Reiseroute 3 Wochen Namibia und Botswana

10 Antworten · 2'161 Aufrufe · gestartet 30. März 2009 von Jana on Tour
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Themenstarter6 Beiträge · seit 200930. März 2009 · #1
Liebe Namibia & Botswana Freunde

Ich plane im Juni/Juli mit meinem Freund und einer Freundin diese zwei schönen Länder zu bereisen. Es ist unsere erste Reise nach Afrika und darum bin ich für die Planung auf Hilfe von Experten angewiesen.

Unser Plan:
21.6. Ankunft in Windhoek (von Capetown kommend), Bezug des Autos (Double Cab 4x4 Toyota)
22.6 vor Sonnenuntergang in Sesriem ankommen.
23.6 Besuch Sossusvlei und Weiterfahrt nach Swakopmund.
23 & 24.6 dort übernachten. Geleiteten Ausflug in die Namibwüste geplant. (lohnt sich das oder habt ihr viel bessere Vorschläge)
25.6 Weiterfahrt über Uis, Khorixas, Outjo in den Etosha. (Wo sollen wir unterwegs übernachten?
26.6 übernachten in Okaukuejo.
27.6. übernachten in Halali.
28.6. übernachten in Namutoni.
29.6. Weiterfahrt nach Botswana (über Rundu, Divundu nach Maun)
wo sollen wir am 29 & 30 unterwegs übernachten?
1.7. Ankunft in Maun, übernachten im B&B Discovery
2., 3. & 4.7 ins Moremi Game Reserve. Wir möchten in den Camps übernachten.
5.7 Weiterfahrt in den Chobe. Hier würde ich gerne 2 Nächte bleiben. Somit haben wir noch 2 Reservetage.
Am 9.7 müssen wir von Kasane losfahren, nach Johannesburg. Wir werden voraussichtlich noch am 9.7. am Abend in Gaborone übernachten.


Was denkt ihr? Könnt ihr mir Tipps geben für die Übernachtungen (Im Moremi, Chobe, unterwegs..)
Habt ihr Verbesserungsvorschläge im Bezug auf, dort weniger.. dort mehr oder ähnliches.

Bin euch bereits im Voraus für eure Tipps dankbar.

Grüsse, jana
1'715 Beiträge · seit 200630. März 2009 · #2
Hallo Jana

An Eurer Stelle würde ich Sossusvlei und Swakop weg lassen.
Dafür nach dem Etosha von Rundu durch den Capivi zum Chobe und Moremi fahren. Dadurch könnt Ihr an den einzelnen Orten etwas länger verweilen. Dann von Maun nach Joh'burg fahren (2 Tage).

Gruss
Emanuel
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
843 Beiträge · seit 200830. März 2009 · #3
Hallo Jana,

willkommen im Forum!

Eine schöne Tour, die Du da zusammengestellt hast.
Frage: Wann wollt Ihr dahin - 2009 oder 2010? Falls noch 2009 gemeint ist, möchte ich Dir nur ungern die Hoffnung nehmen, aber das ist m. E. fast unmöglich. Es sei denn, Ihr habt das alles schon gebucht, wovon aber in Deinem Beitrag nicht die Rede ist. Die Zahl der Stellplätze in BOT ist limitiert, und die Buchung manchmal mehr als eine Geduldssache. Man sollte das etwa 1 bis ein halbes Jahr im Voraus machen!

Zur Route:

Eine geführte Tour ab Swakopmund ist sicher empfehlenswert (google mal "little 5 + Swakopmund" - oder guck hier im Forum).

Auf dem Weg von Swakopmund in den Etosha würde ich z.B. in der Vingerklipp Lodge übernachten.

Auf dem Weg nach Maun könnt Ihr z. B. bei "Drotskys Cabins" oder vorher in einem Camp an den Popa Falls übernachten.

Statt in Namutoni würde ich im Onguma Camp übernachten (ganz in der Nähe, aber ausserhalb des Parks).

Ich würde in Maun nur einkaufen, tanken, und dann bis zum Kaziikini Community Camp südl. vom South Gate Moremi GR fahren. Die Strasse ist wieder o.k.

Im Moremi finde ich alle Camps (3rd Bridge, Xakanaka, North Gate) gut, bis auf "South Gate".

Ich wünsche Dir viel Erfolg für die Planung, aber die wird zeitlich sicher mehr als "ambitioniert".

LG
Dirk
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2'346 Beiträge · seit 200630. März 2009 · #4
Hallo Jana,

ich halte das Ganze für zu straff geplant.

23.06.
Besuch Sossusvlei und anschließend noch nach Swakopmund zu fahren, halte ich für nicht möglich.

26.-28.06.
Etosha halte ich für sehr kurz.

29.-30.06.
Ich würde beide Nächte in Tsumkwe (z. B. Tsumkwe Lodge) verbringen und dann über Dobe nach Botswana einfahren.

Generell:
Ich gehe davon aus, dass ihr zumindest Moremi und Chobe schon gebucht habt, da das jetzt sicher problematisch werden dürfte.

Gruß
Armin
8'054 Beiträge · seit 200830. März 2009 · #5
Hallo Jana on Tour,

Ich finde auch dass du etwas von der Route weglassen solltest. Es sind schon viele Kilometer. Wenn Ihr wirklich nach Botswana wollt würde ich auch Sossusvlei, Swakopmund auslassen wie es swisschees vorgeschlagen hat. Wenn du die Tour in 2009 geplant hast, wirst du wohl Probleme haben mit der Unterkunft in Botswana. In dem Fall musst du warscheinlich deine Route umändern.

Alles Gute

Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
3'491 Beiträge · seit 200630. März 2009 · #6
Hallo Jana,
als ich Deinen Reiseplan gelesen hatte,war meine spontane Meinung dazu: was für ein Horror ! - Dabei muss ich zugestehen, dass die Route so, wie Ihr sie geplant habt, durchaus möglich ist - auch vom Zeitbedarf her. Aber ist sie auch vernünftig ? - Ich zumindest würde für diese an und für sich schöne Tour zumindest die doppelte Zeit veranschlagen.Ich kann nur wiederholen, was ich schon mehrfach hier im Forum von mir gegeben habe: Namibia ist nicht nur eine Aneinanderreihung von touristischen Highlights, die man so mal schnell abklappern kann, sondern auch und vor allem ein gefühltes Erlebnis.Und dafür braucht man Zeit - viiiiiiel Zeit.
Nehmen wir z.B. mal den 23.6.: Ihr wollt früh morgens ins Vlei fahren und dann am gleichen Tag noch bis Swakopmund.Auch wenn Ihr mit dem Sonnenaufgang ins Vlei fahrt, so werdet Ihr vermutlich nicht vor 12 Uhr dort wieder herauskommen - und seid dank Hitze und Sandkrabbelei ziemlich kaputt. Zeit zum Ausruhen habt Ihr aber nicht, denn vor Euch liegen rund 350 km Sandpad - also mindestens 5 Std. reine Fahrzeit. Der arme Fahrer !!Und für die wundervolle Landschaft um den Kuiseb-Pass werdet Ihr keine Zeit haben.
24.6. in Swakopmund: natürlich lohnt sich ein geführter Ausflug in die Namib (Tommys Wüstentour - hier schon mehrfach sehr gelobt worden ).Robbentour, Welwitschia Plains, Kristallmuseum, Cape Cross usw. - all diese sehr sehens- und erlebenswerten Orte werdet Ihr nicht zu Gesicht bekommen. Keine Zeit.
25.6. Aufbruch in Richtung Etosha. Zwischenstation z.B. in Khorixas, iGowati Lodge direkt im Ort.Für die Sehenswürdigkeiten um Khorixas herum ( versteinerter Wald, Orgelpfeifen, Felsgravuren, Vinderklip) habt Ihr keine Zeit.
Etosha mit 3 Übernachtungen: mal provokant gefragt, warum fahrt Ihr überhaupt dorthin? - Nach Eurem Zeitplan nur zum Übernachten ! Denn für Tierbeobachtungen habt Ihr keine Zeit.
Anschließend über Rundu nach Maun.Das ist ein ziemlicher Umweg, ohne das Ihr davon etwas habt.Einfacher und kürzer ginge es über Tsumkwe/Dobe mit am besten 2 Übernachtungen in Drotzkys Cabin/Shakawe.
Dann 3 Tage Moremi - ok. Sehr knapp, aber machbar.Für das Delta selbst habt Ihr eigentlich nur einen Tag, der Rest ist sehr anstrengende An- und Abfahrt.
Dann jagd Ihr weiter nach Kasane.Das ist vom Okavango-Delta in einem Tag kaum zu schaffen.Für den Chobe braucht man aber auch Zeit; und wenn Ihr die VicFalls noch mitnehmen wollt, dann sind 4 Tage das Mindeste.
Von Kasane nach Johannesburg dürft Ihr nochmal 3 Fahrtage rechnen.Das ist und bleibt eine einzige Hetzerei.
Zum guten Schluss noch eine Frage: Ihr wollt doch hoffentlich nicht noch in diesem Jahr fahren ? - Dafür dürfte wohl alles zu spät sein. Tut mir ja leid, dass ich Eure Tour so kritisch sehe. Aber ich kritisiere nicht, um Euch zu ärgern.:)
Gruß Joli
630 Beiträge · seit 200830. März 2009 · #7
Hallo Jana,

ich kann gut nachvollziehen, dass Du möglichst viel von beiden Ländern mitnehmen willst, wenn Du schon einmal da bist. Ging mir auch nicht anders. Trotzdem ist das alles zuviel.

Dies kann man am Beispiel des Tages Sesriem, Sossusvlei, Swakopmund gut sehen. Allein die Fahrt ins Sossusvlei (hin und zurück 150 km, 60 km/h Beschränkung) dauert ziemlich lange. Und Du willst wohl kaum an der Düne 45 schon umkehren? Vor 14 Uhr wird Du also kaum wieder zurück sein. Dann die 350 km Fahrt nach Swakopmund: das dauert auf Schotter vielleicht gut 5 Stunden. Ohne jede Zeit im Sossusvlei hättest Du dann schon 7 1/2 Stunden reine Fahrtzeit. Im Juni/ Juli geht die Sonne sehr bald unter. Du würdest lange im Dunkeln fahren.

Ich würde mich beschränken und - wie schon vorgeschlagen - Sossusvlei und Swakopmund weglassen.

Gruß

Klaus
Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet. (Hans Magnus Enzensberger)
118 Beiträge · seit 200830. März 2009 · #8
Ich kann mich nur anschließen- das ist ein Programm für die doppelte Zeit.Im Hinblick auf die schwierige Buchungssituation würde ich Botswana weglassen und mich auf Namibia beschränken.
elefant
Themenstarter6 Beiträge · seit 200930. März 2009 · #9
Danke für all die Beiträge.

Genau wie Klaus sagt, würde ich gerne so viel wie möglich sehen, aber hatte genau die Bedenken, die ihr bestätigt habt. So wird es dann eher ein Gehetze wie eine Reise.

Wir haben uns ziemlich spontan für diese Reise entschieden und darum konnte ich die Unterkünfte auch nicht 1 Jahr im Voraus buchen.

Ich bin froh um die Kritik, denn es fällt mir recht schwer einzuschätzen wie ermüdend die Reise und die Aufenthalte an den einzelnen Orten (Sossusvlei) sein könnten. Davon steht in den Reiseführern herzlich wenig.

Ich denke die beste Lösung wird sein, Botswana ein anderes Mal zu besuchen und mich nur auf Namibia zu beschränken.

3 Wochen in Namibia... Da sollte ich mich wohl auch entweder auf den Norden oder den Süden beschränken. Beides ist nicht machbar, oder?!? Also Transfrontier bis Etosha wird stressig, nicht wahr?!?

Jana 😕
7'269 Beiträge · seit 200630. März 2009 · #10
Jana on Tour schrieb:
3 Wochen in Namibia... Da sollte ich mich wohl auch entweder auf den Norden oder den Süden beschränken. Beides ist nicht machbar, oder?!? Also Transfrontier bis Etosha wird stressig, nicht wahr?!?

Jana 😕
Hallo Jana

Gut, dass Ihr die lange Route streichen wollt. Mit Namibia bist Du deutlich besser bedient.
Wir haben einmal in drei Wochen KTP, Augrabies, Fish-River, Aus, Lüderitz, Tiras, Sossusvlei, Swakopmund, Spitzkoppe, Uis, Kamanjab, Hobatere (anstelle von Etosha) und Waterberg gemacht.
Ich würde es nicht mehr machen. Speziell für die Etosha hatten wir zu wenig Zeit und deshalb komplett gestrichen. Auch sonst waren es eher kurze Stippvisiten. Viele wunderbare Orte die wir später kennengelernt haben, fehlen da komplett.
Was Ihr auch bedenken solltet ist die Kälte im Süden. Zu dieser Jahreszeit wird es Nachts wirklich häufig unter 0 Grad. Konzentriert Euch deshalb besser auf den Norden. Vielleicht noch mit einem Abstecher an den Kunene oder Richtung Caprivi (z.B. von Etosha aus über Dobe nach Shakave in den Mahango). Als südlichsten Punkt würde ich Sossusvlei einplanen und auch noch ein oder zwei Nächte im Naukluft Park verbringen (vorausgesetzt Ihr campiert).

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 30. März 2009
3'491 Beiträge · seit 200631. März 2009 · #11
Hallo Jana,
das ist sicher eine weise Entscheidung. Aber: denkt daran, dass Euch die Zeit wegrennt.Es wird wohl weniger darum gehen, was Ihr machen wollt, sondern darum, wo Ihr überhaupt noch Platz bekommt.Es dürfte bereits schwierig werden, so kurzfristig noch einen Flug zu bekommen.Und jetzt noch einen Platz in Etosha zu bekommen, halte ich fast für ausgeschlossen.
Gruß Joli