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Reisebericht · namibia-forum.ch

CuFs 8wöchige Antiviruskur,erfolgreich oder nicht?

von CuF · 51 Teile

Teil 126. Dez. 2017

Liebe Forumsgemeinde,
eine Weile haben wir überlegt, ob wir überhaupt einen Bericht einstellen sollen – es ist ja doch alles oder das meiste schon einmal beschrieben, berichtet und fotografiert worden. Deshalb wollen wir versuchen,uns bei unserem Bericht auf Wesentliches beschränken und nur eine kleine Auswahl unserer Fotos zeigen.
Die Reiseroute sah so aus:
5.-6.9. Hotel Thule, Windhoek
6.-7.9. Farmhouse Stampriet, Campsite
7.9. bis 11. 9. KTP (Mata-Mata, Twee Rivieren, Nossob)
11.9. bis 12.9. Gharagab
12.9. bis 17.9. Mabuasehube-Region
17.9. bis 18.9. Kang, Kalahari-Restcamp
18.9. bis 20.9. Maun, Island Safari Logde, Campsite
20.9. bis 25.9. Makgadikgadi: Khumaga, Boteti
25.9. bis 28.9. Central Kalahari Game Reserve
28.9. bis 29.9. Über Ntwe-Ntwe-Pan zu Greens Baobab
29.9. bis 1.10. Nata-Logde, Campsite, Nata Bird Sanctuary
1.10. bis 3.10. Maun Okavango-River-Logde Campsite
3.10. bis 10.10. Moremi (Third Bridge und Xakanaxa)
10.10. bis 11.10. Maun Island Safari Logde, Campsite
11.10 bis 14.10. Shakawe Logde, Campsite
14.10. bis 17.10. Shametu River Logde, Campsite
17.10. bis 19.10. Namushasha Logde, Campsite
19.19. bis 22.10 Mutoya-Logde, Campsite (Nähe Katima Mulilo)
22.10. bis 23.10. Shankura-Restcamp
23.10. bis 24.10. Kaisosi-River-Logde
24.10. bis 26.10. Roy`s Restcamp
26.10. bis 27.10. Maori-Camp, Grootfontein
27.10. bis 30.10. Waterberg Restcamp
30.10. bis 31.10. Hotel Thule, Windhoek und Abflug


Die Reise war sorgfältig und von langer Hand vorbereitet worden. Den Flug, den wir fast ein Jahr vorher gebucht hatten, haben wir in letzter Minute noch auf Business-Class (Condor) upgraden lassen, weil für zwei Monate Aufenthalt im Dachzelt doch allerhand an Mehr mitgenommen werden musste – dachten wir!
Ein GPS-Gerät hatten wir auch fast ein Jahr vorher angeschafft und bei Wanderungen ausprobiert. Claus verbrachte Stunden damit, die Reiserouten (t4a 17.05 Namibia u. Botswana) und Koordinaten z.B. Ntwetwe-Pan unserer geplanten Strecken einzuprogrammieren und alles schien perfekt. Gleichfalls als sehr nützlich erwies sich die Anschaffung der Halterung für das GPS für das Armaturenbrett, die wie ein Mini-Bohnensack ist und so das Gerät nicht mehr so leicht abrutschen kann.
Wir flogen komfortabel am 4.9. 17 von Frankfurt ab und kamen pünktlich am nächsten Morgen in Windhoek an. Das Einreiseprocedere müssen wir nicht beschreiben – lange Schlangen, nicht funktionierende Irisscanner bzw. Mitarbeiterinnen, die nicht damit umgehen können, Diskussionen über die Dauer des Aufenthalts…..
Der Savanna-Mitarbeiter wartete schon, der ATM spuckte Geld aus und beim Anblick des Landcruiser-Oryx in der für heiße Länder sehr passenden Farbe Schwarz blieb Friederike erst mal die Luft weg – sah RIESIG aus. Die Außenhaut heizte sich enorm auf, was sich auch auf das Innere des Autos auswirkte. Wir hätten theoretisch Eier an die Außenwand werfen können und das Spiegelei wäre im Nu fertig gewesen. Das hätte auch bei dem gleichfalls (wackeligen) schwarzen Metalltisch geklappt.
Nachdem das Bürokratische von einer schlecht gelaunten Mitarbeiterin (wir fragten uns, wer hier Kunde und wer der Dealer ist. König Kunde ? Keine Spur, Claus war folgerichtig dann auch nicht besonders nett) erledigt worden war, wies uns ein sehr junger Mitarbeiter ein.
Claus stellte fest: Die georderte und bezahlte Zusatzausrüstung war nicht vorhanden. Es gab keine Sandmatten, keine Kühlbox, kein Poitje und kein zweites Bettlaken.
Die 2 unbrauchbaren Schaufeln ließen sich bestenfalls zum Sandburgenbauen an der Nordsee gebrauchen.

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Teil 226. Dez. 2017

Der eingebaute zweiflammige „Gasherd“ war schief angebracht und hatte eine Neigung nach hinten, so dass es – bis er den Geist aufgab – ein elendes Gewürge war, ihn herauszuziehen geschweige denn, etwas zu braten, weil Fett oder Flüssigkeit nach hinten lief (Auto schiefstellen, dann läuft das Fett nach vorn, ha!). Die Metallspäne von den Lochbohrungen lagen auch noch im Fach.
Durch die ständige Ruckelei lösten sich wohl im Laufe der Tour die Schellen der Gasleitung – mit der Folge, dass einmal ein Schlauch ankokelte, ein andermal die Flammen aus der Rückseite schlugen. Das Gerät wurde so heiß, dass der Bedienknopf schmolz. Da man die rechte Kochplatte von Anfang an nicht benutzen konnte, weil dort die Flammen überall rausschlugen, nur nicht da, wo sie sollten, tauschten wir die Knöpfe aus. Das war nur eine zeitliche Lösung, denn auch dieser Bedienknopf schmolz dahin.

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Die Dusche haben wir kein einziges Mal benutzt. Unserer Meinung nach ist der Einbau eine höchst überflüssige Platzverschwendung, dafür war die Scheibenwaschanlage trocken gelegt.

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Die Tür mit Reserverad war so schwer, dass man sie nur zu zweit schließen konnte. Später stellte sich heraus, dass der untere Befestigungshebel sich beim Schließen von innen gerne verschob, so dass man die Tür von innen nicht mehr öffnen konnte. Wir haben nicht gezählt, wie oft Claus das vordere Dachzeltfenster öffnen und über den Ersatzreifen rausklettern musste, um aus dem Auto zu kommen – ein Glück, dass er auf eine Bergsteigerkarriere zurückblicken kann…..nach ein paar Hieben mit der Axt wurde auch dieser Hebel gerichtet, Problem gelöst!.
Trotz der Aussage, es gäbe weder Sandmatten noch Kühlboxen, blieb Claus hartnäckig und so bekamen wir dann die Sandmatten vom Chef (angeblich) und eine arg ramponierte kleine Kühlbox.
Im Laufe der Reise stellten wir fest, dass die Mückenschutznetze im Zelt Risse hatten – auch das ist von Savanna im Vorfeld offenbar nicht kontrolliert worden.

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First Aid Kit von Savanna

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Empfehlung von uns:

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Oh oh ‚Savanna-Berti‘ du hast doch sehr nachgelassen.

Teil 327. Dez. 2017

6.September Fahrt bis zum Farmhouse Stampriet
Nachdem wir gestern noch alles Notwendige eingekauft hatten, beluden wir den Landcruiser und verteilten unsere Habseligkeiten in die Fächer. Heute beehrten wir noch einmal Savanna, um dort einen leeren Koffer zu deponieren und die dicken Decken zurückzugeben, die wir sicher nicht brauchen würden. Auch die Lieferung aus der Schlachterei in Klein Windhoek war gestern pünktlich angekommen und im Kühlschrank verstaut. Ganz haben wir nicht verstanden, warum alles tiefgefroren war – das ist der „whole salami“ entschieden nicht gut bekommen…
Auf dem Weg raus aus der Stadt holten wir uns noch schnell den neuen Roberts Bird Guide aus der Buchhandlung (danke, Bele, für den Tipp! Die alte, zerfledderte und vollgekritzelte Ausgabe aber behalten wir aus Sentimentalität) und dann ging es endlich los. Dieses Mal sind wir die landschaftlich schönere Route auf der C23 bis Dodabis und dann auf der C15 bis Stampriet gefahren.
Übrigens noch eine Buchempfehlung für alle Ornis: Birds of Botswana;
Die Zeichnungen in beiden Büchern sind von Ingrid Weiersbye.
Kurz vor der Unterkunft kroch ein Steppen-Waran über die Straße, verharrte kurz am Rand und als wir anhielten, kraulte er durch das dürre Gras, erklomm einen Baum um dort Ast zu spielen, gelegentlich blinzelnd und züngelnd.



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Auf der Campsite trafen wir auf ein norwegisches Paar, die in einem umgebauten LKW schon 8 Monate durch Afrika gereist waren. Wie immer, wenn Friederike Norweger trifft, gerät sie vollkommen aus dem Häuschen und muss unbedingt Norwegisch radebrechen. Ratet mal, wem das voll peinlich ist!!
Die Temperaturen der beiden Kühlschrankfächer schwankten sehr und sorgten eine ganze Zeitlang für Aufregung bei F., bis sie beschloss, den Kühlschrank mit Nichtbeachtung zu bestrafen. Das hat gewirkt!

Teil 428. Dez. 2017

7.September bis 9.September Mata-Mata
Hinter Gochas sahen wir eine links neben der Strasse breite, kahle Streifen, auf denen nur noch schwarze Baumstümpfe standen, dann eine riesige Holzköhlerei – Biotopzerstörung im großen Stil, oder?
Wir hatten auch einen Sack Holzkohle zum Grillen im Auto, mea culpa…
Ein paar Impressionen von unterwegs:

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Steilufer des Auobtales
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Am Platz angekommen, mussten wir erst einmal das Auto nach dem gesamten Auflade-Equipment (Navi und Smartphone) durchsuchen und fanden es schließlich im Seitenfach des Koffers, den wir schon in Windhoek mit den Sachen gefüllt hatten, die wir garantiert erst bei Abreise wieder brauchen würden. (O weh, fortgeschrittene Alterserscheinung.) Danach sorgten auf der Weiterreise die an sich harmlosen Worte „wo ist eigentlich…..“ für wechselseitige allergische Anfälle. 🤪 🤪 🤪 🤪
Es mußten erst einmal ein oder zwei? Gin Tonics zur Abmilderung her und danach war es für einen gamedrive zu spät. Zudem mussten wir unseren Platz gegen Ausbreitungstendenzen einer südafrik. Großfamilie verteidigen, die links und rechts von uns ihre Zeltstadt aufbauten und uns der Bequemlichkeit halber mit ins Geschehen integrieren wollten. Auf die Idee, das Territorium mittels gespannter Wäscheleinen zu markieren, kommen nur andere Forumsmitglieder…..

Teil 529. Dez. 2017

Fortsetzung
Tags darauf ging es um 7.00 Uhr los: Lannerfalke, Gleitahr, einen jungen Singhabicht, Sekretäre, Strauße, immer wieder hübsche Gabelracken, Wiedehopfe, Reichswürger (den nennen wir jetzt immer so), Namaqua-Täubchen, Baumhopfe auf erfolgreicher Nahrungssuche in einem hohlen Baum, Maricoschnäpper, die üblichen Oryxe, wenige Kudus, Giraffen, Kuhantilopen und Gnus, Glanzstare, Meisensänger, die wir im alten Roberts noch unter „Chestnut-vented Tit-Babbler“ gefunden haben. Im neuen heißen sie jetzt „Chestnut-vented Warbler“. An einem Wasserloch verlustierten sich zwei Hyänen.

Endlich vor dunklerem Hintergrund einer meiner krächzenden schönen Roller (C.).

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und nun beginnt das 'Jahr' des Wiedehopfs

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Teil 629. Dez. 2017

Hallo Simone,
Nur so könntet Ihr vielleicht meinem Virus entgegenwirken, den ich leider erst im Mai erfolgreich bekämpfen werde.
wie willst Du ihn durch Hinfahren erfolgreich bekämpfen ? Dann ist er ja weg.... 😄 😄

Hallo Elisabeth,
"Africa can be addictive .. although there is no cure, treatment in the form of regular safaris will help keep your cravings under control."
das Buch "Ein letztes Mal in Afrika" von Paul Theroux hat uns allerdings sehr nachdenklich gestimmt...

Teil 729. Dez. 2017

Fortsetzung Fotos
Steppenbaumhopfe
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Kuhantilope

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ein junger Singhabicht

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Namaquatäubchen

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Maricoschnäpper

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Kapkrähe

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Vogelschar am Wasser
Gelbbauchgirlitz und Schnurrbärtchen
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Kapsperling
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dazwischen mal wieder die schöne Landschaft

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...und hier kann man sehen, für wie wichtig Zahnzwischenreinigung auch unter Oryxen genommen wird:
Akteur und interessierte Zuschauer
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Springböcke, die nicht ahnen, dass wir einen Teil ihrer Artgenossen im Kühlschrank haben....
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Auf dem Heimweg

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noch einmal Claus Lieblingsvögel

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Teil 830. Dez. 2017

8.September in Mata Mata
Seit einiger Zeit bietet man in Mata-Mata Nachtdrives an und wir haben eine mitgemacht. Wir sahen Schleiereule (Western Barn Owl), Milchuhu (Verreaux Eagle-Owl), Zwergohreule (African Scops-Owlet), unter der eine Kleinfleckenginsterkatze im Geäst herumkletterte, Fleckenuhu (Spotted Eagle-Owl), unglaublich viele Wildkatzen und eine beeindruckende Menge Springhasen (Kalahari-Kängurus), die man, da nachtaktiv, selten zu Gesicht bekommt. Löffelhunde (bat-eared fox) gab es die Menge, ein Trupp davon war in heftige Kämpfe verstrickt (Ranzzeit? Revierkampf?), außerdem sahen wir sehr viele Schakale und Kapfüchse. Diese Nachtfahrt hat sich wirklich gelohnt.
Ich (C.) ließ das Fotografieren wegen des Staubs schnell sein, so habe ich nur unscharfen Fotos, freihändisch, ohne Stativ mit Blitz bzw.Spotlights. Spotlights + Blitz geht garnicht, Die Schleiereule ist als einziges zu erkennen.

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Teil 931. Dez. 2017

9.September in Mata Mata, TR

Am 9.9. fuhren wir über das Museum (Frühstück) nach Twee Rivieren (TR). Auf dem Weg sahen wir einen Rotichneumon und drei kämpfende, sich immer wieder krachend gegenseitig gegen die Hälse schlagende Giraffen,
Video
Giraffengeplänkel

Gaukler und Raubadler, Weißrückengeier, Weißflügeltrappe (fem.), Sekretäre.

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Weißflügeltrappe
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Je näher wir an TR kamen, umso größer wurden die Red Hartebeest-, Springbock-und Oryxrudel (Trupps). Vereinzelt standen, wie erstarrte Denkmäler, Streifengnus in der Landschaft herum.

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An einem Wasserloch beobachteten wir lange einen Schwarzkopfreiher, ein Vogelspezialist, denn er stellte den kleinen Vögeln nach, die dort tranken. Einigermaßen fassungslos sahen wir, wie er einen Canary bei lebendigem Leibe verschlang. Weitere Versuche misslangen allerdings so lange wir dort standen.

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Reiherfood
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Über den afrikanischen Sternhimmel ist auch schon alles gesagt – dennoch: So beeindruckend klar und deutlich haben wir die Sternbilder des Skorpions mitten in der Milchstraße selten gesehen, etwas südlich Centauri und fast am Horizont Kreuz des Südens wie bei dieser Reise.

Teil 1002. Jan. 2018

10.September in TR
Am nächsten Tag sahen wir von Ferne eine Blechkarawane, entweder Unfall oder Katzen? Nun, naheliegend war das Letztere, ein sehr gut im Gebüsch versteckter Leopard, ein Mordskuder, der nach einiger Zeit, als er genügend Publikum hatte, aufstand, souverän Richtung Wasserbehälter schritt, unterwegs ausgiebig markierend, sich reckend. Mit einem eleganten Satz sprang er auf den Wasserbehälter, so dass ein dort sitzender Reiher kreischend aufflog, trank ein paar Schlückchen, sprang wieder runter, verrichtete nach Katzenart in einem Gebüsch sein Geschäft, schärfte sich an einem Baum die Krallen, stolzierte zum Wasserloch, schöpfte, legte sich dann daneben und wälzte sich genüsslich. Wir waren angemessen beeindruckt!

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Ansonsten sahen wir noch eine sichtlich satte Löwin bei der Morgentoilette,

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mir wird gleich übel, (Touris oder zu viel gefr....)?
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einen hübschen Schakal

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einen Hängebauch-Löwen an einem Wasserloch, der endlos lange schöpfte und sich dann, nur ein paar Meter weiter, in den Schatten warf.

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Wir konnten noch einen Pygmyfalken (Schärfe fehlt leider: Freihand, 400 mm + 2.0 Telekonverter),

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Felsenskink

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Trappen, Oryxe, Sekretäre, Springböcke und ein Eland in wilder Flucht beobachten. Was wir noch sahen und was uns nicht besonders gefiel, waren die vielen Raser, die uns schlingernd auf der Sandpiste entgegenkamen.
Die Geschwindigkeitsbegrenzung von 40 km/h wurde selten eingehalten – sehr bedenkliche Entwicklung.

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Bei Rückkehr auf den Platz fanden wir unsere Campsite stark verkleinert vor – links von uns hatten sich Südafrikaner (Wagenburg-Gene) mit ihrer ausladenden Zeltstadt und Wohnwagen breitgemacht, so dass wir über für das Ausklappen der „Küche“ über ihre Befestigungsleinen hätten steigen müssen, unser „Mobiliar“ war beiseite geräumt und auch unser Stromkabel in Benutzung genommen worden. Es gab ungute Worte und schließlich bequemten sich die sich an ihren Bierdosen festhaltenden Besatzer, uns etwas Platz zu machen – allerdings erst, nachdem Claus ein paar ihrer Heringe aus dem Boden geholt hatte.

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Überhaupt: Dort stand ein Wohnwagen neben dem anderen, verschönert mit Spitzengardinen, Fußabtretern, Einsteigtreppchen und beim Zähneputzen sah F. sehr viele hübsch geblümte Rüschennachthemden…

Teil 1106. Jan. 2018

11.September bis 12.September Nossob
Auf der Fahrt hierher trafen wir eine Gruppe sehr aggressiver Löwen – zwei junge Männchen, zwei Löwinnen und ein noch recht junges Tier, immer wieder verharrend, grollend, knurrend, fauchend – die jungen Males hatten es wohl auf das Kleine abgesehen, das die Löwinnen zu beschützen schienen. Einer der Löwen ließ sich direkt vor unserem Auto (Fotos durch die Frontscheibe) nieder und hatte blutige Schmarren im Gesicht, wechselte dann auf die andere Straßenseite.

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Bei YouTube ansehen ↗



siehe Video:
Familienstreit

Es war sehr heiß und da wir in Nossob keinen schattigen Platz mehr erwischt hatten, fuhren wir zum ersten Mal das Schattendach aus, das uns auf den nächsten Stationen noch sehr nützlich sein würde.
Riesentrappe, Siedelweber und Graukopfsperling

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Teil 1216. Jan. 2018

12.September Nossob/Gharagab
Am Vormittag machten wir uns auf nach Gharagab. Auf dem Weg dorthin entdeckten wir fünf noch nicht ganz ausgewachsene Geparden, die langsam, immer wieder sichernd, im Energiespartrab zum Bedinkt-Wasserloch wechselten. Ein Oryx galoppierte schnaubend in ihre Richtung, blieb abrupt stehen, glotzte und drehte dann ab.

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Die fünf – die voriges Jahr wohl schon von Tinochika fotografiert worden waren ? (https://www.namibia-forum.ch/media/kunena/attachments/18639/L1NA1823.jpg) – tranken ausgiebig, schmusten immer mal wieder miteinander und warfen sich dann nacheinander unter einen Baum. Ein wunderschönes Bild.

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Video:
Geparden

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Sonst sahen wir Gnus und Springböcke.
BELE: DU MUSST JETZT GANZ STARK SEIN!
Video:
Gnuversammlung
Unterwegs:

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In Gharagab erwartete uns ein schönes Zeltchalet und ein kurz angebundener und barscher Isaak. Wir richteten uns ein, genossen den Gesang der Meisensänger, erwehrten uns der bettelnden Siedelweber und Streifenmäuse und beobachteten das Wasserloch.


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abends: endlich war Wasser im Trog!

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Darum lungerten ein paar Oryxe herum, die versuchten, Schakale, Springböcke und Strauße zu vertreiben und sich auch untereinander nicht ganz freundlich gesonnen waren. Alle Tiere warteten sichtlich darauf, dass Isaak den Wasserhahn aufdreht – das hatte was von Zoo und entspricht nicht so ganz unseren Vorlieben.

Teil 1317. Jan. 2018

13,September, Gharagab bis Matopi 2, Mabua-Region,
Bei Sonnenaufgang

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sahen wir in Gharagab einen prächtigen, schwarzmähnigen
Löwen vom Wasserloch wegschreitend.
Die vergangenen Tage waren also eine gelungene, komprimierte Abschiedsvorstellung der KTP-Cats!
Unterwegs nach Nossob begegneten uns Trappen, Oryxe und große Springbockherden. In Nossob wurde getankt und eingekauft und dann ging es Richtung Mabuaregion. An der ersten (m.E. einzigen) schwierigen Stelle, eine Düne ca. 20km hinter Nossob, zogen gerade vier junge, nette Deutsche ein 4x4-Auto auf die Pad, nachdem der südafrikanische Fahrer seinen riesigen Wohnwagen abgekoppelt hatte. Zuvor hatte er sein Gespann abseits der Pad in die karnickellöchrige Düne gesetzt und ist natürlich abgesackt. Wie kann man bloß mit solchen Gespannen dort unterwegs sein? Auf derselben Düne und Spur Richtung Nossob steckte ein weiteres Wohnwagengespann fest.
Die 2 Familien hatten noch ein Stück Arbeit vor sich.
Rechts, an den feststeckenden Gespannen vorbei gab es eine freie Ausweichspur, ca. 80 km bis Matopi lagen noch vor uns.
Unterwegs sahen wir viele Singhabichte, Groß-, Gackeltrappen und Springböcke. Auf dem Platz wimmelte es von Meisensängern, Reichswürgern und Siedelwebern, Maricoschnäppern und Kalahari-Robins.

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Matopi 2 angekommen, genossen wir bei einem ‚guten‘ Rotwein (geschüttelt und gekühlt) das abendliche Konzert der Bellgeckos und das gute Gefühl, hier ganz alleine zu sein. Für die nötige Bettschwere nach diesem anstrengenden Driver-Tag sorgte ein oder zwei Schluck Malt zur Desinfektion.

Teil 1418. Jan. 2018

Gromi, dann will ich mich mal mit der Fortsetzung beeilen, Gruß Claus!

14.9. Matopi – Bosoboglo


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Nach einem ausgiebigen Frühstück beobachteten wir noch eine Weile die vielen hübschen, morgendlich aufgeplusterten Vögel und machten uns dann auf den Weg in das Innere des Mabuasehube-Parks.

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Unterwegs sahen wir zwei schnell flüchtende Geparde und stießen auf ein Rudel Wildhunde mit ihrem Geheck, die ihren Bau direkt neben der Piste hatten. Es war ein solches Gewimmel von Jungtieren, dass wir sie nicht zählen konnten. Sie waren sehr neugierig, überhaupt nicht scheu und wir konnten uns von diesem Anblick kaum trennen.

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Video Wildhunde ↗




Der Platz hier bietet wenig „Komfort“ aber eine schöne Weitsicht auf die Pan, das war uns allemal wichtiger. Der Nachmittag verging mit dem Beobachten von Bülbüls, Kalahari-Heckensängern, Graukopfsperlingen und Meisensängern. Auch hier genossen wir das abendliche Konzert der Bellgeckos.


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Teil 1520. Jan. 2018

15.9. Khiding Campsite

Die Mabuaregion war einsam und ruhig, nach dem Gerammel im ZA-KTP eine wahre Erholung.
Wir glauben, dass einige Formis das nicht verstehen! Es müssen u.E. nicht die Big-Five und Cats sein, um Afrika zu erleben. Plätze wie Mabua sind rar geworden. Um Gerammel zu erleben, brauchen wir nicht nach Afrika zu reisen.
Auf dem Weg hierher sahen wir so viele Elands wie nie zuvor, aber extrem scheu und schnell flüchtend (Wilderei oder zu wenig Tourigerammel?), ein paar Oryxe und Springböcke.

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Die Wasserlochrundfahrt war auch nicht ergiebig, wir sahen lediglich einen Sekretär und einen Kampfadler.
Eindrucksvoll sind die weiten Pan-Landschaften.

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Singhabicht auf hoher Warte.

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Da es heiß und sehr windig war, verbrachten wir den Nachmittag mit dem Beobachten der Interaktionen zwischen Borstenhörnchen und Tokos – zum Kaputtlachen!
Mit Gin-Tonic, perfekt von F. zubereitet, genossen wir den Sonnenuntergang und die „afrikanische“ Geräuschkulisse.
Spät am Abend kamen noch Camper, die abseits ihr Quartier bezogen, daher auch ohne Kontakt zu uns.
An einer Propangasflasche war der Verschluss abgegangen und verschwunden. Ein Glück, dass wir sie unterwegs nicht verloren hatten. Dank eines geklauten Drahts (aus der Eimerdusche, allerdings fehlte auch der Eimer – wie bei vielen der Camp Sites dieser Art war nichts vollständig, jeder kann etwas gut gebrauchen, ha!), dem Tool von Claus, Klebeband und Holz konnten wir eine Ersatzbefestigung herstellen, die auch bis zum Ende der Reise gehalten hat.

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Nachts zogen heulend Schakale durch das Camp.

Teil 1625. Jan. 2018

16.9./17.9. Mabuasehube, Nr. 3
Unterwegs:

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Hier kamen wir früh an – unsere „Vorgänger“ waren noch da und berichteten von Hyänenbesuchen. Mangels Wasser habe es hier wohl schon länger keine Löwen mehr gegeben. Wir hatten auch nie welche gehört.
Auch dieser Platz bot eine beeindruckende Sicht auf die Pan, auf der gemessenen Schrittes zahlreiche Großtrappen herumspazierten. Wir sahen einen Kestrel und auf dem Platz unterhielten uns Fuchsmangusten, Perlhühner und Frankoline.
Zu unserer großen Freude entdeckten wir in einer engen Astgabelung einen Fleckenuhu (spotted eagle-owl). Nachts hörten wir ihn rufen.

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Video:
PERLHÜHNER AUF BRAIROST???

17.9. – 18.9. Kang, Kalahari-Restcamp

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Nach dem riesigen East-Gate, ca 14 km nach Mabua.-Camp, sahen wir Erdmännchen und so viele Steinböckchen, wie wir sie die ganze Zeit im Park nicht gesehen hatten und viele Singhabichte..

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Die gute Sandpad zog sich bis Hukuntsi hin, sehr ermüdend.

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Südlich H. begann die TarPad, zunächst mit einigen scharfrandigen Löchern. Der Reifendruck wurde auf Straßenniveau erhöht, dann ging es zügig bis nach Kang.
In H. gab es keinen 50-erDiesel und keinen ATM, in Kang war der ATM „out of work“, dafür gab es aber 50er Diesel und auch das Bezahlen mit Karte funktionierte.
Im Kalahari-Restcamp hatte sich seit unserem letzten Aufenthalt dort nicht viel geändert, die Ablution genauso verlottert, dafür das Restaurant erweitert, wo wir trotz immer wieder zusammenbrechender Stromversorgung ein gutes Dinner bekamen.

Teil 1726. Jan. 2018

18.9. – 21.9. Ghanzi / Maun / Island Safari Logde Campsite
Im Kalahari-Restcamp hatte die Dame an der Rezeption „probably a problem with network“ – aber wir konnten mangels Pula mit Rand bezahlen (900 R).
Am Rand der Teerstraße sahen wir unzählige Steinböckchen. Einem wären wir beinahe zum Verhängnis geworden, als er, von einem Konkurrenten verfolgt, über die Straße und uns beinahe vor das Auto rannte. Wir konnten gerade noch bremsen. Es war wohl Blattzeit. Zu unserer Verblüffung sahen wir außerdem noch zwei Honigdachse direkt neben der Piste, außerdem Gabelracken, Stichelracken, Tokos und Raubadler. Je näher wir Ghanzi kamen, um so mehr nahm die Zahl von Pferden, Eseln, Kühen, unberechenbaren Perlhühnern und Straußen zu.
Schon in Twee Rivieren war es uns nicht gelungen, die Parkfees für alle botsw. NPs zu bezahlen, wie es angeblich möglich sein sollte. Und auch hier im Wildlifebüro in Ghanzi war man erst einmal nicht willens oder in der Lage, die Zahlung abzuwickeln. Der erste Beamte wollte uns gleich nach Maun schicken und weiter mit seinem Smartphone spielen, wir insistierten, er holte Verstärkung von einer Kollegin, die uns auch gleich abwimmeln wollte – alle waren sehr freundlich, lustig, aber wild entschlossen, sich keinerlei Arbeit mehr aufzuhalsen. Wir blieben freundlich-hartnäckig, dann wollte man nach einem Telefonat nur die Buchung von Bigfood in der Centralkalahari bearbeiten. Es kam ein weiterer Beamter, der einen „vorgesetzten“ Eindruck machte, hinzu. Der stellte nach Einblick in unsere Voucher fest, dass wir nicht 16 sondern 15 Nächte (4350 BWP) zu bezahlen hätten – und irgendwann ging es dann doch, alle Parkfees hier zu bezahlen. Allerdings mußten wir erst Pula holen, weil auch hier das „network out of order“ war, also beim nächsten ATM 3x2000BWP.
Das Zählen der Geldscheine dauerte noch einmal sehr, sehr lange, begleitet von viel Gelächter auf beiden Seiten – und dann konnten wir endlich mit Permit to enter National Parks und Game Reserves weiterfahren.
Anderntags in Maun kauften wir bei „Aquarite“ (Mophane-Road) 5-Liter-Wasserkanister, füllten da auch den Wassertank – , (man kann dort die leeren 5-Liter Behältnisse mit „purified water“ auffüllen lassen) und bevorrateten uns dann ein paar Hausnummern weiter mit Gin, Tonic, Malt und Wein. Einem weit über die Grenzen des Schwarzwaldes hinaus für seine Gintonic-Mixkunst gerühmten ORNIS wollen wir hier einen Hinweis auf den besten afrikanischen Gin geben, den wir jemals gekostet haben:

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Kreativer Kopf der „TripleThree“-Gins ist übrigens der aus Baden stammende Rolf Zeitvogel (!)
Ein weiterer spezieller Hinweis gilt einer Malt-Whisky-Geniesserin, deren Kennerschaft ebenfalls weit über ihre eidgenössischen Heimat hinaus bekannt ist. Das ist nämlich dieses köstliche Getränk:

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Claus hat es zwar etwas herablassend als „Ladywhisky“ bezeichnet, was ihn aber nicht von der abendlichen Innereien-Desinfektion mit diesem milden, trotzdem leicht rauchigen und überaus gaumenschmeichelnden Gesöff abgehalten hat.
Übrigens: Wein, Gintonic oder gar Whisky aus diesen ekligen Metallpötten zu trinken - das ging und geht uns gegen den Strich. Deshalb hatten wir Weingläser, Wassergläser und Whiskytumbler gekauft – und alle sind heil geblieben.
Auf dem Gelände der Safari-Lodge

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sahen wir African Green Pigeons, Grautokos, am Ufer Reed-Cormorants, African Crakes, Jacanas – und leider auch viele lästige Meerkatzen.
Außerdem machten wir die Bekanntschaft mit einem durchgeknallten Haubenbartvogel, der seine Spiegelbildrivalen bekämpfte und ob dieser Spiegelfechtereien schon sämtliche Schwanzfedern verloren hatte. Bei jedem „Angriff“ auf seinen vermeintlichen Konkurrenten rutschte er wieder ab, landete auf dem Boden, rappelte sich wieder auf, um erneut unter lautstarkem Geschimpfe den Rivalen zu vertreiben.

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😄

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Und so sieht einer mit Stoß aus! (später bessere Fotos)

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Teil 1827. Jan. 2018

21.9. – 25.9. Khumaga/Boteti
Am 21.9. waren wir froh, die staubige und laute Campsite verlassen zu können. Ab ca. 80 km hinter Maun, gleich hinter dem Vet-Zaun, wird die Strasse skandalös schlecht – Schlagloch an Schlagloch.
Wie wir später noch erfahren müssen, ist die Nordroute A35: Sehitwa – Mohembo und Ost – Westroute A3: Nata – Gweta – Maun die Pothole-Spitze! Kann der Präsidentenkönig nicht mal ein oder zwei Händchenvoll Diamanten nehmen und seine Verkehrswege sanieren? Handel Erschwernisse kann man in Afrika offensichtlich auf verschiedene Arten erreichen! Die Autowerkstätten und Reifenhändler sind die Gewinner. Warum gibt es so wenig Schotthändler, die Straßen sind gesäumt mit ausgebrannten Fahrzeugen.
Den Fährmann am Boteti mussten wir erst suchen, er setzte uns über

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und kurz darauf hatten wir uns auf der Campsite schon eingerichtet – nicht ohne schockiert die ziemlich verbrannte Hochebene zu registrieren. Angeblich hat dort ein Touristenauto Mitte August das trockene Gras durch seinen heißen Auspuff entzündet.
Als erstes sahen wir unzählige Zebras, hübsche Impalas

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usw.

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und eine nette Giraffe

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Der Boteti war breiter als bei unserem letzten Aufenthalt, deshalb war nicht die ganze Riverside zu befahren. Wir haben an jedem Tag andere Vögel entdeckt und waren wieder einmal total begeistert.
Kommt es uns bloß so vor, oder sind dort die Elefanten größer als anderswo?
F. geriet beim Anblick des ersten haushohen Elefantenbullen ziemlich in Stress – sie hatte vergessen, wie groß die sind.

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Wood-Sandpiper, Waldwasserläufer

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Teil 1902. Feb. 2018

Fortsetzung Khumaga/Boteti:
Auf dem Platz gab es neben Schildraben, Bülbüls, Tokos, Frankolinen, Louries auch laute Musik aus dem Autoradio einer Gruppe biertrinkender Südafrikaner – aber, da könnt Ihr sicher sein, nicht lange (F. in Aktion)….
In direkter Nachbarschaft wohnte eine Eule (African Barred Owlet, Kapkauz) in einem Dürrständer (schwäb.), bedeutet trockene Bäume, Totholz, (Übersetzer = C.)
Wir sahen viele, viele Vögel:
Ohrengeier
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Königswitwen oder Witwer?? im Schlichtkleid
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Fleckenflughühner
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Löffler
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Zwischendurch mal wieder Landschaft mit und ohne Elefanten
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Trauerdrongo
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Grünschenkel Teichwasserläufer - danke Matthias!
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Toko
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Lourie
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Graufischer
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Mangrovenreiher mit und ohne Lappenstare
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Lappenstare ohne Mangrovenreiher
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das allseits beliebte Blaustirnhühnchen, nach einem Forumsmitglied auch Lilytrotter genannt
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Stelzenläufer
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Bunting - danke Matthias! Golden-breasted natürlich!
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Grünschenkel
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Endlich geklärt dank Liliytrotter und Daxiang und Maddy: Ruff (Kampfläufer)
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Kennt jeder...
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Common Sandpiper Flußuferläufer
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African Crake - Steppenralle, die hier auch nicht vorkommen sollte.....wir bitten um Vergebung! Dies ist ein Scherz, den wohl die meisten nicht verstanden haben. Natürlich kommt die Steppenralle zur Brutzeit hier vor..
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Waffenkiebitz
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Dreibandregenpfeifer
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Raubadler
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Kapkauz
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Teil 2002. Feb. 2018

Fortsetzung

Perlkauz

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Southern Pied Babbler/Elsterndrosslinge
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Graureiher
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Grünschenkel
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Schlangenhalsvogel
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Goliathreiher und Schlangenhals
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Red knobbed Coot/Kammbleßhuhn
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Aufgehübschte Kudus
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Wieder der ominöse Pectoral Sandpiper! FALSCH 😎 Ist ein Ruff - mit Hilfe von Lilytrotter, Daxiang und Maddy identifiziert!
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Teil 2103. Feb. 2018

Fortsetzung
Weißrückengeier checkt die Lage
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Dieser SäbelschnäblerPied avocet wollte seinen Kopf partout nicht zeigen
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EInmal begegneten wir diesem Waran beim Lunch
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Video Waran
Waran beim Lunch
Dem Badevergnügen der Elefanten konnten wir stundenlang zusehen

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Auf dem Platz erfreuten uns
Baumhörnchen

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Damaratschagra/brown-crowned Tchagra

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Burchell's Starling/Riesenglanzstar

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Teil 2205. Feb. 2018

Fortsetzung, 23.September

Täglich sahen wir viele Elefanten beim vergnüglichen Baden oder Wellnessen
(Duden: durch leichte körperliche Betätigung erzieltes Wohlbefinden)

Auf dem Weg

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Der Elefanten-Wellnessbereich
das Schlammbad mit heilkräftigem Sediment

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elegantes Verlassen der Badewanne

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Danach wird im Freibad alles abgewaschen....
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E. mit besonders langem Rüssel

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Bei den Pirschfahrten begegnete uns häufig der Common Sandpiper

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der Hammerköpfle

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und immer wieder der „Rätselvogel“ Pectoral Sandpiper, es ist einWood Sandpiper, danke Konni

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Einmal beobachteten wir einen misstrauischen
Senegal Coucal, Senegal-Spornkuckuck,

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der sich mal nicht nur am Boden aufhielt, sondern auch einen Baum sorgfältig untersuchte.
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am Ufer ein schwarzes Stück Holz, oder:


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der bekannte Irokesen-Reiher

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Red billed Oxpecker, Rotschnabel-Madenhacker beim Ausruhen vom Madenhacken


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Swallow-tailed Bee-eater, Gabelschwanzspint


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Immer wieder sahen wir auch diese bunten Pfeile - manchmal blieben sie auch sitzen
(Malachiteisvogel)
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Bushbock in Love auf der Campsite

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Teil 2307. Feb. 2018

Liebe Ruff-Freunde/ innen
Ich tendiere inzwischen auch mehr zum Kampfläufer (Ruff), zumal der ‚Svensson‘ auf die ‚ oft locker‘ abstehenden Rückenfedern verweist.
Hier noch einmal alle Fotos in der Zusammenschau:
Danke für das Interesse und l.G.
Claus.
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Teil 2408. Feb. 2018

BrautwerbungElefantenbesuchFortsetzung, 24.September

Wieder Elefanten:


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im Freibad: immer ein Vergnügen, ihnen zuzuschauen
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auch mal anlehnungsbedürftig


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auch ein weißer?

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ein Hippo darf nicht fehlen

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In einer Schlammgrube sah F.aus dem Augenwinkel zwei bunte Flecken:
ein Pärchen Malachite Kingfisher (Malachiteisvogel).
die sich dort ihre Bruthöhle gegraben hatten.

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VIDEO 😛 😛 😛
Video: Brautgeschenk, bin satt, na dann .....
Brautwerbung


Little Bee-eater Zwergspint

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Afr. Red-eyed Bulbul

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Hamerkop

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noch ein bekannter KF

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Auch auf der Campsite war ordentlich was los:


Dreiste Vervet Monkeys gab es auch. Sie brachten es fertig, das Camp einer südafrikanischen Großfamilie, die nach Nxai Pan, Baines Baobabs aufgebrochen waren, komplett zu zerlegen.

Sobald es dunkel wurde und wir aßen oder am Feuer saßen, krabbelten und trappelten kleine Viecher auf der Sandplane herum, die wir mangels ausreichender Beleuchtung nicht identifizieren konnten. F. fing eines und es mußte die Nacht in einer Streichholzschachtel verbringen. Am nächsten Morgen ließ Claus es frei und versuchte, das unbekannte Objekt zu fotografieren – währenddessen scheuchte Friederike durch Hopsen und Händeklatschen die begehrlichen Tokos fort, die die Maulswurfsgrille (???) gerne gefrühstück hätten.

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Kurz vor der Morgendämmerung waren wir fast immer in Mord(s)-Stimmung, weil uns das Spektakeln der Frankoline aus dem Schlaf schreckte. In der letzten Nacht, die wir verbrachten, fingen sie schon mitten in der Nacht zu krakeelen an. In diese Laute mischte sich seltsames Grunzen und schnaubendes Schnarchen: Buschböcke und Impalas hatten sich ausgerechnet die Campsite zum Brunftplatz erkoren.

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Video Bushbock im Busch ↗



Wir trafen auch andere seltsame Lebewesen – u.a. eine schwäbisch sprechende Touristin, die F. abends beim Zähneputzen mit mittlerer Verzweiflung fragte, wie der „Park hoißt, in dem mer jetz send…..“ und ihr Leid klagte über tägliches 400km-Streckemachen, Zeltaufbau, Kochen, Essen, Duschen, Schlafen, nächsten Morgen um 6 Uhr wieder raus – und nie was gesehen….und wie der „näkschde Park hoißt“ wußte sie auch nicht…
Oh Herr, laß Hirn rah…..

Gelegentlich schlenderten hinter der Ablution Elefanten vorbei.

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Die letzte Fahrt am Ufer des Boteti erbrachte diese Ausbeute:

Little Egret

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hat er/sie nicht schöne gelbe 'Füße'
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Kronenkiebitze


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Rotschnabelenten


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jeden Tag ein Waran:

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Geier vor Säbelschnäblern


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und diesen hübschen Kerl: Portrait Geier.


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Steppenlerche (Fawn-coloured Lark - danke, Konni, oder doch Pipit?


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Der gute Geist der Campsite war ein junger Bursche namens Mirabello. Er fragte täglich mehrmals nach Wünschen, Sichtungen und hatte immer Zeit für ein Schwätzchen. Feuerholzbestellungen wurden schnellstens erledigt. Auch die Ablution waren sauber und ordentlich.

Na dann, ade Boteti, uns hat es hier gut gefallen


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Teil 2515. Feb. 2018

25.9. – 27.9. Centralkalahari Sunday Pan 2 + 4
Schweren Herzens trennten wir uns vom Boteti. 🙁
Als der Fährmann uns abgesetzt hatte, hielt uns ein uniformierter Polizist an, der mit der Kopie einer Kopie einer Kopie eines Zettels in der Hand Spenden „for the poor and the old people“ sammelte…na ja, wir gaben was, sind ja nur zur Hälfte Schwaben und das auch noch „reig’schmeckt“….
In Rakops wurde getankt – neue Tankestelle mit 50er-Diesel. Die Luft hing voller Staub, es war sehr windig, dürre Kühe zogen zerstreut in der öden Weite. Dann elend lange Fahrt zum Matswere-Gate. Schon davor sahen wir abgebranntes Buschland, was nach dem Gate fast durchweg der Fall war.


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Hatten wir vor Jahren noch nach etwa 50 Steinböckchen aufgehört zu zählen, sahen wir auf dem Weg zum Platz 2 kein einziges Tier.3/4 der Fläche waren abgebrannt. Die Pad im gesamten CKGR war fürchterlich zugerichtet mit tiefen Löchern – wohl das Resultat der Schlammschlachten, die sich die tollen Kerle in der Regenzeit liefern – zu bestaunen auf youtube. Lange Strecken waren materialschonend nur im Schrittempo zu bewältigen.

das ist aber noch ein flaches Stück
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Am Wasserloch sahen wir außer einem Watvogel und einem Weber kein Lebewesen – das Wasser stank schon meilenweit so erbärmlich nach Moder und Verwesung, dass die beiden Vögel sich nur direkt am Ausfluss bedienten. Rings um das Auto herum turnten Schnurrbärtchen, Mahaliweber, Angola-Schmetterlingsfinken, die eifrig Nistmaterial sammelten.

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Die Temperatur betrug 40 Grad – uff! Die Vogeltränke am Platz wurde sofort von hunderten von Bienen angeflogen.
Anderntags fuhren wir ein wenig herum, sahen vor uns ein Auto, das eine Zeitlang stehenblieb, umdrehte, auf unserer Höhe anhielt. Es waren zwei Ranger, die fragten, ob wir Löwen sehen wollten. Na ja, wenn wir schon mal da sind….(wir sind nicht so catsversessen)
….Wir folgten ihnen und sie zeigten uns eine sehr gut unter einem Gebüsch versteckte Löwin mit zwei Jungen.


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Alleine hätten wir die nie gefunden. Die beiden Ranger baten uns noch um Wasser und fuhren dann weiter. Wir auch – durch größtenteils abgebrannten Busch,

LANDSCHAFT

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Sphinx

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jeder Greif flog auf bei Annäherung


STEPPENFALKE UND TOKO

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Großtrappen gab es und Gackeltrappen, die ihrem Namen alle Ehre machten, auch davonhastende Strauße. Am Letiahau-Waterloch standen in einiger Entfernung vier Oryxe, aber die klägliche Pfütze übelriechenden Schlamms konnte auch sie nicht hinter dem Busch vorlocken.
An der Tau-Pan-Lodge vorbeifahrend, in deren Umgebung es noch etwas Grünes gab, sahen wir eine größere Herde Springböcke.

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Ein schöner Anblick waren die blühenden Korkrindenbäume.
KORKRINDENBAUM

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mit den hübschen Schmetterlingsblüten

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Die 200 Kilometer Fahrt durch dieses Gelände hätten wir uns eigentlich sparen können. Auf „unserem „ alten Platz Nr. 4 , lag sehr viel Müll herum, aber der Blick in die Ebene

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war schön.
Wir standen unter einem blühenden Korkrindenbaum, wo es reichlich Vögel zu sehen gab: Reichswürger, Spatzen, zierlichste Barred Wren-Warbler (ohne Foto),
Brustbandprinie (female)
BRUSTBANDPRINIE

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Bülbüls, Langschnabel-Sylvietta (long-billed crombec -ohne Foto), uns an die heimischen Kleiber erinnernd, und einen weiblichen Pirit-Batis.

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Die Weibchen sind, im Gegensatz zur sonstigen Vogelwelt, etwas farbiger als die Männchen und haben eine aprikosenfarbige Brust.
Ab der Dämmerung hörten wir ein seltsam schnarrendes, minutenlang andauerndes Geräusch, fast wie eine entfernte Maschine. Das Suchen in der Vogelstimmenapp nach Nachtvögeln ergab die Lösung: Ziegenmelker (roufous-cheecked nightyar).

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Auf einem weiteren game-drive sahen wir Sekretäre und Singhabichte, die nicht fotografiert werden wollten und einen Gleitahr.

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Teil 2622. Feb. 2018

28.9. durch die Ntwetwe-Pan – 1.10. von Greens Baobab nach Nata
Die letzte Nacht auf der Campsite in der CKGR war sehr windig und der heftige Wind begleitete uns den ganzen Tag. Wir brachen früh auf, erlebten unterwegs noch ein paar Gaggeltrappeneinlagen, tankten in Rakops, wo uns einer der Tankwartjungens nach Alkohol fragte. Er wolle nämlich den Indenpendenceday feiern. F. gab uns als Antialkoholiker aus – gemein! Wasser predigen und Wein saufen nennt man das wohl…
Dann ging es auf Mopipi zu, links ab über die gewaltige, beeindruckende Ntwetwe-Pan, zunächst aber duch eine enge Bush-Pad. Das kratzende Geräusch der harten Zweige war trotz kurviger Fahrweise unvermeidlich aber nervig,.

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Nach der Passage des Checkpoints am Tjai Vet überquerten wir das ausgetrocknete Bett des Boteti.
Schon in Rakops war alles in Staub- und Sandwolken gehüllt gewesen. Unterwegs verstärkte sich der Wind zum Sturm. Wir fuhren über riesige Flächen ohne jeglichen Grashalm. Der Himmel war meistens voller Staub grau und gelegentlich blau.




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VIDEO FAHRT
'bemerkenswerte' PAN

Auf der Pan gab es einzelne Grasinseln, die sich mit den weißgrauen Salzflächen abwechselten.

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Eigentlich wollten wir auf Gabasadi-Island übernachten – einen kleine, mit hartem Gras bewachsene Anhöhe, aber dort wären wir dem starken Wind zu sehr ausgesetzt gewesen und auf Sandstrahlen waren wir nicht wild. So fuhren wir erst einmal bis Chapmanns Baobab weiter. Da lag er nun – der gefällte Riese:



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Da wir keinen Platz fanden, der uns zum Übernachten einlud, fuhren wir bis Greens Baobab weiter. Unterwegs sahen wir große Zebraherden

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viele Großtrappen und Gackeltrappen, Strauße, Warzenschweine und diesen hübschen Kerl.


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Am Platz bei den Green-Baobabs klappten wir das Zelt auf und verzichteten wegen des anhaltenden Windes auf großartige Grillerei oder Kocherei.
Vergnügt auf der Bettkante sitzend, ließen wir die Beine baumeln, verzehrten ein paar Brote und genossen den Rotwein, der uns trotz des tobenden Wetters draußen die nötige Bettschwere verschaffte.

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Gute Nacht!

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Teil 2722. Feb. 2018

Fortsetzung 29.09.

Gegen 5 Uhr morgens ließ der Wind nach und wir warteten auf den Sonnenaufgang.


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Hier seht Ihr ein altes Ehepaar im Zustand beginnender Verwahrlosung….

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Wir wurden auf eine Eule (Milchuhu) aufmerksam, die, von einer Trappe gehasst, vom nächtlichen Ausflug zurückkehrte, sich zuerst auf das linke Nest im Baobab setzte, eine Weile der zeternden Trappe zuschaute und sich dann in das rechte Nest hineinkuschelte. Die Fotos haben nur Beweisbildqualität.


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Wir fuhren weiter durch dichtes Buschland, bis Gweta, dann die 90 Kilometer weiter bis Nata, wo wir tankten und ein paar Flaschen eines köstlichen (nichtalkoholischen) Getränks kauften, das „just moringa“ hieß. Leider haben wir es dann nirgendwo anders mehr gefunden.

Teil 2824. Feb. 2018

Nata-Logde, Bird Sanctuary, 29/30.Sept.

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Die Nata-Logde hatte noch Campingplätze frei und so genossen wir nach einigen Tagen ohne sanitäre Einrichtungen die dortigen Duschen und einen feinen Lunch.
Es war sehr schwül und gewittrig.
Claus sah am nächsten Morgen auf dem Weg vom Waschhaus zwei Buschbabies,die über den Dächern der Ablution verschwanden.
Tags fuhren wir zum Bird Sanctuary und sahen einen Doppelbandrennvogel
DOPPELBANDRENNVOGEL

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Rosa-Pelikane,

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Video
Flugshow

Flamingos,

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Stelzenläufer

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Rotschnabelenten

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Graukopfmöwe

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Rotnackenfalken


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Video
Falken


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Brauner Sichler

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Zwergtaucher

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Kammbleßhuhn

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Weidelandpiper

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ein Flußpferd

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und keinen einzigen Storch!
Auf der Campsite tummelten sich Damaratschagras


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und Braundrosslinge, letztere waren eifrig mit dem Nestbau beschäftigt.

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Wie kleine Laternen leuchteten die
Horngurken oder Hornmelonen (Cucumis metuliferus)

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aus dem Dickicht der Bepflanzung.
ein Regenschauer kündigt sich an

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Die Abenddämmerung brachte dann noch einmal den Anblick zweier Buschbabies, die hurtig den Stamm eines Baumes an unserem Platz emporklommen

Teil 2901. März 2018

1.10. bis 3.10. Maun Okavango-River-Logde
Es musste wohl doch nachts ein Gewitter-und Regenstreifen über das Land gezogen sein, denn hinter Nata standen große Pfützen auf der Straße, aus denen Rinder und Pferde schlürften.
Wir hatten während unseres ersten Aufenthaltes in Maun beim Maun-Rest camp die Nächte bis 3.10 gebucht, bezahlt und uns einen Platz ausgesucht, der uns dann auch zugesichert worden war.
Am 1.10. dort angekommen, wies uns eine unhöfliche, barsche, sichtlich verkaterte Mitarbeiterin einen anderen Platz zu. Niemals zuvor sind wir in Namibia und Botswana so unfreundlich behandelt worden. Der uns zugedachte Platz war über und über mit welkem Laub bedeckt und so abschüssig, dass wir nirgends geradestehen konnten. Die Grilleinrichtung war zerbröselt und unbrauchbar. Eingefasst war der Platz auch noch von hochgetürmten Laubbergen von den – gefegten – anderen Plätzen. Der uns zugesicherte Platz wäre reserviert für fünf Leute. Es war nichts zu machen und so verließen wir unter Protest und nachdem widerwillig und aggressiv das Geld wieder rausgerückt worden war, diesen freundlichen Ort und fanden in der Okavango-River-Lodge noch einen Platz für zwei Nächte - was wir nach Stunden schon bereuten! Neben dem Lodgegrundstück versammelte sich die Bevölkerung von halb Maun am mit Müll übersäten Platz am Fluss,
Filmchen:
Tag- und Nacht-Party

Bootsanhänger fuhren vor, Autos mit Wassertanks, die mit Flusswasser gefüllt wurden, Gekreisch, Gegröle, es wurde gesoffen, gebadet, gepinkelt – nach Einbruch der Dunkelheit wohl auch eifrig Aids verbreitet. Oh, wie sehnten wir uns nach den Brunftgeräuschen der Buschböcke und Impalas in Khumaga zurück!
Bis 20 Uhr fuhren unentwegt hupende Taxen dort hin oder von dort weg – und dann war der Spuk endlich zu Ende.
Auf dem Platz sahen wir Nektarvögel (ohne Foto),

Zweifarbenwürger (Swamp Boubou),


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Senegalcoucal

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Großer Goldweber (Golden Weaver)

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Riesenglanzstar

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und einen Orange-Breasted-Bush-Shrike, für uns ein neuer Vogel.
Orangewürger, Orange-Breasted-Bush-Shrike
Video:
Orangewürger

Anderntags fuhren wir in die Stadt, um die Gasflaschen auffüllen zu lassen (Viking Gas, Taustreet), kauften bei Spar ein und erfuhren, dass immer noch Feiertag/Ferien und daher auch kein alkoholischer Nachschub erhältlich war. Beim Vorbeifahren an einem privaten Bottleshop sahen wir, dass der Inhaber gerade auf-oder absperren wollte, fuhren vor – und wurden, da wir ja telefonisch vorbestellt hatten (!), bestens bedient. Auch dort gab es die auf Seite 13 dieses RBs abgebildeten Getränke – der afrikanische Gin eines badischen Zugvogels und der „Lady-Whisky“.
Auf der Camp Site dann wieder Lärm, der von Stunde zu Stunde zunahm, immer unerträglicheres Musikgewummer aus voll aufgedrehten Autolautsprechern. Diesmal endete der Krawall auch um 20.00 Uhr nicht, sondern ging bis kurz vor Mitternacht. Dann hörten wir Polizeisirenen, Geschrei, Gekeife – und endlich war RUHE!
Never ever Okavango River Lodge again…
Morgen geht's in den MOREMI!

Teil 3003. März 2018

3.10. bis 7.10 Moremi Third Bridge
1. Teil: 3. und 4. Okt.

Wie waren wir froh, aus der Stadt herauszukommen!
Vor dem S-Gate ein Brown Snake Eagle (sehr weit weg; 400mm + 2.0 Konverter).

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Im Moremi angekommen, machten wir einen kleinen Drive zu den Blackpools und sahen Elefanten,(Elefantenfotos gibt es im Forum wohl er- und ausgiebig genug 🙂 ).
Hippos und Löwen.

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nichts los mit dem Langweiler 🙁
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Auf einem Picknickplatz trafen wir weitere Savannakunden – ein Schweizer Ehepaar, denen der Wagen nach Maun gebracht worden war, allerdings ohne Stühle einzuladen. Die mussten sie dann kaufen, auch das Beifahrerfenster ließ sich nicht öffnen…
In Third Bridge hatten wir Platz 2

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– neben Elsa mit Mann und Bamanjacs, die am nächsten Tag weiterreisen wollten.
Beim Frühstück beobachteten wir balzende Milane (Yello-billed Kite) direkt im Baum über uns.


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Beim Gamedrive

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sahen wir die oben erwähnten Formis wieder, die sich genau wie wir wunderten, dass die neue vierte Brücke gesperrt war und man die alte nutzen musste.

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Wie wir später erfuhren, ist ein Pfosten in der Mitte bereits abgefault…

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Wir sahen Karminspinte,

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die hübschen Pygmygoose,

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Flußpferde,

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u.a.
Stelzenläufer, imm.
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Sporengänse
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Sattelstörche,

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Silberreiher br.
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Zurück am Platz stellten sich uns neue Nachbarn auf Platz3 vor – ein junges Paar aus dem bayrischen Schwaben, die dort mit einem unserer Meinung nach völlig untauglichen Camper (Britz) gelandet waren und auf den geflickten Reifen warteten, den ihnen jemand von Maun mitbringen w/sollte. Unterwegs waren sie wohl mehrfach steckengeblieben und die junge Frau war nahe am nervous breakdown. Sie hatten keine Erfahrung mit Fahrten im Tiefsand, die Mietwagenfirma hatte ihnen zugesichert, die Fahrt durch den Moremi bis Savuti wäre überhaupt kein Problem.
Wir saßen bis spät in der Nacht am Feuer zusammen, lauschten dem Glöckchengeklingel der Frösche und dem Gegrunze der Hippos. Außerdem tüftelten wir eine alternative Route aus, die sie am nächsten Morgen in Angriff nahmen. Wie wir zu Hause erfuhren, hat dann alles gut geklappt.
Hallo Alexandra und Jürgen, falls Ihr das lest und heil von den Philippinen zurückgekommen seid – schöne Grüße nach Augsburg!

Teil 3105. März 2018

2. Teil: 5.Okt.

Dauergast auf der Campsite:
African mourning dove (Angolaturteltaube) –


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und dieser Vogel, den wir für einen red billed Quela oder Indigobird Village halten – Berichtigungen erwünscht!
Wir haben zusammen mit Maddy beschlossen, dass dies ein Blutschnabelweber (Single) sein muß.


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Wir erkundeten wir Mboma Island, sahen, leider sehr, sehr weit entfernt, ein Paar Klunkerkraniche mit einem halbwüchsigen Jungen. Neu für uns war ein African Stonechat

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der wohl fütterte und weiter Begegnungen mit vielen alten Bekannten.

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Hamerkopnest
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Verkehrssicherungspflicht?

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Weißbürzeldrossling
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und doch! 😛

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Wir hielten es zumeist so, daß wir morgens/vormittags unterwegs waren und den Nachmittag auf dem Platz verbrachten. Dort gibt es immer was zu sehen und zu erleben. Heute z.B. eine Horde Teenager, die erst einmal ausgiebig die Toiletten einsauten, in der Ablution jede Menge Abfall hinterließen und ein kindisches Vergnügen daran hatten, das Toilettenpapier abzurollen und damit zu „dekorieren“. Das war dann langweilig und sie vergnügten sich damit, johlend und kreischend in dem Wasser vor der Third Brigde herumzutoben bis wir sie verscheuchten. F. fragte später am Gate eine Mitarbeiterin , ob man nicht einmal eine Lektion in “parkrules“ abhalten könne und erfuhr, daß diese Mädchen zu einer Gruppe von südafrik. Touristen gehörten und, während die Eltern auf Gamedrive waren, wohl ihren eigenen Vergnügungen nachgegangen waren, so „nachhaltig“, dass sie einen Tag vor ihrer geplanten Abreise vom Platz geschmissen wurden. Wir hatten schon immer bis nachts sehr viel Kreischen und Johlen gehört.

Teil 3207. März 2018

Teil 3: 06.10

Einen Tag für Fotografen

Nimmersatte,

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Besonders hübsch war der Anblick einer Gruppe von Elsterwürgern, die mit ihrem zirpenden Geflöte von Strauch zu Strauch flogen.

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Video:
Elsterwürger

Bei einer Pirschfahrt sahen wir einen jungen Sattelstorch, der gemächlich am Ufer eines Pools hin-und herschritt, plötzlich einen hocherfreut klingenden Brummlaut von sich gab, abhob
JUNGER SATTELSTORCH

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zum anderen Ufer der Lake strich und vor einem adulten Sattelstorch(male) landete. Gegenseitiges Begrüßungsflügelschlagen und dann ging das Junge auf die Knie und bettelte demütig das Elternteil an – herzzerreißend ausgehungert, der Altvogel ließ sich erweichen und würgte das Futter raus.
VIDEO SATTELSTORCHGEBETTEL
SATTELSTORCHGEBETTEL

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Auch:

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Ferner sahen wir viele Senegalcoucals,
Mangrovereiher
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Rallenreiher

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Braunkehlreiher

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Silberreiher, Intermediate Egret

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Seidenreiher

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Hagedasch-Ibisse, (Hadeda I.)

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Braune Sichler

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Zwergteichhuhn

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Negerralle

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– der deutsche Name erfüllt nicht die Voraussetzungen der p..c…

Mit diesen Sichtungen verbunden war auch ein Massaker an Fröschen, die lange sorgfältig hin-und hergewendet, geschüttelt, ins Wasser getaucht, wieder geschüttelt, wieder getaucht, wieder geschüttelt und endlich, endlich verschluckt wurden.

Video
Froschspeise


Unterwegs trafen wir auch Elefanten

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Auf der 2. Brücke sass ein Schreiseeadler.

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und

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Am Gate:

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Zurück auf dem Platz mußten wir anderthalb Stunden warten - er war nämlich schon wieder besetzt, diesmal aber von Elefanten, die sich an den Bäumen gütlich taten, auch von unserem Feuerholz kosteten. Die zum Aufladen an einen besonders leckeren Zweig gehängte Solarlampe war heruntergefallen,aber heil geblieben. Wie vorsichtig Elefanten vorgehen können!
ELEFANTEN AM PLATZ

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Die Truppe entfernte sich dann sehr, sehr langsam. Später kamen sie zurück und belagerten Platz Nr. 3, so daß die Neuankömmlinge dort nur vom Wohnmobil aus ihr Braifeuer geniessen konnten.
Auf Platz 1 hatten wir auch Neuzuzug, eine größere deutsch-südafrik. Familie mit zwei Autos. Da der Platz wenig Schatten bot, fragten sie uns, ob sie uns etwas näher auf die Pelle rücken dürften. Natürlich sagten wir nicht nein – soo geht es nämlich auch! Abends und nachts erfreuten wir uns an fliegender Beleuchtung – Glühwürmchen – und dem Froschkonzert, Später gab es ein kurzes Gewitter mit einem kleinen Regenguß.
Nachts hörten wir neben Löwengebrüll langes, wütend klingendes Elefantentrompeten.

Teil 3316. März 2018

7.10. bis 10.10. Moremi Xakanaxa
7.10.:

Morgens kam die Nachbarin von Platz 3 (in Glitzerbluse und goldene Pailettensandaletten) über das trockene Gras gestöckelt und fragte uns, ob man hier nachts nie draußen sitzen und ein Glas Wein trinken könne….die Elefantenbelagerung hatte nachhaltig geschockt.
Seit dem vorgestrigen Tag gab unser Oregon Garmin keinen Mucks mehr von sich und war durch nichts zum Leben zu erwecken.
Auf der Fahrt nach Xakanaxa fanden wir an einer Lichtung eine große Büffelherde lagernd – was für eine bukolische Stimmung, wären da nicht die „Wächter“ am Rande der Herde gewesen. Sie ließen uns nicht aus den Augen.
Zunächst ein paar Letschwe.
ich schau dir in die Augen.... 😛

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den kennt ja jede/r

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Auch einige Zebras trabten vorbei

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Zebraspielerei
Zebraspielchen

GRAUFISCHER mit großem Happen

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In Xakanaxa stellte sich der uns zugewiesene Platz Nr. 9 als der zweitletzte vor dem Bootsanleger heraus – sehr weit von den Ablutions entfernt und ohne Schatten. Wir sprachen mit der Platzverwalterin und die Lady gab uns den Platz Nr. 3 – vorgesehen für maximal 3 Autos und 8 Menschen. Damit waren wir sehr zufrieden – stellte sich doch heraus, dass wir in unmittelbarer Nähe eines Baumes mit Höhle stehen konnten, für den sich ein Wiedehopfepaar sehr zu interessieren schien. Wir sahen ausserdem black-collared barbet, african green pigeon, violet wood-hopooe

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Video:
Wiedehopf Partnerpflege
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Und dann hörte Claus auch eine vertraute Vogelstimme: Den Fitislaubsänger (Buchfink in moll), ganz sicher „unserer“, den wir in der Saison zuhause täglich am Haus hören, uns vorausgeflogen! Später sahen wir ihn auch flink (für ein Foto zu flink) durch das Geäst turnen und immer wieder seine Melodie pfeifen. Wie hat uns das Wiederhören gefreut!
Wir sahen noch Meyer’s Parrots, gewisse Formis nennen die auch „Quietscherle“

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und

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und Sichelhopfe.
Am Nachmittag kam ein kleines Wohnmobil auf den Platz gefahren – ein Paar aus BW, von Khwai wegen der Paviane geflüchtet, ohne Reservierung, mit denen wir uns nach Rücksprache mit der „Lady“ sehr gerne den Platz teilten. Sie machten noch einen kleinen gamedrive und kamen mit Fotos von einem Klunkerkranichpaar zurück – keine fünf Meter von ihrem Auto entfernt und hatten keine Ahnung, was ihnen da Kostbares vor die Linse gelaufen war, das Glück ist mit den …!
Die wollten wir morgen auch finden!
Am frühen Abend machten wir gemeinsam eine Bootsfahrt.
Wir sahen Purpurreiher, Riedscharben, Malchiteisvögel, Jacanas. Über die berichtete unser Guide, daß die Weibchen polygam sind, sie paaren sich, legen die Eier, überlassen das Brüten den Männchen, paaren sich erneut. Das fanden wir Frauen an Bord besonders interessant…so, so!

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Einen Nachtreiher sahen wir auch.

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Insgesamt waren das ein gelungener Bootstrip. Eine Sichtung aber freute F. ganz besonders, denn sie hatte den Guide noch danach gefragt: Einen kapitalen Sitatungabock.

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Auf der Rückfahrt zauberte die tiefstehende Sonne diese Farben in das Ufer.

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Jetzt fehlte in F.‘s Sammlung „nur“ noch der Skimmer…..
Wir verbrachten mit den Schwaben noch einen Abend beim Rotwein. Die beiden waren schon knapp 11 Wochen unterwegs und hatten viel zu erzählen.

Teil 3420. März 2018

8.10. Xakanaxa

Nach der Verabschiedung von ihnen am anderen Morgen machten wir uns auf die Suche nach den Klunker Kranichen in den Paradiespools – vergeblich. Stattdessen sahen wir Letschwes, Impalas und verschiedene Reiher.
Im Gegenlicht: Western Osprey und C.t.Coucal

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UNTERWEGS

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Auf dem Platz Wiedehopfe, Wattled Starlings, Maskenweber, Green Pigeon und der „Swaposwapo-Schreihals“ (Black collared Barbet).

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F. kümmerte sich um den Brotteig, es sollte nämlich noch gebacken werden, C. um das Braifeuer, das bald lustig brannte. Es hätte ein sehr schöner Abend werden können.

Es war schon dunkel, als nach (!) 19.00 Uhr ein Dachzeltcamper auf den Platz fuhr. Es stiegen drei Frauen und ein Mann aus, die eine Nacht auf Platz Nr. 3 gebucht hatten und, sofort aggressiv, unsere Buchung zu sehen verlangten. Unter wüsten Beschimpfungen versuchten sie, uns vom Platz zu vertreiben, weil sie alleine sein wollten und – was für ein Argument -, eine der Frauen schwanger sei. Sie sprachen ein gutturales Englisch, das wir geographisch nicht einordnen konnten. Wir versuchten es im Guten, argumentierten mit dem großen Platz, der Dunkelheit, dem entfachten Feuer, zu dem sie sich gerne gesellen könnten – vergebens. Die Wortführerin versprach dafür zu sorgen, dass wir nie wieder in ein südafrikanisches Land einreisen dürften. Der Hahn im Korb der Truppe stieg ins Auto und raste auf C. zu, der auf seinem Campingstuhl sitzengeblieben war und stoppte kurz vor ihm auf unserer Sandplane. Die vier wurden immer lauter und als C. ein Foto
RUMÄNIENAUTO AUF UNSERER PLANE 😈
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des Autos machte, drohten sie, handgreiflich zu werden. Als sie schließlich anfingen, uns als „fucking german nazis“ zu beschimpfen, bekam F. es mit der Angst, zumal die sich auf dem gegenüberliegenden Platz befindliche südafrikanische Großfamilie und auch die zwei Männer von Platz 1 sich aus dem Geschehen raushielten.
Wir zogen unsere Sandplane unter einen Baum gegenüber dem Ablution Eingang am Sumpfufer, C. löschte noch mit einem Eimer Wasser unser Feuer (auch noch Brai auf unserem Feuer, das geht ja gar nicht!) und fuhr das Auto unter dem Gejohle der vier Leute („german nazis, nobody loves you““ – sehr komische Aussage…..) dorthin. F., die sich niemals hatte vorstellen können, von vermeintlichen Südafrikanern als „Nazi“ bezeichnet zu werden, zitterte am ganzen Leibe und war kaum zu beruhigen. Erst als Claus die Wildkamera rausholte, die wir bis dahin noch nie benutzt hatten, und so installierte, dass sie durch Reifenstecher ausgelöst werden konnte, wurde sie ruhiger. Das nahe Glimmern der Glühwürmchen tat der Seele gut, aber wir saßen noch lange fassungslos beim Wein.
Nun, nichts wie weg aus Afrika, leider geht der Flieger erst am31.10..

Teil 3520. März 2018

09.10. Xakanaxa

Als am nächsten Morgen die „Kwalatesafari-Lady“ kam, um die Neuankömmlinge aufzunehmen, sprachen wir mit ihr über den Vorfall. Sie hatten den Vieren schon erklärt, dass dieser Platz kein Platz nur für eine Partei sei, er wäre aber ab heute sowieso nicht mehr zu unserer Verfügung. Wir könnten aber gerne für die nächsten zwei Nächte Platz 5 haben, der wäre garantiert frei. Da sie uns angeboten hatte, Wäsche zu waschen, gaben wir ihr eine gefüllte Tasche mit, die sie abends zurückbringen wollte.
Auf dem Weg zu den Paradiespools begegnete uns diese kleine Schildkröte,

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einen einzelnen Büffel und Lechwe.

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und Vögel:

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Auch heute waren keine Klunkern mit Kranichen dran zu sehen und wir machten uns auf den Weg zu Dead Tree Island, wo wir staunend der Wanderung einer großen Büffelherde zusahen.

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Black-winged Stilt, juv.

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Zurück auf der Campsite:
Als wir Platz 5 ansteuerten, standen dort die beiden Männer, die bis heute früh Platz 1 bewohnt hatten – Nr. 5 hatten sie auch gebucht. Sie hätten uns „aufgenommen“, aber der Platz war einfach zu eng für zwei Parteien. So suchten wir unseren ursprünglichen Platz 9 auf – doch da stand auch schon ein Auto. Es waren drei Männer, denen die „Lady“ gesagt hatte, der Platz wäre frei. Ohne viel Federlesens einigten wir uns auf gemeinsame Nutzung. Dass die „Lady“ es nicht so mit Zahlen hatte, konnten wir erkennen, als sie abends mit der Wäsche und zum Aufnehmen der Neulinge kam – es fehlten zwei Geschirrhandtücher. F ließ sich das „Meldebuch“ zeigen und sah zu ihrer Verwunderung, dass die vier unangenehmen Zeitgenossen von gestern aus RUMÄNIEN stammten (Reise möglicherweise von der EU finanziert?). Die „Lady“ erzählte außerdem, dass diese Leute nach Khwai fahren wollten, das Auto aber „broken“ hier am Gate stünde.Dem Gate-Officer habe ich C. die Rumänienaktion geschildert und das Foto gezeigt.

Mit den drei Männern (ein südafrikanischer Senior mit seinem Sohn und dessen australischem Freund) wurde es ein sehr schöner Abend am riesigen Gemeinschaftsfeuer. Es wurde gegrillt, Brot gebacken, der gewaltige Sternenhimmel erklärt und bestaunt und viel erzählt und gelacht.

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'das Grauen' 😠
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Teil 3620. März 2018

10.10. bis 11.10 Maun Island Safari Logde
Am Morgen bekamen wir noch vor dem Frühstück Besuch von etlichen Büffeln, die am Rande des Sumpfes grasten, uns immer wieder beäugten und sich dann trollten.

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und
C.t:C.
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Wir beschlossen, irgendwie immer noch von dem „Erlebnis“ von den Rumänenrüpeln beeinträchtigt, einen Tag früher abzureisen. Die Hoffnung, doch noch Klunker Kraniche zu sehen, hatten wir aufgegeben. Am Gate stand tatsächlich das defekte Auto. Wir konnten eine gewisse Schadenfreue nicht verhehlen…
Es folgte die endlose Fahrt nach Maun durch die staubige, braune, langweilige Landschaft.
In der Island Safari Lodge war es möglich, unsere Reservierung einen Tag vorzuziehen. So verbrachten wir den Tag mit Einkaufen, besorgten einen Kochaufsatz für die Gasflasche bei Viking, da wir dem eingebauten Herd nicht mehr viel zutrauten.

Teil 3721. März 2018

Ich ziehe mal das Resümee der Afrikareisen vor, um den Reisebericht bis zum 31.Okt. in Ruhe abzuschließen.
Vom Virus geheilt, Ja!
Wie?
In Kurzform:
Schlampige Autovermieter im Selbstfahrerboom mit überhöhten Preisen,
lärmende, adoleszente Horden,
mögliche rumänische Mafia-, Securitate-Methoden auf den Campsites,
asiatische Selfie-Brigaden vor Elefanten und Cats,
Autokämpfe um die besten Fotoplätze an den Wasserlöchern oder Cats-Sichtungen,
Touristenströme an Pools und WIFI-Hotspots,
dekadente Nobel-Lodges,
dafür sind alle Ortschaften zunehmend einzige Müllhaufen,
Landschaften sind abgefackelt, überweidet, langweilig, staubig, braun und öde.

Vielleicht ist meine Schmerzgrenze gesunken, aber es ist meine/unsere Meinung, die sich mit denen der übrigen Formis nicht decken muss; denn auch eine Ergänzung der Liste ist denkbar.
Es geht um Erfahrungen von 1983 bis 2017!
Ich möchte hierüber keine Diskussion entfachen, es ist halt eine persönliche Einzelmeinung.
Für mich ist Namibia und Botswana nun endgültig keine Reise wert!
Die Überschrift könnte auch ‚ Afrika Never Ever lauten.
L.G. Claus

Teil 3828. März 2018

11.10. bis 14.10. Shakawe Lodge, Campsite
Teil 1: 11.10.


Ab Sehitwa fuhren wir auf der „Pothole-Road“ 😈 Richtung Shakawe.
Am Horizont, im Norden sahen wir eine Rauchwand, die immer größer wurde. Als wir uns der Shakawe-Lodge näherten, sah es aus, als ob es dort in unmittelbarer Nähe brennt. Eigentlich wollten wir umkehren. Nach kurzer Beratschlagung fuhren wir doch weiter und fanden uns – trotz des Feuers auf der anderen Seite des Flüsschens

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– in einem kleinen Paradies wieder.

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Die Camp Sites sind großzügig, die Ablution sind sauber und ordentlich, sogar Picco wäre von den selbstabsenkenden Toilettendeckeln entzückt gewesen.


Platz 2, den wir uns aussuchen konnten, (Empfehlung: Patz 1 und 2) lag direkt über dem Steilufer des Okavango,

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in dem es eine Brutkolonie von Weißstirnbienenfressern gab.

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Alle anderen Camp Sites sind weiter vom Flussufer entfernt. Nach den ersten Stunden änderten wir unsere Buchung von 2 auf 3 Nächte! Es war faszinierend, die Vögel so nahe zu sehen, ihre Beute zu betrachten, die sie an Ästen totklopften, um dann in die Höhlen zum Füttern zu fliegen. Ununterbrochen kommunizierten sie miteinander.

In der Abenddämmerung:
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Teil 3930. März 2018

Teil 2. SHAKAWE CAMPSITE 12.-14. Oktober 2018
Auf dem Platz gab es aber auch weitere Vögel, fast zum Greifen nahe, dank des umfangreichen Baum- und Buschbestandes. Der Platz ist deutlich besser für Birdies geeignet, als die Campingplätze von Drotsky‘s Cabins, s. unser R.-Bericht 2015.
Kardinalspechte (Cardinal Woodpecker) turnten im Geäst

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Rotschnabeldrosseln (Kurrichane Thrush) suchten Nahrung

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Im Schatten

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Der Haubenbartvogel (CrestedBarbet) äußerte rollend sein Mißfallen über unsere Anwesenheit

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Der Zweifarbenwürger (Swamp Boubou)zeigte sich
einmal von hinten

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und dann in voller Pracht von vorne

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Der Großer Goldweber (Golden Weaver) hüpfte herum

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Die anmutige Bronzeflecktaube (Emerald Spottedt Dove)

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Große Pünktchenamarants (Brown Firefinch ) pickten emsig

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Der Gelbbrustbülbül (Yellow-bellied Greenbul)prästentierte sich und

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auch ein Graubülbül (Dark-capped Bülbül) ließ sich zum Fotoshooting herab

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Über dem Feuer am gegenüberliegenden Ufer standen große Schwärme von Karminspinten, die sich an den auffliegenden Insekten labten.

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Einmal sahen wir einen Paradiesfliegenschnäpper und sein weibliches Pendant – aber die sollten uns später noch einmal, wenn auch nicht optimal, vor die Linse kommen. Nach einem Abendessen (köstliche gegrillte Brasse –Breame -) saßen wir am Feuer und ein paar Atemzüge lang sah uns eine Ginsterkatze an, die vom Ufer her durch den Zaun schlüpfen wollte.
Nachts hörten wir Eulenrufe.
Auch hatten wir das Glück, den Giant Kingfischer

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Guckt er nicht keck?
ganz nah beobachten zu können.
Einmal mampfte Peter Altm…, äh, ein Flußpferd am gegenüberliegenden Ufer herum.

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Als C. gerade an der Rezeption war, wurde F. durch einen scheußlich krächzenden „Gesang“ aufmerksam - da saß doch tatsächlich ein broad-billed roller auf der Spitze eines Baumes.
Da die Kamera schußbereit auf dem Tisch lag, gelangen ihr – sonst fotografierabstinent – ein paar Schnappschüsse, nur beweisfototauglich! Friederike hatte den Zimtroller gefilmt und diese Aufnahmen waren besser als das Foto, man hörte außerdem das Krächzen. Warum nur haben die hübschesten Vögel so häßliche Stimmen?
Leider haben wir den zweiten Speicherchip der Videokamera zu Hause versehentlich gelöscht, nachdem wir die Aufnahmen im TV angeschaut hatten. Zwar sagt man immer, die Bilder im Kopf wären die wichtigsten, aber das war besonders besonders ärgerlich….

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Immer wieder bewunderten wir die Weißstirnbienenfresser mit ihrer vielfältigen Beute

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Teil 4030. März 2018

Schluß Shakawe
Hier gab der eingebaute Herd endgültig auf, der zweite Bedienknopf war dahingeschmolzen und wir benutzten ab sofort den in Maun eingekauften Aufsatz.
Shakawe hat uns gut gefallen. Die Logde ist vor einiger Zeit saniert worden, es ist hell und luftig in der Lobby, das Essen ist gut, das Personal freundlich und hilfsbereit.
Sonnenaufgangsstimmung

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Am Morgen des 14.Oktober brachen wir früh auf und machten uns auf den Weg zur namibischen Grenze.

Teil 4106. Apr. 2018

Fortsetzung Shametu

Die meiste Zeit saßen wir jedoch im Schatten am Pool

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oder japsend unter dem Dach der „Küche“. Es war über 40 Grad heiß.

Aber auch dieser Platz bot viel Abwechslung:
Amethystglanzstare (Violet-backed Starlings),

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Weißbauchnektarvögel (White-bellied Sundbird)

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Blaubäckchen (Blue Waxbills), eifrig beim Nistmaterialsammeln

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Witwenstelzen (African Pied Wagtail)

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Paradiesfliegenschnäpper

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040Paradiesflycatcher3.JPG[/attachmen<br><br>[attachment=242777]Paradiesflycatcherverheddert-2.JPG

Immer das Gedöns mit den Angeberfedern....
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Akaziendrosseln

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Weißbrauenrötel (White-browed-Robin-Chat) – das ist der, der morgens immer als erster Krach macht -

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Bülbüls
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Weißbrauenheckensänger (White-browed Scrub-Robin)
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Senegaltschagra (Brown-crowned Tchagra

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Schneeballwürger (Black-backed Puffback)
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Die Vögel frönten ausgiebig dem Duschvergnügen…
Village-Weber
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Schneeballwürger
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Mal sehen, ob Ihr diesen hier identifizieren könnt:

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...und nach dem Duschen:

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Der Monarch durfte in diesem Garten nicht fehlen:

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Dieser Strauch duftete betörend

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An einem Morgen fand sich ein winziger Skorpion im Waschbecken

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Wir fuhren einen Tag früher als geplant weiter, da es uns auf der schattenlosen Campsite einfach zu heiß war. Auch unten am Fluß
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wehte kein Wind und wir sahen dort kaum Getier.

Teil 4213. Apr. 2018

17.10. bis 19.10. Namuschascha Logde, Campsite
Hier hatte man für uns noch für zwei Nächte einen Platz. Den Ankunftstag verbrachten wir fast nur im Schatten sitzend. Die Hitze machte uns sehr zu schaffen, sogar das Überziehen von nassen T-Shirts half nur kurzfristig.
Der Fitislaubsänger war uns auch hierher gefolgt, wir hörten ihn laut und vernehmlich singen.
Goldschwanzspechte (Golden-tailed woodpecker) suchten die Bäume ab.
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Gegen Abend sahen wir im Ried zwei weibl. Sitatungas und zahlreiche grüne Pigeons. Nachts waren Eulenrufe und Glöckchengeklingel der Frösche die Geräuschkulisse.
Da es im Auto am besten auszuhalten war, fuhren wir auch in den Mudumu,

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wo wir
Senegalkiebitze (African Wattled lapwings)

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Hagedaibisse (ohne Foto),
Gabelschwanzracken

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Zwergbienenfresser, Karminspinte (ohne Foto) sahen, außerdem diesen
Tawny Eagle, im Forum auch Tonieagle genannt (Raubadler) beim Trinken erwischten
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und Vögel, die wir vom Habitus her als „irgendwie Seeschwalbe“ einstuften. Sie stellten sich als Collard Pratincole (Brachschwalbe) heraus. Leider reichte es nur zu einem Beweisfoto und auch hierauf schwer zu erkennen.
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Aber Friederike war mächtig stolz darauf, sie entdeckt zu haben und bestimmen zu können.
Beim Weiterfahren stießen wir auf einen auf der Seite liegenden Elefanten direkt neben der Pad. Unser erster Gedanke war: Anthrax? Doch da sprang das Tier so behände auf seine vier Beine, wie man es nicht für möglich gehalten hätte und tromptete zornig hinter uns her. Den hatten wir bei der Siesta gestört…
Später trafen wir auf eine nicht enden wollende Kolonne von Elefanten, die auf dem Weg zum Wasser waren. Bei 200 Tieren haben wir zu zählen aufgehört (nicht übertrieben!!!) und lange fasziniert zugesehen, wie immer mehr und mehr Tiere aus dem Busch Richtung Erfrischung zogen. Ein Trupp nach dem anderen kam erst geschlendert, dann gelaufen, kleinste, kleine, mittlere, große, einzeln, in Gruppen, immer mehr und mehr – es war atemberaubend. Als wir uns, da es langsam Abend wurde, äußerst vorsichtig, wieder und wieder anhaltend und die Lage prüfend, durch diese Ansammlung von Riesen durchgeschlängelt hatten, immer ihre
Körpersprache im Blick, total angespannt, war F. nassgeschwitzt…und das kam nicht von den Außentemperaturen….
Leider geben die Fotos nicht im Entferntesten wieder, wie viele Tiere da unterwegs gewesen sind. C. hat dann auch gar nicht mehr fotografiert – so eine Tierwanderung muss man ins Gedächtnis gravieren….
Eine Vorstellung davon hatte man auf F.s Video, das, wir erwähnten es schon, leider versehentlich gelöscht worden ist…

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19.10. bis 22.10. Mutoya-Logde, Campsite
„Eigentlich“ wollten wir ja auf die Campsite der Kalizo-Logde, aber als wir vor Katima Mulilo abbogen, sahen wir über dem Hinweisschild den Aufkleber „closed“. Wir mochten nicht so recht daran glauben, fuhren also erst einmal auf der „Straße“, die sich im Bauzustand befand, Richtung Logde. Sie war aber wirklich „closed“. Auf dem Rückweg bogen wir in die Island View Logde, aber was wir da nach kurzem Rundgang sahen, war nicht sehr einladend – enge Campsiteplätze, verkommene Ablutions. Guggu hat in ihrem RB sehr zu Recht empfohlen, die gesamte Anlage mit entsprechendem Gerät zusammenzuschieben und anzuzünden. Das scheint ja mittlerweile geschehen zu sein, jedenfalls hörten wir, dass der Gondwana-Konzern den Laden übernommen haben soll.
So fuhren wir zurück und bogen in die Mutoya-Logde ein, die uns auf Anhieb gefiel. Chalets waren nicht mehr frei, dafür Zeltchalets, die wir sehr nett fanden. Die Logde hatte vor 8 Monaten geöffnet – das Restaurantgebäude sehr hübsch und, wie wir erfahren sollten, bereitet man dort sehr schmackhaftes Essen zu.
Da niemand auf der von alten Bäumen bestandenen Campsite war und der Ablution Block in gutem Zustand, bevorzugten wir doch wieder unser gemütliches, zeitweises Eigenheim. Wir suchten uns einen schönen Platz auf einer kleinen Anhöhe aus – was sich noch als Glück herausstellen sollte und richteten uns ein.

Das Anwesen liegt an einer Art See, der zur Trockenzeit keinen Zugang zum Sambesi bzw. dem Kanal bietet, deshalb werden Bootstouren von der Island View Logde aus angeboten und Touren auf dem See. Vom Freisitz im Restaurant aus sahen wir einen Braunkopfliest, der zwei Warane attackierte. Die haben sich wohl zu sehr in seinem Revier herumgetrieben.
Wir fragten nach einer Bootsfahrt auf dem Sambesi und wurden auf übermorgen vertröstet.
In der ersten Nacht dort gewitterte und regnete es etwas, aber das brachte kaum Abkühlung. Am Morgen sahen wir einen Western-Banded Snakeeagle mit Schlange und den Irokesenvogel , eine Art Platzhirsch, denn er vertrieb alles an anderem Federvieh – nur der Drongo bewies Mut und ließ sich nicht vertreiben

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und ein paar andere Gefiederte, außerdem gab es Meerkatzen, die nach Drohgebärden mit der Zwille schnell das Weite suchten.
Am frühen Morgen ließen sich vom Bootsanleger aus Seeotter beobachten, wir verloren aber die Geduld zum Fotografieren, weil sie sich noch schlimmer als Vögel benehmen und ständig da auftauchen, wo man sie nicht vermutet und gleich wieder weg sind. Friederike gelang es, sie kurz zu filmen, aber da der Speicherchip perdu ist, müssen wir Euch die zwei runden Köpfe im Wasser vorenthalten.
Ein paar Fischer am jenseitigem Ufer.

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Vor dem Restaurant erhaschte F. einen kurzen Blick auf einen prachtvollen Shalow’s Turaco.

Ein paar Mal fragten wir nach, wann und ob die Bootstour morgen stattfände, erhielten von verschiedenen Personen unterschiedlichste Antworten. Die Ehefrau des Logdebetreibers wirkte immer in Eile und immer überfordert, vertröstete aber damit, dass noch jemand auf den Platz kommen würde, um Bescheid zu sagen. Es kam aber keiner.
Langsam machte sich bei uns das Gefühl breit, als Individual-Touristen nur lästiger Beifang zu sein. F. übersetzte sich diesen Ausdruck (troublesome extra), um ihn bei passender Gelegenheit an den Mann/die Frau zu bringen.
Beim Abendessen, aus nicht ganz heiterem Himmel, fing sie dann zu weinen an. Die Tränen salzten das Steak und sie schluchzte über die 600 Kilometer, die wir nun ganz vergebens (nicht umsonst!) gefahren wären bzw. noch fahren würden und sie hätte doch so gerne noch eine Fahrt auf dem Sambesi erlebt und überhaupt noch nie einen Skimmer gesehen…huh, huh, huh….
Beim Abwasch hinter der Ablution Block heulte sie weiter in die Abwaschschüssel, als neben ihr der Logdebetreiber auftauchte und sofort mit dem „troublesome extra“-Vorwurf konfrontiert wurde. Er war aber gekommen, um zu sagen: „Alles klar, morgen früh um 5.15 Uhr geht es an den Sambesi…“

Teil 4327. Apr. 2018

Fortsetzung Mutoya 21.10.2017

Nachts gab es ein geradezu wütendes, stundenlanges Gewitter mit heftigem Regen. Es blitzte und donnerte gleichzeitig so furchterregend, dass F., die ja schon zuhause bei jedem Gewitterchen ins Bett unter die Decke flüchtet, sich tot stellte. Bis um 5.15 Uhr morgens hatte es 60 mm geregnet und bis 10.00 Uhr waren noch einmal 10 mm dazugekommen. An eine Fahrt zur Island View Logde war erst einmal gar nicht zu denken, denn auch die Straße war abgesoffen. Wir mußten im Restaurant frühstücken, da es naß und windig war. Einzelne Rinnsale hatten auch den Weg ins Wageninnere gefunden, so daß wir mit Trocknen ausreichend beschäftigt waren.

Fotoausbeute am Morgen:
Goldbugpapageien bei der Morgentoilette

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Wer ist das denn hier?

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Ach so: Raubadler (Tawny Eagle) eher doch nicht, sondern ein Western Banded Snake Eagle, imm. DANKE, CLAUDIA

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Und hier die Mohrenmeise (Southern Black Tit)

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Die vorschriftsmäßig (lt. Roberts Bird Guide) …often hanging upside down to extract prey….

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Auch hier konnten wir schon Scharlachspinte sehen.

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Blick auf den schönen Freisitz:

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Teil 4429. Apr. 2018

Fortsetzung Mutoya - Fahrt auf dem Sambesi
Gegen 14.00 Uhr war es dann möglich, zum Bootsanleger zu fahren – was heißt „fahren“ – es war ein Schlittern auf der höherliegenden, noch im Bau befindlichen Gravel-Sand-Pad, wir saßen hinten im Pickup und hielten den Außenborder fest und den Benzinkanister.
Ein junger, etwas stotternder und gelegentlich Unsinn erzählender Guide (Lester) fuhr mit uns erst auf dem Kanal und bog dann in den breit dahinströmenden, mächtigen Sambesi ein – was für ein Anblick! Schon als Kind hatten für Friederike die Worte “Mandalay“, „Walfishbay“ und „Sambesi“ eine magische Bedeutung.

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Wir sahen Malachitkingfischer, Zwergbienenfresser (keine Fotos),
Witwenenten an Krokodil – die Erpel waren wohl schon aufgefressen, sonst wären es ja keine Witwen….. 😛 😛 😛

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Braunkopflieste
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Purpurreiher (purple herons)
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Graufischer (Pied Kingfisher),
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Langspornkiebitze ( White- crowned lapwings)

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Klaffschnäbel

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den obligatorischen Schreiseeadler

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dazwischen immer wieder Leben am Sambesi:

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und endlich, auf einer Sandbank viele, viele Skimmer

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Auf einem Uferplateau fand die Generalversammlung der Marabus statt:

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Dieser hier müßte eine Uferschwalbe sein (Sandmartin).

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Wir haben den Vogel leider nur ganz kurz beobachten können.
Das Fotografieren auf einem schaukelnden Boot und dem nie stillhaltenden Federvieh brachte keine sehr scharfen Ergebnisse.
Noch ein Höhepunkt war die Karminspintkolonie, die auf einer Insel ihre Bruthöhlen hat.
Hier ist jetzt Langmut geboten, aber wer sich -zig hunderte von Elefantenbildern angucken kann, wird auch ein paar Karminspinte ertragen... 😉
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VIDEO
https://vimeo.com/266913593


Als wir von dort wieder zum Ufer krabbelten, war das Boot weg – diese Spaßvögel von einem weiteren Touristenboot hatten es eine Weile mit sich gezogen.

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Auf dem Gelände der Island View Logde warteten wir, bis der Mutoya-Logde-Manager mit seiner Frau ihr Feierabendbierchen ausgetrunken hatten – dabei erwischten wir diesen Braunkopfliest

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und weg ist er

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– und ruckelten dann mit ihnen zurück über die total verschlammte Piste.
Bei einem köstlichen Abendessen, bei dem nur die vielen, durch das Licht und den Regen angelockten Insekten störten, feierten wir den doch noch gelungenen Tag. Wenn auch ein alles andere als ideales Fotowetter geherrscht hatte (diesig, grauer Himmel), so bleiben doch die Bilder im Kopf das Wichtigste!!!
Bei der Bootsfahrt waren wir auch bis zum Gelände der Kalizo-Logde gekommen und konnten vom Ufer aus sehen, dass dort komplett neue (ca 20) Chalets entstehen in einem Stil, den wir zur Landschaft nicht passend fanden: Viel Glasfronten und merkwürdig geformte Wellblechdächer. Der Gondwana-Konzern hat das Gelände übernommen.

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Die Mutoya-Logde ist unserer Ansicht nach zu empfehlen. Das Essen (Anmeldung erforderlich) ist sehr gut und reichlich (Büffett), es gibt eine feine Weinkarte, einen kleinen Souvenirladen, diverse Aktivitäten werden angeboten, das Personal ist außerordentlich freundlich und aufmerksam.
Mit der Zeit wird sich die etwas wirre „Informationspolitik“ sicherlich auch verbessern.
Wir zitieren aus dem flyer:
„Situated in a small riverine forest, Caprivi Motoya Logde & Campsite lies on the banks of a tranquil backwater lake of the Zambesi River, approximately 24 km east of Katima Mulilo on the Kalimbeza Road…..

http://www.caprivimutoyalodge.com/
email: info@caprivimutoyalogde.com

Teil 4505. Mai 2018

Wenn es interessiert: Nach internen und externen (Dank an jaffles) Beratungen haben wir beschlossen, dass dieser hier

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ein Western Banded Snake Eagle ist, und zwar ein immaturer.

Grüße + schönes Wochenende
Cufs

Teil 4605. Mai 2018

22,10. bis 24.10. Shankura Restcamp und Kaisosi-River-Logde
Auf vom Gewitterregen schmieriger Pad fuhren wir frohgemut am Morgen erst einmal bis Katima Mulilo, um dort noch ein paar Kleinigkeiten einzukaufen und zu tanken. Dann ging es über die langweilige Straße weiter – auf solchen Strecken hören wir immer gerne Musik. Dafür hatten wir einen Stick mit unseren Lieblingstiteln mitgenommen, zu denen Pumeza, eine südafrikanische Sopranistin gehört, deren CD „Hope“ wir sehr mögen.
Auf der Höhe des Shankura Restcamps hatten wir keine Lust mehr zum Weiterfahren und checkten dort ein. Wir hätten uns vorher die sanitären Anlagen ansehen sollen, waren aber erst einmal von der Lage der Campsite am Fluss,

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den stark duftenden Francipanisträuchern und den grell leuchtenden Bougainvilleen so begeistert,

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dass wir, auch aufgrund der drückenden Hitze, beschlossen, hier eine Nacht zu verbringen. Wir waren vollkommen alleine dort, kein Chalet war bewohnt. Der Eigentümer klagte über die Trockenheit, die auch seine Gemüsefelder hat verdorren lassen. Alle Touristen, die den leeren Pool sähen, würden sofort abdrehen.
Der Fluss war nur noch ein seichtes Rinnsal, man hätte zu Fuß nach Angola waten können. Da die Hauptklientel dort wohl Angler sind, war alles verwaist.
Wir beobachteten Babbler, Klaffschnäbel, Coppery-tailed Coucal, Giant Kingfischer
und gingen, müde von der weiten Fahrt und der Hitze, früh schlafen.
C.'s Laokoon-Gruppe

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Am Morgen sahen wir noch Elsternwürger und Paradiesfliegenschnäpper.
Die nächste Unterkunft war die Kaisosi-River-Logde, wo wir, des drohenden Regens wegen, ein Zimmer bezogen.

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Wir sahen uns ein wenig in Rundu um, kauften noch etwas ein und faulenzten dann auf der Terrasse vor unserem Zimmer. Das sehr schön angelegte Gelände beherbergt etliche Pferde, die dort frei herumlaufen, ebenso wie Ziegen, Hühner, Puten, Hasen und einen penetrant schreienden Pfau,

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außerdem zwei Schildkröten, deren Panzer mit „1“ bzw. „2“ beschriftet sind. Die Logde macht für ihre“ exzellente Küche“ Reklame, das abendliche Dinner war allerdings enttäuschend.
2 Bekannte

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Teil 4709. Mai 2018

24.10. bis 26.10. Roy’s Restcamp Nahe Grootfontein
Nachdem wir bei der Hakusembe-Logde mit „fully booked“ abgefertigt worden waren, fuhren wir Richtung Grootfontein weiter bis zu Roy`s Restcamp.
Hier bezogen wir ein skurriles Hexenhäuschen.

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Mittlerweile war auch einer der Campingstühle den Weg aller chinesischen Campingstühle gegangen – die Sitzfläche war aufgerissen. Wir knoteten das ausgewechselte Laken (hatten in Maun ein neues gekauft) kunstvoll um das Gestell und losten von da ab aus, wer darauf sitzen musste…
Abends trafen wir ein Ehepaar, die auch aus unserer Gegend stammten. Mit ihnen verbrachten wir bei Elandgulasch und Wein einen redseligen Abend.
Auf dem Gelände gibt es einen Hide vor einem Wasserloch, das allerdings sehr dilettantisch angelegt ist: Große Erdhaufen vorne versperren die Sicht auf kleinere Besucher.

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Es gab auch nichts Besonders zu sehen, Emerald spotted Doves, ein Woodsandpiper, ein paar Warzenschweine und scheue Damara Dik-Diks, die wir tagsüber auch einmal im Gelände sahen.

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Die Manager waren ein freudlos wirkendes Paar, die P. R. später als „Untote“ bezeichnete. Die ganze Dekoration hat ja was durchaus Gruftiges an sich.
F. sah noch ein sehr scheues Crested Francolin und natürlich gab es Maskenweber, Bülbüls, Blue Waxbills, Blaubäckchen, Greenwinged Pytilias, Mauersegler und Büffelweber.
Wir bestellten für die nächsten paar Tage Fleisch – es gab Elandsfilets, die wir portionsweise eingepackt bekamen. Leider stellte sich heraus, dass es eher Geschnetzeltes war und darüber hinaus auch noch äußerst zäh….

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Torwächter bei unserer Abreise
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Teil 4810. Mai 2018

Friederike ist beim "Händeln" in Göttingen (Händelfestspiele), ich mache mal ein Stückchen weiter,
viel Feiertagsgrüße , Claus
(ich bin nicht mit dem Bollerwagen unterwegs!! 😈 )

26.10. bis 27.10. Maori Camp, Grootfontein
Wenn wir gewußt hätten, dass Connie und Peter Reimann noch Platz für uns gehabt haben, wären wir einen Tag früher hier aufgelaufen. Unter den üblichen Frozzeleien nach der Wiedersehensfreude konnten wir uns einen Platz aussuchen und fuhren danach erst einmal nach Grootfontain, um Briefmarken zu kaufen und eine Kleinigkeit zu essen.
Blick vom Museumsturm:

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Nachmittags gewitterte es etwas und ein paar Tropfen fielen.
Abends, nach dem Einkauf in Peters Raritätenkabinett im Turm, genossen wir bei einem Drink den Sonnenuntergang.

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Am nächsten Morgen konnten wir uns kaum trennen, besichtigten noch den Reimannschen Zoo und die einfach, aber nett eingerichteten Chalets und bekamen die Empfehlung mit, auf die gebuchte und schon bezahlte staatliche Campsite am Waterberg zu verzichten, stattdessen beim Wilderness-Waterberg-Plateau Camp nach Quartier zu fragen. Aber auch dort hieß es: fully booked……

Teil 4914. Mai 2018

27.10. bis 30.10. Waterberg Restcamp Teil 1
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Auf dem Weg hierher gab es viele Farmtore zu öffnen und zu schließen.

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Die staatliche Campsite war erfreulich leer und wir suchten uns ein Plätzchen unter einem Baum – in dem zu unserem Vergnügen die Bruthöhle eines Wiedehopfenpaars war.

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Es war ein einmaliges Erlebnis, das Paar über Stunden während der Futtersuche beobachten zu können, zu sehen und zu hören, wie sie ganz leise miteinander hooppoppoeten, einander Futter übergaben oder, wenn – vermutlich – sie gerade in der Bruthöhle saß, er mit seinem Würmchen im Schnabel vor dem Loch saß, leise rief und sie ihm dann das Futter abnahm.

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Vermutlich waren die Jungen noch zu klein, um an die Öffnung zu kommen. Nach einem Tag hörten wir sie wispeln.
Vom Pool her klang es wie Freibad in den deutschen Sommerferien…

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Wir unternahmen kleine Wanderungen durch die schöne, farbige Felslandschaft auf einem Viewpoint.

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Abstecher auf den Friedhof
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Außerdem sahen wir Wood-Hopoes/Baumhopfe

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Spechte

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und Rüppels Parrots

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Dann war Wochenende und somit kamen Scharen von Tagesbesuchern, die sich auf die freien Campsites stellten und ihre Grillfeuer lodern ließen, das Bier floss in Strömen und die niedlichen Zebramangusten

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wurden unter Entzückensschreien so lange gefüttert, bis die Paviane kamen. Da wurden aus den Entzückensschreien Panikrufe…
Die Tagesbesucher reisten am Sonntagmittag ab und etwas später sahen wir mit Staunen, wie nacheinander 16 (in Worten sechzehn) große Wohnmobile auf den Platz fuhren und vom Chef der Reisetruppe eingewiesen wurden – es waren putzmuntere, laute und lustige französische Senioren, von denen sich später einige nicht scheuten, in unserem Topf auf dem Kocher nachzusehen, was es wohl zu essen gab. Wie uns später eine campingerfahrene frankophile Freundin erzählte, ist es auf französischen Plätzen durchaus üblich, überall durchzulaufen und sich wie eine große Camperfamilie zu fühlen….
Irgendwann gab es dann wieder Entsetzensgeschrei – das Füttern der Mangusten hatte auch hier die Baboons angelockt und einige saßen bräsig auf den Campingtischen und fraßen die Kekse auf.

Teil 5020. Mai 2018

27.10. bis 30.10. Waterberg Restcamp Teil 2
Einmal wurden wir auf Rüppels Parrots aufmerksam,von denen sich einer energisch und ausdauernd eine Höhle hackte.

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Wir hatten uns zu einem Gamedrive angemeldet, der am Sonntagnachmittag stattfinden sollte. Zehn Personen stiegen in das Auto und drängelten sich um die Außenplätze. Es ging auf das Plateau.

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Der Himmel zeigte schon Gewitterstimmung.

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Wir sahen Giraffen, Nashörner ohne Nashörner, was etwas Befremdliches hat – auf die Frage an den Guide, ob man Probleme mit Wilderei habe, wies er das weit von sich. Warum dann die „appen“ Hörner?

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In den Hides sahen wir eine Roanantilope

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und einige Büffel ….

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Wer mehrmals stundenlang in einer großen Büffelherde gestanden und gestaunt hat, den reißen ein paar dieser Tiere mit OHRMARKEN (wie unser heimisches Vieh) nicht mehr vom Hocker.
Der Guide ging uns mit seinem „Okeeey, okeeey, okeeey, let’s go hunting“ auf den Wecker.
Gefreut hat uns die Sichtung von schönen Rappenantilopen,

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aber „irgendwie“ war das nicht so das Richtige. Man sollte nicht mehr dorthin fahren, wo es einem einstmals – 2008 – gut gefallen hat. Damals waren wir nur zu viert auf der Pirsch und konnten uns mit einem sehr engagierten und kenntnisreichen Guide zu Fuß an Nashörner heranschleichen. Mit ihm hatten wir uns abends auch noch auf ein Bier getroffen und ein interessantes Gespräch geführt.
Heute war es nur eine Abfertigung und das künstliche dieses „Tierparks“ wurde uns bewußt.
Zurück auf der Campsite kochten wir aus dem zähen Eland Gulasch und verabredeten mit dem „Pavianvertreiber“, daß wir am nächsten Morgen die Sachen, die wir nicht mehr brauchten, für ihn in die Küche legen würden. Einiges hatten wir schon bei Reimanns im Maoricamp gelassen, denn wir wollten die Dinge, die uns eigentlich Savanna hätte mitgeben müssen und die wir dann gekauft hatten, nicht auch noch dieser Firma überlassen.
Gegen 1.00 Uhr in der Nacht fing es gewaltig zu gewittern an. Der Donner prallte gegen die Felswände und rollte grollend minutenlang über der Ebene aus – und es fing an, wie aus Kübeln zu schütten. Es folgte Blitz auf Blitz, Donner auf Donner. Wir lagen wach und entschlossen uns um 5.00 Uhr, alles zusammenzupacken – die Sandplane wollten wir eh dort lassen – und abzuhauen. Da die Franzosen auch aufbrechen wollten, befürchteten wir, eine völlig zerfurchte Schlamm- Pad vorzufinden und wollten möglichst die ersten sein. Noch einmal kurz auf die Toilette, wo viele gefleckten Frösche herumsprangen – Breviceps, auch Regenfrösche nehmen wir an - und los ging der Höllenritt. Vor uns hatte schon jemand eine Spur gefahren. Es war mehr ein Schlittern als ein Fahren und Friederike biß die ganze Zeit in ihre Jacke, um nicht ununterbrochen vor Angst zu quietschen. Das hätte bloß den Driver aufgeregt…(richtig! C.)
Glücklich erreichten wir die Teerstraße, frühstückten in Okahandja, es regnete immer noch und es regnete bis kurz vor Windhoek, wo wir um 11.00 Uhr bei Savanna ankamen.
Unsere Beanstandungen wurden zur Kenntnis genommen. Zu den gerissenen Nähten der Campingstühle meinte Marc, der Chef habe ca. 200 Stück eingekauft, die alle dieselbe „Qualität“ hätten, fast alle kämen kaputt zurück. Finanzielle Ansprüche an uns wegen des kaputten Herds z.B. wurden nicht gestellt.
Wir ließen uns zum Hotel Thule bringen, wo wir erst einmal Schlaf nachholen mußten.
Abends gönnten wir uns ein feines Dinner.
Am nächsten Morgen fuhr F. zum Craft-Markt. Es galt, wochenlange Shoppingabstinenz zu kompensieren. Hübsche Baumfrüchte aus Holz, bestickte Servietten und ein schönes goldenes Mopaneblatt mit Minibrilli waren die Ausbeute.
Den Rest des Tages bis zur Fahrt zum Flughafen lungerten wir auf dem Gelände des Hotels herum. Zwischendurch gewitterte und regnete es – zur großen Freude der dortigen Mitarbeiter.

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Für den Rückflug hatten wir Premiumklasse gebucht. Die fiel aber wenig komfortabel aus, denn vor uns waren die Sitze der Crew, die von einem Vorhang verhüllt wurden. Es gab also keine aufklappbaren Tabletts auf der Rückenlehne der Vordersitze. F.‘s Gemoser über die Unbequemlichkeit wurde mit dem Angebot eines Glases Champagner zu besänftigen versucht, als könne man sich die Situation schönsaufen….
Na ja, wir sind heil über die Nacht gekommen und waren pünktlich am ersten Tag des grauen, kalten Novembers 2017 wieder zu Hause.
Als Bonusmaterial und Dank für Eure Ermunterung gibt es hier jetzt noch ein Katzenfilmchen vom Anfang (KTP) der Reise.
FILM LEOPARD AM WASSERLOCH KTP
klick unter dieser Zeile:
https://vimeo.com/270864094
FAZIT FOLGT DEMNÄCHST IN DIESEM THEATER

Teil 5128. Mai 2018

Friederikes Fazit:
Wir sind mittlerweile in ein Alter gekommen, in dem man Dinge anstrengend findet, die man noch vor ein paar Jahren schulterzuckend hingenommen hat. Deshalb war mir im Vorfeld dieser Reise eigentlichschon klar, dass es die letzte Reise ins südliche Afrika sein würde – zumindest auf diese Weise (Dachzelt/Camping).
Im Laufe der Jahre haben sich die Verhältnisse dort nicht zum Besseren verändert. Der Massenansturm auf Hotspots wie z.B. Etosha hatte uns schon 2011 verschreckt und davon abgehalten, noch einmal dorthin zu fahren. Ähnliches zeichnet sich für den KTP und den Moremi ab. Auch in anderen Reiseberichten hier im Forum konnte ich öfter als mir lieb ist lesen, wie sich über Vorschriften und Gebote hinweggesetzt wird. Ärgerlich macht mich, daß der Respekt vor der Natur und Rücksichtnahme auf die Natur immer mehr verschwinden und vielen Menschen, die dorthin reisen, das Staunen abhanden gekommen ist. Stattdessen Anspruchshaltung (ich sage nur „Pool“…) -wer nicht innerhalb von 10-12 Tagen die „Big Five“ sieht, fühlt sich betrogen, schließlich hat er ja viel Geld bezahlt…
So sind nun mal die Zeiten. Damit ich mich nicht eines Tages bei den Sätzen meiner Eltern ertappen muß („früher war alles besser und schöner“), habe ich für mich beschlossen, mir die Erinnerungen und Bilder im Kopf der vergangenen Reisen zu bewahren und nicht von negativen Erlebnissen der gehabten Art überlagern zu lassen. Also mache ich gerne „Platz“ für die nächsten Touristen, die sich mit dem Afrikavirus infiziert haben. Fotomatte schrieb einmal so nett „Man muß auch gönnen können“…
Nach allen früheren Reisen habe ich Wochen gebraucht, um wieder „runterzukommen“, hörte beim Aufwachen ganz lange das afrikanische Vogelkonzert, hatte sogar „Geruchshalluzinationen“ und bildete mir ein, den intensiv-würzigen Geruch mancher Landschaften in die Nase zu kriegen. Das war bei der 2017er Reise nicht mehr der Fall. Ich bin ganz offensichtlich immunisiert.
Es waren, bis auf die geschilderten extremeren negativen Erlebnisse, zwei schöne Monate, die ich nicht missen möchte. Aber nun ist es auch genug. Ich muss mir nicht noch einmal 100 Elefanten ansehen oder das x-te Webervogelnest, die tausendste Springbockherde usw. usw.
Sollte ich Sehnsuchtsschübe kriegen, dann gucke ich einfach ins Forum und freue mich an den Berichten und Bildern.
Es gibt vielleicht auch noch innerhalb Deutschlands und Europas Schönes zu entdecken – das packen wir jetzt erst mal an und zuckeln drei Wochen lang quer durch die baltischen Länder.
Beim Forumstreffen in Büsnau wieder angesteckt zu werden nehme ich in Kauf…..
Herzliche Grüße an alle, die gegrüßt sein wollen
Friederike

Ich verweise auf meine Anmerkungen v. 21.März (S.34).
Seit meiner ersten Visite in Afrika 1983 hat sich die Menschheit verdoppelt, somit auch die der A…. und Id….!
‚Malle‘ ist nun auch in Afrika verbreitet.
An Friederikes Grüße schließe ich mich an.
Claus
AFRIKA: letzter Aufzug: VORHANG

CuFs 8wöchige Antiviruskur,erfolgreich oder nicht? von CuF

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht

Stand: letzter Berichtsteil vom 28. Mai 2018

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