Aha, Deine Wunschvorstellung in allen Ehren, es mag auch Ausnahmen geben, aber im Normalfall regiert der schnöde Mammon die Welt.
Und wir als europäische mehr-oder-weniger-Stadtmenschen maßen uns an zu entscheiden, was gut oder schlecht für die Tiere ist??? Im Zweifelsfall zieht das Tier immer den kürzeren...Respektvoller Umgang ist anders. Ich habe es leider schon erlebt, das mit 2 offenen Geländewagen eine Gruppe von Giraffen regelrecht umkreist wurde, damit auch der letzte mit seiner Tchibo-Knipse formatfüllende Bilder machen könnte. Zum 🤢 🤢 🤢 🤢
Aber das ist es, was auch weiterhin passieren wird.
Aha, Deine Wunschvorstellung in allen Ehren, es mag auch Ausnahmen geben, aber im Normalfall regiert der schnöde Mammon die Welt.
Und wir als europäische mehr-oder-weniger-Stadtmenschen maßen uns an zu entscheiden, was gut oder schlecht für die Tiere ist??? Im Zweifelsfall zieht das Tier immer den kürzeren...Respektvoller Umgang ist anders. Ich habe es leider schon erlebt, das mit 2 offenen Geländewagen eine Gruppe von Giraffen regelrecht umkreist wurde, damit auch der letzte mit seiner Tchibo-Knipse formatfüllende Bilder machen könnte. Zum 🤢 🤢 🤢 🤢
Aber das ist es, was auch weiterhin passieren wird.
Leider
Mäxle
Das ist auch das pure Gegenteil eines guten Guides.
Es gibt einige im Forum die die Ehre hatten mit Humphrey Gumpo ein paar Tage zu verbringen. Die wissen wovon ich schreibe. Bei Humphrey wirst Du Schritt für Schritt an die Tiere herangeführt. Du erfährst, wann es sicher ist und auf welche Signale Du achten musst und wie Du Dich zu verhalten hast. Das Wichtigste dabei, ist dass die Tiere sich nicht bedrängt fühlen sondern stehts ruhig sind und weiterhin das tun, was sie eben gerade tun. Dass eine Guide wie Humphrey für mehrere Tage zu buchen auch viel Geld kostet ist richtig. Es lohnt sich aber. Nicht wegen der Fotos die eine schöne Erinnerung sind, sondern wegen der Zeit die wir mit Ihm verbracht haben und in der wir sehr viel gelernt haben. Die Fotos sehen übrigens spektakulärer aus als sie sin. Das hängt mit der Aufnahmeart und der langen Brennweite zusammen. Als ich am Boden gelegen bin, habe ich natürlich auch abgedrückt. Das sieht dann sehr unspektakulär aus. [bild: 106114]
Herzliche Grüsse Chrigu
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ich bin natürlich immer wieder beeindruckt, was alles geht. Und ich bin auch überzeugt, dass ihr beide das sehr vernünftig beurteilen könntet.
Aber die Bilder und die Hintergrundinfo "Es passiert schon nix" die von solchen Berichten ausgehen verleiten halt viel zu oft irgendwelche Egos, die statt Lebenserfahrung über reichlich Selbstüberschätzung verfügen, vielleicht sich noch als Balzhähne vor irgendwem beweisen müssen, Dinge zu tun, die alles andere als sinnvoll sind.
Klar kann man vieles tun, wenn man es kontrollieren kann. Aber wer kann das hier im Forum und insbesondere bei den DER-Leihwagenpauschalreisebuchern wirklich?
Daher hier auch die andere Seite: Das mit dem ärgern geht so schnell, viel schneller als man manchmal denkt:
Savuti: Elefanten ziehen friedlich und nahe vorbei. Dann schmeißt ein Mitreisender die leere Thermoskanne runter - Schluß mit friedlich!
Einen Tag später am Morgen: Ein alter Bulle und 2 Jungbullen am Wasserloch ca. 50 m entfernt. Die Jungbullen spielen, der ältere duscht. Alles friedlich. Das Morgenrot verschwindet, die Sonne steigt langsam höher. Wir lassen lieber den Motor an (junge Bullen sind Halbstarke, die auch mal aus Übermut einen Baum o.ä. zerpflücken) aber alles bleibt friedlich - bis einer der beiden leeren Ersatzkanister auf dem Dach wegen der über der kalten Nacht zusammengezogenen und sich jetzt in der Sonne wieder ausdehnenden Luft mit dem Blech "knallt". Schluss mit lustig, beide Jungbullen fahren hoch und starten einen Scheinangriff - und wir ziehen uns vornehm zurück.
Etosha 2007: eine brunstige junge Kuh suhlt im Wasserloch. Von weitem trompetend kommt ein Jungbulle alleine, aber in Voller Erregung. Die Herde bleibt relativ unbeeindruckt, nur die Kuh und eine junge Begleiterin fliehen vor dem Bullen. Ganz schnell spielten sie um die parkenden Autos Hasch mich.... Der Motor war an, der Gang eingelegt, aber was wenn die Italiener neben uns jetzt hupen. Die hatten ihren Motor 2 x abgewürgt und im Auto herrschte volle Panik.
Ich bin selbst viel und regelmäßig auch zu Fuß unterwegs. Ich bilde mir aber nicht ein, dass ich solche Aktionen wie Siggi oder Chrigu machen sollte. Viel zu leicht reicht die vorhandene Umgebung aus, um Probleme zu erzeugen. Ich glaube, dass ist für die meisten im Forum zutreffend. Und was die Selbstüberschätzung angeht kann ich nur auf das leidige fahren mit Allrad / 4x4 verweisen. Und auch da kann den Profis genug schiefgehen.
Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
siggiThemenstarter387 Beiträge · seit 200926. März 2009 ·
Hallo tomcat, mit dem nachfolgenden Satz hast Du den Daumen voll getroffen: Das Risiko eine Stunde im Busch zu Fuss unterwegs zu sein, scheint mir aber persönlich kalulierbarer, als eine Stunde auf einer deutschen Autobahn...
Auf unseren Straßen findet ein immerwährender Krieg statt. Raser, Drängler, Chaoten usw. Kein einigermaßen vernünftiger Mensch rennt einfach so im Busch herum. Mindestens braucht man ein GPS um sein Auto wieder zu finden.
Ich rate dringend ab an unübersichtlichen Stellen das Auto zu verlassen. Liegende Löwen sind im goldgelben Gras kaum zu entdecken.
Ich rate dringend davor ab, auch wenn die Stelle übersichtlich erscheint.
Vor vielen Jahren hatten wir Im Gorongosa Park ein Ereignis das Warnung sein sollte. Fünf Löwen lagen gut sichtbar unter Dornenbüschen, davor Abstand ca. 10 Meter sechs Fahrzeuge nebeneinander. Zum fotografieren musste man sich entweder weit aus dem Auto lehnen oder die Aufnahmen durch die Windschutzscheibe machen. Aus einem VW Bus in der Mitte der aufgereihten Fahrzeuge stieg ein Mann aus, stellte sich neben das Fahrzeug um unbehindert Fotos zu machen. In diesem Leben waren es seine letzten. Von allen unbemerkt hatte sich von hinten eine Löwin genähert, die weit hinter den Fahrzeugen aus dem Busch kam. Sie riss den Mann um schleppte ihn sofort zu den anderen Löwen. Wildes Hupen und Geschrei veranlasste die Löwen den bereits Toten tiefer in die Dornenbüsche zu schleppen. Die Löwen mit einem Auto zu verjagen war wegen der Dichtkeit des Buches nicht möglich.
Mit Deinen tollen Berichten, Infos und wunderbaren Fotos hast Du dieses bereits unvergleichbare Forum noch mal um einiges aufgewertet. Vielen Dank dafür und mach bitte weiter so!!!
Gruß Uwe
DER WEG IST DAS ZIEL
siggiThemenstarter387 Beiträge · seit 200927. März 2009 ·
Eine entscheidende Frage ist, wie weit kann man sich einem freilebenden Elefanten nähern. Gleich vorweg, eine allgemein verbindliche Antwort gibt es nicht. Es kommt immer darauf an wo? Bei einer Umkehr der Bewegung, wenn sich der Elefant den Menschen nähert Z.B. in Savute, kann es durchaus sein das der Elefant recht nah an Menchen vorbei geht. Die sind dann meist ohnehin schon weg. Für einige der Savute Elefanen ist es nichts ungewöhnliches zwischen den Zelten und Autos herum zulaufen. Wir konnten nie beobachen, das die etwas kaputt machen. Mal einen gedeckten Tisch abräumen.
Ohne das ein vom Elefanten nicht zu überwindendes Hindernis dazwischen ist, wird die absolute Untergrenze ab zehn Metern (aufwärts) beginnen, wird sich den Elefanten zu Fuß genähert.
Ohne einen Ranger rate ich sehr dringend vor derartigen Versuchen ab.
Ein unglaubliches Abenteuer, dass ihr da mit den Elefanten erlebt hat. Das hätte auch böse ausgehen können oder? Was hättest du gemacht, wenn plötzlich ein Elefant auf dich zugelaufen wäre? Wie weit war dein Auto entfernt?
Ich fahre ja nun auch schon ein paar Jahre auf Safari, aber das hätte ich mich nicht getraut.
War es eine besondere Herausforderung für dich, vor allem, nachdem du wusstest, was dem Ranger passiert war?
Ich glaube, selbst mit einem Ranger würde ich mich dort nicht so dicht heranwagen. Im Auto fühle ich mich einfach sicherer und habe, wenn ich den großen Riesen dann so auf ein paar Meter nahe bin, schon ganz schönes Herzklopfen vor Aufregung.
Hallo Siggi, bilde ich es mir nur ein - oder habe ich vorige Woche eine Doku über den Vorfall mit den Elefanten gesehen? 🙂
Crazy Zebra3’766 Beiträge · seit 200631. März 2009 ·
Hallo ihr lieben Elefantenflüsterer!
Ein interessanter Fred ist das, muss ich schon sagen!
Als erstes ein Wort zu Siggi,
mir scheint er weiss was er tut und ich gehe davon aus das er das übliche Mass an Kenntnissen und Erfahrungen hier im Forum übertrifft. Und ich bin mir sicher das auch Siggi davon abstand nehmen wird sein Verhalten zur Nachahmung zu empfehlen.
Es gibt meiner bescheidenen Meinung nach 3 Hauptgruppen von Safari-Experten
1.Gruppe
Der Profi oder Semiprofi die durch Schulung und langjährige Erfahrung in der Lage sind Situationen vorausschauend richtig einzuschätzen, sich der Gefahr und deren Folgen zu 100 Prozent bewusst sind und nie, wirklich nie, Dritte in Gefahr bringen würden.
Wenn sie sterben... dann aus Berufung
2.Gruppe Der möchte gern Wildniskenner
In der Regel hat er viel gelesen und viel gehört von jemandem der einen Freund hat dessen Freund gesagt hat man soll sich so und so verhalten oder dies oder jenes tun…
Wenn sie sterben... weil die Praxis nicht Seite 12 im Buch entsprach 😄
3.Gruppe
Leute die einfach zu dumm sind die Gefahr zu erkennen 🤩 (wie ich) und vielleicht mehr Glück als Verstand haben das noch nix passiert ist!
Wenn sie im Busch sterben… hatten sie einfach pech 😈
Bitte mit dem nötigen Humor betrachten, Griesslix VA
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
LLLa Leona2’780 Beiträge · seit 200731. März 2009 ·
Jaw spricht mir aus dem Herzen
und ich gehe sogar noch weiter: Es gibt meines Erachtens Erlebnisse welche man nicht in ein öffentliches Forum einstellen sollte. gruss leona
Diejenigen, die hier lesen und nach Afrika reisen sind erwachsene Menschen, die in der Lage sein sollten für ihr Leben selbst Verantwortung zu tragen. Außerdem wurde hier ja nicht dazu aufgerufen, Elefanten zu streicheln. Es wurden sachlich alle Umstände und Gefahren geschildert.
Bei Deiner Weltsicht müssten auch alle Internetseiten über Klettern, Base-Jumping, Rallye etc. gesperrt werden, da sich dadurch unwissende/unerfahrene zu gefährlichem handeln verleiten lassen könnten.
Siggi's Berichte und Erfahrungen sind eine große Bereicherung für das Forum. Halt Dich bloß nicht mit Deinen Abenteuern und Erfahrungen zurück.
Crazy Zebra3’766 Beiträge · seit 200631. März 2009 ·
Hi, Hiiii 😄
jetzt weiss ich was mir noch zum Forumsglück fehlt, ein neues Forumsmenue
Geschichten und Abenteuer
natürlich mit Zugangscode 😛
Ehrlich, hier tummeln sich doch vorwiegend Erwachsene die das gelesene richtig einordnen können.
Ich habe ja auch schon oft gelesen das man(n) mit 100 Sachen über die Pad fliegen kann und würde es denoch nicht selber versuchen, aber wenn ich's mir mal richtig überlege.. 😄
Take'it easy oder wie das heist, VA
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Hallo War ja auch schon ma da. Zuletzt Februar 2009. Leider sind wir uns nicht begegnet. Würde mich freuen, Dich kennenzulernen. Verstehe aber Deine E.mail an mich nicht. was meint D,P,VA Gruss Docpeter oder auch U.Swakop. oder auch anders
LLLa Leona2’780 Beiträge · seit 200731. März 2009 ·
War es notwendig, Siggi, deiner friedlich ausgegangenen Elefantenbegegnung diesen Titel zu geben?
Will man(n) nicht ein wenig wetteifern hier, wer näher am Elli dran war, wie und warum und weil und aber? und dann nochmals wetteifern mit den geschossenen Bildern?
Ich muss sagen dass mir diese Art von Glamour und Bekanntheit wenig liegt. Deshalb rufe ich aber nicht nach access codes für Eingeweihte und verlange auch keine Forenzensur.
Was ich befürworte ist die etwas aus der Mode geratene Bescheidenheit und einen gesunde Portion Weitsicht, vorallem von Menschen die Afrika kennen, lieben (und erhalten möchten).
gruss leona
Gruss Leona
siggiThemenstarter387 Beiträge · seit 200901. Apr. 2009 ·
Hallo Maggy, Der Wasserspiegel im kleinen See war schon merklich gefallen. In dem "Tümpel" leben sogar zwei Hippos. In Zimbabwe fehlt es an allem. Mehrere Pumpen im Park sind ausgefallen oder stillgelegt worden. Die Tiere haben teilweise sehr weite Wege zum Wasser. Das nächste Wasserloch ist der Masuma Damm. Der Wasserstand war dort nur noch knöcheltief. Die drei Hippos die dort leben haben erhebliche Probleme. Die Pumpe läuft nur jeden zweiten Tag stundenweise. Problem Treibstoffmangel.
Wir wollten die Pumpe reparieren, dazu mussten wir ständig den Elefanten den Rücken zukehren. Das bei der Bahn übliche "einer passt auf die anderen arbeiten" hätte keinen Sinn gemacht, dazu waren die Elefanten zu nah.
Da die Herde von Anfang an coll war und blieb, konnte "eigentlich" nichts passieren.
Die Frage was wäre wenn, sollte möglichst immer gestellt werden bevor man ein Risiko eingeht. Das Auto stand weiter weg, hätte keine Sicherheit geboten. Wenn einer der Elefanten angegriffen hätte, mit über 90prozentiger Wahrscheinlichkeit hätte er den Angriff mit unserer Flucht abgebrochen. Und wenn nicht? Ich lebe nach dem Grundsatz >Wenn es passieren soll, wird es passieren - so oder so
siggiThemenstarter387 Beiträge · seit 200901. Apr. 2009 ·
Hallo Virus Africanum, sehr gut hat mir Deine Gruppierung der Safariexperten gefallen.
Meine Berichte kontrovers zu sehen entspricht meinen Wünschen, nur so einsteht eine Diskussion, deshalb ist es völlig normal wenn ich Zustimmung und Ablehnung erhalte.
Nachdenklich macht ist der Ruf nach Zensur. Schade. Ich habe das zu akzeptieren, respektieren kann ich es nicht. Lasst es uns doch mit Rosa Luxemburg halten: Die Freiheit ist immer nur Freiheit des Andersdenkenden.
Crazy Zebra3’766 Beiträge · seit 200601. Apr. 2009 ·
siggi schrieb:
Nachdenklich macht ist der Ruf nach Zensur. Schade. Ich habe das zu akzeptieren, respektieren kann ich es nicht. Lasst es uns doch mit Rosa Luxemburg halten: Die Freiheit ist immer nur Freiheit des Andersdenkenden.
Siggi
oder mit meinen Worten 😄
wenn man die Freiheit hinter Gittern geschützt werden muss, ist sie dann noch frei? 😎
GRIESSLIX kURT
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