Geboren ist Fiffi in Südafrika und gleich nach Windhoek in ein Heim gekommen. Als wir Ihn 2011 in Windhoek in einem kleinen Verschlag gesehen haben, adoptierten wir ihn sofort und nahmen ihn mit nach Deutschland.
In seinem neuen zu Hause nervte er uns so lange, bis er uns weich geklopft hatte und er mit Tinochika und Ingrid auf Tour ging. Er kaufte sich sogar extra ein T-Shirt und ließ es bedrucken.
Man muß aber noch sagen, dass er ein sehr braver Hund war und wir deswegen keinerlei bedenken hatten ihn mitzunehmen.
Jetzt melde ich mich zu Wort und erzähle Euch von unseren Erlebnissen, die wir: Tinochika, Ingrid und Fiffi gemeinsam erlebt haben.
Teil 214. Juni 2015
Unsere Reiseroute
29.04.15 Abflug 30.04. Ohange Lodge, Otavi 01.05. Nunda Safari Lodge, Popa Falls 02.05. Chobe Safari Lodge, Kasane 03.05. Chobe Safari Lodge, Kasane 04.05. Transfer nach Simbabwe 04.05. The Kingdom at Victoria Falls, Simbabwe 05.05. Transfer nach Botswana 05.05. Chobe Safari Lodge, Kasane 06.05. Chobe Safari Lodge, Kasane 07.05. Camp Kwando, Kongola 08.05. Camp Kwando, Kongola 09.05. Camp Kwando, Kongola 10.05 Hakusembe River Lodge, Rundu 11.05. Damara Mopane Lodge, Khorixas 12.05. Khowarib Lodge, Kunene 13.05. Etambura Camp, Kaokoveld 14.05. Etambura Camp, Kaokoveld , Route Nr. 1: Die Tonnenroute 15.05. Etambura Camp, Kaokoveld , Route Nr. 2: Durch das Marienflußtal bis Camp Syncro 16.05. Opuwo Country Lodge, Opuwo 17.05. Erongo Wilderness Lodge, Omaruru 18.05. Erongo Wilderness Lodge, Omaruru 19.05. Erongo Wilderness Lodge, Omaruru 20.05. Oyster Box Guesthouse, Walvis Bay 21.05. Oyster Box Guesthouse, Walvis Bay 22.05. Oyster Box Guesthouse, Walvis Bay 23.05. Rostock Ritz Lodge, Namib-Naukluft Park 24.05. Namib Desert Lodge, Namib-Naukluft Park 25.05. Namib Sky Balloon Safari 25.05. Sossus Dune Lodge, Namib-Naukluft Park 26.05. Sossus Dune Lodge, Namib-Naukluft Park 27.05. Farm Koiimasis, D707 28.05. Farm Koiimasis, D707 29.05. Bagatelle Kalahari Ranch, Mariental 30.05. Bagatelle Kalahari Ranch, Mariental 31.05. Rückflug
LG Hartwig
Teil 315. Juni 2015
Topobär schrieb:
Ich glaube nämlich, da hat sich bei Euch eine Hyäne eingeschlichen.
Hi Topobär,
als Beweis, dass das ein echter Wildhund ist, habe ich Dir mal sein Schwänzchen fotografiert. Natürlich habe ich auch noch die Ausreisepapiere im Original.
chamäleon schrieb:
Habt Ihr Fleisch für ihn mitgenommen, oder ist er unterwegs auf die Jagd gegangen
Hi Karin,
Fiffi entwickelte sich in unserem Urlaub zu einem Biltongexperten. Wir konnten an keinem Supermarkt vorbeifahren, ohne ihm ein Stück zu kaufen.
"Tonnenroute"
Tonnenroute ist eine Wortschöpfung von mir. Es freut mich, dass sie hier im Forum Einzug hält. Gerne teile ich meine Erfahrungen mit Euch.
Hi panther,
für uns war diese Tour die schönste Tour.
LG Ingrid und Hartwig
Teil 415. Juni 2015
30.04.15
Toyota Hilux Kilometerstand am Flughafen Windhoek: 49373 Ankunft Ohange Lodge: 49827
Unsere Reise beginnt am 29.04.2015. Wir fahren nach Gießen, lassen dort unser Auto stehen, setzen uns in den Zug nach Frankfurt und kommen gut erholt und ohne Autobahnstreß am Flughafen an. Wie immer fliegen wir mit Air Namibia. Für uns einfach die beste Airline um schnell und gut nach Windhoek zu kommen. Von unserem Gefühl her ist es wie ein Gewinn eines ganzen Urlaubstages.
Zum ersten Mal fangen wir die Rundreise im Norden an. Unser Übernachtungsziel ist die Ohange Lodge, kurz hinter Otavi. Unser Ziel ist es möglichst schnell den Sambesi zu durchqueren um nach Kasane zu fahren, wo wir für eine längere Zeit bleiben wollen. Nach Einkäufen in Windhoek, Okahandja und Otjiwarongo sind wir noch vor Sonnenuntergang angekommen. Nach Fotos von wilden Tieren und Vögeln ( grüne Fruchttauben und einem Baumhörnchen ), einem Abendessen mit frisch gekauften und sehr schmackhaften namibischen Brötchen und dem ersten Biltong fielen wir relativ schnell in einen erholsamen Schlaf.
Früh am Morgen nach dem Frühstück sind wir aufgebrochen um nach Divundu in die Nunda Safari Lodge zu fahren. Auf dem Weg kurz vor Grootfontein sind wir zum Hoba Meteorit abgebogen um dieses "Ding" aus einer anderen Welt zu bestaunen. Es ist irgendwie ein tolles Gefühl einen Gegenstand zu berühren, der nicht aus dieser Welt stammt. Auf der Schautafel am Eingang ist einiges über die Zusammensetzung des Meteorit zu erfahren.
In der Nunda Safari Lodge sind wir zum zweiten Mal, dieses Mal auf dem Hinweg nach Kasane. Auch dort verbringen wir nur einen schönen Nachmittag und Abend.
Kurzentschlossen verzichteten wir auf das Abendessen in der Lodge, machten es uns gemütlich auf der Terrasse vor unserem Bungalow Nr. 27, aßen wieder Biltong und frische Brötchen und mit einem kleinen Schluck unseres Lieblingsgetränk fing unser Urlaub in Namibia so richtig an.
Dass ein solcher Morgenmantel Pflicht für alle Camper ist, behaupten nur böse Zungen.
Die Fahrt nach Ngoma-Bridge war genauso langweilig wie 2011, als der Sambesi noch Caprivi hieß.
Immer nur gerade aus und manchmal vom Gas gegangen, als ein Schild mit 90 auftauchte und kurz danach der Hinweis, dass Kinder in dieser Gegend sind. Da ist 90 anscheinend eine angemessene Geschwindigkeit.
Teil 718. Juni 2015
Kurz hinter Divundu sahen wir noch eine kleine Herde von Elefanten.
Wie sich später herausstellte, waren das die einzigen Elefanten, die wir im gesamten Sambesistreifen gesehen haben.
Die Formalitäten an der Grenze gingen zügig, die Beamten waren freundlich und schon nach kurzer Zeit waren wir auf der Transitstrecke durch den Chobe Nationalpark nach Kasane.
Dieses Mal sind wir auf der Transitstrecke nicht stehen geblieben. Die Begegnung mit einem übelst gelaunten botswanischen Polizisten, wie bei unserem ersten Besuch im Chobe Nationalpark 2011, wollten wir nicht noch einmal erleben.
Ich erzähle Euch aber kurz unser erstes Aufeinandertreffen mit diesem Polizisten ( Bei der Ausreise wieder zurück nach Namibia folgte ein weiteres. Dazu später mehr.)
"Wir kauften am frühen Morgen unser Ticket für den Nationalpark, fuhren am Chobe River entlang und irgendwann auf die Transitstrecke um wieder nach Kasane zurück zu fahren. Da wir im Gebüsch eine kleine Elefantenherde entdeckten, blieb ich auf der Straße stehen. Leider achtete ich nicht darauf, dass alle vier Räder auf dem Seitenstreifen stehen und nicht noch halb auf der Straße. Wie das so ist, genau zu dieser Zeit kommt ein Polizist angefahren, bleibt vor unserem Auto stehen und verlangt im barschen Ton meinen Führerschein. Bei solchen Begegnungen mit übereifrigen Polizisten, werde ich total nervös und vergesse sofort, dass ich englisch verstehe, ich sehe Ingrid hilflos an und sie kann auch kein Englisch mehr. Da der Polizist immer ungeduldiger wurde und meinen Führerschein verlangte, kramte ich in meinem Rucksack und zeigte ihm unser Permit für den Tag, was ihn noch wütender machte. Er holte ein Papier hervor, zeigte auf 1000 Pula Strafe und sagte, dass es verboten ist mit dem halben Auto auf der Straße zu stehen, anstatt mit allen vieren auf dem Seitenstreifen.
Da wir ja kein Englisch verstanden, taten wir weiter hilflos, ich Griff in meine Hosentasche ( ich wußte genau, dass sich in dieser nur wenig Bargeld befand ) zog ein paar kleine Scheine hervor ( keine 50 Pula) und hielt sie ihm unter die Nase. Sichtlich genervt, machte er eine resignierende Handbewegung, setzte sich in sein Auto und für davon. Ich denke, er wollte uns nur abkassieren und sich sein Monatsgehalt etwas aufbessern. Eigentlich war er ja im Recht, man darf ja nicht auf der Straße stehen bleiben. Er hätte uns auch auf die Polizeistation mitnehmen können um die Angelegenheit mit seinem Vorgesetzten zu klären."
Doch jetzt wieder zurück zur aktuellen Reise.
In der Chobe Safari Lodge angekommen erhielten wir für die nächsten zwei Nächte Zimmer Nr. 110, welches im Haupthaus liegt. Leider konnten wir trotz Protest nicht in unser gebuchtes Safarizimmer wechseln, denn die Lodge war ausgebucht.
Den Nachmittag verbrachten wir auf unserer Terrasse und am Abend sind wir ins Restaurant gegangen um dort zu essen. Leider war das Essen nicht so gut wie wir es von unserem ersten Aufenthalt 2011 in Erinnerung hatten. Wir bestellten noch ein Frühstückspacket für kurz vor 06:00 Uhr, denn wir wollten zum Sonnenaufgang an den Chobe River fahren.
LG Hartwig
Teil 821. Juni 2015
03.05.2015
Pünktlich kurz nach 06:00h holten wir unser Frühstück an der Rezeption und folgten den Safariautos mit ihren Kunden auf dem Weg zum Eingangstor. Ingrid kaufte das Permit und zu unserem Glück war auch für Individualreisende wie uns der Einlass so früh am Morgen erlaubt. Ich habe während der Zeit etwas Luft aus den Reifen gelassen um sicher durch den Sand zu fahren.
Auf den ersten Kilometern wunderte ich mich etwas, dass das Fahren auf dem Sand etwas schwer ging. Immer wieder drehten die Räder an manchen Stellen durch. Aber ich stellte sehr schnell fest, dass ich einfach vergessen hatte den Allrad anzustellen. Danach war alles problemlos zu fahren.
Im besten Morgenlicht sind wir am Chobe River angekommen, sahen viele Tiere und Vögel und genossen diese einmalige Stimmung.
Rallenreiher - Squacco Heron
Zebramanguste
Rappenantilope
African Fish-Eagle
Unsere Frühstückspause gegen 09:00h legten wir an der Picknick Site ein. Wie sich herausstellen sollte war dies eine unserer besten Entscheidungen überhaupt. Wir sind mit einem Guide von einem Safariauto ins Gespräch gekommen. Er sprach uns an, was wir schon alles gesehen haben und wohin uns unser Weg führt. Danach erzählte er uns, was man so alles im Park sehen kann.
LG Ingrid und Hartwig
Teil 924. Juni 2015
03.05.15 Während unseres Frühstücks im Chobe Nationalpark.
Wir sollen uns mal auf den Weg machen. Kurz hinter der Picknick Site hat ein großes Löwenrudel in der Nacht einen kleinen Elefanten gerissen. Unser Frühstück geriet zur Nebensache, wir packten zusammen und fuhren los.
In einiger Entfernung lag an einer Böschung ein junger, toter Elefant. Drei Löwinnen und ein Löwe waren in der Nähe. Die Löwinnen fraßen und der Löwe lag schon entspannt in der Morgensonne.
Für eine kurze Zeit tat sich am Riß nicht viel, bis plötzlich zwei Elefanten auftauchten und ihren toten Artgenossen sahen.
Man sah es Ihnen an, wie böse sie geworden sind. Sofort ging es zum Angriff auf den Löwen. Die Löwinnen wurden trotz fressen am Opfer nicht belästigt.
Die beiden Elefanten verjagten im wahrsten Sinne des Wortes den Löwen, nahmen nochmal Abschied und gingen weiter.
Teil 1024. Juni 2015
Trotz dieser Flucht, verhielt sich der Löwe weiter majestätisch, kam mit erhobenem Kopf direkt auf uns zu und verschwand hinter unserem Auto in die Büsche zu seinen anderen vier Damen und vier Kindern.
Da der Tag sehr heiß wurde, blieb nur noch eine Löwin beim Opfer, hat gefressen und den Kadaver bewacht. Immer wieder verscheuchte die Löwin die Marabus und Geier, die schon auf ihren Teil der Beute warteten.
Nach einer halben Ewigkeit für die Löwin in der Sonne, kam die Ablösung von einer anderen Löwin.
Die Freude bei ihren weiblichen Artgenossen war sehr groß, als die Löwin dort eintraf, es wurde sich beschnuppert und es sah so aus, dass die Löwin alles erlebte erzählen mußte.
Dieses Schauspiel wiederholte sich noch einige Male, bis wir gegen 13:00h aufbrachen um uns auf den Rückweg zur Chobe Safari Lodge zu machen.
LG Ingrid und Hartwig
Teil 1101. Juli 2015
03.05.2015 Nachmittag
Wir hatten schon in Deutschland bei Charlie, dem Besitzer von Chobe Charlin Charter eine Bootstour gebucht. Charlie lernten wir 2011 kennen. Mit ihm erlebten wir damals eine Wilddog Jagd auf Impallas und einen für uns wohl schönsten Sonnenuntergang den man sich nur vorstellen kann. Charlie fand diesen so gut, dass er eines von unseren Fotos nahm und zum Titelbild seiner Broschüre machte.
Irgendwie haben wir das Gefühl, ganz Afrika ist überpünktlich. Zur verabredeten Zeit war Charlie an der Rezeption. Nach einer freudigen Begrüßung, erzählten wir ihm von unserem Erlebnis am Vormittag und beschlossen noch einmal per Boot dorthin zu fahren.
Unterwegs blieben wir bei einem Schreiseeadler stehen, um diesen zu fotografieren.
Danach fuhren wir zu den Löwen und konnten noch einmal die gesamte Familie, inklusive tobender und spielender Löwenkinder bestaunen.
Militärboot
LG Ingrid und Hartwig
Teil 1201. Juli 2015
04.05.2015
Schon in Deutschland buchten wir im Reisebüro einen Transfer nach Simbabwe in das Hotel The Kingdom at Victoria Falls. Europcar erlaubt es nicht mit dem Hilux nach Simbabwe zu fahren. Wieder mal pünktlich zur verabredeten Uhrzeit 08:45h wurden wir an die Grenze gefahren. Die Formalitäten waren wie immer schnell erledigt. 30US$ pro Person, für das Visum, wechselten den Besitzer und schon wurden wir an den Schlagbaum gebracht und stiegen in das Auto auf der simbabwischen Seite ein, was natürlich schon auf uns gewartet hat.Um 10:30h sind wir in Viktoria Falls angekommen.
Wir sind dann nur mit unseren Kameras in der Hand durch den wunderschönen Garten gegangen und fanden einige schöne Motive.
Waran
Riedscharbe
Elfenschnäpper, der in Wirklichkeit eine Witwenstelze ist. ( Danke Matthias und Panther )
Da das Kingdom at Vic Falls nur wenige Schritte von den Victoria Fällen entfernt liegt, haben wir noch einen Spaziergang dorthin unternommen.
Nur wenige Schritte hinter dem Ausgang vom Hotel wird man von Souvenierverkäufern angesprochen, die schöne und preiswerte Andenken verkaufen. Da wir nicht genügend Geld dabei hatten, haben wir uns an einem Verkausstand Blechspielzeug für den nächsten Tag zurücklegen lassen. Von einem Straßenhändler haben wir dann noch die Big Five als kleine Holzfiguren gekauft. Das Geld dafür habe ich noch extra in unserem Hotelzimmer geholt.
Teil 1305. Juli 2015
04.05.15
Am späten Nachmittag werden wir zu unserem ebenfalls in Deutschland gebuchtem Helikopter Flug über die Victoria Fälle abgeholt. Kurz vor 17:00h startet unser Flug im besten Licht der untergehenden Sonne. Ingrid darf neben dem Piloten sitzen und hat für den gut 10 minütigen Flug die beste Sicht.
05.05.15
Zum Sonnenaufgang gehen wir an die Fälle. Der Eintritt kostet 30US$ pro Person. Wir zahlen mit Kreditkarte, was ohne Probleme möglich ist.
Welch ein Unterschied zu den Wassermassen bei unserem ersten Besuch der Fälle auf der sambischen Seite im September 2011. Damals kaum mehr als ein Rinnsal. Jetzt im Mai stürzen sich die Wassermassen nur so in die Tiefe. Ein Regencape ist aber nicht nötig, wir gehen nicht all zu nah an den Abgrund.
Auf dem Rückweg haben wir noch unser Blechspielzeug abgeholt, der freundliche Händler hat es ja für uns zurückgelegt.
Jetzt mal wieder ein Satz zur Pünktlichkeit in Simbabwe: Um 09:45h sind wir wieder im Hotel gewesen. Haben schnell etwas gefrühstückt und pünktlich, wie verabredet, um 10:00h stand unser Fahrer für den Rückweg nach Botswana an der Rezeption. Er mußte aber noch mal gut 15 Minuten warten, denn wir wollten ja noch packen.
Kurz zum Hotel: Wir hatten Zimmer Nr. 2106, sie sind gut und sauber, im ganzen Hotelbereich gibt es sehr schnelles WiFi und die Angestellten sind sehr freundlich und hilfsbereit. Das Frühstück war in Ordnung, es gab alles was man benötigt. Das Abendessen war sehr einfach und man wurde satt, wenn man wollte. Wir würden auf jeden Fall wieder im Kingdom at Victoria Falls übernachten.
Ohne Probleme ging die Rückfahrt. Die Grenzformalitäten auf beiden Seiten liefen zügig ab. Unser Fahrer auf der botswanischen Seite hat uns auch schon erwartet und ohne Verzögerung ging es zurück in die Chobe Safari Lodge. Unser Zimmer für die kommenden zwei Tage war Nr. 72 im Safariroom.
Teil 1407. Juli 2015
05.05.15 Nachmittag
Nachdem wir unser schönes Zimmer bezogen haben, sind wir wieder in den Nationalpark gefahren. Wir wollten mal sehen, was die Löwen so übrig gelassen haben.
Dort angekommen, streiteten sich nur noch die Geier und die Krokodile um den Rest. Von den Löwen keine Spur mehr.
Teil 1510. Juli 2015
06.07.2015
Wir sind mal wieder mit einem Frühstückspacket um 06:00h in den Chobe Nationalpark gefahren. Katzen haben wir keine mehr gesehen. Dafür haben wir uns auf die anderen Tiere konzentriert.
Afrikanischer Löffler
Teil 1610. Juli 2015
06.09.15 immer noch im Chobe an der Riverfront
Natürlich hatten wir auch ein besonderes Erlebnis mit einem Ranger, der uns das Permitt verkaufte. Wir fühlten uns wie beim "Dinner for one"..... same procedure as the last year...
Wie jeden Morgen, der Beamte am Eingangstor in den Chobe Park hatte nicht das passende Wechselgeld. Der Eintritt pro Person ist 120 Pula und für das Auto sind 50 Pula fällig. Wir hatten 300 Pula, der Beamte konnte nur, trotz langem suchen, in der Bargeldkasse keinen 10 Pula-Schein finden, sondern nur einen20 Pula-Schein.
Tag 1: Ingrid verlangte kein Wechselgeld. Tag 2: wir hatten 10 Pula als Wechselgeld dabei. Tag 3: Ingrid sagte mit einem Lächeln: "we know it" und legte schon im Voraus 10 Pula auf den Tresen. Tag 4 und letzter Tag:der Beamte sah Ingrid mit einem Lächeln an und gab ihr 10 Pula zurück. Ingrid nahm das Geld nicht an, sondern ließ es als Tipp für die Ranger liegen und beide verabschiedeten sich mit einem Händedruck.
Heiliger Ibiz
Afrikanischer Klaftschnabel
Habichtsadler
Graufischer
Silberreiher
Waffenkiebitz
Teil 1711. Juli 2015
06.05.15 Es gibt immer noch neues zu entdecken.
Ein besonderes Highlight war ein Schieferreiher, der beim Fischen seine Flügel wie einen Schirm ausbreitet.
Natürlich gab es auch noch andere Vögel und Tiere
Schwarzkopfreiher ?
Graureiher
Gabelracke
Baumhörnchen
Auch wir nehmen die gleiche Richtung und hatten einen schönen Tag im Chobe Nationalpark.
LG Ingrid und Hartwig
Teil 1812. Juli 2015
07.05.2015
Vierte und letzte Fahrt in den Chobe. Wir sind wieder um 06:00h losgefahren um noch einmal eine kurze Runde zu drehen.
Dachs, leider nur von hinten, er war zu schnell
Impala
Helmperlhuhn
Rotschnabelfrankolin
Rotschnabelmadenhacker
Kurz nach 11:00h waren wir wieder in der Chobe Lodge um uns noch Bestimmungsbücher von Sasol zu kaufen. Kurz nach 11:30h sind wir dann Richtung Ngoma Bridge aufgebrochen.
Abfahrt: 51106 Ankunft: 51371 Gefahrene Kilometer 265
An der Grenze hatten wir dann ein Erlebnis der besonderen Art. Ein botswanischer Polizist spielte dabei mal wieder die Hauptrolle:
Das Grenzhaus besteht aus einem Raum und ist nur mit einer Trennwand aus Holz versehen. Auf der einen Seite: Einreise nach Botswana und auf der anderen Seite Ausreise von Botswana. Wie wir da so standen und warteten bis wir an der Reihe waren, hörten wir wir auf der anderen Seite folgenden Monolog: "Der Polizist hat mir meinen Pass nicht mehr gegeben. Ich bin doch nur einen Meter nach dem Stop Schild stehen geblieben. Er wollte von mir 200 Pula. Was sollte ich machen, ohne Pass kann ich nicht nach Botswana. Die 200 Pula sind mir egal, aber die für nichts auszugeben.... Vor mir der Autofahrer hat sich genauso Verhalten wie ich, der ist aber nicht angehalten worden."
Als wir an der Reihe waren, ging alles sehr schnell, die Grenzbeamtin war sehr freundlich und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen.
Auf dem Rückweg zum Auto unterhielten Ingrid und ich uns über das Gehörte und beschlossen besonders vorsichtig zu fahren und uns an alle Verkehrsregeln zu halten. ( wir hatten ja schon genügend Erfahrung mit diesen übereifrigen Polizisten ).
Im Auto haben wir uns erst einmal angeschnallt und sind dann losgefahren. Etwa in der Mitte des Grenzhauses befindet sich eine Polizeikontrollstation. Ca. 5-10 Meter davor ist ein Stop auf die Straße geschrieben und direkt dahinter eine breite weiße Linie. Genau an dieser Stelle sind wir stehen geblieben und haben gewartet bis uns ein Polizist mit einer sehr energischen Handbewegung aufgefordert hat weiter zu fahren. In Höhe des Polizisten sind wir stehen geblieben. Ich kurbelte ( drückte natürlich den elektrischen Knopf ) meine Fensterscheibe herunter, grüßte freundlich und lächelte ihn an. Der Polizist war ziemlich mürrisch und verlangte meinen Führeschein. Als ich ihm erklärte, daß er hinten im Auto liegt und ich aussteigen wollte um ihn zu holen, verzichtete er darauf ihn zu sehen. Er machte noch mit einer Hand ein Zeichen, dass ich mich wieder anschnallen soll und mit einer weiteren strengen Handbewegung wies er mich an, dass ich nun losfahren darf.
Dies war nach 2011 das zweite negative Erlebnis mit der Polizei in Botswana. Ich kann nur sagen, dass es sehr wichtig ist sich ganz genau an die Verkehrsregeln in Botswana zu halten.
Am Nachmittag sind wir im Camp Kwando, unserem Ziel für die nächsten drei Nächte angekommen. Wir sind die B8 gefahren. Auf die C49 über Mamili verzichteten wir. Im Nachhinein eine gute Entscheidung. Diese ist nämlich auch schon geteert und man fährt nur einige Kilometer mehr bis zum Ziel. Im Camp Kwando haben wir Bungalow Nr. 6 bekommen. Alle Bungalows in der ersten Reihe zum Kwando werden komplett erneuert. Wunderschön, größer als die alten Bungalows und jetzt auch mit integrierter Dusche und WC.
@Bayern Schorsch: kleine Tierchen haben keine Chance mehr in den Bungalow zu kommen.
Teil 1918. Juli 2015
08.05.2015
Am Vormittag haben wir im Garten von Camp Kwando ein wenig fotografiert.
Weißstirnspint
Akaziendrossel
Trauerdrongo, danke Konni
Gelbsteißbülbül
Baumhörnchen
Am Nachmittag sind wir in den Mudumu Nationalpark gefahren. Gefunden haben wir eine verlassene Lodge. Ein junger Mann, welcher wohl die Lodge bewacht erzählte uns, daß evtl. Tiere ganz weit entfernt im Süden des Parks zu finden wären. Aber wenn wir weiter fahren würden, dann wäre es sicher tiefe Nacht.... Und dann gibt es erst Recht nichts mehr zu sehen. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang waren wir wieder im Camp Kwando.
Teil 2018. Juli 2015
09.05.2015
Heute wollten wir uns nur erholen und die Vögel fotografieren. Alle Gäste, auch die angelnden Südafrikaner, die noch gestern Nachmittag angekommen waren, verließen das Camp.
Blaustirn-Blatthühnchen
Leider freuten wir uns zu früh. Die Arbeit rief, auch wenn heute Samstag ist. Es wurde gebohrt und gehämmert, schließlich müssen ja die Bungalows fertig werden. Selbst der Gärtner kam mit dem motorgetriebenen Rasenmäher. Nix war es mit der Ruhe, selbst die Vögel ließen sich nicht mehr sehen.
Nach langem überlegen bin ich wegen einer Beschwerde zum Manager gegangen. Er meinte aber nur, dass wir in ein Baumhaus umziehen könnten und warum ich mich erst am letzten Tag über den Lärm beschweren würde. Unverrichteter Dinge bin ich dann zu unserem Bungalow zurück gegangen. Seltsamerweise hörte kurz nach meiner Beschwerde der Lärm auf und wir konnten noch einen ruhigen Nachmittag im Camp Kwando verbringen.
Auch die Vögel kehrten in den Garten zurück und es gelangen uns noch einige schöne Fotos.
Die Vogelfotos stelle ich aber erst morgen ein.
LG Hartwig
Teil 2119. Juli 2015
Badetag am Samstagnachmittag,
zwischen Bungalow vier und sechs befindet sich die Badewanne der Vögel. In der Nähe liegt ein größeres Ausflugsschiff von der Lodge. Man kann sich dort auf den Boden zwischen die Bänke setzen und ist so gut getarnt.
Heute ist mal wieder Fahrtag durch den Sambesi. Unser Ziel für die nächste Nacht ist die Hakusembe River Lodge.
Kurz hinter Rundu sehen wir einen Friseurladen, wenn ich das vorher gewusst hätte, wären wir etwas früher im Camp Kwando losgefahren, hier werden nämlich keine Termine vergeben.
In der Hakusembe Lodge werden wir freundlich mit einem Erfrischungsgetränk empfangen und sollen Chalet Nr. 17, welches direkt am Eingang liegt bekommen. Freundlich aber bestimmt lehnten wir diesen Bungalow ab, denn dort hätten wir selbst den Empfang für die neu ankommenden Gäste machen können. Nach kurzer Überlegung vom Management wurde uns der Bungalow Nr. 12, welcher ganz am Ende der Anlage, kurz vorm Campingplatz, liegt angeboten.
Ich kann nur sagen wir waren baff, dieser Bungalow ist wohl einer der Besten, die es dort gibt. Riesengroß, absolut Klasse, tolles Zimmer mit Holzboden, wie neu und mit separater Dusche und separatem WC. Einfach traumhaft zum Wohlfühlen.
Direkt gegenüber der Lodge, kann man auf ein Dorf in Angola blicken.
Unser heutiges Ziel ist die Damara Mopane Lodge bei Khorixas.
Blaue Stunde
Auf dem Weg
Kurz hinter Rundu kommen wir an einem Straßenstand mit Holzautos und Holzhelis vorbei. Wir finden das Spielzeug sehr dekorativ, besonders die Camper haben es uns angetan. Wir fahren zwar damit nicht herum, aber als Deko sind sie unschlagbar. Als wir uns über den Preis einig waren, kam von den Verkäufern der Wunsch nach T-Shirts und Schuhen. Daraufhin zeigte ich meine Turnschuhe, die ich trug und danach war das Gelächter sehr groß, denn meine Schuhe waren schon an einigen Stellen eingerissen. Wir durften dann noch einige Fotos machen und verabschiedeten uns.
In Grootfontein hielten wir und kauften dort im gut sortierten Spar für die Tage im Kaokoveld ein. Was wir im Spar nicht bekommen haben, holten wir uns noch im Pick n Pay, den es auch in Grootfontein gibt.
Über Otjiwarongo und Outjo erreichten wir kurz vor Sonnenuntergang unser Ziel.
Jeder Bungalow in der Damara Mopane Lodge hat einen eigenen schönen Garten mit Blumen oder Kräutern und verschiedenen Skulpturen. Die Lodge ist zwar groß und mit vielen Gruppen belegt, hat uns aber gut gefallen und zu einem Zwischenstop ist sie bestens geeignet. Preis und Leistung stimmt.
Maskenbülbül
In der Mittagszeit erreichten wir die Khowarib Lodge. Unsere Freunde Anne und Dieter erwarteten uns schon. Leider ist etwas dazwischen gekommen und sie mussten Ihre Tour ändern und konnten uns nicht begleiten. Anne und Dieter fuhren nach Okaukuejo und konnten dort viele Löwen sehen. Wir fuhren also alleine ins nicht mehr ganz so ursprüngliche Kaokoveld. Die Zivilisation mit all ihren Vorzügen, aber besonders mit den Nachteilen, reicht immer mehr in das Kaokoveld. Dörfliche Strukturen die es gab sind plötzlich verschwunden, Traditionen gehen verloren. Nur innerhalb von einem Jahr ist der "Fortschritt" auch hier angekommen.
Nach einem kurzweiligen Nachmittag zu viert trafen wir Waylan wieder. Als wir ihm sagten, dass wir, trotz gegenteiliger Meinung es letztes Jahr geschafft hatten an einem Tag vom Etamburo Camp nach Epupa Falls über die D3707 zu fahren, erinnerte er sich sofort an uns. Er machte uns dann den Vorschlag, dass wir uns nach dem Abendessen noch einmal treffen. Wie verabredet trafen wir uns nach dem Abendessen an der Bar und Waylan schenkte uns noch eine geographische Landkarte vom Kaokoveld im Maßstab 1:250000.
Noch kurz zur Khowarib Lodge. Für uns der ideale Startpunkt ins Kaokoveld, Waylan kennt sich dort sehr gut aus und ist ein sehr guter Tourguide. Natürlich ist auch unser Zimmerwunsch in Erfüllung gegangen. Wir hatten wie letztes Jahr Nr. 9
Morgens um halb sieben geht es wieder los. Wir fahren nach Sesfontein, tanken unseren Hilux noch mal randvoll und machen uns auf den Weg nach Purros über die D3707.
ins Kaokoveld
Doch was für ein Unterschied zum letzten Jahr, kein Wellblech und keine tiefen Löcher. Die ganze D3707 ist bis Orupembe gegrätert. Es ist total einfach ins Kaokoveld zu fahren. Unterwegs machen wir einen kurzen Stop bei einem Autowrack mit dem Baum der daraus wächst. Dort ist ein Schild zu finden und darauf steht als Zeichen: "Hände weg". Unter diesem ist ein Eingangsloch von einem Tierchen. Welches es ist, möchten wir nicht wissen. Die Warnung davor ist eindeutig genug.
In Purros die Flußdurchquerung geht ebenfalls sehr einfach. Waren letztes Jahr noch in alle Himmelsrichtungen Fahrspuren und selbst das Navi wußte nicht welche Spur man nimmt, war es dieses Mal völlig anders. Nur eine Spur führte direkt über den Fluß und das Navi zeigte auch keinen anderen Weg ( mein letzte und einziges Update der T4A Karte war im Movember 2013 ). Man kann allerdings nicht mehr durch die Elefant Lodge fahren, der hintere Eingang ist mit Baumstämmen gesperrt worden. Es ist aber eindeutig ein Weg zu erkennen, wo es weitergeht.
Schon am frühen Nachmittag erreichen wir das Etambura Camp. Da wir die einzigen Gäste an diesem Tag waren, durften wir uns einen Bungalow aussuchen. Da wir Nr. 5 als Wunsch schon in der Buchung angegeben hatten, haben wir ihn auch bekommen.
Anschließend sind wir auf die Veranda, haben Kartoffeln gekocht und unser Essen zubereitet.. Im Etambura Camp auf der Verranda, während dem Abendessen, mit Sundowner den Sonnenuntergang genießen zu dürfen, ist ein Highlight der besonderen Art. Gut dass wir noch weitere zwei davon hier haben.
Kurz nach sechs sind wir wieder aufgebrochen, um über den Rooidroom Pass, ist ein Grad 3 Pass ( van Zyls Pass ist Grad 4 ) unser erstes Ziel, die rote Tonne zu erreichen.
Der Pass gehört wohl noch zu den wenigen wirklichen Herausforderungen an den Fahrer und das Fahrzeug. Manche wählen allerdings den einfacheren, aber weiteren Weg über die blaue Tonne nach Orupembe und umgekehrt in das Marienflußtal oder in die Hartmannberge.
Landschaft, wohin das Auge sieht, einfach wunderbar.
Wie das so ist bei einem Fotostop. Man bleibt genau da stehen, wo man den besten Blick auf die Landschaft hat. Steigt aus dem Auto und versucht den Blickwinkel zu optimieren, auf einmal hört man nicht nur das Auslösegeräusch von der Kamera, sondern ein Motorengeräusch ertönt, was sehr schnell immer lauter wird. Da wir nicht wissen, wer da so morgens um sieben ebenfalls schon Richtung Rooidroom Pass unterwegs ist, setzen wir uns mal lieber ins Auto und warten ab, wer da kommt. Kaum zu glauben, es ist die Polizei. Und die muß auch noch die "Straße" verlassen um an uns vorbei zu fahren. In Höhe unseres Seitenfensters bleibt der Wagen stehen, wir lassen auch die Scheibe herunter und wünschen einen guten Morgen. Nicht ganz so freundlich war die Antwort des Polizisten: Wenn wir das nächste Mal stehen bleiben, sollen wir dies nicht einfach auf der Straße tun und diese blockieren, denn in Namibia ist das Halten nur abseits der Straße erlaubt.
Spontan gab natürlich Ingrid dem Polizisten Recht und antwortete: "Bei diesem hohen Verkehrsaufkommen hier im Kaokoveld ist es auch sinnvoll und beim nächsten Fotostop werden wir uns selbstverständlich an die Verkehrsregeln halten".
Die Polizisten setzten ihre Fahrt fort und beließen es bei einer mündlichen Verwarnung.
Von der roten Tonne sind wir zu blauen Tonne gefahren und anschließend noch zur orangenen Tonne. Danach noch ca 10 km weiter Richtung Hartmannsberge Dieser Tag war geprägt von Landschaft und drei Tonnen in verschiedenen Farben.
Ingrid sammelt weltweit Sand
Es begegneten uns an diesem Tag drei Tourifahrzeuge, die Polizei und ein Arbeiter-LKW. Sollte es zu einer Autopanne kommen, ist man nicht lange alleine.
Zwei Tourifahrzeuge fuhren vor uns über den Rooidroom Pass. Ein Foto zeigt besonders gut, wie schwierig der Pass zu befahren ist.
Teil 2705. Aug. 2015
Es ist immer noch der 14.05.15
Am späten Nachmittag besuchten wir das Himbadorf unterhalb des Etambura Camps und durften dort fotografieren.
Dazu eine kurze Erklärung: Bei unserem ersten Aufenthalt hatten wir letztes Jahr Kinder beim Ziegenhüten am frühen Morgen fotografiert. Es war eine schöne Begegnung in einem ganz besonderen Licht.
Foto von 2014
Zu Hause überlegten wir, wie wir den Kindern eine Freude machen könnten. Wir ließen einige Bilder in Postergröße anfertigen. Packten diese in eine Pappröhre und in der Vorfreude auf eine neue Begegnung, nahmen wir die Fotos mit.
Was soll ich sagen, noch nie hatte jemand solche Fotos mitgebracht. Die Aufregung und Freude war groß.
Ein Kind freute sich besonders über das Poster, das wir ihr mitgebracht hatten.
Außerdem nehmen wir für die Kids, die wir unterwegs treffen kleine Überraschungen mit. Wir verteilten die Geschenke und freuten uns mit den Kindern.
Am übernächsten Tag hatten wir noch eine außergewöhnliche Begegnung mit einem von uns mitgebrachten Püppchen. Später mehr dazu.
Wieder zurück im Etambura Camp, aßen wir „runde“ Kartoffeln und Biltong. Ach wie schön, wir haben morgen noch einen Sonnenuntergang hier auf unserer Terrasse.
Durch das Marienflußtal bis Camp Syncro am Kunene dem Grenzfluß nach Angola
Wir passieren wieder den Rooidroom Pass, unser Hilux kennt mittlerweile die ideale Linie und wie auf Schienen überqueren wir den Pass.
Die rote Tonne lassen wir links liegen und fahren Richtung Marienflußtal.
Blick zurück auf den Rooidroom-Pass
Ein Himba-Mann begegnet uns, den wir gegen einen Obolus in Form von Tabak, Streichhölzer und Salz fotografieren durften.
Wir verabschieden uns und fahren weiter. Bald treffen wir auf eine kleine Himba-Siedlung. Auch hier dürfen wir fotografieren.
Teil 2912. Aug. 2015
15.05.15
Wir verabschieden uns von den Himbas und fahren weiter Richtung Kunene.
Die Landschaft ist einfach traumhaft, es öffnet sich vor unseren Augen das unendlich weite Marienflußtal, das Gras schimmert grün und Viehherden kreuzen unseren Weg.
Gegen Mittag erreichen wir Camp Syncro.
Die jungen Schweizer Besitzer: Ryan und Sarah Christinger empfangen uns freundlich und zeigen uns stolz ihre Anlage, die sie seit 16 Monaten betreiben. Übernommen haben sie das Camp nach einem Hochwasser und Brandschaden. Es gibt fünf Campingstellplätze und beide bauen voller Tatendrang und Eigeninitiative, natürlich auch mit Hilfe von Arbeitern, gerade zwei Chalets für Gäste wie uns, die nicht mit einem Camper unterwegs sind.
Die Chalets werden ganz traditionell gebaut. Dung, Lehm und Schieferstein wird benutzt, der in den Nahen Hartmannbergen geholt wird. Beide Chalets haben riesige Fenster. Eines mit direktem Blick auf den Kunene und das andere mit Gartenblick. Man sieht aber nicht nur in den Garten, sondern auf eine schöne Badewanne für zwei, die Ryan extra aus Windhoek geholt und über den Rooidroom Pass gebracht hat. Man muß sich mal vorstellen, man quält sich mit einem Auto über den Pass und von der anderen Seite begegnet man einem Geländewagen mit einer Badewanne auf der Ladefläche. Die Bungalows werden nach Fertigstellung sicherlich wunderschön. Auch ihre Philosophie, lieber zwei große und im Detail ausgereifte Chalets zu bauen, anstatt auf Masse zu setzen ist sehr zu begrüßen und kommt dem Gebiet Kaokoveld nur zu gute. Wir hoffen, dass all ihre Mühe belohnt wird und das möglichst oft ihre fünf Stellplätze und zwei Chalets ausgebucht sind.
Wir haben wieder eine neue Unterkunft für unsere nächste Reise gefunden. So wird es uns dann möglich sein die schöne Landschaft dort im Norden bei besserem Morgenlicht fotografieren zu können.
Gut gelaunt und voller neuer Eindrücke machen wir uns wieder auf den Rückweg und bezwingen zum letzten Mal den Rooidroom Pass. Von Nord nach Süd ist er etwas schwieriger zu fahren. Beim Anstieg habe ich das Gefühl, dass stellenweise die Räder leicht durchdrehen. Letztendlich ist der Pass aber kein Problem für den Hilux. Im ersten Kriechgang und mit ca. 1500 bis 1800 Umdrehungen meistert er jede schwierige Stelle.
An der Marble Mine bleiben wir noch kurz stehen und besichtigen den stillgelegten Marmorsteinbruch. Waylan erzählte uns schon in der Khowarib Lodge, dass sein Großvater dort Marmor abgebaut hat. Da die Qualität immer schlechter wurde, lohnte sich der Aufwand bald nicht mehr und die Mine wurde geschlossen.
Wieder zurück im Etambura Camp
steht ein Safarifahrzeug von T........... Safari auf unserem Parkplatz. Ein Reiseleiter und vier Franzosen sind für eine Nacht dort angekommen. Da wir noch einmal Kartoffeln kochen wollen, nehme ich mir den großen Topf, fülle ihn mit Wasser und Kartoffeln und stelle ihn auf das Feuer, was gerade von den Angestellten angezündet worden ist. Anschließend setzen wir uns auf unsere Terrasse und machen es uns bequem.
Heute soll es nur Kartoffeln geben, wir haben noch Frischkäse, Oliven, Gurken und Silberzwiebeln im Glas. Dazu natürlich Biltong und ein gutes Getränk. Genau richtig für unseren letzten Abend hier.
Da ich noch etwas in unserem Bungalow holen wollte, lasse ich Ingrid alleine.
Als ich zurückkomme sehe ich den Reiseleiter wie ein aufgescheuchtes Hühnchen hin und her laufen. Es paßt ihm nicht, dass wir den großen Topf genommen haben und auf der Sundownerplattform sitzen. Anstatt uns zu fragen, ob wir etwas zur Seite rücken können, damit ein weiterer Tisch für fünf dort aufgestellt werden kann, weiß er gar nicht, was er alles anstellen kann, um uns den Nachmittag zu verderben. Als erstes nimmt er die einzige Bratpfanne mit und versteckt sie, damit wir nichts braten können. Er konnte ja nicht wissen, dass wir das sowieso nicht vor hatten.
Dann geht er auf die Plattform und stellt sich direkt vor Ingrid in die Sonne. Anschließend nimmt er sich einen Stuhl, hat natürlich gefragt, und setzt sich zwischen uns und die untergehende Sonne.
Da uns dies alles nicht interessiert, gibt er bald auf und verläßt die Location mit einer Mimik im Gesicht, die jeden seiner Reisegäste das Frösteln gelehrt hätte.
Ein Wort nur und wir wären selbstverständlich mit unserem Tisch zur Seite gerückt und wir alle hätten den Sonnenuntergang genießen können. Na ja, wir waren nicht traurig darüber und haben uns unseren schönen Sundowner nicht verderben lassen.
Um 06:00h geht es los. Diesmal hat der Reiseleiter schon sehr früh auf der Sundowner Plattform den Tisch für ein Frühstück für fünf Personen aufbauen lassen. Er wollte wohl verhindern, dass wir uns dort hinsetzen um zu frühstücken. Wie an jedem Morgen in Etambura, sind wir auch heute ohne Frühstück gestartet. Wir wollen wieder in das Himbadorf unterhalb vom Camp fahren um beim besten Morgenlicht zu fotografieren. Hier waren wir schon bekannt und willkommen.
Etambura erwacht Teil 1
Diese ersten Morgenstunden in einem Himbadorf erleben zu dürfen war ein Highlight unserer Reise. Wer weiß wie lange das so noch möglich ist. An diesem Morgen durften wir uns frei im Dorf bewegen. Nach einiger Zeit wurden wir nicht mehr beachtet und es gelangen uns ein paar schöne Aufnahmen.
Der Dorfchef beim Tee trinken
Tee wird gekocht
Das Frühstück beginnt
Teil 3116. Aug. 2015
Etambura erwacht Teil 2
Nach dem morgendlichen Frühstück hatten die Kinder die Aufgabe die kleinen Ziegen von ihren Müttern zu trennen und hinter einen Baum zu legen. Die Ziegenherde wird dann von den größeren Kindern zum weiden in das Feld geführt.
Weitere Eindrücke aus dem Dorf
Der Dieb
Teil 3216. Aug. 2015
Etambura erwacht Teil 3
Bei unserem ersten Besuch vor zwei Tagen hatten wir als Geschenk auch kleine Püppchen mitgebracht. Die Kleider der Püppchen wurden schnell entsorgt. Alle Augen richteten sich auf die Mädchen, die mit Stolz ihre Geschenke allen zeigten. In den Augen der anderen war kein Neid zu erkennen, sondern neugierige Blicke auf das exotisch anmutende Mitbringsel.
Die Nachbarn kommen zu Besuch
Huckepack mit Ziege
Kurz vor neun entstand plötzlich ein reges Treiben. Was ist los ?
Ahh, die Gruppe mit dem netten Reiseleiter kommt vom Berg herunter. Ein Stopp am Verkaufsstand der Himbas gehört natürlich auch dazu.
Die Himbafrauen im Dorf hatten es plötzlich eilig. Irgendwie war die idyllische Stimmung des Morgens plötzlich verschwunden. Sie rafften ihre Tücher mit Schmuck zusammen und rannten zu den neu angekommenen Besuchern an die Straße. Zufrieden mit unseren Fotos haben wir uns verabschiedet und uns auf den Weg zur nächsten Ebene gemacht. Dort angekommen fanden wir ein paar schöne Fotomotive und Fiffi war bester Laune.
Wir saßen wieder im Auto und fuhren langsam los, als wir im Hintergrund das Safarifahrzeug von Tatekuru Safari auf uns zukommen sahen.
In einem Affentempo mit ca. 80km/h hat er uns auf der breiten Ebene überholt und zeigte uns im vorbeifahren seinen Mittelfinger. Bis heute wissen wir nicht, was ihn dazu veranlasste. Wir gehen mal davon aus, dass solche Reiseleiter nicht damit zurechtkommen, wenn nicht alle nach deren Pfeife tanzen. Toleranz, Flexibilität und Freundlichkeit war zumindest bei diesem Menschen nicht vorhanden.
Fast automatisch, ohne lange darüber nachzudenken, habe ich spontan meinem Toyota Hilux 2,5 D die Sporen gegeben, wir sind ja schließlich im Wilden Westen. Die Pferdestärken des Hilux liefen prompt zur Höchstform auf und ließen den Sand nur so fliegen. Ziemlich schnell habe ich ihn auf der langen Geraden um etwa eine halbe Wagenlänge überholt und ihm ebenfalls leicht lächelnd zugewunken. So steuerten wir gemeinsam auf einen Engpass zu, wo unmöglich zwei Fahrzeuge nebeneinander fahren konnten.
Das Foto vom Engpass hat mir freundlicherweise take-off zur Verfügung gestellt, da wir an dieser Stelle die Kamera nicht so schnell fokussieren konnten.
Teil 3316. Aug. 2015
BMW schrieb:
....Du machst es ja richtig spannend........ 😄 😄 😄 😄
Die Fahrt geht weiter..... mit Variante 1
Da niemand nachgeben wollte, kam was kommen mußte...............
Wir durften unsere sieben Sachen packen und uns zu Fuß auf den langen Weg nach Opuwo machen
oder..... geht es mit Variante 2 weiter
Ich bin vom Gas gegangen, denn sich mit einem namibischen Reiseleiter anzulegen bringt nichts 🙂
oder..... ist Variante 3 zutreffend
Ich bin nicht vom Gas gegangen.
Teil 3417. Aug. 2015
Variante 3 ist richtig.
Ich bin nicht vom Gas gegangen.
Den Engpass passierte ich als erster und das Spielchen ging so weiter… er versuchte zu überholen und ich gab noch mehr Gas.
Eine Weile blieb ihm nichts anderes übrig als hinter mir zu bleiben. Als sich dann mal wieder eine Überholmöglichkeit ergab, ließ ich ihn wohlwollend vorbei fahren.
Wir wollten ja noch ein paar Fotos machen.
Dieses Jahr wollten wir auch dem Himbadorf an der D3707 wieder einen Besuch abstatten. Auch für die Bewohner von diesem Dorf hatten wir Fotos dabei und natürlich auch Lebensmittel wie Mehl, Öl und Salz. Das Dorf existiert zwar noch, aber leider ist auch hier die „Zivilisation“ mit all ihren negativen Einflüssen angekommen. Fast alle Himbas sind westlich aber ärmlich gekleidet. Unser stolzer Dorfchef nur noch ein Häufchen seiner selbst. Angetrunken saß er mit seinen Freunden unter einem Baum. Wir verteilten unsere Fotos, die wir mitgenommen hatten und machten ihm damit eine Freude. Sein altes Lächeln kehrte für einen kurzen Moment auf sein Gesicht zurück.
Der prächtige Kopfschmuck, den ich letztes Jahr bei der Frau gesehen habe fehlt leider. Vielleicht hat sie ihn verkauft. Wieder ist ein Stück Tradition abhanden gekommen.( siehe meinen Reisebericht: den Wolken immer... Seite 6/ oder 16 mit Sonne)
Wir machten noch Bilder und setzen unsere Fahrt fort.
Auch die Straße hier war kein Vergleich mehr zum letzten Jahr. Frisch gegrätert und gut zu fahren.
Wir trafen noch eine Frau die am Flussufer saß, dort ein Loch gegraben hat und Wasser schöpfte.
Gegen halb vier erreichten wir Opuwo. Wir sind zuerst an die Tankstelle gefahren. Das Reservelicht vom Dieseltank leuchtete schon lange.
Von Sesfontein Tankstelle bis Opuwo Tankstelle sind wir 780 Km gefahren und in Opuwo haben wir 80,94 Liter Diesel getankt. Genauso wie im letzten Jahr auch, haben wir unseren Reservekanister nicht benötigt.
Übernachtet haben wir in der Opuwo Country Lodge. Die Zimmer sind einfach, aber o.k. Das Abendessen wurde serviert. Es gab Kudusteak, mindestens drei Zentimeter dick und auf den Punkt gebraten. Bis jetzt das Beste was wir in diesem Urlaub gegessen haben.
Heute ist wieder Fahrtag. Wir wollen ins Erongogebirge und dort übernachten. In der Erongo Wilderness Lodge gab es ein 3 zu 2 Angebot. Wir haben schon kurz nach Buchung eine Mail in die Lodge geschickt mit dem Wunsch, dass wir Zelt Nr. 6 bekommen. Dieses ist das letzte Zelt, ganz weit oben am Berg. Man kann dort völlig ungestört sonnen und faulenzen und hat eine schöne Private Atmosphäre. Einfach genial.
Nach dem Frühstück in der Opuwo Country Lodge sind wir aufgebrochen. Über Kamanjab sind wir nach Outjo gefahren. Wir passierten zwei Polizeikontrollen, mein Führerschein und die Pässe wurden kurz kontrolliert, das Nummernschild aufgeschrieben und schon konnten wir wieder weiterfahren. Um 12:00h haben wir uns ein letztes Mal mit unseren Freunden Anne und Dieter auf einen Kaffee und Apfelsaftschorle in einem Café in Outjo getroffen.
Über Kalkfeld haben wir am Nachmittag unser heutiges Ziel erreicht. Zum Glück hatte sich für die nächsten Tage kein Hochzeitspärchen angekündigt, denn Zelt Nr. 6 ist das Honeymooner-Zelt.
Ein paar Zaungäste gab es von unserem Zelt aus doch zu sehen.
Wir sind mal wieder um 05:00h aufgestanden, haben unser bestelltes Frühstückspacket abgeholt und an die Spitzkoppe gefahren, um noch im Morgenlicht den Bogen zu fotografieren.
Die Fahrt dauerte dann doch länger als wir dachten. Erst um 08:25h sind wir an der Spitzkoppe angekommen,wie gut dass wir schon gegen halb sieben losgefahren sind. So kamen wir genau zur richtigen Zeit an. Der Bogen präsentierte sich im besten Licht.
Spitzkopp-Hase
Nach unserem Frühstück an der Spitzkoppe sind wir Richtung Ameib Lodge aufgebrochen um zu Bulls Party zu fahren. Kurz vor dem Ziel, wir waren schon auf dem Gelände der Ameib Lodge, haben wir es uns aber anders überlegt. Es war mittlerweile Mittag, die Sonne stand am Höchsten und tolle Fotos wären nicht entstanden. Wir waren 2010 schon einmal dort und hatten die Gelegenheit bei schönem Morgenlicht dort Fotos zu machen.
Stattdessen sind wir nach Omaruru gefahren und haben im Spar eingekauft. Was wir dort in einem Regal fanden hat sich gelohnt.
Es war ein Glas: „we live without fear“
Das mussten wir natürlich sofort kaufen. Zwei Tage später versüßte es unser Frühstück.
Wieder zurück in der Erongo Wilderness Lodge fanden wir noch ein paar schöne Motive.
Heute bleiben wir in der Erongo Wilderness Lodge. Hier in den Bergen gibt es mit die schönsten Sonnenaufgänge in Namibia.
Anschließend frühstücken wir lange und fotografieren dabei die Vögel in den Bäumen.
Rosenpapagei
No Photo
Da die Papageien nicht mehr fotografiert werden wollten, wendeten wir uns den anderen Vögeln zu.
Kapammer
Graukopfsperling, danke jaffles
Den restlichen Tag verbringen wir ganz entspannt auf unserer Terrasse, genießen die Ruhe und machen das was sonst zu kurz kommt. Einfach mal ausruhen und faul in der Sonne liegen.
Zaungast
Zum Sonnenuntergang setzen wir uns ins Auto und fahren vor das Lodge Gelände um von dort noch ein paar Fotos zu machen.
Heute fahren wir nach Walvis Bay in das Oyster Box Hotel. Wir haben uns gegen Swakopmund entschieden, weil wir schon morgens bei den Flamingos und Pelikanen sein wollten, ohne vorher noch einen langen Anfahrtsweg zu haben.
Aber es gibt erst einmal Frühstück mit Fiffi und Tinochika.
Ein Papagei lässt sich auch noch einmal fotografieren.
Unsere heutige Route führt uns am Brandberg vorbei auf der D2342 und anschließend auf die D2303, die uns auf die C34 führt. Dieses Mal hatten wir keinen Reifenplatzer wie 2011, sondern sind gut durchgekommen. Die zwei D-Straßen waren frisch gegrätert und in einem guten Zustand.
Kurz vor dem Abzweig auf die Salzstraße nach Cape Cross sagte Ingrid ich soll stehen bleiben und zurückfahren. Sie hatte eine riesige Welwitschia mit vielen Blüten gesehen.
Aber, was soll ich sagen, nicht die Welwitschia war die Überraschung. Nein, es kam besser. Unser erstes selbst entdecktes Chamäleon hat sich dort zum Mittagessen aufgehalten. Welch ein Ereignis!
Noch am Vormittag in der Erongo Wilderness Lodge zeigten uns zwei Urlauber Fotos von einem Chamäleon, welches Ihnen früh am Morgen über den Weg gelaufen war. Niemals hätten wir in diesem Moment gedacht, dass wir auch ein solches Glück haben könnten.
Nach diesem tollen Erlebnis setzten wir unsere Fahrt fort und fuhren nach Cape Cross. An der Küste angekommen, hatten wir einen Temperatursturz. Es erwartete uns Nebel und Feuchtigkeit, all das was wir bisher nicht gewohnt waren. In Cape Cross hatten sich wieder tausende von Robben eingefunden. Große und kleine, freche und niedliche.
Gegen 18:30h haben wir in der Dunkelheit das Oyster Box Hotel erreicht und Zimmer Nr. 9 bekommen.
Teil 3916. Sept. 2015
21.05.15
Nach einem guten Frühstück erwarteten uns in der Lagune tausende von Flamingos und einige Pelikane. Dicht an dicht hielten sie sich in Ufernähe auf. So konnten wir die „rosa Wolken“hervorragend fotografieren.
Anschließend sind wir zum Leuchtturm und Pelicans Point Hotel gefahren. Vorbei an der Salzfabrik haben wir uns in den Tiefsand gewagt. Auf dieser Strecke habe ich zum ersten Mal während unserer Urlaube in Namibia den Reifendruck auf ca. 1,5 bar reduziert. Es führten sehr viele Spuren zum Leuchtturm. Die Sicht war aber relativ gut und so gelangten wir schnell zu unserem Ziel.
Geplant war ein Besuch vom Pelikan Point Hotel. Wir wurden jedoch nicht in das Hotel vorgelassen. Ein Angestellter der nachgefragt hatte sagte uns, dass sich sein Chef gerade in einem Meeting befindet und so leider keine Zeit für uns hat. Ich glaube, dass er keine Lust zum zeigen seines Hotels hatte, denn es war um die Mittagszeit und wir waren keine zahlenden Kunden. Das „Leuchtturm-Hotel“ ist sehr hochpreisig. Wahrscheinlich lassen sie keine Tagestouristen zu, um die Gäste nicht zu stören.
Auf dem Rückweg muß man genau darauf achten, dass man auch der richtigen Spur folgt. Sollte man eine falsche nehmen, kann man schnell vor dem Meer landen, zumal dort oft Nebel vorherrscht.
Säbelschnäbler
Anschließend sind wir nach Swakopmund zum bummeln gefahren. Beim Café Anton haben wir mal reingeschaut. Haben es aber irgendwie nicht geschafft uns dort hinzusetzen um etwas zu essen, so richtig hatte uns die Atmosphäre dort nicht gefallen. Wir sind dann weiter durch die Innenstadt gegangen und schließlich zum Café Treffpunkt gelangt. Dort haben wir uns in den Innenhof gesetzt und einen kleinen Snack gegessen. Es war leider kurz nach 15:00h als wir dort eintrafen. Nur bis zu dieser Uhrzeit kann man dort Bratwurst mit Kartoffelbrei und Sauerkraut bestellen. Trotz aller Anstrengungen schafften wir es auch einen Tag später nicht dort vor 15:00 h einzutreffen. So richtig bedauert haben wir das nicht. 🙂
Teil 4019. Sept. 2015
22.05.15
Wie jeden Morgen sind wir auch heute wieder früh aufgestanden. Haben ab 07:00h gut gefrühstückt und sind gegen 08:30h zu den Flamingos und Pelikanen gefahren um diese zu fotografieren.
An unserem Hotel wurde von Weissbindern neuer Holzschutz aufgetragen
Pelikane im Morgennebel
Nach einigen Stunden des Beobachtens und Fotografierens konnten wir uns von den Flamingos losreißen, ins Auto setzen und wieder nach Swakopmund fahren. Wir kauften dort in einer Buchhandlung ein Vogelbestimmungsbuch und bei einem Straßenkünstler haben wir ein kleines Bild erworben.
Eine Ecke von unserem Bild wird noch schnell ausgebessert.
Danach sind wir wieder in das Café Treffpunkt gegangen und haben einen Snack gegessen.
Am späten Nachmittag sind wir nach Walvis Bay zurückgefahren.
Leider hat sich mal wieder ein schwerer Autounfall in Höhe von Langstrand ereignet.
Es scheint fast keinen Tag zu geben, ohne dass ein schwerer Unfall zwischen Swakopmund und Walvis Bay passiert. Wirklich eine gefährliche Strecke, mit vielen LKW’ s und vielen Rasern. 🙁
Wieder zurück im Hotel machen auch die Weissbinder Feierabend
Zum Sonnenuntergang sind wir nochmal ans Meer gegangen.
Teil 4127. Sept. 2015
@Sonja,Bele, Guggu und Netti,
vielen Dank für Eure lieben Kommentare und Euer Lob. Bevor es mit den Fotos von den Flamingos und unserer Reise weitergeht stelle ich erst einmal ein Video von den Flamingos ein.
Da heute Morgen ganz Walvis Bay wieder einmal im Nebel liegt, sind wir zu der Anlegestelle von Levo Tours direkt am Hafen gefahren. Hier legen die großen Austernkutter an es ist hier noch sehr ursprünglich. Man sieht Hafenarbeiter und kaum Touristen, lediglich wenn Levo Tours ablegt, finden sich ausländische Besucher ein.
In Walvis Bay sind wir an einem Haus vorbeigekommen. Hier sind uns einige schöne „Streetfotos“ gelungen
Anschließend sind wir wieder zu „unseren“ Flamingos gefahren. Tausende von Ihnen sind heute an die Promenade gekommen und picken im Schlamm herum. Ein Gewusel ohne Ende. Immer wenn jemand an der Promenade vorbei kommt, flüchten sie ein Stück ins Meer. Diese Beobachtung machten wir uns zu Nutze und so gelangen uns einmalige Fotos von den Vögeln. Wie sie im Gleichschritt und in die gleiche Richtung blickend ins Meer wanderten. Steht man jedoch geduckt am Ufer, kommen sie wieder ganz an die Promenade und man sieht ihre leuchtenden Augen und Schnäbel zum Greifen nahe.
Gegen 14:00h machen wir uns auf den Weg zur Rostock Ritz Dessert Lodge.
Unterwegs treffen wir auf Bulldozer, Strauße, Zebras und Autos.
Landschaft ist natürlich auch noch da.
Auf dem Gelände der Rostock Ritz Lodge sind wir rechtzeitig zum Sonnenuntergang und können im Licht der untergehenden Sonne noch ein paar Zebras fotografieren.
Noch vor dem Frühstück in der Rostock Ritz Lodge sind wir auf den Hausberg gegangen um die Ruhe und Stille bei einmaligem Morgenlicht zu genießen.
Die Erdmännchen von der Lodge zeigten sich uns ebenfalls zu früher Stunde.
"Hans Guck" in die Luft war auf Ausschau vor Feinden aus der Luft.
Nach dem Frühstück fuhren wir weiter.
In Solitäre legten wir selbstverständlich wieder einen Stop ein und haben einen Apfelkuchen gegessen. Gehört einfach dazu!
„The same procedure as last year?“- „The same procedure as every year“
Es macht uns immer wieder Spaß Verkehrszeichen zu fotografieren. Man denkt, man hätte schon alles gesehen, es kommen aber immer wieder neue dazu.
Achtung Wind
Vorsicht Erdhörnchen
Oryx gibt es hier auch
Löffelhund
Schuhe als Liebesbeweis. Es steht geschrieben, wenn man einen alten Schuh dort anbindet, kommt man auf jeden Fall in dieses schöne Land zurück.
Verhältnismäßig früh um 13:30h erreichten wir die Namib Dessert Lodge. Leider war ein Zimmer mit Blick zum Parkplatz und die Ebene für uns reserviert. Da wir damit aber nicht einverstanden waren, wurden noch einmal im Computer die freien Zimmer Richtung versteinerter Dünen überprüft. Und siehe da, Zimmer Nr. 71 war noch frei. Dieses hat einen schönen Blick auf die versteinerten Dünen und man kann dort am Ende der Anlage einen wunderschönen, ungestörten Nachmittag verbringen.
Gelbbauchgirlitz
Weißrücken-Mausvogel
Es gibt dort auch schöne Wanderwege.
Da wir uns für keinen entscheiden konnten, blieben wir zum Sundowner auf unserer Terrasse. Die Faulheit hat am Ende gesiegt.
Die Nacht war schon um 03:30h vorbei, wir wollten um 05:40h an der Sossusvlei Lodge sein, denn dort ist unser Treffpunkt mit Namib Sky Balloon Safaris. Nachdem wir unser bestelltes Frühstückspaket abgeholt hatten, sind wir um 04:30h losgefahren. Überpünktlich um 05:20 h sind wir angekommen. Zur verabredeten Uhrzeit ist unser Fahrer gekommen und wollte uns abholen. Leider mußten wir aber noch bis 06:00h warten, denn erst dann kamen noch weitere Mitfahrer für die Ballonfahrt an. Wie sich später herausstellte, ist diese Familie auch von der Namib Dessert Lodge gekommen.
Gerade noch rechtzeitig, kurz vor Sonnenaufgang schafften wir es noch mit dem Ballon aufzusteigen.
Der Wind war gut und wir fuhren Richtung Sossusvlei.
Kurz vor der Parkgrenze ist der Ballonführer in eine Höhe gegangen, wo wir wieder in langsamen Tempo zu unserem Ausgangspunkt zurückgeweht worden sind.
Alles in allem waren wir über eine Stunde in der Luft. Das war ziemlich lange und so kennen wir jetzt jede Erhebung und Senke im Umkreis von einem Quadratkilometer.
Die Landung brachte dann etwas Abwechslung und Action in das Ganze. Der Ballonführer ging in eine niedrige Höhe, wo starker Wind wehte.
Wir bewegten uns knapp über dem Boden und bei der Landung konnten die herbeigeeilten Helfer gerade so verhindern, dass der Korb umkippte.
Nach einem kurzen, schnellen Frühstück mit Sekt wurden wir wieder zur Sossusvlei Lodge zurückgefahren.
Dies war unsere zweite Fahrt in Ballon über die Namib. Letztes Jahr hatten wir das Glück, dass wir weit in den Nationalpark getrieben wurden, Oryxe sahen und Dünentouching machten. So ein Erlebnis ist halt nicht zu toppen.
Sollte man mit dem Ballon in dem Nationalpark landen, wird die Eintrittskarte abgestempelt und man muß für den ersten Tag keinen Eintritt mehr bezahlen. Da der Ballon die Parkgrenze aber nicht überschritten hatte, haben wir für die zwei Tage, die wir in der Sossus Dune Lodge wohnten auch komplett den Eintritt bezahlt.
In der Sossus Dune Lodge haben wir am ersten Tag im Bungalow 20 gewohnt. Dieser ist ideal zum Sonnen, nicht einsehbar von Nr. 19 und Nr. 21.
Am Nachmittag sind wir ins Sossusvlei gefahren und ins Dead Vlei gegangen. Wir wollten endlich einmal sehen, wie die Lichtverhältnisse dort am Nachmittag sind. Uns hat es nicht so gut gefallen und so beschlossen wir gleich wieder zurück zu fahren. Kurz nach 18h waren wir wieder in der Lodge.
Morgen und übermorgen geht es ins Dead Vlei. Dort erwartet uns an beiden Tagen ein Lehrer, der noch wie letztes Jahr im Dead Vlei unterrichtet. Am zweiten Tag nehmen wir dort an einer Hochzeit teil. Als Fotografen des internationalen Namibiaforums durften wir am Brautshooting teilnehmen und die Fotos nach Kapstadt schicken. Als die Besucherströme ins Dead Vlei zunahmen, verabschiedeten wir uns von allen Protagonisten der jeweiligen Szenerie und frühstückten an beiden Tagen mit Mausi und Spatzi an einem Tisch aus Mörtel.
Teil 4515. Okt. 2015
26.05.15
Um 05:00h morgens ging es los. Ich bin wieder hinter dem Tourguide von der Sossus Dune Lodge her gefahren. Im atemberaubendem Tempo fuhren wir Richtung Sossusvlei und noch in der Dämmerung erreichten wir den Parkplatz vor der Tiefsandstrecke. Dort hielt der Fahrer von der Dune Lodge sein Auto an. Ich gehe mal davon aus, dass er sehen wollte wie ich mich verhielt. Eigentlich wunderten wir uns nicht darüber, denn ähnliches erlebten wir schon letztes Jahr. Im ersten Gang ging es gut und zügig Richtung Vlei. Der Lodgefahrer ließ es sich aber nicht nehmen und überholte uns schnell, damit er ja erster im Vlei ist. Diesmal, ohne Gegenwehr, ließ ich es zu.
der Lehrer
Nach etlichen Fotos im Dead Vlei sind wir ins Sossusvlei zum frühstücken gefahren. Unter einem Baum fanden wir einen schönen Platz für uns zwei. Lange waren wir aber nicht alleine. Wir bekamen Besuch von Mausi und Spatzi.
Spatzi
Mausi
Da wir sehr aufgeschlossen sind und sich schnell Freundschaften entwickeln, luden wir unsere neu gewonnenen Freunde zum frühstücken ein und genossen die Zeit zusammen.
also, mir schmeckt`s
Bevor wir uns verabschiedeten verabredeten wir uns natürlich noch einmal für den nächsten Tag zum gemeinsamen Frühstück.
Mittags erreichten wir wieder die Lodge. Da wir uns für den zweiten Tag den Canyonblick gewünscht hatten, sind wir in Bungalow 9 umgezogen. Alles war schon von den Angestellten der Lodge vorbereitet worden. Die Koffer waren schon im Zimmer und selbst der Inhalt unseres Kühlschranks war schon im Neuen untergebracht. Der Service dort ist einfach hervorragend.
Heute sind wir etwa eine halbe Stunde später Richtung Dead Vlei aufgebrochen. Wir hatten es diesmal nicht so eilig. An Düne 45 legten wir unseren ersten Fotostop ein. Dort fotografierten wir die ersten Frühaufsteher wie sie die Düne hoch sind um den Sonnenaufgang zu genießen. So zahlreich hatten wir sie nie zuvor gesehen.
Anschließend fuhren wir zum 4x4 Parkplatz um wieder ins Dead Vlei zu gehen.
Nach einigen Fotos der toten Bäume
und Big Daddy leider ohne Wanderer, die waren ja alle auf Düne 45, trafen wir auf eine Gruppe von Südafrikanern, die ein Brautshooting veranstalteten. Nach einem kurzem kennenlernen und Austausch der Facebook Adresse wurden wir zum Shooting eingeladen.
Die Braut die sich traut
Es gab auch einzelne Regieanweisungen von uns, die die Braut auch gleich umsetzen konnte.
Da wir noch eine Verabredung mit Mausi und Spatzi zum Frühstücken hatten, verabschiedeten wir uns bald und fuhren ins Sossusvlei. Wir teilten unser Mahl, machten noch ein paar Erinnerungsfotos
der Wächter
und gut genährt sind wir zur Sossus Dune Lodge zurück gefahren. Dort holten wir noch unser Gepäck und machten uns auf den Weg zur Ranch Koiimasis, unserem vorletzten Ziel unserer Reise. Auf der C27 und der D707 erreichten wir am Nachmittag unser Ziel.
der Schläfer
Kanaan
Wir erhielten Bungalow 1. Es ist der größte von vier Bungalows und ist auch für Familien geeignet. Davor befindet sich eine große Terrasse. Man kann dort völlig ungestört sitzen und auch zum sonnen ist die Terrasse sehr privat und von anderen Gästen kaum einsehbar. Wir finden, es ist der schönste Bungalow. Das Abendessen war vorzüglich und gehört sicher zu den besten Mahlzeiten, die wir in Namibia genießen durften.
Teil 4708. Nov. 2015
28.05.15
Gefahrene Kilometer auf der Ranch: 33
Den heutigen Vormittag sind wir ruhig angegangen. Nach einem guten Frühstück mit Springbockmett, sehr lecker und gut gewürzt, hielten wir uns auf unserer Terrasse auf und warteten auf den Nachmittag. Die Zeit verbrachten wir mit lesen und sonnen. Ich „arbeitete“ auch ein wenig und machte mir Notizen für meinen Reisebericht.
Um 14:30h hatten wir uns mit Roland von Koiimasis verabredet. Er wollte uns zu einem Berg fahren, wo sich eine Höhle mit Felszeichnungen befindet.
Pünktlich zur verabredeten Zeit ist Roland mit seinem Auto gekommen, fuhr voraus und zeigte uns den Weg.
Nach kurzer Erklärung, wie man den Weg zur Höhle findet, ist Roland wieder zurückgefahren und wir sind hoch gestiegen um die Wandmalereien zu „entdecken“.
Über große und kleine Steine, manchmal direkt nach oben, oft über einen Umweg erreichten wir unser Ziel. Ich will überhaupt nicht wissen, wie oft wir auf eine Felsplatte, oder einen losen Stein getreten sind, wo eventuell eine Schlange ihre Wohnung hat. 😗
Oben angekommen, konnten wir die Malereien von einem Elefanten und von Händen in roter Farbe bestaunen. Ureinwohner haben sie dort vor langer Zeit hinterlassen.
Wieder unten angekommen, machten wir uns auf den Rückweg, denn die Sonne verschwand langsam am Horizont hinter den Bergen.
Es ist schön auf Koiimasis, man darf sich auf dem Gelände frei bewegen und mit dem Auto selbst und ohne Guide über das Farmland fahren.
Heute fahren wir zur Bagatelle Kalahari Lodge, die letzte Unterkunft unserer Namibiareise. Wir verabschieden uns von Koiimasis, fahren über Kanaanland Richtung D707 und weiter Richtung Betta.
Unterwegs treffen wir auf ein Oryx
und auf Namibier die eine Reifenpanne haben.
Am Schloß Duwisib bleiben wir stehen und besichtigen es.
Nach dieser kurzen Pause ging es weiter Richtung Mariental und zur Bagatelle Lodge. Dort haben wir wie gewünscht Bungalow Nr. 3 bekommen. Wie im Camp Kwando wurde auch hier gehämmert und gesägt. So ist das halt, wenn man in der Nebensaison fährt, denn irgendwann muß halt mal renoviert und neue Bungalows gebaut werden.
Teil 4914. Nov. 2015
30.05.15
Gefahrene Kilometer: 0
Heute Morgen geht es erst mal mit den San in die Kalahari. Auf einem Spaziergang zeigen sie Techniken wie das Volk in der Wüste überleben konnte.
Auch besuchen wir ein „typisches“ Bushmann-Dorf, welches extra für uns zwei wiederbelebt worden ist. 😉 Leider war es noch etwas frisch am Morgen und die Frauen leicht müde.
Auch die Bagatelle Kalahari Lodge hat zwei Erdmännchen. Sie dürfen morgens beim Frühstück etwas herumtoben.
Den restlichen Tag verbrachten wir auf der Terrasse unseres Bungalows, fotografierten Mäuse
und packten unsere Taschen und Koffer mit all den „nützlichen Dingen“ die auf einer knapp fünf wöchigen Reise gekauft werden und unbedingt mit nach Hause genommen werden müssen.
Unser letzter Besuch im Urlaub gilt den drei Geparden von der Bagatelle Lodge. Der Guide erzählte, dass die Geparden von CCF in Otjiwarongo kommen.
Man sollte die Tour schon am frühen Morgen beginnen, denn nur dann ist das Licht zum fotografieren sehr gut und die Katzen sind aktiv und liegen nicht nur nach Katzenmanie faul herum.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Windhoek. In Rehoboth legten wir einen Stop ein, kauften noch etwas Biltong für zu Hause und am Nachmittag erreichtern wir wieder den Flughafen.
Ihr wollt sicherlich sehen und wissen, wie sich Fiffi in seiner Heimat entwickelt hat und was aus ihm geworden ist. Heute Nachmittag erzähle ich Euch mehr davon.
Teil 5115. Nov. 2015
Epilog
Ein letztes Wort zu unserem Wildhund Fiffi.
Seit dem Aufenthalt in der Erongo Wilderness Lodge, dort fanden wir den Brotaufstrich Tinochika, veränderte sich Fiffi an jedem Tag etwas mehr und wir wurden nicht mehr Herr über ihn. In der Bagatelle Lodge griff er schließlich zu Bier und wurde wild.
Nach kurzem überlegen ist uns klar geworden, warum dies geschah. Es lag an dem Brotaufstrich, den wir in Omaruru für Tinochika gekauft hatten. An Brotaufstrich für Fiffi dachte niemand. Kurz entschlossen setzte ich mich in mein Auto, fuhr nach Mariental zurück, um dort im Supermarkt nach einem Brotaufstrich für Fiffi zu suchen. Zum Glück wurde ich fündig und beim Frühstück am letzten Tag hat auch Fiffi seinen Brotaufstrich bekommen.
Leider war unser Mühen umsonst, denn Fiffi war nicht mehr zu halten. Er wurde in seiner Heimat zum Wilddog.
Aber nach so langer Zeit unter Menschen war es uns unmöglich ihn sich selbst zu überlassen oder gar auszuwildern. Er bedarf immer noch unseren Schutz. Zuhause angekommen wurde er auch wieder zusehend pflegeleicht und er wartet schon auf die nächste spannende Namibia-Reise mit Herrchen.
Ein großes Dank an alle Kommentare Schreiber , Danke-Button-Drücker und fleißigen Mitleser. Ich hoffe Euch hat mein Reisebericht gefallen. Wir haben viel erlebt und fangen an das Land schon wieder zu vermissen.