Elefanten töteten ein Ranger - Hwange - Zimbabwe

36 Antworten · 11,3k Aufrufe · gestartet 25. März 2009 von siggi
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Themenstarter387 Beiträge · seit 200925. März 2009 · #1




Um eine Vorstellung von der Größe des Parks zu bekommen genügt ein Blick auf diesen Wegweiser. Der Hwange National Park ist der größte Park Zimbabwes. Rund 14.650 Quadratkilometer, halb so groß wie Belgien. Bereits 1928 wurde das Wankie Game Reservat gegründet. 1949 wurde das Wildreservat mit der Robins Game Sanctuary zum Wankie National Park vereint. Nach der Überfnahme des Staates durch die Schwarzen wurde der Park in Hwange National Park umbenannt.
Hwanges Problem sind, wie in vielen Nationalparks und Game Reservaten, die Elefanten, es leben zu viele dort. Die Schäden an der Vegetation sind unübesehbar. Obwohl die Parkverwaltung jährlich den Bestand reduziert, ist das Limit dessen was der Park an Elefanen maximal veträgt nicht erreicht.
Hin und wieder lese ich in Reiseberichten, dass die Besucher keine oder weniger als zehn Elefanten gesehen haben, dann frage ich mich immer wo sind die gewesen? Am Masuma Damm können Tag und Nacht hunderte von Elefanten, sehr nah gesehen werden. In den Tagen am Damm gab es nicht einen Moment an dem nicht Elefanten zum trinken da waren.
Der größte Fehler den man in Hwange machen kann ist “Viel fahren = viel sehen”.
Der Park liegt in einem tiefen, jahrelangen Dornröschenschlaf. Nur ein Mal sind wir einen Geländewagen aus Südafrika begegnet.
Wir haben den riesigen Park für uns allein.





Marodierende Elefanten haben das Pumpenhaus in den Shumba Pans zerstört. Vor drei Tagen ist hier der Kollege des Rangers von Elefanten getötet worden. Wie es zu dem Unglück kam, was genau geschah, kann nur vermutet werden. Ich denke der Ranger muß die Elefanten bei der Zerstörung der Pumpe gesehen haben und hat einen Warnschuß abgegeben, oder hat gezielt geschossen.
Als das die Elefanten nicht verscheucht hat ist er geflüchtet. Die Elefanten haben ihn eingeholt und getötet. Im Magazin des Gewehres fehlte nur eine Patrone. Denkbar ist auch, der Ranger hat einen Elefanten verletzt.
Wir helfen dem Ranger das Dieselfaß, damit der kostbare Kraftstoff nicht ausläuft und das Wasser verseucht, auf den Sockel zu stellen. Die museale Dieselpumpe ist unverwüstlich und hat bestimmt schon zwanzig und mehr Jahre gelaufen.





Nach Ansicht des Rangers sind die "Killerelefanten" jetzt am Wasserloch. Das möchte ich schon genau wissen, denn wenn wir die Pumpe reparieren können wir nicht ständig auf die Elefanten in der Nähe achten.
Also vorsichtig, alle Tiere im Auge behalten sich der Herde zu Fuß nähern. Die Elefanten haben Olaf und mich schon die ganze Zeit bemerkt. Langsam, ganz langsam kommen wir näher. Die Elefanten beachten uns nicht, werden nicht unruhig.



Halt!
Der linke kleinere, dunkle Elefant wird unruhig, wirbelt mit den Füßen Staub auf. Still stehen bleiben und abwarten. Im Regelfall beruhigt er sich wieder. Die vordere große Kuh mit dem einen Stoßzahn ist die Leitkuh. Sie ist ganz cool. Schaut beiläufig zu uns herüber. Mit dem nach unten hängenden Rüssel nimmt sie Witterung auf. Alles noch Zeichen für ihre Friedfertigkeit. Kritisch wird es, wenn sie mit erhobenem Rüssel in unsere Richtung wittert. Der Abstand zwischen den Elefanten und uns knapp zwanzig Meter.



Der kleinere dunkle Elefant links startet einen Scheinangriff. Da die Herde insgesamt noch völlig ruhig ist, wird er garantiert abbrechen. Bei den Elefanten ist es wie bei den Menschen, die nicht “Wichtigen” agieren immer zuerst, aber nicht ernsthaft, deshalb beachte ich die Aktion auch nicht weiter. Nach wenigen Metern stoppt er, weil auf der Gegenseite (bei uns) keine Reaktion erfolgt.
Der Ranger ist zurückgeblieben. Ein Gewehr hat er nicht dabei, auch besser so.





Ganz vorsichtig mit kleinen Schritten nähern wir uns weiter den Elefanten.



Weiter geht es nicht mehr. Die Leitkuh signalisiert uns, bis hierher und nicht weiter. Ihr Verhalten ist die erste Warnung. Jetzt muß man die Nerven behalten, jede unruhestiftende Aktion kann zum Angriff führen. Noch ist die Situation nicht kritisch. Das letzte Warnsignal ist das schütteln mit dem Kopf. Doch so weit kommt es nicht. Wieder still stehen bleiben und abwarten. Alte Erkenntnis im “Regelfall passiert nichts”.
Ihre Message: "OK Jungs, nun zurück und die Pumpe reparieren, damit wir was zu saufen haben."



Die “Killerelefanten” sind es mit Sicherheit nicht. Hätte diese Herde einen Crash mit Menschen gehabt, dann hätten wir uns ungestraft nicht nähern können.
Nun langsam zurück. Rückwärts gehen. Die Elefanten immer im Auge behalten und auch nach rückwärts sichern.
Gut gegangen wie immer. Gewundert habe ich mich über Olaf. Er ist das erste mal in Afrika. Seine ersten Begegnungen mit wilden frei lebenden Tieren. Er hat nie gefragt: Ist das gefährlich? Hat nie Anzeichen von Angst oder Unsicherheit gezeigt.
Ich denke er wusste, dass er sich auf mich verlassen kann.
Vertrauen ist eben der Anfang von allem.
Den “Killerlefanten?” werden wir später auf der Piste begegnen und haarscharf einen Zusammenstoß vermeiden.

Nun läuft sie wieder - die Pumpe.

Siggi
Siggi Menschen für Afrika begeistern http://www.safaris-in-afika.de
zuletzt bearbeitet 25. März 2009
8'054 Beiträge · seit 200825. März 2009 · #2
Hallo Siggi,

Mensch hast du wieder mal schöne Fotos geschossen. Diese Dickhäuter müssen dich wirklich faszinieren. Ich würde mich nicht so nahe trauen.

Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
2'612 Beiträge · seit 200725. März 2009 · #3
Hallo Siggi,

kurze Frage: auf zwei der Fotos sieht es so aus, dass Du Dich mit dem Wind der Herde genähert hast (Haare auf Deinem Hinterkopf weisen darauf hin). Geht man da nicht ein zusätzliches Risiko ein, weil die Herde schneller die Witterung aufnimmt?

Viele Grüße,

Volker
Bye bye Forum
Themenstarter387 Beiträge · seit 200925. März 2009 · #4
Hallo Annick,
man muß Tiere lieben und etwas, egal wieviel, für sie tun, dann passiert auch nichts.
Und wenn es passieren soll, wird es passieren - so oder so.
Vertrauen ist der Anfang von Allem.

Hast keinen Avatar,
möchtest ein Minibildchen haben? Sage mir welches Tier und Du bekommst es.

Gruß
Siggi
Siggi Menschen für Afrika begeistern http://www.safaris-in-afika.de
zuletzt bearbeitet 25. März 2009
1'155 Beiträge · seit 200625. März 2009 · #5
Hallo Siggi

So kenne ich Elefanten auch. Friedfertig und gutmütig. Respekt habe ich vor Bullenherden mit Halbstarken, oder wenn ich zufällig zu nahe an eine Herde mit Kälbern kommen. Dann schlägt die Stimmung schnell um. Im Gerenzgebiet zu Zimbabwe gibt es sehr agressive Elfeanten!!! Ich nehme an wegen der Wilderei. Dort hatten wir schon brenzlige Situationen im Auto.

Gar kein Problem ist es, wenn die Elefanten den Abstand bestimmen können. Wir waren schon einmal am Nachtessen und eine Herde ist in nur ein paar Metern Abstand vorbeigezogen, ohne gross Notiz zu nehmen...

Hier ein paar Impressionen..

http://portfolio.beatknueselfoto.com/a1/Safari/

Schöner Gruss Beat
8'054 Beiträge · seit 200825. März 2009 · #6
Hallo Siggi,

Ich muss sagen, das neunte Foto mit den 5 Elefanten die so nahe stehen, gefällt mir schon sehr.

Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
Themenstarter387 Beiträge · seit 200925. März 2009 · #7
Hallo Volker,
Kompliment, bist ein aufmerksamer Beobachter.
Mit dem Wind, das ist richtig. Wir machten keine Fußsafari, oder wollten ein paar tolle Nahaufnahmen machen, oder Nervenkitzel haben.

Die Herde hatte unsere Anwesenheit schon viel früher registriert. Ich wollte sicher sein, wie verhalten sich die Elefanten wenn wir die Pumpe reparieren. Waren es die Elefanten die das Pumpenhaus zerstört haben? Der erste Eindruck sagte mir nein.
Ohne diese Gewissheit wäre die Reparatur sehr gefährlich, weil es unmittelbar keine Bäume oder andere Schutzmöglichkeiten gibt.

Gruß
Siggi
Siggi Menschen für Afrika begeistern http://www.safaris-in-afika.de
Themenstarter387 Beiträge · seit 200926. März 2009 · #8
Hallo Tomcat,
jeder hat seine indiviuellen Erfahrungen und Ansichten.
Besonders gefährlich sind die Bereiche wo gewildert wird.

Habe mir Deine Fotos angesehen. Kompliment hast tolle Aufnahmen. Schade, das nicht dabei steht wo die Aufnahme gemacht wurde.
Oder habe ich etwas übesehen?

Das erste Elefantenfoto ist am Kwai River. Die anderen kann ich mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 bis 60 % zuordnen.

Gruß
Siggi
Siggi Menschen für Afrika begeistern http://www.safaris-in-afika.de
Gast26. März 2009 · #9
Meine Meinung:
"Bruder Leichtsinn" war unterwegs!
Es gibt Teleobjektive und auch Zoo`s.
Viele Grüße
2'612 Beiträge · seit 200726. März 2009 · #10
Pirnaer schrieb:
Meine Meinung:
"Bruder Leichtsinn" war unterwegs!
Es gibt Teleobjektive und auch Zoo`s.
Viele Grüße
Meine Meinung:

Manche sind tatsächlich mit Tele und Eintrittskarte für den Zoo besser bedient 😉

Siggi ist schon etwas länger unterwegs und kann auf reichhaltige persönliche Erfahrungen zurückblicken. Neben den durchaus beeindruckenden Bildern bringt er uns das "natürliche" Verhalten diverser Tiere näher - was ich für sehr lehrreich halte und gerne lese. Vielleicht sollte öfter der Hinweis gegeben werden: bitte nicht nachmachen, so einfach ist ein wildes Tier doch nicht durchschaubar...
Bye bye Forum
1'155 Beiträge · seit 200626. März 2009 · #11
Hallo Sigi

Ja richtig, viele Bilder sind vom Kwai River, einige im Grenzgebiet zu Zimbabwe, dann noch Honaib....


@Pirnaer

Es gibt Leute in diesem Forum, die sind seit vielen Jahren in Afrika unterwegs. Haben mehrwöchige Rangerkurse besucht und langsam gelernt, wie man sich im Busch bewegt. Leute die wissen wie sich Tiere verhalten und was bei Gefahr zu tun ist. Im Busch unterwegs zu sein, birgt immer Risiken.

Das Risiko eine Stunde im Busch zu Fuss unterwegs zu sein, scheint mir aber persönlich kalulierbarer, als eine Stunde auf einer deutschen Autobahn...
118 Beiträge · seit 200826. März 2009 · #12
Kann mich Pirnaer nur anschließen:
Habe schon einige Wanderungen mit Rangern u.a. in Hwange, mana pools, SLNP und Kafue unternommen- derart nahe haben wir uns an Elefanten nie herangetraut- und das aus guten Gründen! Die Natur ist halt doch nicht berechenbar, auch wenn man das gerne glauben möchte. Es spricht ja auch für sich daß der Ranger zurückblieb.
elefant
7'272 Beiträge · seit 200626. März 2009 · #13
Pirnaer schrieb:
Meine Meinung:
"Bruder Leichtsinn" war unterwegs!
Es gibt Teleobjektive und auch Zoo`s.
Viele Grüße
Hallo Pirnaer

Investiere mal die nötige Zeit und das Geld um mit einem richtig guten Guide einige Tage in den Busch zu gehen. Du wirst einen ganz neuen Eindruck der Tiere, der Natur und der Gefahren haben.

[bild: 106111]
[bild: 106108]

Herzliche Grüsse
Chrigu


P.S. Bitte nicht einfach nachmachen beim erstbesten Elefanten den ihr seht. Es gehört schon etwas mehr dazu! Wichtig ist die richtige Vorbereitung, das richtige Verhalten in der Situation und auch das Vertrauen und die Kommunikation zwischen Guide und Gast.
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zuletzt bearbeitet 26. März 2009
148 Beiträge · seit 200926. März 2009 · #14
Helden sterben einsam....😊


Wer ist der beste Guide?

Derjenige, der den Touri möglichst nah ranbringt und so für die besten Fotos sorgt.

Tiere in ihrem Umfeld und dann das Verhalten einzuschätzen ist schonmal nicht schlecht, aber das Ding ist keine Maschine, die immer gleich reagiert. Deshalb halte ich die Unterschreitung des Minimumabstandes für fraglich.
Wenn denn doch mal ein Tier angreift, ja dann haben wir ein "Problemtier" mehr, hat einen Menschen angegriffen und wird demnach eines unnatürlichen Todes sterben. Wollt Ihr dafür die Verantwortung übernehmen?

Ich muß einem Eli nicht den Finger ins Auge pieken können. Auch die Großen Meister in den Museen dieser Welt schaut man nicht aus 3cm Entfernung an....

Mäxle
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7'272 Beiträge · seit 200626. März 2009 · #15
etwas mehr als 3cm waren es schon 🙂
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2'612 Beiträge · seit 200726. März 2009 · #16
chrigu schrieb:
etwas mehr als 3cm waren es schon 🙂
Schattenparker, Warmduscher - hängst wohl am (eigenen) Leben 🤩 🤩 🤩

Ich bin dafür, dass wir dem Betreiber des Forums solche lebensgefährlichen Eskapaden verbieten sollten - wer hilft uns sonst beim nächsten Serverunterbruch 😗 😗 😗
Bye bye Forum
Gast26. März 2009 · #17
Hallo von Swakop.
Komme gerade von einem Trip (mit Gast) Namibia nord Caprivi Zimbabwe Sambia Botswana zurück. Also jede Menge Elefanten
unterwegs.Als Touguide verlasse ich nicht das Fahrzeug , wenn ein riesiger Bulle oder auch eine Kuh mit Kalb mehr oder weniger 4 mtr. vorm Fahzeug auftauchen. Fotografieren ja aber aus dem Fahrzeug und jederzeit startbereit.
Elefanten haben ein besonders gutes Gedächtnis, und einmal von wem ausch immer geärgert merken sich diese Tiere das.

Also ärger nie ein Tier zum Scherz, denn es könnt geladen sein
1'715 Beiträge · seit 200626. März 2009 · #18
Hallo Siggi

Toole Bilder, aber auch Deinen Kommentar dazu finde ich Spitze.
Klar sind Wildtiere immer unberechenbar, aber man muss auf die Signale die sie uns geben achten. Genau das hast Du hier sehr gut beschrieben.
Zu Fuss habe ich mich bis jetzt nur im Elephant Sactuary in Plett an diese Tiere gewagt, aber diese sind ja im wahrsten Sinn des Wortes handzahm. Aber auch hier wird man von den Betreuern dazu angehlaten ruhig zu bleiben, nicht zu rennen oder zu schreien.

Scheinattacken habe ich auch im Auto sitzend schon einige erlebt und dabei bemerkt, dass der Eli uns nur dann weiter machte, wenn wir uns entfernt haben. Aber auch hier keine Garantie und wenn der Bulle in der Musk ist (dunkle, nasse Ringe um die Augen) ist man besser auf der Hut.

Gruss
Emanuel
http://africanomads.wordpress.com/ www.nelson2africa.blogspot.com https://europenomads.travel.blog/ YouTube Kanal https://bit.ly/3uEEK59
zuletzt bearbeitet 26. März 2009
Gast26. März 2009 · #19
Wieviel Zeit Vorbereitung und ist der Elefant involviert ?
Oder aber auch: Wieviel Schicksal kann ich herausfordern.
Der Elefant ist hier zu Hause. Glück gehabt das er den Besucher duldete.
Die Kommunikation zwischen Guide und Gast mag ja gut geklappt haben, aber hat der Elefant auch alles richtig versanden ?
Gruss von Unterk. Swakop.
365 Beiträge · seit 200626. März 2009 · #20
maxnam schrieb:
Helden sterben einsam....😊


"Wer ist der beste Guide?

Derjenige, der den Touri möglichst nah ranbringt und so für die besten Fotos sorgt."



Ein guter guide zeichnet sich in erster Linie durch fachliche Kommpetenz aus! Er vesteht sein Handwerk und es macht ihm Spass sein Wissen an seine Gäste weiterzugeben. Es geht ihm nicht darum seinen Gästen spektakuläre Fotos zu ermöglichen.
Ein guter Guide versteht es sich behutsam den Tieren zu nähern, ohne sie in ihrem natürlichen Verhalten zu stören, sie dann zu beobachten und sich letztendlich ebenso behutsam wieder zurückzuziehen.....
Schöne Fotos entstehen dabei dann automatisch!

Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren; die zweitbeste Zeit ist: HEUTE "Afrika hat seine Geheimnisse und selbst ein weisser Mensch wird diese nie verstehen. Er kann sie aber respektieren." Miriam Makeba One elephant is killed every 15 minutes www.iworry.org
zuletzt bearbeitet 26. März 2009