Geboren ist Fiffi in Südafrika und gleich nach Windhoek in ein Heim gekommen. Als wir Ihn 2011 in Windhoek in einem kleinen Verschlag gesehen haben, adoptierten wir ihn sofort und nahmen ihn mit nach Deutschland.
In seinem neuen zu Hause nervte er uns so lange, bis er uns weich geklopft hatte und er mit Tinochika und Ingrid auf Tour ging. Er kaufte sich sogar extra ein T-Shirt und ließ es bedrucken.
Man muß aber noch sagen, dass er ein sehr braver Hund war und wir deswegen keinerlei bedenken hatten ihn mitzunehmen.
Jetzt melde ich mich zu Wort und erzähle Euch von unseren Erlebnissen, die wir: Tinochika, Ingrid und Fiffi gemeinsam erlebt haben.
Teil 214. Juni 2015
Unsere Reiseroute
29.04.15 Abflug 30.04. Ohange Lodge, Otavi 01.05. Nunda Safari Lodge, Popa Falls 02.05. Chobe Safari Lodge, Kasane 03.05. Chobe Safari Lodge, Kasane 04.05. Transfer nach Simbabwe 04.05. The Kingdom at Victoria Falls, Simbabwe 05.05. Transfer nach Botswana 05.05. Chobe Safari Lodge, Kasane 06.05. Chobe Safari Lodge, Kasane 07.05. Camp Kwando, Kongola 08.05. Camp Kwando, Kongola 09.05. Camp Kwando, Kongola 10.05 Hakusembe River Lodge, Rundu 11.05. Damara Mopane Lodge, Khorixas 12.05. Khowarib Lodge, Kunene 13.05. Etambura Camp, Kaokoveld 14.05. Etambura Camp, Kaokoveld , Route Nr. 1: Die Tonnenroute 15.05. Etambura Camp, Kaokoveld , Route Nr. 2: Durch das Marienflußtal bis Camp Syncro 16.05. Opuwo Country Lodge, Opuwo 17.05. Erongo Wilderness Lodge, Omaruru 18.05. Erongo Wilderness Lodge, Omaruru 19.05. Erongo Wilderness Lodge, Omaruru 20.05. Oyster Box Guesthouse, Walvis Bay 21.05. Oyster Box Guesthouse, Walvis Bay 22.05. Oyster Box Guesthouse, Walvis Bay 23.05. Rostock Ritz Lodge, Namib-Naukluft Park 24.05. Namib Desert Lodge, Namib-Naukluft Park 25.05. Namib Sky Balloon Safari 25.05. Sossus Dune Lodge, Namib-Naukluft Park 26.05. Sossus Dune Lodge, Namib-Naukluft Park 27.05. Farm Koiimasis, D707 28.05. Farm Koiimasis, D707 29.05. Bagatelle Kalahari Ranch, Mariental 30.05. Bagatelle Kalahari Ranch, Mariental 31.05. Rückflug
LG Hartwig
Teil 315. Juni 2015
Topobär schrieb:
Ich glaube nämlich, da hat sich bei Euch eine Hyäne eingeschlichen.
Hi Topobär,
als Beweis, dass das ein echter Wildhund ist, habe ich Dir mal sein Schwänzchen fotografiert. Natürlich habe ich auch noch die Ausreisepapiere im Original.
chamäleon schrieb:
Habt Ihr Fleisch für ihn mitgenommen, oder ist er unterwegs auf die Jagd gegangen
Hi Karin,
Fiffi entwickelte sich in unserem Urlaub zu einem Biltongexperten. Wir konnten an keinem Supermarkt vorbeifahren, ohne ihm ein Stück zu kaufen.
"Tonnenroute"
Tonnenroute ist eine Wortschöpfung von mir. Es freut mich, dass sie hier im Forum Einzug hält. Gerne teile ich meine Erfahrungen mit Euch.
Hi panther,
für uns war diese Tour die schönste Tour.
LG Ingrid und Hartwig
Teil 415. Juni 2015
30.04.15
Toyota Hilux Kilometerstand am Flughafen Windhoek: 49373 Ankunft Ohange Lodge: 49827
Unsere Reise beginnt am 29.04.2015. Wir fahren nach Gießen, lassen dort unser Auto stehen, setzen uns in den Zug nach Frankfurt und kommen gut erholt und ohne Autobahnstreß am Flughafen an. Wie immer fliegen wir mit Air Namibia. Für uns einfach die beste Airline um schnell und gut nach Windhoek zu kommen. Von unserem Gefühl her ist es wie ein Gewinn eines ganzen Urlaubstages.
Zum ersten Mal fangen wir die Rundreise im Norden an. Unser Übernachtungsziel ist die Ohange Lodge, kurz hinter Otavi. Unser Ziel ist es möglichst schnell den Sambesi zu durchqueren um nach Kasane zu fahren, wo wir für eine längere Zeit bleiben wollen. Nach Einkäufen in Windhoek, Okahandja und Otjiwarongo sind wir noch vor Sonnenuntergang angekommen. Nach Fotos von wilden Tieren und Vögeln ( grüne Fruchttauben und einem Baumhörnchen ), einem Abendessen mit frisch gekauften und sehr schmackhaften namibischen Brötchen und dem ersten Biltong fielen wir relativ schnell in einen erholsamen Schlaf.
Früh am Morgen nach dem Frühstück sind wir aufgebrochen um nach Divundu in die Nunda Safari Lodge zu fahren. Auf dem Weg kurz vor Grootfontein sind wir zum Hoba Meteorit abgebogen um dieses "Ding" aus einer anderen Welt zu bestaunen. Es ist irgendwie ein tolles Gefühl einen Gegenstand zu berühren, der nicht aus dieser Welt stammt. Auf der Schautafel am Eingang ist einiges über die Zusammensetzung des Meteorit zu erfahren.
In der Nunda Safari Lodge sind wir zum zweiten Mal, dieses Mal auf dem Hinweg nach Kasane. Auch dort verbringen wir nur einen schönen Nachmittag und Abend.
Kurzentschlossen verzichteten wir auf das Abendessen in der Lodge, machten es uns gemütlich auf der Terrasse vor unserem Bungalow Nr. 27, aßen wieder Biltong und frische Brötchen und mit einem kleinen Schluck unseres Lieblingsgetränk fing unser Urlaub in Namibia so richtig an.
Dass ein solcher Morgenmantel Pflicht für alle Camper ist, behaupten nur böse Zungen.
Die Fahrt nach Ngoma-Bridge war genauso langweilig wie 2011, als der Sambesi noch Caprivi hieß.
Immer nur gerade aus und manchmal vom Gas gegangen, als ein Schild mit 90 auftauchte und kurz danach der Hinweis, dass Kinder in dieser Gegend sind. Da ist 90 anscheinend eine angemessene Geschwindigkeit.
Teil 718. Juni 2015
Kurz hinter Divundu sahen wir noch eine kleine Herde von Elefanten.
Wie sich später herausstellte, waren das die einzigen Elefanten, die wir im gesamten Sambesistreifen gesehen haben.
Die Formalitäten an der Grenze gingen zügig, die Beamten waren freundlich und schon nach kurzer Zeit waren wir auf der Transitstrecke durch den Chobe Nationalpark nach Kasane.
Dieses Mal sind wir auf der Transitstrecke nicht stehen geblieben. Die Begegnung mit einem übelst gelaunten botswanischen Polizisten, wie bei unserem ersten Besuch im Chobe Nationalpark 2011, wollten wir nicht noch einmal erleben.
Ich erzähle Euch aber kurz unser erstes Aufeinandertreffen mit diesem Polizisten ( Bei der Ausreise wieder zurück nach Namibia folgte ein weiteres. Dazu später mehr.)
"Wir kauften am frühen Morgen unser Ticket für den Nationalpark, fuhren am Chobe River entlang und irgendwann auf die Transitstrecke um wieder nach Kasane zurück zu fahren. Da wir im Gebüsch eine kleine Elefantenherde entdeckten, blieb ich auf der Straße stehen. Leider achtete ich nicht darauf, dass alle vier Räder auf dem Seitenstreifen stehen und nicht noch halb auf der Straße. Wie das so ist, genau zu dieser Zeit kommt ein Polizist angefahren, bleibt vor unserem Auto stehen und verlangt im barschen Ton meinen Führerschein. Bei solchen Begegnungen mit übereifrigen Polizisten, werde ich total nervös und vergesse sofort, dass ich englisch verstehe, ich sehe Ingrid hilflos an und sie kann auch kein Englisch mehr. Da der Polizist immer ungeduldiger wurde und meinen Führerschein verlangte, kramte ich in meinem Rucksack und zeigte ihm unser Permit für den Tag, was ihn noch wütender machte. Er holte ein Papier hervor, zeigte auf 1000 Pula Strafe und sagte, dass es verboten ist mit dem halben Auto auf der Straße zu stehen, anstatt mit allen vieren auf dem Seitenstreifen.
Da wir ja kein Englisch verstanden, taten wir weiter hilflos, ich Griff in meine Hosentasche ( ich wußte genau, dass sich in dieser nur wenig Bargeld befand ) zog ein paar kleine Scheine hervor ( keine 50 Pula) und hielt sie ihm unter die Nase. Sichtlich genervt, machte er eine resignierende Handbewegung, setzte sich in sein Auto und für davon. Ich denke, er wollte uns nur abkassieren und sich sein Monatsgehalt etwas aufbessern. Eigentlich war er ja im Recht, man darf ja nicht auf der Straße stehen bleiben. Er hätte uns auch auf die Polizeistation mitnehmen können um die Angelegenheit mit seinem Vorgesetzten zu klären."
Doch jetzt wieder zurück zur aktuellen Reise.
In der Chobe Safari Lodge angekommen erhielten wir für die nächsten zwei Nächte Zimmer Nr. 110, welches im Haupthaus liegt. Leider konnten wir trotz Protest nicht in unser gebuchtes Safarizimmer wechseln, denn die Lodge war ausgebucht.
Den Nachmittag verbrachten wir auf unserer Terrasse und am Abend sind wir ins Restaurant gegangen um dort zu essen. Leider war das Essen nicht so gut wie wir es von unserem ersten Aufenthalt 2011 in Erinnerung hatten. Wir bestellten noch ein Frühstückspacket für kurz vor 06:00 Uhr, denn wir wollten zum Sonnenaufgang an den Chobe River fahren.
LG Hartwig
Teil 821. Juni 2015
03.05.2015
Pünktlich kurz nach 06:00h holten wir unser Frühstück an der Rezeption und folgten den Safariautos mit ihren Kunden auf dem Weg zum Eingangstor. Ingrid kaufte das Permit und zu unserem Glück war auch für Individualreisende wie uns der Einlass so früh am Morgen erlaubt. Ich habe während der Zeit etwas Luft aus den Reifen gelassen um sicher durch den Sand zu fahren.
Auf den ersten Kilometern wunderte ich mich etwas, dass das Fahren auf dem Sand etwas schwer ging. Immer wieder drehten die Räder an manchen Stellen durch. Aber ich stellte sehr schnell fest, dass ich einfach vergessen hatte den Allrad anzustellen. Danach war alles problemlos zu fahren.
Im besten Morgenlicht sind wir am Chobe River angekommen, sahen viele Tiere und Vögel und genossen diese einmalige Stimmung.
Rallenreiher - Squacco Heron
Zebramanguste
Rappenantilope
African Fish-Eagle
Unsere Frühstückspause gegen 09:00h legten wir an der Picknick Site ein. Wie sich herausstellen sollte war dies eine unserer besten Entscheidungen überhaupt. Wir sind mit einem Guide von einem Safariauto ins Gespräch gekommen. Er sprach uns an, was wir schon alles gesehen haben und wohin uns unser Weg führt. Danach erzählte er uns, was man so alles im Park sehen kann.
LG Ingrid und Hartwig
Teil 924. Juni 2015
03.05.15 Während unseres Frühstücks im Chobe Nationalpark.
Wir sollen uns mal auf den Weg machen. Kurz hinter der Picknick Site hat ein großes Löwenrudel in der Nacht einen kleinen Elefanten gerissen. Unser Frühstück geriet zur Nebensache, wir packten zusammen und fuhren los.
In einiger Entfernung lag an einer Böschung ein junger, toter Elefant. Drei Löwinnen und ein Löwe waren in der Nähe. Die Löwinnen fraßen und der Löwe lag schon entspannt in der Morgensonne.
Für eine kurze Zeit tat sich am Riß nicht viel, bis plötzlich zwei Elefanten auftauchten und ihren toten Artgenossen sahen.
Man sah es Ihnen an, wie böse sie geworden sind. Sofort ging es zum Angriff auf den Löwen. Die Löwinnen wurden trotz fressen am Opfer nicht belästigt.
Die beiden Elefanten verjagten im wahrsten Sinne des Wortes den Löwen, nahmen nochmal Abschied und gingen weiter.
Teil 1024. Juni 2015
Trotz dieser Flucht, verhielt sich der Löwe weiter majestätisch, kam mit erhobenem Kopf direkt auf uns zu und verschwand hinter unserem Auto in die Büsche zu seinen anderen vier Damen und vier Kindern.
Da der Tag sehr heiß wurde, blieb nur noch eine Löwin beim Opfer, hat gefressen und den Kadaver bewacht. Immer wieder verscheuchte die Löwin die Marabus und Geier, die schon auf ihren Teil der Beute warteten.
Nach einer halben Ewigkeit für die Löwin in der Sonne, kam die Ablösung von einer anderen Löwin.
Die Freude bei ihren weiblichen Artgenossen war sehr groß, als die Löwin dort eintraf, es wurde sich beschnuppert und es sah so aus, dass die Löwin alles erlebte erzählen mußte.
Dieses Schauspiel wiederholte sich noch einige Male, bis wir gegen 13:00h aufbrachen um uns auf den Rückweg zur Chobe Safari Lodge zu machen.
LG Ingrid und Hartwig
Teil 1101. Juli 2015
03.05.2015 Nachmittag
Wir hatten schon in Deutschland bei Charlie, dem Besitzer von Chobe Charlin Charter eine Bootstour gebucht. Charlie lernten wir 2011 kennen. Mit ihm erlebten wir damals eine Wilddog Jagd auf Impallas und einen für uns wohl schönsten Sonnenuntergang den man sich nur vorstellen kann. Charlie fand diesen so gut, dass er eines von unseren Fotos nahm und zum Titelbild seiner Broschüre machte.
Irgendwie haben wir das Gefühl, ganz Afrika ist überpünktlich. Zur verabredeten Zeit war Charlie an der Rezeption. Nach einer freudigen Begrüßung, erzählten wir ihm von unserem Erlebnis am Vormittag und beschlossen noch einmal per Boot dorthin zu fahren.
Unterwegs blieben wir bei einem Schreiseeadler stehen, um diesen zu fotografieren.
Danach fuhren wir zu den Löwen und konnten noch einmal die gesamte Familie, inklusive tobender und spielender Löwenkinder bestaunen.
Militärboot
LG Ingrid und Hartwig
Teil 1201. Juli 2015
04.05.2015
Schon in Deutschland buchten wir im Reisebüro einen Transfer nach Simbabwe in das Hotel The Kingdom at Victoria Falls. Europcar erlaubt es nicht mit dem Hilux nach Simbabwe zu fahren. Wieder mal pünktlich zur verabredeten Uhrzeit 08:45h wurden wir an die Grenze gefahren. Die Formalitäten waren wie immer schnell erledigt. 30US$ pro Person, für das Visum, wechselten den Besitzer und schon wurden wir an den Schlagbaum gebracht und stiegen in das Auto auf der simbabwischen Seite ein, was natürlich schon auf uns gewartet hat.Um 10:30h sind wir in Viktoria Falls angekommen.
Wir sind dann nur mit unseren Kameras in der Hand durch den wunderschönen Garten gegangen und fanden einige schöne Motive.
Waran
Riedscharbe
Elfenschnäpper, der in Wirklichkeit eine Witwenstelze ist. ( Danke Matthias und Panther )
Da das Kingdom at Vic Falls nur wenige Schritte von den Victoria Fällen entfernt liegt, haben wir noch einen Spaziergang dorthin unternommen.
Nur wenige Schritte hinter dem Ausgang vom Hotel wird man von Souvenierverkäufern angesprochen, die schöne und preiswerte Andenken verkaufen. Da wir nicht genügend Geld dabei hatten, haben wir uns an einem Verkausstand Blechspielzeug für den nächsten Tag zurücklegen lassen. Von einem Straßenhändler haben wir dann noch die Big Five als kleine Holzfiguren gekauft. Das Geld dafür habe ich noch extra in unserem Hotelzimmer geholt.
Teil 1305. Juli 2015
04.05.15
Am späten Nachmittag werden wir zu unserem ebenfalls in Deutschland gebuchtem Helikopter Flug über die Victoria Fälle abgeholt. Kurz vor 17:00h startet unser Flug im besten Licht der untergehenden Sonne. Ingrid darf neben dem Piloten sitzen und hat für den gut 10 minütigen Flug die beste Sicht.
05.05.15
Zum Sonnenaufgang gehen wir an die Fälle. Der Eintritt kostet 30US$ pro Person. Wir zahlen mit Kreditkarte, was ohne Probleme möglich ist.
Welch ein Unterschied zu den Wassermassen bei unserem ersten Besuch der Fälle auf der sambischen Seite im September 2011. Damals kaum mehr als ein Rinnsal. Jetzt im Mai stürzen sich die Wassermassen nur so in die Tiefe. Ein Regencape ist aber nicht nötig, wir gehen nicht all zu nah an den Abgrund.
Auf dem Rückweg haben wir noch unser Blechspielzeug abgeholt, der freundliche Händler hat es ja für uns zurückgelegt.
Jetzt mal wieder ein Satz zur Pünktlichkeit in Simbabwe: Um 09:45h sind wir wieder im Hotel gewesen. Haben schnell etwas gefrühstückt und pünktlich, wie verabredet, um 10:00h stand unser Fahrer für den Rückweg nach Botswana an der Rezeption. Er mußte aber noch mal gut 15 Minuten warten, denn wir wollten ja noch packen.
Kurz zum Hotel: Wir hatten Zimmer Nr. 2106, sie sind gut und sauber, im ganzen Hotelbereich gibt es sehr schnelles WiFi und die Angestellten sind sehr freundlich und hilfsbereit. Das Frühstück war in Ordnung, es gab alles was man benötigt. Das Abendessen war sehr einfach und man wurde satt, wenn man wollte. Wir würden auf jeden Fall wieder im Kingdom at Victoria Falls übernachten.
Ohne Probleme ging die Rückfahrt. Die Grenzformalitäten auf beiden Seiten liefen zügig ab. Unser Fahrer auf der botswanischen Seite hat uns auch schon erwartet und ohne Verzögerung ging es zurück in die Chobe Safari Lodge. Unser Zimmer für die kommenden zwei Tage war Nr. 72 im Safariroom.
Teil 1407. Juli 2015
05.05.15 Nachmittag
Nachdem wir unser schönes Zimmer bezogen haben, sind wir wieder in den Nationalpark gefahren. Wir wollten mal sehen, was die Löwen so übrig gelassen haben.
Dort angekommen, streiteten sich nur noch die Geier und die Krokodile um den Rest. Von den Löwen keine Spur mehr.
Teil 1510. Juli 2015
06.07.2015
Wir sind mal wieder mit einem Frühstückspacket um 06:00h in den Chobe Nationalpark gefahren. Katzen haben wir keine mehr gesehen. Dafür haben wir uns auf die anderen Tiere konzentriert.
Afrikanischer Löffler
Teil 1610. Juli 2015
06.09.15 immer noch im Chobe an der Riverfront
Natürlich hatten wir auch ein besonderes Erlebnis mit einem Ranger, der uns das Permitt verkaufte. Wir fühlten uns wie beim "Dinner for one"..... same procedure as the last year...
Wie jeden Morgen, der Beamte am Eingangstor in den Chobe Park hatte nicht das passende Wechselgeld. Der Eintritt pro Person ist 120 Pula und für das Auto sind 50 Pula fällig. Wir hatten 300 Pula, der Beamte konnte nur, trotz langem suchen, in der Bargeldkasse keinen 10 Pula-Schein finden, sondern nur einen20 Pula-Schein.
Tag 1: Ingrid verlangte kein Wechselgeld. Tag 2: wir hatten 10 Pula als Wechselgeld dabei. Tag 3: Ingrid sagte mit einem Lächeln: "we know it" und legte schon im Voraus 10 Pula auf den Tresen. Tag 4 und letzter Tag:der Beamte sah Ingrid mit einem Lächeln an und gab ihr 10 Pula zurück. Ingrid nahm das Geld nicht an, sondern ließ es als Tipp für die Ranger liegen und beide verabschiedeten sich mit einem Händedruck.
Heiliger Ibiz
Afrikanischer Klaftschnabel
Habichtsadler
Graufischer
Silberreiher
Waffenkiebitz
Teil 1711. Juli 2015
06.05.15 Es gibt immer noch neues zu entdecken.
Ein besonderes Highlight war ein Schieferreiher, der beim Fischen seine Flügel wie einen Schirm ausbreitet.
Natürlich gab es auch noch andere Vögel und Tiere
Schwarzkopfreiher ?
Graureiher
Gabelracke
Baumhörnchen
Auch wir nehmen die gleiche Richtung und hatten einen schönen Tag im Chobe Nationalpark.
LG Ingrid und Hartwig
Teil 1812. Juli 2015
07.05.2015
Vierte und letzte Fahrt in den Chobe. Wir sind wieder um 06:00h losgefahren um noch einmal eine kurze Runde zu drehen.
Dachs, leider nur von hinten, er war zu schnell
Impala
Helmperlhuhn
Rotschnabelfrankolin
Rotschnabelmadenhacker
Kurz nach 11:00h waren wir wieder in der Chobe Lodge um uns noch Bestimmungsbücher von Sasol zu kaufen. Kurz nach 11:30h sind wir dann Richtung Ngoma Bridge aufgebrochen.
Abfahrt: 51106 Ankunft: 51371 Gefahrene Kilometer 265
An der Grenze hatten wir dann ein Erlebnis der besonderen Art. Ein botswanischer Polizist spielte dabei mal wieder die Hauptrolle:
Das Grenzhaus besteht aus einem Raum und ist nur mit einer Trennwand aus Holz versehen. Auf der einen Seite: Einreise nach Botswana und auf der anderen Seite Ausreise von Botswana. Wie wir da so standen und warteten bis wir an der Reihe waren, hörten wir wir auf der anderen Seite folgenden Monolog: "Der Polizist hat mir meinen Pass nicht mehr gegeben. Ich bin doch nur einen Meter nach dem Stop Schild stehen geblieben. Er wollte von mir 200 Pula. Was sollte ich machen, ohne Pass kann ich nicht nach Botswana. Die 200 Pula sind mir egal, aber die für nichts auszugeben.... Vor mir der Autofahrer hat sich genauso Verhalten wie ich, der ist aber nicht angehalten worden."
Als wir an der Reihe waren, ging alles sehr schnell, die Grenzbeamtin war sehr freundlich und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen.
Auf dem Rückweg zum Auto unterhielten Ingrid und ich uns über das Gehörte und beschlossen besonders vorsichtig zu fahren und uns an alle Verkehrsregeln zu halten. ( wir hatten ja schon genügend Erfahrung mit diesen übereifrigen Polizisten ).
Im Auto haben wir uns erst einmal angeschnallt und sind dann losgefahren. Etwa in der Mitte des Grenzhauses befindet sich eine Polizeikontrollstation. Ca. 5-10 Meter davor ist ein Stop auf die Straße geschrieben und direkt dahinter eine breite weiße Linie. Genau an dieser Stelle sind wir stehen geblieben und haben gewartet bis uns ein Polizist mit einer sehr energischen Handbewegung aufgefordert hat weiter zu fahren. In Höhe des Polizisten sind wir stehen geblieben. Ich kurbelte ( drückte natürlich den elektrischen Knopf ) meine Fensterscheibe herunter, grüßte freundlich und lächelte ihn an. Der Polizist war ziemlich mürrisch und verlangte meinen Führeschein. Als ich ihm erklärte, daß er hinten im Auto liegt und ich aussteigen wollte um ihn zu holen, verzichtete er darauf ihn zu sehen. Er machte noch mit einer Hand ein Zeichen, dass ich mich wieder anschnallen soll und mit einer weiteren strengen Handbewegung wies er mich an, dass ich nun losfahren darf.
Dies war nach 2011 das zweite negative Erlebnis mit der Polizei in Botswana. Ich kann nur sagen, dass es sehr wichtig ist sich ganz genau an die Verkehrsregeln in Botswana zu halten.
Am Nachmittag sind wir im Camp Kwando, unserem Ziel für die nächsten drei Nächte angekommen. Wir sind die B8 gefahren. Auf die C49 über Mamili verzichteten wir. Im Nachhinein eine gute Entscheidung. Diese ist nämlich auch schon geteert und man fährt nur einige Kilometer mehr bis zum Ziel. Im Camp Kwando haben wir Bungalow Nr. 6 bekommen. Alle Bungalows in der ersten Reihe zum Kwando werden komplett erneuert. Wunderschön, größer als die alten Bungalows und jetzt auch mit integrierter Dusche und WC.
@Bayern Schorsch: kleine Tierchen haben keine Chance mehr in den Bungalow zu kommen.
Teil 1918. Juli 2015
08.05.2015
Am Vormittag haben wir im Garten von Camp Kwando ein wenig fotografiert.
Weißstirnspint
Akaziendrossel
Trauerdrongo, danke Konni
Gelbsteißbülbül
Baumhörnchen
Am Nachmittag sind wir in den Mudumu Nationalpark gefahren. Gefunden haben wir eine verlassene Lodge. Ein junger Mann, welcher wohl die Lodge bewacht erzählte uns, daß evtl. Tiere ganz weit entfernt im Süden des Parks zu finden wären. Aber wenn wir weiter fahren würden, dann wäre es sicher tiefe Nacht.... Und dann gibt es erst Recht nichts mehr zu sehen. Rechtzeitig zum Sonnenuntergang waren wir wieder im Camp Kwando.
Teil 2018. Juli 2015
09.05.2015
Heute wollten wir uns nur erholen und die Vögel fotografieren. Alle Gäste, auch die angelnden Südafrikaner, die noch gestern Nachmittag angekommen waren, verließen das Camp.
Blaustirn-Blatthühnchen
Leider freuten wir uns zu früh. Die Arbeit rief, auch wenn heute Samstag ist. Es wurde gebohrt und gehämmert, schließlich müssen ja die Bungalows fertig werden. Selbst der Gärtner kam mit dem motorgetriebenen Rasenmäher. Nix war es mit der Ruhe, selbst die Vögel ließen sich nicht mehr sehen.
Nach langem überlegen bin ich wegen einer Beschwerde zum Manager gegangen. Er meinte aber nur, dass wir in ein Baumhaus umziehen könnten und warum ich mich erst am letzten Tag über den Lärm beschweren würde. Unverrichteter Dinge bin ich dann zu unserem Bungalow zurück gegangen. Seltsamerweise hörte kurz nach meiner Beschwerde der Lärm auf und wir konnten noch einen ruhigen Nachmittag im Camp Kwando verbringen.
Auch die Vögel kehrten in den Garten zurück und es gelangen uns noch einige schöne Fotos.