von ANNICK · Juli – Aug. 2018 · 30 Tage · Selbstfahrer · 75 Teile
Über diesen Reisebericht
Mit einem gemieteten Suzuki Jimny sind wir im August 2018 25 Tage lang als Selbstfahrer in Malawi unterwegs, meistens ohne GPS, dafür mit Landkarte, Kompass und dem Rat, sich von Lodge zu Lodge nach dem Weg durchzufragen. Im Nkhotakota-Wildreservat erleben wir, wie wenig von der einstigen Wildnis übrig geblieben ist: Nach Jahren der Wilderei waren dort noch keine hundert Elefanten übrig, und auch die aus Liwonde und Majete umgesiedelten Tiere bleiben hinter dem neuen Schutzzaun – wir bekommen kaum eines zu Gesicht. Am Lake Malawi schnorcheln wir im Lake Malawi Nationalpark zwischen bunten Buntbarschen, begleiten eine Fischadler-Fütterung per Boot und erfahren, wie stark der See mittlerweile von grossen Trawlern überfischt wird. Im Liwonde-Nationalpark und im wiederaufgebauten Majete-Wildreservat sehen wir dagegen, was gezielte Wiederansiedlung bewirkt: grosse Elefantenherden und Nilpferde am Shire River.
Weiter geht es über die Grenze bei Mwami in den South Luangwa Nationalpark in Sambia. Dort campieren mehrere Elefantenherden mitten im Lodgegelände, sperren zeitweise den Pool und legen sich auch schon einmal direkt vor die Zelte; auf den Pirschfahrten sehen wir schliesslich eine Löwengruppe am Flussufer und bei mehreren Ausflügen gleich mehrere Leoparden. Insgesamt zählen wir während der ganzen Reise 61 Polizeikontrollen – die Beamten sind uns gegenüber aber jedes Mal freundlich und lassen uns rasch weiterfahren. Tsetsefliegen sind dabei ein wiederkehrender Begleiter. Als Selbstfahrer kommen wir problemlos durch, auch wenn Malawi kaum Wegweiser kennt und viele Lodges für das Gebotene reichlich teuer sind.
Diese Übersicht wurde automatisch erstellt und vom Autor freigegeben.
Teil 131. Aug. 2018
Hallo Fomis,
Komme gerade von unserer Selbstfahrerreise in Malawi zürück. Ein tolles Erlebnis und Afrika pur. Seit Jahren stand dieses Land auf meiner Wunschliste. Da es zu den 5 ärmsten Ländern der Welt gehört war mein Mann nicht gerade begeistert als ich ihm mein Vorhaben ankündigte. Er liesst sich aber überreden. 🙂 Und so haben wir am 31 Juli unsere Reise gestartet.
Hier einige Fakten über Malawi:
Fläche: 118'484 Km2 Einwohnerzahl: 18,1 Millionen Währung: Malawi Kwacha 1US$ = 7,40 Kwachas Hauptsprachen: Englisch, Chichewa Nachbarländer: Tansania, Sambia und Mosambik Lebenserwartung: 63 Jahre Durchschnittseinkommen pro Jahr: 330 US$
Unsere Route mit Unterkünfte:
Lilongwe: Kumbali Country Lodge Ntchisi Forest Lodge Nkhotakota Wildlife Reserve: Tongole Wilderness Lodge Nkhotakota Pottery Lodge Monkey Bay: Norman Carr Cottages Liwonde NP: Mvuu Lodge Zomba Plateau: Sunbird Ku Chawe Mulanje: Kara O Mula Country Lodge Majete NP: N'Gona Lodge Blantyre: Casa Mia Lodge Senga Bay: Sunbird Livingstonia Chipata: Protea Hotel Mariott South Luangwa NP: Flatdogs Camp Lilongwe: Sunbird Lilongwe
Hier schon einmal einige Eindrücke:
Die Leute in Malawi sind meistens immer sehr nett und freundlich zum Musungu. Sie unterhalten sich auch gerne mit ihnen.
Die Sonnenuntergänge am Lake Malawi sind ein Geschenk für die Augen.
Im Land werden leider die Wälder immer geringer.......
Es wird am Lake Malawi zu intensif gefischt so dass die lokale Fishermen kaum noch sich ernähren können.....
Lake Malawi sieht an manchen Stellen noch wie ein Aquarium aus, aber für wie lange noch........
Die Vogelwelt ist im Land sehr abwechslungsreich.
Man sieht auch viele Hippos.
Es gibt Teeplantagen.
Das meistebenutzte Verkehrsmittel nach den Beinen bleibt das Fahrrad.
OLANDIRIDWA IN MALAWI das warme Herz Afrikas!
Wer Interesse hat dieses Land näher kennen zu lernen kann einsteigen.
Teil 202. Sept. 2018
31.07.2018
2 Stunden vorher erscheinen wir in Geneva Cointrin Airport um unser Flug SA7839 (codeshare mit Lufthansa) um 17.55 zu nehmen. Eine Stunde vor Abflug heisst es aber die Maschine hätte eine Stunde Verspätung. Grund? Ein Passagier ist nicht erschienen und sein Gepäck musste ausgeladen werden...... 😗 Für uns bedeutet diese Verspätung ein grosses Problem. Wir haben nur 1,5 Stunden Transit in Frankfurt um unser Anschlussflug SA 261 nach Johannesburg zu erreichen. Jetzt sind es nur noch 30 Minuten..... 🙄 Da mein Mann gerne quaselt hat er schnell ertfahren dass 8 weitere Gäste auch auf diesem Anschlussflug gebucht sind. Wir hoffen dass die Maschine auf uns wartet. Am frankfurter Flughafen empfängt uns am Ausgang eine Stewardess mit einem Schild SA261 Johannesburg. Wir sollen ihr alle folgen. 15 Minuten später erreichen wir das Gate und werden gebeten sofort in die A340-800 einzusteigen. Kaum sind wir an Bord wird die Tür hinter uns geschlossen und die Motoren werden gestartet. Mensch sind wir glücklich es geschafft zu haben! 😎
Bei South African Airways kann man beim Kauf eines Economy Tickets ein Upgrade Angebot per e-mail für die Business Class machen. 24 Stunden vor Abflug erhält man die Nachricht ob man das Upgrade bekommen hat oder nicht. Wir hatten 600 Schweizer Franken pro Person offeriert. Es wurde akzeptiert. 🙂 Bei Qatar Airways, British Airways, Lufthansa, Swiss lohnt sich die Business Class. Bei South African Airways meines Achtens nicht! 😵 An Bord wird schon kein Schampus offeriert. Es gibt nur Sparkling Wine....Die Sitze wenn man sie auf schlafen einstellt erweisen sich als echt unkomfortabel. Mein Rücken erinnert sich heute noch daran..... 😣 Das Essen an Bord wirkt fade und der Service ist nothing to write home about....
Die Maschine landet pünktlich um 07.30 auf dem Johannesburg O.R. Tambo Airport. Wir bleiben eine Stunde im South African Business Lounge. Da heisst es auch dass unsere 2 Koffer es nach Joburg geschafft haben. Wir waren uns sicher sie würden noch in Frankfurt stehen.... Dann marschieren wir zu unserem letzten Gate für den Flug SA170 nach Lilongwe.
In der Business Class wird uns ein Mittagessen serviert. Es schmeckt comme ci comme ça. Die Präsentation finde ich nicht gerade gediegen.
Langsam nähern wir uns dem Kamuzu International Airport.
wo wir um 12.10 landen.
Der Flughafen ist echt klein und eng. Es wird zum Glück dazugebaut.
Da wir uns das Multiple Visum schon in der Schweiz besorgt haben, gehen die Formalitäten zügig. Jetzt brauchen wir nur noch unsere 2 Koffer. Bei der Gepäckabgabe herrscht ein rieses Gnusch. Einige Passagiere vom vorherigen Flug beschweren sich weil ihr Gepäck nicht angekommen ist. Unsere 2 Koffer müssen wir leider auch als vermisst melden. Da erfahren wir auch dass sie in Frankfurt geblieben sind..... 😊 T.I.A Man versichert uns sie würden mit dem nächsten Flug morgen ankommen und direkt in unsere Lodge geliefert. Da wir Business Class geflogen sind, können wir gegen einen Beleg das Nötigste einkaufen. Wir dürfen aber nicht 150US$ überschreiten. Draussen wartet auch schon der Driver von der Kumbali Country Lodge. Ein normales Taxi bis in die Stadt kostet 40 US$. Wir erklären dem Driver dass wir einige Klamotten kaufen wollen. Er bringt uns zuerst zum Peacock Supermarket. Da kaufe ich einen Rock für mich sowie Sandalen. Es stellt sich aber später heraus dass der Rock ein Nachthemd ist..... 😗 Für Toni besorge ich ein TShirt und kurze Hosen. Natürlich alles made in China.
Um die Kumbali Country Lodge zu erreichen fährt man am Haus des aktuellen Präsidenten Peter Mutharika vorbei. Gegen 14.30 halten wir endlich vor der Lodge an. Wir werden von Maureen (die Besitzerin) und Roanda recht herzlich empfangen. Wir informieren sie auch gleich über das Problem mit den Koffern. Danach nehmen wir im Hauptgebäude auf der Terrasse Platz und geniessen unser Welcome Drink.
Der Garten erweist sich als ein echtes Paradis für die Seele und Vögel.
Das Schwimmbad finde ich auch sehr gemütlich und nett.
Nach dem Check-in begeben wir uns zu unserem Zimmer.
Fortsetzung folgt
Teil 303. Sept. 2018
@Danke Petra! Es war auch nett dich näher kennen zu lernen. 🙂
Fortsetzung
Unser Zimmer erweist sich als sehr geräumig. Es gefällt uns auf Anhieb.
Es bräuchte aber einen Face Lifting. 2 Steckdosen sind auch defekt und die Moskitonetze zeigen einige Löcher.
Wir vermissen auch Aircon, Safe, Föhn sowie richtige Vorhänge wo man morgens nicht vom Tageslicht geweckt wird.. Es gibt einen Kühlschrank sowie Tea/Coffee Station.
Das Badezimmer finde ich altmodisch. Es ist aber sauber.
Auf der Terrasse kann man es sich gemütlich machen.
An der Tür klopft es. Da steht Roanda mit einem Badeanzug für mich. Da wir ungefähr dieselbe Figur haben möchte sie dass ich ein wenig den Pool geniesse. Der geliehene Badeanzug wirkt aber nicht "Fashion". 😛 Aber es tut gut eine Runde zu schwimmen und Sonne zu tanken.
Dazu noch ein sehr kühles Kuche Kuche. La vie est belle!
Gegen 19 Uhr begeben wir uns zum Restaurant. Da kann Jeder zum Essen kommen. Er muss sich nur vorher anmelden.
Ein nettgedeckter Tisch erwartet uns.
Zum Abendessen wird ein Set Menu serviert. Kostet 25 US$ pro Nase. Es besteht aus einer Lentil Soup, Hake Fisch mit Gemüse und fettige Pommes, Apflel Crumble. Echt nothing to write home about...... 😗
Die Lodge verfügt wirklich über eine tolle Lage und der Garten ist der Hammer. Aber 240 US$ pro Nacht für 2 in B&B finde ich zu teuer. Wir bezahlen via Booking.com 218 US$ pro Nacht.
Gegen 21 Uhr fallen wir todmüde ins Bett.
Teil 405. Sept. 2018
02.08.2018
Wir haben bis um 7 Uhr durchgeschlafen. Das Frühstück haut uns nicht vom Hocker. Ausser den frishgemachten Yogurths, there is nothing to write home about. Die Säfte schmecken fürchterlich und kommen warscheinlich aus einem Beutel.... Inzwischen haben wir auch mit Guy, dem Besitzer, Bekanntschaft gemacht. Ist ein lustiger Kerl made in South Afrika. Mit seiner Frau ist er 1991 nach Malawi ausgewandert. Maureen hat da mit der Käse, Yogurth und Säfte Produktion angefangen. 1998 haben sie die Capital Hill Dairy Farm gekauft und später die Lodge eröffnet.
Guy möchte uns unbedingt seine alten Schlitten Kollektion zeigen. Er ist sehr stolz darüber und pflegt sie mit viel Liebe. Ab und zu fährt er sie bei speziellen Anlässe.
Sein Lieblingswagen braucht häufig Reparaturen.
Da hat auch vor 2 Jahren Madonna mit ihren Kindern posiert. Madonna übernachtet immer in der Kumbali Lodge wenn sie Malawi besucht.
Anschliessend fährt uns Guy zu seiner riesen Gartenanlage. Immer wieder treffen wir Einheimische.
Im Garten wächst allerhand.
Das Gemüse und der Salat werden für die Gäste im Restaurant verwendet. Schade dass die Wahre nicht besser zur Geltung gebracht wird..... 😵 Selbst die Möbel in den Zimmern werden hier hergestellt. Hier einen Schrank.
Es wird noch dazu gebaut. Guy hat noch sehr viele Pläne.
Neben ihrem grossen Grundstück gibt es auch einen privaten Reitstall.
Die Kumbali Country Lodge ist auch sehr durch das Kusamala Permaculture Centre bekannt. www.kumbalilodge.com/activities/permaculture-centre
Was ist Permakultur? Kommt von "permanent agriculture" zu deutsch "dauerhafte Landwirtschaft". Sie basiert auf 3 ethischen Grundlagen: - Sorge für die Erde - Sorge für die Menschen - Teile gerecht und schränke dich ein
Permakultur will mithelfen, die Lebensgrundlagen der Menschen dauerhaft zu sichern: Oekologisch, Sozial und Oekonomisch. Die Tour kann ich echt empfehlen.
Es wird momentan auch ein Quartier für die zukünftigen Volontärs gebaut die sich in das Permakultur-Projekt investieren wollen. Die Volontärs bezahlen in Zukunft 30US$ pro Nacht in Vollpension und dürfen kostenlos arbeiten. 🙂
Guy ist ein sehr engargierten Mann. Wir hören ihm gerne zu. Er liebt das Land Malawi mit seinen guten und schlechten Seiten.
Fortsetzung folgt
Teil 506. Sept. 2018
@Fortsetzung
Guy erzählt und erzählt. Er ist total engagiert. Auf einige Schilder gibt es auch noch gute Erklärungen.
Er erklärt uns die Kohabitation von Pflanzen und Insekten. Wir folgen ihm und bewundern Diese.
Gegen 12 Uhr fährt uns Guy wieder zur Lodge zurück.
Wir laufen zu unserem Zimmer
und ziehen uns um. Dann machen wir es uns am Pool gemütlich und essen eine Kleinigkeit.
Der Rasen wird gerade mit Wasser versorgt.
Ich muss immer staunen wie man in Afrika etwas Kaputes ohne viel auszugeben ersetzt! 😁
I love it. Um 15 Uhr warten wir immer noch auf unser Gepäck. Maureen ruft am Flughafen an. Keiner kann Auskunft geben....Sie rät uns zum Flughafen zu fahren. Der Driver wird uns hinbringen. Machen wir auch gleich. Ich muss immer staunen was die Einheimischen hier auf dem Dach transportieren.
Am Flughafen herrscht wieder ein Gnusch. Der Driver hat nach 30 Minuten endlich herausbekommen wo unser Gepäck zu finden wäre. Wir laufen dahin und von weitem erblicke ich meine 2 Koffer. Da steht auch ein Angestellter und andere Musungus die ihre Koffer immer noch vermissen. Der Angestellte will unsere "Luggage Tags" sehen um sie mit den Tags auf den Koffern zu vergleichen. Beim ersten Koffer kein Problem. Beim Zweiten wurde das Etikett ersetzt. Die Nummer ist dieselbe aber es steht ein chinesischer Name darauf..... 😣 Der Angestellte guckt uns an und meint es wäre nicht unser Koffer... 😗 Wir palabern eine Weile und erklàren ihm genau was im Koffer ist. Nach einer Weile dürfen wir mit beiden Koffer abtraben. T.I.A.
Es ist schon 18 Uhr als wir die Lodge Rezeption wieder erreichen.
Guy lacht sich zum Tode als er unsere Gepäckgeschichte erfährt. Wir ziehen endlich anständige Klamotten an und geniessen einen Malawi Gin Tonic im Salon.
Um 19 Uhr wird auch wieder das Set Menu zu 25 US$ serviert.
Viele Gäste hat es hier nicht. Gestern waren es 6 Leute und heute 8. Es gibt Gemüsesuppe, Chicken mit Reis und Butternutt und einen Fruchtsalat mit Eis. Nothing to write home about! 😗
Morgen geht es weiter zur Ntchisi Forest Lodge. Unser Leihwagen wird uns zur Lodge gebracht.
FAZIT KUMBALI COUNTRY LODGE - sehr nette Besitzer und tolles Personal - schöne Gartenanlage mit viele Vögel - mittelmässiges Essen, manchmal nur noch lauwarm am Tisch serviert - teuere Getränke - geräumige Zimmer aber etwas in die Jahren gekommen - Preis/Leistung stimmt nicht. Zu teuer für was es ist
Teil 607. Sept. 2018
@Herby: habe leider kein anderes Bild vom mittleren Wagen. 😎
@Antje: da kann ich mir vorstellen dass es nach 3 Jahren Malawi viel zu erzählen gibt...... 🙂
03.08.2018
Antony, der Angestellte von SS RENT A CAR, erscheint pünktlich um 8,30 an der Rezeption. Wir gucken uns gleich den Suzuky Jimny an. Wir müssen echt staunen. Der Wagen ist praktisch neu, Baujahr 2017 und zeigt nur 8000 gefahrene KIlometer! 🙂
Die Reifen sind auch nagelneu sowie der Ersatzreifen. Ich hatte schon das Schlimmste befürchtet. Nirgendwo bekam ich ein Feedback über diese Car Rental Firma. Sie hat aber immer bei irgendwelcher Frage gleich geantwortet. Wir mussten nichts im voraus zahlen aber Bargeld in US$ wurde bei der Autoübergabe gewünscht. Preis pro Tag für die Karre: 85 US$ Macht 25 Tage X 85 US$ = 2125 US$ + Cross Border für Sambia 50 US$
Im Preis inbegriffen: third party insurance, 150 kms am Tag (3750 Kilometer free mileage. So viel sind wir nicht gefahren), Interpol Clearance für Sambia. Quittung und Autopapiere werden gegen das Bargeld getauscht und Antony verschwindet in die Stadt mit Guy. Wir arrangieren den Innenraum um unser Gepäck zu verstauen. Wir klappen die Hintersitze um.
Der Wagen ist echt für 2 ganz OK. Zum ersten Mal finden wir auch einen User Manual in 3 Sprachen: Englisch, Französisch und Spanisch. Um 09.30 verabschieden wir uns von der Kumbali Lodge. Wir fahren am Haus des Präsidenten vorbei
und nehmen die Richtung Flughafen. Eines merke ich gleich. Im Land gibt es nicht viele Hinweisschilder. Wir haben kein GPS nur eine Landkarte und ein Kompass. In einem französischem Expat Forum hatte man uns geraten von Lodge zu Lodge nach dem besten Weg zu fragen. Zweimal waren wir glücklich es so gemacht zu haben.
Erster Stop, das Airtel Office in Kanebo unweit vom Flughafen.
Im Airport hatten wir eine SIM Karte für unser Mobile gekauft. Um das Telefon zu aktivieren muss man sich in einem Airtel Office registrieren. Da muss man seinen Pass zeigen und es werden Fotokopien gemacht. Wir müssen danach 24 Stunden abwarten bis man im Land telefonieren kann. Vor dem Office fahren mehrere Lastwagen und Busse mir Aktivisten an uns vorbei.
Jetzt geht es endlich Richtung Ntchisi Forest. Unfälle wie hier gibt es im Land selten.
Wir werden heute den Einzigen während unseres Aufenhaltes sehen. Auf der Webseite der Ntchisi Forest Lodge findet man den genauen Fahrplan um die Lodge am besten zu erreichen. Der GPS hätte uns eine andere Strecke gezeigt, eine Schlechte. Wir befolgen was die Lodge empfehlt. Es ist aber nicht immer einfach. Da es kaum Schilder gibt weiss man nicht im welchem Dorf man vorbei kommt. Die Einheimische sprechen aber meistens Englisch und sie geben uns die gewünschte Auskunft.
Im Land kommt man auch nicht sehr schnell vorwärt. Auf den Strassen findet man immer Vieh
Leute
oder Polizei Strassensperren. Die Polizei kontrolliert da immer die Ladung und Versicherung der Autos. Bei den Musungus wird nichts verlangt. Wir verlieren aber bestimmt immer 5 Minuten denn die Officer reden gerne mit uns. Mein Toni quaselt auch sehr gerne....Ich übertreibe nicht. Während unseren 25 Tagen, habe ich 61 Polizei Kontrollen gezählt! Nur einmal wurde auf der Windschutzscheibe unser Versicherungssticker kontrolliert.
Die letzten 26 Kilometer fahren wir auf einer Gravel Road. Sie führt durch abwechslungsreiche Landschaften.
Es geht schön bergauf.
Auf einmal erreichen wir eine Waldlandschaft und es riecht nach Pinien. Ein Genuss!
Dann biegen wir in die Lodge Einfahrt ein.
Fortsetzung folgt
Teil 709. Sept. 2018
@Rehema: echt interessant was du hier schreibst! 😎
Fortsetzung
Punkt um 13 Uhr erreichen wir die Ntchisi Forest Lodge. www.ntchisiforestlodge.com
Wir werden auf der Aussenterrasse vom holländischen Manager Ehepaar Irene und Rob herzlich mit einem Welcome Drink begrüsst.
Die Lodge befindet sich im Ntchisi Waldschutzgebiet die eine Fläche von 75Km2 bedeckt. Sie ist nach ökologischen Gesichtspunkten ausgerichtet. So wird der benötigte Strom aus Solarenergie erzeugt. Die Bevölkerung wird auch durch die Unterstützung verschiedener Projekte gefördert.
Die Aussenanlage sieht sehr entspannt aus.
Gleich danach essen wir im Hauptgebäude eine Kleinigkeit.
Hier stehen verschiedene Zimmerarten zur Verfügung. Sie sind einfach eingerichtet und unterscheiden sich jedoch in der Grösse. Wir haben uns für die best ausgestattete Unterkunft entschieden: die Forest Cabin. Ein Angestellter bringt uns auch nach dem Essen hin.
Sie besteht aus gläserne Türen.
Warmwasser wird mit Brennholz erzeugt.
Die Forest Cabin offeriert 2 Zimmer. Ein Doppelzimmer mit einem Queen Size Bett
und Kamin
sowie ein Zweibettzimmer. Werden wir aber nicht benutzen.
Es gibt ein einfaches Badezimmer mit einem Waschbecken
Dusche/WC.
Wer hier morgens auschlafen möchte, sucht sich lieber ein anderes Zimmer aus! Es gibt nämlich keine Vorshänge und gegen 6 Uhr kommt die Sonne heraus...... 😁
Fortsetzung folgt
Teil 810. Sept. 2018
Fortsetzung
Danach packen wir nur das Nötigste aus. Draussen gibt es die ganze Zeit einen riesen Lärm. Im Wald werden ununterbrochen Bäume gefällt. Wir beschliessen einen Spaziergang zu unternehmen um uns das genauer anzuschauen. Rob gibt uns eine kleine Karte von der Gegend und erklärt uns die verschiedene Wandermöglichkeiten.
Kaum erreichen wir die Hauptpiste kommen uns Kinder entgegen. Sie betteln aber nicht und wir unterhalten uns auf Englisch.
Wir laufen dann Richtung Lärm. Ntchisi Waldreservat ist eines der letzten erhaltenen Regenwälder Malawis. Neben den kleineren Tieren und Pflanzen, wie Schmetterlinge und Orchideen leben hier auch grössere Säugetiere. Man beobachtet auch Bäume die bis zu 30 Meter in den Himmel ragen und deren Blätterwerk den Wald überdacht. Leider, wie überall im Land, gibt es jetzt eine umfangreiche Abholzung für Feuerholz. Die Folgen sind verheerend. Malawi weist einen Bestandverlust von 1,6% pro Jahr auf und liegt damit an der Spitze der SADC Region. Einer der Hauptgründe für die Abholzung ist der industrielle Tabakanbau des Landes. Wir sehen mehrere Einheimische die sich mit Holz versorgt haben.
Aber das grösste Problem hier ist die massive Abholzung von Firmen die dem Staat Schmiergelder geben.
Die Bäume werden an Ort und Stelle gesägt.
Dieser Wald schrumpft immer mehr ein.
Wir reden einen Augenblick mit Mitarbeitern. Sie wohnen die ganze Zeit in einer Plastikhütte. Als Toilette haben sie den Busch. Mensch stinkt es hier......... 😗
Später begegnen wir wieder den selben Kindern die sich mit Wasser versorgt haben. Sie sind sehr fröhlich.
Zum Schluss nehmen wir den Sundowner Weg
der uns zu einem netten Aussichtspunkt führt.
Gegen 17 Uhr wird es schnell frisch. Wir kehren zur Lodge zurück und duschen. Das Wasser läuft leider nicht ab.... Danach ziehen wir warme Klamotten an. In der Forest Cabin kann man leider nicht lesen. Die Solarlampen reichen leider nicht dafür. Sie geben zu wenig Licht. Um 18 Uhr gönnen wir uns eine Flasche Chardonnay Arabella. Kostet 15 US$. In der Kumbali Country Lodge wollten sie 28 US$. Zum Abendessen gibt es ein Set Menu.
Wir essen am selben Tisch wie Irene und Rob.
Das Essen finden wir fade und nothing to write home about..... 😵 Wir sind die einzigen Gäste.
Preis für die Unterkunft pro Nacht in DBB: 280 US$ Ein Haufen Geld für was da angeboten wird..... Preis/leistung stimmt nicht. Echt schade, denn die Natur hier finden wir einmalig.
Morgen geht es weiter zur Tongole Wilderness Lodge.
Teil 912. Sept. 2018
@Antje: ich habe mich vielleicht nicht deutlich ausgedruckt......Die massiven Abholzung durch Firmen ist spezifisch für Ntchisi gedacht. Rob und Irene haben mir es erklärt. Sonst ist es genau wie du es beschrieben hast. Mein Fazit über das Land erfährst du am Schluss! 🙂
04.08.2018
Gegen 6 Uhr weckt uns die Sonne.
2 Stunden später begeben wir uns zum Haupthaus um zu frühstücken.
Wir eilen ins Restaurant denn draussen ist es echt kalt.
Ein kleiner Tisch erwartet uns.
Das Frühstück ist leider miserabel. Es gibt keinen Saft oder Yogurth. Es wird Zeit hier abzutraben.
FAZIT NTCHISI FOREST LODGE - tolle Lage und wunderschöne Gegend - Zimmer zu teuer, Leistung/Preis stimmt nicht - Küche nothing to write home about.....
Gestern Abend hat uns Rob noch den genauen Weg erklärt um Nkhotakota zu erreichen. Die Piste führt uns zuerst nach Kasakula und lässt sich gut fahren.
Sie wird sogar noch besser bis Mkaika.
Da finden wir wieder die Teerstrasse. In Nkhotakota City halten wir am Airtel Office an.
Unser Mobile funktionniert leider noch nicht. Toni muss wieder den Pass zeigen und es werden erneut Fotokopien davon gemacht. Der Angestellte versichert uns dass wir innerhalb 24 Stunden telefonieren können. Da sind wir aber gespannt. Ich schaue lieber das Geschehen vor dem Office an.
20 Minuten später können wir weiterfahren. Wir brauchen nur 30 Minuten bis zur Nkhotakota Wildlife Reserve.
Das Gate wird erneuert.
Entry Fees: 10 US$ pro Tag und Person Da wir in der Tongole Wilderness Lodge gebucht haben, brauchen wir nichts zu bezahlen. Ist im Lodgepreis inbegriffen. Die Nkhotakota Wildlife Reserve ist das grösste und älteste Wildreservat Malawis. Es bietet auf einer Fläche von 1800Km2 eine einmalige und zum grössten Teil unerforschte Wildnis. Die Landschaft ist von dichtem Miombo Buschland geprägt, das gelegentlich von offenen Grasebenen unterbrochen wird. Das Gebiet ist bisher nur wenig erschlossen und auf eigene Faust kann man nur sehr begrenzt auf Wildbeobachtungen gehen. Aufgrund eines sehr limitierten Wegenetzes eignet sich das wilde Nkhotakota Wildschutzgebiet vor allem für Buschwanderungen, zu Vogelbeobachtung sowie zum Klettern und Angeln.
Bis zur Tongole Lodge sind es noch 17 Kilometer.
Wir sehen auch schon die ersten Tsé Tsé Fliegen auch unsere Windschutzscheibe. 40 Minuten später erreichen wir das Tongole Tor. Da erwartet uns Aron, ein Mitarbeiter. Da wir im Wagen keinen Platz haben, setzt er sich aufs Dach. Wir nehmen ihn für die letzten 4 Kilometer bis in die Lodge mit.
Fortsetzung folgt
Teil 1013. Sept. 2018
Fortsetzung
Die Tongole Wilderness Lodge befindet sich tief innerhalb des Nkhotakota Wildschutzgebietes. Als ich anfang des Jahres unser Cottage reserviert habe, sah die Webseite der Lodge ganz anders aus. Man hatte das Gefühl im Park zu sein und viele Elis würden da zu Besuch kommen. Das war aber vor 2016..... Die Webseite wurde inzwischen geändert. Die Elis sieht man kaum noch. Wieso? Ein bisschen Geschichte. Jahrzehntenlange Wilderei und Holzernte (ja Antje!) haben viele wichtige Säugetierarten dezimiert und ihren natürlichen Lebensraum zerstört. Nkhotakota hatte einst mehr als 1500 Elis, aber aufgrund von Wilderei blieben weniger als 100 übrig als African Parks im August 2015 die Verwaltung des Reservats annahm. Im Juli und August 2016 und 2017 wurden 520 Elis zusammen mit mehr als 1400 Wildtieren aus Liwonde und Majete im Rahmen einer Umsiedlungsinitiative nach Nkhotakota gebracht. Man möchte Nkhotakota wieder zu einem der wichtigsten Wildschutzgebiete Malawis machen. African Parks hat anschliessend begonnen mit lokalen Gemeinschaften zusammenzuarbeiten um bedürftige Gebiete anzusprechen und nachhaltige Lebensgrundlagen zu fördern. Dazu gehört auch der Bau eines Umzäunungszauns. Tongole wurde aus dem Park gelassen. Der Zaun geht an die Lodge vorbei. Die Tiere können aber nicht mehr rüber kommen. Die Chance ein Eli zu sehen ist praktisch null...
Die Lodge liegt wunderschön leicht erhöht am Ufer des Bua River. Das Hauptgebäude ist zweistöckig und von der oberen Terrasse hat man einen fantastischen Blick auf den Fluss.
Unter dem reetgedeckten Dach befindet sich eine gemütliche Lounge
eine Bar
und ein Essbereich. Wir werden mit einem Rock Shandy recht herzlich begrüsst. Wir kapieren sehr schnell dass wir hier die einzigen Gäste sind. Danach werden wir zu unserer Kabawi Suite gebracht.
Auf der eigenen Holzveranda kann man die Aussicht auf den Wald und den Fluss geniessen.
Die geräumige Suite verfügt über 2 Betten
und ein komfortables en-suite Badezimmer mit grosser Dusche und toller Badewanne.
Es gibt auch Coffee/Tea Station
sowie genügend Platz für die Klamotten und Koffer.
Da wir hungrig sind begeben wir uns zum Haupthaus. Unweit befindet sich ein netter Swimming Pool.
Fortsetzung folgt
Teil 1114. Sept. 2018
Fortsetzung
Am oberen Deck erwartet uns ein gedeckter Tisch.
Die Aussicht von da oben ist schon spitze.
Zum Lunch gibt es Gemüse Quiche, Hähnchen und Salat. Schmeckt nicht schlecht. Danach versuchen wir im Lobby einige e-Mails zu senden. Telefonieren kann man hier nicht.
Wifi geht sehr langsam aber es funktionniert! Inzwischen ist es auch sehr heiss geworden. Wir geniessen den Pool umsomehr.
Später kehren wir zum Cottage zurück und ziehen uns um.
und um 15.45 ist Tea Time. Es werden Ice Tea, Samosas und verschiedene Stück Kuchen serviert. Um 16 Uhr startet die Kanue Tour auf dem Bua River.
Hier das Haupthaus vom Fluss gesehen.
Wir zichten zuerst diesen Monitor Lizard
und verschiedene Vögel.
Auf dem Kanue haben wir Zeit uns mit den zwei Angestellten zu unterhalten. Da erfahren wir dass der weisse Manager plötzlich heute morgen abgehauen ist. Aron's Bruder, der Immanuel, schmeisst momentan den Laden. Das ganze Personal ist total demotiviert. Die wenigen Gäste würden sich wegen dem Tiermangel beschweren....Und sie würden kein Tinkgeld bekommen......Olala.... 😣
Fortsezung folgt
Teil 1215. Sept. 2018
@stefanie: schön dass du auch dabei bist. Sehr interessant auch deine Meinung zu hören.
Fortsetzung
Die Kanufahrt ist angenehm.
Die Landschaft wechselt ab und zu.
Schade dass unsere Guides nicht sehr gesprächig sind........Unterwegs erblicken wir einige Hammerköpfe
sowie verschiedene Kingfischer Arten.
Zum Schwimmen ist der Bua River nicht wirklich geeignet!
Da der Wasserstand niedrig ist, kann man nur einige Kilometer flussaufwärts paddeln.
Wir halten auch an dieser Stelle an und die Guides bereiten den Sundowner vor. Wir gucken uns um und entdecken noch weitere Hammerköpfe.
Zum Apéro wird Malawi Gin Tonic angeboten. Die Sonne ist schon vor lange verschwunden.....
Wein muss man im voraus bestellen und extra bezahlen. Im Package sind nur alkoholische Malawi Getränke inbegriffen. Das heisst nur Bier, Malawi Gin und Wodka...... Kurz vor 18 Uhr sind wir in der Lodge zurück.
11/2 Stunde später wird das Abendessen serviert. Wir sitzen da allein. Kein Mensch zu sehen. Bleibt nur der Angestellte hinter der Bar. Dieser bringt uns eine Butternutsuppe, Beef Filet mit Gemüse und Kartoffeln, Panacotta. Das Essen schmeckt muss ich gestehen. Man spürt aber die ganze Zeit dass der Barman nur hofft dass wir so schnell wie möglich in unser Cottage verschwinden. Machen wir auch gegen 21 Uhr. Unsere Betten wurden mit einer Bettflasche sowie Moskitonetz versorgt. Nachts wird es hier schnell kalt. Schade dass das Moskitonetz voller Löcher ist.....
Für morgen sind die Aktivitäten beschränkt. Es gibt keine Game Drives da keine Tiere. Wir entscheiden uns für eine weitere Kanufahrt aber dieses Mal flussabwärts. Für den Nachmittag entscheiden wir uns für den Sundowner Walk.
Preis pro Nacht für uns Beide in Vollpension, 2 Aktivitäten am Tag inkl + einige Getränke: 870 US$ Eine Menge Geld für was da angeboten wird..... Bis jetzt fühlen wir uns echt in diesem Land was die Unterkünfte anbelangt (Preis/Leistung) verarscht! 😗
Teil 1317. Sept. 2018
@Antje: Schade dass wir von der Blue Zebra Lodge nie eine Antwort auf unsere Anfrage bekamen.... 😗 😗 Was da malawische Volk anbelangt haben wir zum Glück positivere Erfahrungen gemacht. In der Tongole Lodge hatte das Personal einfach die Schnauze voll!
05.08.2018
Zum Glück gab es im Zimmer keine Moskitos. Wir haben sehr gut geschlafen. Gegen 8 Uhr begeben wir uns zum Frühstück. Bei 14 Grad heute Morgen frieren wir. Ein Tisch wurde für uns gedeckt
mit Bua River View.
Der Café schmeckt leider fürcherlich. Die Konfitüre ist ungeniessbar. Das Ganze echt: nothing to write home about..... 😣 Um 9 Uhr laufen wir zum Ufer runter.
Die Kanufahrt kann beginnen. Mit von der Partie: Aron und sein Bruder Immanuel, der vorübergehende Manager. Ausser einige Vögel gibt es hier nichts zu sehen...
Hammerköpfe bekommt man öfters vor die Linse.
Die Flussabwärtsfahrt nimmt leider auch sehr bald ein Ende denn der Wasserstand wird zu niedrig.
Wir machen einen kleinen Stop und setzen uns auf die Felsen. Von da beobachten wir ein kleines Croc.
Um mir die Zeit ein wenig zu vertreiben gucke ich mir die viele Libellen an die sich auf den Steinen sonnen.
Gegen 11 Uhr paddeln wir zurück zur Lodge. Um 12.30 wird das Mittagessen serviert. Es gibt Salat, Kartoffeln, Bolognaise Burger (echt nicht mein Ding). Dann machen wir es uns am Pool gemütlich.
Fortsetzung folgt
Teil 1418. Sept. 2018
Fortsetzung
Um 16 Uhr fahren wir zum "Rock" Sundowner. Viel Benzin verbraucht unser Immanuel nicht denn es liegt ungefähr 2 Kilometer von der Lodge entfernt.
Als "Welcome" Gruss werden wir gleich von den Tsé Tsé Fliegen angegriffen..... 😣 Endlich sehen wir am anderen Ufer ein Tier!
Die Gegend ist hier nicht wirklich für einen tollen Sonnenuntergang geeignet......
Zum Glück werden wir schnell mit unserem Lieblingsgetränk geströstet.
1 1/2 Stunde später kehren wir zur Lodge zurück. Um 19.30 wird das Abendessen wieder serviert und wir sind immer noch die einzigen Gäste in der Lodge! Es gibt Tempura
Mixed Salad
Hake Fish
und Birne in Rotweinsauce. Das Ganze schmeckt gut. Wie gestern wartet der Barman ungeduldig dass wir abtraben. Diese Freude machen wir ihm sofort nach dem Essen. Wir packen dann unsere Koffer so dass wir früh morgens gleich abhauen können.
06.08.2018
Morgens sind die Farben auf dem Fluss am schönsten!
Um 07.30 sind wir schon auf der Restaurantterrasse um zu frühstücken. Heute morgen bekommen wir Gesellschaft.
FAZIT TONGOLE WILDERNESS LODGE:
- sehr schön geräumige und gelegene Cottages. Könnte ein Paradies sein! - schade dass die Lodge sich jetzt ausserhalb des Parks befindet. Die Tiere haben keine Möglichkeit rüber zu kommen wegen dem Zaun. - Preis/Leistung stimmt absolut nicht. Viel zu teuer. - Gute Küche aber sehr schlechtes Frühstück. - Demotiviertes Personal. Man spürt es zu jeder Zeit... - Kann ich leider nicht empfehlen.....
Punkt um 08.45 verlassen wir Tongole Lodge. Wir geben dem Personal kein Trinkgeld. Uns ist echt nicht Zumute..... Hier sieht man deutlich den Zaun vor der Lodge.
Wir beschliessen noch einen Abstecher zur Bua River Lodge zu machen. Sie liegt nur 2 Kilometer vom Gate entfernt und ist die einzige Unterkunft die sich im Park befindet. Auf dem Parkplatz der Lodge sieht man schon einige Overländer Autos.
Wir laufen den Buckel runter Richtung Lodge.
Fortsetzung folgt
Teil 1519. Sept. 2018
@Conny: zum Glück hat es doch einige schöne Momente auf unserer Reise gegeben! 🙂
@bNNddd: wir leider auch! C'est la vie...... 😎
@Cora: so viel Geld haben wir auch noch nie in einem Urlaub ausgegeben! Schade dass viele Ausländer, die hier Geld investiert haben, die Touristen so verarschen....Wer einmal das Land als Lodgehopper bereist hat, kommt so schnell nicht mehr. 😄
Fortsetzung
Wir erreichen sehr bald das Hauptgebäude, das komplett aus Holz und Stroh erbaut ist.
Da findet man ein Restaurant, eine gemütliche Lounge mit Leseecke und ein grosses Aussichtsdeck mit Bua River View.
Wir werden von der Managerin, eine Schottin, recht herzlich begrüsst. Wir erklären ihr dass wir uns die Anlage anschauen wollen. Sie ist sehr gesprächig und wir erfahren dass sie vor einigen Jahren die Tongole Wilderness Lodge geführt hat. Es gibt hier verschiedene Safarizelt Kategorien. Sind alle ausgebucht. Hier ein Luxuszelt à 300 US$ für 2 in Vollpension
und da ein Standardzelt zu 210 US$ in Vollpension.
Das Standardzelt darf ich mir näher anschauen. Der Innenraum ist echt klein. Ich wüsste nicht wohin mit meinen 2 Koffer! Davor eine kleine Terrasse und daneben das Badezimmer.
Wir laufen bis zum Flussufer mit einem Angestellten.
Man darf hier nicht allein am Ufer herumspazieren denn man bekommt sonst sehr schnell ungemütliche Gesellschaft....
Die Lodge bietet einen kleinen Walk pro Tag an. Ist im Vollpensionspreiss inbegriffen. Sonst muss man sich einen Scout zu 10 US$ mieten. Die Schotting erzählt uns dass in 2 Jahren auch Game Drives angeboten werden. Die Tiere die von Liwonde und Majete kamen müssen sich zuerst hier einleben. Um 11 Uhr verlassen wir den Park
und tanken in Nkhotakota Town. 1 Liter Petrol kostet da 880 Kwachas.
Eine Stunde später erreichen wir die Nkhotakota Pottery Lodge.
Der erste Eindruck ist echt nicht schlecht!
Der Strand sieht sehr einladend aus.
Fortsetzung folgt
Teil 1620. Sept. 2018
@Topobär: Vielleicht kommt der deutsche Besitzer aus Hamburg? 🙂
Fortsetzung
Da wir sehr hungrig sind gönnen wir uns zuerst im Restaurant ein saftiges Steak mit Gemüse und Salat.
Den Café trinken wir gemütlich hier und geniessen die tolle Aussicht.
Das Personal ist echt nett und man kann gute Gespräche führen. Da erfahren wir auch dass die Lodge von einem deutschen Rentner und seiner deutsch/simbabwischen Ehefrau geleitet wird. Wir treffen auch eine deutsche Praktikantin. Die Lodge arbeitet nämlich mit der MIERA (more income and employment in rural areas), der deutschen Gesellschaft für internationale Entwicklung, GIZ, zusammen.
Später begeben wir uns zu unserem Zimmer Nr. 3.
Die Terrasse bietet einen direkten Blick auf den Malawi See.
Das Zimmer ist nicht gerade romantisch
aber zweckmässig eingerichtet.
Es gibt auch Aircon. Das Badezimmer ist sehr einfach aber OK und sauber.
Die Lodge ist durch ihre Konferenzhalle gut belegt. Wir ziehen uns um und eilen Richtung See. Das Wasser ist echt angenehm. Es tut gut darin zu toben und zu schwimmen. Danach laufen wir den Strand entlang und beobachten einen Fisherman.
Das Ambiante hier gefällt uns sehr gut. Man fühlt sich in Urlaub.
Fortsetzung folgt
Teil 1721. Sept. 2018
Fortsetzung
Anschliessend besuchen wir die Nkhotakota Töpferei. Sie bietet handgefertigte Produktion von Keramik. Kunden können auch Aufträge vergeben welche in fast jeder Form und Design hergestellt werden können.
Es ist immer interessant einem Töpfer zuzuschauen.
Die verschiedene Produkte finden wir aber viel zu teuer!
Nach der Töpferei werden wir auf diesen Wagen aufmerksam.
Wir erfahren später vom Besitzer Harald dass es sich um ein altes LF16 MAN/Bachert der Berliner Feuerwehr handelt. Es wurde nach Südafrika verschifft und ohne Problem durch Zimbabwe, Mosambik und Malawi gefahren. Es wurde zu einem "Safari" Versorgungsfahrzeug aufgemöbelt und umgebaut.
Gegen 19 Uhr trinken wir einen Malawi Gin Tonic und eine halbe Stunde später wird das Abendessen serviert. Wir sind heute Abend nicht allein. Einige Einheimische die hier in der Lodge wohnen essen auch. Wir nehmen auf der Restaurant-Terrasse Platz .
Das Mittagessen schmeckte nicht schlecht. Leider enttäuscht uns das Abendessen sehr. Es gehört zum Halbpensionspreis. Die Suppe kommt aus einem sehr billigen Beutel.....
Das Chicken Curry schwimmt im Fett und der Schoko Kuchen kann man gerade vergessen! 😣 Da es nachts hier noch echt kühl wird, bekommen wir unter dem Tisch einen Malawi Heizkörper!
Hier gibt es auch Airtel Voucher um ins Wifi zu gelangen. Preis für die Nacht in Halbpension für uns Beide 109 US$. Gegen 21 Uhr kehren wir in unser Zimmer zurück.
07.08.2018
Sehr früh werden wir vom Sonnenaufgang geweckt.
Wir haben nicht sehr gut geschlafen denn die Bettmatrazen hatten schon bessere Zeiten hinter sich.... 😗
Fortsetzung folgt
Teil 1822. Sept. 2018
Fortsetzung
Wir spazieren ein bisschen den Strand entlang
und kehren zu unserem Cottage zurück.
Gegen 07.30 frühstücken wir draussen auf der Restaurant -Terrasse.
Wir sind die Einzigen. Die einheimische Gäste lassen sich lieber ihr Frühstück aufs Zimmer bringen. Es schmeckt besser als ich gedacht habe. Es gibt frischer Obstsalat, hausgemachte Konfitüre, Toasts. Den Kaffee finden wir auch hervorragend. Eine Stunde später machen wir uns auf den Weg Richtung Monkey Bay. Die Strasse bis zur Salima Kreuzung ist nicht einfach zu fahren. Es gibt eine Menge Potholes, Man trifft nicht viele Autos aber auf der Fahrbahn ist immer etwas los!
Die Fahrräder sind manchmal so voll beladen dass die Drivers die Richtung verlieren....
Ich hupe die ganze Zeit wie die Sammelbusse um ihre Aufmerksamkeit zu erwecken. Was man so alles mitschleppen kann!
Wir passieren nur 2 Polizei Strassensperren und diese Brücke.
Am Strassenrand wird öfters Holzkohle verkauft.
Nach der Salima Kreuzung ist die Strasse recht neu. Sie ist auch breiter und man kann endlich richtig fahren. Die Pipipause machen wir bei dieser Brücke. Da unter ist allerhand los.
Einige versuchen sogar Fische zu fangen.
Um 13 Uhr erreichen wir Norman Car Cottages. Taffy, der englische Besitzer und Leonie, die Managerin heissen uns recht herzlich Willkommen. Da erfahren wir auch gleich dass wir die einzigen Gäste für die nächsten 3 Tage sind... Der erste Blick zum Strand imponiert uns nicht gerade......
Fortsetzung folgt
Teil 1924. Sept. 2018
@Biggi: in Malawi bist du als Camper besser aufgehoben! 🙂
Fortsetzung
Das Norman Carr Cottage liegt am südlichen Seeufer des Malawisees, in der geschützten Bucht von Namakoma, 15 Kilometer südlich von Monkey Bay. Es besteht aus 4 executive Suiten und 2 Zimmern im Innenhof.
Wir werden gleich zum Tisch gebeten.
Zum Lunch gibt es Chambo Fisch mit Gemüsepuree und Salat. Schmeckt lecker. Danach begeben wir uns zu unserem Executive Zimmer nr 4. Auf den Weg dahin bemerke ich das kleine Schwimmbad. Schade dass es im Schatten liegt und keine Liegestühle vorhanden sind.
Das executive Zimmer bietet zuerst ein separates Zimmerlein mit einem Bett
und Schreibdesk.
Daneben findet man Coffee/Tea Station.
Dann kommt das Schlafzimmer mit King Size Bett.
Die Deko klingt sehr afrikanisch!
Das Klo befindet sich separat
und das Badezimmer draussen.
Ich muss gestehen irgendwie hat man keine Lust hier drin seine Zeit zu verbringen.........Das Ganze braucht einen Face Lifting.....Anschliessend laufen wir dem Ufer entlang. Gleich um die Ecke sehen wir ein Dorf.
Fortsetzung folgt
Teil 2025. Sept. 2018
Fortsetzung
Der Malawisee, auch Nyassasee genannt, zieht sich auf einer Länge von 770Km und einer Breite bis 80Km. Der See hat eine maximale Tiefe von 700 Metern. Die Seeufer grenzen an Tansania, Mosambik und Malawi. Er ist auch nach dem Victoria und dem Tanganykasee der drittgrösste afrikanische See. Die Ueberfischung der so geschätzten Buntbarsche in den letzten 20 Jahren hat den Fischbestand um 2/3 geschrumpft. Die hunger leidende Bevölkerung besitzt keine grosse Boote um auf dem grossen, einem Meer gleichkommenden See zu fischen. Daher wird zu stark in Küstennähe gefischt.
Dazu kommt jetzt seit einige Jahren noch die Ueberfischung von Profitmachern in Brutgebieten. Sie kommen in grossen Booten an die mit Netzen bewaffnet sind die selbst die kleinsten Fische fangen. "Diese Trawler" löschen Jungfische aus und zerstören wichtige Brutgebiete, wenn Kleinfischer eine geschlossene Fangsaison beobachten. Es wird Folgendes behauptet: wenn diese Trawler so weitermachen gibt es in 2 Jahren keine Fische mehr...... 😵
Am Ufer ist allerhand los. Man versorgt sich mit Wasser.
Man wächt das Geschirr
und die Klamotten.
Manche Kinder besitzen den grossen Unterernährungbauch.
Der See dient auch als Dusche.
Manche Kinder bleiben schön ruhig und schauen den Müttern zu.
Dieses Ambiente klingt sehr authentisch aber die Lust hier im See schwimmen zu gehen vergeht einem direkt..... Leider gibt es dadurch auch viele Sandflöhe hier am Ufer und ich werde mehrmals gestochen..... 😣
Wir kehren zur Lodge zurück denn um 17 Uhr wird eine Sunset Cruise angeboten. Das Boot fährt aber leider nur ungefähr 800 Meter heraus. Dann wird auch schon angehalten und geankert.
Wir sind echt enttäuscht. 2 Aktivitäten sind nämlich im Vollpensionspreis inbegriffen. Die Sunset Cruise gehört dazu. Wir haben das Gefühl man möchte nur dass wir konsumieren. Die Getränke hier sind nicht gerade billig..... Wir schauen uns den tollen Sonnenuntergang an
und kehren zur Lodge zurück. Um 19 Uhr wird das Abendessen serviert.
Es gibt zartes Beeffilet mit Reis, Hähnchen mit Gemüse und Kartoffeln sowie Schokomousse. Das beste Essen bis jetzt im Land. Man kann sich hier auch einen Airtel Voucher für das Wifi besorgen. Kostet 5 US$.
Wir sind gespannt wie morgen das "Fisheagle Feeding" stattfinden wird...... 😗
Preis pro Nacht für uns Beide in Vollpension: 270US$
Teil 2126. Sept. 2018
@Cora: heute dürfte es kein Problem sein den Kaffee in die Blutbahn zu bekommen..... 😛
08.08.2018
Gegen 6 Uhr werden wir plötzlich von einem riesen Krach auf dem Dach geweckt. Nach einer Weile realisieren wir dass es sich um Vervet Monkeys handelt. Sie toben und hopsen herum. Scheint ihnen Spass zu machen. Einschlafen werden wir nicht mehr können. Wir lesen..... 2 Stunden später laufen wir Richtung Restaurant. Am Ufer scheint alles sehr ruhig zu sein.
Der Pool wurde heute morgen schon gereinigt.
Das Frühstück erweist sich auch hier als Nothing to write home about. Wo bleiben die hausgemachte Konfitüren, Yogurts und frisches Obst? Derjenige der keine Eier mag ist auf Diät..... 😗
Um 10 Uhr begeben wir uns zum holzernen Bootssteg.
Von da aus beobachten wir das Geschehen am Ufer.
2 niedliche Schwalben leisten uns dabei Gesellschaft.
Einige Minuten später geht die Fisheagle Feeding Tour mit dem Boot los. Die Crew besteht aus Franck und Phil. Leider konnten sie keine Fische im Dorf kaufen da keine vorhanden waren. Wir müssen zuerst bei jedem Fischerboot anhalten und hoffen dass die Männer Fische gefangen haben.
Bei den ersten werden wir nicht fündig. Die Netze sind leer.
Diesen Kerl muss ich einfach fotografieren!
Sein Gesicht finde ich sehr eindrucksvoll.
Fortsetzung folgt
Teil 2229. Sept. 2018
Fortsetzung
Dieser Fischerman hat leider auch keine Fische gefangen.
Endlich werden wir bei diesem Kerl fündig.
Er hat aber nur 3 kleine Fische in seinem Netz und er will stolze 400 Kwachas dafür. Kostet normalerweise 200 Kwachas....Franck ist aber damit nicht einverstanden, muss aber schlussendlich das Geld herausrücken. Er holt sich die Wahre mit dem Paddelboot.
Endlich kann die richtige Fahrt losgehen. Die Landschaft gefällt uns sehr gut.
Nach einer halben Stunde erreichen wir die Stelle wo sich meistens die Fisheagle aufhalten. Franck fängt an zu pfeifen. Die Fisheagle sind nicht sehr weit.
Phil bereitet die Fischköder vor. Im Maul der toten Fische stopft er Polyester hinein so dass die Fische im Wasser an der Oberfläche bleiben. Phil schmeist einen ins Wasser. Es braucht nicht sehr lange bis ein Fisheagle runter fliegt und sich ihn schnapt.
Leider habe ich in diesem Moment zu spät abgeknipst! Ich frage mich auch ob der Polyester im Fisch dem Fisheagle mit der Zeit nicht schadet....... 😊 Später fahren wir zur Schnorchelstelle.
Wir passieren dabei einige Kormorane.
Es gibt schon schöne bunte Fische aber ich habe mir da mehr versprochen....Wir geniessen aber das kristallklare Wasser und schwimmen eine Weile. La vie est belle. Schade dass dieses Wasser nicht vor der Norman Carr Lodge zu finden ist... Langsam wird es Zeit zur Lodge zurückzukehren. Einige Kinder paddeln an uns vorbei.
Bald erblicken wir wieder das Ufer vor der Lodge.
Kühe fressen gerade Gras.
Wir begeben uns direkt zum Mittagessen.
Fortsetzung folgt
Teil 2301. Okt. 2018
@Hartmut: da gebe ich dir Recht!
@Picco: das mit dem Polyester haben wir zu spät mitbekommen......Die Fische waren schon im Wasser......Am nächsten Tag waren wir dann schlauer! 😎
Fortsetzung
Die Mieze des Hauses hat es sich gemütlich gemacht.
Wir setzen uns an den Tisch und geniessen unsere Mahlzeit. Da wir heute keine Lust auf einen Sundowner mit dem Boot haben, entscheiden wir gleich danach Richtung Cape Maclear zu fahren. Zuerst geht es Richtung Monkey Bay. Nach einigen Kilometern kommt dann die Abzweigung Cape Maclear. Die sieben ersten Kilometer bestehen aus einer Gravel Road. Dann kommt wieder Asphalt aber mit viele Schlaglöcher. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich.
Wir fahren direkt zur Thumbi View Lodge und parken davor.
Es ist die älteste Lodge in Cape Maclear und sie befindet sich im Fischerdorf Chembee. Die Atmosphäre gefällt uns auf Anhieb.
Die Ausicht von der Poolterrasse ist ein Genuss für die Augen.
Der Strand ist sauber.
Wir zögern nicht lange und schwimmen eine Runde.
So überfüllt ist der Ort nicht. Wir gönnen uns noch einen Apéro und gegen 17 Uhr verlassen wir die Ortschaft. Morgen kommen wir wieder und besuchen den National Park. Auf dem Rückweg halten wir noch am "Rock of the Tribal face scars" an.
Die Einheimische glauben dass es ein heiliger Felsen ist. Männer aus der lokalen Medizin machen heilende und schützende Mixturen, indem sie Aggregate des Gesteins abbrechen.
Später erreichen wir wieder die Hauptstrasse.
Diese Strassensperre wurde unterdessen aktiviert.
Wir plaudern eine Weile mit den netten Polizisten und können dann weiterfahren. Taffie und Leonie sitzen draussen am Strand. Mit ihnen Leonie's Tochter mit Ehemann. Wir setzen uns dazu. 10 Minuten später erscheint noch Ralph. Er besitzt eine Croc Farm in der Umgebung. Ausser Taffie sind alle südafrikaner. Sie erzählen uns dass sie nie mehr in ihr Heimatland zurückkehren wollen. Es herrscht dort ein umgekehrtes Apartheid. Sie sind vor einem Jahr ausgewandert. Wir lenken das Gespräch ab. Wir kennen uns da in politik nicht so gut aus. Mit dem Sonnenuntergang geniessen wir unser Chardonnay.
Um 19 Uhr gibt es Abendessen.
Das Beefcurry mit Reis, das Hähnchen mit frischem Gemüse und Kartoffeln schmecken sagenhaft.
Teil 2402. Okt. 2018
09.08.2018
Um 6 Uhr toben die Vervet Monkeys wieder auf dem Dach. Gegen 8 Uhr frühstücken wir. Am Ufer geschieht das alltägliche Leben.
Danach verlassen wi Norman Carr Cottages per Boot.
Es geht wieder auf Fish Eagle Tour mit Franck und Phil. Und sie suchen zuerst Fische.......Wir halten bei mehreren Fischboote an.
Bei Diesem werden sie fündig.
Wie gestern paddelt Franck zum Boot und holt sich die Wahre.
Phil hat schon das Polyester vorbereitet. Das gefällt uns gar nicht denn wir wissen was demnächst kommen wird. Toni bietet Franck 6 Fische für uns auf die Seite zu tun. Wir wollen sie in der Lodge essen.......Die anderen Zwei wollen wir selber den Fish Eagle geben. Franck pfeift wie gestern. Schon nähert sich ein Fish Eagle.
Im selben Augenblick werfe ich den Fisch ins Wasser. Der Fisheagle holt sich den Fisch bevor er unter geht. Man sieht es leider nicht auf dem Bild!
Nicht weit entfernt entdecken wir einen Anderen auf einem Baum.
Dieses Mal pfeife ich. Wir warten bis der Fisheagle angeflogen kommt und Toni schmeist sofort den Fisch ins Wasser.
Auch dieses Mal verschwindet der Vogel mit der Beute. Franck und Phil sind erstaunt! Sie dachten, es würde nicht klappen. Wir erklären ihnen dass der Fisch im richtigen Augenblick geworfen werden muss. Da braucht man kein Polyester....Hoffentlich haben sie es kappiert...... 😗 Danach fahren wir wieder Richtung Schnorchelstelle. Die Kormorane sind immer noch da.
Wir geniessen das kristallklare Wasser. Manchmal kommt man sich echt wie auf den Malediven vor.
Schade dass bei Norman Carr der Strand so mies ist...... 😵
Fortsetzung folgt
Teil 2503. Okt. 2018
Fortsetzung
Danach geht es wieder zurück zur Lodge. Auf dem Weg dorthin begegnen wir diesen fröhlichen Kindern.
Gleich bei Ankunft
nehmen wir das Mittagessen: Chicken Pie mit Salat und frischer Obstsalat. Miam miam.
Danach geht es direkt zum Lake Malawi NP. Der Nationalpark im Süden des Malawisees umfasst einen Teil des Sees, die Halbinsel Khumba und 12 kleinere Inseln. Das 90km2 grosse Areal wird auf der Liste des UNESCO-Weltnaturerbe geführt. 1934 wurden auf einigen Inseln Waldreservate und Vogelschutzgebiete eingerichtet. Dieser Schutz wurde 1972 auf die Hügel von Cape Maclear, Mwenya und Nkhudzi ausgedehnt. 1980 wurde der heutige Nationalpark errichtet.
Wie praktisch überall in Afrika findet man um jede Ecke Plastik und Mühl.....
Auf der Strasse ist man nie allein.
Statt nach rechts Richtung Chembe Dorf zu biegen fahren wir gerade aus bis zum Parkeingang.
Die Parkschranke ist offen und kein Mensch zu sehen.......Wir fahren also weiter bis zum Otter Point Parkplatz wo wir den Wagen stehen lassen.
Danach laufen wir bis zum Otter Point. Unterwegs sehen wir viele Eidechsen.
Nach 10 Minuten entdecken wir ein echtes Paradies.
Ich ziehe mich schnell um und eile ins Aquarium. Taffie hatte mir Brot mitgegeben. Es scheint den Fischen zu schmecken!
Im Bereich des Parks kommen etwa die Hälfte der geschätzten 1000 Fischarten vor, von denen über 90% nur hier heimisch sind. Der See beheimatet 30% aller bekannten Buntbarsch-Arten, insbesondere die Mbuna.
Ein Geschenk für die Augen!
Fortsetzung
Teil 2604. Okt. 2018
Fortsetzung
Nicht nur die Fische interessieren sich an unser Brot!
Diesen Ort könnte ich jeden Tag besuchen. Das lauwarme Wasser ist ein Geschenk Gottes. Und kein Mensch ausser uns Beiden.
Wenn man sich Zeit nimmt kann man auch Hammerköpfe und Fisheagle beobachten.
Leider geht die Zeit viel zu schnell vorbei und wir müssen uns vom Otter Point verabschieden. Bei der Parkschranke finden wir immer noch keinen Ranger. Wir fahren weiter und machen einen Abstecher zur Thumbi View Lodge. Wir lieben diesen Ort mit seinem Ambiente.
Auf der Terrasse gönnen wir uns einen Gin Tonic. La vie est belle! Die Zeit würde ich hier am liebsten anhalten.
Im Dorf selber ist es auch angenehm sich mit den Einheimischen zu unterhalten.
Gegen 18 Uhr erreichen wir wieder Norman Carr Cottages. Der Generator ist "On" denn jeden Donnerstag gibt es in Monkey Bay und Umgebung keinen Strohm von 4 Uhr bis 21 Uhr. Später wird in der Lodge gebraait. Die Steaks und Pork Ribbs , miam miam!
Morgen geht es weiter zum Liwonde NP.
FAZIT NORMAN CARR COTTAGES
- sehr gute Küche - mittelmässige Zimmer - zum Baden echt nicht geeignet - dreckiger Strand mit Sandflöhe - Aktivitäten comme ci comme ça - Preis/Leistung stimmt leider nicht
Das nächste Mal würde ich mir einfach eine Unterkunft direkt in Chembe Dorf suchen.
Teil 2708. Okt. 2018
@Picco: richtig so! 🙂
10.08.2018
Um 08.30 verlassen wir Norman Carr Cottages. Bis nach Mangochi lässt sich die Strecke sehr gut fahren.
Danach finden wir auf der M3 lauter Baustellen....
Wenn wir für ein paar Kilometer wieder auf Asphalt fahren, können wir nicht schneller fahren.
Während der Bauarbeiten machen Einige aber gute Geschäfte entlang der M3.
Wir verlieren einge gute Stunde!
Später wird die M3 von A bis Z so aussehen.
Nach der Abzweigung Liwonde NP gibt es noch eine 16 Kilometerlange Gravel Road. Sie führt zum Parkeingang Ulongwe.
Da müssen wir uns registrieren. Wir bezahlen aber keine Entry Fees da sie in unserem Package vom Mvuu Camp inbegriffen sind. Danach sind es noch 2 Kilometer bis zu den Lodges Parkplätze. Da erwartet uns eine Dame. Sie checkt unsere Reservierung und erklärt mit einem grossen Lächeln dass wir ein Upgrade in die Mvuu Lodge bekommen haben. Die Mvuu Lodge hatte ich schon am Anfang auf unserer Wunschliste. Aber 1000 US$ pro Nacht für uns Beide in All In war uns schon zu teuer.... Im Mvuu Camp bezahlen wir "nur" 600 US$. Ein Boot bringt uns zum anderen Seeufer.
Da begrüsst uns ganz herzlich die französische Managerin Béatrice. Die Mvuu Lodge liegt wunderschön in einer Bucht direkt am Shire River. Der Shire River ist der grösste Fluss in Malawi und fliesst aus dem Lake Malawi in den Lake Malombo und von dort durch den Nationalpark in Richtung Süden. Das Hauptgebäude (Rezeption/Bar) liegt direkt am Shire und ist über einen langen Steg ab Bootsstation erreichbar. Auf dem Weg dorthin machen wir schon einige Sichtungen.
Fortsetzung folgt
Teil 2809. Okt. 2018
Fortsetzung
@Mulanje: das gebe ich dir Recht. Stolze Preise...... 😗
Fortsetzung
Das Haupthaus sieht echt gemütlich aus.
Da bekommt man auch Wifiempfang.
Wir trinken einen Malawi Shandi als Welcome Drink und Béatrice erklärt uns den Alltag in der Lodge. Gleich danach gibt es schon das Mittagessen. Es wird im Nebengebäude serviert.
Da finden wir morgens auch das Frühstücksbuffet.
Es gibt Chicken Wraps mit Gemüse und gemischtem Salat. Als Nachspeise Chocolate Pancakes. Miam miam! Wir teilen den Tisch mit 2 Amerikanerinen und 2 Holländer. Sie erweisen sich alle als sehr lustig. Danach werden wir zu unserem Zelt Nr 5 gebracht.
Es bietet auch einen Schreibtisch sowie Safe an.
Auf der Terrasse kann man es sich auf der Hängematte
oder auf den Sesseln gemütlich machen.
Von da aus beobachtet man öfters Tiere. Das freie Badezimmer lässt keine Wünsche offen.
Das Klo ist separat.
Wir geniessen schon einmal das nette Schwimmbad und lesen ein Buch.
Ab und zu bekommen wir Besuch!
Fortsetzung folgt
Teil 2910. Okt. 2018
Fortsetzung
Um 15.30 gibt es Café/Kuchen im Hauptgebäude. Die Aussicht von da oben kann sich echt sehen lassen!
Viele Hippos spazieren um die Lodge herum. Es macht Spass ihnen zuzuschauen.
Mit Guide Chifongo, den 2 Amerikanerinen und Holländer geht es anschliessend auf Game Drive.
Rhinos werden wir leider im Park nie erblicken...
Wir unterhalten uns mit Chifongo und erfahren dass die Guides ihr Handwerk an Ort und Stelle selber lernen. Sie besuchen keine Schule wie zum Beispiel die Rangers in Südafrika. Dies merkt man leider sofort. Viele Tiere werden wir nicht finden.
Ist uns schon öfters passiert aber der Guide konnte die Fahrt durch interessante Erzählungen spannend machen. Hier nichts..... Wir müssen alles fragen. Es kommt sonst keine Info aus Chifongo's Mund. Schade denn er hat immer eine gute Antwort auf unsere Fragen...... 😗 Zum Fotografieren wird es auch nicht optimal denn Chifongo kümmert sich absolut nicht um den besten Winkel zu erwischen.
Wenn wir nicht gebettelt hätten, wären wir am Waterbuck einfach vorbeigefahren.....
Wir erfahren dass die Antilope vor 2 Tagen von einem Löwenrudel getötet wurde. Was übrig bleibt wird von den Hyenas später fertig gegessen. Wir begegnen noch einigen Elis
und halten für den Sundowner am Flussufer an. Die Stimmung sowie das Licht sind einmalig.
Gegen 19 Uhr geht es wieder Richtung Lodge zurück. Gleich nach Ankunft werden wir zu Tisch gebeten. Ein grossdeckter Tisch mit Kerzenlicht erwartet uns. Das Nachtessen erweist sich als sehr lecker. Uebrigens, die Getränke sind nicht im Preis inbegriffen........Eine Flasche Merlot kostet 20 US$.
Morgen früh reisen leider die Amerikanerinen und Holländer weg....
Teil 3011. Okt. 2018
11.08.2018
Um 6 Uhr beginnt unser Game Drive mit Guide Chifongo. Da es echt nicht viel zu sehen gibt
plaudern wir die ganze Zeit mit den Amerikanerinen und Holländer. Unterwegs gibt es eine kleine Cafépause.
Auf dem Weg Richtung Lodge sehen wir verschiedene Antilopenarten.
Gleich nach Ankunft
eilen wir zum Hauptdeck weil wir da immer Tiere erblicken. Heute morgen ein Croc
und ein Bushbuck.
Danach laufen wir zum Nebengebäude um zu frühstücken.
Das Frühstück lässt keine Wünsche offen. Miam miam. Es gibt Säfte, frische Früchte, Obstsalat, Wurst und Käseplatte, Muffins, Omelettes, Pancakes....usw
Gegen 9 Uhr verlassen uns die Amerikanerinen und Holländer. Für uns allein beginnt auch der "Boat" Drive. Keine Zeit zum Faulenzen.
Fortsetzung folgt
Teil 3112. Okt. 2018
Fortsetzung
Chifongo entscheidet flussaufwärts zu fahren. Er vergisst aber dass wir Gegenlicht haben und es also nicht sehr günstig ist zum Fotografieren....Ich erkläre es ihm sofort. Er versteht es aber nur halbwegs.... 😗 Er macht es immer so erklärt er uns! Zum Glück kann ich ihn umstimmen... Wir ändern die Richtung und jetzt geht es flussabwärts. Wir werden von einigen Hippos boebachtet.
Kormorane
sowie Pied Kingfishers gibt es hier am Shire River Viele.
Man kann auch verschiedene Entenarten sowie Reiher beobachten.
Mein Lieblingsvogel des Tages bleibt aber der Nimmersatt Storch.
Um zu ruhen, begeben sich diese Storche in eine Haltung die auf den Menschen wirkt als würden sie mit nach vorn zeigenden Unterschenkeln knien.
Tatsächlich stehen sie dabei gemäss Vogelskeletts auf den Fersen, abgestürzt durch die umgeklappten Läufe.
Hippos fühlen sich im und am Fluss wie Zuhause. Es macht echt Spass ihnen zuzugucken.
Auf unserem Boot kommt ab und zu eine Schwalbe angeflogen.
So viele Malachit Kingfisher konnte ich in Afrika noch nicht erblicken. Sie sind aber leider schwer zum Fotografieren...
Auf einmal sehen wir am Flussufer eine riesen Eliherde.
Sie kommt um ihren Durst zu löschen.
Fortsetzung folgt
Teil 3215. Okt. 2018
Fortsetzung
An die Elis kommen wir sehr nah dran.
Immer wieder erscheinen neue Dickhäuter.
Wir beobachten sie eine Weile.
Sie lassen sich von uns absolut nicht stören.
Zwischendurch wird auch wieder Grass gegessen.
Nach einer halben Stunde verlassen wir die Stelle. Ein Fish Eagle schaut sich unweit nach einer Beute.
Waterbucks geniessen den Tag am Ufer.
Sacred Ibisse kommen hier öfters vor.
Beim nächsten Fish Eagle halten wir an.
Ungestört bleibt er am Ufer und starrt uns an.
Inzwischen hat uns auch Chifongo erklärt wieso wir einen Upgrade in die Mvuu Lodge bekommen haben. Es gibt für diese Lodge sehr wenige Buchungen. Für das Mvuu Camp kommen immer mehr Anfragen. Man nimmt alles was kommt an und verteilt sie zwischen Camp und Lodge. Die Mvuu Lodge wäre sonst meistens leer...... Ich finde die Lodge zu teuer.....immerhin sind die Getränke nicht inbegriffen.....
Fortsetzung folgt
Teil 3316. Okt. 2018
Fortsetzung
Der Fisheagle ist immer ein tolles Fotomotiv.
Er scheint jetzt etwas im Wasser zu verfolgen.
Dann guckt er wieder nach oben.
Auf einmal geht alles zu schnell für mich. Kopf nach unten, er fängt sich die Beute
und schon fliegt er weg!
Ein bisschen später treffen wir wieder eine Eliherde.
Sie nähert sich zum Ufer.
Egrets sieht man öfters am Shire River.
Wir schenken aber unsere ganze Aufmerksamkeit diesem kleinen Eli.
Er schaut so goldig aus.
Dann verschwindet er zu seiner Mama.
Langsam geht leider die Fahrt zu Ende. Chifongo steuert Richtung Mvuu Lodge.
Fortsetzung folgt
Teil 3417. Okt. 2018
Fortsetzung
Wir nähern uns der Lodge.
Und da werden wir auf diesen Waterbuck aufmerksam.
Seit Tagen bleibt er um die Lodge und nimmt ab. Chifongo meint der Waterbuck sei krank.
Zum Mittagessen sind wir allein. Béatrice fragt was wir am Nachmittag machen wollen. Wir entscheiden uns wieder für eine Bootsfahrt. Dieses Mal aber flussaufwärts. Anschliessend lesen wir im Hauptgebäude. Immer wieder gibt es vom Beobachtungsdeck etwas zu sehen. Zuerst 2 Hippos die ins Wasser verschwinden.
Dann Mama Hippo mit ihrem Kleinen.
In den Bäumen zwitschern lauter Vögel
und um herum tobben einige Affen.
Ein Hippo kommt ganz nah um zu grasen. Wir schauen eine Weile zu.
Es lässt sich absolut nicht ablenken.
Um 16 Uhr beginnt unsere Bootsfahrt. Chifongo steuert Richtung Flussmündung von Lake Malombe.
Fortsetzung folgt
Teil 3518. Okt. 2018
Fortsetzung
Sehr bald konzentrieren wir uns auf ein Hippo am Ufer.
Es verschwindet leider sehr schnell ins Wasser.
Ein Fisheagle schaut sich von weitem nach einer Beute um.
Auf dem Weg zur Flussmündung Lake Malombe passieren wir einige Fischermen Dörfer.
Der Malombesee ist der drittgrösste See in Malawi. Er ist 30km lang bis 15Km breit, 7m tief und bietet verwilderte und sumpfige Ufer. Unterwegs begegnen wir auch einigen Fishermen die sich einen grossen Fang erhoffen.
Den Malawi Gin Tonic am Schluss geniessen wir doppelt bei diesem wunderschönen Ambiente!
Gegen 18.30 kehren wir in die Lodge zurück. Es bleibt gerade noch Zeit zum Duschen. Zum Abendessen sind wir nicht allein. Ein italienisches Ehepaar ist am spätem Nachmittag angekommen. Das Essen schmeckt wieder sagenhaft. Es gibt frische Gemüsesuppe, Lamgigôt mit Ratatouille und Reis, Schoko Biscuit. Miam miam. Béatrice kommt anschliessend zu unserem Tisch. Sie erzählt uns dass ein Hippo heute Nachmittag unweit von unserem Zelt gestorben ist. Vor einigen Tagen hat es gegen ein anderes Hippo gekämpft und erlitt schwere Verletzungen. Sie mussten das Hippo per Jeep entfernen. War keine leichte Arbeit. Wir plaudern noch eine Weile mit den lustigen Italienern und gehen anschliessend schlafen.
12.08.2018
Nach dem schmackhaften Frühstück mit den Italienern, nimmt uns Chifongo zu einem Game Drive mit. Zuerst wollen wir zum toten Hippo. Es hat vielleicht Hyena Besuch. Leider nicht, nur lauter Fliegen.......
Es stinkt auch schon fürchterlich.
Die Augen vom Hippo wurden schon warscheinlich von Vögeln herausgepickt.
Nach 5 Minuten fahren wir weiter.
Fortsetzung folgt
Teil 3623. Okt. 2018
@picco: wir haben es gut überstanden! 😄
@Biggi: ich wünsche dir schon viel Spass in Malawi. Viele asiatische Touristen haben wir im Land nicht getroffen ausser ein paar chinesische Expats...
Fortsetzung
Unterwegs erblicken wir leider nicht sehr viele Tiere. Wir kämpfen auch die grösste Zeit mit den Tsé Tsé Fliegen.... 😗 Ab und zu begegnen wir Impalas.
Die Elis sieht man praktisch überall im Park. Die grösste Population Malawis lebt hier.
Ein ewiges hin und Her.
Für Birders ist dieser Park auf jeden Fall geeignet. Wir gucken eine Weile dieser Gabelracke zu.
Danach fahren wir praktisch bis zum Chinguni Gate. Da treffen wir auch einen Tracker von African Parks.
Als Afrikan Parks in 2015 das Management von Liwonde NP in Zusammenarbeit mit dem Department of National Parks und Wildlife übernahm, war der Park voller Drahtschlingen übersät. Menschen wilderten wie verrückt. Es war gesetzlos und voller Herausforderung. African Parks begann sofort mit dem Bau eines elektrischen Zauns, um die Wildtiere im Park und illegale Aktivitäten draussen zu halten. Seit 2015 wurden so 36000 Schlingen beseitigt und die Wilderei wurde deutlich reduziert und ist nun unter Kontrolle. Geparde wurden im Jahr 2017 wieder eingeführt und brachten die Art nach 100 Jahren wieder in den Park. 10 Löwen wurden anfangs 2018 aus der Majete Wildlife Reserve und Südafrika wieder eingeführt. Der Tracker ist Engländer. Er erklärt uns dass er die Geparden verfolgt um ihre Lebensanpassung regelmässig zu prüfen. Nach den Löwen wird auch öfters getrackt. Die Infos werden leider den Parklodges nicht weiter geleitet. African Parks möchte das die Raubkatzen in Ruhe gelassen werden. Auf dem Weg zur Lodge zurück fliegt noch ein Fisheagle über uns.
Wir erreichen sie um 13 Uhr. Da fangen auch die Tsé Tsé Fliegenstiche richtig zu jucken.... 😣 Das Mittagessen wird gleich serviert. Es gibt Tuna Pie mit Reis und Salat. Als Nachspeise frischer Fruchsalat. Miam miam. Ein Erdhörnchen erhofft sich neben uns eine kleine Gabe.
Anschliessend trinken wir einen Kaffee im Hauptgebäude. Von da aus sehen wir Affen
sowie unser Stammgast, der Bushbuck.
Wir machen es uns danach am Pool gemütlich.
Fortsetzung folgt
Teil 3724. Okt. 2018
Fortsetzung
Gegen 16 Uhr geht die Bootsfahrt auf dem Shire River los. Das italienische Ehepaar und ein Englisches begleiten uns. Wie schon erwähnt bietet dieser Park ein Paradies für Birders. John, der Engländer, ist ausser dem Häuschen. Mit seiner grossen Canon knipst er überall herum. Wir erblicken wieder einige Malachit Kingfisher
sowie egrets
und Grey Kingfisher.
Die Crocs zeigen sich heute auch von ihrer besten Seite.
Es ist immer ein Ereignis ihnen zuzuschauen.
Hippos bekommen wir auch öfters vor die Linse.
Es ist einfach spitze vom Boot aus diese ganze Vielfalt an Tieren zu bewundern. Grey Heron
sowie verschiedene Entenarten gehören auch noch dazu.
Zum Sundowner gibt es den üblichen Malawi Gin Tonic. Hier schmeckt er doppelt so gut!
Ich würde am liebsten die Zeit anhalten.
Gegen 18.30 kehren wir zur Lodge zurück. Nach dem Duschen begeben wir uns zum Restaurant. Zum Abendessen bekommen wir: Tomatensalat, Hähnchen à la marocaine mit Couscous und Gemüse. Als Nachspeise einen lauwarmen Apfelkuchen. Miam miam.
Morgen früh machen wir noch einmal eine Bootsfahrt und dann geht es weiter Richtung Zomba Plateau.
Teil 3825. Okt. 2018
13.08.2018
Als wir heute morgen um 07.30 im Restaurant frühstücken wollen bemerken wir dass keine Tische gedeckt sind. Das italienische und englische Ehepaar kommen 5 Minuten nach uns nach. Gleich darauf folgt Chifongo. Er meint wir sollten schon einmal zum toten Hippo rüber fahren. Vielleicht hat es Hyenas in der Gegend. Und schon nehmen wir im Wagen Platz. Wir fahren aber die Gegenrichtung. Chifongo schmunzelt die ganze Zeit. 10 Minuten später verstehen wir auch wieso. Heute erwartet uns ein Bush Breakfast!
Das ganze Personal steht für uns bereit.
Eine nette Ueberraschung und ein tolles Ambiente. Gleich danach kehren wir zur Lodge zurück und laufen zum Boot. Unweit zwitschern einige Bee-eaters.
Ein Eli hat gerade seinen Durst gelöscht.
Auf einem Baum erblicken wir eine Kormoran Kolonie.
Später treffen wir eine Eli Herde.
Der Engländer ist "with the Angels". Mit seiner Canon Kamera springt er hin und her.
Hammerköpfe sind immer tolle Fotomotive
aber mein Lieblingsvogel bleibt der Fish Eagle.
Ein Nimmersatt läuft uns auch noch über den Weg.
Zum Abschied dürfen wir noch einige Hippos bewundern.
Den Kleinen finden wir echt süss.
Um 11 Uhr ist auch schon die Bootsfahrt zu Ende. Wir bezahlen unsere Extras (Getränke) und Chifongo bringt uns wieder rüber zum Parkplatz.
FAZIT MVUU LODGE
- sehr schöne Lage - gemütliche Zelte - viele Tiersichtungen vom Hauptgebäude aus - sehr gute Küche - tolle Bootsfahrten - Game Drives momentan noch nicht optimal. In 2 Jahren sollte es aber soweit sein laut Béatrice......African Parks bemüht sich sehr. - Die Lodge finde ich aber zu teuer. Zum Glück hatten wir einen Upgrade. Die Getränke könnten echt inkl. sein.
Teil 3926. Okt. 2018
Fortsetzung
Die Fahrt nach Zomba führt uns durch abwechslungsreiche Landschaften.
Eindrucksvoll taucht in der Ferne das Zomba Plateau auf. Es ragt über 2000m. In Zomba biegen wir rechts ein Richtung Ku Chawe. Die asphaltierte Strasse windet sich nun stetig bergauf. Händler am Weg verkaufen Erdbeeren, eine Spezialität, die es in dieser Höhenlage fast das ganze Jahr hindurch gibt. Wir fahren am malerischen Mulunguzi Stausee (besuchen wir morgen) entlang und dann ist es nicht mehr weit bis zum Sunbird Ku Chawe Hotel. Der erste Eindruck ist nicht gerade der Beste!
Die Anlage ist riesig und bietet Räume für Konferenzen an.
Der Empfang an der Rezeption ist aber sehr herzig.
Auf der Aussenterrasse essen wir zuerst eine Kleinigkeit.
Die Aussicht von da oben ist einfach grandios.
Danach bekommen wir die Schlüssel zu unserem Zimmer 119. Es liegt im Erdgeschoss und verfügt über 2 Betten
Das Badezimmer könnte aber einen Face Lifting gebrauchen. Es ist aber sauber.
Draussen gibt es eine Terrasse mit 2 Liegestühle
mit Blick auf den tollen Garten und Hauptgebäude.
Den Rest des Nachmittags laufen wir im Pinienwald herum. Es duftet angenehm. Man fühlt sich so echt in Urlaub.
Gegen 19.30 begeben wir uns zum Restaurant.
Ein Buffet zu 13'000 Kwachas wird heute Abend angeboten. Es sagt uns aber nicht zu. Wir bestellen à la Carte. Die Preise sind ganz OK sowie die Küche. Ein Glas Wein kostet 1700 Kwachas.
Preis pro Nacht für das Zimmer in B&B: 157 US$ Da kann man nicht meckern. Ist es Wert!
Teil 4028. Okt. 2018
14.08.2018
In der Nacht lag die Aussentemperatur nur noch bei 5 Grad. Zum Glück kann man im Zimmer die Klimaanlage auf Heizung umstellen. Das Frühstücksbuffet heute morgen ist echt lecker. Ich konzentriere mich auf die Erdbeeren! Ein Genuss.
Die Aussicht vom Restaurant bleibt immer ein Happening.
Bald wird das Hotel auch ein Schwimmbad anbieten können. Es wird hart daran gearbeitet.
Gegen 10 Uhr verlassen wir das Hotel Richtung Mulunguzi Dam.
10 Minuten später sehen wir schon den Stausee.
Wir halten am ersten Parkplatz an. Ich muss immer über diese besondere Schilder schmunzeln.
Wir laufen zum Ufer
und es kommen uns 2 Damen entgegen. Wir unterhalten uns eine Weile mit Ihnen. Zum Schluss wollen sie ein Foto von uns haben.
Anschliessend fahren wir zur Dammeinfahrt.
Da gibt es eine Schranke und es wird 200 Kwachas pro Nase für den Eintritt verlangt.
Der Mulunguzi Staudamm wurde im Jahr 2000 eröffnet. Er dient als Wasserreservoir für die Stadt Zomba.
Wir laufen schon einmal rüber.
Da beginnen auch die Wanderwege. Uebrigens, die Gegend kann man hier echt auf eigene Faust erkunden. In Hotels werden immer Guides empfohlen. Die braucht man aber nicht!
Fortsetzung folgt
Teil 4129. Okt. 2018
Fortsetzung
Es ist echt angenehm hier in der Gegend herumzulaufen.
Die Natur duftet gut
und die Wanderwege sind einfach.
Von oben sieht alles anders aus.
Wir kommen auch noch an diese Baumschule vorbei. In Malawi gibt es viele davon.
Langsam geht es wieder zum Wagen zurück.
Nächster Stop: Plateau Stables.
Es liegt nur einige hundert Meter entfernt. Am Nachmittag möchte ich gerne reiten. www.plateaustables.com Leider finden wir nur einen Stallbursche. Er erklärt uns dass die Pferde ausserhalb weiden. Heute gibt es keine Möglichkeit zu reiten da keine Anfragen.... Bei diesen Preisen kann ich mir schon vorstellen dass es sich die Leute zweimal überlegen...... Langsam wird es Zeit ein Mittagessen einzunehmen. Wir beschliessen runter nach Zomba zu fahren.
Vor der Hauptstrasse, halten wir am Casa Rossa an.
Wurde uns von Expats empfohlen. Wir nehmen auf der Terrasse Platz.
Es gibt auch einen Innenraum.
Die Karte sieht vielversprechend aus. www.casarossamw.com
Das Essen wird uns aber nicht vom Hocker hauen. Die Preise finden wir auch stolz für Malawiverhältnisse! Wir sind die Einzigen hier..... Anschliessend besuchen wir die Stadt. Zomba war bis 1974 die Hauptstadt Malawis. Wir fangen mit dem Markt an. Das Ambiente gefällt mir da auf Anhieb. Wir gucken uns das Fischangebot an.
Das Gemüse sieht lecker aus!
Man läuft durch kleine Gassen.
Die Schneider verwenden noch unsere alte Singer Nähmaschinen!
Fortsetzung folgt
Teil 4230. Okt. 2018
Fortsetzung
Hier würde ich aber nicht mein Fleisch kaufen!
Diesen Markt kann ich aber jedem Besucher empfehlen.
Zweiter Stop in der Stadt: das Hotel Masongola.
Es ist eines der ältesten Kolonialgebäude in der Stadt.
Die Aussenanlage sieht gepflegt aus.
Leider wurde im Gebäude selber nicht viel Geld investiert.......
Zimmer und Restaurant sind renovierungsbedürftig. Hinter dem Hotel kann man direkt zum Botanical Garden laufen.
Er ist der älteste in Malawi. Er wurde 1891 von Alexander Whyte gegründet. Viel zu sehen gibt es leider nicht....
Gegenüber liegt das Gericht, auch ein Gebäude aus der Kolonialzeit.
In Zomba kann man auch nicht das King's African Riffles Memorial verpassen.
Es liegt 2 Kilometer südlich von Zomba auf der Blantyre Strasse. Am Eingang dieses Friedhofs befindet sich das Zomba Memorial.
Ein ernüchternder Einblick in die Beiträge der britischen Kolonien zu den globalen Bemühungen des Imperiums..... Die Namen von hunderten malawischer Soldaten, die im ersten Weltkrieg getötet wurden, sind in die um das Denkmal herum platzierten Tafeln eingraviert.
Unsere Zomba Tour endet im Heritage Café. www.africanheritage.mw/lusolathu.html
Da trinken wir einen frischausgepressten Mandarinensaft. Lecker!
Gegen 16.30 kehren wir ins Hotel zurück. Auf dem Weg dahin gibt es immer etwas zu beobachten.
Am Abend essen wir wieder im Hotel. Das Filetsteak finden wir zart, ein echter Genuss!
Morgen geht es weiter nach Mulanje.
Teil 4331. Okt. 2018
15.08.2018
Nach dem Frühstück nehmen wir vom Sunbird Ku Chawe Abschied.
FAZIT SUNBIRD KU CHAWE: - einmalige Lage, ein Traum - wir haben uns sehr wohl gefühlt - sehr nettes Personal - die Zimmer sind aber renovierungsbedürftig - schnelles Wifi - sehr gutes Frühstücksbuffet - Küche OK - Preis/leistung stimmt
Wir wollten am Anfang die Strasse via Phalombe nehmen um Mulanje zu erreichen. An der Rezeption hat man uns aber davon abgeraten. Die Pad sei in einem üblen Zustand. Die M4 können wir auch nicht fahren denn vor 2 Tagen hat eine Brücke gewackelt und sie ist immer noch in maintenance. Wir müssen also den Umweg via Thyolo machen. In Limbe brauchen wir einen Augenblick bis wir sicher sind die richtige Strasse erwischt zu haben. Viel Verkehr gibt es da nicht.
Oefters trifft man Minibusse die Probleme haben....
Die Landschaft verwandelt sich sehr schnell in grün. Wir passieren jetzt Theplantagen.
Ich muss auch immer staunen was die Einheimische so auf ihre Fahrräder laden.
Wir kommen an mehrere Dörfer vorbei. Da ist immer etwas los.
Man verliert auch ein wenig Zeit denn die Strasse ist da meistens blokiert.
Endlich erreichen wir Mulanje. Die Landschaft ist einfach grandios.
Wir begeben uns gleich zu unserer Unterkunft: die Kara O Mula Country Lodge. Sie liegt in einer unberührten Gegend am Fusse des herrlichen Mulanje Berges. Die Hauptstruktur ist ein renoviertes Kolonialgebäude von 1905. Wir bekommen Zimmer Chiperoni 7.
Es ist schon klein....
Das Badezimmer ist mehr als renovierungsbedürftig.
Dieses Hotel hätte soviel Potential, einfach zum Heulen. Die Aussicht von da oben finden wir genial.
Fortsetzung folgt
Teil 4401. Nov. 2018
Fortsetzung
Das Hotel besitzt auch eine Bar. Sie wirkt aber nicht sehr gemütlich.
Am Pool wird zur Zeit eine Lapa dazugebaut.
Es gibt leider keine Liegestühle um es sich bequem zu machen.
Langsam werden wir auch hungrig. Wir entscheiden uns in die Stadt zu fahren. Mulanje, circa 18'000 Einwohner, lebt vom Teeanbau und Verarbeitung. Weite Flächen des Gebirgsstocks unter den steilwänden des Mulanje-Massivs dienen ausschliesslich dieses Produkts. In der Stadt halten wir vor dem Mulanje Pepper Pizza an.
Im ersten Stock findet man auch das Tourist Office wo man sich einen Guide für's Trekken organisieren kann.
Vor dem Restaurant verläuft das alltägliche Leben.
Man kann entweder im Innenraum
oder auf der Terrasse essen. Die Spezialität: echte Pizzas! Der Pizzaofen ist klasse.
Mensch sind die Pizzas lecker! Sie kosten 5600 Kwachas pro Stück. Der Teig ist dünn und so knusprig....... 😄
Es ist eine Zeit her dass wir so gute Pizzas in einem Restaurant gegessen haben. Dazu noch in Malawi! T.I.A 😛
Danach marschieren wir ein bisschen um die Gegend.
Es lohnt sich.
Da es nur 16 Kilometer bis nach Mosambik sind, gibt es hier auf der Hauptstrasse mehrere Polizeikontrollen. Danach fahren wir zur Lodge zurück
und lesen ein wenig auf der Veranda. Einige Expats verbringen ihre Ferien hier im Hotel. Den Sonnenuntergang geniessen wir mit einem Malawi Gin Tonic.
Das Abendessen wird uns nicht vom Hocker hauen. Alles fade, ohne Geschmack....... 😣
Diejenigen die auf Wifi angewiesen sind, können sich bei der Rezeption einen Voucher (500 megabites) zu 2000 Kwachas kaufen. Sehr schnelle Verbindung.
Preis pro Nacht in B&B für uns Beide: 90 US$
Morgen geht es weiter nach zum Majete NP.
Teil 4503. Nov. 2018
16.08.2018
Das Frühstück heute morgen schmeckt auch nicht besonders. Fast hätten wir den Kaffee mit dem Tee verwechselt!
FAZIT KARA O MULA COUNTRY LODGE - sehr schöne Lage - hat viel Potential, wirkt aber "run down" - zu kleine Zimmer - renovierungsbedürftige Badezimmer - Küche miserabel - Preis/Leistung comme ci comme ça....
An der Rezeption erfahren wir dass die Brücke auf der M4 inzwischen wieder passierbar ist. Wir brauchen also nicht mehr über Thyolo zu fahren. Gegen 8 Uhr verlassen wir Mulanje. Wir halten noch einmal bei einer Teeplantage an.
Die grüne Farbe sticht so schön, ein Geschenk für die Augen.
Auf der M4 ist nicht viel los. Hier die reparierte Brücke.
2 Stunden später erreichen wir Blantyre mit seinen Staus. Wir brauchen eine Weile bis wir die M1 Richtung Chikwawa finden. Am Anfang geht es berghoch.
Dann wieder alles bergab. Es gibt auch wieder mehrere Polizeikontrollen. Hier eine Landkarte von der Gegend.
Ab Chikwawa führt eine Gravel Road bis zum Parkeingang,
Gegenüber vom Parkeingang, findet man die Einfahrt zu unserer nächsten Unterkunft: die N'Gona Lodge. Sie liegt unweit vom Dorf Maganga. Der Barkeeper ist zur gleichen Zeit der Rezeptionnist.
Ein nettes Schwimmbad überragt den Shire River.
Wir bekommen Chalet 1. Es besteht aus 2 Betten und ein Sofabett.
Es ist geräumig und zweckmässig eingerichtet.
Das Badezimmer bietet viel Platz an.
Vor dem Chalet kann man sich die Seele bäumeln lassen.
Wir essen schon einmal eine Kleinigkeit und packen dann unsere Sachen aus. Später geniessen wir den Pool.
Die Campsites befinden sich unter dem Poolbereich.
Preis pro Nacht in B&B für das Zimmer: 160 US$
Fortsetzung folgt
Teil 4605. Nov. 2018
@Antje: da muss ich aber staunen. Ich dachte Malawi wäre endgültig hinter dir. Schön dass du weiter dabei bist! 🙂
Fortsetzung
Um 15 Uhr nehmen wir ein deutsches Ehepaar bis zum Majete Parkeingang mit. Sie haben, wie wir, einen Game Drive mit Ranger reserviert. Majete hat sich innerhalb von 15 Jahren zu einem produktiven und blühenden Paradies für Afrikas berühmteste Tierwelt gewandelt. Jahrzehnte der Gesetzlosigkeit und Wilderei hatten die Tierwelt des Reservats in den 1990er Jahren vollständig ausgerottet. Dies änderte sich als African Parks das Management im Jahr 2003 übernahm. Sie begannen sofort den Park durch eine Reihe von Wiedereinführungen von Arten wiederzubeleben. Heute blühlt Majete so sehr, dass die Tierwelt dazu bewegt wird andere Parks und private Reservate im Land zu besiedeln. Mehr als 2500 Tiere wurden wieder eingeführt, darunter Nashorn, Elis, Löwe, Leopard, Antilopen, Büffel. Die Aufstockung des Parks hat dazu geführt, dass Majete zu einem Big Five Reservat und Malawis wichtigstem Wildlife Reiseziel wurde.
Eintritt für den Park: 20 US$ pro Person Game Drive (2 Stunden): 25 US$ pro Nase
Am Parkeingang findet man ein kleines Restaurant, ein Museum und Shop.
Touris können sich auch im Parkpool erfrischen.
Hier eine kleine Karte vom Park.
Wir sind 9 Touris und die Fahrt kann losgehen. Leider scheint unser Guide nicht sehr gesprächig zu sein. Man hört nur:
Here you have Nyalas
here Impalas
here a Waterbuck
Er erzählt absolut nichts über die Tiere und düst wie ein Gestörter durch den Park. Endlich bremst er vor einem Kudu und die Leute können ein Bild schiessen.
Erst heute wird mir richtig bewusst dass sich die Kuduweibchen nicht immer leicht von den Nyalaweibchen unterscheiden lassen.
Der Park ist gut beschildert. Wir fahren jetzt den Shire River entlang.
Immer wieder begegnen wir Nyalas.
Baboons laufen uns auch öfters über den Weg.
Dieses Hippo sorgt für grosse Begeisterung bei den einheimischen Touris.
Fortsetzung folgt
Teil 4706. Nov. 2018
Fortsetzung
Und so vergeht die Zeit zwischen Kudus und Nyalas!
Die einheimische Touris scheint es nicht besonders zu interessieren.....Sie plaudern zusammen und verpassen die tolle Landschaft. Unterwegs begegnen wir auch den englischen Expats (aus der Ngona Lodge) mit ihren Kindern. Sie wohnen in Blantyre und sind mit zwei 4X4 unterwegs. Die eine Familie finde ich schon sehr leichtsinnig. Die zwei Buben sitzen ausserhalb vom Wagen auf dem Dach. Unser Ranger empört sich darüber, sagt aber nichts.......Wir verstehen nicht wieso! Die Parkregeln sind eindeutig. Eine Minute später begegnen wir diesem Eli.
Die Einheimischen scheinen sehr beunruhigt darüber zu sein. Ich muss gestehen, es ist schon ein kommisches Gefühl so ein Prachtkerl ganz nah vor sich zu haben.
Gegen 17 Uhr erreichen wir wieder den Parkeingang und kehren zur Lodge zurück. Wir unterhalten uns ein wenig mit dem deutschen Ehepaar. Es ist ihre erste Afrikareise. Später gönnen wir uns einen Malawi Gin Tonic im Restaurant. Da treffen wir auch wieder die englischen Expats und kommen ins Gespräch. Ich kann mich nicht zurückhalten und äussere mich über ihr Verhalten im Park. Sie sind etwas verlegen und wechseln sofort das Gespräch. Sie kommen hier öfters zum Campen. Wir erfahren auch das die österreischiche Besitzerin, Monika, momentan nicht da ist. Sie macht Ferien am Lake Malawi. Heute Abend hat es viele Campers. Was uns echt stört sind Diejenigen die mit ihren Getränken und Proviant ins Restaurant kommen. Sie benehmen sich wie Eroberer und saufen sich voll! Ich kann nur hoffen dass es nicht so ist wenn Monika anwesend ist..... Die Spezialität hier im Restaurant bleibt das Goulasch mit Reis. Miam miam, ein Genuss. Morgen besuchen wir Majete auf eigene Faust!
17.08.2018
Um 7 Uhr erscheinen wir zum Frühstück.
Wir müssen uns aber eine halbe Stunde gedulden bis es soweit ist. Es schmeckt alles sehr gut. Es gibt einen frischen Fruchtsalat, einen Saft, Croissants, Eier, Toasts, hausgemachte Konfitüren...usw. Gegen 08.15 erreichen wir den Parkeingang. Wir bezahlen unsere Entry Fees + 4 US$ für den Wagen. Wir besuchen zuerst das Museum
und besorgen uns eine kleine Karte vom Park.
Erster Stop: die Kachipira Falls Der Wasserstand ist so niedrig dass man keine "Falls" mehr sieht.
In einem Baum werden wir auf diesen Geier aufmerksam.
Danach begeben wir uns Richtung Nakamba Hide. Wir passieren die Abzweigung Thawale Lodge. Die wollten wir ursprünglich besuchen aber sie bleibt für unangemeldete Touris nicht erreichbar..... Wir haben kaum Platz am Hide genommen und schon erscheint eine Eliherde.
Es macht Spass den Dickhäuter zuzuschauen.
Wir sind die Einzigen und geniessen es doppelt!
Ab und zu kommen Eindringlinge dazu.
Fortsetzung folgt
Teil 4807. Nov. 2018
Fortsetzung
Wir werden auf diesen kleinen Eli aufmerksam.
Die Eindringlinge lassen sich nicht stören!
Die Eliherde vergnügt sich am Wasserloch.
Der Kleine folgt hin und her.
Die meiste Zeit bleibt er aber in Sicherheit inmitten der Herde.
Wenn er gerade die Zeit bekommt, legt er sich hin.
Dann muss er wieder aufstehen
und manchmal fällt er hin.
Die Zeit vergeht im Nu. Wir beschliessen den Ort zu wechseln. Im Nsepete Hide ist absolut nichts los. Wir fahren gleich weiter zum Mvuu Hide. Unterwegs begegnen wir Impalas
und diesem Nyala.
Das Mvuu Hide überragt den Shire River.
Wir erblicken da viele Nyalas. Der Kleine ist einfach köstlich.
Monsieur ist sehr elegant
und hungrig.
Zur Mittagspause kehren wir in die Lodge zurück. Unser Zimmer ist leider noch nicht gereinigt.....Wir beschliessen eine Kleinigkeit im restaurant zu essen. Die gestrigen Camper haben schon mit ihrem Proviant einen grossen Tisch squattiert. Wir essen schnell unsere Samosas und versuchen es uns am Pool gemütlich zu machen. No Way! Unsere Camper besuchen anschliessend auch den Pool und toben laut vor sich hin. Die englische Expatfamilien packen gerade ihre Sachen und checken out. Gegen 15 Uhr fahren wir zum Park zurück und begeben uns gleich zum Nakamba Hide. Eine Eliherde hat gerade das Wasserloch verlassen. Kudus profitieren gleich davon.
Fortsetzung folgt
Teil 4908. Nov. 2018
Fortsetzung
Die Kudus lassen sich Zeit.
Waterbucks
sowie Baboons folgen.
Später sind noch junge Nyalas und Kudus an der Reihe.
Die letzten die erscheinen sind Zebras
und Warzenschweine.
Eine Stunde später fahren wir schon wieder weiter den Shire River entlang.
Ausser Nyalas
Waterbucks
und einen Black Headed Heron bekommen wir nichts mehr zu sehen.
Wir sind ein wenig enttäuscht. Wir hofften schon auf eine Katzensichtung. Dieses Jahr wurden nämlich 4 neue Löwen (2 Männchen und 2 Weibchen) aus Südafrika in die Reserve versetzt um die genetische Vielfalt der Bevölkerung zu erhöhen. Am Abend bemerken wir dass alle Camper abgereist sind. Wir bleiben tatsächlich die einzigen Gäste hier in der Lodge. Warscheinlich ist es auch der Grund warum das Abendessen nicht so richtig schmeckt. Das Schnitzel ist bretthart und fade und die French Fries "soggy". Igitigit..... 😣
Morgen geht es weiter nach Blantyre.
18.08.2018
Wir frühstücken gegen 8 Uhr. Leider fehlen die Croissants und der frische Fruchtsalat.... Eine Stunde später verlassen wir die Lodge.
FAZIT NGONA LODGE - sehr nette Lage am Shire River - günstige Lage um Majete zu besuchen - sehr schöne geräumige Zimmer - Küche comme ci comme ça - ideal für Familien und nichts für Honeymooner - Preis/leistung OK - das nächste Mal würde ich aber Thawale Lodge ausprobieren....
Fortsetzung folgt
Teil 5009. Nov. 2018
Fortsetzung
Zuerst geht es auf die Gravel Road bis nach Chikwawa.
In Chikwawa beobachten wir mehrere verlassene Häuser.
Wir fragen uns wieso denn sie sind echt noch bewohnbar. Bei der Ueberquerrung vom Shire River treffen wir auch wieder die üblichen Polizeikontrollen.
Am Strassenrand kann man unterwegs allerhand kaufen.
In den Dörfern konzentriert sich das Business entlang der Hauptstrasse.
Gegen 12 Uhr sind wir in Blantyre. Sie ist die grösste Handels und Industriehauptstadt von Malawi. Sie liegt in den Shire Highlands, ein hügeliges Gebiet. Die Topographie variirt zwischen 780 und 1600m über dem Meeresspiegel. Blantyre ist auch die zweitgrösste Stadt von Malawi mit seinen 1'100 000 Einwohnern. Da es Samstag ist, fährt es sich leicht durch die Stadt. Die Büros sind meistens geschlossen. Die Casa Mia Lodge erreichen wir durch diese kleine Strasse.
www.blantyreaccommodation.com
Die Unterkunft liegt nur einen Steinwurg vom Stadtzentrum. Wir bekommen Zimmer 4.
Es ist mit Minibar, Tee/Kaffee Station, Aircon
Satellitenfernseher, Wifi
sowie Bad/WC ausgestattet.
Es gibt auch ein gemütliches Schwimmbad.
Fortsetzung folgt
Teil 5112. Nov. 2018
Fortsetzung
Danach bechliessen wir eine Kleinigkeit in der Nähe zu essen. Zu Fuss erreichen wir dieses Gebäude.
Wir nehmen im ersten Stock auf der Terrasse Platz. Die Jugend scheint sich hier zu treffen.
Wir essen einen Salat und trinken Wasser dazu. Später laufen wir Richtung Zentrum. Wir kommen zuerst am Sunbird Mount Soche vorbei. Kein schönes Gebäude. Sieht wie ein Bunker aus.
Wir werden auch sehr schnell von 5 merkwürdigen Typen verfolgt. Wir tun so als würden wir nichts bemerken und begeben uns Richtung Hauptmarkt.
In der Stadt ist nicht viel los. Die Typen sind immer noch auf unsere Fersen. Irgendwie haben wir ein unangehnemes Gefühl. Beim Peoples Supermarkt können wir sie zum Glück abhängen. Wir entscheiden uns sofort in die Lodge zurückzukehren. Wir passieren zuerst das Krankenhaus.
Unweit von der Casa Mia Lodge werden wir auf dieses Schild aufmerksam.
Wir betreten die Anlage.
Der Chef des Hauses empfängt uns ganz herzlich. Durch seine Bude gelangen wir in den riesen Garten der Villa Costante.
Von da aus hat man einen Ueberblick auf die Stadt.
Heute findet die Bundesliga statt!
Anschliessend geniessen wir die Poolanlage vom Hotel. Das Abendessen nehmen wir im Casa Mia ein.
Es ist bei den Expats sehr beliebt. Da treffen wir auch wieder unsere 2 englische Familien aus der Ngona Lodge. Die Welt ist klein. Das Steak von Toni mit dem Reis schmeckt ausgezeichnet.
Schade dass Meins zäh ist . Die French Fries sind "soggy" und schmecken furchbar.... 😣
Zum Glück gibt es den Chardonnay.
Morgen geht es weiter nach Senga Bay.
Preis für das Zimmer in B&B: 110 US$
Teil 5213. Nov. 2018
19.09.2018
Das Frühstücksbuffet vom Casa Mia wird uns nicht vom Hocker hauen!
FAZIT CASA MIA LODGE - günstige Lage unweit vom Stadtzentrum - saubere Zimmer - nette Poolanlage - freundliches Personal - Küche comme ci comme ça - Preis/Leistung OK
Um 9 Uhr verlassen wir Blantyre. Wie üblich können wir am Strassenrand Einkäufe erledigen.
Wir kommen auch an mehrere Dörfer vorbei.
Auf einmal sehen wir einige Burschen am Strassenrand die komisches Zeug anbieten.
Wir halten an und bemerken dass es sich um gegrillte Mäuse handelt! Igitigit
Scheint hier eine Delikatesse zu sein...... 🙄
Obst und Gemüse würden wir aber zu jeder Zeit hier kaufen. Es sieht immer sehr appetitlich aus.
Eine Ziege möchte ich aber in diesem Land nicht sein. Sie werden so lebendig transportiert. Es ist unschön zuzusehen wie sie gefesselt werden....
Und so vergeht die Zeit durch abwechslungsreiche Landschaften.
4 1/2 Stunden später erreichen wir das Sunbird Livingstonia in Senga Bay, eine riesige und ältere Hotelanlage. Es ist Sonntag und das Hotel ist bumsvoll. Viele Einheimische aus Lilongwe verbringen hier ihr Wochenende. Wir bekommen Zimmer 212.
Das Hotel benötigt unbedingt einen Face Lifting. Ein Flügel des Hotels ist auch geschlosssen wegen Renovierung. Unser Zimmer ist altmodisch und beinhaltet ein grand Lit und ein Einzelbett.
Es ist echt nicht sehr romantisch.....
Der tolle Strand und der grosse Pool entschädigen aber ein wenig.
Den Sundowner
sowie das Abendessen geniessen wir draussen auf der Restaurantterrasse. Die fried noodles mit Chicken, Gemüse und Ginger schmecken sagenhaft!
Preis pro Nacht für das Zimmer mit Frühstück: 140 US$
Fortsetzung folgt
Teil 5314. Nov. 2018
20.08.2018
Wir haben gut geschlafen. Das Frühstücksbuffet erweist sich als reichhaltig, vielseitig und miam miam. Die Anlage hier sieht schon toll aus.
Schade dass die Zimmer so deprimierend aussehen. Am Strand ist noch nicht viel los.
Eine Firma aus Lilongwe hat heute ihren Workshop im Hotel.
Wir schwimmen eine Runde im Pool und ziehen uns um.
Es geht heute morgen zur Nyika Crocodile Farm. Sie liegt nur 7 Kilometer vom Hotel entfernt.
Da werden wir von Basilio sehr herzlich empfangen. Eintritt pro Person: 1000 Kwachas
Basilio fängt an über die Farm zu erzählen. Hier gibt es 16500 Crocs. Sie werden für ihre Haut grossgezogen. Italien ist der Kunde Number 1. Er führt uns von Becken zu Becken.
Die Grösse der Krokodile ändert sich nicht wirklich, nur ihr Alter. Mit 4 Jahren sind die Crocs immer noch winzig. Sie könnten laut Basilio bis 160 Jahren alt werden!
Heute ist Fütterungstag. Es wird jeden zweiten Tag der Woche gefüttert. Jeder dieser Jungen bekommt etwa ein halbes bis ein volles gehacktes Huhn. Wieso gehackt? Bei den meisten Krokodile werden mehrere Zähne entfernt um zu vermeiden dass die Haut des anderen beschädigt wird während sie sich stapeln...... 😣
Vor jeden Becken wird genau alles notiert.
Die Arbeiter müssen da immer ihre Füsse desinfizieren bevor sie die Becken betreten.
Es ist schon wahnsinnig so viele Crocs auf einmal zu sehen! 🙄
Fortsetzung folgt
Teil 5415. Nov. 2018
Fortsetzung
Echt so eine Croc Farm habe ich noch nie gesehen!
Nachdem die Crocs 5 Jahre lang mehr Hühner als der durchschnittliche malawische Haushalt genossen haben, endet ihr Leben. Sie werden zur Metzgerei gebracht, einem abgelegenen Gebäude auf dem Hof. Basilio möchte uns den Ort aber nicht zeigen. Er will uns auch nicht erklären wie die Crocs getötet werden. Wir bestehen aber darauf. Schlussendlich erzählt er es uns. Es wird irgendwo an ihrem Hals, unter ihren Köpfen wo es weicher ist, eingeschnitten. Dann wird ein Draht in den Rückenmarkt eingeführt um sie schnell zu töten....... Dann wird enthäutet und die Haut gereinigt. Zum Schluss salzt man die Haut und legt sie in einem kalten Raum der für den Export bestimmt ist.
Es gibt auch eine Reihe erwachsener Krokodile, deren Zähne noch intakt sind. Diese Erwachsenen werden auch nicht geschlachtet und dienen zur Herstellung von Eiern.
Einem Männchen stehen 7 Weibchen zu. Nach der Paarung von Mai bis Juli beginnen die Weibchen im September mit der Eierablage und können jeweils 40 bis 100 Eioer produzieren. Die Farm beschäftigt 20 Mitarbeiter. Wir gucken uns noch einige Erwachsene an
und verlassen die Farm. Wir entscheiden uns noch die Stuart M Grant Fischfarm zu besuchen. Es ist nur einen kleinen Abstecher bis dahin. Wir fahren an einer Kaserne vorbei und 2 Soldaten lächeln uns freundlich an. Wir halten an und kommen ins Gespräch. Sie sind durstig und fragen uns ob wir Wasser dabei hätten. Haben wir leider nicht. Wir fragen aber welche Getränke sie bevorzugen. Die Antwort: Fanta! Wer weiss vielleicht finden wir irgendwo noch Fanta Flaschen. You never know! Bald erreichen wir die Fisch Farm.
Gerade daneben befindet sich der Anlegesteg für die Blue Zebra Lodge Gäste.
Da gibt es auch eine Rezeption und ein kleines Geschäft. Tatsächlich finden wir da Fanta Flaschen. In der Fisch Farm spricht leider Niemand Englisch und der Chef ist abwesend. Wir gucken uns schnell die Anlage an.
Eines haben wir aber verstanden. Der Kunde Number 1 hier ist China. Wir verabschieden uns danach und stoppen wieder vor der Kaserne. Die 2 Soldaten sind noch da und freuen sich wie kleine Kinder als sie die Fanta Flaschen sehen.
Auch in Malawi sieht man immer wieder die Kinder mit selbstgebastelten Spielzeuge.
In den Dörfern hat man auch seine eigene Weise den Fisch zu trocknen.
Den Nachmittag verbringen wir in der Lodge zwischen Strand und Pool.
Zum Abendessen gönnen wir uns Fisch. Schmeckt sehr gut.
Teil 5516. Nov. 2018
21.08.2018
Das Frühstücksbuffet ist genauso lecker wie gestern. Es gibt frische Früchte, Säfte, verschiedene Brote und warme Gerichte.
Da braucht man echt kein Mittagessen! Danach besuchen wir zu Fuss die Safari Beach Lodge. Sie liegt unweit von der Sunbird Livingstonia Lodge entfernt. Das Schild sieht schon vielversprechend aus.
In der Lodge gibt es aber keine Gäste. Die Chalets sehen auch echt "basic" aus. Die Poolanlage wirkt aber sauber.
Wie bei Norman Carr Cottages, bietet diese Lodge auch keinen richtigen Strand an.
Ein kleines Fischerdorf befindet sich daneben und sorgt für Unterhaltung.
Auf dem Weg zurück treffen wir einige Einheimische. Sie grüssen uns immer freundlich.
Kurz vor der Sunbird Lodge gibt es auch ein Dorf mit Brunnen.
Wir gucken eine Weile das Hin und Her.
Anschliessend besuchen wir noch den Campingplatz von unserer Lodge.
Alles ist sehr gepflegt aber seit gestern leer. Den Rest des Tages verbringen wir am Strand beim Baden und Lesen. Hier fühlt man sich echt in Urlaub.
Am Abend gönnen wir uns den üblichen Sundowner und essen ein Steak mit Salat. Schmeckt sehr gut.
Morgen fahren wir Richtung Sambia.
Teil 5619. Nov. 2018
Fortsetzung
Gleich nach dem Frühstück verabschieden wir uns vom Sunbird Livingstonia.
In der Nähe von Salima begegnen wir diesen Läufern.
Sie gehören der Military Police.
Sie besteht aus mehrere Gruppen und es wird ordentlich geschwitzt.
Nach Salima nehmen wir die Richtung Lilongwe. In der Haupstadt finden wir ohne Problem die M12 die uns nach Sambia führen wird. Die Polizeikontrollen häufen sich auch. Am Strassenhand wird wie üblich in der Dörfern verschiedene Wahre verkauft.
Der Verkehr wird mit den Kilometern immer geringer.
Es gibt immer interessante Strassenszenen zum fotografieren.
Kohleverkauf wird hier grossgeschrieben.
Die Landschaft ändert sich mit der Zeit.
In manchen Dörfern findet einen Markt statt.
Man lädt so viel man kann auf die Wagen made in China.
Ab und zu begegnen uns grössere Lastwagen.
Fortsetzung folgt
Teil 5720. Nov. 2018
@Antje: danke dass du deinen Senft dazu gebracht hast! Ja die Croc Farm fanden wir auch nicht besonders romantisch...Basilio sagte uns auch dass es manchmal vorkommt dass kleine Dörfer sie um Hilfe bitten. Wenn ein Croc sich im Lake Malawi verschwommen hat, kommen seine Mitarbeiter und fangen es. Das Krokodil wird dann zur Croc Farm gebracht. Die 2 Soldaten waren einfach goldig. Wir konnten nicht wiederstehen. Ich verstehe aber deine Reaktion.
Fortsetzung
Und so vergeht die Zeit
bis nach Mchinji.
Sehr bald darauf kommt dann die Grenze nach Sambia: Mwami Post Border. Da herrscht ein riesiges Gnusch. Wir parken schon einmal den Wagen. Einige Kerle die uns Sambia Kwachas gegen US$ tauschen wollen sind auf unsere Fersen. Der Kurs 1 US$ = 8 Kwachas ist aber so schlecht dass wir erst einmal darauf verzichten. Wir erklären den Leuten das wir schon Sambia Kwachas besitzen. Sie verschwinden endlich. Um aus Malawi auszureisen muss man schon einmal die TIP/TEP Taxe begleichen. Kostet 10'000 Malawische Kwachas. Dann kommt die Sambia Seite. Wir besuchen zuerst das "Road Tolls" Office wo wir 20US$ loswerden. Beim Motor Insurance Office haben wir Glück. Die Dame braucht unbedingt US$. Sie tauscht uns 50 US$ zum Kurs 1US$ = 9 Sambia Kwachas. Immer noch besser als bei den Kerlen draussen. Der normale Kurs: 1 US$ = 10 Kwachas Dann bezahlen wir: Motor Insurance: 200 Sambia Kwachas Cross Border: 40 Sambia Kwachas Carbon Tax: 70 Sambia Kwachas Das macht schon viele Kwachas.....
Bis wir den ganzen Papierkram hinter uns haben vergehen 45 Minuten. Dann fahren wir Richtung Chipata wo wir im Protea Hotel ein Zimmer reserviert haben. Das Hotel befindet sich nur 5 Minuten vom Stadtzentrum und 15 Kilometer bis zur Grenze. Die Rezeption mit Eingangshalle ist grosszügig.
Der Swimming Pool draussen macht echt einen guten Eindruck.
Wir bekommen Zimmer 218. Es ist sehr gut ausgestattet. Man findet Satelitenfernseher, Minibar, Tea/Coffee Station, Safe, Aircon, richtige Vorhänge.
Das Badezimmer ist auch zweckmässig eingerichtet.
Wir verbringen den Rest des Nachmittags am Pool beim Lesen.
Wir sind nicht die Einzigen. Eine italienische Gruppe leistet uns Gesellschaft. Das Abendessen, Chicken Curry, sowie der Chardonnay erweisen sich als La crème de la crème. Es tut gut sich wieder einmal richtig verwöhnen zu lassen. 😛
Das Personal ist sehr freundlich und man fühlt sich wie Zu Hause.
Preis für das Zimmer in B&B: 130 US$
Morgen geht es weiter Richtung South Luangwa NP
Teil 5821. Nov. 2018
23.08.2018
Das Frühstücksbuffet um 8 Uhr geniessen wir in vollen Zügen.
Es lässt keine Wünsche offen.
Wir nehmen uns Zeit.
FAZIT PROTEA HOTEL CHIPATA - grosses Hotel aber doch sehr gemütlich - nette Zimmer wo alles funktionniert - tolles Schwimmbad - sehr gute Küche - sehr freundliches Personal - bewachter Parkplatz - Preis/Leistung ganz OK Zu jeder Zeit gerne wieder! 😎
1 1/2 Stunde später verlassen wir Chipata. Zum Glück sagte man uns an der Rezeption man müsse Richtung M12 Lundazi fahren. Nirgendwo steht etwas von South Luangwa NP.
Die Teerstrasse ist im Gross und Ganzem in einem guten Zustand. Es gibt nur wenige Baustellen. Wir fahren an verschiedene Dörfer vorbei.
Am Strassenrand wird immer irgend eine Wahre verkauft.
Punkt um 11.30 erreichen wir unsere Unterkunft: Flatdogs Camp. www.flatdogscamp.com
Das Camp liegt an der Grenze des South Luangwa NP. Da werden wir von Jessica, Adrien und Paulo mit einem Welcome Drink recht herzlich empfangen. Gleich danach können wir unser Zelt Nr 3 beziehen.
Es verfügt über eine Terrasse
mit River View
3 Betten
Tea/Coffee Station.
Es gibt genügend Platz um unsere Sachen zu verstauen.
Eine Tür führt in ein schattiges Bad im Freien mit Dusche
Toilette
und Waschbecken.
Es gibt 24 Stunden Strom und jeder Gast bekommt bei Ankunft einen Hotspot Voucher für das Wifi. Er ist aber nach einer Stunde schon verbraucht. Der Nächste muss man bezahlen.
Fortsetzung folgt
Teil 5922. Nov. 2018
Fortsetzung
Um 13 Uhr gibt es Mittagessen. Wir gucken uns noch schnell das Schwimmbad an
sowie der Souvenirladen.
Dann begeben wir uns zum Restaurant.
Wir können leider nicht sehr lange auf der Terrasse sitzen bleiben denn wir bekommen Besuch.
Jessica ruft wir sollen ins Restaurantgebäude Platz nehmen. Machen wir auch gleich.
Von da aus können wir auch das Geschehen verfolgen. Die Elis fühlen sich hier wie Zuhause!
In unserem Package von 860 US$ pro Tag, ist die Vollpension + 2 Game Drives am Tag inbegriffen. Wir können uns einfach von der Karte aussuchen was wir essen wollen. Finden wir echt gut. So wird auch nicht viel verschwendet. Wir entscheiden uns für Stir Fried Chicken with Noodles. Schmeckt super. Ein Glas Hauswein kostet 4,5 US$ und ein Bier 2,8 US$. Werden wir schon verkraften. Die Elis verschwinden in der Zwischenzeit. Später erfrische ich mich im Schwimmbad bis ich ein Geräusch hinter einem Baum höre. Ich habe gerade noch Zeit den Pool zu verlassen und mich hinter einem Gebüsch zu verstecken. Die Zeit um meine Sachen vom Liegestuhl mitzunehmen reicht nicht...... Und schon ist er da!
Ich höre Jessica schreien ich solle mich ja nicht vom Fleck rühren. Zum Glück hat sich mein Toni für eine Siesta im Zelt entschieden. Er wäre sonst ausgeflippt. Einige Minuten später kommt auch noch Nachschub.
Sie bedienen sich am Baum.
Sie stehen nicht sehr weit von mir entfernt.
So einen Fuss möchte ich nicht auf meinem Körper spüren.....
Erst jetzt bemerke ich auch dass ich vor Angst schwitze. Die Elis bemerken mich nicht.
Nach einer Stunde, eine Ewigkeit für mich, verschwinden endlich die Beiden. Ich nehme schnell meine Sachen vom Liegestuhl und renne zu unserem Zelt. Mein Toni wundert sich was ich die ganze Zeit gemacht habe...... Um 15.30 ist Tea Time. Es werden auf der Restauranterrasse Getränke und Leckereien angeboten. Da machen wir auch mit Petra (Fussohle aus dem Forum) Bekanntschaft. Wir hatten uns da verabredet.
Sie arbeitet momentan in der Nähe an Brunnenprojekte. Wir reden eine Weile. Sie ist echt motiviert.
Fortsetzung folgt
Teil 6023. Nov. 2018
@Mari: wir hatten uns so riesig auf die Wild Dogs gefreut! 😎 Wir haben keinen Einzigen gesichtet.......... 😣 Zweimal waren wir zu spät dran! 😗
Fortsetzung
Um 16 Uhr geht unser Game Drive mit Guide Walia los. Wir verabschieden uns von Fussohle.
Sehr bald erblicken wir die ersten Tiere.
Zum South Luangwa Main Gate (Mfuwe) ist es echt nicht weit!
Um euch ein Bild von der Mfuwe Area zu machen, habe ich eine Karte fotografiert.
In unserem Flatdogs Package sind die Entry Fees für den Park schon inbegriffen. Der South Luangwa NP ist nicht umzäumt und grenzt im Westen an eine steile Böschung und im Osten an den Luangwa Fluss. Er erzieht sich über 9000 Km2 und wurde 1972 gegründet. Er ist auch für seine Leos und Wild Dogs Sichtungen sehr bekannt. Gleich nach dem Gate überqueren wir Mfuwe Bridge. Von da aus hat man eine tolle Aussicht.
Sehr schnell danach biegen wir links ab Richtung Wamilombe Plains. Auf dem Weg dorthin begegnen wir einem Waterbuck
und einer Mama Zebra mit ihrem Kleinen.
Unser Driver fährt und fährt. Walia erklärt sie wären auf Mieze Suche. Aber keine Spur von Löwen..... Der Park ist zum Glück sehr abwechslungsreich was die Landschaft anbelangt.
Die Vogelwelt wird hier auch gut vertreten. Hier ein Sattelstorch
da ein Fisheagle.
Elis laufen uns häufig über den Weg
sowie Pukus.
Später sorgt eine Zebraherde für ein wenig Unterhaltung.
Den Sonnenuntergang geniessen wir am Ufer vom Luangwa Fluss.
Der South Luangwa NP ist auch für seine "Night Safaris" sehr berühmt. In der Nacht sieht man auf einmal überall im Park Scheinwerfer die von Game Drive Wagen kommen. Nicht mein Cup of Tea. Werde mich auch nicht näher darüber äussern. Jeder Seinem. Wir werden nur eine Hyena sichten.
Gegen 20 Uhr sind wir wieder im Camp und begeben uns direkt zum Abendessen. Das "Shank of Lamb" sowie das "stuffed Butternut" schmecken ausgezeichnet. Anschliessend gehen wir schlafen. Morgen früh wird um 5.30 aufgestanden.
Teil 6125. Nov. 2018
24.08.2018
Um 05.30 werden wir von einem Wachmann vor unserem Zelt abgeholt. In der Nacht konnten wir auf der anderen Flussseite Hyenas hören. Punkt um 6 Uhr, nach einem Kaffee, fährt uns Walia zum Mfuwe Gate.
Wir sind heute nicht allein im Wagen. Gordon, ein Engländer begleitet uns. Sehr bald begegnen wir einem Eli.
Walia fährt dann Richtung Luangwa River, praktisch gegenüber von unserem Camp. Er hat auch die Hyenas gestern Nacht gehört und erhofft sich eine interessante Sichtung. Als wir das Ufer erreichen überquerren gerade 2 Elefanten den Fluss.
Bald darauf folgen 2 Andere.
Es macht Spass ihnen zuzuschauen.
Die Elis müssen anschliessend auch noch ein Stück hochlaufen.
Das Zweite hat es nicht so eilig
und macht eine Pipipause.
Danach wird es am Fluss still.
Wir fahren weiter und finden Hyenaspuren. Wir sind leider zu spät dran und verlieren sehr schnell die letzte Hyena.
Ab und zu treffen wir wieder Dickhäuter.
Bei diesem Kadaver erblicken wir verschiedene Geierarten.
Fortsetzung folgt
Teil 6227. Nov. 2018
@Biggi: ja das ist es was den South Luangwa NP so besonders macht! Ich wünsche euch schon für's nächste Jahr tolle Sichtungen. Wir werden auch bestimmt diesen Park wieder besuchen. Aber zuerst stehen Aethiopien/Djibouti und Madagascar auf der Liste.
Fortsetzung
Danach fahren wir wieder zu den Wamilombe Plains wo wir auf Löwensichtungen hoffen. Unterwegs erblicken wir Hippos
Pukus
und Elis.
Wir bleiben eine Weile an diesem Wasserloch stehen und gucken den Impalas zu.
Sie löschen ihren Durst.
Langsam wird es leider Zeit in die Lodge zurückzukehren. Von Löwen leider keine Spur.... 😗 Walia enscheidet sich das Nkwali Pontoon zu benutzen um an unser Camp zu gelangen. Wir erreichen das Flussufer und schon kommt die kleine Fähre zu uns rüber.
Sie wird uns auf die andere Seite bringen. Es kann losgehen. Wir verlassen den Park.
Wie die Fähre bedient wird finde ich einfach klasse! 2 Typen gebrauchen einen kielförmigen Stock. Dieser besitzt eine Oeffnung wo das Ferrykabel eingeklemmt wird. Mit der Kraft ihrer Arme bringen sie uns an andere Ufer.
Da drüben geht es dann schön bergauf.
Kein Problem für Walia.
Bei Ankunft muss Walia die Permits zeigen.
Dann geht es gleich weiter. Gegen 10 Uhr, vor unserem Camp, marschieren wieder Elis.
Wir gehen schon einmal frühstücken.
Fortsetzung folgt
Teil 6329. Nov. 2018
Fortsetzung
Es gibt kein Frühstücksbuffet. 2 Familien haben schon im Restaurant Platz genommen. Jeder sucht sich etwas von der Menu Karte aus. Wir haben Schwimmbadverbot. 3 Elis haben es sich dort gemütlich gemacht......Die 2 Familien beschweren sich gleich bei Jessica. Ihre Kinder wollen unbedingt den Pool besuchen..... Zu unserem Zelt können wir danach auch nicht gleich. Eine ganze Eliherde umzingelt das Camp. Nach einer halben Stunde kommt ein Wachmann und bringt uns schnell zu unserem Zimmer. Die Elis sind aber noch in der Nähe denn man hört die Aeste krachen. Gegen 13 Uhr ist das Schwimmbad wieder für die Gäste frei. Ich verzichte lieber darauf. Nach dem Lunch und Tea Time geht es um 16 Uhr wieder auf Game Drive mit Walia. Wir sind wieder allein. Der Engländer ist abgereist. Wir fahren erneut zum Nkwali Pontoon um in den Park zu gelangen. Wir sind die Ersten.
Walia erledigt den Papierkram
und wir spazieren ein bisschen herum.
Walia bringt danach den Wagen auf die Fähre.
Wir folgen gleich zu Fuss. Und schon geht es los.
2 Burschen rudern uns wieder auf die andere Seite des Flusses.
Ein anderes Fahrzeug wartet inzwischen bis die Fähre wieder zurückkommt.
Sehr bald erreichen wir das Ufer und machen uns auf Miezesuche.
Wir werden leider keine Löwen finden. Ausser Pukus
und Elis bekommen wir nichts Gescheites vor die Linse.
Wir werden auch noch von Tse Tse Fliegen überfallen! Zum Glück bleiben uns die tollen Sonnenuntergänge die uns immer wieder nach Afrika locken! Einfach ein herrlicher Anblick.
Bald wird es dunkel. Viele Autos sind heute nicht im Park. 3 Leos laufen uns über den Weg. Der Park ist ja für seine Leopopulation sehr bekannt.
Gegen 20 Uhr kehren wir zur Lodge zurück. Das Abendessen geniessen wir mit einem Glas Wein. Eine italienische Gruppe sitzt neben uns und schwärmt noch über ihre Löwensichtungen am Nachmittag. Die Minestrone sowie das Beef Curry schmecken sehr gut. Hätten wir nur ein bisschen mehr Glück mit den Miezensichtungen... 😎
Teil 6430. Nov. 2018
25.08.2018
Um 6 Uhr fahren wir schon Richtung Mfuwe Main Gate. Da erwartet uns ein beschäftiger Baboon.
Bei der Mfuwe Bridge Ueberquerrung kommt die Sonne langsam heraus.
Walia fährt leider immer zum selben Gebiet nämlich Wamilombe Plains. Er hofft immer noch seine Löwen zu finden. Wir glauben echt nicht mehr daran. Die haben sich schon längst aus dem Staub gemacht! Unterwegs erblicken wir Waterbucks.
Eine Hyena läuft uns auch über den Weg. Wir verlieren sie aber sehr schnell.
Die Farben am Morgen finde ich einfach himmlisch.
Diese Nilganz geniesst schon die Sonne.
Am Flussufer ist nichts los.
Wir besuchen danach das gestrige Wasserloch. Da nähert sich ein lahmer Büffel.
Walia denkt er wurde von einer Mieze angegriffen. Man sieht auf seinem Hals Klauenspuren.
Ein Sacred Ibis lässt sich daneben nicht stören.
Wir sehen auch noch einen Fisheagle
sowie einen Sattlestorch.
Danach überquerren wir die Katete Brücke. Später treffen wir unsere ersten Giraffen im Park.
Fortsetzung folgt
Teil 6502. Dez. 2018
Fortsetzung
Dann sind einige Zebras an der Reihe.
Der Kleine mit seiner Mama finden wir herzig.
Auf dem Rückweg zur Lodge begegnen wir noch einem Hippo.
Wir reden dann mit Walia denn wir wollen am Nachmittag unbedingt ein anderes Gebiet erkunden. Anschliessend wird gefrühstückt. Wie gestern ist das Camp wieder von Elis umzingelt.
Die Gäste haben auch wieder Schwimmbadverbot. Die 2 Familien mit ihren Kindern sind ausser sich. Zum Glück gibt es Wifi und sie können ihre Wut auf ihre Tablets übertragen. Die Elis verschwinden gegen Mittag. Um 13 Uhr gönnen wir uns im Restaurant ein Chicken Satay und Brucettas. Miam miam. Da rede ich auch mit einigen Gäste. Die Meisten haben am morgen Miezen gesehen. Da verstehe ich auch dass die Guides nicht miteinander reden. Finde ich irgendwie unfair....Ich lasse mir genau erklären wo die Sichtung war. Gegen 14 Uhr laufen wir zurück zu unserem Zelt 3. Unweit, genau vor Zelt 4 pennt ein Eli.
Die Gäste können nicht in ihr Zelt. Sie müssen ins Restaurant zurück. Wir verschwinden schnell in unser Zimmer. Die Wachmänner können da nicht viel tun.... Das Eli schläft bis um 15.30. Die Gäste haben gerade noch Zeit ihre Sachen zu holen und sich für den Game Drive fertig zu machen. Um 16 Uhr nimmt Walia die Richtung Lions Camp nach Norden. Unterwegs geniessen wir diese kleine Giraffe.
Endlich erreichen wir die Stelle wo die 4 Miezen am morgen gesichtet wurden. Monsieur ruht sich am Ufer des Luangwa Fluss aus.
2 Damen liegen unweit.
Sie scheinen alle sehr satt zu sein.
Die 2 Löwinen haben am Ufer Gesellschaft. Es scheint sie nicht zu stören.
Die vierte Mieze erblicken wir leider nicht. Am Fluss ist es ganz still.
Fortsetzung folgt
Teil 6603. Dez. 2018
Fortsetzung
Die 4 Miezen haben einen Büffel verspeist. Kein Wunder dass sie so faul sind!
Einige Geier suchen sich noch ein Schäpchen aus.
Langsam geht die Sonne am Luangwa unter.
Eine tolle Stimmung.
Wir fahren ein bisschen in der Nacht in der Gegend herum. Ein Löwe überquert gerade die Piste. Könnte die vierte Mieze gewesen sein.
Manchmal laufen uns auch kleinere Tiere über den Weg.
Den Leo gibt es praktisch immer.
Das Abendessen erweist sich wieder als perfekt. Es gibt Butternutsuppe, Lasagne mit Salat und Crème Brûlée. Miam miam. Am Abend kommt auch noch Jessica an unseren Tisch vorbei. Sie erkundigt sich ob wir morgen an eine Tagestour im South Luangwa NP interessiert sind. Das heisst von 6 bis 18 Uhr. Natürlich sind wir dabei. Da können wir auch den Nsefu Sektor erkunden.
26.08.2018
Um 6 Uhr geht es auch gleich los. Ein Italiener leistet uns heute Gesellschaft. Er ist leider nicht sehr gesprächig. Heute haben wir Walia als Fahrer und eine Lady, Mable als Guide.
Es geht also Richtung Norden zum Nsefu Sektor. Unterwegs gibt es ab und zu Fotomotive.
Vom gestrigen Büffel bleibt praktisch nichts mehr übrig.
Die Miezen haben sich aus dem Staub gemacht. Wir bleiben eine Weile ohne jede Sichtung. Danach nähern wir uns wieder dem Fluss und erblicken eine Giraffe.
Am Ufer ruhen sich viele Hippos aus. Wir machen eine Pause.
Fortsetzung folgt
Teil 6704. Dez. 2018
@Stefani: Und wie! 🤪
@Martina: danke für die Blumen
@Petra: ja die Touris, die vergisst man manchmal lieber......Ja der South Luangwa hat uns sehr gut gefallen. Steht für 2020 wieder auf unsere Wunschliste. Vielleicht kann ich mir da die Brunnen anschauen! 🙂
Fortsetzung
Die Gegend scheint hier ganz ruhig zu sein.
Ich konzentriere mich auf die Hippos. Mit den Miezen und den Elis gehören sie zu meinen Favoriten.
Flusspferde konnte ich schon so viele in meinem Leben sichten. Habe mir aber nie so richtig Gedanken über das Tier selber gemacht.
Mable erweist sich als eine Enziklopädie was diese Säugetiere anbelangt. Sie sind auf keinen Fall mit den Pferden verwandt sondern eher mit dem Schwein oder Wal.
Ein Hippo kann bis zu 4 Metern lang werden und bis 4 Tonnen wiegen.
Damit gehört es nach den Elis zusammen mit den Rhinos zu den zweitgrössten Tiere an Land. Sie haben kurze Beine, einen massiven Körper und einen grossen Kopf. An den Füssen sind jeweils 4 Zehen mit Schwimmhäuten dazwischen.
Sie sind Pflanzenfresser, die sich von Gräsern und andere Landpflanzen ernähren. Nachts sind sie bis zu 6 Stunden mit Mampfen beschäftigt. Zur Verdauung, wie die Kühe, besitzen sie mehrere Mägen.
Hippos leben in Herden. Das Revier einer Gruppe wird in erster Linie durch die Bullen verteidigt. Sie markieren ihr Territorium mit Kot der durch Schwanzwedeln verspritzt wird.
Die Weibchen bringen etwa alle 2 Jahre ein kleines zur Welt dass bei der Geburt schon 30 Kilos wiegt.
Es ist eine echte Freude ihnen zuzusehen.
La vie est belle.
Alles geht sehr freundlich zu.
Leider müssen wir wieder weiter fahren. Ich schaue mich ein letztes Mal um.
Fortsetzung folgt
Teil 6805. Dez. 2018
@Petra: mache ich auf jeden Fall!
Fortsetzung
Ein bisschen später erblicken wir 2 Giraffen.
Sie schauen zu uns rüber.
Wenn sie sich bewegen sind sie echt elegant.
Dann fahren wir wieder eine Weile ohne Sichtung. Eine Hyena versteckt sich hinter dem Gras.
Bald erreichen wir wieder den Luangwa Fluss wo wir unser Lunch einnehmen. Dabei können wir uns andere Hippos anschauen.
Sehr weit entfernt bemerken wir auch eine Eliherde.
Am Ufer wimmelt es von Schmetterlinge.
Die Zeit vergeht schnell beim Kino anschauen.
Nach einer Stunde fahren wir weiter nach Miezesuche. Unterwegs entdecken wir diesen Bussard.
Wir nähern uns auch der Eliherde.
Auf einmal zeigt uns Mable einen Baum. Wir stoppen langsam. Mensch da liegen ja Miezen!
Fortsetzung folgt
Teil 6906. Dez. 2018
Fortsetzung
Es liegen da 4 Miezen!
Heute ist es besonders sehr heiss. Sie geniessen umso mehr den Schatten.
Wir schauen ihnen gespannt zu.
Aber sie scheinen sich nicht rühren zu wollen. Nach einer Weile fahren wir weiter.
Am Luangwa Fluss marschieren ein Haufen Elis.
Langsam verlassen wir den River und hoffen auf weitere Miezesichtungen. Mable hat echt Adleraugen. Wenn sich hier eine Mieze in der Gegend versteckt wird sie sie finden! Ein Kudu läuft uns über den Weg.
Walia fährt den Wagen zwischen Gräsern und Böschungen. Mable springt auf einmal auf. Und da bingo, die Krönung! Ein Leo unter einem Baum.
Fortsetzung folgt
Teil 7007. Dez. 2018
Fortsetzung
Mable fängt gleich an zu erzählen. Der Leopard ist ein solitäres Tier das normalerweise nur nachts jagt.
Die Kraft seiner Krallen, Beinmuskeln und Nackenmuskeln ist beeindruckend. So zieht er seine Beute oftmals mehr als sich selbst in einem Baum um sie vor den Hyenas und Aasfressern zu bewahren.
Der Leopard verbringt, wie andere Katzen, etwa zwei Drittel seines Lebens in entspanntem Schlaf.
Dichter Busch in felsiger Umgebung und Flusswald sind seine bevorzugte Lebensräume. Der Leo passt sich auch an viele Orte in warmen oder kalten Klima an. Tagsüber ruht er meistens in Bäumen oder im dichten Busch. Der gepfleckte Mantel sorgt für eine perfekte Tarnung.
Unserem Leo macht die Hitze zu schaffen.
Er bewegt sich kaum.
Nach einer Weile machen wir uns auf den Rückweg zur Lodge.
Dabei passieren wir sämtliche Hippos.
Diese Familie verfolgen wir eine kurze Zeit.
Der Kleine ist einfach herzig.
Im Mfuwe Sektor treffen wir mehrere Eliherden.
Laut Mable soll es im Park über 16'000 Elis geben sowie 40'000 Hippos. Wahnsinnig! Gegen 18 Uhr erreichen wir wieder Flatdogs und gehen gleich duschen. Anschliessend begeben wir uns zum Restaurant. Das Abendessen schmeckt wieder sehr gut. Mein Toni fühlt sich aber nicht sehr wohl. Er bekommt kaum etwas runter....
Teil 7110. Dez. 2018
27.08.2018
Um 6 Uhr mache ich wieder einen Game Drive mit Walia und dem Italiener. Toni hütet lieber noch das Bett. Er fühlt sich nämlich immer noch nicht ganz wohl. Wir fahren wieder Richtung Wamilombe Plains. Unterwegs bewundern wir diesen Fisheagle.
Später erreichen wir das übliche Wasserloch. Da suchen gerade zwei Ibisse ihre Nahrung.
Dieser Sattelstorch tut bestimmt dasselbe.
Wir fahren weiter. Die Kudus mit ihren Oxpeckers bleiben immer ein nettes Fotomotiv.
Vögel kann man im South Luangwa viele beobachten. Schade dass Walia kein grosses Interesse dafür zeigt. Wir können diesen Zwergbienenfresser eine Weile anschauen.
Später erkunden wir ein hügeliges Gebiet. Elis spazieren da herum und sind auf Futtersuche.
Die Zeit vergeht wieder im Nu. Langsam geht es Richtung Lodge. Unterwegs erblicken wir noch diese Scharlachspinte.
Kurz vor dem Mfuwe Gate beschliesst Walia noch eine kleine Schlaufe zu fahren. Bald darauf sehen wir ein Filmteam vor einem Baum. Wir nähern uns. Da entdecken wir auf einem Ast einen Leo.
Leider bekomme ich keinen besseren Winkel. Das Filmteam braucht Platz. Es ist total aufgeregt. Gerade unter dem Leo hält sich nämlich ein Bushbuck auf.
Wir hoffen alle auf "Action". Der Leo analysiert genau die Situation.
Er versteht dass der Bushbuck ungünstig steht.
Der Leo gibt zum Schluss auf. Schade!
Fortsetzung folgt
Teil 7211. Dez. 2018
@Picco: wie ich annehme gab es bei deinem Leo auch keine "Action"..... 😎
Fortsetzung
Gegen 10.15 erreichen wir wieder Flatdog Camps. Toni wartet schon auf mich. Er hat das ganze Gepäck schon im Wagen verstaut. Wir können frühstücken. Es scheint ihm besser zu gehen. Punkt um 11 Uhr verlassen wir die Unterkunft.
FAZIT FLATDOGS CAMP
- gehört zu den billigeren "all In" Camps - die Zelte sind zweckmässig eingerichtet - tolle Aussicht auf den Fluss - gute Küche - sehr nettes Personal - wird von vielen Elis besucht. Man mag es oder nicht. Ich fand es echt spannend! - Poolbereich ungemütlich durch den Besuch der Dickhäuter. Wer unbedingt schwimmen oder sich abkühlen möchte muss manchmal darauf verzichten
Wir können das Camp echt weiter empfehlen.
Die Hauptstrasse Richtung Chivimba wird gerade renoviert.
Bis nach Chipata gibt es praktisch keinen Verkehr.
Wir brauchen ein bisschen mehr als 2 Stunden bis wir das Protea Hotel in Chipata erreichen.
Das Hotel kennen wir schon da es unser zweiter Stop da ist. Die Zimmer sehen alle etwa gleich aus wie wir feststellen können. Wir essen schon einmal einige Samosas im Restaurant und trinken dazu ein Bier.
Den Nachmittag verbringen wir am Pool. Das Abendessen erweist sich wieder als ausgezeichnet. Die Sirloin Steaks schmecken!
28.08.2018
Um 8 Uhr, nach dem reichhaltigen Frühstücksbuffet, geht es Richtung Malawi Grenze. Die Formalitäten gehen da sehr zügig.Die Pässe werden abgestempelt. Man muss aber noch einmal auf Sambia Seite 40 Kwachas für Cross Boarder bezahlen. Zum Glück hatten wir noch ein bisschen Sambia Geld übrig den die Money Changers kamen auf uns zu wie Mücken. Bis nach Lilongwe passieren wir genau 10 Polizeikontrollen....Viel Verkehr gibt es zum Glück nicht.
Bis zum Sunbird Lilongwe in Old Town benötigen wir 3 Stunden.
Fortsetzung folgt
Teil 7312. Dez. 2018
Fortsetzung
Das Hotel sieht nicht schlecht aus. Wir bekommen Zimmer 121. Es ist klein aber zweckmässig eingerichtet.
Es bietet Minibar, Aircon, Fernseher und Coffee/Tea Station an.
Schade dass das Wifi so langsam ist.....Das Badezimmer könnte auch einen Face Lifting gebrauchen.
Da mein Toni sich wieder nicht sehr wohl fühlt will er im Zimmer bleiben. An der Rezeption vereinbare ich dass unser Wagen von Innen und Aussen gewaschen wird. Kostet 3500 Kwachas. Danach laufe ich ins Zentrum. Im Shoprite kaufe ich meine Souvenirs für Familie und Freunde. Die Preise sind da viel billiger als an Ort und Stelle. Der Malawi Tea kostet 770 Kwachas
und der Malawi Coffee 4200 Kwachas.
Da ich auf einmal 5 Kilos Kaffee und 2 Kilos Thé schleppen muss, laufe ich gleich zurück ins Hotel um leichter zu werden. Danach marschiere ich durch die Stadt. Unweit vom Sunbird Lilongwe befindet sich das SS Rent A Car Office.
Ich vergewissere mich dass Jemand um 17 Uhr den Wagen im Hotel abholen wird. Ist OK. Im Zentrum gibt es immer nette Szenen zu beobachten.
Später geniesse ich noch den Pool beim Lesen.
Punkt um 17 Uhr erscheint ein Angestellter von SS Rent A Car. Er checkt den Wagen und verschwindet sehr schnell. Diese Autovermietung kann ich bestens empfehlen. Am Abend spaziere ich mit meinem Toni in der Stadt herum. Unweit vom Sunbird entdecken wir diese Bushaltestelle. Ulemu Bus Service fährt mehrmals in der Woche Joburg - Lilongwe - Joburg.
Zum Abendessen begeben wir uns zum Casa Mia Restaurant.
Die Teigwaren schmecken ausgezeichnet. Schade dass es meinem Toni immer noch so schlecht geht. Er hat keinen Hunger. Im Hotel checke ich noch seine Vitalparameter. Kein Fieber, normaler Blutdruck. Die Herzfrequenz ist ein bisschen hoch. Zum Glück fliegen wir morgen nach Hause.....
Teil 7413. Dez. 2018
29.08.2018
Um das Hotel gibt es viele Pflanzen und Blumen.
Draussen tut es gut den Vögeln beim Zwitschern zuzuhören.
Im Sunbird ist heute morgen einiges los. Es ist ein beliebtes Seminarhotel. Wir gehen schon einmal frühstücken. Meinem Toni scheint es besser zu gehen.
Das Frühstücksbuffet haut uns leider nicht vom Hocker. Die Croissants sind ungeniessbar und auf die Yogurts verzichten wir lieber.... 😗
FAZIT SUNBIRD LILONGWE - Preis für die Nacht in B&B: 164 US$ Preis/Leistung stimmt nicht - kleine Zimmer - gute Lage im Zentrum - nettes Personal
Um 10 Uhr bringt uns ein Taxi zum Flughafen. Kostet 27'500 Kwachas
Innerhalb von 45 Minuten erreichen wir Kamuzu International Airport. Die Business Lounge könnt ihr vergessen. Economy Gäste können für 20 US$ pro Person den Lounge besuchen. Es gibt lausige Sandwiches und Obst.
Das Wifi ist sehr langsam und der Wein kommt aus dem Karton......igitigit 🤩
Vor dem Boarding können wir noch einen Blick auf unser Gepäck werfen.
Pünktlich verlässt unsere South African Maschine Lilongwe Airport.
In Johannesburg steigen wir in eine andere South African Maschine um bis Frankfurt. Dann geht es weiter nach Genf wo ein Freund uns abholt. Zum Glück den meinem Mann geht es sehr schlecht.
FAZIT MALAWI - für Lodgehopper stimmt meistens Preis/leistung nicht - Self Drive ist absolut kein Problem - die Polizisten bleiben immer gegenüber den Touristen freundlich und helfen wie sie können - Küche im allgemein OK - schönes Land mit verschiedene Fazetten - nicht vom Massentourismus bedroht 🙂 - ideal für Campers
Ich möchte mich bei allen Mitlesern bedanken. Wünsche euch schon heute ein frohes Weihnachsfest. Für mich wird es langsam wieder Zeit nach Afrika zu reisen.
Liebe Grüsse Annick
Teil 7514. Dez. 2018
@Kordula: genau so ist es! 😎
@Reinhard: Ende Januar gibt es wieder Einen! 🙂
@Picco: dieses Mal wird es eine "Roots" Reise. Es geht wieder solo nach Aethiopien (Omo Valley + Dire Dawa/Harar) und Djibouti.
@Konni: deine Dankeschönbilder finde ich immer einmalig. 😁
@Uschi: danke
@Martina: aber vorher gibt es noch einen Anderen. 🤪
@Gabi: die Tour würde ich praktisch wieder so fahren aber einige Unterkünfte ändern..... 😎
@Lotusblume: danke dir.
Und hier zum Schluss noch ein Feed Back über meinen Mann. Nach unserer Rückkehr in Genf am Donnerstag den 30. August ging es ihm immer noch so schlecht. Er wollte nicht zum Arzt. Ich hatte schon einen Malaria Verdacht. Für meinen Toni unvorstellbar. Er hat so viele Jahre in Afrika gelebt, die Moskitoes mögen nicht sein Blut und stechen ihn nicht..... 😗 Am Freitag lag er den ganzen Tag im Bett und wollte immer noch keinen Arzt sehen. Am Samstag war er total "Out" und wusste nicht mehr wo er war...... Ich konnte endlich einen gründlichen Check Up machen. Er hatte eine unregelmässige Atmung, einen sehr niedrigen Blutdruck, schneller Puls und hohes Fieber. Habe gleich den Notruf informiert. Später kamen Kollegen und fuhren ihn ins Krankenhaus nach Oyonnax. Da wurde sehr schnell Malaria Tropica (Plasmodium Falciparum) festgestellt. Er wurde gleich nach Bourg en Bresse zum Hauptkrankenhaus verlegt. Die Aerzte waren um ihn sehr besorgt. 3 Tage lang lag er auf der Intensivstation. Er verbrachte eine Woche im Krankenhaus. Einen ganzen Monat lang erlitt er noch gewaltige Schwindelanfälle und nahm 10 Kilos ab.
Im Forum haben wir öfters über Malaria gesprochen. Für Diejenigen die diese Krankheit nicht wirklich kennen, rate ich durch das Netz zu googeln. Heute geht es meinem Mann zum Glück wieder sehr gut. Bei unserer nächsten Reise wird er bestimmt eine Prophylaxe nehmen und sich auch gegen Stechmücken abends schützen. 😎