Trolley der Fluggäste ausreichen würde. Er wird ihn mir beim Einstieg wieder geben versichert er und er hält sein Versprechen.

Der Flug verläuft ruhig und wir werden mit Sandwich und Getränken, während der reichlich einstündigen Flugzeit, versorgt. Pünktlich, 13.10 Uhr, landen wir am Windhoek Eros Airport. Das Gepäck ist auch schnell da.

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In der kleinen Ankunftshalle werden wir quasi von Taxifahrern umringt – nein, danke. Wir haben einen Transfer über unser Reisebüro zum Hotel Thule gebucht.
Nur ist weit und breit kein Transfer für uns zu sehen. Hm, Kontaktnummer in Swakopmund angerufen – die Dame meint, er müsste da sein. Sie will es klären und meldet sich mit der Info zurück, der Transfer stehe in Windhoek im Stau. Ich muss lauthals loslachen – was für eine Ausrede. Fast 1 Stunde später trudelt der Transfer endlich ein.
Komischer Typ, der während der 10 minütigen Fahrt nur telefoniert. Bei der Ankunft im Hotel verspricht er uns, uns morgen, pünktlich 11.00 Uhr, zum Voigtland Gästehaus bringen. Hoffentlich kein Versprecher!

Wir fahren durch ein hübsches Wohnviertel mit schicen Wohnhäusern einen Berg hoch. Oben thront das Hotel Thule.
Schön bei der Einfahrt und ersten Anblick sind wir vom Thule begeistert. Es erwartet uns eine liebevoll gepflegte kleine Hotelanlage.

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An der Rezeption werden wir schon mit kalten Getränken erwartet und es wird nachgefragt, ob wir einen angenehmen Flug hatten. Der Hoteleigentümer übergibt uns persönlich die Zimmerschlüssel Nr. 1 für uns und Nr. 2 für unsere Freunde. Es sind seine schönsten Zimmer, meint er und wünscht uns einen angenehmen Aufenthalt. Eine Angestellte fragt noch nach besonderen Wünschen und ruft den Hotel Page fürs Gepäck. Ein sehr willkommener Empfang. 🙂
Den Page hätte es nicht gebraucht, denn unsere Zimmer sind gleich um die Ecke im renoviertem Altbau.

Wir wohnen ganz rechts und links daneben unsere Freunde. Vor jedem Eingang stehen 2 Stühle und 1 kleiner Tisch mit Blumendeko.
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Unser Zimmer ist sehr groß, sicherlich 30 m² uns gefällt es hier auf Anhieb. Es gibt Klimaanlage, Kaffee-/Teestationen, 2 sehr große Kingsize Betten, Sat-TV (endlich, tönt mein Mann und hat sofort die Fernbedienung am Start) und ein großes Badezimmer mit Dusche und extra Badewanne. Außerdem steht noch eine Flasche Rotwein mit Knabberei als Willkommen-Gruß auf dem Tisch. Das Zimmer ist peinlich rein.

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Wir richten uns ein bisschen ein und gehen dann auf die schöne Sonnen-Terrasse.

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Mit leckerem Cappuccino genießen wir den tollen Ausblick auf Windhoek.

Gegen halb vier fahren wir in Zentrum zum shoppen. Wir schlendern die Independence Avenue entlang, gucken uns im Bushman Art um, gehen zu Wecke & Voigts, bei Holtz werden shorts und Hemd gekauft und wir, Frauen, vergessen die Zeit in einem chicen Handtaschengeschäft. 😛 So schaffen wir es heute nicht mehr ins Craft Center, denn 18 Uhr ist Ladenschluss in Windhoek und 18.30 Uhr werden die Bürgersteige hochgeklappt. So fahren wir zurück ins Thule.

Die nette Dame an der Rezeption fragt nach, ob wir außerhalb speisen möchten, sie dafür eine Reservierung tätigen soll oder, ob wir im Hoteleigenem Restaurant essen möchten. Wir essen hier, sie möchte bitte für 20 Uhr einen Tisch reservieren.
Wir verstauen unsere Einkäufe und gehen wieder auf die schöne Terrasse, die nun sehr gut besucht ist. Der Hoteleigentümer ist sofort bei uns und führt uns an einen schönen Tisch. Natürlich bestellen wir Gin Tonic und der Kellner macht gleich einen double GT daraus.

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So sehen zufriedene Gesichter aus:
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Ich erhalte eine WhatsUp von TravelNamibia, dass er es nicht zum Sundowner schafft. Er wird erst gegen 21 Uhr zurück in Windhoek sein. Sehr schade! 🙁

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Danach gehen wir ins „On the Edge“ zum Dinner. Wir werden zu einem schönen Fenstertisch, mit Blick auf die Lichter von Windhoek, begleitet.

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Das Essen war hervorragend, mein Kingklip perfekt. Auch den anderen Dreien hat es ausgezeichnet geschmeckt. Dazu ließen wir uns eine Flasche Sauvignon Blanc munden. Es war ein sehr schöner Abend mit erstklassigem Service. 😘

Gegen 23 Uhr ist unser Zimmerlicht aus und wir im Lummerland.

So gut haben wir lange nicht geschlafen. Die Betten sind fast wie Zuhause. 🙂
Halb acht treffen wir unsere Freunde zum Frühstück.

Oben ist das Restaurant „On the Edge“ für den Abend, welches am Morgen auch für das Frühstück genutzt wird.
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Das Frühstück wird als Buffet angeboten. Es ist unglaublich vielfältig, über Fisch, zig Wurst- und Käsesorten, alle möglichen Eiervarianten (alle frisch zubereitet), sicher 5 verschiedene Müslis, verschiedene Brot-und Brötchensorten (man wähnt sich im deutschen Bäckerladen), alle möglichen Kaffeespezialitäten, Tees, frisch gepresste Säfte, Champagner usw. Und es hat alles sehr gut geschmeckt.

So gut gestärkt geht’s zur 2. Tour mit dem Taxi ins Zentrum. Wir lassen uns an der Christuskirche absetzen.

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Weiter geht’s zur Alten Feste. Die leider einen heruntergekommenen Eindruck macht und geschlossen ist. So können wir auch nicht das Reiterdenkmal, welches nunmehr verbannt im Innenhof steht, angucken. 😵

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Wir stapfen durch unbefestigte Wege und Unkraut zu den alten Kanonen.

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Dafür glänzt der Prachtbau, das Unabhängigkeits-Gedenkmuseum, umso mehr (Tipp: in der 2. Etage gibt es eine öffentliche, saubere Toilette)

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Weiter zum Tintenpalast, Sitz des Parlaments

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Der schöne Park davor ist leider auch gesperrt. Hier bin ich immer gerne spazieren gegangen.

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Okay, dann spazieren wir eben zum Craft Center. Wir stöbern uns durch viele Auslagen und das ein und andere Stück wird gekauft.

Kurz nach vor elf sind wir zurück im Thule und unser Transfer ist auch schon da...nun kann er warten, denn wir müssen noch einiges einpacken und die Rechnung bezahlen.
An der Rezeption finde ich noch die Kissenhüllen, welche ich vergeblich gestern und heute gesucht habe.
Der Hoteleigentümer wünscht uns noch einen schönen Aufenthalt in Namibia und freut sich uns wieder begrüßen zu dürfen. 🙂

Viertel nach elf startet unser Transfer zum Voigtland Gästehaus.

Fazit Hotel Thule
Anlage: 1 (sehr gepflegt)
Essen: 1 (absolut perfekt, egal ob Dinner oder Frühstück)
Unterkunft: 1 (das bequemste Bett unserer Reise)

Das Hotel Thule bietet erstklassigem Service gepaart mit perfekt geschultem Personal. Die Küche ist ausgezeichnet. Die Außenanlagen topp gepflegt und die Zimmer lupenrein.
Wir haben keinen, noch so kleinen, Abzugspunkt gefunden! Deshalb verdient das Hotel Thule eine 100 %ige Weiterempfehlung.
Übrigens war es das 1. Mal, dass wir in Windhoek in einem Hotel wohnten.

Ich wünsche allen Fomis ein schönes Wochenende!

Teil 3111. März 2019

Transfer Windhoek, Hotel Thule – Windhoek, Voigtland Gästefarm

Nach einer halben Stunde erreichen wir die Voigtland Gästefarm und werden herzlich von Gaby Voigts, mit einem Erfrischungsgetränk, willkommen geheißen. Sie führt uns ins charmante Haupthaus und erzählt ein bisschen über die interessante Geschichte der Farm. Ihr Mann, Stephan, begrüßt uns etwas später auch aufs Herzlichste.

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Sie führt uns zu unseren Zimmern.

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„Oh, wie schön“ kommt uns über die Lippen als wir die Zimmer betreten. Sie sind mit Möbeln aus der Jahrhundertwende eingerichtet. Ein großes modernes Badezimmer schließt sich an. Alles zeugt von Stilsicherheit. Natürlich ist alles penibel sauber.

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Wir richten uns ein und bummeln später durch das große Gelände.

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Eine sympathische Angestellte versorgt uns mit Getränken – hach, geht’s uns gut!

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Zeit für eine kleine Siesta 😎

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Vanilla, einer der 3 Hunde von Voigtland.
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Die schöne Vogelwelt auf Voigtland:
Wiedehopfe
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Rosenköpfchen
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Natürlich sind auch Glanzstare auf Voigtland.
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Es ist alles so schön idyllisch und friedlich hier. 🙂

Simmentaler, älteste Herde außerhalb Europas
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Später schmökere ich in der Voigtland Chronik. Sie wurde 1895 von Gustav Voigts gekauft und wird heute vom Urenkel Stephan und Gaby geführt. Sie ist, sage und schreibe, 7500 Hektar groß 🤩 , hat 8 starke Bohrlöcher und einige hundert Kilometer Zaunanlage.
Auch die alten Gästebücher sind hochinteressant.

Die Männer ruhen in den Zimmern und Monika und ich, liegen Gedankenverloren an einem schattigen Plätzchen, am Pool. Langsam macht sich Abschieds-Blues bei uns breit. 😵

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Neugierig werden wir von Giraffen, bei unserer Mittagsruhe, beäugt.

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Mit Kaffee und selbstgebackenen Kuchen werden wir später beglückt.

Auf Voigtland werden Quad-Touren angeboten, die wir aber aufgrund eines privaten Termins leider nicht wahrnehmen können.
Denn halb vier werden wir vom Sonnleiten-Shuttle abgeholt. Wir haben hier einen privaten Termin, auf welchen ich aber hier nicht näher eingehe. 😉

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Rechtzeitig vor unserem letzten Sundowner sind wir zurück auf Voigtland.
Mittlerweile sind weitere Gäste auf Voigtland eingetroffen und sie sind nunmehr ausgebucht.

Schoko erwartet uns.
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Gaby erzählt uns, dass ihr 3. Hund, Bockwurst, vor 2 Tagen von einer Kobra gebissen wurde. Sie waren zum Glück schnell beim Tierarzt und nun erholt er sich langsam.
Übrigens sind die Hunde sehr gut erzogen, sie springen keine Gäste an oder lungern bei Tisch rum. Ich, mit meiner Hundeangst, kann es nämlich überhaupt nicht leiden von Hunden beschnüffelt oder sogar angesprungen zu werden – und wenn dann noch der Spruch kommt: der tut nichts – er freut sich nur, ist bei mir aus mit lustig.

Heute wird unser Sundowner ausgiebig zelebriert.

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Für das 3 Gänge Dinner ist der Raum liebevoll und mit Kerzenschein hergerichtet. Es schmeckt uns fantastisch. Die Rindsmedaillons sind butterzart. Der passende Wein rundet das perfekte Abendessen ab. 🙂

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Wir, vier, sitzen noch lange zusammen und erinnern uns an viele schöne Episoden unseres Urlaubs. Noch ein Gin Tonic und wir (also mein Mann und ich 😛 ) verschwinden in unserem Kuschelbett.

Wir haben wunderbar geschlafen. Mit meinem obligatorischen Morgentee in der Hand besuche ich die schönen Pferde.

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Später treffen wir uns mit unseren Freunden zum Frühstück.

In unmittelbarer Nachbarschaft gibt’s auch für die Giraffen was zum Fressen.
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Das Frühstück ist natürlich ausgezeichnet, z. B. mit hausgemachten Bircher Müsli, selbstgemachten Marmeladen, selbstgebackenen Brot, selbst geräucherten Wildschinken, Eierspeisen usw.
Leider habe ich nicht den großen Appetit. Irgendwie habe ich einen Kloß im Hals, denn das Ende unseres super schönen Urlaubes naht unweigerlich. 🤨

Unser letztes Frühstück, in Namibia, mit Giraffen Gesellschaft. Kann schöner ein Urlaub in Namibia enden?

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Wir packen das letzte Mal unsere Sachen zusammen. Zur Freude der beiden flotten Zimmermädchen/Kellnerin/Köchin verschenke ich das ein und andere Kleidungsstück und 2 Kuschelkissen (von Qatar, wir bekommen auf dem Rückflug sowieso neue Kissen).
Selbstverständlich wird die Tipp-Box von uns bestückt.

Viertel vor elf steht unser Shuttle zum Flughafen bereit.
Herzlich und mit den besten Wünschen werden wir von Gaby, Stephan und ihren Angestellten verabschiedet. 😘

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Fazit Voigtland Gästefarm:
Anlage: 1 (ohne Wenn und Aber)
Essen: 1 (topp Niveau)
Unterkunft: 1 (sehr, sehr schön!)

Eine absolute Traumunterkunft mit einer überzeugenden Gastfreundschaft!
Der Aufenthalt auf Voigtland gehört sicher mit zu den schönsten unserer Reise und ist ein perfekter Abschluss unserer Traumreise!
Natürlich gibt’s 100 % Weiterempfehlung.


Es folgt noch 1 Kapitel mit Rückflug / mein Fazit / Aufklärung der Mietwagengeschichte 😗

Teil 3212. März 2019

Flug Windhoek – Doha – Frankfurt
Fazit zu unserer Reise


Im Shuttle zum Flughafen ist es mucksmäuschenstill – wir, vier, sind einerseits traurig, dass unser Urlaub nun zu Ende geht, aber anderseits freuen wir uns auch auf Zuhause.

Dank Business Ticket sind wir ratzfatz eingecheckt und suchen die Business Lounge auf. Meine Güte hier geht’s zu wie aufm Hamburger Fischmarkt. Es ist laut, es ist überfüllt und nur mit Warterei finden wir Platz. Das Büfett ist leergefegt und die Getränkeauswahl mager. 😐
Mit Mühe kann ich einen Angestellten finden, um ihn auf diesen Missstand hinzuweisen. Er entgegnet mir mit Achselzucken und drückt mir als Entschädigung ein Pulle Sekt in die Hand. Als ich die Flasche öffne, stehen ruck zuck durstige Gäste mit Gläsern um mich. Wir sind nicht kleinlich und teilen mit 2 weiteren Paaren den Flascheninhalt. Wir müssen lachen, so etwas haben wir noch nie in einer Business Lounge erlebt.
Zum Glück müssen wir nicht lange in der Lounge ausharren, denn unser Flug wird zirka eine halbe Stunde später aufgerufen.

Es ist eine Wonne die Business-Class der Qatar Airways zu betreten. Jeder wird einzeln begrüßt, zum Platz begleitet und die Stewardess stellt sich namentlich vor.
Es werden wieder die leicht duftenden Feuchttücher, warm oder kalt, verteilt und dann nach unserem Getränkewunsch vor dem Start gefragt. Ich bestelle mir wieder den leckeren So. Jennie (alkoholfreier Champagner).
Dank des individuellen Service können wir speisen, wann immer wir es wünschen.
Eine Stunde später bestelle ich mir zum Lunch eine Suppe vom gerösteten Butternuss-Kürbis mit Zitrone und Kräuter Crème-Fraîche, ein Rinderfilet vom Grill auf Meerrettich Jus und als Abschluss eine himmlisch Limetten- und Kokos-Panna Cotta. Ein gekühltes Glas Champagner dazu und man schwebt, im wahrsten Sinne des Wortes, über den Wolken. 🙂

Meine Teller-Sichtungen 😉

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Nicht nur der Komfort, Service und das Entertainment Programm entsprechen einem sehr hohen Niveau, sondern auch die Speisen, an Bord, sind einfach nur ein Highlight für sich.
Nach dem genussvollen Dinner vertrete ich mir etwas die Beine. An der Bar stehen ebenfalls Getränke und Knabberei zur Selbstbedienung bereit.

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Danach muckel mich in meine kuschelige Decke, stelle den Sitz in bequeme Sesselposition und schaue mir einen Hollywood Blockbuster an.
Die Flugbegleiterin verteilen später noch ein night-kit mit Pyjama, flauschigen Pantoffeln und Socken. 🤪

Nach ca. 8 Stunden mache ich mich, mit den zur Verfügung gestellten Brics Kosmetika, frisch. Das chice Lederetui enthält Feuchtigkeitscreme, Erfrischungsspray, Lippenbalsam, Schlafmaske usw. In der Toilette liegen verpackte Zahnbürsten mit Paste, Herrenartikel und mein geliebtes Ritual Körperspray. 😎
Da ich noch pappsatt bin, bestelle ich mir vor der Landung nur einen frisch aufgebrühten Kaffee.

In der Doha gehen wir diesmal zielstrebig zur Al Mourjan Business Lounge, die wir aus Zeitmangel auf dem Hinflug nicht besucht hatten.
Die Lounge ist total beeindruckend. Auf 10000 m² breitet sich eine Welt des Luxus aus. 🤩 Die zweistöckige Lounge besticht durch cooles Design und exklusive Ausstattung. Zuerst sieht man das riesige Wasserbecken. 😎 Überall sind Sessel, Sofas, Stühle in großer Zahl und Vielfalt verteilt. Es gibt auch genug Rückzugsmöglichkeiten.

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Eine ausladende Wendeltreppe verbindet die beiden Etagen (natürlich gibt’s auch Lifte). Es gibt keine schweren Teppiche, Plüsch oder Gold, es ist alles stylisch und mit bester technischer Ausstattung.

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Das Getränke- und Speisenangebot ist überragend und reicht bis zur Sushi Bar.
Es ist einfach nur gigantisch und ein Superlativ.

Leider ist unsere Zeit zu kurz, um alles zu sehen. Aber für einen kleinen Snack und einen Drink reicht es dann doch noch.

Unser Flug nach Frankfurt startet pünktlich und wir haben wieder unsere schöne Q-Suite.

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Auch hier erhalten wir wieder Pyjamas und Kuschelkissen (auch zur ausdrücklichen Mitnahme).
Es wird noch ein bisschen durch die Kanäle gezappt und dann macht sich die Müdigkeit bemerkbar. Es ist unbeschreiblich cool in einem Doppelbett im Flieger zu schlafen. 😎
Zum Frühstück bestelle ich mir nur Obst und Cappuccino.

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Wir sind noch nie so entspannt eine Langstrecke geflogen und die gemütlichen Betten werden uns auf den nächsten Flügen sicher fehlen. 😕
Qatar setzt die Latte bzgl. Business-Class verdammt hoch. Es verwundert uns überhaupt nicht, dass Qatar Airways regelmäßig als „Beste Business-Class der Welt“ ausgezeichnet wird.

In der DB Lounge, am Flughafen Frankfurt, überbrücken wir die Wartezeit bis zur Abfahrt des ICE nach Hause.
Der ICE ist pünktlich und unsere Sitzplätze in der 1. Klasse, rail & fly Ticket Qatar, in Ordnung.

Müde und geschafft trudeln wir in der Mittagszeit Zuhause ein.

Am nächsten Morgen öffne ich meine E-Mails.
Unser Reisebüro fragte schon vor über 1 Woche und mit 2 Erinnerungen an, wann wir den Mietwagen in Katima Mulilo abgeben, Bidvest würde darauf warten! 🤩 😣 🤩
Ich bekomme schlagartig Schnappatmung und Magenkrämpfe. Oh shit, meine schlimmsten Befürchtungen sind wahr geworden.
Ich stürme das Büro von meinem Mann und stottere das Gelesene runter. Meinem Mann lässt das scheinbar alles kalt und meint nur, warten wir morgen erst Mal ab, was das Reisebüro am Telefon genau sagt.

Als Nächstes rufe ich Monika und Manfred an und berichte von den Reisebüro E-Mails. Bei ihnen ist die Sonntagslaune nun auch vorbei. 😵

Ich kann es gar nicht beschreiben, wie ich mich fühle. Magenkrämpfe und Übelkeit quälen mich. Wie ein Häufchen Elend lungere ich auf unserem Sofa.
Nach einer Stunde dieses Traumas kommt mein Mann mit einer E-Mail zu mir. Er hat sie aus seinem Spam Ordner gefischt.
Bidvest bestätigt die korrekte Übergabe ohne Blessuren und vollgetankt!!
Der Stein, welcher mir vom Herzen fällt, hat man sicher bis Katima Mulilo gehört.

Also Ende gut – alles gut!


Fazit:
Es war unsere Traumreise! 😘
Wir waren wieder überwältigt von der sagenhaften Weite und Stille, der zauberhaften Natur und der einmaligen Tierwelt Namibias.
Das herzliche Lachen der San und die Gesänge der Mafwe habe ich heute noch im Ohr. 🙂

Wir haben die Stille der Kalahari genossen, den Fish River Canyon bestaunt, sind in Kolmannskuppe und Swakopmund eingetaucht in Geschichte und Kultur, hatten viel Sand in den Schuhen im Sossusvlei, versucht Sterne zu zählen im Dune Camp, durften Gast der San sein, standen Stundenlang an Wasserlöchern im Etosha NP, wurden vom Caprivi verzaubert, hörten den „donnernden Rauch“ in Simbabwe, waren der Natur ganz nahe auf dem Hausboot, sind zu Hobby-Ornithologen mutiert und schock verliebt in Elefantenkälber.

Mit keiner Unterkunft haben wir eine Niete gezogen, denn jede war auf ihre Art besonders und schön. 😘

Unsere Topp 5 - Unterkünfte:
Eagles Nest Chalet, Aus
DuneSong Breather
Shametu River Lodge
Voigtland Gästefarm
Vreugde Gästefarm

Unsere Topp 5 – Essen
Hansa Hotel. Swakopmund
Hotel Thule, Windhoek
Klein Aus Vista, Aus
Kalkfontein Gästehaus, Grootfontein
Vreugde Gästefarm (Nähe Etosha) + Otjohotozu Gästefarm, Erongo (teilen sich den Platz)

Unsere außergewöhnliche Highlights:
Hausboot Pangolin Voyager (Sambesi / Chobe)
Frühstück in den Dünen der Namib
Schlafen unterm Sternenhimmel
Victoria Wasserfälle
last but not least: tausende Elefanten


Ich danke allen Lesern meines Reiseberichtes und vielen Dank, dass Ihr so fleißig den Danke Knopf gedrückt habt! 😘 😘
Mir hat es viel Spaß bereitet unsere Traumreise, mit etwas Abstand, noch einmal zu erleben!

Namibia Okt 2018-von der Wüste zu den Wasserwelten von Lotusblume

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/297014-namibia-okt-2018-von-der-wueste-zu-den-wasserwelten

Stand: letzter Berichtsteil vom 12. März 2019

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