Route

10 Antworten · 2'311 Aufrufe · gestartet 04. Apr. 2009 von Hannobaer
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Themenstarter248 Beiträge · seit 200904. Apr. 2009 · #1
Hallo Namibiakenner.

mal wieder ein Neuling, der eure Tipps und Vorschläge zu unser bisher geplanten Route hören möchte. Sie ist im Entstehen, wir sind flexibel. Wir, dass sind zwei Erwachsene und ein Sechsjähriger. Es wird unsere erste Afrikatour, wir haben aber reichlich Campingerfahrung, u. a. Australien, fahren gerne Auto. Unsere Vorlieben: Natur und Menschen kennen lernen. Was wir weniger mögen: Massenaufläufe von Touristen. Unterwegs sind wir mit einem 4x4 Dachzelt.
Reisezeit: 2. August, drei Wochen

1. Tag Windhoek
2. bis 5.Tag Einreise KTP Mata Mata, im Park je zwei Nächte auf einem Campingplatz, Tipps und Vorschläge willkommen
6. Tag Keetmanshoop Köcherb.
7. Tag Canyon bis Ais Ais
8. Tag entlang des oranje und der C 13Richtung Naukluft
9. Tag Einreise und Sonnenunterg. Sossusvlei
10. Tag Sonnenaufgang und Weiterfahrt Pässe mit Camping auf einem Pass
11. Tag Naukluft mit Blutkuppe
12. Tag Swakopm.
13. Tag Robbenkolonie noch offen
14.-15. Tag Richtung Etosha u. a. via Spitzkoppe
16.-17. Tag Farm Hobatere mit Ausflug Etosha
18.-20. Tag Etosha
drei Tage noch offen

Bitte schreibt eure Meinung, macht Vorschläge. Wir sind dankbar über Tipps, suchen auch noch eine schön gelegene familäre Farm für Ausspannen und kleine Touren zwischendurch.
Ich weiß, dass Geschmächer und Eindrücke sehr individuell sein können, siehe aktuelle Diskussion im Forum zu Tops und Flops.

Danke sagt Hannobaer
Mit den Wolken ziehen
3'766 Beiträge · seit 200604. Apr. 2009 · #2
Hallo HB

Bei der Einreise in den KTP über Mata-Mata benötigt ihr dringend eine Bestätigung das ihr im Park übernachtet (2Nächte)
Ohne diese Bestätigung werdet ihr nicht reingelassen und müsstet über SA in Tweerevieren einfahren!

Gruss VA
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
8'054 Beiträge · seit 200804. Apr. 2009 · #3
Hallo Hannobaer,

Die Route ist nicht schlecht aber Ihr solltet manchmal 2 Nächte an gewissen Orten verbringen. Meine Tour würde etwa so ausschauen:
1. Tag Windhoek
2. bis 6. Tag KTP (der Park soll so schön sein)
7. Tag Quivertree Forest camp (super mit einem Kind)
8. Tag Fish River
9. und 10. Tag Sesriem Camp
11. und 12. Tag Naukluft (Büllsport guest farm zum Beispiel)
13. und 14. Tag Swakopmund (unbedingt die Dolphin Tour mitmachen. Ein Plausch für Gross und Klein)
15. und 16. Tag Aba Huab Campsite oder Camp Xaragu
17. und 18. Tag Hobatere Lodge
19. 20. 21. Tag Etosha (Okaukuejo da gibt es ein super Wasserloch und Halali)
22. und 23. Tag Otjiwarongo Gegend (Okonjima oder Aloe Grove)
24. Tag Windhoek

Viel Spass bei der Planung

Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
655 Beiträge · seit 200604. Apr. 2009 · #4
Lieber Hannobaer. Ich würde die Tour im Interesse des Kindes radikal kürzen, z.B. nur den Norden ab Windhuk bereisen. In dem Alter sind sie so bewegungsaktiv, dass das stundenlange Fahren für alle zur Qual werden kann. 🤩 Und Menschen werdet Ihr auch eher nicht kennenlernen, weil Ihr die meiste Zeit fahrt 😎 . Im KTP kann man zwar an bestimmten Stellen aussteigen, aber an diesen Rastplätzen sieht man eher wenig Tiere, die Großen gar nicht. Der Süden ist außerdem im namibischen Winter nachts lausig kalt, ev. müsstet Ihr dort auf feste Unterkünfte ausweichen. Gästefarmen, vll sogar mit eigenen Kindern, lassen für alle Beteiligten eventuell mehr Möglichkeiten offen. Lb Gruß von Helga (die Urlaub mit 2 Enkeln am Planen ist)
www.goamus.org
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106 Beiträge · seit 200804. Apr. 2009 · #5
Hallo Hannobaer,

wir sind im letzten Jahr mit unserem 4jährigen Sohn mit Dachzelt in Namibia unterwegs gewesen. Kurzer Bericht darüber findest Du hier im Forum.
Highlights für uns und unseren Sohn waren: Otjitotongwe Cheetahfarm nahe Kamanjab: hier konnte unser Sohn die zahmen Cheetahs streicheln, Brandberg (Campground der White Lady Lodge), Spitzkoppe wegen der Gegend und der Einsamkeit, Sesriem, Hauchabfontein wegen des Badens in den Quellen, Tommys Tour (einziartig) und die Levo-Tour in Swakopmund. Alles dies würden wir wieder gerne besuchen.

Fragen beantworte ich gerne. Viel Spaß beim Planen.

Liebe Grüße

idealistin
3'491 Beiträge · seit 200604. Apr. 2009 · #6
Hallo Hannobaer,
ab Swakopmund wird´s etwas unklar: Richtung Cape Cross ist ok und dann irgendwo um Khorixas übernachten. Aber Hobatere liegt sehr weit ab vom Schuss und von dort kommt Ihr auch nicht nach Etosha. Es gibt dort zwar einen Eingang, aber der ist nur für Tourguides offen.Ich rate daher an, dass Ihr von Khorixas aus vielleicht noch Versteinerten Wald, Orgelpfeifen und/oder Felszeichnungen einplant - also 2 Nächte - und dann direkt weiter fahrt nach Etosha/Okaukuejo.In Okaukuejo und Halali solltet Ihr mindestens je 2 Nächte einplanen ( wenn Ihr jetzt noch freie Plätze bekommt !!).Danach dann gemütlich wieder zurück Richtung Windhoek - entweder in einem Rutsch oder mit Zwischenstation, z.B. Aloe Grove, Okonjima usw.
Gruß Joli
5'538 Beiträge · seit 200805. Apr. 2009 · #7
Hallo Hannobaer,

ich glaube nicht, dass man Euch auf der Okonjima mit einem 6-jährigen Kind nimmt.

Ich widerspreche Joli ja ungern, aber ich würde keine 2 Tage in der Gegend von Twyfelfontein bleiben. Natürlich hat er Recht, dass Hobatere weit weg ist, aber es ist dort sehr schön. Aber vielleicht fahrt Ihr von Twyfelfontein nach Palmwag für 2 Tage. Das würde ich machen, weil es nicht so weit ist und Ihr dann von da aus genau so schnell in die Etosha kommt wie von Hobatere aus. Oder Ihr fahrt schon gleich Richtung Etosha und wohnt dann zwei Tage ganz preiswert außerhalb z. b. Etosha Safari Camp und macht von da aus Tagesbesuche.

Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
Themenstarter248 Beiträge · seit 200905. Apr. 2009 · #8
Hallo Gerd,

danke für deine Tipps. In der Tat ist jenes Camp erst für Kinder ab 12, haben wir also gleich gestrichen. Palmwag habe ich auch schon gelesen, würde mich reizen. Wie sieht es in der Gegend mit der Malariagefahr aus? Weißt du etwas darüber?
Twelf. und Umgebung zählt nicht zu unseren Favoriten, eher die Spitzkoppe.

Gruß Hannobaer
Mit den Wolken ziehen
5'538 Beiträge · seit 200806. Apr. 2009 · #9
Hallo Hannobaer,

Malaria in Palmwag im August ist ungefähr so selten wie Eisberge in Kapstadt. Kann sein, dass mal einer ankommt, aber doch sehr, sehr unwahrscheinlich.

Liebe Grüße von der Küste

Gerd
28 Beiträge · seit 200913. Apr. 2009 · #10
Hallo Hannobaer,

Sorry, bin spät dran.

Ihr scheint ja wirklich gern Auto zu fahren. Da sind mitunter beachtliche Etappen dabei. Aber wenn Euch das nichts macht - OK.

Den schönsten Köcherbaumwald hatten wir beim Mesosaurus Fossil Camp. Da gibt es ein tolles Bush Camp. Wenn man den Weg etwas weiter läuft kann man einen irren Sonnenuntergang genießen und ringsrum nur Köcherbäume.
http://www.mesosaurus.com/pages/accommodation.htm
Ist allerdings etwas weiter von Keetmannshoop entfernt.

Die Straße von Rosh Pinah nach Aus sollte mittlerweile fertig asphaltiert sein. Da gibts nicht viel zu sehen.

Vielleicht könnt Ihr einen Tag in den Namib Rand Gebieten dranhängen. Hier ist es wirklich wunderbar - die Weite und die Ruhe - viel zu schade um nur schnell durchzufahren.
Unterkunftsmöglichkeiten sind Koiimasis oder Gunsbewys (beides deutschsprachig). Das würde euch auch die Etappe nach Sesriem günstig verkürzen.

Für das Sossusvlei würde ich mindestens einen vollen Tag einplanen. Also eine Übernachtung im Camp - am Morgen rein - Übernachtung im Camp und am nächsten Morgen erst weiter.
Das ist sonst wirklich viel zu kurz und Ihr könnt die tollen Dünen nicht genießen. Man sollte sie sowieso morgens und abends gesehen haben, weil tagsüber das Licht nicht annähernd so toll ist.

Wenn Ihr bei der Blutkuppe übernachtet würde ich dann durch die Mondlandschaft nach Swakopmund fahren, auch wegen der Welwitschias.

Die Robbenkolonie ist Geschmackssache. Wir waren länger in Swakopmund und haben einen Ausflug nach Sandwich gemacht. Da sieht man auch viele Robben. Aber wenn Ihr ohnehin nach Norden weiter wollt...

Für die Weiterfahrt nach Norden kann ich Euch noch die Ameib Ranch empfehlen (nähe Spitzkoppe). Dort gibt es diese riesigen Gesteinskugeln und der Campingplatz hat einen Pool - das ist sicher beides toll für den Junior.

Im Etosha halte ich jeden Tag für Gold wert. Die Camps sind OK. Bei Namutoni könntet Ihr auch aus dem Park rausfahren. Direkt hinter dem Tor zweigt eine Straße zur Onguma Lodge ab - die haben wunderschöne Campingplätze. Die dazu noch billiger sind, als die im Namutoni Camp.

Viel Spaß bei der weiteren Planung!

Viele Grüße,

Ines
28 Beiträge · seit 200913. Apr. 2009 · #11
Hallo Hannobaer,

Sorry, bin spät dran.

Ihr scheint ja wirklich gern Auto zu fahren. Da sind mitunter beachtliche Etappen dabei. Aber wenn Euch das nichts macht - OK.

Den schönsten Köcherbaumwald hatten wir beim Mesosaurus Fossil Camp. Da gibt es ein tolles Bush Camp. Wenn man den Weg etwas weiter läuft kann man einen irren Sonnenuntergang genießen und ringsrum nur Köcherbäume.
http://www.mesosaurus.com/pages/accommodation.htm
Ist allerdings etwas weiter von Keetmannshoop entfernt.

Die Straße von Rosh Pinah nach Aus sollte mittlerweile fertig asphaltiert sein. Da gibts nicht viel zu sehen.

Vielleicht könnt Ihr einen Tag in den Namib Rand Gebieten dranhängen. Hier ist es wirklich wunderbar - die Weite und die Ruhe - viel zu schade um nur schnell durchzufahren.
Unterkunftsmöglichkeiten sind Koiimasis oder Gunsbewys (beides deutschsprachig). Das würde euch auch die Etappe nach Sesriem günstig verkürzen.

Für das Sossusvlei würde ich mindestens einen vollen Tag einplanen. Also eine Übernachtung im Camp - am Morgen rein - Übernachtung im Camp und am nächsten Morgen erst weiter.
Das ist sonst wirklich viel zu kurz und Ihr könnt die tollen Dünen nicht genießen. Man sollte sie sowieso morgens und abends gesehen haben, weil tagsüber das Licht nicht annähernd so toll ist.

Wenn Ihr bei der Blutkuppe übernachtet würde ich dann durch die Mondlandschaft nach Swakopmund fahren, auch wegen der Welwitschias.

Die Robbenkolonie ist Geschmackssache. Wir waren länger in Swakopmund und haben einen Ausflug nach Sandwich gemacht. Da sieht man auch viele Robben. Aber wenn Ihr ohnehin nach Norden weiter wollt...

Für die Weiterfahrt nach Norden kann ich Euch noch die Ameib Ranch empfehlen (nähe Spitzkoppe). Dort gibt es diese riesigen Gesteinskugeln und der Campingplatz hat einen Pool - das ist sicher beides toll für den Junior.

Im Etosha halte ich jeden Tag für Gold wert. Die Camps sind OK. Bei Namutoni könntet Ihr auch aus dem Park rausfahren. Direkt hinter dem Tor zweigt eine Straße zur Onguma Lodge ab - die haben wunderschöne Campingplätze. Die dazu noch billiger sind, als die im Namutoni Camp.

Viel Spaß bei der weiteren Planung!

Viele Grüße,

Ines