Death or life - Savute verlorenes Paradies

26 Antworten · 7'767 Aufrufe · gestartet 01. Apr. 2009 von siggi
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Themenstarter387 Beiträge · seit 200901. Apr. 2009 ·


Savute in Botswana war einst ein Paradies der Tiere. Ein Stück vom Garten Eden. Die Quelle des Lebens war der Savute-Channel. Über ihn wurde Wasser aus dem Okavango-Delta in die Mabake-Senke (Savute Marsch) geführt. Riesige Gebiete standen dann unter Wasser. Von 1957 bis 1975 floss der Savute, dann trockenete er aus. 2008 floß seit über dreißig Jahren wieder Wasser im Savute. Aber es erreichte die Savute-Marsch nicht.
Mit zunehmender Hitze und Trockenheit, das Thermometer steigt auf über vierzig Grad, trocknen die letzten Wasserlöcher aus. In ihrer verzweifelten Suche nach Wasser, um den letzten Tropfen noch aufzunehmen, geraten die Tiere in den zähen alles festhaltenden Schlamm, aus dem es kein Entrinnen gibt und verenden qualvoll.



Dieser Büffel konnte sich nicht mehr befreien. Die Schnauze im noch feuchten Schlamm ist er verendet.



Leben und Tod sind hier nah beieinander.
Der Elefant geriet ebenfalls in den tödlichen Schlamm. Seine gewaltigen Kräfte haben ihm nicht genutzt. Den Ausstieg aus der Schlammgrube hat er nicht geschafft. Die Ränder müssen noch feucht gewesen sein. Er ist immer wieder in die Grube zurück gerutscht, bis der Tod ihn erlöst hat.
Die Regenzeit ist Fluch und Segen für Savutes Tierwelt. Sie füllt die Wasserlöcher, doch mit dem schwindenden Wasser hält der Tod Einzug.

Savute könnte wieder ein Paradies der Tiere werden, wenn die EU die Millionen Euro statt für neue völlig überflüssige Gebäude und Gates in Bohrungen investieren würde. Der Regen reicht für einen dichten Graswuchs aus und kann zigtausende von Grasfressern auch in der Trockenheit ernähren.


Savutes alte Elefantenbullen sind strandorttreu geblieben. In Savute gibt es nur einen Campground für maximal zehn Fahrzeuge. Die Elefantenbullen laufen zwischen den Autos und Zelten herum. Einmal mussten wir im Dunklen fast eine Stunde warten weil ein Bulle unseren Standplatz als Ruheplatz ausgewählt hatte. Unseren Tisch und die Stühle hat er weder umgeworfen noch beschädigt. Dann trottete er sich zum Entsetzen eines Ehepaares aus Südafrika, die gerade beim Essen waren und sich zu uns flüchteten. Der Bulle ging zwischen dem Lagerfeuer und dem Fahrzug durch. Etwas Obst nahm er beiläufig mit. Er hat nichts umgeworfen nichts beschädigt. Erstaunt hat uns wie nahe er am Feuer vorbeizog.
Savutes Elefantenbullen haben schon seit vielen Jahren mit den Menschen Frieden geschlossen. Es ist ihr Reich.



Botswanas Sandpisten zu und in den Nationalparks, besonders auch Savutes Pisten sind eine echte Herausforderung für Mensch und Maschine und das ist gut so. Safaribusse und Pkw gibt es dort nicht. Feiner tiefer Sand und Bodenwellen. Für ein empfindliches Knochengerüst nicht ideal. Man fühlt und leidet mit dem Auto und darf sich kräftig auf die Schulter klopfen wenn man es ohne Einsanden (festfahren) geschafft hat. Auf dieser Reise sind wir nicht einmal eingesandet. Olaf hat sich strikt an meine anfänglichen Anweisungen gehalten und ganz schnell begriffen, nicht Kraft sondern Feingefühl ist das Entscheidende und dass es nur drei Vorwärtsgänge gibt. Den Ersten, Dritten und Fünften. Von allen meinen bisherigen Begleitern ist er am Besten gefahren.

Zur Verbesserung der Wassersituation hat "Save the Grevyzebra" dem zuständigen Minister am 16.03.2009 einen Brief geschrieben und Hilfe angeboten.
Eine Antwort haben wir bisher nicht erhalten.

Siggi
Siggi Menschen für Afrika begeistern http://www.safaris-in-afika.de
zuletzt bearbeitet 01. Apr. 2009
8'057 Beiträge · seit 200801. Apr. 2009 ·
Hallo Siggi,

Leider muss man auch die negativen Punkte in Afrika nicht vergessen. Für mich ist es schon mühsam so ein Elend anzuschauen. Es gehört aber zum Alltäglichen. Wasser ist ein Geschenk der Natur. Viele haben dies leider noch nicht begriffen.

Schönen Tag noch

Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Gast01. Apr. 2009 ·
moin Siggi,

eine Korrektur:
noch 1984 war der Kanal voll. Davon habe ich Dias, die ich zur Not digitalisieren müsste.
Auch damals gab es Elefanten-Probleme auf der Camp Site. Berühmt war Jewy. Er hatte sich angewöhnt alle Neuankömmlinge zu besuchen, um sich alles fressbare einzuverleiben. So auch bei uns: als er kam, warf er zunächst ein Zelt um, um zum Feuer zu kommen, wo er die Asche nach Fressbarem zu durchsuchen. Dann wandte er sich zu dem einen Unimog, legte sein Zähne auf das Führerhaus und fischte alles aus der Kabine (auch leider mein Foto-Zeug). Dann ging er nach hinten, wo er einen ganzen Sack mit Orangen fand, den er mit Sack verschlang. In der gleichen Nacht dann kam ein anderer Elefant und riss einen Betonklotz aus der Erde, weil er an der Wasserleitung, die an dem Klotz befestigt war, trinken wollte.
Uns haben die Elefanten nichts getan. Sie wurden aber im folgenden Jahr erschossen, weil sich zuviele Touris beklagt hatten.
Und jetzt steht da ein elefantensicheres Klo- und Waschhaus.
2'612 Beiträge · seit 200701. Apr. 2009 ·
siggi schrieb:
Zur Verbesserung der Wassersituation hat "Save the Grevyzebra" dem zuständigen Minister am 16.03.2009 einen Brief geschrieben und Hilfe angeboten.
Eine Antwort haben wir bisher nicht erhalten.

Siggi
Hallo Siggi,

vor 18 Monaten haben wir in der Garden Lodge in Kasane zwei südafrikanische Profifotografen getroffen und uns lange mit Ihnen unterhalten. Es gab damals schon eine Initiative von mehreren südafrikansichen Fotografen, die Wasserversorgung speziell in Savuti durch Übernahme der Wartungs- und Betriebskosten für die Pumpen zu gewährleisten. Die Initiative war natürlich auch mit einem gewissen Eigennutz gestartet worden: an funktionierenden Wasserstellen ist es einfacher, seiner Fototourklientel die gewünschten Tiere hautnah zu präsentieren. Aber auch sie bekamen damals keine Antwort von den botswanischen Behörden. Leider weiss ich nicht, ob sie jemals Antwort bekamen.

Im September sind wir wieder in Savuti und können uns vor Ort ein eigenes Bild der Lage machen und ggf. auch mit den Rangern über die Wasserproblematik sprechen.

Viele Grüße,

Volker
Bye bye Forum
931 Beiträge · seit 200601. Apr. 2009 ·
Das Wasserläufe versiegen oder ihren Lauf verändern ist ja einigermaßen normal, auf jeden Fall ist es "natürlich" - und darauf legen wir ja alle soviel Wert. Außerdem habe ich verschiedentlich gelesen das die Tierpopulation, vor allem bei den Elefanten, in der Region viel zu hoch sei. In diesem Zusammenhang verstehe ich nicht so ganz warum der Ruf nach künstlichen Wasserstellen erschallt.

Vielleicht bin aber auch nicht richtig informiert und jemand von euch kann mich aufklären...?

Gruss

Ulli
0
118 Beiträge · seit 200801. Apr. 2009 ·
Mir ist auch nicht ganz klar, was nun konkret bemängelt wird.
Nch meinem völlig subjektiven Eindruck gibt es in diesem Gebiet viel zu viele Elefanten , und die Natur hat schon massiven Schaden genommen.Gebietsweise sehen die Wälder wie nach einem massiven " Granatenbeschuß" aus. Überall abgestorbene Baumgerippe.
elefant
2'612 Beiträge · seit 200701. Apr. 2009 ·
Hallo Ulli/elefant,

ich bin definitiv kein Experte, habe auch zu dem Thema "Künstliche Wasserstellen" keine abschließende Meinung - wollte auf nur auf die Initiative aus Südafrika hinweisen.

Die Natur regelt viele Dinge, v.a. durch die Verfügbarkeit von Wasser. Aber Menschen greifen immer mehr und heftiger in die "natürlichen" Abläufe ein - aus welchen Gründen auch immer...

Augenscheinlich stände in Savuti genügend Gras zur Verfügung, aber reicht das einem "Gourmet"-Elefanten? Und würde sich das Problem der Überbevölkerung nicht nur einige Jahre nach hinten verschieben? Läuft es letztendlich nicht auf die Frage hinaus, wieviel Platz der Mensch anderen Bewohnern der Erde zur Verfügung stellt/stellen möchte?

Aber auch ich muss gestehen, dass ich lieber Elefanten an einem künstlichen Wasserloch beobachte als gar keine Tiere zu sehen - und das nicht unbedingt der Fotos wegen.

Es ist wie mit so Vielem im Leben: es gibt so viele Argumente pro und contra. Deren Austausch halte ich für wichtig, das erweitert meinen Horizont und festigt/ändert meinen Standpunkt zum Thema.

Vielleicht wird hier gerade eine interessante Diskussion in Gang gesetzt - eine Lösung werden wir wohl nicht finden.

Viele Grüße,

Volker
Bye bye Forum
Themenstarter387 Beiträge · seit 200901. Apr. 2009 ·
Hallo Volker,
wenn mein Beitrag einen Sinn machen soll, dann die Situation zu verbessern. Die Wasserversorgung ist völlig unzureichend und zwar nur durch die Schlammperei der Ranger.

Botswana bekommt von der EU zig Millionen Euro die in M.E. völlig überflüssige Gebäude in den Parks verbaut werden.
Ich will versuchen über unseren Europaabgeordneten an die zuständigen Leute in der EU zu kommen, das von dort aus Druck gemacht wird.

Bitte schaut euch die zwei Wasserlöcher an und macht bitte Fotos.

Gruß und viel Spaß auf Eurer Safari

Siggi
Siggi Menschen für Afrika begeistern http://www.safaris-in-afika.de
3'175 Beiträge · seit 200602. Apr. 2009 ·
Hallo Siggi

Da hilft leider nix, vielleicht selber hinfahren und Hand anlegen

Uebrigens gibts nicht zu viele Elefanten, sondern zuviele Menschen

Die Elefanten waren eher da
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
728 Beiträge · seit 200602. Apr. 2009 ·
Hallo Siggi,
meinst Du die Wasserversorgung für die Tiere?
Nicht dass ich Inhaber der letzten Weisheit wäre, aber: Wenn es ein dichteres Netz von künstlichen Wasserstellen gäbe, dann wären mehr Tiere dort - sie würden nicht verdursten, sofern sie nicht abwandern. Sie würden wohl auch mehr fressen als die natürliche Wasserversorgung der Landschaft hergäbe. Wenn jetzt schon gesagt wird, es seien dort zu viele z.B. Elefanten, danach wären dort wohl noch mehr. Ich befürchte, mehr Wasserstellen für die Tierwelt löst weniger ein Problem als es vielmehr Probleme verstärkt.
Vielleicht habe ich Dich aber auch falsch verstanden?
Gruß
Reinhard
0
459 Beiträge · seit 200602. Apr. 2009 ·
Hallo,

soweit ich informiert bin gibt es im Savute-Bereich nur 3 künstliche Wasserlöcher, die anderen Senken sind nur saisonal und das diese im laufe des Jahres austrocknen sollte klar sein. Bei unseren besuchen waren die künstlichen Löcher immer intakt.
Bis auf wenige Tiere unterliegt Savute als Zuwandergebiet ....

Gruß
anddor
387 Beiträge · seit 200602. Apr. 2009 ·
Hallo zusammen,

die Natur hat es so eingerichtet, dass im Savuti Gebiet nicht ganzjährig Wasser vorhanden ist. Darum wachsen hier Gräser reichlich und man bekommt den Eindruck von Überfluß. Die Säugetiere haben sich auf diese Situation, welche übrigens nicht einmalig ist, eingerichtet indem sie den Jahreszeiten folgend migrieren. Diese Migrationsbewegungen haben den Vorteil, dass sich die empfindlichen, mehrjährigen Gräser (proteinreich)erholen können und nicht durch einjährige (proteinarm, oft nicht schmackhaft) verdrängt werden. Diese Verdrängung ist übrigens die erste Folge von Überweidung, die nächste wäre dann abgefressene Weiden und dann Erosion (Perfekt am Lower Zambezi zu beobachten). Mehrjährige Gräser schützen unter anderem auch vor Verbuschung des Geländes. Was uns eine gute Sicht auf die Tiere erhält. Reichlich Wasservorräte stehen den wasserliebenden Tieren in der Nähe zur Verfügung (Khwai, Linyanthi, Chobe). Alle Tiere können es lange genug aushalten um den Savuti zu durchqueren. Was den Büffel dahin verschlagen hat wird wohl auf immer sein Geheimnis bleiben. Möglicherweise war es Futterknappheit am Khwai.
Elefanten migrieren in einem Jahreszyklus von den Makgadikgadi Pans und dem Delta im Süden bis zum Chobe und Caprivi im Norden, mehr geht nicht. Und es gibt auch keine Chance sie durch Wasserstellen zu halten. Diese Migration verschafft den Bäumen die Chance groß zu werden und es auch einige Zeit zu bleiben. Andernfalls würde die Mopanisierung des Chobe NP noch weiter fortgeschritten sein.
Übrigens, die Makgadikgadi Pans waren noch vor 50.000 Jahren riesige Seen, bis sie durch tektonische Verwerfungen austrockneten. Jetzt bieten sie unserem Auge einen einzigartigen Anblick und vielen Tieren die es genau so brauchen eine Heimat.
Mein Fazit, aus ökologischer Sicht gibt es schon zu viele künstliche Wasserstellen im Savuti. Aber da der Mensch nur zu schützen bereit ist was er nutzen kann, muss man diesen Kompromiss wohl eingehen.

Schönen Tag

Joachim
Neuerscheinung: "Sieben Monate Afrika - ein Reisebericht". 470 Seiten, 494 Farbbilder http://www.ja-louis-verlag.de Reiseberichte: http://www.afrika-2005.de
Themenstarter387 Beiträge · seit 200902. Apr. 2009 ·
Hallo,
vielleicht habe ich mich missveständlich ausgedrückt.
Es geht nicht darum mehr Bohrungen/künstliche Wasserlöcher anzulegen.
Wer das Dilemma sehen will stelle sich bitte einen Tag an das Wasserloch in der Harveys Pan. Wenn die Gnus und Warzenschweine aus Verzweiflung den frischen nassen Elefantenkot ablecken um etwas Feuchtigkeit zu bekommen.
Die Elefantenbullen lassen sich den geringen Wassezulauf aus dem Roht direkt in den Rüssel laufen. In der schmalen Betonrinne ist kaum Wasser. Die Stelle wird fast rund um die Uhr von Elefanten belagert. Andere Tiere haben nur schwer eine Chance.
Diese Situation zu verbessern, das meine ich und nichts anderes.

Siggi
Siggi Menschen für Afrika begeistern http://www.safaris-in-afika.de
zuletzt bearbeitet 05. Apr. 2009
574 Beiträge · seit 200603. Apr. 2009 ·
Annette schrieb:
Hallo zusammen,

Was den Büffel dahin verschlagen hat wird wohl auf immer sein Geheimnis bleiben. Möglicherweise war es Futterknappheit am Khwai.
Joachim
Ich denke, der Büffel lag nicht in Savuti, sondern ganz woanders. Wenn man mal in die Reiseberichte von Siggi auf seiner Homepage schaut (aus denen er hier seit Wochen eifrig Auszüge einstellt), findet man doch die eine oder andere "journalistische Freiheit" in Text und Bild. Die ansonsten qualitativ m.E. guten Berichte und Aufnahmen (die ja hier im Forum auch geradezu verschlungen werden 🙂 ) erhalten durch kleine "Schummeleien" auch noch etwas märchenhaftes. Das stört mich nicht, es sei denn, aus einer subjektiven und unterhaltsamen Reisestory wird eine missionarische Agitation 😵

steinbeisser

P.S.: An den Harvey Pans gibt es m.W. kein künstliches Wasserloch, wie im letzten Post von Dir, Siigi, angesprochen. Ich kann mich aber auch irren, bin nicht ganz sicher.
Themenstarter387 Beiträge · seit 200903. Apr. 2009 ·
Hallo,
der Büffel liegt tatsächlich in der Savute Region.
Wo das genau war, kann ich nicht mehr sagen.
Es gibt im Chobe zigtausend Büffel. In der Trockenperiode habe ich bei unseren fast jährlichen Besuchen in der Savute Region noch keine Büffel gesehen. Wie das in der Regenzeit aussieht kann ich daher nicht berurteilen.

Nachsatz
Natürlich kann ich mich bezüglich der Stelle irren.
Wenn es wichtig ist: Befindet sich die Stelle mit dem toten Büffel nördlich des Mbabe Gates?
Bestimmt fahren einige Mitglieder von Moremi auf der Sandridge-Piste in den Chobe. Der Büffel liegt direkt neben der Piste auf der linken Seite. Kann eigentlich nicht übersehen werden. Da er völlig mumifiziert ist, also nicht von Hyänen zerrissen müsste er noch dort sein.
Also Freunde schaut mal.

Siggi
Siggi Menschen für Afrika begeistern http://www.safaris-in-afika.de
zuletzt bearbeitet 03. Apr. 2009
Themenstarter387 Beiträge · seit 200906. Apr. 2009 ·
Hallo,
Ich dachte es deutlich geschrieben zu haben.
Ich plädiere nicht dafür die Bohrungen (Wasserstellen) in Savute zu erhöhen.
Sondern die vorhandenen zu säubern und den Wasserzulauf zu erhöhen, damit auch für die Tiere, außer den Elefanten, bessere Trinkmöglichkeiten entstehen.


Eine Migration anhähernd vergleichbar mit der im Serengeti-Mara Ökosystem gibt es in Botswana schon lange nicht mehr.
Die letzte große Migration endete mit einer Tiertragödie, als man die Kuke Fence (Veterinary fence) zog. Damit war dem Wild aus der Kalahari der Weg zum Wasser des Okavango und Linyanti versperrt. Am Zaun verendeten qualvoll 400.000 Gnus (teilweise werden Zahlen von 40.000 bis 100.000 Gnus genannt) zigtaudende von Antilopen und anderen Tieren. In den Jahren darauf wurden dann Bohrungen durchgeführt und kleine Wasserlöcher angelegt. Heute haben Gnus einen fast Seltenheitswert.
Die Kalahari wird sich von diesem Verlust nie erholen.

Ich habe noch die Migration von tausenden von Zebras über die Toteng - Maun - Nata - Francistown Piste erlebt.
Lange vorbei.

Siggi
Siggi Menschen für Afrika begeistern http://www.safaris-in-afika.de
zuletzt bearbeitet 06. Apr. 2009
Gast06. Apr. 2009 ·
Paradies hin-Paradies her?
Als Europäer und damit als Fremder in Afrika, sollte man sich doch mal die Frage stellen,
"brauchen die Eingeborenen dort auch noch Belehrungen über die Zahl der erforderlichen Wasserlöcher"?
Ich glaube nicht! Ich traue ihnen ausreichend Intelligenz zu, ihren Tierbestand zu regulieren.
Viele Grüße
2'346 Beiträge · seit 200607. Apr. 2009 ·
@ Pirnaer

Ein Zaun und hunderttausende verreckter Tiere - ist das die von dir gemeinte intelligente Form der Bestandsregulierung?

Mit nachdenklichen Grüßen
Armin
Themenstarter387 Beiträge · seit 200907. Apr. 2009 ·
Hallo Armin,
ich glaube Pirnaer war noch nicht dort.

@ Hallo Pirnaer,
ist nicht bös gemeint. Schau Dir die Situation in Savute an und dann .........

Gruß
Siggi
Siggi Menschen für Afrika begeistern http://www.safaris-in-afika.de
392 Beiträge · seit 200817. Juni 2009 ·
Eigenartig, als wir im November für 4 Wochen dort waren hat's fürchterlich geregnet… auch in Namibia. Es war unglaublich, da fährt man in die Halbwüste und es regnete JEDEN TAG. Wir mussten unser Auto extra abdichten damit das Wasser nicht reinfloss.
Camperreise in die tasmanische Wildnis https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306857-camperreise-in-die-tasmanische-wildnis.html?start=0 Mora, Mora unterwegs auf Madagaskar https://www.namibia-forum.ch/forum/164-diverses/306553-mora-mora-langsam-langsam-auf-nord-madagaskar.html