Reisebericht

Namibia Okt 2018-von der Wüste zu den Wasserwelten

von Lotusblume · begonnen 26. Jan. 2019 · 32 Teile

Teil 126. Jan. 2019
Hallo,

das miese Dauerregen-Wetter (jedenfalls hier in Ostwestfalen) nutze ich, um endlich meinen Reisebericht über unsere wunderschöne Reise durch Namibia zu beginnen.

Ich beginne mit: Namibia begeisterte uns auch 2018 wieder!

Von unseren unzähligen Erzählungen fasziniert begleitet uns ein befreundetes Ehepaar. Für sie war es der erste Besuch in Namibia.
Fast 2 Jahre vor Reisebeginn diskutierten wir die Grobplanung. Schnell war klar – sie möchten alles sehen und das in 23 reine Urlaubstage verpackt. Im Forum traute ich mich gar nicht zu fragen 😉
Innerhalb von 3 Monaten habe ich aus unzähligen Reiseberichten, Recherchen usw. eine Route zusammen gebastelt und die Grobplanung an verschiedene Reisebüros gegeben. Nach vielen E-Mails und Telefonaten wurde dann ca. 15 Monate vor Reisebeginn alles über ein Reisebüro gebucht. Selbst so zeitig mussten wir einiges schieben, um all unsere Wunsch-Unterkünfte zu erhalten (vor allem Eagles Nest und die Pangolin Voyager waren stark nachgefragt). Das Reisebüro übernahm ebenfalls die Flug-und Mietwagenbuchung – also alle Buchungen aus einer Agentur, zu einem tollen Preis, perfekt.
Etwas später bot uns das Reisebüro noch „günstige“ Business-Flüge mit Qatar Airways an und die Vorfreude wurde noch größer.

Vielleicht habt Ihr Lust uns virtuell, durch das wunderschöne Namibia zu begleiten.

Unsere Route mit Inlandsflug Katima Mulilo – Windhoek Eros:
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Am 9. Oktober 2018 ging es mit den IC (rail & flay inkl.) nach Frankfurt. Die Zeit bis zum Abflug vertrödelten wir mit kleinen Häppchen und Sekt in der Air Canada Maple Leaf Lounge.
Dank Business-Class konnten wir gleich bei Aufruf des Fluges einsteigen. Wir wurden zu unseren Sitzen begleitet, es wurden kalte oder warme Tücher gereicht und bei einem ersten Glas Champagner-Rosè das Equipment am Sitz erklärt. Auf der Strecke FRA-DOH und zurück hatten wir eine Q-Suite - Luxus pur – besser geht’s bzgl. Service, Essen/Trinken, Sitz-/Schlafqualität / Entertainment sicher nicht in der einer Business-Class. In der Q-Suite sitzt man sich Zu-viert gegenüber und kann die Trennwände verschieben so, dass man zu Viert ein Separee hat. Außerdem wurde aus dem Sitz von meinem Mann und mir später ein komplett flaches Doppelbett – ein Schlafanzug/flauschige Hausschuhe von "the white company" gehören natürlich auch dazu 🤩 Alle anderen Sitze können ebenfalls mit einer Schiebetür geschlossen werden, so dass jeder sein kleines Reich hat.
Es gibt keine festen Essenszeiten, man kann zu jeder Zeit alles bestellen, was die ausgezeichnete Karte hergibt. Es schmeckte nicht nur sehr gut, auch wurde es optisch toll angerichtet. Das Entertainment Programm ist ebenfalls hervorragend.
Wir, vier, sind uns einig, das ist Urlaub von Anfang an.
https://www.qatarairways.com/de-de/onboard/qsuite.html#

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Der Aufenthalt in Doha war ziemlich kurz und auf den riesigen Flughafen verliert man schnell die Zeit. So hatten wir auch keine Zeit für die Al Mourjan Business Lounge. Aber das holten wir auf den Rückflug nach. (Ich kann schon mal hier erwähnen...phänomenal, was Größe, Ausstattung, Essen-/Trinken Angebote betrifft.)

Die Flüge waren pünktlich und als eine der Ersten wurden wir freundlich am Einreiseschalter begrüßt und in Namibia willkommen geheißen (die können sogar nett sein). Die Koffer rollten auch als erstes übers Band.
Mietwagenübernahme bei Bidvest hat sich etwas hingezogen, weil ein Reifen am Ford ziemlich abgefahren war und deshalb ein 2. Zusatzreifen von Bidvest organisiert werden musste.

Noch Geld gezogen und gegen 14.00 Uhr konnte unser Abenteuer beginnen.

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Flughafen – Kalahari Auob Camp, ca. 200 km
Über die landschaftlich sehr schöne C23 und C15 und einigen Scheibenwischer, statt blinken, kamen wir gegen 16 Uhr im Kalahari Auob Camp, mitten im roten Sandmeer, an. Die Strecke war genau richtig für die 1. Etappe in Namibia.

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Wir wurden herzlich von der Eigentümerin begrüßt, kurz mit allem vertraut gemacht und konnten gleich unseren Doppelbungalow 1 & 2 beziehen. Diese waren sehr schön eingerichtet, Kaffee-/Teestation, Klimaanlage und großen Badezimmer. Es war picobello sauber.
Es gibt auch Zelte, die ca. 3 km entfernt sind und auch sehr schön sein sollen. Wir hatten uns explizit für Zimmer statt Zelt entschieden, da diese AirCon haben und unser deutscher Sommer heiß genug war.
Wir chillten bei Gin-Tonic (endlich wieder dieser Afrika-Urlaubsgeschmack) und freuten uns in Namibia zu sein.

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Das Abendessen als kleines Buffet mit 2 Fleischsorten und verschiedenen Beilagen, war äußerst schmackhaft und der Wein süffig. Nach 2 weiteren Gin-Tonic fielen wir müde in die bequemen Betten.

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Gut ausgeschlafen schmeckte uns das Frühstück, was keine Wünsche offen ließ. Eierspeisen wurden nach Wunsch serviert.

Vor Weiterfahrt klebten wir noch die hinteren Scheiben von unserem Ford mit Müllsäcken zu, um unser Gepäck geschützt vor fremden Blicken zu haben. Das hielten auch die beiden anderen Paare für eine gute Idee und eiferten uns nach. Wir plauderten noch ausgiebig mit den anderen Gästen und verließen erst gegen 10.30 Uhr das Camp.

Fazit Kalahari Auob Camp:
Anlage: 2
Essen: 2
Unterkunft: 2
Ein kleines, gemütliches Camp mit 4 Zimmern und 3 Zelten in der Kalahari, welches wir gerne weiterempfehlen. Ruhige und gepflegte Anlage.
Teil 227. Jan. 2019
Kalahari Auob Camp – DuneSong Breathers (Onze Rust), ca. 320 km

Die heutige Etappe führte uns weiter durch die Kalahari.
Wir fuhren die C15 bis Strampriet und machten im Kalahari Farmhouse (Godwana Collection) eine ausgiebige Pause mit kalten Getränken. Es ist eine grüne Oase mit wunderschöner, gepflegter Gartenanlage. Auch guckte ich mir einen Bungalow von innen an – etwas klein, aber sehr hübsch eingerichtet.
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Weiter auf der schönen C15 kamen zur Auob Coutry Lodge. Auch hier entspannten wir bei Kaffee und Kuchen im Schatten am Pool. Mit dem sehr netten Besitzer wurde etwas geplaudert.
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In beiden Lodges waren wir mit den Besitzern/Angestellten alleine. Keine Gäste weit und breit und der Besitzer der Auob Country Lodge erzählte uns, dass er auch für die nächsten Tage keine Buchungen habe....aha, nichts mit ausgebuchten Namibia.

Es war landschaftlich eine sehr schöne Strecke.
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Irgendwann zweigte die C 15 in die C 17 ab und dann ging es noch ein Stückchen auf der D 617.

Nachmittags trudelten wir dann endlich auf der Farm Onze Rust, ca. 30 km nördlich von Koes, ein. Wir wurden herzlich, wie Freunde, von Marianne Nell begrüßt. Sie bot uns sofort Platz in ihrer klimatisierten Haus-Bar an. Gekühlter Weißwein und Bier waren eine Wonne. Marianne ist ein Schatz! Ihr Mann, Pieter, war zurzeit in Südafrika bei einem Sohn zu Gast. Wir plauderten über Gott und die Welt. Es war alles sehr privat und wir haben uns dazugehörig gefühlt. Es gibt wenige Menschen, mit denen man gleich auf einer Wellenlänge ist.

Dann führen wir ins Paradies.
Es war so traumhaft schön. Die roten Dünen, die Bungalows im Shabby-Chick-Stil eingerichtet, mit Außenküche, sehr großem Badezimmer. Alles tipptopp sauber und penibel gepflegt.
Marianne erläuterte noch einiges und fuhr dann ins ca. 3 km entfernte Wohnhaus zurück.
Übrigens waren wir, 2 Paare, alleine. Der 3. Bungalow blieb unbelegt.
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Es handelt sich hierbei um eine Selfcatering Unterkunft mit sämtlichen und ausreichenden Kochgeschirr, schönem Porzellanservice und Kaffeemaschine / Teekocher. Der Bungalow hatte 3 Betten.
Marianne hatte alles für unseren Grillabend vorbereitet. Im großen Kühl-/Gefrierschrank warteten Steaks, Boerwurst und Salat auf uns. Auch selbst gebackenes Brot, ein Kuchen als Dessert und Butter, Marmelade, Milch, Kaffee, Tee wurde in beiden Bungalows bereitgestellt. Ich fragte noch Marianne, wieso selfcatering, wenn alles für Halbpension vorhanden ist...sie: tja, ihr müsst euch das Essen eben selber zubereiten und denTisch decken. Aha. Wir haben noch nie eine selfcatering Unterkunft gehabt, bei dem das Essen vorbereitet ist (ohne Mehrkosten).
Noch ein Tipp für die Camper von euch: es gibt auch ein Bush Camp. Da kann man im eigenem Zelt / Bushcamper übernachten (höchstens 3 Fahrzeuge), gemeinsame Lapa, WC, Warmwasser-Dusche und Stromanschluss.

Nach einem Spaziergang im Gelände und ausgiebigen faulenzen auf der Terrasse wurde gegrillt. Es schmeckte uns super, dazu noch der gekühlte Wein. Wir fühlten uns wie Gott in Frankreich!
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Plötzlich sah Monika im Augenwinkel eine Bewegung im Sand – ein Skorpion. Ich traute meinen Augen nicht. Auch nach einigen Reisen nach Namibia hatte ich, außer bei den „little 5 Touren“ in Swakopmund, noch keinen Skorpion
in der Natur gesehen. Wow, was für ein Prachtbursche und ziemlich groß.
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Bei Plauderei und süffigen Wein saßen noch sehr lange auf der Terrasse. Irgendwann überfiel uns dann doch die Müdigkeit und ein schöner, ruhiger Urlaubstag, mit der 1. Tiersichtung, ging zu Ende.
Die Bungalows sind nicht klimatisiert. Alle Fenster waren (mit Fliegengitter) geöffnet, trotzdem war es darin sehr warm. In den bequemen Betten mit blütenweißer Bettwäsche schliefen wir deshalb unruhig.

Bei Sonnenaufgang war nicht nur ich wach. Auch unsere Freunde ausm Nachbarbungalow streiften schon durchs Gelände.
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Später wurde noch auf der Terrasse gemeinsam gemütlich gefrühstückt.
Wir ließen uns viel Zeit – wir wollten, trotz schlechtem Schlafes, gar nicht weg.
Gegen 9 Uhr warfen wir die Schlüssel von uns unseren Bungalows in den Briefkasten am Wohnhaus. Marianne erzählte uns nämlich gestern, dass sie sehr zeitig nach Windhoek zu einem Termin aufbricht.

Fazit DuneSong Breathers:
Anlage: 1
Essen: 1 (selfcatering 😉 )
Unterkunft: 1- (wegen fehlender AirCon)
Eine Traumunterkunft, unbeschreiblich schön!
Sicherlich mit das Beste, was die Kalahari in Namibia an Unterkünften zu bieten hat!
Teil 329. Jan. 2019
DuneSong Breathers – Hobas Camp (Fish River Canyon),ca. 300 km
Die jetzt wenig spektakuläre C 17 führte uns zum Köchenbaumwald und Spielplatz der Giganten.
Wir löhnten unseren Eintritt (ich weiß nicht mehr wie viel wir zahlten, es kam mir aber um einiges teurer als beim letzten Besuch vor) bei einem brummigen Herrn, den wir in seiner Ruhephase störten.
In der größten Mittagshitze stampften wir dann Tourimäßig durchs Gelände.
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Auch die Klippschliefer wunderten sich über unseren Besuch.
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Weiter zum Spielplatz der Giganten.
Natürlich waren wir alleine – wer wandert schon bei solchen Temperaturen?
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Nach insgesamt einer Stunde ging nichts mehr, ab ins klimatisierte Auto und weiter nach Keetmanshoop zum Tanken und Pause, bei leckerem Eiskaffee, im Schützenhaus.

Weil es an diesem Tag besonders heiß war, hangelten wir uns von Pause zu Pause.

Und der nächste Stopp galt der Naute Kristall Kellerei an der D 545. Die Angestellten freuten sich über unseren Besuch und luden uns gleich zur kostenfreien Gin-Probe ein, kommt bei der Hitze bekanntlich besonders gut an. Mit kalten Getränken wurde gespült. Wir wurden dann noch am Weinstand fündig, welcher Abends in Hobas geleert wurde. Lecker.
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Auf der Weiterfahrt dämmerten Monika und ich so dahin....bis wir plötzlich in der Ferne Ufos sahen. Hä, was ist das? Haben wir zu viel Alkohol intus?
Es war die Oase Canyon Farm Yard, die natürlich zur Pause einlud. Erst Mal einen Kaffee, um die Lebensgeister zu wecken. Dann stöberten wir im angeschlossen Shop und aufm Gelände.
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Es war mittlerweile schon 15.30 Uhr und wir mussten noch bis nach Hobas,

Wir entdeckten 2 Giraffen unmittelbar neben der Straße. Aber immer wenn wir stoppten versteckten sich diese ins Gebüsch. Wir hofften spätestens im Etosha wieder Giraffen zu sehen.
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Noch ein kurzer Stopp im Canyon Roadhouse um Getränke zu bunkern.
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und gegen 17.00 Uhr erreichen wir endlich Hobas. Das Einchecken zog sich nochmal hin, obwohl wir die Einzigen an der Rezeption waren.
Die Bungalow sind erst ca. 1 Jahr alt, zeigen aber schon einige Gebrauchsspuren. Die Zimmer sind mit Doppelbett, Sofabett und Kaffee-/Teestation, Ventilator, Klimaanlage und modernen Badezimmer ausgestattet. Das Zimmer war sauber und schön möbliert.
Es waren nur 3 Bungalows, einschließlich uns, belegt. Der Campingplatz war quasi leer.
Es gibt eine kleine Poolanlage am Restaurant.
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Gegen 18.00 Uhr ging es wieder auf Pad zum Sonnenuntergang am Fish River Canyon. 10 km weiter am Viewpoint war es ziemlich frisch und wir waren froh über unsere dicken Jacken. Der Fisch River Canyon ist ein Higlight einer Namibia-Reise, trotzdem waren wir mit 2 Motorradfahrern und noch einem Pärchen allein.
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Der Fish River Canyon ist immer sehr beeindruckend und mit dem grandiosen Sonnenuntergang nochmal spektakulärer. Wir waren vom Anblick fasziniert, hielten inne und schauten gebannt in die gigantischen Ausmaße des Canyons.
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Zum Dinner ging es ins Camp-Restaurant...nun ja, was soll ich dazu schreiben...es gab 2 Gerichte zur Wahl: Steak mit Pommes oder Schnitzel mit Pommes. Über die Qualität hüllen wir am Besten den Mantel des Schweigens. Wir waren tatsächlich sprachlos über das Desinteresse der Angestellten. Sie lümmelten auf den Bänken rum, spielten mit ihren Handys und krakelten lautstark. Mit etwas Füllstoff im Magen verließen wir das ungemütliche Restaurant.
Mit Wein, Bier und Knabberei ließen wir den anstrengenden Fahrt-und Pausentag vorm Bungalow ausklingen. Wir verabredeten uns für 6.00 Uhr am Auto zur Sonnenaufgangs-Tour am Canyon.

Wir haben erstaunlich gut geschlafen. Mein Mann wollte nicht mit und drehte sich im Bett nochmal um. Die Sonne sieht man übern Canyon sowieso nicht aufgehen, war seine Ausrede. So fuhren wir zu Dritt zum Canyon.

Es war ziemlich diesig und die Sonne ging natürlich nicht übern Canyon auf – klar, wenn sie da einen Abend zuvor unterging.
Es war trotzdem eine sehr schöne Lichtstimmung. Man fühlt sich unendlich klein, wie ein Sandkorn, bei der Größe des Canyons.
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Aber wir sahen noch die ersten Zebras und mein Mann nicht.

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Gegen 7.30 Uhr saßen wir zum Frühstück im Restaurant. Es gab Toast / Butter / Marmelade und verpackte Scheibletten (Käse) dazu noch Kaffee und Tee. Bei der Auswahl konnte nicht viel schief gehen.
Klamotten ins Auto, check out und 8.30 Uhr waren wir wieder auf Pad.
Wir waren uns einig der Abstecher zum Fish River Canyon hat sich gelohnt! Bei einem eventuellen nächsten Besuch gehen wir aber wieder in die Canyon Lodge.

Fazit Hobas Camp:
Anlage: 2
Essen: 3- (schlechteste Dinner der gesamten Reise)
Unterkunft: 2
Die Nähe zum Canyon spricht für diese Unterkunft. Ansonsten typisches NWR Ambiente. Mitarbeiter sehr unmotiviert.
Teil 431. Jan. 2019
Hobas Camp – Klein Aus Vista, Eagles Nest Chalet „The Boulders“, da. 280 km

Ich freute mich wie Bolle, dass unser heutiges Ziel die Eagles Nest Chalets für die nächsten 2 Nächte sind. Ich liebe diese Unterkunft.

Von der D601 auf die C12 galt unser erster Stopp der alten Stahl-Eisenbahnbrücke in der der Nähe der ehemaligen Holoog Bahnstation. Der Bau der Eisenbahnlinie nach Lüderitz ist mit dem Diamantenrausch begründet.
Am Ufer sind auch 2 deutsche Schutztruppe Gräber zu finden.
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Die C 12 wurde nach dem Abzweig D545 übelstes Wellblech mit riesigen Schlaglöchern bzw. Auswaschungen.
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Nachdem unser Fahrer das gemeistert hat, war eine Pause im Seeheim Hotel fällig.
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Auf der B4 ging es weiter Richtung Aus.
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Kurz vor 15 Uhr erreichten wir Klein Aus Vista. Wir wurden herzlich von Piet mit kalten Getränken begrüßt.
Das bestellte Grillpakte lässt ein bisschen auf sich warten, so genießen wir unseren Cappuccino bei einer angeregten Plauderei mit Piet.
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Mit einer großen Box voller Grillsachen und einer Sundowner Platte (schenkte uns Piet) führen wir endlich zum Chalet „Boulders“. Wir sind wieder baff, wie jedesmal wenn wir ein Chalet vom Eagles Nest betreten und unsere Freunde sind komplett aus dem Häusschen. Meine Güte ist das schön hier, sind ihre Worte – ich bin froh, dass ich ihnen nicht zu viel versprochen habe.

Krupp Stahl von 1907 an der Eingangstür
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Boulders ist ein Doppel-Chalet. In der Mitte befindet sich ein großes Esszimmer mit Küchenzeile und gedecktem Tisch, außerdem ein großes Ledersofa-und 2 Sessel vorm Kamin. Von diesem Zimmer geht es links und rechts jeweils in ein Schlaf- und Badezimmer. Es war alles sehr sauber.
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Wir enterten eine der Terrassen, genossen die großartige Aussicht und spülten unsere sprachlosen Gaumen mit kalten Weißwein.
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Später wurde gegrillt. Leider war das Holz etwas feucht, sodass das Grillen mühsam war. Das Grillpaket war wieder sehr, sehr umfangreich. Es wären locker 6 Fleischesser davon satt geworden. Das Fleisch hatte beste Qualität und der Salat war knackig.
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Bei süffigem Wein saßen wir noch lange auf der Terrasse, lauschten der absoluten Stille und beobachteten den atemberaubenden Sternenhimmel. Es war einer der schönsten Abende des Urlaubs...*schnief*. 😘
Teil 503. Feb. 2019
Ausflug nach Lüderitz, insgesamt ca. 280 km
Schon 6.30 Uhr sitze ich mit Tee auf der Terrasse und genieße den Ausblick. Unweit frühstückt eine Straußen Familie und auch bei uns macht sich der kleine Hunger breit.
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Wir fahren zu Lodge und schlemmen uns durch das kalt/warme Frühstück Angebot. Alles ausgesprochen schmackhaft und frisch. Monika findet die Zebra-Lasagne besonders lecker.
Zirka 8.30 Uhr sind wir auf der B4 Richtung Lüderitz.
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Unser erstes Ziel Kolmannskuppe.
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Wir fühlen uns in die Zeit des Diamantenrausches zurückversetzt. Die einst reichste Stadt Namibias wird nach und nach vom Sand verschluckt.

Wir besuchen das interessante Museum, die Kegelbahn, Metzgerei, Eisfabrik usw. und stapfen durch den Sand von Haus zu Haus, vom Arzt zum Krankenhaus, besuchen das Haus vom Buchhalter, Ingenieur und Quartiermeister und im Haus vom Minienverwalter überlegen wir uns, hier ein Café im Vintage Look einzurichten.
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Apropos, ein Kaffee wäre nach der Besichtigung nicht schlecht – leider hat das Café, sehr praktisch neben den Besuchertoiletten, wegen Reichtum geschlossen.

Also auf nach Lüdeitz ins Nest Hotel. Dies ist immer unser obligatorischer Stopp.
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Nach 1,5 Stunden Müßiggang reißen wir uns los und fahren zum Diaz Point.
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Die Holzbrücke ist kaputt und auch sonst macht hier alles einen maroden Eindruck.
Aber das stört die Robben natürlich nicht.
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Noch eine kleine Rundfahrt durch Lüderitz und wir fahren die B4 zurück.
Bei Garub stoppen wir, um die Wildpferde zu beobachten. Sie sind ziemlich weit weg und tun uns auch nicht den Gefallen näher an die Wasserstelle zu traben. Aber mit dem Fernglas lassen sich die edlen Tiere sehr gut betrachten. Sie sind kräftiger als bei unserem letzten Besuch.
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Kurz nach 18 Uhr sind wir wieder in Klein-Aus Vista. Die Chalets sind von der Sandpiste kaum auszumachen.
Mittig des Fotos ist das Boulders.
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Natürlich zelebrieren wir auch heute wieder den Sundowner.
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Danach fahren wir wieder in die Lodge zum Dinner als Buffet. Es war ausgesprochen lecker!
Zurück an unserem Chalet lassen wir den Tag noch ruhig, mit einem Glas Wein, auf der Terrasse ausklingen.

Etwas wehmütig wecke ich am nächsten Morgen auf. Schade, heute müssen wir Eagles Nest verlassen. Klamotten ins Auto und ab zu neuen Erlebnissen.
Eine Straußen Familie verabschiedet uns.
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Nach dem wiederum vorzüglichen Frühstück checken wir aus. Piet und seine Angestellten wünschen uns eine gute Reise und die Hoffnung, dass wir uns gesund Wiedersehen.
Machen wir Piet – versprochen!

Fazit Eagles Nest Chalet „Boulders“
Anlage: 1
Essen: 1 (Grillgut sehr gut und Buffet im Restaurant topp)
Unterkunft: 1
Es ist und bleibt eine unserer Traum-Unterkünfte in Namibia!
Sehr leckere Mahlzeiten, zuvorkommendes Personal, urige Chalets in einer Traumlandlandschaft. Hier passt einfach alles (jedenfalls für uns).
Teil 604. Feb. 2019
Klein Aus Vista, Eagles Nest Chalet - Desert Camp, ca. 350 km

Ein langer Fahrtag steht uns bevor, aber der Weg ist das Ziel. Also wird auch heute nicht gehetzt. Wir fotografieren erst noch die beiden Motorräder. Wir haben die deutschen Fahrer am Fish River Canyon das erste Mal getroffen. Sie sind mit einem Guide unterwegs. Komischer Kauz. Ihr nächstes Ziel ist ebenfalls Sesriem.
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Auf der C 13
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Halb Elf trudeln wir in Helmeringhausen ein. Helmeringhausen ist auch einer jener Stopps, der bei uns nie fehlen sollte. Wunderschöner Garten, freundliche Bedienung und schmackhafter Kaffee und Apfelkuchen versüßen uns den Aufenthalt. Außerdem war Helmeringhausen ein Übernachtungs-Stopp auf unserer 1. Namibia-Reise 1997 und hat damit für uns Kult-Status.
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Auf der C27 fahren wir weiter Richtung Norden. Nach 1,5 Stunden erreichen wir Betta und Tanken. Bei der Gelegenheit ist es Zeit für ein Eis und Cappuccino.
Der angeschlossene Campingplatz macht einen gepflegten Eindruck und die Sanitäranlagen sind sauber. Betta hat sich, gegenüber Vorjahren, rausgeputzt.
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Weiter geht’s auf der C 27 durch das NamibRand Natur Reserve. Es ist heiß und die Hitze flimmert.
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In der Ferne eine entlegene Farm.
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Halb Fünf erreichen wir unser heutiges Ziel das Desert Camp. Wir werden freundlich empfangen. Der erste Eindruck von der Anlage ist schon mal gut. Wir setzen uns in die Lapa und gönnen uns einen Gin-Tonic.
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Es hat auch einen kleinen Pool, in dem sich geschätzte 20 Leute bespaßen. Hoffentlich sind unsere Bungalows nicht nebenan.
Danach geht’s zu unseren Bungalows 201 und 202 am Ende der Anlage. Toll, das verspricht absolute Ruhe. Es ist schön hier, alles topp sauber, gepflegt und nett eingerichtet. Der Bungalow hat Klimaanlage, Kaffee-/Teestation, ein modernes Badezimmer, eine Außenküche mit ausreichend Utensilien, Grill, Terrasse mit Holzbänken.
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Wir bummeln ein bisschen durchs Gelände und richten uns ein (hauptsächlich auf der Terrasse bei Kaltgetränken).
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Als ich im Badezimmer stehe vibriert plötzlich der Boden...hä? Ich eile auf die Terrasse und sehe unmittelbar vor unserem Bungalow eine Gnu Herde vorbei breschen.
Ich habe nur noch 2 Nachzügler mit der Kamera erwischt, die lieber fraßen, statt zu hetzen.
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Bei dem wiederum wunderschönen Sonnenuntergang schmeckte der Wein aus Helmeringhausen besonders lecker.
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Danach fuhren wir die 5 km zur Sossusvlei Lodge. Als erstes nachgefragt, ob es mit der Frühstücks-Box für den nächsten Morgen klappt. Alles ok, wir können sie 6.00 Uhr abholen.
Im Außenbereich der Lodge war mit vielen Laternen erleuchtet, die Tische sehr schön eingedeckt. Alles sehr romantisch, wenn nicht gefühlte 500 Menschen anwesend sind.
Das Buffet war sehr gut und in einer riesigen Auswahl. Alleine das Vorspeisen-Buffet nahm einen kleinen Saal ein. Es war ein front cooking Buffet – alles wird frisch, vor den Augen der Gäste, gegrillt. Die Nachspeisen waren extrem lecker.
Hier trafen wir auch die beiden Motorradfahrer wieder.

Die Rückfahrt im Dunkeln zum Camp war etwas tricky. Man konnte kaum erkennen, wo die Straße / Pad ist. Es ist sehr verständlich, dass vor Nachtfahrten abgeraten bzw. verboten wird.
Wir saßen noch eine Weile auf unserer Terrasse, lauschten dem Nichts.
Wir, vier, leerten noch die Flasche Rotwein, welche zur Begrüßung in unserem Bungalow stand und schlummerten später ins Land der Träume.

Nach erholsamen Schlaf und Tee auf der Terrasse warfen wir die Schlüssel an der Rezeption in die key box und fuhren zur Lodge unser Frühstückspaket 🤩 abzuholen.

Fazit Desert Camp
Anlage: 2
Essen: 1 (Dinner und Frühstücksbox Sossusvlei Lodge)
Unterkunft: 2
Wir können diese Selbstversorger-Unterkunft sehr gerne weiterempfehlen. Alles sauber und gepflegt. Camp war ausgebucht. Tipp: Essen in der Sossusvlei Lodge
Teil 707. Feb. 2019
Desert Camp – Namib Dune Star Camp (Namib Desert Lodge), ca. 55 km

1. Teil
Pünktlich 6.00 Uhr stehen wir an der Rezeption der Sossusvlei Lodge, um unsere Frühstück-Box abzuholen. Uns fällt erst mal die Kinnlade runter als 2 Angestellte eine große Kiste aus der Küche schleppen und „good mornig – your breakfest box“ grinsend trällern. Zum Glück haben wir ein großes Auto, in einem PKW hätten wir ein Transportproblem.
Am Sossusvlei Tor stehen nur 3 Autos, also schnell Ticket geholt und schwupps sind wir durch. Wir fahren zur Elim Düne und sind die Einzigen vor Ort.
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Wir stapfen auf die Düne und bewundern die einzigartige Landschaft. Man ist das schön hier – warum, waren wir bei unseren vorherigen Reisen nie hier, frage ich mich.
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Dann hieven die Männer die Frühstück Box aus dem Auto. Die beiliegende Tischdecke wird über die Ladeklappe ausgebreitet und schön eingedeckt. Es gibt 2 große Platten mit Wurst-/Schinkenaufschntt, 1 Käseplatte und Käse gewürfelt, 2 verschiedene Müsli Sorten, gekochte Eier, Gemüse (Paprika, Tomaten), Obstsalat, Joghurt (pur und Obstjoghurt), Äpfel, Bananen, 2 verschiedene Brotsorten, 1 Thermoskanne heißes Wasser für Tee (verschiedene Sorten), 2 Thermoskannen mit Kaffee, verschiedene Würze (Zucker, Salz, Pfeffer), Teller, Tassen, Besteck...sicher habe ich etwas vergessen. Es war jedenfalls mehr als ausreichend.
In dieser wundervollen Landschaft schmeckte das Frühstück nochmal besser. Wir ließen uns alle Zeit der Welt. Für später machten wir uns noch Lunch Pakete fertig.
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In gebührendem Abstand beobachtet uns ein Oryx beim Essen.
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Nach der Schlemmerei machten wir uns auf den Weg zur Düne 45. Eine Gnu Herde begleitet uns.
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Es sind gar nicht viele Autos auf dem Parkplatz. Unsere Freunde besteigen die Düne. Mein Mann und ich haben diesmal keine Lust am Dünensteigen und betreiben Touri-Spotting. Herrlich.... 4 Touristen sind für eine Woche Überlebenstraining in der Wüste ausgestattet und besteigen in voller Montur die Düne. Nach 20 m Anstieg kehren sie um und erklären den Wartenden, dass im Dead Vlei die Dünen nicht so steil sind und sie diese besteigen wollen. 🤩
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Unsere Freunde sind kaum erkennbar
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und genießen diesen Ausblick
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Nach ihrer Rückkehr geht’s zum Shuttle Parkplatz. Wir können auch gleich einsteigen. Unser Fahrer ist sicher mal Rallye gefahren. Spaß hat es gemacht!
Und wie bei jeder Fahrt ins Vlei, hatten sich auch diesmal Touristen eingebuddelt. Für die Shuttle Fahrer ein gutes Geschäft 😗
Von weitem sehen wir schon das Menschengewusel am Parkplatz Dead Vlei. Die Autos parken sich gegenseitig zu. Oje...nö, hier steigen wir nicht aus.
Der Fahrer fährt uns zum Sossusvlei Parkplatz Und tataa! keine Menschenseele weit und breit.
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(wir alleine im Sossusvlei)
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Die Wüste lebt!
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Mir dem Fahrer vereinbaren wir uns eine Stunde später wieder abzuholen. Zum Glück vergisst er uns nicht. Pünktlich 11 Uhr steht unser Shuttle vor uns und bringt uns zurück zum Parkplatz. Es ist sehr, sehr heiß.

Gegen halb Eins sind wir wieder in der Sossusvlei Lodge um die Box abzugeben. Wir bedanken uns herzlich für dieses tolle Angebot.
Die Pause, in der klimatisierten Bar der Lodge, nutzen wir für ein kühles Bier und zum Futtern unserer Lunchbrote. Und wen treffen wir wieder – die Motorradfahrer. Auch sie sind von den Dünen total geflasht 😎

Teil 2 folgt!
Teil 807. Feb. 2019
2. Teil (Desert Camp - Namib Dune Star Camp)
Die Fahrt auf der C 19 zur Namib Desert Lodge ist zwar kurz, aber die übelste Rüttelpiste der gesamten Reise. Wir sind, auch wegen der Hitze, ziemlich geschafft als wir ankommen. Wir werden herzlich mit kalten Getränken begrüßt und uns wird die Anlage gezeigt. Die Abfahrt zum Camp ist für 16 Uhr geplant. Also lümmeln wir noch 1,5 Stunden auf den schattigen Liegestühlen, schlürfen Gin Tonic und kühlen unsere Füße. Die Lodge war lt. Auskunft des Managers nur zu 50% gebucht.
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Halb Vier werden wir zur Abfahrt gerufen. Wir nahmen nur kleines Gepäck mit und sind voller Vorfreude.
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Wir fahren an den versteinerten Dünen vorbei.
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Der Wind wird plötzlich immer extremer und der Fahrtwind tut sein Übriges. Wir erhalten ein Sandpeeling.
Wir sind froh als wir im Dune Star Camp ankommen. Ein kurzes Briefing zum Ablauf und dann stapfen wir zum Bungalow Nr. 1. Die Freunde sind in Nummer 2.
Der Wohn-/Schlafraum ist zweckmäßig (schlicht) eingerichtet. Es gibt keinen Kühlschrank, keine Klimaanlage, kein Wasserkocher, nur lauwarmes Trinkwasser steht in einer Karaffe. Es ist alles sehr sauber.
Das Badezimmer ist ausreichend groß, aber es hat keine Vorhänge vorm Fenster. Das bedeutet, dass jeder der am Bungalow vorbei geht rein schauen „kann“ – im Bungalow 2 war das genauso.
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Der Ausblick ist gigantisch und entschädigt allemal für die fehlenden Vorhänge 🤩

Restaurant mit großer Sundowner Terrasse
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Aussicht von unserer Terrasse
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Blick zu unseren Freunden im Bungalow 2
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Später gingen wir auf die Sundwoner Terrasse des Restaurants. Nach und nach trafen alle Gäste ein. Zum obligatorischen Gin Tonic wurde von der Küchenfee eine leckere Platte mit Knabberei gereicht.
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Das Essen wurde an einen großen Tisch mit allen Gästen gemeinsam eingenommen. Es wurde ein 3 Gänge Menü gereicht. Die Hauptgang, eine Art Kassler Braten mit mehr Fett als Fleisch, war überhaupt nicht meines. Vor-und Nachspeise waren gut. Die gesamte Atmosphäre am Tisch wirkte sehr gezwungen, bedrückt und steif. So tranken wir nach dem Essen, mit noch einem anderen Paar, einen Gin Tonic auf der Terrasse und gingen dann in unsere Bungalows.
Wir plaudern noch ein bisschen über den langen, wundervollen Wüstentag und staunen über den gigantischen Sternenhimmel.

5.00 Uhr kam der Weckruf-Boy und stellte eine Thermoskanne mit Kaffee an unsere Tür. Ich knipse noch schnell 2 Fotos von der fantastischen Morgenstimmung und kuschel mich wieder ins Bett. Großzügig überlassen wir den Morgenspaziergang den anderen Gästen.
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Unsere Freunde nahmen mit 5 weiteren Gästen am morning walk teil Soll interessant gewesen sein.
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Ein letzter traumhafter Blick von unserer Terrasse, denn Punkt Acht werden wir schon zum Frühstück in die Namib Desert Lodge gefahren.
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Das Frühstücks-Buffet in der Lodge war gut. Wir haben aber sehr bedauert, dass im Camp kein Frühstück serviert wird.
Noch einen Cappuccino am Pool der Desert Lodge und wir sind wieder auf Pad.
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Fazit Namib Dune Star Camp
Anlage: 1, traumhafte Landschaft
Essen: 3 (Dinner war nicht der Brüller, Frühstück in der Lodge ok)
Unterkunft: 2- (mit klarer Tendenz zur 3)

Meine Erwartung an diese Unterkunft war (zu) hoch und wurde leider getrübt. Ich hatte auf eine Alternative zu Wolwedans gehofft, wo wir vor 5 Jahren waren (*träum*).
Die Einrichtung der Bungalows benötigt in nächster Zeit eine Auffrischung. Der Aufenthalt, welcher dem Gast effektiv im Dune Star Camp zur Verfügung steht, ist gemessen am Preis viel zu kurz. Nur die absolute Traumlandschaft spricht meiner Meinung nach für diese Unterkunft. Tipp: Bungalow 1-3 haben die beste Aussicht.
Teil 910. Feb. 2019
Namib Dune Star Camp – Swakopmund, Atlantik Sicht Appartement, ca. 300 km

Auf der C19 rumpeln wir Nordwärts und sind eine halbe Stunde später in Solitaire. Hier erwartet uns ein kleiner Sandsturm. In Schräglage stürmen wir die Bäckerei für Brot und kleine Leckerei, da wir in Swakopmund Selbstversorger sind. Wir sind zwar noch pappsatt vom Frühstück, aber Solitaire ohne Apfelkuchen geht nun mal gar nicht.
Wir ziehen noch Geld und fahren die C 19 weiter.
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Nach einer dreiviertel Stunde taucht das Rostock Ritz Schild in der Einöde auf. Wir haben uns eine Pause verdient, unsere einstimmige Meinung. Der Wind hat zum Glück nachgelassen. So können wir auf der Terrasse, mit einen Getränk, den Ausblick genießen.
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Übernachtet haben wir hier noch nie. Irgendwie werde ich mit der "Höhlen-Atmosphäre" in den öffentlichen Bereichen und auch in den Bungalows nicht warm. Aber die Landschaft ist beeindruckend, deshalb stoppen wir auch hier immer.
Wir verquatschen uns ein bisschen mit der Managerin (oder war es die Besitzerin?) und reisen nach 1 Stunde weiter.

Der nächste Stopp natürlich beim Wendekreis des Steinbocks.
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Der Wind bläst wieder und lässt die Konturen der Landschaft verschwimmen.
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Am Kuiseb Canyon ist es wieder windstill. Wir vertreten wir uns etwas die Beine, kraxeln zum Aussichtspunkt und treffen die beiden Motorradfahrer wieder. Es ist brütend heiß und mir wird ganz anders als ich die Beiden in ihrer Schutzkleidung sehe. Ich möchte nicht tauschen. (Mein Mann und ich sind auch über 20 Jahre intensiv Motorrad gefahren und können sehr gut nachvollziehen, wie es ist bei Hitze Helm und Lederklamotten zu tragen.)
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Über ein ausgetrocknetes Flußbett geht’s weiter.
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Wir erreichen die total langweilige C14. Es geht nur geradeaus....
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Kurz vor Walfischbucht nehmen wir die Ausfahrt zur Düne 7. Wie es aussieht sind wir ganz alleine hier.
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Nö, wir sind nicht alleine. Neben einer Mülltonne sitzt ein Schwarzer im Sand. Etwas entfernt halten wir an und steigen alle aus. Manfred verriegelt das Auto. Mein Mann geht Richtung Düne und Manfred, entgegengesetzt, Richtung Toilette. Wie aus dem Nichts steht der Schwarze vor mir und labert uns Frauen nuscheld an. Ins Auto können wir nicht, Manfred hat es verschlossen und den Schlüssel bei sich. Wir rufen nach unseren Männern, die schnell zu uns eilen. Der Schwarze verzieht sich langsam wieder Richtung Mülltonne.
Das war eine sehr seltsame Situation....wir fahren sofort weiter und lassen die Düne Düne sein. Unweit im Adventure Center trinken wir erst Mal ein Bier und diskutieren über diese Begebenheit. Wir können den Vorfall nicht einschätzen. Ab diesem Moment ist der Autoschlüssel immer bei demjenigen, der am Auto bleibt. Das Ganze liest sich jetzt ziemlich banal, aber es war das 1. Mal, dass ich mich in Namibia unwohl fühlte, ja sogar Angst hatte.

Blick zur Düne 7
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Eigentlich hatten wir noch vor zur Strandpromenade in Walfischbucht zu fahren, um eventuell Flamingos zu sehen. Mir fallen die Warnungen vom Namibia Forum ein – größte Vorsicht beim Parken, Raubüberfälle etc.. Wir benötigen heute keinen weiteren Nervenkitzel und canceln den Stopp.
Bei der Fahrt Richtung Swakop quält mich die Frage, ob ich zu viel im Namibia Forum gelesen habe und deshalb meinen Freunden den Stopp an der Promenade vermiest habe? Ich fühle mich nicht gut.

Gegen halb Vier erreichen wir Swakopmund. Das Corner Stone Gästehaus ist schnell gefunden. Eine Mitarbeiterin fährt mit uns zum Appartement Atlantik Sicht.

Das gesamte Appartementhaus gleicht einem Hochsicherheitstrakt. Die Anlage ist Video- und „Bürgerwehr“ überwacht. Wir erhalten einen Schlüsselbund mit alleine 4 Schlüssel für Alarmanlagen, außerdem ein Handy für den Notfall. Wenn die Alarmanlage auslöst meldet sich der Vermieter bei uns (es gibt eine 24 Std. Bereitschaft). Meine Güte, wo sind wir hier, denken wir so. Man muss z.B. bei der Öffnung der Terrassentür oder eines Fensters immer die Alarmanlage aus und wieder an schalten, na, hoffentlich vergisst das Keiner von uns. Selbst die, innerhalb des geschlossenen Areals, dazugehörige Garage ist nochmals mit Alarm versehen.
Nachdem das einigermaßen verstanden ist, richten wir uns für die nächsten 2 Tage ein.
Es ist ein sehr chices Appartement mit 3 Schlafzimmern, 2 Bädern, kompl. Küche mit Wasch-und Spülmachine, sämtliche Hausgeräte wie Herd, Mikrowelle etc. Und von der Terrasse hat man einen tollen Blick auf den Atlantik.Es ist penibel sauber. In 300 m Entfernung ist das TUG, in welchem wir für heute Abend eine Tischreservierung haben.
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Wir probieren alle Sicherheitsvorkehrungen im Appartement und lösen aus Versehen den Alarm aus. Keine 10 Sekunden später fragt der Vermieter, ob alles okay ist.

Es ist kühl und trüb in Swakopmund. Aber nach der Hitze des Tages tut es gut die frische Meeresluft zu atmen. Wir machen es uns auf der Terrasse bequem und genießen ein Glas Wein.
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Nach einen Sundowner (ohne Sonne) im Appartement gehen wir ins nahe TUG.
Es ist brechend voll und sehr laut. Wir kommen einen schönen Fenstertisch. Die Bedienung ist flott und entschuldigt sich für die Lautstärke. Wir bestellen Fish und Ships, Dessert und Wein. Es war ausgesprochen lecker!
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Nach ca. 1,5 Stunden sind wir vom Lärmpegel zugedröhnt und verschwinden in unser Appartement.
Natürlich haben wir vergessen irgendeine Alarmanlage auszuschalten. Der Vermieter ruft sofort an, ehe wir unseren Dusel selbst schnell beheben können.

Wir sind nicht mehr allzu lange wach und kuscheln uns bald ins bequeme Bett.
Ich finde schlecht Schlaf, meine Gedanken kreisen um das Erlebte an Düne 7 und an den Hochsicherheitstrakt, in dem wir jetzt liegen...
Teil 1012. Feb. 2019
Der perfekte Tag in Swakopmund

Nach einen gemütlichen Frühstück in unserem Appartement werden wir 8.00 Uhr von Tommy's Living Desert Tours abgeholt.
Auch so eine Tour darf nie bei unserer Namibia Reise fehlen. Wir unternehmen diese, immer abwechselnd, bei Chris oder Tommy.
Unser heutiger Guide ist ein Deutschnamibier, der in 4. Generation in Swakopmund lebt. Auf der Fahrt in die Wüste gibt er uns private Einblicke in sein Leben. Wir passieren den Swakop River und eine Großbaustelle (Uranmine), die von Chinesen betrieben wird. Bei jeder Reise nach Namibia wird auch uns bewusster, dass die deutsche Vergangenheit langsam schwindet und die Chinesische die Gegenwart ist. Aber das ist ein anderes Thema...
Am Randgebiet von Swakopmund treffen wir noch auf einer andere Gruppe von Tommys Tour. Insgesamt sind wir nun 8 Personen und 2 Guides. Wir werden ermahnt, hintereinander und nur auf dem Trampelpfand zu laufen, um das Ökosystem so wenig wie möglich weiter zu zerstören.
Gespannt lauschen wir den Ausführungen unserer Guides. Ich lasse nunmehr Bilder von dieser fantastischen Tour sprechen. (Da ich die genaue Bezeichnung der Tiere nicht weiß 😵 , lasse ich das besser komplett weg.)
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Wir schauen uns die snake-honey-moon Suite an
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und bewundern die Flora
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Langsam verziehen sich die letzten Wolken und es wird endlich wärmer.
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Kommt ein Vogel geflogen, setzt sich nieder auf mein' Fuß - ach nee, Hand
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Mitten im Sandmeer wird gestoppt.
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Nach einer rasanten Dünenfahrt wird dieser Gaudi mit einem tollen Blick auf den Atlantik belohnt.
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Schade, die 4,5 Stunden vergingen viel zu schnell. Es hat richtig Spaß gemacht und unser Guide war erstklassig.

Gegen 13 Uhr sind wir wieder in unserem Appartement. Es wird auf der sonnigen Terrasse gechillt, auf dem Bett gedöst, gelesen oder einfach nur das Leben genossen. Nur die Wäschemaschine arbeitet.
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Nachmittags sind wir bereit für einen Stadtbummel. Ja, es wird gebummelt und nicht gewandert – meine Worte an unsere Herren. Also bummeln wir los...
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In der Swakopmunder Apotheke werden Mückenspray etc. für unseren Aufenthalt im Caprivi / Chobe gekauft.
Bei Sibold (Lederwaren) gönnt sich Manfred ein Paar Schuhe. Vor 23 Jahren kaufte ich bei Sibold in Swakopmund meine Vellies, welche ich zufällig trage. Herr Sibold ist ganz angetan und stolz auf seine Arbeit.

Gegen 16 Uhr kehren wir ins Hansa Hotel ein. Es wird Kolonial Kaffee zelebriert - 3 verschiedene Schnaps Sorten, in reichlichem Maße, werden erhitzt und mit Kaffee und Sahne aufgegossen. Meine Güte ist das lecker! Aber Vorsicht, der hat es in sich, fahren ist danach nicht mehr drin!
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Das Hansa Hotel ist eine Institution in Swakomund. Das Haus aus dem Jahre 1905 bietet klassische Atmosphäre gepaart mit erstklassigem Service.
Von der Managerin erfahren wir einige Anekdoten zum Haus. Ich frage noch nach, ob unsere Tischreservierung zum Dinner ok ist. Alles Bestens.

Mir fällt dann plötzlich ein, dass wir eine Verabredung mit den Motorradfahrern, 15 Uhr (also 1 Stunde eher), im Hansa hatten. Shit, das habe ich vermasselt. Falls Ihr zufällig mitlest, ganz großes SORRY! Ein weiteres Treffen ist ausgeschlossen. Wir wissen, dass Swakopmund ihre letzte Station bei der Rundtour ist – sie morgen nach Windhoek fahren und dann nach Hause fliegen.

Auf der Strandpromenade treffen wir noch Bekannte vom Dune Star Camp. Es wird ein bisschen geplaudert. Die Beiden sind sehr von Swakopmund begeistert.
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Wenn ich recht in Erinnerung habe, hat Peter G. Strassen Jemanden vorm Ertrinken gerettet und hat dabei selbst sein Leben gelassen.
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Auf unserer Terrasse schauen wir, bei Gin Tonic, den Sonnenuntergang zu. Dann wird sich aufgehübscht für das Dinner.
Vorbei am Woermannhaus gehts wieder ins Hansa Hotel.
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Ich hatte Chateaubriand, für uns Vier, vorbestellt.
Wir erhalten im gediegenen Speisesaal einen Fenstertisch und sind von Anfang an vom Service begeistert. Leckerer Wein, ein Gruß aus der Kuche und ein perfekt gebratenes Chateaubriand erwartet uns. Das Chateaubriand im Hansa Hotel gehört ab sofort zu unseren Topp 5, weltweit.
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Da wir noch nie im Hansa Hotel wohnten, nehmen wir uns das für den nächsten Besuch vor.

Mit dem Taxi geht’s zurück in unser Appartement. Der Taxifahrer gab alles, um schnell Feierabend machen zu können. Mit quietschenden Reifen ging es durch das, zum Glück, Menschenleere, Swakopmund. Rote Ampeln wurden ignoriert. Trinkgeld gab es dafür nicht.
Wir quatschen später noch ein bisschen über den tollen Tag und wünschten uns eine gute Nacht. Heute habe ich keine Zeit mehr zum Grübeln, ich bin geschafft und alsbald im Reich der Träume angekommen.

Mit herrlichem Sonnenschein werden wir geweckt. Nach einem gemütlichen Frühstück, packen wir unsere Sachen und checken im Cornerstone Gästehaus aus. Es war wieder sehr schön im charmanten Swakopmund.

Fazit Atlantic Sicht Appartement:
Anlage: 2 (Sicherungsmaßnahmen)
Essen: TUG: 2+, Hansa: 1+
Unterkunft: 1
Eine picobello sauberes, modernes Appartement an der Strandpromenade. Eine 100%ige Weiterempfehlung!
Teil 1113. Feb. 2019
Swakopmund Atlantik Sicht Appartement - Otjohotozu Guestfarm, ca. 280 km

Es ist frisch als wir Swakopmund verlassen. Auf der C 28 und D 1991 fahren wir zu unserem ersten Stopp der Mondlandschaft. Diese surreale Landschaft hat einen ganz besonderen Reiz und wird ihren Namen gerecht. Der Wind bläst hier stark und es hat nur 12 Grad, deshalb beschließen wir bald weiter zu fahren.

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Unweit bietet sich die Oase Goanikontes, als wirklich schönes Plätzchen, für unser 2. Frühstück an. Die Sonne bricht durch die Wolkendecke und es wird etwas wärmer.

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Eine Henne brütet im Damen-Waschraum: 🤩
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Auf der ermüdenden B 2 geht’s weiter Richtung Norden. In Usakos wird getankt. Praktischerweise ist nebenan das Khan Village Cafe. Wir ordern kalte Getränke und schauen den Kindern auf der anderen Straßenseite beim Fußballspielen zu.

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Weiter auf der D 2306 nähern wir uns dem Erongo Gebirge.

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Danach biegen wir auf die D 2315 ab und erreichen, gegen 14 Uhr, das San Living Museum.
Es ist mittlerweile sehr heiß. Wir werden englischsprachig und sehr freundlich empfangen. Wir bezahlen eine niedrige Eintrittsgebühr für die kleine Führung. Es ist ein kleines Areal, ca. 50 x 100 m, auf welches wir Zutritt erhalten. Es ist noch genauso wie wir es vor 5 Jahren erlebt haben.
Etwas abseitsstehen noch 2 Touristenpaare, die über die Eintritts-Gebühr diskutieren. Schlussendlich zahlen sie nichts, aber Beobachten die Herstellung des Feuers, Kinderbetreuung usw. während unserer Führung aus ca. 20 m Entfernung. Als ich sehe, dass sie mit Tele fotografieren, stelle ich mich genau vor die Kinder. Meine Güte sind diese Leute peinlich – man muss sich Fremd-schämen.

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Selbst in der größten Hitze bleiben sie stets freundlich und lachen mit uns.
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Es war wieder ein sehr eindrückliches Erlebnis die San besuchen zu dürfen. 😘
Nach einer Stunde verabschieden wir uns und sind froh über unser klimatisiertes Auto.

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15 Minuten später passieren wir ein Tor und fahren in das Rhino – Schutzgebiet. Wir suchen die D 2315 nach der Otjohotozu Gästefarm ab. Nach einer halben Stunde fahren wir zu einem anderen Tor wieder raus – hm, komisch. Wir müssen zurück. Lt. Beschreibung muss die Farm zwischen den beiden Toren liegen. Irgendwann finden wir die Einfahrt (mit großer Werbung an der Straße). Tja, wir haben lieber gequatscht, statt auf Schilder zu achten. 😵
Ich habe lange überlegt, welche Farm wir im Erongo buchen sollen. Eigentlich wollte ich wieder in die Erongo Wilderness Lodge, aber fast 400 €, zu Zweit, war uns dann doch zu viel des Guten.

Wir werden freundlich von Esther und Andreas, dem Pächter Ehepaar, mit kalten Getränken auf Otjohotozu begrüßt. Im Schatten der schönen Lapa kommen wir mit den Beiden ins Gespräch. Sie leben erst seit ca. 5 Jahren mit ihren nunmehr erwachsenen Kindern in Namibia und haben die Farm gepachtet. Die Tochter ist mittlerweile mit dem deutschen Sohn des Firmeninhabers von Oasis Natural Mineral Water, Omaruru, verheiratet.
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Etwas später richten wir uns in den beiden Turmzimmer (Kat. A) ein. Es ist alles sauber und nett eingerichtet. Das Badezimmer ist groß. Es gibt keine Klimaanlage. Ich habe leider kein einziges Foto vom Zimmer, aber auf der Homepage kann man sich die Zimmer in 3D anschauen.
Die gesamte Anlage macht einen sehr gepflegten Eindruck. Otjohotozu bedeutet „Ort der Ruhe“ ein wahrlich passende Bezeichnung für diese Farm. Die Lage der Farm, im Erongo Gebirge und Rhino-Schutzgebiet, ist wunderschön!
Es gibt 6 Gästezimmer auf dem eingezäunten Grundstück und ein Selbstversorger-Haus mit 2 Schlafzimmern in 3 km Entfernung.

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Rechts unsere Turmzimmer
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Andreas bietet uns die verschiedenen Aktivitäten an: Game drive, Fahrt zu Felsmalerei, Sundowner Fahrt. Das Erongo Gebirge bietet sich auch für Wanderungen an. Aber dafür ist es heute viel zu heiß. So kühlen wir unsere Kehlen mit Kaltgetränken und legen uns, im Schatten, an den Pool.

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Später gesellen sich noch 2 Frauen aus Deutschland zu uns. Wir sind zusammen nur 6 Gäste und damit ist die Farm zu 50 % belegt.
Die Damen melden sich zur Sundowner Fahrt an und wir sagen die Fahrt bei Andreas ab. Es hat immer noch gefühlte 40 Grad und im Auto haben wir heute auch schon lange genug gesessen.
Wir genehmigen uns zum Sundowner an der Selbstbedienungs-Bar einen Gin Tonic und genießen die Stille. Übrigens sind die Bar Preise günstig.

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Die Damen erzählen uns später, dass die Tour sehr schön war, aber sie leider nur sehr wenige Tiere gesehen haben.

Halb Acht werden wir zum Dinner am großen Familien-Tisch in der Lapa gebeten. Koch Michael, ein Namibier, stellt sich vor. Er zaubert uns ein perfektes 3-Gänge Dinner, was wir hier überhaupt nicht erwartet hätten. Eine geschmackliche Sensation im tiefsten Erongo! Der Wein aus der Kristall Kellerei, Omaruru, rundet das Dinner ab.

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Wir sitzen noch einige Zeit unterm Sternenhimmel und unterhalten uns mit Andreas über das Leben auf einer Gästefarm (Tiere werden nicht mehr gehalten), seine Arbeit im Rhino Schutzprojekt und über Gott und die Welt.

Noch ein Gin Tonic und ab geht’s ins Bett. Wir lassen alle Fenster (mit Gaze) und Innentür geöffnet, nur die Gaze-Außentür schließen wir. Es weht trotzdem kein Lüftchen durchs Zimmer. Wir schlafen sehr unruhig. Uns ist zu warm....puuh, was soll das nur im Caprivi werden? 🙄 Das Bett ist unbequem, mir zu hart – nur eine dünne Matratze auf einer Spanplatte.

Noch vor Sonnenaufgang spaziere ich durch den Garten und atme tief die frische Luft.

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Auch unsere Freunde sind schon wach. Auch sie haben schlecht geschlafen.

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Ein ganz Lieber
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Wir packen schon mal unsere Siebensachen und gehen dann zum Frühstück. Es gibt frisch gebackenes Brot, Brötchen, Wurst- und Käseaufschnitt, Müsli, Joghurt, Marmelade, Honig und verschiedene Eierspeisen, alles sehr liebevoll von Michael angerichtet. Er ist ein Schatz!

Es wird noch unsere Getränkerechnung bezahlt und dann verabschieden wir uns von Esther, Andreas, Michael und den beiden Angestellten. Den Damen aus Deutschland wünschen wir noch ein schöner Urlaub.
8.30 Uhr heißt es – Abfahrt.

Fazit Otjohotozu Gästefarm:
Anlage: 2+
Essen: 1
Unterkunft: 2- (mit Tendenz zu 3)

Bei dem Gesamteindruck tue ich mich schwer. Irgendwie ist der Funke zwischen uns und dem Pächter-Ehepaar nicht übergesprungen. Ich kann auch nicht definieren, woran es lag. Vielleicht, weil sie nur Pächter und keine Eigentümer sind und eben nicht diese gewisse Liebe zur Farm aufbringen. Vielleicht war es auch nur die unerträgliche Hitze an diesem Tag.
Was uns nicht gefallen hat, war das Bett: dünne Matratze ohne Schonbezug auf Spanplatte. Dies habe ich Andreas mitgeteilt und vielleicht hat er es geändert.
Wir können diese Farm trotzdem sehr gerne weiterempfehlen. Es war alles sehr sauber, gepflegt und das Essen eine Wucht.
Bei euch springt sicherlich der Funke über, so wie in den exzellenten Bewertungen diverser Portale zu lesen ist.
Teil 1215. Feb. 2019
Otjohotozu Gästefarm – Vreugde Gästefarm, ca. 250 km

Nach 20 Minuten Fahrt sind wir in Omaruru. Das kleine Städtchen ist noch ganz verschlafen. Das Wronsky Haus öffnet gerade seine Pforten. Hier gibt es einen gut sortierten Souvenirshop und ein Cafe in historischen Räumen. Das ein und andere Mitbringsel wird gekauft. Der künstlerisch gestaltete Garten lockt zu eine Pause. Wir setzen uns auf der schönen Terrasse und genießen ein 2. Frühstück mit Sacher Torte. Es schmeckt köstlich. Sollte es auch, denn Herr Wronsky war mit der Sacher Tochter verheiratet.
Danke Logi für den Tipp!

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Wir haben 10 Uhr als wir weiter fahren und es ist schon sehr warm.

Auf der C 33 geht es weiter Nordwärts.

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Nach fast 2 Stunden Fahrt ist in Outjo die nächste Pause fällig.

Es ist Mittagszeit und das Farmhouse Restaurant & Garden sehr gut besucht. Wir erhalten den letzten freien Tisch. Nett ist es hier. Lange bleiben wir trotzdem nicht, denn es ist schon sehr heiß.

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Wir fahren auf der C 38 und D 2710 und erreichen nach ca. 45 Minuten Vreugde. Schön wieder auf Vreugde zu sein. Es ist ein Wohlfühlort und gehört für uns zu jeder Namibia Reise dazu.

Wir werden herzlichst von Rachel mit kalten Getränken begrüßt. Auf der schönen Terrasse, neben der Lapa, wird uns etwas später noch Kaffee und selbst gebackener Kuchen gereicht. Einige Vögel leisten uns Gesellschaft.

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Was guckst du?
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Irgendwann raffen wir uns auf und beziehen unsere Zimmer. Es ist penibel sauber, hat Klimaanlage, ein großes Badezimmer und bequeme Betten. Alles sehr geschmackvoll eingerichtet.

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Nachdem wir uns eingerichtet haben geben wir uns dem Nichtstun hin. Herrlich – einfach Zeit für Nichts zu haben.

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Wir schlendern durch den wunderschönen Garten, kleine Sitzecken laden zum Verweilen ein. Auch wird der erfrischende Pool getestet.

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Zum Sundwoner treffen sich alle Gäste am Lagerfeuer. Mit Gin Tonic stoßen wir auf einen schönen Abend an.
Vreugde ist ausgebucht, was mich überhaupt nicht wundert.

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Die Tische sind mit Kerzen beleuchtet, alles sehr romantisch.

Das Dinner ist hervorragend. Es gibt verschiedene kalte Vorspeisen und 3 Hauptgerichte (Wild, Rind, Huhn), Salate, Gemüse, Kartoffeln, Reis und 2 köstliche Nachspeisen.- alles lokale Gerichte und frisch zubereitet. Auch der Wein mundet uns.

Gegen 22 Uhr ruft das Bett nach uns. Die Betten wurden bereits aufgeschlagen. Ein Gute-Nacht-Zitat mit einem Schoki ziert das blütenweiße Kopfkissen. Ich finde solche kleine Aufmerksamkeiten einfach schön. Wir sind platt vom Nichtstun und schlafen bald ein.

5.00 Uhr ist die Nacht vorbei. Wir haben sehr gut geschlafen und sind fit für den Etosha NP.
Also schnell geduscht und ab zum Frühstück. Elsie empfängt uns freudestrahlend und herzt uns.
Gestern war sie mit ihrem Mann, Danie Sen., in Outjo. Wir plaudern viel und sie sagt uns, dass sie nach und nach den Gästebetrieb in der Hände von ihrem Sohn, Danie Jun., und Rachel, Schwiegertochter, geben. Es fällt ihr zwar etwas schwer, aber das Alter fordert ihre Tribute. Auch ist der Gästebetrieb immer umfangreicher geworden – sie sind für das nächste halbe Jahr quasi ausgebucht.
Auch das Frühstück ist ausgezeichnet. Alles wird gereicht für einen perfekten Start in den Tag.
Wir würden uns gerne noch Stunden mit Elsie unterhalten, aber der Etosha ruft... also Klamotten ins Auto ab in den Etosha NP.

Fazit Vreugde Gästefarm:
Anlage: 1
Essen: 1
Unterkunft: 1

Herzliche Gastgeber, wunderschöner Garten, sehr saubere und
schöne Zimmer – ein Ort zum Wiederkommen / Wiedersehen. Und genau das haben wir Elsie wieder versprochen. 😘
Hier wird Gastfreundschaft gelebt!
Eine Übernachtung war hier leider viel zu kurz, beim nächsten Mal bleiben wir wieder länger.
Vreugde gehört zu unseren absoluten Lieblingsplätzen in Namibia.
Teil 1318. Feb. 2019
Vreugde Gästefarm – Halali NWR Camp, gefahrene Km: ca. 250

6.45 Uhr fahren wir, voller Vorfreude, durch das Andersson Gate in den Etosha Nationalpark.

Am ersten Wasserloch Ombika erwartet uns ein Knäuel aus Zebras und Perlhühnern.

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Wir werden beobachtet:

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An Okaukuejo vorbei ist unser nächstes Ziel das Ozonjuitji mBari Wasserloch. Hier haben vor ein paar Tagen, Gäste von Vreugde, Löwen gesehen.
Wir sehen Hyänen.

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Wir suchen die Gegend ab – ein Schakal dreht einsam seine Runde.

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In der Nähe vom Okondeka Wasserloch posieren 2 Giraffen vor der Salz-Pfanne.

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Auf der Fahrt Richtung Okaukuejo:

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Wir sehen viele Zebras, sehr viele.
Ein Zebra hat uns viel zu erzählen 😄

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Gegen Zehn trudeln wir in Okaukuejo ein. Stöbern im shop und kaufen eine Etosha map

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Dann lockt das Camp eigene Wasserloch. Hier herrscht ein geselliges Beisammensein zwischen Springböcken, Gnus, Impalas, Kudus und Zebras.

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Wir reißen uns nur schwer, nach über einer Stunde, von diesen herrlichen Anblick los.
Und ich bezweifle jetzt schon am Halali Wasserloch, unser Übernachtcamp, auch so viele Tiere zu sehen. Ich habe 2 x umgebucht von Halali auf Okaukuejo und zurück. Letztendlich war die Strecke von Okaukuejo nach Grootfontein einfach zu weit und es wurde Halali gesetzt.

Die Wasserlöcher Olifantsbad und Aus sind (fast) verwaist.

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Zurück auf der Hauptstraße im Etosha:

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Am Sueda oder Salvadora Wasserloch (keine Ahnung, welches von Beiden es war) machen wir eine Brotzeit und scannen immer Mal das Gelände ab. Wir sehen keine Tiere und auch keine Autos, also mümmeln weiter Kekse, Nüsse und Schokoriegel.
Und plötzlich bewegt sich ein Stein....hä? In einer Kuhle, hinterm Wasserloch, sehen wir einen Löwenkopf. Und die Löwin tut uns den Gefallen und schreitet zum Wasserloch. Was für ein Auftritt.

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Nach 15 Minuten stehen sicher 20 Autos am Wasserloch. Nur das Zoomen / Klicken der Kameras unterbricht die Stille.

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Als die Löwin ihren Durst gestillt hat und genug auf und ab geschritten ist, begibt sie sich wieder in die Kuhle und ist für alle Touristen unsichtbar.
Wir sind immer noch perplex. Nie hätten wir mit einer Löwensichtung gerechnet. Wir merken uns: es sind immer Tiere da – nur für uns oft nicht sichtbar.

Teil 2 folgt!
Teil 1419. Feb. 2019
Teil 2

Als nächstes fahren wir den Rhino Drive und sichten viele Tiere.

So habe ich ein Oryx noch nie gesehen 😉
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Kuhantilopen
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Ein großer Kudo-Bock ist gut im Gebüsch getarnt
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und die schöne Kudu-Kuh beobachtet uns
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In der Nähe des Wasserloches Helio treffen wir wieder auf Giraffen. Ich könnte sie Stundenlang beobachten.
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Eine Riesentrappe stolziert an uns vorbei.
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Plötzlich aus dem Nichts tauchen Elefanten neben uns auf. Endlich. 🙂
Es war eine Herde von ca. 10 Elefanten mit mehreren Kälbern. Ein ganz Kleines war auch dabei, bei dessen Anblick ich Schnappatmung bekam.
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Gut bewacht wird das Kalb über die Straße geführt
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Die Beobachtung einer Elefantenherde gehört sicherlich zu den Highlights einer Safari.
Nach einer halben Stunde waren die Elefanten weiter gezogen und wir machten uns auf den Pad nach Halali.

Eine Giraffe bot sich noch für ein Portrait an
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Gegen 16 Uhr checkten wir im Halali Camp ein.

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Wir haben einen Familien-Bungalow: 2 Schlafzimmern mit Moskitonetzen, 1 gemeinsames Badezimmer und Aufenthaltsraum, Wasserkocher, Kaffeemaschine. Es gibt auch genug Geschirr, aber keine Töpfe etc. Alle Räume sind klimatisiert. Es ist sauber und zweckmäßig eingerichtet. Kleinigkeiten, wie wackliges Scharnier an der Außentür und laufende WC-Spülung repariert mein Mann.
Wir sind mächtig platt. Ich hatte ganz vergessen wie anstrengend eine Safari ist.
Als erstes wird eine Gin Tonic gezischt und dann ruhen wir uns auf der schattigen Terrasse aus.

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Später treibt es Monika und mich zum shoppen. Naja okay, viel gab es nicht im Camp Shop. Aber wir können die Männer mit Eis überraschen – ein Genuss bei der Hitze.
Wir überlegen noch eine Runde zu fahren, aber verwerfen das wieder. Gönnen uns lieber kalten Weißwein und Chips.

Eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang gehen wir zum Wasserloch. Das Thermometer zeigt immer noch 33 Grad. Vorbei an den Campsites – hier herrscht schon ausgelassene Partystimmung – erreichen wir den Hügel mit der Aussichtsterrasse.
Keine Tiere weit und breit, nur ein Kommen und Gehen von Touristen.
Irgendwann zeigen sich einige Perlhühner und ein Impala betritt die Bühne, säuft und verschwindet wieder,

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Nach einer reichlichen Stunde verlassen wir, ein wenig enttäuscht, das Moringa Wasserloch. Ich denke daran, was wohl am Olaukuejo Wasserloch los ist....da haben wir Abends immer so viele Tiere gesehen und hier nur ein Impala.

Vielleicht entschädigt uns das Dinner im Halali Camp. Unser Kellner ist flott und überaus zuvorkommend. Das Büfett war ganz gut bestückt mit Suppe, 2 verschiedenen Wildsorten (gut) und Rinder-Steaks (zäh), verschiedene Beilagen, Salate, 2 Desserts und Kuchen. Wir haben Schlimmeres erwartet und wurden deshalb nicht enttäuscht. Das nächste Mal grillen wir selbst in einem NWR Camp.
Am Nachbartisch erscheinen neue Gäste und erzählen uns, dass auch sie erfolglos, fast 2,5 Stunden, am Camp Wasserloch ausharrten.

Wir tranken noch 1 Flasche Wein auf unserer Terrasse und sprachen über die vielen Tiersichtungen. Wir waren, trotz Tiermangel am Camp Wasserloch, sehr zufrieden und glücklich über den Tierreichtum. Ein wundervoller Tag im Etosha NP geht zu Ende.

5.00 Uhr war die Nacht vorbei. Unser Duschplan wurde eingehalten 😎 , so konnten wir schon 6.00 Uhr im Restaurant frühstücken. Das Frühstück war echt gut, verschiedene frische Eierspeisen, Wurst, Käseaufschnitt, Müsli, Joghurt, verschiedene Brotsorten, Kaffee, Tee und Säfte. Es gab nichts zu meckern.

Wir checkten aus und kurz nach 7.00 Uhr fuhren wir durch das Halali Tor.

Fazit Halali NWR Camp:
Anlage: 3 (könnte besser gepflegt sein)
Essen: 2-3 (Frühstück 2, Dinner 3)
Unterkunft: 2-

Ein großes, staatliches Camp mitten im Etosha NP. Es war nicht so schlimm, wie oft zu lesen ist. Wir können es durchaus empfehlen, aber wir übernachten das nächste Mal wieder in Okaukuejo.
Teil 1519. Feb. 2019
Halali NWR Camp – Kalkfontein Gästefarm, Grootfontein, ca.300 km

Der Himmel ist bewölkt als wir Richtung Namutoni starten. An den Wasserlöchern Noniams und Goas ist nichts los. Aber es gibt natürlich auch so viele Tiere zu bewundern.
Die üblichen Verdächtigen begleiten uns.

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Die haben sich wohl nicht mehr viel zu sagen 🤨
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In der Ferne sehen wir riesigen Gnu Herden, die bald unseren Weg kreuzen.

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Zwischen die Gnus mischen sich Zebras und Kuhantilopen.

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Unser nächster Halt ist Kalkheuwel. Auch an diesem Wasserlock gähnende Leere. Aber wir haben gelernt, dass wir nie alleine sind. Wir knabbern etwas Gebäck und warten.
Eine Zebra Herde kommt aus den Gebüsch und trabt im Gänsemarsch zum Wasserloch. Sind sie nicht schön?

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Die Zebras scheinen nervös zu sein, sie blicken sich ständig um.
Als alle gesoffen haben geht’s im Gänsemarsch zurück ins Gestrüpp.

Wir rollen langsam vom Wasserloch weg und kommen keine 300 m. Neben der Pad liegt im Unterholz dieses Prachtexemplar, ein wunderschöner Leopard.

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Wir können unser Glück kaum fassen. Nach einigen Reisen in den Etosha sehen wir zum 1. Mal einen Leo im Etosha. Wir sitzen mucksmäuschenstill im Auto, die Zeit scheint still zu stehen.

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Nach 15 Minuten verschwindet er im Dickicht.

Am Wasserloch Chudop beobachten wir dieses schöne Paar.

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Gegen 12.30 Uhr erreichen wir Namutoni.
Wir bummeln durch das alte Fort, besuchen den gut sortieren Shop und gönnen uns einen Kaffee im Restaurant.

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Etwas wehmütig verlassen wir gegen 14 Uhr, durch das Von Lindequist Gate, den Etosha Park. Selbst der Himmel weint einige Tränen.

Leider haben wir auch bei dieser Reise nicht alle Vier der Big 5 gesichtet (Büffel gibt es seit den 1950er Jahren (?) nicht mehr im Etosha NP). Irgend ein Tier fehlt jedes mal.

Trotzdem bescherte uns der Etosha NP mit seiner riesigen Salz-Pfanne und seinem Tierreichtum wieder ein überwältigendes Safari Erlebnis. 😘
Unsere Zeit im Park war leider viiiel zu kurz!! Wir kommen wieder und mit viiiel mehr Zeit im Gepäck.


2. Teil des Tages folgt!
Teil 1620. Feb. 2019
2. Teil

Kurz nach dem Von Lindeguist Gate fängt es richtig an zu schütten.

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Nach einer Stunde Fahrt war ein Stopp am Otjikotosee geplant. Wir finden zwar eine Einfahrt zu einem runtergekommenen Farmgelände, aber kein Hinweis auf den See. Okay, dann eben nicht. Den See suchen wir übrigens nun schon zum 5. Mal. Gibt es den See überhaupt?
Wir fahren im Regen durch Tsumeb. Das muss auch fotografiert werden – noch nie hatten wir Regen in Namibia - eine Premiere für uns.

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Wir irren durch Tsumeb, irgendwo an der Hauptstraße (Nähe Fördertum) soll ein deutsches Cafe und nebenan ein Museum sein, dass die geborgenen Kanonen aus dem mysteriösen See zeigen soll. Auch das finden wir nicht.
Was sollen wir davon halten? Genau, es gibt gar keinen See.

Wir haben jedenfalls genug von der Sucherei und kehren im Minen Hotel ein. Wir werden herzlich empfangen und erhalten den besten Cappuccino in Namibia.

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Wir gucken uns ein bisschen um, schön ist es hier und ich merke mir das Hotel für einen weiteren Namibia Aufenthalt vor. Übrigens kannte der Türsteher auch keinen See....sehr seltsam.

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Nach wiederum einer Stunde entscheiden wir uns kurzfristig für einen Abstecher zum Hoba Meteorit. Der wird ja wohl noch da sein 😉 Die 3 Herrschaften im Kassenhaus freuen sich endlich wieder Besucher zu haben.

Da liegt er nun, der angeblich größte bisher auf der Erde gefundene Meteorit. Er ist 50 Tonnen schwer und ist vor ca. 80000 Jahren eingeschlagen. Sein Alter wird auf 200 – 400 Mio Jahre geschätzt. Er besteht größtenteils aus Eisen und Nickel.

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Nun wird es aber Zeit unsere Übernachtung in Grootfontein aufzusuchen, denn es ist schon Halb Fünf. Aber erst noch tanken und das dauert dieses mal besonders lange. Erst ist die Rolle vom Kreditkarten-Lesegerät leer und dann funzt es gar nicht mehr. Das so etwas immer passiert, wenn man etwas in Eile ist.

Nach gefühlten 30 Minuten an der Tanke zeigt uns das Navi den Weg – nö, es zeigt uns den falschen Weg und auch die Koordinaten vom Reisebüro sind falsch. Wir landen immer wieder in der, augenscheinlich abgerockten, „Tigerquelle-Gästefarm“.
Beim 3. Anlauf steigen wir aus. Herr Mäuser scheucht schon mal seine Angestellten los 2 Gästezimmer für uns herzurichten. Wir erklären mehrmals, dass wir auf keinen Fall bei ihm übernachten werden und wir eine Buchung für die Kalkfontein Gästefarm haben. Nach einer halben Stunde gibt er auf und rückt mit einer Wegbeschreibung raus.
Die Situation war uns mehr als unangenehm, auch hinsichtlich seiner Art und Weise mit Angestellten umzugehen.

Nun gut, zurück auf der B 8, Nordwärts, finden wir nach ca. 10 Minuten Fahrt die Einfahrt zur Kalkfontein Gästefarm. Schon der erste Eindruck begeistert uns. Eine schönen Allee, mit angrenzenden Ententeich, führt zu einem herrschaftliches Haus.

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Wir werden ganz herzlich begrüßt. Man hat sich schon die ersten Sorgen um uns gemacht, weil wir so spät dran sind. Stimmt, es ist mittlerweile 18.30 Uhr.
Wir können uns die Zimmer aussuchen, denn wir sind die einzigen Gäste.

Unser Zimmer Eingang
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Die Zimmer gruppieren sich um einen Pool. Sie sind sind einfach möbliert und picobello sauber. Es gibt auch Klimaanlage, welche wir aber wegen der heutigen Kälte (es sind nur knapp 20 Grad) nicht brauchen. Das Badezimmer ist ebenfalls in einem guten Zustand und blank geputzt.

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Den obligatorischen Gin Tonic zum Sundowner (ohne Sonne) nehmen wir im etwas düsteren, aber beheizten Gastraum ein. Eine übersichtliche Dinner Karte wird gereicht. Wir entscheiden uns (alle Vier) für das Cordon Bleu mit Bratkartoffeln und Gemüse. Was uns eine halbe Stunde später serviert wird ist ein Träumchen. So ein leckeres Cordon Bleu haben wir selbst in Deutschland selten gegessen. Das Gemüse noch knackig und die Bratkartoffeln wie bei Oma. Wir gönnen uns noch einen leckeren Wein zum Dinner.
Lange bleiben wir nicht mehr auf, der Tag war lang.

7 Uhr erwacht für uns ein neuer Tag. Wir haben sehr gut geschlafen.
Das Frühstück ist auf der Terrasse für uns angerichtet. Es gibt Wurst und Käse, Eierspeisen nach Wunsch, Müsli, Joghurt und Obst. Auch der Kaffee ist lecker.

Ausblick beim Frühstück
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Wir bezahlen unsere Rechnung für das Dinner und die Getränke. Dabei fragt uns die Besitzerin so nebenbei, ob wir Interesse an einer Gepardenfütterung hätten. Sie haben das Tier schon seit Geburt und es ist an Menschen gewöhnt – also wie eine Hauskatze.
Wir stehen solchen Haltungen sehr skeptisch gegenüber. Da die Hausherrin uns sympathisch ist und keinerlei Werbung damit macht, schauen wir es uns an. Günter und Manfred gehen mit ihr ins das Gehege, wir Frauen schauen von außen zu. Das Gehege ist sehr groß, macht einen sauberen Eindruck, hat Aussichtshügel und Verstecke.

Er sieht eigentlich sehr zufrieden aus und dennoch macht es mich traurig ein so schönes Tier eingesperrt zu sehen. Ein Auswildern kommt für ihn nicht mehr in Frage.

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9.00 Uhr sind wir Fahrbereit – Caprivi wir kommen!

Fazit Kalkfontein Gästefarm:
Anlage: 1 (topp gepflegt)
Essen: 1 (sehr, sehr lecker)
Unterkunft: 2

Eine schöne Unterkunft zum sehr günstigem Preis (die günstigste Übernachtung unserer Reise) mit sehr zuvorkommenden Gastgeber und Angestellten. Außerdem wird dem Gast eine hervorragenden Farmküche geboten. Alles ist sehr sauber und gepflegt. Gerne kommen wir wieder und empfehlen diese Gästefarm gern weiter.
Einziger Wermutstropfen ist die Geparden Haltung (da wussten wir zwar bei Buchung nicht, würden aber trotzdem wieder in Kalkfontein übernachten).

(PS: Ich hatte in Grootfontein sehr lange nach einer passenden Unterkunft gesucht. Seiderap, unser Favorit, war ausgebucht. Tigerquelle von vornherein ausgeschlossen. Maori Camp hat mir nicht zugesagt, warum auch immer.
Dann buchten wir uns in der Stone House B&B ein. Der Besitzer ist der Pfarrer der Gemeinde Grootfontein und seine Tochter, Behati Prinsloo, ein berühmtes Victoria Secret Model. Als ich zu Herrn Prinsloo Kontakt aufnahm wegen einer Tischreservierung zum Dinner, fragte er höflich nach, ob es möglich wäre unsere Buchung beim Reisebüro zu stornieren, da seine Tochter mit Mann und Kindern in dieser Zeit zu Besuch kommen möchten. Natürlich stornierten wir und waren wieder auf der Suche.)


PPS: Mein Mann erzählte mir gerade, dass die Mutter des Geparden abgeschossen wurde. Das Geparden-Junge, damals 2-3 Tage alt, hätte ohne die Aufnahme in Kalkfontein nicht überlebt. Sie wollte das Junge eigentlich nicht, aber es hat sich niemand anderes in der Grootfontein Gegend gefunden und sterben lassen wollte sie es auch nicht. (Ich wusste das gar nicht. Die Besitzerin hat das im Gehege erzählt, als nur die Männer dabei waren.) Das Ganze erscheint nun in einem etwas anderen Licht.
Teil 1721. Feb. 2019
Kalkfontein Gästefarm – Shametu River Lodge am (O)Kavango, ca. 470 km

Es ist bewölkt als wir losfahren.
Die B 8 führt schnurstracks gerade aus. Links und rechts sind viele Krale zu sehen. Rinder queren ständig die Straße. Und die Landschaft wechselt, es wird grüner.

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Nach 2,5 Stunden erreichen wir Rundu. Ein Quirl aus Verkehr und Menschen empfängt uns. Wir fahren Richtung Kavango und finden in der Kavango River Lodge ein schönes Plätzchen für eine Kaffeepause. Am Lodge Tor werden wir freundlich empfangen und zur schönen Aussichts-Terrasse geführt.
Wir sind hier ganz alleine, es gibt zurzeit auch keine Übernachtungsgäste erzählt uns der Kellner auf dem Weg zur Terrasse.
Wow – was für ein schöner Ausblick auf den Fluss. Auf der anderen Seite ist Angola.

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Bei Kaltgetränken und Kaffee beobachten wir das Treiben am Fluss.

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Nach dieser erholsamen Pause führt uns die B 8 in die Sambesi Region (ex Caprivi-Zipfel).
Monika beichtet mir nun, dass sie etwas Bammel vor den nächsten 2 Nächten im Zelt hat. Campen ist so gar nicht ihr Ding. Ich versuche sie zu beruhigen und erkläre ihr, dass diese Zelte sicher nichts mit dem Camping, wie vor 30 Jahren, an der Mosel zu tun haben. Ich erzählte ihr auch, dass wir schon mehrfach in Zelt-Lodges übernachtet haben und alle sehr luxuriös waren.

Wie grün es hier ist – so kennen wir Namibia gar nicht.

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Kurz nach 15 Uhr bzw. nach 2 Stunden Fahrt ist die Shametu River Lodge erreicht.
Wir werden, wie Freunde, sehr herzlich empfangen. Uns werden kalte Tücher und ein Drink gereicht. Das ist sehr wohltuend, denn, obwohl bewölkt, ist es mittlerweile sehr heiß geworden. Wir lassen uns in die bequemen Sessel sinken und genießen bei dem erfrischenden Getränk die wunderschöne Lapa. Diese ist mit Stilsicherheit möbliert und dekoriert. Alles sehr chic.

In der Zwischenzeit bringen Angestellte unser Gepäck zu unseren Zelten. Wir werden noch nach heutigen Ausflügen gefragt und uns mitgeteilt, dass wir unsere Tee-/Kaffeezeit auch an der Pool - bzw. Aussichts-Terrasse genießen können.
Ein Angestellter bringt uns durch die Lapa in den Garten. Hier erwartet uns ein tropisches Paradies. Und dann stehen wir auf der Terrasse unseres Zeltes – boah, ist das schön hier.

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Ausblick von unserer Terrasse.

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Im Zelt Nr. 12 (das letzte Zelt in der Anlage) erwartet uns ein großes Doppelbett (Blüten bestreut) mit Moskitonetzen, Klimaanlage, Kaffee-/Teestation, bequeme Sessel mit Tisch, frei stehender Ganzkörperspiegel und eine Flasche Sekt im Eiskübel. Neben dem Bett, führt eine Tür in das große Badezimmer. Alles ist in einem Topp Zustand und sehr sauber.

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Es ist einfach wunderschön hier. 😘

Vielen Dank an CuF, durch ihren Reisebericht wurde ich, seinerzeit, auf diese Unterkunft aufmerksam. (Dankeschön auch für den regen Schriftwechsel mit Dir).

Mit einem Glas Sekt und Bier (Männer) stoßen wir mit unseren Freunden, die das Nachbarzelt bewohnen, auf diese tolle Unterkunft an. Monika ist baff über die Zelte. Die Beiden finden gar keine Worte, so traumhaft sei es hier.

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Die Flusspferde und Krokodile schwimmen direkt vor uns im Kavango. Wir beschließen heute keinen Ausflug mehr zu machen und genießen den Nachmittag auf unserer Terrasse. Nur unterbrochen von einem kurzen Fußweg zur Pool-/Aussichtsterrasse zum Kaffee trinken.

Wir beobachten Hippos, lauschen den Vögeln und frönen das schöne Leben.

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Vor dem Dinner gönnen wir uns einen Gin Tonic auf der Aussichts-Terrasse.

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Unweit sehen wir die Popa Fälle.

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Gegen 19 Uhr gehen wir zum Dinner. Die Tische sind schön gedeckt und jeweils mit der Zimmer Nummer versehen. Das Restaurant ist sehr gut besucht. Wir gehen davon aus, dass die Lodge ausgebucht ist.
Die nette Bedienung stellt sich vor und erklärt uns das Vorspeisen – und Dessert Buffet, außerdem können wir aus 3 verschiedenen Hauptgerichten wählen. Dazu wählen wir einen leckeren Rosèwein.
Die Vorspeisen (Antipasti, Salate, Brot und diverse Dipps) sind sehr lecker. Der Hauptgang, Wild-Steak, ist leider trocken. Das Dessert schmeckt dafür umso besser.

Etwas später geht der Manager von Tisch zu Tisch, um jeden Gast persönlich zu begrüßen. Er hält auch mit uns einen kleinen Plausch und fragt, ob wir besondere Wünsche haben und ob alles zu unserer Zufriedenheit ist. Sehr nette Geste.

In der Lapa / Lobby haben wir Handy Empfang, so checken wir erst Mal Nachrichten und reservieren für den nächsten Tag die morgendliche Bootstour. Außerdem entscheiden wir uns morgen dem Auto eine Pause zu gönnen und buchen für den Nachmittag den Ausflug in den Bwabwata NP Mahango Core Area.

Wir beschließen den Abend mit Sekt auf unserer Terrasse. Die Augen der Krokodile funkeln uns dabei an (scheinbar leuchten Kroko Augen im Schein einer Lichtquelle).

(Leider sind auf dem Foto die vielen Kroko Augen schlecht zu erkennen)
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Bald ruft das riesige bequeme Bett. Wir hören die Hippos schmatzen und schlummern dabei ein.
Teil 1821. Feb. 2019
Shametu River Lodge – Bootsausflug

Nach erholsamen Schlaf werden wir mit Vogelgezwitscher geweckt. Mit einer Tasse Tee sitze ich halb Sieben auf der Terrasse. Am anderen Flussufer entdecke ich Flusspferde bei ihrem Morgenspaziergang.

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Eine Stunde später treffen wir uns, mit unseren Freunden, auf der schönen Restaurant-Terrasse zum Frühstück. Es erwartet uns ein üppiges Frühstücksbuffet. Alles ist appetitlich angerichtet. Eierspeisen in jeglicher Form werden vor den Augen der Gäste zubereitet. Es gibt außerdem verschiedenen Kaffeespezialitäten, frisch gepresste Säfte uswusf, alles schmeckte vorzüglich.

Halb Neun werden wir von Theo, unserem Boots Guide, am Anleger begrüßt. Er ist uns auf Anhieb sympathisch. Theo hat selbstverständlich heiße und kalte Getränke sowie Knabberei an Bord. Es soll uns an Nichts fehlen. Wir, vier, sind übrigens mit Theo alleine auf dem Boot.
Kaum tuckern wir los, werden wir schön beäugt.

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Einige Lodges säumen das Flussufer.

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Der Kavango scheint Hippo und Kroko verseucht zu sein.

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Es herrscht geschäftiges Treiben am und im Fluss

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Einige Leute waten im Wasser, unvorstellbar wie gefährlich das ist. Theo meint, sie fangen Fische mit den Händen...

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Es wimmelt nur so von Flusspferden und Krokodilen.

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Auch einige Vögel werden gesichtet. Meistens fliegen sie aber vor uns weg.

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Langsam dreht Theo das Boot wieder Richtung Popa Fälle. Nun geht’s an noch mehr Krokodilen vorbei.

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Die Krokos scheinen mit den Felsen zu verschmelzen, oftmals erkenne ich sie erst auf den 2. Blick außer sie öffnen ihr Maul.

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Dieser mächtige Bursche tauchte plötzlich neben uns auf.

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Wir fahren an der Shametu Lodge vorbei.

Unser Zelt
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Vor den Stromschnellen hält Theo an einer Sandbank. Die Männer gehen mit Theo auf diese. Monika und ich bleiben wegen den vielen Krokodilen und Flusspferden im Boot.

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Theo eilt dann aber schnell wieder zu uns, um uns zu beschützen 😎

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Gegen 11 Uhr sind wir zurück. Es war ein sehr schöner Ausflug und mit Theo hat das richtig Spaß gemacht. Dankeschön und Küsschen.

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Teil 1922. Feb. 2019
Shametu River Lodge – Zeit für Muße

Die Kissenschlacht in unserem Zelt haben flinke Geister beseitigt, trotzdem lege ich mich erst Mal ein halbes Stündchen ins frisch hergerichtete Bett. Man (frau) hat ja schließlich Urlaub.
Danach geht’s auf Erkundungstour durchs Lodge Gelände.

Aussichtsdeck / Sundowner Terrasse

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Alles sehr schön angelegt.

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Wir stöbern ein bisschen im Shop, checken Nachrichten und plaudern mit den herzlichen Angestellten.

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Zum Lunch gibt’s einen leckeren Burger und 1 Glas leckeren Weißwein. Faul liegen wir, etwas später, am Pool.

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Aber auch von der Lodge aus beobachten wir einige Tiere.

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Unsere Dreieinhalb Stunden Müßiggang verfliegen schnell und um 14.30 Uhr heißt es Abfahrt in den Bwabwata Nationalpark. 🙂
Teil 2023. Feb. 2019
Shametu River Lodge - Ausflug Bwabwata Nationalpark, Mahango Wildpark

Am Treffpunkt werden wir von unseren Guide, einem Südafrikaner, welcher schon seit 40 Jahren in Namibia lebt, herzlich begrüßt. Außerdem werden uns noch 2 südafrikanische Paare begleiten. Der Safari wagen ist somit voll. Unser Guide fragt nach, ob es okay ist in die Buffalo Core Area, statt Mahango Core Area, zu fahren. Er meint da wären zurzeit bessere Tier Sichtungen zu erwarten.
Hehe...was habe ich alles über die Buffalo Core Area gelesen: vom Geheimtipp über sensationell, viel schöner als Mahango usw. Innerlich freue mich, aber sage natürlich: ich kenne beide nicht, mir egal.

Der Mahango Wildpark liegt an der Westseite des Kavango und der Buffalo Wildpark an der Ostseite des Kavango Flusses. Beide gehören zum Bwabwata Nationalpark.

Nach einer Viertelstunde erreichen wir schon den Parkeingang. Unser Guide erledigt die Formalitäten.

Als erstes begrüßt uns eine Gruppe Warzenschweine.

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In den Bäumen bewundern wir wunderschöne Vögel.
Und damit komme ich hier in eine Bredouille. Ich habe mir zwar während der Tour vorgenommen genau zuzuhören, aber ich kann mir einfach nicht alle Vogel Namen merken. Sorry! Ich bitte um Eure Hilfe!

Mevensglanzstar
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Gelbschnabel Toko
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Natürlich sehen wir viele Kudos (ich bin immer wieder erstaunt, wie gut sich diese der Flora anpassen)
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Letschwe Impala Antilopen
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Namensgeber der Buffalo Core Area
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Baboons Vervet Affen spielen Verstecken.
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Rotbauchwürger
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Unser Guide meint es sind Elefanten in unmittelbarer Nähe. Ich sehe nichts. 10 Sekunden später kreuzte eine große Herde unseren Weg. Unfassbar wie lautlos Elefanten sind.
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Und da...wir werden beobachtet.
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Nacht-Flughuhn?
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Es sind auch schöne Rappenantilopen zu sehen.
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Natürlich fühlen sich hier Flusspferde und Krokodile wohl.
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Und immer Mal wieder Büffel. Herden sehen wir nur in weiter Entfernung.
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Was ist das denn für ein Hübscher, Hauben Bartvogel?
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Wir halten am Leberwurstbaum. Die Früchte werden bis zu 6 kg schwer.
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Unser Guide mit einer Leberwurst.
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Am Boden sitzt ein Karminspint?
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Zwischendurch immer wieder Büffel und Elefanten.
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Silberreiher
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An einem wunderschönen Aussichtspunkt machen wir eine Pause. Es werden Getränke und Knabberei gereicht. Der Gin Tonic schmeckt bei diesem Rundumblick nochmal so gut.
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Buschbock
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Der ganze Park ist ein Garten Eden.
Ich bin fasziniert. Ich kann nicht beschreiben wie unendlich schön das alles ist.

Sporengans
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Nach der halben Stunde fahren wir langsam zum Parkausgang.
Und sehen den Kadaver eines Flusspferdes. Die Gesundheitspolizei ist schon da.
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Und nochmals quert eine Elefantenherde unseren Weg.
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Ein Schreiseeadler verabschiedet uns.
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Kurz vor 19 Uhr sind wir zurück. Es war ein fantastischer game drive mit sehr vielen Tieren in so kurzer Zeit. Unser Guide (ich habe leider seinen Namen vergessen) war einfach Spitze und bekommt ein extra Tipp. Wir sind uns sicher, ohne Guide hätten wir nie so viele Tiere gesehen.
Der Park ist sicher ein Fest für Ornithologen. Und ich habe mir vorgenommen mehr über das Federvieh zu lernen.
Und ich habe soooo viele Elefanten gesehen (es waren sicher Hundert). Mein Wunsch an diese Reise ist erfüllt!

Wir machen uns frisch und gehen danach zum Dinner. Heute ist alles perfekt, es gibt kein Gemecker über zu trockenes Steak. Das Wild-Steak ist auf den Punkt gebraten und das Kaffee-Panna-Cotta Verführung pur. Ein süffiger Wein dazu – Chapeau!
Der Manager erkundigt sich auch heute, ob der Tag zu unserer Zufriedenheit war. Wir können ihm zu seinen Guides gratulieren, besser geht’s kaum und alles Andere ist erstklassig.

Später sitzen wir noch lange auf unserer Terrasse und lassen den wundervollen Tag ruhig, mit einem Glas Wein, ausklingen.

Schon zeitig werde ich wach und setze mich mit einer Tasse Tee auf unsere Terrasse. Es scheint alles so friedlich, die Hippos spielen, die Vögel zwitschern...ich sinniere, was wir für ein schönes Leben haben!

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Ein Täubchen gurrt unter der Terrasse.

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8.00 Uhr treffen wir uns mit unseren Freunden zum Frühstück. Wir sind alle etwas traurig, diesen Ort der Ruhe und Beschaulichkeit heute zu verlassen. Trotzdem lassen wir uns natürlich das Frühstück schmecken. Vor allem sind die selbst gemachten Marmeladen himmlisch gut.

Wir bezahlen unsere Rechnung für Getränke und Ausflüge. Angestellte helfen uns selbstverständlich beim Gepäcktransport vom Zelt ins Auto.
Wir werden herzlichst von einem Teil des Shametu Teams, inkl. Manager-Ehepaar, mit den besten Wünschen und ein Wiedersehen, verabschiedet. Sie winken uns mit Tüchern nach – hach, wie lieb!

9.00 Uhr verlassen wir die Shametu River Lodge am (O)Kavango mit unserem nächsten Ziel am Fluss Kwando.

Fazit Shametu River Lodge:
Anlage: 1 (ohne Wenn und Aber)
Essen: 1- (kleiner Ausrutscher am 1. Abend mit dem Steak)
Unterkunft: 1 (Afrikafeeling pur)

Eine exzellente Lodge in jedweder Hinsicht, egal ob Lage, Sauberkeit, Service, Unterkunft, Guides, topp geschultes Team, Mahlzeiten, für uns einfach perfekt und sie avanciert in unserer Topp-Übenachtungsplätze-Liste in Namibia ganz weit oben.
Eine 100 %ige Weiterempfehlung.
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