Fotoversicherung

15 Antworten · 9'013 Aufrufe · gestartet 15. März 2009 von Imhotep
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Themenstarter5 Beiträge · seit 200815. März 2009 · #1
Hallo Mitglieder
Ich schleppe mittlerweile auch schon etwa 13kg Fotoausrüstung im Vertex 300 mit mir herum, der aber auch schon allein über 3kg wiegt. Mittlerweile ist der Wert der Ausrüstung, die wir dabei haben, ohne Computer, Feldstecher, Imagetank usw, so angewachsen, dass er uns beim Reisen zu einer Belastung geworden ist. Man könnte einerseits weniger mitnehmen, aber deshalb hat man sich das Hobby ja nicht ausgesucht, oder eine Fotoversicherung abschliessen. Wir haben eine Versicherung bei Aktivas angeschaut, aber wenn man das Reisen in Afrika betrachtet - Dachzelt, oft nicht bewachte Camps usw. merkt man, dass man im Fall der Fälle eigentlich NIE wirklich verschichert ist, dort wo man die Versicherung brauchen könnte, gibt es eine Ausnahmeklausel...:(
Hat jemand von Euch hier einschlägige Erfahrungen gemacht?
Imhotep
1'455 Beiträge · seit 200615. März 2009 · #2
Hallo,

ich habe auch schon öfters darüber nachgedacht.
Kennst Du die:
Pergande & Pöthe GmbH: http://www.pundpgmbh.de/foto-assekuranz.html

Aber wie Du geschrieben hast, entweder kosten die Versicherungen ein Vermögen oder Du triffst immer 100%ig die Ausnahmeklauseln.

Ich habe nachts die Kamera unter einer Jacke im Landy eingeschlossen (ich schlafe meist am Boden ohne Zelt, das hab bis jetzt immer geklappt, und (toi toi toi) ist noch nie etwas geklaut worden.

Wen ich tagsüber zu Fuß unterwegs bin, ist der Fotorucksack immer dabei. Selber aufpassen ist die beste Versicherung!

LG Jens
4'451 Beiträge · seit 200815. März 2009 · #3
Hi Imhotep,
wir haben bei unsere Hausrat eine "On Tour" Versicherung.
falls Du mehr wissen möchtest,über pm
LG
Cécile
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
1'155 Beiträge · seit 200615. März 2009 · #4
Hallo Imhotep

Eine Versicherung kostet ein Vermögen 🙁 ..pass lieber etwas auf, dann wird nichts gestohlen...

Speck doch deine Ausrütung etwas ab. Ich habe gerade noch ein Body plus eines Reserve, ein Weitwinkelzoom und ein 80-200 Telezoom.

Das reicht sicher auch für eine GEO Reportage.

http://portfolio.beatknueselfoto.com/c1/Buddhism/

Die Zeiten der Schlepperei sind mit der Digitfotografie endgültig vorbei.

Schöner Gruss Beat
7'272 Beiträge · seit 200616. März 2009 · #5
Hallo

Ich habe über die GDT die Aktivas-Versicherung gemacht und wegen Flugsand auch schon gebraucht. Das wurde problemlos bezahlt.
Wenn Du die Versicherung über die GDT machst, hast Du einige zusätzliche Leistungen die durchaus Sinn machen. U.a.:

• Auch das Campen außerhalb eines Campingplatzes ist mitversichert.
• Selbst der Diebstahl aus einem unbeaufsichtigten Zelt ist mitversichert
• Witterungseinflüsse, Flugsand, Verschmutzung, Rost und Oxydation sind mitversichert

Für mich hat es auf jeden Fall gelohnt.

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
982 Beiträge · seit 200616. März 2009 · #6
Tomcat schrieb:
Hallo Imhotep

Eine Versicherung kostet ein Vermögen 🙁 ..pass lieber etwas auf, dann wird nichts gestohlen...

Speck doch deine Ausrütung etwas ab. Ich habe gerade noch ein Body plus eines Reserve, ein Weitwinkelzoom und ein 80-200 Telezoom.

Das reicht sicher auch für eine GEO Reportage.

http://portfolio.beatknueselfoto.com/c1/Buddhism/

Die Zeiten der Schlepperei sind mit der Digitfotografie endgültig vorbei.

Schöner Gruss Beat
Ich suche gerade noch verzweifelt die Ironie in deinem Beitrag... finde ich aber irgendwie nicht.

(Ironie an) Ich bin fest davon überzeugt, dass die Zeiten des Schleppens vorbei sind. Mit einem 200er Zoom wirst du in Afrika nicht nur GEO-Reife Fotos machen - das passt sogar für National Geographic. (Ironie aus)

Ich frage mich wirklich, ob ich in Afrika zu oft dusche (oder zu wenig - das kannst du dir aussuchen), weil die Viecher wollen einfach zu oft nicht so nah an mich herankommen, dass ich auf mein 400er inkl. Konverter verzichten wollte. Ich mache wohl irgendetwas falsch.

🙂

Grüße,

Holger
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1'155 Beiträge · seit 200616. März 2009 · #7
Hallo Holger

...das 200 gibt mit 1.5 Verlängerungsfaktor ein 350 mm 🙂

Das ist doch schon was. Und meine Anregung war mehr für eine Allround Reportage gedacht. Für gute Wildlife Action braucht es schon 400-500.

Das bringen aber nur wenige Profis gut.

Wobei...auch solche Bilder sind so langsam abgedroschen.

Da gab es mal einen Typen der hat Tiere nur mit extremem Weitwinkel fotografiert. Da musste er sich was einfallen lassen, weil er extrem nahe ran musste...hat sich aber gelohnt und die Bilder waren in National Geographic und voller Dynamik ...

Schöner Gruss Beat
1 Beiträge · seit 200816. März 2009 · #8
Tomcat schrieb:
Da gab es mal einen Typen der hat Tiere nur mit extremem Weitwinkel fotografiert. Da musste er sich was einfallen lassen, weil er extrem nahe ran musste...hat sich aber gelohnt und die Bilder waren in National Geographic und voller Dynamik ...
Er heisst Lorenz Andrea Fischer und wohnt hier in der Gegend von Luzern. Hier die Webseite http://www.allvisions.ch

Grüsse, Maex
2'612 Beiträge · seit 200716. März 2009 · #9
maex69@gmx.net schrieb:
Tomcat schrieb:
Da gab es mal einen Typen der hat Tiere nur mit extremem Weitwinkel fotografiert. Da musste er sich was einfallen lassen, weil er extrem nahe ran musste...hat sich aber gelohnt und die Bilder waren in National Geographic und voller Dynamik ...
Er heisst Lorenz Andrea Fischer und wohnt hier in der Gegend von Luzern. Hier die Webseite http://www.allvisions.ch

Grüsse, Maex
Lorenz Fischer macht wirklich tolle Fotos, sein Kalahari Vortrag ist genial. Aber ist er hier wirklich gemeint? Weitwinkelaufnahmen waren eher die Ausnahme...

Zurück zum Thema: ich habe wie Chrigu mein Equipment über GDT/Aktivas versichert (wegen erweiterter Haftung), u.a. auch meinen Laptop, den ich immer zur Sicherung mitnehme. Falls also der Ausrüstung etwas passieren sollte, ist der (finanzielle) Schaden überschaubar.

Viele Grüße,

Volker
Bye bye Forum
Themenstarter5 Beiträge · seit 200816. März 2009 · #10
Hallo Holger

Du sagst es, wenn man die Viecher eingermassen gut fotografieren möchte, braucht man wohl ein 400er mit Konverter. Beat macht wirklich wunderschöne Fotos, habe nachgeschaut und gestaunt. Aber wenn man Tiere fotografieren möchte, und auch deswegen gehe ich nach Afrika, so geht eis eben doch irgendwie nicht ohne die lichtstarken, aber halt schweren (und teuren) Objektive. Vielleicht werde ich mein Equipment über GDT/Aktivas versichern, tönt irgendwie gut. 😗

Beste Grüsse

Richard
982 Beiträge · seit 200616. März 2009 · #11
Hallo Holger

...das 200 gibt mit 1.5 Verlängerungsfaktor ein 350 mm 🙂

Das ist doch schon was. Und meine Anregung war mehr für eine Allround Reportage gedacht. Für gute Wildlife Action braucht es schon 400-500.

Das bringen aber nur wenige Profis gut.

Wobei...auch solche Bilder sind so langsam abgedroschen.
Das stimmt allerdings. Tierbilder gibt es wirklich genug. Diese Diskussion habe ich auch mal in der Familie geführt. Jemand fragte mich - nur so halb im Spaß - wieso ich denn überhaupt knipsen würde, denn schließlich gibt es kaum ein Flecken der Erde, der nicht schon abgelichtet und in einem Bildband zu finden sei. Aus meiner Sicht gehts aber nicht darum. Es geht darum, dass ich mit meinen Bildern MEINE Erlebnisse einfangen will.

Um auf das Thema zurückzukommen: aus meiner Sicht reichen 350mm in den Wildparks nicht aus. Wobei Etosha extremer ist als die Parks in Botswana, weil du in Etosha nicht von den vorgegebenen Wegen abweichen darfst und diese nicht so nah an die Wasserlöcher heranführen wie in Botswana.
Da gab es mal einen Typen der hat Tiere nur mit extremem Weitwinkel fotografiert. Da musste er sich was einfallen lassen, weil er extrem nahe ran musste...hat sich aber gelohnt und die Bilder waren in National Geographic und voller Dynamik ...
Zweifellos eine sehr coole Idee. Da ist dann noch mehr Planung als bei einer "normalen" Afrikareise notwendig, um das zu realisieren, nicht zuletzt, weil man für so etwas bestimmt noch besondere Permits braucht.
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zuletzt bearbeitet 16. März 2009
982 Beiträge · seit 200616. März 2009 · #12
Hallo Holger

Du sagst es, wenn man die Viecher eingermassen gut fotografieren möchte, braucht man wohl ein 400er mit Konverter. Beat macht wirklich wunderschöne Fotos, habe nachgeschaut und gestaunt.
Ich habe mit keiner Silbe gesagt, dass die Bilder von Beat schlecht seien. Im Gegenteil.
Ich kann halt nur aus meinem Erfahrungsschatz schöpfen und von meinen Erlebnissen berichten. Und meine Erfahrungen sagen nun einmal, dass ich so viel Brennweite wie möglich für Fotos haben will, wenn ich in Afrika unterwegs bin.
Du kannst die Sache ja mal simulieren. Gehe in den nächsten Zoo, nimm das Zoom deiner Wahl mit, halte mal 20m Abstand zum Tier und versuche, ein formatfüllendes Portrait des Kopfes hinzubekommen. Ich fürchte, dass du scheitern wirst, wenn du mit 200mm bewaffnet bist - egal wie groß der Crop-Faktor sein mag.

Beispiel gefällig?



Habe ich im Moremi aufgenommen. Entfernung schätzungsweise 7-8m (wenn ich mich recht erinnere). Die Kamera hatte einen Crop 1.3x, 400mm Tele, 1,4x Konverter. Macht also insgesamt 728mm Brennweite effektiv. Ich bin mir sehr sicher, dass du mit 320mm das Motiv schlicht verloren hättest.
Von diesen Beispielen habe ich mehr als genug.

Grüße,

Holger
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zuletzt bearbeitet 16. März 2009
Themenstarter5 Beiträge · seit 200816. März 2009 · #13
Hallo Holger

Ich hoffe, dass Du mich nicht missverstanden hast. Ich denke, für eine Tiersafari braucht man eben möglichst VIEL Brennweite! Bei www.fotofeeling.com sieht man schön, was ein gutes Tele bringt. Sie benutzen 300 und 500mm und kommen so ganz schön nahe an die Tiere. Nichtsdestotrotz, auch ein Riesenrohr ist kein Spektiv! Man muss auch mit einem 4,5 kg 600mm Objektiv erstaunlich nahe an die Tiere heran. Doch dann kommt man eben in die Ausrüstungsklasse die sehr viel kostet und sehr schwer und somit sehr mühsam zu transportieren ist. Als-Nicht-Profi muss man irgendwo aufhören. Deiner Aussage, Du würdest DEINE eigenen, persönlichen Fotos machen, obwohl es ja fast schon alles gibt, der würde ich mich anschliessen!:)

Gruss

Richard
86 Beiträge · seit 200816. März 2009 · #14
Hallo zusammen,

wir haben unser Photoequipment, Fernglas, Laptop, Imagetank etc. hier versichert:


www.fotoversicherung.com


Allerdings haben wir sie (zum Glück) noch nicht in Anspruch nehmen müssen, können also über etwaige Abwicklung nichts sagen.

Viele Grüße,
Eva
982 Beiträge · seit 200617. Aug. 2009 · #16
joker_jonny schrieb:
also nachdem meine alte kamera gestohlen wurde, hab ich mich einer versicherung angeschlossen. und zwar hier : http://www.gutguenstigversichert.de/fotoversicherung.html

bin bis jetzt ganz zufrieden damit!
Diese Versicherung rechnet sich bis einem Equipmentwert von ca 8000 EUR. Danach wird sie deutlich teurer als z.B. Aktivas.

Grüße,

Holger
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