Cape Town -> Namibia

14 Antworten · 4'731 Aufrufe · gestartet 07. Apr. 2009 von johannes2009
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Themenstarter112 Beiträge · seit 200907. Apr. 2009 · #1
Hallo!
Wer kennt die Strecke von Cape Town nach Namibia (Windhoek)?
Ich werde die Strecke innerhalb von fuenf Tagen mit oeffentlichen Bussen machen, wo sollte ich die Zwischenstopps/Uebernachtungen einplanen?
874 Beiträge · seit 200807. Apr. 2009 · #2
hallo, was möchtest du dir denn ansehen wenn du 5 tage busfahrt einplanst?
oder willst du nur von kapstadt nach windhoek. dann wäre doch ein greyhound oder ähnliches besser. der fährt 1 nacht und einen 1/2 tag und ist so teuer nicht.
ab 23.April 2019 für immer nach Namibia unser Blog: www.outinafrica.com.na
2'772 Beiträge · seit 200607. Apr. 2009 · #3
johannes2009 schrieb:
Ich werde die Strecke innerhalb von fuenf Tagen mit oeffentlichen Bussen machen, wo sollte ich die Zwischenstopps/Uebernachtungen einplanen?
Hallo Johannes,
in welchem Monat willst du die Tour fahren? Zwische Ende August und Anfang Oktober könntest du Glück mit der Wildblumenblüte-Zeit haben. Dann wäre ein Stop in Kamieskroon und dem Namaqualand ein Muss!

Lg
Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
33,1k Beiträge · seit 200608. Apr. 2009 · #4
Hallo Johannes,
Wer kennt die Strecke von Cape Town nach Namibia (Windhoek)?
Ich werde die Strecke innerhalb von fuenf Tagen mit oeffentlichen Bussen machen, wo sollte ich die Zwischenstopps/Uebernachtungen einplanen?
Ich kenne die Strecke sehr gut, bin sie in den letzten 8 Jahren ca. 25x gefahren, meist aber nur um von A nach B zu kommen. 5 Tage erscheinen mir sehr viel. Welcher Bus braucht denn so lange - und vor allem gibt Dir die Möglichkeit zwischendurch nach Deinen Wünschen irgendwo zu halten?

Die Flower-Season wurde schon angesprochen. Ansonsten macht vielleicht noch einS top am Oranje (Kanutour o.ä.) Sinn oder vielleicht in/bei den Cederbergs. Nur ohne eigenen fahrbaren Untersatz wirst Du außer 100m links und rechts der Hauptstraße kaum was zu Gesicht bekommen...

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter112 Beiträge · seit 200908. Apr. 2009 · #5
Hallo!
Danke fuer eure Antworten.
"Leider" mache ich die Strecke jetzt nach Ostern, also nicht zur Flower-Season.
Ich fahre bewusst nicht mit dem Intercape-Liner oder aehnlichen Bussen, damit ich etwas von der Strecke sehe. Daher die Frage, in welchen Staedten sich eine Uebernachtung lohnt. Die Staedte muessten ja weitestgehend durch Minibusse verbunden sein, so dass man sich innerhalb von 5 Tagen gut hochhangeln kann.Alternativ geht sicher auch Trampen.

Auf der Strecke liegen Springbok, evtl. Upington, Keetmanshoop...und vielleicht viele kleinere Orte, die ich nicht kenne. Hat irgendjemand Tipps?

Gruesse,
Johannes

PS: Christian, gibt es am Oranje gute (guenstige) Uebernachtungsmoeglichkeiten, die ohne eigenes Auto erreichbar sind?
33,1k Beiträge · seit 200608. Apr. 2009 · #6
Hi Johannes,

Minibusse oder Trampen über die Grenze ist nicht gerade das, was man machen sollte. Aber Du wirst es schon wissen...

Sehr schön ist Norotshama (http://www.norotshamaresort.com/) und vielleicht würden die Dich auch irgendwie, irgendwo abholen. Nur ob es günstig ist, weiß ich nicht. Ansonsten die Camel Lodge (google mal dazu).

Diese Seite sollte Dir ebenfalls helfen, da es dabei ausschließlich um die von Dir geplante Strecke geht: http://www.capenamibia.com/

Sonnige Grüße
Christian
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Themenstarter112 Beiträge · seit 200908. Apr. 2009 · #7
Hey TravelNamibia,

besten Dank fuer die zwei Namen.
Nochmal zum Grenzuebergang. Inwiefern kann es denn zu Problemen kommen? Ich habe ein Arbeitsvisum fuer Namibia, dass noch bis August gueltig ist.
Sollte es damit nicht problemlos klappen?

Bisher kenn ich es nur aus Mittelamerika, wo die Grenzuebergaenge nie ein Problem waren. Aber wenn Afrika dieszbezueglich anders ist, dann ist es gut das zu wissen!
33,1k Beiträge · seit 200608. Apr. 2009 · #8
Hi Johannes,

ich meinte weniger das Visum als die Tatsache das Minibusse sehr streng kontrolliert werden (wie auch an jeder normalen Padkontrolle; es kann Stunden dauern) und das Trampen in Namibia verboten ist. Ich habe zudem noch nie einen Minibus über die Grenze fahren sehen. Wo willst Du eine solche Fahrtmöglichkeit herbekommen?

Warum mietest Du Dir nicht einfach ein Auto... oder willst Du nur one-away und dann wird es zu teuer?

Sonnige Grüße
Christian
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3'491 Beiträge · seit 200608. Apr. 2009 · #9
Hallo Johannes,
so ganz leuchten mir Art und Sinn Deiner Reise auch nicht ein. Ich stelle mir die Fahrt mit einem Minibus seeeehr anstrengend vor. Außerdem ist mir nicht klar, wie Du Landschaften und Orte "bereisen" möchtest, ohne selbst ein Auto zu haben. Aber dazu hast Du ja recht fundierte Vorstellungen.Ich weiß nur nicht, wie Du die umsetzen kannst.An der Grenze nach Namibia - Noordoewer - gibt es eine sehr einfache Unterkunftsmöglichkeit - die Orange River Lodge. Liegt direkt neben der Tankstelle, ist also insoweit nicht zu verfehlen.Lass Dich aber von dem Begriff "Lodge" nicht täuschen - es ist eine sehr einfache Übernachtungsmöglichkeit in schlechter Lage, mit einfachstem Service und ziemlich mäßiger Küche. Die Unterkünfte sind stark verwohnt. - Die von Christian erwähnte Norotshama Lodge ist da um ein Vielfaches besser, liegt aber rund 60 km flussabwärts und dürfte für Dich daher nicht zu erreichen sein.
Gruß Joli
Themenstarter112 Beiträge · seit 200908. Apr. 2009 · #10
Hallo ihr,
so ganz leuchten mir Art und Sinn Deiner Reise auch nicht ein
Es erstaunt mich hier auf so krasse Meinungen zum Backpacken zu stossen. Ich sehe ein, dass Afrika nicht der optimale Kontinent fuer Backpacker ist. Man kommt schwierig von Ort zu Ort und die wirklich (landschaftlich) interessanten Gegenden erreicht man gar nicht.
Dennoch bin und bleibe ich Backpacker, ein Auto zu mieten kommt fuer mich (nicht zuletzt finanziell) nicht in Frage.
Wenn man als Tramper unterwegs ist, hat man sicherlich wesentlich mehr Schwierigkeiten, man kommt zwangslaeufig aber auch naeher an die Menschen.
Wenn die Grenzueberquerung einige Stunden dauert, dann ist das eben so. Wenn man sich zu fuenft auf die Rueckbank eines Minibusses quetschen muss, dann gehoert auch das dazu.
Und auch mit einfachen Unterkuenften (danke fuer den Tipp an der Grenze) habe ich kein Problem. Im Gegenteil.

Es waere interessant zu erfahren, ob jemand von euch schon aehnliche Erfahrungen gemacht hat, sprich ohne Auto unterwegs war.

Gruesse, Johannes
781 Beiträge · seit 200708. Apr. 2009 · #11
Ich glaube, das verstehst Du falsch - zumal auch hier im Forum einige Backpacker unterwegs sind. Mir ging es nämlich genauso wie meinen Vorschreibern; ich habe mich auch gefragt: "Was will er denn 5 Tage in dieser gottverlassenen, nichtssagenden Gegend, eine der unattraktivsten auf diesem ansonsten doch so schönen Kontinent? Warum fährt er nicht wie alle anderen so schnell wie möglich weiter?" Es gibt auf dem Weg natürlich schon noch ein paar sehenswerte Eckchen, aber da kommt man auf jeden Fall nicht mit dem Bus vorbei. Zum Sightseeing gibt es echt schönere Strecken! 😎
33,1k Beiträge · seit 200608. Apr. 2009 · #12
Hallo Johannes,

ich habe nichts gegen Backpacker (auch wenn es nicht meine Art zu reisen ist; campen aber z.B. auch nicht). Nur es gibt Dinge die sind einfach schwierig bis gar nicht möglich und insbesonders dann, wenn Du Dich in der Mitte vom Nichts befindest.

Um es nochmal deutlich zu machen. Es gibt keine kostengünstigen "Wambo-Taxis" von Cape Town nach Windhoek und Du kannst nicht einfach irgendwo aussteigen, dann durch die Wüste/Einöde wandern und warten bis eines dieser - nicht vorhandenen - Taxis vorbei kommt. Trampen ist - wie erwähnt - verboten (!) in Namibia und wenn, würde Dich kaum einer mitnehmen (Sicherheitsrisiko) bzw. nur auf der Ladefläche eines Bakkies. Nur dann musst Du denen an der Grenze bzw. an den Padcontrolls mal erzählen was Du dort machst und ihnen klar machen, dass Du nicht trampst 😉

Ich würde mir dazu nochmal genauere Gedanken machen. Vielleicht findest Du eher eine private Mitfahrgelegenheit (Stichwort Mitfahrbörse; solche gibt es auch in Kapstadt bzw. Du machst einen Anschlag in den Unis vor Ort), d.h. jemand der genau soetwas vorhat. Wobei dieses (Benzin etc.) natürlich wieder kostspieliger, aber dafür machbar, ist.

Sonnige Grüße
Christian
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3'766 Beiträge · seit 200608. Apr. 2009 · #13
Hallo,

unabhängig ob man so reisen will oder nicht (kann jeder machen wie er will) möchte ich dir dazu folgendes schreiben.


Ich war zB in Südamerika mit kleinbussen (schreib man kleinbuss mit einem kleinen "k") hinten auf'm Motorrad per Pferd und Eselkarren unterwegs, no Problem! Nur im Südlichen Afrika auf deiner Wunschroute (die ich kenne) funktioniert das so nicht. Diese Route befindet sich grössten Teil im Nichts und wird von Sammeltaxis (Minibussen) zwischen den grösseren Orten nicht fahrplanmässig angefahren, da bleiben dir nur die grossen Overlander.
Das liegt wohl auch daran dass sich üblicherweise kaum ein Einheimischer solche Fahrten leisten kann und auch kein Bedürfniss da ist z.B. von Capetown nach Springbock zu fahren und dafür auch noch genügend Mitreisende zu finden.
Solche Busse fahren wenn voll oder eben nicht. Auch 5 Tage scheinen mir nicht realistisch selbst wenn sich (was nicht zu erwarten ist)solche Mitfahrgelegenheiten bieten würden. Ich kann aber deine Abneigung gegenüber Linienbussen nicht verstehen, auch dort sitzt du in Reihe 3 oder 5 oder 15 und Scheiben um in die Landschaft zu gucken haben die auch in Afrika, und da die immer voll sind wirst du auch Kontakte haben.
Dort wo diese Busse halten gibt es auf dieser Strecke auch etwas zu sehen (relativ). Es gibt in Afrika sicher viele Länder/Strecken wo dein Vorhaben sich problemlos in die Tat umsetzten liesse, aber hier sehe ich doch einige unwegsamkeiten.

Da du ja es gewohnt bist so zu reisen wäre der Hinweis darauf auf die Gefahren, als Tourist den Empfänger nicht zu erreichen, wohl überflüssig.

Gruss und viel Glück für dein geplantes Abenteuer, Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
zuletzt bearbeitet 08. Apr. 2009
Themenstarter112 Beiträge · seit 200908. Apr. 2009 · #14
Hey, hallo und DANKE an euch alle fuer die vielen ehrlichen Meinungen!

Kurz zum besseren Verstaendnis: Ich verbringe Ostern in Kapstadt, hin komme ich mit dem Intercape.
Ich dachte zurueck koennte ich mir etwas mehr Zeit lassen um die Strecke etwas genauer zu erkunden (Selbst wennn es nur nichtssagende, kleine, haessliche Staedte sind).

Da ihr alle, die ihr die Strecke schon kennt, davon abratet, werde ich meine Planung noch einmal ueberdenken und die Rueckreise nach Windhoek vielleicht stark verkuerzen.

Also danke!

Johannes
2'462 Beiträge · seit 200608. Apr. 2009 · #15
Hallo Johannes,

würde Dir ja gern zuraten, aber wir sind die Strecke von Cape Town nach Springbok im Februar gefahren und ich kann mich nicht erinnern, außerhalb der Städte (Springbok, Cape Town) überhaupt diese Minibusse gesehen zu haben. Eigentlich waren da immer nur wir mit unserem 4x4 und gelegentlich ein paar LKWs. Insgesamt war der Verkehr so überschaubar, dass auch Trampen für die Strecke in Südafrika uns ausgeschlossen schien. Einfach zu wenig Autos, die einen mitnehmen könnten.

Freunde von uns haben in Südafrika aber schon Backpacking gemacht und in den Backpacker Hotels gab es wohl ganz gut funktionierende "Mitfahrgelegenheiten" - kostet natürlich Sprit, war bei unseren Freunden aber wohl ganz zuverlässig.

Herzliche Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo